EP4716772A1 - Sägezahngarnitur für eine krempel oder karde - Google Patents
Sägezahngarnitur für eine krempel oder kardeInfo
- Publication number
- EP4716772A1 EP4716772A1 EP24704408.4A EP24704408A EP4716772A1 EP 4716772 A1 EP4716772 A1 EP 4716772A1 EP 24704408 A EP24704408 A EP 24704408A EP 4716772 A1 EP4716772 A1 EP 4716772A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- tooth
- set according
- face
- tip
- sawtooth set
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/84—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
- D01G15/88—Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for formed from metal sheets or strips
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Sägezahngarnitur für eine Karde oder Krempel mit einem Zahnfuß (2) und einer Vielzahl von nacheinander angeordneten Zähnen (3) die sich über dem Zahnfuß (2) erheben, wobei jeder Zahn (3) eine Zahnbrust (5), eine Zahnspitze (7) und einen Zahnrücken (4) aufweist und jeder Zahnrücken (4) über einen gerundeten Zahngrund (6) in die Zahnbrust (5) des nachfolgenden Zahnes (3) übergeht. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zahn (3) in seiner Zahnbrust (5) mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei wellenförmige Vertiefungen (V1, V2, V3) aufweist (Wellental), die sich mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze (7) vergrößern, wobei die Vertiefungen (V1, V2, V3) durch erste Radien (R1, R2, R3) gebildet werden, wobei mindestens zwei erste Radien (R1, R2 oder R2, R3) direkt oder indirekt durch jeweils einen zweiten Radius (RB) verbunden werden (Wellenberg).
Description
Titel: Sägezahngarnitur für eine Krempel oder Karde
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Sägezahngarnitur für eine Karde oder Krempel mit einem Zahnfuß und einer Vielzahl von nacheinander angeordneten Zähnen die sich über dem Zahnfuß erheben, wobei jeder Zahn eine Zahnbrust, eine Zahnspitze und einen Zahnrücken aufweist und jeder Zahnrücken über einen gerundeten Zahngrund in die Zahnbrust des nachfolgenden Zahnes übergeht, nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Die EP 2756119 B1 offenbart eine Garnitur für eine Stauchwalze an einer Krempel bzw. eine Garnitur für den Abnehmer einer Karde mit mindestens einer Vertiefung in der Zahnbrust. Diese Garnitur hat den Nachteil, dass vermehrt Fasern in den Vertiefungen an der Zahnbrust haften bleiben, wodurch die Übertragung der Fasern zwischen Tambour und Abnehmer oder zwischen Tambour und Arbeiterwalze nicht optimal ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Verbesserung des Übertragungsfaktors zwischen Tambour und Abnehmer an der Karde oder zwischen Tambour und Arbeiterwalze oder Wenderwalze an der Krempel. Insbesondere soll die Führung bzw. der Transport der Fasern aus dem Zahngrund zur Zahnspitze verbessert werden, so dass diese leichter von der nachfolgenden Walzengarnitur übernommen werden können. Gleichzeitig soll die Faserhaftung an der Zahnspitze erhöht werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Sägezahngarnitur gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Die Sägezahngarnitur für eine Karde oder Krempel weist einen Zahnfuß und eine Vielzahl von nacheinander angeordneten Zähnen auf, die sich über dem Zahnfuß erheben. Jeder Zahn weist eine Zahnbrust, eine Zahnspitze und einen Zahnrücken auf und jeder Zahnrücken geht über einen gerundeten Zahngrund in die Zahnbrust des nachfolgenden Zahnes über.
Die Erfindung sieht vor, dass jeder Zahn in seiner Zahnbrust mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei wellenförmige Vertiefungen aufweist (Wellental), die sich mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze vergrößern, wobei die Vertiefungen durch jeweils erste Radien gebildet werden, wobei mindestens zwei erste Radien direkt oder indirekt durch jeweils einen weiteren zweiten Radius verbunden werden (Wellenberg). Die Zahnbrust kann vorzugsweise zwischen zwei bis fünf Vertiefungen aufweisen. Die Vertiefungen sind als konkave
Ausnehmungen in der Zahnbrust ausgebildet, deren Kontur durch einen konstanten ersten Radius gebildet wird. Die konkaven Ausnehmungen oder Vertiefungen werden durch konvexe zweite Radien direkt oder indirekt verbunden, so dass die Fasern gleitend zur Zahnspitze transportiert werden.
