LU103419B1 - Küchengerät - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln mit einem Motor, der dazu ausgestaltet ist, ein Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln anzutreiben, einem Steuerungsmittel, über welches der Benutzer den Motor steuern kann, wobei das Steuerungsmittel ein erstes und ein zweites Betätigungsmittel aufweist, die voneinander getrennt vorgesehen sind und von einem Benutzer separat betätigt werden können, um den Motor zu veranlassen, das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln anzutreiben, wobei die Vorrichtung so betrieben werden kann, dass bei einer Betätigung des ersten Betätigungsmittels der Motor auch nach dem Ende der Betätigung des ersten Bestätigungsmittels das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln antreibt und wobei der Motor bei Beendigung der Betätigung des zweiten Betätigungsmittels das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln nicht weiter antreibt.
Description
268 202 pd LU103419
Küchengerät
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zum
Verarbeiten von Lebensmitteln.
Stand der Technik
Im Bereich der Gastronomie, aber auch in privaten Küchen werden
Küchengeräte eingesetzt, die über Strom betrieben werden. Mit solchen Geräten können verschiedene Aufgaben deutlich schneller und effizienter als von Hand durchgeführt werden, wie beispielsweise das Häckseln, in Scheiben Schneiden,
Schreddern, Kneten etc.
Die hierzu verwendeten elektrischen Küchengeräte weisen oft eine Basis auf, die einen Motor enthält. Auf dieser Basis ist ein Gefäß angebracht, welches verschiedene, typischerweise auswechselbar ausgestaltete, Verarbeitungsgeräte, wie oben beschrieben, für die verschiedenen Aufgaben aufweisen kann.
Das Gefäß weist normalerweise einen Deckel mit einem Zuführrohr auf, über welches während des Betriebs zusätzliche
Lebensmittel zugeführt werden können.
Aufgrund der oftmals schweren Basis mit dem Motor haben solche
Küchengeräte eine gute Stabilität auf einer Arbeitsoberfläche und können auch dauerhaft betrieben werden, sodass ein Benutzer das Gerät beim Durchführen von längeren Tätigkeiten, wie beispielsweise dem Kneten eines Teiges, unbeaufsichtigt laufen lassen kann und während dieser Zeit eine andere Tätigkeit tun kann. Auch kann in einem solchen Zustand der Benutzer beide
Hände frei verwenden, zum Beispiel um weitere Zutaten hinzuzufügen. Als Nachteil hiervon ergibt sich, dass solche
Geräte groß und vergleichsweise teuer sind und auch in ihrer
Anpassbarkeit eingeschränkt sind. Beispiele für solche Geräte sind Standmixer oder Küchenmaschinen.
Eine andere Art von Küchengeräten sind Stabmixer. Stabmixer sind kostengünstig und platzsparend und können flexibler als spezialisierte Küchenmaschinen eingesetzt werden, da sie
Aufgaben durchführen können, die größere Küchengeräte und
Küchenmaschinen nicht durchführen können, wie beispielsweise das Vermischen von Zutaten, z.B. auch direkt in einem Kochtopf, das Schlagen von Sahne oder das Zerkleinern von kleineren
Mengen an Lebensmitteln.
Im Stand der Technik wurde versucht, die Fähigkeiten beider
Arten von Geräten zu kombinieren, indem ein Küchengerätaufsatz an Stabmixern angebracht wurde, wodurch diese die meisten
Aufgaben durchführen konnten, die eine Küchenmaschine durchführen kann. Ein solcher Aufsatz ist beispielsweise in der US 11,963,638 B2 beschrieben. Aufgrund der Gestaltung eines
Stabmixers ist bei solchen Anordnungen die Motoreinheit typischerweise an dem Deckel des Gefäßes des Küchengeräts befestigt und treibt die Bearbeitungswerkzeuge von oben an.
Dies führt zu dem Nachteil, dass die Einrichtung kopflastig ist, was zu einer niedrigen Stabilität auf einer Arbeitsfläche führt. Außerdem sind die Bedienungseinrichtungen wie beispielsweise die Knöpfe normalerweise auf dem oberen Ende der Motoreinheit angeordnet, was die Benutzerfreundlichkeit verringert, wenn die Motoreinheit an einem hohen Gefäß eines
Küchengeräts angebracht ist. Außerdem benötigen aufgrund von
Sicherheitsgründen Stabmixer immer einen Totmannschalter, der verhindert, dass ein Stabmixer ohne kontinuierliche Betätigung eines Benutzers betrieben werden kann. Dies dient dazu, zu vermeiden, dass ein Benutzer unbeabsichtigt in die rotierenden
Werkzeuge hineingreift, insbesondere im handgehaltenen
Betrieb. Demgemäß muss bei Stabmixern gemäß dem Stand der
Technik ein Benutzer einen Knopf permanent drücken, damit der
Motor betrieben wird.
