EP4720449A1 - Klappenbeschlag und möbel - Google Patents

Klappenbeschlag und möbel

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EP4720449A1
EP4720449A1 EP24728969.7A EP24728969A EP4720449A1 EP 4720449 A1 EP4720449 A1 EP 4720449A1 EP 24728969 A EP24728969 A EP 24728969A EP 4720449 A1 EP4720449 A1 EP 4720449A1
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EP
European Patent Office
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actuating
damper
flap fitting
flap
opening
Prior art date
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Pending
Application number
EP24728969.7A
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English (en)
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Inventor
Ralf TOFALL
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Hettich ONI GmbH and Co KG
Original Assignee
Hettich ONI GmbH and Co KG
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • E05D15/46Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes with two pairs of pivoted arms
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Abstract

Ein Klappenbeschlag (10) für ein Möbel weist ein Gehäuse (12) auf, an dem mindestens ein Stellarm (11) an einer Achse (21) drehbar gelagert ist, und der einen Dämpfer (27) aufweist, mittels dem eine Bewegung des Stellarms (11) vor Erreichen einer maximalen, einstellbaren Öffnungsposition, die mittels eines Öffnungsbegrenzers (26) bestimmt ist, und vor Erreichen einer Schließposition abbremsbar ist. Der Öffnungsbegrenzer (26) eine Betätigungskontur (261) und eine Begrenzungskontur (262) aufweist, wobei der Dämpfer (27) mittels des Öffnungsbegrenzers (26), der zur Einstellung der maximalen Öffnungsposition verstellbar ist, vor Erreichen der maximalen Öffnungsposition betätigt werden kann, wobei die maximale veränderliche Öffnungsposition durch das Anlegen der Begrenzungskontur (262) an einer Begrenzungsfläche (222) definiert ist.

Description

Klappenbeschlag und Möbel
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klappenbeschlag für ein Möbel, der ein Gehäuse, an dem mindestens ein Stellarm an einer Achse drehbar gelagert ist, und einen Dämpfer aufweist, wobei mittels des Dämpfers eine Bewegung des Stellarms vor Erreichen einer maximalen, einstellbaren Öffnungsposition, die mittels eines Öffnungsbegrenzers bestimmt ist, und vor Erreichen einer Schließposition abbremsbar ist. Außerdem betrifft die vorliegende Erfindung ein Möbel mit einem Klappenbeschlag.
WO 2017/152212 A1 offenbart einen Klappenbeschlag für ein Möbelteil um eine an diesem angeordnete Klappe zu öffnen oder zu schließen, der einen Stellarm umfasst, der zwischen zwei Endlagen bewegbar ist. Die Bewegung des Stellarms in die zwei Endlagen ist mittels eines Dämpfers gedämpft, wobei ein Aktuator den Dämpfer bei der Bewegung sowohl in die erste, als auch in die zweite Endlage beaufschlagt. Die Dämpfung dient der Optimierung der Öffnungs- oder Schließbewegung der Klappe, wobei bei Klappenbeschlägen gemäß dem Stand der Technik das Problem besteht, dass dies nur in vor der Montage bestimmten Endpositionen der Klappe möglich ist. Hierdurch ist die Vielseitigkeit ihrer Einsetzbarkeit eingeschränkt.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Klappenbeschlag anzugeben, der vielseitig einsetzbar ist.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe mit einem Klappenbeschlag mit den Merkmalen des Anspruchs 1 , sowie mit einem Möbel mit den Merkmalen des Anspruchs 18.
Der erfindungsgemäße Klappenbeschlag für ein Möbel umfasst ein Gehäuse, an dem mindestens ein Stellarm um eine Achse drehbar gelagert ist und einen Dämpfer, mittels dem eine Bewegung des Stellarms in einem Dämpfungsbereich vor Erreichen einer maximalen Öffnungsposition, die mittels eines Öffnungsbegrenzers bestimmt ist, und vor Erreichen einer Schließposition ab- bremsbar ist. Hierdurch lassen sich harte Anschlaggeräusche reduzieren. Der Öffnungsbegrenzer ist verstellbar, wodurch eine maximale, einstellbare Öffnungsposition des Stellarms und somit einer Klappe eingestellt werden kann. Der Öffnungsbegrenzer weist eine Betätigungskontur und eine Begrenzungs- kontur auf. Mittels des Öffnungsbegrenzers kann der Dämpfer in einem Dämpfungsbereich vor Erreichen der maximalen Öffnungsposition betätigt werden, wobei die maximale, einstellbare Öffnungsposition durch das Anlegen der Begrenzungskontur an einer Begrenzungsfläche definiert ist, sodass der Dämpfungsbereich bei einer Verstellung des Öffnungsbegrenzers gleich groß bleibt. Der Öffnungsbegrenzer kann direkt oder über weitere Bauteile, wie einen Betätigungshebel und ein Druckelement, auf den Dämpfer wirken, und diesen insbesondere komprimieren.
