EP4726122A1 - Befestigungssystem - Google Patents

Befestigungssystem

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Publication number
EP4726122A1
EP4726122A1 EP24205884.0A EP24205884A EP4726122A1 EP 4726122 A1 EP4726122 A1 EP 4726122A1 EP 24205884 A EP24205884 A EP 24205884A EP 4726122 A1 EP4726122 A1 EP 4726122A1
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EP
European Patent Office
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bearing
section
pipe
holder
inlet pipe
Prior art date
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Pending
Application number
EP24205884.0A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Mathias ELMER
Andreas Helbling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geberit International AG
Original Assignee
Geberit International AG
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Publication date
Application filed by Geberit International AG filed Critical Geberit International AG
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Priority to CN202511294844.6A priority patent/CN121827445A/zh
Priority to CN202511312620.3A priority patent/CN121827442A/zh
Priority to CN202511386233.4A priority patent/CN121827440A/zh
Priority to CN202511396857.4A priority patent/CN121827443A/zh
Publication of EP4726122A1 publication Critical patent/EP4726122A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/17Means for connecting the bowl to the flushing pipe
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet

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  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Abstract

Ein Befestigungssystem (1) umfasst
einen sich entlang einer Hauptachse (H) erstreckenden Montageträger (2) mit zwei beabstandet zueinander liegenden Lagerbereichen (3) zum Eingriff in den Sanitärartikel (S) und einer zwischen den beiden Lagerbereichen (3) liegenden Lagerstelle (4),
einen Halter (5) mit einem Lagerabschnitt (6), mit dem der Halter (5) in der Lagerstelle (4) des Montageträgers (2) gelagert ist, sowie mit zwei vom Montageträger (2) weg ragenden Lagerarmen (7), welche einen halterseitigen Halteabschnitt (8) seitlich begrenzen, wobei zwischen den freien Enden (9) der beiden Lagerarme (7) ein offener Durchgang (10) vorhanden ist,
und
ein Einlaufrohr (11) mit einer Seitenwand (12), die einen Rohrabschnitt (13) mit einem ersten Rohrende (14) und einem zweiten Rohrende (15) seitlich umgibt, sowie mit einem rohrseitigen Halteabschnitt (16),
wobei der rohrseitige Halteabschnitt (16) über den Durchgang (10) in den halterseitigen Halteabschnitt (8) einsetzbar ist und wobei das Einlaufrohr (11) im eingesetzten Zustand mit dem rohrseitigen Halteabschnitt (16) im Eingriff mit dem halterseitigen Halteabschnitt (8) ist.

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Befestigungssystem nach Anspruch 1, eine Sanitäranordnung nach Anspruch 10 und ein Verfahren nach Anspruch 12.
  • STAND DER TECHNIK
  • Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, bei Toilettenschüsseln vor dem Einlaufbereich in die Toilettenschüssel eine Einlaufrohr vorzusehen. Das Einlaufrohr steht dabei meist mit einem Spülbogen, der seinerseits mit einem Spülkasten in wasserführender Verbindung steht, in Verbindung.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungssystem für die Befestigung eines Einlaufrohrs an einem Sanitärartikel anzugeben, welches einfach montiert werden kann.
  • Diese und andere Aufgaben löst der Gegenstand nach Anspruch 1. Demgemäss umfasst ein Befestigungssystem
    • einen sich entlang einer Hauptachse erstreckenden Montageträger mit zwei beabstandet zueinander liegenden Lagerbereichen zum Eingriff in den Sanitärartikel und einer zwischen den beiden Lagerbereichen liegenden Lagerstelle,
    • einen Halter mit einem Lagerabschnitt, mit dem der Halter in der Lagerstelle des Montageträgers gelagert ist, sowie mit zwei vom Montageträger weg ragenden Lagerarmen, welche einen halterseitigen Halteabschnitt seitlich begrenzen, wobei zwischen den freien Enden der beiden Lagerarme ein offener Durchgang vorhanden ist,
      und
    • ein Einlaufrohr mit einer Seitenwand, die einen Rohrabschnitt mit einem ersten Rohrende und einem zweiten Rohrende seitlich umgibt, sowie mit einem rohrseitigen Halteabschnitt.
  • Der rohrseitige Halteabschnitt ist bei der Montage über den Durchgang in den halterseitigen Halteabschnitt einsetzbar und das Einlaufrohr ist im eingesetzten Zustand mit dem rohrseitigen Halteabschnitt im Eingriff mit dem halterseitigen Halteabschnitt.
