LU103062B1 - Vorrichtung zur Rundlaufmessung für eine Innenverzahnung eines Bauteils, insbesondere einer Welle, sowie Verfahren zur Reinigung eines Bauteils, insbesondere einer Innenverzahnung des Bauteils - Google Patents

Vorrichtung zur Rundlaufmessung für eine Innenverzahnung eines Bauteils, insbesondere einer Welle, sowie Verfahren zur Reinigung eines Bauteils, insbesondere einer Innenverzahnung des Bauteils Download PDF

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LU103062B1
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Gernot Voß
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Thyssenkrupp Ag
Thyssenkrupp Dynamic Components Gmbh
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Abstract

Vorrichtung (1) zur Rundlaufmessung einer Innenverzahnung (22) eines Bauteils (20), insbesondere einer Welle, wobei die Vorrichtung (1) zumindest ein Ermittlungssegment (2) zum Ermitteln einer Rundlaufabweichung umfassend eine Spindeleinheit (4) umfassend eine Abgriffsspindel (5) mit einem an einem ersten Ende der Abgriffsspindel (5) angeordneten Lehrenzahnrad (13) zum Abgreifen des Rundlaufs der Innenverzahnung (22) des Bauteils (2) , und eine Abgabespindel (6) zur Übertragung des abgegriffenen Rundlaufs von der Abgriffsspindel (5) auf eine Messeinheit (15), wobei die Abgabespindel (6) mittelbar oder unmittelbar an einem zweiten Ende der Abgriffsspindel (5), welches dem ersten Ende der Abgriffsspindel (5) gegenüberliegt, angeordnet ist, sowie eine Spindelhalterung (7) zumindest zum Halten und Positionieren der Abgriffsspindel (5) oder der Abgabespindel (6) , vorteilhaft der Spindeleinheit (4), ein Verstellelement (14) zumindest zum Positionieren wenigstens des mit der Abgriffsspindel (5) verbundenen Lehrenzahnrades (13), und die Messeinheit (15) zum Vergleichen des abgegriffenen Rundlaufs mit Referenzwerten, wobei die Abgriffsspindel (5) eine Spindeleinheitenlängsachse (30) aufweist, wobei das Lehrenzahnrad (13) eine Bohrung zur Aufnahme auf der Abgriffsspindel (5) umfasst, wobei die Vorrichtung mit einer Druckluftreinigungseinrichtung ausgestattet ist, sowie Verfahren zur Reinigung eines Bauteils mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.

Description

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Vorrichtung zur Rundlaufmessung für eine Innenverzahnung eines Bauteils, insbesondere einer Welle, sowie Verfahren zur Reinigung eines Bauteils, insbesondere einer
Innenverzahnung des Bauteils
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Rundlaufmessung für eine Innenverzahnung eines Bauteils, insbesondere einer Welle, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein
Verfahren zur Reinigung eines Bauteils, insbesondere einer Innenverzahnung des Bauteils mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
Eine Vorrichtung der vorgenannten Art ist beispielsweise aus der DE 10 2017 215 285 A1 bekannt geworden.
Die vorgenannte Vorrichtung zur Rundlaufmessaufbau besteht im Wesentlichen aus einer hochgenauen Abgriffsspindel mit einem Lehrenzahnrad, welche auf einer Wippe angebracht sind.
Das Gelenk der Wippe wird durch ein Federgelenk gebildet, welches sehr steif ist und nahezu nur
Bewegungen in der gewünschten Ebene zulässt. Auch eine Lagerung der Wippe über eine präzise gelagerte Drehachse ist denkbar. Die Messkraft für die Messung wird durch das Federgelenk, eine
Feder, oder einen Pneumatikzylinder aufgebracht. Am anderen Ende der Wippe befindet sich ein
Pneumatikzylinder und ein Messgeber. Der Pneumatikzylinder soll das axiale Einführen des
Lehrenzahnrad ermöglichen. Der Zylinder wird angesteuert und die Wippe wird ausgelenkt. Die
Kraft des Pneumatikzylinders ist etwas größer als die Kraft des Federgelenkes und somit wird die
Abgriffsspindel mit dem Lehrenzahnrad abgehoben. Anschließend wird die gesamte Einheit in die
Bohrung mit der Innenverzahnung eingeführt. Jetzt wird der Zylinder entlüftet und bedingt durch die Kraft des Federgelenks, rastet das Lehrenzahnrad in die Verzahnung ein. Nach einer vollständigen Drehung des Bauteils ist es nun möglich, einen Rundlauffehler über die Messwerte des Messgebers zu ermitteln. Die messtechnischen Bezüge für die Rundlaufmessung müssen entsprechend mechanisch durch Rollenprismen oder elektronisch durch Messgeber gebildet werden. zo Bei einer Messung mit einer vorgenannten Messvorrichtung kann es, bedingt durch
Verschmutzungen, immer wieder zu sog. „Pseudoausschuss“ kommen. Diese Verschmutzungen stammen größtenteils aus dem (vorgelagerten) Verzahnungsprozess und werden durch einen nachgeschalteten Reinigungsprozess nicht vollständig entfernt. Hierbei handelt es sich meist um feinen Materialabrieb, welcher sich auf den Zahnflanken ablagert und das Messergebnis für den 3 Verzahnungsrundlauf negativ beeinflusst.
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Bei der bisherigen Verfahrensweise wird nach dem Verzahnungsprozess, insbesondere einer
Verzahnung durch spanloses Umformen, bei dem ein Profilstempel durch das Werkstück/Welle gedrückt wird, eine Kühlschmierstoffemulsion und Luft mittels einer Lanze unter Druck in der
Verzahnung zu Reinigung eingesprüht und im Anschluss die Rundlaufmessung als separater
Prozess durchgeführt. Dieser Verfahrensweise bleibt eine Restunsicherheit hinsichtlich etwaiger
Material und/oder Schmutzrückstände. Ganz feiner Metallabrieb lässt sich mit dem herkömmlichen
Verfahren nicht zu 100% beseitigen. Es treten Probleme durch «Pseudoausschuss» bei der anschließenden Rundlaufmessung auf.
Durch eigene Untersuchungen am Bauteil, beispielsweise Rotorwellen, welche nach der
Schleifbearbeitung und 100% Messung als Ausschuss deklariert wurden, wurde festgestellt, dass sich bei diesen Wellen Restschmutzpartikel in der Verzahnung befanden. Diese
Restschmutzpartikel beeinflussen das Messergebnis negativ bzw. verfälschten dieses. Nach der
Reinigung der Innenverzahnung mittels Druckluft war bei einer Vielzahl, der zuvor als „Ausschuss“ deklarierten Bauteil bspw. Rotorwellen, die Rundlaufabweichung der Verzahnung innerhalb der zulässigen Toleranz.
Hier setzt die vorliegende Erfindung an, und macht es sich zur Aufgabe eine verbesserte
Vorrichtung zur Rundlaufmessung vorzuschlagen, insbesondere eine Vorrichtung zur
Rundlaufmessung bereitzustellen, welche dazu geeignet ist „Pseudoausschuss“ zu reduzieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dadurch, dass die Vorrichtung zur
Rundlaufmessung mit einer Druckluftreinigungseinrichtung ausgestattet ist, können die oben skizzierten Probleme gelöst, zumindest aber gemindert werden. Insbesondere kann der ,Pseudoausschuss“ reduziert werden. Die Druckluftreinigungseinrichtung ist vorzugsweise integraler Bestandteil der Vorrichtung. zo Der Pseudoausschuss in der Schleifbearbeitung sollte so deutlich reduziert werden und eine manuelle Nacharbeit der Wellen mit Druckluft entfallt, wodurch der Produktionsprozess effizienter wird und die Ausschusskosten und somit die Stückkosten reduziert werden können.
Insbesondere durch Bohrungen, welche im Kopf- und oder im Fusskreis des Lehrzahnrades eingebracht sind, lassen sich die Zahnflanken der zu messenden Innenverzahnung eines Bauteils,
221360P00LU 3 LU103062 insbesondere einer Welle mittelbar, insbesondere durch Umlenkung, Ablenkung des Luftstromes und/oder Düsenströmung, über das Lehrenzahnrad mittels Druckluft reinigen. Die Versorgung mit
Druckluft erfolgt vorzugsweise über eine zumindest abschnittsweise hohl ausgestaltete
Spindeleinheit auf welcher das Lehrenzahnrad angeordnet ist. Die Spindeleinheit kann beispielsweise eine Abgriffsspindel sowie eine Abgabespindel umfassen. Die Versorgung mit
Druckluft kann über die Spindeleinheit erfolgen, insbesondere von außen direkt in die
Abgriffsspindel oder von außen in Abgabespindel dann durch die Abgriffsspindel. Es kann insbesondere vorgehen sein, dass die Druckluft axial oder radial in die Spindeleinheit eingeleitet werden kann.
Hierzu wird in der Spindeleinheit, insbesondere in der Abgriffsspindel, ein Luftführungskanal und ein Luftauslasskanal eingebacht. Dadurch wird insbesondere eine Luftzuführung durch die
Abgriffsspindel in das Lehrenzahnrad ermöglicht, so dass mehrere oder nur einzelne
Zahnsegmente mit Druckluft beaufschlagt werden können. Der Luftführungskanal ist vorzugsweise als zentrische Durchgangsbohrung in der Abgriffsspindel ausgestaltet.
Der Luftaustritt und der Luftführungskanal sind vorzugsweise so ausgestaltet, dass die
Verwendung von geôlter Druckluft ermöglicht wird, dadurch kann gleichzeitig auch eine
Schmierung des Lehrenzahnrades erfolgen.
