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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Verschluss, insbesondere Vorreiberverschluss, mit einem Verschlussgehäuse, mit einem in dem Verschlussgehäuse drehbar gelagerten Schließkern, wobei der Schließkern an einem von einer Vorderseite des Verschlusses zugänglichen ersten Ende zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels, insbesondere Aufsteckschlüssels, ausgebildet ist und wobei der Verschluss Sperrmittel aufweist, die bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung blockieren. Die Erfindung betrifft weiter einen Schlüssel, insbesondere Aufsteckschlüssel, für einen solchen Verschluss sowie ein Verschlusssystem, insbesondere Vorreiberverschlusssystem, mit einem solchen Verschluss und einem solchen Schlüssel.
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Verschlüsse wie Vorreiberverschlüsse und dergleichen werden im Stand der Technik als industrielle Beschlagteile zum Beispiel zum Verschließen dünnwandiger Blechtüren eingesetzt. Einfache Vorreiberverschlüsse weisen am Schließkern eine Schlosskontur, zum Beispiel in Form eines Vierkants oder einer Vierkantvertiefung, zum Aufstecken eines Schlüssels mit korrespondierender Schlüsselkontur, beispielsweise eines Aufsteckschlüssels mit einer Vierkanthohlkontur bzw. Vierkantkontur, auf, so dass sich vom Aufsteckschlüssel hohe Drehmomente auf den Schließkern und somit auf die Drehzunge übertragen lassen. Auf diese Weise lassen sich die bei Vorreiberverschlüssen häufig recht hohen Reibkräfte zwischen der Drehzunge und einer von der Drehzunge hintergriffenen Sperrfläche eines die Blechtür umgebenden Rahmens beim Öffnen oder Schließen des Vorreiberverschlusses überwinden. Der Nachteil derartiger Vorreiberverschlüsse liegt in der geringen Sicherheit gegen unbefugte Betätigung, da sich derartige Vorreiberverschlüsse auch ohne passenden Aufsteckschlüssel zum Beispiel mit einer Zange recht leicht öffnen oder schließen lassen.
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Weiterhin sind aus dem Stand der Technik Vorreiberverschlüsse bekannt, in die bzw. in deren Schließkern ein konventionelles Zylinderschloss integriert ist. Ein solches konventionelles Zylinderschloss weist einen Schließkern mit einem Schlüsselkanal auf, wobei bewegliche Sperrelemente wie zum Beispiel Sperrplättchen (bei Plättchenzylindern), Sperrscheiben (bei Scheibenzylindern) oder Sperrstifte (bei Stiftzylindern) die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse blockieren, wenn die Sperrelemente nicht durch die Schlüsselkontur eines in den Schlüsselkanal eingeführten, passenden Schlüssels mechanisch in eine bestimmte Position bewegt werden. Hierdurch wird eine hohe Sicherheit gegen unbefugte Betätigung erreicht. Konventionelle Zylinderschlösser sind jedoch empfindlicher als Aufsteckschlüssel-Schlösser und daher weniger robust unter widrigen Umgebungsbedingungen bzw. erfordern Schlossabdeckungen, um eine Verunreinigung des filigranen Schlüsselkanals bzw. der beweglichen Sperrelemente durch Staub und Schmutz zu verhindern, wodurch die Handhabung der Schlösser verkompliziert wird. Darüber hinaus lassen sich mit üblichen Zylinderschlüsseln aufgrund deren geringer Hebelwirkung sowie der filigranen Mechanik von konventionellen Zylinderschlössern nur recht geringe Drehmomente übertragen, was den Einsatz bei Vorreiberverschlüssen, die wie zuvor beschrieben zum Teil hohe Drehmomente zum Öffnen und Schließen erfordern, einschränkt.
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Um trotz des Einsatzes eines konventionellen Zylinderschlosses hohe Drehmomente zu übertragen, ist es weiterhin bekannt, neben dem Zylinderschloss zum Entriegeln einen separaten Drehgriff zum Öffnen oder Schließen des Vorreiberverschlusses vorzusehen. Derartige Vorreiberverschlüsse haben jedoch den Nachteil einer erhöhten Bedienungskomplexität und erfordern einen deutlich größeren Bauraum.
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Vor diesem Hintergrund liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zu Grunde, einen Verschluss, insbesondere Vorreiberverschluss, einen Schlüssel für einen solchen Verschluss sowie ein Verschlusssystem vorzuschlagen, das zumindest einer oder einige der zuvor beschriebenen Nachteile des Stands der Technik überwindet.
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Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Verschluss, insbesondere Vorreiberverschluss, mit einem Verschlussgehäuse und mit einem in dem Verschlussgehäuse drehbar gelagerten Schließkern, wobei der Schließkern an einem von einer Vorderseite des Verschlusses zugänglichen ersten Ende zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels, insbesondere Aufsteckschlüssels, ausgebildet ist und wobei der Verschluss Sperrmittel aufweist, die bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung blockieren, wobei die Sperrmittel dazu ausgebildet sind, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn ein Schlüssel, insbesondere Aufsteckschlüssel, mit einer vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird.
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Auf diese Weise wird ein robuster und kompakter Verschluss, insbesondere Vorreiberverschluss, zur Verfügung gestellt, auf dessen Schließkern durch Aufstecken und Drehen eines Schlüssels vorzugsweise hohe bzw. höhere Drehmomente übertragen werden können und der gleichzeitig eine gewisse Grundsicherheit gegen ein Öffnen oder Schließen ohne passenden Schlüssel bietet.
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Bei dem Verschluss kann es sich insbesondere um einen Vorreiberverschluss handeln. In diesem Fall trägt der Schließkern an einem zweiten Ende vorzugsweise eine Drehzunge. Die Drehzunge kann insbesondere lösbar mit dem Schließkern verbunden sein. Mit dem Verschluss können dann vorzugsweise hohe bzw. höhere Drehmomente auf die Drehzunge übertragen werden, um diese zum Beispiel hinter einer Gegenfläche zu verriegeln oder aus einer verriegelten Stellung hinter einer Gegenfläche herauszubewegen.
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Es ist auch denkbar, dass es sich bei dem Verschluss um einen Stangenverschluss, beispielsweise Türstangenverschluss, handelt. In diesem Fall ist ein zweites Ende des Schließkerns vorzugsweise derart mit einer oder mehreren Stangen gekoppelt, dass eine Drehbewegung des Schließkerns in eine Schubbewegung der ein oder mehreren Stangen umgewandelt wird. Beispielsweise kann der Schließkern am zweiten Ende ein Zahnrad tragen, das mit einem korrespondierenden Abschnitt, beispielsweise Zahnstangenabschnitt, einer Stange des Stangenverschlusses kämmt.
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Es ist weiterhin denkbar, dass es sich bei dem Verschluss um einen Axialverschluss handelt. In diesem Fall kann an einem zweiten Ende des Schließkerns beispielsweise eine in axialer Richtung verfahrbare Kontur vorgesehen, die zur Verriegelung in eine korrespondierende Kontur, zum Beispiel an einem Rahmen, hinein- und/oder zur Entriegelung aus der Kontur herausgefahren werden kann. Weiterhin ist es denkbar, dass das zweite Ende des Schließkerns eine Kontur, beispielsweise Schrauben- oder Bajonett-Kontur trägt, die zur Verriegelung in eine korrespondierende Kontur, zum Beispiel an einem Rahmen, hinein- und/oder zur Entriegelung aus der Kontur herausgedreht werden kann. Auch Kombinationen dieser Ausgestaltungen sind denkbar.
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Weiterhin ist denkbar, dass der Verschluss in Form eines Profilzylinders ausgebildet ist. Zu diesem Zweck kann insbesondere das Verschlussgehäuse die Form eines Profilzylinders aufweisen. Dies ermöglicht den Einsatz des Verschlusses anstelle eines konventionellen Zylinderschlosses, zum Beispiel anstelle eines Plättchenzylinders, Scheibenzylinders oder Stiftzylinders. Insbesondere kann der Verschluss auf diese Weise ohne weiteres in Schließvorrichtungen für Profilzylinder eingebaut werden. Ein solcher Verschluss in Form eines Profilzylinders weist vorzugsweise eine drehfest mit dem Schließkern verbundene Schließnase auf.
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Dadurch, dass die Sperrmittel dazu ausgebildet sind, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn ein Schlüssel mit einer vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird, wird eine magnetische Entsperrfunktion zur Verfügung gestellt, so dass die Schlüsselkontur und die entsprechende Schlosskontur des Schließkerns in geometrischer und mechanischer Hinsicht vorzugsweise für die Übertragung hoher Drehmomente optimiert, beispielsweise robuster ausgestaltet werden können.
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Demgegenüber sind bei konventionellen Zylinderschließsystemen die Form der Zylinderschloss-Schlüssel sowie der den Schlüssel aufnehmende Schlüsselkanal des Zylinderschlosses mechanisch komplex ausgebildet, um eine mechanische Entsperrfunktion zu bewirken, was zur Folge hat, dass nur recht geringe Drehmomente übertragen werden können.
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Der Schließkern ist an einem von einer Vorderseite des Verschlusses zugänglichen ersten Ende zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels ausgebildet. Auf diese Weise kann der Schließkern durch Aufstecken eines passenden Schlüssels betätigt werden, wenn die Sperrmittel die Drehung des Schließkerns freigeben.
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Das erste Ende des Schließkerns ist vorzugsweise insbesondere so ausgebildet, dass ein passender Schlüssel derart formschlüssig auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt werden kann, dass eine Drehmomentübertragung vom Schlüssel auf den Schließkern in Bezug auf die Drehachse des Schließkerns ermöglicht wird. Auf diese Weise kann der Schließkern durch den Schlüssel betätigt werden. Das Aufstecken des Schlüssels kann auch umfassen, dass ein überstehender Teil einer Schlüsselkontur des Schlüssels, beispielsweise eine Mehrkantkontur, in eine korrespondierende Vertiefung am ersten Ende des Schließkerns eingeführt wird.
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Die Sperrmittel sind so ausgebildet, dass sie bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung blockieren. Die Sperrmittel können beispielsweise dazu ausgebildet sein, bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse von der Öffnungsstellung in die Schließstellung zu blockieren. Zusätzlich oder alternativ können die Sperrmittel beispielsweise dazu ausgebildet sein, bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse von der Schließstellung in die Öffnungsstellung zu blockieren. Es ist nicht erforderlich, wenn auch gleichwohl denkbar, dass die Sperrmittel bei abgezogenem Schlüssel jegliche Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse verhindern. Insbesondere ist eine Ausgestaltung denkbar, bei der sich der Schließkern zum Beispiel aus einer Zwischenstellung zwischen Öffnungsstellung und Schließstellung auch bei abgezogenem Schlüssel in die Öffnungsstellung oder in die Schließstellung bewegen lässt und die Sperrmittel erst beim Erreichen der Öffnungs- und/oder Schließstellung einrasten.
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Die Sperrmittel sind dazu ausgebildet, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn ein Schlüssel mit einer vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird. Die Sperrmittel sind demnach insbesondere für eine magnetische Wechselwirkung mit der vorgegebenen Magnetanordnung eingerichtet, die eine Freigabe der Drehung des Schließkerns bewirkt.
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Durch die Anpassung der Sperrmittel an eine vorgegebene Magnetanordnung eines Schlüssels ist der Verschluss magnetisch codiert. Eine Betätigung des Verschlusses erfordert damit die Verwendung eines passenden Schlüssels mit der vorgegebenen Magnetanordnung, während eine Betätigung des Verschlusses mit einem Schlüssel ohne Magnetanordnung oder mit einer von der vorgegebenen Magnetanordnung abweichenden Magnetanordnung nur eingeschränkt, zum Beispiel nur in Zwischenstellungen zwischen Öffnungsstellung und Schließstellung, oder gar nicht möglich ist. Die vorgegebene Magnetanordnung bestimmt damit die Konstruktion des Verschlusses. Zwar ist die Magnetanordnung selbst nicht Teil des Verschlusses. Die Sperrmittel des Verschlusses sind jedoch spezifisch an die vorgegebene Magnetanordnung angepasst, so dass das Aufstecken eines passenden Schlüssels mit der vorgegebenen Magnetanordnung bewirkt, dass die Sperrmittel die Drehung des Schließkerns freigeben.
