LU100967B1 - Vorrichtung zur Vermeidung von Schimmelbildung an einem Sitz- oder Liegemöbel - Google Patents

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) zur Vermeidung von Schimmelbildung an einem Sitz- oder Liegemöbel (3; 3a; 3b; 3c), insbesondere an einer Matratze (4; 4a; 4b; 4c) eines Bettes, einem Lattenrost (21) oder in einem Bettkasten (23), die eine Belüftungseinrichtung umfasst, die zur Bewegung eines Gases aus einem ersten Raum (2; 2a; 2b; 2c), in dem sich das Sitz- oder Liegemöbel befindet, in mindestens einen weiteren Raum (9; 9a; 9b; 23, 9d), der von einem Abschnitt (20, 22; 20c, 22c) des Sitz- oder Liegemöbels (4; 4a; 4b; 4c; 21; 23) begrenzt ist, eingerichtet ist. Zweckmäßigerweise weist die Belüftungseinrichtung mindestens einen Gasaustrittskanal (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) auf, durch den hindurch das Gas in den mindestens einen weiteren Raum (9; 9a; 9b; 23; 9d) strömen kann. Vorteilhaft kann ein insbesondere Frischluft aufweisendes Gas gezielt an feuchte oder schlecht belüftete Stellen des weiteren Raumes geführt werden, um beispielsweise einen Luftaustausch zu verbessern oder eine Trocknung zu bewirken und Schimmelbildung damit zu verhindern.

Description

PL LU100967
YY #ANM-PATENT Beschreibung: Schreinerei Bauer GmbH, 66822 Lebach (Deutschland) „Vorrichtung zur Vermeidung von Schimmelbildung an einem Sitz- oder Liegemöbel“ _ I Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung von Schimmelbildung an einem Sitz- oder Liegemöbel, insbesondere an einer Matratze eines Bettes, einem Lattenrost oder in einem Bettkasten, die eine Belüftungseinrichtung umfasst, die zur Bewegung eines Gases aus einem ersten Raum, in dem sich das Sitz- oder Liegemöbel befindet, in mindestens | einen weiteren Raum, der von einem Abschnitt des Sitz- oder Liegemôbels begrenzt ist, eingerichtet ist.
Schimmel bildet sich üblicherweise an schlecht belüfteten sowie über längere Zeit feuchten Stellen an Sitz- oder Liegemöbeln. Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Schimmelbildung beispielsweise durch Einsprühen des Möbels mit für Menschen schädlichen Chemikalien verhindert werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine Vermeidung von Schimmelbildung ohne Einsatz von Chemikalien ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Belüftungseinrichtung mindestens einen Gasaustrittskanal aufweist, durch den hindurch das Gas in den mindestens einen weiteren Raum strömen kann.
Vorteilhaft kann ein insbesondere Frischluft aufweisendes Gas gezielt an feuchte oder schlecht belüftete Stellen des weiteren Raumes geführt werden, um beispielsweise einen Luftaustausch zu verbessern oder eine Trocknung zu bewirken und Schimmelbildung damit zu verhindern. Für Schimmelbildung anfällig ist beispielsweise der Raum in einem geschlossenen Bettkasten oder unter einem Bett, der unter anderem von einem Lattenrost sowie einer Unterseite einer Matratze begrenzt wird. Insbesondere im Sommer, wenn eine das Bett benutzende Person nachts schwitzt, steigt die Luftfeuchtigkeit in einem Schlafraum an. Feuchte Luft staut sich unter dem Bett, da dieser Bereich wegen seiner durch die Matratze und ein Bettgestell abgeschirmten Lage trotz guter Schlafraumlüftung häufig nur unzureichend belüftet werden kann. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in Seite 1/7unzureichend belüftbaren Räumen, beispielsweise unter Möbeln wie Betten, Sofas oder Sesseln eine Belüftung sowie gegebenenfalls eine Trocknung bewirkt und Schimmelbildung vorteilhaft vermieden werden.