Ein weiteres Küchengerät aus dem Stand der Technik ist beispielsweise in der CN 101 584 561 beschrieben. Nach diesem
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Stand der Technik sollten die Stabilitätsprobleme verbessert werden, indem eine Zwischenbasis zwischen dem Gefäß des
Küchengeräts und der Motoreinheit eingefügt ist. Die
Zwischenbasis trägt das Gefäß und die Motoreinheit und treibt die Verarbeitungswerkzeuge von unten an. Hierdurch wird die
Gesamthöhe des Geräts verringert. Es werden jedoch nicht die anderen Nachteile adressiert. Zusätzlich gibt es eine weitere
Sicherheitsproblematik: Dies liegt daran, dass das Werkzeug nun auch mit dem Antriebssystem verbunden ist, wenn der Deckel offen ist. Somit kann der Benutzer potenziell mit den sich drehenden Werkzeugen in Kontakt geraten, wenn das Küchengerät ohne Deckel betrieben wird.
In der KR 101 717 011 Bl und der US 2024/0074618 Al wird eine
Sicherheitsverriegelung eingeführt, die dazu dient, diesen unsicheren Zustand zu vermeiden. Es wird Jedoch nicht offenbart, wie diese Verriegelung funktioniert. Zusätzlich wird in diesen beiden Dokumenten eine Steuerungseinheit in die
Basiseinheit integriert, um die Handhabung zu verbessern.
Diese sekundäre Steuerungseinheit kommuniziert mit der
Motoreinheit und kann diese über eine Fernsteuerung steuern.
Auch wenn dies die Handhabung verbessert, erhöht dies die
Komplexität und die Kosten signifikant. Außerdem wird die
Handhabung komplexer, da der Benutzer nun verschiedene
Benutzerschnittstellen für verschiedene Aufgaben benutzen muss, nämlich abhängig davon, ob er den Stabmixer von Hand gehalten verwenden will oder diesen dann verwenden will, wenn er mit der Basis verbunden ist.
Die CN 105 411 432 B zielt darauf ab, das Problem zu lösen, dass der Steuerungskopf dauerhaft gedrückt werden muss, um das
Verarbeitungswerkzeug langfristig anzutreiben. Hierbei wird ein automatischer Modus aktiviert, wenn die Basis von der
Motoreinheit erfasst wird. In diesem Zustand kann die
Einrichtung eine vorher festgelegte Zeit betrieben werden, nachdem der Knopf gedrückt wurde. Hierdurch wird die
Notwendigkeit vermieden, den Knopf gedrückt zu halten.
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Andererseits wird auch der Einfluss des Benutzers auf den
Verarbeitungszyklus beschränkt, da es auch von Vorteil ware, einen manuellen Betrieb als Option zu haben, bei dem das
Küchengerät nur so lange betrieben wird, wie ein Benutzer einen
Knopf betätigt. Auch ist es nicht benutzerfreundlich, dass der automatische Modus automatisch durch eine bestimmte, beispielsweise längere, Betätigung des bereits für einen temporären Betrieb verwendeten Geschwindigkeitsschalters aktiviert wird, ohne dass der Benutzer eine spezielle Eingabe durchführen muss. Dies ist dahingehend von Nachteil, dass eine unbeabsichtigte Aktivierung des automatischen Modus erfolgen kann, nämlich dann, wenn der Benutzer den
Geschwindigkeitsschalter, der ansonsten für einen temporären
Betrieb des Motors gedacht ist, aus Versehen so betätigt, dass der Dauerbetrieb aktiviert wird. Ähnliches wird auch in der KR 101 771 331 B1 beschrieben.
