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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Offenend-Spinnrotor mit einem Rotorschaft, mittels welchem der Offenend-Spinnrotor in einer Lagerung, insbesondere in einer Magnetlagerung abstützbar ist, und mit einer Rotortasse, in welcher ein Fasermaterial verspinnbar ist, wobei der Rotorschaft und die Rotortasse über eine Kupplungsvorrichtung lösbar miteinander verbunden sind. Die Kupplungsvorrichtung beinhaltet eine Magneteinrichtung, insbesondere einen Permanentmagneten, zur axialen Verbindung von Rotorschaft und Rotortasse sowie eine formschlüssige Verbindung zur Drehmomentübertragung zwischen dem Rotorschaft und der Rotortasse. Dabei umfasst die formschlüssige Verbindung ein erstes Kupplungsprofil, welches an dem Rotorschaft angeordnet ist, und ein zweites Kupplungsprofil, welches an der Rotortasse angeordnet ist. Weiterhin betrifft die Erfindung einen entsprechenden Rotorschaft und eine entsprechende Rotortasse für einen solchen Offenend-Spinnrotor.
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Aus der
EP 1 156 142 B1 ist ein solcher zweiteiliger Offenend-Spinnrotor bekannt, dessen Rotorschaft und Rotortasse über eine Kupplungsvorrichtung lösbar miteinander verbunden sind. Hierdurch kann bei einem Ausbau der Rotortasse der Rotorschaft in der Lagerung eingebaut bleiben, was insbesondere bei einer Magnetlagerung vorteilhaft ist. Die Kupplungsvorrichtung beinhaltet dabei eine im Rotorschaft angeordnete Aufnahmehülse mit einem Innenmehrkant, welcher mit einem entsprechenden Außenmehrkant an der Rotortasse zusammenwirkt.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Offenend-Spinnrotor vorzuschlagen, welcher eine sichere Drehmomentübertragung ermöglicht. Weiterhin soll eine entsprechende Rotorkasse sowie ein entsprechender Rotorschaft vorgeschlagen werden.
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Die Aufgabe wird gelöst durch einen Offenend-Spinnrotor, einen Rotorschaft und eine Rotortasse mit den Merkmalen der unabhängigen Patentansprüche.
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Ein Offenend-Spinnrotor weist einen Rotorschaft auf, mittels welchem der Offenend-Spinnrotor in einer Lagerung, insbesondere in einer Magnetlagerung, abstützbar ist, und eine Rotortasse, in welcher ein Fasermaterial verspinnbar ist. Der Rotorschaft und die Rotortasse sind über eine Kupplungsvorrichtung lösbar miteinander verbunden, wobei die Kupplungsvorrichtung eine Magneteinrichtung, insbesondere einen Permanentmagneten, zur axialen Verbindung von Rotorschaft und Rotortasse sowie eine formschlüssige Verbindung zur Drehmomentübertragung zwischen dem Rotorschaft und der Rotortasse beinhaltet. Die formschlüssige Verbindung umfasst ein erstes Kupplungsprofil, welches an dem Rotorschaft angeordnet ist, und ein zweites Kupplungsprofil, welches an der Rotortasse angeordnet ist.
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Für einen solchen Spinnrotor wird nun vorgeschlagen, dass das erste Kupplungsprofil und das zweite Kupplungsprofil als Mehrrundprofil, insbesondere als Sechsrundprofil, ausgebildet sind. Besonders vorteilhaft bei dem Mehrrundprofil ist es, dass ein Verklemmen der Kupplungsvorrichtung auch bei höherer Drehmomentbelastung vermieden werden kann. Auch größere Drehmomente können hierdurch sicher übertragen werden, wobei die Gefahr von Beschädigungen des Innenprofils gegenüber einem Sechskant- oder Mehrkantprofil reduziert ist. Insgesamt erlaubt das Mehrrundprofil eine sichere Übertragung auch höherer Drehmomente bei geringerem Verschleiß. Dadurch ist es auch möglich, nur die Rotortasse selbst bei Verschleiß der Faden bildenden Flächen auszutauschen, den Rotorschaft jedoch noch weiter zu verwenden.
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Dieselben Vorteile lassen sich natürlich auch mit einem entsprechenden Rotorschaft erzielen, welcher in einer Lagerung, insbesondere in einer Magnetlagerung, abstützbar ist und welcher einen ersten Teil einer Kupplungsvorrichtung zur lösbaren Verbindung mit einer Rotortasse des Offenend-Spinnrotors aufweist, sowie mit einer entsprechenden Rotortasse, in welcher ein Fasermaterial verspinnbar ist und welche einen zweiten Teil einer Kupplungsvorrichtung zur lösbaren Verbindung mit einem Rotorschaft des Offenend-Spinnrotors aufweist. Diese werden ebenfalls beansprucht.
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Der Rotorschaft umfasst dabei ein erstes Kupplungsprofil zur formschlüssigen Verbindung mit einem zweiten Kupplungsprofil der Rotortasse, welches als Mehrrundprofil ausgebildet ist.
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Die Rotortasse umfasst ein zweites Kupplungsprofil zur formschlüssigen Verbindung mit einem ersten Kupplungsprofil des Rotorschafts, welches als Mehrrundprofil ausgebildet ist.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn das erste Kupplungsprofil und das zweite Kupplungsprofil als Sechsrundprofil, ausgebildet sind. Bezogen auf den Durchmesser des Rotorschaftes bzw. der Kupplungsvorrichtung ist ein Sechsrundprofil optimal geeignet, um genügend drehmomentübertragende Flächen anzuordnen. Grundsätzlich wäre es jedoch auch möglich, insbesondere bei einem größeren Durchmesser der Kupplungsvorrichtung, auch mehr als sechs Bogenzähne in dem ersten und dem zweiten Kupplungsprofil vorzusehen. Denkbar wäre es zudem auch, insbesondere bei einem kleineren Durchmesser der Kupplungsvorrichtung, auch weniger als sechs Bogenzähne in dem ersten und dem zweiten Kupplungsprofil vorzusehen.
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Vorteilhaft ist es zudem, wenn das erste, an dem Rotorschaft angeordnete Kupplungsprofil als Außenmehrrundprofil, und das zweite, an der Rotortasse angeordnete Kupplungsprofil als Innenmehrrundprofil ausgebildet ist. Dies erlaubt es in vorteilhafter Weise, einen Permanentmagneten zur axialen Sicherung direkt im Anschluss an das Innenmehrrundprofil in der Rotortasse anzuordnen. Da die Rotortasse häufiger gehandhabt werden muss als der Rotorschaft, wodurch die Gefahr von Beschädigungen am Kupplungsprofil der Rotortasse grundsätzlich größer ist als an dem des Rotorschaftes, kann durch die Anordnung des Innenmehrrundprofils an der Rotortasse zudem das Kupplungsprofil der Rotortasse besser vor Beschädigungen geschützt werden.
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Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das erste, an dem Rotorschaft angeordnete Kupplungsprofil als Außensechsrundprofil ausgebildet ist. Ebenso ist es besonders vorteilhaft, wenn das zweite, an der Rotortasse angeordnete Kupplungsprofil als Innensechsrundprofil ausgebildet ist.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Rotortasse eine Aufnahme für die Magneteinrichtung, insbesondere den Permanentmagneten, aufweist. Hierdurch ist der Permanentmagnet gut zugänglich und kann dadurch besonders einfach ausgetauscht werden. Eine Demontage des Rotorschaftes aus einer Lagerung ist hierdurch zum Ersetzen des Permanentmagneten nicht erforderlich.
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Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Aufnahme in axialer Richtung der Rotortasse hinter dem zweiten Kupplungsprofil in Richtung eines Rotorbodens versetzt angeordnet ist. Der Permanentmagnet kann hierdurch auch unmittelbar hinter dem Kupplungsprofil angeordnet werden und dadurch direkt mit dem Kupplungsprofil des Rotorschaftes zusammenwirken. Hierdurch ergibt sich eine besonders gute und sichere axiale Verbindung zwischen dem Rotorschaft und der Rotortasse. Zudem ist der Permanentmagnet an dieser Stelle besonders gut für einen Austausch zugänglich und kann einfach durch das Kupplungsprofil erreicht werden. Alternativ ist es jedoch auch denkbar, den Permanentmagnet an der Innenseite der Rotortasse im Rotorboden anzuordnen.
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Auch ist es vorteilhaft, wenn das erste Kupplungsprofil an einem in den Rotorschaft eingesetzten, ersten Einsatzstück angeordnet ist. Die Herstellung des Kupplungsprofils ist hierdurch erleichtert. Zudem ermöglicht die Ausführung des Kupplungsprofils als Einsatzstück eine optimale Abstimmung der Materialien des Rotorschafts einerseits und des Einsatzstücks andererseits. Eine mehrteilige Ausführung des Rotorschafts erleichtert zudem auch die Integration weiterer Bauteile. Beispielsweise kann durch eine mehrteilige Ausführung im Inneren des Rotorschafts ein Permanentmagnet für den elektromotorischen Einzelantrieb des Spinnrotors angeordnet werden. Ebenso können für die Lagerung des Spinnrotors bestimmte Materialien im Bereich der Lagerstellen verwendet werden, während das Einsatzstück mit dem Kupplungsprofil beispielsweise aus einem härteren Material gefertigt werden kann.
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Ebenso ist es vorteilhaft, wenn das zweite Kupplungsprofil an einem Ansatz der Rotortasse oder an einem in die Rotortasse eingesetzten, zweiten Einsatzstück angeordnet ist. Auch dies ermöglicht eine optimale Abstimmung der Materialien der eigentlichen Rotortasse einerseits und des Kupplungsprofils andererseits. Zudem ist auch bei der Rotortasse die Herstellung des Kupplungsprofils vereinfacht, wenn sich dieses an einem Einsatzstück befindet.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn sich das Kupplungsprofil an einer Einsatzbuchse befindet, bzw. das Einsatzstück als Einsatzbuchse ausgebildet ist. Das zweite Einsatzstück bzw. die Einsatzbuchse enthält in diesem Fall ein als Außenmehrrund ausgebildetes Kupplungsprofil und vorzugsweise auch eine Aufnahme für die Magneteinrichtung, insbesondere den Permanentmagneten.
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Vorteile bringt es mit sich, wenn der Rotorschaft eine Hülse aufweist, welche in montiertem Zustand des Offenend-Spinnrotors den Ansatz der Rotortasse und/oder das zweite Einsatzstück bzw. die Einsatzbuchse der Rotortasse umgibt. Die Kupplungsvorrichtung ist hierdurch auch im Betrieb des Offenend-Spinnrotors gut geschützt. Ist das Mehrrundprofil des Rotorschafts als Außenmehrrundprofil ausgebildet, so ist durch die Hülse zugleich auch das Außenmehrrundprofil gut geschützt. Vorzugsweise ist die Hülse einteilig angeformt. Hierdurch kann der Rotorschaft oder ein Teil des Rotorschafts in einem Arbeitsgang mit der Hülse hergestellt werden.
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Vorteilhaft ist es zudem, wenn die Hülse und der Ansatz oder die Hülse und das zweite Einsatzstück bzw. die Einsatzbuchse jeweils einen Zentrierabschnitt aufweisen und eine Zentriereinrichtung für die Kupplungsvorrichtung ausbilden. Die Rotortasse ist hierdurch nach dem Zusammenstecken der Kupplungsvorrichtung automatisch korrekt in den Bezug auf den Rotorschaft zentriert.
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Weitere Vorteile der Erfindung sind in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen beschrieben. Es zeigen so:
- Figur 1
- eine schematische, geschnittene Darstellung einer Offenend-Spinnvorrichtung mit einem Offenend-Spinnrotor mit einer Kupplungsvorrichtung,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer Rotortasse mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung in einer Rückansicht,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung eines Rotorschafts mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung in einer Seitenansicht,
- Figur 4
- eine schematische Darstellung eines Rotorschafts mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung in einer geschnittenen Seitenansicht,
- Figur 5
- eine schematische Darstellung einer Rotortasse mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung und einer Magneteinrichtung in einer geschnittenen Seitenansicht, sowie
- Figur 6
- eine schematische Darstellung einer Rotortasse mit einem Einsatzstück, welches einen Teil einer Kupplungsvorrichtung beinhaltet, in einer geschnittenen Seitenansicht.
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Bei der nachfolgenden Beschreibung der Figuren werden für in den verschiedenen Figuren jeweils identische und/oder zumindest vergleichbare Merkmale gleiche Bezugszeichen verwendet. Die einzelnen Merkmale, deren Ausgestaltung und/oder Wirkweise werden meist nur bei ihrer ersten Erwähnung ausführlich erläutert. Werden einzelne Merkmale nicht nochmals detailliert erläutert, so entspricht deren Ausgestaltung und/oder Wirkweise der Ausgestaltung und Wirkweise der bereits beschriebenen gleichwirkenden oder gleichnamigen Merkmale. Weiterhin sind aus Gründen der Übersichtlichkeit von mehreren identischen Bauteilen bzw. Merkmalen oftmals nur eines oder nur einige wenige beschriftet.
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Figur 1 zeigt eine Offenend-Spinnvorrichtung 22 mit einem Offenend-Spinnrotor 1 mit einer Kupplungsvorrichtung 5 in einer schematischen, geschnittenen Darstellung. Die Offenend-Spinnvorrichtung 22 weist einen Offenend-Spinnrotor 1 auf, welcher einen Rotorschaft 2 sowie eine Rotortasse 4 beinhaltet. Mittels seines Rotorschafts 2 ist der Offenend-Spinnrotor 1 drehbar in einer Lagerung 3 gelagert, welche vorliegend als Magnetlagerung ausgeführt ist. In der Rotortasse 4 wird ein Fasermaterial zu einem Garn versponnen. Der Offenend-Spinnrotor 1 ist dabei derart in der Offenend-Spinnvorrichtung 22 angeordnet, dass sich die Rotortasse 4 in einem unterdruckbeaufschlagten Rotorgehäuse 17 befindet, während der Rotorschaft 2 sich durch eine Rückwand des Rotorgehäuses 17 hindurch bis in ein Lagergehäuse 18 erstreckt. Der vorliegend gezeigte Offenend-Spinnrotor 1 ist mittels eines Antriebs 21 angetrieben, der vorliegend als Einzelantrieb ausgebildet ist und einen Stator 20 sowie einen Magneten 19 beinhaltet. Der Stator 20 mit seinen Statorwicklungen ist vorliegend zwischen den beiden Lagerstellen der Lagerung 3 angeordnet.
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Jede Lagerstelle der vorliegend dargestellten Magnetlagerung beinhaltet dabei ringförmig den Rotorschaft 2 umgebende Magnete, von denen jeweils einer mit dem Rotorschaft 2 verbunden ist und der andere mit dem Stator 20. Es ist deshalb mit einem erheblichen Aufwand verbunden, den Offenend-Spinnrotor 1 im Ganzen aus der Offenend-Spinnvorrichtung 22 zu entnehmen. Der Offenend-Spinnrotor 1 beinhaltet deshalb eine Kupplungsvorrichtung 5, sodass die Rotortasse 4 leicht von dem Rotorschaft 2 gelöst werden kann und aus dem geöffneten Rotorgehäuse 17 entnommen werden kann. Dabei ist ein Teil der Kupplungsvorrichtung 5 an dem Rotorschaft 2 angeordnet und ein Teil der Kupplungsvorrichtung 5 an der Rotortasse 4. Die Kupplungsvorrichtung 5 beinhaltet eine Magneteinrichtung 6 (s. Figur 5 und 6) zur axialen Verbindung von Rotorschaft 2 und Rotortasse 4 sowie eine formschlüssige Verbindung zur Drehmomentübertragung zwischen dem Rotorschaft 2 und der Rotortasse 4. Die formschlüssige Verbindung wird im Folgenden anhand der Figuren 2 und 3 beschrieben und umfasst ein erstes Kupplungsprofil 8, welches an dem Rotorschaft 2 angeordnet ist, und ein zweites Kupplungsprofil 9, welches an der Rotortasse 4 angeordnet ist.
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Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Rotortasse 4 mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung 5 in einer Rückansicht. Die Rotortasse 4 weist an ihrer ihrem offenen Ende gegenüberliegenden Rückseite einen von einem Rotorboden 11 abstehenden Ansatz 13 auf, an welchem der Teil der Kupplungsvorrichtung 5 (siehe Figur 1) angeordnet ist. Hierzu ist an dem Ansatz 13 der Rotortasse 4 ein Mehrrundprofil als zweites Kupplungsprofil 9 bzw. als Teil der Kupplungsvorrichtung 5 ausgebildet. Vorliegend ist das Mehrrundprofil als Innensechsrundprofil ausgebildet. Dieses wirkt mit einem komplementär an dem Rotorschaft 2 (siehe Figur 3) ausgebildeten Außensechsrundprofil zusammen, wie im Folgenden anhand der Figur 3 erläutert wird.
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Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Rotorschafts 2 mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung 5 in einer Seitenansicht. Der Teil der Kupplungsvorrichtung 5 umfasst ein an dem Rotorschaft 2 ausgebildetes erstes Kupplungsprofil 8, welches als Mehrrundprofil ausgebildet ist. Vorliegend ist das Mehrrundprofil als Außensechsrundprofil ausgebildet, welches mit einem komplementär an der Rotortasse 4 ausgebildeten Innensechsrundprofil, wie es in der Figur 2 dargestellt ist, zusammenwirken kann.
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Die beiden Teile der Kupplungsvorrichtung 5 können zur Montage der Kupplungsvorrichtung 5 einfach zusammengesteckt werden. Dadurch, dass das erste Kupplungsprofil 8 und das zweite Kupplungsprofil 9 als Mehrrundprofile ausgebildet sind, kann die Kupplungsvorrichtung 5 auch hohe Drehmomente sicher und übertragen. Aufgrund der abgerundeten Ausführung der einzelnen Zähne oder Zacken kann eine besonders gute Kraftübertragung erfolgen. Ein Verkanten, wie es beispielsweise bei einem Sechskantprofil vorkommen kann, sowie ein hieraus resultierender Verschleiß können dadurch vermieden werden.
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Die in den Figuren 2 und 3 gezeigte Ausführung, bei welcher das Außenmehrrundprofil an dem Rotorschaft 2 und das Innenmehrrundprofil an der Rotortasse 4 angeordnet ist, ist besonders vorteilhaft, weil das 2. Kupplungsprofil 9 an der Rotortasse 4 hierdurch gut geschützt ist. Es ist jedoch ebenso möglich, das Außenmehrrundprofil an der Rotortasse 4 vorzusehen und das Innenmehrrundprofil an dem Rotorschaft 2. Weiterhin wäre es abweichend von der gezeigten Darstellung auch möglich, statt eines Sechsrundprofils ein anderes Mehrrundprofil für die Kupplungsvorrichtung 5 vorzusehen.
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Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Rotorschafts 2 mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung 5 in einer geschnittenen Seitenansicht. Im Unterschied zur Ausführung der Figur 3 ist bei dem vorliegend dargestellten Rotorschaft 2 das erste Kupplungsprofil 8, welches auch hier in Form eines Außenmehrrundprofils ausgebildet ist, an einem in den Rotorschaft 2 eingesetzten, ersten Einsatzstück 12 angeordnet. Das erste Kupplungsprofil 8 kann hierdurch leichter hergestellt werden und einfach in den Rotorschaft 2 eingesetzt werden. Durch diese mehrteilige Ausführung ist es zugleich auch möglich, das Material des Kupplungsprofils 8 optimal auf den Zweck der Kupplungsvorrichtung 5 abzustimmen, während das Material des Rotorschafts 2 beispielsweise auf seinen Einsatz in der Lagerung 3 abgestimmt werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Darstellung weist der Rotorschaft 2 zudem eine Hülse 15 auf, welche in montiertem Zustand des Offenend-Spinnrotors 1 den Ansatz 13 oder ggf. auch eine Einsatzbuchse der Rotortasse 4 (s. Figuren 5 und 6) umgibt. Die Kupplungsvorrichtung 5 ist hierdurch in montiertem Zustand des Offenend-Spinnrotors 1 gut geschützt. Daneben ist es bei dieser Ausführung mit der Hülse 15 vorteilhaft, dass eine Innenfläche der Hülse 15 zugleich als Zentrierabschnitt 16 dienen kann, welcher im Zusammenwirken mit einem Zentrierabschnitt 16 an der Rotortasse 4 (siehe Figuren 5 und 6) für eine optimale Zentrierung der Rotortasse 4 gegenüber dem Rotorschaft 2 sorgt.
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Gemäß der vorliegenden Darstellung ist die Hülse 15 einteilig an den Rotorschaft 2 angeformt. Alternativ zur gezeigten Darstellung wäre es jedoch auch denkbar, die Hülse 15 separat vorzusehen und auf den Rotorschaft 2 aufzustecken und beispielsweise mit diesem zu verkleben oder anderweitig zu verbinden. Weiterhin könnte abweichend von der gezeigten Darstellung auch lediglich das erste Kupplungsprofil 8 an einem ersten Einsatzstück 12 vorgesehen sein, jedoch keine Hülse 15 vorhanden sein. Weiterhin wäre es alternativ zu der gezeigten Darstellung auch möglich, das erste Einsatzstück 12 mit einem Innenmehrrundprofil als erstes Kupplungsprofil 8 zu versehen. In diesem Fall wäre es auch denkbar, das Einsatzstück 12 mit der Hülse 15 zu kombinieren.
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Wie eingangs erwähnt, beinhaltet die Kupplungsvorrichtung 5 auch eine Magneteinrichtung 6 zur axialen Verbindung zwischen der Rotortasse 4 und dem Rotorschaft 2. Die Magneteinrichtung 6 kann grundsätzlich an der Rotortasse 4 oder an dem Rotorschaft 2 angeordnet sein und ist in den Figuren 1-4 nicht dargestellt.
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Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung einer Rotortasse 4 mit einem Teil einer Kupplungsvorrichtung 5 und einer Magneteinrichtung 6 in einer geschnittenen Seitenansicht. Gemäß der Ausführung der Figur 5 weist die Rotortasse 4 eine Aufnahme 10 für die Magneteinrichtung 6 auf, welche vorliegend als Permanentmagnet ausgebildet ist. Die Aufnahme 10 ist dabei im Bereich des Ansatzes 13 der Rotortasse 4 angeordnet. Gemäß vorliegendem Beispiel ist die Aufnahme 10 in axialer Richtung der Rotortasse 4 hinter dem zweiten Kupplungsprofil 9 in Richtung eines Rotorbodens 11 der Rotortasse 4 versetzt angeordnet. Die Aufnahme 10 und das zweite Kupplungsprofil 9 können hierdurch in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Zudem ist die Magneteinrichtung 6 durch die Anordnung hinter dem Kupplungsprofil 9 bzw. an das Kupplungsprofil 9 angrenzend gut zugänglich und kann hierdurch leicht ausgetauscht werden, wenn sie ihre Lebensdauer erreicht hat. Abweichend von der gezeigten Darstellung wäre es jedoch ebenso möglich, die Aufnahme 10 im Bereich der Innenseite der Rotortasse 4 im Rotorboden 11 anzuordnen.
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Das zweite Kupplungsprofil 9 ist in diesem Fall wieder als Innenmehrrundprofil ausgebildet. Grundsätzlich wäre es jedoch auch denkbar, das zweite Kupplungsprofil 9 als Außenmehrrundprofil auszuführen. Dabei wäre es auch möglich, einen Permanentmagneten als Magneteinrichtung 6 im Inneren des Außenmehrrundprofils vorzusehen.
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Weiterhin bildet die Außenseite des Ansatzes 13 einen Zentrierabschnitt 16, welcher mit einem Zentrierabschnitt 16 des Rotorschafts 2 zusammenwirkt und hierdurch die Rotortasse 4 korrekt gegenüber dem Rotorschaft 2 zentriert.
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Figur 6 zeigt weiterhin noch eine schematische Darstellung einer Rotortasse 4 mit einem zweiten Einsatzstück 14, welches einen Teil einer Kupplungsvorrichtung beinhaltet, in einer geschnittenen Seitenansicht. Ebenso wie bei der Rotortasse 4 der Figur 5 ist dabei das zweite Kupplungsprofil 9 als Innenmehrrundprofil ausgebildet und es ist hinter dem zweiten Kupplungsprofil 9 in axialer Richtung der Rotortasse 4 in Richtung eines Rotorbodens 11 versetzt ebenfalls eine Aufnahme 10 für eine Magneteinrichtung 6 angeordnet. Die Aufnahme 10 sowie das zweite Kupplungsprofil 9 sind jedoch an dem zweiten Einsatzstück 14 angeordnet, welches in einen Rotorboden 11 der Rotortasse 4 einsetzbar ist. Ebenso wie bei dem Rotorschaft 2 ist auch hier die Herstellung des zweiten Kopplungsprofils 9 durch das Vorsehen an einem Einsatzstück 14 erleichtert.
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Auch bei dieser Ausführung bildet weiterhin die Außenseite des Ansatzes 13 einen Zentrierabschnitt 16, welcher mit einem Zentrierabschnitt 16 des Rotorschafts 2 zusammenwirkt und hierdurch die Rotortasse 4 korrekt gegenüber dem Rotorschaft 2 zentriert.
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Abweichend von der gezeigten Darstellung wäre es auch hier denkbar, die Aufnahme 10 an dem Einsatzstück, jedoch im Bereich des Rotorbodens 11 innerhalb der Innenseite der Rotortasse 4 vorzusehen. Weiterhin wäre es auch hier möglich, das zweite Kupplungsprofil 9 als Außenmehrrundprofil auszuführen.
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Abweichend von der gezeigten Darstellung der Figuren 5 und 6 wäre es gemäß einer nicht dargestellten Abwandlung zudem auch möglich, den Ansatz 13 bzw. das Einsatzstück 14 der Rotortasse 4 zu verlängern, um eine Hülse 15 auszubilden, welche dann in montiertem Zustand des Offenend-Spinnrotors 1 die Kupplungsvorrichtung 5 umgibt und schützt. Es versteht sich, dass in diesem Fall der Rotorschaft 2 keine Hülse 15 aufweist, ähnlich wie in Figur 3 dargestellt. Weiterhin kann in diesem Fall ein Teil des Außenumfangs des Rotorschafts 2 als Zentrierabschnitt 16 dienen.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine Kombination der Merkmale, auch wenn diese in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Offenend-Spinnrotor
- 2
- Rotorschaft
- 3
- Lagerung
- 4
- Rotortasse
- 5
- Kupplungsvorrichtung
- 6
- Magneteinrichtung
- 8
- erstes Kupplungsprofil
- 9
- zweites Kupplungsprofil
- 10
- Aufnahme
- 11
- Rotorboden
- 12
- erstes Einsatzstück
- 13
- Ansatz
- 14
- zweites Einsatzstück
- 15
- Hülse
- 16
- Zentrierabschnitt
- 17
- Rotorgehäuse
- 18
- Lagergehäuse
- 19
- Magnet
- 20
- Stator
- 21
- Antrieb
- 22
- Offenend-Spinnvorrichtung