Dabei kann die erste Vertiefung im Bereich der Zahnspitze einen Abstand (X1) von der Zahnbrust aufweisen, und jede weitere Vertiefung mit zunehmenden Abstand von der Zahnspitze einen um mindestens 40% größeren Abstand (X2, X3) von der Zahnbrust aufweisen, als die vorherige Vertiefung. Die Vertiefungen oder Wellentäler werden zum Zahngrund hin größer und sammeln dort vermehrt Fasern an. Oder umgekehrt, dadurch, dass die Vertiefungen zur Zahnspitze jeweils einen geringeren Abstand zur Zahnbrust aufweisen, füllen sich diese schneller mit Fasern, was den Druck zum Transport der Fasern zur Zahnspitze erhöht. Der Stand der Technik sieht Vertiefungen mit gleichbleibendem Abstand zur Zahnbrust vor, wodurch sich die Fasermengen in den Vertiefungen nicht ändern. Lediglich die Geometrie der Vertiefung, nicht aber deren abnehmende Größe zur Zahnspitze bewirkt den Fasertransport.
Vorzugsweise beträgt der erste Radius der konkaven Ausnehmung, die die Vertiefung bildet, maximal 0,16mm, vorzugsweise maximal 0,15mm, besonders bevorzugt maximal 0,12mm. Damit weisen die konkaven Ausnehmungen der Vertiefungen (Wellentäler) eine größere Krümmung auf, als dies aus dem Stand der Technik bekannt ist. Die größere Krümmung bewirkt ebenfalls einen verstärkten Transport der Fasern zur Zahnspitze, ohne dass die Krümmung auf einen Radius mit Null bzw. in einer Kante enden kann.
Mit Vorteil weist der die Vertiefungen (Wellental) verbindende zweite Radius (Wellenberg) maximal die Größe der ersten Radien der Vertiefungen auf. Die Fasern gleiten gleichmäßig unter Umkehrung der Richtung (vertikal- horizontal-vertikal) zur Zahnspitze.
Zwischen den ersten Radien der Vertiefungen (Wellental) und dem verbindenden zweiten Radius (Wellenberg) können horizontale und vertikale Abschnitte angeordnet sein, die sich mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze vergrößern. Damit lässt sich bei gleichbleibenden Radien die zunehmende Vertiefung bzw. konkave Ausnehmung zum Zahngrund hin realisieren. Gleichzeitig können die Abschnitte den Fasertransport zusätzlich unterstützen. Die Abschnitte können gerade ausgebildet sein, oder als Krümmung ausgebildet sein.
Hierzu können die horizontalen Abschnitte um jeweils einen Winkel zur Horizontalen zur Zahnspitze hin geneigt sein, so dass die Fasern aus der konkaven Ausnehmung bzw. Vertiefung kontinuierlich zur Zahnbrust zur Überleitung in die nächste Vertiefung transportiert werden.
Gleiches gilt für die vertikalen verbindenden Abschnitte, die vorteilhafterweise um jeweils einen Winkel zur Vertikalen in die Vertiefung hinein geneigt sind, so dass die Fasern vom Wellenberg, also dem konvexen zweiten Radius an der Zahnbrust, in die nächste höhergelegene Vertiefung hineingeschoben werden.
Die Zahnbrust kann einen Brustwinkel zur Senkrechten von 35° bis 45° aufweisen, vorzugsweise von 40°, was die Sägezahngarnitur bei Baumwolle und Fasermischungen aggressiv wirken lässt.
Der Brustwinkel an der Zahnspitze kann zur Senkrechten einen Winkel von 45° bis 55°, vorzugsweise von 50°, aufweisen, wobei der Übergang in die verlängerte Zahnbrust kontinuierlich durch einen Radius (r) erfolgt. Durch die damit verbundene zusätzliche Neigung der Zahnspitze in die Zahnbrust werden die Fasern vor der Übergabe auf dem äußersten Umfang der auf die Walze aufgewickelten Garnitur gehalten.
