EP4703548A1 - Aktivierbares dichtband mit versteifungsmittel, verfahren zu dessen anwendung und zu dessen herstellung und baukörper mit einem solchen dichtband - Google Patents

Aktivierbares dichtband mit versteifungsmittel, verfahren zu dessen anwendung und zu dessen herstellung und baukörper mit einem solchen dichtband

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EP4703548A1
EP4703548A1 EP25198124.7A EP25198124A EP4703548A1 EP 4703548 A1 EP4703548 A1 EP 4703548A1 EP 25198124 A EP25198124 A EP 25198124A EP 4703548 A1 EP4703548 A1 EP 4703548A1
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EP
European Patent Office
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sealing tape
base body
section
longitudinal direction
foam
Prior art date
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Pending
Application number
EP25198124.7A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Martin Hübschmann
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Tremco CPG Germany GmbH
Original Assignee
Tremco CPG Germany GmbH
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Publication date
Application filed by Tremco CPG Germany GmbH filed Critical Tremco CPG Germany GmbH
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Pending legal-status Critical Current

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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/62Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/92Protection against other undesired influences or dangers
    • E04B1/94Protection against other undesired influences or dangers against fire
    • E04B1/947Protection against other undesired influences or dangers against fire by closing openings in walls or the like in the case of fire
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/62Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames
    • E06B2001/626Tightening or covering joints between the border of openings and the frame or between contiguous frames comprising expanding foam strips
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/10Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
    • E06B5/16Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
    • E06B5/164Sealing arrangements between the door or window and its frame, e.g. intumescent seals specially adapted therefor

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Abstract

Dichtband (1) insbesondere zum Abdichten von Fenstern oder Türen gegenüber einer Laibung mit einem Grundkörper (2) aus einem expandierbaren Schaumstoff, der sich in einer Längsrichtung (L) und in einer zu der Längsrichtung (L) senkrecht stehenden Breitenrichtung (B) und in einer zu der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) senkrechten Höhenrichtung (H) erstreckt, wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung (H) expandierbar ist, mit einem Rückhaltemittel (4), welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt und welches dazu geeignet und bestimmt ist, eine Expansion des Grundkörpers (2) in der Höhenrichtung (H) zu verhindern, wobei das Rückhaltemittel (4) sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung (H) erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers (2) zu ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtband ein Versteifungsmittel (6) aufweist, welches sich ebenfalls in der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) erstreckt und welches parallel zu dem Grundkörper verläuft.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Dichtband und insbesondere ein Dichtband, welches beim Einbau von Fenstern und dergleichen in Laibungen eines Gebäudes verwendet wird. Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, dass an den Kanten von Fenstern Dichtbänder angebracht werden und diese mit den Dichtbändern bestückten Fenster dann in einer Laibung eines Gebäudes eingebaut werden.
  • Zu diesem Zweck werden oftmals Schaumstoffe mit einer verzögerten Rückstellung verwendet. Zunächst wird dabei ein solches Dichtband an einem Fensterrahmen angebracht. Damit fängt das Dichtband an zu expandieren. Direkt im Anschluss wird der Fensterrahmen noch in der Phase, in der das Dichtband noch nicht vollständig rückgestellt ist, in eine Laibung eingesetzt. Die vollständige Rückstellung erfolgt dann in der Fuge.
  • Andererseits ist man jedoch bemüht, möglichst wenige zeitaufwändige Schritte an einer Baustelle selbst durchzuführen und umgekehrt, möglichst viele Schritte bereits in einer Vorbereitungsphase durchführen zu können. Daneben kann es oftmals beim Einsetzen in Laibungen durch eine bereits teilweise erfolgte Rückstellung des Dichtbandes zu Komplikationen beim Einbau des betreffenden Fensters bzw. Objekts kommen. Diese Fälle häufen sich gerade weil der Trend zu immer größeren Fensterelemente oder Türen hingeht.
  • Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Zurverfügungstellung eines Dichtbandes, welches auch Brandschutzzwecken dient.
  • Aus der EP 2 138 664 A1 ist ein Dichtband bekannt, welches zum Abdichten einer Fuge dient und einen elastisch rückstellfähigen Schaumstoffstreifen aufweist.
  • Die WO 98/45565 beschreibt einen Dichtstreifen zwischen zwei Konstruktionsteilen.
  • Aus der EP 1 959 064 A1 ist ein rückstellfähiges Dichtband bekannt. Dieses weist einen elastisch rückstellfähigen Schaumstoffstreifen rechteckigen Querschnitts auf, der in einem komprimierten Zustand gehalten ist. Dies erfolgt durch mindestens eine sich über das Dichtband erstreckende lösbare Naht aus mindestens einem Faden.
  • Die EP 2 333 177 A1 beschreibt ein vorkomprimiertes Dichtband. Dieses weist einen rückstellfähigen sich in Längsrichtung weiter als in Querrichtung erstreckenden Schaumstoffstreifen auf, der Seitenflächen und Querflächen aufweist.
  • Die EP 2 333 178 A1 offenbart ein Dichtband. Dabei ist ein streifenförmiges Element vorgesehen, welches in Querrichtung eine höhere Biegefestigkeit aufweist als der Schaumstoffstreifen, wobei das streifenförmige Element im Bereich einer ersten Querfläche des Schaumstoffstreifens angeordnet ist.
  • Aus der WO 2020/065243 A1 ist ein Brandschutzprodukt bekannt.
  • Ausgehend vom Stand der Technik besteht die der Patentanmeldung zugrunde liegende Aufgabe darin, ein Dichtband zur Verfügung zu stellen, bei welchem sich gezielt die Expansion des Dichtbandes starten lässt. Dadurch kann beispielsweise ein schnellerer Einbau von beispielsweise Fenstern in Laibungen ermöglicht werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Patentansprüche erreicht. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein erfindungsgemäßes Dichtband, insbesondere zum Abdichten von Fenstern oder Türen gegenüber einem Baukörper und insbesondere einer Laibung eines Baukörpers weist einen Grundkörper aus einem expandierbaren Schaumstoff auf, der sich in einer Längsrichtung, in einer zu der Längsrichtung senkrecht stehenden Breitenrichtung und einer zu der Längsrichtung und der Breitenrichtung senkrecht stehenden Höhenrichtung erstreckt, wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung expandierbar ist.
  • Weiterhin ist ein (insbesondere bandartiges und/oder folienartiges) Rückhaltemittel vorgesehen, welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt und welches dazu geeignet und bestimmt ist, eine Expansion des Grundkörpers in der Höhenrichtung wenigstens teilweise zu verhindern, wobei das Rückhaltemittel sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers zu ermöglichen.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Brandschutz - Dichtband gerichtet insbesondere als Brandriegel in einer Fassade mit einem Grundkörper aus einem expandierbaren Schaumstoff, der sich in einer Längsrichtung und in einer zu der Längsrichtung senkrecht stehenden Breitenrichtung und in einer zu der Längsrichtung und der Breitenrichtung senkrechten Höhenrichtung erstreckt, wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung expandierbar ist, mit einem Rückhaltemittel, welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt und wobei das Rückhaltemittel sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers, insbesondere in dessen Höhenrichtung zu ermöglichen.
  • Erfindungsgemäß ist das Rückhaltemittel dazu geeignet und bestimmt, eine Expansion des Grundkörpers in der Höhenrichtung zu verhindern, wobei das Rückhaltemittel durch Hitzeeinwirkung derart lösbar ist, dass eine Expansion des Grundkörpers in der Höhenrichtung ermöglicht wird.
  • Bei dieser Ausgestaltung handelt es sich bei dem Dichtband insbesondere um ein für den Brandschutz geeignetes Dichtband. Bei diesem Produkt verbleibt das Rückhaltemittel bevorzugt auch in einem montierten Zustand des Dichtbandes an dem Grundkörper und löst sich nur im Brandfall, um durch die Expansion des Grundkörpers eine verbesserte Abdichtung zu bewirken.
  • Bevorzugt ist dabei dieses Dichtband derart dimensioniert, dass es in einem Zustand, in welchem das Rückhaltemittel noch vorhanden ist, einen Spalt zwischen dem Dichtband und einem weiteren Baukörper belässt.
  • Erst im Brandfall expandiert bevorzugt das Dichtband derart, dass auch dieser Spalt geschlossen wird. Bevorzugt ist das Dichtband derart dimensioniert, dass der sich ergebende Spalt eine Spaltbreite aufweist, die größer ist als 5mm, bevorzugt größer als 7mm und besonders bevorzugt größer als 9mm. Bevorzugt weist der sich ergebende Spalt eine Spaltbreite auf, die geringer ist als 50mm, bevorzugt geringer als 40mm, bevorzugt geringer als 30mm und besonders bevorzugt geringer oder gleich 25mm. Herausforderung im Brandfall ist es diesen Spalt so schnell wie möglich zu schließen und ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.
  • Der Hinterlüftungsspalt dient der Wärmedämmung und der Feuchteregulierung in der Fassade. Ohne Versteifungsmittel hat sich gezeigt, dass der komprimierte Schaum dazu neigt, in der Mitte des Bandes eine halbrunde Geometrie auszubilden und so weit "auszubeulen", dass der Hinterlüftungsspalt nahezu geschlossen wird, was zwar im Brandfall hilfreich, aber aus bauphysikalischen Gründen nicht erwünscht ist. Die allgemeine Befürchtung ist vor allem, dass dann Wasser bzw. feuchte Stellen nicht abtrocknen können und letztlich die Bausubstanz angegriffen wird. Dennoch ist das Versteifungsmittel nicht unbedingt erforderlich.
  • Es wird damit eine Variante und Anwendung ergänzt, bei der es sich um ein Brandschutzband handelt. Die Aktivierung erfolgt hier meist erst durch die Hitze im Brandfall. Es wäre aber auch denkbar, dass ein solches Dichtband ebenso in ein Fuge eingebaut und anschließend erst aktiviert wird und vollständig expandiert.