Ein Dämpfungsbereich kann beispielsweise so festgelegt sein, dass der Dämpfer in einem festen Winkelbereich vor der durch den Öffnungsbegrenzer definierten maximalen Öffnungsposition wirkt. Der Winkelbereich bzw. der Dämpfungsbereich kann insbesondere in einem Winkel von 5° bis 45° und bevorzugt von 10° bis 30° vor der durch den Öffnungsbegrenzer definierten maximalen Öffnungsposition liegen. Der Dämpfungsbereich kann beispielsweise durch einen Winkel von 5 ° bis 35 ° und bevorzugt von 10° bis 30° festgelegt sein. Vorzugsweise kann ein Startwinkel, in dem der Dämpfungsbereich beginnt, durch den Öffnungsbegrenzer verstellt werden.
Der Stellarm kann in einer Ausführungsform mehrgelenkig ausgebildet sein, wodurch die Klappe besonders vorteilhaft und/oder platzsparend geöffnet werden kann. Vorzugsweise kann der Stellarm ein Halteelement zur Fixierung einer Klappe aufweisen, sodass er vorteilhaft montiert werden kann.
Der Betätigungshebel weist bevorzugt mindestens eine Betätigungsfläche und die Begrenzungsfläche auf, wobei eine Betätigungsfläche der Betätigungskontur zugeordnet ist.
Durch die Einstellbarkeit der Öffnungsposition mittels des verstellbaren Öffnungsbegrenzers ist der Klappenbeschlag vielseitig einsetzbar, insbesondere für Klappen und Möbel mit unterschiedlichen Platzverhältnissen und/oder für unterschiedlich große Benutzer, wobei ein Dämpfungshub des Dämpfers bei einer Verstellung des Öffnungsbegrenzers unverändert verbleibt und somit die Dämpfwirkung nicht verringert. Die Öffnungsposition kann zudem erst während der Montage des Klappenbeschlags, oder sogar nachträglich, eingestellt und/oder angepasst werden. Darüber hinaus ist es durch die verstellbare Betätigung des Dämpfers mittels einer Verstellung des Öffnungsbegrenzers möglich, den Dämpfer in jeder eingestellten Öffnungsposition optimal einzusetzen, sodass die Dämpfung über den gesamten Verstellweg bzw. Verstellbereich des Öffnungsbegrenzers verbessert und die Lebensdauer des Klappenbeschlags erhöht ist. Die vorliegende Erfindung ermöglicht außerdem eine Optimierung der Anzahl an Bauteilen, die der Klappenbeschlag aufweist, da die Dämpfung der Bewegung des Stellarms, sowie dessen maximale Öffnungsposition über den Öffnungsbe- grenzer einstellbar ist.
In einer Ausführungsform betätigt der Öffnungsbegrenzer den Dämpfer über einen Betätigungshebel, insbesondere vor Erreichen der maximalen Öffnungsposition. Der Öffnungsbegrenzer überträgt hierbei eine Öffnungskraft von dem Stellarm auf den Betätigungshebel, der den Dämpfer betätigt, sodass umgekehrt eine Dämpfungskraft von dem Dämpfer auf den Stellarm wirkt. Hierdurch und/oder über eine Dimensionierung und/oder eine Formgestaltung des Betätigungshebels kann der gedämpfte Bereich der Bewegung des Stellarms definiert und/oder variabel einstellbar sein. Insbesondere ist ein Druckelement an dem Betätigungshebel gelenkig gelagert und/oder fixiert und/oder integral ausgebildet.
Der Dämpfer kann mittels des an einem Führungshebel insbesondere linear geführten Druckelements betätigt werden. Hierdurch können Querkräfte an dem Dämpferkolben vermieden werden. Das Druckelement ist insbesondere an dem Betätigungshebel gelenkig gelagert, fixiert und/oder integral ausgebildet, sodass es einfach herstellbar und/oder montierbar ist.
Für eine besonders vorteilhafte Betätigung des Dämpfers kann das Druckelement vorzugsweise an dem Betätigungshebel verschwenkbar und/oder an dem Führungshebel verschiebbar gelagert sein.
Vorzugsweise ist der Dämpfer an dem Führungshebel angeordnet, insbesondere gehalten oder fixiert, sodass er vorteilhaft montiert werden kann. Insbesondere der Betätigungshebel und/oder der Führungshebel ist verschiebbar und/oder verschwenkbar an dem Gehäuse gelagert. Dies verbessert die Dämpfung des Stellarms bei einer gleichzeitig platzsparenden Ausbildung des Klappenbeschlages.
