EP4732547A1 - Druckwasserfester elektromagnetischer schallwandler - Google Patents
Druckwasserfester elektromagnetischer schallwandlerInfo
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Abstract
Es ist ein druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) mit folgenden Merkmalen offenbart: - einem Schallwandlermodul (22); - einem druckwasserfesten Gehäuse (24), das eine Aufnahme (26) für das Schallwandlermodul (22) aufweist; - einer Druckplatte (28), die das Schallwandlermodul (22) derart abdeckt, dass sich zwischen einem Vibrationselement (30) des Schallwandlermoduls und der Druckplatte (28) ein Hohlraum (32) ausbildet, der die Schallausbreitung ermöglicht; - wobei die Druckplatte (28) eine Vielzahl von Durchbrüchen (34) aufweist, durch die der Schall die Druckplatte (28) passieren kann; - einem Gitter (36), das die Durchbrüche (34) abdeckt und Öffnungen (38) aufweist, die einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Durchbrüche (34) der Vielzahl von Durchbrüchen (34); - einer flexiblen Membran (40), die derart über das Gitter (36) gespannt ist, dass sich unter Normaldruck ein Zwischenraum (42) zwischen der Membran (40) und dem Gitter (36) ausbildet und unter Wasserdruck die Membran (40) auf dem Gitter (36) aufliegt; - einem Deckel (44), der ausgebildet ist, die Membran (40) gegen grobe, äußere mechanische Einwirkung zu schützten und ein Schwingen der flexiblen Membran (40) zu ermöglichen, um den Schall durch Löcher in dem Deckel (44) auszusenden.
Description
Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandler, beispielsweise zur Montage an einem Unterwasserfahrzeug.
Druckwasserfeste elektromagnetischer Schallwandler müssen die Problematik lösen, dass sie eine schwingungsfähige Membran benötigen, um Schall in Luft abstrahlen zu können (Lautsprecherbetrieb) oder Schallwechseldrücke in ein elektrisches Signal umzuwandeln (Mikrofonbetrieb). Gleichzeitig muss der elektromagnetische Schallwandler aber auch großen Wasserdrücken, beispielsweise 50 bar, standhalten, ohne dass die Membran zerstört wird oder Wasser in den elektromagnetischen Schallwandler eindringt, damit der elektromagnetische Schallwandler nach dem erneuten Auftauchen weiter funktionsfähig ist. Ein bekannter Lautsprecher als elektromagnetischer Schallwandler ist in Fig. 1 dargestellt. Bisher wurde zur Herstellung der Druckfestigkeit ein mechanischer, federgelagerter Druckverschluss verwendet, der durch die Membran 10 unter Einfluss von Wasserdruck verschlossen wurde. Der Druckverschluss umfasst eine Druckplatte 12 mit Stopfen 14 und eine zwischen der Druckplatte und der Membran liegende, mittels einer Feder 16 gelagerte weitere Platte 17. Um den Schalldurchtritt von dem unter der Druckplatte angeordneten Schallwandlermodul durch den Druckverschluss zu ermöglichen, weisen die Druckplatte und die weitere Platte gegeneinander versetzt angeordnete Öffnungen 18, 19 auf. Die Öffnungen 18 der Druckplatte werden von der weitere Platte verschlossen. Die Öffnungen 19 der weitere Platte korrespondieren mit der Position der Stopfen 14, so dass die Stopfen 14 in die Öffnungen 19 eingreifen, um den Druckverschluss zu verschließen.
Problematisch hierbei ist jedoch, dass sich der mechanische Verschluss häufig z.B. durch Korrosion oder verharztes Fett, festgesetzt hat und durch die Federwirkung nicht mehr geöffnet werden konnte. Der elektromagnetische Schallwandler ist somit nicht mehr funktionsfähig.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein verbessertes Konzept für einen druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandler zu schaffen.
Die Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind der Gegenstand der abhängigen Patentansprüche.