  • Solche Produkte werden auch als Brandriegel bezeichnet, die meist horizontal, aber auch vertikal an der Gebäudehülle verlaufen und im Brandfall den Hinterlüftungsspalt in der Fassade schließen sollen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das (Brandschutz-) Dichtband ein (zusätzliches) Versteifungsmittel aufweist, welches sich bevorzugt ebenfalls in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt und welches bevorzugt parallel zu dem Grundkörper verläuft.
  • Durch dieses Versteifungsmittel, welches unten genauer beschrieben ist, wird bevorzugt ein Verbiegen des Grundkörpers oder eine Unebenheit verhindert.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise derart beschaffen, dass es eine Versteifung des Grundkörpers insbesondere in einer Ebene bewirkt, welche sich in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt.
  • Dies kann beispielsweise durch eine ausreichende Spannung erreicht werden, mit welcher das Rückhaltemittel an dem Grundkörper anliegt. Auch kann dies beispielsweise durch eine bestimmte Steifigkeit des Rückhaltemittels selbst erreicht werden, insbesondere in demjenigen Bereich, in welchem das Rückhaltemittel parallel zu dem Grundkörper verläuft.
  • So wäre es auch möglich, dass an dem Rückhaltemittel selbst, insbesondere in demjenigen Bereich, der an dem Grundkörper anliegt, ein verstärkendes oder versteifendes Material angebracht ist, wie etwa ein Klebstoff.
  • Daneben wäre es auch denkbar, dass der Grundkörper selbst zumindest abschnittsweise selbst in bestimmten Bereichen steifer ist als in anderen Bereichen.
  • Unter einem teilweisen Umgeben des Grundkörpers wird insbesondere verstanden, dass das Rückhaltemittel den Grundkörper bezüglich seiner Längsrichtung wenigstens teilweise umgibt, beispielsweise an wenigstens zwei senkrecht zueinander stehenden Seiten und bevorzugt an wenigstens drei zueinander senkrechten Seiten, welche sich jeweils in der Längsrichtung erstrecken, umgibt. Es wäre jedoch auch denkbar, dass das Rückhaltemittel den Grundkörper vollständig umgibt.
  • Bevorzugt liegt das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise an dem Grundkörper an. Insbesondere liegt das Rückhaltemittel an wenigstens einer Seitenfläche des Grundkörpers an und bevorzugt an wenigstens zwei Seitenflächen und insbesondere zwei Seitenflächen, welche sich in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung erstrecken.
  • Bevorzugt weist das Rückhaltemittel wenigstens einen Befestigungsabschnitt auf, um an einem anderen Element befestigt werden zu können.
  • Vorteilhaft kann das Dichtband ein oder mehrere Versteifungsmittel aufweisen oder weist ein Versteifungsmittel auf, welches sich bevorzugt ebenfalls in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt und welches bevorzugt parallel zu dem Grundkörper verläuft. Unter einem Versteifungsmittel wird insbesondere ein Mittel verstanden, welches die Steifigkeit des gesamten Verbunds bezüglich Biegungen erheblich erhöht. Durch diese Erhöhung der Steifigkeit kann insbesondere das Anbringen des Dichtbandes an einem Objekt wie insbesondere einem Fenster oder Fassade vereinfacht werden.
  • Besonders bevorzugt ist dieses Versteifungsmittel ebenfalls teilweise von dem Rückhaltemittel umgeben. Dies bedeutet, dass in einem Zustand, in dem das Rückhaltemittel an dem Grundkörper angeordnet ist, auch das Versteifungsmittel innerhalb des Rückhaltemittels gehalten wird und/oder in wenigstens zwei und bevorzugt in wenigstens drei zueinander senkrechten Richtungen von dem Rückhaltemittel umgeben wird.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist ein Schmelzpunkt des Rückhaltemittels geringer als ein Schmelzpunkt bzw. Zersetzungstemperatur des Grundkörpers. Auf diese Weise wird erreicht, dass im Brandfall zunächst das Rückhaltemittel schmilzt, bevor der Grundkörper durch die Hitze beeinträchtigt ist oder wird.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Rückhaltemittel einen Schmelzpunkt aufweist, der zwischen 100°Cund 200°C liegt.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Grundkörper mit einem Imprägnat versehen, welche wenigstens einen den Brandschutz fördernde Substanz enthält, wobei bevorzugt diese Substanz Blähgrafit ist oder enthält.
  • Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Imprägnat als Bestandteile zumindest Wasser und ein Bindemittel zum Binden fester Bestandteile des Imprägnats an das Schaumstoffmaterial, Blähgraphit sowie bevorzugt eine phosphorhaltige Verbindung auf.
  • Der komprimiert gehaltene Schaum bzw. Grundkörper mit Blähgraphit hat dadurch Vorteile gegenüber im Stand der Technik bekannten Produkten, da nach Aktivierung sich zunächst der Schaum bzw. der Grundkörper schnell zurückstellt und die Fuge vollständig verschließt. Bevor sich der PU-Schaum durch die Hitze aber vollständig auflöst übernimmt das Blähgraphit die abdichtende Wirkung gegen Feuer.
  • Typische Anforderungen an ein solches Produkt sind Feuerwiderstandsklassen wie EI30, EI60, EI90, bis EI120, was einem Feuerwiderstand von 30-120min entspricht. So lange soll das Band die Ausbreitung der Flammen verhindern.
  • Insbesondere handelt es sich bei dem Brandschutzband um ein aufgerolltes Brandschutzband. Dabei weist bevorzugt dieses Brandschutzband eine vorgegebene Feuerfestigkeit auf. Vorteilhaft liegt der Kohlenstoffanteil des Blähgraphits zwischen 80 und 99 %. Blähgraphit hat bekanntlich die Eigenschaft, sich bei Erwärmung auszudehnen. Dieser Effekt wird hier zu Brandschutzzwecken verwendet. Durch diese Expansion des Blähgraphits wird weiterhin ein hoher Druck erzeugt, der insbesondere vorteilhaft ist, wenn das Material räumlich eingeschränkt ist.
  • Weiterhin wird eine kohlenstoffhaltige isolierende Substanz erzeugt, welche die Fundamentstruktur von der Hitzequelle abschirmt. Bevorzugt ist die Zusammensetzung des Blähgraphits derart gewählt, dass seine Expansion bei einer bestimmten Temperatur beginnt, wobei diese Temperatur bevorzugt zwischen 90°C und 240°C, bevorzugt zwischen 120°C und 200°C und besonders bevorzugt zwischen 140°C und 190°C und besonders bevorzugt zwischen 160°C und 180°C liegt. Auf diese Weise kann bevorzugt ein schwer brennendes oder nichtbrennbares Schaumstoffprofil zur brandschützenden Abdichtung von Bauöffnungen, wie insbesondere aber nicht ausschließlich Fugen, Zwischenräumen zwischen Bauteilen oder Mauerdurchbrüchen zur Verfügung gestellt werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem Material um einen retikulierten Schaumstoff. Insbesondere wird ein retikulierter PU-Schaumstoff und insbesondere ein retikulierter PU-Weichschaum verwendet. Auf diese Weise erfüllt der Schaumstoffträger bzw. der Grundkörper auch die Funktion eines Filterschaums. Durch das Retikulieren, bei dem es sich insbesondere um eine Nachbehandlung des Schaumstoffes handelt, wird insbesondere eine (stark) erhöhte Flüssigkeits-, Gas- oder Luftdurchlässigkeit desselben erreicht. Derartige PU-Weichschäume sind insbesondere auch im Hinblick auf die üblichen Korndurchmesser des Blähgraphits gut geeignet. Auch das Retikulieren des Schaumstoffs ist insbesondere bei der Verwendung von Blähgraphit vorteilhaft.
  • Allgemein könnten sowohl offenzellige als auch geschlossenzellige Schaumstoffe eingesetzt werden, wobei jedoch offenzellige Schaumstoffe bevorzugt sind. So könnten beispielsweise auch flexible Silikonschäume eingesetzt werden. Anstelle von Polyurethanschäumen könnten auch Polyvinylchloridschäume, Polyoelfinschäume, Polystyrolschäume, Schäume auf Basis von Copolymeren des Acrylnitrils, Styrols und eventuell Butadiens eingesetzt werden und auch Schäume aus duromeren Kunstharzen wie z. B.: Melaminformaldehydharze oder Phe-nolformaldehydharze. Letzteres gilt insbesondere für Beschichtungen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Schaumstoffträger bzw. der Grundkörper eine Zellgröße auf, welche zwischen 2.000 und 7.000 µm, bevorzugt zwischen 3.000 und 6.000 µm und besonders bevorzugt zwischen 3.400 und 5.600 µm liegt. Diese Zellgröße hat sich als besonders geeignet erwiesen, um Blähgraphit Partikel aufzunehmen. Bevorzugt handelt es sich bei dem Schaumstoff um einen offenzelligen Schaumstoff. Dabei sind diese Zellen insbesondere zur Aufnahme von Partikeln und insbesondere von Blähgraphit-Partikeln geeignet und bestimmt.
  • Bevorzugt wird der Schaumstoff durch ein PUR-Schäumverfahren hergestellt. Daneben können flüssige und reaktionsfähige Ausgangsstoffe verwendet werden. Insbesondere werden bei der Herstellung langkettige Polyole verwendet. Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Schaumstoff ein Polyurethan-Schaum, vorzugsweise Polyurethan-Weichschaum. Ein derartiger Schaum hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, da er besonders vorteilhafte elastische Eigenschaften mit einem besonders vorteilhaften Rückstellvermögen aufweist, wodurch eine sichere Abdichtung von Bauöffnungen möglich wird.
  • Die Herstellung des imprägnierten Schaumstoffs kann beispielsweise durch Imprägnieren der Schaumstoffe mit im Brandfall aufschäumenden bzw. intumeszierenden Dämmschichtbildnern erfolgen. Die Inhaltsstoffe der Brandschutzmasse (bzw. der Dispersion oder des Imprägnats) werden bevorzugt mittels eines Rührers miteinander vermischt. Anschließend wird bevorzugt in einer Tränkanlage der Rohschaum, der als Tafel- oder Rollenware aus einem Polyurethan-Blockschaum erhalten wird, mit der Brandschutzmasse auf ein vorgegebenes höheres Raumgewicht imprägniert.