Vorzugsweise ist der Öffnungsbegrenzer an dem Stellarm angeordnet, insbesondere gehalten oder fixiert, sodass er für eine Verstellung einfach zugänglich ist. Der Öffnungsbegrenzer kann allerdings auch an dem Gehäuse des Klappen- beschlags, insbesondere verstellbar, angeordnet sein. Die Anordnung der Bauteile kann hierdurch für einen Anwendungszweck, beispielsweise für eine bestimmte Dimensionierung der Bauteile des Klappenbeschlags, optimierbar sein. Der Öffnungsbegrenzer trifft, insbesondere verstellbar, auf einen Anschlag innerhalb des Klappenbeschlags, insbesondere in der eingestellten maximalen Öff- nungsposition des Tragarms, sodass der Tragarm in Richtung der Öffnungsposi- tion nur bis zu diesem Anschlag bewegt werden kann.
Der Betätigungshebel und der Führungshebel können bevorzugt um jeweils eine Achse verschwenkbar an dem Gehäuse gelagert sein, wobei das Druckelement vorzugsweise linear verschiebbar an dem Führungshebel gelagert ist. Durch eine solche Hebelmechanik kann der Dämpfer bei kompakter Bauweise besonders vorteilhaft betätigt werden.
In einer Ausführungsform kann das Druckelement ein Stift sein, der an dem Betätigungshebel angeordnet ist und der in ein an einer Kolbenstange des Dämpfers angeordnetes Loch oder eine Öse eingesteckt sein kann, sodass die Kolbenstange an der Öse, die mit der Kolbenstange einteilig oder als separates Bauteil ausgebildet sein kann, gelenkig an dem Stift und somit an dem Druckelement gelagert ist. Alternativ oder zusätzlich kann der Stift gelenkig an dem Betätigungshebel gelagert sein.
In einer weiteren Ausführungsform kann ein selbstausfahrender Druckdämpfer verwendet werden. In diesem Fall muss zwischen Kolbenstange und Druckelement kein Form- oder Kraftschluss erfolgen. Hier ist ein Kontakt zwischen Kolbenstange und Druckelement ausreichend.
In einer Ausführungsform kann der Dämpfer vor Erreichen der Schließposition mittels eines an dem Stellarm angeordneten Betätigungsmittels, insbesondere mittels einer an dem Stellarm ausgebildeten Betätigungskontur, betätigt werden. Insbesondere kann das Betätigungsmittel bei einer Bewegung des Stellarmes in die Schließposition den Betätigungshebel betätigen, sodass dieser den Dämpfer betätigen kann. Die Dämpfungskraft kann in diesem Fall über den Betätigungshebel und das Betätigungsmittel auf den Stellarm übertragen werden, sodass eine Bewegung des Stellarms in die Öffnungsposition mit einfachen Mitteln ab- bremsbar ist.
Optional kann eine Steuerkurve ein- oder mehrteilig mit dem Stellarm ausgebildet, an dem Stellarm angeordnet ist und auf der eine Druckrolle ablaufen kann, sodass der Stellarm mit einem Umlenkhebel in Wirkverbindung steht, an dem die Druckrolle drehbar angeordnet sein kann. Der Umlenkhebel kann mit mindestens einem Kraftspeicher in Wirkverbindung stehen, der vorzugsweise ver- schwenkbar an dem Gehäuse auf mindestens einer Seite des Stellarms gelagert sein kann, sodass der Stellarm mittels des mindestens einen Kraftspeichers zumindest teilweise mit einer Kraft beaufschlagbar ist. Hierdurch kann die Kraft, die zur Bewegung der Klappe notwendig ist über den gesamten Bewegungsbereich einstellbar sein. Die Bewegung der Klappe kann außerdem durch den mindestens einen Kraftspeicher unterstützt werden. Für eine effiziente Ausbildung des Klappenbeschlags, kann das Betätigungsmittel optional integral mit der Steuerkurve ausgebildet sein.
In einer weiteren Ausführungsform kann der Dämpfer einen Kraftspeicher aufweisen, der bei einer Betätigung des Dämpfers mit einer Kraft beaufschlagbar ist, sodass der Dämpfer beispielsweise selbstausfahrend sein kann. Vorzugsweise übt der Kraftspeicher die beaufschlagte Kraft in Richtung einer ausgefahrenen Position auf das Druckelement aus, sodass der Dämpfer, insbesondere die Kolbenstange, selbstausfahrend in eine Ausgangsposition zurückkehren kann. Dies kann so ausgeführt sein, dass die Bewegung des Tragarms sowohl in Richtung der Öffnungsposition, als auch in Richtung der Schließposition durch den Dämpfer mittels der gleichen Betätigung des Druckelements aus der Ausgangsposition entlang wenigstens eines Abschnitts des Führungshebels ab- bremsbar ist.
