LU100333B1 - Warenträger zur Verkaufspräsentation - Google Patents

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Andrea Knierriem-Törner
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Genius Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Warenträger, der zur Verkaufspräsentation von Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist, insbesondere Palettendisplay, mit einem Tragelement und mit einem Bodenelement, das Befestigungselemente zum Befestigen des Tragelements aufweist. Der Warenträger zeichnet sich dadurch aus, dass das Bodenelement wenigstens eine erste Reihe von mehreren ersten Befestigungselementen und wenigstens eine zweite Reihe von mehreren zweiten Befestigungselementen aufweist, wobei die erste Reihe und die zweite Reihe in unterschiedliche Richtungen verlaufen.

Description

Beschreibunq
Titel: Warenträger zur Verkaufspräsentation
Die Erfindung betrifft einen Warentröger, der zur Verkaufspräsentation von Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist, insbesondere Palettendisplay, mit einem Tragelement und mit einem Bodenelement, das Befestigungselemente zum Befestigen des Tragelements aufweist. US 5,205,421 offenbart ein Ausstellungsregal, das mehrere übereinander angeordnete Ablagen aufweist. Die Ablagen sind an zwei Säulen befestigt. Die zwei Säulen weisen mehrere Öffnungen auf, in denen die Ablagen in verschiedenen Höhen der jeweiligen Säule eingesteckt werden können. Die Säulen sind an einer Grundplatte befestigt und ragen senkrecht nach oben, wobei die Grundplatte für jede der beiden Säulen ausschließlich eine Befestigungsmöglichkeit aufweist. US 5,477,971 D3 offenbart ein Regalsystem mit einer Grundplatte und einer am Längsrand der Grundplatte senkrecht darauf stehenden Rückwand. Auf der Grundplatte an der Rückwand anliegend ist ein Regalgestell befestigt, in dem in verschiedenen Höhen entlang des Regalgestells Regale eingelegt werden können.
Warenträger in Form von sog. Palettendisplays werden, insbesondere häufig bereits vollständig mit Ware bestückt, an den Handel geliefert. Palettendisplays werden oftmals in Supermärkten Oder SB-Warenhäusern genutzt. Ein Palettendisplay kann aufstellbereit ausgeliefert werden und ermöglicht eine einfache Platzierung der Waren im Handel bei geringem Aufwand für das Handelspersonal.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Warenträger anzugeben, der besonders vielseitig verwendbar und bei Bedarf einfach umrüstbarist.
Die Aufgabe wird durch einen Warenträger gelost, der dadurch gekennzeichnet ist, dass das Bodenelement wenigstens eine erste Reihe von mehreren ersten Befestigungselementen und wenigstens eine zweite Reihe von mehreren zweiten Befestigungselementen aufweist, wobei die erste Reihe und die zweite Reihe in unterschiedliche Richtungen verlaufen.
Der erfindungsgemäße Warenträger hat den ganz besonderen Vorteil, dass ein oder gleichzeitig mehrere Tragelemente in unterschiedlichen Anordnungen und Ausrichtungen auf dem Bodenelement befestigt werden können, so dass der Warenträger vielseitig zur Präsentation ganz unterschiedlicher Waren eingerichtet werden kann. Insbesondere kann ein eingerichteter, erfindungsgemäßer Warenträger einfach für die Präsentation andersartiger Waren auf einfache Weise umgerüstet werden, wobei dem Benutzer eine Vielzahl von Möglichkeiten für die Befestigung eines oder mehrerer Tragelemente zur Verfügung stehen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist außer der ersten Reihe eine weitere erste Reihe mit mehreren ersten Befestigungselementen vorhanden, die parallel zu der ersten Reihe verlöuft. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft eine weitere zweite Reihe mit mehreren zweiten Befestigungselementen vorhanden ist, die parallel zu der zweiten Reihe verlöuft. Eine solche Ausführung des Warenträgers bietet besonders viele Möglichkeiten, ein Tragelement oder gleichzeitig mehrere Tragelemente in ganz unterschiedlichen Ausrichtungen an dem Bodenelement festlegen zu können. Hierbei ist es insbesondere ermöglicht, das Tragelement in einer zur ersten Reihe oder zur zweiten Reihe parallelen, vertikalen Ebene anzuordnen. Es ist jedoch vorteilhaft auch möglich, das Tragelement in einer vertikalen Ebene anzuordnen, die zwar senkrecht zum Bodenelement, jedoch weder zur ersten, noch zur zweiten Reihe parallel ist. Dies beispielsweise dadurch, dass ein Tragelement mit einem ersten
Befestigungselement und einem hierzu schrdg versetzten zweiten Befestigungselement an dem Bodenelement festgelegt wird, was weiter unten im Detail beschrieben ist.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die erste Reihe linear verläuft und/oder dass die zweite Reihe linear verläuft. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die erste Reihe parallel zu einer ersten, seitlichen Kante des Bodenelements verläuft und/oder wenn die zweite Reihe parallel zu einer zur ersten Kante senkrechten zweiten Kante des Bodenelements verläuft.
