LU103190B1 - Zweistufiges Vermahlen von Material zur Herstellung eines Bindemittels, insbesondere eines Zements - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vermahlen eines mineralischen Materials, wobei die Vorrichtung eine erste Mahlvorrichtung 20 und eine der ersten Mahlvorrichtung 20 nachgeschaltete zweite Mahlvorrichtung 30 aufweist, wobei die erste Mahlvorrichtung zur Erreichung einer Feinheit von 2500 bis 5000 cm2/g nach Blaine ausgebildet ist, wobei die zweite Mahlvorrichtung 30 einen Energieeintrag von wenigstens 100 kW/m3 aufweist.
Description
thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 1/6
Zweistufiges Vermahlen von Material zur Herstellung eines Bindemittels, insbesondere eines Zements
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur zweistufigen Vermahlung und zur Herstellung eines Bindemittels, insbesondere eines Zements, wobei durch die zweite Stufe der
Vermahlung mit hohem Energieeintrag eine Reaktivitätserhöhung möglich ist.
Aus der DE 10 2017 114 831 A1 ist ein Verfahren zur Aufarbeitung von Flugasche sowie eine Anlage und ein Verfahren zur Herstellung von Zement bekannt.
Aus der DE 10 2017 115 994 A1 ist ein zweistufiger Mahlkreislauf und ein Verfahren zur
Herstellung eines gemahlenen Produkts mittels einer zweistufigen Mahlung bekannt.
Aus der DE 10 2017 117 985 A1 ist ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung von
Zement bekannt.
Aus der DE 10 2019 008 945 B4 ist ein Verfahren zur Aufarbeitung von Flugasche bekannt.
Aus der DE 19 501 616 A1 ist ein Mahlverfahren und eine Anlage zur Zerkleinerung von
Mahlgut bekannt.
Außerdem sind Verfahren zur mechanischen Aktivierung bekannt.
Aus der WO 2017 / 008 863 A1 ist ein Verfahren und eine Anlagenanordnung zum
Aufbereiten und Aktivieren eines Rohstoffes bekannt.
Aus der EP3909682A1 ist ein Verfahren und eine Wälzmühle zum thermomechanischen Aktivieren eines Tongemisches bekannt.
Aus der DE 10 2015 106 109 A1 ist ein Verfahren zur tribochemischen Aktivierung von
Bindemitteln und Zusatzstoffen bekannt.
thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 2/6
Aus der DE 10 2017 114 831 A1 ist ein Verfahren zur Aufarbeitung von Flugasche und ein Verfahren zur Herstellung von Zement bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 106 210 ist die mechanische Aktivierung von
Tonen bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 106 217 ist die mechanische Aktivierung von
Tonen bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 106 221 ist die kombinierte mechanische und thermische Aktivierung von Tonen bekannt.
Aus der nachveröffentlichten DE 10 2023 106 222 ist die Farboptimierung bei der mechanischen Aktivierung von Tonen bekannt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mahlverfahren für ein Bindemittel bereitzustellen, welches eine optimierte Produktqualität ermôglicht.