  • Dazu könnte beispielsweise der Schaumstoff bzw. ein Schaumstoffträger in eine Lösung oder Dispersion des Imprägnats getaucht werden. Zusätzlich oder alternativ dazu wäre es möglich, dass der Schaumstoffträger bei der Herstellung durch ein Bad aus dem Imprägnat befördert, beispielsweise gezogen wird. Gegebenenfalls können Tauch- oder Quetschwalzen verwendet werden. Damit handelt es sich bei dem Produkt bevorzugt um einen im Rahmen der Herstellung gequetschten und bevorzugt auch getrockneten Schaumstoff.
  • Überschüssiges Imprägnat kann zwischen Walzen bis zum gewünschten Imprägnierungsgrad aus dem Schaumstoff herausgedrückt werden. Anschließend erfolgt die Trocknung und damit auch die feste Bindung des Imprägnats an den Schaumstoff. Der Imprägnierungsgrad kann durch Variation des Walzendruckes/Walzenabstandes eingestellt werden. Es ist somit möglich, die Menge des vom Schaumstoff aufgenommenen Imprägnats zu variieren. Anschließend oder nach einer Komprimierung der imprägnierten Tafel- oder Rollenware wird diese auf vorgegebene Anwendungsmaße zugeschnitten. Bevorzugt ist daher die Brandschutzeinrichtung als Rolle bzw. Rollenware gestaltet.
  • Vorteilhaft ist ein Raumgewicht dieses Schaumstoffträgers größer als 15 kg/m3, bevorzugt größer 20 g/m3 und besonders bevorzugt größer als 24 kg/m3. Vorteilhaft ist ein Raumgewicht des Trägers kleiner als 40 kg/m3, bevorzugt kleiner als 35 kg/m3, besonders bevorzugt kleiner als 30 kg/m3 und besonders bevorzugt kleiner als 26 kg/m3. Diese Raumgewichte haben sich als besonders geeignet zum Imprägnieren mit dem Imprägnat, welches Blähgraphit enthält, erwiesen.
  • Vorteilhaft ist der Schaumstoffträger mit dem Imprägnat wenigstens teilweise und bevorzugt vollständig durchsetzt. Bevorzugt ist der Schaumstoffträger im Wesentlichen gleichmäßig mit dem Imprägnat durchsetzt. Bevorzugt werden in 1m3 Weichschaum wenigstens 60kg, bevorzugt wenigstens 70kg, bevorzugt wenigstens 80kg und besonders bevorzugt wenigstens 90kg (trockenes) Imprägnat eingetragen. Bevorzugt werden in 1m3 Weichschaum höchstens 200kg, bevorzugt höchstens 180kg, bevorzugt höchstens 150kg, bevorzugt höchstens 120kg und besonders bevorzugt höchstens 110kg (trockenes) Imprägnat eingetragen.
  • Bevorzugt ist das Raumgewicht des fertig gestellten (und unkomprimierten) Produkts bei mehr als 70 kg/m3, bevorzugt bei mehr als 80 kg/m3 bevorzugt bei mehr als 90 kg/m3, bevorzugt bei mehr als 100 kg/m3 , bevorzugt bei mehr als 110 kg/m3 , bevorzugt bei mehr als 115 kg/m3 und bevorzugt bei mehr als 120 kg/m3 . Bevorzugt ist das Raumprodukt des fertig gestellten (und unkomprimierten) Produkts bei weniger als 160 kg/ m3, bevorzugt bei weniger als 150 kg/ m3 , besonders bevorzugt bei weniger als 140 kg /m3.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform handelt es sich bei dem Bindemittel um einen Acrylatbinder. Dieser Acrylatbinder kann dabei bevorzugt einen Feststoffanteil von mehr als 30 %, von mehr als 35 % und besonders bevorzugt von mehr als 40 % und besonders bevorzugt von mehr als 45 % und besonders bevorzugt von mehr als 50 % aufweisen.
  • Weiterhin weist bevorzugt der Acrylatbinder einen Feststoffanteil von weniger als 80 %, bevorzugt von weniger als 70 %, bevorzugt von weniger als 65 % und besonders bevorzugt von weniger als 60 % auf. Bevorzugt weist der Acrylatbinder einen Feststoffanteil von etwa 55 % auf.
  • Allgemein wäre es auch möglich, Bindemittel zu verwenden die etwa Polyvinylacetat, Polyvinylacrylat, Polyvinylchlorid-Mischpolymerisate, Polychloroprene und Kohlenstoffbildner, wie z.B. Phenolharze, Melaminharze, Polyimide oder Polyacrylnitril enthalten. Daneben können sowohl Brandschutzmassen auf wässriger Basis als auch Brandschutzmassen auf Lösungsmittelbasis eingesetzt werden.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Imprägnat als phosphorhaltige Verbindung ein Phosphat, bevorzugt ein Polyphosphat und besonders bevorzugt Ammoniumpolyphosphat auf. Dabei kann dieses Ammoniumpolyphosphat einen pH-Wert zwischen 5 und 8 und bevorzugt zwischen 5,5 und 7,5 aufweisen. Vorteilhaft beträgt eine Viskosität des Ammoniumpolyphosphats bei einer Temperatur von 25° C und einer 10 %-igen Suspension weniger als 200 mPas, bevorzugt weniger als 150 mPas und besonders bevorzugt weniger als 100 mPas. Generell kämen auch andere Flammschutzmittel, beispielsweise auf Basis von Halogen-, Bor- oder Stickstoffverbindungen in Frage, um eine schwere Brennbarkeit oder eine Nicht - Brennbarkeit zu erreichen.
  • Die Verwendung von Phosphorverbindungen hat sich jedoch gerade auch in Verbindung mit der Verwendung von Blähgraphit als besonders günstig sowohl in der Verarbeitung als auch in der Anwendung erwiesen. Als besonders geeignet hat sich eine zwischen 5%ige und 20%ige, bevorzugt zwischen 7%ige und 18%ige, bevorzugt zwischen 8%ige und 12%ige Ammoniumpolyphosphat-Suspension erwiesen (diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichtsprozent). Eine derartige Ammoniumpolyphosphat-Suspension bildet bevorzugt in Wasser eine Aufschlämmung, wobei sich das spezifisch leichte Pulver recht gut in Wasser in der Schwebe hält. Gelöst wird jedoch nur ein Anteil von weniger als 10% bevorzugt von weniger als 5%, bevorzugt von weniger als 3%, bevorzugt von weniger als 2%, bevorzugt von weniger als 1% und bevorzugt von nur rund 0,5 %.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform kann - insbesondere durch synergistische Effekte - einer phosphorhaltigen Verbindung mit dem Blähgraphit bereits ein ausreichender Brandschutz oder eine ausreichende Flammhemmung erreicht werden, so dass auf Schichtsilikate als zusätzliche Brand- oder Flammhemmer verzichtet werden kann. In einer weiter bevorzugten Ausführungsform kann völlig auf weitere Brand- oder Flammhemmer verzichtet werden, so dass das Brandschutzband neben dem Schaumstoff und der Klebefläche und den oben genannten Bestandteilen lediglich aus Blähgraphit und der mindestens einen phosphorhaltigen Verbindung sowie (optional) Wasser und/oder Bindemittel und eventuell enthaltenen Verunreinigungen oder sonstigen Bestandteilen mit einem Gewichtsanteil von weniger als 2 %, bevorzugt weniger als 1 % besteht.
  • Vorteilhaft wird, wie oben erwähnt als phosphorhaltige Verbindung ein Phosphat, besonders bevorzugt ein Polyphosphat, besonders bevorzugt ein Ammoniumpolyphosphat verwendet. Dieses Ammoniumpolyphosphat weist vorteilhaft einen Phosphorgehalt (in %(w/w)) zwischen 25 und 36, bevorzugt zwischen 28 und 35 und besonders bevorzugt zwischen 31 und 33 auf. Der Stickstoffanteil (ebenfalls in %(w/w)) liegt bevorzugt zwischen 10 und 20, bevorzugt zwischen 12 und 18 und besonders bevorzugt zwischen 14 und 15.
  • Der Wasseranteil an der Substanz (ebenfalls in %(w/w)) liegt bevorzugt unter 1, besonders bevorzugt unter 0,5 und besonders bevorzugt unter 0,4 und besonders bevorzugt unter 0,3. Die Lösbarkeit in Wasser (bezogen auf eine 10% Lösung) liegt bevorzugt (in %(w/w)) unter 1,0, bevorzugt unter 0,8, bevorzugt unter 0,7, bevorzugt unter 0,6 und besonders bevorzugt unter 0,55. Diese Prozentangaben beziehen sich jeweils auf Gewichtsprozent.
  • Die durchschnittliche Partikelgröße des Ammoniumpolyphosphats (in µm) liegt zwischen 5 und 25, bevorzugt zwischen 10 und 20 und besonders bevorzugt zwischen 15 und 18.
  • Eine Partikelgröße des Blähgraphits (gemessen in Mesh) ist bevorzugt größer als 20 Mesh, bevorzugt größer als 30 Mesh, besonders bevorzugt größer als 40 Mesh und besonders bevorzugt größer als 50 Mesh. (Diese Angabe beschreibt die Korngröße von durch Siebe mit entsprechenden Maschenweiten gesiebten Materials). Die oben genannten Angaben der Maschenweite in Mesh stellen jeweils die Maschenweite dar, bei der mindestens 80 % der Partikel im Sieb verbleiben. Berücksichtigt wird die Norm ASTM E11-87. Bevorzugt weisen zwischen 8% und 12% eine Größe von mehr als 500µ, und/oder zwischen 80% und 90% eine Größe von mehr als 200µ (und weniger als 500µ), und/oder zwischen 1% und 4% eine Größe von mehr als 100µ (und weniger als 200 µ auf).
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bildet das Bindemittel gemeinsam mit dem Blähgraphit und/oder dem Ammoniumpolyphosphat eine Intummesszensmasse.
