EP4707502A1 - Faltgestell für ein pagodenzelt - Google Patents

Faltgestell für ein pagodenzelt

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Publication number
EP4707502A1
EP4707502A1 EP25194743.8A EP25194743A EP4707502A1 EP 4707502 A1 EP4707502 A1 EP 4707502A1 EP 25194743 A EP25194743 A EP 25194743A EP 4707502 A1 EP4707502 A1 EP 4707502A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
diagonal
scissor
folding frame
connector
arm
Prior art date
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Pending
Application number
EP25194743.8A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Beat BÄR
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patea GmbH
Original Assignee
Patea GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Patea GmbH filed Critical Patea GmbH
Publication of EP4707502A1 publication Critical patent/EP4707502A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H15/00—Tents or canopies, in general
    • E04H15/32—Parts, components, construction details, accessories, interior equipment, specially adapted for tents, e.g. guy-line equipment, skirts, thresholds
    • E04H15/34—Supporting means, e.g. frames
    • E04H15/44—Supporting means, e.g. frames collapsible, e.g. breakdown type
    • E04H15/48—Supporting means, e.g. frames collapsible, e.g. breakdown type foldable, i.e. having pivoted or hinged means
    • E04H15/50—Supporting means, e.g. frames collapsible, e.g. breakdown type foldable, i.e. having pivoted or hinged means lazy-tongs type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt mit mindestens vier Standbeinen (1.1, 1.2, 1.3, 1.4), wobei die mindestens vier Standbeine (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) miteinander über je eine Aussen-Schere (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) umlaufend verbunden sind, wobei jeweils zwei gegenüberliegende Aussen-Scheren (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) über je eine Innen-Schere (3.1, 3.2) verbunden sind, wobei die Innen-Scheren (3.1, 3.2) mittig über einen Zentralgiebel (4) verbunden sind, wobei jedes der Standbeine (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) über jeweils eine Diagonalschere (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) mit dem Zentralgiebel (4) verbunden ist, wobei jede der Diagonalscheren (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) einen Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) aufweist, wobei die Diagonalschere (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) aus einer von dem jeweiligen Standbein (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) abragenden ersten Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) und einem zweiten Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) besteht, wobei der Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) zwischen dem ersten Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) und dem zweiten Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) angeordnet ist, wobei in Endlage der erste Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) in einem flacheren Winkel von dem jeweiligen Standbein (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) zu dem Zentralgiebel (4) hin verläuft, als der zweite Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4), wobei der zweite Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) einends mit dem Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) verbunden ist und andernends mit einem Diagonalscheren-Verbinder (9) des Zentralgiebels (4) verbunden ist.

Description

    Technisches Gebiet
  • Die Erfindung betrifft ein Faltgestell für ein Pagodenzelt nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Stand der Technik
  • Derartige Faltgestelle für ein Pagodenzelt sind bereits in vielfältiger Form und Ausgestaltung bekannt und gebräuchlich. So wird beispielsweise in der DE 10 2017 116 674 A1 ein Tragwerk eines Zelts offenbart, bei dem über ein Tragwerk für ein Flachdach-Zelt durch Einsatz eines vom Boden über die Horizontale des Flachdachs hinausragenden Mittelholms ein Pagodenzelt entsteht.
  • Nachteilig ist hierbei, dass die Dachkonstruktion des Pagodenzeltes bei Wind- oder Schneelast nachgeben kann, da die Lasten und Kräfte nicht optimal abgeleitet werden und somit das ganze Faltgestell letztendlich nachgibt und zusammenbricht.
  • Aufgabe der Erfindung
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Nachteile aus dem Stand der Technik zu überwinden. Insbesondere soll ein Faltgestell für ein Pagodenzelt bereitgestellt werden, welches die Dachlasten und Kräfte ideal ableiten kann und somit auch für längere Perioden im Aussenbereich bei Wind und Wetter stehen bleiben kann, ohne dass es zu Beschädigungen kommt.
  • Lösung der Aufgabe
  • Zur Lösung der Aufgabe führen die Merkmale nach dem Anspruch 1.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
  • Das erfindungsgemässe Faltgestell für ein Pagodenzelt zeichnet sich dadurch aus, dass es sich bei Pagodenzelten in Schnittansicht um ein Dreieck handelt, bei dem die Basis des Dreiecks parallel zum Untergrund angeordnet ist, wobei die von der Spitze des gleichschenkligen Dreiecks zu der Basis verlaufenden Schenkel unterbrochen nicht-linear bis konkav zu der Basis hin ausgeformt sind
  • Das Faltgestell weist dabei mindestens vier Standbeine auf. Einer Erweiterung der Anzahl der Standbeine steht nichts entgegen. Dadurch können beispielsweise längere Faltgestelle konstruiert werden.
  • Weiter sind die mindestens vier Standbeine miteinander über je eine Aussen-Schere umlaufend verbunden. Umlaufend bedeutet, dass immer eines der Standbeine eine Aussen-Schere umfasst, die zu einem der benachbarten Standbeine hin verläuft, sodass das eine Standbein mit dem benachbarten Standbein verbunden ist.
  • Das benachbarte Standbein wiederum umfasst ebenfalls ein oder mehrere eigene Aussen-Scheren auf, die zum wiederum nächsten Standbein hin verlaufen. Auf diese Weise bildet sich eine umlaufende Konstruktion, die unabhängig von der Anzahl der Standbeine die mindestens vier Standbeine umlaufend verbindet.
  • Die Aussen-Scheren sind geeignet, über Gelenkpunkte an einem Standbein-2er-Verbinder, Standbein-2er-Gleiter an den Standbeinen sowie auch 3er-Verbinder zwischen den Aussen-Scheren in eine Ausgangslage zusammengefahren und in eine Endlage auseinandergezogen werden zu können. In Ausgangslage befindet sich das Faltgestell in einem vollständig zusammengefalteten Zustand. In Endlage befindet sich das Faltgestell in einem auseinandergezogenen und damit aufgebauten Zustand, bereit, das Pagodenzelt aufzunehmen.
  • Zusätzlich sind jeweils gegenüberliegende Aussen-Scheren einer Zeltseite über die bereits zuvor genannten ersten Verstell-Verbinder, mit je ein- od. mehrere Innen-Scheren verbunden. Die Innen-Scheren dienen der Stabilisierung des Faltgestells und sind im Zentrum des Zeltsystems über einen Innen-Scheren-Verbinder mit einem Zentralgiebel verbunden. An den ersten Verstell-Verbindern, welche die Aussen-Scheren und Innen-Scheren verbinden, sind zudem Stabilisatoren verbaut, welche aus ineinandergreifenden Formteilen bestehen, welche bei Endlage verhindern, dass die Scherenverbinder durch Quer- oder Torsionskräfte seitlich abkippen.
  • Dabei sind jeweils zwei gegenüberliegende Aussen-Scheren über je eine Innen-Schere verbunden. Die Innen-Scheren dienen der Stabilisierung des Faltgestells und weisen zu der jeweiligen Aussen-Schere Faltgelenk auf. Das Faltgelenk führt dazu, dass die Innen-Scheren an zwei Punkten der jeweiligen Aussen-Schere angreifen und so einer zusätzlichen Stabilisierung dienen. Die Innen-Scheren laufen weiterhin mittig über den Zentralgiebel und sind über diesen Zentralgiebel verbunden.