Gelôst wird diese Aufgabe durch die Vorrichtung mit den in Anspruch 1 angegebenen
Merkmalen sowie durch das Verfahren mit den in Anspruch 11 angegebenen Merkmalen.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung sowie der Zeichnung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zum Vermahlen eines mineralischen Materials, insbesondere zur Herstellung von Zement. Beispiele für diese mineralischen Materialien sind entsprechend Klinker, Gips, aktivierte Tone, Sand, Altzementstein, Schlacken und dergleichen. Die Vorrichtung weist eine erste Mahlvorrichtung und eine der ersten
Mahlvorrichtung nachgeschaltete zweite Mahlvorrichtung auf. Das zu vermahlende mineralische Material durchläuft somit zunächst die erste Mahlvorrichtung und anschließend die zweite Mahlvorrichtung. Die erste Mahlvorrichtung ist zur Erreichung einer Feinheit von 2500 bis 5000 cm?/g nach Blaine ausgebildet. Dieses entspricht einer
Feinheit, die ungefähr der Feinheit der einzelnen Komponenten bei üblichen Zementen entspricht. Die zweite Mahlvorrichtung weist einen Energieeintrag von wenigstens thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 3/6 100 kW/m® auf. Dieses entspricht einem vergleichsweise hohen Energieeintrag einer
Feinstmühle und geht über die übliche eingebrachte Energiemenge hinaus. Ziel ist es, eine besonders vorteilhafte Eigenschaft des Bindemittels zu erreichen, was wiederum ermöglicht, den Anteil an Substituten zu erhöhen und so wertvolle Primärrohstoffe zu schonen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die zweite Mahlvorrichtung eine
Rührwerkskugelmühle. Besonders bevorzugt wird die Rührwerkskugelmühle im
Durchlauf betrieben, also kontinuierlich. Hierdurch sind zum einen die hohen
Energieeinträge technisch leicht umsetzbar, zum anderen kann der Durchsatz und die
Reihenschaltung mit einer kontinuierlichen ersten Mahlvorrichtung in einfacher Weise realisiert werden.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die zweite Mahlvorrichtung einen
Energieeintrag von wenigstens 250 kW/m* auf. Hierdurch ist der Effekt weiter zu verstärken, was insbesondere die Erhöhung des Substitutsanteils ermöglicht.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die erste Mahlvorrichtung eine
Vertikalrollenmühle oder eine Gutbettwalzenmühle. Diese Typen haben sich bei der
Vermahlung von Vorprodukten zum fertigen Zement bewährt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die erste Mahlvorrichtung einen
Mahlkreis mit einer Größentrennvorrichtung auf. Das bedeutet, dass das grobe Mahlgut in der ersten Mahlvorrichtung zermahlen und anschließend in die
Größentrennvorrichtung überführt wird. Dort wird das Mahlgut in eine Grobfraktion und eine Feinfraktion aufgetrennt, die Grobfraktion zu ersten Mahlvorrichtung zur weiteren
Zerkleinerung zugeführt und die Feinfraktion weiter zu zweiten Mahlvorrichtung geführt.
Dadurch ist eine höhere Feinheit in der ersten Mahlvorrichtung einfacher zu erreichen.
Bevorzugt ist die Größentrennvorrichtung ein Sichter. Hierbei kann der Sichter auch direkt in ein Gehäuse mit der ersten Mahlvorrichtung integriert sein.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die Vorrichtung zwei parallel geschaltete zweite Mahlvorrichtungen auf. Hierdurch kann zum einen der Durchsatz thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 4/6 erhöht werden, Alternativ können die beiden parallelen zweiten Mahlvorrichtungen aber gezielt zur Erzeugung zwei unterschiedlicher Produktqualitäten genutzt werden.
Beispielsweise und bevorzugt sind die zwei parallel geschalteten zweiten
Mahlvorrichtungen Rührwerkskugelmühlen und die zwei parallel geschalteten zweiten
Mahlvorrichtungen sind mit unterschiedlichen Kugeln befüllt.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beträgt das Verhältnis der eingebrachten Mahlenergie zwischen der ersten Mahlvorrichtung und der zweiten
Mahlvorrichtung höchstens 2:1. Beispielsweise kann die erste Mahlvorrichtung eine
Mahlenergie von 2 MW einbringen, die zweite Mahlvorrichtung von 1 MW, was einem
Verhältnis von 2:1 entspricht. Ebenso könnte bei gleicher Gesamtenergie die erste
Mahlvorrichtung 1,5 MW und die zweite Mahlvorrichtung 1,5 MW eintragen, was dann einem Verhältnis von 1:1 entspricht. Da die erste Stufe in der ersten Mahlvorrichtung schon eine Zerkleinerung auf eine ungefähr geeignete Feinheit erzeugt, wird die in der zweiten Mahlvorrichtung eingebrachte Energie zu einem großen Teil zur
Produktoptimierung genutzt, was wiederum es ermöglicht, den Substitutanteil zu erhöhen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist zwischen der ersten Mahlvorrichtung und der zweiten Mahlvorrichtung eine Eduktzuführung angeordnet. Es kann also dem in der ersten Mahlvorrichtung zerkleinerten mineralischem Material weiteres Material zugeführt werden, insbesondere, wenn dieses bereits die notwendige Feinheit aufweist.
Hierbei kann es sich beispielsweise um eines der Vorprodukte ausgewählt aus der
Gruppe umfassend Flugasche, kalzinierter Ton, Ton, Hüttensand, Kalkstein, natürliches und natürlich getempertes Puzzolangebrannter Schiefer, Silikatstaub handeln. Weist die erste Mahlvorrichtung eine Größentrennvorrichtung auf, so kann das weitere Material auch beispielsweise und bevorzugt auf die Größentrennvorrichtung aufgetragen werden.
In einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahrung zur Herstellung eines
Bindemittels aus wenigstens einem ersten Vorprodukt durch Vermahlen. Üblicherweise werden die einzelnen Komponenten eines Zements vor dem Vermahlen vermischt und gemeinsam vermahlen und dadurch innig vermischt. Das Material wird zunächst in einer ersten Mahlvorrichtung zu einem ersten Mahlgut mit einer Feinheit von 2500 bis thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 5/6 5000 cm?/g nach Blaine gemahlen. Das erste Mahlgut wird in eine zweite Mahlvorrichtung eingebracht. Das Material wird in der zweiten Mahlvorrichtung mit einem Energieeintrag von wenigstens 100 kW/m3 zu einem zweiten Mahlgut gemahlen. Durch die sehr intensive Vermahlung im zweiten Schritt eines bereits vergleichsweise feinen Materials positiv beeinflusst, sodass die Bindeeigenschaften verbessert werden. Dadurch ist es möglich, beispielsweise auch den Substitutanteil im Zement zu erhöhen und so wertvolle primäre Rohstoffe zu schonen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird dem ersten Mahlgut ein zweites
Vorprodukt zugeführt. Das zweite Vorprodukt ist bevorzugt ausgewählt aus der Gruppe umfassend Flugasche, kalzinierter Ton, Ton, Hüttensand, Kalkstein, natürliches und natürlich getempertes Puzzolangebrannter Schiefer, Silikatstaub.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das zweite Mahlgut auf eine
Feinheit von 5000 bis 15000 cm?/g nach Blaine gemahlen. Bevorzugt wird das zweite
Mahlgut auf eine Feinheit von 7000 bis 15000 cm?/g nach Blaine gemahlen. Besonders bevorzugt wird das das zweite Mahlgut auf eine Feinheit von 7500 bis 15000 cm?/g nach
Blaine gemahlen.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist das Vorprodukt oder die Vorprodukte ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Klinker, Gips, aktivierte Tone, Schlacke, beispielsweise Hüttensand, Sand, Altzementstein.
In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung wird das Material in der zweiten
Mahlvorrichtung mit einem Energieeintrag von wenigstens 250 kW/m? zu einem zweiten
Mahlgut gemahlen.
Nachfolgend ist die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 beispielhafte Ausführungsform thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 6/6
In Fig. 1ist eine beispielhafte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 gezeigt. Ein erstes Vorprodukt 51, beispielsweise Klinker, wird einer ersten
Mahlvorrichtung 20, beispielsweise einer Vertikalrollenmühle, zugeführt und beispielsweise auf eine Feinheit von 4000 cm?/g vermahlen. Das Mahlgut wird einer
Größentrennvorrichtung 40 zugeführt. Die Grobfraktion wird erneut der ersten
Mahlvorrichtung 20 zugeführt. Die Feinfraktion wird mit einem zweiten Vorprodukt 52, beispielsweise aktivierter Ton, versehen und einer zweiten Mahlvorrichtung 30 zugeführt.
Dort wird das Material mit einem Energieeintrag von 300 kW/m? auf eine Feinheit von 10000 cm?/g vermahlen und so das fertige Produkt, ein Bindemittel, erhalten.
Bezugszeichen 10 Vorrichtung 20 erste Mahlvorrichtung 30 zweite Mahlvorrichtung
Größentrennvorrichtung 51 erstes Vorprodukt 52 zweites Vorprodukt
Claims (16)
1. Vorrichtung (10) zum Vermahlen eines mineralischen Materials, wobei die Vorrichtung eine erste Mahlvorrichtung (20) und eine der ersten Mahlvorrichtung (20) nachgeschaltete zweite Mahlvorrichtung (30) aufweist, wobei die erste Mahlvorrichtung (20) zur Erreichung einer Feinheit von 2500 bis 5000 cm?/g nach Blaine ausgebildet ist, wobei die zweite Mahlvorrichtung (30) einen Energieeintrag von wenigstens 100 kW/m? aufweist.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Mahlvorrichtung (30) eine Rührwerkskugelmühle ist.
3. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Mahlvorrichtung (30) einen Energieeintrag von wenigstens 250 kW/m® aufweist.
4. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Mahlvorrichtung (20) eine Vertikalrollenmühle oder eine Gutbettwalzenmühle ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Mahlvorrichtung (20) einen Mahlkreis mit einer Größentrennvorrichtung (40) aufweist.
6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Größentrennvorrichtung (40) ein Sichter ist.
7. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) zwei parallel geschaltete zweite Mahlvorrichtungen (30) aufweist.
8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei parallel geschalteten zweiten Mahlvorrichtungen (30) Rührwerkskugelmühlen sind, wobei die zwei parallel geschalteten zweiten Mahlvorrichtungen (30) mit unterschiedlichen Kugeln befüllt sind.
thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 2/3
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der eingebrachten Mahlenergie zwischen der ersten Mahlvorrichtung (20) und der zweiten Mahlvorrichtung (30) höchstens 2:1 beträgt.
10.Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der ersten Mahlvorrichtung (20) und der zweiten Mahlvorrichtung (30) eine Eduktzuführung angeordnet ist.
11.Verfahren zur Herstellung eines Bindemittels aus wenigstens einem ersten Vorprodukt (51) durch Vermahlen, wobei das Material zunächst in einer ersten Mahlvorrichtung (20) zu einem ersten Mahlgut mit einer Feinheit von 2500 bis 5000 cm?/g nach Blaine gemahlen wird, wobei das erste Mahlgut in eine zweite Mahlvorrichtung (30) eingebracht wird, wobei das Material in der zweiten Mahlvorrichtung (30) mit einem Energieeintrag von wenigstens 100 kW/m? zu einem zweiten Mahlgut gemahlen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Mahlgut ein zweites Vorprodukt (51) zugeführt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mahlgut auf eine Feinheit von 5000 bis 15000 cm?/g nach Blaine gemahlen wird.
14.Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Mahlgut auf eine Feinheit von 7000 bis 15000 cm7/g nach Blaine gemahlen wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorprodukt (51, 52) oder die Vorprodukte (51, 52) ausgewählt ist aus der Gruppe umfassend Klinker, Gips, aktivierte Tone, Schlacke, beispielsweise Hüttensand, Sand, Altzementstein.
thyssenkrupp Polysius GmbH 230447P00LU thyssenkrupp AG 25.08.2023 LU103190 3/3
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Material in der zweiten Mahlvorrichtung (30) mit einem Energieeintrag von wenigstens 250 kW/m? zu einem zweiten Mahlgut gemahlen wird.
Priority Applications (4)
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Applications Claiming Priority (1)
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| LU103190A LU103190B1 (de) | 2023-08-25 | 2023-08-25 | Zweistufiges Vermahlen von Material zur Herstellung eines Bindemittels, insbesondere eines Zements |
Publications (1)
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| LU103190B1 true LU103190B1 (de) | 2025-02-25 |
Family
ID=88068379
Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20250225 |