EP4707680A2 - Kochfeldvorrichtung, kochfeldsystem, installationswerkzeug und verfahren zur installation einer kochfeldvorrichtung - Google Patents

Kochfeldvorrichtung, kochfeldsystem, installationswerkzeug und verfahren zur installation einer kochfeldvorrichtung

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Publication number
EP4707680A2
EP4707680A2 EP25222447.2A EP25222447A EP4707680A2 EP 4707680 A2 EP4707680 A2 EP 4707680A2 EP 25222447 A EP25222447 A EP 25222447A EP 4707680 A2 EP4707680 A2 EP 4707680A2
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
cooktop
heat
conducting element
kitchen worktop
component
Prior art date
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Pending
Application number
EP25222447.2A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Francisco Villuendas Lopez
Beatriz Arenas Jimenez
Damaso Martin Gomez
Fernando Sanz Serrano
Diana Lascorz Pascual
Pilar Perez Cabeza
Noelia Borque Marquina
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BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Hausgeraete GmbH
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Publication date
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Publication of EP4707680A2 publication Critical patent/EP4707680A2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/10Tops, e.g. hot plates; Rings
    • F24C15/108Mounting of hot plate on worktop

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)
  • Gear Processing (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kochfeldvorrichtung (12) mit einem Wärmeleitelement (14), welches zur Fixierung an einer Unterseite (18) einer Küchenarbeitsplatte (16) und zur Halterung zumindest einer Kochfeldkomponente (20) vorgesehen ist.

Description

    Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft eine Kochfeldvorrichtung nach dem Anspruch 1, ein Kochfeldsystem nach Anspruch 9, ein Installationswerkzeug nach Anspruch 10 und ein Verfahren zur Installation einer Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 12.
  • Aus dem Stand der Technik ist bereits ein Haltesystem zur Halterung eines Kochfelds in einer Aussparung einer Küchenarbeitsplatte bekannt, bei welchem an jeweils zwei sich gegenüberliegenden Seiten der Aussparung, und zwar den der Aussparung zugewandten Seiten der Küchenarbeitsplatte eine Tragschiene angeordnet ist, mit welcher das Kochfeld in dem montierten Zustand in der Aussparung verrastet ist. Des Weiteren ist ebenfalls bekannt, das Kochfeld an einer Unterseite der Küchenarbeitsplatte mit der Küchenarbeitsplatte zu verschrauben.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Effizienz bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 9, 10 und 12 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
  • Vorteile der Erfindung
  • Es wird eine Kochfeldvorrichtung, insbesondere eine Induktionskochfeldvorrichtung, mit einem Wärmeleitelement vorgeschlagen, welches zur Fixierung an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte und zur Halterung zumindest einer Kochfeldkomponente vorgesehen ist.
  • Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine Effizienz gesteigert werden, und zwar hinsichtlich einer Halterung zumindest einer Kochfeldkomponente an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte. Damit kann eine Konstruktion verbessert werden. Zudem kann die Effizienz beispielsweise hinsichtlich einer Produkt- und/oder Arbeits- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Herstellungs- und/oder Kosteneffizienz gesteigert werden. Mittels eines derartigen Wärmeleitelements, welches zur Fixierung zumindest der Kochfeldkomponente an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte vorgesehen ist, kann die Halterung verbessert, und zwar vereinfacht sowie eine Sicherheit erhöht werden, und zwar unter Vermeidung zusätzlicher und aufwendiger von dem vorgeschlagenen Wärmeleitelement verschiedener Befestigungseinheiten, wie beispielsweise Bohr- und/oder Schraubvorrichtungen zur Verschraubung zumindest der Kochfeldkomponente mit der Unterseite der Küchenarbeitsplatte. Außerdem kann ein Gewicht zumindest der Kochfeldkomponente vorteilhaft auf eine große Fläche unterhalb der Küchenarbeitsplatte verteilt und damit lokale Spannungen in der Küchenarbeitsplatte vermieden werden. Ferner kann auf Aussparungen in der Küchenarbeitsplatte zum Einsetzen zumindest der Kochfeldkomponente verzichtet werden. Darüber hinaus kann aufgrund der Halterung an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte eine Beschädigung, beispielsweise ein Verkratzen, einer Oberseite der Küchenarbeitsplatte vermieden werden. Außerdem können mittels eines Einsatzes des Wärmeleitelements thermische Spannungen in der Küchenarbeitsplatte vorteilhaft reduziert werden. Zudem kann in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere einem Heizzustand, ein Temperaturgradient zwischen einem heißen und einem kalten Bereich innerhalb der Küchenarbeitsplatte verringert werden. Dadurch kann wiederum ein Komfort, hinsichtlich eines Benutzerkomforts, gesteigert werden. Des Weiteren kann zumindest die Kochfeldkomponente vorzugsweise unabhängig von einer Materialstärke und/oder Materialbeschaffenheit der Küchenarbeitsplatte unterhalb der Küchenarbeitsplatte gehalten werden. Damit kann eine hohe Funktionalität und Einsetzbarkeit gewährleistet werden. Außerdem kann ein Montage- und/oder eine Demontageaufwand reduziert werden.
  • Die Kochfeldvorrichtung könnte als eine Widerstandskochfeldvorrichtung und/oder bevorzugt als Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet sein. Unter einer "Kochfeldvorrichtung" soll zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, zumindest eines Kochfelds, vorteilhaft eines Induktionskochfelds, verstanden werden, wobei insbesondere zusätzlich auch Zubehöreinheiten für das Kochfeld umfasst sein können, wie beispielsweise eine Sensoreinheit zur Messung einer Temperatur eines Gargeschirrs und/oder eines Garguts. Es wäre auch denkbar, dass die Kochfeldvorrichtung das gesamte Kochfeld umfasst. Die Kochfeldvorrichtung und/oder das Kochfeld ist/sind zur Verwendung und/oder Anordnung in einem Haushalt, insbesondere einer Küche vorgesehen. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Kochfeld um ein Matrix-Kochfeld. Denkbar wäre, dass das Kochfeld neben der Kochfeldvorrichtung weitere, und zwar zumindest eine weitere Kochfeldvorrichtung aufweist, welche gemeinsam das Kochfeld ausbilden.
  • Die Kochfeldvorrichtung ist wiederum Teil eines Kochfeldsystems, insbesondere eines Induktionskochsystems, wobei das Kochfeldsystem eine Vielzahl an Einheiten und/oder Vorrichtungen aufweisen könnte, welche zu einer Be- und/oder Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden können. Beispielsweise könnte das Kochsystem zumindest ein Kochfeldobjekt aufweisen, welches insbesondere eine Unterbaugruppe zumindest des Kochfelds sein könnte. Das Kochfeldobjekt könnte beispielsweise zumindest eine Steuereinheit und/oder zumindest eine Bedienerschnittstelle und/oder zumindest eine Gehäuseeinheit und/oder zumindest eine Heizeinheit und/oder zumindest eine Abzugsgebläseeinheit und/oder zumindest eine Heizeinheitensteuerelektronik aufweisen. Beispielsweise könnte das Kochfeldsystem zusätzlich zumindest eine Abzugseinheit und/oder zumindest die Sensoreinheit und/oder weitere Sensoreinheiten, insbesondere zumindest einen Temperatursensor, aufweisen, welcher zur Platzierung in dem Gargeschirr und/oder in dem Gargut vorgesehen sein könnte, beispielsweise in Form eines Bratspießes. Insbesondere ist das Kochfeld Teil des Kochfeldsystems. Denkbar wäre auch, dass das Kochfeldsystem mehrere, und zwar zumindest zwei Kochfelder umfasst.
  • Die Küchenarbeitsplatte ist zumindest eine, insbesondere plattenartige, Einheit, welche zu einem Aufstellen wenigstens einer Aufstelleinheit und/oder zu einem Auflegen wenigstens eines Lebensmittels, insbesondere des Garguts, vorgesehen ist. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Küchenarbeitsplatte eine Dicke, insbesondere eine Materialstärke, von insbesondere höchstens 30 mm, vorzugsweise von höchstens 20 mm und besonders bevorzugt von höchstens 12 mm auf. Insbesondere unterscheidet sich die Küchenarbeitsplatte von einer Kochfeldplatte, und zwar bevorzugt von einer aus Glaskeramik ausgebildeten Kochfeldplatte. Vorzugsweise ist die Küchenarbeitsplatte, insbesondere im Gegensatz zu der Kochfeldplatte, zusätzlich dazu vorgesehen, einen Lebensmittelzubereitungsbereich bereitzustellen, insbesondere indem beispielsweise ein Schneiden und/oder Mischen und/oder Stampfen und/oder Schälen von Lebensmitteln durchgeführt werden könnte.