  • Der Zentralgiebel wird aus einer Gruppe aus Elementen gebildet. Das erste Element ist eine Einheit aus der Zentralgiebel-Hülse die dauerhaft mit einem Diagonalscheren-Verbinder verbunden ist. Der Diagonalscheren-Verbinder nimmt mit seinen vier Gelenkpunkten die oberen in Endlage zu dem Zentralgiebel hin verlaufenden Enden der vier Diagonalscheren-Arme auf.
  • Das zweite Element ist eine Einheit, die aus dem Zentralgiebel-Innenprofil und einer am oberen Ende positionierten Giebelspitze und aus einer am unteren Ende positionierten Aufnahme für eine wiederlösbaren Fixierung besteht.
  • Das dritte Element ist die wiederlösbare Fixierung, welche den Zentralgiebel an dem Diagonalscheren-Verbinder oder alternativ an der Zentralgiebel-Hülse dauerhaft, wiederlösbar fixiert. Sobald das Faltgestell sich in der Endlage bzw. Endposition befindet, muss der Zentralgiebel mittels der Zentralgiebel-Hülse bis zu einem definierten Anschlag hochgedrückt werden, um dann, mit der oben genannten wiederlösbaren Fixierung, in der Endlage mit dem Element der Zentralgiebel-Hülse verbunden werden zu können.
  • Die beschriebenen Funktionen der Scherenkonstruktion, Verbinder, Gleiter. Gelenkpunkte und Stabilisatoren basieren weitestgehend auf dem Stand der Technik eines Faltgestells für ein Faltzelt oder Faltpavillon, wobei beim klassischen Faltzelt oder Faltpavillon ein teleskopierbarer Zentralgiebel an dem jeweiligen Verbinder dauerhaft befestigt ist. Dies mit dem eingangs beschrieben grossen Nachteil, dass die ganzen Druckkräfte vom Dach, vertikal auf die zwischen den Standbeinen hängende Scherenkonstruktion einwirkt.
  • Bei der hier beschriebenen Lösung für ein Faltgestell ist jedes der Standbeine über jeweils eine Diagonalschere mit einem Diagonalscheren-Verbinder verbunden, wobei jede der Diagonalscheren mindestens einen Gelenkpunkt aufweist. Um die oben beschriebene Pagodenform zu erreichen, unterbricht der Gelenkpunkt den linearen Verlauf der Diagonalschere, sodass eine bevorzugte Winkellage der Diagonalscheren-Arme entsteht.
  • Die Diagonalschere besteht aus zwei Diagonalscheren-Armen. Wobei der erste Diagonalscheren-Arm, von dem jeweiligen Standbein abragt und dauerhaft statisch, aber schwenkbar an dem zweiten Verstell-Verbinder mit dem Standbein verbunden ist. Der zweite Diagonalscheren-Arm verläuft weiter zu dem Zentralgiebel hin und ist dort mit dem vorhandenen Diagonalscheren-Verbinder verbunden.
  • Unterhalb des am Standbein dauerhaft fixierten zweiten und dritten Verstell-Verbinders befindet sich der erste Verstell-Verbinder, welcher in der Endlage über die Gleiter-Arretierung lösbar mit dem Standbein fixiert wird und über einen weiteren Gelenkpunkt mit dem Diagonalscheren-Träger verbunden ist. Unterhalb bedeutet zu einem Untergrund hin, auf dem das Standbein steht.
  • Der Diagonalscheren-Träger ist wiederum über einen Gelenkpunkt mit dem ersten Diagonalscheren-Arm verbunden. Die Aufgabe des Diagonalscheren-Trägers ist es einerseits, der Diagonalschere den Endpunkt und damit in die exakte und starre Winkellage zu setzen und andererseits einen wesentlichen Teil der wirkenden Druckkräfte vom Dach von dem ersten Diagonalscheren-Arm aufzunehmen und in das Standbein abzuleiten. Um Quer- und Torsionskräfte zu verhindern, ist zwischen dem Gelenkpunkt, welcher den ersten Diagonalscheren-Arm mit dem Diagonalscheren-Träger verbindet und dem Gelenkpunkt, welcher den ersten Diagonalscheren-Arm mit dem zweiten Diagonalscheren-Arm verbindet, noch ein Diagonalscheren-Stabilisator verbaut. Der zweite Diagonalscheren-Arm wird im Weiteren auch als Zentralgiebel-Verbinder benannt. Im Wesentlichen sind die Gelenkpunkte so an der Diagonalschere angeordnet, dass auch die Faltbarkeit des Faltgestelles gegeben ist.
  • Bei Wind- oder Schneelast kommt es beim Auftreffen auf das Pagodenzelt im Bereich des Gelenkpunkts zwischen dem ersten Diagonalscheren-Arme und dem zweiten Diagonalscheren-Arme zu Ausweichbewegungen, die in eine angedeutete Rotationsbewegung übergehen. Um dies zu verhindern, sind die Diagonalscherenarme im Bereich des Gelenkpunkts mit Statikelementen, bestehend aus Seil- oder Strebensystemen zu den Standbein-3er-Verbindern hin wirkverbunden. Dies dient der zusätzlichen Stabilisierung.
  • Verbunden bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Innen-Scheren von der einen Aussen-Schere zu der gegenüberliegenden Aussen-Schere verlaufen und etwa mittig in ein Bauelement am Zentralgiebel münden. Das Bauelement ist dabei an dem Zentralgiebel verschiebbar und ggf. festlegbar. Die Innen-Scheren bestehen aus zwei Aussenprofilen zwischen denen ein Stabilisator-Verbinder angeordnet ist. Der Stabilisator-Verbinder schafft eine Funktionsverbindung zu den Innen-Scheren, die wiederum eine Funktionsverbindung zudem Zentralgiebel herstellen. Dadurch ist ein Auseinanderziehen und ein Zusammenfalten möglich. Sie können aber auch über jeweils mehr als ein weiteren Gelenkpunkt zusammengefahren und auseinandergezogen werden. Dies dient dem einfachen und platzsparenden Zusammenlegen des Faltgestells, um es beispielsweise für die Einlagerung zu der Ausgangslage zusammenzulegen.
  • Um zu verhindern, dass dabei das Bauelement möglicherweise vom Zentralgiebel rutscht, kann beispielsweise ein Stopper an dem zu einem Boden weisenden Ende des Zentralgiebels vorgesehen sein. Von dem gegenüberliegenden Ende des Zentralgiebels, welches vom Boden wegragt, kann das Bauelement ebenfalls nicht abrutschen, da dort entweder ein Diagonalscheren-Verbinder oder an definierter Position ein weiterer Stopper vorgesehen sein kann.
  • Jedes der Standbeine ist über jeweils eine Diagonalschere mit dem Zentralgiebel verbunden, wobei jede der Diagonalscheren einen Gelenkpunkt aufweist. Um die oben beschriebene Pagodenform zu erreichen, unterbricht der Gelenkpunkt den linearen Verlauf der Diagonalschere, sodass ein Knick entsteht. Der Knick dient der Stabilisierung der Pagodenform und der Aufnahme von beispielsweise Wind- oder Schneelast und weiterhin zur Ableitung der aufkommenden Kräfte zu den Standbeinen und über die Standbeine weiter in den Boden, womit die Gesamtkonstruktion stabiler und langlebiger wird.