In diesem Stand der Technik wird die Sicherheitsproblematik des Betriebs bei offenem Deckel durch mechanisches Entkoppeln des Getriebes bei offenem Gefäß gelöst. Dies ist jedoch dahingehend nicht ideal, dass, wenn der Benutzer die
Motoreinheit bereits betreibt, bevor der Deckel geschlossen ist und den Deckel dann schließt, die Kopplung bei voller
Geschwindigkeit des Motors einkoppelt. Dies kann zu Schäden an dem Gerät, insbesondere dem Getriebe führen.
Die EP 0 549 818 Al, WO 2010/082857 Al und US 5,129,589 beschreiben Basiseinheiten ohne eine solche mechanische
Entkoppelung des Getriebes, um die Sicherheitsproblematik zu lösen. Hierbei kann die Motoreinheit nur dann an der
Basiseinheit befestigt werden, wenn der Deckel bereits an dem
Gefäß befestigt ist. Nach dem Ende der Verarbeitung der
Lebensmittel kann der Deckel nicht entfernt werden, bevor die
Motoreinheit entfernt wurde. Dies lost die
Sicherheitsproblematik, ist jedoch wenig benutzerfreundlich, da eine vorgegebene Reihenfolge an Betatigungen für den Betrieb des Küchengeräts nötig ist. Es ist auch sehr unpraktisch, wenn man den Deckel nur kurz Öffnen will, beispielsweise um Zutaten hinzuzufügen.
Darstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, einen oder mehrere der vorher genannten Nachteile zu lindern oder zu beheben.
Die Erfindung wird durch die unabhängigen Ansprüche definiert.
Bevorzugte Ausführungsformen werden in den abhängigen
Ansprüchen definiert.
In Ausführungsformen der Erfindung ist als Grundstruktur eine
Basis vorhanden. Diese Basis weist eine Aufnahme für eine abnehmbare Motoreinheit auf, welche typischerweise in der
Form eines Handstücks beispielsweise für einen Stabmixer vorliegt. Die Basis weist ferner eine Aufnahme für einen
Behälter auf. Dieser kann mit der Basis gekoppelt werden und dient dazu, Lebensmittel über ein in diesem vorgesehenes Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln zu verarbeiten. In der Basis ist eine Einrichtung zur Kraftübertragung vorgesehen, die dazu dient, die Antriebskraft der Motoreinheit zu dem Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln zu übertragen. Die Details dieser Anordnung werden weiter unten beschrieben.
Erfindungsgemäß weist eine Vorrichtung zum Verarbeiten von
Lebensmitteln, die beispielsweise eine Küchenmaschine oder ein
Stabmixer mit Anbauteilen sein kann, einen Motor auf. Der Motor ist dazu ausgestaltet, ein Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln anzutreiben. Bei diesem Mittel kann es sich beispielsweise um ein rotierendes Messer zum Zerhäckseln von
Lebensmitteln, einen Quirl, einen Mischaufsatz, einen
Knethaken, Schneid- oder Raspelscheiben o.ä. handeln.
Es ist ferner ein Steuerungsmittel vorgesehen, über welches der Benutzer den Motor steuern kann. Dieses Steuerungsmittel kann beispielsweise in der Form von mehreren Schaltern
6 LU103419 vorgesehen sein. Es besteht Jedoch auch die Möglichkeit, dieses über ein Touchpanel o.ä. zu implementieren.
Das Steuerungsmittel weist ein erstes und ein zweites
Betätigungsmittel auf. Diese sind voneinander getrennt vorgesehen und können von einem Benutzer separat betätigt werden, um den Motor zu veranlassen, dass Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln anzutreiben. Das erste und zweite Betätigungsmittel können beispielsweise auf einem
Touchpanel verschiedene Bereiche sein, die voneinander beabstandet sind und somit von einem Benutzer separat betätigt werden können, oder aber zwei voneinander beabstandete
Schalter oder eine Kombination aus beidem sein. Durch
Betätigung des ersten und zweiten Betätigungsmittels wird der
Motor angesteuert.
Die Vorrichtung ist dazu ausgestaltet, dass sie bei einer
Betätigung des ersten Betätigungsmittels den Motor auch nach dem Ende der Betätigung des ersten Betätigungsmittels antreiben kann, so dass dieser das Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln antreibt. Anders gesagt ist das erste
Betätigungsmittel dazu ausgestaltet, einen Betrieb unabhängig von einer kontinuierlichen Betätigung des ersten
Betätigungsmittels zu ermöglichen. Dies kann beispielsweise bedeuten, dass der Motor nach einer Betätigung des ersten
Betätigungsmittels beliebig lange weiterläuft oder aber dass dieser so lange weiterläuft, bis er über eine zweite Betätigung des ersten Betätigungsmittels wieder deaktiviert wird oder von der Steuerung des Motors aufgrund des Ablaufs einer vorher festgelegten Zeit oder eines Programms deaktiviert wird.
Im Gegensatz dazu wird der Motor bei Beendigung der Betätigung des zweiten Betätigungsmittels das Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln nicht weiter antreiben. Somit ist es beispielsweise möglich, durch das zweite Betätigungsmittel einen Betriebsmodus zu aktivieren, bei dem das Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln lediglich solange betrieben
7 LU103419 wird, wie das zweite Betätigungsmittel betätigt wird. Dadurch, dass zwei separate Betätigungsmittel vorgesehen sind, die für den freihändigen Modus (erstes Betätigungsmittel) und den manuellen Modus (zweites Betatigungsmittel) gedacht sind und voneinander räumlich getrennt sind, wird eine unbeabsichtigte
Aktivierung des freihändigen Modus weniger wahrscheinlich.
Dies erhôht die Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit der
Vorrichtung.
Bevorzugt weist das erste und das zweite Betätigungsmittel
Knôpfe auf. Solche Knôpfe sind für einen Benutzer leicht und intuitiv zu bedienen. Prinzipiell ist es jedoch auch môglich,
Kippschalter oder Touchpads oder beliebige andere Arten von
Betätigungsmitteln zu verwenden, insbesondere solche, die berührungsempfindliche Schaltflächen aufweisen. Solche
Schaltflächen sind, da keine beweglichen Elemente vorhanden sind, leicht zu reinigen und können leicht wasserdicht ausgeführt werden.
Bevorzugt ist das zweite Betätigungsmittel dazu ausgestaltet, die Drehzahl des Motors zu steuern. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass bei einer stärkeren Betätigung des zweiten Betätigungsmittels die Drehzahl des Motors erhöht wird. Dies kann beispielweise abhängig vom Betätigungsweg des
Knopfes oder abhängig von der Betätigungskraft erfolgen.
Prinzipiell gibt es Jedoch auch andere Möglichkeiten, über dieses zweite Betätigungsmittel die Drehzahl des Motors zu steuern. Beispielsweise kann zusätzlich und separat vom diesem zweiten Betätigungsmittel ein Einstellelement für die Drehzahl vorhanden sein.
Bevorzugt weist die Vorrichtung eine Anzeigevorrichtung auf, um den Betriebszustand der Vorrichtung anzuzeigen. Hier kann beispielsweise angezeigt werden, dass ein Betrieb der
Vorrichtung in einem freihändigen Modus möglich ist und das
Küchengerät somit auch ohne Betätigung des ersten und/oder zweiten Betätigungsmittels betrieben werden kann. Es ist auch
8 LU103419 môglich, auf dieser Vorrichtung anzuzeigen, dass das
Küchengerät aktuell in einem freihändigen Modus betrieben wird. Des Weiteren ist es möglich, eine Vielzahl von weiteren
Informationen anzuzeigen, wie beispielsweise die aktuelle
Drehzahl, ein Timer, eine Drehzahlvorwahl oder aber auch ein bestimmtes Programm, welches gerade durchgeführt wird.
Bevorzugt weist die Vorrichtung einen Timer auf, der eingestellt werden kann und auf der Anzeigevorrichtung bevorzugt angezeigt wird. Dies erleichtert das Verarbeiten von
Lebensmitteln, da man die gewünschte Dauer der Verarbeitung nach Bedarf einstellen kann und somit die Sicherheit hat, dass die Verarbeitung der Lebensmittel nach Ablauf der Zeit aufhört.
Eine Anzeige des Timers erleichtert die Bedienung, da ein
Benutzer weiß, wie lange die Vorrichtung betrieben werden wird.
Bevorzugt ist die Vorrichtung dazu ausgestaltet, dass bei einer
Betätigung des ersten Betätigungsmittels bei einer ersten
Betätigung dieses ersten Betätigungsmittels das Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln kontinuierlich betrieben wird und dass bei einer zweiten Betätigung des ersten
Betätigungsmittels, die nach der ersten Betätigung des ersten
Betätigungsmittels erfolgt, dass Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln nicht mehr betrieben wird. Insofern kann das erste Betätigungsmittel als ein Ein- bzw. Ausschalter für den dauerhaften Betrieb des Motors und somit für den dauerhaften
Antrieb des Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln verwendet werden. Dies erhöht die Benutzerfreundlichkeit, da viele
Benutzer mit einer solchen An- bzw. Aus-Funktion von Schaltern aus ihrem Alltag vertraut sind.
