EP4735841A1 - Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern - Google Patents

Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern

Info

Publication number
EP4735841A1
EP4735841A1 EP24732672.1A EP24732672A EP4735841A1 EP 4735841 A1 EP4735841 A1 EP 4735841A1 EP 24732672 A EP24732672 A EP 24732672A EP 4735841 A1 EP4735841 A1 EP 4735841A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
radar
waveguide
measuring device
level measuring
dielectric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP24732672.1A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Christian WEINZIERLE
Steffen WÄLDE
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vega Grieshaber KG
Original Assignee
Vega Grieshaber KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vega Grieshaber KG filed Critical Vega Grieshaber KG
Publication of EP4735841A1 publication Critical patent/EP4735841A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/22Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water
    • G01F23/28Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measuring physical variables, other than linear dimensions, pressure or weight, dependent on the level to be measured, e.g. by difference of heat transfer of steam or water by measuring the variations of parameters of electromagnetic or acoustic waves applied directly to the liquid or fluent solid material
    • G01F23/284Electromagnetic waves
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/88Radar or analogous systems specially adapted for specific applications
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/12Supports; Mounting means
    • H01Q1/22Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles
    • H01Q1/225Supports; Mounting means by structural association with other equipment or articles used in level-measurement devices, e.g. for level gauge measurement

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)
  • Measurement Of Levels Of Liquids Or Fluent Solid Materials (AREA)

Abstract

Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern, umfassend: ein Primärstrahler zum Senden und Empfangen von Radarstrahlen; eine dielektrische Linse zum Senden und Empfangen der Radarstrahlen; eine Wellenleitereinheit zum Führen der Radarstrahlen zwischen dem Primärstrahler und der dielektrischen Linse; wobei die dielektrische Linse und die Wellenleitereinheit beabstandet zueinander angeordnet sind.