  • Vorteilhaft weist das Imprägnat einen Wasseranteil von zwischen 40 und 60 (wegen des Wasseranteils des Acrylats) von 100 Teilen, und/oder einem Bindemittelanteil von zwischen 25 und 35 von 100 Teilen und/oder einen Blähgraphitanteil zwischen 15 und 25 von 100 Teilen auf. Der Bindemittelanteil liegt bevorzugt als Lösung, Suspension oder Emulsion vor. Der Feststoff-Anteil des Bindemittels liegt dabei bevorzugt zwischen 30 und 80 %, bevorzugt zwischen 40 und 70 % und besonders bevorzugt zwischen 50 und 60 %. Als Lösungsmittel (im Fall einer Lösung), äußere Phase (bei Emulsionen) oder flüssige Phase (bei Suspensionen) kann Wasser oder ein organisches Lösungsmittel oder ein Lösungsmittelgemisch verwendet werden. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichts %.
    • Bevorzugt liegt der Anteil an der phosphorhaltigen Verbindung, besonders bevorzugt des Ammoniumpolyphosphats zwischen 1 und 10 von 100 Teilen, bevorzugt zwischen 1 und 5 von 100 Teilen. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichts %
    • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform enthält die Substanz auch ein Konservierungsmittel und besonders bevorzugt etwa 1 von 100 Teilen an Konservierungsmittel. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichts %.
  • Das Bindemittel, welches in einer besonders bevorzugten Ausführungsform ein Acrylatbinder ist, bindet die festen Bestandteile. Dabei ist es beispielsweise möglich, dass ca. 100 kg trockenes Imprägnat in den Schaum (insbesondere in ca. 1m3 bzw. ca. 24Kg an Schaum eingebracht werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Imprägnat, insbesondere zum Imprägnieren von Schaumstoffen. Dieses Imprägnat weist dabei in seiner Zusammensetzung 20 bis 60 Teile Wasser, 20 bis 40 Teile Bindemittel und insbesondere Acrylatbinder, 15 bis 30 Teile Blähgraphit und 2 bis 10 Teile einer phosphorhaltigen Verbindung, insbesondere Ammo-niumpolyphosphat auf. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichts %.
  • Eine derartige Zusammensetzung hat sich hinsichtlich der gewünschten Eigenschaften einer-seits der Brandschutzwirkung und andererseits der Bindung in den Schaumstoff als besonders vorteilhaft erwiesen.
  • Vorteilhaft liegt der Anteil an der phosphorhaltigen Verbindung, insbesondere Ammoniumpolyphosphat zwischen 2 und 5 Teilen und/oder der Anteil an Bindemittel, insbesondere Acrylat-binder zwischen 25 und 35 Teilen. Diese Angaben beziehen sich jeweils auf Gewichts %.
  • Insbesondere weist das oben beschriebene Brandschutzband, welches insbesondere als Rolle aufgewickelt werden kann, die Vorteile einer hohen Luftdurchlässigkeit in der Einbausituation auf. Weiterhin reicht das Band im Brandfall eine sehr hohe Rauchdichtigkeit. In Untersuchungen hat sich überraschend herausgestellt, dass, obwohl Schaum sehr grobporig ist, was insbesondere für die Einbringung auch größerer Blähgraphitpartikeln vorteilhaft ist, dieser Schaum gleichwohl im Brandfall sehr gut verschließt. Bevorzugt werden lediglich Partikel ab einem gewissen Durchmesser den nötigen Blähdruck zur Verfügung stellen.
  • Bei einer bevorzugten Ausgestaltung beträgt die Dicke des frei expandierten Bandes zwischen dem Eineinhalbfachen und dem Zweieinhalbfachen der bestimmungsgemäßen Fugenbreite bevorzugt zwischen dem 1,8-fachen und dem 2,3-fachen der bestimmungsgemäßen Fugenbreite und besonders bevorzugt ca. das Doppelte der bestimmungsgemäßen Fugenbreite. Dies bedeutet, dass im Einbauzustand eine Kompression des Bandes auf zwischen 30 % der Dicke und 70 % der Dicke, bevorzugt zwischen 40 % der Dicke und 60 % der Dicke und besonders bevorzugt zwischen 45 % und 55 % der Dicke erfolgt. Bevorzugt ist das Brandschutzband geeignet und bestimmt, in Fugen mit einer Breite zwischen 5 mm und 80 mm, bevorzugt zwischen 10 mm und 60 mm und besonders bevorzugt zwischen 10 mm und 40 mm eingebracht zu werden.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Brandschutzeinrichtung an wenigstens einer Oberfläche mit einem Klebstoff versehen. Insbesondere ist die Brandschutzeinrichtung an wenigstens einer Oberfläche mit einer Selbstklebebeschichtung versehen. Insbesondere handelt es sich hier um eine Oberfläche, die durch eine Längenrichtung und eine Breitenrichtung der Brandschutzeinrichtung gebildet wird. Auf dieser Klebebeschichtung kann weiterhin ein Abdeckfilm angeordnet sein. Bevorzugt ist dabei diese Klebebeschichtung vollflächig auf der entsprechenden Oberfläche aufgebracht.
  • Das hier beschriebene Brandschutzband ist beispielsweise geeignet zur Fugenausbildung zwischen Mauerwerksbauteilen und insbesondere zur Sicherstellung der Feuerwiderstandssicherheit.
  • Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Brandschutzbandes wäre es beispielsweise möglich, die Schaumstoffe zu imprägnieren oder allseitig zu beschichten.
  • Es wäre jedoch auch möglich, die Schaumstoffe unter Druck bzw. im Vakuum oder mit Hilfe einer Sprüheinrichtung zu imprägnieren und/oder zu beschichten.
  • Bevorzugt ist das Rückhaltemittel folienartig ausgebildet.
  • Bevorzugt weist das Versteifungsmittel in der Höhenrichtung eine deutlich geringere Höhe auf als der Grundkörper.
  • Besonders bevorzugt weist das Versteifungsmittel (in der Höhenrichtung) eine Dicke auf, die größer ist als 0,5 mm bevorzugt größer als 1 mm, bevorzugt größer als 1,5 mm bevorzugt größer als 2 mm und besonders bevorzugt größer als 2,5 mm.
  • Besonders bevorzugt weist das Versteifungsmittel (in der Höhenrichtung) eine Dicke auf, die geringer ist als 5 cm bevorzugt geringer als 4 cm, bevorzugt geringer als 3 cm bevorzugt geringer als 2 cm und bevorzugt geringer als 1 cm, bevorzugt geringer als 0,7cm, bevorzugt geringer als 0,5cm. Besonders bevorzugt weist das Versteifungsmittel (in der Höhenrichtung) eine Dicke auf, die größer ist als 0,1cm, bevorzugt größer als 0,2cm und besonders bevorzugt größer als 0,3cm.
  • Besonders bevorzugt weist der Grundkörper in einem komprimierten und/oder einen durch das Rückhaltemittel gehaltenen Zustand eine Dicke auf die zwischen 10mm und 100mm liegt
  • Bevorzugt weist der Grundkörper in einem vollständig rückgestellten und/oder vollständig expandieren Zustand eine Dicke auf, die zwischen 10mm und 110mm liegt.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist eine Dicke des Grundkörpers in einem vollständig rückgestellten Zustand mehr als 3mal so groß wie eine Dicke des Versteifungsmittels, bevorzugt mehr als 5mal so groß, bevorzugt mehr als 10mal so groß.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist eine Dicke des Grundkörpers in einem vollständig rückgestellten Zustand weniger als 30mal so groß wie eine Dicke des Versteifungsmittels, bevorzugt weniger als 25mal so groß, bevorzugt weniger als 20mal so groß.
  • Bevorzugt wird daher das Dichtband durch das Entfernen und/oder Auftrennen des Rückhaltemittels aktiviert. Damit handelt es sich bevorzugt bei dem Dichtband um ein aktivierbares Dichtband, dieses kann also (insbesondere in einem an einem Fensterrahmen angeordneten Zustand) aktiviert werden, d.h. es kann durch eine Maßnahme eines Nutzers eine gezielte Expansion wenigstens des Grundkörpers eingeleitet werden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Grundkörper teilweise und bevorzugt vollständig imprägniert. Dabei ist diese Imprägnierung bevorzugt zu einer verzögerten Rückstellung des Materials des Grundkörpers vorgesehen.
  • In einer weiteren Variante ist diese Imprägnierung bevorzugt zu einer Erhöhung der Brandschutzeigenschaften des Material des Grundkörpers vorgesehen. Bevorzugt weist die Imprägnierung wenigstens eine Substanz auf, welche zu einer Erhöhung der Brandschutzeigenschaften des Dichtbandes dient. Eine solche Imprägnierung kann beispielsweise Blähgraphit beinhalten.
  • Bevorzugt ist diese Substanz mit einem Massen- und/oder Volumenanteil in der Imprägnierung vorgesehen, welche zwischen 15 und 35 liegt.
  • Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Versteifungsmittel um ein flächiges Element, welches sich daher in der Längsrichtung und der Breitenrichtung, jedoch demgegenüber wesentlich weniger in der Höhenrichtung erstreckt.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht der Grundkörper aus einem offenporigen Schaumstoff. Insbesondere handelt es sich hierbei um einen Polyurethan - Schaumstoff.
  • Besonders bevorzugt weist der Grundkörper eine (Rohschaum)dichte auf, die größer ist als 10 kg/m3, bevorzugt größer als 15 kg/m3 und besonders bevorzugt größer oder gleich 20 kg/m3 ist
  • Besonders bevorzugt weist der Grundkörper eine (Rohschaum)dichte auf, die kleiner ist als 80 kg/m3 , bevorzugt kleiner als 70 kg/m3 , bevorzugt kleiner als 60 kg/m3 , bevorzugt kleiner als 50 kg/m3 und besonders bevorzugt kleiner oder gleich 40 kg/m3 ist
  • Besonders bevorzugt weist der Grundkörper eine Dichte des imprägnierten Schaumstoffs auf, die größer ist als 30 kg/m3 , bevorzugt größer als 40 kg/m3 und besonders bevorzugt größer oder gleich 50 kg/m3 ist.