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Die zuvor genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß weiterhin gelöst durch einen Schlüssel, vorzugsweise Aufsteckschlüssel, insbesondere für den zuvor beschriebenen Verschluss oder eine Ausführungsform davon. Der Schlüssel weist ein Griffteil und ein Aufsteckteil auf, die auch einstückig ausgebildet sein können. Das Aufsteckteil weist eine Schlüsselkontur, insbesondere Mehrkantkontur, zum drehmomentübertragenden Aufstecken auf einen Schließkern eines Verschlusses, insbesondere des zuvor beschriebenen Verschlusses oder einer Ausführungsform davon, auf. Weiterhin weist der Schlüssel am Aufsteckteil eine Magnetanordnung auf, insbesondere zur magnetischen Wechselwirkung mit Sperrmitteln eines Verschlusses, insbesondere des zuvor beschriebenen Verschlusses oder einer Ausführungsform davon.
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Bei dem Schlüssel handelt es sich insbesondere um einen Aufsteckschlüssel, beispielsweise um einen Mehrkantschlüssel. Der Schlüssel kann insbesondere eine Außen- und/oder Innenkontur, beispielsweise Mehrkantkontur, aufweisen, mit der der Schlüssel auf eine entsprechende Gegenkontur, insbesondere Innen- und/oder Außenkontur, eines Schlosses aufgesteckt werden kann. Ein Beispiel für einen Aufsteckschlüssel mit Außenkontur ist ein Schlüssel mit Außenvierkant. Ein Beispiel für einen Aufsteckschlüssel mit Innenkontur ist ein Schlüssel mit Innenvierkant. Es ist auch denkbar, dass ein Schlüssel sowohl eine Außen- als auch eine Innenkontur aufweist.
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Weiterhin wird die zuvor genannte Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch ein Verschlusssystem, insbesondere Vorreiberverschlusssystem, mit dem zuvor beschriebenen Verschluss oder einer Ausführungsform davon und mit einem zu dem Verschluss passenden Schlüssel, insbesondere dem zuvor beschriebenen Schlüssel oder einer Ausführungsform davon.
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Bei dem Schlüssel des Verschlusssystems handelt es sich um einen zu dem Verschluss des Verschlusssystems passenden Schlüssel. Zu diesem Zweck sind der Schlüssel und der Verschluss insbesondere derart aneinander angepasst, dass der Schließkern an dem ersten Ende zum drehmomentübertragenden Aufstecken des Schlüssels ausgebildet ist und dass die Sperrmittel des Vorreiberverschlusses dazu eingerichtet sind, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn der Schlüssel auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird. Insbesondere handelt es sich bei der Magnetanordnung des Schlüssels um die vorgegebene Magnetanordnung, für die die Sperrmittel ausgebildet sind, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn ein Schlüssel mit dieser vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird.
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Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems beschrieben, wobei die einzelnen Ausführungsformen jeweils unabhängig voneinander für den Verschluss, den Schlüssel und das Verschlusssystem gelten. Darüber hinaus können die einzelnen Ausführungsformen beliebig miteinander kombiniert werden.
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Bei einer Ausführungsform weist der Schließkern an dem ersten Ende eine Schlosskontur, insbesondere Mehrkantkontur, zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels, vorzugsweise Aufsteckschlüssels, insbesondere Mehrkantschlüssels, auf. Durch eine solche Schlosskontur können beim Aufstecken eines Aufsteckschlüssels mit korrespondierender Schlüsselkontur vorzugsweise hohe bzw. höhere Drehmomente übertragen werden. Zudem sind derartige Schlosskonturen für Aufsteckschlüssel gegenüber Schlüsselkanälen von konventionellen Zylinderschlosssystemen sehr robust, insbesondere unter widrigen wie zum Beispiel staubigen Umgebungsbedingungen. Die Schlosskontur kann insbesondere ein oder mehrere Vertiefungen und/oder ein oder mehrere Überstände aufweisen.
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Die Schlosskontur des Schließkerns ist zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Aufsteckschlüssels vorgesehen. Entsprechend ist die Schlosskontur insbesondere so ausgebildet, dass die Schlosskontur beim Aufstecken eines zugehörigen Schlüssels mit dessen Schlüsselkontur einen Formschluss zur Drehmomentübertragung bildet.
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Die Schlosskontur kann zum Beispiel eine Vertiefung, beispielsweise Mehrkantvertiefung, zur Aufnahme eines korrespondierenden Überstands, beispielsweise Mehrkantüberstands, der Schlüsselkontur eines zugehörigen Schlüssels aufweisen. Weiter kann die Schlosskontur zum Beispiel einen Überstand, beispielsweise Mehrkantüberstand, zur Aufnahme in eine korrespondierende Vertiefung, beispielsweise Mehrkantvertiefung, der Schlüsselkontur eines zugehörigen Schlüssels aufweisen.
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Der Schließkern kann auch ein Konturteil mit einer Schlosskontur, insbesondere Außenkontur, aufweisen, wobei das Konturteil das Verschlussgehäuse an dem ersten Ende zum Beispiel seitlich überragen kann. Der Schlüssel kann entsprechend eine an die Schlosskontur angepasste Schlüsselkontur, insbesondere Innenkontur, aufweisen.
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Vorzugsweise ist das Konturteil flach ausgebildet und wird von einer randseitigen Außenkontur begrenzt, die die Schlosskontur bildet. Dies ermöglicht eine sehr flache Bauweise der Schlosskontur. Auf diese Weise kann zum Beispiel verhindert werden, dass ein Nutzer an einem vorstehenden Teil der Schlosskontur hängenbleibt. Zudem bestehen auf diese Weise weniger Angriffspunkte für Manipulationen.
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Der Schlüssel kann entsprechend vorzugsweise eine Innenkontur aufweisen, die einen flach ausgebildeten Bereich begrenzt, in dem beispielsweise die Magnetanordnung oder ein oder mehrere Magnete davon angeordnet sein können. Auf diese Weise kann ein robuster Schlüssel mit flacher Bauweise zur Verfügung gestellt werden.
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Die Schlosskontur, zum Beispiel die Außenkontur, und/oder die Schlüsselkontur, zum Beispiel die Innenkontur, können auch gerundet ausgebildet sein, beispielsweise in Form eines vorzugsweise Ovals. Auf diese Weise wird die Manipulationssicherheit des Verschlusses verbessert, da durch die gerundete Form der Schlosskontur weniger Angriffspunkte für Fremdwerkzeuge, wie zum Beispiel Zangen, bestehen.
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Die Schlosskontur und/oder die Schlüsselkontur sind vorzugsweise derart asymmetrisch ausgebildet, dass die Schlosskontur das Aufsetzen eines Schlüssels mit entsprechender Schlüsselkontur in lediglich einer Ausrichtung erlaubt.
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Bei einer Ausführungsform umfasst die vorgegebene Magnetanordnung eine vorgegebene Anzahl an Magneten mit jeweils vorgegebener Position. Bei einer weiteren Ausführungsform umfasst die vorgegebene Magnetanordnung eine vorgegebene Anzahl an Magneten mit jeweils vorgegebener Position und jeweils vorgegebener Polausrichtung. Vorzugsweise umfasst die Magnetanordnung zwei oder mehr Magnete mit jeweils vorgegebener Position und optional vorgegebener Polausrichtung. Weiter bevorzugt weisen mindestens zwei Magnete der Magnetanordnung unterschiedliche Polausrichtungen auf, vorzugsweise zueinander antiparallele Polausrichtungen. Weiterhin können zwei Magnete der Magnetanordnung jeweilige Polausrichtungen aufweisen, die winklig zueinander ausgerichtet sind, beispielsweise in einem rechten Winkel. Bei einer entsprechenden Ausführungsform des Schlüssels umfasst die Magnetanordnung ein oder mehrere an einer jeweiligen Position angeordnete Magnete, wobei vorzugsweise mindestens zwei Magnete unterschiedliche Polausrichtungen, besonders bevorzugt antiparallel zueinander ausgerichtete Polausrichtungen, aufweisen.
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Durch die Vorgabe einer bestimmten Anzahl von Magneten mit jeweiliger vorgegebener Position und optional vorgegebener Polausrichtung für die Magnetanordnung kann die Sicherheit des Verschlusses gegen unbefugtes Betätigen verbessert werden. Insbesondere sind auf diese Weise bei Schlüsseln gleicher Geometrie unterschiedliche Magnetanordnungen realisierbar, so dass ein Schlüssel magnetisch für einen zugehörigen Verschluss codiert werden kann, so dass sich mit dem betreffenden Schlüssel der zugehörige Verschluss entriegeln lässt, nicht jedoch ein Verschluss, der einen anders magnetisch codierten Schlüssel erfordert.
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Bei einer Ausführungsform umfassen die Sperrmittel ein Sperrelement, das zwischen einer Sperrposition, in der das Sperrelement die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockiert, und einer Freigabeposition, in der das Sperrelement die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigibt, verschiebbar gelagert ist. Auf diese Weise kann die Drehung des Schließkerns auf einfache Weise und zuverlässig wahlweise gesperrt oder freigegeben werden. Vorzugsweise ist das Sperrelement dazu ausgebildet, in der Schließstellung formschlüssig mit dem Verschlussgehäuse und dem Schließkern derart zu wechselwirken, dass ein Verdrehen des Schließkerns im Verschlussgehäuse blockiert wird.
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Vorzugsweise umfassen die Sperrmittel mehrere Sperrelemente, die zwischen einer jeweiligen Sperrposition, in der die Sperrelemente die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren, und einer jeweiligen Freigabeposition, in der die Sperrelemente die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben, verschiebbar gelagert sind.
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Die ein oder mehreren Sperrelemente können beispielsweise axial und/oder radial in Bezug auf die Drehachse des Schließkerns verschiebbar gelagert sein.
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Vorzugsweise sind sowohl ein oder mehrere axial verschiebbare Sperrelemente als auch ein oder mehrere radial verschiebbare Sperrelemente vorgesehen. Auf diese Weise wird eine gute Rüttelsicherheit der Verriegelung und zudem eine erhöhte Sicherheit gegen Manipulation erreicht.
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Bei einer Ausführungsform weist der Schließkern eine Aufnahme auf, in der das Sperrelement verschiebbar gelagert ist. Bei mehreren Sperrelementen weist der Schließkern vorzugsweise mehrere Aufnahmen auf, in denen jeweils ein Sperrelement verschiebbar gelagert ist. Auf diese Weise kann eine besonders kompakte Bauform des Verschlusses erreicht werden. Die Aufnahme kann beispielsweise durch eine Sackbohrung oder Durchgangsbohrung am Schließkern gebildet sein oder durch eine randseitige Aufnahme, die zumindest teilweise durch den Schließkern gebildet wird.
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Bei einer weiteren Ausführungsform weist das Verschlussgehäuse eine Aufnahme auf, in der das Sperrelement verschiebbar gelagert ist. Bei mehreren Sperrelementen weist das Verschlussgehäuse vorzugsweise mehrere Aufnahmen auf, in denen jeweils ein Sperrelement verschiebbar gelagert ist. Auf diese Weise kann eine besonders robuste Bauform des Verschlusses erreicht werden.
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Weiterhin kann ein Sperrelement auch in einer sowohl vom Schließkern als auch vom Verschlussgehäuse gebildeten Aufnahme verschiebbar gelagert sein. Dies ist zum Beispiel bei mehrteiligen Sperrelementen denkbar.