Description

Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern
Bezugnahme auf verwandte Anmeldungen
Die vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der deutschen Patentanmeldung Nr. 10 2023 206 192.9, eingereicht am 30. Juni 2023, die in vollem Umfang durch Bezugnahme in das vorliegende Dokument aufgenommen wird.
Gebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern sowie ein System zur Erfassung von Füllständen.
Hintergrund
Radarfüllstandsmessgeräte sind im Stand der Technik grundsätzlich bekannt und finden beispielsweise Anwendung in der Prozess- und Chemieindustrie zur Überwachung von Füllständen in Behältern.
In diesem Zusammenhang hat sich nunmehr herausgestellt, dass ein weiterer Bedarf besteht, ein Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen bereitzustellen, insbesondere besteht ein Bedarf ein effizientes, kostengünstiges und robustes Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen bereitzustellen.
Diese und andere Aufgaben, die beim Lesen der folgenden Beschreibung noch genannt werden oder vom Fachmann erkannt werden können, werden durch den Gegenstand unabhängigen Ansprüche gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der vorliegenden Erfindung in besonders vorteilhafter Weise weiter.
Zusammenfassung der Erfindung Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern bereitgestellt, umfassend: ein Primärstrahler zum Senden und Empfangen von Radarstrahlen; eine dielektrische Linse zum Senden und Empfangen der Radarstrahlen; eine Wellenleitereinheit zum Führen der Radarstrahlen zwischen dem Primärstrahler und der dielektrischen Linse; wobei die dielektrische Linse und die Wellenleitereinheit beabstandet zueinander angeordnet sind.
Der Begriff Primärstrahler ist vorliegend breit zu verstehen und meint ein strukturelles Element, das eingerichtet elektromagnetische Wellen, vorzugsweise Radarstrahlen, die von einer Schaltung, vorzugsweise einer Hochfrequenzschaltung im GHz Bereich, erzeugt werden, abzustrahlen und/oder reflektierte Radarstrahlen zu empfangen. Der Primärstrahler kann dabei einteilige oder mehrteilig ausgeführt sein. Der Primärstrahler kann zumindest teilweise auf der Hochfrequenzschaltung zur Erzeugung der Radarstrahlen und zur Verarbeitung reflektierter Radarstrahlen angeordnet sein.
Der Begriff dielektrische Linse ist vorliegend breit zu verstehen und meint vorzugsweise eine beidseitig gewölbte Linse aus einem dielektrischen Material, die mittelbar oder unmittelbar vom Primärstrahler emittierte Radarstrahlen empfängt und diese gerichtet weitersendet oder reflektierte Radarstrahlen empfängt und diese unmittelbar oder mittelbar an den Primärstrahler gerichtet sendet. Die dielektrische Linse kann dabei die Form bzw. Richtung der Strahlung beeinflussen. Die dielektrische Linse weist vorzugsweise eine kugelförmige Form auf. In Abhängigkeit eines Radius oder einer Wölbung ergibt sich ein Abstand in dem die von der dielektrischen Linse ausgesendete bzw. emittierte Strahlung gebündelt wird. Die dielektrische Linse umfasst vorzugsweise ein verlustfreies dielektrisches Material.
Der Begriff wellenleitereinheit ist vorliegend breit zu verstehen und meint eine Vorrichtung, die eingerichtet ist, elektromagnetische Wellen, vorzugsweise Radarstrahlen, zu führen. Die Wellenleitereinheit kann dabei einteilig oder mehrteilig sein. Die Wellenleitereinheit kann dabei als Hohlleiter (z.B. metallischer Hohlleiter) ausgeführt sein. Die Wellenleitereinheit kann dabei als dielektrischer Wellenleiter ausgeführt sein.
Der Begriff beabstandet ist vorliegend breit zu verstehen und meint, dass die Wellenleitereinheit und die dielektrische Linse so zueinander angeordnet sind, dass ein räumlicher Abstand bzw. ein freier Raumen zwischen einem Ende der Wellenleitereinheit, das der dielektrischen Linse zugewandt ist, und der dielektrischen Linse vorliegt. Die Länge dieses Abstandes hängt vorzugsweise von der Geometrie der dielektrischen Linse ab. Der freie Raum ist vorzugsweise mit Luft gefüllt.
Der Begriff Radarfüllstandsmessgerät ist vorliegend breit zu verstehen und meint vorzugsweise eine Messeinrichtung zur Erfassung von Füllständen in Behältern, wobei die Messeinrichtung nach dem Prinzip der Laufzeitmessung der Radarstrahlen die Füllstandshöhe ermittelt. Hierbei wird unter Berücksichtigung der Position des Füllstandsmessgeräts und der gemessenen Laufzeit zwischen gesendeten Radarstrahlen und empfangenen Radarstrahlen, d. h. von der Oberfläche z.B. eines Schüttgutes in einem Behälter reflektierten Radarstrahlen, ein zu messender Füllstand im Behälter ermittelt. Zur Bestimmung der Laufzeiten können unterschiedliche Verfahren eingesetzt werden, bspw. Pulsradar oder Frequenzmodulations-Dauerstrickradar.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass die Sensorelektronik des Radar füllstandsmessgeräts eine Temperatur von ca. 85 °C nicht übersteigen darf, wohingegen die Prozesstemperatur in den Behältern, in denen der Füllstand gemessen wird, bis zu 450 °C betragen kann. Dies führt zur Notwendigkeit einer thermischen Entkopplung von Sensorelektronik und Radarantenne. Weiterhin werden aktuell immer mehr verstärkt Radarfüllststandsmessgeräte verwendet, die im Bereich über 100 GHz arbeiten. Die thermische Entkopplung im Bereich von Radarfüllstandsmessgeräten, die im Bereich unter 100 GHz arbeiten, erfolgen zumeist durch sogenannte Hohlleiter. Die Hohlleiter sind dabei zumeist aus Metall und weisen einen Bohrungsdurchmesser von 2,5 mm bis 3,0 mm für Radarfüllstandsmessgeräte im Arbeitsbereich von 80 GHz auf. Die Hohlleiter dienen der Übertragung der Radarstrahlen vom Primärstrahler zur Antenne. Durch die Länge des Hohlleiters wird die thermische Entkopplung bereitgestellt. Mit zunehmender Frequenz verringert sich jedoch der zulässige Bohrungsdurchmesser der Hohlleiter. So bedarf es bei einer Arbeitsfrequenz von 250 GHz einem Bohrungsdurchmesser von 0,87 mm. Dieser ist aufwendig zu realisieren und führt somit zu erhöhten Kosten. Beispielsweise kann der Hohlleiter nur noch über spezielle Erodierverfahren hergestellt werden, die jedoch unwirtschaftlich sind. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wird das Problem der thermischen Entkopplung durch die Verwendung einer dielektrischen Linse als Antenne, sowie die Beabstandung der dielektrischen Linse von der Wellenleitereinheit, realisiert. Dadurch ist es beispielsweise möglich, weiterhin metallische Hohlleiter als Wellenleitereinheit zu verwenden, da diese nicht bis zur Antenne, die hier als dielektrische Linse ausgebildet ist, reichen müssen. Somit kann die Länge des metallischen Hohlleiters auch bei hoher Frequenz geringer sein. Weiterhin befindet sich zwischen dem Ende der Wellenleitereinheit und der dielektrischen Linse Luft, die zusätzlich als Isolator fungiert. Somit wird eine thermische Entkopplung durch die erfindungsgemäße Anordnung bewirkt. Dies kann sich vorteilhaft auf die Genauigkeit der Messung und die Robustheit des Radarfüllstandsmessgerätes auswirken. Weiterhin kann durch die Verwendung eines dielektrischen Wellenleiters, der vorzugsweise aus Kunststoff besteht, als Bestandteil der Wellenleitereinheit zusätzlich vorteilhafter Weise eine galvanische Entkopplung bzw. Potentialtrennung zwischen der Sensorelektronik und dem Behälter bzw. Behälterpotential ermöglicht werden.
Moderne Radarfüllstandmessgeräte für die Prozessindustrie und die Automatisierungstechnik erschließen mittlerweile nach und nach den Frequenzbereich oberhalb 100 GHz. Aufgrund der Entstehung neuer frequenzrechtlicher Regulierungen, immer besserer Halbleiterprozesse und genauerer Fertigungsverfahren können radarbasierte Füllstandmessgeräte bis 250 GHz entwickelt, produziert und vermarktet werden. Vorteile haben höhere Frequenzbereiche dahingehend, dass bei gleicher Antennengröße ein schmalerer Öffnungswinkel realisierbar ist. Häufig erzeugen die in Behältern eingebauten Rührwerke oder Heizwendeln Störreflektionen im Radarsignal, die jedoch mit kleinerem Öffnungswinkel der Antenne geringer werden oder sogar verschwinden.
Ebenfalls ist aus regulatorischer Sicht in höheren Frequenzbereichen eine größere Signalbandbreite zulässig, wodurch eine bessere Trennschärfe zweier benachbarter Radarziele erreichbar ist.
Ein grundlegender Unterschied zwischen Sensoren unterhalb 100 GHz und oberhalb 100 GHz besteht darin, dass das erzeugte Radarsignal oberhalb 100 GHz direkt von den signalerzeugenden Halbleitern in den Wellenleiter eingespeist wird. Hierfür befindet sich auf dem Halbleitermaterial auf dem sich die Hochfrequenzschaltung befindet gleichzeitig auch ein Strahlerelement, das in Kombination mit einer Anordnung aus Koppelelement und Resonatorelement einen Primärstrahler bilden kann. Mit einem solchen Primärstrahler kann entweder in einen dielektrischen Wellenleiter eingekoppelt oder eine dielektrische Linse direkt ausgeleuchtet werden. Das Halbleitermaterial kann auf eine Leiterplatte mittels einer Klebeschicht aufgeklebt werden.
Der Vorteil so einer Anordnung, insbesondere bei Frequenzen oberhalb von 100 GHz liegt darin, dass das Radarsignal so eine möglichst geringe Signaldämpfung erfährt. Bei Radargeräten unterhalb 100 GHz, wird das Radarsignal typischerweise erst über eine Leiterplatte, die mindestens eine Lage aus Hochfrequenzleiterplattenmaterial aufweist, geführt, bevor das Signal in einen Hohlleiter oder einen Koaxialleiter eingespeist wird. Die Hohlleiter, die bei 80 GHz-Sensoren vorwiegend verwendet werden, haben die Aufgabe das Radarsignal vom Radarmodul an die Antenne zu übertragen. Die Hohlleiter, die in diesem Fall vorwiegend als Rundhohlleiter ausgeführt sind, haben in diesem Frequenzbereich einen Durchmesser zwischen 2,5 und 3,0 mm und können vergleichsweise günstig über Tieflochbohrverfahren in einer ausreichenden Länge hergestellt werden. Die Länge des Hohlleiters ist hinsichtlich der Temperaturentkopplung zwischen dem zu überwachenden Prozess und der Sensorelektronik elementar wichtig. Die Sensorelektronik darf eine Temperatur von 85°C nicht übersteigen wohingegen die Prozesstemperatur bis zu 450°C betragen kann. Über entsprechend lange Hohlleiter wird die Temperaturentkopplung durchgeführt.
Bei größer werdenden Frequenzen werden die Hohlleiterdurchmesser zunehmend kleiner, da die Cutoff-Frequenz der Grundmode vom Hohlleiterdurchmesser abhängt. Bei einem 250 GHz Radarsignal beträgt der Hohlleiterdurchmesser nur noch 0,87mm. Bei einem solch kleinen Durchmesser wird es erheblich aufwändiger einen gleich langen Hohlleiter zu fertigen als beim Hohlleiterdurchmesser bei 80 GHz.
Die vorliegende Erfindung kann den Vorteil aufweisen, dass auch bei höheren Frequenzen metallische Hohlleiter als thermische Entkopplungselemente verwendet werden können.