Zweckmäßigerweise ist mindestens ein Gaseintrittskanal vorgesehen, durch den das Gas aus dem ersten Raum in die Vorrichtung einströmen kann, und der zu dem mindestens einen Gasaustrittskanal senkrecht, parallel oder schräg angeordnet ist. Der Gaseintrittskanal und der Gasaustrittskanal sind fluidisch miteinander verbunden. Vorteilhaft kann eine Ausströmrichtung des Gases in den mindestens einen weiteren Raum durch Anordnung der Kanäle zueinander festgelegt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass das Gas in dem weiteren Raum homogen verteilt werden kann und das vor Schimmelbildung zu schützende Sitz- oder Liegemöbel, das eine Matratze oder ein Sitzpolster umfassen kann, ausreichend angeströmt wird, um einen Gasaustausch, eine Luftzirkulation und/oder eine Trocknung zu ermöglichen und/oder eine Ausbildung einer feuchten Stelle zu vermeiden. Denkbar ist, dass mehrere Gaseintrittskanäle, die parallel oder schräg zueinander angeordnet sind, vorgesehen sind. Vorteilhaft kann ein größerer Volumenstrom beim Einströmen in die Vorrichtung aus dem ersten Raum und folglich beim Ausströmen in den weiteren Raum erreicht werden. In einer Ausgestaltung der Erfindung weist der mindestens eine Gasaustrittskanal eine schlitzförmige Gasaustrittsöffnung auf. Das Gas kann entlang des gesamten Schlitzes austreten und dadurch besonders gut in dem weiteren Raum verteilt werden und beispiels- weise eine Unterseite einer Matratze eines Bettes großflächig anströmen. Vorteilhaft ist eine besonders gute Belüftung des weiteren Raumes oder eine besonders gute Trocknung des Sitz- oder Liegemöbels möglich. In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist in dem mindestens einen Gasaustrittskanal oder im Bereich einer Austrittsöffnung des mindestens einen Gasaustrittskanals ein Mittel zur Veränderung einer Ausströmrichtung des Gases vorgesehen, das vorzugsweise verstellbare, parallel zueinander angeordnete Lenklamellen umfasst. Vorteilhaft kann eine Ausströmrichtung insbesondere manuell verändert werden, um beispielsweise ausströmendes Gas gezielt auf eine bestimmte Stelle des Sitz- oder Liegemöbels zu lenken. Denkbar ist auch, dass das Mittel zur Veränderung einer Ausströmrichtung einen Antrieb, vorzugsweise einen elektrischen Antrieb, umfasst, durch den die Lenklamellen in eine bestimmte Position bewegt werden können, oder der für eine periodische Schwenkbewegung der Lamellen eingerichtet ist. Dadurch kann das Gas in dem weiteren Raum noch besser verteilt und eine an bestimmten Stellen besonders gute Belüftung bewirkt werden.
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Zweckmäßigerweise sind mehrere Gasaustrittskänale vorgesehen, die vorzugsweise parallel oder gewinkelt zueinander angeordnet sind und die vorzugsweise untere Abschnitte auf- weisen, die zur bewegbaren, insbesondere verschwenkbaren Verbindung mit mindestens einem Gaseintrittskanal vorgesehen sind.
Die Gasaustrittskanäle könnten beispielsweise als bewegbare, insbesondere zylinderförmige Abzweigungselemente vorgesehen sein, die fluidisch mit dem mindestens einen Gaseintrittskanal verbunden sind.
Durch gezielte Ausrichtung der Abzweigungselemente ist eine Gasverteilung in dem weiteren Raum einstellbar.
In einer Ausgestaltung der Erfindung sind mehrere Gaseintrittskanäle vorgesehen, die koaxial, parallel, senkrecht oder schräg zueinander angeordnet sind, wobei in mindestens einem der Gaseintrittskanäle ein Mittel zum Ansaugen des Gases aus dem ersten Raum vorgesehen ist, vorzugsweise ein Lüfterrad.
Das Ansaugmittel kann beispielsweise elektrisch | betrieben sein und eine Steuereinrichtung zur Einstellung einer Drehzahl eines Lüfterrades eingerichtet sein.
Vorteilhaft ist ein Volumenstrom des aus dem ersten Raum angesaugten Gases einstellbar.
Soll eine große Menge Gas in kurzer Zeit einstrémen, könnte das Lüfterrad mit einer höheren Drehzahl betrieben werden.
Ist beispielsweise nachts ein leiser Betrieb erforderlich, könnte eine niedrige Drehzahl eingestellt werden.
Obwohl denkbar ist, dass ein Endabschnitt eines Gaseintrittskanals in dem weiteren, von einem Abschnitt des Sitz- oder Liegemöbels begrenzten Raum angeordnet ist oder mit einer Grenzfläche der beiden Räume bündig abschließt, ragt der Endabschnitt in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in den ersten Raum hinein.
Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die beiden Räume nicht voneinander abgetrennt sind, beispielsweise wenn aus einem Schlafzimmer Luft angesaugt wird und unter einem Sitz- oder Liegemöbel verteilt werden soll.
Außerdem ist sichergestellt, dass überwiegend Gas aus dem ersten Raum entnommen wird und in den weiteren Raum geführt wird, so dass eine Zirkulation entsteht.
In einer Ausgestaltung der Erfindung weist die Belüftungseinrichtung ein Mittel zur Einstellung einer Temperatur des Gases und/oder ein Mittel zur Trocknung des Gases auf.
Dieses Mittel kann beispielsweise eine Heizung und/oder eine Gastrocknungseinrichtung umfassen, die insbesondere in den Gaseintritts- und/oder Gasaustrittskanal eingebracht sein kann.
Vorteilhaft kann eine Trocknung einer feuchten Stelle in dem weiteren Raum verbessert werden.
Zweckmäßigerweise ist eine Zeitschalteinheit vorgesehen, die vorzugsweise zur Aktivierung der Belüftungseinrichtung eingerichtet ist.
Vorteilhaft kann eine Benutzung der Vorrichtung zeitunabhängig erfolgen.
Beispielsweise kann eine Belüftung einer Unterseite einer Matratze tagsüber stattfinden, wenn ein Bett nicht benutzt wird.
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In einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Vorrichtung bewegbar, insbesondere fahrbar, und vorzugsweise zur Anordnung unter einem Bett vorgesehen, und/oder in einen Bettkasten eingebracht.
Vorteilhaft wird ein mobiler Einsatz möglich.
Eine einzige Vorrichtung kann beispielsweise zur Belüftung von mehreren Betten benutzt werden.
Zweckmäßigerweise ist die Vorrichtung teleskopartig ausgebildet.
Dazu kann ein Gehäuse, das mindestens einen Gaseintritts- sowie mindestens einen Gasaustrittskanal umfasst, zumindest zweiteilig ausgebildet sein, wobei die mindestens zwei Teile insbesondere in einer horizontalen Richtung relativ zueinander bewegbar sind.
Vorteilhaft kann die Vorrichtung mit unterschiedlich breiten und langen Sitz- oder Liegemöbeln benutzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und der beigefügten, sich auf die Ausführungsbeispiele beziehenden Zeichnungen, näher erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 eine erste schematische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 3 eine in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 4 eine besondere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Seitenansicht, Fig. 5 Details einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht.
Eine in Fig. 1 in einer schematischen Draufsicht gezeigte erfindungsgemäße Vorrichtung (1) befindet sich in einem Schlafzimmer (2) unter einem Bett (3), auf dem sich eine Matratze (4) mit Kissen (5) und einer Decke (6) befindet.
Die Vorrichtung (1) weist zwei schlitzförmige Gasaustrittskänale (7, 8) auf, die parallel zueinander angeordnet sind und die zur Verteilung von Luft in einem Bereich (9) unter dem Bett, der von einer Unterseite der Matratze (4) sowie einem Bettgestell begrenzt ist, vorgesehen ist.
Durch Gaseintrittsöffnungen (10, 11) eines zylinderförmigen, sich zwischen den beiden Gaseintrittsöffnungen (10, 11) erstreckenden Gaseintrittskanals (12), dessen Endabschnitte (13, 14) über die Breite des Bettes (3) in das Schlafzimmer (2) vorstehen, kann Luft aus dem Schlafzimmer (2) angesaugt und in dem Raum (9) unter dem Bett (3) verteilt werden.
Der Gaseintrittskanal (12) ist senkrecht zu den beiden Gasaustrittskanälen (7, 8) angeordnet.
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Obwohl in diesem Ausführungsbeispiel zwei Gaseintrittsöffnungen (10, 11) sowie zwei parallele Gasaustrittskanäle (7, 8) vorgesehen sind, ist denkbar, dass mehrere Gaseintrittsöffnungen (10, 11) und/oder mehrere Gasaustrittskanäle (7, 8) vorgesehen sein können.
Es wird nun auf Fig. 2 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in Fig. 1 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buchstabe a beigefügt ist.
Eine in Fig. 2 gezeigte Vorrichtung (1a) unterscheidet sich von derjenigen in Fig. 1 gezeigten | dadurch, dass ein Gaseintrittskanal (12a) rechtwinklig ausgebildet ist und schlitzférmige Gasaustrittskanäle (7a, 8a) rechtwinklig zueinander und senkrecht zu dem Gaseintrittskanal (12a) angeordnet sind.
Eine in Fig. 2 gezeigte, erfindungsgemäße Vorrichtung (1a) ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn ein Bett (3a) in einer Ecke eines Schlafzimmers (2a) steht. | Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in Fig. 1 und 2 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buchstabe b beigefügt ist.
Eine in Fig. 3 in einer Seitenansicht schematisch gezeigte Vorrichtung (1b), die unter einem Bett (3b) steht, weist ein Gehäuse (15) sowie daran befestigte arretierbare Räder (16) auf, durch die die Vorrichtung (1b) fahrbar ist und an verschiedenen Postionen unter dem Bett (3b) aufgestellt werden kann.
Ferner ist ein elektrisch betriebener Lüfterrad (17) gezeigt, der in einem Endabschnitt (13b) eines Gaseintrittskanals (12b) angeordnet ist, und dessen Drehzahl mittels einer in Fig. 3 nicht gezeigten Steuereineinrichtung steuerbar ist, so dass insbesondere Frischluft mit einem bestimmten Volumenstrom aus einem Zimmer (2b) angesaugt werden kann.
Durch Austrittsöffnungen (18) von Austrittskanälen (7b, 8b, 19) kann die Luft in einen Bereich (9b) unter dem Bett (2) eingebracht werden und insbesondere einen aus einzelnen Latten (20) gebildeten Lattenrost (21) sowie eine Unterseite (22) einer Matratze (4b) anströmen.
Vorteilhaft wird eine Zirkulation von Luft bewirkt, insbesondere unter dem Bett (3b), so dass ein Stau von feuchter Luft vermieden wird.
Ferner können feuchte Stellen durch ein gezieltes Anstrômen getrocknet werden.
Vorteilhaft kann sich weder an der Matratze (4b) noch an den Latten (20) Schimmel bilden.
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Es wird nun auf Fig. 4 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in Fig. 1 bis 3 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buchstabe c beigefügt ist.
Ein in Fig. 4 in einer Seitenansicht gezeigtes Bett (3c) weist einen geschlossenen, hohlen Bettkasten (23) auf, der von einer Unterseite (22c) einer Matratze (4c), Innenwänden des Bettkastens (23) sowie einem Boden (24), auf dem das Bett (3c) steht, begrenzt wird.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung (1c) ist ortsfest in den Bettkasten (23) eingebracht und durch einen Befestigungskragen (25) mit einer Außenseite (26) des Bettkastens (23) verbunden, insbesondere verschraubt.