Bei vorteilhafter konstruktiver Auslegung der Luftführung, insbesondere hinsichtlich des
Luftaustritt und/oder Luftführungskanal, ist auch eine Verbesserung der Wiederholbarkeit der
Rundlaufmessung zu erwarten, da sich ein Luftlager zwischen Abgriffsspindel und Lehrenzahnrad bildet. Idealerweise sollte die geôlte Druckluft verwendet werden, um eine Schmierung des 2 Lehrenzahnrades auf dem Wellenzapfen zu ermöglichen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Erfindung ergeben sich insbesondere aus den Merkmalen der Unteransprüche. Die Gegenstände bzw. Merkmale der verschiedenen
Ansprüche können grundsätzlich beliebig miteinander kombiniert werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abgriffsspindel mit einem Zapfen zur drehbaren oder festen Aufnahme des Lehrenzahnrads ausgestattet ist und/oder die Abgriffsspindel zur drehbaren oder festen Aufnahme des Lehrenzahnrads eingerichtet ist. Der Zapfen bildet im Falle der drehbaren Aufnahme des Lehrenzahnrads einen 3 Lagersitz für das Lehrenzahnrad aus. Vorzugsweise bildet sich zwischen der Bohrung des
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Lehrenzahnrads und dem Zapfen eine Gleitlagerung aus. Im Falle der festen Verbindung zwischen
Abgriffsspindel und Lehrenzahnrad wird eine feste Verbindung zwischen Zapfen und
Lehrenzahnrad ausgebildet. Das Lehrenzahnrad kann auch unmittelbar auf der Abgriffsspindel, drehbar oder fest, angebracht sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Druckluftreinigungseinrichtung eine Luftführung in der Vorrichtung, insbesondere in der
Abgriffsspindel, der Abgabespindel und/oder dem Lehrenzahnrad, umfasst. Die Luftführung dient grundsätzlich dem Transport der Druckluft bzw. geölten Druckluft an die zu reinigende Stelle. Die
Luftführung bildet somit einen integralen Bestandteil der Vorrichtung, insbesondere der
Abgriffsspindel bzw. der Abgriffsspindel und Abgabespindel. Die Luftführung erstreckt sich insbesondere „durch“ die Spindel in das Lehrenzahnrad, d.h. insbesondere durch die
Abgriffsspindel, Abnahmespindel und/oder Lehrenzahnrad.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere deren Luftführung, mindestens einen in der
Abgriffsspindel angeordneten Luftführungskanal, in der Abgriffsspindel angeordneten
Luftauslasskanal, in dem Lehrenzahnrad angeordneten Luftaustrittskanal und/oder in dem
Lehrenzahnrad angeordneten Luftaustritt umfasst. Die Luftführung kann verschiedene
Komponenten umfassen, die in jeweils einzelne Komponenten der Vorrichtung, wie beispielsweise die Abgriffsspindel und/oder das Lehrenzahnrad integriert sind.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Luftführungskanäle innerhalb der Abgriffsspindel vorgesehen sind, und/oder der
Luftführungskanal bzw. die Luftführungskanäle gerade oder schräg in Bezug auf die
Spindeleinheitenlängsachse ausgerichtet ist bzw. sind, und/oder der Luftführungskanal bzw. die
Luftführungskanäle mit konstantem Querschnitt über die Länge, konisch oder mit Stufen ausgestattet ist bzw. sind. Über die Ausgestaltung des Luftführungskanals bzw. der
Luftführungskanäle lässt sich das Strömungsverhalten des durchströmenden Mediums zo beeinflussen. In diesem Fall können beispielsweise Düseneffekte erzielt werden. Auch kann die
Druckluft auf mehrere Luftführungskanäle aufgeteilt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Luftauslasskanäle in der Abgriffsspindel, insbesondere in dem Zapfen der
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Abgriffsspindel, vorgesehen sind, und/oder der Luftauslasskanal bzw. die Luftauslasskanäle radial oder schräg in Bezug auf die Spindeleinheitenlängsachse ausgerichtet ist bzw. sind.
Hierdurch können insbesondere optimierte Strömungsverhältnisse zur Übergabeposition zum 5 Lehrenzahnrad erreicht werden. Auch kann ein Kanal für die FuBkreisversorgung bzw. ein Kanal für die Kopfkreisversorgung vorgesehen sein. Ferner kann eine selektive Versorgung mit Druckluft bereitgestellt werden, insbesondere, wenn in der Spindeleinheit mehr als ein Luftführungskanal eingebracht wurde. Dadurch lässt sich eine Fuß- und/oder Kopfkreisversorgung mit unterschiedlichem Drücken beaufschlagen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine umlaufende oder zumindest teilumlaufende Nut in dem Zapfen vorgesehen ist, wobei der bzw. die
Luftauslasskanäle in der Nut münden. Die Nut kann der besseren Druckluftverteilung an die jeweiligen Luftaustrittskanäle des Lehrenzahnrads dienen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass
Luftaustrittskanäle in dem Lehrenzahnrad angeordnet sind, wobei sich die Luftaustrittskanäle von der Bohrung in Richtung der Zahnköpfe, Zahnflanken und/oder Zahnfüße des Lehrenzahnrads erstrecken. Die Luftaustrittskanäle transportieren die Druckluft in Richtung der bevorzugten Stellen der Verzahnung des Lehrenzahnrads weiter. Je nachdem, an welchen Komponenten der
Verzahnung des Lehrenzahnrads der Luftaustritt vorgesehen sein soll.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Luftaustritte endseitig der Luftaustrittskanäle in den Zahnköpfen, Zahnflanken und/oder Zahnfüßen des Lehrenzahnrads angeordnet sind. Hierdurch kann die Druckluft an diejenigen Bereiche der
Innenverzahnung des Bauteils geleitet werden, welches durch den vorausgegangenen
Bearbeitungsprozess einen hohen Verschmutzungsgrad aufweisen bzw. an denen die
Verschmutzung die eigentliche Messung wesentlich beeinflussen würde. Dies kann je nach Art der vorausgegangenen Bearbeitung durchaus unterschiedlich sein.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere die Luftführung, insbesondere das Lehrenzahnrad, so ausgestaltet ist, dass nur die Zahnlücken des Lehrenzahnrads mit Druckluft beaufschlagt werden, welche kurz vor Berührung und/oder auch in Berührung mit der zu messenden 3 Innenverzahnung stehen. Durch diese Maßnahme ergeben sich besonders gute
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Reinigungsergebnisse. Konstruktiv kann diese Maßnahme im Wesentlichen durch entsprechende
Ausrichtung des Luftauslasskanals im Hinblick auf die zu erwartende Position der Berührung bzw. kurz vor der Berührung mit der zu messenden Innenverzahnung erreicht werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Luftaustritte am Lehrenzahnrad als kreisrunde Luftaustritte, ellipsenförmige Luftaustritte, insbesondere sich verengende Luftaustritte, oder rechteckige Luftaustritte ausgestaltet sind. Auch durch diese Maßnahmen kann Einfluss auf das Anströmverhalten auf die zu reinigenden Bereich genommen werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das
Lehrenzahnrad eine umlaufende oder zumindest teilumlaufende Nut im Fügebereich zum Zapfen umfasst. Hierdurch kann eine bessere Druckluftverteilung erreicht werden.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein vorteilhaftes Verfahren zur
Reinigung einer Innenverzahnung mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Rundlaufmessung vorzuschlagen.
Erfindungsgemäß umfasst das hierzu vorgeschlagene Verfahren den Verfahrensschritt des
Reinigens, insbesondere des Ausblasens, der Innenverzahnung mittels der
Druckluftreinigungseinrichtung. Es wird deutlich, dass die Reinigung nahezu zeitgleich mit der
Messung einhergehen kann. Es kann also mindestens der Verfahrensschritt einer Reinigung außerhalb der eigentlichen Messvorrichtung entfallen. Die eigentliche Reinigung, welche der
Messung vorgelagert ist, sollte aber dennoch erhalten bleiben. Durch die integrierte
Druckluftreinigungseinrichtung können jedoch verbliebene Partikel entfernt und dadurch der
Pseudoausschuss minimiert werden. Es ist ersichtlich, dass hierdurch eine Zeit- und
Kostenersparnis, sowie die Vermeidung von Messfehlern einhergeht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorgeschlagenen Erfindung ergeben sich insbesondere zo aus den Merkmalen der Unteransprüche. Die Gegenstände bzw. Merkmale der verschiedenen
Ansprüche können grundsätzlich beliebig miteinander kombiniert werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Reinigung des
Bauteils, insbesondere der Innenverzahnung der Welle, während der Vermessung, insbesondere ss direkt nach dem Verzahnungsprozess, erfolgt. Wie oben bereit skizziert ergeben sich hierdurch
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Zeit- und Kostenersparnis. Auch Fehler können vermieden werden, da das zu vermessende Bauteil nach der Reinigung auf der Vorrichtung verbleibt und unmittelbar vermessen werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die
Reinigung mittels Druckluft oder geölter Druckluft erfolgt, insbesondere, dass die Innenverzahnung mittels Druckluft oder geölter Druckluft ausgeblasen wird. Verschmutzungen lassen sich per
Druckluft reinigen bzw. wegblasen. Mit geölter Druckluft können zudem Oberflächen mit
Schmierstoff benetzt und entsprechend geschmiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
Fig. 1 in einer seitlichen Schnittdarstellung eine Ausführungsform einer beispielhaften
Vorrichtung zur Rundlaufmessung gemäß dem Stand der Technik mit einem in
Ruheposition befindlichen Lehrenzahnrad;
Fig. 2 in einer perspektivischen Ansicht die in der Fig. 1 gezeigte Ausführungsform einer
Vorrichtung;
Fig. 3 in einer seitlichen Schnittdarstellung die in den Figuren1 und 2 gezeigte
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit einem in
Einfahrposition befindlichen Lehrenzahnrad;
Fig. 4 in einer perspektivischen Ansicht die in der Fig. 3 gezeigte Ausführungsform einer
Vorrichtung;
Fig. 5 in einer seitlichen Schnittdarstellung die in den Figuren1 bis 4 gezeigte
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit einem in
Eingriffsposition befindlichen Lehrenzahnrad;
Fig. 6 in einer seitlichen Schnittdarstellung die in den Figuren1 bis 5 gezeigte
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit einem in
Einfahrposition befindlichen Lehrenzahnrad;
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Fig. 7 in einer seitlichen Schnittdarstellung die in den Figuren1 bis 6 gezeigte
Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit einem in
Eingriffsposition befindlichen Lehrenzahnrad;
Fig. 8 eine Ausführungsform einer Abgriffsspindel, einem Lehrenzahnrad und einer
Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Rundlaufmessung;
Fig. 9-17 weitere Ausführungsformen einer Abgriffsspindel, einem Lehrenzahnrad und einer
Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Rundlaufmessung;
Fig. 18 (a-c) eine Ausführungsform eines Lehrenzahnrades für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Rundlaufmessung in verschiedenen Ansichten;
Fig. 19 (a-c) eine weitere Ausführungsform eines Lehrenzahnrades für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Rundlaufmessung in verschiedenen Ansichten;
Fig. 20 (a-c) eine weitere Ausführungsform eines Lehrenzahnrades für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Rundlaufmessung in verschiedenen Ansichten;
Fig. 21 (a-c) eine weitere Ausführungsform eines Lehrenzahnrades für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Rundlaufmessung in verschiedenen Ansichten;
Fig. 22 eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung in einer seitlichen geschnittenen Ansicht;
Fig. 22a ein Schnitt durch eine Ausführungsform einer Abgriffsspindel einer Vorrichtung zur
Rundlaufmessung;
Fig. 22b ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform einer Abgriffsspindel einer
Vorrichtung zur Rundlaufmessung;
Fig. 23 eine weitere Ausführungsform eines Lehrenzahnrades für eine erfindungsgemäße
Vorrichtung zur Rundlaufmessung;
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Fig. 24 eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Rundlaufmessung in einer seitlichen geschnittenen Ansicht.