Der Dämpfer kann für eine besonders vorteilhafte Wirkung vorzugsweise als Lineardämpfer, insbesondere als Fluiddämpfer, ausgebildet sein, der insbesondere durch eine Feder in eine ausgefahrene Position vorgespannt ist. Dadurch kann der Dämpfer nach einer Betätigung automatisch in eine Ausgangsposition bewegt werden. Der Dämpfer und/oder der Kraftspeicher wirken bevorzugt der Schließbewegung und/oder der Öffnungsbewegung des Tragarmes entgegen.
Der Dämpfer kann vorzugsweise eine Betätigungsstrecke aufweisen, die unabhängig von der Einstellung des Öffnungsbegrenzers, der die einstellbare maximale Öffnungsposition des Stellarms bestimmt, konstant ist, wodurch er vorteilhaft betätigt und/oder belastet werden kann.
Der Dämpfer kann in einer Ausführungsform als Kolben-Zylinder-Einheit oder als Rotationsdämpfer ausgebildet sein, sodass er beispielsweise für einen Anwendungsbereich optimiert sein kann. Bevorzugt ist der Öffnungsbegrenzer als Hebel ausgebildet, der gelenkig und/oder verschiebbar mit dem Tragarm verbunden ist. Hierdurch kann er besonders einfach verstellbar sein.
Zum Verstellen der Öffnungsposition weist der Klappenbeschlag vorzugsweise mindestens einen Stellmechanismus auf, der insbesondere an dem Stellarm angeordnet sein kann. Der Stellmechanismus kann in einer besonders einfach auszubildenden Ausführungsform eine Schraube umfassen. Mittels einer zumindest teilweisen Verstellung des Stellmechanismus, z.B. dem Ein- oder Ausdrehen der Schraube, kann eine Position des Öffnungsbegrenzers einfach eingestellt werden. Bevorzugt ist der Öffnungsbegrenzer als Hebel ausgebildet, der gelenkig um eine Achse verschwenkbar an dem Stellarm gelagert ist. Der Öffnungsbegrenzer kann mittels der zumindest teilweisen Verstellung des Stellmechanismu- ses verschwenkt werden. Vorzugsweise lässt sich der Hebel im Wesentlichen in einem Winkel von 90 ° bis 180 ° und noch bevorzugter von 120° bis 160° zu dem Stellarm und/oder der wesentlichen Erstreckungsrichtung des Stellarms einstellen, sodass besonders vorteilhafte Öffnungspositionen des Stellarms einstellbar sein können.
Der Stellmechanismus weist bevorzugt ein Gewinde und/oder eine Keilfläche und/oder ein Exzenter und/oder ein Plangewinde auf, sodass die maximale, einstellbare Öffnungsposition durch den Öffnungsbegrenzers vorteilhaft eingestellt werden kann.
Der Öffnungsbegrenzer ist insbesondere zumindest teilweise mittels einer Feder an den Stellmechanismus gedrückt oder herangezogen. Hierdurch kann er besonders stabil in der eingestellten Position gehalten sein.
Vorzugsweise kann der Stellarm in der Öffnungsposition entlang einer längsten Außenkante des Stellarms in einem Winkel, der insbesondere ein Öffnungswin- kel sein kann, von 1 ° bis 90° und bevorzugt von 30° bis 60° und noch bevorzugter von 45° bis 55° zu dem Oberboden des Möbels angeordnet sein. Hierdurch kann der Winkel an den für die Öffnungsposition verfügbaren Platz angepasst sein.
Die vorliegende Erfindung umfasst außerdem ein Möbel mit einem Möbelkorpus, an dem eine Klappe über mindestens einen erfindungsgemäßen Klappenbeschlag, insbesondere über zwei erfindungsgemäße Klappenbeschläge gehalten ist. Der Möbelkorpus weist vorzugsweise einen Oberboden auf, oberhalb dessen Oberseite mindestens ein Klappenbeschlag angeordnet ist. Der mindestens eine Klappenbeschlag kann an dem Oberboden und/oder an den Seitenwänden des Möbelkorpus fixiert sein. Insbesondere kann es sich um zwei Klappenbeschläge handeln.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht eines Möbels mit einem
Klappenbeschlag;
Figuren 2A und 2B mehrere Rückansichten des Möbels der Figur 1 in geschlossener und geöffneter Position der Klappe;
Figur 3 eine Ansicht des Klappenbeschlages aus Fig. 2A ohne
Möbel in unterschiedlichen Positionen zur Darstellung des Schließvorgangs;
Figuren 4A bis 4C eine Ansicht des Klappenbeschlages der Figur 2A mit einer Verstellung des Öffnungsbegrenzers in unterschiedlichen Positionen zur Darstellung eines Öff- nungsvorgangs;
Figuren 5A bis 5C eine Ansicht des Klappenbeschlages der Figur 2A mit einer alternativen Verstellung des Öffnungsbegrenzers in unterschiedlichen Positionen zur Darstellung eines Öffnungsvorgangs.
