EP4706825A1 - Brecheinrichtung zum zerkleinern von mineralischem material - Google Patents

Brecheinrichtung zum zerkleinern von mineralischem material

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EP4706825A1
EP4706825A1 EP25194546.5A EP25194546A EP4706825A1 EP 4706825 A1 EP4706825 A1 EP 4706825A1 EP 25194546 A EP25194546 A EP 25194546A EP 4706825 A1 EP4706825 A1 EP 4706825A1
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EP
European Patent Office
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crushing
crushing chamber
carrier
detection
actuator
Prior art date
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Application number
EP25194546.5A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Sebastian Grot
Steffen Häberle
Till KRAUSS
Jochen Meier
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Kleemann GmbH
Original Assignee
Kleemann GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Brecheinrichtung zum Zerkleinern von mineralischem Material oder dgl., mit einem Brechaggregat (10), das einen Brechraum (30) aufweist, wobei in dem Brechraum (30) eine Zerkleinerungseinrichtung (11), insbesondere bewegbar, vorzugsweise dreh- oder schwenkbar, aufgenommen ist, wobei die Zerkleinerungseinrichtung (11) wenigstens ein Zerkleinerungswerkzeug (11.2), insbesondere ein Brechwerkzeug, trägt, wobei der Brechraum (30) mittels wenigstens einer Brechraumbegrenzung (31) begrenzt ist, wobei die Brechraumbegrenzung (31) eine dem Brechraum (30) zugewandte Innenseite (31.2) und eine dem Brechraum (30) abgewandte Außenseite (31.1) aufweist, und wobei die Brechraumbegrenzung (31) eine Inspektionsöffnung (32) aufweist. Eine zuverlässige und betriebssichere Erfassung des Verschleißzustands der Brecheinrichtung kann dann erfolgen, wenn vorgesehen ist, dass eine von einem Träger (40) gehaltene Erfassungseinrichtung (50) zur Ermittlung des Verschleißzustands wenigstens eines im Brechraum (30) angeordneten Verschleißteils, insbesondere eines Zerkleinerungs- oder Brechwerkzeugs (11.2), vorgesehen ist, dass die Erfassungseinrichtung (50) durch die Inspektionsöffnung (32) hindurch, vorzugsweise mittels eines Aktuators (80), zwischen einer Parkposition und einer Erfassungsposition verstellbar ist, wobei die Erfassungseinrichtung (50) in der Erfassungsposition zumindest bereichsweise im Brechraum (30) angeordnet und in der Parkposition außerhalb des Brechraums (30) angeordnet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Brecheinrichtung zum Zerkleinern von mineralischem Material oder dgl., mit einem Brechaggregat, das einen Brechraum aufweist, wobei in dem Brechraum eine Zerkleinerungseinrichtung, insbesondere bewegbar, vorzugsweise dreh- oder schwenkbar, aufgenommen ist, wobei die Zerkleinerungseinrichtung wenigstens ein Zerkleinerungswerkzeug, insbesondere ein Brechwerkzeug, trägt oder aufweist, wobei der Brechraum mittels wenigstens einer Brechraumbegrenzung begrenzt ist, wobei die Brechraumbegrenzung eine dem Brechraum zugewandte Innenseite und eine dem Brechraum abgewandte Außenseite aufweist, und wobei die Brechraumbegrenzung eine Inspektionsöffnung aufweist.
  • Erfindungsgemäße Brecheinrichtungen können beispielsweise so gestaltet sein, dass sie als Zerkleinerungseinrichtung einen Rotor aufweisen, der drehbar im Brechraum gehalten ist. Bei einer solchen Brecheinrichtung kann es sich mithin insbesondere um einen Prallbrecher, einen Kegelbrecher oder einen Walzenbrecher handeln. Alternativ kann es sich auch um eine Brecheinrichtung handeln, bei der die Zerkleinerungseinrichtung einen schwenkbar im Brechraum angeordneten Brechkörper aufweist. Solche Brecheinrichtungen können beispielsweise Backenbrecher sein.
  • Bei dem Brechwerkzeug kann es sich um ein Tauschwerkzeug handeln, das beispielsweise mit dem Zerkleinerungswerkzeug auswechselbar verbunden ist. Insbesondere kann das Brechwerkzeug eine Schlagleiste, eine Prallschwinge, ein Brechkegel, eine Brechwalze oder eine Brechbacke sein.
  • Das Brechwerkzeug muss im Rahmen der Erfindung nicht zwingend Teil des bewegbaren Teils (beispielsweise des Rotors oder der schwenkbaren Brechkörpers) des Zerkleinerungswerkzeugs sein. Vielmehr ist es so, dass im Rahmen der Erfindung das Brechwerkzeug ein Teil sein kann, das im Brechraum zumindest bereichsweise angeordnet ist, beispielsweise eine Prallschwinge oder eine Brechraumverkleidung, insbesondere auch ein Teil der Brechraumbegrenzung.
  • Der Brechraum von gattungsgemäßen Brecheinrichtungen, insbesondere Gesteinszerkleinerungsmaschinen, ist systembedingt sehr schwer zugänglich. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen für einen Eingriff in den Brechraum erschweren die Zugänglichkeit zusätzlich. Das regelmäßig erforderliche Prüfen der Verschleißteile im Brechraum ist daher mit hohem Aufwand verbunden. Sensorbasierte Verschleißmessungen bieten hier einen enormen Vorteil, sowohl was die Sicherheit des Bedieners angeht als auch in Bezug auf die Stillstandszeit der Maschine. Neben der reinen Verschleißmessung, die dem Betreiber die Einstellung des Brechspaltes mit fortschreitendem Verschleiß und die Vorratshaltung von Verschleißteilen und deren Einbau planbar macht, können mit einem solchen System Beschädigungen rechtzeitig erkannt werden und größere Maschinenschäden abgewendet werden. Zudem bietet die sensorgestützte Verschleißmessung wesentliche Vorteile in der Messgenauigkeit gegenüber der heute üblichen visuellen Bewertung durch den Maschinenbediener.
  • Aus dem Stand der Technik sind Lösungen bekannt, bei denen Verschleißteile eines Zerkleinerungswerkzeug aus einem Gusswerkstoff bestehen. Das Messsystem der Erfassungseinrichtung ist dabei in das Gussteil direkt eingebaut. Dies ist bei Gussteilen nur mit hohem Aufwand realisierbar. Mit dem Tausch des Verschleißteils wird auch die Erfassungseinrichtung getauscht, was einen hohen Teileaufwand bedingt.
