EP4736728A1 - Spülmaschine mit waschsystem und reinigungsöffnung - Google Patents

Spülmaschine mit waschsystem und reinigungsöffnung

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EP4736728A1
EP4736728A1 EP25202764.4A EP25202764A EP4736728A1 EP 4736728 A1 EP4736728 A1 EP 4736728A1 EP 25202764 A EP25202764 A EP 25202764A EP 4736728 A1 EP4736728 A1 EP 4736728A1
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EP
European Patent Office
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washing
supply line
dishwasher
connecting piece
arm
Prior art date
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Pending
Application number
EP25202764.4A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Gonska HEINRICH
SCHMITT Anne
ZOLLER Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Illinois Tool Works Inc
Original Assignee
Illinois Tool Works Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Illinois Tool Works Inc filed Critical Illinois Tool Works Inc
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0018Controlling processes, i.e. processes to control the operation of the machine characterised by the purpose or target of the control
    • A47L15/0057Cleaning of machines parts, e.g. removal of deposits like lime scale or proteins from piping or tub
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/0076Washing or rinsing machines for crockery or tableware of non-domestic use type, e.g. commercial dishwashers for bars, hotels, restaurants, canteens or hospitals
    • A47L15/0078Washing or rinsing machines for crockery or tableware of non-domestic use type, e.g. commercial dishwashers for bars, hotels, restaurants, canteens or hospitals with a plurality of fluid recirculation arrangements, e.g. with separated washing liquid and rinsing liquid recirculation circuits
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
    • A47L15/4214Water supply, recirculation or discharge arrangements; Devices therefor
    • A47L15/4219Water recirculation
    • A47L15/4221Arrangements for redirection of washing water, e.g. water diverters to selectively supply the spray arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spülmaschine (1) mit mindestens einem als Rezirkulationskreislauf ausgebildeten Waschsystem, welches mindestens einen Wascharm (6) mit mindestens einer Waschdüse (5) zum Versprühen von Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut, einen Waschtank (3) zum Auffangen von zumindest einem Teil der versprühten Waschflüssigkeit und ein Zufuhrleitungssystem (8) mit einer Waschpumpe (4) aufweist, über welches dem mindestens einen Wascharm (6) in dem Waschtank (3) gesammelte Waschflüssigkeit zuführbar ist oder zugeführt wird. Erfindungsgemäß ist insbesondere vorgesehen, dass in dem Zufuhrleitungssystem (8) mindestens eine Reinigungsöffnung (20) ausgebildet oder vorgesehen ist, über welche im Betrieb der Waschpumpe (4) ein Teil der mit der Waschpumpe (4) in Richtung des mindestens einen Wascharms (6) geförderten Waschflüssigkeit in eine Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone der Spülmaschine (1) versprüht oder ausgegeben wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Spülmaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Insbesondere betrifft die Erfindung eine gewerbliche Geschirr- oder Utensilienspülmaschine, welche als Programmautomat oder als Transportspülmaschine ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist somit auf eine Spülmaschine gerichtet, welche mindestens eine als Rezirkulationskreislauf ausgebildete Waschzone aufweist. Die als Rezirkulationskreislauf ausgebildete Waschzone weist ein Düsensystem mit mindestens einer Waschdüse zum Versprühen von Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut, ein Waschtank zum Auffangen von zumindest einem Teil der versprühten Waschflüssigkeit und eine Waschpumpe zum Zuführen von in dem Waschtank gesammelter Waschflüssigkeit zu der mindestens einen Waschdüse auf.
  • Optional kann die Spülmaschine ferner ein der mindestens einen Waschzone zugeordnetes Schmutzauffangsystem mit mindestens einem Tankabdecksieb aufweisen, um Schmutzpartikel von der versprühten und durch Schwerkraft in den Waschtank zurückfließenden Waschflüssigkeit abzutrennen.
  • Programmautomaten sind manuell beladbare und entladbare Spülmaschinen. Die Programmautomaten ("box-type ware washers") oder auch ("batch dish washers" genannt) können Geschirrkorbdurchschubspülmaschinen, auch Haubenspülmaschinen ("hood-type ware washers") genannt, oder Frontlader ("front loader ware washers") sein. Frontlader können Untertischmaschinen ("under counter machines"), Auftischmaschinen ("top counter machines") oder freistehende Spülmaschinen mit Frontbeschickung ("free standing front loaders") sein.
  • Eine als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine weist üblicherweise eine Behandlungskammer zum Reinigen von Spülgut auf. In der Regel ist unter der Behandlungskammer ein Waschtank angeordnet, in welchem Flüssigkeit aus der Behandlungskammer durch Schwerkraft zurückfließen kann. Im Waschtank befindet sich Waschflüssigkeit, welche üblicherweise Wasser ist, dem ggf. Reiniger zugeführt werden kann.
  • Eine als Programmautomat ausgebildete Spülmaschine weist ferner ein Waschsystem mit einer Waschpumpe, einem mit der Waschpumpe verbundenen Leitungssystem und einem Düsensystem mit mindestens einer Waschdüse auf. Die sich im Waschtank befindliche Waschflüssigkeit kann von der Waschpumpe über das Leitungssystem zu der mindestens einen Waschdüse gefördert und durch diese mindestens eine Waschdüse in der Behandlungskammer auf das zu reinigende Spülgut gesprüht werden. Die versprühte Waschflüssigkeit fließt anschließend durch Schwerkraft in den Waschtank zurück.
  • Transportspülmaschinen ("conveyer ware washers") sind insbesondere Bandtransportspülmaschinen ("flight-type ware washers") oder Korbtransportspülmaschinen ("rack conveyer ware washers"). Transportspülmaschinen finden üblicherweise im gewerblichen Bereich Anwendung. Im Gegensatz zu Programmautomaten, bei welchen das zu reinigende Spülgut während der Reinigung ortsfest in der Maschine verbleibt, findet bei Transportspülmaschinen ein Transport des Spülguts durch verschiedene Behandlungszonen der Transportspülmaschine statt.
  • Eine Transportspülmaschine weist üblicherweise mindestens eine Vorwaschzone sowie mindestens eine Hauptwaschzone auf, welche in der Transportrichtung des Spülgutes gesehen nach der/den Vorwaschzone(n) angeordnet ist. In Transportrichtung sehen nach der/den Hauptwaschzone(n) ist in der Regel mindestens eine Nachwaschzone bzw. Vorspülzone und mindestens eine der Nachwaschzone(n) nachgeschaltete Klarspülzone angeordnet. In Transportrichtung gesehen läuft das entweder unmittelbar auf dem Transportband aufgenommene Spülgut oder durch Körbe gehaltene Spülgut in der Transportrichtung üblicherweise durch einen Einlauftunnel, die sich daran anschließende(n) Vorwaschzone(n), Hauptwaschzone(n), Nachwaschzone(n), Klarspülzone(n), eine Trocknungszone in eine Auslaufstrecke ein.
  • Den genannten Waschzonen der Transportspülmaschine sind jeweils ein Waschsystem zugeordnet, welches eine Waschpumpe und ein mit der Waschpumpe verbundenes Leitungssystem (Waschleitungssystem) aufweist, über welches dem Düsensystem bzw. der mindestens einen Waschdüse des Düsensystems Waschflüssigkeit zugeführt wird. Die der mindestens einen Waschdüse des Düsensystems zugeführte Waschflüssigkeit wird in den jeweiligen Waschzonen der Transportspülmaschine auf das Spülgut gesprüht, welches von einer Transportvorrichtung der Transportspülmaschine durch die jeweiligen Waschzonen transportiert wird. Jeder Waschzone ist ein Trank zugeordnet, in welchem die von den Waschdüsen versprühte Flüssigkeit aufgenommen wird und/oder in welchem Flüssigkeit für die Düsensysteme der betreffenden Behandlungszonen bereitgestellt wird.