Ein Möbel 1 umfasst einen Möbelkorpus 2, an dem eine Klappe 3 über zwei Klappenbeschläge 10 verschwenkbar gehalten ist. Das Möbel 1 kann dabei als Oberschrank oder anderes Schrankmöbel ausgebildet sein. Die Klappe 3 ist im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet und über einen Stellarm 11 des Klappenbeschlages 10 verschwenkbar gehalten, wie dies der Figur 2 zu entnehmen ist. Der Klappenbeschlag 10 ist dabei oberhalb eines Oberbodens 4 angeordnet und in einem Freiraum 70 zwischen zwei Seitenwänden des Möbelkorpus 2 angeordnet, wobei die Seitenwände den Oberboden 4 überragen, so dass der Klappenbeschlag 10 in horizontaler Richtung nicht sichtbar ist. In der geöffneten Position der Klappe 3 wird ein Stauraum 80 von einer Vorderseite des Möbelkorpus 2 zugänglich.
Der Möbelkorpus 2 weist entsprechend der Figur 1 einen Boden 5 und den Oberboden 4 auf, wobei optional ein oder mehrere Zwischenböden in dem Möbelkorpus 2 angeordnet sein können. Oberhalb einer Oberseite des Oberbodens 4 ist an gegenüberliegenden Seiten jeweils ein Klappenbeschlag 10 fixiert, der ein Gehäuse 12 umfasst, an dem ein Stellarm 11 um eine horizontale Achse 21 drehbar gelagert ist. Das Gehäuse 12 ist an dem Oberboden 4 und/oder mindestens einer Seitenwand des Möbelkorpus 2 befestigt angeordnet.
In Figur 2A ist eine geöffnete Position des Klappenbeschlages 10 dargestellt. Die Klappe 3 ist an einem Halteelement 13 angeordnet, insbesondere angeschraubt oder aufgesteckt. Das Haltelement 13 ist auf den Stellarm 11 aufgesteckt, angeschraubt oder einteilig mit dem Stellarm 11 ausgebildet, wobei der Stellarm 11 an einer Achse 21 gelenkig mit dem Gehäuse 12 des Klappenbeschlags 10 verbunden ist. Die Klappe 3 und/oder das Halteelement 13 können alternativ oder zusätzlich auch mittels einer Drehklinke oder einem Rastschieber aneinander und/oder an dem Stellarm 11 ver stet gehalten sein, was insbesondere einer werkzeuglosen Montage der Klappe dienen kann.
In Figur 2B ist eine geschlossene Position des Klappenbeschlages 10 gezeigt, wobei die Klappe 3 eine Öffnung des Möbelkorpus 2 verschließt. Der Stellarm 11 ist in einem abgesenkten Zustand der Schließposition der Klappe 3 dargestellt.
Ein Umlenkhebel 18 ist gelenkig mit dem Gehäuse 12 des Klappenbeschlags 10 verbunden. Mindestens ein Kraftspeicher 31 , der zwei Hebel umfasst, die an dem Umlenkhebel 18 an einer Achse gelenkig befestigt sind, ist an seinem anderen Ende an einer Achse gelenkig mit dem Gehäuse 12 verbunden. Der Kraftspeicher 31 kann insbesondere mindestens eine, vorzugsweise genau zwei und noch bevorzugter mindestens vier Federn aufweisen, die innerhalb mindestens eines mindestens einteiligen, bevorzugt mindestens zweiteiligen und/oder eines insbesondere teleskopartigen, vorzugsweise ausfahrbaren Gehäuses angeordnet sind.
Der Kraftspeicher 31 ist in der Schließposition der Klappe 3 komprimiert und mit einer Kraft, insbesondere einer bei einem Schließen der Klappe 3 auf den Kraft- Speicher 31 übertragenen Schließkraft der Klappe 3, beaufschlagt. Der Kraftspeicher 31 speichert also im geschlossenen Zustand der Klappe 3 eine Kraft. Der Stellarm 11 ist mit der gespeicherten Kraft beaufschlagbar, sodass die Kraft insbesondere bei einer Öffnungsbewegung der Klappe 3 auf den Stellarm 11 wirkt.
Der Kraftspeicher 31 kann sich bei einer Öffnung der Klappe 3 entspannen, sodass er eine Bewegung des Umlenkhebels 18 bewirkt. Figur 2A zeigt den Kraftspeicher 31 in einem entspannteren Zustand als Figur 2B. Die in dem Kraftspeicher 31 gespeicherte Kraft ist über ein verstellbares Element am Umlenkhebel 18 auf den Umlenkhebel 18 übertragbar, der in Wirkverbindung mit dem Stellarm 11 steht. Hierdurch ist ein Öffnen der Klappe 3 durch die in dem Kraftspeicher 31 gespeicherte Kraft unterstützt. Ein Führungshebel 23 ist ebenfalls an dem Gehäuse 12 um eine Achse 42 verschwenkbar gelagert.