In einer Ausführungsform umfasst die Wellenleitereinheit einen dielektrischen Wellenleiter. Der dielektrische Wellenleiter kann dabei aus Kunststoff sein. Beispiele hierfür sind HDPE, PVDF, FEP und PFA. Der dielektrische Wellenleiter kann dabei beliebige Geometrien als Querschnitt aufweisen. Vorzugsweise weist der dielektrische Wellenleiter einen runden Querschnitt oder einen rechteckigen Querschnitt auf. Der Kunststoff weist vorzugsweise eine niedrigere relative Permittivität und einen niedrigen Verlustfaktor auf. Dies wirkt sich insgesamt positiv auf die Signaldämpfung (i.e. geringe Signaldämpfung) aus. Beispielsweise können mittels Mikrospritzguss oder Extrusion lange dielektrische Wellenleiter einfach und kostengünstig gefertigt werden und weisen im Vergleich zu einem metallischen Hohlleiter zudem eine geringere Signaldämpfung auf. Die Kombination von Luftvolumen zwischen dielektrischer Linse und Wellenleiter sowie die Herstellung des Wellenleiters aus einem Kunststoff bringen weitere Vorteile hinsichtlich der thermischen Entkopplung mit sich.
In einer Ausführungsform umfasst die Wellenleitereinheit einen metallischen Hohlleiter. Der metallische Hohlleiter kann dabei aus Metall und/oder mit Metall beschichteten Kunststoff bestehen. Durch die beabstandete Anordnung von metallischen Hohlleiter und dielektrischer Linse, kann eine reduzierte Länge des metallischen Hohlleiters vorteilhafter Weise realisiert werden, wobei durch die Beabstandung immer noch eine thermische Entkopplung gewährleistet wird. Der metallische Hohlleiter eignet sich für Arbeitsfrequenzen unter 100 GHz, kann aber auch für Arbeitsfrequenzen über 100 GHz bei vorliegender Anordnung vorteilhafterweise verwendet werden. Dabei wird der metallische Hohlleiter idealerweise so platziert, dass sich ein Ende des metallischen Hohlleiters im Brennpunkt/Fokus der dielektrischen Linse befindet.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Wellenleitereinheit einen dielektrischen Wellenleiter und einen metallischen Hohlleiter. Der dielektrische Wellenleiter ist vorzugsweise zwischen dem Primärstrahler und dem metallischen Hohlleiter angeordnet. Der metallische Hohlleiter ist vorzugsweise zwischen dem dielektrischen Wellenleiter und der dielektrischen Linse angeordnet.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der metallische Hohlleiter ein Anpasselement zur Einkopplung der Radarstrahlen und ein Strahlelement zur Aussendung der Radarstrahlen auf. Der Begriff Anpasselement ist vorliegend breit zu verstehen und meint vorzugsweise ein Strukturelement, das eine Geometrie aufweist, die mit einer Geometrie eines anderen Strukturelements (z.B. Primärstrahler oder dielektrischer Wellenleiter) derart korrespondiert, dass die Radarstrahlen übertragen werden können. Das Anpasselement ist vorzugsweise Teil des Wellenleiters, vorzugsweise des metallischen Hohlleiters oder des dielektrischen Wellenleiters. Beispielsweise weist das Anpasselement einen Innenkonus auf und die korrespondierende Geometrie des dielektrischen Wellenleiters der gemeinsamen Schnittstelle einen Außenkonus. Der Begriff Strahlelement ist vorliegend breit zu verstehen und meint ein Strukturelement, das eine Geometrie aufweist, die eingerichtet ist Radarwellen zu senden und zu empfangen, z.B. ein Innenkonus. Das Strahlelement ist vorzugweise Teil des Wellenleiters, vorzugsweise des metallischen Hohlleiters oder des dielektrischen Wellenleiters. In anderen Worten, das Strahlelement ist eingerichtet die dielektrische Linse auszuleuchten. Das Strahlelement befindet sich vorzugweise im Fokus der dielektrischen Linse. Insgesamt, wirken sich das Anpasselement und das Strahlelement vorteilhaft auf die Signalübertragung aus.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der dielektrische Wellenleiter ein Anpasselement zur Ankopplung der Radarstrahlen und ein Strahlelement zur Aussendung der Radarstrahlen auf. Das Anpasselement ist dabei vorzugsweise Teil des dielektrischen Wellenleiters und unterscheidet sich vom Rest des dielektrischen Wellenleiters durch die Geometrie. Die Geometrie des Anpasselement korrespondiert beispielweise mit der Geometrie des Primärstrahlers, sodass diese einen flächigen Kontakt realisieren können. Dies ermöglicht vorteilhafterweise eine gute Einkopplung der Radarstrahlen. Das Strahlelement ist vorzugweise Teil des dielektrischen Wellenleiters und unterscheidet sich vom Rest des dielektrischen Wellenleiters durch die Geometrie des Strahlelements. Das Strahlelement weist vorzugsweise eine Geometrie auf, die sich zum Senden und Empfangen von Radarstrahlen eignet, beispielsweise eine kugelförmige Form oder eine Konusform. Insgesamt, wirken sich Anpasselement und Strahlelement vorteilhaft auf die Signalübertragung aus.
In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich Luft zur thermischen Isolierung zwischen der Wellenleitereinheit und der dielektrischen Linse. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die thermische Entkopplung der Messelektronik vom Prozess aus. Luft ist ein besserer Isolator als Metall. Dies kann zur Folge haben, dass der metallische Hohlleiter auch bei höheren Frequenzen kürzer und daher auch einfacher und günstiger gefertigt werden kann und trotzdem eine ausreichende thermische Entkopplung stattfinden kann.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der Primärstrahler ein Strahlerelement, ein Koppelelement und ein Resonatorelement. Das Strahlerelement ist dabei vorzugsweise direkt mit der Hochfrequenzelektronik verbunden, die die Radarstrahlung erzeugt. Das Resonatorelement ist dabei vorzugsweise zwischen Strahlerelement und Koppelelement angeordnet. Das Koppelelement besteht beispielsweise aus PEEK. Dies kann sich positiv auf die Qualität der Messung auswirken.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst der dielektrische Wellenleiter ein Kunststoff. Der Kunststoff kann beispielweise einer der folgenden sein: HDPE, PVDF, FEP oder PFA. Dies kann vorteilhafter Weise eine galvanische Entkopplung zwischen der Messelektronik und dem Behälter realisieren.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Radarfüllstandsmessgerät bereitgestellt, bei dem sich ein Abstand zwischen der dielektrischen Linse und der Wellenleitereinheit aus einer Geometrie der dielektrischen Linse ableitet. Die dielektrische Linse weist beispielsweise eine Kugelform auf. Aus dieser Kugelform resultiert eine Bündelung von Radarstrahlung, die von der Linse emittiert wird, in einem bestimmten Punkt außerhalb bzw. beabstandet von der Linse. Die Anordnung der Wellenleitereinheit, Hohlleiter oder dielektrischer Leiter, in diesem Punkt, bewirkt eine vorteilhafte Erhöhung der Signalqualität bzw. Übertragungsgüte.