  • Das Befestigungssystem weist den Vorteil auf, dass die Montage sehr einfach erfolgen kann. Insbesondere die Anordnung des Halters mit dem Durchgang gegenüber des Montageträgers sorgt dafür, dass das Einlaufrohr nicht vollständig durch den Halter umgeben ist. Dies verhindert ein komplexes Umgreifen, wie es beispielsweise bei Rohrschellen der Fall ist. Gerade bei der Montage im Innenraum einer Toilettenschüssel, wo die Platzverhältnisse beengt sind, ist dies ein grosser Vorteil.
  • Der Durchgang liegt gegenüber des Lagerabschnitts und gegenüber des Montageträgers.
  • Die beiden Lagerabschnitte sind in einer ersten Variante so ausgebildet, dass das Einlaufrohr in eingesetztem Zustand mit leichtem Spiel zum Halter gehalten ist. Das heisst, das Einlaufrohr kann sich relativ zum Halter verschieben. Insbesondere kann ein Spiel vorgesehen sein, welches eine Bewegung in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohrs im Bereich des rohrseitigen Halteabschnitts und/oder welches eine Bewegung quer zur Mittelachse des Einlaufrohrs im Bereich des rohrseitigen Halteabschnitts erlaubt.
  • In einer zweiten Variante sind die beiden Lagerabschnitte so ausgebildet, dass das Einlaufrohr in eingesetztem Zustand fest zum Halter gehalten ist.
  • Vorzugsweise ist die Lagerstelle am Montageträger eine Öffnung im Montageträger. Der Lagerabschnitt ist passend zur Öffnung ausgebildet, wobei der Lagerabschnitt in die Öffnung einragt.
  • Vorzugsweise ist die Öffnung, in der Hauptrichtung gesehen, mittig zwischen den beiden Lagerbereichen angeordnet.
  • Vorzugsweise verfügen die Lagerstelle und der Lagerabschnitt über Raststrukturen, so dass der Lagerabschnitt zur Lagerstelle verrastbar ist. In einer weitergehenden ersten Variante weist die Lagerstelle eine Rastöffnung auf und der Lagerabschnitt weist eine Rastlasche auf. Die Rastlasche greift in die Rastöffnung ein. In einer weitergehenden zweiten Variante weist der Lagerabschnitt eine Rastöffnung auf und die Lagerstelle weist eine Rastlasche auf. Die Rastlasche greift in die Rastöffnung ein.
  • Die Rastlasche ist vorzugsweise am Lagerabschnitt angeformt.
  • Vorzugsweise ist der Montageträger als Profil ausgebildet, wobei das Profil einen Hauptsteg aufweist, von welchem sich mindestens ein Seitensteg weg erstreckt, wobei der Seitensteg in einem Winkel winklig geneigt zum Hauptsteg verläuft. Besonders bevorzugt erstrecken sich zwei Seitenstege beabstandet zueinander vom Hauptsteg weg, wobei der Montageträger quer zur Hauptrichtung gesehen, einen U-förmigen Querschnitt aufweist. Vorzugsweise ist die Rastöffnung am Übergang vom Hauptsteg in einen unteren Seitensteg angeordnet. Vorzugsweise weist die Lagerstelle eine Zugangsöffnung in einem oberen Seitensteg auf. Der Lagerabschnitt ragt über diese Zugangsöffnung in das Profil hinein.
  • Vorzugsweise sind die beiden Lagerarme am besagten Lagerabschnitt angeformt und erstrecken sich vom Lagerabschnitt weg.
  • Vorzugsweise verfügen der Montageträger und der Halter über jeweils mindestens eine Stützfläche, über welche der Halter am Montageträger abgestützt ist.
  • Vorzugsweise erstreckt sich die Stützfläche beidseitig von den Lagerarmen weg.
  • Vorzugsweise weist der halterseitige Halteabschnitt einen gerundeten Bereich auf, welcher sich teilweise um Achse herum erstreckt. Weiter weist der rohrseitige Halteabschnitt einen gerundeten Bereich auf, welcher sich teilweise um die Mittelachse des Einlaufrohrs herum erstreckt. Die beiden gerundeten Bereiche stehen bei eingesetztem Einlaufrohr miteinander in einem flächigen Kontakt.
  • Die gerundeten Bereiche sorgen für eine stabile und sichere Lagerung vom Einlaufrohr im Halter.
  • Vorzugsweise erstreckt sich der gerundete Bereich des halterseitigen Halteabschnitts über den Lagerabschnitt und vom Lagerabschnitt her in die beiden Lagerarme hinein.
  • Vorzugsweise erstreckt sich der gerundete Bereich des halterseitigen Halteabschnitts um einen Bogenwinkel von mindestens 200° um die genannte Achse herum. Hierdurch kann eine sichere Lagerung erreicht werden.