  • Besonders bevorzugt weist der Grundkörper eine Dichte des imprägnierten Schaumstoffs auf, die kleiner ist als 200 kg/m3 , bevorzugt kleiner als 180 kg/m3 und besonders bevorzugt kleiner oder gleich 150kg/m3 ist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Rückhaltemittel einen ersten Abschnitt auf, der sich in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt. Besonders bevorzugt verläuft dieser Abschnitt genau in der Längsrichtung und der Breitenrichtung. Besonders bevorzugt weist dieser erste Abschnitt eine Fläche auf, welche mindestens so groß ist wie eine Fläche des Grundkörpers, welche sich ebenfalls in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt.
  • Bevorzugt weist das Rückhaltemittel wenigstens einen zweiten Abschnitt auf, und bevorzugt zwei zweite Abschnitte auf.
  • Besonders bevorzugt erstreckt sich dieser zweite Abschnitt in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung und bevorzugt ausschließlich in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung. Besonders bevorzugt erstrecken sich beide zweite Abschnitte ausschließlich in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung. Besonders bevorzugt weist wenigstens einer dieser zweiten Abschnitte eine Fläche auf, die gleich oder größer ist als eine Seitenfläche des Grundkörpers in dessen komprimierten Zustand. Besonders bevorzugt weisen beide zweiten Abschnitte eine Fläche auf, die gleich oder größer ist als eine Seitenfläche des Grundkörpers in dessen komprimierten Zustand.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht das Rückhaltemittel aus einem schrumpffähigen Material. Bevorzugt besteht das Rückhaltemittel aus einem Material, welches bei Erwärmung schrumpffähig ist. Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Rückhaltemittel um eine schrumpffähige Folie. Bevorzugt ist das Rückhaltemittel in einem Zustand, in welchem es eine Expansion des Grundkörpers verhindert, in einem geschrumpften Zustand.
  • Besonders bevorzugt umgeben der erste Abschnitt und die zweiten Abschnitte den Grundkörper an wenigstens zwei und bevorzugt an wenigstens drei Seiten. Auf diese Weise wird eine Rückhaltung des Schaumstoffkörpers ermöglicht. Besonders bevorzugt umgibt das Rückhaltemittel auch das Versteifungsmittel an wenigstens drei (insbesondere zueinander senkrecht stehenden) Seiten.
  • Besonders bevorzugt ist das Versteifungsmittel zwischen dem Grundkörper und dem ersten Abschnitt des Rückhaltmittels angeordnet.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Rückhaltemittel einen ersten weiteren Abschnitt auf, der sich in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt und der beanstandet und bevorzugt parallel zu dem ersten Abschnitt verläuft.
  • Besonders bevorzugt weist das Rückhaltemittel einen zweiten weiteren Abschnitt auf, der sich in der Breitenrichtung weniger weit erstreckt als der erste Abschnitt, der sich jedoch in der Längsrichtung ebenfalls erstreckt.
  • Besonders bevorzugt weist das Rückhaltermittel zwei derartige weitere Abschnitte auf.
  • Besonders bevorzugt erstrecken sich diese weiteren Abschnitte weniger als 50 %, bevorzugt weniger als 40 %, bevorzugt weniger als 30 % und bevorzugt weniger als 20 % in der Breitenrichtung im Vergleich zu dem ersten Abschnitt und/oder im Vergleich zu der Breitenerstreckung des Grundkörpers.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht das Versteifungsmittel aus Papier oder Pappe und oder enthält Papier oder Pappe. Insbesondere besteht das Versteifungsmittel aus Wellpappe. Dabei sind bevorzugt die einzelnen Wellen dieser Wellpappe in der Längsrichtung nebeneinander angeordnet, sodass sich eine höhere Steifigkeit insbesondere in der Breitenrichtung ergibt.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht das Versteifungsmittel aus einer Kunststoffplatte, insbesondere einer Wellplatte oder eine Stegplatte. Dabei sind bevorzugt die einzelnen Wellen bzw. Stege dieser Platte in der Längsrichtung nebeneinander angeordnet, sodass sich eine höhere Steifigkeit insbesondere in der Breitenrichtung ergibt.
  • Bevorzugt besteht die Kunststoffplatte aus einem Material, welches aus einer Gruppe von Materialien ausgewählt ist, welche Polyolefin, PP, PE, PVC, PA, PC, PET, PS, Hartgewebe, Glashartgewebe, Phenolharz, Epoxidharz, Polyesterharz, Glasfasern, Kohlefasern enthält.
  • Bevorzugt ist eine Steifigkeit des Versteifungsmittel gegen über Biegungen bezüglich der Längsrichtung (d.h. bei denen insbesondere eine in der Längsrichtung des Versteifungsmittels verlaufende Längsachse gebogen wird) geringer als eine Steifigkeit des Versteifungsmittels gegenüber Biegungen bezüglich der Breitenrichtung.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Rückhaltemittel folienartig ausgebildet.
  • Besonders bevorzugt besteht das Rückhaltemittel aus einem Kunststoffmaterial. Besonders bevorzugt handelt sich bei dem Kunststoff um LDPE (low density polyethylen). Es wären jedoch auch andere Kunststoffe denkbar insbesondere Kunststoffe aus einer Gruppe, welche Polyolefin, PP, PE, PVC, PTFE, PVDF enthält.
  • Besonders bevorzugt ist das Rückhaltemittel in einem Zustand des Dichtbandes und insbesondere einem konfektionierten Zustand des Dichtbandes geschrumpft.
  • Besonders bevorzugt besteht das Rückhaltemittel aus einem Material, welches aus einer Gruppe von Materialien ausgewählt ist, welche Polyolefin, PP, PE, PVC, PTFE, PVDF enthält.
  • Besonders bevorzugt weist das Rückhaltemittel eine Dicke auf, die geringer ist als 10mm , bevorzugt geringer als 5mm, bevorzugt geringer als 2mm bevorzugt geringer als 1mm, besonders bevorzugt geringer als 0,5mm, besonders bevorzugt geringer als 0,1mm und besonders bevorzugt geringer als 0,05mm.
  • Besonders bevorzugt weist das Rückhaltemittel eine Dicke auf, die größer ist als 0,002mm, bevorzugt größer als 0,005mm, bevorzugt 0,01 mm, bevorzugt größer als 0,02 mm und besonders bevorzugt größer 0,03 mm.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Dichtband wenigstens ein Trennmittel auf, um einen Abschnitt des Rückhaltemittels wenigstens teilweise, und bevorzugt vollständig von einem weiteren Abschnitt des Rückhaltemittels abzutrennen.
  • So kann beispielsweise das Rückhaltemittel (wenigstens) eine Perforation oder eine solche Trennstelle aufweisen, die von einem Benutzer einfach beispielsweise mit einem Schraubenzieher oder einem Messer aufgetrennt werden kann. Es wäre jedoch auch möglich, dass es sich bei dem Trennmittel um einen Trennfaden handelt, an dem der Nutzer das Rückhaltemittel aufreißen kann. Ebenso ist es denkbar, dass das Rückhaltemittel ohne Perforation mit einem Messer getrennt wird.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Dichtband wenigstens eine Klebeschicht und insbesondere eine Selbstklebeschicht auf, welche sich in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt und welche bevorzugt an einer Außenoberfläche des Dichtbandes angeordnet ist.
  • Dabei kann diese Klebeschicht an dem Dichtband sein, dies ist aber nicht unbedingt erforderlich. Diese Klebeschicht stellt ggf. eine klebende und dichtende Verbindung zwischen Dichtband und der oder einer Folie her. Die Klebeschicht ist besonders vorteilhaft für Anwendung bei denen das Produkt im eingepackten Zustand an das Fenster geklebt werden soll. Für andere Anwendungen (insbesondere bei einer anderen Art der Befestigung) kann auch die Klebeschicht entfallen.
  • Die Klebeschicht 16 kann am Dichtband sein, muss aber nicht. Diese Klebeschicht stellt ggf. eine klebende und dichtende Verbindung zw. Dichtband und Folie her. Klebeschicht 12 ist zwingend notwendig für Anwendung wenn das Produkt im eingepackten Zustand an das Fenster geklebt werden soll. Für andere Anwendungen (wenn anders befestigt wird) kann auch dies Klebeschicht entfallen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Dichtband wenigstens eine Klebeschicht und insbesondere eine Selbstklebeschicht auf, welche sich in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt und welche bevorzugt an einer Außenoberfläche des Rückhaltemittels angeordnet ist Mittels dieser Selbstklebeschicht ist es möglich, das Dichtband beispielsweise an einem Fensterrahmen zu befestigen. Es wäre auch denkbar, dass diese Klebeschicht als Klebefolie ausgebildet ist.
  • Besonders bevorzugt besteht die Klebeschicht aus einem Material, welches aus einer Gruppe von Klebstoffen ausgewählt ist, welche Acrylatklebstoffe, Hotmeltklebstoffe (Basispolymere: PA, PE, APAO, EVAC, TPE-E, TPE-U, TPE-A), Kautschukklebstoffe, PU-Klebstoffe und Holzleim (Kaseinleim, UF-Leim, PF-Leim, RF-Leim, PVAc-Leim, PUR-Leim, EP-Leim, UP-Leim, MUPF-Leim, PDMI-Leim) enthält.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Dichtband einen ersten weiteren Schaumstoffkörper auf, der sich in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt. Besonders bevorzugt ist dieser weitere Schaumstoffkörper an dem Grundkörper angeordnet und insbesondere unmittelbar an dem Grundkörper angeordnet. Dabei kann dieser weitere Schaumstoff an dem Grundkörper befestigt, beispielsweise angeklebt sein.
  • Bevorzugt unterscheidet sich das Material dieses ersten weiteren Schaumstoffkörper in wenigstens einer physikalischen Eigenschaft von dem Material des Grundkörpers.
  • Bevorzugt erstreckt sich dieser erste weitere Schaumstoffkörper in der Höhenrichtung geringer als der Grundkörper. Besonders bevorzugt ist dieser weitere Schaumstoffkörper zwischen dem Versteifungsmittel und dem Grundkörper angeordnet.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich dieser weitere Schaumstoffkörper in der Höhenrichtung zwischen 0,5 und 10mm im komprimierten Zustand bzw. 2 und 20 im rückgestellten Zustand.