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Sind ein oder mehrere Aufnahmen im Verschlussgehäuse angeordnet, so sind vorzugsweise ein oder mehrere zugeordnete Vertiefungen im Schließkern vorgesehen, in die die Sperrelemente in der Sperrposition eintauchen und so eine Drehbewegung zwischen Schließkern und Verschlussgehäuse blockieren. Sind ein oder mehrere Aufnahmen im Schließkern angeordnet, so sind vorzugsweise ein oder mehrere zugeordnete Vertiefungen im Verschlussgehäuse vorgesehen, in die die Sperrelemente in der Sperrposition eintauchen und so eine Drehbewegung zwischen Schließkern und Verschlussgehäuse blockieren.
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Bei einer Ausführungsform umfassen die Sperrmittel mehrere Sperrelemente, die in jeweiligen, um die Drehachse des Schließkerns herum angeordneten Aufnahmen im Verschlussgehäuse und/oder im Schließkern gelagert sind und die in der Sperrposition in eine jeweils zugeordnete Vertiefung im Schließkern und/oder Verschlussgehäuse eingreifen. Vorzugsweise weisen mindestens zwei, vorzugsweise sämtliche, der um die Drehachse des Schließkerns herum angeordneten Aufnahmen und/oder zugeordneten Vertiefungen verschiedene Abstände zur Drehachse des Schließkerns auf. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass ein in einer Aufnahme angeordnetes Sperrelement beim Verdrehen des Schließkerns in eine von der der Aufnahme zugeordneten Vertiefung verschiedene Vertiefung eintaucht und die Drehbewegung zwischen Schließkern und Verschlussgehäuse blockiert.
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Die Sperrmittel, insbesondere die ein oder mehreren Sperrelemente, sind vorzugsweise von der Schlosskontur beabstandet angeordnet, bevorzugt derart, dass die Sperrmittel, insbesondere die ein oder mehreren Sperrelemente, wenn ein Schlüssel auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird, keinen unmittelbaren Kontakt zu dem aufgesetzten Schlüssel haben. Vorzugsweise sind die ein oder mehreren Aufnahmen und/oder zugeordnete Vertiefungen von der Schlosskontur beabstandet.
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Bei einer Ausführungsform weist der Verschluss ein Halteelement auf, das dazu ausgebildet ist, das Sperrelement bei abgezogenem Schlüssel durch magnetische Wechselwirkung, insbesondere zwischen dem Halteelement und dem Sperrelement, in der Schließstellung zu halten. Auf diese Weise wird die Rüttelsicherheit des Verschlusses erhöht, so dass auch bei mechanischen Vibrationen oder Rütteln die Sperrelemente bei abgezogenem Schlüssel sicher in der Schließstellung gehalten werden und so ein Öffnen bzw. Schließen des Verschlusses bei abgezogenem Schlüssel verhindert wird. Bei mehreren Sperrelementen kann das Halteelement vorzugsweise dazu ausgebildet sein, die mehreren Sperrelemente bei abgezogenem Schlüssel durch magnetische Wechselwirkung zwischen dem Halteelement und dem Sperrelement in der Schließstellung zu halten.
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Die magnetische Wechselwirkung zwischen Halteelement und dem Sperrelement bzw. den mehreren Sperrelementen ist vorzugsweise eine magnetisch anziehende Wechselwirkung. Es ist aber auch denkbar, dass die magnetische Wechselwirkung zwischen Halteelement und dem Sperrelement bzw. den mehreren Sperrelementen eine magnetisch abstoßende Wechselwirkung ist.
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Beispielsweise kann das Sperrelement ein Magnet sein oder einen Magneten umfassen und das Halteelement kann ebenfalls ein Magnet sein oder aus einem ferromagnetischem Material bestehen, beispielsweise als ferromagnetische Metallplatte, zum Beispiel Stahlplatte, oder als ferromagnetischer Stift, zum Beispiel Stahlstift, ausgebildet sein.
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Bei einer Ausführungsform ist das Sperrelement dazu ausgebildet, in die Freigabeposition bewegt zu werden, wenn ein Schlüssel mit der vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird, und zwar durch magnetische Wechselwirkung, insbesondere magnetische Abstoßung, zwischen dem Sperrelement und der Magnetanordnung. Bei mehreren Sperrelementen sind die Sperrelemente vorzugsweise dazu ausgebildet, in die Freigabeposition bewegt zu werden, wenn ein Schlüssel mit der vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird, und zwar durch magnetische Wechselwirkung, insbesondere magnetische Abstoßung, zwischen den Sperrelementen und der Magnetanordnung. Eine Entriegelung mittels magnetischer Abstoßung zwischen der Magnetanordnung und den ein oder mehreren Sperrelementen ermöglicht einen zuverlässigen und leichtgängigen Entriegelungsmechanismus.
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Vorzugsweise weist die Magnetanordnung für jedes Sperrelement einen zugeordneten Magneten, besonders bevorzugt einen zugeordneten jeweiligen Magneten, auf.
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Bei einer Ausführungsform ist das Sperrelement ein Magnet oder umfasst einen Magneten. Bei mehreren Sperrelementen sind zumindest eines, vorzugsweise mehrere der Sperrelemente Magnete oder umfassen einen Magneten. Auf diese Weise kann das Sperrelement zum Beispiel durch magnetisch anziehende Wechselwirkung zu einem vorgesehenen Halteelement bei abgezogenem Schlüssel in der Schließstellung gehalten werden. Weiterhin kann das Sperrelement auf diese Weise zum Beispiel durch magnetisch abstoßende Wechselwirkung zu einem Magneten der Magnetanordnung eines Schlüssels in die Freigabeposition bewegt werden, wenn der Schlüssel auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird.
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Das Sperrelement kann insbesondere einen Magneten und einen den Magneten umgebende Hülse, insbesondere Metallhülse, aufweisen. Auf diese Weise wird eine größere Scherkraftresistenz des Sperrelements bei der Blockierung einer Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse erreicht, wodurch die Langlebigkeit des Verschlusses erhöht wird.
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Das Sperrelement kann insbesondere auch mehrteilig ausgebildet sein und zum Beispiel einen Magneten und einen magnetisch damit verbundenen Stahlstift umfassen, wobei der Stahlstift in einer Sperrposition die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse bewirkt. Auf diese Weise kann ebenfalls die Langlebigkeit des Verschlusses erhöht werden.
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Bei einer Ausführungsform weist der Verschluss eine Anlageflächenanordnung zur Anlage der vorgegebenen Magnetanordnung auf und die Sperrmittel sind derart angeordnet und ausgebildet, dass die Sperrmittel die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben, wenn die vorgegebene Magnetanordnung an der Anlageflächenanordnung zur Anlage kommt, insbesondere in einer vorgegebenen Ausrichtung. Auf diese Weise wird die Handhabung des Verschlusses erleichtert, da der Nutzer den richtigen Sitz des Schlüssels auf dem Verschluss anhand der Anlage an die Anlageflächenanordnung überprüfen kann. Darüber hinaus kann durch die Anlage der Magnetanordnung an die Anlageflächenanordnung der Abstand zwischen der Magnetanordnung und den Sperrmitteln möglichst klein gehalten werden, um die magnetische Wechselwirkung zwischen der Magnetanordnung und den Sperrmitteln zu verstärken.
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Die Anlageflächenanordnung kann insbesondere ein oder mehrere Anlageflächen aufweisen, die zur Anlage eines oder mehrerer Magnete der Magnetanordnung vorgesehen sind. Die Anlageflächenanordnung ist insbesondere derart angeordnet, dass die Magnetanordnung beim Aufstecken des Schlüssels an der Anlageflächenanordnung zur Anlage kommt. Die ein oder mehreren Anlageflächen der Anlageflächenanordnung können insbesondere am ersten Ende des Schließkerns und/oder am Verschlussgehäuse angeordnet sein.
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Umfassen die Sperrmittel ein oder mehrere Sperrelemente, so sind die Sperrelemente vorzugsweise im Bereich der ein oder mehreren Anlageflächen der Anlageflächenanordnung angeordnet, so dass es bei Anlage der Magnetanordnung zu einer magnetischen Wechselwirkung zwischen der Magnetanordnung und den Sperrelementen kommt, durch die die Sperrelemente in die Freigabeposition bewegt werden.
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Bei einer Ausführungsform ist die Anlageflächenanordnung vollständig oder zumindest teilweise separat von der Schlosskontur angeordnet, beispielsweise in Bezug auf die Drehachse des Schließkerns radial nach außen oder nach innen dazu versetzt angeordnet. Bei einer entsprechenden Ausführungsform des Schlüssels ist die Magnetanordnung vollständig oder zumindest teilweise außerhalb der Schlüsselkontur angeordnet. Auf diese Weise kann die Entriegelungsfunktion konstruktiv von der Drehmomentübertragungsfunktion getrennt werden, wodurch eine robustere Konstruktion des Verschlusses und des Schlüssels erreicht werden kann.
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Bei einer Ausführungsform ist die Anlageflächenanordnung zumindest teilweise an der Schlosskontur angeordnet, vorzugsweise auf einer Innenfläche einer Aufnahme der Schlosskontur. Bei einer entsprechenden Ausführungsform des Schlüssels ist die Magnetanordnung zumindest teilweise an der Schlüsselkontur angeordnet. Auf diese Weise kann der Verschluss besser vor Manipulation durch von außen angehaltene Magnete geschützt werden.
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Bei einer Ausführungsform ist der Schließkern mehrteilig ausgebildet und weist ein im Innenkanal des Verschlussgehäuses angeordnetes Kernteil und ein Konturteil mit der Schlosskontur auf, wobei das Kernteil und das Konturteil drehfest miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck können das Kernteil und das Konturteil beispielsweise zueinander korrespondierende Konturen aufweisen, mit denen Kernteil und Konturteil formschlüssig ineinandergreifen. Das Kernteil und das Konturteil können beispielsweise durch einen Stift oder eine Schraube zusammengehalten werden, beispielsweise mittels einer durch das Kernteil verlaufende Schraube, die in eine Innenkontur des Konturteils eingeschraubt ist.
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Durch die mehrteilige Ausbildung des Schließkerns, insbesondere mit Kernteil und Konturteil, ist es beispielsweise möglich, den Verschluss durch Auswahl eines geeigneten Konturteils aus mehreren verschiedenartigen Konturteilen bedarfsgemäß mit einer gewünschten Schlosskontur zu versehen.
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Bei einer Ausführungsform weist der Schlüssel eine Wandstärke von mindestens 4 mm auf. Vorzugsweise umfasst die Schlüsselkontur des Schlüssels eine Wandstärke von mindestens 4 mm. Auf diese Weise sind höhere Drehmomentübertragungen mit dem Schlüssel möglich. Vorzugsweise ist die Schlosskontur entsprechend für das Aufstecken einer Schlüsselkontur mit einer Wandstärke von mindestens 4 mm ausgebildet.
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Der Schlüssel besteht vorzugsweise zumindest teilweise aus Metall, wodurch hohe Drehmomentübertragungen möglich sind. Das Griffteil des Schlüssels erstreckt sich vorzugsweise mindestens 2 cm, weiter bevorzugt mindestens 3 cm, besonders bevorzugt mindestens 4 cm, quer zu der für die Betätigung des Schlüssels vorgesehenen Drehachse des Schlüssels. Auf diese Weise können vom Nutzer einfacher höhere Drehmomente auf den Schlüssel und somit, wenn der Schlüssel auf einen Schließkern eines Verschlusses aufgesteckt ist, auf den Schließkern übertragen werden.
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Weiter werden folgende nummerierten Ausführungsformen 1 - 20 offenbart:
- 1. Verschluss, insbesondere Vorreiberverschluss, mit einem Verschlussgehäuse und mit einem in dem Verschlussgehäuse drehbar gelagerten Schließkern, wobei der Schließkern an einem von einer Vorderseite des Verschlusses zugänglichen ersten Ende zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels, insbesondere Aufsteckschlüssels, ausgebildet ist, wobei der Verschluss Sperrmittel aufweist, die bei abgezogenem Schlüssel eine Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung blockieren, und wobei die Sperrmittel dazu ausgebildet sind, die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn ein Schlüssel, insbesondere Aufsteckschlüssel, mit einer vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird.
- 2. Verschluss nach Ausführungsform 1, wobei der Schließkern an dem ersten Ende eine Schlosskontur, insbesondere Mehrkantkontur, zum drehmomentübertragenden Aufstecken eines Schlüssels, insbesondere Mehrkantschlüssels, aufweist.
- 3. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 2, wobei die vorgegebene Magnetanordnung eine vorgegebene Anzahl an Magneten mit jeweils vorgegebener Position umfasst.
- 4. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 3, wobei die vorgegebene Magnetanordnung eine vorgegebene Anzahl an Magneten mit jeweils vorgegebener Position und jeweils vorgegebener Polausrichtung umfasst.
- 5. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 4, wobei die Sperrmittel ein Sperrelement umfassen, das zwischen einer Sperrposition, in der das Sperrelement die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockiert, und einer Freigabeposition, in der das Sperrelement die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigibt, verschiebbar gelagert ist.
- 6. Verschluss nach Ausführungsform 5, wobei der Schließkern und/oder das Verschlussgehäuse eine Aufnahme aufweist, in der das Sperrelement verschiebbar gelagert ist.
- 7. Verschluss nach Ausführungsform 5 oder 6, wobei die Sperrmittel mehrere Sperrelemente umfassen, die in jeweiligen, um die Drehachse des Schließkerns herum angeordneten Aufnahmen im Verschlussgehäuse und/oder im Schließkern gelagert sind und die in der Sperrposition in eine jeweils zugeordnete Vertiefung im Schließkern und/oder Verschlussgehäuse eingreifen, wobei vorzugsweise mindestens zwei, insbesondere sämtliche, der um die Drehachse des Schließkerns herum angeordneten Aufnahmen und/oder zugeordneten Vertiefungen verschiedene Abstände zur Drehachse des Schließkerns aufweisen.
- 8. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 5 bis 7, wobei der Verschluss ein Halteelement aufweist, das dazu ausgebildet ist, das Sperrelement bei abgezogenem Schlüssel durch magnetische Wechselwirkung, insbesondere zwischen dem Halteelement und dem Sperrelement, in der Schließstellung zu halten.
- 9. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 5 bis 8, wobei das Sperrelement dazu ausgebildet ist, in die Freigabeposition bewegt zu werden, wenn ein Schlüssel mit der vorgegebenen Magnetanordnung auf das erste Ende des Schließkerns aufgesteckt wird, und zwar durch magnetische Wechselwirkung, insbesondere magnetische Abstoßung, zwischen dem Sperrelement und der Magnetanordnung.
- 10. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 5 bis 8, wobei das Sperrelement ein Magnet ist oder einen Magneten umfasst.
- 11. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 10, wobei der Verschluss eine Anlageflächenanordnung zur Anlage der vorgegebenen Magnetanordnung aufweist und die Sperrmittel derart angeordnet und ausgebildet sind, dass die Sperrmittel die Drehung des Schließkerns im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben, wenn die vorgegebene Magnetanordnung an der Anlageflächenanordnung zur Anlage kommt.
- 12. Verschluss nach Ausführungsform 11, wobei die Anlageflächenanordnung vollständig oder zumindest teilweise separat von der Schlosskontur angeordnet ist, beispielsweise in Bezug auf die Drehachse des Schließkerns radial nach außen oder nach innen dazu versetzt angeordnet ist.
- 13. Verschluss nach Ausführungsform 11 oder 12, wobei die Anlageflächenanordnung zumindest teilweise an der Schlosskontur angeordnet ist, vorzugsweise auf einer Innenfläche einer Aufnahme der Schlosskontur.
- 14. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 13, wobei der Schließkern mehrteilig ausgebildet ist und ein im Innenkanal des Verschlussgehäuses angeordnetes Kernteil und ein Konturteil mit der Schlosskontur aufweist, wobei das Kernteil und das Konturteil drehfest miteinander verbunden sind.
- 15. Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 14, wobei das Verschlussgehäuse die Form eines Profilzylinders aufweist.
- 16. Schlüssel, vorzugsweise Aufsteckschlüssel, insbesondere für einen Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 15, mit einem Griffteil und mit einem Aufsteckteil, wobei das Aufsteckteil eine Schlüsselkontur, insbesondere Mehrkantkontur, zum drehmomentübertragenden Aufstecken auf einen Schließkern eines Verschlusses aufweist und wobei der Schlüssel am Aufsteckteil eine Magnetanordnung aufweist.
- 17. Schlüssel nach Ausführungsform 16, wobei die Magnetanordnung ein oder mehrere an einer jeweiligen Position angeordnete Magnete umfasst, wobei vorzugsweise mindestens zwei Magnete unterschiedliche Polausrichtungen aufweisen.
- 18. Schlüssel nach Ausführungsform 16 oder 17, wobei die Magnetanordnung zumindest teilweise separat von der Schlüsselkontur und/oder zumindest teilweise an der Schlüsselkontur angeordnet ist.
- 19. Schlüssel nach einer der Ausführungsformen 16 bis 18, wobei der Schlüssel eine Wandstärke von mindestens 4 mm aufweist.
- 20. Verschlusssystem, insbesondere Vorreiberverschlussystem, mit einem Verschluss nach einer der Ausführungsformen 1 bis 15 und mit einem zu dem Verschluss passenden Schlüssel, insbesondere nach einer der Ausführungsformen 16 bis 19.
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Weitere Merkmale und Vorteile des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, wobei auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen wird.
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In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1a-g
- ein erstes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems,
- Fig. 2a-g
- ein zweites Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems,
- Fig. 3a-1
- ein drittes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems,
- Fig. 4a-e
- ein viertes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems und
- Fig. 5a-e
- ein fünftes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems.
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Die Figuren 1a-g zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems. Fig. 1a zeigt den Schlüssel 2 in perspektivischer Ansicht von schräg oben. Fig. 1b zeigt den Schlüssel 2 in perspektivischer Teilansicht von schräg unten. Fig. 1c zeigt den Verschluss 20 in perspektivischer Ansicht von schräg oben bzw. schräg vorne. Fig. 1d zeigt den Verschluss 20 mit aufgestecktem Schlüssel 2 in perspektivischer Ansicht von schräg oben bzw. schräg vorne. Die Fig. 1e und 1f zeigen den Verschluss 20 und den Schlüssel 2 in einer Schnittansicht, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 2 auf den Verschluss 20 (Fig. 1e) und danach (Fig. 1f). Fig. 1g zeigt den Verschluss 20 mit aufgestecktem Schlüssel 2 in einer Einbausituation in seitlicher Ansicht.
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Der Schlüssel 2 und der Verschluss 20 bilden zusammen ein Verschlusssystem 80.
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Im vorliegenden Beispiel sind der Verschluss 20 als Vorreiberverschluss und das Verschlusssystem 80 entsprechend als Vorreiberverschlusssystem ausgebildet. Alternativ hierzu könnte der Verschluss 20 auch als Stangenverschluss oder Axialverschluss und das Verschlusssystem 80 entsprechend als Stangenverschlusssystem oder Axialverschlusssystem ausgebildet sein.
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Bei dem Schlüssel 2 handelt es sich um einen Aufsteckschlüssel mit einem Griffteil 4 und einem Aufsteckteil 6, die im vorliegenden Beispiel einstückig ausgebildet sind. Das Aufsteckteil weist eine Schlüsselkontur 8 auf, die im vorliegenden Beispiel als Mehrkantkontur, nämlich als Vierkantüberstand ausgebildet ist. Es sind jedoch auch andere Schlüsselkonturen 8 denkbar. Das Aufsteckteil 6 des Schlüssels weist einen die Schlüsselkontur 8 umgebenden Kragen 10 mit einer Magnetanordnung 12 auf, die mehrere Magnete 14 mit vorgegebener Position und vorgegebener Polausrichtung umfasst. Die Polausrichtung der einzelnen Magnete ist in Fig. 1b jeweils durch "N" bzw. "S" gekennzeichnet, wobei eine in Fig. 1b mit "N" bezeichnete Fläche dem magnetischen Nordpol und eine in Fig. 1b mit "S" bezeichnete Fläche dem magnetischen Südpol entspricht. In den Fig. 1e-f ist die Polausrichtung der darin dargestellten Magnete ebenfalls durch "N" und "S" gekennzeichnet, wobei "N" die Anordnung des magnetischen Nordpols und "S" die Anordnung des magnetischen Südpols des jeweiligen Magnets zeigt. Die in Fig. 1e-f sichtbaren und mit "N" und "S" gekennzeichneten Magnete 14 weisen antiparallel zueinander ausgerichtete Polausrichtungen auf.
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Der Vorreiberverschluss 20 weist ein Verschlussgehäuse 22 mit einem Innenkanal 24 auf, in dem ein Schließkern 26 um die Achse A drehbar gelagert ist. Das Verschlussgehäuse 22 weist auf der Vorderseite 28 des Vorreiberverschlusses 20 einen Kragen 30 auf, von dem sich ein Gehäusekörper 32 mit einem Außengewinde 34 erstreckt.
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Zur Montage kann der Vorreiberverschluss 20 mit dem Gehäusekörper 32 voran in eine Öffnung 90 einer dünnen Blechtür 92 eingeführt werden, bis der Kragen 30 mit der Blechtür 92 in Anlage kommt. Auf das Außengewinde 34 kann dann von hinten eine Mutter 36 zur Fixierung des Vorreiberverschlusses 20 an der Blechtür 92 aufgeschraubt werden.
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Der Schließkern 26 ist an dem von der Vorderseite 28 zugänglichen ersten Ende 38 zum drehmomentübertragenden Aufstecken des Schlüssels 2 ausgebildet. Zu diesem Zweck weist der Schließkern 26 an seinem ersten Ende 38 eine zu der Schlüsselkontur 8 korrespondierende Schlosskontur 40 auf, die vorliegend als Mehrkantkontur, nämlich als Vierkantvertiefung zur Aufnahme der als Vierkantüberstand ausgebildeten Schlüsselkontur 8 ausgebildet ist.
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An dem dem ersten Ende 38 gegenüberliegenden zweiten Ende 42 des Schließkerns 26 trägt der Schließkern 26 eine Drehzunge 44, die über korrespondierende Konturen 46, 48 an Schließkern 26 und Drehzunge 44 drehfest mit dem Schließkerns 26 verbunden und mittels einer Schraube 50 fixiert ist. Durch Aufstecken und Drehen des Schlüssels 2 können der Schließkern 26 und somit die Drehzunge 44 zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung gedreht werden. Fig. 1g illustriert die Schließstellung im eingebauten Zustand, in der die Drehzunge 44 eine Sperrfläche 94 eines die Blechtür 92 umgebenden Rahmens 96 hintergreift und auf diese Weise die Blechtür 92 verriegelt. Bei einer Drehung des Schließkerns 26 um beispielsweise 90° gelangt der Schließkern 26 bzw. die Drehzunge 44 in eine Öffnungsstellung, in der die Drehzunge 44 die Sperrfläche 94 nicht mehr hintergreift, so dass sich die Blechtür 92 öffnen lässt.
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Der Vorreiberverschluss 20 weist weiter Sperrmittel 52 auf, die bei abgezogenem Schlüssel 2 eine Drehung des Schließkerns 26 im Verschlussgehäuse 22 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren. Die Sperrmittel 52 umfassen bei dem Beispiel in Fig. 1a-g mehrere Sperrelemente 54, die in jeweiligen randseitigen Aufnahmen 56 des Schließkerns 26 verschiebbar gelagert sind. Die Sperrelemente 54 können in den jeweiligen Aufnahmen 56 zwischen einer Sperrposition (s. Fig. 1e) und einer Freigabeposition (s. Fig. 1f) verschoben werden. In der Sperrposition (Fig. 1e) greifen die Sperrelemente 54 in jeweilige Vertiefungen 58 eines am Verschlussgehäuse 22 befestigten Formelements 60 ein und blockieren dadurch formschlüssig eine Drehung des Schließkerns 26 im Verschlussgehäuse 22 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung. In der Freigabeposition (Fig. 1f) sind die Sperrelemente 54 in die Aufnahmen 56 zurückgezogen und greifen nicht in die Vertiefungen 58 ein, so dass die Sperrelemente 54 in dieser Freigabeposition die Drehung des Schließkerns 26 im Verschlussgehäuse 22 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben.
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Die Sperrmittel 52 sind dazu ausgebildet, die Drehung des Schließkerns 26 im Verschlussgehäuse 22 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn der Schlüssel 2 mit der Magnetanordnung 12 auf das erste Ende 38 des Schließkerns 26 aufgesteckt wird. Dies wird bei dem Vorreiberverschluss 20 dadurch erreicht, dass die Sperrelemente 54 als Magnete ausgebildet sind und die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 14 der Magnetanordnung 12 des Schlüssels 2 zu der Anzahl, den Positionen und den Polausrichtungen der Sperrelemente 54 derart korrespondieren, dass beim Aufstecken des Schlüssels 2 jeweils ein Magnet 14 der Magnetanordnung 12 und ein jeweiliges Sperrelement 54 mit gleichen magnetischen Polen einander gegenüberliegen, so dass auf die Sperrelemente 54 eine magnetische Abstoßungskraft wirkt, die die Sperrelemente 54 aus der jeweiligen Vertiefung 58 heraus in die Freigabeposition bewegt.
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Auf diese Weise kann der Vorreiberverschluss 20 mit einem dazu passenden Schlüssel 2 mit vorgegebener Magnetanordnung entriegelt werden, während ein in Bezug auf die Schlüsselkontur 8 gleichartiger Schlüssel mit abweichender Magnetanordnung keine Entriegelung des Vorreiberverschlusses 20 bewirkt. Vorreiberverschluss 20 und Schlüssel 2 sind somit magnetisch über die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 14 der Magnetanordnung 12 und der dazu korrespondierenden Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Sperrelemente 54 magnetisch codiert.
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Um die Sperrelemente 54 bei abgezogenem Schlüssel 2 in der Sperrposition zu halten, ist am Verschlussgehäuse 22 ein Halteelement 62 in Form eines ferromagnetischen Blechs, zum Beispiel Stahlblech, mit einer mittigen Öffnung 63 für die Schlosskontur 40 vorgesehen. Durch magnetische Anziehungskraft zwischen den Sperrelementen 54 und dem Halteelement 62 werden die Sperrelemente 54 in den Vertiefungen 58 gehalten. Die Stärken der Magnete 14 und der als Magnete ausgebildeten Sperrelemente 54 sind so angepasst, dass die magnetische Anziehungskraft zwischen den Sperrelementen 54 und dem Halteelement 62 beim Aufstecken des Schlüssels 2 durch die magnetische Abstoßungskraft zwischen den Magneten 14 und den Sperrelementen 54 überwunden wird und sich die Sperrelemente 54 in die Freigabeposition bewegen.
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Um die Langlebigkeit des Vorreiberverschlusses 20 zu erhöhen, können als Sperrelemente 54 in einer möglichen Ausgestaltung auch Magnete verwendet werden, die jeweils von einer Stahlhülse umgeben sind.
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Auf der ringförmigen Stirnseite 64 des Verschlussgehäuses 22, die im vorliegenden Beispiel durch eine Seite des Halteelements 62 gebildet wird, ist eine Markierung 66 vorgesehen, die zu einer Markierung 16 am Schlüssel 2 korrespondiert, um dem Nutzer die richtige Ausrichtung des Schlüssels 2 zum Vorreiberverschluss 20 für die richtige Ausrichtung der Magnetanordnung 12 zu den Sperrelementen 54 anzuzeigen.
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Die Stirnseite 64 bildet bei dem Vorreiberverschluss 20 gleichzeitig eine Anlagefläche 67 einer Anlageflächenanordnung 68 des Vorreiberverschlusses 20, die zur Anlage der Magnetanordnung 12 in der durch die Markierungen 16 und 66 vorgegebenen Ausrichtung vorgesehen ist. Die Anlagefläche 67 ist separat von der Schlosskontur 40 angeordnet und zwar, bezogen auf die Drehachse A, radial außerhalb der Schlosskontur 40. Die Sperrelemente 54 sind entsprechend ebenfalls separat von der Schlosskontur 40, nämlich im Bereich der Anlagefläche 67 angeordnet.
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Auf diese Weise wird die Entriegelungsfunktion, bewirkt durch die magnetische Wechselwirkung zwischen Magnetanordnung 12 und Sperrelementen 54 bei Anlage der Magnetanordnung 12 an die Anlagefläche 67, räumlich konstruktiv von der Drehmomentübertragungsfunktion, bewirkt durch die formschlüssige Wechselwirkung von Schlüsselkontur 8 und Schlosskontur 40, getrennt. Dadurch können die Schlosskontur 40 und die Schlüsselkontur 8 für die Drehmomentübertragung optimiert werden, insbesondere robuster ausgebildet werden, ohne dass bewegliche oder filigrane Bauteile wie Magnete und Sperrelemente unmittelbar in die Schlosskontur 40 und die Schlüsselkontur 8 integriert werden müssen.
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Die Figuren 2a-g zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems. Fig. 2a zeigt den Schlüssel 102 und den Verschluss 120 in perspektivischer Ansicht. Fig. 2b zeigt den Schlüssel 102 und den Verschluss 120 in perspektivischer Ansicht mit Teilausbruch entsprechend der in Fig. 2e mit "IIc" bezeichneten Schnittebene. Die Figuren 2c und 2d zeigen den Schlüssel 102 und den Verschluss 120 in einer Schnittansicht gemäß der in Fig. 2e mit "IIc" bezeichneten Schnittebene, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 102 (Fig. 2c) und nach dem Aufstecken des Schlüssels 102 (Fig. 2d). Die Fig. 2e zeigt eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 2c mit "IIe" bezeichneten Schnittebene. Die Fig. 2f zeigt eine Schnittansicht entsprechend der in Fig. 2d mit "IIf" bezeichneten Schnittebene. Die Fig. 2g zeigt eine der Fig. 2f entsprechende Schnittansicht nach Drehen des Schließkerns um 45°.
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Der Schlüssel 102 und der Verschluss 120 bilden zusammen ein Verschlusssystem 180.
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Im vorliegenden Beispiel sind der Verschluss 120 als Vorreiberverschluss und das Verschlusssystem 180 entsprechend als Vorreiberverschlusssystem ausgebildet. Alternativ hierzu könnte der Verschluss 120 zum Beispiel auch als Stangenverschluss oder Axialverschluss und das Verschlusssystem 180 entsprechend als Stangenverschlusssystem oder Axialverschlusssystem ausgebildet sein.
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Bei dem Schlüssel 102 handelt es sich ebenfalls um einen Aufsteckschlüssel mit einem Griffteil 104 und einem Aufsteckteil 106, die im vorliegenden Beispiel einstückig ausgebildet sind. Das Aufsteckteil 106 weist eine Schlüsselkontur 108 auf, die im vorliegenden Beispiel als Mehrkantkontur, nämlich als kreuzförmiger Überstand ausgebildet ist. Es sind jedoch auch andere Schlüsselkonturen 108 denkbar. Bei dem Schlüssel 102 ist eine Magnetanordnung 112 mit mehreren Magneten 114 an der Schlüsselkontur 108 angeordnet. Die Magnete 114 sind in vier radiale Sackbohrungen 109 der Schlüsselkontur 108 eingesetzt. Die Magnete 114 weisen vorgegebene Polausrichtungen auf, die in den Figuren teilweise mit "N" (magnetischer Nordpol) und "S" (magnetischer Südpol) eingezeichnet sind.
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Der Vorreiberverschluss 120 weist ein Verschlussgehäuse 122 mit einem Innenkanal 124 auf, in dem ein Schließkern 126 um die Achse B drehbar gelagert ist. Das Verschlussgehäuse 122 weist auf der Vorderseite 128 des Vorreiberverschlusses 120 einen Kragen 130 auf, von dem sich ein Gehäusekörper 132 mit einem Außengewinde 134 erstreckt. Die Montage des Vorreiberverschlusses 120 kann wie für den Vorreiberverschluss 20 beschrieben erfolgen.
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Der Schließkern 126 ist an dem von der Vorderseite 128 zugänglichen ersten Ende 138 zum drehmomentübertragenden Aufstecken des Schlüssels 102 ausgebildet. Zu diesem Zweck weist der Schließkern 126 an seinem ersten Ende 138 eine zu der Schlüsselkontur 108 korrespondierende Schlosskontur 140 auf, die vorliegend als kreuzförmige Vertiefung zur Aufnahme der kreuzförmiger Überstand ausgebildeten Schlüsselkontur 108 ausgebildet ist.
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An dem dem ersten Ende 138 gegenüberliegenden zweiten Ende 142 des Schließkerns 126 trägt der Schließkern 126 eine Drehzunge 144, die über korrespondierende Konturen 146, 148 an Schließkern 126 und Drehzunge 144 drehfest mit dem Schließkern 126 verbunden und mittels einer Schraube 150 fixiert ist. Die Drehung des Schließkerns 126 und somit der Drehzunge 144 zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung bei aufgestecktem Schlüssel 102 erfolgt analog wie zuvor für den Vorreiberverschluss 20 beschrieben.
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Der Vorreiberverschluss 120 weist weiter Sperrmittel 152 auf, die bei abgezogenem Schlüssel 102 eine Drehung des Schließkerns 126 im Verschlussgehäuse 122 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren. Die Sperrmittel 152 umfassen bei dem Beispiel in Fig. 2a-g mehrere Sperrelemente 154, die in durch das Verschlussgehäuse 122 und den Schließkern 126 gebildeten Aufnahmen 156 in Bezug auf die Drehachse B radial verschiebbar gelagert sind. Eine Aufnahme 156 umfasst entsprechend einen vom Verschlussgehäuse 122 gebildeten ersten Teil 156a und einen vom Schließkern 126 gebildeten zweiten Teil 156b. Die Sperrelemente 154 sind bei dem Vorreiberverschluss 120 jeweils zweiteilig ausgebildet und umfassen je einen Stahlstift 154a und einen Magneten 154b, die durch die Magnetkraft zwischen Stahlstift 154a und Magnet 154b zusammengehalten werden.
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Die Sperrelemente 154 können in den jeweiligen Aufnahmen 156 zwischen einer Sperrposition (s. Fig. 2c und Fig. 2e) und einer Freigabeposition (s. Fig. 2d und Fig. 2f) verschoben werden. In der Sperrposition (Fig. 2c und 2e) sind die Sperrelemente 154 derart angeordnet, dass die jeweiligen Stahlstifte 154a sowohl im ersten Teil 156a als auch im zweiten Teil 156b der jeweiligen Aufnahme 156 angeordnet sind und dadurch formschlüssig eine Drehung des Schließkerns 126 im Verschlussgehäuse 122 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren. In der Freigabeposition (Fig. 2d und 2f) sind die Sperrelemente 154 derart angeordnet, dass die Stahlstifte 154a lediglich im ersten Teil 156a und die Magnete 154b lediglich im zweiten Teil 156b der Aufnahme 156 angeordnet sind, so dass die Sperrelemente 154 in dieser Freigabeposition die Drehung des Schließkerns 126 im Verschlussgehäuse 122 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben und sich der Schließkern 126 wie in Fig. 2g dargestellt unter jeweiliger Trennung der Stahlstifte 154a von den Magneten 154b verdrehen lässt.
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Die Sperrmittel 152 sind dazu ausgebildet, die Drehung des Schließkerns 126 im Verschlussgehäuse 122 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn der Schlüssel 102 mit der Magnetanordnung 112 auf das erste Ende 138 des Schließkerns 126 aufgesteckt wird. Dies wird bei dem Vorreiberverschluss 120 dadurch erreicht, dass die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 114 der Magnetanordnung 112 des Schlüssels 102 zu der Anzahl, den Positionen und den Polausrichtungen der Magnete 154b der Sperrelemente 154 korrespondieren, so dass beim Aufstecken des Schlüssels 102 jeweils ein Magnet 114 der Magnetanordnung 112 und ein jeweiliger Magnet 154b des Sperrelements 154 mit gleichen magnetischen Polen einander gegenüberliegen, so dass auf die Magnete 154b eine magnetische Abstoßungskraft wirkt, die die Magnete 154b und somit auch die jeweiligen Stahlstifte 154a in der Aufnahme 156 in die Freigabeposition bewegt.
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Auf diese Weise kann der Vorreiberverschluss 120 mit einem dazu passenden Schlüssel 102 mit vorgegebener Magnetanordnung entriegelt werden, während ein in Bezug auf die Schlüsselkontur 108 gleichartiger Schlüssel mit abweichender Magnetanordnung keine Entriegelung des Vorreiberverschlusses 120 bewirkt. Vorreiberverschluss 120 und Schlüssel 102 sind somit magnetisch über die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 114 der Magnetanordnung 112 und der dazu korrespondierenden Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 154b der Sperrelemente 154 magnetisch codiert.
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Um die Sperrelemente 154 bei abgezogenem Schlüssel 102 in der Sperrposition zu halten, sind im Schließkern 126 Halteelemente 162 in Form von ferromagnetischen Elementen, zum Beispiel Stahlelementen, vorgesehen. Durch magnetische Anziehungskraft zwischen den Magneten 154b der Sperrelemente 154 und den Halteelementen 162 werden die Magnete 154b und damit die Sperrelemente 154 insgesamt in der Sperrposition gehalten. Die Stärke der Magnete 114 und der Magnete 154b der Sperrelemente 154 ist so angepasst, dass die magnetische Anziehungskraft zwischen den Magneten 154b und den Halteelementen 162 beim Aufstecken des Schlüssels 102 durch die magnetische Abstoßungskraft zwischen den Magneten 114 und den Magneten 154b überwunden wird und sich die Sperrelemente 154 in die Freigabeposition bewegen.
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Die Schlosskontur 140 und die Schlüsselkontur 108 sind im vorliegenden Beispiel asymmetrisch ausgebildet, so dass die Schlüsselkontur 108 lediglich in einer vorgegebenen Ausrichtung in die Schlosskontur 140 eingesetzt werden kann, in der die richtige Ausrichtung der Magnetanordnung 112 zu den Magneten 154b der Sperrelemente 154 beim Aufstecken des Schlüssels 102 sichergestellt ist.
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Vier Seitenflächen der Schlosskontur 140 bilden bei dem Vorreiberverschluss 120 Anlageflächen 167 einer Anlageflächenanordnung 168 des Vorreiberverschlusses 20, die zur Anlage der Magnetanordnung 112 in der durch die asymmetrische Form von Schlosskontur 140 und Schlüsselkontur 108 vorgegebenen Ausrichtung vorgesehen sind. Die Anlageflächen 167 sind bei dem Vorreiberverschluss 120 an der Schlosskontur 140 angeordnet. Die Sperrelemente 154 sind entsprechend ebenfalls an der Schlosskontur 140, nämlich im Bereich der Anlageflächen 167 angeordnet.
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Auf diese Weise wird die Sicherheit des Vorreiberverschlusses 120 gegen unbefugte Betätigung erhöht, da die Anlageflächen 167 nicht ohne weiteres von außen zugänglich sind und daher eine Manipulation des Vorreiberverschlusses 120 ohne passenden Schlüssel durch angehaltene Magneten erschwert wird.
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Die Figuren 3a-1 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems. Die Fig. 3a-b zeigen den Schlüssel 202 in perspektivischer Ansicht von schräg oben (Fig. 3a) und schräg unten (Fig. 3b). Fig. 3c zeigt den Verschluss 220 in perspektivischer Ansicht von schräg oben bzw. schräg vorne, wobei einige Teile der Übersicht halber mit gestrichelten Linien als transparent eingezeichnet sind. Fig. 3d zeigt eine Seitenansicht des Schlüssels 202 und des Verschlusses 220. Fig. 3e zeigt eine Aufsicht auf den Verschluss 220. Die Fig. 3f und 3g zeigen perspektivische Ansichten mit Teilausbruch entsprechend der in Fig. 3e mit "IIIf" bezeichneten Schnittebene, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3f) und nach dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3g). Fig. 3f zeigt weiterhin - im strichpunktierten Kreis - ein vergrößertes Detail in Schnittansicht gemäß der in der perspektivischen Ansicht mit "X" bezeichneten Sichtrichtung. Die Fig. 3h und 3i zeigen Schnittansichten entsprechend der in Fig. 3e mit "IIIh" bezeichneten Schnittebene, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3h) und nach dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3i). Die Fig. 3j, 3k und 3l zeigen Schnittdarstellungen entsprechend der in Fig. 3d mit "IIIj" bezeichneten Schnittebene, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3j), nach dem Aufstecken des Schlüssels 202 (Fig. 3k) und nach Drehen des Schließkerns 226 mit dem aufgesteckten Schlüssel 202 um 45° (Fig. 3l).
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Der Schlüssel 202 und der Verschluss 220 bilden zusammen ein Verschlusssystem 280.
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Im vorliegenden Beispiel sind der Verschluss 220 als Vorreiberverschluss und das Verschlusssystem 280 entsprechend als Vorreiberverschlusssystem ausgebildet. Alternativ hierzu könnte der Verschluss 220 zum Beispiel auch als Stangenverschluss oder Axialverschluss und das Verschlusssystem 280 entsprechend als Stangenverschlusssystem oder Axialverschlusssystem ausgebildet sein.
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Bei dem Schlüssel 202 handelt es sich um einen Aufsteckschlüssel mit einem Griffteil 204 und einem Aufsteckteil 206, die im vorliegenden Beispiel einstückig ausgebildet sind. Das Aufsteckteil 206 weist eine Schlüsselkontur 208 auf, die im vorliegenden Beispiel vier Ringsegment-artige Überstände 209 umfasst. Es sind jedoch auch andere Schlüsselkonturen 208 denkbar. Das Aufsteckteil 206 des Schlüssels weist eine Magnetanordnung 212 mit mehreren Magneten 214, 215 mit jeweils vorgegebenen Positionen und vorgegebenen Polausrichtungen auf. Einige der Magnete 214 der Magnetanordnung 212 sind in gegenüber den Ringsegment-artigen Überständen 209 zurückversetzten und zwischen den Ringsegment-artigen Überständen 209 liegenden Flächen 210 des Aufsteckteils 206 angeordnet. Ein weiterer Magnet 215 der Magnetanordnung 212 ist in einer gegenüber den Flächen 210 zurückversetzten mittigen Fläche 211 angeordnet.
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Die Polausrichtungen der einzelnen Magnete 214, 215 sind in den Figuren teilweise mit "N" (magnetischer Nordpol) und "S" (magnetischer Südpol) eingezeichnet.
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Der Vorreiberverschluss 220 weist ein Verschlussgehäuse 222 (in Fig. 3c der Übersicht halber zum Teil mit gestrichelten Linien als transparent dargestellt) mit einem Innenkanal 224 auf, in dem ein Schließkern 226 um die Achse C drehbar gelagert ist. Das Verschlussgehäuse 222 weist auf der Vorderseite 228 des Vorreiberverschlusses 220 einen Kragen 230 auf, von dem sich ein Gehäusekörper 232 mit einem Außengewinde 234 erstreckt. Die Montage des Vorreiberverschlusses 220 kann wie für den Vorreiberverschluss 20 beschrieben erfolgen.
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Der Schließkern 226 ist an dem von der Vorderseite 228 zugänglichen ersten Ende 238 zum drehmomentübertragenden Aufstecken des Schlüssels 202 ausgebildet. Zu diesem Zweck weist der Schließkern 226 an seinem ersten Ende 238 eine zu der Schlüsselkontur 208 korrespondierende Schlosskontur 240 auf, die vorliegend in Form von vier zu den Ringsegment-artigen Überständen 209 korrespondierenden Vertiefungen 241 ausgebildet ist.
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An dem dem ersten Ende 238 gegenüberliegenden zweiten Ende 242 des Schließkerns 226 trägt der Schließkern 226 eine Drehzunge 244, die über korrespondierende Konturen 246, 248 an Schließkern 226 und Drehzunge 244 drehfest mit dem Schließkerns 226 verbunden und mittels einer Schraube 250 fixiert ist. Die Drehung des Schließkerns 226 und somit der Drehzunge 244 zwischen einer Öffnungsstellung und einer Schließstellung bei aufgestecktem Schlüssel 202 erfolgt analog wie zuvor für den Vorreiberverschluss 20 beschrieben.
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Der Vorreiberverschluss 220 weist weiter Sperrmittel 252 auf, die bei abgezogenem Schlüssel 202 eine Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren. Die Sperrmittel 252 umfassen bei dem Beispiel in Fig. 3a-1 axiale Sperrelemente 254 für eine axiale Verriegelung sowie weiter ein radiales Sperrelement 255 für eine radiale Verriegelung.
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Die axialen Sperrelemente 254 sind zweiteilig ausgebildet und umfassen jeweils einen Stahlstift 254a und einen Magneten 254b. Die axialen Sperrelemente 254 sind jeweils in durch den Schließkern 226 und das Verschlussgehäuse 222 gebildeten Aufnahmen 256 axial verschiebbar gelagert. Eine Aufnahme 256 umfasst entsprechend einen vom Verschlussgehäuse 222 gebildeten ersten Teil 256a und einen vom Schließkern 226 gebildeten zweiten Teil 256b.
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Die Sperrelemente 254 können in den jeweiligen Aufnahmen 256 zwischen einer Sperrposition (s. Fig. 3h) und einer Freigabeposition (s. Fig. 3i) verschoben werden. In der Sperrposition (Fig. 3h) sind die Sperrelemente 254 derart angeordnet, dass die jeweiligen Stahlstifte 254a sowohl im ersten Teil 256a als auch im zweiten Teil 256b der jeweiligen Aufnahme 256 angeordnet sind und dadurch formschlüssig eine Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung blockieren. In der Freigabeposition (Fig. 3i) sind die Sperrelemente 254 derart angeordnet, dass die Stahlstifte 254a lediglich im ersten Teil 256a und die Magnete 254b lediglich im zweiten Teil 256b der Aufnahme 256 angeordnet sind, so dass die Sperrelemente 254 in dieser Freigabeposition die Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben und sich der Schließkern 226 - wenn sich das radiale Sperrelement 255 ebenfalls in der Freigabeposition befindet - unter jeweiliger Trennung der Stahlstifte 254a von den Magneten 254b verdrehen lässt.
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Das radiale Sperrelement 255 ist ebenfalls mehrteilig ausgebildet und umfasst einen Stahlstift 255a und einen Magneten 255b sowie zwei Schlitten 255c-d, die in einer Aufnahme 257 des Schließkerns 226 angeordnet sind. Die Aufnahme weist einen mittigen, axialen Teil 257a auf, in dem der Stahlstift 255a und der Magnet 255b axial verschiebbar gelagert sind, sowie einen radialen Teil 257b, in dem die Schlitten 255cd radial verschiebbar gelagert sind. Die Schlitten 255c-d können im radialen Teil 257b der Aufnahme 257 zwischen einer jeweiligen Sperrposition (s. Fig. 3f) und einer Freigabeposition (s. Fig. 3g) des radialen Sperrelements 255 verschoben werden. In der Sperrposition (Fig. 3f) greifen die Schlitten 255c-d des Sperrelements 255 in jeweilige radiale Vertiefungen 259 im Verschlussgehäuse 222 ein und blockieren dadurch formschlüssig eine Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung. In der Freigabeposition (Fig. 3g) sind die Schlitten 255c-d des Sperrelements 255 in die Aufnahme 257 zurückgezogen und greifen nicht in die Vertiefungen 259 ein, so dass das Sperrelement 255 in dieser Freigabeposition die Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung der der Schließstellung freigibt.
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Die Sperrmittel 252 sind dazu ausgebildet, die Drehung des Schließkerns 226 im Verschlussgehäuse 222 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freizugeben, wenn der Schlüssel 202 mit der Magnetanordnung 212 auf das erste Ende 238 des Schließkerns 226 aufgesteckt wird.
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In Bezug auf die axialen Sperrelemente 254 wird dies bei dem Vorreiberverschluss 220 dadurch erreicht, dass die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete 214 der Magnetanordnung 212 des Schlüssels 202 zu der Anzahl, den Positionen und den Polausrichtungen der Magnete 254b der axialen Sperrelemente 254 korrespondieren, so dass beim Aufstecken des Schlüssels 202 jeweils ein Magnet 214 der Magnetanordnung 212 und ein jeweiliger Magnet 254b eines axialen Sperrelements 254 mit gleichen magnetischen Polen einander gegenüberliegen, so dass auf die Magnete 254b und somit auf die betreffenden Sperrelemente 254 eine magnetische Abstoßungskraft wirkt, die die Sperrelemente 254 heraus in die Freigabeposition bewegt.
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In Bezug auf das radiale Sperrelement 255 wird das Entriegeln bei dem Vorreiberverschluss 220 dadurch erreicht, dass die Position und Polausrichtung des Magneten 215 derart zu der Position und Polausrichtung des Magneten 255b korrespondiert, dass beim Aufstecken des Schlüssels 202 der Magnet 215 der Magnetanordnung 212 und der Magnet 255b mit gleichen magnetischen Polen einander gegenüberliegen, so dass auf den Magneten 255b und somit auf den Stahlstift 255a eine magnetische Abstoßungskraft wirkt, die den Stahlstift 255a in Richtung der Schlitten 255c-d bewegt. An den Schlitten 255c-d und dem Stahlstift 255a sind zueinander korrespondierende schräge Flächen 264, 265 vorgesehen, die beim Bewegen des Stahlstifts 255a in Richtung der Schlitten 255c-d derart zusammenwirken, dass die Schlitten 255c-d in die Aufnahme 257 zurückgezogen und das Sperrelement 255 damit in die Freigabeposition bewegt wird.
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Auf diese Weise kann der Vorreiberverschluss 220 mit einem dazu passenden Schlüssel 202 mit vorgegebener Magnetanordnung entriegelt werden, während ein in Bezug auf die Schlüsselkontur 208 gleichartiger Schlüssel mit abweichender Magnetanordnung keine Entriegelung des Vorreiberverschlusses 220 bewirkt. Vorreiberverschluss 220 und Schlüssel 202 sind somit magnetisch über die Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Magnete der Magnetanordnung und der dazu korrespondierenden Anzahl, Positionen und Polausrichtungen der Sperrelemente 254 magnetisch codiert.
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Um die axialen Sperrelemente 254 bei abgezogenem Schlüssel 202 in der Sperrposition zu halten, sind im Schließkern 226 Halteelemente 262 in Form ferromagnetischer Elemente vorgesehen. Durch magnetische Anziehungskraft zwischen den Magneten 254b der Sperrelemente 254 und den Halteelementen 262 werden die Sperrelemente 254 in der Sperrposition gehalten. Die Stärken der Magnete 214 und der Magnete 254b der Sperrelemente 254 sind so angepasst, dass die magnetische Anziehungskraft zwischen den Magneten 254b und den Halteelementen 262 beim Aufstecken des Schlüssels 202 durch die magnetische Abstoßungskraft zwischen den Magneten 214 und den Magneten 254b überwunden wird und sich die Sperrelemente 254 in die Freigabeposition bewegen.
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Um das radiale Sperrelement 255 bei abgezogenem Schlüssel 202 in der Sperrposition zu halten, ist im Schließkern 226 weiter ein Halteelement 263 in Form eines ferromagnetischen Elements an der mittigen Aufnahme 257a vorgesehen. Weiterhin sind an den Schlitten 255c-d zueinander korrespondierende Magnete 266 vorgesehen und derart angeordnet, dass sich jeweils zwei Magnete 266 mit gleichen Polen gegenüberliegen. Durch magnetische Anziehungskraft zwischen dem Magneten 255b und dem Halteelement 263 werden der Magnet 255b und somit auch der Stahlstift 255a in einer von den Schlitten 255c-d entfernten Position gehalten. Durch magnetische Abstoßungskraft zwischen den zueinander korrespondierenden Magneten 266 der Schlitten 255c-d werden die Schlitten 255c-d in den Vertiefungen 241 und damit das Sperrelement 255 in der Sperrposition gehalten. Die Stärken des Magnets 215, des Magnets 255b und der Magnete 266 sind so angepasst, dass die magnetische Anziehungskraft zwischen dem Magneten 255b und dem Halteelement 263 beim Aufstecken des Schlüssels 202 durch die magnetische Abstoßungskraft zwischen dem Magneten 215 und dem Magneten 255b überwunden und beim Bewegen des Magnets 255b und des Stahlstifts 255a in Richtung der Schlitten 255c-d die Schlitten 255c-d durch Wechselwirkung der schrägen Flächen 264, 265 gegen die magnetische Abstoßungskraft der Magnete 266 in die Aufnahme 257 zurückgezogen und so das radiale Sperrelement 255 in die Freigabeposition bewegt wird.
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Bei dem Vorreiberverschluss 220 bilden die Flächen 267 zwischen den Vertiefungen 241 sowie die mittig vorstehende Fläche 268 jeweilige Anlageflächen einer Anlageflächenanordnung 269 des Vorreiberverschlusses 220, die zur Anlage der Magnetanordnung 212 vorgesehen ist.
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Durch die Kombination radial und axial beweglicher Sperrelemente wird bei dem Vorreiberverschluss 220 eine besonders hohe Rüttelsicherheit der Verriegelung erreicht.
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Die Figuren 4a-e zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems. Fig. 4a zeigt den Schlüssel 302 und den Verschluss 320 in perspektivischer Ansicht von schräg unten bzw. schräg hinten. Fig. 4b zeigt den Schlüssel 302 in einer Ansicht von unten. Fig. 4c zeigt den Verschluss 320 in Draufsicht auf die Schlosskontur. Fig. 4d-e zeigen den Schlüssel 302 und den Verschluss 320 in Dreiviertel-Schnittansicht entsprechend der in Fig. 4b-c mit "IVd/e" bezeichneten Schnittebenen, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 302 (Fig. 4d) und nach dem Aufstecken des Schlüssels 302 (Fig. 4e).
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Der Schlüssel 302 und der Verschluss 320 bilden zusammen ein Verschlusssystem 380.
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Der Verschluss 320 weist grundsätzlich einen ähnlichen Aufbau auf wie der Verschluss 20 aus Fig. 1a-g. Insoweit wird auf die obigen Ausführungen zu Fig. 1a-g verwiesen. Einander entsprechende Komponenten sind zum Teil mit gleichen Bezugszeichen versehen, auch wenn sie in Fig. 1a-g und Fig. 4a-e unterschiedlich ausgestaltet sein mögen.
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Der Verschluss 320 unterscheidet sich dadurch vom Verschluss 20, dass der Schließkern 326 an dem von der Vorderseite 28 des Verschlusses 320 zugänglichen ersten Ende ein den Kragen 30 des Verschlussgehäuses 22 vorzugsweise seitlich überragendes Konturteil 339 mit einer Schlosskontur 340 aufweist, die vorliegend als Außenkontur ausgebildet ist.
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Der Kragen 30 des Verschlussgehäuses 22 bildet bei der Installation in eine Öffnung in einer dünnen Wand eine Anlagefläche auf einer Seite der dünnen Wand. Von der anderen Seite der dünnen Wand kann eine Mutter auf das Außengewinde 34 aufgeschraubt werden, um den Verschluss in der Öffnung zu befestigen.
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Der Schlüssel 302 weist ein Aufsteckteil 306 mit einer an die Schlosskontur 340 angepassten Schlüsselkontur 308 in Form einer Innenkontur auf. In eine von der Schlüsselkontur 308 umgebene, zurückversetzte Fläche 310 sind mehrere Magnete 314 mit vorgegebener Position und Polausrichtung angeordnet, die eine Magnetanordnung 312 bilden. Das Griffteil 304 wird beim Schlüssel 302 durch eine auf der Rückseite des Aufsteckteils 306 angeordnete Handhabungskontur gebildet.
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Der Schließkern 326 ist bei dem vorliegenden Verschluss 320 mit dem Konturteil 339 und einem im Innenkanal 24 des Verschlussgehäuses 22 angeordneten Kernteil 327 mehrteilig ausgebildet, wobei Konturteil 339 und Kernteil 327 drehfest miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck weisen das Konturteil 339 im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Außenkontur 370 und das Kernteil 327 eine korrespondierende Innenkontur 371 auf, beispielsweise Mehrkantkontur, die formschlüssig ineinandergreifen. Das Konturteil 339 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel zudem mit dem Kernteil 327 verbunden, indem die durch das Kernteil 327 geführte Schraube 50 in ein Innengewinde 372 am Konturteil 339 eingeschraubt ist. Die mehrteilige Ausgestaltung des Schließkerns 326 mit gesondertem Konturteil 339 ermöglicht bei Bedarf die Auswahl eines Konturteils aus einer Menge verschiedenartiger Konturteile.
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Alternativ können Konturteil 339 und Kernteil 327 auch einteilig ausgebildet sein.
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Am Kragen 30 des Verschlussgehäuses 22 kann wie in Fig. 4d gezeigt eine, vorzugsweise an das Kernteil 327 angrenzende, umlaufende Dichtung 323, beispielsweise ein O-Ring, vorgesehen sein, die das Verschlussgehäuse 22 zur Wand hin abdichtet und zudem ein Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Verschlussgehäuse 22 und Kernteil 327 verhindern kann.
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Die Sperrmittel 352 des Vorreiberverschlusses 320 umfassen mehrere Sperrelemente 354, die in jeweiligen randseitigen Aufnahmen 356 des Verschlussgehäuses 22 verschiebbar gelagert sind. Die Sperrelemente 354 können in den jeweiligen Aufnahmen 356 zwischen einer Sperrposition (s. Fig. 4d) und einer Freigabeposition (s. Fig. 4e) verschoben werden. In der Sperrposition (Fig. 4d) greifen die Sperrelemente 354 in jeweilige Ausnehmungen 358 des Schließkerns 326 ein und blockieren dadurch formschlüssig eine Drehung des Schließkerns 326 im Verschlussgehäuse 22 zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung. In der Freigabeposition (Fig. 4e) sind die Sperrelemente 354 in die Aufnahme 356 zurückgezogen und greifen nicht in die Ausnehmungen 358 ein, so dass die Sperrelemente 354 die Drehung des Schließkerns 326 im Verschlussgehäuse zwischen der Öffnungsstellung und der Schließstellung freigeben.
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Die Sperrelemente 354 sind als Magnete ausgebildet, deren Position und Polrichtung derart an die Magnetanordnung 312 des Schlüssels 302 angepasst sind, dass die Sperrelemente 354 beim Aufsetzen des Schlüssels 302 in die Freigabeposition bewegt werden (Fig. 4d). Zu diesem Zweck sind die als Magnete ausgebildeten Sperrelemente 354 und die Magnete 314 der Magnetanordnung 312 insbesondere so angeordnet und ausgerichtet, dass jedem Sperrelement 354 bei aufgestecktem Schlüssel 302 ein jeweiliger Magnet 314 der Magnetanordnung 314 mit antiparalleler Polausrichtung gegenüberliegt, so dass auf das Sperrelement 354 eine Kraft wirkt, die das Sperrelement 354 in die Freigabeposition bewegt. Weiterhin sind im Schließkern 326, im vorliegenden Beispiel im Konturteil 339 des Schließkerns 326, Halteelemente 362 in Form ferromagnetischer Elemente vorgesehen, die die Sperrelemente 354 ohne aufgesetzten Schlüssel 302 in der Sperrposition halten (Fig. 4c). Die Magnete 314 und Sperrelemente 354 sind so angepasst, dass die Haltekraft zwischen Halteelement 362 und jeweiligem Sperrelement 354 durch die abstoßende Kraft zwischen Magnet 314 und jeweiligem Sperrelement 354 beim Aufsetzen des Schlüssels 302 überwunden wird.
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Die Schlosskontur 340 und die Schlüsselkontur 308 sind im vorliegenden Beispiel asymmetrisch ausgebildet, so dass die Schlüsselkontur 308 lediglich in einer vorgegebenen Ausrichtung auf die Schlosskontur 308 aufgesetzt werden kann. Mit den im vorliegenden Beispiel zehn als Magneten ausgebildeten Sperrelementen 354 und entsprechend zehn Magneten 314 der Magnetanordnung 312 ergeben sich auf diese Weise 210 = 1024 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für die Polrichtungen der Magnete.
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Die Polausrichtungen der einzelnen Magnete 314 bzw. der Sperrelemente 354 sind in den Figuren teilweise mit "N" (magnetischer Nordpol) und "S" (magnetischer Südpol) eingezeichnet.
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Bei dem vorliegenden Beispiel sind die Aufnahmen 356 und zugehörigen Ausnehmungen 358 für die mehreren Sperrelemente 354 zudem unterschiedlich weit von der Drehachse D des Schließkerns 326 beabstandet (s. Fig. 4c). Auf diese Weise wird verhindert, dass ein Sperrelement 354 beim oder nach dem Verschwenken des Schließkerns 326, insbesondere aus der Schließstellung heraus, in eine andere Aufnahme 356 und damit in eine Sperrposition gelangen kann, die die Drehung des Schließkerns 326 zum Beispiel zurück in die Schließstellung blockieren könnte. Dadurch kann der Schließkern 326 zum Beispiel frei in die Schließstellung bewegt werden, da die Sperrelemente 354 erst bei Erreichen der Schließstellung wieder in die Sperrposition in ihren jeweiligen Aufnahmen 356 gelangen können, wenn der Schlüssel 302 abgezogen ist.
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Durch den unterschiedlichen Abstand der Aufnahmen 356 zur Drehachse D des Schließkerns 326 kann zudem beispielsweise auch die Anzahl der Kombinationsmöglichkeiten für die Magnetanordnung 312 erhöht werden, da neben der Polrichtung der einzelnen Magnete 314 zudem unterschiedliche radiale Positionen für die einzelnen Magnete 314 in Bezug auf die Drehachse D des Schließkerns 326 gewählt werden können. Zu diesem Zweck ist die Magnetkraft der Sperrelemente 354 und der Magnete 314 vorzugsweise so bemessen, dass ein Sperrelement 354 lediglich dann in die jeweilige Freigabeposition bewegt werden, wenn der zugehörige Magnet 314 in einem vorgegebenen Abstand zur Drehachse D positioniert ist.
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Die Figuren 5a-e zeigen ein fünftes Ausführungsbeispiel des Verschlusses, des Schlüssels und des Verschlusssystems. Fig. 5a zeigt den Schlüssel 402 und den Verschluss 420 in perspektivischer Ansicht. Fig. 5b zeigt den Schlüssel 402 in einer Draufsicht von vorne auf die Schlüsselkontur. Fig. 5c zeigt den Verschluss 420 in einer Draufsicht auf die Schlosskontur. Fig. 5d-e zeigen den Schlüssel 402 und den Verschluss 420 in Dreiviertel-Schnittansicht entsprechend den in Fig. 5b-c mit "Vd/e" bezeichneten Schnittebenen, und zwar vor dem Aufstecken des Schlüssels 402 (Fig. 5d) und nach dem Aufstecken des Schlüssels 402 (Fig. 5e).
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Der Schlüssel 402 und der Verschluss 420 bilden zusammen ein Verschlusssystem 480.
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Der Verschluss 420 weist grundsätzlich einen ähnlichen inneren Aufbau auf wie der Verschluss 20 aus Fig. 1a-g. Insoweit wird auf die obigen Ausführungen zu Fig. 1a-g verwiesen. Einander entsprechende Komponenten sind zum Teil mit gleichen Bezugszeichen versehen, auch wenn sie in Fig. 1a-g und Fig. 4a-e unterschiedlich ausgestaltet sein mögen.
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Der Verschluss 420 unterscheidet sich dadurch vom Verschluss 20, dass der Verschluss 420 nicht als Vorreiberverschluss ausgebildet ist, sondern in Form eines Profilzylinders mit einer drehfest mit dem Schließkern 426 verbundenen Schließnase 444, die wie in Fig. 4a gezeigt, optional mit einer Feder 445 in einer vorgegebenen Stellung gehalten werden kann, wenn der Verschluss 420 nicht betätigt wird. Das Verschlussgehäuse 422 weist vorliegend die Form eines Profilzylinders auf, so dass der Verschluss 420 anstelle eines konventionellen Zylinderschlosses verwendet werden kann.
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Der Schließkern 426 weist an dem von der Vorderseite 28 des Verschlusses 420 zugänglichen ersten Ende eine Schlosskontur 440 auf, die vorliegend als Innenkontur, zum Beispiel als Vierkantvertiefung ausgebildet ist. Der Schlüssel 402 weist entsprechend ein Aufsteckteil 406 mit einer an die Schlosskontur 440 angepassten Schlüsselkontur 408 in Form einer vorstehenden Außenkontur auf. Alternativ könnte auch die Schlosskontur 440 als Außenkontur, zum Beispiel als Vierkanterhebung, und die Schlüsselkontur 408 als Innenkontur, zum Beispiel Vierkantinnenkontur, ausgebildet sein.
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Die Sperrmittel 452 des Vorreiberverschlusses 420 umfassen mehrere, als Magnete ausgebildete Sperrelemente 454, die in jeweiligen randseitigen Aufnahmen 456 des Verschlussgehäuses 422 verschiebbar gelagert sind. Die Sperrelemente 454 können in den jeweiligen Aufnahmen 456 zwischen einer Sperrposition (s. Fig. 5d), in der die Sperrelemente 454 in jeweilige Ausnehmungen 458 des Schließkerns eingreifen, und einer Freigabeposition (Fig. 5e), in die die Sperrelemente 454 beim Aufstecken des Schlüssels 402 mit angepasster Magnetanordung 412 bewegt werden und die Drehung des Schließkerns 426 im Verschlussgehäuse 422 freigeben, verschoben werden.
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Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Schließkern 426 zweiteilig ausgebildet mit einem im Innenkanal 424 des Verschlussgehäuses 422 angeordneten Kernteil 427 und einem Konturteil 439 mit der Schlosskontur 440. Das Kernteil 427 und das Konturteil 439 sind drehfest miteinander verbunden, indem eine Außenkontur 470 des Kernteils in eine Innenkontur 471 des Konturteils 439 formschlüssig eingreift und die Schraube 50 durch das Kernteil 427 in ein Innengewinde 472 im Konturteil 439 eingeschraubt ist.
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Die Schlosskontur 440 und die Schlüsselkontur 408 sind asymmetrisch ausgebildet, so dass der Schlüssel 402 nur in einer vorgegebenen Orientierung auf die Schlosskontur 440 aufgesetzt werden kann. Mit den Sperrmitteln 452, die im vorliegenden Beispiel neun als Magnete ausgebildete Sperrelemente 454 umfassen, und entsprechend neun Magneten 414 der Magnetanordnung 412 ergeben sich auf diese Weise 29 = 512 verschiedene Kombinationsmöglichkeiten für die Polrichtungen der Magnete.
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Die Polausrichtungen der einzelnen Magnete 414 bzw. der Sperrelemente 454 sind in den Figuren teilweise mit "N" (magnetischer Nordpol) und "S" (magnetischer Südpol) eingezeichnet.
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Wie bei dem Verschluss 320 sind auch bei dem Verschluss 420 die Aufnahmen 456 und zugehörigen Ausnehmungen 458 für die Sperrelemente 454 unterschiedlich weit von der Drehachse des Schließkerns 426 beabstandet (s. Fig. 5c), um zu verhindern, dass beim Verschwenken des Schließkerns 426 ein Sperrelement 454 in eine andere Aufnahme 456 und damit in Sperrposition gelangen kann, die die Drehung des Schließkerns 426 zum Beispiel zurück in die Ausgangsstellung blockieren könnte.
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Das Halteelement 462 ist bei dem Verschluss 420 als ringförmiges Blech aus ferromagnetischem Metall ausgebildet, der in das Kernteil 439 eingesetzt ist.
Bezugszeichenliste:
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- 2, 102, 202, 302, 402
- Schlüssel
- 4, 104, 204, 304, 404
- Griffteil
- 6, 106, 206, 306, 406
- Aufsteckteil
- 8, 108, 208, 308, 408
- Schlüsselkontur
- 10
- Kragen des Aufsteckteils
- 12, 112, 212, 312, 412
- Magnetanordnung
- 14, 114, 214, 215, 314, 414
- Magnet
- 16
- Markierung
- 20, 120, 220, 320, 420
- Verschluss
- 22, 122, 222, 422
- Verschlussgehäuse
- 24, 124, 224, 424
- Innenkanal
- 26, 126, 226, 326, 426
- Schließkern
- 28, 128, 228
- Vorderseite
- 30, 130, 230
- Kragen des Verschlussgehäuses
- 32, 132, 232
- Gehäusekörper
- 34, 134, 234
- Außengewinde
- 36
- Mutter
- 38, 138, 238
- erstes Ende des Schließkerns
- 40, 140, 240, 340, 440
- Schlosskontur
- 42, 142, 242
- zweites Ende des Schließkerns
- 44, 144, 244
- Drehzunge
- 46, 48, 146, 148, 246, 248
- korrespondierende Konturen
- 50, 150, 250
- Schraube
- 52, 152, 252, 352, 452
- Sperrmittel
- 54, 154, 254, 255, 354, 454
- Sperrelement
- 56, 156, 256, 257, 356, 456
- Aufnahme
- 58, 259
- Vertiefung
- 60
- Formelement
- 62, 162, 262, 263, 362, 462
- Halteelement
- 63
- Öffnung
- 64
- Stirnseite
- 66
- Markierung
- 67, 167, 267, 268
- Anlagefläche
- 68, 168, 269
- Anlageflächenanordnung
- 80, 180, 280, 380, 480
- Verschlusssystem
- 90
- Öffnung
- 92
- Blechtür
- 94
- Sperrfläche
- 96
- Rahmen
- 109
- Sackbohrung
- 154a, 254a, 255a
- Stahlstift
- 154b, 254b, 255b
- Magnet
- 156a
- erster Teil der Aufnahme 156
- 156b
- zweiter Teil der Aufnahme 156
- 164
- Seitenfläche
- 209
- Überstand
- 210
- Fläche
- 211
- Fläche
- 241
- Vertiefung
- 255c-d
- Schlitten
- 256a
- erster Teil der Aufnahme 256
- 256b
- zweiter Teil der Aufnahme 256
- 257a
- axialer Teil der Aufnahme 257
- 257b
- radialer Teil der Aufnahme 257
- 264, 265
- schräge Fläche
- 266
- Magnet
- 310
- Fläche
- 323
- Dichtung
- 327, 427
- Kernteil
- 339, 439
- Konturteil
- 358, 458
- Ausnehmung
- 370, 470
- Außenkontur des Konturteils
- 371, 471
- Innenkontur des Kernteils
- 372, 472
- Innengewinde des Konturteils
- 444
- Schließnase
- 445
- Feder
- A, B, C, D
- Drehachse