  • Bei den üblicherweise aus dem Stand der Technik bekannten Transportspülmaschinen wird Klarspülflüssigkeit in Form von Frischwasser, welches rein oder mit weiteren Zusätzen, wie beispielsweise Klarspüler, versetzt sein kann, über die Sprühdüsen der Klarspülzone auf das Spülgut gesprüht. Zumindest ein Teil der versprühten Klarspülflüssigkeit wird über ein Kaskadensystem entgegen der Transportrichtung des Spülgutes von Zone zu Zone transportiert.
  • Die versprühte Klarspülflüssigkeit wird in einem Tank (Nachwaschtank) der Nachwaschzone aufgefangen, von welchem sie über die Waschpumpe des zur Nachwaschzone gehörenden Waschsystems zu den Sprühdüsen (Nachwaschdüsen) der Nachwaschzone gefördert wird. In der Nachwaschzone wird Waschflüssigkeit von dem Spülgut abgespült. Die hierbei anfallende Flüssigkeit fließt in den Waschtank der zumindest einen Hauptwaschzone, welche in Transportrichtung des Spülgutes gesehen der Nachwaschzone vorgeschaltet ist. Hier wird die Flüssigkeit üblicherweise mit einem Reiniger versehen und durch ein zu dem Waschsystem der Hauptwaschzone gehörenden Pumpensystem (Waschpumpe) über die Düsen (Waschdüsen) der Hauptwaschzone auf das Spülgut gesprüht. Von dem Waschtank der Hauptwaschzone fließt die Flüssigkeit - sofern keine weitere Hauptwaschzone vorgesehen ist - anschließend in den Vorwaschtank der Vorwaschzone. Die Flüssigkeit in dem Vorwaschtank wird über ein zu dem Waschsystem der Vorwaschzone gehörenden Pumpensystem (Vorwaschpumpe) über die Vorwaschdüsen der Vorwaschzone auf das Spülgut gesprüht, um grobe Verunreinigungen von dem Spülgut zu entfernen.
  • Üblicherweise sind Spülmaschinen mit Spülpumpen ausgestattet, welche die zu versprühende Klarspülflüssigkeit dem Leitungssystem der Klarspülzone zuführen.
  • Dies gewährleistet insbesondere einen quasi konstanten Volumenstrom der Klarspülflüssigkeit in der Klarspülzone. Es ist jedoch auch denkbar, den bauseitigen Leitungsdruck - beispielsweise den Druck der Frischwasserzufuhr - zu nutzen, um die Klarspülflüssigkeit dem Leitungssystem der Klarspülzone zuzuleiten. In diesem letztgenannten Fall kann ein ansteuerbares Ventil zwischen dem Leitungssystem und den Sprühdüsen der Klarspülzone vorgesehen sein, um eine zeitweise oder vollständige Unterbrechung der Zufuhr von Klarspülflüssigkeit zu den Sprühdüsen erreichen zu können.
  • Unabhängig davon, ob eine Spülmaschine als Programmautomat oder als Transportspülmaschine ausgebildet ist, umfassen gewerbliche Geschirrspülmaschinen somit üblicherweise mindestens eine als Rezirkulationskreislauf ausgebildete Waschzone, welche ein Düsensystem mit mindestens einer Waschdüse zum Versprühen von Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut, einen Waschtank zum Auffangen von zumindest einem Teil der versprühten Waschflüssigkeit und eine Waschpumpe zum Zuführen von in dem Waschtank gesammelter Flüssigkeit zu der mindestens einen Waschdüse aufweist.
  • Da zum Reinigen des Spülgutes eine als Rezirkulationskreislauf ausgebildete Waschzone zum Einsatz kommt, wird zumindest ein Teil der in der Waschzone bereits versprühten Waschflüssigkeit in einem Kreislauf geführt, so dass die Gefahr besteht, dass die von dem Spülgut abgetragenen Schutzpartikel aufgrund der permanenten Umwälzung der Waschflüssigkeit immer weiter zerkleinert werden und sich somit nicht mehr ohne weiteres durch Siebvorrichtungen etc. von der Waschflüssigkeit abtrennen lassen. Demnach besteht die Gefahr, dass sich bei einer als Rezirkulationskreislauf ausgebildeten Waschzone die Schmutzbelastung der Waschflüssigkeit in der Waschzone mit zunehmender Waschzeit erhöht, so dass das Risiko der Wiederanschmutzung von Spülgut ansteigt und sich das Spülergebnis insgesamt verschlechtert.
  • Dieses Problem tritt insbesondere bei der Vor- oder Hauptwaschzonen einer als Transportspülmaschine ausgebildeten Spülmaschine auf. Da bei Transportspülmaschinen die Fließrichtung der verwendeten Waschflüssigkeit kaskadenförmig entgegengesetzt der Transportrichtung des zu reinigenden Spülgutes ist, ist die Schmutzkonzentration der Waschflüssigkeit in der mindestens einen Vorwaschzone im Vergleich zu der Schmutzkonzentration der Waschflüssigkeit in den übrigen Behandlungszonen am größten, da in der Vorwaschzone der meiste Schmutz anfällt.
  • Andererseits lässt es sich nicht vermeiden, dass über die Laufzeit einer als Transportspülmaschine ausgebildeten Spülmaschine ein Teil der stärker verschmutzten Waschflüssigkeit der Vorwaschzone durch den Transport des Spülgutes in die der Vorwaschzone nachgeschaltete mindestens eine Hauptwaschzone "verschleppt" wird. Dadurch erhöht sich die Schmutzbelastung der Waschflüssigkeit in der Hauptwaschzone und demzufolge kann sich ebenso das Spülergebnis in der Hauptwaschzone verschlechtern.
  • Um die in die Spülmaschine eingebrachten Schmutzpartikel von der zum Spülen des Spülgutes verwendeten Waschflüssigkeit zu trennen, ist es allgemein bekannt, Siebvorrichtungen in Gestalt von Schmutzsiebkörben zu verwenden, in welchen sich die in die Spülmaschine eingebrachten Schmutzpartikel sammeln. Bei Spülmaschinen, die als Programmautomaten ausgebildet sind, ist ein derartiger Schmutzsiebkorb üblicherweise in dem Sumpf der Behandlungskammer oberhalb des Waschtanks angeordnet.
  • Andererseits ist es im Hinblick auf Spülmaschinen, die als Transportspülmaschinen ausgebildet sind, bekannt, zumindest den der Vorwaschzone zugeordneten Vorwaschtank, und vorzugsweise auch den der mindestens einen Hauptwaschzone zugeordneten Hauptwaschtank, mit Flächensieben und Schmutzsiebkörben auszustatten.
  • Im Betrieb der entweder als Programmautomat oder als Transportspülmaschine ausgebildeten Spülmaschine fallen dann die mit Hilfe des sich umwälzenden Waschwassers von dem Spülgut abgespülten Schmutzpartikel wegen der Schwerkraft auf die Flächensiebe. Dort erfolgt eine Trennung der Schmutzpartikel von der in den entsprechenden Waschtank zurückfließenden Waschflüssigkeit. Die abgetrennten Schmutzpartikel werden anschließend üblicherweise in einen Schmutzsiebkorb gespült.
  • Unabhängig davon, ob die Spülmaschine als Programmautomat, insbesondere als Haubenspülmaschine, oder als Transportspülmaschine ausgebildet ist, wird bzw. muss die Spülmaschine zumindest am Ende eines jeden gewerblichen Spültages oder am Ende einer Spülschicht entsprechend gereinigt werden. Hierbei fällt eine Vielzahl von manuell auszuführenden Arbeitsschritten an.