Die Vorrichtung weist ferner eine Einrichtung zum Erkennen einer Kopplung mit der Basis auf. Diese Einrichtung erkennt, ob die Vorrichtung mit einer Basis gekoppelt ist, die einen freihändigen Modus (Betrieb) der Vorrichtung ermöglicht. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Basis dazu ausgestaltet ist, den Motor und etwaige den Motor umgebende
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Komponenten stabil zu halten, sodass ein Herunterfallen des
Motors während des Betriebs unwahrscheinlich ist. Die
Vorrichtung ist ferner bevorzugt dazu ausgestaltet, dass ein
Betrieb des Motors ohne dauerhafte Betätigung des ersten
Betätigungsmittels nur dann möglich ist, wenn eine Kopplung der Vorrichtung mit der Basis erkannt wird. Hierdurch wird die
Sicherheit dahingehend erhöht, dass der freihändige Modus nur bei der Kopplung des Motors mit der Basis ermöglicht wird.
Dies verhindert, dass der freihändige Modus auch im handgehaltenen Betrieb (also ohne Kopplung an die Basis) aktiviert werden kann, was zu einer Gefährdung des Benutzers führen würde.
Bevorzugt weist die Basis keine Bedienelemente auf. Da somit auch keine elektrischen Komponenten in dieser vorgesehen sind, ist es nicht nötig, diese aus Arbeitssicherheitsgründen spritzwassergeschützt herzustellen, was die Herstellung erleichtert.
Bevorzugt können für das erste und/oder zweite
Betätigungsmittel verschiedene Betriebsmodi vorgewählt werden.
Diese können beispielsweise sein, dass man das Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln verschieden antreibt - beispielsweise in einem langsamen oder schnellen Modus, einem pulsierten Modus, einem Modus, in dem die Geschwindigkeit erst schnell und dann langsam ist, ... Dies erhöht die Flexibilität in der Verarbeitung von Lebensmitteln.
Bevorzugt kann, wenn die Vorrichtung durch Betätigung des zweiten Betätigungsmittels betrieben wird, die Geschwindigkeit des Motors durch ein zusätzliches Einstellmittel gesteuert werden. Dies erhöht die Flexibilität im Verarbeiten von
Lebensmitteln.
Bevorzugt können bei einem Betrieb der Vorrichtung aufgrund einer Betätigung des ersten Betätigungsmittels voreingestellte automatische Programmabläufe durchgeführt werden. Dies erleichtert die Verarbeitung von Lebensmitteln, da man auf die voreingestellten Programmabläufe zurückgreifen kann.
Bevorzugt wird das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln automatisch nach Ablauf eines Programms oder eines Timers, der werksseitig voreingestellt und durch einen Benutzer nicht manipuliert werden kann, gestoppt. Dies erhöht die
Arbeitssicherheit und die Lebensdauer der Vorrichtung, da ein beliebig langer Betrieb der Vorrichtung somit ausgeschlossen wird.
Weiter bevorzugt ist der Motor Teil eines Handstücks für einen
Stabmixer oder einen Handriihrer. Hierdurch wird die
Flexibilität in der Verwendung eines solchen Motors erhöht, weil er auch für handgehaltene Aufgaben, wie pürieren, Sahne schlagen oder Teig mixen verwendet werden kann.
Alternativ ist eine Vorrichtung zum Verarbeiten von
Lebensmitteln erfindungsgemäß, die einen Motor zum Verarbeiten von Lebensmitteln aufweist, der von einem Benutzer gesteuert werden kann. Der Motor ist in einem Handstück vorgesehen.
Ferner ist erfindungsgemäß eine Basis vorgesehen, die mit dem
Handstück lösbar gekoppelt werden kann. Der Motor dient dazu, ein mit der Basis zu koppelndes Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln anzutreiben. Bei diesen Mittel kann es sich um die Mittel handeln, die bereits weiter oben erwähnt worden sind.
Die Vorrichtung ist erfindungsgemäß dazu ausgestaltet, eine
Kopplung des Handstücks mit der Basis zu erfassen. Die
Vorrichtung ist ferner dazu ausgestaltet, dass der Motor bei einer erfassten Kopplung des Handstücks mit der Basis in anderen Betriebsmoden betrieben werden kann als in einem
Zustand, in dem keine Kopplung des Handstücks mit der Basis erfasst wird. Unter einem Betriebsmodus wird hierbei
11 LU103419 verstanden, in welcher der Motor betrieben werden kann, beispielsweise ob dieser kontinuierlich ohne Einwirkung des
Benutzers betrieben werden kann, mit welcher Geschwindigkeit dieser betrieben werden kann, mit welchen
Geschwindigkeitsprofilen dieser betrieben werden kann, welche
Programme zur Verfügung stehen und/oder wie lange dieser maximal betrieben werden kann.
Durch eine entsprechende Ausgestaltung wird dem Benutzer eine größere Freiheit gegeben, die Vorrichtung zum Verarbeiten von
Lebensmitteln zu verwenden. Insbesondere kann der Motor, welcher typischerweise Teil einer größeren Komponente ist, in verschiedenen Betriebsmoden betrieben werden, abhängig davon, ob dieser mit der Basis gekoppelt ist oder nicht. So kann er in einem mit der Basis gekoppelten Zustand anders betrieben werden, beispielsweise in einem freihändigen Modus, also in einem Modus, in dem der Motor auch ohne kontinuierliche
Betätigung durch Benutzer betrieben wird, als in einem von der
Basis entkoppelten Zustand, wo ein solcher freihändiger Modus deaktiviert ist.
Bevorzugt kann bei einer erfassten Kopplung des Motors bzw. eines diesen enthaltenden Handstücks mit der Basis der Motor betrieben werden, ohne dass ein Benutzer ein an dem Motor vorgesehenes Betätigungsmittel dauerhaft betätigt. Hierdurch wird die Sicherheit erhöht, indem ein solcher Modus des
Betriebs ohne Betätigung eines an dem Motor vorgesehenen
Betätigungsmittels nur dann ermöglicht wird, wenn der Motor mit der Basis gekoppelt ist und somit sicherer und weniger kippanfällig vorgesehen und das Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln innerhalb eines geschlossenen Behälters von einem Benutzer nicht berührbar ist.
Bevorzugt weist der Motor bzw. das ihn enthaltende Handstück eine oder mehrere Erfassungseinrichtungen auf und die Basis eines oder mehrere Erfassungsmerkmale. Die Vorrichtung erfasst die Kopplung des Motors/Handstücks mit der Basis durch eine
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Interaktion der Erfassungsmerkmale mit den
Erfassungseinrichtungen. Dies erhöht die
Benutzerfreundlichkeit und insbesondere die Zuverlässigkeit, da durch eine solche Ausgestaltung die Kopplung des
Motors/Handstücks an der Basis mit hoher Zuverlässigkeit festgestellt werden kann.
Bevorzugt erfolgt die Erfassung der Erfassungsmerkmale kontaktlos. Dies verringert den Verschleiß und macht es auch möglich, die Erfassungsmerkmale im Inneren der Basis vorzusehen, so dass diese bei einer Reinigung der Vorrichtung durch Wasser o.ä. nicht beschädigt werden.
Bevorzugt weisen die einen oder mehreren Erfassungsmerkmale
Magnete auf. Die einen oder mehreren Erfassungseinrichtungen sind dazu ausgestaltet, Magnetfelder zu erfassen. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann eine kontaktlose Erfassung der Kopplung erzielt werden. Insbesondere durchdringen
Magnetfelder Plastikgehäuse, weshalb man die Magnete und die entsprechenden Erfassungseinrichtungen sicher im Inneren der
Vorrichtung anordnen kann. Dies erleichtert das Reinigen der
Vorrichtung und verhindert Manipulation durch den Benutzer.
Bevorzugt weisen die einen oder mehreren
Erfassungseinrichtungen Hallsensoren und/oder Reedkontakte auf. Durch entsprechende Ausgestaltungen der
Erfassungseinrichtungen kônnen Magnetfelder zuverlässig erfasst werden.