  • Insbesondere handelt es sich bei der Küchenarbeitsplatte um ein Möbelstück, vorzugsweise ein Küchenmöbelstück. Die Küchenarbeitsplatte ist vorteilhaft ein Teil der Küche und begrenzt und/oder schließt insbesondere einen Teil einer Baugruppe von Küchenschränken und/oder Küchenmöbeln und/oder weiterer Haushaltsgeräte, wie beispielsweise eine Spülmaschine und/oder eine Waschmaschine und/oder einen Backofen, nach oben hin ab. Denkbar wäre auch, dass die Küchenarbeitsplatte beispielsweise eine Küchenarbeitsplatte in einer Großküche und/oder einer Outdoor-Kochlandschaft ist. Vorzugsweise ist die Küchenarbeitsplatte aus einem nichtmetallischen Werkstoff hergestellt. Die Küchenarbeitsplatte könnte zumindest teilweise oder wenigstens zu einem Großteil aus Glas und/oder aus Neolith und/oder aus Dekton und/oder aus Holz und/oder aus Marmor und/oder aus Stein, insbesondere aus Naturstein, und/oder aus Schichtstoff und/oder aus Kunststoff und/oder aus Keramik und/oder einem Verbundmaterial ausgebildet sein. Unter dem Ausdruck "zu einem Großteil" sollen zumindest 55 %, vorteilhaft zumindest 65 %, vorzugsweise zumindest 75 %, besonders bevorzugt zumindest 85 % und besonders vorteilhaft höchstens 95 % eines Volumen- und/oder Massenanteils verstanden werden. In dem vorliegenden Dokument beziehen sich Lagebezeichnungen, wie beispielsweise "unterhalb" oder "oberhalb", auf einen montierten Zustand der Küchenarbeitsplatte, sofern dies nicht explizit anderweitig beschrieben ist. Denkbar wäre, dass die Küchenarbeitsplatte Gravuren und/oder Aufdrucke aufweist, insbesondere zur Markierung von zumindest einer Heizzone zur Beheizung der Aufstelleinheit. Vorzugsweise ist die Küchenarbeitsplatte jedoch frei von Gravuren und/oder Aufdrucken.
  • Die Küchenarbeitsplatte könnte eine Öffnung aufweisen. Die Öffnung der Küchenarbeitsplatte erstreckt sich vorzugsweise zumindest teilweise entlang einer Normalenrichtung von einer Oberseite zu der Unterseite der Küchenarbeitsplatte und kann durch einen geeigneten Formgebungsprozess entweder direkt bei der Herstellung der Küchenarbeitsplatte, beispielsweise durch eine geeignete Gussform, oder nachträglich, beispielsweise durch einen Bohrprozess oder einen Fräsprozess oder dergleichen, in die Küchenarbeitsplatte eingebracht sein. Bevorzugt ist die Öffnung als eine Bohrung in der Küchenarbeitsplatte ausgebildet. Die Öffnung könnte einen Durchmesser von zumindest 1 mm, vorteilhaft zumindest 5 mm, vorzugsweise zumindest 1 cm und besonders bevorzugt von höchstens 2 cm aufweisen. Insbesondere ist die Öffnung zumindest dazu vorgesehen, eine insbesondere verlustarme Übertragung von infraroter Strahlung und/oder sichtbarem Licht zu und/oder von einer weiteren Einheit der Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Sensoreinheit und/oder einer Beleuchtungseinheit, von einem Bereich unterhalb der Küchenarbeitsplatte zu einem Bereich oberhalb der Küchenarbeitsplatte zu ermöglichen. Beispielsweise könnte die Sensoreinheit durch die Öffnung zumindest eine Temperatur der Aufstelleinheit aufgestellt auf der Küchenarbeitsplatte detektieren und/oder messen. Alternativ und/oder zusätzlich könnte mittels der Beleuchtungseinheit eine Heizzone zur Beheizung der Aufstelleinheit für einen Bediener anzeigbar sein.
  • In der Öffnung könnte zumindest ein Strahlungsleitelement der Kochfeldvorrichtung in einem montierten Zustand angeordnet sein. Unter einem "Strahlungsleitelement" soll ein Element verstanden werden, welches sowohl für infrarote Strahlung, insbesondere infrarote Strahlung mit einem Wellenlängenbereich zwischen 800 nm und 7.000 nm, als auch für sichtbares Licht mit einem Wellenlängenbereich zwischen 380 nm und 800 nm durchlässig ist und welches dazu vorgesehen ist, sichtbares Licht und/oder infrarote Strahlung zumindest teilweise entlang der Normalenrichtung der Küchenarbeitsplatte, von der Oberseite zu der Unterseite der Küchenarbeitsplatte und/oder von der Unterseite zu der Oberseite der Küchenarbeitsplatte, zu transportieren. Vorzugsweise ist das Strahlungsleitelement wenigstens zu einem Großteil, besonders bevorzugt vollständig, aus Quarz ausgebildet. Unter einer "Normalenrichtung" eines Objekts soll eine Richtung verstanden werden, welche senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Objekts verläuft. Unter einer "Haupterstreckungsebene" einer Baueinheit soll eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher die Baueinheit gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Bevorzugt ist die Öffnung frei von Elementen und/oder Einheiten, insbesondere dem Strahlungsleitelement.
  • Die Aufstelleinheit kann ein Haushaltskleingerät und/oder das Gargeschirr aufweisen. Das Haushaltskleingerät könnte beispielsweise ein Kaffeekocher und/oder ein Toaster und/oder ein Wasserkocher und/oder ein Mixer und/oder ein Rührer sein. Vorteilhaft könnte das Haushaltskleingerät beim Aufstellen auf die Aufstellplatte zumindest teilweise induktiv mit Energie versorgt werden. Das Gargeschirr kann beispielsweise als ein Topf und/oder Pfanne und/oder Bräter ausgebildet sein. Ist die Kochfeldvorrichtung als Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet, könnte das Gargeschirr beim Aufstellen auf die Küchenarbeitsplatte zumindest zur Beheizung zumindest teilweise induktiv mit Energie versorgt werden. Denkbar wäre auch, dass die Aufstelleinheit eine Unterlegeinheit umfasst, welche zur Unterlage unter dem Gargeschirr und/oder dem Haushaltskleingerät vorgesehen ist. Vorteilhaft ist die Unterlegeinheit zwischen der Küchenarbeitsplatte und dem Gargeschirr und/oder dem Haushaltskleingerät anordenbar. Insbesondere ist die Aufstelleinheit in einem Kochflächenbereich auf der Küchenarbeitsplatte anordenbar.
  • Die Kochfeldvorrichtung könnte zumindest eine Heizeinheit aufweisen, welche als Widerstandsheizeinheit und/oder vorzugsweise als eine Induktionsheizeinheit ausgebildet sein könnte. Vorteilhaft ist die Heizeinheit zur Beheizung zumindest der Aufstelleinheit in dem Kochflächenbereich auf der Küchenarbeitsplatte vorgesehen. Insbesondere ist die Öffnung in dem Kochflächenbereich auf der Küchenarbeitsplatte angeordnet. Die Öffnung könnte zumindest eine Heizzone in dem Kochflächenbereich für den Bediener anzeigen. Vorzugsweise ist der Kochflächenbereich als variabler Kochflächenbereich ausgebildet. Unter einem "variablen Kochflächenbereich" soll ein Kochflächenbereich verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, zumindest eine an zumindest die aufgestellte Aufstelleinheit, insbesondere das Haushaltskleingerät und/oder das Gargeschirr, angepasste Heizzone zu bilden. Die Heizzone kann bevorzugt hinsichtlich zumindest einer Größe und/oder Form an die Aufstelleinheit angepasst sein. Vorteilhaft unterscheidet sich der variable Kochflächenbereich von einer Kochfläche, bei der Heizzonen, insbesondere durch Markierungen auf der Küchenarbeitsplatte, fest vorgegeben sind.
  • Insbesondere ist die Heizeinheit unterhalb der Küchenarbeitsplatte angeordnet. Bevorzugt ist die Heizeinheit als eine Matrix-Heizeinheit ausgebildet und insbesondere dazu vorgesehen, den variablen Kochflächenbereich bereitzustellen. Insbesondere weist die Heizeinheit zumindest ein Heizelement und vorzugsweise eine Vielzahl von Heizelementen auf. Unter einer "Heizeinheit" soll eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand elektrische Energie zumindest zu einem Großteil an die Aufstelleinheit, vorzugsweise durch zumindest die Küchenarbeitsplatte hindurch, zu übertragen und/oder elektrische Energie in Wärme umzuwandeln, um insbesondere zumindest die aufgestellte Aufstelleinheit, vorzugsweise durch zumindest die Aufstellplatte hindurch, zu erhitzen. Insbesondere ist die Heizeinheit dazu vorgesehen, in zumindest einem Betriebszustand, in dem die Heizeinheit an eine Versorgungselektronik der Kochfeldvorrichtung oder des Kochfelds angeschlossen ist, eine Leistung von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 500 W, vorteilhaft zumindest 1000 W, vorzugsweise zumindest 2000 W zu übertragen. Ist die Heizeinheit als Induktionsheizeinheit ausgebildet, kann die Induktionsheizeinheit zumindest ein als Induktor ausgebildetes Heizelement aufweisen. Unter einem "Induktor" soll hier ein Element verstanden werden, welches zumindest eine Induktionsspule aufweist und/oder als eine Induktionsspule ausgebildet ist und welches dazu vorgesehen ist, in wenigstens einem Betriebszustand zumindest einem Empfangselement, insbesondere zumindest der Aufstelleinheit, eine Energie, insbesondere in Form eines magnetischen Wechselfelds, zuzuführen. Das Empfangselement könnte als ein metallisches Heizmittel, insbesondere als ein zumindest teilweise ferromagnetisches Heizmittel, beispielsweise als ein ferromagnetischer Boden der Aufstelleinheit, insbesondere des Gargeschirrs und/oder der Unterlegeinheit und/oder des Haushaltskleingeräts, ausgebildet sein, in welchem in einem Betriebsmodus der Heizeinheit durch den Induktor Wirbelströme und/oder Ummagnetisierungseffekte hervorgerufen werden, die in Wärme umgewandelt werden.