Figur 3 zeigt eine Schnittansicht eines Teilbereichs des Klappenbeschlags 10 aus Figur 1 bis 2B während einer Bewegung des Stellarms 11 und der Klappe 3 in Richtung einer Schließposition des Stellarms 11 . Der Stellarm 11 ist entlang einer längsten Außenkante des Stellarms in einem Winkel A zu dem Oberboden des Möbels angeordnet. Die Klappe 3 ist an dem Halteelement 13 angeordnet, das an dem Stellarm 11 befestigt ist. An einem Ende des Stellarms 11 ist ein zur Einstellung der maximalen Öffnungsposition verstellbarer Öffnungsbegrenzer 26 angeordnet. Der Öffnungsbegrenzer 26 ist gelenkig um eine Achse 21 verschwenkbar. Der Öffnungsbegrenzer 26 kann alternativ zu der Anordnung an dem Stellarm 11 auch an dem Gehäuse 12, insbesondere um eine Achse verschwenkbar gelenkig gelagert, angeordnet sein.
Ein Dämpfer 27 ist an dem Führungshebel 23 gehalten. Mittels dem Dämpfer 27 ist eine Bewegung des Tragarms vor Erreichen einer maximalen Öffnungsposition abbremsbar, wobei die maximale Öffnungsposition mittels eines Öffnungsbegrenzers 26 bestimmt ist. Der Dämpfer 27 kann mittels eines an dem Führungshebel 23 linear verschiebbar geführten Druckelements 28 betätigt werden, insbesondere durch Eindrücken einer Kolbenstange, die optional auch Teil des Druckelementes 28 sein kann, in ein Dämpfergehäuse, das insbesondere mit einem Fluid gefüllt sein kann. Das Druckelement 28 ist so an dem Betätigungshebel 22 gelagert, dass die Kolbenstange und der Betätigungshebel 22 an einer durch das Druckelement 28 vorgegebenen Achse aneinander verschwenkt werden können. Die Kolbenstange und/oder das Druckelement 28 kann durch eine Feder in die ausgefahrene Position vorgespannt sein. Das Druckelement 28 kann über einen Betätigungshebel 22, der verschwenkbar um eine Achse 41 an dem Gehäuse 12 gelagert ist, betätigt werden.
In einem Endbereich des Stellarms 11 , vorzugsweise in einem Bereich zwischen 1 % bis 50 % der Länge des Stellarms 11 und bevorzugt zwischen 10 % und 35 % der Länge des Stellarms 11 ausgehend von einem an einer Achse 21 gelenkig gelagerten Ende des Stellarms 11 , befindet sich gemäß Figur 3 ein Betätigungsmittel 16.
An dem Gehäuse 12 ist der Stellarm 11 um die Achse 21 drehbar gelagert. Bei einer Bewegung des Stellarms 11 in die Schließposition kann der Betätigungshebel 22 mittels des Betätigungsmittels 16 betätigt werden. Hierfür kann der Betätigungshebel 22 optional eine an seinem an der Achse 41 liegenden Ende ausgebildete Kurvenführung 15 aufweisen. Die Kurvenführung 15 kann integral mit dem Betätigungshebel 22 ausgebildet oder an diesem als separates Teil fixiert sein. Bei der Bewegung des Stellarms 11 in die Schließposition drückt das Betätigungsmittel 16 beispielsweise mit einem an dem Betätigungsmittel 16 ausgebildeten Vorsprung 14 gegen den Betätigungshebel 22, sodass dieser ver- schwenkt und das Druckelement 28, und somit den Dämpfer 27, betätigt. Das Druckelement 28 verschiebt sich hierzu linear geführt an dem Führungshebel 23, an dem der Dämpfer 27 gelagert ist. Der Führungshebel 23 kann dabei an der Achse 42 verschwenken, sodass der Dämpfer 27 mit einem entsprechenden Dämpfungshub betätigt wird. Hierdurch ist die Bewegung des Tragarms 11 ab- bremsbar. Optional kann ein Kraftspeicher 31 , wie in Figur 2A oder 2B dargestellt, bei der Schließbewegung des Tragarms 11 über den Umlenkhebel 18 mit einer Kraft beaufschlagt werden und diese speichern.
Das Betätigungsmittel weist optional eine Steuerkurve auf, die in Kontakt mit einer an dem Umlenkhebel 18 angeordneten Druckrolle 17 steht, die auf der Steuerkurve abläuft. Der Stellarm 11 kann somit optional in Wirkverbindung mit dem Umlenkhebel 18 stehen, der um die Achse 41 drehbar an dem Gehäuse 12 gelagert ist. Die optionale Steuerkurve kann integral mit dem Stellarm 11 ausgebildet oder als weiteres Bauteil an diesem fixiert sein.
In den Figuren 4A bis 4C ist eine Bewegung des Stellarms 11 in die Öffnungspo- sition dargestellt. Mittels des Öffnungsbegrenzers 26 kann hierbei der Betätigungshebel 22 betätigt werden. Der Öffnungsbegrenzer 26 weist gemäß Figur 4B eine Betätigungskontur 261 und eine Begrenzungskontur 262 auf. Wie in Figur 4C dargestellt ist, weist der Betätigungshebel 22 an einer Kurvenführung 15 mindestens eine Betätigungsfläche 221 , 223 und eine Begrenzungsfläche 222 auf, wobei eine Betätigungsfläche 221 der Betätigungskontur 261 zugeordnet ist. Der Öffnungsbegrenzer 26, insbesondere die Betätigungskontur 261 , drückt gegen den Betätigungshebel 22, insbesondere gegen die Betätigungsfläche 221 , sodass der Dämpfer 27 mittels des Betätigungshebels 22, der das Druckelement 28 betätigt, wie im in Figur 3 dargestellten Fall, bei der Schließbewegung des Stellarms 11 betätigt werden kann und eine Bewegung des Stellarms 11 in die Öffnungsposition abbremsbar ist.
Die maximale Öffnungsposition ist durch den Öffnungsbegrenzer 26 eingestellt, der, wie in Fig. 4C dargestellt, in der maximalen Öffnungsposition so angeordnet ist, dass er die Bewegung des Stellarms 11 in Öffnungsrichtung durch Anschlag an einen an dem Stellarm 11 angeordneten Stellmechanismus 54 und durch Anschlag der Begrenzungskontur 262 an die Begrenzungsfläche 222 an dem Betätigungshebel 22 sperrt. Der Stellmechanismus 54 ist hier als Stellschraube ausgeführt. Der Öffnungsbegrenzer 26 ist insbesondere im Wesentlichen in einem Winkel von etwa 120° bis 160° zur wesentlichen Längserstreckung des Tragarms 11 angeordnet.
Über die optionale Steuerkurve mit der anliegenden Druckrolle 17 kann der Umlenkhebel 18 den Stellarm 11 optional mit der in dem Kraftspeicher 31 gespeicherten Kraft beaufschlagen und so die Öffnungsbewegung des Stellarms 11 unterstützen. Der Dämpfer 27 weist eine Betätigungsstrecke 271 auf, die unabhängig von der Einstellung des Öffnungsbegrenzers 26, der die einstellbare maximale Öffnungsposition des Stellarms 11 bestimmt, konstant ist.
In Figur 5A bis 5C ist eine Öffnungsbewegung des Stellarms 11 aus den Figuren 1 bis 4C mit einer alternativen Verstellung des Öffnungsbegrenzers 26 dargestellt, sodass eine alternative maximale Öffnungsposition des Stellarms 11 und somit der Klappe 3 eingestellt ist. Der Stellmechanismus 54 ist hierzu weniger weit in den Tragarm 11 hineingedreht angeordnet als in Figur 3A bis 4C, sodass der als verschwenkbarer Hebel ausgebildete Öffnungsbegrenzer 26 in dieser Einstellung im Wesentlichen parallel zu dem Stellarm 11 , insbesondere im Wesentlichen in einem Winkel von etwa 180° zur wesentlichen Längserstreckung des Stellarms 11 angeordnet ist. Der Betätigungshebel 22 betätigt gemäß der Einstellung in Figur 5A bis 5C das Druckelement 28 und somit den an dem Führungshebel 23 gelagerten Dämpfer 27 so, wie bereits zu Figur 3 bis 4C beschrieben. Der Führungshebel 23 verschwenkt an der Achse 42 und eine Bewe- gung des Stellarms 11 in die maximale Öffnungsposition ist mittels des Dämpfers 27 abbremsbar. Wie in Figur 5C dargestellt, ist die maximale Öffnungsposition durch den Öffnungsbegrenzer 26 ähnlich wie in Figur 4C vorgegeben. In der maximalen Öffnungsposition in Figur 5C ist der Stellarm 11 in einem Winkel A, der insbesondere ein Öffnungswinkel ist, von 90° zu einer Unterkante des Gehäuses 12, die parallel zu dem Oberboden 4 des Korpus 2 des Möbels 1 verläuft, angeordnet.