In einer bevorzugten Ausführungsform wird ein Radarfüllstandsmessgerät bereitgestellt, das eingerichtet ist, bei einer Frequenz oberhalb von 100 GHz zu messen. Mit zunehmender Messfrequenz reduziert sich vorteilhafter Weise der Strahlungskegel der emittierten Strahlung des Radarfüllstandsmessgerät. Dies kann sich positiv auf die Messgenauigkeit auswirken, da Störkonturen wie zum Beispiel Rührwerke oder Heizwendeln in einem Behälter nicht zur Reflektion der Radarstrahlung beitragen.
In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Wellenleitereinheit ein Strahlelement, wobei das Strahlelement im Fokus der dielektrischen Linse angeordnet ist. Der Begriff Fokus meint hier den Punkt, an welchem die Radarstrahlen, die von der dielektrischen Linse emittiert werden, gebündelt werden. Dies kann sich positiv auf die Qualität der Messung auswirken.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung umfasst ein System zur Erfassung von Füllständen, umfassend zumindest ein oben beschriebenes Radarfüllstandsmessgerät sowie einen Behälter zur Speicherung eines Materials. Das Material kann dabei flüssig oder fest sein oder eine Kombination davon.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter ein Rührwerk zum Rühren des Materials auf.
In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Behälter ein Heizwendel zum Heizen des Materials auf.
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
Nachfolgend wird eine detaillierte Beschreibung der Figuren gegeben, darin zeigt
Figur 1 eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems zum Erfassen von Füllständen;
Figur 2 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät; Figur 3 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät;
Figur 4 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät einer ersten Ausführungsform;
Figur 5 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät einer zweiten Ausführungsform;
Figur 6 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen
Radarfüllstandsmessgerät einer ersten Ausführungsform;
Figur 7 einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen
Radarfüllstandsmessgerät einer zweiten Ausführungsform;
Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines erfindungsgemäßen Systems 100 zum Erfassen von Füllständen.
Das System 100 umfasst ein unten näher beschriebenes Radarführerstandmessgerät 101. das Radarfüllstandsmessgerät 101 weist im unteren Bereich eine dielektrische Linse 102 zum Aussenden und Empfangen von Radarstrahlen auf. In Abhängigkeit der Messfrequenz stellt sich ein Öffnungswinkel 103 der ausgesandten Radarstrahlung ein. Das System umfasst weiterhin einen Behälter 105 zur Speicherung eines Materials 104, beispielsweise eine Flüssigkeit. Der Behälter umfasst weiterhin ein Rührwerk 106. Aus der Zeichnung geht hervor, dass der Strahlungskegel, der sich durch den Öffnungswinkel 103 ergibt, nicht mit dem Rührwerk überlappt. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die Messgenauigkeit aus, da so keine Störreflexionen auftreten. Weiterhin kann das System 100 auch eine Heizwendel (nicht dargestellt) umfassen.
Figur 2 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgeräts 200. Das Radarfüllstandsmessgerät umfasst zumindest eine Trägerplatte (i.e. Leiterplatte) 207. Auf der Trägerplatte 207 ist über eine Klebeschicht 204 ein Halbleitermaterial 201 angebracht. Auf dem Halbleitermaterial befindet sich eine Hochfrequenzschaltung (nicht gezeigt) und ein Strahlerelement (nicht gezeigt). Oberhalb des Strahlerelements befindet sich ein Resonatorelement 202. Oberhalb des Resonatorelements 202 ist ein Koppelelement 203 aus Peek angeordnet. Das Koppelelement 203, das Resonatorelement 202 und das Strahlerelement bilden vorliegend den Primärstrahler 206. Das Halbleitermaterial 201 ist vorliegend über Bonddrähte 208 mit der Trägerplatte 207 elektrisch verbunden. Oberhalb des Primärstrahlers 206 ist ein dielektrische Wellenleiter 205 angeordnet. Der Primärstrahler 206 sendet die durch die Frequenzschaltung erzeugte Radarstrahlung an den dielektrischen Wellenleiter 205 bzw. empfängt die vom dielektrischen Wellenleiter 205 geführte und von der Oberfläche des Materials reflektierte Radarstrahlung.
Figur 3 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerätes 300 in der Draufsicht. Das Halbleitermaterial 304 ist auf der Trägerplatte 303 angeordnet und über die Bonddrähte 305 elektrisch mit der Trägerplatte 303 verbunden. Auf dem Halbleitermaterial 304 ist die Hochfrequenzschaltung 302 sowie das Strahlerelement 301 angeordnet. Oberhalb des Strahlerelements 301 ist das Resonatorelement 306 angeordnet. Die in der Hochfrequenzschaltungen 302 erzeugte Radarstrahlung wird an das Strahlerelement 301 weitergeleitet, um von dort aus durch das Resonatorelement 306 verstärkt zu werden. Die von der Oberfläche des Materials reflektierte Radarstrahlung und vom Radarfüllstandsmessgerät empfangene Strahlung durchläuft den gleichen Weg nur in entgegengesetzter Richtung.