  • Um bei zumindest der Beheizung der Aufstelleinheit thermische Spannungen vorteilhaft zu reduzieren, ist das Wärmeleitelement zur Fixierung an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte vorgesehen. Insbesondere ist das Wärmeleitelement zur Reduzierung thermischer Spannungen in zumindest der Küchenarbeitsplatte vorgesehen. In zumindest einem Betriebszustand, insbesondere des Kochfelds und/oder des Kochfeldsystems, kann das Wärmeleitelement thermische Spannungen in der Küchenarbeitsplatte zumindest teilweise reduzieren. Unter "thermischen Spannungen" sollen hier und im Folgenden thermisch induzierte mechanische Spannungen der Küchenarbeitsplatte verstanden werden, welche aufgrund zumindest einer Temperaturänderung und/oder aufgrund zumindest eines Temperaturgradienten, insbesondere der Küchenarbeitsplatte, in einem Zusammenhang mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten, insbesondere der Küchenarbeitsplatte, hervorgerufen werden können. Insbesondere entstehen die thermisch induzierten mechanischen Spannungen ohne einen äußeren Krafteinfluss, und zwar ohne eine äußere Krafteinwirkung auf die Küchenarbeitsplatte. Insbesondere treten höhere thermische Spannungen der Küchenarbeitsplatte in einem Bereich oberhalb und/oder um die Heizeinheit, insbesondere die Heizzone zur Beheizung der Aufstelleinheit, auf. Die Art und Weise, wie die thermischen Spannungen der Küchenarbeitsplatte wirken und/oder auftreten, kann insbesondere in zumindest dem Betriebszustand von einer Temperaturverteilung um die Heizzone abhängen. Das Wärmeleitelement könnte ein Diffusorelement aufweisen oder als solches ausgebildet sein. Das Wärmeleitelement könnte zumindest teilweise und vorzugsweise zumindest zu einem Großteil beispielsweise aus einem Metall, beispielsweise Aluminium und/oder Gold und/oder Kupfer und/oder Silber und/oder Zink, und/oder einem Verbundmaterial bestehen. Insbesondere umgibt das Wärmeleitelement den Kochflächenbereich zumindest teilweise und vorzugsweise vollständig. Vorzugsweise weist das Wärmeleitelement eine Aussparung auf. Die Aussparung kann hinsichtlich zumindest einer Form und/oder Größe mit dem Kochflächenbereich identisch ausgebildet sein.
  • Bevorzugt ist das Wärmeleitelement dazu vorgesehen, zumindest die Kochfeldkomponente an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte zu fixieren und/oder zu halten. Insbesondere hält und/oder fixiert das Wärmeleitelement zumindest die Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte. Das Wärmeleitelement könnte die Kochfeldkomponente mittelbar oder unmittelbar halten.
  • Die Kochfeldkomponente könnte beispielsweise die Heizeinheit aufweisen. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Kochfeldvorrichtung die Kochfeldkomponente aufweist, welche als ein Kochfeldgehäuse ausgebildet ist. Hierdurch kann eine Konstruktion verbessert und eine Effizienz, und zwar hinsichtlich einer Produkt- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Kosten- und/oder Herstellungseffizienz gesteigert werden. Zudem kann eine Integrativität optimiert und ein Kochfeldgehäuse besonders komfortabel an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte gehalten werden. Darüber hinaus kann ein Montage- und/oder ein Demontageaufwand zur Montage und/oder Demontage zumindest des Kochfeldgehäuses reduziert werden.
  • Die Kochfeldvorrichtung könnte beispielsweise auch mehrere, und zwar zumindest zwei Kochfeldkomponenten aufweisen. Denkbar wäre, dass jede Kochfeldkomponente dazu vorgesehen ist, genau einen Kochflächenbereich zumindest zur Beheizung der Aufstelleinheit zu definieren und/oder bereitzustellen. Weist die Kochfeldvorrichtung mehrere, und zwar zumindest zwei als Kochfeldgehäuse ausgebildete Kochfeldkomponenten auf, könnte die Kochfeldvorrichtung eine Außengehäuseeinheit aufweisen, welche zumindest die zwei Kochfeldgehäuse, insbesondere unterhalb der Küchenarbeitsplatte, zumindest teilweise umgibt und/oder umschließt. Denkbar wäre auch, dass die zumindest zwei Kochfeldgehäuse jeweils Teil einer Kochfeldvorrichtung sind und das Kochfeldsystem zumindest zwei Kochfeldvorrichtungen aufweist. Zumindest die zwei Kochfeldvorrichtungen, insbesondere die zumindest zwei Kochfeldgehäuse, könnten zumindest eine elektronische Verbindung miteinander aufweisen. Bevorzugt sind die zumindest zwei Kochfeldvorrichtungen nebeneinander an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte angeordnet.
  • Die Kochfeldkomponente könnte beispielsweise zumindest teilweise und vorzugsweise zumindest zu einem Großteil aus einem Mineral, beispielsweise Glas und/oder Keramik, und/oder einem Kunststoff und/oder einem Metall und/oder einem Verbundmaterial bestehen. Vorteilhaft bildet die Kochfeldkomponente, und zwar die als Kochfeldgehäuse ausgebildete Kochfeldkomponente ein Gehäuse zumindest zur Aufnahme der Heizeinheit und/oder zumindest einer weiteren Einheit der Kochfeldvorrichtung, wie beispielsweise einer Elektronikeinheit und/oder einer Gebläseeinheit.
  • Unter "vorgesehen" soll hier und im Folgenden speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Ferner dienen im vorliegenden Dokument Zahlwörter, wie beispielsweise "erste/r/s" und "zweite/r/s", welche bestimmten Begriffen vorangestellt sind, lediglich zu einer Unterscheidung von Verfahrensschritten und/oder Objekten und/oder einer Zuordnung zwischen Objekten untereinander und implizieren keine vorhandene Gesamtanzahl und/oder Rangfolge der Objekte und/oder der Verfahrensschritte. Insbesondere impliziert ein "zweites" Objekt und/oder Verfahrensschritt nicht zwangsläufig ein Vorhandensein eines "ersten" Objekts und/oder Verfahrensschritts.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass das Wärmeleitelement zur Fixierung an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte mittels zumindest einer Klebeverbindung vorgesehen ist. Hierdurch kann eine Effizienz, hinsichtlich einer Arbeits- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Kosteneffizienz, weiter gesteigert werden. Zudem kann ein Montage- und/oder eine Demontageaufwand reduziert werden, und vorteilhaft auf zusätzliche Fixierelemente, beispielsweise Schraub- und/oder Rastverbindungen, zu einer Fixierung des Wärmeleitelements an einer Unterseite der Küchenarbeitsplatte verzichtet werden. Außerdem kann eine Konstruktion verbessert werden.
  • In zumindest dem montierten Zustand ist das Wärmeleitelement an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixiert, und zwar zumindest stoffschlüssig aufgeklebt. Zusätzlich könnten auch kraft- und/oder formschlüssige Verbindungen zur Fixierung des Wärmeleitelements an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte verwendet werden, wie beispielsweise Steckverbindungen und/oder Drehverbindungen und/oder Schraubverbindungen. Das Wärmeleitelement könnte auf einer der Küchenarbeitsplatte zugewandten Seite zumindest teilweise mit einem Klebstoff beschichtet sein. Der Klebstoff ist vorzugsweise ein nichtmetallischer Stoff, welcher dazu vorgesehen ist, zumindest zwei Elemente durch Oberflächenhaftung und seine innere Festigkeit zu verbinden. In zumindest einem Verfahrensschritt, insbesondere einem Klebeschritt, bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung kann das Wärmeleitelement an die Unterseite der Küchenarbeitsplatte geklebt werden. In dem Verfahrensschritt, insbesondere dem Klebeschritt, könnte der Klebstoff auf die der Küchenarbeitsplatte zugewandte Seite des Wärmeleitelements aufgetragen werden. Alternativ könnte der Klebstoff auf die Unterseite der Küchenarbeitsplatte aufgetragen werden. In dem montierten Zustand fixiert der Klebstoff das Wärmeleitelement zumindest teilweise stoffschlüssig mit der Unterseite der Küchenarbeitsplatte. Denkbar wäre auch, dass die Kochfeldvorrichtung einen als doppelseitiges Klebeband ausgebildeten Klebstoff aufweist, mittels welchem das Wärmeleitelement an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixierbar und insbesondere in zumindest dem montierten Zustand an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixiert ist.