  • Ebenfalls bekannt sind Verfahren, welche mittels Ultraschalls die Schichtdicke von Verschleißteilen bestimmen (vgl. DE 2357432 B2 ). Ultraschallsensoren, die zur Schichtdickenbestimmung eingesetzt werden, verwenden üblicherweise einen Sensorkopf, welcher direkt am Verschleißteil angebracht wird. Die Schallwellen würden ansonsten beim Wechsel des Mediums (z.B. Luft auf Stahl) reflektiert oder gebrochen. Eine derartige Sensoranordnung ist ebenfalls nicht praktikabel.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brecheinrichtung der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, mit der eine betriebssichere und zuverlässige Verschleißerfassung ermöglicht wird.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine von einem Träger gehaltene Erfassungseinrichtung zur Ermittlung des Verschleißzustands wenigstens eines Verschleißteils, insbesondere des Zerkleinerungswerkzeugs vorgesehen ist, dass die Erfassungseinrichtung durch die Inspektionsöffnung hindurch mittels eines Aktuators zwischen einer Parkposition und einer Erfassungsposition verstellbar ist, wobei die Erfassungseinrichtung in der Erfassungsposition zumindest bereichsweise im Brechraum angeordnet ist und in der Parkposition außerhalb des Brechraums angeordnet ist.
  • Die Erfassungseinrichtung ist somit nicht mehr dem Verschleißteil körperlich zugeordnet, sondern kann getrennt von diesem verwendet werden. In der Gebrauchsstellung steht die Erfassungseinrichtung im Brechraum zur Verfügung und kann den Zustand des Verschleißteils erfassen. Ist die Erfassung des Zustands des Verschleißteils abgeschlossen, so wird die Erfassungseinrichtung mittels des Aktuators durch die Inspektionsöffnung in den geschützten Bereich hinter der Außenseite der Brechraumbegrenzung verstellt. Vorzugsweise kann somit zur Ermittlung des Verschleißes des Verschleißteils die Brecheinrichtung kurzzeitig stillgesetzt und dann die Erfassungseinrichtung in den Brechraum eingefahren werden. Dies ermöglicht eine effektive und gefahrlose Erfassung des Verschleißteil-Zustands. Die Gefahr der Beschädigung der Erfassungseinrichtung durch Einwirkung von Brechgut und/oder Staubentwicklung ist dabei nahezu ausgeschlossen.
  • Bei der Erfassungseinrichtung kann es sich insbesondere um eine optische Messeinrichtung, beispielsweise eine Messeinrichtung handeln, die einen Laserscanner oder eine Kamera aufweist, vorzugsweise eine Stereokamera (insbesondere eine 3D-Kamera) oder eine 2D-Kamera. Denkbar ist es auch, dass die Erfassungseinrichtung einen oder mehrere Laserabstandssensoren oder TOF-Kameras aufweist. Ebenfalls denkbar sind elektromagnetische Abstandsmessverfahren, wie Radar- oder Wirbelstromsensoren oder kapazitive Messverfahren.
  • Bei dem Verschleißteil kann es sich erfindungsgemäß insbesondere um die Zerkleinerungseinrichtung oder um ein Teil der der Zerkleinerungseinrichtung handeln. Denkbar ist es, dass es sich erfindungsgemäß bei dem Verschleißteil um ein Zerkleinerungswerkzeug oder um ein Teil des Zerkleinerungswerkzeugs, beispielsweise um das Brechwerkzeug, handelt. Denkbar ist es auch, dass das Verschleißteil erfindungsgemäß die Brechraumverkleidung oder ein Teil der Brechraumverkleidung ist. Ein Verschleißteil kann im Rahmen der Erfindung auch ein sonstiges Bauteil sein, das im Brechraum mit dem zu zerkleinernden oder dem zerkleinerten Gut in Kontakt kommt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Träger zumindest bereichsweise translatorisch, insbesondere linear, zwischen der Erfassungsposition und der Parkposition verstellbar ist. Aufgrund der translatorischen, insbesondere linearen, Bewegung kann die Inspektionsöffnung mit vergleichbar kleinem Öffnungsquerschnitt gestaltet werden. Darüber hinaus lässt sich hierdurch eine Bewegung erzeugen, mit der der Träger mit geringem Raumbedarf und einfachem Bewegungsablauf ausreichend weit in den Brechraum hinein verstellt werden kann.
  • Hierbei kann es vorzugsweise vorgesehen sein, dass die Bewegungsrichtung der Linearbewegung des Trägers gegenüber der flächenförmigen Innen- oder Außenseite der Brechraumbegrenzung im Bereich zwischen 20° bis 70°, vorzugsweise zwischen 30° und 60°, besonders bevorzugt zwischen 40° und 50° geneigt verläuft. Auf diese Weise kann ein großer optischer Erfassungsbereich für die Erfassungseinrichtung in gleichzeitig räumlich dichter Zuordnung zu der Innenseite der Brechraumbegrenzung geschaffen werden.
  • Eine besonders platzsparende Bauweise kann dann verwirklicht werden, wenn vorgesehen ist, dass der Träger ausgehend von seiner Parkposition in einer ersten Bewegung in eine Zwischenposition verstellt wird, wobei diese erste Bewegung eine Schwenkbewegung des Trägers umfasst, und dass der Träger von der Zwischenposition in einer zweiten Bewegung in die Erfassungsposition verstellt wird, wobei während der zweiten Bewegung der Träger geradlinig durch die Inspektionsöffnung hindurch verstellt wird.
  • Wenn vorgesehen ist, dass der Träger ein Gehäuse aufweist oder trägt, wobei das Gehäuse eine Aufnahme besitzt, in der die Erfassungseinrichtung zumindest bereichsweise aufgenommen ist, dann kann die Erfassungseinrichtung effektiv vor mechanischen Einflüssen geschützt werden. Besonders bevorzugt kann es so sein, dass das Gehäuse eine Öffnung aufweist, durch die die Erfassungseinrichtung hindurch den Verschleißzustand des Verschleißteils, insbesondere des Brechwerkzeugs, in der Erfassungsposition erfasst. Vorzugsweise ist die Öffnung in der Erfassungsposition nach unten gerichtet, um eine Beschädigung der Erfassungseinrichtung durch im Brechraum herabfallendes Brechgut zu verhindern.
  • Eine einfache und robuste Bauweise ergibt sich dann, wenn vorgesehen ist, dass der Träger Teil eines Stellglieds des Aktuators ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der Aktuator einen Zylinder aufweist, in dem ein Kolben verstellbar geführt ist, und dass der Träger an den Kolben oder den Zylinder angekoppelt ist. Hierbei kann ein geringer Teileaufwand insbesondere dann verwirklicht werden, wenn vorgesehen ist, dass der Träger einteilig an den Kolben oder den Zylinder angekoppelt ist.
  • Eine mögliche Erfindungsvariante kann dergestalt sein, dass der Träger eine Schließanordnung trägt oder aufweist, und dass die Schließanordnung in der Parkposition die Inspektionsöffnung verschließt, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Schließanordnung als ein mit dem Träger auswechselbar verbundenes Verschleißteil ist. Die Schließanordnung verhindert somit, dass während des Brechbetriebs, also wenn die Erfassungseinrichtung sich in der Parkposition befindet, Brechgut in den Bereich der Außenseite der Begrenzungswand gelangen kann. Es kann so sein, dass die Schließanordnung mit der Verstellung des Trägers von der Parkposition in die Erfassungsposition von der Brechraumbegrenzung getrennt wird, beispielsweise wenn sie Teil des Trägers ist oder mit einem Kopfstück des Trägers verbunden ist.
  • Eine möglich Erfindungsvariante kann dergestalt sein, dass im Bereich der Außenseite der Brechraumbegrenzung eine Haltevorrichtung angeordnet ist, die einen Lagerabschnitt beabstandet zu der Außenseite der Brechraumbegrenzung hält, wobei der Träger mittels eines Führungsglieds schwenkbar an den Lagerabschnitt angekoppelt ist, derart, dass der Träger ausgehend von seiner Parkposition in die/eine Zwischenposition schwenkbar ist, und dass die Erfassungseinrichtung ausgehend von der Zwischenposition mittels des Aktuators in die Erfassungsposition verstellbar ist.
  • Hierbei lässt sich eine robuste Bauweise verwirklichen, wenn vorgesehen ist, dass die Haltevorrichtung zwei zueinander beabstandet angeordnete Lagerabschnitte aufweist, zwischen denen der Träger gehalten ist, und dass der Träger verstellbar, vorzugsweise schwenkbar mit beiden Lagerabschnitten verbunden ist.
  • Eine möglich Erfindungsvariante kann dergestalt sein, dass der Lagerabschnitt oder die Lagerabschnitte eine Kulisse mit einem Linearführungsabschnitt aufweist, der in einen Sperrabschnitt übergeleitet ist, und dass der Träger mittels eines Führungsglieds an dem Linearführungsabschnitt translatorisch verstellbar geführt ist. Somit kann der Träger zunächst mittels des Linearführungsabschnitts in die Zwischenposition verstellt und hier in dem Sperrabschnitt festgelegt werden. Sodann kann das Gehäuse translatorisch verstellt werden, um die Erfassungseinrichtung in die Erfassungsposition zu bringen. Dies ermöglicht eine besonders platzsparende Bauweise. Beispielsweise kann es dann so sein, dass der Träger in der Parkposition in dichter Zuordnung zu der Außenseite der Brechraumbegrenzung gehalten wird.
  • Zusätzlich oder alternativ kann es auch vorgesehen sein, dass die Haltevorrichtung eine Führung aufweist, und dass das/ein die Erfassungseinrichtung tragende(-s) Stellglied mittels eines Führungsglieds translatorisch, insbesondere geradlinig, verstellbar an der Führung geführt ist. Hierbei kann das Stellglied dazu verwendet werden, um die Erfassungseinrichtung in die Erfassungsposition zu bewegen.
  • Eine erfindungsgemäße Brecheinrichtung kann dergestalt sein, dass ein Getriebe vorgesehen ist, mittels dem die Erfassungseinrichtung zwischen der Erfassungsposition und der Parkposition verstellbar ist. Das Getriebe kann geeignet auf die baulichen Gegebenheiten ausgelegt werden, um bei beengten Platzverhältnissen einen geeigneten Bewegungsablauf der Erfassungseinrichtung sicherstellen zu können.
  • Hierbei kann es insbesondere so sein, dass das Getriebe die Stellbewegung des Aktuators über- oder untersetzt, um die Erfassungseinrichtung zu verstellen.
  • Ein besonders einfach aufgebautes Getriebe kann als ebenes Getriebe ausgebildet sein. Vorzugsweise kann es insbesondere auch so sein, dass der Aktuator an einen Hebelarm eines Kniehebels angekoppelt ist, dass ein weiterer Hebelarm des Kniehebels mittels eines Gelenks schwenkbar an eine Koppel angeschlossen ist, und dass die Koppel mittelbar oder unmittelbar an den Träger angeschlossen ist. Vorzugsweise ist es so, dass der Kniehebel ortsfest an der Brechraumbegrenzung festgelegt ist.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
  • Figur 1
    in schematischer Darstellung und in Seitenansicht eine Materialverarbeitungsanlage mit einem Brechaggregat,
    Figur 2
    in schematischer Darstellung ein Teil des Brechaggregats der Materialverarbeitungsanlage gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht von links,
    Figur 3
    in schematischer Darstellung eine Brechraumbegrenzung des Brechaggregats mit einer Erfassungseinrichtung,
    Figur 4
    die Anordnung gemäß Figur 3 in Seitenansicht und im Schnitt,
    Figur 5
    die Darstellung gemäß Figur 4 in einer veränderten Betriebsstellung,
    Figur 6
    eine weitere Ausgestaltungsvariante einer Erfassungseinrichtung für ein Brechaggregat in einer Parkposition,
    Figur 7
    die Anordnung gemäß Figur 6 in einer Erfassungsposition,
    Figur 8
    die Anordnung gemäß Figur 6 im Vertikalschnitt,
    Figur 9
    die Anordnung gemäß Figur 7 im Vertikalschnitt,
    Figur 10
    eine weitere Ausgestaltungsvariante einer Erfassungseinrichtung in perspektivischer Ansicht,
    Figur 11
    die Anordnung gemäß Figur 10 im Vertikalschnitt und in einer Parkposition und
    Figur 12
    die Darstellung gemäß Figur 11 in einer Erfassungsposition.
  • Figur 1 zeigt eine Materialverarbeitungsanlage 1 in Form einer Brechanlage mit einem Materialverarbeitungsaggregat in Form eines Brechaggregats 10. Die Materialverarbeitungsanlage 1 ist als mobile Materialverarbeitungsanlage 1 ausgebildet und weist daher Fahrwerke 1.5 auf. Denkbar ist es jedoch auch, dass es sich bei der Materialverarbeitungsanlage 1 um eine stationäre Materialverarbeitungsanlage 1 handelt.
  • Die Materialverarbeitungsanlage 1 weist ein Chassis 1.1 auf, welches die Maschinenkomponenten oder zumindest einen Teil der Maschinenkomponenten trägt. An seinem rückwärtigen Ende kann das Chassis 1.1 vorzugsweise einen Ausleger 1.2 aufweisen. Im Bereich des Auslegers 1.2 ist ein Material-Zuführbereich gebildet.
  • Der Material-Zuführbereich kann einen Aufgabetrichter 2 und eine Materialzuführeinrichtung 9 umfassen.
  • Der Aufgabetrichter 2 kann zumindest teilweise von Trichterwänden 2.1, die in Richtung der Längserstreckung der Materialverarbeitungsanlage 1 verlaufen, und einer quer zur Längserstreckung verlaufenden Rückwand 2.2 gebildet sein. Der Aufgabetrichter 2 führt zu der Materialzuführeinrichtung 9.
  • Die Materialzuführeinrichtung 9 kann, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel dargestellt, eine Förderrinne aufweisen, die mittels eines Vibrationsantriebs antreibbar ist. Über den Aufgabetrichter 2 kann, beispielsweise mittels eines Radladers, zu zerkleinerndes Gut in die Materialverarbeitungsanlage 1 eingefüllt und auf die Förderrinne aufgegeben werden.
  • Wie die Zeichnung zeigt, kann es vorzugsweise so sein, dass von der Förderrinne das zu zerkleinernde Gut in den Bereich einer Siebeinheit 3 gelangt. Diese Siebeinheit 3 kann auch als Vorsieb-Anordnung bezeichnet werden. Im Bereich der Siebeinheit 3 ist wenigstens ein Siebdeck 3.1, 3.2 angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei Siebdecks 3.1, 3.2 verwendet. Denkbar ist auch eine Anlagenkonfiguration, bei der keine Vorsieb-Anordnung verwendet ist.
  • An dem oberen Siebdeck 3.1 wird von dem zu zerkleinernden Material eine Teilfraktion ausgesiebt. Diese Teilfraktion hat bereits eine ausreichende Korngröße, die nicht mehr in der Materialverarbeitungsanlage 1 zerkleinert werden muss. Insofern kann diese ausgesiebte Teilfraktion in einem Bypasskanal 3.5 vorbei an dem Brechaggregat 10 geleitet werden.
  • Wenn ein zweites Siebdeck 3.2 in der Siebeinheit 3 verwendet ist, so kann aus der Teilfraktion, die unterhalb des Siebdecks 3.1 anfällt, eine weitere Feinpartikel-Fraktion ausgesiebt werden. Diese Feinpartikel-Fraktion kann unterhalb des Siebdecks 3.2 zu einem Seitenaustragband 3.4 geführt werden. Von dem Seitenaustragband 3.4 wird die Feinpartikel-Fraktion abgeleitet und auf eine seitlich der Maschine angeordnete Halde 7.2 gefördert.
  • Wie Figur 1 veranschaulicht, kann es sich bei der Siebeinheit 3 um ein Vibrationssieb mit einem Siebantrieb 3.3 handeln. Der Siebantrieb 3.3 versetzt das Siebdeck 3.1 und/oder das Siebdeck 3.2 in Vibrationsbewegungen. Aufgrund der geneigten Anordnung der Siebdecks 3.1, 3.2 und in Verbindung mit den Vibrationsbewegungen wird ein Materialtransport auf den Siebdecks 3.1, 3.2 hin in Richtung zu dem Brechaggregat 10 bzw. zu dem Bypasskanal 3.5 bewirkt.
  • Das von dem Siebdeck 3.1 kommende zu zerkleinernde Material wird dem Brechaggregat 10 zugeleitet, wie dies Figur 1 erkennen lässt.
  • Das Brechaggregat 10 kann beispielsweise in Form eines Prallbrechaggregats, insbesondere als Rotationsprall-Brechaggregat, eines Backenbrechaggregats, eines Kegelbrechaggregats, oder eines Walzenbrechaggregats ausgebildet sein. Das Brechaggregat 10 weist eine Zerkleinerungseinrichtung 11 auf.
  • Ist wie in Figur 1 ein Rotationsprall-Brechaggregat verwendet, so weist es beispielsweise als Zerkleinerungseinrichtung 11 einen Schlagrotor auf, der von einem Verbrennungsmotor 12 angetrieben wird. In Figur 1 verläuft die Rotationsachse 17 des Schlagrotors horizontal in Richtung der Bildtiefe. Der Schlagrotor ist in einem Brechraum 16.1 untergebracht.
  • Ist ein Backenbrechaggregat verwendet, so weist die Zerkleinerungseinrichtung 11 zwei einander gegenübergestellte Brechbacken auf, die zwischen sich einen konvergierenden Brechschacht einschließen, der bis hin zu einem Brechspalt führt. Zumindest eine der Brechbacken kann, beispielsweise von dem Verbrennungsmotor 12, angetrieben werden, um im konvergierenden Brechspalt das eingefüllte Brechgut zu brechen.
  • Der Schlagrotor kann beispielsweise an seinem Außenumfang mit Zerkleinerungswerkzeugen 11.2, die vorliegend als Schlagleisten ausgebildet sind, bestückt sein. Gegenüberliegend dem Schlagrotor können beispielsweise Wandelemente, vorzugsweise in Form von Prallschwingen 20, angeordnet sein. Bei drehendem Schlagrotor wird das zu zerkleinernde Material mittels der Schlagleisten nach außen geschleudert. Dabei trifft dieses Material auf die Prallschwingen 20 und wird aufgrund der hohen kinetischen Energie zerkleinert. Wenn das zu zerkleinernde Material eine ausreichende Korngröße aufweist, die es ermöglicht, dass die Materialteilchen durch einen Brechspalt 15 zwischen den Prallschwingen 20 und den radial äußeren Enden der Schlagleisten hindurchgeführt werden können, so verlässt das zerkleinerte Gut das Brechaggregat 10 über den Brecherauslass 16.
  • Denkbar ist es, dass im Bereich des Brecherauslasses 16 das vom Brechaggregat 10 kommende und zerkleinerte Material mit dem aus dem Bypasskanal 3.5 kommenden Material zusammengeführt und auf einen Bandförderer 1.3 gebracht wird. Mit dem Bandförderer 1.3 kann das Material aus dem Arbeitsbereich des Brechaggregats 10 herausgeführt werden.
  • Wie die Zeichnungen zeigen, kann der Bandförderer 1.3 ein endlos umlaufendes Förderband aufweisen, das einen Lasttrum 1.6 und einen Leertrum 1.7 aufweist. Der Lasttrum 1.6 dient dazu das gebrochene Material, welches aus dem Brecherauslass 16 des Brechaggregats 10 fällt, aufzufangen und abzutransportieren. An den Bandenden kann das Förderband zwischen dem Lasttrum 1.6 und dem Leertrum 1.7 mittels Umlenkrollen 1.4 umgelenkt werden. Im Bereich zwischen den Umlenkrollen 1.4 können Führungen, insbesondere Tragrollen, vorgesehen sein, um die Förderrichtung des Förderbands zu verändern, dem Förderband eine bestimmte Form zu geben und/oder das Förderband zu stützen.