  • Vorzugsweise weisen der halterseitige Halteabschnitt und der rohrseitige Halteabschnitt jeweils eine erste Anschlagsfläche auf, welche bei eingesetztem Einlaufrohr gegeneinander gerichtet sind bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind. Die ersten Anschlagsflächen bilden ein erstes Anschlagflächenpaar. Weiter weisen der halterseitige Halteabschnitt und der rohrseitige Halteabschnitt jeweils eine zweite Anschlagsfläche auf, welche bei eingesetztem Einlaufrohr gegeneinander gerichtet sind bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind und ein zweites Anschlagflächenpaar bilden. Die genannten Anschlagsflächenpaare sind derart angeordnet und orientiert, dass das Einlaufrohr durch die Anschlagsflächen an einer Bewegung, insbesondere in Richtung der Mittelachse des Einlaufrohrs im Bereich des rohrseitigen Halteabschnitts, relativ zum Halter gehindert ist.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführung weist das Einlaufrohr im Inneren des Rohrabschnitts eine in den Rohrquerschnitt einragende Anschlagsfläche auf, wobei mit der Anschlagsfläche ein Anschlag für ein über das erste Rohrende in den Rohrabschnitt einragendes Spülrohr bereitstellbar ist, wobei eine der genannten rohrseitigen Anschlagsflächen aussenseitig gegenüber der innenseitig angeordneten Anschlagsfläche liegt.
  • Vorzugsweise weist der Montageträger zwei beabstandet zueinander liegende Lageraufnahmen für die Aufnahme von einer Befestigungsstange auf, wobei die Lagerstelle für den Halter zwischen den beiden Lageraufnahmen liegt.
  • Vorzugsweise ist in der genannten Lageraufnahme jeweils eine Getriebeeinheit gelagert, welche in einen Eingriff mit der Befestigungsstange bringbar ist. Die Befestigungsstange ist vorzugsweise eine Gewindestange.
  • Eine Sanitäranordnung umfasst ein Befestigungssystem nach obiger Beschreibung und einen Sanitärartikel, insbesondere eine Toilettenschüssel. Der Sanitärartikel umfasst einen Wasserführungsabschnitt, der einen Kanaleingang aufweist, und mindestens zwei Lageraufnahmen, in welchen die Lagerbereiche des Montageträgers eingreifen. Das zweite Rohrende des Einlaufrohrs mündet in den Kanaleingang des Wasserführungsabschnitts.
  • Der Sanitärartikel weist eine Rückseite und einen von der Rückseite her zugänglichen Innenraum auf, wobei der Montageträger vollständig und das Einlaufrohr mindestens teilweise im Innenraum liegt. Der Sanitärartikel weist im Innenraum die genannten Lageraufnahmen auf.
  • Ein erstes Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach obiger Beschreibung ist dadurch charakterisiert, dass in einem ersten Schritt das Einlaufrohr eingesetzt wird, derart, dass das zweite Rohrende in den Kanaleingang mündet, und dass in einem zweiten Schritt der Montageträger und der Halter in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum eingesetzt werden, wobei beim Einsetzen der halterseitige Halteabschnitt mit dem rohrseitigen Halteabschnitt verbunden wird und die Lagerbereiche des Montageträgers in die Lageraufnahmen am Sanitärartikel eingeschoben werden und somit in die Lagerbereiche eingreifen. In einem optionalen dritten Schritt kann der Montageträger weiter zum Sanitärartikel verriegelt werden.
  • Ein zweites Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach obiger Beschreibung ist dadurch charakterisiert, dass in einem ersten Schritt der Montageträger, der Halter und das Einlaufrohr miteinander verbunden werden, und dass in einem zweiten Schritt der Montageträger, der Halter und das Einlaufrohr in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum eingesetzt werden, wobei beim Einsetzen das zweite Rohrende in den Kanaleingang eingeschoben wird und die Lagerbereiche des Montageträgers in die Lageraufnahmen eingeschoben werden und somit in die Lagerbereiche eingreifen. In einem optionalen dritten Schritt kann der Montageträger weiter zum Sanitärartikel verriegelt werden.
  • Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1
    eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Befestigungssystems nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
    Fig. 2
    eine perspektivische Darstellung des Befestigungssystems nach Figur 1 im teilmontierten Zustand;
    Fig. 3
    eine Draufsicht des Befestigungssystems nach den vorhergehenden Figuren im montierten Zustand;
    Fig. 4
    eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie IV-IV in der Figur 3;
    Fig. 5
    eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie V-V in der Figur 3; und
    Fig. 6
    eine Schnittdarstellung einer Sanitäranordnung mit dem Befestigungssystem nach den vorhergehenden Figuren.
    BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In den Figuren 1 bis 6 wird eine Befestigungssystem 1 nach einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das Befestigungssystem 1 dient der Befestigung eines Einlaufrohrs 1 zu einem Sanitärartikel S und der Befestigung des Sanitärartikels S zu einer Montagestruktur, wie zu einem Montagerahmen.
  • Das Befestigungssystem 1 umfasst einen Montageträger 2, einen am Montageträger 2 gelagerten Halter 5 und ein Einlaufrohr 11, welches wiederum am Halter 5 gelagert ist. Das Befestigungssystem 1 wird bevorzugt in einer Sanitäranordnung, wie in der Figur 6 gezeigt eingesetzt. Das Befestigungssystem 1 ist dabei in einem rückwärtig offenen Innenraum 33 im Sanitärartikel S gelagert.
  • Der Montageträger 2 erstreckt sich entlang einer Hauptrichtung H. Der Montageträger 2 weist zwei Lagerbereiche 3 auf. Die Lagerbereiche 3 sind hier jeweils endseitig am Montageträger 2 angeordnet. Die Lagerbereiche 3 dienen dem Eingriff des Montageträgers 2 in den Sanitärartikel. In der gezeigten Ausführungsform ist hierfür pro Lagerbereich 3 je ein Lagerelement 34 angeordnet, was in der Figur 2 und 6 ersichtlich ist. Das Lagerelement 34 wird am Lagerbereich 3 montiert und der Lagerbereich 3 steht via bzw. über das Lagerelement 34 mit dem Sanitärartikel S in Verbindung. In anderen Varianten ist es auch denkbar, dass die Lagerbereiche 3 direkt mit dem Sanitärartikel S in Verbindung stehen. Zwischen den beiden Lagerbereichen 3 weist der Montageträger 2 eine Lagerstelle 4 auf, in welcher der Halter 5 gelagert ist.
  • Die Ausbildung des Halters 5 ist insbesondere von der Figur 1 ersichtlich. Der Halter 5 weist einen Lagerabschnitt 6 auf, mit dem der Halter 5 in der Lagerstelle 4 des Montageträgers 2 gelagert ist. Weiter weist der Halter 5 zwei vom Montageträger 2 weg ragende Lagerarme 7 auf. Die Lagerarme 7 begrenzen einen halterseitigen Halteabschnitt 8 seitlich. Zwischen den freien Enden 9 der beiden Lagerarme 7 ist ein offener Durchgang 10 vorhanden. Durch diesen Durchgang 10 kann das Einlaufrohr 11 in den Halter 5 eingesetzt werden.
  • Das Einlaufrohr 11 ist mit einer Seitenwand 12, die einen Rohrabschnitt 13 mit einem ersten Rohrende 14 und einem zweiten Rohrende 15 seitlich umgibt, sowie mit einem rohrseitigen Halteabschnitt 16 ausgebildet. Im Halteabschnitt 16 erstreckt sich das Einlaufrohr 11 entlang einer Mittelachse M. Das Einlaufrohr 11 weist hier weiterhin einen Umlenkabschnitt 35 auf.
  • Der rohrseitige Halteabschnitt 16 ist, wie oben erwähnt, über den Durchgang 10 in den halterseitigen Halteabschnitt 8 einsetzbar. Das Einlaufrohr 11 ist im eingesetzten Zustand mit seinem rohrseitigen Halteabschnitt 16 im Eingriff mit dem halterseitigen Halteabschnitt 8 des Halters ist. Der Eingriff kann dabei so sein, dass das Einlaufrohr 11 zwischen den beiden Lagerarmen 7 bezüglich einer Bewegung zum genannten Durchgang 10 hin, geklemmt ist. In einer anderen Ausführungsform kann der Eingriff so sein, dass das Einlaufrohr 11 bezüglich einer Bewegung zum genannten Durchgang 10 nicht geklemmt ist, wobei eine Innenseite des Sanitärartikels dann so angeordnet ist, dass die Innenseite einen Anschlag für die Bewegung des Einlaufrohrs 11 durch den Durchgang 10 hindurch bereitstellt. Dies wird in der Figur 4 durch die Linie mit dem Bezugszeichen X symbolisiert.
  • Bei der Montage wird in einem ersten Schritt der Halter 5 mit dem Montageträger 2 verbunden. Dies wird in der Figur 2 gezeigt. Anschliessend wird die Einheit aus Halter 5 und Montageträger 2 mit dem Einlaufrohr 11 verbunden. Typischerweise ist das Einlaufrohr 11 bereits mit dem Sanitärartikel S verbunden, bevor die Einheit montiert wird. Die Figuren 3 bis 6 zeigen die montierte Position. In der montierten Position kann der Montageträger mit dem Sanitärartikel verriegelt werden.
  • Die Lagerstelle 4 am Montageträger 2 ist eine Öffnung 17 im Montageträger 2. Hier erstreckt sich die Öffnung 17, wie von der Figur 1 ersichtlich, durch den Übergangsbereich zwischen einem oberen Steg 36 und einem Hauptsteg 37 sowie teilweise in den oberen Steg 36 und den Hauptsteg 37 hinein. Der Lagerabschnitt 6 ist von seiner Form her passend zur Öffnung 17 ausgebildet. Im montierten Zustand ragt der Lagerabschnitt 6 in die Öffnung 17 ein.
  • In der gezeigten Ausführungsform verfügen die Lagerstelle 4 und der Lagerabschnitt 6 über Raststrukturen 18, 19. Über die Raststrukturen 18, 19 ist der Lagerabschnitt 6 zur Lagerstelle 4 verrastbar. Hierdurch wird eine feste Verbindung zwischen Montageträger 2 und Halter 5 ermöglicht In der gezeigten Ausführungsform weist die Lagerstelle 4 eine Rastöffnung 18 auf und der Lagerabschnitt 6 weist eine Rastlasche 19 auf. Von der Schnittdarstellung der Figur 5 ist ersichtlich, dass die Rastlasche 19 in die Rastöffnung 18 eingreift. In der gezeigten Ausführungsform steht die Rastlasche 19 mit einer Rastkante 38 an einer Rastkante 39 an der Rastöffnung 18 an.
  • Der Montageträger 2 und der Halter 5 verfügen über jeweils mindestens eine Stützfläche 20, 21, über welche der Halter 5 am Montageträger 2 abgestützt ist. Die Stützfläche 20 am Montageträger 2 wird über dessen oberen Steg 36 bereitgestellt und die Stützfläche 21 am Halter 5 ragt seitlich zu den Lagerarmen 7 vom Halter 5 ab.
  • Von den Figuren 1 und 2 ist ersichtlich, dass beide Halteabschnitt 8, 16 einen jeweiligen gerundeten Bereich 22, 23 aufweisen. Der gerundete Bereich 22 am halterseitigen Halteabschnitt 8 erstreckt sich teilweise um eine Achse A herum. In der gezeigten Ausführungsform erstreckt sich der gerundete Bereich 22 über den Lagerabschnitt 6 und vom Lagerabschnitt 6 her in die beiden Lagerarme 7 hinein. Der rohrseitige Halteabschnitt 16 weist einen gerundeten Bereich 23 auf, welcher sich teilweise um die Mittelachse M des Einlaufrohrs 11 herum erstreckt. Bei eingesetztem Einlaufrohr 11 stehen die beiden gerundeten Bereiche 22, 23 miteinander in einem flächigen Kontakt.
  • Der gerundete Bereich 22 des halterseitigen Halteabschnitts 8 erstreckt sich in der gezeigten Ausführungsform um einen Bogenwinkel von mindestens 200° um die genannte Achse A herum. Vorzugsweise ist der Bogenwinkel des gerundeten Bereichs 22 des halterseitigen Halteabschnitts 8 kleiner als der Bogenwinkel des gerundeten Bereichs 22 am rohrseitigen Halteabschnitt 16. Der gerundete Bereich 22 ist aber so ausgebildet, dass der Halter 5 mit den beiden Lagerarmen 7 den rohrseitigen Halteabschnitt 16 mindestens bis zur Hälfte umgreift. Das Umgreifen ist von der Schnittdarstellung der Figur 4 ersichtlich.
  • Der Montageträger 2 weist weiterhin einen Einbuchtung 41 auf, welche vorzugsweise fluchtend zum gerundeten Bereich 22 im Halter 5 angeordnet ist.
  • Von der Draufsicht der Figur 3 wird die Lagerung des rohrseitigen Halteabschnitts 16 im halterseitigen Halteabschnitt 6 ersichtlich. Der halterseitige Halteabschnitt 8 und der rohrseitige Halteabschnitt 16 weisen jeweils eine erste Anschlagsfläche 24, 25 auf. Die beiden Anschlagsfläche sind bei eingesetztem Einlaufrohr 11 gegeneinander gerichtet bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind. Die beiden ersten Anschlagsflächen 24, 25 bilden ein erstes Anschlagflächenpaar. Weiter weisen der halterseitige Halteabschnitt 8 und der rohrseitige Halteabschnitt 16jeweils eine zweite Anschlagsfläche 26, 27 aufweisen, welche bei eingesetztem Einlaufrohr 11 gegeneinander gerichtet sind bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind und ein zweites Anschlagflächenpaar bilden. Die genannten Anschlagsflächenpaare sind derart angeordnet und orientiert, dass das Einlaufrohr 11 durch die Anschlagsflächen 24, 25, 26, 27 an einer Bewegung, insbesondere in Richtung der Mittelachse M des Einlaufrohrs 11 im Bereich des rohrseitigen Halteabschnitts 16, relativ zum Halter 5 gehindert ist. Dabei können die Anschlagsflächen 24, 25, 26, 27 so zueinander liegen, dass das Einlaufrohr 11 mit Spiel oder spielfrei im Halter 5 gelagert ist. In der gezeigten Ausführungsform sind zwei erste Anschlagsflächenpaare und ein zweites Anschlagsflächenpaar angeordnet.
  • In der gezeigten Ausführungsform sind die Anschlagsflächen 24, 25 in einem Winkel winklig geneigt zur Mittelachse M des Rohrabschnitts 13 ausgebildet. Die Anschlagsflächen 24, 25 können aber auch rechtwinklig zur Mittelachse M des Rohrabschnitts 13 ausgebildet sein.
  • Weiter weist der Montageträger 2 zwei beabstandet zueinander liegende Lageraufnahmen 28 für die Aufnahme von einer Befestigungsstange auf, wobei die Lagerstelle 4 für den Halter zwischen den beiden Lageraufnahmen 28 liegt. In den beiden Lageraufnahmen 28 ist jeweils eine Getriebeeinheit 40 angeordnet.
  • In Figur 6 wird die Anordnung des Befestigungssystems 1 an einem Sanitärartikel S gezeigt. Der Sanitärartikel S weist hier die Form einer Toilettenschüssel auf. Der Sanitärartikel S weist hier einen von der Rückseite zugänglichen Innenraum 33 auf. Im Innenraum 33 weist der Sanitärartikel S Lageraufnahmen 31 für die Aufnahme der Lagerbereiche 3 des Montageträgers 2 auf. Der Montageträger 2 liegt in Einbaulage des Sanitärartikels in einer Orientierung, dass die Hauptachse H im Wesentlichen in der Horizontalen liegt. Der Sanitärartikel S weist einen Wasserführungsabschnitt 29 auf, der einen Kanaleingang 30 aufweist. Das Einlaufrohr mündet mit dem zweiten Rohrende 15 in den Kanaleingang 30 des Wasserführungsabschnitts 29.
  • Der Sanitärartikel S weist eine Rückseite 32 und einen von der Rückseite 32 her zugänglichen Innenraum 33 auf. Der Montageträger 2 liegt vollständig und das Einlaufrohr 11 mindestens teilweise im Innenraum 33.
  • Ein erstes Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach obiger Beschreibung umfasst bevorzugt zwei Schritte. In einem ersten Schritt wird das Einlaufrohr 11 in den Sanitärartikel eingesetzt, derart, dass das zweite Rohrende 15 in den Kanaleingang 30 mündet. In einem zweiten Schritt werden der Montageträger 2 und der Halter 5 in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum 33 eingesetzt. Beim Einsetzen wird der halterseitige Halteabschnitt 8 mit dem rohrseitigen Halteabschnitt 16 verbunden. Die Lagerbereiche 3 des Montageträgers 2 greifen in die Lageraufnahmen 31 ein. Je nach Ausbildung der Lagerbereiche 3 kann in einem optionalen dritten Schritt eine Verriegelung zwischen dem Montageträger 2 und der Lageraufnahme bereitgestellt werden.