Bezugszeichen
1 Möbel
2 Korpus
3 Klappe
4 Oberboden
5 Boden
10 Klappenbeschlag
11 Stellarm
12 Gehäuse
13 Halteelement
14 Vorsprung
15 Kurvenführung
16 Betätigungsmittel
17 Druckrolle
18 Umlenkhebel
21 Achse
22 Betätigungshebel
221 Betätigungsfläche
222 Begrenzungsfläche
223 Betätigungsfläche
23 Führungshebel
26 Öffnungsbegrenzer
261 Betätigungskontur
262 Begrenzungskontur
27 Dämpfer
271 Betätigungsstrecke
28 Druckelement
31 Kraftspeicher
41 Achse
42 Achse
54 Schraube
70 Freiraum
80 Stauraum
A Winkel

Claims

Ansprüche
1. Klappenbeschlag (10) für ein Möbel, der ein Gehäuse (12), an dem mindestens ein Stellarm (11 ) an einer Achse (21 ) drehbar gelagert ist, und einen Dämpfer (27) aufweist, wobei mittels des Dämpfers eine Bewegung des Stellarms (11 ) vor Erreichen einer maximalen, einstellbaren Öffnungsposi- tion, die mittels eines Öffnungsbegrenzers (26) bestimmt ist, und vor Erreichen einer Schließposition abbremsbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsbegrenzer (26) eine Betätigungskontur (261 ) und eine Begrenzungskontur (262) aufweist, wobei der Dämpfer (27) mittelbar durch die Betätigungskontur (261 ) des Öffnungsbegrenzers (26), der zur Einstellung der maximalen Öffnungsposition verstellbar ist, vor Erreichen der maximalen Öffnungsposition betätigt werden kann, wobei die maximale veränderliche Öffnungsposition durch das Anlegen der Begrenzungskontur (262) an einer Begrenzungsfläche (222) definiert ist.
2. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsbegrenzer (26) den Dämpfer (27) über einen Betätigungshebel (22) betätigt.
3. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (22) mindestens eine Betätigungsfläche (221 , 223) und die Begrenzungsfläche (222) aufweist, wobei eine Betätigungsfläche (221 ) der Betätigungskontur (261 ) zugeordnet ist.
4. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Druckelement (28) an dem Betätigungshebel (22) gelenkig gelagert und/oder fixiert und/oder integral ausgebildet ist.
5. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (27) mittels des Druckelements (28), das an einem Führungshebel (23) verschiebbar geführt ist, betätigt werden kann.
6. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (27) an dem Führungshebel (23) gehalten oder fixiert ist,
7. Klappenbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (27) eine Betätigungsstrecke (271 ) aufweist, die unabhängig von der Einstellung des Öffnungsbegrenzers (26), der die veränderliche maximale Öffnungsposition des Stellarms (11 ) bestimmt, konstant ist.
8. Klappenbeschlag (10) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsbegrenzer (26) an dem Stellarm (11 ) angeordnet, insbesondere verschiebbar und/oder verschwenkbar gelagert ist.
9. Klappenbeschlag nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsbegrenzer (26) an der Achse (21 ) des Stellarms (11 ) angeordnet ist.
10. Klappenbeschlag (10) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (22) und/oder der Führungshebel (23) verschiebbar und/oder verschwenkbar an dem Gehäuse (12) gelagert ist.
11 . Klappenbeschlag (10) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (22) und der Führungshebel (23) um jeweils eine Achse (41 , 42) verschwenkbar an dem Gehäuse (12) gelagert sind.
12. Klappenbeschlag (10) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (27) vor Erreichen der Schließposition mittels einer an dem Stellarm (11 ) angeordneten weiteren Betätigungskontur (16) betätigt werden kann.
13. Klappenbeschlag (10) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfer (27) einen Kraftspeicher aufweist, der bei einer Betätigung des Dämpfers (27) mit einer Kraft beaufschlagbar ist und der Kraftspeicher die beaufschlagte Kraft insbesondere in Richtung einer ausgefahrenen Position auf das Druckelement (28) ausübt.
14. Klappenbeschlag nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappenbeschlag (10) zum Einstellen der maximalen einstellbaren Öffnungsposition einen Stellmechanismus (54) aufweist, der an dem Stellarm (11 ) angeordnet ist.
15. Klappenbeschlag (10) nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsbegrenzer (26) mittels einer Feder zumindest teilweise an den Stellmechanismus (54) gedrückt oder herangezogen wird.
16. Klappenbeschlag (10) nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellmechanismus (54) ein Gewinde und/oder eine Keilfläche und/oder ein Exzenter und/oder ein Plangewinde aufweist, so- dassdie maximale, einstellbare Öffnungsposition durch den Öffnungsbe- grenzers (26) eingestellt werden kann.
17. Klappenbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Dämpfer (27) als Kolben-Zylinder-Einheit oder als
Rotationsdämpfer ausgebildet ist.
18. Möbel (1 ) mit einem Möbelkorpus (2), an dem eine Klappe (3) über mindestens einen Klappenbeschlag (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche gehalten ist.
19. Möbel nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Möbelkorpus (2) einen Oberboden (4) aufweist, oberhalb dessen Oberseite mindestens ein Klappenbeschlag (10) angeordnet ist.
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