Ein Endabschnitt (13c) eines geraden Gaseintrittskanals (12c) steht über eine Außenseite (26) des Bettes (3c) vor.
Denkbar ist jedoch, dass sowohl der Befestigungskragen (25) als auch der Endabschnitt (13c) bündig mit einer Außenseite des Bettkasten (23) abschließen.
Dadurch wird eine Verletzungsgefahr für einen Benutzer des Bettes (3c) verringert.
Obwohl der Gaseintrittskanal (12c) in diesem Ausführungsbeispiel lediglich eine einzige Gaseintrittsöffnung aufweist, kann ein Gaseintrittskanal (12c) mit zwei Gaseintrittsöffnungen versehen und insbesondere symmetrisch ausgebildet sein.
Dieser könnte sich zwischen gegenüberliegenden Seiten des Bettkastens (23) erstrecken und zwei Endabschnitte sowie zwei Befestigungskragen aufweisen, die auf gegenüberliegenden Seiten des Bettkastens (23) angeordnet sind.
Denkbar ist, dass ein Gaseintrittskanal (12c) gewinkelt ausgebildet ist und in einer Position vergleichbar mit der in Fig. 2 in den Bettkasten (23) eingebracht ist.
Es wird nun auf Fig. 5 Bezug genommen, wo gleiche oder gleichwirkende Teile mit derselben Bezugszahl wie in Fig. 1 bis 4 bezeichnet sind und der betreffenden Bezugszahl jeweils der Buchstabe d beigefügt ist.
Eine im Fig. 5a in einer geschnittenen Seitenansicht gezeigte Vorrichtung (1d) umfasst einen zylinderförmigen, geraden Gaseintrittskanal (12d) mit einem konstanten Querschnitt, der in einen Gasaustrittskanal (19d) einmündet.
Der Gausaustrittskanal (19d) weist einen schlitzförmigen Querschnitt auf.
Ferner ist an einem oberen Ende (26) des Kanals auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes jeweils eine Lenklamelle (27) verschwenkbar angebracht.
Durch deren Verschwenken kann ein die Gasaustrittskanäle verlassender Luftstrom gezielt gelenkt werden.
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Es versteht sich, dass die Lenklamellen (27) manuell verschwenkt werden können oder durch einen in Fig. 5a nicht gezeigten Antrieb.
Eine im Fig. 5b in einer geschnittenen Seitenansicht gezeigte Vorrichtung (1d) unterscheidet sich von derjenigen in Fig. 5a gezeigten dadurch, dass verschwenkbare Gasaustrittskanäle (28) vorgesehen sind.
Dazu ist ein unterer, im Wesentlichen kugelförmiger Abschnitt (29) des Gasaustrittskanal (28) in der Art eines Kugelgelenks in einer Ausnehmung (30) in einer Seitenwand des Gaseintrittskanals (12d) gelagert.
Dadurch können die Gasaustrittskanäle | (28) ausgerichtet werden, so dass ausstrémende Luft gezielt an bestimmte Stellen gelenkt werden kann.
Denkbar ist ferner, dass die Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) auch zur Belüftung anderer Möbel, insbesondere von Sesseln, Sofas oder Schränken benutzt wird.
Es versteht sich, dass Endabschnitte (13, 14; 13a, 14a; 13b, 14b; 13c,14c; 13d ,14d) bündig mit einem Bettgestell abschließen oder innerhalb des Raumes (9; 9a; 9b; 9c) angeordnet sein können.
Ferner ist denkbar, dass ein Gaseintrittskanal (12; 12a; 12b; 12c) einen konstanten oder sich in Richtung eines Gasstroms verjüngenden Durchmesser aufweist.
Außerdem ist denkbar, dass die Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) teleskopartig ausgebildet ist.
Dadurch ist eine einzige Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) für unterschiedlich breite und/oder lange Sitz- oder Liegemöbel nutzbar.