  • Ein zweites Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach obiger Beschreibung umfasst bevorzugt zwei Schritte. In einem ersten Schritt werden der Montageträger 2, der Halter 5 und das Einlaufrohr 11 miteinander verbunden. In einem zweiten Schritt werden der Montageträger 2, der Halter 5 und das Einlaufrohr 11 in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum eingesetzt. Beim Einsetzen wird das zweite Rohrende 15 in den Kanaleingang 30 eingeschoben und die Lagerbereiche 3 des Montageträgers 2 werden in die Lageraufnahmen 31 eingeschoben und greifen somit in die Lagerbereiche 3 ein. Je nach Ausbildung der Lagerbereiche 3 kann in einem optionalen dritten Schritt eine Verriegelung zwischen dem Montageträger 2 und der Lageraufnahme bereitgestellt werden.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Befestigungssystem
    2
    Montageträger
    3
    Lagerbereich
    4
    Lagerstelle
    5
    Halter
    6
    Lagerabschnitt
    7
    Lagerarm
    8
    halterseitigen Halteabschnitt
    9
    freie Enden
    10
    Durchgang
    11
    Einlaufrohr
    12
    Seitenwand
    13
    Rohrabschnitt
    14
    erstes Rohrende
    15
    zweites Rohrende
    16
    rohrseitiger Halteabschnitt
    17
    Öffnung
    18
    Rastöffnung
    19
    Rastlasche
    20
    Stützfläche von 2
    21
    Stützfläche von 5
    22
    gerundeter Bereich von 8
    23
    gerundeter Bereich von 16
    24
    erste Anschlagsfläche von 8
    25
    erste Anschlagsfläche von 16
    26
    zweite Anschlagsfläche von 8
    27
    zweite Anschlagsfläche von 16
    28
    Lageraufnahme
    29
    Wasserführungsabschnitt
    30
    Kanaleingang
    31
    Lageraufnahmen
    32
    Rückseite
    33
    Innenraum
    34
    Lagerelement
    35
    Umlenkabschnitt
    36
    oberer Steg
    37
    Hauptsteg
    38
    Rastkante von 19
    39
    Rastkante von 18
    40
    Getriebeeinheit
    41
    Einbuchtung
    42
    Anschlagsfläche von 11
    A
    Achse
    H
    Hauptachse
    S
    Sanitärartikel
    M
    Mittelachse

Claims (14)

  1. Befestigungssystem (1) umfassend
    einen sich entlang einer Hauptachse (H) erstreckenden Montageträger (2) mit zwei beabstandet zueinander liegenden Lagerbereichen (3) zum Eingriff in den Sanitärartikel (S) und einer zwischen den beiden Lagerbereichen (3) liegenden Lagerstelle (4),
    einen Halter (5) mit einem Lagerabschnitt (6), mit dem der Halter (5) in der Lagerstelle (4) des Montageträgers (2) gelagert ist, sowie mit zwei vom Montageträger (2) weg ragenden Lagerarmen (7), welche einen halterseitigen Halteabschnitt (8) seitlich begrenzen, wobei zwischen den freien Enden (9) der beiden Lagerarme (7) ein offener Durchgang (10) vorhanden ist,
    und
    ein Einlaufrohr (11) mit einer Seitenwand (12), die einen Rohrabschnitt (13) mit einem ersten Rohrende (14) und einem zweiten Rohrende (15) seitlich umgibt, sowie mit einem rohrseitigen Halteabschnitt (16),
    wobei der rohrseitige Halteabschnitt (16) über den Durchgang (10) in den halterseitigen Halteabschnitt (8) einsetzbar ist und wobei das Einlaufrohr (11) im eingesetzten Zustand mit dem rohrseitigen Halteabschnitt (16) im Eingriff mit dem halterseitigen Halteabschnitt (8) ist.
  2. Befestigungssystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle (4) am Montageträger (2) eine Öffnung (17) im Montageträger (2) ist und dass der Lagerabschnitt (6) passend zur Öffnung (17) ausgebildet ist, wobei der Lagerabschnitt (6) in die Öffnung (17) einragt.
  3. Befestigungssystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerstelle (4) und der Lagerabschnitt (6) über Raststrukturen (18, 19) verfügen, so dass der Lagerabschnitt (6) zur Lagerstelle (4) verrastbar ist, insbesondere
    dass die Lagerstelle (4) eine Rastöffnung (18) aufweist und dass der Lagerabschnitt (6) eine Rastlasche (19) aufweist, wobei die Rastlasche (19) in die Rastöffnung (18) eingreift; oder
    dass der Lagerabschnitt eine Rastöffnung aufweist und dass die Lagerstelle eine Rastlasche aufweist, wobei die Rastlasche in die Rastöffnung eingreift.
  4. Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerarme (7) am besagten Lagerabschnitt (6) angeformt sind und sich vom Lagerabschnitt (6) weg erstrecken.
  5. Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageträger (2) und der Halter (5) über jeweils mindestens eine Stützfläche (20, 21) verfügen, über welche der Halter (5) am Montageträger (2) abgestützt ist.
  6. Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
    dass der halterseitige Halteabschnitt (8) einen gerundeten Bereich (22) aufweist, welcher sich teilweise um Achse (A) herum erstreckt und dass der rohrseitige Halteabschnitt (16) einen gerundeten Bereich (23) aufweist, welcher sich teilweise um die Mittelachse (M) des Einlaufrohrs (11) herum erstreckt,
    wobei die beiden gerundeten Bereiche (22,23) bei eingesetztem Einlaufrohr (11) miteinander in einem flächigen Kontakt stehen.
  7. Befestigungssystem (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    dass sich der gerundete Bereich (22) des halterseitigen Halteabschnitts (8) über den Lagerabschnitt (6) und vom Lagerabschnitt (6) her in die beiden Lagerarme (7) hinein erstreckt; und/oder
    dass der gerundete Bereich (22) des halterseitigen Halteabschnitts (8) sich um einen Bogenwinkel von mindestens 200° um die genannte Achse (A) herum erstreckt.
  8. Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der halterseitige Halteabschnitt (8) und der rohrseitige Halteabschnitt (16) jeweils eine erste Anschlagsfläche (24, 25) aufweisen, welche bei eingesetztem Einlaufrohr (11) gegeneinander gerichtet sind bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind und ein erstes Anschlagflächenpaar bilden, und
    dass der halterseitige Halteabschnitt (8) und der rohrseitige Halteabschnitt (16) jeweils eine zweite Anschlagsfläche (26, 27) aufweisen, welche bei eingesetztem Einlaufrohr (11) gegeneinander gerichtet sind bzw. miteinander in Kontakt bringbar sind und ein zweites Anschlagflächenpaar bilden,
    wobei die genannten Anschlagsflächenpaare derart angeordnet und orientiert sind, dass das Einlaufrohr (11) durch die Anschlagsflächen (24, 25, 26, 27) an einer Bewegung, insbesondere in Richtung der Mittelachse (M) des Einlaufrohrs (11) im Bereich des rohrseitigen Halteabschnitts (16), relativ zum Halter (5) gehindert ist.
  9. Befestigungssystem (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlaufrohr (11) im Inneren des Rohrabschnitts (13) eine in den Rohrquerschnitt einragende Anschlagsfläche (42) aufweist, wobei mit der Anschlagsfläche (42) ein Anschlag für ein über das erste Rohrende (14) in den Rohrabschnitt (13) einragendes Spülrohr bereitstellbar ist, wobei eine der genannten rohrseitigen Anschlagsflächen aussenseitig gegenüber der innenseitig angeordneten Anschlagsfläche liegt.
  10. Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Montageträger (2) zwei beabstandet zueinander liegende Lageraufnahmen (28) für die Aufnahme von einer Befestigungsstange aufweist, wobei die Lagerstelle (4) für den Halter zwischen den beiden Lageraufnahmen (28) liegt.
  11. Sanitäranordnung umfassend
    ein Befestigungssystem (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    einen Sanitärartikel (S), insbesondere eine Toilettenschüssel, mit einem Wasserführungsabschnitt (29), der einen Kanaleingang (30) aufweist, und mit mindestens zwei Lageraufnahmen (31), in welchen die Lagerbereiche (3) des Montageträgers (2) eingreifen und
    wobei das zweite Rohrende (15) des Einlaufrohrs (11) in den Kanaleingang (30) des Wasserführungsabschnitts (29) mündet.
  12. Sanitäranordnung (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Sanitärartikel (S) eine Rückseite (32) und einen von der Rückseite (32) her zugänglichen Innenraum (33) aufweist, wobei der Montageträger (2) vollständig und das Einlaufrohr (11) mindestens teilweise im Innenraum (33) liegt, und wobei der Sanitärartikel (S) im Innenraum (33) die genannten Lageraufnahmen (31) aufweist.
  13. Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
    dass in einem ersten Schritt das Einlaufrohr (11) eingesetzt wird, derart, dass das zweite Rohrende (15) in den Kanaleingang (30) mündet,
    dass in einem zweiten Schritt der Montageträger (2) und der Halter (5) in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum (33) eingesetzt werden,
    wobei beim Einsetzen der halterseitige Halteabschnitt (8) mit dem rohrseitigen Halteabschnitt (16) verbunden wird und die Lagerbereiche (3) des Montageträgers (2) in die Lageraufnahmen (31) eingeschoben werden und somit in die Lagerbereiche (3) eingreifen.
  14. Verfahren zur Montage einer Sanitäranordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
    dass in einem ersten Schritt der Montageträger (2), der Halter (5) und das Einlaufrohr (11) miteinander verbunden werden,
    dass in einem zweiten Schritt der Montageträger (2), der Halter (5) und das Einlaufrohr (11) in zusammengefügtem Zustand in den Innenraum (33) eingesetzt werden,
    wobei beim Einsetzen das zweite Rohrende (15) in den Kanaleingang (30) eingeschoben wird und die Lagerbereiche (3) des Montageträgers (2) in die Lageraufnahmen (31) eingeschoben werden und somit in die Lagerbereiche (3) eingreifen.
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