LU103307B1 - Gareinrichtung und Verfahren zur Installation - Google Patents

Gareinrichtung und Verfahren zur Installation

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LU103307B1
LU103307B1 LU103307A LU103307A LU103307B1 LU 103307 B1 LU103307 B1 LU 103307B1 LU 103307 A LU103307 A LU 103307A LU 103307 A LU103307 A LU 103307A LU 103307 B1 LU103307 B1 LU 103307B1
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LU
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cooking
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cooking chamber
receptacle
opening
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LU103307A
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Viktor Neufeld
Micha Reifert
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Miele & Cie
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C15/00Details
    • F24C15/16Shelves, racks or trays inside ovens; Supports therefor
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
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Abstract

Gareinrichtung (1) mit einem Gerätegrundkörper (2), wobei der Gerätegrundkörper (2) einen Garraum (3) mit einer Garraumöffnung (4) zum Befüllen des Garraums (3) umfasst und wobei in dem Garraum (3) eine Halteraufnahme (5) zum Aufnehmen eines Gargutträgerhalters (6) vorgesehen ist. Die Halteraufnahme (5) umfasst eine Durchgangsöffnung (7) in einer Garraumwandung (8), wobei ein Halteelement (9) des Gargutträgerhalters (6) im installierten Zustand die Durchgangsöffnung (7) in der Garraumwandung (8), wobei in die Durchgangsöffnung (7) ein Dichtungsformteil (10) mit einer Aufnahme (11) für das Halteelement 10 (9) eingesetzt ist. Dabei ist in der Aufnahme (11) des Dichtungsformteils (10) eine Stützeinrichtung (12) mit einer Durchführung (13) für das Halteelement (9) angeordnet. Bei dem Verfahren zur Installation eines Gargutträgerhalters (6) in dem Garraum (3) einer solchen Garreinrichtung (1) wird ein Dichtungsformteil (10) durch eine Durchgangsöffnung in einer Garraumwandung (7) geführt, es wird eine Stützeinrichtung (12) in einer Aufnahme in dem 15 Dichtungsformteil (10) angeordnet und ein Halteelement (9) des Gargutträgerhalters (6) wird in eine Durchführung (13) in der Stützeinrichtung geführt, sodass das Halteelement (9) die Durchgangsöffnung (7) in der Garraumwandung (7) wenigstens abschnittsweise durchgreift.

Description

Beschreibung „Gareinrichtung und Verfahren zur Installation“
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gareinrichtung mit wenigstens einem Gerätegrundkörper, wobei der Gerätegrundkörper wenigstens einen Garraum mit wenigstens einer Garraumöffnung zum Befüllen des Garraums umfasst und wobei in dem Garraum wenigstens eine
Halteraufnahme zum Aufnehmen wenigstens eines Gargutträgerhalters vorgesehen ist. Dabei umfasst die Halteraufnahme wenigstens eine Durchgangsöffnung in wenigstens einer
Garraumwandung, wobei wenigstens ein Halteelement des Gargutträgerhalters im installierten
Zustand die Durchgangsöffnung in der Garraumwandung wenigstens abschnittsweise durchgreift. Weiterhin ist in die Durchgangsöffnung wenigstens ein Dichtungsformteil mit wenigstens einer Aufnahme für das Halteelement eingesetzt. Die vorliegende Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zur Installation eines Gargutträgerhalters in dem Garraum einer
Gareinrichtung.
Gargeräte mit einem Garraum haben in der Regel Systeme zur Anordnung von Gargutträgern ı5 wie einem Backblech oder dergleichen. Solche Systeme bieten einem Benutzer in der Regel auch die Möglichkeit, einen oder auch mehrere Gargutträger in unterschiedlichen Höhen in dem
Garraum anzuordnen.
Solche Systeme umfassen in der Regel einen Gargutträgerhalter, der je nach Ausgestaltung z.