Folgende Bezugszeichen werden in den Abbildungen verwendet: 1 Vorrichtung 2 Ermittlungssegment 3 Bauteilaufnahmesegment 4 Spindeleinheit 5 Abgriffsspindel 6 Abgabespindel 6.1 Lagerabschnitt 7 Spindelhalterung 8 Spindelhalterungsauflage 9 Spindelhalterungsfuß
Blechschnitte 10.1 erster Blechschnitt 10.2 zweiter Blechschnitt 11 Tragstange 11.1 erste Tragstange 11.2 zweite Tragstange 12 Schlitten 13 Lehrenzahnrad 14 Verstellelement
Messeinheit 16 Haltetisch 17 Lagerelement 18 Drehpunkt 19 Drehachse
Bauteil 21 Ausnehmung 22 Innenverzahnung
Spindeleinheitenlängsachse 31 Bauteillängsachse
221360P00LU 10 LU103062 32 Drehachse Lehrenzahnrad 332 horizontalen Mittelline (Symmetrieachse) Lehrenzahnrad 101 Luftführungskanal 102 Luftauslasskanal 103 Luftaustrittskanal 104 Luftaustritt 104a Luftaustritt (an der Spindel) 105 Zapfen 106 Aufnahmebereich für das Lehrenzahnrad 107 Drucklufteinspeisung bzw. Einspeisung für geölte Druckluft 108 umlaufende Nut Abgriffsspindel 109 umlaufende Nut Lehrenzahnrad 111 Nut 131 Bohrung (des Lehrenzahnrads) 101a erster Abschnitt 101b zweiter Abschnitt 101c dritter Abschnitt
A1 erster Querschnitt
A2 zweiter Querschnitt
A3 dritter Querschnitt
Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit einem Verfahren beschrieben sind selbstverständlich auch im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung und umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann. Außerdem kann ein ggf. beschriebenes erfindungsgemäßes Verfahren mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung durchgeführt werden.
Die hierin verwendete Terminologie dient nur zum Zweck des Beschreibens bestimmter zo Ausführungsformen und soll die Offenbarung nicht beschränken. Wie hierin verwendet, sollen die
Singularformen „ein/eine" und ,der/die/das” auch die Pluralformen enthalten, sofern der Kontext dies nicht anderweitig klar erkennen lässt. Es wird zudem klar sein, dass die Ausdrücke „weist auf” und/oder ,aufweisend", wenn in dieser Beschreibung verwendet, das Vorhandensein der
221360P00LU 11 LU103062 genannten Merkmale, ganzen Zahlen, Schritte, Operationen, Elemente und/oder Bauteile spezifizieren, aber nicht das Vorhandensein oder den Zusatz von einem/einer oder mehreren anderen Merkmalen, ganzen Zahlen, Schritten, Operationen, Elementen, Bauteilen und/oder
Gruppen derselben ausschließen. Wie hierin verwendet, enthält der Ausdruck „und/oder" jedes beliebige und alle Kombinationen von einem oder mehreren der assoziierten, aufgelisteten
Elemente.
In den Figurenl bis 7 ist eine beispielhafte Ausführungsform einer Vorrichtung 1 zur
Rundlaufmessung einer Innenverzahnung 22 eines Bauteils 20, wie einer hier gezeigten Welle, dargestellt. Es handelt sich bei der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten und beschriebenen Vorrichtung 1 zur Rundlaufmessung einer Innenverzahnung 22 eines Bauteils 20 um eine Vorrichtung gemäß dem Stand der Technik, insbesondere gemäß der DE 10 2017 215 285 Al.
Die Vorrichtung 1 umfasst ein Ermittlungssegment 2 sowie ein Bauteilaufnahmesegment 3. Das
Ermittlungssegment 2 weist eine Spindeleinheit 4 auf, welche eine Abgriffsspindel 5 sowie eine
Abgabespindel 6 umfasst. Die Abgriffsspindel 5 ist drehbar um die Spindeleinheitenlängsachse 30 in der Spindelhalterung 7, insbesondere in der Spindelhalterungsauflage 8 angeordnet bzw. aufgenommen. Hierfür ist es denkbar, dass die Spindelhalterungsauflage 8 ein Lagerelement, wie ein Gleitlager ein Wälzlager oder eine Lünette umfasst (hier nicht gezeigt). Es ist jedoch auch
Möglich, dass die Abgriffsspindel 5 zumindest abschnittsweise, wie in den Figuren1, 3, 5, 6 und 7 sichtbar, drehbar in der Abgabespindel 6 angeordnet ist. Demnach bildet die Abgabespindel 6 einen Lagerabschnitt 6.1 zur Lagerung der drehbaren Abgabespindel 5 aus. Die
Spindelhalterungsauflage 8 ist vorteilhaft in geometrischer Gestalt eines Quaders ausgebildet, kann jedoch auch eine zylindrische Gestalt aufweisen. Relevant für die Spindelhalterungsauflage 8 ist zumindest die Ausgestaltung von entweder einer Durchgangsbohrung oder einer oder mehreren Ausnehmungen oder Vertiefungen, mittels welcher eine Anordnung der Spindeln, insbesondere der Abgriffsspindel 5 und der Abgabespindel 6 ermöglicht wird. Vorteilhaft ist in einem Abschnitt einer derartigen Bohrung, insbesondere der Durchgangsbohrung oder durchgängigen Ausnehmung oder in einer der Ausnehmungen das Lagerelement zur Lagerung zo der rotierbaren Abgriffsspindel 5 angeordnet. Die Abgabespindel 6 ist vorteilhaft verdrehsteif mit der Spindelhalterungsauflage 8 verbunden. Vorteilhaft ist die Abgabespindel 6 in die
Spindelhalterungsauflage 8, insbesondere in eine entsprechend dafür vorgesehene Ausnehmung eingeklemmt oder eingepresst oder in andere kraftschlüssiger, formschlüssiger oder stoffschlüssiger Weise mit der Spindelhalterungsauflage 8 verbunden. An einem distalen Ende 3 Oder einem axialen Ende der Abgriffsspindel 5 ist ein Lehrenzahnrad 13 angeordnet. Das
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Lehrenzahnrad 13 kann auch als Referenzzahnrad angesprochen werden. Dieses axiale Ende liegt dem axialen Ende der Abgriffsspindel 5 gegenüber, mit welchen diese mit der
Spindelhalterungsauflage 8 verbunden ist. Vorteilhaft wurde das Lehrenzahnrad 13 auf die
Abgriffsspindel 5 aufgepresst. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Lehrenzahnrad 13 mit der
Abgriffsspindel 5 in anderer formschlüssiger, kraftschlüssiger oder gar stoffschlüssiger Weise verbunden ist. Bei einem aufgepressten Lehrenzahnrad bildet sich dann aber kein Luftlager mehr zwischen Lagerapfen und Lehrenzahnrad. Die Spindelhalterungsauflage 8 ist mit dem
SpindelhalterungsfuB 9 der Spindelhalterung 7 verbunden. Der SpindelhalterungsfuB 9 weist beispielsweise sich kreuzende Blechschnitte 10, insbesondere zwei sich kreuzende Blechschnitte 10.1 und 10.2 oder in zwei Ebenen jeweils angeordnete sich kreuzende Tragstangen 11, insbesondere zwei sich kreuzende Tragstangen 11.1 und 11.2 auf. Der SpindelhalterungsfuB 9 kann auch als parallelogrammartig angeordnete Blechschnitte bzw. Tragstangen ausgestaltet sein. Bei der Verwendung von zwei sich kreuzenden Blechschnitten 10 erstreckt sich einer der
Blechschnitte 10, beispielsweise der erste Blechschnitt 10.1 durch eine hier nicht dargestellte
Öffnung des anderen, insbesondere zweiten Blechschnittes 10.2. Vorteilhaft ist wenigstens einer der Blechschnitte 10, besonders vorteilhaft der erste Blechschnitt 10.1 und vorteilhaft auch beide
Blechschnitte 10 elastisch federnde Blechschnitte 10, welche beispielsweise aus einem Federstahl hergestellt sind. Die Blechschnitte 10 erstrecken sich jeweils in einer Ebene, die sich zum einen orthogonal zur Spindeleinheitenlängsachse 30 und zum anderen in vertikaler Richtung auffachert.
Die Blechschnitte 10 selbst verlaufen in dieser Ebene in einem definierten Winkel schräg vertikal.