  • Bei dem montierten Zustand handelt es sich um einen Zustand, in welchem zumindest das Wärmeleitelement im Gegensatz zu einem unmontierten Zustand an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte zumindest aufgeklebt ist. Hinsichtlich eines zeitlichen Verlaufs befindet sich der ummontierte Zustand vor dem montierten Zustand. In dem unmontierten Zustand sind zumindest das Wärmeleitelement und die Unterseite der Küchenarbeitsplatte separat zueinander angeordnet. Insbesondere ist die Kochfeldkomponente in dem unmontierten Zustand separat zu der Küchenarbeitsplatte angeordnet. Denkbar wäre auch, dass das Wärmeleitelement bereits ab Werk, bei Herstellung der Küchenarbeitsplatte, an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixiert ist. Bevorzugt ist das Wärmeleitelement bereits in einem vormontierten Zustand an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixiert. Hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs definiert der vormontierte Zustand einen Zustand der Kochfeldvorrichtung nach dem unmontierten Zustand und vor dem montierten Zustand.
  • Außerdem wird vorgeschlagen, dass das Wärmeleitelement als ein plattenartiges Element mit einer Materialstärke von zumindest 1 mm, vorteilhaft zumindest 1,5 mm, ausgebildet ist. Damit kann eine besonders dünne und kompakte Konstruktion und Ausgestaltung eines Wärmeleitelements bereitgestellt werden. Zudem kann eine Effizienz, und zwar hinsichtlich Produkt- und/oder Arbeits- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Herstellungs- und/oder Kosteneffizienz weiter gesteigert werden.
  • Der Klebstoff, insbesondere das doppelseitige Klebeband, kann eine Materialstärke von zumindest 0,1 mm, vorteilhaft höchstens 0,3 mm, vorzugsweise höchstens 0,6 mm und besonders bevorzugt höchstens 1 mm aufweisen. Die Materialstärke des Wärmeleitelements könnte höchstens 1,8 mm, insbesondere höchstens 2 mm und vorteilhaft höchstens 3 mm betragen. Darunter, dass ein Objekt "plattenartig" ausgestaltet ist, soll ferner ein räumliches Objekt verstanden werden, das, in einer Ebene betrachtet, in einem Querschnitt senkrecht zur Ebene eine unrunde Querschnittsfläche aufweist und insbesondere senkrecht zur Ebene eine zumindest im Wesentlichen gleichbleibende Materialstärke aufweist. Das "plattenartige Element" soll vorliegend als ein Element verstanden werden, welches eine Materialstärke aufweist, welche maximal 50 %, insbesondere maximal 20 %, vorteilhaft maximal 10 %, vorzugsweise maximal 5 %, einer Länge und/oder einer Breite des Elements entspricht. Vorzugsweise weist das plattenartige Element zumindest eine, vorzugsweise zumindest zwei, insbesondere einander gegenüberliegende, Seiten auf, die eine ebene, insbesondere glatte, Oberfläche aufweisen. Das Wärmeleitelement könnte beispielsweise eine runde oder ovale oder quadratische Form aufweisen. Bevorzugt weist das Wärmeleitelement eine rechteckige Form auf. Unter "zumindest im Wesentlichen" soll in diesem Zusammenhang verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert weniger als 25 %, vorzugsweise weniger als 10 % und besonders bevorzugt weniger als 5 % des vorgegebenen Werts beträgt.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Wärmeleitelement zumindest ein Stabilisierungselement in zumindest einem Randbereich aufweist. Dadurch kann eine Konstruktion, eine Effizienz und eine Sicherheit gesteigert werden. Zudem kann ein Komfort verbessert werden. Mittels eines Stabilisierungselements kann eine Kochfeldkomponente bei einem Fixieren mit dem Wärmeleitelement vorteilhaft stabilisiert und/oder positioniert werden.
  • Das Stabilisierungselement könnte als Umbordung ausgebildet sein. Insbesondere ist das Stabilisierungselement dazu vorgesehen, die Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand zu stabilisieren. Bevorzugt liegt das Stabilisierungselement an der Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand zumindest abschnittsweise und vorteilhaft vollständig an. Alternativ und/oder zusätzlich könnte das Stabilisierungselement an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte zumindest abschnittsweise anliegen, insbesondere die Unterseite der Küchenarbeitsplatte kontaktieren. Vorteilhaft ist das Stabilisierungselement auf zumindest einer Seite des als plattenartiges Element ausgebildeten Wärmeleitelements angeordnet. Die Seite könnte eine Breitenseite oder eine Längsseite des Wärmeleitelements sein. Das Wärmeleitelement kann den Randbereich auf der genannten Seite aufweisen. Das Stabilisierungselement könnte sich über den gesamten Randbereich erstrecken. Bevorzugt erstreckt sich das Stabilisierungselement über zumindest 10 %, vorteilhaft zumindest 30 %, vorzugsweise zumindest 50 % und besonders bevorzugt höchstens 90 % des Randbereichs.
  • Das Stabilisierungselement kann zumindest teilweise und vorteilhaft einstückig, insbesondere einsteilig, mit einer Grundplatte des Wärmeleitelements ausgebildet sein. Unter "einstückig" soll zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder Schweißprozess und/oder einen anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess. Unter "einteilig" soll in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, und/oder in einem Stanzverfahren aus dem einzelnen Rohling hergestellt. Besonders bevorzugt wird das Wärmeleitelement bei Herstellung aus einem Rohling in zumindest dem Randbereich derart geformt, insbesondere verbogen, dass das Stabilisierungselement gebildet wird. Das Stabilisierungselement kann zumindest im Wesentlichen senkrecht zu der Grundplatte angeordnet sein. Insbesondere ist das Stabilisierungselement zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Wärmeleitelements ausgerichtet. Unter "zumindest im Wesentlichen senkrecht" soll in diesem Zusammenhang unter einem Winkel zwischen 85° und 95°, vorzugsweise zwischen 88° und 92° und besonders vorteilhaft von 90° verstanden werden. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll vorliegend eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ausgerichtet ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft.
  • Das Wärmeleitelement könnte zumindest ein weiteres Stabilisierungselement in einem weiteren dem Randbereich gegenüberliegenden Randbereich aufweisen. Das Stabilisierungselement und das weitere Stabilisierungselement könnten identisch zueinander ausgebildet sein. Vorteilhaft sind das Stabilisierungselement und das weitere Stabilisierungselement zumindest im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet, wobei eine Haupterstreckungsrichtung des Stabilisierungselements um weniger als 10 %, vorzugsweise weniger als 5 % und besonders bevorzugt weniger als 2 % von einer weiteren Haupterstreckungsrichtung des weiteren Stabilisierungselements abweicht. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll vorliegend eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten geometrischen Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Insbesondere erstreckt sich die Haupterstreckungsrichtung des Objekts innerhalb einer Haupterstreckungsebene des Objekts.
  • Bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung könnte die Kochfeldkomponente in einem Verfahrensschritt, insbesondere einem Einsetzschritt, mit dem Wärmeleitelement verbunden werden. In dem Einsetzschritt könnte zumindest das Stabilisierungselement als Stabilisierung und/oder Positionierungshilfe für die Kochfeldkomponente dienen.
  • Denkbar wäre, dass die Kochfeldkomponente unmittelbar, und zwar direkt mit dem Wärmeleitelement verbunden ist und unmittelbar von dem Wärmeleitelement gehalten ist, insbesondere ohne zwischengeschaltete Bauelemente und/oder Bauteile. Die Kochfeldkomponente könnte mittels einer stoffschlüssigen Verbindung mit dem Wärmeleitelement verbunden sein, wie beispielsweise mittels einer Klebe- und/oder Schweiß-Verbindung. Die Kochfeldkomponente könnte zumindest teilweise einstückig, vorteilhaft einteilig, mit dem Wärmeleitelement ausgebildet sein.
  • Wenn die Kochfeldvorrichtung eine zur Halterung zumindest der Kochfeldkomponente vorgesehene Halteeinheit aufweist, welche mit dem Wärmeleitelement verbindbar ist, kann eine Konstruktion verbessert und eine Effizienz weiter gesteigert werden, vorteilhaft hinsichtlich einer Fixierung einer Kochfeldkomponente mit einem Wärmeleitelement. Ferner kann eine Sicherheit erhöht und eine höhere Stabilität der Fixierung der Kochfeldkomponente an zumindest dem Wärmeleitelement gewährleistet werden. Möglicherweise können mittels der Halteeinheit Lagetoleranzen und/oder Abweichungen einer Materialstärke der Kochfeldkomponente und/oder des Wärmeleitelements ausgeglichen werden und damit ein unkontrolliertes Herauslösen und/oder Herunterfallen der Kochfeldkomponente sowie eine instabile Fixierung der Kochfeldkomponente mit dem Wärmeleitelement vermieden werden. Darüber hinaus kann mittels der Halteeinheit eine Montage- und/oder Demontage erleichtert, folglich ein Montage- und/oder Demontageaufwand reduziert und damit wiederum eine Montage- und/oder Demontageeffizienz gesteigert werden.
