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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufzugkabine, ein Aufzugsystem umfassend eine Aufzugkabine sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Aufzugsystems.
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Aufzugkabinen sind bekannt.
EP 4 021 836 B1 offenbart eine Aufzugkabine mit einem berührungsempfindlichen Bildschirmsystem.
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Eine solche Aufzugkabine hat den Nachteil, dass sie von einer Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit schlecht bedient werden kann. Weiterhin sind Aufzugkabinen oftmals für Rollstuhlfahrer sehr beengt und die Griffe an den Seiten beeinträchtigen den vorhandenen Platz zusätzlich.
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Es ist die Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu überwinden und insbesondere eine Aufzugkabine zu schaffen, welche von einer Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit und/oder von einem Rollstuhlfahrer unkompliziert bedient und verwendet werden kann.
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Die Aufgabe wird durch eine Aufzugkabine, ein Aufzugsystem umfassend eine Aufzugkabine sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Aufzugsystems gemäss den unabhängigen Patentansprüchen gelöst.
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Insbesondere wird die Aufgabe durch eine Aufzugkabine umfassend einen Innenraum gelöst. Der Innenraum wird durch eine Tür und eine gegenüberliegende Endwand oder eine weitere Tür, eine erste Seitenwand und eine der ersten Seitenwand gegenüberliegende zweite Seitenwand begrenz. Die erste Seitenwand und/oder die zweite Seitenwand weist eine Hauptfläche auf. Die Hauptfläche weist mindestens eine Ausnehmung auf. In der Ausnehmung ist ein Handlauf angeordnet. Der Handlauf kann horizontal angeordnet sein.
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In einer derartigen Aufzugkabine kann eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit den Handlauf in der Ausnehmung gut ertasten. Ausserdem wird durch den in der Ausnehmung angeordnete Handlauf der Bauraum effizient genutzt und der Platz für einen Rollstuhlfahrer optimiert. Somit ergibt sich durch den in der Ausnehmung angeordneten Handlauf eine platzsparende technische Lösung, die Aufzugkabine für eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit unkompliziert nutzbar zu machen.
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Eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit ist eine Person, die eingeschränkt oder gar nicht sehfähig ist, also blind.
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Die Wände können jeweils aus Edelstahl ausgebildet sein. Es ist möglich, dass die Wände zumindest teilweise als Spiegel ausgebildet sind. Es ist möglich, dass die Ausnehmung in der ersten Seitenwand und in der zweiten Seitenwand identisch ausgebildet ist. Dann kann eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit auf beiden Seitenwänden unkompliziert den Handlauf in der Ausnehmung finden. Der Handlauf kann aus Edelstahl ausgebildet sein. Sowohl der Handlauf als auch die Aussparung weisen eine Längsachse auf, wobei die Längsachsen jeweils in der Richtung der maximalen Ausdehnung der Aussparung bzw. des Handlaufs ausgebildet sind. Die Längsachse des Handlaufs kann auch die Rotationsachse des Handlaufs sein, sofern der Handlauf einen runden Querschnitt aufweist. Die Längsachsen können parallel beabstandet angeordnet sein.
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Es ist möglich, dass die Hauptfläche der ersten Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand in einem farblichen Kontrast zu einer Oberfläche der Ausnehmung ausgebildet ist. Beispielsweise kann die Hauptfläche der ersten Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand in einer dunklen Farbe lackiert sein und die Oberfläche der Ausnehmung kann in einer hellen Farbe lackiert sein. Dann kann die Ausnehmung von einer Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit, die ein geringes Sehvermögen aufweist, rasch erkannt werden und der Handlauf kann durch die Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit einfacher gefunden werden.
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Es ist möglich, dass zusätzlich zu der kontrastreichen Lackierung die Oberfläche der Ausnehmung beleuchtet ist oder wird. die Oberfläche der Ausnehmung kann indirekt beleuchtet sein. Durch die Beleuchtung zusätzlich zu der kontrastreichen Lackierung wir die optische Wahrnehmbarkeit der Ausnehmung und des Handlaufs weiter verbessert und für eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit wird es noch einfacher, die Ausnehmung und den Handlauf zu erreichen und zu ertasten.
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Alternativ oder zusätzlich wird die Aufgabe der Erfindung weiterhin durch eine Aufzugkabine umfassend einen Innenraum gelöst. Bei der Aufzugkabine kann es sich um eine Aufzugkabine wie vorhergehend beschrieben handeln. Der Innenraum der Aufzugkabine wird durch eine Tür und eine gegenüberliegende Endwand oder eine weiter Tür, eine erste Seitenwand und eine der ersten Seitenwand gegenüber liegende zweite Seitenwand begrenzt. In dem Innenraum ist ein haptisches Bedienpanel angeordnet. Das haptische Bedienpanel umfasst eine Oberflächenhaptik oder einen mechanischen Taster.
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Durch ein derartiges Bedienpanel kann eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit in der Aufzugkabine auf dem Bedienpanel komfortabel und rasch eine Eingabe eingeben und erhält haptische Informationen über die gewählte Taste und die tatsächliche Auswahl.
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Wenn es sich bei der Aufzugkabine um eine Kabine wie vorhergehend beschrieben handelt, dann hat die Aufzugkabine zusätzlich die gleichen Vorteile wie vorhergehend beschrieben.
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Ein haptisches Bedienpanel ist ein Bedienpanel, auf dem Schaltflächen so dargestellt werden können, dass sie haptisch erfassbar, also ertastbar sind. Es handelt sich daher um ein berührungsempfindliches Display mit haptischem Feedback. Das Display hat eine ebene Oberfläche und die haptischen Effekte werden durch eine Oberflächenhaptik erzeugt. Es ist möglich, dass auf dem haptischen Bedienpanel unterschiedliche haptische Schaltflächen aufschaltbar sind. Dann können auf dem haptischen Bedienpanel unterschiedliche haptischen Tasten dargestellt werden. Bei einem haptischen Bedienpanel ist es beispielsweise möglich, dass vier Stockwerktasten, sechs Stockwerktasten oder eine andere Anzahl von Stockwerktasten dargestellt wird. Es können auch andere Schaltflächen als die Stockwerktasten dargestellt werden. Somit können auf dem haptischen Bedienpanel unterschiedliche Schaltflächen aufgeschaltet werden, welche individuell positioniert werden können. Es ist auch möglich, die Schaltflächen je nach Benutzungssituation grösser oder kleiner auszubilden. Die haptischen Schaltflächen geben einem Benutzer jeweils ein haptisches Feedback, so dass ein Benutzer ertasten kann, auf welcher haptischen Schaltfläche er sich befindet. Es ist möglich, dass das haptische Display eine Oberfläche aus Verbundsicherheitsglas umfasst. Es ist möglich, dass auf dem haptischen Bedienpanel je nach Situation verschiedenen haptische Schaltflächen darstellbar sind. Beispielsweise ist es möglich, dass zunächst haptische Schaltflächen für eine Fahrt in ein höheres Stockwerk und eine Fahrt in ein niedrigeres Stockwerk angezeigt werden und sobald eine Fahrt in eine höheres oder ein niedrigeres Stockwerk ausgewählt wurde, eine Auswahl an konkreten Stockwerken angezeigt wird. Durch ein derartiges selektives Aufschalten von haptischen Schaltflächen können die haptischen Schaltflächen jeweils gross ausgebildet werden und eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit kann die Schaltflächen gut erstasten.
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Generell gibt es elektrodynamische, elektrotaktile oder vibrotaktile Aktuatoren für das Erzeugen einer Oberflächenhaptik. Die einfachste bereits von Mobiltelefonen bekannte Variante ist hierbei ein Vibrationsfeedback beim Drücken einer Taste. In einer optimierten Variante wird jedoch basierend auf der Modulation der Reibkraft und der Simulation der induzierten Vibration zwischen Oberfläche und Finger ein haptisches Feedback erzeugt. Grundsätzlich gibt es zwei Methoden zur Modulation der Reibungskraft. Einerseits ist dies die Erzeugung von Ultraschallvibrationen und andererseits von Elektrovibrationen. Bei der Elektrovibrationsmethode wird der Reibungskoeffizient durch elektrostatische Anziehungskraft erhöht, während er bei der Ultraschallvibrationsmethode durch die Erzeugung eines Luftfilms zwischen einem Finger und einer Oberfläche verringert wird. Um die induzierten Vibrationen auf einer haptischen Oberfläche zu simulieren, können neben den Techniken zur Reibungsmodulation auch vibrotaktile Verfahren eingesetzt werden. Auch können auf berührungsempfindlichen Displays Texturen und damit beispielsweise Schalterumrisse haptisch dargestellt werden.
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Es ist möglich, dass die Hauptfläche der erste Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand zwei Ausnehmungen aufweist. Es ist möglich, dass zwischen den Ausnehmungen im Wesentlichen in der Mitte zwischen Tür und Endwand oder weiterer Tür ein Bedienpanel angeordnet ist. Bei dem Bedienpanel kann es sich um ein haptisches Bedienpanel handeln wie vorhergehend beschrieben. Wenn es sich bei dem Bedienpanel um ein haptisches Bedienpanel handelt wie vorhergehend beschrieben, dann hat das Bedienpanel die gleichen Vorteile wie vorhergehend beschrieben. Ausserdem ist es möglich, dass das haptische Bedienpanel dieselben Ausgestaltungen aufweist wie vorhergehend beschrieben.
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Durch eine Anordnung des Bedienpanels im Wesentlichen in der Mitte zwischen Tür und Endwand oder weiterer Tür wird gewährleistet, dass das Bedienpanel von einem Benutzer gut erreichbar ist. Personen mit reduzierter Mobilität (PRM), beispielsweise ein Rollstuhlfahrer oder einer Person, die auf einen Rollator angewiesen ist, können sich in einer Aufzugkabine nur sehr eingeschränkt bewegen und nur bestimmte Positionen einnehmen, weil neben der entsprechenden Person noch ein Rollstuhl oder ein Rollator in der Aufzugkabine angeordnet werden muss. Durch eine derartige Positionierung ist das Bedienpanel somit auch für PRM gut erreichbar. Dieser Vorteil ergibt sich unabhängig davon, ob es sich bei dem Bedienpanel um ein haptisches Bedienpanel handelt oder um ein Bedienpanel mit mechanischen Tastern, die nicht anders anordenbar sind. Unabhängig davon, ob es sich bei dem Bedienpanel um ein haptisches Bedienpanel handelt oder um ein Bedienpanel mit mechanischen Tastern, ist das Bedienpanel jeweils durch den Handlauf von einer Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit gut erreichbar und ertastbar. Zusätzlich zu diesem Vorteil ergeben sich weitere vorteilhafte Eigenschaften wie vorhergehend beschrieben, wenn es sich bei dem Bedienpanel um ein haptisches Bedienpanel mit variabel programmierbaren Schaltflächen handelt. Somit kann in der Aufzugkabine sowohl ein haptisches Bedienpanel oder alternativ ein Bedienpanel mit mechanischen Tastern ausgebildet sein, wobei die Aufzugkabine die spezifischen Vorteile eines haptischen Bedienpanels aufweist, wenn in der Aufzugkabine ein haptisches Bedienpanel angeordnet ist. Insbesondere wirken die Vorteile weiterhin synergistisch, da eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit durch den Handlauf zum Bedienpanel geleitet wird und damit gleich die Erkennung einer derartigen Person durch Berührung des Randes des Bedienpanels ermöglicht wird.
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Es ist möglich, dass der Handlauf im Wesentlichen innerhalb der Ausnehmung anordenbar ist. Dann ist der Handlauf vollständig in der Ausnehmung angeordnet und die Ebene, in der die Hauptfläche der ersten Seitenwand und/oder der zweiten Seitenwand angeordnet ist, schneidet den Handlauf nicht. Durch eine derartige Anordnung des Handlaufs wird er Bauraum effizient genutzt. Ausserdem können sich Benutzer in der Aufzugkabine aufhalten oder durch die Aufzugkabine zirkulieren, ohne dass der Handlauf im Weg ist.
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Bei einer Tür, deren Türöffnung an einer Seite ist, ist der Handlauf in der Ausnehmung bevorzugt an der Seite der Türöffnung angeordnet. Bei einer Tür, die in der Mitte öffnet, ist der Handlauf bevorzugt auf der rechten Seite von der Tür aus gesehen angeordnet. Auch ist das Bedienpanel jeweils auf der Öffnungsseite oder rechts angeordnet, sofern nur eine Tür vorhanden ist.
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Es ist möglich, dass das Bedienpanel relativ zur Wandfläche eine Neigung im Bereich von 0 bis 10° aufweist. Es ist möglich, dass das Bedienpanel relativ zur Wandfläche eine Neigung im Bereich von 1° bis 8° aufweist. Es ist möglich, dass das Bedienpanel relativ zur Wandfläche eine Neigung im Bereich von 2° - 7° aufweist. Es ist möglich, dass das Bedienpanel relativ zur Wandfläche eine Neigung von 3° aufweist.
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Durch ein derartig geneigtes Bedienpanel muss die Hand eines Benutzers bei der Bedienung des Bedienpanels nicht so stark abgewinkelt werden und das Bedienpanel ist komfortabel durch einen Benutzer bedienbar. Ausserdem können durch eine Neigung des Bedienpanels angezeigte Symbole auf dem Bedienpanel durch einen Benutzer besser gesehen werden.
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Es ist möglich, dass der Handlauf direkt zum Bedienpanel führt.
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Dann kann ein Benutzer den Handlauf berühren und sich an dem Handlauf entlang zu dem Bedienpanel tasten. Dadurch wird es für Menschen mit reduzierter Sehfähigkeit vereinfacht, in der Aufzugkabine das Bedienpanel zu finden. Wenn die Ausnehmung in einem farblichen Kontrast zur Oberfläche einer der Seitenwände steht und der Kontrast gar durch eine Beleuchtung verstärkt wird, kann eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit, wenn sich die Tür der Aufzugkabine öffnet, durch den Farbkontrast die Ausnehmung mit dem Handlauf erkennen, den Handlauf ertasten und sich entlang des Handlaufs zu dem Bedienpanel tasten. Somit ergibt sich eine sehr gute Bedienbarkeit und Benutzbarkeit der Aufzugkabine durch Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit.
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Das Bedienpanel kann auf einer Höhe von im Wesentlichen 80 cm-120 cm über einem Boden der Aufzugkabine angeordnet sein. So kann es von allen Benutzern des Aufzugs, insbesondere von PRM, leicht erreicht werden.
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Es ist möglich, dass das Bedienpanel ein Lautsprecher umfasst. Es ist möglich, dass das Bedienpanel ein Mikrofon umfasst.
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Durch die Anordnung eines Lautsprechers ist es möglich, eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit bei der Bedienung des Bedienpanels zu unterstützen. Beispielsweise kann der Person durch den Lautsprecher ein entsprechendes Stockwerk angesagt werden, wenn die Person eine entsprechende haptische Bedienfläche berührt. Wenn die Person die haptische Bedienfläche für das zweite Stockwerk berührt, ertönt beispielsweise die Ansage «zweites Stockwerk» aus dem Lautsprecher. Dadurch wird die Bedienung des Bedienpanels in der Aufzugkabine für eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit weiter vereinfacht. Wenn das Bedienpanel ein Mikrofon umfasst, ist es möglich, eine Sprechverbindung zwischen der Aufzugkabine und einer Notrufzentrale und/oder einer Bedienzentrale herzustellen. Beispielsweise ist es möglich, dass auf Knopfdruck in der Aufzugkabine oder bei einem bestimmten Benutzungsverhalten eine Sprachverbindung zwischen der Aufzugkabine und einem Sicherheitsdienst einer Bedienzentrale hergestellt wird. Dann kann der Sicherheitsdienst einer Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit bei der Bedienung des Bedienpanels helfen, wenn die Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit bei der Bedienung des Bedienpanels Schwierigkeiten hat. Weiterhin ist auch eine sprachgesteuerte Bedienung mit Lautsprecher und Mikrofon möglich.
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Es ist möglich, dass das oberflächenhaptische Bedienpanel derartig ausgebildet ist, dass je nach Status der Aufzugkabine andere haptisch erkennbare Schaltflächen anzeigbar sind.
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Dadurch wird die Anzeige und die Bedienung des Bedienpanels optimiert und damit vereinfacht. Beispielsweise ist es möglich, für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit grössere Schaltflächen vorzusehen, die besser erkennbar und erstastbar sind. Ausserdem ist es so möglich, beispielsweise zunächst abzufragen, ob ein Fahrgast in ein höheres Stockwerk oder in ein niedrigeres Stockwerk fahren möchte. Wenn ein Fahrgast eine entsprechende Fahrtrichtung ausgewählt hat, können anschliessend die einzelnen Stockwerke angezeigt werden. Da dann potenziell weniger Schaltfläche auf dem haptischen Bedienpanel angezeigt werden müssen, können die einzelnen Schaltflächen grösser ausgebildet werden. Dadurch wird die Bedienbarkeit für einen Fahrgast vereinfacht und verbessert, was insbesondere Fahrgästen mit eingeschränkter Sehfähigkeit zugutekommt.
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Weiterhin ist es möglich bei einem Status Brandfall, oder Notfall keine Fahrzieltasten anzuzeigen.
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Es ist möglich, dass die Aufzugkabine einen Sensor und/oder eine Kamera umfasst. Mit dem Sensor und/oder der Kamera kann ein Rollstuhlfahrer detektierbar sein.
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Durch eine Kamera in der Aufzugkabine ist es möglich, dass eine Bildaufnahme aus der Aufzugkabine in eine Bedienzentrale übertragen wird. Das Bild kann automatisch ausgewertet werden und per Bilderkennung die Anwesenheit eines Rollstuhlfahrers detektieren. Auch kann eine Sicherheitsperson in der Bedienzentrale feststellen, wenn eine Person in der Aufzugkabine Hilfe benötigt und der Person in der Aufzugkabine über die Kamera und den Lautsprecher assistieren. Wenn sich ein Rollstuhlfahrer in der Aufzugkabine befindet, ist ein Grossteil des Innenraums der Aufzugkabine schon genutzt und es passen keine Benutzer oder zumindest nicht mehr viele weitere Benutzer in die Aufzugkabine. Dann kann Benutzern, die die Aufzugkabine betreten wollen, angezeigt werden, dass die Aufzugkabine voll ist und mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Ausserdem ist es möglich, dass eine direkte Fahrt von dem Start der PRM bis zum Ziel der PRM durchgeführt wird, ohne dass die Aufzugkabine in einem weiteren Stockwerk hält. Die direkte Fahrt ist eine Prioritätsfahrt. So wird verhindert, dass die Aufzugkabine in einem weiteren Stockwerk hält, an der ohnehin keine weiteren Fahrgäste zusteigen können, weil die Aufzugkabine bereits voll belegt ist. Dadurch werden unnötige Halte vermieden und die Aufzugkabine kann rasch das Ziel der Prioritätsfahrt erreichen und anschliessend weitere Fahrgäste aufnehmen und transportieren. Somit ist eine solche Aufzugkabine in einem Aufzugsystem einsetzbar, welches besonders effizient und benutzerfreundlich ist.
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Die Erfindung wird weiterhin durch ein Aufzugsystem umfassend eine Aufzugkabine wie vorhergehend beschrieben sowie einen Aufzugschacht gelöst. Das Aufzugsystem umfasst eine Steuerung. Das Aufzugsystem kann eine Führungsschiene für die Aufzugkabine umfassen, die zwischen dem Bedienpanel und einer Schachtwand angeordnet sein kann.
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Durch die Steuerung ist die Aufzugkabine im Schacht steuerbar. Auch die Türöffnungen und Stati der Aufzugkabine sind durch die Steuerung steuerbar.
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Durch die Anordnung des Bedienpanels vor der Führungsschiene ist es möglich, den Platz beidseitig der Führungsschiene und des Bedienpanels für die Ausnehmungen und den eingelassenen Handlauf wir vorhergehend beschrieben zu nutzen. Somit wird der vorhandene Platz optimal genutzt.
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Wenn die Führungsschiene wie vorhergehend beschrieben zwischen dem Bedienpanel und der Schachtwand angeordnet ist, dann kann es sich um ein Bedienpanel nach dem Stand der Technik handeln, bei dem gewöhnliche Taster verbaut sind. Es kann sich allerdings auch um ein haptisches Bedienpanel handeln, auf dem unterschiedliche haptische Schaltflächen aufschaltbar sind. Wenn die Führungsschiene nicht zwischen dem Bedienpanel und der Schachtwand angeordnet ist, dann handelt es sich bei dem Bedienpanel um ein haptisches Bedienpanel, auf dem unterschiedliche haptische Schaltflächen aufschaltbar sind.
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Es ist möglich, dass der Aufzugschacht Türöffnungen umfassen, wobei zumindest an einer Aussenwand einer Türöffnung ein Etagentableau zum Anfordern der Aufzugkabine angeordnet ist, wobei das Etagentableau ein oberflächenhaptisches Display umfasst.
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Ein oberflächenhaptisches Etagentableau hat im Wesentlichen die gleichen Vorteile wie ein oberflächenhaptisches Display wie vorhergehend beschrieben. Durch ein oberflächenhaptisches Etagentableau können Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit die Aufzugkabine über das Etagentableau anfordern, indem sie die haptische Anzeige auf dem Display ertasten. Dadurch ist das Aufzugsystem für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit komfortabel nutzbar.
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Es ist möglich, dass an einer Aussenwand von jeder Türöffnung ein Etagentableau angeordnet ist. Dann ist eine Aufzugkabine von jeder Türöffnung aus von Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit anforderbar.
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Die Aufgabe der Erfindung wird weiterhin durch ein Verfahren zum Betreiben eines Aufzugssystems wie vorgehend beschrieben gelöst. In dem Verfahren steuert die Steuerung die Anzeige auf dem Bedienpanel und insbesondere dem Etagentableau und das Bedienpanel und/oder das Etagentableau hat einen Standardmodus und einen Unterstützungsmodus.
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Der Standardmodus kommt bei Personen ohne Einschränkungen zum Einsatz. Der Unterstützungsmodus kommt bei eingeschränkten Personen zum Einsatz, beispielsweise bei sehbehinderten Personen oder PRM, wie Rollstuhlfahrer oder Personen mit einem Rollator.
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Durch den Standardmodus und den Unterstützungsmodus können Personen ohne Einschränkungen das Aufzugsystem wie gewohnt nutzen und auch eine komfortable Nutzung des Aufzugsystems von Personen mit Einschränkungen wird gewährleistet. Somit ist das Verfahren vielseitig einsetzbar.
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In dem Verfahren können auf dem Bedienpanel und/oder auf dem Etagentableau dargestellte Ziele als Schaltflächen optisch und haptisch dargestellt werden. Bei Berührung einer Schaltfläche kann ein haptisches Feedback erfolgen. Dabei können beispielsweise zwei unterschiedlich starke Schaltflächendrücke, welche ein Benutzer auf die Schaltfläche aufbringt, registriert werden.
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Durch ein haptisches Feedback kann ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit ertasten, auf welcher Schaltfläche sich seine Finger befinden. Somit wird durch diesen Verfahrensschritt die Bedienung des Bedienpanels und/oder des Etagentableaus durch einen Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit vereinfacht. Durch die Registrierung von unterschiedlichen Schaltflächendrücken, welcher ein Benutzer auf die Schaltfläche aufbringt, können zwei unterschiedliche haptische Reaktionen des Bedienpanels und/oder des Etagentableaus ausgelöst werden. Bei einem ersten Schaltflächendruck eines Benutzers kann das Bedienpanel und/oder das Etagentableau als haptisches Feedback eine haptische Information darüber senden, auf welcher Schaltfläche sich der Finger des Benutzers befindet. Es ist beispielsweise möglich, dass die Schaltfläche zweimal kurz vibriert, wenn sich der Finger des Benutzers auf der Schaltfläche für das zweite Stockwerk befindet, oder dass die entsprechende Schaltfläche dauerhaft in einem alternierenden Rhythmus vibriert, wenn sich der Finger des Benutzers auf der Schaltfläche für einen Alarm befindet. Bei einem zweiten Schaltflächendruck, welcher von dem Benutzer auf die Schaltfläche aufgebracht wird, kann ein entsprechender Befehl umgesetzt oder ausgelöst werden. Wenn der Benutzer beispielsweise die Schaltfläche des zweiten Stockwerks mit dem zweiten Schaltflächendruck drückt, wird die Aufzugkabine in das zweite Stockwerk verfahren. Wenn der Benutzer die Schaltfläche für den Alarm mit einem zweiten Schaltflächendruck drückt, wird ein Alarmruf ausgelöst. Durch die zwei unterschiedlich registrierbaren Schaltflächendrücke kann dem Benutzer somit ein haptisches Feedback über die Taste gegeben werden, auf der sich sein Finger befindet und es kann ein Befehl des Benutzers entgegengenommen werden. Dadurch ist das Verfahren für sehbehinderte Benutzer vorteilhaft durchführbar.
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Es ist möglich, dass die Steuerung bei Detektion einer Person mit eingeschränktem Sehvermögen das Bedienpanel und/oder das Etagentableau in den Unterstützungsmodus schaltet. Es ist möglich, dass bei der Detektion einer Person mit eingeschränktem Sehvermögen eine Sprachausgabe in der Aufzugkabine und/oder bei dem Etagentableau aktiviert wird. Die Detektion der Person mit eingeschränktem Sehvermögen kann durch eine Detektion einer Berührung eines Randes des Bedienpanels stattfinden.
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Durch einen solchen Verfahrensschritt passt sich das Verfahren automatisch an ein bestimmtes Nutzungsverhalten an. Somit ist das Verfahren sowohl für uneingeschränkte Benutzer als auch für eingeschränkte Benutzer benutzerfreundlich und komfortabel durchführbar. Die Detektion eines Benutzers mit eingeschränkter Sehfähigkeit durch eine Berührung am Rande des Bedienpanels ist insbesondere daher sinnvoll, da die Person mit ihren Händen bevorzugt entlang des Handlaufs nach dem Panel tastet. Sie wird daher den Rand des Panels zunächst ertasten. Ein solches Vorgehen ist bei einer sehenden Person nicht zu erwarten. Somit kann bei Berührung des Randes des Bedienpanels in den Unterstützungsmodus geschaltet werden und auch das akustische Feedback eingeschaltet wird.
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Es ist möglich, dass bei der Berührung des Bedienpanels durch die Person mit eingeschränktem Sehvermögen ein haptisches Feedback und /oder die Tastentextur wie beispielsweise die Ränder der auf dem Display dargestellten Tasten, bei der Berührung einer Schaltfläche aktiviert wird und gleichzeitig eine akustische Information, beispielsweise zum Standort der Aufzugkabine, ausgegeben wird. Die Oberflächenhaptik kann auch im Standardmodus aktiviert sein, da auch sehende Personen ein haptisches Feedback auf die Position ihres Fingers auf dem Display oder auf das tatsächliche Eingeben eines Stockwerkziels hilft.
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Dann erhält ein sehbehinderter Benutzer sowohl eine haptische als auch eine akustische Rückmeldung. Die Rückmeldung ist somit redundant oder noch angereichert, was die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass der Benutzer eine Information nicht wahrnimmt. Dadurch wird die Benutzerfreundlichkeit erhöht.
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Es ist möglich, dass durch Verschieben des Fingers im Unterstützungsmodus von einer dargestellten Schaltfläche zur nächsten ein haptisches Feedback bei jeder Schaltfläche abgegeben wird, allerdings bei reiner Berührung keine Eingabe erfolgt, wobei eine Eingabe erfolgt, sobald der Druck erhöht wird. Es ist möglich, dass bei dem erhöhten Druck eine Sprachausgabe zum gewählten Ziel erfolgt.
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Durch einen derartigen Verfahrensschritt wird ein Benutzer beim Berühren der Schaltflächen durch ein haptisches Feedback bei der Auswahl der richtigen Schaltfläche unterstützt und wenn eine Schaltfläche gedrückt und damit aktiviert wird, wird dem Benutzer akustisch bestätigt, dass die Schaltfläche gedrückt wurde. Auch kann eine akustische Ansage des aktuell mit dem Finger berührten Ziels erfolgen, damit der Nutzer weiss, welches Ziel er aktuell wählen würde. Somit sorgt der Verfahrensschritt dafür, dass der Benutzer unkompliziert und rasch die passende Schaltfläche findet und eine Aktivierung der Schaltfläche bestätigt wird. Dadurch wird der Fahrkomfort des Benutzers erhöht, da der Benutzer unmittelbar weiss, dass der entsprechende Befehl von dem Aufzugssystem entgegengenommen wurde und ausgeführt wird.
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Es ist möglich, dass bei dem Verschieben des Fingers im Unterstützungsmodus von einer dargestellten Schaltfläche zur nächsten ein akustisches Feedback bei jeder Schaltfläche abgegeben wird. Dann bekommt der Benutzer beim Streichen über die Schaltflächen mit den Fingern unmittelbar eine akustische Rückmeldung und die Bedienbarkeit des Aufzugsystems durch den Benutzer wird weiter erleichtert. Es ist auch möglich, den Informationsgehalt der aktuell berührten Taste, wie das Zielstockwerk oder die Alarmglocke oder ähnliches durch eine Textur darzustellen, so dass ein Nutzer das dargestellte Symbol erfühlen kann. Denkbar ist auch die Darstellung einer Textur in Brailleschrift, obwohl optisch eine normale Zahl angezeigt wird.
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Es ist möglich, dass im Unterstützungsmodus die angezeigten Schaltflächen des Bedienpanels und/oder des Etagentableaus an dem Ort auf dem Bedienpanel und/oder dem Bedientableau angezeigt werden, wo die Finger auf dem Display registriert werden.
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Dann berührt ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit unmittelbar eine Schaltfläche, wenn er das Bedienpanel gefunden hat und der Benutzer erhält unmittelbar haptisches und/oder akustisches Feedback. Er muss die angezeigten Tasten nicht mit dem Finger auf dem Display suchen, sondern das Display reagiert auf die Berührung und zeigt die Tasten dort an, wo der Finger gerade das Display berührt. Es ist dann möglich, jeweils die nächsten Stockwerke anzuzeigen, oder auch beispielsweise ein wahrscheinlichstes Ziel. Dies kann bei einem Haus beispielsweise eine Arztpraxis oder ähnliches sein, die viel frequentiert ist. Ein solcher Verfahrensschritt vereinfacht die Bedienung des Aufzugssystems durch einen Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit.
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Es ist somit möglich, dass ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit das haptische Bedienpanel berührt und ihm unmittelbar haptisch eine Schaltfläche aufgeschaltet wird. Dann wird die haptische Schaltfläche genau dort aufgeschaltet, wo der Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit die haptische Schaltfläche berührt. Somit muss der Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit die haptische Schaltfläche nicht aufwändig suchen, sondern erhält direkt haptisches Feedback von der haptischen Schaltfläche und kann so direkt die haptische Schaltfläche betätigen oder eine andere haptische Schaltfläche auswählen. Ein solcher Verfahrensschritt erhöht somit den Bedienkomfort für Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit.
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Es ist möglich, dass eine Person mit reduzierter Mobilität (PRM) in der Aufzugkabine detektiert wird und die Steuerung des Aufzugsystems in eine PRM-Prioritätsfahrt schaltet. Die PRM kann ein Rollstuhlfahrer oder eine Person mit einem Rollator oder Kinderwagen sein.
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Eine PRM-Prioritätsfahrt ist eine direkte Fahrt von dem Startstockwerk der PRM bis zum Zielstockwerk der PRM, ohne dass die Aufzugkabine in einem weiteren Stockwerk hält. So wird verhindert, dass die Aufzugkabine in einem weiteren Stockwerk hält, wo ohnehin keine weiteren Fahrgäste zusteigen können, weil die Aufzugkabine bereits durch die PRM vollständig belegt ist. Dadurch werden unnötige Halte und vermieden und die Aufzugkabine kann rasch ihr Ziel erreichen und anschliessend rasch weitere Fahrgäste transportieren. Ein solcher Verfahrensschritt sorgt somit dafür, dass die Aufzugkabine in dem Aufzugsystem rasch Verfahren wird, die PRM schnell ins Zielstockwerk gelangt und die Fahrzeugkabine dann möglichst zeitnah weiteren Fahrgästen zur Verfügung steht. Es ergibt sich durch den Verfahrensschritt somit ein schneller Transport der PRM, was sowohl der PRM als auch den weiteren Personen, die den Aufzug nach der Prioritätsfahrt benutzen möchte, zugutekommt.
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Es ist auch möglich, dass auf den einzelnen Etagen PRM durch einen Sensor oder eine Kamera vor der Etagentür erkennbar sind. Alternativ kann auch ein separater PRM-Taster angezeigt werden. Bei Aktivierung einer PRM-Prioritätsfahrt auf einem Etagentableau, wird in allen anderen Etagen kein Zustieg mehr ermöglicht und es werden nur die aktuell in der Kabine befindlichen Personen zu ihrem Zielort transportiert. Auf den übrigen Tableaus und auf dem Bedienpanel sind keine Zielwahlen mehr möglich. Die Kabine fährt dann zu dem Anforderungsstockwerk der PRM-Prioritätsfahrt und die PRM kann ungehindert die Kabine betreten und ihr Ziel wählen.
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Es ist möglich, dass die Steuerung das Aufzugsystem in einen Notrufmodus schaltet, wenn auf dem Bedienpanel eine Notrufschaltfläche gedrückt wird.
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Dann kann einem Benutzer des Aufzugsystems rasch zur Hilfe geeilt werden.
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Es ist möglich, dass die Notrufschaltfläche drei Sekunden gedrückt werden muss, bis die Steuerung das Aufzugsystem in einen Notrufmodus schaltet. Es ist möglich, dass in dem Notrufmodus auf dem Bedienpanel ein Signal erscheint, beispielsweise "Notruf erkannt und abgesetzt". Es ist möglich, dass ein korrespondierendes haptisches Signal ausgebildet wird und/oder dass ein korrespondierendes akustisches Signal ertönt. Es ist möglich, dass in dem Notrufmodus eine Sprachkommunikation zwischen der Aufzugkabine und einer Bedienzentrale und/oder einer Notrufzentrale aufgebaut wird. Es ist möglich, dass durch die Steuerung erkennbar ist, ob nach dem Aufbau der Sprachkommunikation eine Spracheingabe erfolgt. Wenn keine Spracheingabe erfolgt, kann eine visuelle und/oder haptische Kommunikation über das Bedienpanel aufgebaut werden. Beispielsweise können über das Bedienpanel visuell und/oder haptisch Ja/Nein-Fragen mit entsprechenden Auswahlmöglichkeiten aufgeschaltet werden, beispielsweise die Frage «Brauchen Sie Hilfe?» mit den korrespondierenden Schaltflächen «Ja» und «Nein». Dadurch entsteht ein Zwei-Sinne-Notruf, der sowohl visuell als auch haptisch durchgeführt werden kann. So ist es auch Menschen mit beeinträchtigtem Hörvermögen möglich, einen Notruf abzusetzen und mit einer Bedienzentrale und/oder einer Notrufzentrale zu kommunizieren.
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Es ist möglich, dass in dem Notrufmodus auf allen Etagentableaus, welche nicht an einem Haupthalt ausgebildet sind, angezeigt wird, dass der Aufzug nicht zu benutzen ist. Beispielsweise kann angezeigt werden: «Aufzug nicht benutzen. Störung mit Personeneinschluss. Hilfe kommt!».
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Ein Haupthalt ist der Halt, an dem die Rettungskräfte den besten Zugriff auf eine Aufzugkabine haben und an dem Benutzer des Aufzugs am besten flüchten können, beispielsweise bei einem Brand. Der Haupthalt kann im Erdgeschoss sein. Es ist möglich, dass in dem Notrufmodus auf dem Etagentableau bei dem Haupthalt die Position der Aufzugkabine angegeben ist. Dann kann die Position der Aufzugkabine in dem Aufzugsystem durch die Rettungskräfte an dem Haupthalt rasch festgestellt werden und die Hilfe kann schnell organisiert werden.
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Es ist möglich, dass bei einer Quittierung des Notrufs an der Aufzugsteuerung durch die Rettungskräfte auf dem Bedienpanel visuell und/oder akustisch und/oder haptisch angezeigt wird, dass die Rettungskräfte vor Ort angekommen sind.
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Es ist möglich, dass, sofern eine Notsituation in der Aufzugkabine, beispielsweise mit der Kamera über automatische Bilderkennung oder durch einen Sicherheitsdienst, detektiert wird, die Steuerung einen automatischen Notruf absendet. Es ist möglich, dass, sofern eine Notsituation in der Aufzugkabine detektiert wird, die Steuerung die Aufzugkabine in einen Haupthalt fährt.
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Eine Notsituation kann beispielsweise ein Sturz eines Benutzers oder ein Brand sein. Durch eine Fahrt an den Haupthalt kann den Personen, welche sich in der Notsituation befinden, schnell geholfen werden.
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Es ist möglich, dass die Steuerung bei Empfang einer Brandmeldung die Aufzugkabine in den Haupthalt fährt. Es ist möglich, dass die Steuerung, sofern Personen beim Brandfall in der Aufzugkabine detektiert werden, ein automatischer Notruf ausgesendet wird. Es ist möglich, dass auf dem Bedienpanel keine Zielflächen angezeigt werden, wenn ein automatischer Notruf ausgesendet wird. Auch auf den Etagentableaus ist dann kein Ruf oder Zielwahl möglich.
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Durch einen derartigen Verfahrensschritt wird gewährleistet, dass im Brandfall möglichst schnell Hilfe erreicht wird und dass Personen, welche durch den Brandfall betroffen sind, möglichst rasch geholfen werden kann.
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Die Erfindung wird in den folgenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- Eine Draufsicht auf ein Etagentableau,
- Figur 2
- eine Ansicht eines Etagentableaus,
- Figur 3
- eine Ansicht eines Aufzugsystems,
- Figur 4
- eine Ansicht eines Aufzugsystems mit einem Etagentableau,
- Figur 5
- eine Draufsicht auf ein Aufzugsystem,
- Figur 6
- eine Draufsicht auf ein Aufzugsystem mit einem Rollstuhlfahrer,
- Figur 7
- eine Draufsicht auf ein Aufzugsystem mit einem Benutzer und einem Rollator,
- Figur 8
- eine Ansicht eines Bedienpanels mit einem Handlauf,
- Figur 9
- eine Ansicht eines Etagentableaus,
- Figur 10
- eine Darstellungsvarianten eines Bedienpanels,
- Figur 11
- eine Darstellungsvariante eines Bedienpanels mit einem Tastenfeld,
- Figur 12
- eine Darstellungsvariante eines Bedienpanels mit Stockwerktasten,
- Figur 13
- eine Ansicht eines Bedienpanels und eines Etagentableaus,
- Figur 14
- eine Ansicht eines Bedienpanels mit einer Kamera und eines Etagentableaus mit einer Kamera,
- Figur 15
- ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens.
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Die Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Etagentableau 22. Das Etagentableau 22 umfasst mehrere haptische Schaltflächen 23, von denen beispielhaft eine haptische Schaltfläche 23 auf dem Display mit einem Referenzzeichen versehen ist. Das Etagentableau 22 weist im Wesentlichen eine rechteckige Grundfläche auf. Das Etagentableau 22 umfasst ein Display, wobei die angezeigten Schaltflächen anpassbar sind. In dem dargestellten Beispiel ist die Schaltfläche 23 eine Anforderung für eine Fahrt nach oben.
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Das Etagentableau kann reine Anzeigen und Schaltfläche mit Oberflächenhaptik, die anwählbar sind, umfassen. Die Schaltflächen 23 auf dem Etagentableau 22 sind somit individuell anpassbar. Es ist beispielsweise möglich, dass auf dem Etagentableau 22 dargestellt wird, wenn die Aufzugkabine (nicht dargestellt) eine Prioritätsfahrt ausführt oder wenn das Aufzugsystem (nicht dargestellt) in einem Brandfall nicht benutzbar ist. Ausserdem ist es möglich, dass auf dem Etagentableau 22 an einem Haupthalt die Position der Aufzugkabine (nicht dargestellt) anzeigt, so dass eine Rettungsmannschaft die Position der Aufzugkabine unmittelbar erkennen kann, wenn sie das Gebäude mit der Aufzugkabine (nicht dargestellt) betritt.
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Die Figur 2 zeigt eine Ansicht eines Etagentableaus 22. Das Etagentableau 22 ist ausgebildet wie das Etagentableau 22 aus der Figur 1. Das Etagentableau 22 ist in Bezug auf eine Fläche, auf der es angebracht ist, um den Neigungswinkel 24 geneigt ausgebildet. Durch die Neigung des Etagentableaus 22 können die haptischen Schaltflächen 23 gut durch einen Benutzer optisch erkannt werden, wenn er sich vor dem Etagentableau 22 befindet. Dies ist sowohl bei stehenden Benutzern möglich als auch bei Benutzern, die sich in einem Rollstuhl befinden. Ausserdem können die Schaltflächen durch die Neigung komfortabel durch einen Rollstuhlfahrer oder durch eine stehende Person bedient werden.
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Die Figur 3 zeigt eine Ansicht eines Aufzugsystems 35. Das Aufzugsystem 35 weist eine Aufzugkabine 1 auf. Die Aufzugkabine 1 umfasst einen Innenraum 2, welcher von der Endwand 4, der ersten Seitenwand (nicht dargestellt) sowie der zweiten Seitenwand 7 begrenzt wird. Ausserdem kann der Innenraum 2 von der Tür 3 begrenzt werden, wenn die Tür 3 geschlossen ist. In der Figur 3 ist die Tür 3 allerdings geöffnet, wodurch der Innenraum 2 der Aufzugkabine 1 sichtbar ist. Durch die Öffnung der Tür 3 ist die Türöffnung 20 gebildet. Die zweite Seitenwand 7 weist eine Hauptfläche 8 auf. Aus der Hauptfläche 8 der Seitenwand 7 sind zwei Ausnehmungen 9 ausgenommen. In den beiden Ausnehmungen 9 ist jeweils ein Handlauf 10 angeordnet. Der Handlauf 10 führt zu dem haptischen Bedienpanel 11 auf einem Display. Somit kann sich ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit an dem Handlauf 10 entlang zu dem haptischen Bedienpanel 11 tasten. Durch diese Anordnung des haptischen Bedienpanels 11 im Bereich des Handlaufs 10 wird somit eine komfortable Nutzung des Aufzugsystems 35 durch einen Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit gewährleistet. Der Benutzer mit der eingeschränkten Sehfähigkeit kann dann das haptische Bedienpanel 11 ertasten.
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Ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit wird das haptische Bedienpanel 11 zunächst am Rand des haptischen Bedienpanels 11 ertasten. Ein solches Verhalten ist von einem Benutzer ohne eingeschränkte Sehfähigkeit nicht zu erwarten. Es ist möglich, dass das haptische Bedienpanel 11 durch die Ertastung des Benutzers mit eingeschränkter Sehfähigkeit am Rand des haptischen Bedienpanels 11 erkennt, dass es von einem Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit benutzt wird. Dann kann das haptische Bedienpanel 11 an der Stelle, an der der Benutzer das haptische Bedienpanel 11 berührt, eine haptische Schaltfläche 23 aufschalten. Dann ertastet der Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit unmittelbar die haptische Schaltfläche 23 und muss die haptische Schaltfläche 23 nicht aufwändig suchen. Somit wird der Bedienkomfort des haptischen Bedienpanels 11 erhöht und auch ein Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit kann das haptische Bedienpanel 11 rasch und unkompliziert bedienen. Somit erkennt das haptische Bedienpanel 11 die Position eines Fingers (nicht dargestellt) eines Benutzers und schaltet genau an dieser Stelle eine haptische Schaltfläche 23 auf.
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Es ist möglich, dass das haptische Bedienpanel 11 eine haptische Schaltfläche 23 aufschaltet, deren Aktivierung am wahrscheinlichsten ist. Dies kann in die Steuerung (nicht dargestellt) einprogrammiert sein oder durch eine empirische Rückkopplung in der Steuerung festgestellt werden. Bei einem Kellerstockwerk, welches unter dem Hauptstockwerk liegt, und mehreren Stockwerken, die über dem Hauptstockwerk liegen, kann beispielsweise in die Steuerung einprogrammiert sein, dass zunächst eine haptische Schaltfläche 23 für eine Fahrt in die oberen Stockwerke angezeigt wird wenn sich die Aufzugkabine 1 in dem Hauptstockwerk befindet, weil es allein aufgrund der Mehrzahl der oberen Stockwerke und der Einzahl des Kellerstockwerks am wahrscheinlichsten ist, dass eines der oberen Stockwerke das Ziel einer Fahrt ist, wenn man voraussetzt, dass alle Stockwerke mit einer gleichen Wahrscheinlichkeit angefahren werden, also gleich frequentiert sind.
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Es ist auch möglich, dass das Aufzugsystem 35 die Fahrten mitzählt und durch eine entsprechende Empirie die Wahrscheinlichkeit ausrechnet, mit der eine Fahrt in eine Bestimmte Richtung oder in ein bestimmtes Stockwerk geht und eine entsprechende haptische Schaltfläche 11 aufschaltet. Ein solches Aufzugsystem 35 passt sich intelligent dem Nutzungsverhalten der Benutzer an. Es ist möglich, dass die haptischen Schaltflächen 23 zeitabhängig aufgeschaltet werden. Wenn die Steuerung des Aufzugsystems beispielsweise durch die Empirie feststellt, dass zu einer bestimmten Tageszeit aufgrund der Gewohnheit der Benutzer des Aufzugsystems 35 eine bestimmte Fahrtrichtung oder ein bestimmtes Stockwerk besonders häufig angesteuert wird, ist es möglich, dass zu der entsprechenden Tageszeit entsprechende haptische Schaltflächen 23 prioritär angezeigt und aufgeschaltet werden. In einem Bürogebäude werden die meisten Nutzer morgens von dem Haupthalt in eines der oberen Stockwerke fahren und abends werden die meisten Benutzer von einem der oberen Stockwerke zu dem Haupthalt fahren. Dieses Verhalten kann das Aufzugsystem 35 detektieren und die haptischen Schaltflächen 23 auf dem haptischen Bedienpanel 11 entsprechend aufschalten. Dann "lernt" das Aufzugsystem aufgrund des Nutzungsverhalten der Benutzer dazu und passt die haptischen Schaltflächen 23 auf dem haptischen Bedienpanel 11 entsprechend an. Dadurch ergibt sich ein äusserst positives Nutzungsverhalten.
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Wenn beispielsweise an einem Mittwochabend die meisten Benutzer mit dem Aufzugsystem 35 in ein bestimmtes Stockwerk gelangen möchten, weil dort eine wöchentlich wiederkehrende Veranstaltung stattfindet, beispielsweise eine Musikprobe, dann ist es möglich, dass das Aufzugsystem 35 auf dem haptischen Bedienpanel 11 in der Aufzugkabine das entsprechende Stockwerk prioritär anzeigt. Eine Stunde später, wenn die Personen von dem Stockwerk, an dem die Veranstaltung stattfand, wieder zu dem Haupthalt gelangen möchten, kann dann die haptische Schaltfläche 23 des Haupthalts prioritär angezeigt werden.
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Wenn in dem Gebäude zu einem bestimmten Zeitpunkt neue Veranstaltungen wiederkehrend an einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Tag stattfinden, dann müssen zunächst einige Benutzer eine haptische Schaltfläche 23 entsprechend bedienen. Durch die Empirie in der Steuerung wird das Aufzugsystem 35 dann das neue Benutzungsverhalten der Benutzer feststellen und die haptischen Schaltflächen entsprechend prioritär aufschalten. Durch die Interaktion der Benutzer mit dem haptischen Bedienpanel entsteht somit ein Aufzugsystem, welches das Benutzungsverhalten der Benutzer kennt und sich entsprechend anpasst.
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Das haptische Bedienpanel 11 weist ein Lautsprecher 12 und ein Mikrofon 13 auf. Ausserdem weist das haptische Bedienpanel 11 Schaltflächen 23 auf, von denen eine Schaltfläche 23 beispielhaft mit einem Referenzzeichen versehen ist. Die angezeigten Schaltflächen 23 sind anpassbar. Somit können individuell, je nach Benutzungssituation, andere Schaltflächen 23 angezeigt werden. Das Aufzugsystem 35 weist einen Aufzugschacht 16 auf. Der Aufzugschacht 16 weist eine Schachtwand 17 auf. An der Aussenwand 21 der Türöffnung 20 ist das Etagentableau 22 ausgebildet. Das Etagentableau 22 umfasst Schaltflächen 23, von denen beispielhaft eine Schaltfläche 23 mit einem Referenzzeichen versehen ist. Auch das Etagentableau 22 ist ein Display mit Oberflächenhaptik.
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Die Figur 4 zeigt eine Ansicht eines Aufzugsystems 35 mit einem Etagentableau 22 analog zu der Figur 3. Anders als in der Figur 3 ist die Oberfläche der Ausnehmung 9 in einer hellen Farbe lackiert, welche einen Kontrast zur Hauptfläche 8 der zweiten Seitenwand 7 bildet, welche in einer dunklen Farbe lackiert ist. Ausserdem ist die Ausnehmung 9 passiv beleuchtet, was den Kontrast zwischen der Oberfläche der Ausnehmung 9 und der Hauptfläche 8 der zweiten Seitenwand 7 verstärkt. Somit ist die Ausnehmung 9 für einen Benutzer mit eingeschränkter Sehfähigkeit gut erkennbar, wodurch der Handlauf 10 in den Ausnehmungen 9 rasch ertastet und das haptische Bedienpanel 11 mit den haptischen Schaltflächen 23 rasch erreicht werden kann.
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Die Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf einen Schnitt durch ein Aufzugsystem 35. Das Aufzugsystem 35 weist eine Aufzugkabine 1 und einen Aufzugschacht 16 auf. Die Aufzugkabine 1 weist einen Innenraum 2 auf. Der Innenraum 2 wird durch die Endwand 4, die erste Seitenwand 6, die zweite Seitenwand 7 und die Tür 3 begrenzt. Der Aufzugschacht 16 weist eine Schachtwand 17 auf. Die zweite Seitenwand 7 der Aufzugkabine 1 weist eine Hauptfläche 8 auf. Aus der Hauptfläche 8 der zweiten Seitenwand 7 ist die Ausnehmung 9 ausgenommen. In der Ausnehmung 9 ist der Handlauf 10 angeordnet. Der Handlauf 10 führt zu dem haptischen Bedienpanel 11. Die Führungsschiene 19 ist zwischen dem Bedienpanel 11 der Aufzugkabine 1 und der Schachtwand 17 des Aufzugschachts 16 ausgebildet. Somit kann die Ausnehmung 9 für den Handlauf 10 in Richtung Schachtwand 17 vertieft ausgebildet sein und der Platz im Innenraum 2 wird optimal ausgenutzt. Dadurch können auch PRM mit einem Rollstuhl oder einem Rollator das Aufzugsystem 35 benutzen und durch die Ausnehmung 9 mit dem Handlauf 10 ist das Aufzugsystem 35 auch für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit komfortabel und unkompliziert benutzbar. Die Aufzugkabine 1 weist eine Türöffnung 20 auf, welche durch die Tür 3 verschlossen ist. Ausserhalb der Türöffnung 20 ist die Aussenwand 21 der Türöffnung 20 ausgebildet. Das Bedienpanel 11 kann ein oberflächenhaptisches Display oder auch ein herkömmliches Tasterfeld sein.
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Die Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf ein Aufzugsystem 35 analog zu der Figur 5. Anders als in der Figur 5 ist in der Figur 6 in dem Innenraum 2 der Aufzugkabine 1 ein Benutzer 36 auf einen Rollstuhl 37 ausgebildet. Das haptische Bedienpanel 11 ist mittig zwischen der Endwand 4 und der Tür 3 ausgebildet. Dadurch ist das Bedienpanel 11 durch den Benutzer 36 auf dem Rollstuhl 37 gut erreichbar. Die Tür 3 ist eine Tür mit Öffnung rechts und öffnet nach links. Somit ist das Bedienpanel 11 ebenfalls rechts bei der Türöffnung angeordnet. Dadurch kann der Benutzer 36 das Bedienpanel rasch erkennen, wenn sich vor der Tür 3 befindet und sich die Tür 3 öffnet.
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Die Figur 7 zeigt eine Draufsicht auf ein Aufzugsystem analog zu den Figuren 5 und 6. Anders als in der Figur 6 ist der Benutzer 36 mit einem Rollator 38 ausgestattet. Das haptische Bedienpanel 11 ist mittig zwischen der Endwand 4 und der Tür 3 ausgebildet. Dadurch ist das Bedienpanel 11 durch den Benutzer 36 mit dem Rollator 38 gut erreichbar.
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Die Figur 8 zeigt eine Ansicht eines Displays mit oberflächenhaptischen Bedienpanels 11 mit einem Handlauf 10. Der Handlauf 10 ist in der Ausnehmung 9 angeordnet. Der Handlauf 10 führt zu dem haptischen Bedienpanel 11. Dadurch kann eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit durch ein Ertasten des Handlaufs 10 in der Ausnehmung 9 über den Handlauf 10 zu dem haptischen Bedienpanel 11 gelangen und das haptische Bedienpanel 11 ertasten. Das haptische Bedienpanel 11 weist einen Lautsprecher 12 und ein Mikrofon 13 auf. Die angezeigten Tasten 23 auf dem haptischen Bedienpanel 11 sind anpassbar und die Ränder der Tasten 23 sind durch eine Oberflächenhaptik auf dem Display ertastbar. Das haptische Bedienpanel 11 weist eine Schliesstaste 29, eine Alarmtaste 30 sowie eine Öffnungstaste 31 auf. Ausserdem weist das haptische Bedienpanel 11 mehrere Schaltfläche 23 auf, von denen eine Schaltfläche 23 beispielshaft mit einem Referenzzeichen versehen ist. Einige der Schaltflächen 23 sind als Stockwerktasten 28 ausgebildet. Eine der Schaltflächen 23 ist als Haupthalttaste 32 ausgebildet. Die Haupthalttaste 32 weist eine stärkere Umrandung 33 auf, durch die die Haupthalttaste 32 haptisch ertastbar ist. Das haptische Bedienpanel 11 weist eine Antenne 26 sowie ein Notlicht 25 auf. Das Notlicht 25 ist im Bereich des individuellen Bereich 27 ausgebildet. In dem individuellen Bereich 27 sind Informationen individuell anzeigbar. Die Antenne 26 ermöglicht die Auswahl eines Ziels mit Hilfe eines Badges, der elektronische Informationen umfasst. Ausserdem kann in dem individuellen Bereich 27 das Notlicht 25 angezeigt werden. Auch weist das Bedienpanel 11 zwei Schlüsselschalter 39 auf, die nur Personen mit einem zu dem jeweiligen Schlüsselschalter 39 korrespondierenden Schlüssel einen Zugang zu diesen Stockwerken ermöglichen. Es ist möglich, dass das haptische Bedienpanel 11 sowohl fest installierte mechanische Schalter aufweist als auch haptische Schaltflächen 23, die in einem individuellen Bereich 27 individuell angezeigt werden. Es ist auch möglich, dass das haptische Bedienpanel 11 ausschliesslich haptische Schaltflächen 23 umfasst, welche individuell angezeigt werden.
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Die Figur 9 zeigt eine Ansicht eines Etagentableaus 22. Das Etagentableau 22 weist einen Lautsprecher 12 auf. Ausserdem weisst das Etagentableau 22 eine Antenne 26 sowie einen individuellen Bereich 27 auf. In dem individuellen Bereich 27 sind Informationen individuell anzeigbar. Das Etagentableau 22 weist ein Mikrofon 13 und einen Sensor 14 auf. Der Sensor 14 kann ein Näherungssensor sein. Dann kann der Näherungssensor das Annähern und/oder das Vorhandensein eines Benutzers (nicht dargestellt) vor dem Etagentableau 22 detektieren. Es ist möglich, dass sich das Etagentableau 22 im Stand-by-Modus befindet, wenn sich kein Benutzer annähert oder vor dem Etagentableau 22 befindet. Ein sich annähernder Benutzer wird dann von dem Näherungssensor 14 detektiert. Durch das Annäherungssignal des Näherungssensors 14 wird das Etagentableau 2 anschliessend von dem Stand-by-Modus in einen Aktivmodus geschaltet, in dem das Etagentableau 22 durch den Benutzer bedienbar ist. Das Etagentableau 22 weist zwei Schaltflächen 23 auf. Die zwei Schaltflächen 23 sind jeweils mit einer haptischen Umrandung 33 versehen. Durch die haptische Umrandung 33 sind die Schaltflächen 23 ertastbar. Das Etagentableau 22 ist ausserdem mit einem Mikrofon 13 ausgestattet.
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Die Figur 10 zeigt eine Darstellungsvarianten eines haptischen Bedienpanels 11. Das haptischen Bedienpanel 11 umfasst eine Schliesstaste 29, eine Alarmtaste 30 und eine Öffnungstaste 31. Ausserdem umfasst das haptische Bedienpanel 11 einen individuellen Bereich 27 in dem Informationen individuell darstellbar sind. In dem individuellen Bereich 27 können haptische Schaltflächen 23 individuell gezeigt werden. Dadurch ergeben sich individuelle Darstellungs- und Bedienungsvarianten des haptischen Bedienpanels 11, welche je nach Benutzungssituation des haptischen Bedienpanels 11 aufgeschaltet werden können. In dem individuellen Bereich 27 sind 18 haptische Schaltflächen 23 angeordnet. Die haptischen Schaltflächen 23 des individuellen Bereichs 27 sind über der Schliesstaste 29, der Alarmtaste 30 und der Öffnungstaste 31 angeordnet. Die Schliesstaste 29, die Alarmtaste 30 und die Öffnungstaste 31 sind nebeneinander angeordnet. Über der Schliesstaste 29, der Alarmtaste 30 und der Öffnungstaste 31 ist in dem individuellen Bereich 27 jeweils eine Reihe von 6 haptischen Schaltflächen 23 angeordnet. Die haptischen Schaltflächen 23 sind somit in einem Feld von drei mal sechs haptischen Schaltflächen 23 angeordnet. Möglich wären auch drei mal sieben oder drei mal acht, insbesondere abhängig von der Displaygrösse.
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Die Figur 11 zeigt eine Darstellungsvarianten eines haptischen Bedienpanels 11 mit einem Tastenfeld. Das haptischen Bedienpanel 11 umfasst eine Schliesstaste 29, eine Alarmtaste 30 und eine Öffnungstaste 31. Ausserdem umfasst das haptische Bedienpanel 11 einen individuellen Bereich 27, in dem Informationen individuell darstellbar sind. In dem individuellen Bereich 27 können haptische Schaltflächen 23 individuell gezeigt werden. Dadurch ergeben sich individuelle Darstellungs- und Bedienungsvarianten des haptischen Bedienpanels 11, welche je nach Benutzungssituation des haptischen Bedienpanels 11 aufgeschaltet werden können. In dem individuellen Bereich 27 sind 12 haptische Schaltflächen 23 angeordnet. Die haptischen Schaltflächen 23 des individuellen Bereichs 27 sind über der Schliesstaste 29, der Alarmtaste 30 und der Öffnungstaste 31 angeordnet. Die haptischen Schaltflächen 23 in dem individuellen Bereich 27 sind als Ziffernblock mit einer Sterntaste und einer Strichtaste ausgebildet. Die Schliesstaste 29, die Alarmtaste 30 und die Öffnungstaste 31 sind nebeneinander angeordnet. Über der Schliesstaste 29, der Alarmtaste 30 und der Öffnungstaste 31 ist in dem individuellen Bereich 27 jeweils eine Reihe von vier haptischen Schaltflächen 23 angeordnet. Die haptischen Schaltflächen 23 sind somit in einem Feld von drei mal vier haptischen Schaltflächen 23 angeordnet. Die erste, oberste Zeile des Ziffernblocks umfasst von links nach rechts die Ziffern eins, zwei und drei. Die zweite, zweitoberste Zeile des Ziffernblocks umfasst von links nach rechts die Ziffern vier, fünf und sechs. Die dritte, drittoberste Zeile des Ziffernblocks umfasst von links nach rechts die Ziffern sieben, acht und neun. Die vierte, viertoberste Zeile des Ziffernblocks umfasst von links nach rechts die Sterntaste, die Ziffer Null sowie die Strichtaste.
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Die Figur 12 zeigt eine Darstellungsvarianten eines haptischen Bedienpanels 11 mit Stockwerktasten. Das haptischen Bedienpanel 11 umfasst eine Schliesstaste 29, eine Alarmtaste 30 und eine Öffnungstaste 31. Ausserdem umfasst das haptische Bedienpanel 11 einen individuellen Bereich 27, in dem Informationen individuell darstellbar sind. In dem individuellen Bereich 27 können haptische Schaltflächen 23 individuell gezeigt werden. Dadurch ergeben sich individuelle Darstellungs- und Bedienungsvarianten des haptischen Bedienpanels 11, welche je nach Benutzungssituation des haptischen Bedienpanels 11 aufgeschaltet werden können. Der individuelle Bereich 27 ist über der Schliesstaste 29, der Alarmtaste 30 und der Öffnungstaste 31 angeordnet. Die Schliesstaste 29, die Alarmtaste 30 und die Öffnungstaste 31 sind nebeneinander angeordnet. Die Stockwerktasten umfassen die Ziffern - 1, 0, 1, 2, 3, 4, 5, wobei die Stockwerktasten in aufsteigender Reihenfolge übereinander angeordnet sind und die -1 ganz unten und die 5 ganz oben angeordnet ist. Am Rand des haptischen Bedienpanels 11 ist der Finger 34 eines Benutzers (nicht dargestellt) ausgebildet. Der Finger 34 berührt das haptische Bedienpanel 11 am Rand. Durch die Berührung des haptischen Bedienpanels 11 am Rand durch den Finger 34 des Benutzers kann das haptische Bedienpanel 11 detektieren, dass es sich um den Finger 34 eines Benutzers mit einer Seheinschränkung handelt, weil ein Berühren des Randes des haptischen Bedienpanels 11 durch einen Benutzer, welcher nicht in seinem Sehvermögen eingeschränkt ist, nicht zu erwarten ist. Bei der Detektion eines Benutzers mit einer Seheinschränkung durch das haptische Bedienpanel 11 können die haptischen Schaltflächen 23 beispielsweise grösser dargestellt werden und es kann eine Sprachausgabe aktiviert werden, die bei der Berührung einer haptischen Schaltfläche 23 eine entsprechend korrespondierende Sprachansage signalisiert.
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Die Figur 13 zeigt ein Layout eines haptischen Bedienpanels 11 und einem Etagentableau 22 für Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit. Das haptische Display 11 ist analog zu dem haptischen Display aus der Figur 12 aufgebaut. Das haptische Display 11 umfasst eine Schliesstaste 29, eine Alarmtaste 30 und eine Öffnungstaste 31. Sowohl das haptische Bedienpanel 11 als auch das Etagentableau 22 umfassen einen individuellen Bereich 27, in dem Informationen individuell anzeigbar sind. Die Stockwerktasten 28 sind in dem haptischen Bedienpanel 11 und dem Etagentableau 22 in dem individuellen Bereich 27 jeweils übereinander angeordnet. So sind die haptischen Stockwerktasten 28 für eine sehbehinderte oder blinde Person gut abtastbar und eine sehbehinderte oder blinde Person kann vorteilhaft ein Zielstockwerk auswählen, in welches die Person mit der Aufzugkabine (nicht dargestellt) fahren möchte. Die Stockwerktasten des haptischen Bedienpanels 11 und des Etagentableaus 22 umfassen die Ziffern -1, 0, 1, 2, 3, 4, 5, wobei die Stockwerktasten jeweils in aufsteigender Reihenfolge übereinander angeordnet sind und wobei die -1 ganz unten und die 5 ganz oben angeordnet ist.
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Die Figur 14 zeigt eine Ansicht eines haptischen Bedienpanels 11 mit einer Kamera 15 sowie eines Etagentableaus 22 mit einer Kamera 15. Das Etagentableau 22 ist analog zu dem Etagentableau 22 aus der Figur 9 ausgebildet. Anders als in der Figur 9 umfasst das Etagentableau in der Figur 12 kein Mikrofon 13. Das haptische Bedienpanel 11 weist einen individuellen Bereich 27 auf, in dem Informationen individuell anzeigbar sind. In dem Individuellen Bereich 27 ist die Schliesstaste 29, die Alarmtaste 30 sowie Öffnungstaste 31 ausgebildet. Ausserdem sind in dem individuellen Bereich 27 die Stockwerktasten 28 ausgebildet. Die Schliesstaste 29, die Alarmtaste 30 sowie die Öffnungstaste 31 sind nebeneinander im unteren Bereich des haptischen Bedienpanels ausgebildet, wobei die Schliesstaste 29 ganz links angeordnet ist, die Alarmtaste 30 mittig und die Öffnungstaste 31 rechts angeordnet ist. Die Stockwerktasten umfassen die Ziffern -1, 0, 1, 2, 3 und 4 und sind in aufsteigender Reihenfolge übereinander angeordnet, wobei die -1 ganz unten und die 4 ganz oben angeordnet ist. Die Stockwerktasten sind vertikal über der Alarmtaste 30 angeordnet.
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Die Figur 15 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Verfahrens, welches mit einem Aufzugsystem (nicht dargestellt) durchgeführt werden kann.
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Das Verfahren kann beispielsweise wie nachgehend beschrieben ablaufen.
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Wenn eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren in der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Die Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit tastet sich entlang des Handlaufs zum haptischen Bedienpanel und ertastet das Gehäuse oder den Rand des haptischen Bedienpanels.
- B: Identifizierung eines sehbehinderten Benutzers durch das haptische Bedienpanel, weil der Rand des haptischen Bedienpanels durch die Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit ertastet wird. Aktivierung der haptischen Schaltflächen und der Sprachausgabe.
- C: Wenn der sehbehinderte Benutzer eine bestimmte Schaltfläche mit einem ersten Bediendruck berührt, Identifikation der berührten Schaltfläche anhand einer Sprachausgabe und anhand eines haptischen Feedbacks.
- D: Bei der Registrierung eines zweiten Bediendrucks, Annehmen eines Befehls des sehbehinderten Benutzers durch das haptische Bedienpanel.
- E: Bestätigung des Befehls durch eine haptische Rückmeldung des haptischen Bedienpanels und durch eine Sprachausgabe.
- F: Fakultativ, Darstellen der Aktivierten Schaltfläche als "gedrückt", beispielsweise durch eine rote Umrandung.
- E: Fakultativ, Anzeigen der Fahrtrichtung und des nächsten Halts auf dem haptischen Bedienpanel.
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Wenn eine Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Fakultativ: Detektion einer Person vor dem Etagentableau durch einen Sensor und Aktivierung des Etagentableaus.
- B: Die Person mit eingeschränkter Sehfähigkeit ertastet das Gehäuse des Etagentableau.
- C: Identifizierung eines sehbehinderten Benutzers durch das Etagentableau, weil der Rand des Etagentableau ertastet wird. Aktivierung der haptischen Schaltflächen des Etagentableaus und der Sprachausgabe.
- D: Wenn der sehbehinderte Benutzer eine bestimmte Schaltfläche mit einem ersten Bediendruck berührt, Identifikation der berührten Schaltfläche anhand einer Sprachausgabe und anhand eines haptischen Feedbacks.
- E: Bei der Registrierung eines zweiten Bediendrucks, Annehmen eines Befehls des sehbehinderten Benutzers durch das Etagentableau.
- F: Bestätigung des Befehls durch eine haptische Rückmeldung des Etagentableau und durch eine Sprachausgabe.
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Wenn eine Person, die nicht beeinträchtigt ist, mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Etagentableau nicht aktiviert.
- B: Detektieren der Annäherung eines Benutzers durch einen Sensor.
- C: Aktivierung des Etagentableaus und Anzeigen von Schaltflächen.
- D: Wenn der Benutzer eine bestimmte Schaltfläche mit einem ersten Bediendruck berührt, Identifikation der berührten Schaltfläche anhand eines haptischen Feedbacks, beispielsweise einer langsamen Impulsfolge für die "Aufwärts"-Schaltfläche und einer schnellen Impulsfolge für die "Abwärts"-Schaltfläche. Fakultativ erfolgt zusätzliche eine Sprachausgabe.
- E: Bei der Registrierung eines zweiten Bediendrucks, Annehmen eines Befehls des Benutzers durch das Etagentableau.
- F: Bestätigung des Befehls durch eine haptische Rückmeldung des Etagentableau und fakultativ durch eine Sprachausgabe.
- G: Fakultativ, Darstellen der Aktivierten Schaltfläche als "gedrückt", beispielsweise durch eine rote Umrandung.
- H: Fakultativ, Anzeigen der Fahrtrichtung und/oder des Standorts der Aufzugkabine und/oder der Wartezeit und/oder der Kabinenauslastung.
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Wenn eine Person, die nicht beeinträchtigt ist, mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren in der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Identifizierung einer Person durch einen Sensor. Aktivierung der haptischen Schaltflächen des haptischen Bedienpanels.
- B: Wenn der sehbehinderte Benutzer eine Schaltfläche mit einem ersten Bediendruck berührt, senden eines haptischen Feedbacks, beispielsweise eine kurze Impulsfolge, wobei bevorzugt bei dem Haupthalt eine andere Impulsfolge abgegeben wird als bei den anderen Halten.
- C: Bei längerem Berühren einer Schaltfläche, Vergrössern der Schaltfläche auf dem haptischen Bedienpanel.
- D: Bei der Registrierung eines zweiten Bediendrucks und anschliessendem Entfernen des Fingers des Benutzers von dem haptischen Bedienpanel, Annehmen eines Befehls des Benutzers durch das haptische Bedienpanel.
- E: Bei der Registrierung eines zweiten Bediendrucks und anschliessendem verbleiben des Fingers des Benutzers auf dem haptischen Display, keine Annahme eines Befehls des Benutzers durch das haptische Bedienpanel.
- F: Fakultativ, Darstellen der Aktivierten Schaltfläche als "gedrückt", beispielsweise durch eine rote Umrandung.
- E: Fakultativ, Anzeigen der Fahrtrichtung und des nächsten Halts auf dem haptischen Bedienpanel.
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Wenn eine PRM, beispielsweise ein Rollstuhlfahrer, mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Fakultativ, Detektieren eines Rollstuhlfahrers durch eine Kamera im Bereich des Etagentableaus.
- B: Bei Auslösen einer Prioritätsfahrt innerhalb der Aufzugkabine, Anzeigen auf den Etagentableaus, dass eine Prioritätsfahrt ausgelöst wurde und die Aufzugkabine kurzfristig reserviert ist, beispielsweise durch die Anzeige "Aufzug ist kurzfristig reserviert. Bitte warten oder die Treppe benutzen."
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Wenn eine PRM, beispielsweise ein Rollstuhlfahrer, mit dem Aufzugsystem fahren möchte, kann das Verfahren in der Aufzugkabine beispielsweise wie folgt ablaufen:
- A: Identifizierung eine PRM durch einen Sensor in der Aufzugkabine, insbesondere durch eine Kamera.
- B: Eingabe eines Befehls durch die PRM auf dem haptischen Bedienpanel.
- C: Auslösen einer Prioritätsfahrt. Direktes Verfahren der PRM mit der Aufzugkabine in das Zielstockwerk ohne Zwischenhalt.
- D: Fakultativ: Öffnen der Tür und Übertragung einer Abbildung einer Kamera vor dem Etagentableau auf dem jeweiligen Stockwerk auf dem haptischen Bedienpanel, so dass die PRM auf dem haptischen Bedienpanel sehen kann, ob sich hinter ihr Hindernisse befinden.
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Wenn in der Aufzugkabine ein Notruf abgesetzt wird, kann das Verfahren in der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Erfassen eines Notrufs durch das haptische Bedienpanels, bevorzugt indem die Alarmschaltfläche länger als 3 Sekunden gedrückt wird.
- B: Ausblenden aller Stockwerkschaltflächen auf dem haptischen Bedienpanel, Anzeigen eines Signals, dass der Notruf erkannt und abgesetzt wurde.
- C: Aufbau einer Sprachkommunikation zwischen der Aufzugkabine und einer Notrufzentrale, insbesondere Ertönen eines akustischen Signals in der Aufzugkabine, bis die Sprachverbindung aufgebaut ist.
- D: Anzeigen auf dem haptischen Bedienpanel, dass die Sprachkommunikation aufgebaut wurde.
- E: Falls in der Aufzugkabine keine Spracheingabe erfolgt, Anzeigen von einer Notfallkommunikation auf dem haptischen Bedienpanel. Beispielsweise können Ja/Nein-Fragen angezeigt werden, wie "Brauchen Sie Hilfe?", wobei die jeweiligen Antworten "Ja" und "Nein" auf entsprechenden haptischen Schaltflächen angezeigt werden.
- F: Fakultativ, Anzeigen von Daten der Aufzuganlage auf dem haptischen Bedienpanel, beispielsweise Anzeigen des Standorts der Aufzugkabine.
- G: Bei der Quittierung an der Steuerung durch Notfallpersonal, Anzeigen auf dem haptischen Bedienpanel, dass Hilfe vor Ort ist, beispielsweise durch die Anzeige "Hilfe vor Ort. Bewahren Sie Ruhe."
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Wenn in der Aufzugkabine ein Notruf abgesetzt wird, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Anzeigen auf den Etagentableaus, welche nicht auf dem Stockwerk des Haupthalts liegen, dass der Aufzug ausser Betrieb ist, beispielsweise durch die Anzeige "Aufzug nicht benutzen. Störung mit Personeneinschluss. Hilfe kommt."
- B: Anzeigen auf dem Etagentableau des Haupthalts, wo sich die Aufzugkabine mit dem Personeneinschluss befindet.
- C: Bei der Quittierung an der Steuerung durch Notfallpersonal, Anzeigen, dass an dem Aufzugsystem gearbeitet wird, beispielsweise durch die Meldung "Ausser Betrieb. Wir arbeiten an Ihrer Anlage."
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Wenn in der Aufzugkabine eine Person stürzt, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Anzeigen auf den Etagentableaus, dass der Aufzug ausser Betrieb ist.
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Wenn in der Aufzugkabine eine Person stürzt, kann das Verfahren in der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Detektieren eines Sturzes einer Person durch einen Sensor.
- B: Auslösen eines Notrufs, wobei der Notruf bevorzugt zunächst an eine definierte Stelle gesendet wird, beispielsweise einen Empfang, wobei der Notruf an eine Notrufzentrale gesendet wird, wenn die definierte Stelle den Notruf nicht quittiert.
- C: Direktes Verfahren der Kabine in den Haupthalt und öffnen der Tür.
- D: Fakultativ, Detektion, dass keine Person mehr in der Kabine liegt und Löschen des Notrufs.
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Wenn in dem Gebäude mit dem Aufzugsystem ein Brandfall detektiert wird, kann das Verfahren vor der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Anzeigen auf den Etagentableaus, dass ein Brandfall aufgetreten ist, beispielsweise durch die Anzeige "Brandfall! Aufzug nicht benutzen!"
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Wenn in dem Gebäude mit dem Aufzugsystem ein Brandfall detektiert wird, kann das Verfahren in der Aufzugkabine wie folgt ablaufen:
- A: Auslösen eines Signals für den Brandfall in der Aufzugkabine oder Empfang eines Brandfallsignals durch die Steuerung.
- B: Ausblenden aller Schaltflächen auf dem haptischen Bedienpanel, ausser der Schaltfläche für den Haupthalt.
- C: Anzeige des Brandfalls auf dem haptischen Bedienpanel, beispielsweise durch die Anzeige: "Brandfall, bleiben Sie ruhig, die Aufzugkabine fährt auf direktem Weg zum Haupthalt. Verlassen Sie danach zügig das Gebäude."
- D: Direktes Verfahren der Aufzugkabine in den Haupthalt ohne Zwischenhalt und öffnen der Tür.
- E: Fakultativ, Detektieren durch einen Sensor, ob sich noch Personen in der Kabine befinden.
- F: Fakultativ, bei der Detektion von Personen in der Kabine, Auslösen eines Notrufs.
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Die Verfahren sind jeweils beispielshaft dargestellt. Es ist möglich, dass die Reihenfolge der Verfahrensschritte anders ist als in dem jeweiligen Verfahren dargestellt. Es ist möglich, dass die Verfahrensschritte der einzelnen Verfahren ausgetauscht werden oder dass ein Verfahren mit einem Verfahrensschritt eines anderen Verfahrens ergänzt wird oder dass Verfahrensschritte eines einzelnen Verfahrens nicht ausgeführt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass eine PRM, beispielsweise ein Rollstuhlfahrer, gleichzeitig sehbehindert ist. Dann laufen sowohl Verfahrensschritte des Verfahrens für eine PRM ("Prioritätsfahrt") als auch Verfahrensschritte für das Verfahren einer sehbehinderten Person ab. Es ist auch möglich, dass ein Notfall, beispielsweise ein Brand, auftritt, während gerade ein anderes Verfahren ausgeführt wird. Dann wird das im Augenblick durchgeführte Verfahren durch Schritte des Verfahrens "Notfall" ergänzt.