Bei der Ausgestaltung von Tragstangen 11 als Spindelhalterungsfuß 9, anstelle einer
Blechschnittkonstruktion 10, wie beispielhaft schematisch in der Fig. 1 angedeutet, sind in jeder
Ebene, von insgesamt mindestens zwei Ebenen, wobei hier nur eine der Ebenen sichtbar ist, zwei
Tragstangen 11.1 bzw. 11.2 angeordnet. Die Tragstangen 11.1 und 11.2 pro Ebene kreuzen sich in einem Kupplungspunkt bzw. Drehpunkt 18. Die Tragstangen 10 erstrecken sich in einem definierten Winkel schräg vertikal zwischen der Spindelhalterungsauflage 8 und einem
Bodenelement, wie beispielsweise einem in den Figuren1 bis 7 gezeigten Schlitten 12. Vorteilhaft weist wenigstens eine der Tragstangen 11 pro Ebene, besonders vorteilhaft die erste Tragstange zo 11.1 oder auch beide Tragstangen 11.1 und 11.2 ein Federgelenk auf, um eine elastische Biegung bzw. Deformierung der Tragstangen 11 und folglich eine Auslenkung der Spindeleinheit 4 um eine sich im Wesentlichen kontinuierlich bei der Bewegung der Vorrichtung 1 anpassenden Drehachse 19 zu ermöglichen. Die Lagerung in Drehpunkt 18 lässt sich auch als Wippenlager bzw. Lagerung auf zwei einzelnen Feder beaufschlagten Kugeln beschreiben. Hierdurch kann insbesondere eine gewisse Spielfreiheit gewährleistet werden. Auch ist es denkbar, dass im Drehpunkt 18 ein Gelenk
221360P00LU 13 LU103062 ausgebildet ist, um welches zumindest ein oberer V-förmig ausgebildeter Teil der Tragstangen 11 gedreht bzw. gekippt werden kann. Hierfür ist auch ein unterer Teil der Tragstangen 11 als umgekehrtes V ausgebildet, sodass sich die beiden Tragstangenabschnitte in dem Drehpunkt 18 treffen. In dieser Ausgestaltung ist es denkbar, dass die Drehachse 19 als starre, das bedeutet unbewegliche Drehachse ausgebildet ist. Es kann eine hochgenaue spielfreie Lagerung der
Drehachse ermöglicht werden.
Aufgrund einer Verschiebung des Schlittens 12 entlang der Spindeleinheitenlängsachse 30 wird auch die gesamte Spindelhalterung 7 verschoben. Diese Verschiebung ermöglicht eine Justierung
Oder Einstellung der gewünschten bzw. erforderlichen Drehachse 19 (wie in Fig. 1 gezeigt) der
Spindeleinheit 4 bei deren Auslenkung. Auch kann durch das Verfahren des Schlittens 12 vorteilhaft der Ausschlag bzw. die Auslenkung der Abgabespindel 6 eingestellt bzw. justiert werden. Der Schlitten 12 läuft vorteilhaft in hier nicht gezeigten Linearschienen, welche sich ebenfalls entlang der Spindeleinheitenlängsachse 30 erstrecken.
Des Weiteren weist das Ermittlungssegment 2 ein Verstellelement 14 sowie eine Messeinheit 15 auf, die jeweils mit der Abgabespindel 6 wirkverbunden sind. Das Verstellelement 14 ist beispielsweise ein Zylinder, wie ein pneumatischer Druckzylinder, oder ein elektrischer Aktuator, wie beispielsweise ein Kurbeltrieb, Schneckenspindel bzw. belasteter Schneckentrieb, und dient dazu eine Auslenkung der Spindeleinheit 4 und folglich des mit dieser Spindeleinheit 4 verbundenen Lehrenzahnrades 13 aus einer Ruheposition, wie in den Figuren 1 und 2 oder 6 gezeigt, in eine Einfahrposition, wie in den Figuren 3 und 4 gezeigt, und von einer Einfahrposition in eine Eingriffsposition, wie in den Figuren 5 und 7 gezeigt, zu bewegen. Die Messeinheit 15 ist beispielsweise ein Messtaster, welcher die ausgehend von dem Lehrenzahnrad 13 über die
Abgriffsspindel 5 an die Abgabespindel 6 übertragenen Auslenkungen bei der Messung des
Rundlaufes der Innenverzahnung 22 des Bauteils 20 detektiert. Es ist denkbar, dass die
Messeinheit 15 und das Verstellelement 14, wie in den Figuren 1 bis 7 gezeigt auf einem Haltetisch 16 angeordnet sind. Der Haltetisch 16 ist vorzugsweise in Richtung der Spindellängsachse 30 verschiebbar. Besonders vorteilhaft ist der Haltetisch 16 in mehr als einem Freiheitsgrad zo bewegbar, sondern kann auch zusätzlich in horizontaler Richtung, orthogonal zur
Spindeleinheitenlängsachse und/oder vertikal verfahren und/oder gekippt, insbesondere nach vorn gekippt und/oder seitlich verkippt werden. Es ist denkbar, dass der Schlitten 12 auf dem
Haltetisch 16 angeordnet ist und vorteilhaft auf diesem in Spindeleinheitenlängsrichtung 30 verfahrbar ist.
221360P00LU 14 LU103062
Die Vorrichtung 1 weist gemäß der Figuren 1 bis 7 auch ein Bauteilaufnahmesegment 3 auf, welches dazu dient das Bauteil 20 aufzunehmen und in einer definierten Position zu halten, vorteilhaft dieses um dessen Bauteillängsachse 31 zu drehen. Das Bauteilaufnahmesegment 3 weist wenigstens ein Lagerelement 17, vorteilhaft zwei in Richtung der Bauteillängsachse 31 betrachtet beabstandet zueinander ausgebildete Lagerelemente 17 auf, um eine hinreichend prozesssichere Lagerung des Bauteils 20 zu ermöglichen.
Wie in den Figuren 1 und 2 sowie 6 gezeigt, befindet sich die Spindeleinheit 4 und demnach das
Lehrenzahnrad 13 in einer Ruheposition. In dieser Position ist die Spindeleinheit 4 nicht ausgelenkt und das Lehrenzahnrad 13 befindet sich nicht in Eingriff mit der zu messenden Innenverzahnung 22 des Bauteils 20. In der Figuren 3 und 4 hingegen wurde durch eine Betätigung des
Verstellelementes 14, das bedeutet durch eine Aktivierung oder Deaktivierung des
Verstellelementes 14 (je nachdem welches Werkzeug als Verstellelement gewählt wird), die
Spindeleinheit 4 ausgelenkt, das bedeutet um eine vorzugsweise nicht starre Drehachse 19, wie
In Fig. 1 schematisch gezeigt, bewegt bzw. geschwenkt. Hierdurch wird das Lehrenzahnrad 13 im
Wesentlichen in vertikaler Richtung nach oben bewegt, insbesondere angehoben. Nachdem eine
Auslenkung der Spindeleinheit 4 erfolgt ist, wird vorteilhaft der Haltetisch 16 aktiviert um eine
Bewegung entlang der Spindeleinheitenldangsachse 30 in Richtung des
Bauteilaufnahmesegmentes 2 auszuführen. Hierdurch wird das Lehrenzahnrad 13 in eine
Ausnehmung 21 des Bauteiles 20, in welcher die zu messende Innenverzahnung 22 ausgebildet ist, eingebracht. Nach dem Positionieren des Lehrenzahnrades 13 in einer Einfahrposition und dem Einbringen dieses Lehrenzahnrades 13 in die Ausnehmung 21 des Bauteiles 20, wie in den
Figuren 3 und 4 gezeigt, erfolgt eine erneute Auslenkung der Spindeleinheit 4. Diese erneute
Auslenkung der Spindeleinheit 4 wird wiederum vom Verstellelement 14 erwirkt, welches - je nach
Werkzeugausführung - aktiviert oder deaktiviert wird. Bei der erneuten Auslenkung wird die
Spindeleinheit 4 und folglich das Lehrenzahnrad 13 von der Einfahrposition in eine
Eingriffsposition, wie in den Figuren 5 und 7 gezeigt, bewegt. Hierbei findet folglich wieder eine
Bewegung, insbesondere Verkippung der Spindeleinheit um die nicht statische Drehachse 19, wie in Fig. 1 schematisch gezeigt, statt, wodurch das Lehrenzahnrad 13 in vertikaler Richtung nach zo unten bewegt wird. Nach ausgeführter Bewegung greift vorteilhaft das Lehrenzahnrad 14 mit dessen Zähnen kämmend in einen Abschnitt der Innenverzahnung 22 des Bauteils 20 ein, wie auch in den Figuren 5 und 7 gezeigt.
Es ist denkbar, dass das Lehrenzahnrad 13 derart in Eingriff mit der Innenverzahnung 22 des 3 Bauteiles 20 gebracht wird, dass es durch dessen Gewichtskraft alleine oder vorteilhaft in
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Kombination mit der Federkraft oder mit Kraft eines elektrischen Antriebs des
Spindelhalterungsfußes 9 auf einem unteren Bereich der Innenverzahnung 22 - in vertikaler
Richtung betrachtet — aufliegt, um eine erforderliche Anpresskraft aufzuweisen. Dies ist insbesondere der Fig. 5 zu entnehmen. Eine Alternative dazu ist in der Fig. 7 gezeigt. In dieser
Ausgestaltung wird das Lehrenzahnrad 13 derart in Eingriff mit der Innenverzahnung 22 des
Bauteiles 20 gebracht wird, dass es in einen oberen Bereich der Innenverzahnung 22 — in vertikaler
Richtung betrachtet — eingreift. Hierfür ist es erforderlich einen entsprechenden Anpressdruck zu erzeugen. Die hierfür erforderliche Anpresskraft des Lehrenzahnrades 13 wird beispielsweise mittels der Spindelhalterung 7, insbesondere des Spindelhalterungsfußes 9 in wirksamer
Zusammenarbeit mit dem Verstellelement 14, welches eine definierte Zugkraft auf die
Spindeleinheit 4 und folglich die Abgabespindel 6 ausüben kann, erzeugt. Wie auch in der
Anordnung des Lehrenzahnrades 13 im unteren Bereich der Innenverzahnung 22, bedarf es vor dem Aufbringen des Lehrenzahnrades 13 eine Auslenkung bzw. Schwenkung der Spindeleinheit 4 aus einer Ruheposition, wie in der Fig. 6 gezeigt. Zudem ist es möglich auch den gesamten ı5 Haltetisch 16 in vertikaler Richtung nach oben zu fahren, um ein prozesssicheres Eingreifen des
Lehrenzahnrades 12 in die Innenverzahnung 22 zu ermöglichen. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn das Lagerelement 17 oberhalb des angeordneten Bauteiles 20 angeordnet ist, um einen definierten Gegendruck beim Aufbringen des Anpressdruckes durch das Lehrenzahnrad 13 auf die
Innenverzahnung 22 zumindest während des Messvorganges zu ermöglichen. Das Lagerelement 17 kann als Lünette ausgebildet sein.