  • Die Diagonalschere besteht aus einer von dem jeweiligen Standbein abragenden Aufnahme und einem Zentralgiebel-Verbinder, wobei der Gelenkpunkt zwischen der jeweiligen Aufnahme und dem jeweiligen Zentralgiebel-Verbinder angeordnet ist. Die Positionierung des Gelenkpunkts an der Diagonalschere hat Einfluss auf die spätere Form des Pagodenzelts. Umgekehrt richtet sich die spätere Form des Pagodenzelts nach der Positionierung des Gelenkpunkts an der Diagonalschere. Im Wesentlichen ist der Gelenkpunkt mittig an der Diagonalschere angeordnet.
  • In der Endlage des Faltgestells verläuft die Aufnahme in einem flacheren Winkel von dem jeweiligen Standbein zu dem Zentralgiebel hin, als der jeweilige Zentralgiebel-Verbinder. In Endlage bedeutet hierbei nochmals, wenn das Faltgestell auf einem im Wesentlichen ebenen Boden ordnungsgemäss und unter Einhaltung der vorhersehbaren Regeln aufgebaut ist. Der Boden bildet dabei theoretisch eine Gerade und die Grundlinie, auf die die gedachte Verlängerung der Aufnahme trifft. Der hier entstandene erste Winkel ist flacher bzw. spitzer als ein zweiter Winkel, den der Zentralgiebel-Verbinder bei einer gedachten Verlängerung bis zum Boden als Gerade aufweist. Flacher Winkel bedeutet, dass der erste Winkel eine geringere Gradzahl aufweist, als der zweite Winkel. Dabei ist der zweite Winkel immer kleiner als 90 Grad.
  • Die Zentralgiebel-Verbinder sind einends mit dem Gelenkpunkt verbunden und andernends mit dem Diagonalscheren-Verbinder des Zentralgiebels. Der Diagonalscheren-Verbinder ist derart gestaltet, dass beim Aufbau des Faltgestells der Diagonalscheren-Verbinder an dem Zentralgiebel in verschiedene Richtungen gleiten kann und dabei die Diagonalscheren entfaltet und mitnimmt. Ist der Aufbau abgeschlossen, wird der Diagonalscheren-Verbinder an dem Zentralgiebel festgelegt. Dadurch ist der Diagonalscheren-Verbinder geeignet, in Endlage eine lösbare Positions-Festlegung der jeweiligen Diagonalscheren an dem Zentralgiebel zu bewirken.
  • Der erste Diagonalscheren-Arm weist von dem jeweiligen Standbein weg und umfasst einen Diagonalscheren-Träger. Der erste Diagonalscheren-Arm und der Diagonalscheren-Träger sind andernends des jeweiligen Standbeins über einen Schwenkpunkt zueinander schwenkbar verbunden.
  • Die Aufnahme, die ein Teil der Diagonalschere ist, greift an zwei Punkten des Standbeins an und stabilisiert sich somit selbst. Der erste Diagonalscheren-Arm und der Diagonalscheren-Träger greifen unabhängig voneinander einends an dem jeweiligen Standbein an. Die Strebe ist dabei ortsfest an einem definierten Punkt des Standbeins schwenkbar angeordnet. Der Diagonalscheren-Träger ist unterhalb der Strebe an dem jeweiligen Standbein schwenkbar und mittels eines ersten Verstell-Verbinders am Standbein entlang bewegbar angeordnet. Der Diagonalscheren-Träger ist beweglich entlang des jeweiligen Standbeins entweder hin zu dem ersten Diagonalscheren-Arm oder weg von dem ersten Diagonalscheren-Arm beweglich angeordnet. Ausserdem können zum einen die Kräfte besser abgeleitet und zum anderen die ersten Diagonalscheren-Arme einfacher in Ausgangslage zur Einlagerung zusammengefahren oder in Endlage auseinandergefahren werden. Dabei reicht der jeweilige erste Diagonalscheren-Arm in Endlage weiter zu dem zweiten Diagonalscheren-Arm hin als der Diagonalscheren-Träger. Der Bereich des ersten Diagonalscheren-Arms zwischen dem Schwenkpunkt und dem Gelenkpunkt wird durch einen Diagonalscheren-Stabilisator zusätzlich stabilisiert.
  • Weiterhin ist der jeweilige Zentralgiebel-Verbinder zwischen den ersten Diagonalscheren-Arm und den Diagonalscheren-Stabilisator geführt und über den Gelenkpunkt mit dem ersten Diagonalscheren-Arm wirkverbunden. Dies dient der zusätzlichen Stabilisierung. Durch den ersten Diagonalscheren-Arm und dem flankierenden Diagonalscheren-Stabilisator wird der Bereich, welcher die grössten Kräfte aufnehmen muss, zusätzlich stabilisiert. Bei Wind- oder Schneelast kommt es beim Auftreffen auf das Pagodenzelt im Bereich des Gelenkpunkts zu Ausweichbewegungen, die in eine angedeutete Rotationsbewegung übergehen. Um diese Ausweichbewegung zu verhindern und die Kräfte, wie gewünscht über die Standbeine abzuleiten, kann der Gelenkpunkt durch den ersten Diagonalscheren-Arm und den flankierenden Diagonalscheren-Stabilisator stabilisiert werden.
  • Der Zentralgiebel besteht aus einer Zentralgiebel-Hülse und einem in der Zentralgiebel-Hülse angeordneten Innenprofil, wobei die Zentralgiebel-Hülse entlang des Innenprofils führbar ist. Die Zentralgiebel-Hülse und der Diagonalscheren-Verbinder bilden eine funktionale Einheit. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass die auftretenden Kräfte nicht über das Innenprofil oder die Zentralgiebel-Hülse an die Innenscheren-Halterung abgegeben werden können, da die Innenscheren-Halterung keine kraftschlüssige Verbindung mit der Zentralgiebel-Hülse eingeht, sondern lediglich an der Zentralgiebel-Hülse entlang beweglich angeordnet ist. Die Diagonalscheren werden mittels eines ersten Verstell-Verbinders, der wiederum mittels einer Gleit-Arretierung an den Standbeinen festgelegt ist durchgedrückt und in Endlage gebracht. Durch Lösen der Gleit-Arretierung wiederum kann der erste Verstell-Verbinder an dem jeweiligen Standbein nach unten zu einem Untergrund hin gleiten und bringt dabei die Diagonalscheren dabei aus der Endlage in die Ausgangslage. In Endlage können die auf das Faltgestell treffenden Kräfte über den Diagonalscheren-Verbinder auf die Diagonalscheren und von dort auf die Standbeine abgeleitet werden.
  • Durch die funktionale Einheit der Zentralgiebel-Hülse mit dem Diagonalscheren-Verbinder ist es auch auf einfache Weise möglich nur durch Betätigen einer Vorrichtung in Form einer wiederlösbaren Fixierung am unteren Ende der Zentralgiebel-Hülse eine Verriegelung des Innenprofils und somit der Festlegung des Zentralgiebels an der definierten Endlage zu erreichen.
  • Weiter sind die Diagonalscheren über ein Seil oder ein Strebensystem miteinander verbunden. Dabei führt das Seil oder das Strebensystem bevorzugt im Bereich des Gelenkpunkts von Diagonalschere zu Diagonalschere, sodass eine umlaufende Verbindung entsteht. In diesem Fall sind nur die Diagonalscheren miteinander verbunden.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Diagonalscheren mit einer oder mehreren jeweilig bevorzugten Aussen-Scheren über ein Seil oder Strebensystem abwechselnd verbunden.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Diagonalscheren mit einer oder mehreren jeweiligen Aussen-Scheren über ein Seil oder Strebensystem abwechselnd verbunden. Von einer Aussen-Schere verläuft das Seil oder die Strebe jeweils zu einer benachbarten Diagonalschere bis eine umlaufende Verbindung der Diagonalscheren mit den Aussen-Scheren erreicht ist.