  • Insbesondere ist die Kochfeldkomponente mittelbar, und zwar mittels der Halteeinheit mit dem Wärmeleitelement verbunden. Insbesondere ist die Halteeinheit mit einer kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem Wärmeleitelement verbindbar. Bei dem Verfahren zur Installation kann in zumindest einem Verfahrensschritt, insbesondere einem Fixierungsschritt, die Halteeinheit zur Halterung der Kochfeldkomponente zumindest mit dem Wärmeleitelement verschraubt werden. In zumindest dem montierten Zustand kann die Halteeinheit mit der kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung mit dem Wärmeleitelement verbunden sein.
  • Vorzugsweise ist die Halteeinheit mit zumindest dem Wärmeleitelement verschraubt. Damit kann eine Konstruktion weiter verbessert und eine besonders einfache, kompakte und vorzugsweise reversibel verbindbare und lösbare Fixierung einer Halteeinheit mit zumindest dem Wärmeleitelement bereitgestellt werden. Ferner kann eine Effizienz beispielsweise hinsichtlich einer Produkt- und/oder Arbeits- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Herstellungs- und/oder Kosteneffizienz gesteigert werden. Außerdem kann ein Montage- und/oder ein Demontageaufwand reduziert werden.
  • Bevorzugt ist die Halteeinheit reversibel mit dem Wärmeleitelement verbindbar und/oder reversibel von dem Wärmeleitelement lösbar. Die Halteeinheit kann zumindest ein Fixierelement und vorzugsweise mehrere Fixierelemente, und zwar zumindest zwei Fixierelemente aufweisen, welches/welche zu einer Fixierung mit zumindest dem Wärmeleitelement vorgesehen ist/sind. Bevorzugt weist die Halteeinheit zumindest vier Fixierelemente zur Verschraubung mit zumindest dem Wärmeleitelement auf. Besonders bevorzugt weist das Fixierelement eine Schraube auf. Vorteilhaft weist das Fixierelement eine Schraubenmutter, beispielsweise eine Flügelschraubenmutter auf. Insbesondere in dem montierten Zustand ist die Halteeinheit mit zumindest dem Wärmeleitelement verschraubt. Zusätzlich zu einer Verschraubung mit dem Wärmeleitelement könnte die Halteeinheit mit der Küchenarbeitsplatte verschraubt sein.
  • In weiteren Ausgestaltungen der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Halteeinheit zumindest ein Auflageelement für die Kochfeldkomponente bereitstellt. Dadurch kann eine Effizienz weiter gesteigert, und zwar eine Montage und/oder eine Demontage einer Kochfeldkomponente erleichtert und ein Montage- und/oder ein Demontageaufwand reduziert werden. Zudem kann eine Stabilität und/oder eine Sicherheit erhöht werden, da die Kochfeldkomponente in zumindest einem montierten Zustand auf zumindest einem Auflageelement an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte aufgelegt werden kann. Ferner kann ein Gewicht zumindest der Kochfeldkomponente vorteilhaft auf eine große Fläche unterhalb der Küchenarbeitsplatte verteilt und damit lokale Spannungen in der Küchenarbeitsplatte vermieden werden.
  • Insbesondere ist zumindest das Auflageelement in zumindest dem montierten Zustand dazu vorgesehen, eine Gewichtskraft der Kochfeldkomponente zu tragen und/oder aufzunehmen. Die Halteeinheit könnte ein Halteelement aufweisen, welches dazu vorgesehen ist, die Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand an dem Wärmeleitelement zu halten. Bevorzugt weist die Halteeinheit zumindest ein weiteres Halteelement auf. Das weitere Halteelement könnte in zumindest dem montierten Zustand die Kochfeldkomponente auf einer zu dem Halteelement gegenüberliegenden Seite der Kochfeldkomponente an zumindest dem Wärmeleitelement und an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixieren. Bevorzugt sind eine Haupterstreckungsrichtung des Halteelements und eine Haupterstreckungsrichtung des weiteren Halteelements parallel zueinander ausgerichtet. Das Halteelement und/oder das weitere Halteelement kann/könnten die Kochfeldkomponente an einer Längsseite und vorzugsweise an einer Breitenseite an dem Wärmeleitelement in zumindest dem montierten Zustand halten.
  • Vorzugsweise ist das Halteelement mittels des Fixierelements mit zumindest dem Wärmeleitelement verschraubt. Das weitere Halteelement könnte mittels eines weiteren Fixierelements mit zumindest dem Wärmeleitelement verschraubt sein. Das Halteelement und/oder das weitere Halteelement könnte/könnten eine L-Form oder vorteilhaft eine Stufenform aufweisen.
  • Das Halteelement und/oder das weitere Halteelement könnte/könnten in zumindest dem vormontierten Zustand zumindest das Auflageelement und/oder zumindest ein weiteres Auflageelement für die Kochfeldkomponente bereitstellen. Bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung könnte die Kochfeldkomponente in einem Verfahrensschritt, insbesondere dem Einsetzschritt, mit der Halteeinheit verbunden, bevorzugt in die Halteeinheit, insbesondere das Halteelement und/oder das weitere Halteelement, eingesetzt werden. In zumindest dem vormontierten Zustand könnte die Kochfeldkomponente auf dem Auflageelement des Halteelements und/oder dem weiteren Halteelement aufliegen. Bevorzugt könnte das Halteelement und/oder das weitere Halteelement entlang einer gesamten Breite der Kochfeldkomponente an der Kochfeldkomponente angeordnet sein. Die Kochfeldkomponente könnte in zumindest dem montierten Zustand in Breitenrichtung zumindest abschnittsweise und vorzugsweise vollständig auf dem Halteelement und/oder dem weiteren Halteelement, insbesondere zumindest dem Auflageelement, aufliegen.
  • Bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung könnte die Kochfeldkomponente in einem Verfahrensschritt, insbesondere einem Fixierschritt, an das Wärmeleitelement angedrückt werden. Bevorzugt weist die Halteeinheit zumindest ein Befestigungselement auf, welches dazu vorgesehen ist, die Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand zumindest teilweise kontaktbündig an dem Wärmeleitelement anzuordnen. Vorzugsweise ist das Befestigungselement als eine Schraube, beispielsweise als eine Flügelschraube, ausgebildet. Mittels des Befestigungselements, insbesondere der Flügelschraube, kann die Kochfeldkomponente in einer Höhenrichtung an zumindest das Wärmeleitelement andrückbar sein. Vorteilhaft dient das Befestigungselement zur Einstellung und/oder Fixierung der Kochfeldkomponente entlang einer z-Achse, und zwar in Höhenrichtung. Bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung könnte die Kochfeldkomponente in dem Fixierschritt mittels Einschraubung des Befestigungselements an das Wärmeleitelement angedrückt werden. Bevorzugt ist das Befestigungselement in eine Öffnung des Halteelements einschraubbar. Insbesondere in zumindest dem montierten Zustand drückt das Befestigungselement gegen eine Unterseite der Kochfeldkomponente. Das Befestigungselement kann in dem montierten Zustand die Auflagefläche für die Kochfeldkomponente bereitstellen. Insbesondere liegt die Kochfeldkomponente in zumindest dem montierten Zustand auf einer Oberfläche des Befestigungselements auf.
  • Zudem betrifft die Erfindung ein Installationswerkzeug zur Installation einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere der zuvor genannten Kochfeldvorrichtung, an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte, mit einer Positioniereinheit zur Ermittlung einer Vorgabeposition für die Anordnung des Wärmeleitelements an der Küchenarbeitsplatte. Dadurch kann eine komfortable und effiziente, vorteilhaft eine einfache und/oder schnelle, Installation einer Kochfeldvorrichtung bereitgestellt werden. Ferner kann mittels einer Positioniereinheit eine optimale Ausrichtung zumindest eines Wärmeleitelements an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte ermöglicht werden. Zudem kann damit in einer komfortablen und effizienten Weise eine Vorgabeposition für zumindest das Wärmeleitelement ermittelt werden. Insbesondere ist die Positioniereinheit dazu vorgesehen, die Vorgabeposition für zumindest die Anordnung des Wärmeleitelements an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte zu ermitteln. Bevorzugt ist die Vorgabeposition eine Position an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte, in welcher zumindest das Wärmeleitelement zur Anordnung an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte vorgesehen ist. Da das Wärmeleitelement vorteilhaft lediglich außerhalb des Kochflächenbereichs anordenbar ist und insbesondere die Aussparung in dem Wärmeleitelement gerade dazu vorgesehen ist, den Kochflächenbereich von dem Wärmeleitelement freizulassen, kann die Vorgabeposition genau die Position sein, in welcher das Wärmeleitelement unter den genannten Aspekten auf der Unterseite der Küchenarbeitsplatte positioniert werden sollte, um den Kochflächenbereich freizuhalten und gleichzeitig thermische Spannungen in der Küchenarbeitsplatte zu reduzieren..