Es ist demnach anzumerken, dass es für die Ermittlung des Rundlaufes einer Innenverzahnung 22 und insbesondere die Detektion von Rundlauffehlern dieser Innenverzahnung 22 eines Bauteiles 20 nicht relevant ist, in welchem Abschnitt der Innenverzahnung 22 — in Umfangsrichtung betrachtet — das Lehrenzahnrad 13 in kämmenden Eingriff mit der Innenverzahnung 22 gebracht wird.
Nachfolgend wird auf die Fig. 8 bis 17 bzw. 18 (a-c) bis 21 (a-c) Bezug genommen. zo Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Vorrichtung zur Rundlaufmessung mit einer
Druckluftreinigungseinrichtung ausgestattet ist.
Die Abgriffsspindel 5 weist vorzugsweise einen Zapfen 105, insbesondere Lagerzapfen, zur drehbaren, ggf. auch festen, Aufnahme des Lehrenzahnrads 13 auf. Die Abgriffsspindel 5 bzw.
221360P00LU 16 LU103062 der Zapfen 105 ist vorzugsweise mit einem Aufnahmebereich 106 für das Lehrenzahnrad 13 ausgestattet.
Folgende Begriffsdefinitionen sollen nachfolgend verwendet werden.
Unter Luftführung wird im Sinne der erfinderischen Idee der gesamte Druckluftpfad (auch geölter
Druckluft) von Drucklufteinspeisung 107 bis zum Luftaustritt 104 am Lehrenzahnrad 13 verstanden. Von den Luftaustritten 104 wird die Druckluft bzw. das Druckluft-Öl-Gemisch in
Richtung der zu vermessenden Innenverzahnung 22 gesprüht. Als Druckluft kommt ebenfalls geôlte, also mit einem Schmierstoff versetzte Druckluft, in Frage.
Als Luftführungskanal 101 wird im Sinne der erfinderischen Idee, ein axialer, durchgehender, vorzugsweise innenzentrierter, Hohlraum, insbesondere Bohrung, vorzugsweise in der
Abgriffsspindel 5, zur gerichteten und beeinflussten Druckluftdurchführung verstanden. Der
Luftführungskanal 101 kann in einen Luftauslasskanal 102 oder direkt in einen Luftaustrittskanal 103 des Lehrenzahnrades 13 münden.
Als Luftauslasskanal 102 wird im Sinne der erfinderischen Idee, ein dem Luftführungskanal 101 anschließender, radial nach außen gerichteter Auslasskanal, insbesondere Druckluftweiterleitung in das Lehrenzahnrad 13, verstanden. Der Luftauslasskanal 102 ist im Aufnahmebereich 106 für das Lehrenzahnrad 13, vorzugsweise von auBen, eingebracht, insbesondere als Bohrung.
Als Luftaustrittskanal 103 wird im Sinne der erfinderischen Idee, eine oder mehrere radial nach auBen gerichtete Bohrungen / Ausnehmungen in dem Lehrenzahnrad 13 verstanden.
Unter Luftaustritt 104 wird im Sinne der erfinderischen Idee der Austrittsbereich am Lehrenzahnrad 13 verstanden, durch welchen die Druckluft in bzw. an den zu reinigenden Verzahnungsbereich des zu messenden Bauteiles aufschlägt. zo Eine erfindungsgemäße Druckluftreinigungseinrichtung umfasst eine Luftführung. Die Luftführung umfasst einen Luftführungskanal 101, Luftauslasskanal 102, Luftaustrittskanal 103 und/oder einen Luftaustritt 104.
Die Druckluft bzw. geôlte Druckluft wird über die Drucklufteinspeisung 107 eingespeist. Die 3 Luftführung, insbesondere der Luftführungskanal 101, Luftauslasskanal 102, Luftaustrittskanal
221360P00LU 17 LU103062 103 und/oder einen Luftaustritt 104, ggf. auch Mehrzahlen der vorgenannten Komponenten stehen grundsätzlich in fluidischer Verbindung, so dass die Druckluft bzw. geölte Druckluft über die Drucklufteinspeisung 107 in den Luftführungskanal 101 eintreten und aus dem Luftaustritt 104 austreten kann.
Nachfolgend sollen verschiedene Ausführungsformen der Druckluftreinigungseinrichtung, beschrieben werden. Der bzw. die Luftführungskanäle 101 und der bzw. die Luftauslasskanäle 102 als Teil der Druckreinigungseinrichtung sind vorzugsweise in der Abgriffsspindel 5 vorgesehen.
Die Druckluftversorgung kann aber auch durch die gesamte Spindeleinheit 4 erfolgen.
In der Fig. 8 ist eine Ausführungsform einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit hohlem Zapfen 105 mit Luftführung und
Lehrenzahnrad 13 mit Luftführung dargestellt.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es sind zwei radial ausgerichtete Luftauslasskanäle 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen. Der
Luftführungskanal 101 in der Abgriffsspindel 5 ist ohne Staustufen ausgestaltet, mit anderen
Worten weist der Luftführungskanal 101 einen konstanten Querschnitt über die Länge auf.
In der Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit Luftführungskanal 101, welcher einen verjüngenden
Durchmesser aufweist, insbesondere zur Erzielung eines Düseneffekts, dargestellt. Ein
Luftauslasskanal 102 ist mit 90° zur Spindeleinheitenlängsachse 30 ausgestaltet. zo Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es ist ein radial ausgerichteter Luftauslasskanal 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen. Der
Luftführungskanal 101 in der Abgriffsspindel 5 ist kontinuierlich verjüngend, insbesondere konisch, ausgestaltet. Der Luftführungskanal 101 verjüngt sich insbesondere in Richtung des
Zapfens 105.
221360P00LU 18 LU103062
Zudem ist in der Fig. 9, stellvertretend für alle diesbezüglichen Abbildungen, ein Aufnahmebereich 106 auf dem Zapfen 105 für das Lehrenzahnrad skizziert.
In der Fig. 10 ist eine weitere Ausführungsform einer Abgriffsspindel 5, einem Lehrenzahnrad 13 und einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit Luftführungskanal 101 dargestellt, welcher einen gleichbleibenden Durchmesser aufweist.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es ist ein radial ausgerichteter Luftauslasskanal 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen. Der ı5 Luftführungskanal 101 in der Abgriffsspindel 5 ist ohne Staustufen ausgestaltet, mit anderen
Worten weist der Luftführungskanal 101 einen konstanten Querschnitt über die Länge auf.
In der Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit Staustufen im Luftführungskanal 101, insbesondere zur Erreichung eines Düseneffekts, dargestellt.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es ist ein radial ausgerichteter Luftauslasskanal 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen.
Der Luftführungskanal 101 ist mit Staustufen ausgestattet. Mit anderen Worten weist der
Luftführungskanal 101 Abschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten auf. Dabei ist insbesondere zo vorgesehen, dass der Kanal einen ersten Abschnitt 101a mit einem ersten Querschnitt A1, einen zweiten Abschnitt 101b mit einem zweiten Querschnitt A2 und einen dritten Abschnitt 101c mit einem dritten Querschnitt A3 umfasst. Es ist dabei vorgesehen, dass der dritte Abschnitt 101c auf der dem Zapfen 105 zugewandten Seite und der erste Abschnitt 101a auf der dem Zapfen 105 abgewandten Seite der Abgriffsspindel 5 angeordnet ist. Der zweite Abschnitt 101b ist zwischen 3 dem ersten Abschnitt 101a und dem dritten Abschnitt 101c angeordnet. Es ist vorgesehen, dass
221360P00LU 19 LU103062 der erste Querschnitt A1 größer als der zweite Querschnitt A2 und der zweite Querschnitt A2 größer als der dritte Querschnitt A3 ausgestaltet ist. Es ergeben sich die oben bereits erwähnten
Staustufen.
In der Fig. 12 ist eine weitere Ausführungsform einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit einer umlaufenden Nut 108 im Zapfen dargestellt.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es ist ein radial ausgerichteter Luftauslasskanal 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen. Der
Luftführungskanal 101 in der Abgriffsspindel ist kontinuierlich verjüngend, insbesondere konisch, ausgestaltet. Der Luftführungskanal 101 verjüngt sich insbesondere in Richtung des Zapfens 105. ı5 (Zudem ist vorgesehen, dass der Zapfen 105 mit einer umlaufenden Nut 108 ausgestattet ist. Der radial ausgerichtete Luftauslasskanal 102 mündet in der umlaufenden Nut 108.
In der Fig. 13 ist eine weitere Ausführungsform der Druckluftreinigungseinrichtung in einer
Schnittdarstellung dargestellt.
Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit einem schräg zur Spindeleinheitenlängsachse ausgestalteten Luftauslasskanal 102, beispielsweise 135° zur Spindeleinheitenlängsachse 30, dargestellt.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es ist ein schräg zur Spindeleinheitenlängsachse 30 ausgerichteter Luftauslasskanal 102 in dem
Zapfen 105 vorgesehen. Der Luftauslasskanal 102 kann beispielsweise einen Winkel von 135° zur
Spindeleinheitenlängsachse 30 einnehmen. Der Luftführungskanal 101 in der Abgriffsspindel ist zo Ohne Staustufen ausgestaltet, mit anderen Worten weist der Luftführungskanal 101 einen konstanten Querschnitt über die Länge auf.
In der Fig. 14 ist eine weitere Ausführungsform der Druckluftreinigungseinrichtung in einer
Schnittdarstellung dargestellt.
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Es ist insbesondere eine Abgriffsspindel 5 mit Staustufen und mehreren Luftauslasskanälen 102 dargestellt.
Entsprechend zeichnet sich die hier dargestellte Druckluftreinigungseinrichtung dadurch aus, dass der Luftführungskanal 101 als axial verlaufender Kanal in der Abgriffsspindel 5 ausgestaltet ist. Es sind zwei radial ausgerichtete Luftauslasskanäle 102 in dem Zapfen 105 vorgesehen.
Der Luftführungskanal 101 ist mit Staustufen ausgestattet. Mit anderen Worten weist der
Luftführungskanal 101 Abschnitte mit unterschiedlichen Querschnitten auf. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der Kanal einen ersten Abschnitt 101a mit einem ersten Querschnitt A1, einen zweiten Abschnitt 101b mit einem zweiten Querschnitt A2 und einen dritten Abschnitt 101c mit einem dritten Querschnitt A3 umfasst. Es ist dabei vorgesehen, dass der dritte Abschnitt 101c auf der dem Zapfen 105 zugewandten Seite und der erste Abschnitt 101a auf der dem Zapfen 105 abgewandten Seite der Abgriffsspindel 5 angeordnet ist. Der zweite Abschnitt 101b ist zwischen dem ersten Abschnitt 101a und dem dritten Abschnitt 101c angeordnet. Es ist vorgesehen, dass der erste Querschnitt A1 größer als der zweite Querschnitt A2 und der zweite Querschnitt A2 größer als der dritte Querschnitt A3 ausgestaltet ist. Es ergeben sich die oben bereits erwähnten
Staustufen.