Bevorzugt weist das Handstück Ausnehmungen und die Basis
Vorsprünge auf. Diese Vorsprünge sind dazu ausgestaltet, in die Ausnehmungen einzugreifen, wenn das Handstück mit der Basis gekoppelt wird. Hierdurch wird die Positionierung des
Motors/Handstücks bezüglich der Basis definiert, was ein zuverlässiges Erfassen der Kopplung ermöglicht bzw. erleichtert. Auch wird hierdurch die Positionierung des
Motors/Handstücks bezüglich der Basis stabilisiert, was für die Betriebssicherheit von Vorteil ist.
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Bevorzugt kann das Handstück in mindestens zwei Orientierungen mit der Basis gekoppelt werden. Dies erleichtert die Anpassung an die Präferenzen eines Benutzers und auch daran, ob dieser
Rechts- oder Linkshänder ist.
Bevorzugt erfolgt die Bedienung der Vorrichtung ausschlieRlich über Bedienelemente am Handstück. Dies ermöglicht es, die Basis einfacher zu gestalten. Außerdem wird die
Benutzerfreundlichkeit erhöht, da ein Benutzer die Bedienung und die Steuerung des Handstücks durch an diesem vorgesehene
Bedienelemente bereits kennt, sofern er das Handstück bereits anderweitig einsetzt.
Bevorzugt weist die Basis keine elektrischen Komponenten auf.
Dies vereinfacht deren Herstellung und verringert die
Anforderungen an diese in Bezug auf die Wasserfestigkeit, so dass diese kostengünstiger hergestellt werden kann.
Bevorzugt weist das Handstück ein Griffstück auf und kann als
Antrieb für handgehaltene Haushaltsgeräte, beispielsweise
Stabmixer und/oder Handrührer verwendet werden. Dies erhöht die Flexibilität in der Anwendung.
Bevorzugt ist eine der Erfassungseinrichtungen dazu ausgestaltet, das Vorhandensein eines Deckels auf einem mit der Basis gekoppelten Behälter zu detektieren. Ein Betrieb des mit der Basis über das Handstück gekoppelten Motors wird nur dann zugelassen, wenn ein mit dem Behälter gekoppelter Deckel vorgesehen ist. Dies erhöht die Sicherheit.
Bevorzugt erfolgt diese Erfassung der Kopplung eines Deckels mit dem Gefäß über einen Magnet, der bewegt wird und der von einer Erfassungseinrichtung erfasst wird. Dies ermöglicht eine kontaktfreie Erfassung der Kopplung des Deckels mit dem Gefäß.
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Gemäß eines alternativen Aspekts der Erfindung weist eine
Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln eine Basis und einen Behälter auf. Dieser Behälter ist an der Basis vorgesehen und dazu ausgestaltet, dass in dem Behälter Lebensmittel über ein Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln verarbeitet werden. Bei diesem Mittel kann es sich um das Mittel handeln, welches bereits vorher beschrieben wurde. Der Behälter weist ferner einen Deckel auf, der mit dem Behälter lösbar gekoppelt werden kann, um den Behälter zu verschließen. Die Vorrichtung weist zusätzlich einen Motor auf, der in einem Handstück vorgesehen ist, das mit der Basis gekoppelt ist. Der Motor ist dazu vorgesehen, dass Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln anzutreiben. Der Motor kann fest an der Basis vorgesehen sein, kann Jedoch auch von dieser gelöst werden, insbesondere werkzeugfrei.
Die Vorrichtung weist eine Einrichtung auf, die einen Betrieb des Motors nur dann ermöglicht, wenn der Deckel mit dem
Behälter gekoppelt ist. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass ein Benutzer nicht in den Behälter hineingreifen kann, während der Motor betrieben wird. Dies erhöht die Sicherheit der Vorrichtung. Dadurch, dass ein Betrieb des Motors bei geöffnetem Deckel nicht ermöglicht wird, wird eine Lebensdauer der Vorrichtung dahingehend erhöht, dass beispielsweise eine
Unterbrechung des Antriebsstrangs zwischen dem Motor und dem
Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln, wie im Stand der
Technik, nicht nötig ist. Wie bereits oben erwähnt wurde, hätte das Unterbrechen eines solchen Antriebsstrangs dahingehend
Nachteile, dass beim in Eingriff Treten der Kupplung diese beschädigt werden kann. Insofern wird dadurch die Lebensdauer der Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln erhöht und das Risiko einer Fehlbedienung vermindert.