  • Zum Reinigen beispielsweise einer Transportspülmaschine müssen zunächst die Wascharme sowie die Siebsysteme der einzelnen Waschsysteme entnommen werden. Da eine Transportspülmaschine in der Regel mehrere hintereinander angeordnete Waschzonen und somit eine entsprechende Anzahl von Waschsystemen aufweist, müssen diese Arbeitsschritte mehrmals durchgeführt werden.
  • Die ausgebauten Siebsysteme werden anschließend manuell mit Wasser abgespritzt und zusätzlich - je nach Verschmutzungsgrad - manuell abgeschrubbt.
  • Insbesondere müssen auch die entsprechenden Waschtanks der Transportspülmaschine manuell mit Wasser abgespritzt und ggf. manuell abgeschrubbt werden. Die Waschtanks im Bereich der Beladezone einer Transportspülmaschine, welche die mit am stärksten verschmutzten Behandlungszonen sind, werden beim Reinigungsprozess mit Wasser abgespritzt und teilweise (wenn nötig) manuell mit einem Reinigungstuch und ggf. mit Hilfe einer Reinigerlösung gereinigt.
  • Nachdem die einzelnen Behandlungszonen einer Transportspülmaschine komplett entleert wurden, wird üblicherweise am Ende eines jeden Spültag es jede Behandlungszone und insbesondere jeder Waschtank einer jeden Behandlungszone, mit warmem Wasser ausgespritzt und teilweise (wenn nötig) manuell mit einem Reinigungstuch und ggf. mit Hilfe einer Reinigerlösung gereinigt.
  • Mit zur Innenraumreinigung gehören auch entsprechende Inspektionstüren einer Transportspülmaschine, die üblicherweise als Schiebetüren oder Flügeltüren ausgeführt sind.
  • Die gesamte Reinigung einer Transportspülmaschine beträgt je nach Maschinengröße zwischen 30 bis 40 Minuten, wobei die zur Maschinenreinigung verwendete Frischwassermenge zwischen 400 Liter und 600 Liter liegt.
  • Zur Reinigung eines Programmautomaten, insbesondere einer Haubenspülmaschine, am Ende eines gewerblichen Spültages ist zumindest der Waschtank in ähnlicher Weise zu reinigen. Auch hier fällt eine Vielzahl von manuell auszuführenden Arbeitsschritten an.
  • Zum Reinigen beispielsweise einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine müssen zunächst der Wasch- und Spülarm des Waschsystems sowie das Siebsystem ausgebaut werden. Das ausgebaute Siebsystem wird anschließend manuell mit in der Regel warmem Wasser abgespritzt und zusätzlich - je nach Verschmutzungsgrad - manuell abgeschrubbt. Ferner ist die Behandlungskammer der Spülmaschine, nachdem diese komplett entleert wurde, mit in der Regel warmem Wasser auszuspritzen und ebenfalls teilweise (wenn nötig) manuell mit einem Reinigungstuch und ggf. mit Hilfe einer Reinigerlösung zu reinigen.
  • Die gesamte Innenraumreinigung einer Geschirrkorbdurchschubspülmaschine beträgt je nach Maschinengröße zwischen 10 und 30 Minuten, wobei die zur Maschinenreinigung verwendete Frischwassermenge zwischen 60 Liter und 120 Liter liegt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Spülmaschine der eingangs genannten Art anzugeben, bei der die insbesondere am Ende eines gewerblichen Spültages durchzuführende Reinigung effizienter gestaltet werden kann. Insbesondere soll eine Spülmaschine angegeben werden, bei welcher zumindest ein Teil der zur Innenraumreinigung der Spülmaschine erforderlichen Arbeitsschritte vereinfacht oder gar entfallen können, um auf diese Weise Personal einzusparen und gleichzeitig die zur Reinigung eingesetzten Ressourcen (Wasser, Energie, Chemie) reduzieren zu können.
  • Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird durch den Gegenstand des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst, wobei vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Spülmaschine in den abhängigen Ansprüchen angegeben sind.
  • Demgemäß betrifft die Erfindung insbesondere eine Spülmaschine mit mindestens einem als Rezirkulationskreislauf ausgebildeten Waschsystem, welches mindestens einen Wascharm mit mindestens einer Waschdüse zum Versprühen von Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut, einen Waschtank zum Auffangen von zumindest einem Teil der versprühten Waschflüssigkeit und ein Zufuhrleitungssystem mit einer Waschpumpe aufweist, über welches dem mindestens einen Wascharm in dem Waschtank gesammelte Waschflüssigkeit zuführbar ist oder zugeführt wird.
  • Bei der erfindungsgemäßen Spülmaschine handelt es sich insbesondere um eine Geschirr- oder Utensilienspülmaschine, welche entweder als Programmautomat oder als Transportspülmaschine ausgebildet ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Realisierung der Erfindung ist die Spülmaschine als Programmautomat und insbesondere in Gestalt einer Haubenspülmaschine ausgeführt.
  • Um die Innenraumreinigung der Spülmaschine zu vereinfachen, und um insbesondere die dazu erforderlichen Arbeitsschritte zu vereinfachen oder gar einzusparen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass in dem Zufuhrleitungssystem der Spülmaschine mindestens eine Reinigungsöffnung ausgebildet oder vorgesehen ist, über welche im Betrieb der Waschpumpe ein Teil der mit der Waschpumpen in Richtung des mindestens einen Wascharms geförderten Waschflüssigkeit in eine Behandlungskammer oder Behandlungszone versprüht oder ausgegeben wird.
  • Die mit der erfindungsgemäßen Lösung erzielbaren Vorteile liegen auf der Hand: dadurch, dass in dem Zufuhrleitungssystem mindestens eine Reinigungsöffnung ausgebildet oder vorgesehen ist, über welche im Betrieb der Waschpumpe ein Teil der mit der Wachpumpe in Richtung des mindestens einen Wascharms geförderten Waschflüssigkeit in die Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine versprüht oder ausgegeben wird, kann in einer einfach zu realisierenden, aber dennoch effizienten Weise eine Ansammlung von Schmutzpartikeln während des Versprühens der Waschflüssigkeit an Innenwandbereichen der Behandlungskammer oder Behandlungszone verhindert werden.
  • Mit anderen Worten, während des Versprühens der Waschflüssigkeit über die Waschdüsen des Wascharms wird ein Teil der Waschflüssigkeit dazu verwendet, zumindest Bereiche der Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine mit Waschflüssigkeit abzuspülen oder zumindest zu benetzen, so dass sich in diesen Bereichen der Behandlungskammer oder Behandlungszone keine Schmutzpartikel absetzen können oder zumindest nur noch eine deutlich reduzierte Menge an Schmutzpartikel absetzen kann. Dadurch wird die Innenraumreinigung der Spülmaschine am Ende einer Spülschicht oder am Ende eines Spültages zumindest vereinfacht.
  • Insbesondere ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die mindestens eine Reinigungsöffnung derart in dem Zufuhrleitungssystem ausgebildet oder vorgesehen ist, dass über die mindestens eine Reinigungsöffnung Waschflüssigkeit in einen Bereich der Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine versprüht oder ausgegeben wird, der bei der manuellen Reinigung des Innenraums der Spülmaschine am Ende einer Spülschicht bzw. am Ende eines Spültages nur schwer von dem Bediener der Spülmaschine erreichbar ist.
  • Insbesondere in diesem Zusammenhang ist bei bevorzugten Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Spülmaschine vorgesehen, dass der Wascharm mit einem Endbereich des Zufuhrleitungssystems lösbar und insbesondere über eine Steckverbindung verbunden oder verbindbar ist.
  • Dabei bietet es sich an, dass die mindestens eine Reinigungsöffnung in oder an dem Endbereich des Zufuhrleitungssystems ausgebildet oder vorgesehen ist.
  • Dieser Ausführungsvariante liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass insbesondere in Bereichen, in welchen das Zufuhrleitungssystem mit dem Wascharm verbunden ist, eine manuelle Innenraumreinigung relativ aufwendig ist, da diese Bereiche nur schwer zugängig sind. Losgelöst hiervon sind im Hinblick auf eine Waschflüssigkeitsbeaufschlagung mit Hilfe der Reinigungsöffnung die Innenraumbereiche der Spülmaschine prädestiniert, in welchen sich im Betrieb der Spülmaschine vermehrt Schmutzpartikel absetzen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Lösung werden solche Bereiche automatisch gereinigt, und zwar insbesondere bereits während des Versprühens der Waschflüssigkeit innerhalb eines Waschzyklus zum Reinigen des Spülguts.
  • Gemäß einer Realisierung insbesondere der zuletzt genannten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist vorgesehen, dass der Endbereich des Zufuhrleitungssystems durch ein Verbindungsstück gebildet ist. Bei dem Verbindungsstück handelt es sich vorzugsweise um ein Kunststoffteil, insbesondere Kunststoff-Spritzgussteil.
  • Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, dass das Verbindungsstück integraler Bestandteil des Endbereichs des Zufuhrleitungssystems ist.
  • Losgelöst von der konkreten Realisierung des Verbindungsstücks weist dieses insbesondere einen Fluideinlass auf, welcher strömungsmäßig mit einem Endbereich einer Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems verbunden oder verbindbar ist. Insbesondere ist der Fluideinlass des Verbindungsstücks strömungsmäßig mit dem Endbereich der Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems lösbar und vorzugsweise über eine Steckverbindung verbunden oder verbindbar.
  • Andererseits weist das Verbindungsstück vorzugsweise einen Fluidauslass auf, welcher strömungsmäßig mit einem Fluideinlass zumindest des Wascharms insbesondere lösbar verbunden oder verbindbar ist.
  • Gemäß Ausführungsformen der zuletzt genannten Variante der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist vorgesehen, dass das Verbindungsstück - im Querschnitt gesehen - zumindest im Wesentlichen L-förmig ausgeführt ist.
  • Insbesondere bietet es sich vorzugsweise in diesem Zusammenhang an, dass das Verbindungsstück derart - im Querschnitt gesehen - zumindest im Wesentlichen L-förmig ausgeführt ist, dass die über den Fluideinlass des Verbindungsstücks dem Verbindungsstück zugeführte Waschflüssigkeit im Verbindungsbereich um vorzugsweise in etwa 90° umgelenkt wird, und zwar bevor die Wachflüssigkeit über den Fluidauslass des Verbindungsstücks dem Wascharm zugeführt wird oder zuführbar ist.
  • Losgelöst von der konkreten Ausführungsform des Verbindungsstücks sollte vorzugsweise die mindestens eine Reinigungsöffnung integral in dem Verbindungsstück ausgebildet sein. Dies erlaubt es, die erfindungsgemäße Lösung ohne zusätzlichen Bauraum oder ohne zusätzliche externe Komponenten umzusetzen.
  • Denkbar ist es beispielsweise, dass das Verbindungsstück einen ersten Armbereich aufweist, in welchem der Fluideinlass des Verbindungsstücks ausgebildet ist.
  • Das Verbindungsstück gemäß dieser Ausführungsvariante kann ferner einen zweiten Armbereich aufweisen, in welchem der Fluidauslass des Verbindungsstücks ausgebildet ist. Vorzugsweise ist dabei die mindestens eine Reinigungsöffnung zumindest teil- oder bereichsweise in dem ersten Armbereich ausgebildet.
  • Gemäß bevorzugten Realisierungen insbesondere der zuletzt genannten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Spülmaschine ist vorgesehen, dass der erste Armbereich des Verbindungsstücks zumindest teil- oder bereichsweise als weibliches Steckteil, d.h. als "aufnehmendes" Steckteil, ausgeführt und ausgebildet ist, zumindest teil- oder bereichsweise den Endbereich der Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems insbesondere formschlüssig und vorzugsweise unter Ausbildung einer Steckverbindung aufzunehmen.
  • Bei dieser Ausführungsform des Verbindungsstücks bietet es sich an, dass die Reinigungsöffnung ausgebildet ist, zumindest einen Teil des Teils der mit der Waschpumpe in Richtung des Wascharms geförderten Waschflüssigkeit entlang einer Hauptrichtung in die Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine zu versprühen oder auszugeben, wobei diese Hauptrichtung zumindest im Wesentlichen entgegen der Steckrichtung verläuft, in welche die Steckverbindung zwischen dem ersten Armbereich des Verbindungsstücks und dem Endbereich der Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems ausgebildet wird.
  • Bei einer konkreten Ausführungsvariante dieser Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zumindest in einem Zustand, wenn der Endbereich der Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems mit dem ersten Armbereich des Verbindungsstücks verbunden ist, in dem Verbindungsstück ein Strömungsumkehrbereich gebildet ist, in welchem eine Hauptströmungsrichtung der über die Zufuhrleitung dem Verbindungsstück zugeführten Waschflüssigkeit umgekehrt wird. Der Strömungsumkehrbereich ist dabei strömungsmäßig mit einem Reinigungskanal verbunden, wobei die Reinigungsöffnung eine Auslassöffnung des Reinigungskanals bildet.
  • Diese Ausführungsform hat entscheidende Vorteile. Dadurch, dass insbesondere in dem Verbindungsstück ein entsprechender Strömungsumkehrbereich gebildet wird, kann in einer einfach zu realisierenden, aber dennoch effektiven Weise verhindert werden, dass Schmutzpartikel, die mit der Waschflüssigkeit mitgeführt werden, in den Reinigungskanal gelangen können.
  • Dieser Ausführungsvariante liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass durch eine gezwungene Strömungsumkehrung in dem Strömungsumkehrbereich des Verbindungsstücks eine insbesondere laminare Ablöseblase in der Waschflüssigkeitsströmung gebildet wird, die über die Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems dem Verbindungsbereich zugeführt wird. In der insbesondere laminaren Ablöseblase, die zumindest teil- oder bereichsweise in dem Strömungsumkehrbereich des Verbindungsstücks gebildet wird, werden die in der Waschflüssigkeit mittransportierten Schmutzpartikel nicht oder zumindest nur ein geringer Teil davon ebenfalls umgelenkt.
  • Dies liefert den Vorteil, dass durch den Strömungsumkehrbereich eine gewisse "Filtration" der Waschflüssigkeit erfolgt. Mit dieser Filtration wird erreicht, dass - wenn überhaupt - nur eine deutlich reduzierte Anzahl an Schmutzpartikeln in den Reinigungskanal gelangen kann.
  • In diesem Zusammenhang hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, dass der Reinigungskanal über einen Öffnungsbereich mit dem Strömungsumkehrbereich strömungsmäßig verbunden ist, wobei der Öffnungsbereich in einem zumindest im Wesentlichen parallel zur Steckrichtung verlaufenden Wandbereich des Verbindungsstücks ausgebildet ist.
  • Alternativ oder zusätzlich zu den zuletzt genannten Ausführungsvarianten, bei denen in dem Verbindungsstück ein entsprechender Strömungsumkehrbereich gebildet ist, kann auch ein Filter, insbesondere Grob- oder Feinfilter, zwischen dem Reinigungskanal und einem in dem Verbindungsstück ausgebildeten Waschflüssigkeitskanalsystem vorgesehen sein.
  • Grundsätzlich bietet es sich an, dass die Reinigungsöffnung als Auslassöffnung eines Reinigungskanals ausgeführt ist, wobei der Reinigungskanal zumindest bereichsweise durch einen Wandbereich, insbesondere Innenwandbereich, des Verbindungsstücks, und durch einen Wandbereich, insbesondere Außenwandbereich, des in den ersten Armbereich des Verbindungsstücks eingesteckten Endbereichs der Zufuhrleitung des Zufuhrleitungssystems gebildet ist.
  • Selbstverständlich sind aber auch andere Ausführungsvarianten für eine insbesondere integrale Ausbildung der Reinigungsöffnung in dem Verbindungsstück denkbar.
  • In dem Verbindungsstück ist vorzugsweise ein Waschflüssigkeitskanalsystem, insbesondere integral, ausgebildet, welches den Fluideinlass des Verbindungsstücks strömungsmäßig mit dem Fluidauslass des Verbindungsstücks verbindet.
  • In diesem Zusammenhang bietet es sich an, dass in dem Verbindungsstück ein von dem Waschflüssigkeitskanalsystem getrennt ausgeführter Klarspülflüssigkeitskanal ausgebildet ist. Dieser Klarspülflüssigkeitskanal ist insbesondere ausgebildet, eine Klarspülflüssigkeit-Zufuhrleitung (zweite Zufuhrleitung) des Zufuhrleitungssystems strömungsmäßig mit einem Klarspülarm oder mit Klarspüldüsen der Spülmaschine zu verbinden.
  • Dabei ist es insbesondere denkbar, dass das Zufuhrleitungssystem als kombiniertes Zufuhrleitungssystem ausgeführt ist und eine erste Zufuhrleitung für Waschflüssigkeit und eine zweite Zufuhrleitung für Klarspülflüssigkeit aufweist. Hierbei sind die erste Zufuhrleitung (Waschflüssigkeits-Zufuhrleitung) und die zweite Zufuhrleitung (Klarspülflüssigkeits-Zufuhrleitung) vorzugsweise zumindest teil- oder bereichsweise und insbesondere zumindest im Wesentlichen koaxial und vorzugsweise konzentrisch zueinander angeordnet. Dabei ist die zweite Zufuhrleitung, d.h. die Klarspülflüssigkeits-Zufuhrleitung, vorzugsweise innerhalb der ersten Zufuhrleitung, d.h. der Waschflüssigkeits-Zufuhrleitung, angeordnet.
  • Selbstverständlich kommen aber auch andere Ausführungsformen für das Zufuhrleitungssystem in Frage.
  • Grundsätzlich sollte die mindestens eine Waschdüse der erfindungsgemäßen Spülmaschine ausgebildet sein, zumindest einen Teil der mit der Waschpumpe und dem Zufuhrleitungssystem dem entsprechenden Wascharm zugeführten Waschflüssigkeit entlang einer ersten Hauptrichtung in die Behandlungskammer oder Behandlungszone der Spülmaschine zu versprühen, wobei die in dem Zufuhrleitungssystem ausgebildete oder vorgesehene Reinigungsöffnung ausgebildet ist, zumindest einen Teil des Teils der mit der Waschpumpe in Richtung des Wascharms geförderten Waschflüssigkeit entlang einer zweiten Hauptrichtung in die Behandlungskammer oder die Behandlungszone der Spülmaschine zu versprühen oder auszugeben, wobei die zweite Hauptrichtung verschieden von der ersten Hauptrichtung ist und insbesondere quer oder zumindest in etwa um 90° verschieden zu der erste Hauptrichtung verläuft.
  • Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen anhand einer exemplarischen Ausführungsform näher beschrieben.
  • Es zeigen:
  • FIG. 1
    ein Hydraulikschema eine exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine;
    FIG.2
    schematisch und in einer isometrischen Ansicht der Bereich eines Zufuhrleitungssystems einer exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine, in welchem das Zufuhrleitungssystem mit einem entsprechenden Wasch- und/oder Spülarm der Spülmaschine verbunden ist;
    FIG. 3
    schematisch und in einer Schnittansicht den Bereich des Zufuhrleitungssystems gemäß FIG. 2; und
    FIG. 4
    schematisch eine Detailansicht des Zufuhrleitungssystems gemäß FIG. 3, insbesondere zur Darstellung des Strömungsumkehrbereichs.
  • Gewerbliche Spülmaschinen sind darauf ausgelegt, große Mengen an Spülgut in möglichst kurzer Zeit zu reinigen. So beträgt bei einer Haubenspülmaschine der hiesigen Anmelderin die Dauer des voreingestellten Standardprogramms, welches üblicherweise für normal verschmutztes Spülgut, wie Teller, Schalen, Tassen, Gläser, verwendet wird, nur 70 Sekunden. Dies bedeutet, dass die theoretische Kapazität der Haubenspülmaschine bei bis zu 52 Spülkörben pro Stunde liegt.
  • Fast ausnahmslos werden gewerbliche Spülmaschinen mit rotierenden Wasch- und Spülsystemen ausgestattet. Ein Wasch- und Spülsystem besteht üblicherweise aus einem Wasch- und einem Spülarm.
  • Wie beispielsweise in FIG. 1 gezeigt, weist eine gewerbliche Spülmaschine 1 ein oberes sowie ein unteres Wasch- und Spülsystem auf.
  • Im Betrieb wird mit Hilfe einer Waschpumpe 4 die Waschflüssigkeit (Waschlauge) aus dem Waschtank 3 der Spülmaschine 1 über ein Rohrleitungssystem (Zufuhrleitungssystem 8) in die Wascharme 6 gepumpt. Über die Wascharme 6 wird das zu reinigende Spülgut mit der Waschflüssigkeit (Waschlauge) beaufschlagt. Dabei wird der Schmutz von dem Spülgut abgelöst und in die Waschflüssigkeit eingetragen. Die Waschflüssigkeit fließt, wie in FIG. 1 zu sehen ist, anschließend über ein Siebsystem, welches grobe Schmutzreste zurückhält, in einen Waschtank 3 der Spülmaschine 1.
  • Das Siebsystem einer gewerblichen Spülmaschine 1 weist üblicherweise ein Flächensieb, ein Feinsieb und einen Auffangbehälter (Schmutzsammelbereich 14) für grobe Speisereste auf. Der Auffangbehälter wird üblicherweise auch als Schmutzsammelbereich 14 bezeichnet.
  • Bekannt sind aber auch Systeme, bei denen der Auffangbehälter (Schmutzsammelbereich 14) und das Feinsieb in einem Teil kombiniert sind.
  • Üblicherweise ist das Flächensieb/Tankabdecksieb als Lochblech ausgeformt. Bekannt sind aber auch Flächensiebe/Tankabdecksiebe ohne Lochungen.
  • Für gewöhnlich weist das Flächensieb/Tankabdecksieb eine Lochung von 1,5 mm bis 3,0 mm im Durchmesser auf. Das bedeutet jedoch, dass Schmutzpartikel, welche kleiner als 1,5 mm bis 3,0 mm sind, nicht aus der Waschlauge herausgefiltert werden können. Diese werden in darauffolgenden Waschprogrammen immer wieder von der Waschpumpe 4 über die Wascharme 6 gepumpt. Dadurch können sich diese Schmutzpartikel im Maschineninnenraum verteilen und absetzen.
  • Gröbere Schmutzpartikel (3,0 mm bis 7,0 mm) werden über das Flächensieb/Tankabdecksieb und das Feinsieb herausgefiltert. Die Partikel dieser Größe werden über die Ablaufpumpe (Abwasserpumpe 17) beispielsweise einem Abwassersystem zugeführt. Schmutzreste, welche größer sind als 7,0 mm, werden in einem Auffangbehälter (Schmutzsammelbereich 14) gesammelt. Dieser muss am Ende der Spülschicht manuell entnommen und gereinigt werden.
  • Am Ende der Spülschicht wird in der Regel der Maschineninnenraum mit relativ großem manuellen Aufwand gereinigt. Hierzu reinigt der Bediener in der Regel den Innenraum inklusive des Waschtanks 3 mit einem Spülschwamm. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wird zunächst eine Bürste verwendet. Je nach Installation ist auch das manuelle Ausspritzen des Maschineninnenraums mit einem Wasserschlauch/Handbrause hierbei gängige Praxis.
  • Ziel der Erfindung ist es, den manuellen Reinigungsaufwand im Innenraum der Spülmaschine 1 zu eliminieren oder zumindest zu reduzieren und damit den manuellen Reinigungsaufwand für den Bediener für die gesamte Spülmaschine 1 deutlich zu reduzieren.
  • In der folgenden detaillierten Figurenbeschreibung werden gleiche oder gleichwirkende Bauteile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In FIG. 1 ist eine exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 dargestellt. Es wird darauf hingewiesen, dass diese lediglich die zum Verständnis der Erfindung benötigten Bauteile aufweist. Einzelheiten der Spülmaschine 1 werden anschließend unter Bezugnahme auf die Darstellungen in FIG. 2 bis FIG. 4 beschrieben.
  • Bei der Spülmaschine 1 gemäß FIG. 1 handelt es sich insbesondere um eine gewerbliche Geschirr- oder Utensilienspülmaschine, welche als Haubenspülmaschine ausgebildet ist.
  • Selbstverständlich ist es ebenso möglich, die erfindungsgemäße Spülmaschine 1 als Programmautomat oder als Transportspülmaschine auszubilden. Die hierfür notwendigen konstruktiven Änderungen sind dem Fachmann selbstverständlich bekannt.
  • Die in FIG. 1 dargestellte Spülmaschine 1 weist eine Behandlungskammer 2 mit einem zugeordneten Waschtank 3 auf. Der Waschtank 3 dient zur Aufnahme einer Behandlungsflüssigkeit, welche über eine Waschpumpe 4 zu einer Vielzahl von Waschdüsen 5 gefördert werden kann. Die Waschdüsen 5 befinden sich insbesondere gemäß der dargestellten Ausführungsform im oberen und unteren Bereich der Behandlungskammer 2, wo jeweils ein Wasch-/Spülsystem mit einem zugehörigen Wascharm 6 und einem Spülarm 7 vorgesehen ist.
  • Der obere und untere Wascharm 6 sind über eine Waschleitung 30 (vgl. FIG. 3) mit dem Waschtank 3 verbunden. Da der Waschtank 3 sich im unteren Bereich der Behandlungskammer 2 befindet, kann hierdurch eine Rezirkulation der Behandlungsflüssigkeit (Waschflüssigkeit) nach dem Besprühen des Spülguts erfolgen.
  • Die in FIG. 1 gezeigte Spülmaschine 1 weist ferner mindestens ein Klarspülsystem zum Bereitstellen einer Klarspülflüssigkeit auf. Das Klarspülsystem besteht in der dargestellten Ausführungsform aus einem Vorratsbehälter 9, welcher ein Klarspülkonzentrat beinhaltet.
  • Wie es der Darstellung in FIG. 1 entnommen werden kann, ist der Vorratsbehälter 9 des Klarspülsystems über eine Fluidleitung mit einem Wassererwärmer (Boiler 10) verbunden. Der Boiler 10 weist einen Frischwasseranschluss 11 auf, über welchen Frischwasser (z.B. Leitungswasser) in den Boiler 10 eingebracht werden kann. Das im Boiler 10 befindliche Frischwasser wird durch eine Heizeinrichtung erwärmt und mit dem Klarspülkonzentrat des Vorratsbehälters 9 versetzt. Hierzu wird das Klarspülkonzentrat durch eine Dosierpumpe aus dem Vorratsbehälter 9 zum Boiler 10 gefördert. Die aus einer Kombination aus Frischwasser und Klarspülkonzentrat entstehende Klarspülflüssigkeit kann über eine Klarspülpumpe 12 und die dazu gehörigen Klarspülleitungen zu einer Vielzahl von Klarspüldüsen 13 gefördert werden. Ähnlich wie die Waschdüsen 5 befinden sich auch die Klarspüldüsen 13 im Inneren der Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1, und zwar jeweils in einem oberen bzw. unteren Spülarm 7.
  • Wie es insbesondere die Darstellungen in FIG. 2 bis FIG. 4 entnommen werden kann, weist die in FIG. 1 schematisch gezeigte exemplarische Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 ein Reinigungssystem auf, mit welchem während eines Waschzyklus, d.h. dann, wenn mit Hilfe der Waschpumpe 4 Waschflüssigkeit den Wascharmen 6 der Spülmaschine 1 zugeführt wird, automatisch zumindest bereichsweise eine Innenraumreinigung der Spülmaschine 1 erfolgt.
  • Hierzu weist - wie in FIG. 2 angedeutet - das Zufuhrleitungssystem 8 eine Reinigungsöffnung 20 auf, über welche im Betrieb der Waschpumpe 4 ein Teil der mit der Waschpumpe 4 in Richtung des Wascharms 6 geförderten Waschflüssigkeit in die Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 versprüht bzw. ausgegeben wird.
  • Im Einzelnen und wie es der Schnittansicht in FIG. 3 entnommen werden kann, ist der Wascharm 6 mit einem Endbereich des Zufuhrleitungssystems 8 lösbar und über eine Steckverbindung verbunden bzw. verbindbar. Dabei ist die Reinigungsöffnung 20 in oder an dem Endbereich des Zufuhrleitungssystems 8 ausgebildet oder vorgesehen.
  • Bei der in den Zeichnungen gezeigten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 ist der Endbereich des Zufuhrleitungssystems 8 durch ein Verbindungsstück 21 gebildet. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um ein Kunststoffteil und insbesondere um ein Kunststoff-Spritzgussteil.
  • Wie es insbesondere der Schnittansicht in FIG. 3 entnommen werden kann, weist das Verbindungsstück 21 einen Fluideinlass 22 auf, welcher strömungsmäßig mit einem Endbereich einer Zufuhrleitung 30, 31 des Zufuhrleitungssystems 8 lösbar und insbesondere über eine Steckverbindung verbunden ist. Darüber hinaus umfasst das Verbindungsstück 21 einen Fluidauslass 23, welcher strömungsmäßig mit einem Fluideinlass 22 des Wascharms 6 insbesondere lösbar verbunden oder verbindbar ist.
  • Im Einzelnen ist bei der in den Zeichnungen gezeigten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 vorgesehen, dass das Verbindungsstück 21 - im Querschnitt gesehen (vgl. FIG. 3) - zumindest im Wesentlichen L-förmig ausgeführt ist. Dabei wird die über den Fluideinlass 22 des Verbindungsstücks 21 dem Verbindungsstück 21 zugeführte Waschflüssigkeit im Verbindungsstück 21 um etwa 90° umgelenkt, bevor die Waschflüssigkeit über den Fluidauslass 23 des Verbindungsstücks 21 dem Wascharms 6 zugeführt wird.
  • Das Verbindungsstück 21 weist einen ersten Armbereich 24 auf, in welchem der Fluideinlass 22 des Verbindungsstücks 21 ausgebildet ist. Das Verbindungsstück 21 weist ferner einen zweiten Armbereich 25 auf, in welchem der Fluidauslass 23 des Verbindungsstücks 21 ausgebildet ist. Dabei ist bei der in den Zeichnungen gezeigten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lösung die Reinigungsöffnung 20 zumindest teil- oder bereichsweise in dem ersten Armbereich 24 des Verbindungsstücks 21 ausgebildet.
  • Obgleich nicht einschränkend ist bei der exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 gemäß den Zeichnungen der erste Armbereich 24 des Verbindungsstücks 21 als weibliches Steckteil ausgeführt und ausgebildet, den Endbereich der Zufuhrleitung 30, 31 des Zufuhrleitungssystems 8 formschlüssig und unter Ausbildung einer Steckverbindung aufzunehmen.
  • Wie es insbesondere der Darstellung in FIG. 3 entnommen werden kann, ist dabei die Reinigungsöffnung 20 ausgebildet, zumindest einen Teil des Teils der mit der Waschpumpe 4 der Spülmaschine 1 in Richtung des Wascharms 6 geförderten Waschflüssigkeit entlang einer Hauptrichtung in die Behandlungskammer 2 der Spülmaschine 1 zu versprühen bzw. auszugeben. Die Hauptrichtung verläuft zumindest im Wesentlichen entgegen der Steckrichtung, in welcher die Steckverbindung zwischen dem ersten Armbereich 24 des Verbindungsstücks 21 und dem Endbereich der Zufuhrleitung 30, 31 des Zufuhrleitungssystems 8 ausgebildet wird.
  • Wie es insbesondere der Detailansicht gemäß FIG. 4 entnommen werden kann, ist in einem Zustand, wenn der Endbereich der Zufuhrleitung 30, 31 des Zufuhrleitungssystems 8 mit dem ersten Armbereich 24 des Verbindungsstücks 21 verbunden ist, in dem Verbindungsstück 21 ein Strömungsumkehrbereich 26 gebildet, in welchem eine Hauptstromrichtung der über die Zufuhrleitung 30 dem Verbindungsstück 21 zugeführten Waschflüssigkeit umgekehrt wird. Dabei ist der Strömungsumkehrbereich 26 strömungsmäßig mit einem Reinigungskanal 27 verbunden. Die Reinigungsöffnung 20 bildet dabei eine Auslassöffnung des Reinigungskanals 27 aus.
  • Der Detailansicht gemäß FIG. 4 kann ferner entnommen werden, dass der Reinigungskanal 27 über einen Öffnungsbereich mit dem Strömungsumkehrbereich 26 strömungsmäßig verbunden ist, wobei der Öffnungsbereich in einem zumindest im Wesentlichen parallel zur Steckrichtung verlaufenden Wandbereich des Verbindungsstücks 21 ausgebildet ist.
  • Der Darstellung in FIG. 2 kann entnommen werden, dass die Reinigungsöffnung 20 als Auslassöffnung des Reinigungskanals 27 ausgeführt ist, wobei der Reinigungskanal 27 zumindest bereichsweise durch einen Wandbereich, insbesondere Innenwandbereich, des Verbindungsstücks 21, und durch einen Wandbereich, insbesondere Außenwandbereich, des in den ersten Armbereich 24, 25 des Verbindungsstücks 21 eingesteckten Endbereichs der Zufuhrleitung 30, 31 des Zufuhrleitungssystems 8 gebildet ist.
  • Zurückkommend auf die Schnittansicht gemäß FIG. 3 ist anzumerken, dass bei der in den Zeichnungen gezeigten exemplarischen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spülmaschine 1 das Zufuhrleitungssystem 8 als kombiniertes Zufuhrleitungssystem 8 ausgeführt ist. Im Einzelnen umfasst das kombinierte Zufuhrleitungssystem 8 eine erste Zufuhrleitung 30 für Waschflüssigkeit und eine zweite Zufuhrleitung 31 für Klarspülflüssigkeit. Die erste Zufuhrleitung 30 für Waschflüssigkeit und die zweite Zufuhrleitung 31 für Klarspülflüssigkeit sind zumindest teil- oder bereichsweise zumindest im Wesentlichen koaxial und insbesondere auch konzentrisch zueinander angeordnet. Dabei ist die zweite Zufuhrleitung 31 für Klarspülflüssigkeit innerhalb der ersten Zufuhrleitung 30 für Waschflüssigkeit angeordnet.
  • Der Schnittansicht gemäß FIG. 3 ist ferner zu entnehmen, dass in dem Verbindungsstück 21 ein Klarspülflüssigkeitskanal 28 ausgebildet ist, welcher ausgeführt ist, die zweite Zufuhrleitung 31 für Klarspülflüssigkeit des Zufuhrleitungssystems 8 strömungsmäßig mit einem Klarspülarm der Spülmaschine 1 zu verbinden.
  • Andererseits ist in dem Verbindungsstück 21 ein Waschflüssigkeitskanalsystem 29 ausgebildet, welches den Fluideinlass 22 des Verbindungsstücks 21 und insbesondere den Fluidauslass der ersten Zufuhrleitung 30 des Zufuhrleitungssystems 8 strömungsmäßig mit dem Fluidauslass 23 des Verbindungsstücks 21 und insbesondere mit einem Fluideinlass des Wascharms 6 verbindet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsform beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Spülmaschine
    2
    Behandlungskammer
    3
    Waschtank
    4
    Waschpumpe
    5
    Waschdüse
    6
    Wascharm
    7
    Klarspülarm
    8
    Zufuhrleitungssystem
    9
    Vorratsbehälter für Klarspülkonzentrat
    10
    Wassererwärmer/Boiler
    11
    Frischwasseranschluss des Wassererwärmers
    12
    Klarspülpumpe
    13
    Klarspüldüse
    14
    Schmutzsammelbereich
    15
    Sensor zur Füllstandsüberwachung
    16
    Schmutzaustragrohrsystem
    17
    Abwasserpumpe
    20
    Reinigungsöffnung
    21
    Verbindungsstück
    22
    Fluideinlass des Verbindungsstücks
    23
    Fluidauslass des Verbindungsstücks
    24
    erster Armbereich des Verbindungsstücks
    25
    zweiter Armbereich des Verbindungsstücks
    26
    Strömungsumkehrbereich
    27
    Reinigungskanal
    28
    Klarspülflüssigkeitskanal
    29
    Waschflüssigkeitskanalsystem
    30
    erste Zufuhrleitung
    31
    zweite Zufuhrleitung

Claims (15)

  1. Spülmaschine (1) mit mindestens einem als Rezirkulationskreislauf ausgebildeten Waschsystem, welches mindestens einen Wascharm (6) mit mindestens einer Waschdüse (5) zum Versprühen von Waschflüssigkeit auf das zu reinigende Spülgut, einen Waschtank (3) zum Auffangen von zumindest einem Teil der versprühten Waschflüssigkeit und ein Zufuhrleitungssystem (8) mit einer Waschpumpe (4) aufweist, über welches dem mindestens einen Wascharm (6) in dem Waschtank (3) gesammelte Waschflüssigkeit zuführbar ist oder zugeführt wird,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    in dem Zufuhrleitungssystem (8) mindestens eine Reinigungsöffnung (20) ausgebildet oder vorgesehen ist, über welche im Betrieb der Waschpumpe (4) ein Teil der mit der Waschpumpe (4) in Richtung des mindestens einen Wascharms (6) geförderten Waschflüssigkeit in eine Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone der Spülmaschine (1) versprüht oder ausgegeben wird.
  2. Spülmaschine (1) nach Anspruch 1,
    wobei der Wascharm (6) mit einem Endbereich des Zufuhrleitungssystems (8) lösbar und insbesondere über eine Steckverbindung verbunden oder verbindbar ist, wobei die mindestens eine Reinigungsöffnung (20) in oder an dem Endbereich des Zufuhrleitungssystems (8) ausgebildet oder vorgesehen ist.
  3. Spülmaschine (1) nach Anspruch 2,
    wobei der Endbereich des Zufuhrleitungssystems (8) durch ein Verbindungsstück (21) gebildet ist, bei welchem es sich vorzugsweise um ein Kunststoffteil, insbesondere Kunststoff-Spritzgussteil, handelt, wobei das Verbindungsstück (21) einen Fluideinlass (22) aufweist, welcher strömungsmäßig mit einem Endbereich einer Zufuhrleitung (30, 31) des Zufuhrleitungssystems (8) insbesondere lösbar und vorzugsweise über eine Steckverbindung verbunden oder verbindbar ist, und wobei das Verbindungsstück (21) einen Fluidauslass (23) aufweist, welcher strömungsmäßig mit einem Fluideinlass des Wascharms (6) insbesondere lösbar verbunden oder verbindbar ist.
  4. Spülmaschine (1) nach Anspruch 3,
    wobei das Verbindungsstück (21) - im Querschnitt gesehen - zumindest im Wesentlichen L-förmig ausgeführt ist, insbesondere derart, dass die über den Fluideinlass (22) des Verbindungsstücks (21) dem Verbindungsstück (21) zugeführte Waschflüssigkeit in dem Verbindungsstück (21) um vorzugsweise in etwa 90° umgelenkt wird, bevor die Waschflüssigkeit über den Fluidauslass (23) des Verbindungsstücks (21) dem Wascharm (6) zugeführt wird oder zuführbar ist.
  5. Spülmaschine (1) nach Anspruch 3 oder 4,
    wobei die mindestens eine Reinigungsöffnung (20) vorzugsweise integral in dem Verbindungsstück (21) ausgebildet ist.
  6. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
    wobei das Verbindungsstück (21) einen ersten Armbereich (24) aufweist, in welchem der Fluideinlass (22) des Verbindungsstücks (21) ausgebildet ist, und einen zweiten Armbereich (25) aufweist, in welchem der Fluidauslass (23) des Verbindungsstücks (21) ausgebildet ist, wobei die mindestens eine Reinigungsöffnung (20) zumindest teil- oder bereichsweise in dem ersten Armbereich (24) des Verbindungsstücks (21) ausgebildet ist.
  7. Spülmaschine (1) nach Anspruch 6,
    wobei der erste Armbereich (24) des Verbindungsstücks (21) zumindest teil- oder bereichsweise als weibliches Steckteil ausgeführt und ausgebildet ist, zumindest teil- oder bereichsweise den Endbereich der Zufuhrleitung (30, 31) des Zufuhrleitungssystems (8) insbesondere formschlüssig und vorzugsweise unter Ausbildung einer Steckverbindung aufzunehmen, wobei die Reinigungsöffnung (20) ausgebildet ist, zumindest einen Teil des Teils der mit der Waschpumpe (4) in Richtung des Wascharms (6) geförderten Waschflüssigkeit entlang einer Hauptrichtung in die Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone der Spülmaschine (1) zu versprühen oder auszugeben, wobei die Hauptrichtung zumindest im Wesentlichen entgegen der Steckrichtung verläuft, in welcher die Steckverbindung zwischen dem ersten Armbereich (24) des Verbindungsstücks (21) und dem Endbereich der Zufuhrleitung (30, 31) des Zufuhrleitungssystems (8) ausgebildet wird.
  8. Spülmaschine (1) nach Anspruch 7,
    wobei zumindest in einem Zustand, wenn der Endbereich der Zufuhrleitung (30, 31) des Zufuhrleitungssystems (8) mit dem ersten Armbereich (24) des Verbindungsstücks (21) verbunden ist, in dem Verbindungsstück (21) ein Strömungsumkehrbereich (26) gebildet ist, in welchem eine Hauptströmungsrichtung der über die Zufuhrleitung (30) dem Verbindungsstück (21) zugeführten Waschflüssigkeit umgekehrt wird, wobei der Strömungsumkehrbereich (26) strömungsmäßig mit einem Reinigungskanal (27) verbunden ist, wobei die Reinigungsöffnung (20) eine Auslassöffnung des Reinigungskanals (27) bildet.
  9. Spülmaschine (1) nach Anspruch 8,
    wobei der Reinigungskanal (27) über einen Öffnungsbereich mit dem Strömungsumkehrbereich (26) strömungsmäßig verbunden ist, wobei der Öffnungsbereich in einem zumindest im Wesentlichen parallel zur Steckrichtung verlaufenden Wandbereich des Verbindungsstücks (21) ausgebildet ist.
  10. Spülmaschine (1) nach Anspruch 8 oder 9,
    wobei der Reinigungskanal (27) über einen Öffnungsbereich mit dem Strömungsumkehrbereich (26) strömungsmäßig verbunden ist, wobei der Öffnungsbereich einen Filter, insbesondere Feinfilter, zum Ausfiltern von zumindest einem Teil der mit der dem Verbindungsstück (21) zugeführten Waschflüssigkeit in der Waschflüssigkeit enthaltenen Schmutzpartikel aufweist.
  11. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 10,
    wobei die Reinigungsöffnung (20) als Auslassöffnung eines Reinigungskanals (27) ausgeführt ist, wobei der Reinigungskanal (27) zumindest bereichsweise durch einen Wandbereich, insbesondere Innenwandbereich, des Verbindungsstücks (21), und durch einen Wandbereich, insbesondere Außenwandbereich, des in den ersten Armbereich (24) des Verbindungsstücks (21) eingesteckten Endbereichs der Zufuhrleitung (30) des Zufuhrleitungssystems (8) gebildet ist.
  12. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 11,
    wobei in dem Verbindungsstück (21) ein Waschflüssigkeitskanalsystem ausgebildet ist, welches den Fluideinlass (22) des Verbindungsstücks (21) strömungsmäßig mit dem Fluidauslass (23) des Verbindungsstücks (21) verbindet.
  13. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
    wobei die mindestens eine Waschdüse (5) ausgebildet ist, zumindest einen Teil der mit der Waschpumpe (4) und dem Zufuhrleitungssystems (8) dem entsprechenden Wascharm (6) zugeführten Waschflüssigkeit entlang einer ersten Hauptrichtung in die Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone der Spülmaschine (1) zu versprühen, und wobei die in dem Zufuhrleitungssystem (8) ausgebildete oder vorgesehene Reinigungsöffnung (20) ausgebildet ist, zumindest einen Teil des Teils der mit der Waschpumpe (4) in Richtung des Wascharms (6) geförderten Waschflüssigkeit entlang einer zweiten Hauptrichtung in die Behandlungskammer (2) oder Behandlungszone der Spülmaschine (1) zu versprühen oder auszugeben, wobei die zweite Hauptrichtung verschieden und insbesondere zumindest in etwa um 90° verschieden zu der ersten Hauptrichtung verläuft.
  14. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
    wobei das Zufuhrleitungssystem (8) als kombiniertes Zufuhrleitungssystem (8) ausgeführt ist und eine erste Zufuhrleitung (30) für Waschflüssigkeit und eine zweite Zufuhrleitung (31) für Klarspülflüssigkeit aufweist, wobei die erste Zufuhrleitung (30) und die zweite Zufuhrleitung (31) zumindest teil- oder bereichsweise und insbesondere zumindest im Wesentlichen koaxial und vorzugsweise konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei die zweite Zufuhrleitung (31) innerhalb der ersten Zufuhrleitung (30) angeordnet ist.
  15. Spülmaschine (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 14 und Anspruch 14, wobei in dem Verbindungsstück (21) ein Klarspülflüssigkeitskanal (28) ausgebildet ist, welcher ausgebildet ist, die zweite Zufuhrleitung (31) des Zufuhrleitungssystems (8) strömungsmäßig mit einem Klarspülarm (7) oder mit Klarspüldüsen (13) der Spülmaschine (1) zu verbinden.
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