Ausführungsbeispiele zeigen einen druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandler. Der elektromagnetische Schallwandler umfasst ein Schallwandlermodul zur Schallumwandlung, d.h. zur Schallerzeugung (Lautsprecher) oder zur Schallaufnahme (Mikrofon). Insbesondere weist das elektromagnetische Schallwandlermodul zur Schallumwandlung ein Vibrationselement, z.B. eine (Schallwandler-) Membran, auf. Die Schallumwandlung soll bevorzugt zwischen einem elektrischen Signal und (Luft-) Schall erfolgen.
Als elektromagnetische Schallwandler werden z.B. Lautsprecher oder Mikrofone verstanden, wobei angemerkt sei, dass elektromagnetische Schallwandler prinzipiell, abhängig von ihrer elektrischen Beschaltung, sowohl als Lautsprecher als auch als Mikrofon verwendet werden können.
Ferner umfasst der druckwasserfeste elektromagnetischer Schallwandler ein druckwasserfestes Gehäuse, das eine Aufnahme für das Schallwandlermodul aufweist. Das Schallwandlermodul ist in der Aufnahme des Gehäuses angeordnet. Die der Hauptschallsenderichtung abgewandte Seite des Schallwandlermoduls zeigt vorteilhafterweise in Richtung der Aufnahme des Gehäuses. Vorteilhafterweise in Hauptschallsenderichtung weist das Gehäuse eine Öffnung zum Austritt- bzw. Eintritt des Schalls auf. Das Schallwandlermodul ist bevorzugt ein elektromagnetisches Schallwandlermodul.
Das Schallwandlermodul wird von einer Druckplatte derart abgedeckt, dass sich zwischen dem Vibrationselement des Schallwandlermoduls und der Druckplatte ein Hohlraum ausbildet, der die Schallausbreitung ausgehend von dem Vibrationselement (Lautsprecher) bzw. zu dem Vibrationselement (Mikrofon)
ermöglicht. D.h., die Druckplatte ist in Hauptschallsenderichtung des Schallwandlermoduls angeordnet. Die Hauptschallsenderichtung (für den Lautsprecherbetrieb) verläuft gegenläufig zu einer Hauptschallempfangsrichtung (für den Mikrofonbetrieb). Sofern im Rahmen dieser Offenbarung nur auf einen Betriebsmodus (Lautsprecherbetrieb oder Mikrofonbetrieb) Bezug genommen wird, so sei auch analog hierzu die Verwendung in dem anderen Betriebsmodus offenbart.
Die Druckplatte weist eine Vielzahl von Durchbrüchen auf, durch die der Schall die Druckplatte passieren kann. In einem Beispiel können die Durchbrüche einen Durchmesser von wenigen Millimetern, beispielsweise zwischen 1 mm und 5mm, bevorzugt zwischen 2mm und 4mm, aufweisen. Die Druckplatte kann auch als Druckschott bezeichnet werden.
Der druckwasserfeste elektromagnetischer Schallwandler weist ferner ein Gitter auf, das die Durchbrüche abdeckt und selbst Öffnungen aufweist, die einen geringeren Durchmesser aufweisen, als die Durchbrüche der Vielzahl von Durchbrüchen. Das Gitter kann auch als Sieb bezeichnet werden. Die Öffnungen des Gitters können in einem Beispiel einen Durchmesser zwischen 0,3mm und 1 ,5mm, bevorzugt zwischen 0,5mm und 1 mm, aufweisen.
Anstelle der angegebenen Durchmesser der Durchbrüche bzw. der Öffnungen des Gitters sind auch hierzu korrespondierende Flächeninhalte offenbart, wenn deren Fläche keine Kreisfläche ist.