  • Besonders bevorzugt ist auch dieser erste weitere Schaumstoffkörper zumindest geringfügig rückstellfähig. Bevorzugt besteht dieser erste weitere Schaumstoffkörper aus einem geschlossenporigen Schaumstoff.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Dichtband einen zweiten weiteren Schaumstoffkörper auf. Dieser zweite Schaumstoffkörper erstreckt sich ebenfalls bevorzugt in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung und bevorzugt parallel zu dem Grundkörper.
  • Besonders bevorzugt ist auch dieser zweite weitere Schaumstoffkörper an dem Grundkörper angeordnet und insbesondere unmittelbar an den Grundkörper angeordnet. Bevorzugt ist auch dieser zweite weitere Schaumstoffkörper an dem Grundkörper befestigt und insbesondere angeklebt.
  • Besonders bevorzugt ist der Grundkörper (insbesondere unmittelbar) zwischen dem ersten und zweiten weiteren Schaumstoffkörper angeordnet.
  • Bevorzugt unterscheidet sich das Material dieses ersten weiteren Schaumstoffkörper in wenigstens einer physikalischen Eigenschaft von dem Material des Grundkörpers.
  • Besonders bevorzugt ist jedoch eine Höhe des zweiten Schaumstoffkörpers geringer als eine Höhe des Grundkörpers. Besonders bevorzugt besteht auch der zweite weitere Schaumstoffkörper aus einem geschlossenporigen Schaumstoff.
  • Besonders bevorzugt sind der zweite weitere Schaumstoffkörper und der erste weitere Schaumstoffkörper in gleicher Weise und/oder aus dem gleichen Material gestaltet bzw. hergestellt.
  • Besonders bevorzugt ist das Versteifungsmittel von dem Grundkörper entfernbar. Dabei ist dieses Versteifungsmittel insbesondere zerstörungsfrei von den Grundkörper und/oder einem der weiteren Schaumstoffkörper entfernbar. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass das Versteifungsmittel in einem fertigen Einbauzustand, beispielsweise eines Fensters innerhalb einer Laibung nicht mehr das besagte Versteifungsmittel aufweist.
  • Besonders bevorzugt besteht keine adhäsive Verbindung zwischen dem Versteifungsmittel und einem der Schaumstoffe.
  • Besonders bevorzugt ist das Versteifungsmittel gemeinsam mit dem Rückhaltemittel oder wenigstens einem Abschnitt des Rückhaltemittels von dem Grundkörper entfernbar.
  • Besonders bevorzugt dient dieses Versteifungsmittel insbesondere dazu, für das Dichtband einen möglichst rechteckigen Querschnitt zu gewährleisten und das Dichtband fehlerfrei an einem Fensterrahmen anzubringen. Im Rahmen eines Einbaus wird jedoch bevorzugt dieses Versteifungsmittel entfernt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Dichtband ein zweites Versteifungsmittel auf. Bevorzugt ist auch dieses zweite Versteifungsmittel flächig ausgeführt. Besonders bevorzugt ist der Grundkörper zwischen dem ersten und dem zweiten Versteifungsmittel angeordnet. Besonders bevorzugt sind auch weitere Bestandteile des Dichtbandes, wie beispielsweise die weiteren Schaumstoffe zwischen dem ersten und zweiten Versteifungsmittel angeordnet.
  • Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Dichtband eine zweite Klebeschicht und insbesondere eine zweite Selbstklebeschicht auf, welche sich in der Längsrichtung und in der Breitenrichtung erstreckt und welche in der Höhenrichtung von der ersten Klebeschicht beanstandet ist.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Dichtband kein zusätzliches Versteifungsmittel auf. Vielmehr wird bevorzugt die Funktion bereits durch die Wahl des Rückhaltemittel übernommen. Auch ist für manche Anwendungen keine Versteifung notwendig. Daneben wäre es auch denkbar, dass diese Versteifungsfunktion durch einen aushärtbaren Klebstoff wahrgenommen wird oder der Grundkörper selbst so beschaffen oder behandelt ist, dass er selbst diese Versteifungsfunktion wahrnehmen kann.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf einen Baukörper und insbesondere auf einen Fensterrahmen mit wenigstens einem aktivierbaren Dichtband und insbesondere einem Dichtband der oben beschriebenen Art gerichtet, wobei das Dichtband an einer Außenoberfläche des Fensterrahmens befestigt ist und insbesondere angeklebt ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf einen Baukörper und insbesondere auf einen Brandschutzriegel in der Fassade mit wenigstens einem aktivierbaren Dichtband und insbesondere einem Dichtband der oben beschriebenen Art gerichtet, wobei das Dichtband an die Außenwand und/oder Isolierung des Gebäudes befestigt ist und insbesondere angeklebt ist.
  • Besonders bevorzugt ist dieses Dichtband in einem zusammengepressten bzw. komprimierten Zustand des oder der oben erwähnten Schaumstoffe an dem Baukörper angeordnet und insbesondere angeklebt. Besonders bevorzugt ist das Dichtband an einer Fläche angeordnet, welche in Richtung einer Laibung, in welche der Baukörper bzw. das Fenster einzusetzen ist, weist.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zum Einbauen von Baukörper und insbesondere von Fenstern in Gebäude gerichtet, wobei an wenigstens einer Kante oder Außenoberfläche des einzubauen Baukörpers und insbesondere Fensters ein (aktivierbares) Dichtband und insbesondere ein Dichtband der oben beschriebenen Art angebracht wird und das Rückhaltemittel des Dichtbandes wenigstens abschnittsweise derart aufgetrennt wird, dass der Grundkörper in der Höhenrichtung expandiert.
  • Bevorzugt findet das Auftrennen des Rückhaltemittels kurz vor dem Einbau des Baukörpers in die Laibung statt, wobei hier unter kurz ein Zeitraum verstanden wird, der geringer ist als 10min, bevorzugt geringer als 8min, bevorzugt geringer als 6min und besonders bevorzugt geringer als 4min.
  • Bei einer anderen Anwendung wird das Dichtband so lange komprimiert in der Fuge gehalten, bis das Rückhaltemittel aufgetrennt und/oder aufgelöst wird. Diese Aktivierung des Dichtbandes kann auch durch Hitze erfolgen.
  • Bevorzugt wird das Versteifungsmittel mit oder nach dem Auftrennen des Rückhaltemittels entfernt.
  • Es wird daher vorgeschlagen, dass bereits einbaufähige Fenster mit den entsprechenden Dichtbändern zur Verfügung gestellt werden. Diese werden dann beispielsweise in die Laibung eingesetzt und das Rückhaltemittel aufgetrennt. Alternativ kann des Rückhaltemittel aufgetrennt werden und unmittelbar danach der Baukörper und insbesondere das Fenster in die Laibung eingesetzt werden. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass der Einbau des Baukörpers bzw. Fensters problemlos an der Baustelle erfolgen kann und andererseits auch an der Baustelle keine weiteren Schritte erfolgen müssen wie insbesondere ein Außmessen des Fensterahmen, genaues Ablängen und Anbringen des Dichtbandes an dem Baukörper bzw. dem Fenster.
  • Bei einem bevorzugten Verfahren weist das Dichtband ein Versteifungsmittel auf, welches sich ebenfalls in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt und welches parallel zu dem Grundkörper verläuft.
  • Dabei wird dieses Versteifungsmittel von dem Fensterrahmen oder dem Dichtband entfernt.
  • Es wird daher vorgeschlagen, dass zwar ein Versteifungsmittel und insbesondere ein Versteifungsmittel der obigen Art vorgesehen ist, dass dieses jedoch vor dem Einbau des Fensters oder während dem Einbau des Fensters in die Laibung entfernt wird. In oder an dem fertig montierten Fenster befindet sich bevorzugt das genannte Versteifungsmittel nicht mehr.
  • Bevorzugt verbleibt das Versteifungsmittel zusammen mit dem Rückhaltemittel um das Dichtband bis zur Aktivierung.
  • Bevorzugt wird das Versteifungsmittel gemeinsam mit dem Rückhaltemittel von dem Dichtband entfernt.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Herstellen eines Dichtbandes und insbesondere eines Dichtbandes nach der oben beschriebenen Art gerichtet. Dabei wird in einem ersten Verfahrensschritt ein Grundkörper aus einem expandierbaren Schaumstoff zur Verfügung gestellt, wobei sich dieser Grundkörper in einer Längsrichtung, in einer zu der Längsrichtung senkrecht stehenden Breitenrichtung und in einer zu der Längsrichtung der Breitenrichtung senkrecht stehenden Höhenrichtung erstreckt und wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung expandierbar ist.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird ein insbesondere folienartiges Rückhaltemittel, welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt, und welches dazu geeignet und bestimmt ist, eine Expansion des Grundkörpers in die Höhenrichtung zu verhindern an und/oder um den Grundkörper angebracht, wobei das Rückhaltemittel sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar und/oder auftrennbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers zu ermöglichen.
  • Vorteilhaft wird zusätzlich in den innerhalb des Rückhaltemittels angeordneten Verbund (welcher wenigstens den Grundkörper aufweist) ein Versteifungsmittel eingebracht, welches sich ebenfalls in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt, und welches parallel zu dem Grundkörper verläuft.
  • Wie oben erwähnt, kann jedoch die Funktion dieses Versteifungsmittels auch durch das Rückhaltemittel wahrgenommen werden. Daneben kann auch der Grundkörper in einer Weise behandelt werden, dass er selbst eine derartige Versteifungsfunktion wahrnehmen kann.
  • Bei einem weiteren erfindungsgemäßen Verfahren ist das Rückhaltemittel durch Hitzeeinwirkung derart lösbar, dass eine Expansion des Grundkörpers in der Höhenrichtung ermöglicht wird.
  • Bei einem weiteren bevorzugten Verfahren wird der Grundkörper mit einem Imprägnat versehen. Bevorzugt handelt es sich hierbei um ein Imprägnat, welches brandhemmende oder brandverzögernde Eigenschaften aufweist. Bevorzugt enthält dieses Imprägnat Blähgrafit.
  • Es soll damit zum Beispiel erreicht werden, dass ein aktivierbares Dichtband zusammen mit dem Fenster auf die Baustelle geliefert wird und dort erst kurz vorher oder in der Fuge und/oder der Laibung aktiviert wird.
  • Alternativ soll zum Beispiel ein Dichtband in einer Fassade dauerhaft komprimiert gehalten werden und erst durch die Hitze im Brandfall aktiviert werden.
  • Damit handelt es sich bei den hier vorgeschlagenen Dichtband um ein aktivierbarbares Dichtband, wobei unter aktivierbar insbesondere verstanden wird, dass eine Expansion des oder der Schaumstoffe insbesondere nach dem Trennen eines Rückhaltemittels erreicht wird.
  • Zur Herstellung kann beispielsweise ein herkömmliches Multifunktionsband verwendet werden. Hierzu kann beispielsweise bereits im Werk eine komprimierte Rolle dieses Multifunktionsbandes geöffnet werden, auf eine gewünschte Länge abgelängt werden und ein Abdecktpapier bzw. ein Liner von einer Selbstklebeschicht entfernt werden. Bevorzugt wird dieses Stück Dichtband dann zusammen mit einem Versteifungsmittel wie insbesondere einem Karton oder Kunststoffplatte, beispielsweise durch eine Folie, insbesondere eine Schrumpffolie umhüllt und eingeschrumpft, was beispielsweise mithilfe von Temperatur, d.h. Wärme erfolgen kann. Wie oben erwähnt, wird als Material für diese Folie bevorzugt PVC oder LDPE verwendet.
  • Die Selbstklebeschicht des Dichtbandes verbleibt dabei bevorzugt auf der Folieninnenseite (und insbesondere nicht auf dem Karton und/oder dem Versteifungsmittel) und schafft so ein Abdichten der Verbindung.
  • Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
  • Dabei zeigen:
  • Fig. 1a,b
    Darstellungen eines erfindungsgemäßen Dichtbands in einer ersten Ausführungsform;
    Fig. 2a,b
    Darstellungen eines erfindungsgemäßen Dichtbandes in einer zweiten Ausführungsform;
    Fig. 3a,b
    Darstellungen eines erfindungsgemäßen Dichtbands in einer dritten Ausführungsform;
    Fig. 4a,b
    Darstellungen zur Aktivierung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes;
    Fig. 5
    eine weitere Darstellungen zur Aktivierung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes;
    Fig. 6
    ein Dichtband in einer weiteren Ausführungsform; und
    Fig. 7
    eine Ausgestaltung des Dichtbandes als Brandschutzprodukt.
  • Fig. 1a zeigt eine Darstellung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes. Dieses weist einen Grundkörper 2 aus einem Schaumstoff auf, der sich in einer Längsrichtung L, einer Breitenrichtung B und einer Höhenrichtung H erstreckt. Insbesondere in der Höhenrichtung H ist dabei dieser Grundkörper bzw. Schaumstoffkörper 2 expandierbar.
  • An dem Grundkörper 2 ist bei der in Figur 1a gezeigten Ausführungsform ein erster weiterer Schaumstoffkörper 8 angeordnet sowie auch ein zweiter weiterer Schaumstoffkörper 9. Während bevorzugt der Schaumstoffkörper bzw. Grundkörper 2 aus einem offenzelligen bzw. offenporigen Schaumstoff besteht, bestehen bevorzugt die weiteren Schaumstoffkörper 8 und 9 aus einem geschlossenzelligen bzw. geschlossenporigen Schaumstoff. Auf diese Weise kann in besonders vorteilhafter Weise eine Barriere erreicht werden.
  • Das Bezugszeichen 4 kennzeichnet ein Rückhaltemittel, welches teilweise den Grundkörper 2 umgibt und dessen Rückstellung d.h. Expansion in der Höhenrichtung H verhindert. Dieses Rückhaltemittel 4 weist dabei eine ersten einen ersten Abschnitt bzw. eine erste Teiloberfläche 4a auf, welche sich ebenfalls in der Längsrichtung L und der Breitenrichtung B erstreckt und welche damit parallel zu dem Grundkörper 2 in diesen Richtungen verläuft.
  • Daneben weist des Rückhaltemittel 4 zwei Seitenabschnitte 4b und 4c (4c nicht sichtbar) auf, welche entsprechend an Seitenflächen auch des Grundkörpers 2 anliegen.
  • Das Bezugszeichen 6 kennzeichnet ein Versteifungsmittel, welches insbesondere eine Biegesteifigkeit der gesamten Zusammensetzung bzw. des Dichtbands bewirkt. Auf diese Weise kann das Dichtband 1 in der Art einer Leiste an einem Baukörper 30 wie etwa einem Fensterrahmen angebracht werden.
  • Weiterhin weist das Dichtband ein Klebemittel 12 auf, welches zum Ankleben des Dichtbands an den Baukörper 30 dient. Das Versteifungsmittel 6 bewirkt dadurch auch, dass ein einfaches Ankleben des Dichtbandes an den Baukörper 30 möglich ist.
  • Fig. 1b zeigt eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes 1. Hier ist auch die zweite Seitenflächen 4c des Rückhaltemittels 4 gezeigt, welche erkennbar an einer Seitenflächen des Grundkörpers 2 anliegt. Eine weitere Teilfläche des Rückhaltemittels 4 liegt hier unterhalb des Grundkörpers 2 an. Bevorzugt ist das Rückhaltemittel an den weiteren Komponenten (2,8,9,6) angeschrumpft.
  • In Figur 1b auch wieder das Versteifungsmittel 6 gezeigt, welches hier oberhalb der weiteren Schaumstofflage 8 angeordnet ist. Man erkennt weiterhin, dass der Grundkörper 2 (insbesondere unmittelbar) zwischen den beiden weiteren Schaumstoffen 8 und 9 angeordnet ist. Auch erkennt man, dass das Versteifungsmittel 6 innerhalb des Rückhaltemittels 4a, 4b, 4c und 4d angeordnet ist.
  • Bei der in Fig. 1a,b gezeigten Ausgestaltung wird damit das gezeigte Halbzeug mit einer Selbstklebeschicht 12 auf der Seite ohne Versteifungsmittel 6 versehen. Auf diese Weise könnte das Produkt bereits an einen Fensterrahmen geklebt werden.
  • Das Rückhaltemittel ist bevorzugt einstückig ausgebildet.
  • Das Bezugszeichen 16 kennzeichnet eine weitere optionale Selbsklebeschicht. Diese dient insbesondere dazu, um das Rückhaltemittel beim Zusammenbau an dem gesamten Compound zu halten und schafft so eine Abdichtung der Verbindung.
  • Die Figuren 2a, 2b zeigen eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes. Bei dieser Ausgestaltung ist zusätzlich eine für den Transport dienende Rückhaltlage bzw. -Platte 18 (vgl. Fig. 2b) vorgesehen, welche bevorzugt ebenfalls als Versteifungsmittel wirkt. Das Bezugszeichen 22 kennzeichnet eine weitere Umhüllung, welche das gesamte Dichtband in Umfangsrichtung umgibt.
  • Bei der in Fig. 2a,b gezeigten Ausgestaltung wird damit das gezeigte Halbzeug mit einer Selbstklebeschicht 12 auf der Seite ohne Karton, hier also der Unterseite ausgestattet. Auf diese Weise könnte das Produkt bereits an einen Fensterrahmen geklebt werden. Bei der in Fig. 2a, b gezeigten Ausgestaltung wird das in Figur 1a,b beschriebene Halbzeug weiterverarbeitet und nochmals mit einer weiteren Karton Lage 18 auf der bisher noch unversteiften Oberfläche, d. h. in Figur 2a,b der Unterseite mit einer Folie 22 umhüllt und eingeschrumpft.
  • Dieser Aufbau erfüllt dabei insbesondere den Zweck, dass das Dichtband auch auf dem Transport nicht ungewollt expandiert. Das hier beschriebene Produkt dient insbesondere auch dem Zweck, eine Spalte zwischen Bauelementen wie beispielsweise einem Fenster und einer Laibung abzudichten. Zunächst wird die Folie 22 und Versteifungsmittel 18 nach dem Transport entfernt. Wie oben erwähnt, wird das untere Klebeband (hier 12) verwendet, falls vorhanden, und das Versteifungsmittel 6 sowie das Rückhaltemittel 4 aus der Fuge entfernt, um diese Abdichtung zu erreichen.
  • Dieses Entfernen ist dabei ein besonders vorteilhafter Schritt. Besonders bevorzugt ist zwischen dem Schaumstoff Grundkörper 2 und dem Versteifungsmittel 6 keine Klebeschicht vorgesehen. Auf diese Weise wird erreicht, dass das Versteifungsmittel leicht und rückstandslos von dem Dichtband entfernt werden kann.
  • Das hier beschriebene Vorgehen hat insbesondere das Ziel der Aktivierbarkeit. Wie erwähnt, besteht das Ziel darin, ein Fenster in einer Laibung bereits vorher mit dem Dichtband auszustatten und auf die Baustelle zu transportieren und erst in der Laibung zu aktivieren.
  • Beim Einsetzen des Baukörpers beispielsweise Fensters mit diesem Produkt ist das Dichtband idealerweise noch nicht in Berührung mit der Laibung, sondern es entsteht ein Luftspalt, um Reibung zu vermeiden.
  • Ist der Baukörper bzw. das Fenster eingesetzt, wird das Dichtband dadurch aktiviert, dass das Rückhaltemittel entfernt wird. Dies kann, wie unten beschrieben, dadurch geschehen, dass das Klebeband geschlitzt und das Versteifungsmittel herausgezogen wird. Es sind aber auch andere Varianten denkbar, beispielsweise das Vorsehen eines Aufreißfadens bzw. Verpackungfadens, ähnlich wie bei einer Folienverpackung von handelsüblichen Alltag Produkten.
  • Werden beide Seiten des Rückhaltemittels 4 (innen und außen) entsprechend aufgeschlitzt bzw. getrennt, ist bevorzugt eine Rückholhilfe vorgesehen, um den Karton bzw. das Versteifungsmittel 6 aus der Fuge zu ziehen.