  • Um eine Effizienz, beispielsweise hinsichtlich einer Produkt- und/oder Arbeits- und/oder Montage- und/oder Demontage- und/oder Herstellungs- und/oder Kosteneffizienz, zu steigern und einen Komfort zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Positioniereinheit einen durch eine Öffnung in der Küchenarbeitsplatte, insbesondere die zuvor genannte Öffnung der Küchenarbeitsplatte, durchführbaren Stift und ein mit dem Stift zusammenfügbares Ausrichtelement zur Markierung der Vorgabeposition aufweist. Zudem kann damit eine besonders effiziente und komfortable Installation einer Kochfeldvorrichtung bereitgestellt werden. Des Weiteren kann die Installation von lediglich einer Person durchführbar sein.
  • Bevorzugt dient die Positioniereinheit als eine Zentrierungseinheit zur Zentrierung des Wärmeleitelements um die Öffnung, insbesondere den Kochflächenbereich. Bei dem Ausrichtelement könnte es sich möglicherweise um ein Zeichenelement, beispielsweise einen Zirkel, zur Anzeichnung der Vorgabeposition handeln. Bevorzugt entspricht eine Haupterstreckung des Ausrichtelements einer Abmessung, insbesondere einem Durchmesser, des Kochflächenbereichs. Insbesondere ist das Ausrichtelement dazu vorgesehen, an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte eine Form und/oder Größe und/oder Position des Kochflächenbereichs zumindest einem Installateur anzuzeigen. Eine Länge der Haupterstreckung, insbesondere eine Längserstreckung, des Ausrichtelements könnte einem Durchmesser der Aussparung des Wärmeleitelements entsprechen. Unter einer "Längserstreckung" eines Objekts soll in diesem Zusammenhang eine Erstreckung des Objekts in eine Längserstreckungsrichtung des Objekts verstanden werden. Die "Längserstreckungsrichtung" des Objekts ist eine Richtung, welche parallel zu einer längsten Kante und/oder Seite eines kleinsten das Objekt gerade noch umschließenden, insbesondere gedachten, Quaders ist. Das Wärmeleitelement kann an dem Ausrichtelement zumindest abschnittsweise kontaktbündig anliegen. Insbesondere wird in dem Positionierungsschritt der Stift durch die Öffnung geführt und mit dem Ausrichtelement zusammengeführt. Bevorzugt ist der Stift mit dem Ausrichtelement verschraubbar.
  • Darüber hinaus geht die Erfindung aus von einem Verfahren zur Installation einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere der zuvor genannten Kochfeldvorrichtung, an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte unter Verwendung eines Installationswerkzeugs, insbesondere des zuvor genannten Installationswerkzeugs, wobei der Stift durch die Öffnung in der Küchenarbeitsplatte durchgeführt und mit dem Ausrichtelement zusammengefügt wird, um die Vorgabeposition zu ermitteln.
  • Durch ein derartiges Verfahren kann eine komfortable und effiziente Installation einer Kochfeldvorrichtung bereitgestellt werden. Zudem kann eine optimale Ausrichtung, und zwar eine Vorgabeposition für zumindest ein Wärmeleitelement an einer Unterseite einer Küchenarbeitsplatte ermittelt und damit eine Positionierung des Wärmeleitelements verbessert werden. Darüber hinaus kann das Verfahren zur Installation von lediglich einer Person durchführbar sein. Das Verfahren zur Installation einer Kochfeldvorrichtung könnte mehrere Verfahrensschritte und/oder Verfahrensteilschritte aufweisen. Bevorzugt umfasst das Verfahren zumindest den zuvor beschriebenen Klebeschritt und/oder Einsetzschritt und/oder Fixierschritt. Insbesondere wird in einem Positionierungsschritt unter Verwendung des Installationswerkzeugs der Stift durch die Öffnung in der Küchenarbeitsplatte durchgeführt und mit dem Ausrichtelement zusammengefügt, um die Vorgabeposition zu ermitteln.
  • Ferner wird vorgeschlagen, dass das Wärmeleitelement an der Vorgabeposition mit der Unterseite der Küchenarbeitsplatte verbunden wird. Dadurch kann ein Verfahren zur Installation weiter verbessert und effizienter gestaltet werden. Zudem kann ein Montageaufwand reduziert werden. Hinsichtlich eines zeitlichen Verlaufs könnte der Klebeschritt nach dem Positionierungsschritt erfolgen. Insbesondere in dem Klebeschritt wird das Wärmeleitelement in der Vorgabeposition mit der Unterseite der Küchenarbeitsplatte verbunden, und zwar vorzugsweise verklebt. Bevorzugt wird das Installationswerkzeugt nach der Verklebung des Wärmeleitelements mit der Unterseite der Küchenarbeitsplatte wieder entfernt. Im Hinblick auf den zeitlichen Verlauf könnte nach dem Klebeschritt der Einsetzschritt erfolgen. Insbesondere in dem Einsetzschritt wird die Kochfeldkomponente in die Halteeinheit zumindest teilweise eingesetzt. In dem hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs auf den Einsetzschritt folgenden Fixierschritt kann die Kochfeldkomponente an zumindest dem Wärmeleitelement fixiert, vorteilhaft an das Wärmeleitelement gedrückt werden.
  • Die Kochfeldvorrichtung und/oder das Kochfeldsystem und/oder das Installationswerkzeug und/oder das Verfahren zur Installation soll/sollen hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann/können die Kochfeldvorrichtung und/oder das Kochfeldsystem und/oder das Installationswerkzeug und/oder das Verfahren zur Installation zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen, Einheiten und Verfahrensschritten abweichende Anzahl aufweisen. Zudem sollen bei den in diesem Dokument angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
  • Zeichnungen
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1
    ein Kochfeldsystem mit einer Kochfeldvorrichtung und einer Küchenarbeitsplatte,
    Fig. 2
    die Küchenarbeitsplatte mit einem Installationswerkzeug zur Installation der Kochfeldvorrichtung,
    Fig. 3
    die Küchenarbeitsplatte mit dem Installationswerkezug in einem eingesetzten Zustand,
    Fig. 4
    eine Explosionsdarstellung zumindest eines Teils der Kochfeldvorrichtung mit einem Wärmeleitelement und einer Halteeinheit,
    Fig. 5
    einen vormontierten Zustand, in welchem das Wärmeleitelement an einer Unterseite der Küchenarbeitsplatte fixiert ist,
    Fig. 6
    eine Kochfeldkomponente der Kochfeldvorrichtung in einem Einsetzschritt des Verfahrens auf Figur 11, bei einem Einsetzen in die Halteeinheit zur Halterung an zumindest dem Wärmeleitelement an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte,
    Fig. 7
    die Kochfeldkomponente in einem montierten Zustand,
    Fig. 8
    Nahansichten der Kochfeldkomponente in dem montierten Zustand,
    Fig. 9
    eine weitere Nahansicht der Kochfeldkomponente in dem montierten Zustand, und zwar eines Halteelements der Halteeinheit,
    Fig. 10
    eine weitere Nahansicht der Kochfeldkomponente in dem montierten Zustand, und zwar eines weiteren Halteelements der Halteeinheit und
    Fig. 11
    ein schematisch dargestelltes Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung.
    Beschreibung des Ausführungsbeispiels
  • Nachfolgend handelt es sich bei den vorliegenden Figuren um schematische und nicht maßstabsgetreue Darstellungen. Der Übersichtlichkeit halber ist von mehrfach vorhandenen Objekten in den Figuren lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
  • Die Figur 1 zeigt ein Kochfeldsystem 10 mit einer Kochfeldvorrichtung 12. Die Kochfeldvorrichtung 12 ist vorliegend als eine Induktionskochfeldvorrichtung und das Kochfeldsystem 10 als ein Induktionskochfeldsystem ausgebildet. Das Kochfeldsystem 10 weist eine Küchenarbeitsplatte 16 auf. Die Kochfeldvorrichtung 12a weist einen Kochflächenbereich 78 auf. Die Küchenarbeitsplatte 16 weist vorliegend den Kochflächenbereich 78 auf. Die Küchenarbeitsplatte 16 ist zumindest zu einem Aufstellen zumindest einer Aufstelleinheit 70 vorgesehen. Die Aufstelleinheit 70 ist in dem Kochflächenbereich 78 zu zumindest einer Beheizung anordenbar. Die Aufstelleinheit 70 ist, wie in Figur 1 gezeigt, beispielhaft als Gargeschirr, und zwar als Topf ausgebildet. Denkbar wäre auch, dass es sich bei der Aufstelleinheit 70 alternativ und/oder zusätzlich um eine Unterlegeinheit und/oder um ein Haushaltskleingerät handelt, wie beispielsweise einen Wasserkocher und/oder eine Kaffeemaschine und/oder einen Mixer und/oder einen Rührer. Die Kochfeldvorrichtung 12 weist eine Bedienerschnittstelle 68 auf, welche vorliegend beispielhaft in die Küchenarbeitsplatte 16 integriert ist. Mittels der Bedienerschnittstelle 68 ist zumindest die Beheizung der Aufstelleinheit 70 für einen Bediener steuerbar und/oder regelbar.