Vorzugsweise kann der Zahnrücken einen ersten geraden oder konvexen Abschnitt aufweisen, der zur Zahnspitze in einen zweiten konvexen Abschnitt übergeht. Die Kombination aus dem zweiten geneigteren konvexen Abschnitt des Zahnrückens mit dem aggressiveren Brustwinkel an der Zahnspitze bewirkt eine hohe Wirksamkeit in der Bearbeitung der Fasern mit einer hohen Standzeit, ohne dass die Stabilität der Zähne gefährdet ist.
Vorzugsweise weist der erste gerade oder konvexe Abschnitt des Zahnrückens zur Senkrechten einen Winkel von 50° - 70° auf.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass die Faserschädigung reduziert werden kann, wenn die Breite der Zähne an der Zahnspitze (Oberprofilstärke) in einem Verhältnis zur Größe der ersten Vertiefung steht. Dies gilt beispielsweise bei einer durchschnittlichen Faserlänge zwischen 30mm bis 60mm, beispielsweise bei Baumwolle oder PET/CV-Mischungen. Dabei kann die Tiefe der ersten Vertiefung, die der Zahnspitze zugeordnet wird, mindestens ein Viertel der Oberprofilstärke Y betragen. Bei diesem Verhältnis hat sich in Versuchen ergeben, dass die Faserschädigung bei der Übergabe der Fasern auf die Garnitur einer nachfolgenden Walze minimiert wird.
Die Sägezahngarnitur wird vorzugsweise an einer Arbeiterwalze oder Wenderwalze einer Krempel, oder an einem Abnehmer einer Karde vewendet.
Durch die erfindungsgemäße Sägezahngarnitur wird der Übertragungsfaktors zwischen Tambour und Abnehmer an der Karde erhöht. Bei Verwendung an einer Krempel zwischen Tambour und Arbeiterwalze oder Wenderwalze wird die Haftung der Fasern an der Zahnspitze verbessert. Die abnehmende Größe der Vertiefung (Wellental) vom Zahngrund zur Zahnspitze
bewirkt eine Zunahme des Drucks auf das Faservolumen, so dass die Fasern zwangsläufig zur Zahnspitze transportiert werden.
Weitere, die Erfindung verbessernde Maßnahmen werden nachstehend gemeinsam mit der Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Figuren näher dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1a -1b: eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Garnitur in einer Seitenansicht und einer Schnittansicht;
Fig. 2a - 2c: eine vergrößerte Darstellung der einzelnen Zahngeometrie.
Figur 1a und 1b zeigen einen Abschnitt einer Garnitur 1 mit einem Zahnfuß 2 und hier drei dargestellten Zähnen 3, die in einem Herstellverfahren eine Länge von mehreren 100 Metern aufweisen kann. Der Zahnfuß weist eine Breite B und eine Höhe H1 auf. Auf einer ersten Seite 8 der Garnitur 1 geht der Zahnfuß 2 ohne Unterbrechung oder Absatz in den Zahn 3 über und bildet dort eine vertikale Fläche. Auf der gegenüberliegenden zweiten Seite 9 geht der Zahnfuß 2 über einen ersten schrägen Absatz und einen Radius in den Zahn 3 über, der sich zur Zahnspitze 7 hin verjüngt. Zwischen den aneinander anliegenden Zähnen 3 der auf eine Walze aufgewickelten Garnitur 1 ergibt sich ein Freiraum für die zu bearbeitenden Fasern.
Jeder Zahn 3 weist einen Zahnrücken 4, eine Zahnspitze 7 und eine Zahnbrust 5 auf, wobei die Zahnbrust 5 über einen Zahngrund 6 in den Zahnrücken 4 eines davor angeordneten Zahns 3 übergeht. Der Zahngrund 6 geht dabei in einem Radius R vom Zahnrücken 4 in die nachfolgende Zahnbrust 5 über. Der Zahnrücken weist einen ersten Abschnitt 4.1 auf, der von dem Zahngrund 6 ausgehend eine gerade oder leicht konvexe Kontur bildet. An den ersten Abschnitt des Zahnrückens 4.1 schließt sich ein zweiter Abschnitt 4.2 des Zahnrückens an, der konvex geformt in der Zahnspitze 7 endet. Der Zahnrücken 4 kann beispielsweise in einem Winkel E von 50° bis 70° zur Vertikalen angeordnet bzw. geneigt sein.
Die Zahnbrust 5 weist einen Winkel a von 35° bis 45°, vorzugsweise von 40° zur Senkrechten auf.
Die Zähne weisen an den Zahnspitzen 7 einen Abstand L auf, der zwischen 2mm bis 4mm betragen kann. Der Zahnfuß 2 kann eine Höhe H1 von 0,7mm bis 1,5mm aufweisen. Die Höhe H der Garnitur 1 kann zwischen 2,5mm bis 5mm betragen. An der Zahnspitze 7 kann die Garnitur 1 eine Breite Y von mindestens 0,25mm aufweisen.
Bei einer durchschnittlichen Faserlänge zwischen 30mm bis 60mm, beispielsweise bei Baumwolle oder PET/CV-Mischungen, hat sich überraschenderweise ein Zusammenhang zwischen der Breite Y der Garnitur an der Zahnspitze 7 (Oberprofilstärke) und der Tiefe einer
ersten Vertiefung V1 ergeben. Dabei soll die Tiefe X1 der ersten Vertiefung V1 , die der Zahnspitze 7 zugeordnet wird, mindestens ein Viertel der Oberprofilstärke Y, in diesem Beispiel bei Y=0,25mm also X1 mindestens 0,06mm. Bei diesem Verhältnis hat sich in Versuchen ergeben, dass die Faserschädigung bei der Übergabe der Fasern auf die Garnitur einer nachfolgenden Walze minimiert wird.
Entsprechend der Figuren 2a-2c weist die Sägezahngarnitur mindestens zwei wellenförmige Vertiefungen V1 , V2 in der Zahnbrust 5 auf, vorzugsweise mindestens drei wellenförmigen Vertiefungen V1 , V2, V3 in der Zahnbrust 5 auf, bei der die Vertiefungen V1 , V2, V3 eine größere Krümmung, also einen kleineren ersten Radius aufweisen, als nach dem Stand der Technik. Hierzu wird ein kleiner erster Radius R1=R2=R3 verwendet, der maximal 0,16mm, vorzugsweise maximal 0,15mm beträgt. Vorzugsweise kann der erste Radius maximal R1=R2=R3=0,12mm betragen. Mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze 7 sind die wellenförmigen Vertiefungen V1, V2, V3 größer ausgeprägt und damit tiefer in der Zahnbrust 5 angeordnet, wobei jede Vertiefung V1 , V2, V3 von der Zahnspitze 7 aus um mindestens 40% zur vorherigen Vertiefung in der Tiefe X1, X2, X3 zur Zahnbrust 5 bzw. im Abstand von der Zahnbrust 5 zunimmt.: 1,4 x X1 = X2, 1 ,4 x X2 = X3. Beispielsweise kann die erste Vertiefung V1 einen ersten Abstand X1 von 0,06mm bis 0,1mm von der Zahnbrust 5 aufweisen. Die zweite Vertiefung V2 weist dann einen Abstand X2 von 0,08mm bis 0,14mm von der Zahnbrust 5 aufweisen. Die dritte Vertiefung V3 kann einen Abstand X3 von 0,12mm bis 0,2mm von der Zahnbrust 5 aufweisen.
Im Profil gesehen bilden die Vertiefungen V1 - V3 ein Wellental und der verbindende zweite Radius RB an der Zahnbrust 5 zwischen den Vertiefungen V1 - V3 einen Wellenberg. Die Wellentäler der Vertiefungen V1 - V3 werden durch die zugehörigen ersten Radien R1 - R3 gebildet. Die zweiten Radien RB und die ersten Radien R1 - R3 können direkt miteinander verbunden sein, oder indirekt mit geraden oder gekrümmten Abschnitten A1.1 , A1.2, A2.1 A2.2, A3.1 , A3.2 verbunden sein, die eine unterschiedliche Länge und Neigung zur Senkrechten oder Horizontalen aufweisen.