B. einen Auszug umfasst oder auch nur eine Einschubebene für einen Gargutträger bereitstellt.
Dabeiist in der Regel auf jeder Seite des Garraums ein Gargutträgerhalter vorgesehen, sodass z. B. ein Backblech oder ein Rost in die beiden Gargutträgerhalter eingeschoben werden können bzw. von diesen gehalten wird.
Eine Art von Gargutträgerhaltern ist ein sogenanntes Traggitter. Ein solches Traggitter wird einfach mit in etwa rechtwinkelig zu der Einschubrichtung abstehenden Stäben in Öffnungen in der Garraumwand eingesteckt bzw. eingehängt. Um die Öffnung wieder abzudichten und auch ein Klappern zu vermeiden, sind in der zwischen Stab und Öffnung Silikonteile eingesteckt.
Schwere Lebensmittel und auch Zubehör im Garraum führen jedoch zu einer hohen Beladung und daher zu einer hohen Last auf dem Gargutträger, die dann auf die Gargutträgerhalter übertragen wird. Diese hohe Last kann dazu führen, dass die Gargutträgerhalter auf beiden
Seiten von der Garraumwand weg in Richtung des Garraumes verkippen oder sogar verrutschen, sodass die Aufnahme der Gargutträgerhalter, insbesondere bei in die
Garraumwand eingesteckten Traggittern, nicht mehr sicher ist. Dies resultiert insbesondere daraus, dass die durch die Garraumwand geführten Stäbe nicht stabil in dem in der Öffnung
Angeordneten Silikonteil sitzen, da das Material bei zu großer Last nachgibt und gequetscht bzw. verdrängt wird. Das Silikonteil ist jedoch wir die Dichtigkeit notwendig.
Zudem kann sich bei zu hohen Lasten durch die Bewegung des Traggitters bzw. des
Befestigungsstabes des Traggitters die Garraumwand zumindest mit Bereich der Öffnung verformen bzw. verziehen, was auch funktionell sehr nachteilig sein kann und zudem optisch nicht ansprechend ist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gargerät zur Verfügung zu stellen, bei welchem eine zuverlässigere Befestigung eines Gargutträgerhalters gewährleistet werden kann.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Gareinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und durch ein Verfahren zur Installation mit den Merkmalen des Anspruchs 14. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche. Weitere Vorteile und
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen.
Die erfindungsgemäße Gareinrichtung umfasst wenigstens einem Gerätegrundkörper, wobei der Gerätegrundkörper wenigstens einen Garraum mit wenigstens einer Garraumöffnung zum
Befüllen des Garraums umfasst. Weiterhin ist in dem Garraum wenigstens eine Halteraufnahme zum Aufnehmen wenigstens eines Gargutträgerhalters vorgesehen, wobei die Halteraufnahme wenigstens eine Durchgangsöffnung in wenigstens einer Garraumwandung umfasst. Dabei durchgreift wenigstens ein Halteelement des Gargutträgerhalters im installierten Zustand die
Durchgangsöffnung in der Garraumwandung wenigstens abschnittsweise. In die
Durchgangsôffnung ist wenigstens ein Dichtungsformteil mit wenigstens einer Aufnahme für das
Halteelement eingesetzt. Dabei ist in der Aufnahme des Dichtungsformteils wenigstens eine
Stützeinrichtung mit wenigstens einer Durchführung für das Halteelement angeordnet.
Insbesondere umfasst die Halteraufnahme die Durchgangsôffnung, das Dichtungsformteil und die Stützeinrichtung.
Die Stützeinrichtung ist insbesondere als Stützring und/oder als Stützhülse ausgeführt, welche in die Ausnehmung bzw. die Aufnahme für das Halteelement in dem Dichtungsformteil eingesetzt werden kann.
Insbesondere sind wenigstens zwei Halteraufnahmen pro Gargutträgerhalter vorgesehen.
Dieser Satz muss weiter nach oben.
Die erfindungsgemäße Gareinrichtung bietet viele Vorteile. Ein erheblicher Vorteil ist, dass durch die Verwendung einer Stützeinrichtung in der Aufnahme des Dichtungsformteils eine besonders sichere und genaue Aufnahme des Gargutträgerhalters im Garraum bzw. an der
Garraumwandung erreicht werden kann. Dies resultiert daraus, dass die Stützeinrichtung eine bessere Abstützung für das Halteelement des Gargutträgerhalters zur Verfügung stellt und eine einen stabileren Sitz ermöglicht, sodass der Gargutträgerhalter besser in einer vorbestimmten
Position fixiert wird, insbesondere auch wenn beispielsweise durch das Einschieben eines
Gargutträgers bzw. eine höhere Last auf den Gargutträgerhalter wirkt.
Bevorzugt ist die Stützeinrichtung formstabiler als das Dichtungsformteil. Dadurch wird erreicht, dass das in der Regel verformbar ausgestaltete Dichtungsformteil nicht durch das Halteelement unmittelbar verformt werden kann. Da das Halteelement nicht in direkt in der Aufnahme des
Dichtungsformteils, sondern in der Stützeinrichtung angeordnet ist, wird eine bessere und formstabilere Aufnahme des Halteelements in der Halteraufnahme erreicht.
Besonders bevorzugt besteht die Stützeinrichtung wenigstens abschnittsweise aus Metall und/oder aus Kunststoff. Dabei ist insbesondere bei der Verwendung von Kunststoff vorgesehen, dass ein temperaturbeständiger Kunststoff verwendet wird. ı5 Vorzugsweise können unabhängig von der Materialbeschaffenheit entsprechende
Stützeinrichtung als Drehteil gefertigt sein.
In zweckmäßigen Ausgestaltungen besteht das Dichtungsformteil wenigstens abschnittsweise aus Silikon. Mittels des Dichtungsformteils kann insbesondere eine Abdichtung des Garraumes und vorzugsweise eine Abdichtung der Durchgangsöffnung in der Garraumwandung erreicht werden. Dieses insbesondere dann vorwirft, wenn die Gareinrichtung z. B. als Dampfgarer ausgebildet ist bzw. wenn wenigstens eine Dampffunktion von der Gareinrichtung zur
Verfügung gestellt wird.
Bevorzugt ist wenigstens ein Außendurchmesser der Stützeinrichtung auf wenigstens einen
Innendurchmesser der Aufnahme in dem Dichtungsformteil angepasst. Dabei ist insbesondere bevorzugt, dass die Durchmesser derart aufeinander angepasst sind, dass die Stützeinrichtung verliersicher in dem Dichtungsformteil aufgenommen ist.
In vorteilhaften Weiterbildungen weist der Außendurchmesser im Vergleich zum
Innendurchmesser wenigstens ein geringes Übermaß auf. So kann insbesondere erreicht werden, dass die Stützeinrichtung mit einem gewissen Druck in die Aufnahme eingeführt wird
Und so Material des Dichtungsformteils leicht verdrängt, sodass eine sichere Aufnahme der
Stützeinrichtung in dem Dichtungsformteil gewährleistet ist.
In bevorzugten Weiterbildungen weist die Aufnahme in dem Dichtungsformteil wenigstens einen
Hinterschnitt auf. So kann vorzugsweise erreicht werden, dass die Stützeinrichtung, nachdem sie einmal in die Aufnahme eingesetzt wurde, nicht mehr bzw. nicht mehr so leicht herausfallen bzw. herausgenommen werden kann und in Position gehalten wird. s Bevorzugt umfasst die Stützeinrichtung wenigstens eine Stufe. Dabei kann die Stufe insbesondere im installierten Zustand im Bereich des Hinterschnitts vorgesehen sein und diesen Hinterschnitt bzw. die Positionshaltung unterstützen.
Besonders bevorzugt ist die Durchführung in der Stützeinrichtung von der Größe und/oder der
Kontur an das Halteelement angepasst. Dabei ist insbesondere die Durchführung bzw. eine
Öffnung in der Stützeinrichtung so gewählt, dass beispielsweise nur ein leichtes Übermaß gegenüber dem Halteelement vorliegt, sodass vorzugsweise stabile Führung erreicht wird.
In vorteilhaften Weiterbildungen umfasst die Stützeinrichtung wenigstens ein Federelement.
Durch das Vorsehen wenigstens eines Federelements an bzw. in der Stützeinrichtung kann eine besonders zuverlässige Aufnahme des Halteelements in der Durchführung bzw. in der
Stützeinrichtung erreicht werden. So kann insbesondere ein zusätzliches Federelement vorgesehen sein.
Alternativ oder auch zusätzlich kann beispielsweise aber auch die Stützeinrichtung wenigstens abschnittsweise geschlitzt vorgesehen sein, sodass sie z. B. beim Einschieben des
Halteelements leicht auffedert und auch so das Halteelement stabil in der Durchführung hält.
Auch die Ausgestaltung analog zu dem Vorschubmechanismus eines Druckbleistiftes kann z. B. vorteilhaft eingesetzt bzw. angepasst werden.
Bevorzugt weist die Stützeinrichtung an wenigstens einem Ende wenigstens eine Fase auf.
Eine derartige Fase bzw. eine Verrundung ist insbesondere auf der Einsteckseite vorgesehen und kann insbesondere als Einführhilfe dienen. So kann die Stützeinrichtung besonders gut und einfach in die Aufnahme in dem Dichtungsformteil eingeführt werden.
In zweckmäßigen Weiterbildungen sind das Dichtungsformteil und die Stützeinrichtung als gemeinsame Baugruppe gefertigt. Dann es ist es insbesondere vorteilhaft, dass die
Stützeinrichtung in das Dichtungsformteil integriert bzw. in dieses wenigstens abschnittsweise eingegossen ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich zur Installation eines Gargutträgerhalters in dem
Garraum einer Gareinrichtung, wie sie zuvor beschrieben wurde. Dabei wird ein
Dichtungsformteil durch eine Durchgangsöffnung einer Garraumwandung geführt und wenigstens eine Stützeinrichtung wird in einer Aufnahme in dem Dichtungsformteil angeordnet.
Ein Halteelement des Gargutträgerhalters wird in eine Durchführung in der Stützeinrichtung geführt, sodass das Halteelement die Durchgangsöffnung in der Garraumwandung wenigstens abschnittsweise durchgreift. 5 Auch das erfindungsgemäße Verfahren bietet die Vorteile, wie sie zuvor schon zu der erfindungsgemäßen Gareinrichtung geschrieben wurden.
Durch das Vorsehen einer Stützeinrichtung wird das Halteelement eines Gargutträgerhalters besonders zuverlässig und stabil in Position halten.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den
Ausführungsbeispielen, welche im Folgenden mit Bezug auf die beiliegenden Figuren erläutert werden.
In den Figuren zeigen:
Figur 1 eine rein schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung in einer Frontansicht;
Figur 2 eine rein schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Gareinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
Figur 3 eine rein schematische Darstellung eines nächsten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Gareinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;
Figur 4 eine rein schematische Detaildarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung in einer Schnittansicht;
Figur 5 eine weitere rein schematische Detaildarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Gareinrichtung in einer frontalen Ansicht;
Figur 6 eine andere rein schematische Detaildarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Gareinrichtung in einer Schnittansicht; und
Figur 7 eine nächste rein schematische Detaildarstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäß en Gareinrichtung in einer frontalen Ansicht.
In Figur 1 ist rein schematisch eine erfindungsgemäße Gareinrichtung 1 in einer Frontansicht dargestellt, wobei die Gareinrichtung 1 hier als Backofen 100 ausgebildet ist.
Die Gareinrichtung 1 umfasst ein Gerätegrundkörper 2, in welchem ein Garraum 3 mit einer
Garraumöffnung 4 ausgebildet ist. Die Garraumöffnung 4 kann mittels einer Tür 24 verschlossen werden, welche hier in einem geöffneten Zustand dargestellt ist, um den Einblick in dem Garraum 3 zu ermöglichen.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen sind an der linken und der rechten Garraumwandung 8
Gargutträgerhalter 6 vorgesehen, welche hier als sogenannte Traggitter 25 ausgebildet sind. In diesen Gargutträgerhaltern 6 bzw. Traggittern 25 können Gargutträger wie beispielsweise ein
Backblech in unterschiedlichen Ebenen zum Garen von Lebensmitteln angeordnet werden. Ein
Gargutträger ist in den Figuren nicht dargestellt.
Die Gargutträgerhalter 6 sind hier mit Halteelement 9 in Durchgangsöffnungen 7 in den
Garraumwandungen 8 eingesteckt, was in den nachfolgenden Figuren im Detail gezeigt ist.
In Figur 2 ist rein schematisch in einer perspektivischen Ansicht ein Gerätegrundkörper 2 einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung 1 dargestellt, wobei an der linken Garraumwandung 8 ein
Gargutträgerhalter 6 dargestellt ist. Auch hier kennt man, dass der Gargutträgerhalter 6 bzw. ı5 das Traggitter 25 mit einem Halteelement 9 in eine Halteraufnahme 5 in die Garraumwandung 8 bzw. in eine Durchgangsöffnung 7 in der Garraumwandung 8 eingesteckt ist.
Da die Gareinrichtung 1 bzw. der Backofen 100 hier auch mit einer Dampffunktion ausgestattet ist, und auch allgemein, ist es notwendig, die Durchgangsöffnung 7 in der Garraumwandung, in welche das Halteelement 9 eingeführt ist, abzudichten. Dazu ist hier ein Dichtungsformteil 10 vorgesehen, welches hier aus Silikon 26 gefertigt ist und eine Aufnahme 11 für das
Halteelement 9 bereitstellt. Das Dichtungsformteil 10 ist hier Teil der Halteraufnahme 5.
In Figur 3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Gerätegrundkörpers 2 einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung 1 einer perspektivischen Ansicht dargestellt, wobei hier der
Garraum 3 ohne einen installierten Gargutträgerhalter 6 dargestellt ist.
Hier erkennt man an der linken und der rechten Garraumwandung 8 jeweils eine
Durchgangsôffnung 7 für die Halteelemente 9. Dabei sind die Durchgangsôffnungen in dem gezeigten Ausführungsbeispiel Teil der Halteaufnahme 5.
In Figur 4 ist rein schematisch in einer geschnittenen Seitenansicht der Bereich der
Durchgangsôffnung 7 bzw. der Halteraufnahme 5 in einer Garraumwandung 8 dargestellt.
Hier ist zu erkennen, dass in die Durchgangsôffnung 7 ein Dichtungsformteil 10 aus Silikon 26 eingeführtes, welches eine Aufnahme 11 für ein Halteelement 9 des Gargutträgerhalters 6 aufweist. Mit einem solchen Dichtungsformteil 10 kann eine geeignete und ausreichende
Abdichtung des Garraumes 3 im Bereich der Durchgangsôffnung 7 erreicht werden und ein
Klappern wird vermieden.
Um das Halteelement 9 und damit den Gargutträgerhalter 6 bzw. das Traggitter 25 möglichst ortsfest und positionsgetreu in der Durchgangsöffnung 7 aufzunehmen, ist hier in dem s gezeigten Ausführungsbeispiel erfindungsgemäß eine Stützeinrichtung 12 in die Aufnahme 11 des Dichtungsformteils 10 eingesetzt, wobei die Stützeinrichtung 12 eine Durchführung 13 für das Halteelement 9 aufweist. Diese Stützeinrichtung 12 ist hier auch Teil der Halteraufnahme 5.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Stützeinrichtung 12 formstabiler als das
Dichtungsformteil 10, wobei die Stützeinrichtung 12 hier aus Metall 19 gefertigt ist. Alternativ kann die Stützeinrichtung 12 auch aus Kunststoff 20 bestehen oder Kunststoff 20 umfassen.
Die Stützeinrichtung 12 ist hier als Drehteil 27 gefertigt.
Wie zu den nachfolgenden Figuren im Detail noch beschrieben wird, ist die Stützeinrichtung 12 auf die Aufnahme 11 in einem gewissen Übermaß angepasst. Hierdurch wird erreicht, dass die
Stützeinrichtung 12 sehr stabil in der Aufnahme 11 des Dichtungsformteils 10 vorliegt und zudem eine Übertragung auf das Halteelement 9 wirkenden Kraft nicht auf das
Dichtungsformteil 10 übertragen wird.
In Figur 5 ist eine Ansicht auf eine Garraumwandung 8 im Bereich der Durchführungsöffnung 7 bzw. der Halteraufnahme gezeigt, wobei man hier auch das Dichtungsformteil 10, die darin aufgenommene Stützeinrichtung 12 und die Durchführung 13 in der Stützeinrichtung 12 sieht.
IN Figur 6 ist eine vergrößerte Ansicht auf eine Durchgangsôffnung 7 in einer Garraumwandung 8 eines Garraums 3 einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung 1 im Detail dargestellt.
Hier erkennt man, dass ein Außendurchmesser 14 der Stützeinrichtung 12 auf den
Innendurchmesser 15 der Aufnahme 11 des Dichtungsformteils 10 angepasst ist. Dabei ist hier dargestellt, dass der Außendurchmesser 14 der Stützeinrichtung 12 mit einem geringen
Übermaf gegenüber dem Innendurchmesser 15 vorgesehen ist, sodass eine besonders gute
Fixierung der Stützeinrichtung 12 in dem Dichtungsformteil 10 besteht.
Weiterhin ist dargestellt, dass das Dichtungsformteil 10 einen Hinterschnitt 16 aufweist, welcher die Stützeinrichtung 12 nach dem Einführen in die Aufnahme 11 sicher in Position hält. Dazu ist in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass an dem dem Garraum 3 zugewandten Ende der Stützeinrichtung 12 eine Stufe 17 vorgesehen ist, welche mit dem
Hinterschnitt 16 des Dichtungsformteils 10 zusammenwirkt.
Zudem ist dargestellt, dass hier an der dem Garraum 3 abgewandten Seite der Stützeinrichtung 12 eine Fase 21 vorgesehen ist, welche als Verrundung 22 ausgebildet ist, um eine Einführhilfe 23 zur Verfügung zu stellen.
Figur 7 zeigt eine Ansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Dichtungsformteils 10 mit einer daran aufgenommen Stützeinrichtung 12 einer erfindungsgemäßen Gareinrichtung.
In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiels ist darstellt bzw. angedeutet, dass die
Stützeinrichtung 12 ein Federelement 18 umfassen kann. Dabei ist dem gezeigten
Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass das Federelement 18 dadurch zur Verfügung gestellt, dass die Stützeinrichtung 12 wenigstens abschnittsweise geschlitzt ausgeführt es, sodass beim
Einführen des Halteelements 9 in die Durchführung 13 in der Stützeinrichtung 12 die
Stützeinrichtung 12 sich etwas aufweiten kann, wodurch das Halteelement 9 in der
Durchführung 13 beispielsweise formschlüssig gehalten werden kann.
Bezugszeichenliste LU103307 1 Gareinrichtung 2 Gerätegrundkôrper 3 Garraum 4 Garraumôffnung 5 Halteraufnahme 6 Gargutträgerhalter 7 Durchgangsôffnung 8 Garraumwandung 9 Halteelement 10 Dichtungsformteil 11 Aufnahme 12 Stützeinrichtung 13 Durchführung 14 AuBendurchmesser 15 Innendurchmesser 16 Hinterschnitt 17 Stufe 18 Federelement 19 Metall 20 Kunststoff 21 Fase 22 Verrundung 23 Einführhilfe 24 Tür 25 Traggitter 26 Silikon 27 Drehteil 100 Backofen

Claims (14)

Patentansprüche
1. Gareinrichtung (1) mit wenigstens einem Gerätegrundkörper (2), wobei der Gerätegrundkörper (2) wenigstens einen Garraum (3) mit wenigstens einer Garraumöffnung (4) zum Befüllen des Garraums (3) umfasst, wobei in dem Garraum (3) wenigstens eine Halteraufnahme (5) zum Aufnehmen wenigstens eines Gargutträgerhalters (6) vorgesehen ist, wobei die Halteraufnahme (5) wenigstens eine Durchgangsöffnung (7) in wenigstens einer Garraumwandung (8) umfasst, wobei wenigstens ein Halteelement (9) des Gargutträgerhalters (6) im installierten Zustand die Durchgangsöffnung (7) in der Garraumwandung (8) wenigstens abschnittsweise durchgreift, wobei in die Durchgangsöffnung (7) wenigstens ein Dichtungsformteil (10) mit wenigstens einer Aufnahme (11) für das Halteelement (9) eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (11) des Dichtungsformteils (10) wenigstens eine Stützeinrichtung (12) mit wenigstens einer Durchführung (13) für das Halteelement (9) angeordnet ist.
2. Gareinrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) formstabiler als das Dichtungsformteil (10) ist.
3. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) wenigsten abschnittsweise aus Metall (19) und/oder aus Kunststoff (20) besteht.
4. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtungsformteil (10) wenigsten abschnittsweise aus Silikon besteht.
5. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Außendurchmesser (14) der Stützeinrichtung (12) auf einen Innendurchmesser (15) der Aufnahme (11) in dem Dichtungsformteil (10) angepasst ist.
6. Gareinrichtung (1) nach dem vorgehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (14) im Vergleich zum Innendurchmesser (15) ein Übermaß aufweist.
7. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (11) in dem Dichtungsformteil (10) wenigstens einen Hinterschnitt (16) aufweist.
8. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) wenigstens eine Stufe (17) umfasst.
9. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführung (13) in der Stützeinrichtung (12) von der Größe und/oder der Kontur an das Halteelement (9) angepasst ist.
10. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) wenigstens ein Federelement (18) umfasst.
11. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) wenigstens abschnittsweise geschlitzt ist.
12. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützeinrichtung (12) an wenigstens einem Ende wenigstens eine Fase (21) aufweist.
13. Gareinrichtung (1) nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtungsformteil (10) und die Stützeinrichtung (12) als gemeinsame Baugruppe gefertigt sind.
14. Verfahren zur Installation eines Gargutträgerhalters (6) in dem Garraum (3) einer Garreinrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtungsformteil (10) durch eine Durchgangsôffnung in einer Garraumwandung (7) geführt wird, dass wenigstens eine Stützeinrichtung (12) in wenigstens einer Aufnahme in dem Dichtungsformteil (10) angeordnet wird und dass wenigstens ein Halteelement (9) des Gargutträgerhalters (6) in eine Durchführung (13) in der Stützeinrichtung geführt wird, sodass das Halteelement (9) die Durchgangsöffnung (7) in der Garraumwandung (7) wenigstens abschnittsweise durchgreift.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2703731B1 (de) * 2012-08-28 2017-03-01 BSH Hausgeräte GmbH Lagerbuchse für ein Haushaltsgerät mit einem pilzförmigen Basiskörper mit einem frontseitig zugänglichen Hohlraum sowie Haushaltsgerät
EP2966935B1 (de) * 2014-07-11 2020-02-12 Miele & Cie. KG Gargerät und befestigungssystem
DE102018128475A1 (de) * 2018-11-14 2020-05-14 Miele & Cie. Kg Küchengerät

Patent Citations (3)

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