In den Fig. 15 bis 17 sind weitere Ausführungsformen einer Druckreinigungseinrichtung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Rundlaufmessung schematisch dargestellt.
Es sind insbesondere Ausgestaltungen der Druckreinigungseinrichtung mit einem bzw. mehreren
Luftführungskanälen 101, jedoch ohne Luftauslasskanal 102 dargestellt.
Der Luftführungskanal 101 durch die Abgriffsspindel 5 ist hier schräg zur
Spindeleinheitenlängsachse 30 ausgerichtet. Der Luftführungskanal 101 kann beispielsweise konisch ausgestaltet sein oder Staustufen umfassen. Grundsätzlich kann er natürlich auch einen durchgängig konstanten Querschnitt aufweisen. Es können ein, zwei oder mehrere zo Luftführungskanäle 101 durch die Abgriffsspindel verlaufen. Der Luftführungskanal 101 bzw. die
Luftführungskanäle 101 können auch unmittelbar in der Zapfenoberfläche münden bzw. einen
Auslass aufweisen. Mit anderen Worten, kann der oben skizzierte Luftauslasskanal 102 auch wegfallen.
221360P00LU 21 LU103062
Nachfolgend wird auf die Fig. 18 bis 18c, 19 bis 19c, 20 bis 20c und 21 bis 21c Bezug genommen.
Die Fig. 18, 19, 20 bzw. 21 stellen Ausführungsformen des Lehrenzahnrads 13 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 zur Rundlaufmessung dar. Die Luftaustrittskanäle 103 bzw.
Luftaustritte 104 als Teil der Druckreinigungseinrichtung sind insbesondere in dem Lehrenzahnrad 153 vorgesehen. Das Lehrenzahnrad 13 als solches weist eine Bohrung 131 auf. Der Zapfen 105 kann entsprechend in die Bohrung 131 eingeschoben werden.
Zunächst wird auf Fig. 18 bis 18c Bezug genommen. Es handelt sich hierbei um ein
Lehrenzahnrad, bei welchen die Zahnflanken kreisbogenförmig ausgestaltet sind.
Es sind Luftaustrittskanäle 103 vorgesehen, die sich von der Bohrung 131 in die Zahnköpfe erstrecken. Der jeweilige Luftaustritt 104 ist endseitig des jeweiligen Luftaustrittskanals 103 angeordnet, in diesem Fall in den Zahnköpfen. In dieser Ausführungsform sind die
Luftaustrittskanäle 103 auf der horizontalen Mittelline (Symmetrieachse) 332 des Lehrenzahnrad 13 um die Drehachse 32 des Lehrenzahnrad 13 angeordnet.
Nachfolgend wird auf Fig. 19 bis 19c Bezug genommen. Es handelt sich hierbei um ein
Lehrenzahnrad, bei welchem die Zahnflanken kreisbogenförmig ausgestaltet sind.
Es sind Luftaustrittskanäle 103 vorgesehen, die sich von der Bohrung 131 in die Zahnfüße erstrecken. Der jeweilige Luftaustritt 104 ist endseitig des jeweiligen Luftaustrittskanals 103 angeordnet, in diesem Fall in den Zahnfüßen. In dieser Ausführungsform sind die
Luftaustrittskanäle 103 auf der horizontalen Mittelline (Symmetrieachse) 332des Lehrenzahnrad 13 um die Drehachse 32 des Lehrenzahnrad 13 angeordnet.
Nachfolgend wird auf Fig. 20 bis 20c Bezug genommen. Es handelt sich hierbei um ein
Lehrenzahnrad 13 bei welchem die Zahnflanken evolventeförmig ausgestaltet sind.
Es sind Luftaustrittskanäle 103 vorgesehen, die sich von der Bohrung 131 in die Zahnköpfe zo erstrecken. Der jeweilige Luftaustritt 104 ist endseitig des jeweiligen Luftaustrittskanals 103 angeordnet, in diesem Fall in den Zahnköpfen. In dieser Ausführungsform sind die
Luftaustrittskanäle 103 auf der horizontalen Mittellinie (Symmetrieachse) 332 des Lehrenzahnrad 13 um die Drehachse 32 des Lehrenzahnrad 13 angeordnet.
221360P00LU 22 LU103062
Nachfolgend wird auf Fig. 21 bis 21c Bezug genommen. Es handelt sich hierbei um ein
Lehrenzahnrad 13, bei welchem die Zahnflanken evolventenförmig ausgestaltet sind.
Es sind Luftaustrittskanäle 103 vorgesehen, die sich von der Bohrung 131 in die Zahnfüße erstrecken. Der jeweilige Luftaustritt 104 ist endseitig des jeweiligen Luftaustrittskanals 103 angeordnet, in diesem Fall in den Zahnfüßen. In dieser Ausführungsform sind die
Luftaustrittskanäle 103 auf der horizontalen Mittellinie (Symmetrieachse) xy des Lehrenzahnrad 13 um die Drehachse des Lehrenzahnrad 13 angeordnet.
Nachfolgend wird auf die Fig. 22 bis 22b Bezug genommen.
Die Spindeleinheit 4, insbesondere Abgriffsspindel 5, ist hier einteilig und bildet letztendlich die
Abgabespindel 6 und Abgriffsspindel 5.
Der Luftführungskanal 101 erstreckt sich von der Drucklufteinspeisung 107 entlang der Spindel 5 zum Luftauslasskanal 102 / Lehrenzahnrad 13 / Luftaustrittskanal 103 bzw. Luftaustritt 104.
Die Spindel 5 ist drehbar um einen Drehpunkt D auf einem Werkzeugbett gehalten.
Eine Verstellung (und ggf. Messung) ist über Elemente, insbesondere Verstellelement 14 bzw.
Messeinheit 15, am anderen, dem Lehrenzahnrad 13 abgewandten Ende der Spindel 5, möglich.
Fig. 22a und 22b zeigen zwei beispielhafte Ausgestaltungen, wie der Luftführungskanal 101 ausgebildet werden kann.
Insbesondere in der Fig. 22a ist gezeigt, dass die Spindel 5 mit einer Nut 111 oder einer ähnlichen
Ausgestaltung, eine Vertiefung relativ zur Außenfläche erzeugt. Ein über die Spindel 5 umgreifendes und die Nut 111 abdeckendes Rohr 110 bildet eine Nut 111 den Luftführungskanal 101 aus.
Insbesondere in der Fig. 22b ist die Spindel 5 und das Rohr 110 gezeigt, welches einen größeren
Durchmesser als die Spindel 5 aufweist und mit Abstand zur Spindel 5 angebracht ist, so dass sich ein Spalt zwischen Rohr 110 und Spindel 5 bildet, welcher den Luftführungskanal 101 ausbildet.
221360P00LU 23 LU103062
Nachfolgend wird auf Fig. 23 Bezug genommen. Figur 23 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Lehrenzahnrades 13 für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Rundlaufmessung in einer pespektivischen Darstellung. Hier ist eine Variante mit einem partiellen Luftaustritt 104 vorgesehen. Das Lehrenzahnrad 13 weist keine umlaufende Nut 109 in der Bohrung 131 auf und die Luftaustrittsöffnung auf dem Zapfen 105 bzw. Spindeleinheit 4, insbesondere Abgriffsspindel 5, nur die Luftaustrittskanäle 103 des Lehrenzahnrades 13 in einem bestimmten Winkelsegment mit Luft-Ölgemisch beaufschlagt. Somit kommen nur die Luftaustritte 104 des Lehrenzahnrades 13 zum Einsatz, bei denen die Zähne bzw. Zahnlücken kurz vor, im, oder nach dem Eingriff sind.
Dies ist abhängig von der Ausgestaltung des Luftaustrittskanals 103 der Spindel 4 und dem
Luftaustrittskanal 103 des Lehrenzahnrades 13 und der Stellung der Luftübergangsquerschnitte zueinander.
Hier sind insbesondere folgende Konstellationen denkbar: a) Die Spindeleinheit 4, insbesondere die Abgriffsspindel 5 bzw. der Zapfen 105, hat einen oder mehrere Luftauslasskanäle 102, aber keine umlaufende Nut über den Öffnungen, so dass die Luft nicht radialumlaufend weitertransportiert werden kann, sondern nur in einen „deckungsgleichen“ Luftaustrittskanal 103 im Lehrenzahnrad übergeben werden kann. b) Je nach Stellung des Luftaustritt 104a an der Abgriffsspindel 5 zum Luftaustrittskanal 103 (Lufteintritt) des Lehrenzahnrads 13 werden nicht alle Lufteintrittskanäle 103 am Lehrenzahnrad 13 mit Olluftgemisch beaufschlagt / versorgt.
Alternativ ist es denkbar, dass sich die Luftaustrittskanäle 103 abwechselnd von der Bohrung 131 in Richtung der Zahnkôpfe und der ZahnfüBe erstrecken. Auch andere Paarungen sind denkbar.
Die Luftaustritte 104 sind jeweils endseitig der Luftaustrittskanale 103 angeordnet. Somit wird der
Luftstrom abwechselnd über den Luftaustritt 104 des Zahnkopfs und anschließend über den
Luftaustritt 104 des nachfolgen ZahnfuBes geleitet werden.
Nachfolgend wird auf Fig. 24 Bezug genommen.
Die Fig. 24 zeigt eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform einer Vorrichtung zur
Rundlaufmessung mit erfindungsgemäBen Druckreinigungseinrichtung. Es ist insbesondere der sich durch die Spindeleinheit 4, insbesondere Abgriffsspindel 5 und Abgabespindel 6, erstreckende Luftfuhrungskanal 101 erkennbar. Die Druckluft bzw. geôlte Druckluft wird über die
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Drucklufteinspeisung 107 eingespeist und durch den Luftführungskanal 101 zu dem
Lehrenzahnrad 13 in dessen Luftaustrittskanäle 103 eingeleitet.
Die Vorrichtung zur Rundlaufmessung bzw. Druckluftreinigungseinrichtung kann sich durch weitere nachfolgende Merkmale auszeichnen.
Es ist vorzugsweise eine vorteilhafte konstruktive optimierte Auslegung der Luftführung, insbesondere Druckluftbeaufschlagung der Innenverzahnung eines
Bauteils, insbesondere einer Welle, vorgesehen.
Es können insbesondere partielle Luftaustritte auf dem Zapfen bzw. Lagerzapfen, der
Abgriffsspindel im Aufnahme- bzw. Anordnungsbereich des Lehrenzahnrads 13 vorgesehen sein.
Hierdurch werden nur die Austrittsöffnungen bzw. Düsen des Lehrenzahnrads, welche unmittelbar vor und/oder während des Eingriffs des Lehrenzahnrads in die Innenverzahnung 22 eines ı5 Bauteils 20, insbesondere einer Welle stehen, mit Druckluft beaufschlagt.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Luftführung so ausgestaltet ist, dass die
Verzahnung der Welle vor der eigentlichen Messung mit geölter Druckluft beaufschlagt bzw. versorgt wird.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Luftführung so ausgestaltet ist, dass auch die
Reibflächen zwischen der Bohrung 131 des Lehrenzahnrads 13 und/oder Planflächen des
Lehrenzahnrades 13 mit geölter Druckluft beaufschlagt bzw. versorgt werden können.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Lehrenzahnrad 13 mit einer Luftführung ausgestattet ist.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Abgriffsspindel 5 mit hohlem Zapfen 105 mit einer Luftführung ausgestattet ist.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass sich das Lehrenzahnrad 13 auf der Abgriffsspindel 5, insbesondere dem Zapfen 105, dreht.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Lehrenzahnrad 13 auf dem Zapfen 105 der 3 Abgriffsspindel 5 axial fest aber drehbar angeordnet ist.
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Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass sich das Lehrenzahnrad 13 und Abgriffsspindel 5 gemeinsam drehen.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass das Lehrenzahnrad 13 axial fest und nicht drehbar auf der Abgriffsspindel 5, insbesondere dem Zapfen 105, angeordnet ist.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Luftführung der Abgriffsspindel 5 als innenzentrierter Luftführungskanal 101 ausgestaltet ist, welcher in Richtung der das
Lehrenzahnrad 13 aufnehmenden Seite einen Luftaustritt 104a aufweist.
Der Luftführungskanal 101 kann hierbei verschiedene geometrische Ausgestaltungen aufweisen, welche einen Düseneffekt in Richtung der das Lehrenzahnrad 13 aufnehmenden Seite des
Luftführungskanals 101 erzeugen bzw. begünstigen.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen sind, wenn der Luftführungskanal 101 mit einem gleichbleibenden Durchmesser ausgestaltet ist oder der Luftführungskanal 101 mit einen oder mehreren Durchmessersprüngen, insbesondere Staustufen, bzw. abgestuften bzw. sich verengenden Durchmessern, insbesondere zur Erzeugung eines Düseneffekts bzw.
Beschleunigungseffekts in Richtung der das Lehrenzahnrad 13 aufnehmenden Seite, ausgestaltet ist.
Es kann vorzugsweise weiterhin vorgesehen sein, dass der Luftführungskanal 101 einen sich kontinuierlich verjüngenden, insbesondere konischen, Durchmesser in Richtung der das
Lehrenzahnrad 13 aufnehmenden Seite, insbesondere zur Erzielung eines Düseneffekts bzw.
Beschleunigungseffektes, aufweist.
Alternativ zur Innenzentrierung kann der Luftführungskanal 101 bzw. Luftführungskanäle auch axial schräg in der Abgriffsspindel 5 eingebracht werden. Hierdurch kann für den Luftaustritt, wie zo Oben skizziert, der radial nach außen gerichtete Auslasskanal 102 zum Luftführungskanal entfallen. Der Luftführungskanal 101 kann beispielsweise in einem Winkel von 45° zur
Spindeleinheitenlängsachse 30 der Abgriffsspindel 5 radial nach außen gerichtet sein. Der bzw. die Luftführungskanäle 101 sind mit hier einen gleichbleibenden Durchmesser, einen oder mehrere Durchmessersprünge oder kontinuierlich verjüngenden, insbesondere konischen,
221360P00LU 26 LU103062
Durchmesser ausgestaltet. Der bzw. die Luftführungskanäle 101 sind vorzugsweise so in der
Abgriffsspindel 5 angeordnet, dass keine Unwucht entsteht bzw. entgegenwirkt.
Der Luftauslasskanal 102 der Abgriffsspindel 5 ist vorzugsweise als wenigstens ein, im
Aufnahmebereich des Lehrenzahnrades, insbesondere am Zapfen der Abgriffsspindel 5, an den
Luftführungskanal 101 anschließender bzw. übergehender radial nach außen gerichteter
Luftauslasskanal 102 ausgestaltet. Der Luftführungskanal 101 geht vorzugsweise in den
Luftauslasskanal 102 über. Die durch den Luftführungskanal 101 geführte Druckluft bzw. geölte
Druckluft wird vorzugsweise durch den Luftauslasskanal 102 zum Luftaustrittskanal 103 bzw.
Luftaustritt 104 geleitet.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen sind beispielsweise, wenn der Luftauslasskanal 102 in einem Winkel von 45° bis 135°, vorzugsweise mit 90°, zur Spindeleinheitenlängsachse 30 der
Abgriffsspindel 5 radial nach außen gerichtet ist.
Der Luftauslasskanal 102 weist vorzugsweise eine gleichbleibende Durchmesserdimensionierung auf.
Der Durchmesser des Luftauslasskanals 102 hat vorzugsweise einen Durchmesser, der kleiner als der kleinste Durchmesser des Luftführungskanals 101 ist. Hierdurch kann der Düseneffekt verstärkt werden.
Der Luftauslasskanal 102 kann in Strömungsrichtung eine kontinuierliche
Durchmessererweiterung aufweisen.
Der Luftauslasskanal 102 kann in eine Teilnut oder umlaufende Nut münden.
Weiterhin ist denkbar, dass mehrere Luftauslasskanäle 102 radial umlaufend am Ende des
Luftführungskanals 101 angeordnet sind.
Die Luftführung des Lehrenzahnrad ist vorzugsweise als wenigstens ein Luftaustrittskanal 103, vorzugsweise mehrerer Luftaustrittskanäle 103, ausgestaltet, welche vorzugsweise am bzw. im
Lehrenzahnrad 13 so angeordnet sind, dass eine möglichst optimale Beaufschlagung der zu messenden Innenverzahnung des Bauteils mit (geölter) Druckluft gewährleistet ist.
221360P00LU 27 LU103062
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Austrittskanäle 103 ist beispielsweise die
Luftaustrittskanäle 103 in Richtung des Kopfkreises, Fußkreises und/oder Zahnflanke der
Verzahnung des Lehrenzahnrads 13, insbesondere pro Zahn, Fuß und/oder Zahnflanke hinauszuführen.
Die bevorzugte geometrische Ausgestaltung des Luftaustrittskanals 103 ist zylindrisch. Es sind jedoch auch andere geometrischen Ausgestaltungen denkbar, insbesondere Ausgestaltungen, welche den Düseneffekt weiter erhöhen.
Für jeden einzelnen Kopfkreis und/oder Fußkreis und/oder Zahnflanke(n) der Verzahnung des
Lehrenzahnrad 13 ist die Ausgestaltung von einem oder mehreren Luftaustrittskanälen 103 denkbar.
Die Anordnung der Luftaustrittskanal(e) 103 im Kopfkreis und/oder Fußkreis und/oder Zahnflanken des Lehrenzahnrads 13 kann hierbei verschieden Kombinationen zueinander erfolgen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann das Lehrenzahnrad 13 im Fügebereich zum
Zapfen 105 eine teil- oder umlaufende Nut 109 zur besseren Druckluftverteilung an die jeweiligen
Luftaustrittskanäle 103 aufweisen.
Die mehreren (wenigstens ein) Luftaustritte 104 am Lehrenzahnrad 13 können verschieden geometrisch ausgestaltet sein. Insbesondere kann ein kreisrunder Luftaustritt, ein ellipsenförmiger
Luftaustritt, insbesondere sich verengender Luftaustritt, oder rechteckiger Luftaustritt, beispielweise durch Erodieren, vorgesehen sein.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Luftübergang aus der Abgriffsspindel 5 in mehrere Luftaustrittskanäle 103 des Lehrenzahnrad 13 münden kann.
Es kann sich vorzugsweise ein Düseneffekt am Luftaustritt 104 des Lehrenzahnrads 13 einstellen, zo insbesondere durch einen kleinen Spalt zwischen Lehrenzahnrad 13 und zu messender
Verzahnung.
Das Lehrenzahnrad 13 ist vorzugsweise auf die Abgriffsspindel 5 aufgepresst, wenn die
Abgriffsspindel 5 selbst drehbar gelagert ist. Ansonsten, also bei nicht drehbarer Abgriffsspindel 3 5, ist das Lehrenzahnrad 13 auf der Abgriffsspindel 5, insbesondere dem Zapfen 105, drehbar
221360P00LU 28 LU103062 gelagert. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Lehrenzahnrad 13 mit der Abgriffsspindel 5 in anderer formschlüssiger, kraftschlüssiger oder gar stoffschlüssiger Weise verbunden ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zahnform des
Lehrenzahnrads 13 als Kreisbogen ausgestaltet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zahnform des
Lehrenzahnrads 13 als Evolvente ausgestaltet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zahnform des
Lehrenzahnrad 13 als zylindrisch geschliffener Kreisbogen, als Radius/Kreisbogen durchgehend zylindrisch, als Evolvente durchgehend zylindrisch, als Radius/Kreisbogen ballige Ausführung oder als Evolvente ballige Ausführung ausgestaltet ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Zahnform des
Lehrenzahnrad 13 als zylindrisch geschliffene Evolvente ausgestaltet ist.