Der Übergang der ersten Radien R1 , R2, R3 zum zweiten Radius RB der Zahnbrust in die Zahnbrust 5 kann zumindest in einem kurzen Abschnitt A1.1 ... A3.2 gerade sein und so zur Senkrechten A1.2, A2.2, A3.2 oder Horizontalen A1.1 , A2.1 , A3.1 geneigt sein, so dass die Fasern immer zwangsläufig zur Zahnspitze 5 transportiert werden. Dabei werden die Abschnitte von der Zahnspitze 5 zum Zahngrund 6 immer länger. Die Abschnitte A1.1 , A2.1, A3.1 sind um den jeweils zugehörigen Winkel y y2 und y3 um mindestens 5°, maximal um 10° zur Horizontalen nach oben zur Zahnspitze 7 geneigt, um den Fasertransport zur Zahnspitze 7 zu verbessern. Der theoretische rechte Winkel zwischen den horizontalen Abschnitten A1.1 , A2.1,
A3.1 und den senkrechten Abschnitten A1.2, A2.2, A3.2 wird durch die Winkel y1, Y2 und y3 vergrößert.
Die senkrechten Abschnitte A1.2, A2.2, A3.2 sind um den jeweils zugehörigen Winkel Ö1, ö2, Ö3 von mindestens 1° bis maximal 8° zur Senkrechten geneigt, so dass der theoretische rechte Winkel zwischen den horizontalen Abschnitten A1.1 , A2.1 , A3.1 und den senkrechten Abschnitten A1.2, A2.2, A3.2 durch die Winkel Ö1, ö2, Ö3 verkleinert wird. Dies trägt dazu bei, dass die Fasern zuerst in den ersten Radius R1 - R3 einlaufen, und dann weiter zur Zahnspitze transportiert werden. Die Übergabe der Fasern zur Garnitur der nachfolgenden Walze verbessert sich.
Die Zahnspitze 7 weist von der ersten Vertiefung V1 ausgehend eine noch größere Neigung ß von 45° bis 55° zur Senkrechten auf, vorzugsweise 50° zur Senkrechten auf, wodurch die Fasern an der Zahnspitze 5 haften bleiben und dadurch die Übergabe der Fasern auf die Garnitur der nachfolgenden Walze verbessert wird. Der Übertragungsfaktor zwischen den Walzen erhöht sich damit. Der Übergang in die verlängerte Zahnbrust 5 kann kontinuierlich durch einen Radius r erfolgen. Durch die damit verbundene zusätzliche Neigung der Zahnspitze 7 in die Zahnbrust 5 werden die Fasern vor der Übergabe auf dem äußersten Umfang der auf die Walze aufgewickelten Garnitur gehalten.
Die Erfindung hat den Vorteil, dass sich der Übertragungsfaktor vergrößert bei höherer Drehzahl von Arbeiter- und Wenderwalze an der Krempel bzw. der Fasertransfer bei der Karde zwischen Tambour und Abnehmer vergrößert.