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Claims (11)

Patentansprüche: LU100967
1. Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) zur Vermeidung von Schimmelbildung an einem Sitz- oder Liegemöbel (3; 3a; 3b; 3c), insbesondere an einer Matratze (4; 4a; 4b; 4c) eines Bettes, einem Lattenrost (21) oder in einem Bettkasten (23), die eine Belüftungseinrichtung umfasst, die zur Bewegung eines Gases aus einem ersten Raum (2; 2a; 2b; 2c), in dem sich das Sitz- oder Liegemöbel befindet, in mindestens einen weiteren Raum (9; 9a; 9b; 23, 9d), der von einem Abschnitt (20, 22; 20c, 22c) des Sitz- oder Liegemöbels (4; 4a; 4b; 4c; 21; 23) begrenzt ist, eingerichtet ist, | dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung mindestens einen Gasaustrittskanal (7, 8; 7a, 8a; 7b, | 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) aufweist, durch den hindurch das Gas in den mindestens einen weiteren Raum (9; 9a; 9b; 23; 9d) strömen kann. |
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gaseintrittskanal (12; 12a; 12b; 12c; 12d) vorgesehen ist, durch den das Gas aus dem ersten Raum (2; 2a; 2b; 2c) in die Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) einstrômen kann, und der zu dem mindestens einen Gasaustrittskanal (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) senkrecht, parallel oder schräg angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Gasaustrittskanal (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d) eine schlitzférmige Gasaustrittsdffnung (19d) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem mindestens einen Gasaustrittskanal (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) oder im Bereich einer Gasaustrittsöffnung des mindestens einen Gasaustrittskanals (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) ein Mittel zur Veränderung einer Ausströmrichtung des Gases vorgesehen ist, das vorzugsweise verstellbare, parallel zueinander angeordnete Lenklamellen (27) umfasst.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gasaustrittskänale (7, 8; 7a, 8a; 7b, 8b, 19; 7c, 8c, 19c; 19d, 28) vorgesehen sind, die vorzugsweise parallel oder gewinkelt zueinander angeordnet sind und die vorzugsweise untere Abschnitte (29) aufweisen, die zur bewegbaren,
insbesondere verschwenkbaren Verbindung mit mindestens einem Gaseintrittskanal LU100967 (12; 12a; 12b; 12c; 12d) vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Gaseintrittskanäle (12; 12a; 12b; 12c; 12d) vorgesehen sind, die koaxial, parallel, senkrecht oder schräg zueinander angeordnet sind, wobei in mindestens einem der Gaseintrittskanäle (12; 12a; 12b; 12c; 12d) ein Mittel (17; 17c; 17d) zum Ansaugen des Gases aus dem ersten Raum (2; 2a; 2b; 2c) vorgesehen ist, vorzugsweise ein Lüfterrad.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endabschnitt (13, 14; 13a, 14a; 13b; 13c; 13d,14d) eines Gaseintrittskanals (12; 12a; 12b; 12c; 12d) in den ersten Raum (2; 2a; 2b; 2c) hineinragt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungseinrichtung ein Mittel zur Einstellung einer Temperatur des Gases und/oder ein Mittel zur Trocknung des Gases aufweist, oder dass eine Zeitschalteinheit vorgesehen ist, die insbesondere zur Aktivierung der Belüftungseinrichtung eingerichtet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1d) bewegbar, insbesondere fahrbar ist, und vorzugsweise zur Anordnung unter einem Bett (3; 3a; 3b; 3c) vorgesehen ist, und/oder dass die Vorrichtung (1c) in einen Bettkasten (23) eingebracht ist.
10. Vorrichtung nach einem der Anspriiche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1d) oder Teile davon teleskopartig ausgebildet ist.
11. Sitz- oder Liegemôbel, insbesondere Bett, das eine Vorrichtung (1; 1a; 1b; 1c; 1d) zur Vermeidung von Schimmelbildung nach einem der Anspriiche 1 bis 10 aufweist.
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