Ganz allgemein kann die erste Reihe vorteilhaft senkrecht zur zweiten Reihe angeordnet sein. Besonders vielseitig einsetzbar ist eine Ausführung, bei der wenigstens einige der ersten Befestigungselemente und/oder wenigstens einige der zweiten Befestigungselemente am Rand der Grundplatte Oder benachbart zum Rand der Grundplatte angeordnet sind.
Es ist durchaus auch möglich, dass die erste Reihe gekrümmt verläuft und/oder dass die zweite Reihe gekrümmt verläuft.
Bei einer besonders vielseitig verwendbaren Ausführung sind die erste Reihe und die zweite Reihe gemeinsam in derselben, insbesondere horizontalen, Grundebene angeordnet. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die erste Reihe und die zweite Reihe gemeinsam mit weiteren ersten und/oder zweiten Reihen von Befestigungselementen in derselben, insbesondere horizontalen, Grundebene angeordnet sind. Die Grundebene kann beispielsweise durch die Oberseite einer Grundplatte des Bodenelements definiert sein.
Ganz allgemein kann das Bodenelement vorteilhaft eine Grundplatte, insbesondere eine ebene Grundplatte, aufweisen. Die Grundplatte kann beispielsweise als Holzplatte, Verbundplatte oder Metallplatte, insbesondere als Stahlplatte, ausgebildet sein. Bei einer vorteilhaften Ausführung liegt die Grundplatte mit einer Unterseite unmittelbar auf einer Palette, insbesondere einer handelsüblichen Transportpalette, auf.
Ganz allgemein kann das Bodenelement vorteilhaft eine Palette aufweisen, die die Grundplatte trögt. Bei einer besonders robusten Ausführung weist die Grundplatte randseitige Abkantungen oder Rahmenelemente auf, die die Palette zumindest teilweise einfassen. Die Grundplatte kann mit derartigen, nach unten gerichteten Abkantungen oder Rahmenelementen eine Art Haube bilden, die von oben, insbesondere passgenau, auf eine Palette des Bodenelements gestülpt werden kann. Auf diese Weise ist vorteilhaft erreicht, dass sich die Grundplatte nicht relativ zur Palette verschieben kann.
Bei einer besonderen Ausführung weist die Grundplatte die erste Reihe von ersten Befestigungselementen und die zweite Reihe von zweiten Befestigungselementen auf. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Grundplatte wenigstens eine weitere Reihe von ersten oder zweiten Befestigungselementen aufweist. Bei einer solchen Ausführung kann ein Tragelement oder können gleichzeitig mehrere Tragelemente durch unmittelbare Befestigung an der Grundplatte an dem Bodenelement festgelegt sein.
Die ersten und/oder die zweiten Befestigungselemente können beispielsweise als Ausnehmungen oder als Durchbrüche, insbesondere als rechteckige Durchbrüche, in der Grundplatte ausgebildet sein. Es ist alternativ beispielsweise auch möglich, dass die Befestigungselemente als nach oben hervorstehende Dome und/oder Rastelemente ausgebildet sind.
Insbesondere ist es möglich, dass die ersten Befestigungselemente anders ausgebildet sind, als die zweiten Befestigungselemente, Oder dass Befestigungselemente unterschiedlicher Reihen unterschiedlich ausgebildet sind. Auf diese Weise kann beispielsweise eine bestimmte Ausrichtung eines zu befestigenden Tragelements ausgeschlossen Oder vorgegeben werden. Besonders vorteilhaft und vielseitig ist jedoch eine Ausführung, bei der alle Befestigungselemente gleich ausgebildet sind.
Wie bereits erwähnt, weist das Bodenelement bei einer besonders vorteilhaften Ausführung eine Palette, insbesondere eine handelsübliche Transportpalette, auf. Insbesondere kann die Palette als Europalette ausgeführt sein. Bei der Palette kann es sich insbesondere um eine Holzpalette, eine Kunststoffpalette oder eine Palette aus Wellpappe handeln. Die Palette hat vorzugsweise in ihrem unteren Bereich seitliche Aussparungen, die es Flurfördergeräten, wie Gabelstaplern oder Hubwagen, ermöglichen, mit ihren Zinken in die Palette zu fahren, um sie und damit dem gesamten Warenträger anzuheben und zu transportieren.
Das Tragelement des Warenträgers ist vorzugsweise dazu ausgebildet, senkrecht zu einer Grundebene des Bodenelements und/oder senkrecht zu einer Grundplatte des Bodenelements an dem Bodenelement festgelegt zu werden.
Zum Festlegen des Tragelements an dem Bodenelement kann das Tragelement wenigstens zwei Gegenbefestigungselemente aufweisen, von denen jedes dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einem ersten oder einem zweiten Befestigungselement zusammen zu wirken. Ein Gegenbefestigungselement kann beispielsweise als Vorsprung ausgebildet sein, der, insbesondere rastend und/oder formschlüssig, in ein als Ausnehmung oder Durchbruch ausgebildetes Befestigungselement eingeführt werden kann.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Tragelement dazu ausgebildet, unter gleichzeitiger Verwendung von zumindest zwei der ersten und/oder zweiten Befestigungselemente an dem Bodenelement festgelegt zu werden. Eine solche Ausführung erlaubt es, das Tragelement an unterschiedlichen Positionen und/oder in unterschiedlichen Ausrichtungen an dem Bodenelement festzulegen.
Beispielsweise ist es bei einer besonderen Ausführung möglich, das Tragelement mittels zumindest zwei ersten Befestigungselementen, insbesondere mittels ausschließlich zwei ersten Befestigungselementen, an dem Bodenelement festzulegen. Insbesondere kann der Warenträger vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass das Tragelement mittels zumindest zwei ersten Befestigungselementen unterschiedlicher erster Reihen, insbesondere mittels ausschließlich zwei Befestigungselementen unterschiedlicher erster Reihen, an dem Bodenelement festlegbar ist oder festgelegt ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Tragelement zusötzlich mittels zumindest zwei zweiten Befestigungselementen, insbesondere mittels ausschließlich zwei zweiten Befestigungselementen, an dem Bodenelement festgelegt werden kann. Insbesondere kann der Warenträger vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass das Tragelement zusötzlich mittels zumindest zwei zweiten Befestigungselementen unterschiedlicher zweiter Reihen, insbesondere mittels ausschließlich zwei Befestigungselementen unterschiedlicher zweiter Reihen, an dem Bodenelement festlegbar ist oder festgelegt ist.
Ganz besonders vorteilhaft ist eine Ausführung, bei der das Tragelement mittels eines ersten Befestigungselements und gleichzeitig mittels eines zweiten Befestigungselements an dem Bodenelement festlegbar ist oder festgelegt ist. Insbesondere eine solche Ausführung ermöglicht es, das Tragelement vertikal, aber in der Vertikalprojektion in einem von Null Grad und von 90 Grad verschiedenen Winkel zu den seitlichen Kanten des
Bodenelements ausgerichtet an dem Bodenelement festzulegen.
Das Tragelement kann beispielsweise eine Wand oder einen Rahmen oder eine Fachwerkstruktur aufweisen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung ist das Tragelement als Regalbodenträger ausgebildet. Beispielsweise kann das Tragelement als Regalwand oder als Regelrückwand oder als Regalzwischenwand oder als Rahmen für Regalböden ausgebildet sein.
Alternativ oder zusdtzlich kann das Tragelement als Trager für Einzelhaken zum Aufhängen von Waren an einer Aufhängeöse und/oder als Trager für Doppelhaken zum Aufhöngen von Waren an einer Aufhängeöse ausgebildet sein. Es ist alternativ oder zusdtzlich auch möglich, dass das Tragelement als Tröger für Kleiderhaken ausgebildet ist.
Vorzugsweise ist der Warenträger dazu ausgebildet und bestimmt derart aufgestellt zu werden, dass das Tragelement vertikal angeordnet ist oder ggf. die mehreren Tragelemente vertikal angeordnet sind.
Wie bereits erwöhnt, kann der Warenträger wenigstens ein weiteres Tragelement beinhalten, das zusammen oder im Austausch gegen das Tragelement an dem Bodenelement festlegbar ist. Die Möglichkeiten zur Präsentation von ganz unterschiedlichen Waren und zur Anpassung an unterschiedliche Präsentationsvoraussetzungen sind bei einer solchen Ausführung besonders groß. Das Tragelement und/oder das weitere Tragelement können wenigstens ein Verbindungselement aufweisen, das dazu ausgebildet ist, das Tragelement mit dem weiteren Tragelement zu verbinden, wenn sowohl das Tragelement, als auch das weitere Tragelement an dem Bodenelement festgelegt sind. Eine solche Ausführung ist besonders stabil.
Von besonderem Vorteil ist ganz allgemein ein Zusatztragelement tür einen erfindungsgemäßen Warentröger, das als weiteres Tragelement anstelle des Tragelements oder zusötzlich zu dem Tragelement an dem Bodenelement festlegbar ist. Das Zusatztragelement kann insbesondere wenigstens zwei Gegenbefestigungselemente aufweisen, von denen jedes dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einem ersten oder einem zweiten Befestigungselement zusammen zu wirken. Darüber hinaus kann das Zusatztragelement wenigstens ein Verbindungselement aufweisen, das dazu ausgebildet ist, das Zusatztragelement mit einem Tragelement zu verbinden, wenn sowohl das Tragelement, als auch das Zusatztragelement an dem Bodenelement festgelegt sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Bodenelements für einen erfindungsgemäßen Warentröger,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Warenträgers,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Warentrögers,
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Warentrögers,
Fig. 5 ein viertes Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Warentrögers, und
Fig. 6 ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warenträgers.
Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Bodenelements 1 für einen erfindungsgemäßen Warentröger. Das Bodenelement 1 weist eine erste Reihe 2 von mehreren ersten Befestigungselementen 3 ouf. Darüber hinaus weist das Bodenelement 1 eine zweite Reihe 4 von mehreren zweiten Befestigungselementen 5 auf.
Parallel zu der ersten Reihe 2 mit mehreren ersten Befestigungselementen 3 weist das Bodenelement 1 mehrere weitere erste Reihen 6 mit jeweils mehreren ersten Befestigungselementen 3 auf. Außerdem weist das Bodenelement 1 mehrere weitere zweite Reihen 7 mit jeweils mehreren zweiten Befestigungselementen 5 auf. Die weiteren zweiten Reihen 7 verlaufen parallel zu der zweiten Reihe 4.
Die erste Reihe 2 und die zweite Reine 4 sind senkrecht zueinander angeordnet. Außerdem sind die erste Reihe 2 und die zweite Reihe 4 gemeinsam mit den weiteren ersten Reihen 6 und den weiteren zweiten Reihen 7 gemeinsam in einer horizontalen Grundebene angeordnet.
Das Bodenelement 1 weist eine ebene Grundplatte 8 auf, wobei die Grundplatte 8 die erste Reihe 2 von ersten Befestigungselementen 3, die zweite Reihe 4 von zweiten Befestigungselementen 5 sowie die weiteren ersten Reihen 6 und die weiteren zweiten Reihen 7 aufweist.
Die ersten Befestigungselemente 3 und die zweiten Befestigungselemente 5 sind als rechteckige Durchbrüche in der Grundplatte 8 ausgebildet. Mittels der ersten Befestigungselemente 3 und/oder der zweiten Befestigungselemente 5 kann ein Tragelement 9, insbesondere senkrecht, an dem Bodenelement 1 befestigt werden. Hierzu kann das Tragelement 9 wenigstens zwei Gegenbefestigungselemente (nicht eingezeichnet) aufweisen, von denen jedes dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einem ersten oder einem zweiten Befestigungselement zusammenzuwirken, um eine Verbindung zwischen dem Bodenelement 1 und dem Tragelement 9 herzustellen.
Die ebene Grundplatte 8 weist an allen vier Umfangskanten nach unten gerichtete Abkantungen 10 auf. Die Abkantungen 10 tassen eine Palettell des Bodenelements 1, die insbesondere eine Holzpalette sein kann, seitlich ein und verhindern, dass sich die Grundplatte 8 relativ zu der Palette 11 verschieben kann. Die Grundplatte 8 mit ihren Abkantungen 10 bildet insoweit eine Art Haube, die von oben passgenau auf die Palette 11 gestülpt werden kann.
Das Bodenelement 1 kann alleine oder zusammen mit einem oder mehreren daran befestigten Tragelementen 9, beispielsweise mittels eines Gabelstaplers oder mittels eines Hubwagens, einfach angehoben und transportiert werden.
Figur 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warenträgers, der zur Verkaufspräsentation von (in der Figur nicht dargestellten) Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist. Der Warenträger weist ein Bodenelement 1 auf, das so ausgeführt ist, wie das in Figur 1 dargestellte Bodenelement 1.
An dem Bodenelement 1 ist ein Tragelement 9 befestigt, das als Regalbodenträger ausgebildet ist, und das mehrere Regalböden 14 trögt. Das Tragelement 9 weist an seiner unteren Stirnseite mehrere (nicht dargestellte) Gegenbefestigungselemente auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel mit mehreren ersten Befestigungselementen 3 einer der weiteren ersten Reihen 6 zusammenwirken, um das Tragelement 9 an dem Bodenelement 1 festzulegen. Die Gegenbefestigungselemente können beispielsweise als Passvorsprünge ausgebildet sein, von denen jeder formschlüssig in jeweils ein Befestigungselement 3 eingreift.
Figur 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warentrögers, der zur Verkaufsprösentation von (in der Figur nicht dargestellten) Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist. Der Warentröger weist ein Bodenelement 1 auf, das so ausgeführt ist, wie das in Figur 1 dargestellte Bodenelement 1.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Tragelement 9, das als Regalbodentröger ausgebildet ist und das (nicht dargestellte) Gegenbefestigungselemente aufweist, an einem Bodenelement 1, das so ausgeführt ist, wie das in Figur 1 dargestellte Bodenelement 1, befestigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Tragelement 9 unter Verwendung eines Befestigungselements 3 (gestichelt eingezeichnet) der ersten Reihe 2 und eines Befestigungselements 3 (gestrichelt eingezeichnet) einer weiteren ersten Reihe 6, nömlich der randseitig gegenüberliegenden weiteren Reihe 6, mittels befestigt. Das Tragelement 9 weist an seiner unteren Stirnseite mehrere (nicht dargestellte)
Gegenbefestigungselemente auf, die bei diesem Ausführungsbeispiel mit mehreren ersten Befestigungselementen 3 einer der weiteren ersten Reihen 6 zusammenwirken, um das Tragelement 9 an dem Bodenelement 1 festzulegen.
Figur 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warentrögers, der zur Verkaufsprösentation von (in der Figur nicht dargestellten) Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist. Der Warentröger weist ein Bodenelement 1 auf, das so ausgeführt ist, wie das in Figur 1 dargestellte Bodenelement 1.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Tragelement 9 als
Regalbodentröger ausgebildet, der mehrere Regalböden 14 trögt, und der mittels (nicht dargestellter) Gegenbefestigungselemente unter Verwendung von zweiten Befestigungselementen 5 (gestrichelt eingezeichnet) einer weiteren Reihe 7 von Befestigungselementen an dem Bodenelement 1 befestigt.
Figur 5 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warenträgers, der zur Verkaufspräsentation von (in der Figur nicht dargestellten) Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist. Der Warentröger weist ein Bodenelement 1 auf, das so ausgeführt ist, wie das in Figur 1 dargestellte Bodenelement 1.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind ein erstes Tragelement 12 und ein zweites Tragelement 13 vorhanden. Das erste Tragelement 12 ist mittels erster Befestigungselemente 3 einer weiteren ersten Reihe 6 an dem Bodenelement 1 festgelegt. Das zweite Tragelement 13 ist mittels eines ersten Befestigungselements (gestrichelt eingezeichnet) der ersten Reihe 2 und eines weiteren ersten Befestigungselements 3 der randseitig gegenüberliegenden weiteren ersten Reihe 6 an dem Bodenelement 1 festgelegt. Das erste Tragelement 12 und das zweite Tragelement 13 tragen zusammen mehrere Regalböden 14. Darüber hinaus trögt das zweite Tragelement 13 auf der den Regalböden 14 abgewandten Seite weitere Regalböden 15.
Figur 6 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Warentrögers, der zur Verkaufsprösentation von (in der Figur nicht dargestellten) Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist. Der in Figur 6 gezeigte Warentröger ist öhnlich aufgebaut, wie der in Figur 2 dargestellte Warentröger.
Das Tragelement 9 trögt bei diesem Ausführungsbeispiel auf einer Seite Regalböden 14 und auf der anderen Seite in zwei oberen Reihen jeweils
Doppelhaken 16 zum Aufhöngen von Waren, die eine Aufhängeöse, beispielsweise in einer Warenverpackung, aufweisen. Darüber hinaus frägf der Warenträger 9 in einer unteren Reihe Einzelhaken 17 ebenfalls zum Aufhöngen von Waren an einer Aufhängeöse.
Bezuqszeichenliste: 1 Bodenelement 2 erste Reihe von ersten Befestigungselementen 3 3 erste Befestigungselemente 4 zweite Reihe 4 von zweiten Befestigungselementen 5 5 zweite Befestigungselemente 6 weitere erste Reihe von ersten Befestigungselementen 3 7 weitere zweite Reihe von zweiten Befestigungselementen 5 8 Grundplatte 9 Tragelement 10 Abkantung 11 Palette 12 Erstes Tragelement 13 Zweites Tragelement 14 Regalboden 15 Weiterer Regalboden 16 Doppelhaken 17 Einzelhaken

Claims (22)

1. Warenträger, der zur Verkaufspräsentation von Waren im Handel ausgebildet und bestimmt ist, insbesondere Palettendisplay, mit einem Tragelement (9) und mit einem Bodenelement (1), das Befestigungselemente zum Befestigen des Tragelements (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (1) wenigstens eine erste Reihe von mehreren ersten Befestigungselementen (3) und wenigstens eine zweite Reihe von mehreren zweiten Befestigungselementen aufweist, wobei die erste Reihe und die zweite Reihe in unterschiedliche Richtungen verlaufen.
2. Warenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass a. eine weitere erste Reihe mit mehreren ersten Befesiigungselemenlen (3) vorhanden ist, die parallel zu der ersten Reihe verläuft, und/oder dass b. eine weitere zweite Reihe mit mehreren zweiten Befestigungselementen (5) vorhcinden ist, die parallel zu der zweiten Reihe verläuft.
3. Warenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reihe linear verlöuft und/oder dass die zweite Reihe linear verlöuft.
4. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reihe senkrecht zur zweiten Reihe angeordnet ist.
5. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Reihe und die zweite Reihe gemeinsam in derselben, insbesondere horizontalen, Grundebene angeordnet sind, und/oder dass die erste Reihe und die zweite Reihe gemeinsam mit weiteren Reihen von Befestigungselementen in derselben, insbesondere horizontalen, Grundebene angeordnet sind.
6. Warenträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) dazu ausgebildet ist, senkrecht zu der Grundebene cin dem Bodenelement (1) festgelegt zu werden.
7. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (1) eine Grundplatte (8), insbesondere eine ebene Grundplatte (8), aufweist.
8. Warenträger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass a. die Grundplatte (8) die erste Reihe von ersten Befestigungselementen (2) und die zweite Reihe von zweiten Befestigungselementen (4) aufweist, und/oder dass b. die Grundplatte (8) wenigstens eine weitere Reihe von Befestigungselementen aufweist.
9. Warenträger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass einige der ersten Befestigungselemente (3) und/oder einige der zweiten Befestigungselemente am Rand der Grundplatte (8) oder benachbart zum Rand der Grundplatte (8) angeordnet sind.
10. Warenträger nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenelement (1) eine Paletle (11) aufweist, die die Grundplatte (8) trägt.
11. Warentröger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (8) randseitige Abkantungen (10) und/oder Rahmenelemente aufweist, die die Palette (11) zumindest teilweise einfassen.
12. Warenträger nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und/oder die zweiten Befestigungselemente (3, 5) als Ausnehmungen oder als Durchbrüche, insbesondere als rechteckige Durchbrüche, in der Grundplatte 88) ausgebildet sind.
13. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) wenigstens zwei Gegenbefestigungselemente aufweist, von denen jedes dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einem ersien oder einem zweiten Befestigungselement (3, 5) zusammen zu wirken.
14. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) dazu ausgebildet ist, unter gleichzeitiger Verwendung von zumindest zwei der ersten und/oder zweiten Befestigungselemente (3, 5) an dem Bodenelement (1) festgelegt zu werden.
15. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass a. das Tragelement (9) gleichzeitig mittels zumindest zwei ersten Befestigungselementen (3) cin dem Bodenelement (1) festlegbar ist, und/oder dass b. das Tragelement (9) gleichzeitig mittels zumindest zwei ersten Befestigungselementen (3) unterschiedlicher erster Reihen an dem Bodenelement (1) festlegbar ist, und/oder dass c. das Tragelement (9) gleichzeitig mittels zumindest zwei zweiten Befestigungselementen (5) an dem Bodenelement (1) festlegbar ist, und/oder dass d. das Tragelement (9) gleichzeitig mittels zumindest zwei zweiten Befestigungselementen (5) unterschiedlicher zweiter Reihen an dem Bodenelement (1) festlegbar ist, und/oder dass e. das Tragelement (9) mittels eines ersten Befestigungselements (3) und gleichzeitig mittels eines zweiten Befestigungselements (5) απ dem Bodenelement (1) festlegbar ist.
16. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) als Regalbodenträger ausgebildet ist und/oder dass das Tragelement (9) als Träger für Einzelhaken (17) zum Aufhängen von Waren απ einer Aufhängeöse ausgebildet ist und/oder dass das Tragelement (9) als Träger für Doppelhaken (16) zum Aufhängen von Waren an einer Aufhängeöse ausgebildet ist.
17. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) eine Wand oder einen Rahmen oder eine Fachwerkstruktur aufweist.
18. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) als Regalwand oder als Regelrückwand oder als Regalzwischenwand oder als Rahmen für Regalböden ausgebildet ist.
19. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenträger dazu ausgebildet und bestimml ist, derart aufgestellt zu werden, dass das Tragelement (9) vertikal angeordnet ist.
20. Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch wenigstens ein weiteres Tragelement (9), das zusammen oder im Austausch gegen das Tragelement (9 cin dem Bodenelement (1) festlegbar ist.
21. Zusatztragelement für einen Warenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 20, der anstelle des Tragelements (9) oder zusätzlich zu dem Tragelement (9) an dem Bodenelement (1) festlegbar ist.
22. Zusalztragelemenl nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatztragelement wenigstens zwei Gegenbefestigungselemente aufweist, von denen jedes dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einem ersten oder einem zweiten Befestigungselement (3, 5) zusammen zu wirken.
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