  • Die Figuren 3a, 3b zeigen eine weitere Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Dichtbandes. Auch hier ist wieder das Rückhaltemittel 4 mit den Abschnitten 4a, b und 4c vorgesehen. Daneben ist auch die Selbstklebeschicht 12 vorgesehen, mittels derer das Dichtband an dem Baukörper 30 angeordnet werden kann. Bei dieser Ausführungsform ist kein Versteifungsmittel vorgesehen. Die Versteifungsfunktion kann beispielsweise von dem Rückhaltemittel übernommen werden.
  • Die Figuren 4a, b zeigen eine mögliche Vorgehensweise beim Einbau des Dichtbandes in eine Fuge zwischen einem Fensterrahmen 30 und einer Laibung bzw. einem Mauerwerk 40. Zu diesem Zweck wird zunächst das Dichtband in die Fuge eingebracht, was insbesondere gemeinsam mit den Baukörper wie beispielsweise dem Fenster geschieht. Anschließend wird, hier durch die Schere veranschaulicht, das Rückhaltemittel gelöst und das Dichtband bzw. der Grundkörper 2 expandieren und füllt so die Fuge aus, wie in Figur 4b gezeigt. Es sind aber auch Kombination aus Perforierung und schneiden denkbar.
  • Die Figur 5 zeigt ebenfalls eine bevorzugte Vorgehensweise. Die Aktivierung erfolgt durch das Ziehen eines Aufreiß bzw. Verpackungsfadens 31. Hierbei wird zusätzlich mit einer Rückholhilfe 33 nach dem Aktivieren des Dichtbands die Versteifungslage und Rückhaltemittel aus der Fuge herausgezogen.
  • Fig. 6 zeigt eine Ausgestaltung bei der zwei (weitere) Versteifungsmittel 19 vorgesehen sind. Dabei ist bevorzugt der Grundkörper 2 zwischen diesen beiden Versteifungsmitteln angeordnet.
  • Die Figur 7 zeigt eine weitere Ausgestaltung, bei der das Dichtband erst im Brandfall durch die entstehende Hitze aktiviert wird. Dabei schmilzt bzw. verbrennt das Rückhaltemittel und gibt das Dichtband zur Expansion frei.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass sämtliche Merkmale, welche unter Bezugnahme auf das Verfahren beschrieben wurden, in entsprechender Weise auch für die Vorrichtung offenbart sind, was insbesondere bedeutet, dass die entsprechende Vorrichtung Einrichtungen aufweist, welche zur Durchführung der jeweiligen Verfahren geeignet und bestimmt sind. Weiterhin sind auch Merkmale, welche unter Bezugnahme auf die Vorrichtung beschrieben wurden entsprechend für das oder die Verfahren anwendbar. Dies bedeutet, dass die Verfahren unter Verwendung der entsprechenden Vorrichtungsmerkmale ausgeführt werden.
  • Die Anmelderin behält sich vor, sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale als erfindungswesentlich zu beanspruchen, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind. Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass in den einzelnen Figuren auch Merkmale beschrieben wurden, welche für sich genommen vorteilhaft sein können. Der Fachmann erkennt unmittelbar, dass ein bestimmtes in einer Figur beschriebenes Merkmal auch ohne die Übernahme weiterer Merkmale aus dieser Figur vorteilhaft sein kann. Ferner erkennt der Fachmann, dass sich auch Vorteile durch eine Kombination mehrerer in einzelnen oder in unterschiedlichen Figuren gezeigter Merkmale ergeben können.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Dichtband
    2
    Grundkörper
    4
    Rückhaltemittel
    6
    Versteifungsmittel
    8
    erster weitere Schaumstoffkörper
    9
    zweiter weitere Schaumstoffkörper
    12
    Klebemittel
    16
    Klebeschicht
    18
    Versteifungsmittel
    19
    Versteifungsmittel22 weiteres Rückhaltemittel
    30
    Fensterrahmen (Baukörper)
    40
    Laibung (Baukörper)
    L
    Längsrichtung
    B
    Breitenrichtung
    H
    Höhenrichtung

Claims (15)

  1. Dichtband (1) insbesondere zum Abdichten von Fenstern oder Türen gegenüber einer Laibung mit einem Grundkörper (2) aus einem expandierbaren Schaumstoff, der sich in einer Längsrichtung (L) und in einer zu der Längsrichtung (L) senkrecht stehenden Breitenrichtung (B) und in einer zu der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) senkrechten Höhenrichtung (H) erstreckt, wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung (H) expandierbar ist, mit einem Rückhaltemittel (4), welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt, wobei das Rückhaltemittel (4) sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung (H) erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers (2) zu ermöglichen,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    dass das Rückhaltemittel dazu geeignet und bestimmt ist, eine Expansion des Grundkörpers (2) in der Höhenrichtung (H) zu verhindern.
  2. Dichtband nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband ein (zusätzliches) Versteifungsmittel (6) aufweist, welches sich ebenfalls in der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) erstreckt und welches parallel zu dem Grundkörper verläuft und/oder das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise derart beschaffen ist, dass es eine Versteifung der Grundkörpers insbesondere in einer Ebene bewirkt, welche sich in der Längsrichtung und der Breitenrichtung erstreckt.
  3. Dichtbandband nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Rückhaltemittel einen ersten Abschnitt (4a) aufweist, der sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt, sowie wenigstens einen zweiten Abschnitt (4b, 4c) und bevorzugt zwei zweite Abschnitte (4b, 4b) die sich in der Längsrichtung (L) und in der Höhenrichtung erstreckt oder erstrecken, wobei bevorzugt das Rückhaltemittel einen weiteren Abschnitt aufweist, der sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt und der beabstandet und bevorzugt parallel zu dem ersten Abschnitt verläuft und/oder der sich in der Breitenrichtung weniger erstreckt als der erste Abschnitt.
  4. Dichtband (1) nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Versteifungsmittel aus Papier oder Pappe oder Kunststoffplatte besteht und/oder das Rückhaltemittel folienartig ist und/oder das Rückhaltemittel aus einem Material besteht, welches aus einer Gruppe von Materialien ausgewählt ist, welche Polyolefin, PP, PE, PVC, PTFE, PVDF enthält.
  5. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband wenigstens ein Trennmittel aufweist, um einen Abschnitt des Rückhaltemittels wenigstens teilweise und bevorzugt vollständig von einem weiteren Abschnitt des Rückhaltemittels abzutrennen.
  6. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband wenigstens eine Klebeschicht (12) und insbesondere eine Selbstklebeschicht aufweist, welche sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt und welche bevorzugt an einer Außenoberfläche des Dichtbandes angeordnet ist.
  7. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband einen ersten weiteren Schaumstoffkörper (8) aufweist, der sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt und der an dem Grundkörper und insbesondere unmittelbar an dem Grundköper (2) angeordnet ist.
  8. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband einen zweiten weiteren Schaumstoffkörper (9) aufweist, der sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt und der an dem Grundkörper angeordnet ist und insbesondere unmittelbar an dem Grundköper (2) angeordnet ist.
  9. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Versteifungsmittel von dem Grundkörper entfernbar ist und/oder das Versteifungsmittel von wenigstens einem Abschnitt des Rückhaltemittels ausgebildet ist.
  10. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband ein zweites Versteifungsmittel aufweist und bevorzugt der Grundkörper zwischen dem ersten Versteifungsmittel und dem zweiten Versteifungsmittel angeordnet ist.
  11. Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband eine zweite Klebeschicht und insbesondere eine zweite Selbstklebeschicht aufweist, welche sich in der Längsrichtung (L) und in der Breitenrichtung (B) erstreckt und welche in der Höhenrichtung (H) von der ersten Klebeschicht beabstandet ist.
  12. Baukörper, insbesondere Fensterrahmen (30) mit wenigstens einem aktivierbaren Dichtband und insbesondere einem Dichtband nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Dichtband an einer Außenoberfläche des Fensterrahmens befestigt ist.
  13. Verfahren zum Einbau von Fenstern in Gebäude, wobei an einer Kante eines einzubauenden Fensters ein Dichtband nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 angebracht wird und das Rückhaltemittel des Dichtbandes wenigstens abschnittsweise derart aufgetrennt wird, dass der Grundkörper in der Höhenrichtung expandiert,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Auftrennen des Rückhaltemittels vor dem Einbau des Fenster in eine Laibung des Gebäudes oder nachdem das Fenster in die Laibung eingesetzt wurde erfolgt.
  14. Verfahren nach dem vorangegangenen Anspruch,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    das Dichtband ein Versteifungsmittel aufweist, welches sich ebenfalls in der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) erstreckt und welches parallel zu dem Grundkörper verläuft und dieses Versteifungsmittel von dem Fensterrahmen oder dem Dichtband entfernt wird.
  15. Verfahren zum Herstellen eines Dichtbandes und insbesondere eines Dichtbandes nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche mit den Schritten:
    Zurverfügungstellung eines Grundkörpers aus einem expandierbaren Schaumstoff, der sich der sich in einer Längsrichtung (L) und in einer zu der Längsrichtung (L) senkrecht stehenden Breitenrichtung (B) und in einer zu der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) senkrechten Höhenrichtung (H) erstreckt, wobei der Schaumstoff wenigstens in dieser Höhenrichtung (H) expandierbar ist,
    Anbringen eines folienartigen Rückhaltemittels (4), welches den Grundkörper wenigstens abschnittsweise umgibt und welches dazu geeignet und bestimmt ist, eine Expansion des Grundkörpers (2) in der Höhenrichtung (H) zu verhindern, wobei das Rückhaltemittel (4) sich zumindest in der Längsrichtung und in der Höhenrichtung (H) erstreckt und wobei das Rückhaltemittel wenigstens abschnittsweise lösbar ist, um eine Expansion des Grundkörpers (2) zu ermöglichen,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    bevorzugt zusätzlich und bevorzugt vor dem Anbringen des Rückhaltemittels in den innerhalb des Rückhaltemittels angeordneten Verbund ein oder mehrere Versteifungsmittel eingebracht werden, welche sich ebenfalls in der Längsrichtung (L) und der Breitenrichtung (B) erstrecken und welche parallel zu dem Grundkörper verlaufen.
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