  • Die Küchenarbeitsplatte 16 weist eine Öffnung 56 auf. Vorliegend ist die Öffnung 56 in dem Kochflächenbereich 78 angeordnet und zumindest dazu vorgesehen, dem Bediener eine Aufstellposition für die Aufstelleinheit 70 auf der Küchenarbeitsplatte 16 zu zumindest der Beheizung anzuzeigen. In der Öffnung 56 und/oder unterhalb der Öffnung 56 kann beispielsweise eine Beleuchtungseinheit der Kochfeldvorrichtung 12 und/oder eine Sensoreinheit der Kochfeldvorrichtung 12, beispielsweise eine IR-Sensoreinheit zur Temperaturmessung der Aufstelleinheit 70, anordenbar und/oder angeordnet sein. In dieser beispielhaften Ausführung ist die Aufstelleinheit 70 zur Positionierung auf der Öffnung 56 vorgesehen. Die Öffnung 56 bildet vorliegend einen Mittelpunkt des Kochflächenbereichs 78 aus.
  • Die Kochfeldvorrichtung 12 weist ein Wärmeleitelement 14 zur Fixierung an einer Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 und zur Halterung zumindest einer Kochfeldkomponente 20 der Kochfeldvorrichtung 12 auf (vgl. Figur 7). Das Wärmeleitelement 14 ist zur Reduzierung thermischer Spannungen in zumindest der Küchenarbeitsplatte 16 vorgesehen.
  • Die nachfolgenden Figuren 2 bis 10 dienen zur Erläuterung der Fixierung des Wärmeleitelements 14 und der Kochfeldkomponente 20 an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16. In der Figur 11 ist schematisch ein Verfahrensfließbild eines Verfahrens zur Installation der Kochfeldvorrichtung 12 dargestellt. Das Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung 12 könnte mehrere Verfahrensschritte und/oder Verfahrensteilschritte umfassen. Vorliegend wird das Verfahren anhand eines Positionierungsschritts 100, eines Klebeschritts 102, eines Einsetzschritts 104 und eines Fixierschritts 106 beispielhaft beschrieben.
  • Zumindest die Figuren 2 und 3 zeigen ein Installationswerkzeug 50 zur Installation der Kochfeldvorrichtung 12 an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16. Das Installationswerkzeug 50 weist eine Positioniereinheit 52 auf. Die Positioniereinheit 52 ist zu einer Ermittlung einer Vorgabeposition 53 für die Anordnung des Wärmeelements 14 an der Küchenarbeitsplatte 16 vorgesehen (vgl. Figuren 3 und 5). Die Positioniereinheit 52 weist einen durch die Öffnung 56 in der Küchenarbeitsplatte 16 durchführbaren Stift 60 und ein mit dem Stift 60 zusammenfügbares Ausrichtelement 62 zur Markierung der Vorgabeposition 53 auf (vgl. Figuren 2, 3 und 5). Die Positioniereinheit 52 weist eine Kappe 66 auf, welche mit dem Stift 60 verbunden ist. Die Kappe 66 ist in einem eingesetzten Zustand des Stifts 60 in der Öffnung 56 oberhalb der Küchenarbeitsplatte 16 angeordnet (vgl. Figur 3).
  • Bei dem Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung 12 wird in dem Positionierungsschritt 100 unter Verwendung eines Installationswerkzeugs 50 der Stift 60 durch die Öffnung 56 in der Küchenarbeitsplatte 16 durchgeführt und mit dem Ausrichtelement 62 zusammengefügt, um die Vorgabeposition 53 zu ermitteln. Vorliegend dient die Positioniereinheit 52 als eine Zentrierungseinheit zur Zentrierung des Wärmeleitelements 14 um die Öffnung 56 (vgl. Figur 5).
  • Die Figur 4 zeigt in einer Explosionsdarstellung zumindest einen Teil der Kochfeldvorrichtung 12 mit dem Wärmeleitelement 14 und zumindest einer zur Halterung zumindest der Kochfeldkomponente 20 vorgesehene Halteeinheit 30 der Kochfeldvorrichtung 12, welche mit dem Wärmeleitelement 14 verbindbar ist. Bevor im Detail weiter auf das Verfahren zur Installation der Kochfeldvorrichtung 12 eingegangen wird, soll an dieser Stelle kurz das Wärmeleitelement 14 und zumindest die Halteeinheit 30 beschrieben werden. Das Wärmeleitelement 14 ist als ein plattenartiges Element mit einer Materialstärke von zumindest 1 mm ausgebildet. Vorliegend weist das Wärmeleitelement 14 eine Aussparung 38 auf. In zumindest einem Randbereich 28 weist das Wärmeleitelement 14 ein Stabilisierungselement 26 auf. Die Kochfeldvorrichtung 12 weist ein Klebemittel 72, und zwar vorliegend ein doppelseitiges Klebeband auf.
  • Die Figur 4 verdeutlicht, dass die Halteeinheit 30 mit zumindest dem Wärmeleitelement 14 verschraubbar ist. Die Kochfeldvorrichtung 12 weist zumindest ein Fixierelement 74 zur Fixierung der Halteeinheit 30 an dem Wärmeleitelement 14 auf. Vorliegend weist das Fixierelement 74 eine Schraube 76 und eine mit der Schraube korrespondierende Mutter 84 auf. In dieser beispielhaften Ausführung weist die Kochfeldvorrichtung 12 vier Fixierelemente 74 auf, wobei der Übersichtlichkeit halber lediglich zwei mit einem Bezugszeichen versehen sind. Bei zwei der Muttern 84 der Fixierelemente 74 handelt es sich um Flügelmuttern 92.
  • Die Halteeinheit 30 umfasst ein Halteelement 80. Vorliegend umfasst die Halteeinheit zumindest ein weiteres Halteelement 82. Zumindest das Fixierelement 74 ist dazu vorgesehen, zumindest das Halteelement 80 und/oder das weitere Halteelement 82 an zumindest dem Wärmeleitelement 14 zu fixieren, und zwar zu verschrauben. Denkbar wäre auch, dass das Fixierelement 74 zusätzlich dazu vorgesehen ist, zumindest das Halteelement 80 und/oder das weitere Halteelement 82 mit der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 zu verschrauben. In dieser beispielhaften Ausführung sind das Halteelement 80 und das weitere Halteelement 82 mittels jeweils zwei der Fixierelemente 74 mit dem Wärmeleitelement 14 verschraubbar. Vorliegend ist das Halteelement 80 stufenförmig ausgebildet. Ferner ist das weitere Halteelement 82 stufenförmig ausgebildet.
  • Das Wärmeleitelement 14 ist zur Fixierung an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 mittels zumindest einer Klebeverbindung vorgesehen. Zusätzlich wäre auch zumindest eine kraft- und/oder formschlüssige Verbindung denkbar, wie beispielsweise eine Steck- und/oder Rast- und/oder Schraubverbindung. Das Wärmeleitelement 14 ist mittels des Klebemittels 72 an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 fixierbar. Hinsichtlich eines zeitlichen Verlaufs, wie in Figur 11 verdeutlicht, erfolgt nach dem Positionierungsschritt 100 der Klebeschritt 102. In dem Klebeschritt 102 wird das Wärmeleitelement 14 an der Vorgabeposition 53 mit der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 verbunden, und zwar vorliegend verklebt. Die Figur 5 zeigt einen vormontierten Zustand, in welchem das Wärmeleitelement 14 mit der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 fixiert ist, und zwar an die Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 18 geklebt ist.
  • Ferner zeigt die Figur 5, dass das Wärmeleitelement 14 derart an der Unterseite 18 positioniert ist, dass das Ausrichtelement 62 in die Aussparung 38 des Wärmeleitelements 14 eingesetzt ist. Das Ausrichtelement 62 dient zur Zentrierung des Wärmeleitelements 14 um die Öffnung 56. Die Aussparung 38 ist dazu vorgesehen, den Kochflächenbereich 78 von dem Wärmeleitelement 14 freizulassen, um zumindest eine effiziente Beheizung der Aufstelleinheit 70 zu ermöglichen.
  • Nach einem Fixieren, und zwar vorliegend einem Ankleben des Wärmeleitelements 14 an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16 wird das Installationswerkzeug 50 wieder entfernt. In dem auf den Klebeschritt 102 folgenden Einsetzschritt 104 (vgl. Figur 11), wird die Kochfeldkomponente 20 mit dem Wärmeleitelement 14 verbunden. In dieser beispielhaften Ausführung ist die Kochfeldkomponente 20 als ein Kochfeldgehäuse ausgebildet. Die als Kochfeldgehäuse ausgebildete Kochfeldkomponente 20 ist ein Gehäuse zumindest zur Aufnahme einer weiteren Einheit der Kochfeldvorrichtung 12, wie beispielsweise einer Heizeinheit und/oder einer Elektronikeinheit und/oder einer Gebläseeinheit. Der Übersichtlichkeit halber ist die Kochfeldkomponente 20 frei von weiteren Einheiten der Kochfeldvorrichtung 12 dargestellt (vgl. Figur 6).