Figur 4 zeigt schematischen Ausschnitt einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Radarfüllstandsmessgerätes 400. Das Radarfüllstandsmessgerät 400 umfasst vorliegend einen Primärstrahler 405 zum Senden und Empfangen von Radarstrahlen. Der Primärstrahler 405 ist auf einem Halbleiterelement 406 (wie oben beschrieben) angeordnet. Das Radarfüllstandsmessgerät 400 umfasst weiter eine Wellenleitereinheit 407 zum Führen der Radarstrahlen zwischen dem Primärstrahler 405 und der dielektrischen Linse 404. Die Wellenleitereinheit 407 umfasst vorliegend einen dielektrischen Wellenleiter 408 und einen metallischen Hohlleiter 401 . Der dielektrische Wellenleiter 408 überträgt die Radarstrahlen vom Primärstrahler 405 zum metallischen Hohlleiter 401 und umgekehrt. Der metallische Hohlleiter 401 weist vorliegend ein Anpasselement 402 auf, wobei das Anpasselement 402 einen Innenkonus aufweist, der mit dem Außenkonus des dielektrischen Wellenleiters 408 korrespondiert. Vorliegend liegen das Anpasselement 402 und der dielektrische Wellenleiter 408 aufeinander auf. Das Anpasselement 402 ist Teil des metallischen Hohlleiters 401. Der metallische Hohlleiter 401 weist weiterhin ein Strahlelement 403 auf, das vorliegend als Innenkonus ausgebildet ist. Das Strahlelement 403 ist vorliegend zum Aussenden und zum Empfangen der Radarstrahlen 410 eingerichtet. Das Radarfüllstandsmessgerät 400 weist weiterhin eine dielektrische Linse 404 zum Senden und Empfangen der Radarstrahlen auf. Die dielelektrische Linse 404 und die Wellenleitereinheit 407, insbesondere das Strahlelement 403 des metallischen Hohlleiters 401 , sind beabstandet zueinander angeordnet. Der Abstand 409 ergibt sich aus der Geometrie der dielektrischen Linse 404. Der Abstand umfasst vorzugsweise die Fokuslänge der dielektrischen Linse 404. Mit anderen Worten, befindet sich das Strahlelement 403 ungefähr im Fokus der dielektrischen Linse 404. Der Raum zwischen dielektrischer Linse 404 und Strahlelement 403 ist vorliegend mit Luft gefüllt.
Figur 5 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät 500 einer zweiten Ausführungsform. Im Gegensatz zur Ausführungsform, die in Figur 4 dargestellt, weist die Wellenleitereinheit 506 vorliegend lediglich einen dielektrischen Wellenleiter 501 auf. Der dielektrische Wellenleiter 501 ist zwischen dem Primärstrahler 505 und der dielektrischen Linse 504 angeordnet. Der dielektrische Wellenleiter 501 weist vorliegend ein Strahlelement 503 auf sowie ein Anpasselement 502. Das Strahlelement 503 des dielektrischen Wellenleiters 501 ist vorliegend beabstandet zur dielektrischen Linse 504 angeordnet. Die Beabstandung ergibt sich wiederum aus der Geometrie der dielektrischen Linse 504. Durch die Beabstandung wird vorteilhafterweise eine thermische und galvanische Entkopplung bewirkt.
Figur 6 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerätes 600 einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform. Im Unterschied zu Figur 4 ist vorliegend weiter ein metallisches Gehäuse 601 des Radarfüllstandsmessgerät 600 dargestellt. Weiterhin weist das Radarfüllstandsmessgerät 600 eine Schnittstelle 603 für Energieversorgung und Datenaustausch auf, beispielsweise realisiert mit einem M12 Anschluss. Das Radarfüllstandsmessgerät 600 weist vorliegend eine Vielzahl an Trägerplatten 604, 605 und 606 auf, die für die Energieversorgung, die Steuerung und die Hochfrequenzschaltung zur Erzeugung und Verarbeitung von Radarstrahlen genutzt werden. Diese sind über Steckverbinder 607 miteinander elektrisch verbunden. Das Radarfüllstandsmessgerät 600 weist im unteren Bereich des Gehäuses 601 einen metallischen Prozessanschluss 602 auf. Im metallischen Prozessanschluss 602 ist sowohl die dielektrische Linse 608 als auch der metallische Hohlleiter 609 und zumindest teilweise der dielektrische Wellenleiter 610 angeordnet. Die Verbindung bzw. Anordnung kann beispielsweise über ein stoffschlüssiges oder mechanisches Fügeverfahren erfolgen. Beispielsweise ist der metallische Hohlleiter 609 über ein Gewinde in den metallischen Prozessanschluss 602 geschraubt. Beispielsweise ist die dielektrische Linse 608 in den metallischen Prozessanschluss 602 dichtend geklebt.
Figur 7 zeigt einen schematischen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Radarfüllstandsmessgerät 700 einer zweiten Ausführungsform. Das Radarfüllstandsmessgerät 700 weist wiederum ein Gehäuse 701 und ein Prozessanschluss 702 auf. Im Gegensatz zum Radarfüllstandsmessgerät 600, dass in Figur 6 gezeigt ist, weist das Radarfüllstandsmessgerät 700 lediglich eine dielektrischen Wellenleiter 703, der über eine Halterung 704 im Prozessanschluss 702 angeordnet ist. Die dielektrische Linse 705 ist wiederum im Prozessanschluss 702 dichtend angeordnet.
Referenzliste
100 System
101 , 200, 300, 400, 500, 600, 700 Radarfüllstandsmessgerät
102, 404, 504, 608, 705 dielektrische Linse
103 Öffnungswinkel
104 Material
105 Behälter
106 Rührwerk
201 , 304, 406 Halbleitermaterial
202, 306 Resonatorelement
203 Koppelelement
204 Klebeschicht
205, 408, 501 , 610, 703 dielektrische Wellenleiter
206, 405, 505 Primärstrahler
207, 303, 604, 605, 606 Trägerplatte
208, 305 Bonddrähte
301 Strahlerelement
302 Hochfrequenzschaltung
401 , 609 Hohlleiter
402, 502 Anpasselement
403, 503 Strahlelement
407, 506 Wellenleitereinheit
409 Abstand
410 Radarstrahlen
601 , 701 Gehäuse
602, 702 Prozessanschluss
603 Schnittstelle
607 Steckverbinder
704 Halterung