  • Das Seil oder das Strebensystem dienen der zusätzlichen Stabilisierung, um die oben beschriebene Ableitung der Kräfte zu erreichen.
  • Um eine möglichst grosse Stabilisierung zu erreichen, ist das Seil oder das Strebensystem dabei direkt mit dem jeweiligen Gelenkpunkt der jeweiligen Diagonalschere verbunden.
  • Bei dem Seil handelt es sich um ein aus zusammengedrehten oder geflochtenen Natur- oder Kunstfasern oder Drähten bestehendes längliches, zugfestes, schlaff biege- und meist torsionsweiches Element. Es wird überwiegend zur Aufnahme von Zugkräften genutzt und kann auch elastisches Verhalten haben. Die Streben sind in der Regel aus einem metallenen Werkstoff oder aus Kunststoff oder einer Mischung aus metallenem Werkstoff und Kunststoff.
  • Der Diagonalscheren-Verbinder ist derart gestaltet, dass er automatisch oder manuell die Diagonalscheren am Zentralgiebel in einer definierten Ausgangslage mitnimmt und in einer definierten Endlage festlegt. Die Ausgangslage stellt das nicht aufgebaute zur Einlagerung vorgesehene zusammengefahrene Faltgestell dar. Die Endlage stellt die aufgebaute Position des Faltgestells dar, um es in Nutzung zu nehmen.
  • Dazu sind die Aussen-Scheren, die Innen-Scheren und die Diagonalscheren für die Ausgangslage zusammenfaltbar. Dies geschieht über die verschiedenen Gelenkpunkte, Standbein-Gleiter, Aussenprofile und entsprechend verstellbare Standbein-Verbinder in Form des ersten Verstell-Verbinders an den Standbeinen und der weiteren wesentlichen Merkmale der Erfindung.
  • In Ausgangslage können die Standbeine verkürzbar sein. Das kann beispielsweise durch eine teleskopförmige Anordnung bzw. Ausgestaltung der Standbeine geschehen. Es ist aber auch denkbar, dass die Standbeine modular zusammengesetzt sind und dadurch Längenunterscheide eingestellt werden können.
  • Die jeweiligen Aussen-Scheren sind über einen Stabilisator-Verbinder mit den jeweils entsprechenden Innen-Scheren verbunden. Die in Endlage übereinanderstehenden Stabilisator-Verbinder werden über eine Steckverbindung gegenseitig stabilisiert. Dabei ist am unteren Stabilisator-Verbinder ein Stabilisator dauerhaft fixiert und an dem oberen Stabilisator-Verbinder eine Stabilisatorenaufnahme verbaut. Beim Aufbau des Faltgestells bilden so die Stabilisatoren mit den Stabilisatorenaufnahmen einen formschlüssigen Verbund der ein seitliches Abkippen der Stabilisator-Verbinder, hervorgerufen durch Quer- oder Torsionskräfte, verhindert.
  • Die jeweilige Aussen-Schere ist über den Stabilisator-Verbinder mit dem jeweils entsprechenden Innen-Scheren verbunden, wobei, wie oben bereits erwähnt das jeweilige Faltgelenk der jeweiligen Innen-Scheren mit dem entsprechenden Stabilisator-Verbinder verbunden ist. Dabei ist der Stabilisator-Verbinder ein Element, welches einen Stabilisator aufnimmt. Der Stabilisator-Verbinder ist bevorzugt zwischen Scherenelementen einer jeden Aussen-Schere angeordnet. Von dem Stabilisator-Verbinder ragt wiederum im rechten Winkel zu den zwei Scherenelementen angeordnet die jeweilige Innen-Schere hin zu dem Zentralgiebel ab. Der Stabilisator-Verbinder weist dazu auf seinen Aussenseiten entsprechende Aufnahme- und Befestigungseinrichtungen sowohl für die jeweiligen Scherenelemente der Aussen-Scheren als auch für die jeweilige Innen-Schere auf. Um den Stabilisator-Verbinder ggf. weiter zu versteifen, kann der Stabilisator in den im Wesentlichen röhrenförmigen Stabilisator-Verbinder eingebracht werden.
  • Um ein Pagodenzelt zu erreichen, kann das Faltgestell mit einer Materialbahn oder einem Stoffdach belegt werden. Dabei kann es sich um ein Zelttuch aus Kunststoff- und/oder Naturfasern handeln, welches mit der Giebelspitze und den Standbeinen mithilfe der üblichen Befestigungseinrichtungen verbunden werden kann.
  • Figurenbeschreibung
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese zeigen in:
  • Figur 1
    eine perspektivische Ansicht auf das erfindungsgemässes Faltgestell F in Endlage;
    Figur 2
    eine Seitenansicht des Faltgestells F nach Figur 1;
    Figur 3
    eine Draufsicht auf das Faltgestell F nach Figur 1;
    Figur 4
    eine vergrösserte Detailansicht eines Teils des Faltgestells F nach Figur 1;
    Figur 5
    die Seitenansicht eines Teils des Faltgestells F nach Figur 1;
    Figur 6
    eine vergrösserte Ansicht eines Teils der Figur 5;
    Figur 7
    eine zweite vergrösserte Ansicht eines anderen Teils der Figur 5;
    Figur 8
    eine dritte vergrösserte Ansicht eines anderen Teils der Figur 5;
    Figur 9
    eine Teilansicht der Figur1;
    Figur 10
    Ansicht des Faltgestells F nach Figur 1 mit ergänzter Seil-/Strebenanordnung;
    Figur 11
    eine Abwandlung der Anordnung des Seils/des Strebensystems an dem Faltgestell F nach Figur 10;
    Figur 12
    eine zweite Abwandlung der Anordnung des Seils/des Strebensystems an dem Faltgestell F nach Figur 10;
    Figur 13
    eine dritte Abwandlung der Anordnung des Seils/des Strebensystems an dem Faltgestell F nach Figur 10.
    Ausführungsbeispiel
  • In Figur 1 zeigt eine perspektivische Sicht auf das erfindungsgemässe Faltgestell F in Endlage. Es handelt sich um ein Faltgestell F für ein nicht näher gezeigtes Pagodenzelt mit mindestens vier Standbeinen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4, wobei die mindestens vier Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 miteinander über je eine Aussen-Schere 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 umlaufend verbunden sind, wobei die Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 jeweils aus zwei Aussenprofilen 17.1, 17.2 zusammengesetzt sind.
  • Die Figur 9 zeigt eine vergrösserte Ansicht eines Stabilisator-Verbinders 34, welcher die zwei gegenüberliegende Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 mit je einer Innen-Schere 3.1, 3.2 verbindet. Die Innen-Scheren 3.1, 3.2 sind mittig über einen Innen-Scheren-Verbinder 35 miteinander verbunden. Mittig bedeutet an der Stelle, an welcher sich die beide Geraden in Form der beiden Innen-Scheren 3.1, 3.2 treffen.
  • Der Innenscheren-Verbinder 35 ist funktional kein Teil des Zentralgiebels 4. Es besteht keine kraftschlüssige Verbindung. Es ist nur ein Verbindungselement der beiden Innen-Scheren 3.1, 3.2. Er kann frei entlang des Zentralgiebels 4 gleiten.