Bezugszeichen
1 Garnitur
2 Zahnfuß
3 Zahn
4 Zahnrücken
4.1 , 4.2 Abschnitte des Zahnrückens
5 Zahnbrust
6 Zahngrund
7 Zahnspitze
8 erste Seite
9 zweite Seite
A1.1 ...A3.2 Abschnitte
B Breite Zahnfuß
H Garniturhöhe
H1 Fußhöhe
H2 Zahnhöhe
L Abstand zwischen den Zähnen r Radius Zahnspitze
R Radius Zahngrund
R1 , R2, R3 erster Radius Vertiefung
RB zweiter Radius Zahnbrust
V1. V2. V3 Vertiefung
X1 , X2. X3 Abstand
Y Zahnbreite an der Zahnspitze a Winkel Zahnbrust ß Winkel Zahnspitze y1 , y2, y3 Neigung Vertiefung V zur Horizontalen
Ö1 , ö2, ö3 Neigung Vertiefung V zur Vertikalen
£ Winkel Zahnrücken
Claims
1 . Sägezahngarnitur für eine Karde oder Krempel mit einem Zahnfuß (2) und einer Vielzahl von nacheinander angeordneten Zähnen (3) die sich über dem Zahnfuß (2) erheben, wobei jeder Zahn (3) eine Zahnbrust (5), eine Zahnspitze (7) und einen Zahnrücken (4) aufweist und jeder Zahnrücken (4) über einen gerundeten Zahngrund (6) in die Zahnbrust (5) des nachfolgenden Zahnes (3) übergeht, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zahn (3) in seiner Zahnbrust (5) mindestens zwei, vorzugsweise mindestens drei wellenförmige Vertiefungen (V1, V2, V3) aufweist (Wellental), die sich mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze (7) vergrößern, wobei die Vertiefungen (V1 , V2, V3) durch erste Radien (R1 , R2, R3) gebildet werden, wobei mindestens zwei erste Radien (R1, R2 oder R2, R3) direkt oder indirekt durch jeweils einen zweiten Radius (RB) verbunden werden (Wellenberg).
2. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Vertiefung (V1) im Bereich der Zahnspitze (7) einen Abstand (X1) von der Zahnbrust (5) aufweist, und jede weitere Vertiefung (V2, V3) mit zunehmenden Abstand von der Zahnspitze (7) einen um mindestens 40% größeren Abstand (X2, X3) von der Zahnbrust (5) aufweist, als die vorherige Vertiefung (V1, V2).
3. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Radius (R1 , R2, R3), der die Vertiefung (V1, V2, V3) bildet, maximal 0,16mm beträgt, vorzugsweise maximal 0,15mm, besonders bevorzugt maximal 0,12mm.
4. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der die Vertiefungen (V1 , V2, V3) verbindende zweite Radius (RB) maximal die Größe der ersten Radien (R1 , R2, R3) der Vertiefungen (V1, V2, V3) aufweist.
5. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den ersten Radien (R1, R2, R3) und den zweiten Radien (RB) horizontale und vertikale Abschnitte (A1.1 , A1.2, A2.1 , A2.2, A3.1 , A3.2) angeordnet sind, die sich mit zunehmendem Abstand von der Zahnspitze (7) vergrößern.
6. Sägezahngarnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die horizontalen Abschnitte (A1.1 - A3.1) um jeweils einen Winkel (y1, y2, y3) zur Horizontalen zur Zahnspitze (7) geneigt sind.
7. Sägezahngarnitur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Abschnitte (A1.2 - A3.2) um jeweils einen Winkel (Ö1, ö2, ö3) zur Vertikalen in die Vertiefung (V1, V2, V3) hinein geneigt sind.
8. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnbrust (5) einen Brustwinkel (a) zur Senkrechten von 35° bis 45° aufweist, vorzugsweise 40°.
9. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Brustwinkel (ß) an der Zahnspitze (7) zur Senkrechten einen Winkel von 45° bis 55°, vorzugsweise von 50°, aufweist.
10. Sägezahngarnitur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zahnrücken (4) einen ersten geraden oder konvexen Abschnitt (4.1) aufweist, der zur Zahnspitze (7) in einen zweiten konvexen Abschnitt (4.2) übergeht.
11. Sägezahngarnitur nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der erste gerade oder konvexe Abschnitt (4.1) des Zahnrückens zur Senkrechten einen Winkel (E) von 50°
- 70° aufeist.
12. Sägezahngarnitur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (X1) der ersten Vertiefung (V1) mindestens 25% der Zahnbreite (Y) an der Zahnspitze (7) beträgt.