Über das Gitter ist derart eine flexible Membran gespannt, dass sich unter Normaldruck ein Zwischenraum zwischen der Membran und dem Gitter ausbildet und unter Wasserdruck die Membran auf dem Gitter aufliegt. Das Gitter ist demnach (insbesondere in Hauptschallsenderichtung) zwischen Membran und Druckplatte angeordnet. Die Membran weist beispielsweise eine Dicke zwischen 0,5mm und 3mm, insbesondere zwischen 0,7mm und 1 ,5mm auf.
Ein Deckel schützt die Membran gegen grobe, äußere mechanische Einwirkung. Der Deckel ist ferner ausgebildet, ein Schwingen der Membran zu ermöglichen, um den Schall durch Löcher in dem Deckel auszusenden. Der Deckel ist demnach in
Hauptschallsenderichtung hinter der Membran angeordnet. Optional können Deckel und Gehäuse die Druckplatte, das Gitter und die Membran vollständig umschließen. Es ist jedoch auch möglich, dass sich im Randbereich ein Stapel umfassend das Gehäuse, den Deckel und einer beliebigen Auswahl aus der Druckplatte, dem Gitter und der Membran ausbildet. Um die Membran gegen äußere mechanische Einwirkungen zu schützen, können die Löcher in dem Deckel einen so kleinen Durchmesser aufweisen, dass gängige Mittel zur Beschädigung der Membran, wie z.B. Schraubenzieher oder Angelhaken, nicht durch die Löcher hindurchtreten können.
Idee ist es, den mechanischen, auf einer Federkraft aufbauenden, fehleranfälligen Verschluss des ektromagnetischen Schallwandlers durch einen vereinfachten und demnach weniger fehleranfälligen und kostengünstigeren Aufbau zu ersetzen. Dieser Aufbau weist außer dem Vibrationselement des Schallwandlermoduls und der Membran, die die Schallwellen des Vibrationselements an die Umwelt weitergibt, keine beweglichen Teile auf. Vielmehr wird ein Gitter über die vergleichsweise großen Durchbrüche der Druckplatte angeordnet, auf das sich die Membran unter Wasserdruck ablegt. Die Öffnungen des Gitters sind so groß gewählt, dass die Membran nicht hindurchgedrückt und somit zerstört würde. Je dicker die Membran, desto größer können auch die Öffnungen des Gitters gewählt werden. Bevorzugt wird jedoch eine dünne Membran, da diese den Schall besser überträgt. Die Löcher des Gitters können jedoch nicht beliebig klein gewählt werden, da der Schall hier noch hindurchtreten muss. Hier ist also eine Abwägung zu treffen. Ferner bedingt eine geringere Lochgröße des Gitters eine geringere Gitterdrahtstärke. Durch eine geringere Gitterdrahtstärke besteht ferner die Gefahr, dass das Gitter mitsamt der Membran in die Durchbrüche der Druckplatte hineingezogen wird, wodurch die Membran ebenfalls beschädigt würde. Hier ist demnach ebenfalls eine Abwägung zu treffen.
In Ausführungsbeispielen weist der Deckel in Hauptschallsenderichtung ein Löcherlabyrinth auf, um den Schall hindurchzulassen aber das Eindringen von festen Gegenständen zur Membran zu erschweren. Insbesondere soll das versehentliche Eindringen von spitzen Gegenständen wie Schraubenziehern oder Angelhaken, vermieden werden. Zur Ausbildung des Labyrinths kann der Deckel zwei in
Schallsenderichtung beabstandet angeordnete Platten umfassen, die jeweils Löcher aufweisen, die versetzt zueinander angeordnet sind.
Weitere Ausführungsbeispiele zeigen, dass das Gehäuse derart geformt ist, dass der elektromagnetische Schallwandler passgenau in der Aufnahme sitzt, um Hohlräume hinter dem Vibrationselement zu verringern. Ergänzend oder alternativ weist die Druckplatte eine Wölbung auf, die in den Hohlraum zwischen Druckplatte und Vibrationselement hineinragt, um den Hohlraum zu verkleinern. Hohlräume, die nicht zur Schallausbreitung benötigt werden, sollen in dem druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandler bevorzugt insgesamt sehr klein gehalten werden. Auch der Hohlraum zur Ausbreitung des Schalls aus dem Schallwandlermodul ist bevorzugt nur so groß wie nötig zu bemessen. Technisch bietet dies den Vorteil, dass in dem druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandler weniger Luft eingeschlossen ist. Die eingeschlossene Luft kann sich ausdehnen und im schlechtesten Fall die Membran gegen den Deckel des druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandlers drücken oder z.B. bei Abkühlung des eingeschlossenen Luftvolumens die Membran gegen das Gitter ziehen, wodurch der elektromagnetische Schallwandler seine Funktionsfähigkeit verliert.
In weiteren Ausführungsbeispielen besteht die Membran überwiegend aus Polysiloxan, d.h. Silikon. Silikon hat den Vorteil, dass dieses, z.B. bei einem langen Tauchgang, wenig dauerhafte plastische Dehnung erfährt. Im Umkehrschluss nimmt eine Silikonmembran nach dem Wegfall des Überdrucks wieder nahezu ihre ursprüngliche Form an. Die Spannung der Membran fällt somit, wenn dann nur leicht ab, die Funktionsfähigkeit ist jedoch dadurch nicht eingeschränkt.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 : eine schematische perspektivische Schnittdarstellung eines bekannten druckwasserfesten Lautsprechers, auf die bereits in der Beschreibungseinleitung Bezug genommen wurde;
Fig. 2a: eine schematische perspektivische Schnittdarstellung eines druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandlers gemäß einem Ausführungsbeispiel;
Fig. 2b: eine technische Zeichnung eines druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandlers gemäß einem Ausführungsbeispiel.
Bevor nachfolgend Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung im Detail anhand der Zeichnungen näher erläutert werden, wird darauf hingewiesen, dass identische, funktionsgleiche oder gleichwirkende Elemente, Objekte und/oder Strukturen in den unterschiedlichen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind, so dass die in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellte Beschreibung dieser Elemente untereinander austauschbar ist bzw. aufeinander angewendet werden kann.
Auf Fig. 1 wurde bereits in der Beschreibungseinleitung eingegangen.
Fig. 2a offenbart eine schematische Schnittdarstellung eines druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandlers 20, hier primär in einer Ausgestaltung als Lautsprecher. Der druckwasserfeste elektromagnetischer Schallwandler umfasst ein Schallwandlermodul 22 und ein druckwasserfestes Gehäuse 24. Das druckwasserfeste Gehäuse 24 umfasst eine Aufnahme 26 für das Schallwandlermodul 22.
Ferner ist eine Druckplatte 28 gezeigt. Die Druckplatte deckt das elektromagnetischer Schallwandlermodul 22 derart ab, dass sich zwischen einem Vibrationselement 30 des Schallwandlermoduls 22 und der Druckplatte 28 ein Hohlraum 32 ausbildet, der die Schallausbreitung ausgehend von dem Vibrationselement 30 ermöglicht. Die Druckplatte weist eine Vielzahl von Durchbrüchen 34 auf, durch die der Schall die Druckplatte 28 passieren kann.
Ein Gitter 36 deckt die Durchbrüche 34 ab und weist selbst Öffnungen 38 auf, die einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Durchbrüche 34. Über das Gitter ist eine flexible Membran 40 gespannt. Unter Normaldruck weist die Membran 40 einen
Zwischenraum 42 zu dem Gitter auf und unter Wasserdruck liegt die Membran auf dem Gitter auf. Durch das Aufliegen auf dem Gitter 36 wird die Membran 40 durch den Wasserdruck nicht zerstört. Durch den Zwischenraum 42 unter Normaldruck kann die Membran den von dem Vibrationselement 30 erzeugten Schall an die Umgebung übertragen.
Ein Deckel 44 schützt die Membran gegen grobe, äußere mechanische Einwirkungen. Ferner ermöglicht der Deckel 44 das Schwingen der flexiblen Membran 40. Damit der Schall nach außen dringen kann, weist der Deckel Löcher 46 auf, durch die der von der Membran 40 übertragene Schall den druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandler 20 verlassen kann.
In einem Ausführungsbeispiel ist der Deckel aus zwei Platten 44a, 44b aufgebaut, die jeweils gegeneinander versetzt angeordnete Löcher aufweisen. In einem nur in Fig. 2b sichtbaren, dünnen Zwischenraum 44c zwischen den Platten, kann sich der Schall zwischen den Platten 44a, 44b ausbreiten. Alternativ können die Löcher 46 mittels individueller Gräben in den Platten 44a, 44b miteinander verbunden sein. Eine solche Anordnung von miteinander verbundenen Löchern in den Platten kann als Lochlabyrinth bezeichnet werden. Auch weitere Maßnahmen, wie das vorsehen eines ausreichend kleinen Lochdurchmessers, kann das Eindringen von Gegenständen zur Membran verhindern.
Ferner zeigt Fig. 2a optionale Erhebungen 48 im Bereich der Aufnahme 26. Diese Erhebungen dienen der Anpassung der Form des Gehäuses 24 an die Kontur des Schallwandlermoduls 22. Mittels der Erhebungen kann das Gehäuse derart geformt sein, dass das Schallwandlermodul 22 passgenau in der Aufnahme sitzt, um Hohlräume hinter dem Vibrationselement 30 zu verringern.
Ebenso offenbart Fig. 2a optional eine Wölbung 50 der Druckplatte 28, die in den Hohlraum 32 zwischen Druckplatte 28 und Vibrationselement 30 hineinragt. Die Wölbung 50 reduziert ebenfalls das in dem druckwasserfesten elektromagnetischer Schallwandler eingeschlossenen Luftvolumen.
Eine elektrische Schnittstelle 54 ermöglicht die, insbesondere wasserdichte, Kontaktierung des druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandlers. Ferner sind Verbindungselemente 52 offenbart, mit der die Elemente im Randbereich mechanisch verbunden sind. Es sei angemerkt, dass sich in den Beispielen in Fig. 2a und Fig. 2b im Randbereich die Druckplatte auf einem Rand des Gehäuses abstützt. Der Deckel liegt ferner auf der Druckplatte 28 auf. Dies ermöglicht eine bessere (Wasser-) Druckaufnahme durch die Druckplatte.
Fig. 2b zeigt eine technische Zeichnung des druckwasserfesten elektromagnetischen Schallwandlers 20 in einem weiteren Ausführungsbeispiel. Die Beschreibung der einzelnen Elemente aus Fig. 2a gilt für Fig. 2b entsprechend. Die Erläuterung der einzelnen Bezugszeichen kann demnach der Beschreibung zu Fig. 2a entnommen werden.
Obwohl manche Aspekte im Zusammenhang mit einer Vorrichtung beschrieben wurden, versteht es sich, dass diese Aspekte auch eine Beschreibung des entsprechenden Verfahrens darstellen, sodass ein Block oder ein Bauelement einer Vorrichtung auch als ein entsprechender Verfahrensschritt oder als ein Merkmal eines Verfahrensschrittes zu verstehen ist. Analog dazu stellen Aspekte, die im Zusammenhang mit einem oder als ein Verfahrensschritt beschrieben wurden, auch eine Beschreibung eines entsprechenden Blocks oder Details oder Merkmals einer entsprechenden Vorrichtung dar.