Claims

Ansprüche:
1. Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern, umfassend: ein Primärstrahler zum Senden und Empfangen von Radarstrahlen; eine dielektrische Linse zum Senden und Empfangen der Radarstrahlen; eine Wellenleitereinheit zum Führen der Radarstrahlen zwischen dem Primärstrahler und der dielektrischen Linse; wobei die dielektrische Linse und die Wellenleitereinheit beabstandet zueinander angeordnet sind.
2. Radarfüllstandsmessgerät nach Anspruch 1 , wobei die Wellenleitereinheit einen dielektrischen Wellenleiter umfasst.
3. Radarfüllstandsmessgerät nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Wellenleitereinheit einen metallischen Hohlleiter umfasst.
4. Radarfüllstandsmessgerät nach Anspruch 3, wobei der metallische Hohlleiter ein Anpasselement zur Einkopplung der Radarstrahlen und ein Strahlelement zur Aussendung der Radarstrahlen aufweist.
5. Radarfüllstandsmessgerät nach Anspruch 2, wobei der dielektrische Wellenleiter ein Anpasselement zur Einkopplung der Radarstrahlen und ein Strahlelement zur Aussendung der Radarstrahlen aufweist.
6. Radarfüllstandsmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei sich Luft zur thermischen Isolierung zwischen der Wellenleitereinheit und der dielektrischen Linse befindet.
7. Radarfüllstandsmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der Primärstrahler ein Strahlelement, ein Koppelelement und ein Resonatorelement umfasst.
8. Radarfüllstandsmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei der dielektrische Wellenleiter einen Kunststoff umfasst.
9. Radarfüllstandmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei sich ein Abstand zwischen der dielektrischen Linse und der Wellenleitereinheit aus einer Geometrie der dielektrischen Linse ableitet.
10. Radarfüllstandsmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei das Radarfüllstandsmessgerät eingerichtet ist bei einer Frequenz oberhalb von 100GHz zu messen.
11 . Radarfüllstandmessgerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Wellenleitereinheit ein Strahlelement umfasst und wobei das Strahlelement im Fokus der dielektrischen Linse angeordnet ist.
12. System zur Erfassung von Füllständen, umfassend zumindest eine Radarfüllstandsmessgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11 sowie einen Behälter zur Speicherung eines Materials.
13. System nach Anspruch 12, wobei der Behälter ein Rührwerk umfasst.
14. System nach Anspruch 12 oder 13, wobei der Behälter eine Heizwendel umfasst.
EP24732672.1A 2023-06-30 2024-06-12 Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern Pending EP4735841A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102023206192.9A DE102023206192A1 (de) 2023-06-30 2023-06-30 Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern
PCT/EP2024/066225 WO2025002812A1 (de) 2023-06-30 2024-06-12 Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4735841A1 true EP4735841A1 (de) 2026-05-06