13. Sägezahngarnitur nach einem der vorherigen Ansprüche, ausgebildet zur Verwendung an einer Arbeiterwalze oder Wenderwalze einer Krempel, oder zur Verwendung an einem Abnehmer einer Karde.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023113434 | 2023-05-23 | ||
| DE102023125896.6A DE102023125896A1 (de) | 2023-05-23 | 2023-09-25 | Sägezahngarnitur für eine Krempel oder Karde |
| PCT/EP2024/053255 WO2024240373A1 (de) | 2023-05-23 | 2024-02-08 | Sägezahngarnitur für eine krempel oder karde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4716772A1 true EP4716772A1 (de) | 2026-04-01 |
Family
ID=93381810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24704408.4A Pending EP4716772A1 (de) | 2023-05-23 | 2024-02-08 | Sägezahngarnitur für eine krempel oder karde |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4716772A1 (de) |
| CN (1) | CN120283089A (de) |
| DE (1) | DE102023125896A1 (de) |
| IL (1) | IL322512A (de) |
| WO (1) | WO2024240373A1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| KR101800477B1 (ko) * | 2010-05-04 | 2017-11-22 | 그로츠-베케르트 카게 | 침포용 와이어 프로파일 |
| WO2013037711A1 (en) * | 2011-09-15 | 2013-03-21 | Nv Bekaert Sa | Card wire with improved tooth shape |
-
2023
- 2023-09-25 DE DE102023125896.6A patent/DE102023125896A1/de active Pending
-
2024
- 2024-02-08 CN CN202480005037.5A patent/CN120283089A/zh active Pending
- 2024-02-08 IL IL322512A patent/IL322512A/en unknown
- 2024-02-08 WO PCT/EP2024/053255 patent/WO2024240373A1/de not_active Ceased
- 2024-02-08 EP EP24704408.4A patent/EP4716772A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IL322512A (en) | 2025-10-01 |
| CN120283089A (zh) | 2025-07-08 |
| DE102023125896A1 (de) | 2024-11-28 |
| WO2024240373A1 (de) | 2024-11-28 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3323917A1 (de) | Ganzstahlgarnitur | |
| EP1136599B1 (de) | Sägezahndraht | |
| CH704774A1 (de) | Sägezahngarnitur. | |
| EP2808429B1 (de) | Garniturdraht für eine walze einer kardiermaschine | |
| CH711742A1 (de) | Garniturdraht. | |
| EP3289124B1 (de) | Garnitur für eine karde oder krempel | |
| EP1373611B1 (de) | Sägezahndraht für eine walzengarnitur | |
| EP2489766B1 (de) | Ganzstahlgarnitur | |
| DE102014107079B3 (de) | Ganzstahlgarnitur für eine Karde | |
| EP3117033A1 (de) | Garniturdraht und verfahren zur herstellung von stapelfaservliesen | |
| WO2024240373A1 (de) | Sägezahngarnitur für eine krempel oder karde | |
| DE102008033794A1 (de) | Vorrichtung zum Stauchkräuseln von synthetischen Fasersträngen | |
| EP1408142B1 (de) | sägezahndraht für karden-garnitur | |
| EP1227179B1 (de) | Drahtgarnitur für Karde | |
| EP3473754B1 (de) | Garniturdraht | |
| EP3497271B2 (de) | Sägezahndraht für walzen von spinnereivorbereitungsmaschinen | |
| EP1333113A1 (de) | Sägezahndraht für die Kamm-Garnitur in einer Kämmmaschine | |
| WO2005040464A1 (de) | Garnitur für fixkämme oder rundkämme an textilen kämm-maschinen | |
| EP1020548A2 (de) | Kratzenbelag für deckel einer Karde | |
| DE102006009732A1 (de) | Kämmeinrichtung für einen Rundkamm und Vrfahren zur Herstellung der Kämmeinrichtung | |
| DE4315517A1 (de) | Band für Bandsägen mit variabler Höhe und hoher Leistung und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| WO2021214680A1 (de) | Garniturdraht | |
| WO2001038617A1 (de) | Garnitur für eine textile maschine | |
| DE19921965B4 (de) | Feinzahngarnitur einer Auflösewalze für eine Offenend-Spinnmaschine | |
| WO2024208560A1 (de) | Garniturdraht, garniturträger und kardiermaschine |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20251223 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |