LU103401B1 - Einstuckige Gitterstrukturfur eine Leuchte und Leuchte - Google Patents
Einstuckige Gitterstrukturfur eine Leuchte und LeuchteInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine einstlickige Gillerstruktur (1) für eine Leuchte (6), deren Formgebung einer Anzahl durchgehender Stäbe (2) entspricht. Jeder Stab (2) ist quer zu einer Längsrichtung des jeweiligen Stabs (2) verformt. Jeder Stab (2) ist so zu seinen benachbart angeordneten Stäben (2) angeordnet, dass die Stäbe (2) in Uberlappungsbereichen (3) einander {iberlappend und aneinander anliegend angeordnet und miteinander verbunden sind. Die Stabe (2) sind wellenférmig ausgestaltet. Die Uberlappungsbereiche (3) sind durch die Wellenberge (4) und Wellentdler (5) der benachbarten Stabe (2) gebildet. Die einstiickige Gitterstruktur (1) ist im 3D-Druckverfahren einstiickig hergestellt.
Description
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LU103401
Einstilickige Gitterstruktur für eine Leuchte und Leuchte
Die Erfindung betrifft eine einstückige Gitterstruktur für eine Leuchte sowie eine Leuchte.
Im Stand der Technik sind Drahtnetzstrukturen bekannt, die vor allem in Lampenschirmen, Gehäusen für technische
Komponenten oder als dekorative Strukturelemente verwendet werden. Diese herkömmlichen Drahtnetzstrukturen bestehen üblicherweise aus metallischen Drähten, die in standardisierte geometrische Formen gebogen und durch
Schweißpunkte oder mechanische Verbindungen miteinander verbunden werden. Ein Beispiel hierfür sind
Drahtlampenschirme, die aus einer Vielzahl von Drähten bestehen, die manuell gebogen und in einer festen Form angeordnet sind. Diese Strukturen sind durch die
Fertigungsmethoden stark limitiert, sowohl in ihrer geometrischen Flexibilität als auch in ihrer strukturellen
Integrität. Ein weiterer Nachteil herkömmlicher
Drahtstrukturen besteht darin, dass diese oftmals durch ihre punktuellen Verbindungsstellen anfällig für Korrosion oder mechanische Belastungen sind, was ihre Lebensdauer verringern kann.
Die herkömmlichen Drahtnetzstrukturen weisen jedoch nicht nur
Einschränkungen hinsichtlich der Form- und Materialvielfalt auf, sondern sind auch in ihrer Herstellungsweise ineffizient. Insbesondere die manuelle Biegung der Drähte und das anschließende Verbinden der einzelnen Elemente erfordern eine hohe Fertigungsgenauigkeit und führen zu einer standardisierten Geometrie, die wenig Raum für individuelle <
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- 2 = BEA 4354 P LU
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Anpassungen lässt. Weiterhin ist die Integration von
Funktionselementen wie Clips oder Halterungen bei solchen
Strukturen aufwendig, da diese in separaten Arbeitsschritten hinzugefügt werden müssen. Zudem ist der Montageprozess durch die manuelle Arbeit zeitaufwendig und fehleranfällig, was die
Produktionskosten erheblich erhöht.
Als Aufgabe der Erfindung wird es angesehen, die aus dem
Stand der Technik bekannten Gitterstrukturen für Lampen weiterzuentwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die die
Formgebung der Gitterstruktur einer Anzahl durchgehender
Stäbe entspricht, wobei jeder Stab quer zu einer
Längsrichtung des jeweiligen Stabs verformt ist, wobei jeder
Stab so zu seinen benachbart angeordneten Stäben angeordnet ist, dass die Stäbe in Überlappungsbereichen einander überlappend und aneinander anliegend angeordnet und miteinander verbunden sind. Die Stäbe der erfindungsgemäßen einstückigen Gitterstruktur sind quer zu ihrer Längsrichtung verformt, was bedeutet, dass sie nicht in einer geradlinigen
Ausrichtung verlaufen. Die Querverformung sorgt dafür, dass die Stäbe eine regelmäßige Wellenform oder eine andere geometrisch variierte Struktur bilden, die der Gitterstruktur zusätzliche Stabilität verleiht. ;
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Stäbe in
Längsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind. Diese versetzte Anordnung sorgt dafür, dass beispielsweise bei einer wellenförmigen Ausgestaltung der Stäbe die Täler eines
Stabes in den Überlappungsbereichen auf die Berge der benachbarten Stäbe treffen. Auf diese Weise liegen die Stäbe cc.
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[ - 3 = BEA 4354 P LU
LU103401 in den Uberlappungsbereichen in den höchsten und tiefsten
Punkten der Wellenform aneinander, wodurch eine besonders feste und stabile Verbindung entsteht. Diese Versatzanordnung erhöht die strukturelle Stabilität und verbessert die
Lastverteilung, indem die mechanischen Spannungen gleichmäßig auf die gesamte Struktur übertragen werden.
Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, dass die Stäbe quer zur Längsrichtung schräg geneigt sind. Diese schräge
Ausrichtung führt dazu, dass die Stäbe in den
Überlappungsbereichen aufeinander liegen und somit eine größere Kontaktfläche zwischen den Stäben entsteht. Durch diese verbesserte Auflagefläche wird eine höhere mechanische
Stabilität und Festigkeit der Verbindung in den
Überlappungsbereichen erreicht, da sich die Stäbe durch die schräge Anordnung besser stützen. Die mechanische Stabilität der gesamten Gitterstruktur wird somit weiter verbessert, insbesondere in Bereichen hoher Belastung, während gleichzeitig ein ästhetisch ansprechendes Erscheinungsbild der Struktur erzielt wird.
Vorteilhafterweise ist die Querverformung der Stäbe so ausgestaltet, dass die Stäbe in bestimmten Bereichen einander überlappen und dabei in den Überlappungsbereichen miteinander verbunden sind. Durch diese Uberlappungen entsteht eine starke und stabile Verbindung zwischen den benachbarten ; Stäben, was die strukturelle Integrität der Gitterstruktur erhöht. Die Überlappungsbereiche liegen bevorzugt in den
Bereichen, in denen die Stäbe in ihrer Formgebung gekrümmt oder verformt sind, was den Zusammenhalt der Struktur verstärkt. <<
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[ - 4 - BEA 4354 P LU
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Erfindungsgemäß sind die Stäbe nicht in einer einzigen
Richtung verformt, sondern können abschnittsweise in unterschiedliche Richtungen verlaufen. Diese abschnittsweise
Änderung der Verlaufsrichtung erzeugt eine variierende
Geometrie, die dazu beiträgt, dass die Gitterstruktur sowohl auf mechanische Belastungen als auch auf äußere Einflüsse flexibel reagiert. Diese Flexibilität ist besonders vorteilhaft in Leuchtenanwendungen, da sie eine gleichmäßige
Verteilung von Licht ermöglicht und gleichzeitig eine robuste
Struktur bietet.
Die Anordnung der Stäbe in Längsrichtung ist so gestaltet, dass sie versetzt zueinander angeordnet sind. Dies bedeutet, dass jeder Stab nicht parallel, sondern versetzt zu den benachbarten Stäben verläuft. In den Überlappungsbereichen liegen die Stäbe aneinander an und sind miteinander verbunden, um eine besonders feste und stabile Struktur zu ermöglichen. Diese versetzte Anordnung verbessert die
Lastverteilung innerhalb der Gitterstruktur und sorgt dafür, dass mechanische Spannungen gleichmäßig auf die gesamte
Struktur übertragen werden.
Ein weiterer Vorteil der Anordnung der Stäbe besteht darin, dass die Überlappungsbereiche erfindungsgemäß entlang der verformten Bereiche der Stäbe (z.B. Wellenberge oder
Wellentäler) angeordnet sind. Diese Anordnung führt zu einer strukturellen Verstärkung der Gitterstruktur, da die Stäbe an den Stellen, an denen sie am stärksten beansprucht werden, zusätzlich gestützt sind. Dies erhöht die allgemeine
Stabilität und Festigkeit der Struktur. €
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-5- BEA 4354 P LU
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Vorteilhafterweise kann die Querverformung der Stäbe in unterschiedlichen geometrischen Formen ausgeführt werden, wie zum Beispiel in einer wellenförmigen oder polygonalen
Wellenform. Bei einer wellenförmigen Ausführung bilden die
Stäbe weiche, kontinuierliche Krümmungen, die sich ideal für
Anwendungen eignen, bei denen eine gleichmäßige Lichtstreuung gewünscht ist. Alternativ kann die Wellenform durch gerade
Abschnitte angenähert werden, sodass die Stäbe eine polygonale Struktur bilden. Diese Ausführung ist besonders robust und eignet sich für Anwendungen, bei denen eine erhöhte mechanische Festigkeit gefordert ist.
Erfindungsgemäß können die Stäbe in ihrer Längsrichtung ebenfalls variieren. Beispielsweise kann die Dicke der Stäbe entlang ihrer Länge unterschiedlich ausgeführt sein, um eine optimale Materialverwendung zu gewährleisten. In Bereichen, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, können die Stäbe dicker ausgeführt sein, während sie in weniger belasteten
Bereichen dünner gestaltet werden. Dies reduziert das Gewicht der Struktur, ohne deren Stabilität zu beeinträchtigen.
Zusätzlich zu der Verformung und Variation der Stäbe in
Längs- und Querrichtung können die Stäbe erfindungsgemäß auch unterschiedliche Querschnittsformen aufweisen, wie z.B. runde, ovale, rechteckige oder trapezförmige Querschnitte.
Die Wahl der Querschnittsform kann an die spezifischen
Anforderungen der Anwendung angepasst werden. Ein runder
Querschnitt bietet eine gleichmäßige Belastbarkeit in alle
Richtungen, während ein rechteckiger Querschnitt besonders gut für lineare Lasten geeignet ist.
A
COURTE a LU103401
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Die erfindungsgemäße Gitterstruktur wird vorteilhafterweise im 3D-Druckverfahren hergestellt, was eine besonders hohe geometrische Präzision ermöglicht. Durch dieses
Herstellungsverfahren wird nicht nur die strukturelle
Integrität der Gitterstruktur erhöht, sondern es können auch komplexe geometrische Formen und feine Details realisiert werden. Dies ist insbesondere bei der Fertigung von Leuchten von Vorteil, da die Gitterstruktur nicht nur funktionale
Aufgaben wie Stabilität und Lichtlenkung übernimmt, sondern auch als gestalterisches Element fungiert.
Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
Stäbe wellenförmig ausgestaltet sind, wobei die
Überlappungsbereiche durch die Wellenberge und Wellentäler der benachbarten Stäbe gebildet werden. Diese wellenförmige
Struktur hat den zusätzlichen Vorteil, dass sie Licht auf dekorative Weise streuen kann, was sie ideal für
Designleuchten oder stimmungsvolle Beleuchtungen macht.
Alternativ können die Stäbe polygonale Wellenformen aufweisen, bei denen die Wellen durch gerade Abschnitte angenähert werden. Diese polygonale Ausgestaltung bietet eine größere Flexibilität in der Anpassung der Gitterstruktur an spezifische funktionale oder ästhetische Anforderungen.
Polygonale Wellenformen bieten den Vorteil, dass sie strukturell robuster sind und sich besser für Anwendungen eignen, bei denen erhöhte mechanische Belastbarkeit gefordert ist, wie beispielsweise bei Außenleuchten oder industriellen
Beleuchtungslösungen.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die
Gitterstruktur in einer zylindrischen Geometrie angeordnet
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CE - | LU103401
- 7 = BEA 4354 P LU
LU103401 ist, wobei diese Form besonders für zylindrische
Leuchtengehäuse vorteilhaft ist. Diese zylindrische Struktur könnte ideal fir lange, schlanke Leuchten verwendet werden, die in Öffentlichen Gebäuden oder als Designobjekte in modernen Wohnungen eingesetzt werden, da sie sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist.
Ebenso ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Gitterstruktur in einer kugelförmigen Geometrie ausgeführt ist, um eine gleichmäßige Lichtverteilung bei kugelförmigen Leuchten zu ermöglichen. Kugelförmige
Gitterstrukturen können besonders bei Hängeleuchten oder
Stehlampen vorteilhaft eingesetzt werden, da sie eine gleichmäßige Rundumbeleuchtung ermöglichen und gleichzeitig ein interessantes Design-Element darstellen.
Zusätzlich ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Gitterstruktur in einer konischen Geometrie ausgestaltet ist, was sich besonders für spezielle
Leuchtenformen eignet, die eine konische Lichtverteilung verlangen. Die konische Struktur eignet sich besonders für
Leuchten, die auf punktuelle Beleuchtung angewiesen sind, wie zum Beispiel Spotlights oder Schreibtischlampen, da sie das
Licht auf eine bestimmte Fläche konzentriert.
Erfindungsgemäß kann die Gitterstruktur vorteilhafterweise auch thermisch optimierte Bereiche aufweisen, die durch zusätzliche Strukturelemente wie Kühlrippen oder belüftete
Segmente die Wärmeabfuhr verbessern. Dies ist besonders bei
Hochleistungsleuchten mit intensiven Lichtquellen von
Vorteil, um eine Überhitzung der Leuchte zu verhindern. <<
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Um eine besonders präzise Anpassung an geometrische und funktionale Anforderungen zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Form und Dichte der
Struktur algorithmisch generiert wird. Dies ermöglicht es, komplexe Formen und asymmetrische Geometrien zu realisieren, die mit herkömmlichen Verfahren nicht erreichbar wären. Durch die algorithmische Steuerung lässt sich die Gitterstruktur dynamisch an verschiedene Beleuchtungsanforderungen anpassen, beispielsweise um gezielte Lichtakzente zu setzen oder blendfreies Licht in Arbeitsbereichen zu erreichen.
Erfindungsgemäß kann die Gitterstruktur vorteilhafterweise so gestaltet werden, dass sie schallabsorbierende Eigenschaften besitzt. Dies kann durch das Einfügen von Materialien mit hoher Schallabsorption oder durch eine spezielle
Gittergeometrie erreicht werden, die Schallwellen bricht und damit den Geräuschpegel in Räumen verringert.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die einstückige Gitterstruktur aus verschiedenen Materialien wie
Kunststoff, Metall, Keramik oder Holz herstellbar ist. Dies erlaubt es, spezifische physikalische Eigenschaften wie
Leichtigkeit, Flexibilität oder Wärmeleitfähigkeit zu erzielen und die Struktur an die Anforderungen der jeweiligen
Anwendung anzupassen. Eine Ausführungsform kann erfindungsgemäß beispielsweise darin bestehen, dass die
Gitterstruktur aus einem wärmeleitenden Material wie Metall besteht, was bei Anwendungen im Bereich der Beleuchtung die
Wärmeabfuhr von heißen Lichtquellen verbessert.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass verschiedene Materialien innerhalb einer einzigen yg
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Gitterstruktur kombiniert werden. Durch die Verwendung von
Mehrkomponenten-3D-Druckverfahren können bestimmte Bereiche der Struktur aus Materialien mit hoher Festigkeit hergestellt werden, während andere Bereiche aus leichteren oder flexibleren Materialien bestehen, um eine optimale Balance zwischen Stabilität und Flexibilität zu erreichen.
Um die strukturelle Integrität und Funktionalität der
Gitterstruktur weiter zu verbessern, ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise vorgesehen, dass Funktionselemente wie
Clips, Halterungen oder andere Befestigungselemente integraler Bestandteil der Gitterstruktur sind und durch den 3D-Druckprozess unmittelbar mit der Struktur gedruckt werden.
Dadurch entfallen separate Montageschritte, was die Effizienz der Fertigung erhöht und die Flexibilität der Struktur für unterschiedliche Anwendungen verbessert. Zusätzlich kann durch die Integration solcher Funktionselemente vorteilhafterweise ermöglicht werden, die Gitterstruktur direkt mit elektronischen Komponenten zu kombinieren, wie z.B. Sensoren oder drahtlosen Steuerungen, die direkt in die
Leuchte integriert werden.
Vorteilhafterweise kann die Gitterstruktur erfindungsgemäß modular aufgebaut sein, sodass einzelne Segmente der Struktur entfernt oder hinzugefügt werden können. Dies bietet eine flexible Anpassung an verschiedene Lampentypen oder ermöglicht eine schnelle Umgestaltung, beispielsweise im Zuge von Wartungsarbeiten oder Designänderungen.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die einstückige Gitterstruktur im 3D-Druckverfahren einstückig hergestellt wird. Durch diese Fertigungsmethode wird nicht
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LU103401 nur eine hohe geometrische Präzision erreicht, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, komplexe Strukturen ohne zusätzliche Verbindungselemente oder Montageschritte zu realisieren. Der 3D-Druck bietet zudem die Möglichkeit, die
Struktur schnell und kosteneffizient an spezifische
Kundenwünsche oder Designanforderungen anzupassen, was den
Einsatz in der personalisierten Beleuchtung und im
Luxussegment erleichtert.
Erfindungsgemäß kann die Gitterstruktur aus nachhaltigen
Materialien wie recyceltem Kunststoff oder biologisch abbaubaren Kunststoffen hergestellt werden, um den ökologischen Fußabdruck der Produktion zu reduzieren. Dies macht die Struktur besonders vorteilhaft für Anwendungen in
Ekologisch bewussten Bau- und Designprojekten.
Um das Gewicht der Gitterstruktur zu optimieren, ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise vorgesehen, dass die
Struktur zur Gewichtsreduzierung beiträgt, ohne die strukturelle Stabilität zu beeinträchtigen. Eine
Ausführungsform könnte die Verwendung ultraleichter
Materialien wie Karbonfasern sein, die nicht nur das Gewicht reduzieren, sondern auch die Festigkeit und Haltbarkeit der
Struktur verbessern. Vorteilhafterweise kann eine gewichtsreduzierte Gitterstruktur auch in tragbaren Leuchten verwendet werden, die häufig transportiert werden müssen, wie etwa Outdoor-Leuchten oder mobile Beleuchtungseinheiten für
Veranstaltungen.
Die Gitterstruktur bietet zudem den Vorteil, dass sie als
Reflektor oder Lichtstreuer in Beleuchtungsanwendungen eingesetzt werden kann. Durch eine gezielte
Ss
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Oberflächenbearbeitung der Gitterstruktur, wie z.B. eine matte oder glänzende Beschichtung, kann die Reflexion und
Streuung des Lichts weiter optimiert werden, um unterschiedliche Lichteffekte zu erzeugen.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die
Gitterstruktur als Teil einer Leuchte mit einer Lampe verwendet wird, wobei die Gitterstruktur im
Lichtabstrahlbereich der Lampe angeordnet ist. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Lichtverteilung und reduziert
Blendungen. Zusätzlich könnte die Gitterstruktur mit einer speziellen Beschichtung versehen werden, die UV-Licht filtert, was sie ideal für Anwendungen in sensiblen Bereichen wie Kunstgalerien oder Museen macht.
Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die
Gitterstruktur zur gleichmäßigen Verteilung von Licht und
Schatten in einem Beleuchtungsbereich der Leuchte beiträgt.
Dadurch wird eine harmonische Lichtstreuung ermöglicht, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend ist. Eine môgliche Ausführungsform wäre eine Gitterstruktur mit variabler Dichte, um in bestimmten Bereichen mehr Licht durchzulassen und in anderen Bereichen Schatten zu erzeugen, was zu einer dynamischen und atmosphärischen Beleuchtung führt.
Erfindungsgemäß kann die Gitterstruktur vorteilhafterweise auch unterschiedliche Lichtdurchlässigkeiten aufweisen, wobei dichte Bereiche weniger Licht durchlassen und durchlässigere
Bereiche gezielte Lichtakzente setzen. Diese Variante ist besonders für dekorative Leuchten oder künstlerische <
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Lichtinstallationen vorteilhaft, da sie einzigartige
Lichteffekte erzeugen kann.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden anhand der in der
Zeichnung dargestellen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Teilbereichs einer Gitterstruktur, die in einer Ebene dargestellt ist,
Figur 2 eine schematische dargestellte Schnittansicht eines
Abschnitts des in Figur 1 dargestellten Teilbereichs senkrecht zu der in Figur 1 dargestellten Ebene und
Figur 2 eine schematische Darstellung einer in eine Lampe eingesetzten Gitterstruktur.
Figur 1 und 2 zeige jeweils eine schematische Darstellung einer einstückigen, wellenfôrmig ausgestalteten
Gitterstruktur 1, die durch ein 3D-Druckverfahren hergestellt wurde. Die Gitterstruktur 1 besteht aus mehreren, durchgehenden Stäben 2, die in Längsrichtung versetzt und quer zur Längsrichtung wellenfôrmig verformt sind. Die Stäbe 2 sind so angeordnet, dass sie in den Uberlappungsbereichen 3 einander überlappen und aneinander anliegen. Dies wird dadurch erreicht, dass die einzelnen Stäbe in der
Längsrichtung versetzt zueiander angeordnet sind. In den
Überlappungsbereichen 3 sind die Stäbe 2 miteinander verbunden, was zu einer stabilen und festen Struktur führt.
Die Überlappungsbereiche 3 entstehen durch das regelmäßige
Aufeinandertreffen der Wellenberge 4 und Wellentäler 5 der <—
CTE TTR
Le LU103401
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LU103401 benachbarten Stäbe. Diese geometrische Anordnung trägt zur strukturellen Integrität der Gitterstruktur 1 bei und verteilt mechanische Lasten gleichmäßig über die gesamte
Struktur.
Durch das 3D-Druckverfahren kann die Gitterstruktur 1 präzise gefertigt werden, was es ermöglicht, sowohl feine als auch robuste Strukturen mit hoher Genauigkeit zu realisieren. Dies ist insbesondere vorteilhaft, da die Herstellung einer solchen komplexen Struktur mit herkömmlichen Verfahren nicht möglich wäre.
In Figur 2 ist gute zu erkennen, dass die Stäbe 2 quer zur
Längsrichtung schräg geneigt sind. Auf diese Weise liegen die
Stäbe 2 in den Überlappungsbereichen 3 aufeinander bzw. übereinander.
Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer einstückigen
Gitterstruktur 1, die in eine Leuchte 6 eingesetzt ist. Die
Gitterstruktur 1 weist hier eine konische Form auf und ist im
Lichtabstrahlbereich 7 der Lampe 8 angeordnet. Die Stäbe 2 der Gitterstruktur 1 verlaufen in dieser Ausführungsform konisch und sind so positioniert, dass sie eine gleichmäßige
Lichtverteilung ermöglichen, während sie gleichzeitig als dekoratives Element dienen.
Die kenische Anordnung der Stäbe 2 bewirkt, dass das von der
Lampe 8 abgegebene Licht diffus gestreut wird, was eine angenehme, blendfreie Beleuchtung gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist diese Gitterstruktur 1 nicht nur funktional, sondern trägt auch zu einem ästhetisch ansprechenden Design bei, das durch die gleichmäßige
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E LU103401
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Anordnung der Stäbe 2 und die Präzision des 3D-
Druckverfahrens ermöglicht wird. Die in Figur 2 dargestellte
Gitterstruktur 1 kann aus verschiedenen Materialien wie
Kunststoff, Metall oder Keramik bestehen, je nach den
Anforderungen der jeweiligen Anwendung,
In dieser Ausführungsform bietet die Gitterstruktur 1 nicht nur Stabilität und Funktionalität, sondern ist auch besonders leicht und widerstandsfähig, was den Einsatz in verschiedenen
Beleuchtungslôsungen ermöglicht, darunter
Innenraumbeleuchtung, Designleuchten und technische
Anwendungen.
In den Figuren sind exemplarische einzelne mehrerer cleichartiger Elemente mit einem Bezugszeichen gekennzeichnet.
PATENTAMWALY
C5 aT As? AG
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Claims (5)
1. Einstückige Gitterstruktur (1) für eine Leuchte (6), deren Formgebung einer Anzahl durchgehender Stäbe (2) entspricht, wobei jeder Stab (2) quer zu einer Längsrichtung des jeweiligen Stabs (2) verformt ist, wobei jeder Stab (2) so zu seinen benachbart angeordneten Stäben (2) angeordnet ist, dass die Stäbe (2) in Überlappungsbereichen (3) einander überlappend und aneinander anliegend angeordnet und miteinander verbunden sind.
2. Finstückige Gitterstruktur (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) wellenförmig ausgestaltet sind, wobei die Überlappungsbereiche (3) durch die Wellenberge (4) und Wellentäler (5) der benachbarten Stäbe (2) gebildet sind.
3. Einstückige Gitterstruktur (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe polygonale Wellenformen aufweisen, wobei die Wellenform durch gerade Abschnitte angenähert wird.
4. Einstückige Gitterstruktur (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) so ausgestaltet sind, dass die Gitterstruktur (1) einen Zylinder bildet.
5. Einstückige Gitterstruktur (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2) so ausgestaltet sind, dass die Gitterstruktur (1) kugelförmig ausgestaltet ist. E—
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU103401A LU103401B1 (de) | 2024-09-30 | 2024-09-30 | Einstuckige Gitterstrukturfur eine Leuchte und Leuchte |
| PCT/EP2025/077748 WO2026068780A1 (de) | 2024-09-30 | 2025-09-29 | Einstückige gitterstruktur für eine leuchte und leuchte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU103401A LU103401B1 (de) | 2024-09-30 | 2024-09-30 | Einstuckige Gitterstrukturfur eine Leuchte und Leuchte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU103401B1 true LU103401B1 (de) | 2026-03-30 |
Family
ID=93100898
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU103401A LU103401B1 (de) | 2024-09-30 | 2024-09-30 | Einstuckige Gitterstrukturfur eine Leuchte und Leuchte |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU103401B1 (de) |
| WO (1) | WO2026068780A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2003082550A2 (en) * | 2002-03-28 | 2003-10-09 | Materialise, Naamloze Vennootschap | Method and device for manufacturing fabric material |
| US20170274596A1 (en) * | 2016-03-23 | 2017-09-28 | GE Lighting Solutions, LLC | Luminaire housing |
| EP2989659B1 (de) * | 2013-04-23 | 2019-06-12 | Alexiou & Tryde Holding ApS | Kühlkörper mit kühlstruktur mit abnehmender strukturdichte |
| EP4135967B1 (de) * | 2020-04-16 | 2023-09-27 | Signify Holding B.V. | 3d-gedrucktes verfahren zur herstellung eines optischen elements für eine beleuchtungsvorrichtung |
-
2024
- 2024-09-30 LU LU103401A patent/LU103401B1/de active
-
2025
- 2025-09-29 WO PCT/EP2025/077748 patent/WO2026068780A1/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2026068780A1 (de) | 2026-04-02 |
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