  • Figur 6 zeigt den Einsetzschritt 104, in welchem die Kochfeldkomponente 20 mit dem Wärmeleitelement 14 verbunden, und zwar in die Halteeinheit 30 eingesetzt wird. Vorliegend wird die Kochfeldkomponente 20 zuerst mit dem Halteelement 80 verbunden, bevor die Kochfeldkomponente 20 mit dem weiteren Halteelement 82 verbunden wird. Bei dem Einsetzen der Kochfeldkomponente 20 liegt die Kochfeldkomponente 20 zumindest teilweise auf dem Halteelement 80 und/oder dem weiteren Halteelement 82 auf. Wie den Figuren 4, 5 und 9 deutlich zu entnehmen ist, weist das Halteelement 80 zumindest einen Arm 98 und vorliegend beispielhaft zwei Arme auf, wobei aufgrund einer identischen Ausgestaltung der zumindest zwei Arme lediglich ein Arm 98 mit einem Bezugszeichen versehen ist. Bei dem Einsetzen der Kochfeldkomponente 20 in das Halteelement 80 liegt die Kochfeldkomponente 20 auf zumindest dem Arm 98 auf. Das weitere Halteelement 82 weist eine längliche Aussparung 90 auf (vgl. Figur 10). Aufgrund dieser Aussparung 90 ist das weitere Halteelement 82 in y-Richtung beweglich verschiebbar. In dem Einsetzschritt 104 wird das weitere Halteelement 82 solange zur Kochfeldkomponente 20 hingeschoben, bis die Kochfeldkomponente 20 auf dem weiteren Halteelement 82 aufliegt.
  • In dem auf den Einsetzschritt 104 folgenden Fixierschritt 106 wird die Kochfeldkomponente 20 an das Wärmeleitelement 14 angedrückt und mit dem Wärmeleitelement 14 fixiert. Die Halteeinheit 30 weist zumindest ein Befestigungselement 96 auf. Vorliegend ist das Befestigungselement 96 beispielhaft als Flügelschraube ausgebildet. Das Befestigungselement 96 ist dazu vorgesehen, die Kochfeldkomponente 20 an das Wärmeleitelement 14 anzudrücken. Das Befestigungselement 96 ist an dem Arm 98 des Halteelements 80 angeordnet. Das Befestigungselement 96 ist vorliegend in Höhenrichtung (vgl. Figur 4) verschraubbar und drückt in zumindest einem montierten Zustand gegen eine Unterseite 88 der Kochfeldkomponente 20.
  • Die Figur 7 zeigt den montierten Zustand der Kochfeldkomponente 20 an dem Wärmeleitelement 14, und zwar an der Unterseite 18 der Küchenarbeitsplatte 16. Die Figuren 7 bis 10 zeigen jeweils den montierten Zustand und dienen zur Verdeutlichung der Fixierung der Kochfeldkomponente 20 an zumindest dem Wärmeleitelement 14. Während Figur 7 eine Gesamtansicht des Wärmeleitelements 14 und zumindest der Kochfeldkomponente 20 zeigt, sind in der Figur 8 jeweils Nahansichten von den Enden der Kochfeldkomponente 20, und zwar dem Halteelement 80 und dem weiteren Halteelement 82 gezeigt. Hierbei wurde lediglich ein mittlerer Teil aus Figur 7 entfernt, sodass jeweils die Endbereiche besser ersichtlich sind.
  • Das Stabilisierungselement 26 liegt in dem montierten Zustand an der Kochfeldkomponente 20 an (vgl. Figuren 7, 9 und 10). Das Stabilisierungselement 26 dient zu einer Stabilisierung und/oder Positionierung der Kochfeldkomponente 20 an dem Wärmeleitelement 14. In dem montierten Zustand stellt die Halteeinheit 30 zumindest ein Auflageelement 32 für die Kochfeldkomponente 20 bereit. In dieser beispielhaften Ausführung bildet eine Oberfläche zumindest des Befestigungselements 96 zumindest das Auflageelement 32 für die Kochfeldkomponente 20. In dem montierten Zustand liegt die Kochfeldkomponente 20 auf dem Auflageelement 32 auf (vgl. Figur 8). Auf einer gegenüberliegenden Seite der Halteeinheit 80 bildet in dieser beispielhaften Ausführung die Halteeinheit 82 zumindest ein weiteres Auflageelement 33 der Halteeinheit 30 für die Kochfeldkomponente 20 aus. Wie in Figur 10 ersichtlich ist, erstreckt sich das Halteelement 82 in Breitenrichtung über eine gesamte Breite der Kochfeldkomponente 20. Die Kochfeldkomponente 20 liegt entlang der Breitenrichtung über die gesamte Breite auf dem Auflageelement 33 auf. Damit kann eine besonders stabile, effiziente, komfortable, und integrative Konstruktion bereitgestellt sowie eine leichte und effiziente Installation der Kochfeldvorrichtung 12 ermöglicht werden.
  • Bezugszeichen
  • 10
    Kochfeldsystem
    12
    Kochfeldvorrichtung
    14
    Wärmeleitelement
    16
    Küchenarbeitsplatte
    18
    Unterseite
    20
    Kochfeldkomponente
    26
    Stabilisierungselement
    28
    Randbereich
    30
    Halteeinheit
    32
    Auflageelement
    33
    Auflageelement
    38
    Aussparung
    50
    Installationswerkzeug
    52
    Positioniereinheit
    53
    Vorgabeposition
    56
    Öffnung
    60
    Stift
    62
    Ausrichtelement
    66
    Kappe
    68
    Bedienerschnittstelle
    70
    Aufstelleinheit
    72
    Klebemittel
    74
    Fixierelement
    76
    Schraube
    78
    Kochflächenbereich
    80
    Halteelement
    82
    Halteelement
    88
    Unterseite
    84
    Mutter
    90
    Aussparung
    92
    Flügelmutter
    96
    Befestigungselement
    98
    Arm
    100
    Positionierungsschritt
    102
    Klebeschritt
    104
    Einsetzschritt
    106
    Fixierschritt

Claims (13)

  1. Kochfeldvorrichtung (12) mit einem Wärmeleitelement (14), welches zur Fixierung an einer Unterseite (18) einer Küchenarbeitsplatte (16) und zur Halterung zumindest einer Kochfeldkomponente (20) vorgesehen ist.
  2. Kochfeldvorrichtung (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (14) zur Fixierung an der Unterseite (18) der Küchenarbeitsplatte (16) mittels zumindest einer Klebeverbindung vorgesehen ist.
  3. Kochfeldvorrichtung (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (14) als ein plattenartiges Element mit einer Materialstärke von zumindest 1 mm ausgebildet ist.
  4. Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (14) zumindest ein Stabilisierungselement (26) in zumindest einem Randbereich (28) aufweist.
  5. Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zur Halterung zumindest der Kochfeldkomponente (20) vorgesehene Halteeinheit (30), welche mit dem Wärmeleitelement (14) verbindbar ist.
  6. Kochfeldvorrichtung (12) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinheit (30) mit zumindest dem Wärmeleitelement (14) verschraubt ist.
  7. Kochfeldvorrichtung (12) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinheit (30) zumindest ein Auflageelement (32) für die Kochfeldkomponente (20) bereitstellt.
  8. Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Kochfeldkomponente (20), welche als ein Kochfeldgehäuse ausgebildet ist.
  9. Kochfeldsystem (10) mit einer Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und mit der Küchenarbeitsplatte (16).
  10. Installationswerkzeug (50) zur Installation einer Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 an der Unterseite (18) der Küchenarbeitsplatte (16), mit einer Positioniereinheit (52) zur Ermittlung einer Vorgabeposition (53) für die Anordnung des Wärmeleitelements (14) an der Küchenarbeitsplatte (16).
  11. Installationswerkzeug (50) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Positioniereinheit (52) einen durch eine Öffnung (56) in der Küchenarbeitsplatte (16) durchführbaren Stift (60) und ein mit dem Stift (60) zusammenfügbares Ausrichtelement (62) zur Markierung der Vorgabeposition (53) aufweist.
  12. Verfahren zur Installation einer Kochfeldvorrichtung (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 an der Unterseite (18) der Küchenarbeitsplatte (16) unter Verwendung eines Installationswerkzeugs (50) nach Anspruch 11, wobei der Stift (60) durch die Öffnung (56) in der Küchenarbeitsplatte (16) durchgeführt und mit dem Ausrichtelement (62) zusammengefügt wird, um die Vorgabeposition (53) zu ermitteln.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeleitelement (14) an der Vorgabeposition (53) mit der Unterseite (18) der Küchenarbeitsplatte (16) verbunden wird.
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