Die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele stellen lediglich eine Veranschaulichung der Prinzipien der vorliegenden Erfindung dar. Es versteht sich, dass Modifikationen und Variationen der hierin beschriebenen Anordnungen und Einzelheiten anderen Fachleuten einleuchten werden. Deshalb ist beabsichtigt, dass die Erfindung lediglich durch den Schutzumfang der nachstehenden Patentansprüche und nicht durch die spezifischen Einzelheiten, die anhand der Beschreibung und der Erläuterung der Ausführungsbeispiele hierin präsentiert wurden, beschränkt sei.
Bezugszeichenliste:
10 Membran
12 Druckplatte
14 Stopfen
16 Feder
17 weitere Platte
18 Öffnungen in der Druckplatte
19 Öffnungen in der weiteren Platte
20 druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler
22 Schallwandlermodul
24 druckwasserfestes Gehäuse
26 Aufnahme
28 Druckplatte
30 Vibrationselement
32 Hohlraum
34 Durchbrüche in der Druckplatte
36 Gitter
38 Öffnungen des Gitters
40 flexible Membran
42 Zwischenraum zwischen Membran und Gitter
44 Deckel
46 Löcher des Deckels
48 Erhebungen
50 Verdickung der Druckplatte
52 Verbindungselemente
54 elektrische Schnittstelle
Claims
1 . Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) mit folgenden Merkmalen:
- einem Schallwandlermodul (22);
- einem druckwasserfesten Gehäuse (24), das eine Aufnahme (26) für das Schallwandlermodul (22) aufweist;
- einer Druckplatte (28), die das Schallwandlermodul (22) derart abdeckt, dass sich zwischen einem Vibrationselement (30) des Schallwandlermoduls und der Druckplatte (28) ein Hohlraum (32) ausbildet, der die Schallausbreitung ermöglicht;
- wobei die Druckplatte (28) eine Vielzahl von Durchbrüchen (34) aufweist, durch die der Schall die Druckplatte (28) passieren kann;
- einem Gitter (36), das die Durchbrüche (34) abdeckt und Öffnungen (38) aufweist, die einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Durchbrüche (34) der Vielzahl von Durchbrüchen (34);
- einer flexiblen Membran (40), die derart über das Gitter (36) gespannt ist, dass sich unter Normaldruck ein Zwischenraum (42) zwischen der Membran (40) und dem Gitter (36) ausbildet und unter Wasserdruck die Membran (40) auf dem Gitter (36) aufliegt;
- einem Deckel (44), der ausgebildet ist, die Membran (40) gegen grobe, äußere mechanische Einwirkung zu schützten und ein Schwingen der flexiblen Membran (40) zu ermöglichen, um den Schall durch Löcher in dem Deckel (44) auszusenden.
2. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß Anspruch 1 , wobei der Deckel (44) in Schallsenderichtung ein Löcherlabyrinth aufweist, um den Schall hindurchzulassen aber das Eindringen von festen Gegenständen zur Membran (40) zu erschweren.
3. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Gehäuse (24) derart geformt ist, dass das elektromagnetische Schallwandlermodul (22) passgenau in der Aufnahme (26) sitzt, um Hohlräume hinter dem Vibrationselement (30) zu verringern.
4. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Druckplatte (28) eine Wölbung aufweist, die in den Hohlraum (32) zwischen Druckplatte (28) und Vibrationselement (30) hineinragt, um den Hohlraum (32) zu verkleinern.
5. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Membran (40) überwiegend aus einem Polysiloxan besteht.
6. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Durchbrüche (34) der Druckplatte (28) einen Durchmesser zwischen 1 mm und 5mm oder einen zu einer Kreisfläche mit diesem Durchmesser entsprechenden Flächeninhalt aufweisen.
7. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Öffnungen (38) des Gitters (36) einen Durchmesser zwischen 0,3mm und 1 ,5mm oder einen zu einer Kreisfläche mit diesem Durchmesser entsprechenden Flächeninhalt aufweisen.
8. Druckwasserfester elektromagnetischer Schallwandler (20) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Membran (40) eine Dicke zwischen 0,5mm und 3mm aufweist.
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