Family

ID=91530145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP24732672.1A Pending EP4735841A1 (de) 2023-06-30 2024-06-12 Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP4735841A1 (de)
CN (1) CN121399436A (de)
DE (1) DE102023206192A1 (de)
WO (1) WO2025002812A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023206192A1 (de) 2023-06-30 2025-01-02 Vega Grieshaber Kg Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB0705449D0 (en) * 2007-03-22 2007-05-02 Siemens Milltronics Proc Instr A high frequency radar system
DE102010063167B4 (de) * 2010-12-15 2022-02-24 Endress+Hauser SE+Co. KG Mit hochfrequenten Mikrowellen arbeitendes Füllstandsmessgerät
DE102012016120B4 (de) * 2012-08-15 2017-12-07 Krohne Messtechnik Gmbh Mikrowellenfenster und nach dem Radar-Prinzip arbeitendes Füllstandmesssystem
DE102015105657B4 (de) * 2015-04-14 2018-12-06 Infineon Technologies Ag Verbinder für dielektrische Wellenleiter
DE102015119690A1 (de) * 2015-11-13 2017-05-18 Endress + Hauser Gmbh + Co. Kg Radarbasierter Füllstandsensor
DE102018117166A1 (de) * 2018-07-16 2020-01-16 Endress+Hauser SE+Co. KG Hochfrequenzbaustein
DE102019200500B4 (de) * 2019-01-16 2020-10-08 Vega Grieshaber Kg Radarsensor mit Linsenantenne
EP3696515B1 (de) * 2019-02-18 2022-09-28 VEGA Grieshaber KG Radarmodul
DE102020119435A1 (de) * 2020-07-23 2022-01-27 Endress+Hauser SE+Co. KG Antenne für Radar-basierte Füllstandsmessgeräte
EP3971611A1 (de) * 2020-09-17 2022-03-23 VEGA Grieshaber KG Radarmessgerät
EP4047742B1 (de) * 2021-02-19 2024-07-03 VEGA Grieshaber KG Radarmodul
DE102021118496A1 (de) * 2021-07-16 2023-01-19 Endress+Hauser SE+Co. KG Füllstandsmessgerät
US20230077375A1 (en) * 2021-07-24 2023-03-16 Rochester Sensors, Llc Device, system and method for rodless guided microwave radiation
DE102021132553A1 (de) * 2021-12-09 2023-06-15 Endress+Hauser SE+Co. KG Füllstandsmessgerät
DE102023206192A1 (de) 2023-06-30 2025-01-02 Vega Grieshaber Kg Radarfüllstandsmessgerät zur Erfassung von Füllständen in Behältern

Also Published As

Publication number Publication date
CN121399436A (zh) 2026-01-23
WO2025002812A1 (de) 2025-01-02
DE102023206192A1 (de) 2025-01-02

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2698869B1 (de) Mikrowellenfenster und nach dem Radar-Prinzip arbeitendes Füllstandmesssystem
EP3894807B1 (de) Füllstandsmessgerät
EP2435804B1 (de) Anordnung zur füllstandsmessung mit einem mit mikrowellen arbeitenden füllstandsmessgerät
EP3824258B1 (de) Hochfrequenzbaustein
DE102006030965A1 (de) Vorrichtung zur Ermittlung und/oder Überwachung des Füllstandes eines Mediums
WO2014006148A1 (de) Gasdichte hohlleitereinkopplung, hochfrequenzmodul, füllstandradar und verwendung
DE10023497A1 (de) Füllstandsmeßgerät
EP3450931B1 (de) Hohlleitereinkopplung für ein füllstandradar
EP3017280A1 (de) Antennenanordnung für ein füllstandsmessgerät
EP3575755B1 (de) Füllstandmessgerät mit optimierter antennensteuerung und verfahren zur füllstandmessung
EP4370883A1 (de) Füllstandsmessgerät
DE102019131504A1 (de) Antennenanordnung zur Abstrahlung von Mikrowellen und Messanordnung mit mindestens einer solchen Antennenanordnung
WO2025002812A1 (de) Radarfüllstandsmessgerät zur erfassung von füllständen in behältern
DE102018100845A1 (de) Füllstandmessgerät
EP3949011B1 (de) Radarmodul mit mikrowellen-chip
WO2016082958A1 (de) Vorrichtung zur übertragung von signalen aus einer gehäuseöffnung eines metallischen gehäuses
EP4484904A1 (de) Radarmessgerät zur erfassung von füllständen und/oder abständen
DE102012112218A1 (de) Füllstandsmessgerät
WO2025124819A1 (de) Füllstandsmessgerät
EP4293818B1 (de) Antennenanordnung zum abstrahlen eines hochfrequenz-messsignals eines messsensors
EP3473988A1 (de) Füllstandmessanordnung mit antennenverlängerung und getrennten sende- und empfangs-hohlleitern
EP4297182B1 (de) Wellenleiter mit zwei wellenleiterteilstücken und antenne
WO2023104492A1 (de) Füllstandsmessgerät
EP3813188B1 (de) Hohlleiteranordnung und antenne
DE102015111289B4 (de) Antennen-Einheit für ein Radar-basiertes Füllstandsmessgerät und Füllstandsmessgerät

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE