LU103323B1 - Gargerät mit einem Garraum und Lüfterrad für ein Gargerät - Google Patents
Gargerät mit einem Garraum und Lüfterrad für ein GargerätInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
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- F24C15/32—Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens
- F24C15/322—Arrangements of ducts for hot gases, e.g. in or around baking ovens with forced circulation
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gargerät (2) mit einem Garraum, umfassend eine Wand (4) mit einer Frischluftöffnung (6) zur Einleitung von Frischluft in den Garraum und einen Lüfter mit einem garraumseitig an der Wand (4) angeordneten Lüfterrad (8) zur Einsaugung der Frischluft durch die Frischluftöffnung (6) in den Garraum, wobei das Lüfterrad (8) eine vor der Frischluftöffnung (6) angeordnete Grundplatte (10) und auf der der Frischluftöffnung (6) abgewandten Seite der Grundplatte (10) angeordnete Luftförderelemente (22) aufweist und um eine senkrecht zur Grundplatte (10) verlaufende gedachte Drehachse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter als ein drehrichtungswechselnder Lüfter ausgebildet ist und einerseits die jeweiligen Dimensionen und die jeweilige räumliche Ausbildung der Frischluftöffnung (6) und des Lüfterrads (8) und andererseits die räumliche Anordnung der Frischluftöffnung (6) relativ zu dem Lüfterrad (8) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass in beide Drehrichtungen des Lüfterrads (8) mittels des Lüfterrads (8) ein ausreichend hoher Unterdruck zwischen der Frischluftöffnung (6) und der Grundplatte (10) des Lüfterrads (8) erzeugbar ist, um drehrichtungsunabhängig Frischluft durch die Frischluftöffnung (6) in den Garraum einzuleiten. Ferner betrifft die Erfindung ein Lüfterrad (8) für ein Gargerät (2) mit einem Garraum.
Description
' LU103323
Beschreibung
Gargerät mit einem Garraum und Lüfterrad für ein Gargerät
Die Erfindung betrifft ein Gargerät mit einem Garraum der im Oberbegriff des Patentan- spruchs 1 genannten Art und ein Lüfterrad für ein derartiges Gargerät. s Derartige Gargeräte mit einem Garraum und Lüfterräder für Gargeräte sind aus dem Stand der Technik in einer Vielzahl von Ausführungsformen bereits vorbekannt, beispielsweise aus der Druckschrift EP 3 726 930 B1. Die bekannten Gargeräte mit einem Garraum umfassen eine Wand mit einer Frischluftöffnung zur Einleitung von Frischluft in den Garraum und einen
Lüfter mit einem garraumseitig an der Wand angeordneten Lüfterrad zur Einsaugung der
Frischluft durch die Frischluftöffnung in den Garraum, wobei das Lüfterrad eine vor der
Frischluftöffnung angeordnete Grundplatte und auf der der Frischluftöffnung abgewandten
Seite der Grundplatte angeordnete Luftförderelemente aufweist und um eine senkrecht zur
Grundplatte verlaufende gedachte Drehachse drehbar ist.
Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein Gargerät mit einem Garraum und ein ı5 Lüfterrad für ein Gargerät mit einem Garraum zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch ein Gargerät mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass der Lüfter als ein drehrichtungswechselnder Lüfter ausgebildet ist und einerseits die jeweiligen Dimensionen und die jeweilige räumliche Ausbildung der Frischluftöffnung und des Lüfterrads und andererseits die räumliche Anordnung der Frischluftöffnung relativ zu dem Lüfterrad derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass in beide Drehrichtungen des Lüfterrads mittels des Lüfterrads ein ausreichend hoher Unterdruck zwischen der Frischluftôffnung und der Grundplatte des Lüfterrads erzeugbar ist, um drehrichtungsunabhängig in jedem relevanten Betriebszustand des Gargeräts die erforderliche Menge an Frischluft durch die
Frischluftöffnung in den Garraum einzuleiten. Ferner wird dieses Problem durch ein Lüfterrad für ein Gargerät mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6 gelöst. Vorteilhafte Ausgestal- tungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
Der mit der Erfindung erreichbare Vorteil besteht insbesondere darin, dass ein Gargerät mit einem Garraum und ein Lüfterrad für ein Gargerät mit einem Garraum verbessert sind.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gargeräts mit einem Garraum und des
Lüfterrads für ein derartiges Gargerät ist sicher gewährleistet, dass in beide Drehrichtungen des Lüfterrads mittels des Lüfterrads ein ausreichend hoher Unterdruck zwischen der
Frischluftöffnung und der Grundplatte des Lüfterrads erzeugbar ist, um drehrichtungs-
unabhängig in jedem relevanten Betriebszustand des Gargeräts die erforderliche Menge an
Frischluft durch die Frischluftöffnung in den Garraum einzuleiten. Die Frischluftöffnung weist üblicherweise eine Frischluftklappe auf und dient insbesondere zur Feuchteregulierung im
Garraum. Je nach Feuchtegehalt und Betriebsart, also Betriebszustand, wird die s Frischluftklappe geöffnet oder geschlossen, sodass frische Luft in den Garraum gefördert wird oder nicht. Die Erfindung dient nun dazu, genügend Unterdruck hinter dem Lüfterrad zu erzeugen. Die besondere Schwierigkeit besteht nämlich darin, in beiden Drehrichtungen einen ausreichend hohen Unterdruck zu realisieren. Neben der optimalen Auslegung an der
Frischluftöffnung mit der Frischluftklappe ist es weiterhin erforderlich, mithilfe des Lüfterrads eine bestmögliche Luftdurchspülung des Garraums zu gewährleisten. Dies ist mittels der
Erfindung ebenfalls ermöglicht. Ferner ist aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des
Lüfterrads einerseits eine im Vergleich zum Stand der Technik wesentliche Gewichtsre- duzierung bei einem Lüfterrad bei mindestens gleichbleibender Strömungsgeschwindigkeit des damit geförderten Fluids ermöglicht, so dass die für eine Drehung dieses Lüfterrads ı5 erforderliche Energie wesentlich reduziert ist. Dies ist insbesondere für erfindungsgemäße
Lüfterräder vorteilhaft, die als drehrichtungswechselnde Lüfterräder, also Lüfterräder die je nach Betriebszustand in die eine oder die andere Drehrichtung drehbar sind, ausgebildet sind. Die reduzierte zu rotierende Masse erweist sich sowohl beim Beschleunigen wie auch beim Abbremsen des erfindungsgemäßen Lüfterrads als Vorteil. Im Vergleich zum Stand der
Technik ist mittels der Erfindung eine Gewichtsreduzierung bei dem erfindungsgemäßen
Lüfterrad von bis zu 25% realisierbar. Entsprechend ist es möglich, bei gleicher Leistung, also bei vergleichbaren Strömungsgeschwindigkeiten der Luft, bei dem erfindungsgemäßen
Gargerät und dem erfindungsgemäß en Lüfterrad das Lüfterrad mit einer geringeren Drehzahl zu betreiben. Auch das Ansprechverhalten des Lüfterrads ist bei einem Drehrichtungs- wechsel des Lüfterrads aufgrund der Gewichtsreduzierung wesentlich verbessert.
Andererseits ist das erfindungsgemäße Lüfterrad auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art und Weise herstellbar und benötigt darüber hinaus wesentlich weniger Bauraum als Lüfterräder des Standes der Technik, die eine vergleichbare Leistung aufweisen.
Grundsätzlich sind das erfindungsgemäße Gargerät und das erfindungsgemäße Lüfterrad nach Art, Funktionsweise, Material und Dimensionierung in weiten geeigneten Grenzen frei wählbar. Beispielsweise ist das erfindungsgemäße Gargerät mit dem erfindungsgemäßen
Lüfterrad als ein Haushaltsgerät, zum Beispiel als ein Dampfgarer, ausgebildet. Jedoch ist die
Erfindung auch bei anderen Gargeräten mit Garraum vorteilhaft einsetzbar. Ferner ist die
Erfindung nicht auf als Haushaltsgeräte ausgebildete Gargeräte mit Garraum beschränkt.
Auch bei gewerblichen Geräten, also Gargeräten für den professionellen Einsatz, ist die
Erfindung nutzbar. Der Begriff „Lüfterrad“ ist dabei weit auszulegen, so dass neben Lüftern insbesondere auch Gebläse oder dergleichen mitumfasst sind. Die Grundplatte mit den
Flügeln ist beispielsweise eben ausgebildet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die
Frischluftöffnung als eine kreisrunde Öffnung mit einem lichten Querschnitt von 27 mm ausgebildet ist und/oder, dass ein horizontaler Abstand zwischen der gedachten Drehachse des Lüfterrads und eines Mittelpunkts der als eine kreisrunde Öffnung ausgebildeten
Frischluftéffnung 48 mm beträgt, bevorzugt, dass der vorgenannte Mittelpunkt der
Frischluftöffnung relativ zu der gedachten Drehachse des Lüfterrads vertikal um 10 mm versetzt angeordnet ist, und/oder, dass eine der Frischluftöffnung zugewandte Rückseite der
Grundplatte einen Abstand zur Frischluftöffnung von 16 mm aufweist. Hiermit sind für die
Praxis sehr relevante Parameter für die Auslegung des erfindungsgemäßen Gargeräts angegeben. Diese Parameter können dabei einzeln wie auch in einer beliebigen, sinnfälligen
Kombination miteinander Verwendung finden.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die
Frischluftöffnung und eine Wellenöffnung für eine Welle des Lüfters zum Antrieb des
Lüfterrads in einer von einer dem Garraum zugewandten Grundfläche der Wand
Zzurückspringenden Fläche der Wand angeordnet sind, bevorzugt, dass die zurückspringende
Fläche durch zwei Halbkreiskonturen begrenzt ist, wobei jeweils eine Halbkreiskontur der
Frischluftöffnung und der Wellenöffnung zugeordnet ist und die Halbkreiskonturen beidseitig jeweils durch eine geradlinige Kontur verbunden sind, besonders bevorzugt, dass die
Halbkreiskonturen einen Radius von 34 mm und die geradlinigen Konturen eine Länge von 18 mm aufweisen und/oder, dass zu den Halbkreiskonturen korrespondierende Kreismittel- punkte zueinander einen horizontalen Abstand von 18 mm und einen vertikalen Abstand von 4 mm aufweisen, wobei die beiden Kreismittelpunkte, der Mittelpunkt der Frischluftôffnung und die gedachte Drehachse im Wesentlichen auf einer gemeinsamen gedachten Geraden liegen. Auf diese Weise ist das erfindungsgemäße Gargerät auf konstruktiv, fertigungs- technisch und strömungstechnisch besonders vorteilhafte Art ausgebildet. Dies gilt besonders für die bevorzugte und insbesondere für die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser
Weiterbildung.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der vorgenannten Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Gargeräts sieht vor, dass die zurückspringende Fläche mit der Grundfläche durch eine umlaufende Verbindungsfläche der Wand verbunden ist und die Verbindungsfläche mit der zurückspringenden Fläche einen stumpfen Winkel, bevorzugt einen Winkel von 135°, einschließt. Hierdurch sind die Konstruktion, die Fertigung und die Strömungstechnik des erfindungsgemäßen Gargeräts in dem hier relevanten Bereich weiter verbessert. Dies gilt insbesondere für die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gargeräts sieht vor, dass die Wand mit der Frischluftôffnung und der Wellenöffnung und das Lüfterrad durch eine
Zwischenwand von dem Garraum getrennt sind, wobei die Zwischenwand Durchtrittsöffnun- gen für die von dem Lüfterrad geförderte Frischluft aufweist. Auf diese Weise ist insbeson- dere die Ästhetik des erfindungsgemäßen Gargeräts, auch bei freiem Blick auf den Garraum, wesentlich verbessert.
Wie oben bereits ausgeführt ist das erfindungsgemäße Lüfterrad in weiten geeigneten
Grenzen frei wählbar.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Lüfterrads sieht vor, dass das
Lüfterrad als ein einteiliges Blechteil ausgebildet ist, wobei das Blechteil gleichzeitig als ein
Biegeteil zur Realisierung der Flügel mit den Luftförderelementen ausgebildet ist. Hierdurch ist die Konstruktion und die Fertigung zusätzlich vereinfacht.
Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Lüfterrads sieht vor, dass das Lüfterrad als ein einteiliges Blechteil ausgebildet ist, wobei das Blechteil gleichzeitig als ein Prägeteil zur Versteifung des zentralen Abschnitts und/oder der Flügel ausgebildet ist, bevorzugt, dass der zentrale Abschnitt und die Flügel eine einzige, gemeinsame Prägung ı5 aufweisen, besonders bevorzugt, dass diese Prägung eine den zentralen Abschnitt von den
Flügeln räumlich trennende Kreisringkontur mit in die einzelnen Flügel übergehenden strahlenförmigen Rippenkonturen aufweist. Auf diese Weise ist die für einen robusten und langlebigen Betrieb erforderliche Steifigkeit des erfindungsgemäßen einteiligen Lüfterrads, trotz Leichtbauweise, auf einfache Art und Weise gewährleistet. Mittels der bevorzugten
Ausführungsform dieser Weiterbildung ist dies fertigungstechnisch mit wenig Aufwand realisierbar. Dies gilt insbesondere für die besonders bevorzugte Ausführungsform dieser
Weiterbildung. Der Begriff „Prägung“ ist dabei weit auszulegen, so dass auch alle geeigneten
Arten von Tiefziehen oder dergleichen mitumfasst sind.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Lüfterrads sieht vor, dass der jeweilige Spalt ausgehend von den dazu korrespondierenden freien Enden dreiecksartig bis zu der als Dreiecksspitze ausgebildeten Spaltwurzel dieses Spalts verläuft, bevorzugt, dass dieser Spalt einen Öffnungswinkel von 60° aufweist und/oder eine von einer imaginären
Kreisbahn der freien Enden bis zur Spaltwurzel gemessene Spalttiefe von 30 mm aufweist.
Hierdurch ist der jeweilige Spalt auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art umsetzbar. Ferner ist der Spalt hinsichtlich von dessen Fläche auf einfache Weise maximierbar, ohne, dass dabei die Stabilität des erfindungsgemäßen einteiligen Lüfterrads wesentlich leidet. Die bevorzugte Ausführungsform dieser Weiterbildung gibt eine für die
Praxis besonders relevante Ausbildung des jeweiligen Spalts an. Die als Dreiecksspitze ausgebildete Spaltwurzel kann auch abgerundet ausgebildet sein.
Darüber hinaus sieht eine weitere vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen
Lüfterrads vor, dass das Lüfterrad einen Hüllkreisdurchmesser von 140 mm bis 144 mm aufweist. Auf diese Weise ist eine wesentliche Dimension des erfindungsgemäßen Lüfterrads besonders geeignet auf die praktischen Einsatzbedingungen abgestimmt ausgebildet. 5 Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gargeräts mit dem erfindungsgemäß en Lüfterrad in einer teilweisen Frontalansicht, ohne
Lüfterrad,
Figur 2 das Ausführungsbeispiel in analoger Darstellung zur Fig. 1, mit Lüfterrad,
Figur 3 das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 2 in einer geschnittenen
Seitenansicht,
Figur 4 das Lüfterrad des Ausführungsbeispiels in einer perspektivischen Ansicht,
Figur 5 das Lüfterrad des Ausführungsbeispiels in einer Frontalansicht und
Figur 6 das Lüfterrad in einer zu der Fig. 5 korrespondierenden teilweisen, vergrößerten Ansicht.
In den Fig. 1 bis 6 ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gargeräts mit dem erfindungsgemäßen Lüfterrad rein exemplarisch dargestellt.
Das Gargerät 2 mit einem nicht dargestellten Garraum ist hier als Dampfgarer für den
Haushalt ausgebildet und umfasst eine Wand 4 mit einer Frischluftôffnung 6 zur Einleitung von nicht dargestellter Frischluft in den Garraum und einen nicht näher dargestellten Lüfter mit einem garraumseitig an der Wand 4 angeordneten Lüfterrad 8 zur Einsaugung der
Frischluft durch die Frischluftôffnung 6 in den Garraum, wobei das Lüfterrad 8 eine vor der
Frischluftöffnung 6 angeordnete Grundplatte 10 und auf der der Frischluftôffnung 6 abgewandten Seite der Grundplatte 10 angeordnete Luftförderelemente 22 aufweist und um eine senkrecht zur Grundplatte 10 verlaufende gedachte Drehachse drehbar ist. Eine
Frischluftklappe, die in gewünschter Weise die Frischluftôffnung 6 verschließt oder Öffnet, ist in den Fig. 1 bis 6 nicht dargestellt und dem Stand der Technik entsprechend ausgebildet.
Siehe hierzu auch die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung.
Erfindungsgemäß ist der Lüfter als ein drehrichtungswechselnder Lüfter ausgebildet und es sind einerseits die jeweiligen Dimensionen und die jeweilige räumliche Ausbildung der
Frischluftôffnung 6 und des Lüfterrads 8 und andererseits die räumliche Anordnung der
Frischluftöffnung 6 relativ zu dem Lüfterrad 8 derart aufeinander abgestimmt ausgebildet,
dass in beide Drehrichtungen des Lüfterrads 8 mittels des Lüfterrads 8 ein ausreichend hoher
Unterdruck zwischen der Frischluftéffnung 6 und der Grundplatte 10 des Lüfterrads 8 erzeugbar ist, um drehrichtungsunabhängig in jedem relevanten Betriebszustand des
Gargeräts 2 die erforderliche Menge an Frischluft durch die Frischluftöffnung 6 in den
Garraum einzuleiten. Beispielsweise gewinnt die Kombination von Dampfgaren und Backen stetig an Beliebtheit und damit Zuwachs. Durch die gezielte drehrichtungsunabhängige
Frischluftzufuhr kann frische Luft in den Garraum gelangen und zum Beispiel die Bräunungs- geschwindigkeit beeinflussen. Das Lüfterrad 8, das in beiden Drehrichtungen genutzt wird, muss bei jedem Drehrichtungswechsel abgebremst und wieder beschleunigt werden.
Drehrichtungswechsel begünstigen eine verbesserte Wärmeverteilung in dem Garraum.
Entsprechend ist es sehr vorteilhaft, wenn das Lüfterrad 8 im Gewicht reduziert ist. Siehe hierzu die nachfolgenden Ausführungen.
Die Frischluftöffnung 6 ist hier als eine kreisrunde Öffnung mit einem lichten Querschnitt a von 27 mm ausgebildet. Ferner beträgt ein horizontaler Abstand b zwischen der gedachten ı5 Drehachse des Lüfterrads 8 und eines Mittelpunkts der als eine kreisrunde Öffnung ausgebildeten Frischluftöffnung 6 48 mm, wobei der vorgenannte Mittelpunkt der
Frischluftöffnung 6 relativ zu der gedachten Drehachse des Lüfterrads 8 vertikal um c=10 mm versetzt angeordnet ist, und wobei eine der Frischluftôffnung 6 zugewandte Rückseite der
Grundplatte 10 einen Abstand d zur Frischluftôffnung 6 von 16 mm aufweist. Siehe hierzu
Insbesondere die Fig. 1 und 3. Der Schnittverlauf in der Fig. 3 ist in der Fig. 2 durch die
Schnittlinie A-A gekennzeichnet.
Ferner sind die Frischluftöffnung 6 und eine Wellenöffnung 12 für eine nicht dargestellte
Welle des Lüfters zum Antrieb des Lüfterrads 8 in einer von einer dem Garraum zugewandten
Grundfläche 14 der Wand 4 zurückspringenden Fläche 16 der Wand 4 angeordnet, wobei die
Zzurückspringende Fläche 16 durch zwei Halbkreiskonturen begrenzt ist, und wobei jeweils eine Halbkreiskontur der Frischluftöffnung 6 und der Wellenöffnung 12 zugeordnet ist und die
Halbkreiskonturen beidseitig jeweils durch eine geradlinige Kontur verbunden sind, nämlich derart, dass die Halbkreiskonturen einen Radius e von 34 mm und die geradlinigen Konturen eine Länge f von 18 mm aufweisen. Darüber hinaus weisen zu den Halbkreiskonturen korrespondierende Kreismittelpunkte zueinander einen horizontalen Abstand g von 18 mm und einen vertikalen Abstand h von 4 mm auf, wobei die beiden Kreismittelpunkte, der
Mittelpunkt der Frischluftöffnung und die gedachte Drehachse im Wesentlichen auf einer gemeinsamen gedachten Geraden liegen. Die zurückspringende Fläche 16 ist mit der
Grundfläche 14 durch eine umlaufende Verbindungsfläche 18 der Wand 4 verbunden und die
Verbindungsfläche 18 schließt mit der zurückspringenden Fläche 16 einen stumpfen Winkel, nämlich einen Winkel ® von 135°, ein. Siehe hierzu insbesondere die Fig. 3. Eine
Wellenachse der nicht dargestellten Welle entspricht der gedachten Drehachse des
Lüfterrads 8.
Die Wand 4 mit der Frischluftöffnung 6 und der Wellenöffnung 12 und das Lüfterrad 8 sind bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durch eine nicht dargestellte Zwischenwand von dem s Garraum getrennt, wobei die Zwischenwand Durchtrittsöffnungen für die von dem Lüfterrad 8 geförderte Frischluft aufweist. Eine derartige Zwischenwand wird auch als sogenannte
Einstellwand bezeichnet und verleiht dem Garraum insbesondere einen besseren optischen
Gesamteindruck.
Das Lüfterrad 8 weist die oben genannte Grundplatte 10 mit einem zentralen Abschnitt 20 zur
Befestigung des Lüfterrads 8 an der senkrecht zur Grundplatte 10 verlaufenden Welle des
Lüfters zum Antrieb des Lüfterrads 8 und eine Mehrzahl von an der Grundplatte 10 angeordneten Luftförderelemente 22 zur Förderung der Luft auf, wobei die Luftförder- elemente 22 gleichmäßig über den Umfang des zentralen Abschnitts 20 verteilt angeordnet sind und sich jeweils radial nach außen erstrecken. Die Luftförderelemente 22 sind hier ı5 Jeweils auf einen Flächenmittelpunkt 23 des zentralen Abschnitts 20 ausgerichtet, so dass die
Luftförderelemente 22 entlang von strahlenförmig von dem Flächenmittelpunkt 23 aus- gehenden Geraden verlaufen. Das Lüfterrad 8 weist in dem Flächenmittelpunkt 23 eine
Öffnung zur Aufnahme der das Lüfterrad 8 antreibenden Welle auf. Ferner weist das
Lüfterrad 8 bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel einen Hüllkreisdurchmesser von 142 mm auf.
Erfindungsgemäß sind die Luftfôrderelemente 22 jeweils an einem Flügel 24 der
Grundplatte10 angeordnet, wobei die Flügel 24 gleichmäßig über den Umfang des zentralen
Abschnitts 20 verteilt angeordnet sind und sich ausgehend von dem zentralen Abschnitt 20 derart radial nach außen erstrecken, dass zwischen zueinander direkt benachbarten
Flügeln 24 ausgehend von freien Enden dieser Flügel 24 die Grundplatte 10 einen bis zu einer Spaltwurzel hineinreichenden Spalt 26 aufweist. Der jeweilige Spalt 26 verläuft ausgehend von den dazu korrespondierenden freien Enden dreiecksartig bis zu der als
Dreiecksspitze ausgebildeten Spaltwurzel dieses Spalts 26, wobei dieser Spalt 26 einen
Öffnungswinkel A von 60° und eine von einer imaginären Kreisbahn 28 der freien Enden bis
Zur Spaltwurzel gemessene Spalttiefe B von 30 mm aufweist. Die Grundplatte 10 mit den
Flügeln 24 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eben ausgebildet. Siehe hierzu insbesondere die Fig. 4 bis 6.
Ferner ist das Lüfterrad 8 hier als ein einteiliges Blechteil ausgebildet, wobei das Blechteil gleichzeitig als ein Biegeteil zur Realisierung der Flügel 24 mit den Luftförderelementen 22 ausgebildet ist. Das Lüfterrad 8 ist darüber hinaus als ein Prägeteil zur Versteifung des zentralen Abschnitts 20 und der Flügel 24 ausgebildet, wobei der zentrale Abschnitt 20 und die Flügel 24 eine einzige, gemeinsame Prägung 30 aufweisen, nämlich derart, dass diese
Prägung 30 eine den zentralen Abschnitt 20 von den Flügeln 24 räumlich trennende Kreis- ringkontur mit in die einzelnen Flügel 24 übergehenden strahlenförmigen Rippenkonturen aufweist. s Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Gargeräts 2 mit dem Garraum und des
Lüfterrads 8 für dieses Gargerät 2 ist sicher gewährleistet, dass in beide Drehrichtungen des
Lüfterrads 8 mittels des Lüfterrads 8 ein ausreichend hoher Unterdruck zwischen der
Frischluftôffnung 6 und der Grundplatte 10 des Lüfterrads 8 erzeugbar ist, um drehrichtungs- unabhängig in jedem relevanten Betriebszustand des Gargeräts 2 die erforderliche Menge an
Frischluft durch die Frischluftöffnung 6 in den Garraum einzuleiten. Die Frischluftöffnung 6 weist wie üblich eine Frischluftklappe auf und dient insbesondere zur Feuchteregulierung im
Garraum. Je nach Feuchtegehalt und Betriebsart, also Betriebszustand, wird die
Frischluftklappe geöffnet oder geschlossen, sodass frische Luft in den Garraum gefördert wird oder nicht. Die Erfindung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel dient nun dazu, ı5 genügend Unterdruck hinter dem Lüfterrad 8 zu erzeugen. Die besondere Schwierigkeit besteht nämlich darin, in beiden Drehrichtungen einen ausreichend hohen Unterdruck zu realisieren. Neben der optimalen Auslegung an der Frischluftöffnung 6 mit der
Frischluftklappe ist es weiterhin erforderlich, mithilfe des Lüfterrads 8 eine bestmögliche
Luftdurchspülung des Garraums zu gewährleisten. Dies ist mittels der Erfindung gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls ermöglicht. Ferner ist aufgrund der erfindungsgemäßen Ausbildung des Lüfterrads 8 einerseits eine im Vergleich zum Stand der
Technik wesentliche Gewichtsreduzierung bei dem Lüfterrad 8 bei mindestens gleichblei- bender Strömungsgeschwindigkeit des damit geförderten Fluids ermöglicht, so dass die für eine Drehung dieses Lüfterrads 8 erforderliche Energie wesentlich reduziert ist. Dies ist
Insbesondere für das vorliegende Lüfterrad 8 vorteilhaft, das als drehrichtungswechselndes
Lüfterrad, also ein Lüfterrad das je nach Betriebszustand in die eine oder die andere
Drehrichtung drehbar ist, ausgebildet ist. Die reduzierte zu rotierende Masse erweist sich sowohl beim Beschleunigen wie auch beim Abbremsen des Lüfterrads 8 als Vorteil. Im
Vergleich zum Stand der Technik ist bei dem Lüfterrad 8 eine Gewichtsreduzierung von etwa 25% realisiert. Entsprechend ist es mittels des vorliegenden Ausführungsbeispiels möglich, bei gleicher Leistung, also bei vergleichbaren Strömungsgeschwindigkeiten der Luft, bei dem Gargerät 2 und dem Lüfterrad 8 das Lüfterrad 8 mit einer geringeren Drehzahl zu betreiben. Auch das Ansprechverhalten des Lüfterrads 8 ist bei einem Drehrichtungswechsel des Lüfterrads 8 aufgrund der Gewichtsreduzierung wesentlich verbessert. Andererseits ist das Lüfterrad 8 auf konstruktiv und fertigungstechnisch sehr einfache Art und Weise herstellbar und benötigt darüber hinaus wesentlich weniger Bauraum als Lüfterräder des
Standes der Technik, die eine vergleichbare Leistung aufweisen.
Die Erfindung ist jedoch nicht auf das vorliegende Ausführungsbeispiel beschränkt. Siehe hierzu beispielsweise die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschreibungseinleitung sowie die in dem konkreten Beschreibungsteil angeführten alternativen oder optionalen
Merkmale. Das Lüfterrad muss nicht zwingend einteilig oder als ein Blechteil ausgebildet sein.
Claims (10)
1. Gargerät (2) mit einem Garraum, umfassend eine Wand (4) mit einer Frischluftöffnung (6) zur Einleitung von Frischluft in den Garraum und einen Lüfter mit einem garraumseitig an der Wand (4) angeordneten Lüfterrad (8) zur Einsaugung der Frischluft durch die Frischluftöffnung (6) in den Garraum, wobei das Lüfterrad (8) eine vor der Frischluftöffnung (6) angeordnete Grundplatte (10) und auf der der Frischluftôffnung (6) abgewandten Seite der Grundplatte (10) angeordnete Luftförderelemente (22) aufweist und wobei das Lüfterrad (8) um eine senkrecht zur Grundplatte (10) verlaufende gedachte Drehachse drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter als ein drehrichtungswechselnder Lüfter ausgebildet ist und einerseits die jeweiligen Dimensionen und die jeweilige räumliche Ausbildung der Frischluftöffnung (6) und des Lüfterrads (8) und andererseits die räumliche Anordnung der Frischluftöffnung (6) relativ zu dem Lüfterrad (8) derart aufeinander abgestimmt ausgebildet sind, dass in beide Drehrichtungen des Lüfterrads (8) mittels des Lüfterrads (8) ein ausreichend hoher Unterdruck zwischen der Frischluftöffnung (6) und der Grundplatte (10) des Lüfterrads (8) erzeugbar ist, um drehrichtungsunabhängig in jedem relevanten Betriebszustand des Gargeräts (2) die erforderliche Menge an Frischluft durch die Frischluftöffnung (6) in den Garraum einzuleiten.
2. Gargerät (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluftöffnung (6) als eine kreisrunde Öffnung mit einem lichten Querschnitt (a) von 27 mm ausgebildet ist und/oder, dass ein horizontaler Abstand (b) zwischen der gedachten Drehachse des Lüfterrads (8) und eines Mittelpunkts der als eine kreisrunde Öffnung ausgebildeten Frischluftôffnung (6) 48 mm beträgt, bevorzugt, dass der vorgenannte Mittelpunkt der Frischluftöffnung (6) relativ zu der gedachten Drehachse des Lüfterrads (8) vertikal um (c) 10 mm versetzt angeordnet ist, und/oder, dass eine der Frischluftöffnung (6) zugewandte Rückseite der Grundplatte (10) einen Abstand (d) zur Frischluftöffnung (6) von 16 mm aufweist.
3. Gargerät (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Frischluft- Öffnung (6) und eine Wellenöffnung (12) für eine Welle des Lüfters zum Antrieb des
Lüfterrads (8) in einer von einer dem Garraum zugewandten Grundfläche (14) der Wand (4) zurückspringenden Fläche (16) der Wand (4) angeordnet sind, bevorzugt, dass die zurückspringende Fläche (16) durch zwei Halbkreiskonturen begrenzt ist, wobei jeweils eine Halbkreiskontur der Frischluftôffnung (6) und der Wellenöffnung (12) zugeordnet ist und die Halbkreiskonturen beidseitig jeweils durch eine geradlinige Kontur verbunden sind, besonders bevorzugt, dass die Halbkreiskonturen einen Radius (e) von 34 mm und die geradlinigen Konturen eine Lange (f) von 18 mm aufweisen und/oder, dass zu den Halbkreiskonturen korrespondierende Kreismittelpunkte zueinander einen horizontalen Abstand (g) von 18 mm und einen vertikalen Abstand (h) von 4 mm aufweisen, wobei die beiden Kreismittelpunkte, der Mittelpunkt der Frischluftôffnung (6) und die gedachte Drehachse im Wesentlichen auf einer gemeinsamen gedachten Geraden liegen.
4. Gargerät (2) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zurückspringende Fläche (16) mit der Grundfläche (14) durch eine umlaufende Verbindungsflache (18) der Wand (4) verbunden ist und die Verbindungsflache (18) mit der zurückspringenden Fläche (16) einen stumpfen Winkel, bevorzugt einen Winkel (®) von 135°, einschließt.
5. Gargerét (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (4) mit der Frischluftôffnung (6) und der Wellenéffnung (12) und das Lüfterrad (8) durch eine Zwischenwand von dem Garraum getrennt sind, wobei die Zwischenwand Durchtrittséffnungen für die von dem Lüfterrad (8) geförderte Frischluft aufweist.
6. Lüfterrad (8) für ein Gargerät (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Lüfterrad (8) eine Grundplatte (10) mit einem zentralen Abschnitt (20) zur Befestigung des Lüfterrads (8) an einer senkrecht zur Grundplatte (10) verlaufenden Welle des Lifters zum Antrieb des Lüfterrads (8) und eine Mehrzahl von an der Grundplatte (10) angeordneten Luftférderelementen (22) zur Férderung der Luft aufweist, und wobei die Luftférderelemente (22) gleichmäßig über den Umfang des zentralen Abschnitts (20) verteilt angeordnet sind und sich jeweils radial nach außen erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftförderelemente (22) jeweils an einem Flügel (24) der Grundplatte (10) angeordnet sind, wobei die Flügel (24) gleichmäßig über den Umfang des zentralen Abschnitts (20) verteilt angeordnet sind und sich ausgehend von dem zentralen Abschnitt (20) derart radial nach außen erstrecken, dass zwischen zueinander direkt benachbarten Flügeln (24) ausgehend von freien Enden dieser Flügel (24) die Grundplatte (10) einen bis zu einer Spaltwurzel hineinreichenden Spalt (26) aufweist.
7. Lüfterrad (8) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (8) als ein einteiliges Blechteil ausgebildet ist, wobei das Blechteil gleichzeitig als ein Biegeteil zur Realisierung der Flügel (24) mit den Luftförderelementen (22) ausgebildet ist.
8. Lüfterrad (8) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (8) als ein einteiliges Blechteil ausgebildet ist, wobei das Blechteil gleichzeitig als ein Präge- teil zur Versteifung des zentralen Abschnitts (20) und/oder der Flügel (24) ausgebildet ist, bevorzugt, dass der zentrale Abschnitt (20) und die Flügel (24) eine einzige, gemein- same Prägung (30) aufweisen, besonders bevorzugt, dass diese Prägung (30) eine den zentralen Abschnitt (20) von den Flügeln (24) räumlich trennende Kreisringkontur mit in die einzelnen Flügel (24) übergehenden strahlenförmigen Rippenkonturen aufweist.
9. Lüfterrad (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Spalt (26) ausgehend von den dazu korrespondierenden freien Enden dreiecksartig bis zu der als Dreiecksspitze ausgebildeten Spaltwurzel dieses Spalts (26) verläuft, bevorzugt, dass dieser Spalt (26) einen Öffnungswinkel (A) von 60° aufweist und/oder eine von einer imaginären Kreisbahn (28) der freien Enden bis zur Spaltwurzel gemessene Spalttiefe (B) von 30 mm aufweist.
10. Lüfterrad (8) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Lüfterrad (8) einen Hüllkreisdurchmesser von 140 mm bis 144 mm aufweist.
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| EP0926449A1 (de) * | 1997-12-23 | 1999-06-30 | eloma GmbH Grossküchentechnik | Verfahren zum Entfeuchten eines Garraumes eines Dampfgargerätes sowie Vorrichtung hierfür |
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2025
- 2025-06-04 EP EP25180854.9A patent/EP4675179A1/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0926449A1 (de) * | 1997-12-23 | 1999-06-30 | eloma GmbH Grossküchentechnik | Verfahren zum Entfeuchten eines Garraumes eines Dampfgargerätes sowie Vorrichtung hierfür |
| EP3726930B1 (de) | 2019-04-15 | 2023-12-13 | BSH Hausgeräte GmbH | Induktionsofenvorrichtung |
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Effective date: 20260102 |