  • Der Zentralgiebel 4 besteht aus mehreren Bauteilen, die im Einzelnen in den Figuren 5, 7 und 8 beschrieben sind.
  • Wie in der Figur 1 gezeigt, ist jedes der Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 über jeweils eine Diagonalschere 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 mit dem Zentralgiebel 4 verbunden. Die Einzelheiten der jeweiligen Diagonalschere 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 wird in den Figuren 4, 5 und 6 im Einzelnen beschrieben.
  • Jede der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 besteht von dem jeweiligen Standbein 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 weg zunächst aus einem ersten Diagonalscheren-Arm 7.1, 7.2, 7.3, 7.4.
  • Der jeweilige erste Diagonalscheren-Arm 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 weist ausserdem weg von dem jeweiligen Standbein 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 endseitig einen Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 auf. In grösserem Zusammenhang weist also jede der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 je einen der Gelenkpunkte 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 auf.
  • Daneben weist jeder der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 auch einen zweiten Diagonalscheren-Arm 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 auf. Zwischen jedem ersten Diagonalscheren-Arm 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 und jedem zweiten Diagonalscheren-Arm 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 ist jeweils ein Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4.
  • Zusätzlich wird in der Figur 1 gezeigt, dass der zweite Diagonalscheren-Arm 8.1, 8.2, 8.3, 8.4 einends mit dem Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 verbunden und andernends mit einem Diagonalscheren-Verbinder 9 des Zentralgiebels 4 verbunden.
  • Der Diagonalscheren-Verbinder 9 wird durch die entfaltenen Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 an dem Zentralgiebel 4 in Endlage gebracht und mittels einer Gleiter-Arretierung 15 des ersten Verstell-Verbinders 38.1 an dem Standbein 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 festgelegt (Siehe Figur 6).
  • Der Zentralgiebel 4 besteht aus einer Giebelspitze 10, die sich als Teil eines Innenprofils 22 darstellt. Das Innenprofil 22 wiederum ist beweglich festlegbar mit einer Zentralgiebel-Hülse 21 wirkverbunden.
  • In der hier gezeigten Endlage verläuft der erste Diagonalscheren-Arm 7.1, 7.2, 7.3, 7.4 in einem flacheren Winkel von dem jeweiligen Standbein 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 weg, als der anschliessende zu dem Zentralgiebel 4 hin verlaufende jeweilige zweite Diagonalscheren-Arm 8.1, 8.2, 8.3, 8.4, wodurch in Endlage ein Knick der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 erreicht wird.
  • In Figur 2 ist schematisch durch die Pfeilabfolge K1 gezeigt, wie die auftretenden Kräfte durch Wind oder beispielsweise Schneelast über die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 zu den Standbeinen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 hin abgeleitet werden, wobei die Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 wiederum die Kraft an den Boden abgeben.
  • Die Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf die Figur 1. Es wird auf die Wiederholung aller bereits beschriebenen Merkmale und Teile verzichtet. Die oben gemachten Ausführungen gelten auch für die Figur 3, insbesondere, wenn die Bauteile mit identischen Bezugsziffern versehen wurde. Die Figur 3 soll lediglich das Verständnis des Betrachters für den Aufbau erleichtern.
  • Die Figur 4 zeigt eine vergrösserte Ansicht eines Teils der Figur 1 mit der Ergänzung eines Seil- oder Strebensystems 13, welches hier durch den Gelenkpunkt 6.1 verläuft, wie es auch später in den Figuren 10 bis 13 in unterschiedlichen Abwandlungen gezeigt ist. In dieser Figur ist beispielhaft anhand der Diagonalschere 5.1 für die übrigen Diagonalscheren 5.2, 5.3, 5.4 gezeigt und erklärt, aus welchen einzelnen Bauteilen die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 im Rahmen der Erfindung aufgebaut sind.
  • Die Diagonalschere 5.1 besteht aus dem ersten Diagonalscheren-Arm 7.1 und dem zweiten Diagonalscheren-Arm 8.1. Die beiden Diagonalscheren-Arme 7.1, 8.1 sind über den gemeinsamen Gelenkpunkt 6.1 zueinander teilverschwenkbar angeordnet. Zusätzlich umfasst der erste Diagonalscheren-Arm 7.1 einen Diagonalscheren-Träger 36.1. Der Diagonalscheren-Träger 36.1 weist einends einen Schwenkpunkt 37.1 auf. Andernends mündet der Diagonalscheren-Träger 37.1 in einen ersten Verstell-Verbinder 38.1. Der erste Verstell-Verbinder 38.1 ist geeignet entlang eines hier nicht gezeigten Standbeins 1.1 zu einem Untergrund nach unten oder zu dem zweiten Verstell-Verbinder 39.1 nach oben bewegt zu werden. Der zweite Verstell-Verbinder 39.1 ist nicht verstellbar an dem Standbein 1.1 angebracht. Durch das nach unten oder nach oben bewegen des ersten Verstell-Verbinders 38.1 wird auch durch den mitgezogenen schwenkbar gelagerten Diagonalscheren-Trägers 36.1 der erste Diagonalscheren-Arm 7.1 entweder entfaltet oder zusammengefaltet. Diese Funktionalität ergibt sich unter anderem aus dem Schwenkpunkt 37.1, durch welchen der erste Diagonalscheren-Arm 7.1 nach oben gedrückt oder nach unten mitgenommen wird. Der Diagonalscheren-Träger 36.1 hat hier in Endlage also eine stabilisierende Wirkung, da dadurch wiederum aufkommende Kräfte nicht nur über den ersten Diagonalscheren-Arm 7.1 sondern auch über den Diagonalscheren-Träger 36.1 an das jeweilige Standbein 1.1 abgeleitet werden.
  • Neben dem Diagonalscheren-Träger 36.1 wird durch den ersten Verstell-Verbinder 38.1 auch ein Teil der Aussen-Schere 2.1 betätigt. Die Aussen-Schere 2.1 umfasst hier eine Unterstrebe 40.1 und eine Oberstrebe 41.1 die gemeinsam das Aussenprofil 17.1 der Aussen-Schere 2.1 bilden. Die jeweilige Oberstrebe 41.1 ist wiederum mit einem zwar statisch am Standbein 1.1 angeordneten aber die Oberstrebe 41.1 verschwenkbar halternden dritten Verstell-Verbinder 42.1 wirkverbunden. Dadurch kann beispielsweise beim Hochfahren des ersten Verstell-Verbinders 38.1 der erste Diagonalscheren-Arm 7.1 und die Unterstrebe 40.1 gemeinsam gegen die als Gegenlager dienenden zweiten und dritten Verstell-Verbinder 39.1 und 42.1 verfahren werden, sodass ein entsprechende gewünschte und definierte Auffaltung des Faltgerüsts F erreicht werden. Bei einer gegenläufigen Bewegung wird das Faltgerüst F wieder zusammengefaltet.
  • Ausserdem ist in der Figur 4 gut zu erkennen, dass ein Diagonalscheren-Stabilisator 11 vorhanden ist, der den Gelenkpunkt 6.1 und dem Schwenkpunkt 37.1 miteinander verbindet, und parallel zu dem in diesem Bereich verlaufenden ersten Diagonalscheren-Arm 7.1 angeordnet ist. Der Diagonalscheren-Stabilisator 11 dient der zusätzlichen Stabilisierung, insbesondere in Endlage des Faltgerüsts F. Obwohl es in der Figur 4 nicht gezeigt ist, dient der erste Verstell-Verbinder 38.1 gleichzeitig auch zur Verstellung des von dem Standbein 1.4 herüberragenden zweiten Aussenprofils 17.2. Dies lässt such gut in der Figur 3 erkennen.
  • Um den jeweiligen Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 insbesondere in Endlage weiter zu verstärken und insbesondere auftretenden Torsionskräften entgegen zu wirken, wird also der erste Diagonalscheren-Arm 7.1 von dem Diagonalscheren-Stabilisierer 11 flankiert, welcher gut in der vergrösserten Ansicht der Figur 4 zu erkennen ist.
  • Die hier beschriebene Funktionalität ist an jedem der in Figur 1 gezeigten Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 identisch ausgeführt und bedarf im Rahmen der Beschreibung daher keine Wiederholung.
  • Die Figur 5 zeigt nun herausgenommen aus der Figur 1 den Aufbau des Zentralgiebels 4 im Zusammenspiel mit dem Standbein 1.1. Die gekennzeichneten Bereiche A, B und C sind in den folgenden Figuren 6, 7 und 8 nochmals vergrössert dargestellt und später auch nochmals beschrieben.
  • Vor allem ist gut zu erkennen, dass der Zentralgiebel 4 aus mehreren Bauteilen besteht. Der Zentralgiebel 4 ragt in Endlage über die Enden der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 hinaus. Der Zentralgiebel 4 muss teleskopierbar gemacht werden, um in Ausgangslage auf ein geeignetes Packmass zusammenfahrbar zu sein. Das bedeutet, dass der Zentralgiebel 4 nicht höher raus stehen, als die zusammengefahrenen Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4. In Endlage muss der Zentralgiebel 4 aber verlängerbar sein, um die typische Pagodenform zu erreichen.
  • Das Ziel ist das der Zentralgiebel 4 über die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 hinausragt und dies über das mobile Innenprofil 22 erreicht wird. Das Innenprofil 22 wiederum wird final mit der Zentralgiebel-Hülse 21 technisch zu einer Einheit verbunden, um die Kräfte K1 entsprechend erfindungsgemäss, nach Aussen zu den Standbeinen 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 abzuleiten.
  • Der Zentralgiebel 4 weist dem gedachten Untergrund abgewandt eine Giebelspitze 10 auf. Die Giebelspitze 10 ist dabei endseitig an dem Innenprofil 22 angeordnet. Das Innenprofil 22 wiederum ist in einer Zentralgiebel-Hülse 21 axial verschiebbar angeordnet. Beim Erreichen beispielsweise der Endlage des Faltgerüsts F kann das Innenprofil 22 an der Zentralgiebel-Hülse 21 lösbar festgelegt werden. Dies erfolgt durch eine wiederlösbare Fixierung 12, die andernends der Giebelspitze 10 als Teil des Zentralgiebels 4 vorhanden ist. Dabei ist die wiederlösbare Fixierung 12 eine Vorrichtung, mit welcher das Innenprofil 22 in einer definierten Position an der Zentralgiebel-Hülse 21 befestigt wird.
  • Der Innen-Scheren-Verbinder 35 ist frei beweglich an der Zentralgiebel-Hülse 21 angeordnet. Sobald also die Endlage des Zentralgiebels 4 erreicht ist, wird auch die Pagodenform hergestellt.
  • Der Diagonalscheren-Verbinder 9 ist ein statisch und kraftschlüssig an der Zentralgiebel-Hülse 21 angeordnet bzw. festgemacht.
  • Die Figur 5 zeigt eine Seitenansicht eines Teils der Figur 1. Hier ist gut im Einzelnen zu erkennen, dass der Zentralgiebel 4 aus einer Zentralgiebel-Hülse 21, mit welchem der Diagonalscheren-Verbinder 9 kraftschlüssig oder fest verbunden ist und einem in der Zentralgiebel-Hülse 21 beweglich angeordneten Innenprofil 22 besteht. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Zentralgiebel 4 in der ausgefahrenen Endlage gezeigt. Dabei wird das Innenprofil 22 bis zum Anschlag einer Arretierung der wiederlösbaren Fixierung 12 hochgedrückt und durch die am unteren Ende des Zentralgiebels 4 angeordnete wiederlösbare Fixierung 12 in Endlage festgelegt oder zur Erreichung der Ausgangslage gelöst. Das Innenprofil 22 schliesst am oberen Ende mit der fixierten Giebelspitze 10 ab. In zusammen gefahrener Ausgangslage liegt die Giebelspitze 10 auf dem Diagonalscheren-Verbinder 9 auf und verhindert ein Durchrutschen des Innenprofils 22.
  • Das Innenprofil 22 ist entlang der Zentralgiebel-Hülse 21 zum Zusammenfahren des Faltgestells F oder dem Ausfahren des Faltgestells F zur Endlage verschiebbar angeordnet. Die Zentralgiebel-Hülse 21 ist an dem Diagonalscheren-Verbinder 9 dauerhaft festgelegt. Dies wiederum führt dazu, dass je nach Position der Zentralgiebel-Hülse 21 zu dem Innenprofil 22 auch definiert wird, ob die Ausgangslage oder die Endlage vorliegt.
  • Figur 6 zeigt eine vergrösserte Ansicht des Teils A der Figur 5. Dort ist das Standbein 1.1 gezeigt, an welchem der erste Verstell-Verbinder 38.1 verschiebbar angebracht ist. Der erste Verstell-Verbinder 38.1 umfasst eine erste schwenkbar gelagerte Halterung 14 für die Unterstrebe 40.1 der Aussen-Schere 2.1, die zum einen benachbarten Standbein 1.2 hin verläuft. Ausserdem ist eine zweite schwenkbar gelagerte Halterung 44 des Diagonalscheren-Trägers 36.1 gezeigt, der die Verbindung zum ersten Verstell-Verbinder 38.1 herstellt.
  • Weiter umfasst der erste Verstell-Verbinder 38.1 die Gleiter-Arretierung 15, die den Diagonalscheren-Träger 36.1 und die Unterstrebe 40.1 der Aussen-Schere 2.1 an dem Standbein 1.1 in Endlage festlegt und in Ausganslage löst.
  • Zusätzlich weist der erste Verstell-Verbinder 38.1 eine dritte nicht gezeigte schwenkbar gelagerte Halterung auf, die mit der ebenfalls nicht gezeigten Aussen-Schere 2.2 zusammenwirkt, die sich zu dem anderen benachbarten Standbein 1.4 hin erstreckt.
  • Oberhalb des ersten Verstell-Verbinders 38.1 ist ein zweiter Verstell-Verbinder 39.1 gezeigt. Oberhalb bedeutet hierbei, dass der dem Untergrund abgewandte Bereich des ersten Verstell-Verbinders 38.1 gemeint ist. Der zweite Verstell-Verbinder 39.1 ist statisch an dem Standbein 1.1 angeordnet und nimmt schwenkbar gehaltert den ersten Diagonalscheren-Arm 7.1 auf und dient beim Ausfalten und Zusammenfalten des Faltgerüsts F als Gegenlager zu dem ersten Verstell-Verbinder 38.1.
  • Oberhalb des zweiten Verstell-Verbinders 39.1 ist der dritte Verstell-Verbinder 42.1 gezeigt. Oberhalb bedeutet hierbei, dass der dem Untergrund abgewandte Bereich des zweiten Verstell-Verbinders 39.1 gemeint ist. Der dritte Verstell-Verbinder 42.1 ist statisch an dem Standbein 1.1 angeordnet und nimmt schwenkbar gehaltert die Oberstrebe 41.1 auf und dient beim Ausfalten und Zusammenfalten des Faltgerüsts F als Gegenlager zu dem ersten Verstell-Verbinder 38.1.
  • Beim Ausfahren des Faltgestells F hin zu der Endlage nimmt der erste Verstell-Verbinder 38.1 die Diagonalschere 5.1 mit und definiert den Knick an dem Gelenkpunkt 6.1. Der erste Verstell-Verbinder 38.1 nimmt dabei einen beweglichen Teil der Aussen-Schere 2.1 und zwar die Unterstrebe 40.1 und den Diagonalscheren-Träger 36 an dem Standbein 1.1 bewegbar auf.
  • Ein weiterer Teil der Aussen-Schere 2.1, und zwar die Oberstrebe 41.1 ist dabei ortsfest an dem dritten-Verstell-Verbinder 42.1 des Standbeins 1.1 schwenkbar angeordnet. Durch die Betätigung des ersten Verstell-Verbinders 38.1 von unten nach oben entfaltet sich also nicht nur die Diagonalschere 5.1, sondern auch die Aussen-Schere 2.1. Dabei ist der zweite Verstell-Verbinder 39.1 zwischen dem dritten Verstell-Verbinder 42.1 und dem ersten Verstell-Verbinder 38 angeordnet.
  • Der erste Verstell-Verbinder 38 ist dabei über eine Gleiter-Arretierung 15 entlang des Standbeins 1.1 von der Richtung des nicht näher gezeigten Untergrunds hin zu dem ortsfest an dem Standbein 1.1 angebrachten dritten Verstell-Verbinder 42.1 an einer definierten Position festlegbar und natürlich zum Zusammenfahren des Faltgestells F auch lösbar. Dabei arretiert die Gleiter-Arretierung 15 bevorzugt automatisch durch eine vorhandene Federkraft, sobald die Endlage erreicht ist. Um die Endlage aufzulösen, muss der Nutzer die Federkraft überwinden und die Gleiter-Arretierung 15 lösen.
  • Die Figur 7 zeigt die vergrösserte Teilansicht B aus der Figur 5. Dort ist gut zu erkennen, wie das Innenprofil 22 in der Zentralgiebel-Hülse 21 verschiebbar angeordnet ist. An der Zentralgiebel-Hülse 21 wiederum ist auf der Aussenfläche der Diagonalscheren-Verbinder 9 angeordnet. Ausserdem zwei Schwenklagerungen 20 des Diagonalscheren-Verbinders 9 gezeigt. An einer der Schwenklagerungen 20 ist ausserdem beispielhaft der Diagonalscheren-Arm 8.1 angeordnet.
  • Figur 8 zeigt die vergrösserte Teilansicht C aus der Figur 5. Dort ist wiederum der untere Teil des Zentralgiebels 4 gezeigt. Die wiederlösbare Fixierung 12 ist am unteren Ende des Zentralgiebels, also dem Bereich, der bei ordnungsgemässem Aufbau des Faltgestells F zu dem Untergrund weist angeordnet. Die wiederlösbare Fixierung ist eine Vorrichtung zur Festlegung des Innenprofile 22 zu der Zentralgiebel-Hülse 21. Zusätzlich ist oberhalb der wiederlösbaren Fixierung 12 der Innenscheren-Verbinder 35 frei gleitend angeordnet.
  • Die wiederlösbaren Verbindung 12 kann beispielsweise durch einen BajonettVerschluss oder eine Schraubverbindung oder eine Schnappverbindung geschehen. Auch ist es möglich, dass eine Festlegung durch einen Riegel- oder Steckbolzen erreicht wird.
  • In Figur 9 ist vergrössert dargestellt, wie die Aussen-Schere 2.1 über den Stabilisator-Verbinder 34 mit der Innen-Schere 3.1 verbunden ist. Die Innen-Schere 3.1 weist zu der Aussen-Schere 2.1 ein weiteres nicht näher bezeichnetes Faltgelenk auf, so dass die Innen-Schere 3.1 an zwei Punkten der jeweiligen Aussen-Schere 2.1 schwenkbar gehaltert anliegt. Der Stabilisator-Verbinder 34 ist ein Element, welches einen Stabilisator 16 aufnimmt.
  • Die Aussen-Schere 2.1 besteht aus zwei Aussenprofilen 17.1, 17.2. Die Aussenprofile 17.1, 17.2 sind über den Stabilisator-Verbinder 34 mit der jeweils entsprechenden Innenschere 3.1 verbunden.
  • Der Stabilisator-Verbinder 34 besteht aus einem Unterteil 18 und einem Oberteil 19. Das Oberteil 19 und das Unterteil 18 stehen in Endlage übereinander. Das bedeutet, dass sie über eine Steckverbindung gegenseitig stabilisiert werden können. Dabei ist am Unterteil 18 ein Stabilisator 16 dauerhaft fixiert und an dem Oberteil 19 eine entsprechende Stabilisatorenaufnahme verbaut. Beim Aufbau des Faltgestells F bilden so der Stabilisator 16 mit der Stabilisatorenaufnahme einen formschlüssigen Verbund der ein seitliches Abkippen des Stabilisator-Verbinders 34, hervorgerufen durch Quer- oder Torsionskräfte, verhindert.
  • Der Stabilisator 16 ist in der Figur 9 in Ausgangslage gezeigt, sodass er an einem Ende des Stabilisator-Verbinders 34 herausragt. Der Stabilisators 16 in den Stabilisator-Verbinder 34 ganz oder teilweise hineingedrückt wird. In Endlage ist der Stabilisator 16 somit ganz oder zumindest im Wesentlichen in dem Stabilisator-Verbinder 34 aufgenommen.
  • In einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel können das Oberteil 19 und das Unterteil 18 beim Zusammenführen automatisch zusammengefügt oder verbunden werden. Durch eine nicht gezeigte Lösevorrichtung kann die automatische Verbindung dann wieder manuell aufgelöst werden.
  • Zusätzlich ist zu erkennen, dass die Aussenprofile 17.1, 17.2 jeweils ein Aussenscheren-Gelenk 23.1, 23.2 aufweisen und die Innenscheren 3.1, 3.2 jeweils endseitig ein Innenscheren-Gelenk 43 aufweisen.
  • In einem Ausführungsbeispiel nach Figur 10 sind die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 miteinander und mit dem jeweiligen Stabilisator-Verbinder 34 der Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 verbunden. Dabei ist immer zwischen zwei Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 je einmal der Stabilisator-Verbinder 34 der Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 verbunden. Von der einen Aussen-Schere 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 wiederum verläuft das Seil 13 oder die Strebe dann zu der benachbarten Diagonalschere 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 bis eine umlaufende Verbindung der Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 abwechselnd über die Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 bzw. deren Stabilisator-Verbinder 34 erreicht ist. Bevorzugt sind in diesem Ausführungsbeispiel die Verbindungsstellen des Seils 13 oder der Strebe mit einem Stabilisator-Verbinder 34 der jeweiligen Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 verbunden.
  • In Figur 11 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt. Dort sind die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 über ein Seil oder ein Strebensystem 13 direkt miteinander verbunden. Dabei ragt das Seil oder das Strebensystem 13 bevorzugt im Bereich des Gelenkpunkts 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 von Diagonalschere 5.1, 5.2, 5.3 oder 5.4 zur jeweils benachbarten Diagonalschere 5.1, 5.2, 5.3 oder 5.4, sodass eine umlaufende Verbindung entsteht.
  • In einem weiteren Ausführungsbeispiel nach den Figuren 12 und 13 ist jede der einzelnen Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 nur mit dem Zentralgiebel 4 verbunden. Die Figuren 12 und 13 unterscheiden sich nur dadurch, dass eine Verbindungsstelle des Seils oder des Strebensystems 13 an verschiedenen Punkten des Zentralgiebels 4 ansetzen. In Figur 12 ist das Seil oder Strebensystem 13 so gestaltet, dass von jedem Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 eine separate Verbindung zu dem Innenscheren-Verbinder 35 des Zentralgiebels 4 vorhanden ist. In Figur 13 ist das Seil oder Strebensystem 13 so gestaltet, dass von jedem Gelenkpunkt 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 eine separate Verbindung zu der zentralgiebel-Hülse 21 des Zentralgiebels 4 vorhanden ist.
  • Das Seil oder das Strebensystem 13 dient der zusätzlichen Stabilisierung, um die oben beschriebene Ableitung der Kräfte zu erreichen.
  • Die Aussen-Scheren 2.1, 2.2, 2.3, 2.4, die Innen-Scheren 3.1, 3.2 und die Diagonalscheren 5.1, 5.2, 5.3, 5.4 sind für eine nicht näher gezeigte Ausgangslage zusammenfahrbar. In der Ausgangslage eignet sich das Faltgestell F auch gut zur Einlagerung, da es nur noch wenig Platz benötigt. Die Standbeine 1.1, 1.2, 1.3, 1.4 sind in der Ausgangslage verkürzbar. Bezugszeichenliste
    1 Standbein
    2 Aussen-Schere
    3 Innen-Schere
    4 Zentralgiebel
    5 Diagonalschere
    6 Gelenkpunkt
    7 Erster Diagonalscheren-Arm
    8 Zweiter Diagonalscheren-Arm
    9 Diagonalscheren-Verbinder
    10 Giebelspitze
    11 Diagonalscheren-Stabilisator
    12 Wiederlösbare Fixierung
    13 Seil oder Strebensystem
    14 Halterung
    15 Gleiter-Arretierung
    16 Stabilisator
    17 Aussenprofil
    18 Unterteil
    19 Oberteil
    20 Schwenklagerung
    21 Zentralgiebel-Hülse
    22 Innenprofil
    23 Aussenscherengelenk
    34 Stabilisator-Verbinder
    35 Innenscheren-Verbinder
    36 Diagonalscheren-Träger
    37 Schwenkpunkt
    38 Erster Verstell-Verbinder
    39 Zweiter Verstell-Verbinder
    40 Unterstrebe
    41 Oberstrebe
    42 Dritter Verstell-Verbinder
    43 Innenscherengelenk
    44 Zweite Halterung
    F Faltgestell

Claims (12)

  1. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt mit mindestens vier Standbeinen (1.1, 1.2, 1.3, 1.4), wobei die mindestens vier Standbeine (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) miteinander über je eine Aussen-Schere (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) umlaufend verbunden sind, wobei jeweils zwei gegenüberliegende Aussen-Scheren (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) über je eine Innen-Schere (3.1, 3.2) verbunden sind, wobei die Innen-Scheren (3.1, 3.2) mittig über einen Innenscheren-Halter (35) verbunden sind, wobei der Innen-Scheren-Halter (35) entlang eines Zentralgiebels (4) beweglich angeordnet ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    jedes der Standbeine (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) über jeweils eine Diagonalschere (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) mit dem Diagonalscheren-Halter (9) mit dem Zentralgiebel (4) verbunden ist, wobei jede der Diagonalscheren (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) einen Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) aufweist, wobei die Diagonalschere (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) aus einem von dem jeweiligen Standbein (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) abragenden ersten Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) und einem zweiten Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) besteht, wobei der Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) mittig zwischen dem ersten Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) und dem zweiten Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) angeordnet ist, wobei in Endlage der erste Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) in einem flacheren Winkel von dem jeweiligen Standbein (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) zu dem Zentralgiebel (4) hin verläuft, als der zweite Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4), wobei der zweite Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) einends mit dem Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) verbunden ist und andernends mit dem Diagonalscheren-Verbinder (9) des Zentralgiebels (4) verbunden ist.
  2. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentralgiebel (4) aus einer Zentralgiebel-Hülse (21) besteht, an welcher der Diagonalscheren-Verbinder (9) kraftschlüssig verbunden ist und einem in der Zentralgiebel-Hülse (21) beweglich angeordneten Innenprofil (22) besteht.
  3. Faltgestell (F) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine wiederlösbare Fixierung (12) welche das Innenprofil (22) in der Endlage mit der Zentralgiebel-Hülse (21) beispielsweise einen Bajonettverschluss, eine Schraubverbindung, eine Schnappverbindung oder eine Riegel- oder Steckbolzenverbindung wiederlösbar befestigt.
  4. Faltgestell (F) nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) von dem jeweiligen Standbein (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) weg verlaufend angeordnet ist und einen Diagonalscheren-Träger (36) umfasst, wobei der erste Diagonalscheren-Arm (7.1, 7.2, 7.3, 7.4) und der Diagonalscheren-Träger (36) über einen Schwenkpunkt (37) verbunden sind.
  5. Faltgestell (F) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Diagonalscheren-Arm (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) einen flankierenden Diagonalscheren-Stabilisator (11) aufweist, wobei der zweite Diagonalscheren-Arm (8.1, 8.2, 8.3, 8.4) zwischen den ersten Diagonalscheren-Arm (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) und den Diagonalscheren-Stabilisator (11) geführt ist und über den Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) mit dem ersten Diagonalscheren-Arm (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) und dem Diagonalscheren-Stabilisator (11) wirkverbunden ist.
  6. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagonalscheren (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) über ein Seil oder Strebensystem (13) nur miteinander oder miteinander und mit der jeweiligen Aussen-Schere (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) oder nur mit dem Zentralgiebel (4) verbunden sind.
  7. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil oder Strebensystem (13) mit dem Gelenkpunkt (6.1, 6.2, 6.3, 6.4) verbunden ist.
  8. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagonalscheren (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) automatisch den Diagonalscheren-Verbinder (9), welcher mit der Zentralgiebel-Hülse (21) verbunden ist, und damit den Zentralgiebel (4) in eine definierte Ausgangslage mitnimmt und in einer definierten Endlage platziert.
  9. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen-Scheren (2.1, 2.2, 2.3, 2.4), die Innen-Scheren (3.1, 3.2) und die Diagonalscheren (5.1, 5.2, 5.3, 5.4) für eine Ausgangslage zusammenfahrbar sind.
  10. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Standbeine (1.1, 1.2, 1.3, 1.4) teleskopförmig in der Ausgangslage verkürzbar sind.
  11. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen-Scheren (2.1, 2.2, 2.3, 2.4) einen hülsenförmigen Stabilisator-Verbinder (34) mit den Innen-Scheren (3.1, 3.2) verbunden sind, wobei der Stabilisator-Verbinder (34) ein Element ist, welches einen Stabilisator (16) aufnimmt.
  12. Faltgestell (F) für ein Pagodenzelt nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Faltgestell (F) mit einer Materialbahn belegbar sind.
EP25194743.8A 2024-08-09 2025-08-08 Faltgestell für ein pagodenzelt Pending EP4707502A1 (de)

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