Es ist ersichtlich, dass die Vorrichtung, insbesondere deren Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere deren Luftführung, Luftführungskanal 101, Luftauslasskanal 102, Luftaustrittskanal 103 und/oder Luftaustritt 104 zahlreiche, hier nicht abschließend dargestellte, Ausgestaltungen erfahren kann.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Luftführungskanäle 101 innerhalb der Abgriffsspindel 5 vorgesehen sind, und/oder der Luftführungskanal 101 bzw. die
Luftführungskanäle 101 gerade oder schräg in Bezug auf die Spindeleinheitenlangsachse 30 ausgerichtet ist bzw. sind, und/oder der Luftführungskanal 101 bzw. die Luftführungskanäle 101 mit konstantem Querschnitt über die Länge, konisch oder mit Stufen ausgestattet ist bzw. sind.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass ein oder mehrere Luftauslasskanäle 102 in der zo Abgriffsspindel 5, insbesondere in dem Zapfen 105 der Abgriffsspindel 5, vorgesehen sind, und/oder der Luftauslasskanal 102 bzw. die Luftauslasskanäle 102 radial oder schräg in Bezug auf die Spindeleinheitenlängsachse 30 ausgerichtet ist bzw. sind.
221360P00LU 29 LU103062
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass eine umlaufende oder zumindest teilumlaufende Nut 108 in dem Zapfen 105 vorgesehen ist, wobei der bzw. die Luftauslasskanäle 102 in der Nut 108 münden.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass Luftaustrittskanäle 103 in dem Lehrenzahnrad 13 angeordnet sind, die sich von der Bohrung in Richtung der Zahnköpfe, Zahnflanken und/oder
Zahnfüße erstrecken.
Es kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Luftaustritte endseitig der Luftaustrittskanäle in den Zahnköpfen, Zahnflanken und/oder Zahnfüßen angeordnet sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Vorrichtung ist vorgesehen, dass die
Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere die Luftführung, insbesondere das Lehrenzahnrad 13, So ausgestaltet ist, dass nur die Zahnlücken des Lehrenzahnrads 13 mit Druckluft beaufschlagt werden, welche kurz vor Berührung und/oder auch in Berührung mit der zu messenden
Innenverzahnung 22 stehen. Dies kann konstruktiv beispielsweise durch die Ausrichtung des
Luftauslasskanals 102 im Hinblick auf die Berührung der Zahnlücken des Lehrenzahnrades 13 mit der zu messenden Innenverzahnung 22 umgesetzt werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren soll nachfolgend näher erläutert werden. Es versteht sich, dass hier nur einige ausgewählte Verfahrensschritte dargestellt sind, wie sie für das Verständnis des erfindungsgemäßen Verfahrens hilfreich sind. Das Verfahren kann weitere, dem Fachmann bekannte, Schritte bzw. Zwischenschritte umfassen.
Es ist vorgesehen, dass das erfindungsgemäße Verfahren zur Rundlaufmessung für eine
Innenverzahnung 22 eines Bauteils 20, insbesondere einer Welle, mit einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung den Verfahrensschritt des Reinigens, insbesondere Ausblasen, der Innenverzahnung 22 mittels der Druckluftreinigungseinrichtung umfasst. zo Die Luftführung, insbesondere in Form von Bohrungen, ist vorzugsweise im Fusskreis des
Lehrenzahnrads 13 eingebracht und der Luftauslass 102 der Abgriffsspindel 5, insbesondere des
Zapfens 105, für das Lehrenzahnrad 13 ist vorzugsweise so gestaltet, dass nur die Zahnlücken des Lehrenzahnrad 13 mit Druckluft beaufschlagt werden, welche kurz vor Berührung und / oder auch in Berührung mit der zu messenden Innenverzahnung 22 stehen.
221360P00LU 30 LU103062
In dieser Position sollte ein möglichst großer Düseneffekt zwischen Zahnlücke des Lehrenzahnrads 13 und dem jeweiligen Zahn des Messobjekts entstehen, welcher die Stromungsgeschwindigkeit der Luft erhöht und somit auch eine vorteilhafte Reinigung der Innenverzahnung 22 bewirkt. Der
Luftdruck ist vorzugsweise so zu wählen, dass keine radiale Auslenkung des Messaufbaus und somit ein Messfehler erfolgen kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich ferner vorzugsweise durch eine zusätzliche bzw. gleichzeitige Reinigung des Bauteils, insbesondere der Welle, insbesondere mittelbar über das
Lehrenzahnrad 13, während der Vermessung, insbesondere direkt nach dem
Verzahnungsprozess, mittels Druckluft oder geölte Druckluft aus. Im Falle der geölten Druckluft ergibt sich insbesondere eine Schmierung des Lehrenzahnrads 13. Die Druckluft bzw. geölte
Druckluft wird insbesondere über die Abgriffsspindel 5 durch das Lehrenzahnrad 13 in die
Innenverzahnung 22 geführt.

Claims (15)

221360P00LU 1 LU103062 Ansprüche
1. Vorrichtung (1) zur Rundlaufmessung einer Innenverzahnung (22) eines Bauteils (20), insbesondere einer Welle, wobei die Vorrichtung (1) zumindest ein Ermittlungssegment (2) zum Ermitteln einer Rundlaufabweichung umfassend - eine Spindeleinheit (4) umfassend eine Abgriffsspindel (5) mit einem an einem ersten Ende der Abgriffsspindel (5) angeordneten Lehrenzahnrad (13) zum Abgreifen des Rundlaufs der Innenverzahnung (22) des Bauteils (2), und eine Abgabespindel (6) zur Übertragung des abgegriffenen Rundlaufs von der Abgriffsspindel (5) auf eine Messeinheit (15), wobei die Abgabespindel (6) mittelbar oder unmittelbar an einem zweiten Ende der Abgriffsspindel (5), welches dem ersten Ende der Abgriffsspindel (5) gegenüberliegt, angeordnet ist, sowie - eine Spindelhalterung (7) zumindest zum Halten und Positionieren der Abgriffsspindel (5) oder der Abgabespindel (6), vorteilhaft der Spindeleinheit (4), - ein Verstellelement (14) zumindest zum Positionieren wenigstens des mit der Abgriffsspindel (5) verbundenen Lehrenzahnrades (13), und - die Messeinheit (15) zum Vergleichen des abgegriffenen Rundlaufs mit Referenzwerten, wobei dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einer Druckluftreinigungseinrichtung ausgestattet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgriffsspindel (5) mit einem Zapfen (105) zur drehbaren oder festen Aufnahme des Lehrenzahnrads (13) ausgestattet ist und/oder die Abgriffsspindel (5) zur drehbaren oder festen Aufnahme des Lehrenzahnrads (13) eingerichtet ist. zo 3. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftreinigungseinrichtung eine Luftführung in der Vorrichtung, insbesondere in der Abgriffsspindel (5), der Abgabespindel (6) und/oder dem Lehrenzahnrad (13), umfasst.
221360P00LU 2 LU103062
4. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere deren Luftführung, mindestens einen in der Abgriffsspindel (5) angeordneten Luftführungskanal (101), in der Abgriffsspindel (5) angeordneten Luftauslasskanal (102), in dem Lehrenzahnrad (13) angeordneten Luftaustrittskanal (103) und/oder in dem Lehrenzahnrad (13) angeordneten Luftaustritt (104) umfasst.
5. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - die Abgriffsspindel (5) eine Spindeleinheitenlangsachse (30) aufweist, wobei - ein oder mehrere Luftführungskanäle (101) innerhalb der Abgriffsspindel (5) vorgesehen sind, und/oder - der Luftführungskanal (101) bzw. die Luftführungskanäle (101) gerade oder schräg in Bezug auf die Spindeleinheitenlängsachse (30) ausgerichtet ist bzw. sind, und/oder - der Luftführungskanal (101) bzw. die Luftführungskanäle (101) mit konstantem Querschnitt über die Lange, konisch oder mit Stufen ausgestattet ist bzw. sind.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass - ein oder mehrere Luftauslasskanäle (102) in der Abgriffsspindel (5), insbesondere in dem Zapfen (105) der Abgriffsspindel (5), vorgesehen sind, und/oder - der Luftauslasskanal (102) bzw. die Luftauslasskanäle (102) radial oder schräg in Bezug auf die Spindeleinheitenlangsachse (30) ausgerichtet ist bzw. sind.
7. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine umlaufende oder zumindest teilumlaufende Nut (108) in dem Zapfen (105) vorgesehen ist, wobei der bzw. die Luftauslasskanäle (102) in der Nut (108) münden.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lehrenzahnrad (13) eine Bohrung 131 zur Aufnahme auf der Abgriffsspindel (5) umfasst, wobei Luftaustrittskanäle (103) in dem Lehrenzahnrad (13)
221360P00LU 3 LU103062 angeordnet sind, wobei sich die Luftaustrittskanäle (103) von der Bohrung (131) in Richtung der Zahnköpfe, Zahnflanken und/oder Zahnfüße des Lehrenzahnrads (13) erstrecken.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustritte (104) endseitig der Luftaustrittskanäle (103) in den Zahnköpfen, Zahnflanken und/oder Zahnfüßen des Lehrenzahnrads (13) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftreinigungseinrichtung, insbesondere die Luftführung, insbesondere das Lehrenzahnrad (13), so ausgestaltet ist, dass nur die Zahnlücken des Lehrenzahnrads (13) mit Druckluft beaufschlagt werden, welche kurz vor Berührung und / oder auch in Berührung mit der zu messenden Innenverzahnung (22) stehen.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftaustritte (104) am Lehrenzahnrad (13) als kreisrunde Luftaustritte, ellipsenförmige Luftaustritte, insbesondere sich verengende Luftaustritte, oder rechteckige Luftaustritte ausgestaltet sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lehrenzahnrad (13) eine umlaufende oder zumindest teilumlaufende Nut (109) im Fügebereich zum Zapfen (105) umfasst.
13. Verfahren zur Reinigung eines Bauteils, insbesondere einer Innenverzahnung des Bauteils, mit einer Vorrichtung gemäß mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenverzahnung (22) des Bauteils mittels der Druckluftreinigungseinrichtung gereinigt, insbesondere ausgeblasen, wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung des Bauteils, insbesondere der Innenverzahnung (22) der Welle, während der Vermessung, insbesondere direkt nach dem Verzahnungsprozess, erfolgt.
15. Verfahren nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigung mittels Druckluft oder geölter Druckluft erfolgt, insbesondere, dass die Innenverzahnung (22) mittels Druckluft oder geölter Druckluft ausgeblasen wird.
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