  • Der Bandförderer 1.3 weist einen Bandantrieb auf, mittels dem der Bandförderer 1.3 angetrieben werden kann. Der Bandantrieb kann vorzugsweise am Abwurfende 1.9 oder im Bereich des Abwurfendes 1.9 des Bandförderers 1.3 angeordnet sein.
  • Der Bandförderer 1.3 kann, beispielsweise mittels des Bandantriebs, an eine Steuereinrichtung mittels einer Steuerleitung angeschlossen sein.
  • Es können ein oder mehrere weitere Bandförderer 6 und/oder ein Rückführförderer 8 verwendet sein, die prinzipiell die gleiche Bauweise aufweisen wie der Bandförderer 1.3. Insofern kann auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen werden.
  • Im Bereich zwischen dem Aufgabeende und dem Abwurfende 1.9 kann ein Magnet 1.8, insbesondere ein Elektromagnet, oberhalb des Lasttrums 1.6 angeordnet sein. Mit dem Magnet 1.8 lassen sich Eisenteile aus dem gebrochenen Gut abheben und aus dem Förderbereich des Bandförderers 1.3 herausbewegen.
  • In Transportrichtung nach dem Bandförderer 1.3 kann eine Nachsiebvorrichtung 5 angeordnet sein. Die Nachsiebvorrichtung 5 weist ein Siebgehäuse 5.1 auf, in dem wenigstens ein Siebdeck 5.2 untergebracht ist. Unterhalb des Siebdecks 5.2 ist ein Gehäuseunterteil 5.3 gebildet, welcher als Sammelraum für das am Siebdeck 5.2 ausgesiebte Material dient.
  • Das Gehäuseunterteil 5.3 schafft über eine Öffnung eine räumliche Verbindung zu einem weiteren Bandförderer 6. Hier bildet der weitere Bandförderer 6 seinen Aufgabebereich 6.1, wobei das ausgesiebte Material im Aufgabebereich 6.1 auf den Lasttrum des weiteren Bandförderers 6 geleitet wird. Der weitere Bandförderer 6 fördert das ausgesiebte Material hin zu seinem Abwurfende 6.2. Von dort gelangt das ausgesiebte Material auf eine Halde 7.1.
  • Das am Siebdeck 5.2 der Nachsiebvorrichtung 5 nicht ausgesiebte Material wird vom Siebdeck 5.2 auf ein Stichband 5.4 gefördert. Das Stichband 5.4 kann ebenfalls als Bandförderer ausgebildet sein, sodass auf die oben in Bezug auf den Bandförderer 1.3 gemachten Ausführungen verwiesen werden kann. Die Transportrichtung des Stichbands 5.4 verläuft in Figur 1 in Richtung der Bildtiefe.
  • An seinem Abwurfende übergibt das Stichband 5.4 das nicht ausgesiebte Material, das auch als Überkorn bezeichnet wird, auf einen Aufgabebereich 8.1 des Rückführförderers 8. Der Rückführförderer 8, der als Bandförderer ausgebildet sein kann, fördert das Überkorn in Richtung hin zum Aufgabetrichter 2. An seinem Abwurfende 8.2 übergibt der Rückführförderer 8 das Überkorn in den Materialfluss, insbesondere in den Material-Zuführbereich. Das Überkorn kann mithin dem Brechaggregat 10 erneut zugeführt und hier auf die gewünschte Partikelgröße gebrochen werden.
  • Figur 2 zeigt die Zerkleinerungseinrichtung 11 mit ihren Zerkleinerungswerkzeugen 11.2. Diese sind auswechselbar an dem Rotor der Zerkleinerungseinrichtung 11 gehalten. Wie die Darstellung veranschaulicht, ist die Zerkleinerungseinrichtung 11 in dem Brechraum 30 angeordnet. Der Brechraum 30 ist mittels einer Brechraumbegrenzung 31 zumindest bereichsweise gegenüber der Umgebung geschlossen.
  • In Figur 2 ist nur exemplarisch ein Teil einer Brechraumbegrenzung 31 gezeigt. Wie diese Darstellung veranschaulicht, kann die Brechraumbegrenzung 31 ein Teil einer Wand sein, die eine dem Brechraum 30 zugewandte Innenseite 31.2 und eine dem Brechraum 30 abgewandte Außenseite 31.1 aufweist. Die Brechraum-Begrenzung 31 weist eine Inspektionsöffnung 32 auf. Die Inspektionsöffnung 32 kann von einem Durchbruch gebildet sein, der aus der Brechraumbegrenzung 31 ausgenommen oder ausgespart ist.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Inspektionsöffnung 32 in Form eines rechteckigen Durchbruchs ausgebildet, der von einander gegenüberliegenden horizontalen und einander gegenüberliegenden vertikalen Randabschnitten begrenzt ist.
  • Wie die Darstellungen zeigen, ist im Bereich der Brechraumbegrenzung 31 eine Überwachungseinrichtung mit einer Erfassungseinrichtung 50 angeordnet. In Figur 2 ist die Erfassungseinrichtung 50 in einer Erfassungsposition gezeigt. In dieser Erfassungsposition ist die Erfassungseinrichtung 50 zumindest teilweise im Brechraum 30 angeordnet. Die Erfassungseinrichtung 50 kann dann den Verschleißzustand wenigstens eines der Zerkleinerungswerkzeuge 11.2 oder eines sonstigen Verschleißteils im Brechraum 30 erfassen.
  • In Figur 3 ist die Erfassungseinrichtung 50 in einer Parkposition gezeigt. In dieser Parkposition ist die Erfassungseinrichtung 50 aus dem Brechraum 30 herausbewegt und im Bereich hinter der Außenseite 31 der Brechraumbegrenzung 31 gehalten.
  • Die Erfassungseinrichtung 50 kann zwischen der Parkposition und der Erfassungsposition verstellt werden, insbesondere translatorisch verstellt werden, besonders bevorzugt linear verstellt werden.
  • Figur 3 zeigt eine weitere Ausgestaltungsvariante der Erfindung. Wie diese Darstellung veranschaulicht, kann es so sein, dass die Inspektionsöffnung 32 von einem Durchbruch in der Brechraumbegrenzung 31 gebildet ist, der vorzugsweise als kreisförmiger Ausschnitt aus der Brechraumbegrenzung 31 ausgenommen ist. Im Bereich der Inspektionsöffnung 32 kann ein Führungselement 33 angeordnet sein, das zur Führung der Verstellbewegung der Erfassungseinrichtung 50 zwischen der Parkposition und der Erfassungsposition verwendet wird. Vorzugsweise ist es so, dass das Führungselement 33 um die Inspektionsöffnung 32 herum angeordnet ist und beispielsweise wenigstens einen Führungsansatz 33.1 aufweist.
  • In den Figuren 4 und 5 ist der Aufbau der Überwachungseinrichtung näher detailliert. Wie diese Darstellungen veranschaulichen, weist die Überwachungseinrichtung einen Träger 40 auf, der die Erfassungseinrichtung 50 trägt. Der Träger 40 kann zu diesem Zweck ein Gehäuse 41 aufweisen, an oder in dem ein Stellglied 44 verstellbar geführt ist. Das Stellglied 44 kann zwischen der in Figur 4 gezeigten Parkposition und der in Figur 5 gezeigten Erfassungsposition verstellt werden.
  • Wie die Darstellungen zeigen, erfolgt die Verstellbewegung des Stellglieds 44 geradlinig. Vorzugsweise ist es so, dass der Winkel der Bewegungsrichtung des Stellglieds 44 zu der von der Brechraumbegrenzung 31 gebildeten Ebene im Winkel kleiner oder gleich 90° verläuft. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es so, dass der Winkel zwischen der Bewegungsrichtung des Stellglieds 44 und der von der Brechraumbegrenzung 31 gebildeten Ebene im Bereich zwischen 20° - 70°, vorzugsweise im Bereich zwischen 40° und 60° gewählt ist. In dem in Figur 4 und 5 gezeigten speziellen Ausführungsbeispiel beträgt der Winkel 45°.
  • Die Verstellung des Stellglieds 44 von der Parkposition in die Erfassungsposition erfolgt vorzugsweise in eine aufwärts gerichtete Stellrichtung, also entgegen der Schwerkraftrichtung.
  • Es kann so sein, dass das Stellglied 44 einen Kopf 45 mit einer Aufnahme 47 aufweist. In dieser Aufnahme 47 ist die Erfassungseinrichtung 50 aufgenommen. Bei der Erfassungseinrichtung 50 kann es sich um eine optische Erfassungseinrichtung, beispielsweise um eine Kamera, handeln. Die Aufnahme 47 besitzt eine Öffnung 47.1, die die Aufnahme 47 entgegen der Schwerkraftrichtung nach unten hin öffnet, wie Figur 5 zeigt.
  • In den Kopf 45 ist ein Kabelkanal 48 eingearbeitet, der zur Aufnahme eines Kabels dient. Mit diesem Kabel 48 kann die Erfassungseinrichtung 50 elektrisch an eine Auswertschaltung (nicht gezeigt) angeschlossen werden. Der Kabelkanal 48 ist so angeordnet, dass das Kabel in der Erfassungsposition gemäß Figur 5 geschützt in den Bereich hinter der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 geleitet werden kann.
  • Die Figuren 4 und 5 zeigen, dass das Führungselement 33 mit seinem Führungsansatz 33.1 mit einer Verdrehsicherung 46 des Stellglieds 44 zusammenarbeitet. Insbesondere kann es so sein, dass die Verdrehsicherung 46 als eine Nut ausgebildet ist, die in das Stellglied 44 eingearbeitet ist und sich in Stellrichtung des Stellglieds 44 erstreckt. Der Führungsansatz 33.1 greift in diese Nut ein, um eine Verdrehung des Stellglieds 44 zu verhindern.
  • Vorzugsweise ist es so, dass das Gehäuse 41 Teil eines Aktuators 80 ist, nämlich einer Kolben-Zylinder-Einheit. Dabei kann es so sein, dass das Gehäuse 41 einen Zylinder 82 bildet. In der Kammer 42 des Gehäuses 41 ist ein Stellmedium, insbesondere ein Hydraulikfluid, gehalten.
  • Vorzugsweise kann es so sein, dass das Stellglied 44 Teil des Aktuators 80 ist, und insbesondere den Kolben der Kolben-Zylinder-Einheit bildet.
  • Wird ausgehend von der in Figur 4 gezeigten Parkposition die Kammer 42 mit dem Stellmedium beaufschlagt, so wird das Stellglied 44 durch die Zylinderöffnung 43 hindurch verstellt, sodass die Erfassungseinrichtung 50 linear durch die Inspektionsöffnung 32 hindurch in den Brechraum 30 geführt wird. Wird das Stellmedium aus der Kammer 42 abgelassen, so fährt das Stellglied 44 wieder in die Kammer 42 ein, was beispielsweise auch mittels einer Feder (nicht dargestellt) unterstützt werden kann.
  • Vorzugsweise ist es so, wie die Zeichnungen veranschaulichen, dass das Stellglied 44 eine Schließanordnung 41.1 aufweist oder trägt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Schließanordnung 41.1 als separates Bauteil ausgebildet, das auswechselbar mit dem Kopf 45 des Stellglieds 44 verbunden ist. Es kann auch so sein, dass die Schließanordnung 44.1 einteilig mit dem Kopf 45 ausgeführt ist. In der in Figur 4 gezeigten Parkposition verschließt das Stellglied 44.1 die Inspektionsöffnung 32 zumindest teilweise. Dabei kann es insbesondere so sein, dass die Schließanordnung 41.1 dem Brechraum 30 zugewandt eine ebene Außenseite aufweist, die vorzugsweise mit der Innenseite 31.2 der Brechraumbegrenzung 31 in der Parkposition fluchtet.
  • Es kann so sein, dass in der Erfassungsposition die Schließanordnung 41.1 mit dem Stellglied 44 verstellt wird. Vorzugsweise ist die Schließanordnung 44.1 dabei dann im Abstand zu der Innenseite 31.2 der Brechraumbegrenzung 31 gehalten, wie Figur 5 veranschaulicht.
  • Die Figuren 6-9 veranschaulichen eine weitere Ausgestaltungsvariante der Erfindung. Die Darstellungen zeigen, dass die Überwachungsvorrichtung mittels einer Haltevorrichtung 60 an der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 gehalten ist. Die Haltevorrichtung 60 besitzt zwei Lagerabschnitte 62, die vorzugsweise jeweils von einem plattenförmigen Tragteil gebildet sind. Dieses plattenförmigen Tragteil kann mittels eines Befestigungsabschnitts 61 mit der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 verbunden werden.
  • Vorzugsweise ist es so, dass die Lagerabschnitte 62 zueinander beabstandet angeordnet sind. Zwischen den beiden Lagerabschnitten 62 ist eine Anordnung gehalten, die der Anordnung gemäß den Figuren 3-5 im Wesentlichen entspricht, sodass auf die vorstehenden Ausführungen Bezug genommen werden kann. Somit wird nachfolgend auf die Unterschiede eingegangen.
  • Wie die Darstellungen zeigen, weist das Stellglied 44 an gegenüberliegenden Seiten Führungsglieder 66 auf. Diese Führungsglieder 66 sind in Führungen 63 der Haltevorrichtung 60 linear geführt.
  • Es kann auch so sein, dass die Haltevorrichtung 60 wenigstens eine Kulisse 64 aufweist, an der der Träger 40 verstellbar geführt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist an den beiden Lagerabschnitten 62 jeweils eine Kulisse 64 vorgesehen. Die Kulisse 64 weist einen Bereich auf, der eine Linearführung 64.1 bildet. Diese Linearführung 64.1 geht der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 abgewandt in einen Sperrabschnitt 64.2 über. Wie dies Figur 6 deutlich erkennen lässt, kann der Sperrabschnitt 64.2 als seitliche Erweiterung der Linearführung 64.1 ausgestaltet sein. In den beiden Kulissen 64 ist der Träger 40 mit Führungsgliedern 65 geführt.
  • Für eine Verstellung der Erfassungseinrichtung 50 aus der in Figur 6 gezeigten Parkposition in die in Figur 7 gezeigte Erfassungsposition wird zunächst der Träger 40 mittels der Führungsglieder 65 in der Kulisse 64 verstellt, bis die Führungsglieder 65 in den Sperrabschnitten 64.2 zum Liegen kommen. Dabei verstellen sich auch gleichzeitig die Führungsglieder 66 in den Führungen 63 ein Stück weit, sodass der Träger 40 eine Schwenkbewegung durchführt und in eine Zwischenposition gebracht ist. Am Ende dieser Verstellbewegung steht der Kopf 45 des Stellglieds 44 der Inspektionsöffnung 32 gegenüber, befindet sich jedoch noch im Bereich der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31.
  • Nun kann das Stellglied 44 linear verstellt werden, sodass die Erfassungseinrichtung 50 durch die Inspektionsöffnung 32 in den Brechraum 30 einfährt. Dabei wird das Stellglied 44 in seiner Bewegung mittels der Führungsglieder 66 in den Führungen 63 linear geführt.
  • Wurde die Erfassung des Verschleißzustands der Zerkleinerungswerkzeuge 11.2 durchgeführt, so kann das Stellglied 44 wieder linear durch die Inspektionsöffnung 32 hindurch in die Zwischenposition verstellt und dann der Träger 40 in die in Figur 6 gezeigte Parkposition gebracht werden.
  • Denkbar ist, dass zusätzlich eine Schließanordnung 41.1 vorgesehen ist, mittels der die Inspektionsöffnung 32 verschlossen wird. Diese Schließanordnung 41.1 kann ein Schließteil aufweisen, das verschiebbar und/oder verschwenkbar mit der Brechraumbegrenzung 31 verbunden ist.
  • In den Figuren 8 und 9 sind die einzelnen Betriebsstellungen gemäß den Figuren 6 und 7 im Schnitt gezeigt. Wie diese Darstellungen veranschaulichen, kann der Träger 40 wieder ein Gehäuse 41 in Form eines Zylinders 81 eines Aktuators 80 bilden. Das Stellglied 44 kann wieder, wie in den Figuren 3-5 gezeigt, eine Kolbenstange 82 sein.
  • Die Figuren 10-12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Figur 10 veranschaulicht, dass ein Aktuator 80 in Form einer Zylinder-Kolben-Einheit vorgesehen ist. Diese weist einen Zylinder 81 auf. In dem Zylinder 81 ist ein Kolben verstellbar geführt. Der Kolben ist an eine Kolbenstange 82 angekoppelt.
  • Mittels des Aktuators 80 kann über ein Getriebe 70 der Träger 40 verstellt werden. Der Träger 40 trägt wieder die Erfassungseinrichtung 50, wie dies beispielsweise Figur 11 zeigt.
  • Das Getriebe 70 kann vorzugsweise als ebenes Getriebe ausgebildet sein. Es kann so sein, dass das Getriebe 70 einen Kniehebel aufweist, der zwei im Winkel zueinanderstehende Hebelarme 73, 75 aufweist. Der Kniehebel ist ortsfest gelagert, vorzugsweise mittels einer Haltevorrichtung 60 an der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 befestigt. Die Haltevorrichtung 60 kann zwei Lagerabschnitte 62 aufweisen, die zueinander beabstandet angeordnet sind. Zwischen den beiden Lagerabschnitten 62 ist der Kniehebel schwenkbar aufgenommen. Hierzu ist der Kniehebel mittels eines Stützlagers 74 schwenkbar mit der Haltevorrichtung 60 verbunden. An den ersten Hebelarm 73 ist der Aktuator 80, vorzugsweise mittels der Kolbenstange 82, schwenkbar über ein Gelenk 76 angekoppelt. Der zweite Hebelarm 63 ist über ein Gelenk 72 an eine Koppel 71 schwenkbar angeschlossen. Die Koppel 71 trägt an ihrem dem Gelenk 72 abgewandten Ende den Träger 40. Vorzugsweise ist es so, dass der Träger eine Koppelaufnahme 49 mit einem Koppelgelenk 49.1 aufweist, an das die Koppel 71 angeschlossen ist.
  • Figur 11 veranschaulicht, dass die Koppelaufnahme 49 als Ausnehmung des Trägers 40 ausgebildet sein kann.
  • Der Träger 40 kann wieder so gestaltet sein, dass er eine Aufnahme 47 an einem Kopf 45 bildet. Die Aufnahme 45 kann wieder, wie in den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, eine Öffnung 47.1 aufweisen, durch die hindurch die Erfassungseinrichtung 50 in der Erfassungsposition den Verschleißzustand wenigstens eines Zerkleinerungswerkzeugs 11.2 erfassen kann. Der Kopf 45 des Stellglieds 44 bildet wieder eine Schließanordnung 41.1, die, wie die Figuren zeigen, einteilig mit dem Kopf 45 ausgeführt sein kann.
  • Das Stellglied 44 ist in einer Linearführung 77 linear verstellbar geführt, sodass es geradlinig zwischen der in Figur 11 gezeigten Parkposition und der in Figur 12 gezeigten Erfassungsposition verstellt werden kann. Vorzugsweise ist es so, dass die Linearführung 77 als Hülse ausgebildet ist, die im Bereich der Außenseite 31.1 der Brechraumbegrenzung 31 vorsteht und in der der Träger 40 aufgenommen ist.
  • Wenn ausgehend von der in Figur 11 gezeigten Parkposition der mit seinem Zylinder 81 gegenüber der Brechraumbegrenzung 31 ortsfest festgelegte Aktuator 80 betätigt wird, so fährt die Kolbenstange 82 aus dem Zylinder 81 aus und verschwenkt den Kniehebel. Infolge dieser Schwenkbewegung wird auch die Koppel 71 verstellt. In Folge dieser Verstellung wird das Stellglied 44 in der Linearführung 77 verschoben, sodass die Erfassungseinrichtung 50 in den Brechraum 30 hinein verstellt wird. Nach Abschluss der Erfassung des Verschleißzustands des wenigstens einen Zerkleinerungswerkzeugs 11.2 erfolgt die Rückstellung des Trägers 40 wieder in umgekehrte Richtung, bis die Erfassungseinrichtung 50 in der in Figur 11 gezeigten Parkposition zum Liegen kommt. Hierbei verschließt dann auch gleichzeitig das Stellglied 44 mit seiner Schließanordnung 41.1 die Inspektionsöffnung 32 (siehe Figur 11).
  • In den vorstehenden Erläuterungen wurde die Funktionsweise der Erfindung anhand der Erfassung des Verschleißzustands des Zerkleinerungswerkzeuges 11.2 erläutert. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt, Vielmehr kann es so sein, dass mit der Erfassungseinrichtung 50 zusätzlich oder alternativ der Verschleißzustand eines sonstigen Verschleißteils im Brechraum erfasst wird.

Claims (14)

  1. Brecheinrichtung zum Zerkleinern von mineralischem Material oder dgl., mit einem Brechaggregat (10), das einen Brechraum (30) aufweist, wobei in dem Brechraum (30) eine Zerkleinerungseinrichtung (11), insbesondere bewegbar, vorzugsweise dreh- oder schwenkbar, aufgenommen ist, wobei die Zerkleinerungseinrichtung (11) wenigstens ein Zerkleinerungswerkzeug (11.2), insbesondere ein Brechwerkzeug, trägt, wobei der Brechraum (30) mittels wenigstens einer Brechraumbegrenzung (31) begrenzt ist, wobei die Brechraumbegrenzung (31) eine dem Brechraum (30) zugewandte Innenseite (31.2) und eine dem Brechraum (30) abgewandte Außenseite (31.1) aufweist, und wobei die Brechraumbegrenzung (31) eine Inspektionsöffnung (32) aufweist, dadurch gekennzeichnet,
    dass eine von einem Träger (40) gehaltene Erfassungseinrichtung (50) zur Ermittlung des Verschleißzustands wenigstens eines im Brechraum (30) angeordneten Verschleißteils, insbesondere eines Zerkleinerungs- oder Brechwerkzeugs (11.2), vorgesehen ist, dass die Erfassungseinrichtung (50) durch die Inspektionsöffnung (32) hindurch, vorzugsweise mittels eines Aktuators (80), zwischen einer Parkposition und einer Erfassungsposition verstellbar ist, wobei die Erfassungseinrichtung (50) in der Erfassungsposition zumindest bereichsweise im Brechraum (30) angeordnet und in der Parkposition außerhalb des Brechraums (30) angeordnet ist.
  2. Brecheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (40) zumindest bereichsweise translatorisch, insbesondere linear, zwischen der Erfassungsposition und der Parkposition verstellbar ist.
  3. Brecheinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung der Linearbewegung des Trägers (40) gegenüber der flächenförmigen Innen- oder Außenseite (31.2, 31.1) der Brechraumbegrenzung (31) im Bereich zwischen 20° bis 70°, vorzugsweise zwischen 30° und 60°, besonders bevorzugt zwischen 40° und 50° geneigt verläuft.
  4. Brecheinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (40) ausgehend von seiner Parkposition in einer ersten Bewegung in eine Zwischenposition verstellt wird, wobei diese erste Bewegung eine Schwenkbewegung des Trägers (40) umfasst, und dass der Träger (40) von der Zwischenposition in einer zweiten Bewegung in die Erfassungsposition verstellt wird, wobei während der zweiten Bewegung der Träger (40) geradlinig durch die Inspektionsöffnung (32) hindurch verstellt wird.
  5. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (40) ein Gehäuse (41) aufweist oder trägt, wobei das Gehäuse (41) eine Aufnahme (47) besitzt, in der die Erfassungseinrichtung (50) zumindest bereichsweise aufgenommen ist.
  6. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (40) Teil eines Stellglieds (44) des Aktuators (80) ist, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass der Aktuator (80) einen Zylinder (81) aufweist, in dem ein Kolben verstellbar geführt ist, und dass der Träger (40) an den Kolben oder den Zylinder (81) angekoppelt ist.
  7. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (40) eine Schließanordnung (41.1) trägt oder aufweist, und dass die Schließanordnung (41.1) in der Parkposition die Inspektionsöffnung (32) verschließt, wobei vorzugsweise vorgesehen ist, dass die Schließanordnung (41.1) als ein mit dem Träger auswechselbar verbundenes Verschleißteil ist.
  8. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Außenseite (31.1) der Brechraumbegrenzung (31) eine Haltevorrichtung (60) angeordnet ist, die einen Lagerabschnitt (62) beabstandet zu der Außenseite (31.1) der Brechraumbegrenzung (31) hält, wobei der Träger (40) mittels eines Führungsglieds (65, 66) schwenkbar an den Lagerabschnitt (62) angekoppelt ist, derart, dass der Träger (40) ausgehend von seiner Parkposition in die/eine Zwischenposition schwenkbar ist, und dass die Erfassungseinrichtung (50) ausgehend von der Zwischenposition mittels des Aktuators (80) in die Erfassungsposition verstellbar ist.
  9. Brecheinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (60) zwei zueinander beabstandet angeordnete Lagerabschnitte (62) aufweist, zwischen denen der Träger (40) gehalten ist, und dass der Träger (40) verstellbar, vorzugsweise schwenkbar mit beiden Lagerabschnitten (62) verbunden ist.
  10. Brecheinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerabschnitt (62) oder die Lagerabschnitte (62) eine Kulisse (64) mit einem Linearführungsabschnitt (64.1) aufweist, der in einen Sperrabschnitt (64.2) übergeleitet ist, und dass der Träger (40) mittels eines Führungsglieds (65) in dem Linearführungsabschnitt (64.1) translatorisch verstellbar geführt ist.
  11. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtung (60) eine Führung (63) aufweist, und dass das/ein die Erfassungseinrichtung (50) tragende(-s) Stellglied (44) mittels eines Führungsglieds (66) translatorisch, insbesondere geradlinig, verstellbar an der Führung (63) geführt ist.
  12. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Getriebe (70) vorgesehen ist, mittels dem die Erfassungseinrichtung (50) zwischen der Erfassungsposition und der Parkposition verstellbar ist.
  13. Brecheinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (70) die Stellbewegung des Aktuators (80) über- oder untersetzt, um die Erfassungseinrichtung (50) zu verstellen.
  14. Brecheinrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (80) an einen Hebelarm (75) eines Kniehebels angekoppelt ist, dass ein weiterer Hebelarm (73) des Kniehebels mittels eines Gelenks (72) schwenkbar an eine Koppel (71) angeschlossen ist, und dass die Koppel (71) mittelbar oder unmittelbar an den Träger (40) angeschlossen ist.
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