HK61891A - Hinge - Google Patents

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HK61891A
HK61891A HK618/91A HK61891A HK61891A HK 61891 A HK61891 A HK 61891A HK 618/91 A HK618/91 A HK 618/91A HK 61891 A HK61891 A HK 61891A HK 61891 A HK61891 A HK 61891A
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HK
Hong Kong
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base plate
hinge
hinge arm
arm
holding
Prior art date
Application number
HK618/91A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Erich Roeck
Helmut Rupprechter
Klaus Bruestle
Original Assignee
Julius Blum Gesellschaft M.B.H.
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Priority claimed from AT333684A external-priority patent/AT382673B/de
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Priority claimed from AT0240485A external-priority patent/AT382674B/de
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Scharnier mit einem auf einer Grundplatte verstellbar gehaltenen Scharnierarm, mit einer Fugenverstellschraube od.dgl. und einer in der Tiefe des Möbels wirkenden Verstelleinrichtung, wobei der Scharnierarm an zwei über die Länge des Scharnierarmes versetzten Lagerstellen über ein Zwischenstück mittelbar an der Grundplatte gehalten ist, indem das Zwischenstück an einer ersten Lagerstelle formschlüssig in die Grundplatte einhängbar und an einer zweiten Lagerstelle durch eine federnde Rastverbindung gehalten ist.
Bei herkömmlichen Scharnieren ist der Scharnierarm mittels einer Klemmschraube auf der Grundplatte befestigt, wobei diese Klemmschraube im allgemeinen durch ein Langloch ragt, um so eine Verstellung des Scharnierarmes in der Tiefe des Möbels möglich zu machen.
In letzter Zeit sind auch Schnappverbindungen zur Befestigung des Scharnierarmes an der Grundplatte bekannt geworden. So zeigen zum Beispiel die DE-A-30 26 796 und 30 39 328 Scharniere mit einem Scharnierarm und einer Befestigungsplatte, bei dem durch Einsetzen des Scharnierarmes in eine Führung der Befestigungsplatte und Verschieben desselben in Längsrichtung die beiden miteinander zu verriegelnden Teile ineinander einschnappen. Eine ähnliche Verankerung eines Scharnierarmes auf einer Grundplatte ist in der DE-A-24 60 127 gezeigt. Die DE-A-32 41 284 zeigt ein Scharnier, bei dem der Scharnierarm in seitliche Führungen einer Grundplatte einschiebbar und mittels eines Exzenters auf der Grundplatte klemmbar ist.
Die DE-A-3 119 571 beschreibt ein Scharnier, bei dem der Scharnierarm mittels einer Klemmschraube, die auch der Tiefenverstellung dient, mit einem Zwischenstück verbunden ist. Die Grundplatte ist mittels dicker Dübelzapfen in die Möbelwand eingesetzt. In die Dübelzapfen, die hohl sind, ragen Haken des Zwischenstückes. Dabei wird bei der Montage das Zwischenstück mit einem vorderen Haken in die Grundplatte vorne eingehängt und dann nach hinten gekippt. Der hintere Haken des Zwischenstückes greift an einem federnden Haken der Grundplatte, der sich im hinteren Dübelzapfen befindet, an. Die Ausbildung der Grundplatte ist relativ kompliziert. Das einmal auf der Grundplatte verankerte Zwischenstück ist nur schwer lösbar.
Die DE-A-3 302 312 zeigt ein Scharnier, bei dem der Scharnierarm mittels der Fugenverstellschraube vorne in die Grundplatte eingeschoben wird. Fixiert wird der Scharnierarm durch eine am hinteren Ende der Grundplatte angeordnete Klemmschraube, die auch der Tiefenverstellung dient und die durch ein nach hinten offenes Langloch des Scharnierarmes ragt.
Bei der Montage muß der Scharnierarm mit seinem hinteren Ende unter den Kopf dieser Klemmschraube, die in die Grundplatte eingeschraubt ist, geschoben werden. Der Scharnierarm wird daher nicht, wie bei der Konstruktion gemäß der DE-A-3 119 571 in die Grundplatte eingehängt und anschlleßend gekippt, um automatisch verriegelt zu werden, sondern er wird von vorne in die Grundplatte eingeschoben und ist erst dann gehalten, wenn die Klemmschraube angezogen wird.
Mit Ausnahme des Scharnieres gemäß der DE-A-3 302 312 haben die vorhergehend beschriebenen Scharnierarmverankerungen den Vorteil, daß der Scharnierarm beim Zusammenbau des Möbels sehr schnell auf der Grundplatte festgelegt werden kann und daß weiters zur Montage kein Werkzeug gebraucht wird. Dieser Vorteil ist nicht zu unterschätzen, da beim Einhängen der Scharnierarme der Türflügel gehalten werden muß. Wird zum Beispiel der Türflügel mit einer Hand gehalten und der gerade aufzusetzende Scharnierarm mit der anderen, dann bedarf es, falls die Arretierung des Scharnierarmes mittels einer Klemmschraube erfolgt, in vielen Fällen einer zweiten Person, die die Klemmschraube mit einem Schraubenzieher anzieht.
Ein Nachteil der Scharniere, bei denen der Scharnierarm oder das Zwischenstück von vorne in die Grundplatte einschiebbar ist, ist, daß es leicht zu einem Verkanten kommt. Dies ist insbesondere bei hohen Türen, die viele Scharniere tragen, der Fall. In den meisten Fällen muß dabei der Scharnierarm fast über die gesamte Länge der Grundplatte verschoben werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier mit einer federnden Rastverriegelung, bei dem eine Tiefenverstellung des Scharnierarmes möglich ist, insofern zu verbessern, als daß es einfach in der Konstruktion ist und der Scharnierarm mit dem Zwischenstück leicht auf die Grundplatte aufgesetzt und von dieser wieder gelöst werden kann. Die Grundplatte soll dabei mittels Schrauben oder herkömmlichen Dübel am Möbel befestigt sein.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß am Zwischenstück bei der zweiten Lagerstelle ein Kipphebel auf einer Achse drehbar lagert, der einen hakenartigen Vorsprung aufweist, der in einer Kerbe der Grundplatte einrastet, daß das Zwischenstück im Querschnitt U-Profil aufweist und an seiner ersten Lagerstelle mit einem durchgehenden Stift versehen ist, der auf den beiden Seitenstegen des Zwischenstükkes lagert und der als ein Haltevorsprung des Zwischenstückes dient und daß die Grundplatte an dieser ersten Lagerstelle eine Kerbe aufweist, in die der Stift einhängbar ist, wobei der Stift und die Kerbe ein Drehlager bilden, um das das Zwischenstück mit dem Scharnierarm drehbar ist und daß der Kipphebel, der zwischen den beiden Seitenstegen des Zwischenstückes lagert, von einer Feder beaufschlagt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der Scharnierarm in das Ende der Grundplatte, das dem Scharniergelenk zugewendet ist, mittels der Fugenverstellschraube drehbar eingehängt ist, wobei die Fugenverstellschraube zusammen mit Vorsprüngen der Grundplatte das Drehlager bildet, und daß am Scharnierarm und/ oder der Grundplatte eine federnde oder federbeaufschlagte Halteklammer vorgesehen ist, die das um das Drehlager des Scharnierarmes schwenkbare Scharnierarmende hält, indem sie bei einem Anschlagteil des korrespondierenden Scharnierteiles oder einer daran befestigten Halteklammer einrastet, wobei die Halteklammer mittels einer Klemmschraube, die der Tiefenverstellung des Scharnierarmes dient, gehalten ist.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß die Halteklammer zwei Stege aufweist, die parallel zu der Drehachse des Scharnieres ausgerichtet sind, wovon einer in einer Nut der Grundplatte einrastet, während der andere einen Schlitz od.dgl. aufweist, in den ein Steg der zweiten Halteklammer ragt, die in der Grundplatte gehalten ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß die zweite Halteklammer einen federnden, umgebogenen Doppelsteg aufweist, mit dem sie klemmend in die Grundplatte eingeschoben ist.
Vorteilhaft ist es, wenn der Doppelsteg in der Grundplatte an drei Flächen anliegt, die im Querschnitt der Grundplatte im Dreieck angeordnet sind.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß die am Scharnierarm mittels . der Klemmschraube gehaltene Halteklammer seitliche Haltebügel aufweist, die in seitlichen Nuten der Grundplatte einrasten, wobei vorteilhaft die Nuten zur vorderen Stirnfläche oder schräg nach vorne zur Deckfläche der Grundplatte auslaufen und die Halteklammer einen Anschlaglappen aufweist, der an der hinteren Stirnfläche der Grundplatte oder einem korrespondierenden Vorsprung federnd anliegt.
In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, daß die am Scharnierarm mittels der Klemmschraube gehaltene Halteklammer bei einem nach hinten auskragenden Vorsprung der Grundplatte einhakt.
Vorteilhaft ist vorgesehen, daß die Halteklammer einen Längsschlitz aufweist, durch den die Klemmschraube ragt, die in einem Muttergewinde der Grundplatte lagert, und daß der Langschlitz in der Halteklammer offen ist und derart zwei Schenkel bildet, die außen Noppen aufweisen, die in Ausnehmungen in den Seitenstegen des Scharnierarmes einrasten.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß der federnde Vorsprung von einem in der Grundplatte gelagerten, federbeaufschlagten Schieber gebildet wird, der in Führungen der Grundplatte geführt ist und ein Loch aufweist, durch das ein am Scharnierairm befestigter Zapfen ragt, der eine seitliche Nut aufweist, in der der Schieber mit seinem Lochrand einrastet, sodaß das freie Ende des Scharnierarmes gegen Abheben von der Grundplatte gesichert ist.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen eingehend beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Scharnierarm und die Grundplatte in montierter Stellung, die Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Grundplatte und darauf montiertem Scharnierarm teilweise im Schnitt, die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch den Scharnierarm und die Grundplatte, die Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf eine Halteklammer, die Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch einen Scharnierarm in der Stellung, die dem Einhaken auf der Grundplatte unmittelbar vorangeht, die Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Scharnierarm und Grundplatte bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6, die Fig. 8 bis 11 zeigen jeweils einen Längsschnitt durch Scharnierarm und Grundplatte bei verschiedenen Ausführungsbeispielen der Erfindung, die Fig. 12 zeigt eine Draufsicht auf einen Scharnierarm und Grundplatte gemäß Fig. 11 teilweise im Schnitt, die Fig. 13 zeigt einen Längsschnitt durch Scharnierarm und Grundplatte bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 14 zeigt eine Draufsicht auf Scharnierarm und Grundplatte gemäß Fig. 13 teilweise im Schnitt, die Fig. 15 und 16 zeigen je einen Längsschnitt durch Scharnierarm und Grundplatte bei zwei weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung, die Fig. 17 zeigt eine Draufsicht auf eine Grundplatte gemäß Fig. 16, die Fig. 18 zeigt die gleiche Ansicht wie Fig. 16 in der Lösestellung des Scharnierarmes, die Fig. 19 zeigt einen Längsschnitt durch ein Scharnier in der Lösestellung, die Fig. 20 zeigt einen Längsschnitt bei verankertem Scharnierarm, die Fig. 21 zeigt den Ausschnitt A der Fig. 19, die Fig. 22 zeigt eine Draufsicht auf Scharnierarm und Grundplatte teilweise im Schnitt, die Fig. 23 zeigt den Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 20 und die Ansicht X der Fig. 20, die Fig. 24 zeigt einen Längsschnitt durch einen Scharnierarm und eine Grundplatte in der Stellung während des Einhängens des Scharnierarmes bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 25 zeigt beim selben Ausführungsbeispiel einen Längsschnitt durch den Scharnierarm und die Grundplatte bei montiertem Scharnierarm, und die Fig. 26 zeigt bei diesem Ausführungsbeispiel einen Längsschnitt durch den Scharnierarm und die Grundplatte beim Lösen des Zwischenstückes.
In den Figuren der Zeichnungen sind die nicht unmittelbar zur Erfindung gehörenden Teile des Scharnieres, wie der Scharniertopf und die Gelenkhebel, nicht gezeigt, sie können in beliebiger Art nach dem bekannten Stand der Technik gefertigt sein.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist in der Grundplatte 2 eine federnde Halteklammer 3 eingeschoben. Die Halteklammer 3 weist einen Doppelsteg 3' auf, der an im Dreieck verteilten Druckflächen 2' der Grundplatte 2 anliegt und so zusammengedrückt wird. Der Halt der Halteklammer 3 in der Grundplatte 2 ist daher relativ stark.
Der Scharnierarm 1 ist vorne, d.h. bei seinem dem Gelenkhebel zugewendeten Ende in herkömmlicher Weise mit einer Fugenverstellschraube 7 versehen, die in einem Muttergewinde im Scharnierarm 1 lagert und mit ihrem Kopf 7' hinter Vorsprüngen 8 der Grundplatte 2 gehalten ist. Die Fugenverstellschraube 7 ist in der Ausnehmung 9, die die Vorsprünge 8 begrenzen, kippbar.
Am hinteren Ende weist der Scharnierarm 1 eine aus seinem Mittelsteg ausgestanzte Lasche 10 auf, in der sich ein nach hinten offener Längsschlitz 11 befindet, durch den eine Klemmschraube 6 ragt. Von der Klemmschraube 6 wird eine Halteklammer 13 gehalten. Diese Halteklammer 13 weist einen Steg 13' auf, der mit seinem Rand in eine Nut 12 in der Grundplatte 2 eingreift. Die Nut 12 und der Rand des Steges 13' sind parallel zu der Drehachse des Scharnieres ausgerichtet.
Gegenüberliegend dem Steg 13', d.h. dem hinteren Ende des Scharnierarmes 1 zugewendet, weist die Halteklammer 13 einen Steg 13" auf, der mit einem Schlitz 14 versehen ist. In den Schlitz 14 ragt in Montagelage der Steg 3" der Halteklammer 3.
Wie aus der Fig. 5 ersichtlich, wird bei der Montage des Scharnierarmes 1 der Scharnierarm 1 mit der Fugenverstellschraube 7 in die Ausnehmung 9 eingeschoben und dann in der Richtung des Pfeiles A um den Kopf 7' der Fugenverstellschraube 7 als Drehlager gekippt, wodurch die Halteklammer 13 auf die Halteklammer 3 aufgedrückt wird. In der endgültigen Montagestellung rastet der Steg 3" der Klammer 3 im Schlitz 14 des Steges 13" der Halteklammer 3 ein und der freie Rand des Steges 13' der Halteklammer 13 ragt, wie bereits gesagt, in die Nut 12 der Grundplatte 2. Der Scharnierarm 1 ist somit sicher auf der Grundplatte 2 verankert. Soll eine Verstellung in der Richtung der Möbeltürfuge erfolgen, genügt es, die Fugenverstellschraube 7 auf herkömmliche Art und Weise zu verdrehen. Der Scharnierarm 1 kann sich auf Grund der Nachgiebigkeit des Lappens 10 jeder Winkellage anpassen.
Zur Verstellung des Scharnierarmes 1 in der Tiefe des Möbels wird die Klemmschraube 6 gelöst, worauf der Scharnierarm 1 über die Länge des Langloches 11 bzw. über die Tiefe der Ausnehmung 9 verschoben werden kann. Nach erfolgter Einstellung wird die Klemmschraube 6 wieder angezogen.
Um den Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 zu lösen, genügt es, den Steg 3" der Halteklammer 3 mittels eines Schraubenziehers zurückzudrücken. Es kann auch die Klemmschraube 6 gelöst und der Scharnierarm 1 nach vorne abgezogen werden.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 findet nur eine Halteklammer 15 Verwendung. Am vorderen Ende ist der Scharnierarm wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel mit einer Fugenverstellschraube 7 versehen, deren Kopf 7' in eine Ausnehmung 9 ragt, die von Vorsprüngen 8 begrenzt wird.
Der Scharnierarm 1 ist an seinem hinteren Ende wiederum mit einem nach hinten offenen Schlitz 11 versehen.
Die Grundplatte 2 weist im hinteren Bereich seitliche Nuten 16 auf, die nach vorne und zur Deckfläche 2" der Grundplatte 2 hin auslaufen. Oberhalb der seitlichen Nuten 16 ist die Grundplatte 2 mit Schrägflächen 17 versehen, die zur Montageebene 2"' der Grundplatte 2 divergieren. Die Halteklammer 15 weist seitlich Haltebügel 18 auf, die bei montiertem Scharnierarm 1 in den Nuten 16 der Grundplatte 2 einrasten. Weiters ist die Halteklammer 15 mit einem federnden Steg 19 versehen, der bei montiertem Scharnierarm 1 an der Deckfläche 2" der Grundplatte 2 anliegt und auf diese drückt.
Die Halteklammer 15 weist weiters einen Anschlaglappen 20 auf, der an der hinteren Stirnfläche der Grundplatte 2 anliegt. Oberhalb des Anschlaglappens 20 ist an der Halteklammer 15 ein Griffteil 21 ausgebildet bzw. aus der Halteklammer 15 ausgestanzt. Die Halteklammer 15 ist wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel mittels einer Klemmschraube 6 am Scharnierarm 1 befestigt.
Zur Montage des Scharnierarmes 1 wird dieser wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel mittels der Fugenverstellschraube 7, die in die Ausnehmung 9 eingeschoben wird, auf der Grundplatte 2 verankert und dann in der Richtung des Pfeiles A gedreht. Die Haltebügel 18 rutschen seitlich über die Schrägflächen 17 und schnappen in den seitlichen Nuten 16 der Grundplatte 2 ein. Dadurch, daß der federnde Steg 19 auf die Grundplatte 2 drückt, ist der Scharnierarm 1 spielfrei fixiert.
Die Verstellung des Scharnierarmes 1 in der Richtung der Möbeltürfuge und der Tiefe des Möbels erfolgt wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel durch Verdrehen der Fugenverstellschraube 7 bzw. durch Öffnen der Klemmschraube 6 und Verschieben des Scharnierarmes 1.
Soll der Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 abgehoben werden, kann entweder die Klemmschraube 6 gelöst werden, worauf der Scharnierarm 1 herausgezogen wird, oder es wird der Griffteil 21 nach vorne gedrückt, wodurch der Anschlaglappen 20 von der Stirnfläche der Grundplatte 2 abgehoben wird. Dann kann der Scharnierarm 1 entlang der Nuten 16 schräg nach oben und nach vorne aus der Grundplatte 2 herausgezogen werden.
Bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen wird lediglich nur auf die hintere Verankerung des Scharnierarmes 1 auf der Grundplatte 2 Bezug genommen. In allen Fällen ist die vordere Verankerung mittels der Fugenverstellschraube 7, die in der von Vorsprüngen 8 begrenzten Ausnehmung 9 einrastet, gleich. In allen Fällen erfolgt die Montage des Scharnierarmes 1 auf der Grundplatte 2 auch dadurch, daß der Scharnierarm 1 zuerst mit der Fugenverstellschraube 7 in die Grundplatte 2 eingehängt wird, dann in der Richtung des Pfeiles A gedreht und auf die Grundplatte 2 aufgedrückt wird.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 8 wird von der Klemmschraube 6, die wiederum durch einen nach hinten offenen Schlitz 11 des Scharnierarmes 1 ragt, eine Halteklammer 22 gehalten, die einen nach hinten auskragenden Vorsprung 23 der Grundplatte 2 hintergreift und bei montiertem Scharnierarm 1 hinter diesem Vorsprung 23 einhakt.
An der Halteklammer 22 ist ein Griffteil 24 ausgebildet, mittels dem der Bügel 25 der Halteklammer 22 vom Vorsprung 23 weggedrückt werden kann, um den Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 zu lösen. Zum Montieren des Scharnierarmes 1 genügt es, diesen mit der Halteklammer 22 auf die Grundplatte 2 aufzudrücken. Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 9 ist der Scharnierarm 1 mit einer Halteklammer 26 versehen, und auf der Grundplatte 2 ist eine Halteklammer 27 befestigt. Bei montiertem Scharnierarm 1 ist die Halteklammer 26 auf die Halteklammer 27 aufgedrückt, hintergreift mit einem Steg 26' einen Steg 27' der Halteklammer 27 und drückt andererseits mit einem Steg 26" auf einen Steg 27" der Halteklammer 27. Auf diese Art wird wiederum ein fester Halt des Scharnierarmes 1 auf der Grundplatte 2 erzielt.
Die Halteklammer 26 ist mit einem Griffteil 28 versehen, der von einem ausgestanzten Lappen gebildet wird. Mit dem Griffteil 28 kann der Steg 26' vom Steg 27' der Halteklammer 27 abgehoben werden und der Scharnierarm 1 ist in bezug auf die Grundplatte 2 frei bewegbar.
Die Halteklammer 26 ist am Scharnierarm 1 mittels eines Exzenters 29 befestigt. Durch Verdrehen des Exzenters 29 wird der Scharnierarm 1 in der Tiefe des Möbels verstellt. Die Halteklammer 27 wird von der Schraube 6 gehalten.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 10 ist eine Halteklammer 30 mittels der Klemmschraube 6 auf der Grundplatte 2 befestigt. Der Scharnierarm 1 weist Ausnehmungen 31, 32 und Stege 33 auf, die von Seitensteg zu Seitensteg des im wesentlichen mit U-Profil ausgeführten Scharnierarmes 1 ragen.
Die Halteklammer 30 weist nach oben abstehende Abschnitte 34, 35 auf, wobei der Abschnitt 35 schräg zum Scharnierarm 1 gerichtet ist.
Bei der Montage des Scharnierarmes 1 wird dieser wiederum um das von der Fugenverstellschraube 7 gebildete Drehlager auf die Halteklammer 30 aufgedrückt und rastet mit seinen Stegen 33 hinter den Abschnitten 34, 35 der Halteklammer 30 ein.
Die Halteklammer 30 ist mit einem Längsschlitz 36 versehen, so daß die Verstellung des Scharnierarmes 1 in der Richtung der Tiefe des Möbels in herkömmlicher Art durch Lösen der Klemmschraube 6 erfolgen kann, worauf der Scharnierarm 1 über die Länge des Längsschlitzes 36 bzw. der Tiefe der Ausnehmung 9 verschoben werden kann.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 11 und 12 ist die Halteklammer 37 wiederum mittels der Klemmschraube 6 auf der Grundplatte 2 befestigt. Die Halteklammer 37 ist mit einem offenen Schlitz 38 versehen und weist so zwei Schenkel 39 auf. Außen an dem Schenkel 39 sind Noppen 40 ausgebidet, die bei montiertem Scharnierarm 1 in Ausnehmungen 41 des Scharnierarmes 1 eingreifen. Die Ausnehmungen 41 sind beispielsweise rechteckige Löcher. Der Scharnierarm 1 weist an seinem hinteren Ende Stege 42 auf, die von den Noppen 40, wenn der Scharnierarm 1 auf die Grundplatte 2 geschwenkt wurde, umfaßt werden. Die Halteklammer 37 ist federnd, so daß die Schenkel 39 zusammengedrückt werden können, wodurch die Stege 42 freigegeben werden. Darauf kann der Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 abgezogen werden. Die Verstellung in der Tiefe des Möbels ist durch den Schlitz 38 möglich.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 13 und 14 ist die Halteklammer 43 als Schieber ausgeführt, der in Führungen 44 der Grundplatte 2 geführt ist. Der Schieber 43 wird von einer Schraubenfeder 45 beaufschlagt, die sich in einem Gehäuse der Grundplatte 2 befindet.
Am Scharnierarm 1 ist mittels der Klemmschraube 6 ein Zapfen 46 befesitgt, der eine Ringnut 47 aufweist. Die Klemmschraube 6 ragt wiederum durch einen nach hinten offenen Schlitz 11 im Scharnierarm 1.
Die vom Schieber gebildete Halteklammer 43 weist ein Schlüsselloch 48 auf, durch das bei montiertem Scharnierarm 1 der Zapfen 46 ragt. Am hinteren Ende ist die Halteklammer 43 mit einem Griff 49 versehen. Die Halteklammer 43 weist noch einen weiteren Längsschlitz 50 auf, durch den eine Befestigungsschraube für die Grundplatte 2 ragt.
Beim Aufschwenken des Scharnierarmes 1 auf die Grundplatte 2 wird die Halteklammer 43 entweder händisch gegen die Feder 45 zurückgedrückt, so daß der Zapfen 46 durch das Schlüsselloch 48 gesteckt werden kann, oder es weist der Zapfen 46 an seinem freien Ende eine kegelstumpfartige Ausbildung auf, die die Halteklammer 43 von selbst zurückdrückt. Ist der Zapfen 46 in der in der Fig. 13 gezeigten Position, kann die Feder 45 die Halteklammer 43 mit den Rändern des Schlüsselloches 48 in die Ringnut 47 des Zapfens 46 einschieben, worauf der Scharnierarm 1 fest und sicher auf der Grundplatte 2 gehalten ist.
Die Verstellung des Scharnierarmes 1 in der Richtung der Möbeltürfuge bzw. in der Richtung der Tiefe des Möbels erfolgt gleich wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Zum Lösen des Scharnierarmes 1 wird die Halteklammer 43 über den Griffteil 49 nach vorne gedrückt, worauf der Zapfen 46 aus der Schlüssellochöffnung 48 herausgeschwenkt wird. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die Klemmschraube 6 zu lösen und den Scharnierarm 1 zwischen Klemmschraube 6 und Zapfen 46 herauszuziehen.
Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 15 hakt die Halteklammer 22 bei dem Vorsprung 23 der Grundplatte 2 ein.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 16 bis 18 hintergreift die Halteklammer 22 einerseits den Vorsprung 23 an der Rückseite der Grundplatte 2 und ragt andererseits in eine Nut 12. Am hinteren Ende der Grundplatte 2 ist eine Klinke 51 auf einer Achse 53 drehbar gelagert. Die Klinke 51 ist mit einem Anschlag 52 versehen.
Der Scharnierarm 1 wird wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel auf der Grundplatte 2 montiert, d.h. mit der Fugenverstellschraube 7 in die Grundplatte 2 eingehängt und dann geschwenkt, so daß die Halteklammer 22 beim Vorsprung 23 einschnappt.
Die Verstellung des Scharnieres in der Richtung der Möbeltiefe und in der Richtung der Breite der Möbeltürfuge erfolgt ebenso wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Zum Lösen des Scharnierarmes 1 wird die Klinke 51, wie in der Fig. 18 gezeigt, nach oben gedrückt, wodurch der Schenkel der Halteklammer 22 vom Vorsprung 23 abgedrückt wird. Der Scharnierarm 1 ist dadurch frei.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 19 bis 23 sind die erfindungswesentlichen Teile des Scharnieres der Scharnierarm 1, die Grundplatte 2 und das Zwischenstück 4 mit dem Kippteil 5.
Der Scharnierarm 1 ist am Zwischenstück 4 mittels der Fugenverstellschraube 7 befestigt, die in einem Muttergewinde im Scharnierarm 1 lagert und mittels einer Klemmschraube 6, die auch der Tiefenverstellung dient. Die Klemmschraube 6 ragt durch einen Längsschlitz im Scharnierarm 1 und ebenso ist die Fugenverstellschraube 7 mit ihrem Kopf 7' in einer als offener Längsschlitz 9 ausgeführten Ausnehmung im Zwischenstück 4 gehalten. Durch Lösen der Klemmschraube 6 kann der Scharnierarm 1 über die Länge des Längsschlitzes verschoben und somit in der Tiefe des Möbels verstellt werden. Die Verstellung in der Richtung der Möbeltürfuge erfolgt auf herkömmliche Art und Weise durch Verdrehen der Fugenverstellschraube 7.
Sowohl die Grundplatte 2 als auch das Zwischenstück 4 sind mit U-profil ausgeführt und ihre Schenkel 2', 4' ragen bei auf die Grundplatte 2 aufgesetztem Scharnierarm 1 ineinander.
Vorne ist das Zwischenstück 4 mit einem durchgehenden Stift 63 versehen, der als Haltevorsprung des Zwischenstückes 4 dient. Die Stege 2' der Grundplatte 2 weisen Kerben 53 auf, in die der Stift 63 einsetzbar ist, so daß er hinter den Randvorsprüngen der Stege 2' gehalten ist.
Der Stift 63 und die Kerben 53 erfüllen die Aufgabe der Fugenverstellschraube 7 und der Ausnehmung 9 der vorher beschriebenen Ausführungsbeispiele.
Am hinteren Ende ist die Grundplatte 2 ebenso mit Kerben 54 versehen.
Am hinteren Ende des Zwischenstückes 4 lagert der Kippteil 5 mittels eines Zapfens 64. Am Kippteil 5 ist der federnde Haltevorsprung 57 ausgebildet, der wiederum von einem Stift gebildet wird.
Der Kippteil 5 wird von einer Schenkelfeder 64 beaufschlagt, die um den Lagerstift des Kippteiles 5 gewickelt ist und sich mit einem Schenkel 64' am Zwischenstück 4 und mit dem anderen Schenkel 64" am Zapfen 57 abstützt.
Wird nun der Scharnierarm 1 mit dem Zwischenstück 4 aus der in der Fig. 19 gezeigten Stellung in die in der Fig. 20 gezeigten Stellung gedrückt, rastet der Zapfen 57 in der Kerbe 54 ein und der Scharnierarm 1 ist auf der Grundplatte 2 verankert.
Die Verstellung des Scharnierarmes 1, falls notwendig, erfolgt in der zuvor beschriebenen Art und Weise.
Am Scharnierarm 1 kann eine Abdeckkappe 65 vorgesehen sein, die die Klemmschraube 6 und die Fugenverstellschraube 7 nach erfolgter Verstellung abdeckt.
Am Kippteil 5 ist ein Griffteil 5' ausgebildet. Soll der Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 gelöst werden, genügt es, auf diesen Griffteil 5' zu drücken, worauf der Zapfen 57 aus der Kerbe 54 ausrastet und der Scharnierarm 1 mit dem Zwischenstück 4 von der Grundplatte 2 abhebbar ist.
Die Fig. 21 zeigt die Kerbe 53 mit Führungskanten 53", die das Einhängen des Zwischenstückes 4 in die Grundplatte 2 erleichtern.
Nachstehend wird das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 24 bis 26 beschrieben.
Der Scharnierarm 1 ist wiederum am Zwischenstück 4 mittels einer Fugenverstellschraube 7 befestigt, die in einem Muttergewinde im Scharnierarm 1 lagert und mittels einer Klemmschraube 6, die auch der Tiefenverstellung dient. Die Klemmschraube 6 ragt durch einen Längsschlitz im Scharnierarm 1 und ebenso ist die Fugenverstellschraube 7 mit ihrem Kopf 7' in einen Längsschlitz im Zwischenstück 4 gehalten. Der Längsschlitz bildet die Ausnehmung 9. Durch Lösen der Klemmschraube 6 kann der Scharnierarm 1 über die Länge des Längsschlitzes im Scharnierarm 1 verschoben und somit in der Tiefe des Möbels verstellt werden. Die Verstellung in der Richtung der Möbeltürfuge erfolgt auf herkömmliche Art und Weise durch Verdrehen der Fugenverstellschraube 7.
Sowohl der Scharnierarm 1 als auch das Zwischenstück 4 sind mit U-Profil ausgeführt.
Vorne ist das Zwischenstück 4 mit einem durchgehenden Stift 63 versehen, der als Haltevorsprung des Zwischenstückes 4 dient. Die Grundplatte 2 weist vorne eine Kerbe 53 auf, in die der Stift 63 einhängbar ist, so daß er an der Grundplatte 2 gehalten ist.
Am hinteren Ende ist die Grundplatte 2 ebenso mit einer Kerbe 54 versehen.
Am hinteren Ende des Zwischenstückes 4 lagert der Kipphebel 5. Am Kipphebel 5 ist der hakenartige Vorsprung 57 ausgebildet.
Der Kipphebel 5 wird von einer Schraubenfeder 58 beaufschlagt, die in einer Ausnehmung des Kipphebels 5 gelagert ist und sich mit einem Ende am Scharnierarm 1 abstützt.
Wird nun der Scharnierarm 1 mit dem Zwischenstück 4 aus der in der Fig. 24 gezeigten Stellung in die in der Fig. 25 gezeigten Stellung gedrückt, rastet der hakenartige Vorsprung 57 in der Kerbe 54 ein und der Scharnierarm 1 ist auf der Grundplatte 2 verankert.
Die Klemmschraube 6 für die Tiefenverstellung weist einen Zentrieransatz 55 auf, der in eine korrespondierende Öffnung 56 in der Grundplatte 2 ragt. Der Zentrieransatz 55 ist ein Konus und die Öffnung 56 ist trichterförmig. Auf diese Art und Weise ist der Scharnierarm 1 sofort richtig positioniert.
Die Abstände zwischen dem Stift 63 und dem Zentrieransatz 55 einerseits und der Kerbe 53 und der Öffnung 56 andererseits sind, wie bereits erwähnt, so gewählt, daß beim Aufdrücken des Zwischenstückes 4 ein leichtes Verspannen auftritt. Dadurch ist das Zwischenstück 4 spielfrei auf der Grundplatte 2 gehalten.
Die Verstellung des Scharnierarmes 1, falls notwendig, erfolgt in der zuvor beschriebenen Art und Weise.
Am Kippteil 5 ist ein Griffteil 5' ausgebildet. Soll der Scharnierarm 1 von der Grundplatte 2 gelöst werden, genügt es, diesen Griffteil 5' anzuheben, worauf der Vorsprung 57 aus der Kerbe 54 ausrastet und der Scharnierarm 1 mit dem Zwischenstück 4 von der Grundplatte 2 abhebbar ist.
Dieses Lösen wird durch die Nase 62 am Kipphebel 5 erleichtert. Wie aus der Fig. 26 ersichtlich, drückt die Nase 62 auf die Grundplatte 2 und wirkt dabei wie ein Hebel. Auf diese Art ist es möglich, den Zentrieransatz 55 trotz der Verspannung leicht zu lösen.
Zur Höhenverstellung des Scharnierarmes 1 wird die Klemmschraube 6 gelöst und der obere Teil 2' der Grundplatte 2 am unteren Teil 2" verschoben. Durch die Führung 59 wird ein Kippen des Scharnierarmes 1 verhindert. Nach erfolgter Höhenverstellung wird die Klemmschraube 6 angezogen.
Die im Verlauf der Beschreibung verwendeten Begriffe "oben" und "unten" beziehen sich auf die Figuren der Zeichnung und nicht auf die Lage des am Möbel montierten Scharnieres.
Allen Ausführungsbeispielen ist gemeinsam, daß der Scharnierarm an einem Ende in der Grundplatte mittelbar oder unmittelbar eingehängt wird und dann um dieses Drehlager gedreht wird, worauf das andere Ende in einer fallenartigen Verriegelung einschnappt.
In den meisten der Ausführungsbeispiele erfolgt das Einhängen des Scharnierarmes bei dem Ende das dem Gelenk bzw. den Gelenkhebeln zugewendet ist. Prinzipiell wäre es auch möglich, die Verankerung umgekehrt zu gestalten, d.h. das Drehlager am hinteren Ende des Scharnierarmes vorzusehen und die Einschnappvorrichtung bei dem Ende, das die Gelenkhebel trägt.

Claims (27)

1. Scharnier mit einem auf einer Grundplatte (2) verstellbar gehaltenen Scharnierarm (1), mit einer Fugenverstellschraube (7) od.dgl. und einer in der Tiefe des Möbels wirkenden Verstelleinrichtung, wobei der Scharnierarm (1) an zwei über die Länge des Scharnierarmes (1) versetzten Lagerstellen über ein Zwischenstück (4) mittelbar an der Grundplatte (2) gehalten ist, indem das Zwischenstück (4) an einer ersten Lagerstelle formschlüssig in die Grundplatte (2) einhängbar und an einer zweiten Lagerstelle durch eine federnde Rastverbindung gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß am Zwischenstück (4) bei der zweiten Lagerstelle ein Kipphebel (5) auf einer Achse drehbar lagert, der einen hakenartigen Vorsprung (57) aufweist, der in einer Kerbe (54) der Grundplatte (2) einrastet, daß das Zwischenstück (4) im Querschnitt U-Profil aufweist und an seiner ersten Lagerstelle mit einem durchgehenden Stift (63) versehen ist, der auf den beiden Seitenstegen des Zwischenstückes (4) lagert und der als ein Haltevorsprung des Zwischenstückes (4) dient und daß die Grundplatte (2) an dieser ersten Lagerstelle eine Kerbe (53) aufweist, in die der Stift (63) einhängbar ist, wobei der Stift (63) und die Kerbe (53) ein Drehlager bilden, um das das Zwischenstück mit dem Scharnierarm drehbar ist und daß der Kipphebel (5), der zwischen den beiden Seitenstegen des Zwischenstückes (4) lagert, von einer Feder beaufschlagt ist.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (4) im Mittelsteg einen nach vorne offenen Schlitz aufweist, indem die Fugenverstellschraube (7) mit ihrem Kopf (7') gehalten ist.
3. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder, die den Kipphebel (5) beaufschlagt, eine Schenkelfeder (64) ist.
4. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (63) im Querschnitt kreisförmig ist und die Kerbe (53) einen angepaßten Kreisbogen beschreibt.
5. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) U-Profil hat, mit von der Montageebene abstehenden Schenkeln (2'), die vorne und hinten Kerben (53, 54) aufweisen, in denen die Haltevorsprünge des Zwischenstückes (4) einrasten und daß die Grundplatte (2) und das Zwischenstück (4) mit gegeneinander gerichteten Stegen (2', 4') ineinandergeschoben sind.
6. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder, die den Kipphebel (5) beaufschlagt, eine Schraubenfeder (58) ist. (Fig. 19-23, 30-32).
7. Scharnier mit einem Scharnierarm (1), der mittels eines Zwischenstückes (4) auf einer Grundplatte (2) lagert und auf dem Zwischenstück (4) mit Verstellmitteln für die Tiefen- und Fugenverstellung, beispielsweise Klemm- und Stellschrauben (6, 7), gehalten ist und das Zwischenstück (4) und/oder der Scharnierarm (1) an zwei über die Länge der Grundplatte (2) versetzten Stellen mit Haltevorsprüngen (57, 63) in korrespondierende Vorsprünge der Grundplatte (2) eingehängt sind, wobei der Haltevorsprung (57, 63) an einer Stelle starr und an der anderen Stelle federnd ist, sodaß der Scharnierarm (1) mit dem Zwischenstück (4) mit dem starren Vorsprung (63) in die Grundplatte (2) einhängbar ist und mit dem federnden Vorsprung (57) in der Grundplatte (2) einschnappt, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (6) für die Tiefenverstellung einen vorzugsweise konischen Zentrieransatz (55) aufweist, der in eine korrespondierende Öffnung (56) der Grundplatte (2) ragt. (Fig. 30-32).
8. Scharnier mit Verstelleinrichtung für die Verstellung des Scharnierarmes (1) in der Richtung der Möbeltiefe und der Möbeltürfuge, bei dem ein Scharnierarm (1) mittels mindestens eines Zwischenstückes (4) an einer Grundplatte (2) befestigbar und mittels Gelenkhebel mit einem Scharniertopf od.dgl. verbunden ist, wobei das Zwischenstück (4) an einem Ende in die Grundplatte (2) einhängbar und um dieses Ende drehbar ist und mittels eines am anderen Ende drehbar gelagerten Kipphebels (5) verriegelbar ist, der einen Hakenteil (57) aufweist, der an einem Vorsprung der Grundplatte (2) angreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (5) dem Hakenteil (57) gegenüberliegend eine Nase (62) aufweist, die beim Entriegeln des Kipphebels (5) auf die Grundplatte (2) drückt. (Fig. 30-32).
9. Scharnier mit einem Scharnierarm (1), der auf einer Grundplatte (2) lagert und das Verstellmittel für die Tiefenverstellung sowie eine Fugenverstellschraube (7) aufweist, wobei der Scharnierarm (1) an zwei über die Länge der Grundplatte (2) versetzten Stellen mit Haltevorsprüngen (7', 18, 25, 26', 33) in korrespondierende Vorsprünge (3", 8, 23) der Grundplatte (2) eingehängt ist, wobei die Haltevorsprünge (7', 8) an einer Stelle starr sind und an der anderen Stelle ein Haltevorsprung (3", 18) federnd ist, so daß der Scharnierarm (1) mit dem starren Vorsprung (7'), der ein Drehlager bildet, in die Grundplatte (2) einhängbar ist und mit dem federnden Vorsprung (3", 18) in der Grundplatte (2) einschnappt, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierarm (1) in das Ende der Grundplatte (2), das dem Scharniergelenk zugewendet ist, mittels der Fugenverstellschraube (7) drehbar eingehängt ist, wobei die Fugenverstellschraube (7) zusammen mit Vorsprüngen (8) der Grundplatte (2) das Drehlager bildet, und daß am Scharnierarm (1) und/oder der Grundplatte (2) eine federnde oder federbeaufschlagte Haltekammer (3,13,15,22,26,27,30,37, 43) vorgesehen ist, die das um das Drehlager des Scharnierarmes (1) schwenkbare Scharnierarmende hält, indem sie bei einem Anschlagteil des korrespondierenden Scharnierteiles oder einer daran befestigten Halteklammer (3, 13, 27) einrastet, wobei die Halteklammer (13) mittels einer Klemmschraube (6), die der Tiefenverstellung des Scharnierarmes (1) dient, gehalten ist. (Fig. 1-18).
10. Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (13) zwei Stege (13', 13") aufweist, die parallel zu der Drehachse des Scharniers ausgerichtet sind, wovon einer in einer Nut (12) der Grundplatte (2) einrastet, während der andere einen Schlitz (14) od.dgl. aufweist, in den ein Steg (3") der zweiten Halteklammer (3) ragt, die in der Grundplatte (2) gehalten ist. (Fig. 1).
11. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Halteklammer (3) einen federnden, umgebogenen Doppelsteg (3') aufweist, mit dem sie klemmend in die Grundplatte (2) eingeschoben ist. (Fig. 1, 3, 4).
12. Scharnier nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelsteg (3') in der Grundplatte (2) an drei Flächen (2') anliegt, die im Querschnitt der Grundplatte (2) im Dreieck angeordnet sind. (Fig. 3).
13. Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmschraube (6) in an sich bekannter Weise durch einen nach hinten offenen Schlitz (11) im Scharnierarm (1) ragt. (Fig. 1
14. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitz (11) in einem aus dem Scharnierarm (1) ausgestanzten Lappen (10) befindet, der mit dem hinteren Ende des Scharnierarmes (1) verbunden ist und frei in den Scharnierarm (1) ragt. (Fig. 1).
15. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die am Scharnierarm (1) mittels der Klemmschraube (6) gehaltene Halteklammer (15) seitliche Haltebügel (18) aufweist, die in seitlichen Nuten (16) der Grundplatte (2) einrasten.
16. Scharnier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2) oberhalb der Nuten (16) zur Montagefläche (2"') divergierende Schrägflächen (17) aufweist.
17. Scharnier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (16) zur vorderen Stirnfläche oder schräg nach vorne zur Deckfläche (2") der Grundplatte (2) auslaufen und die Halteklammer (15) einen Anschlaglappen (20) aufweist, der an der hinteren Stirnfläche der Grundplatte (2) oder einem korrespondierenden Vorsprung federnd anliegt.
18. Scharnier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (15) einen federnden Steg (19) aufweist, der auf die Deckfläche (2") der Grundplatte (2) drückt.
19. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die am Scharnierarm (1) mittels der Klemmschraube (6) gehaltene Halteklammer (22) bei einem nach hinten auskragenden Vorsprung (23) der Grundplatte (2) einhakt.
20. Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (15, 22, 26, 30) oder eine der Halteklammern mit einem ausgestanzten Griffteil (23, 24, 28, 30) versehen ist.
21. Scharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (30, 37) einen Langschlitz (36) aufweist, durch den die Klemmschraube (6) ragt, die in einem Muttergewinde der Grundplatte (2) lagert. (Fig. 10, 11, 12).
22. Scharnier nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (37) zwei Schenkel (39) aufweist, die außen mit Noppen (40) versehen sind, die in Ausnehmungen (41) in den Seitenstegen des Scharnierarmes (1) einrasten.
23. Scharnier nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (43) ein von einer Feder (46) beaufschlagter Schieber ist, der in Führungen (44) der Grundplatte (2) geführt ist und ein Loch (48) aufweist, durch das ein am Scharnierarm (1) befestigter Zapfen (46) ragt, der eine seitliche Nut (47) aufweist, in der der Schieber mit seinem Lochrand einrastet.
24. Scharnier nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteklammer (22) auf der anderen Seite der Klemmschraube (6) in der Nut (12) der Grundplatte (2) einrastet.
25. Scharnier nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Grundplatte (2) eine Klinke drehbar gelagert ist, die einen Anschlag aufweist, an dem die Halteklammer (22) anliegt und mit dem die Halteklammer (22) vom Vorsprung (23) der Grundplatte (2) abdrückbar ist.
26. Scharnier mit einem Scharnierarm (1), der auf einer Grundplatte (2) lagert und Verstellmittel für die Tiefenund Fugenverstellung, beispielsweise Klemmund Stellschrauben (6, 7) aufweist, wobei der Scharnierarm (1) an zwei über die Länge der Grundplatte (2) versetzten Stellen mittelbar mit Haltevorsprüngen in korrespondierende Vorsprünge der Grundplatte (2) eingehängt ist, wobei die Haltevorsprünge an einer Stelle starr und an der anderen Stelle federnd ineinandergreifen, sodaß der Scharnierarm (1) mit den starren Vorsprüngen in die Grundplatte (2) einhängbar ist, die dermaßen bei einem Ende der Grundplatte ein Drehlager bilden, um das dieser drehbar ist und daß dessen freies Ende bei dem federnden Vorsprung der Grundplatte (2) einschnappt, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Vorsprung von einem in der Grundplatte (2) gelagerten, federbeaufschlagten Schieber (43) gebildet wird, der in Führungen (44) der Grundplatte (2) geführt ist und ein Loch (48) aufweist, durch das ein am Scharnierarm (1) befestigter Zapfen (46) ragt, der eine seitliche Nut (47) aufweist, in der der Schieber mit einem Lochrand einrastet, sodaß das freie Ende des Scharnierarmes (1) gegen Abheben von der Grundplatte (2) gesichert ist. (Fig. 13, 14).
27. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel (5) über einen Hebelarm (5') entgegen dem Federdruck drehbar und von der Grundplatte (2) lösbar ist.
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