Bevorzugt weist der Motor eine Erfassungseinrichtung auf, die ein Magnetfeld erfasst. Hierdurch kann eine Kopplung des
Deckels mit dem Behälter erfasst werden. Durch eine entsprechende Ausgestaltung kann eine Kopplung des Deckels mit dem Behälter kontaktlos an den Motor übertragen werden, was den Verschleiß verringert und die Vorrichtung leichter reinigbar macht. Ferner ist es auch möglich, ein Magnetfeld durch einen geschlossenen Behälter, insbesondere aus
Kunststoff, zu übertragen, wodurch eine hermetische
Abkapselung der Erfassungseinrichtung möglich ist. Bevorzugt weist die Erfassungseinrichtung einen Hallsensor und/oder einen Reedkontakt auf. Reedkontakte sind zuverlässig herstellbar und weisen eine hohe Zuverlässigkeit auf.
In diesem Zusammenhang wird bevorzugt, dass die Basis einen ersten Magneten aufweist, der innerhalb der Basis beweglich angeordnet ist. Die Basis ist dazu ausgestaltet, den ersten
Magneten innerhalb der Basis aufgrund der Kopplung des Deckels mit dem Behälter so zu bewegen, dass sich das Magnetfeld an dem Ort der Erfassungseinrichtung verändert, um somit die
Kopplung des Deckels mit dem Behälter zu erfassen. Hierdurch kann die Kopplung des Deckels an dem Behälter zuverlässig an die Erfassungseinrichtung übertragen werden, indem nämlich das
Magnetfeld kontaktlos erfasst wird.
In diesem Zusammenhang wird bevorzugt, dass der Behälter einen
Stift oder ein vergleichbares bewegliches Element aufweist, der beim Verschließen des Behälters durch den Deckel ausfährt und somit bezüglich des Behälters nach unten verschoben wird.
Die Basis weist ein Ubertragungselement auf, auf das der ausgefahrene Stift einwirkt. Hierdurch wird der erste Magnet so bewegt, dass die Erfassungseinrichtung eine Kopplung des
Deckels mit dem Behälter erfasst. Eine solche Ausgestaltung ist einfach und zuverlässig implementierbar und führt somit zu einer zuverlässigeren Sicherheitseinrichtung.
Weiterhin wird bevorzugt, dass der Behälter über eine
Bajonettverbindung oder Schraubverbindung mit der Basis gekoppelt werden kann. Ferner ist das Übertragungselement so ausgestaltet, dass es den ersten Magneten auch bewegt, so dass die Erfassungseinrichtung eine Kopplung des Deckels mit dem
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Behälter erfasst, wenn der Behälter mit bereits gekoppelten
Deckel (und damit mit ausgefahrenem Stift) über die
Bajonettverbindung/Schraubverbindung mit der Basis verbunden wird. Insofern ist die Vorrichtung derart ausgestaltet, dass die Reihenfolge des Verbindens des Behälters mit der Basis und des VerschlieBens des Behälters durch den Deckel beliebig ist.
Man kann erst den Behälter an der Basis befestigen und ihn dann durch den Deckel verschließen, oder man kann erst den
Behälter durch den Deckel verschließen und anschließend den
Behälter mit der Basis koppeln. In beiden Fallen wird dem Motor signalisiert, dass der Behälter durch den Deckel verschlossen ist. Da es insofern nicht auf die Reihenfolge der Schritte ankommt, wird die Benutzerfreundlichkeit erhöht. Eine
Bajonettverbindung bzw. Schraubverbindung ist für einen
Benutzer leicht herstellbar. Prinzipiell ist jedoch stattdessen auch eine Einrastverbindung möglich. Es versteht sich, dass anstelle eines nach unten ausfahrenden Stiftes auch eine andere mechanische Ubertragung zur Erkennung des Deckels verwendet werden kann, wie z.B. ein sich nach oben bewegendes, verschwenkendes oder rotierendes Element.
Erfindungsgemäß ist das Übertragungselement mit einem
Kopplungselement gekoppelt. Dieses ist innerhalb der Basis verschwenkbar gelagert und interagiert mit dem
Übertragungselement, um zu der Erfassung der Kopplung des
Deckels mit dem Behälter beizutragen, insbesondere um die
Bewegung des Übertragungselements an den Magneten zu übertragen. Hierdurch kann der Abstand zwischen dem
Übertragungselement und dem Motor erhöht werden, was den
Spielraum beim Design erhöht.
Bevorzugt weist der Motor eine Kopplungserfassungseinrichtung auf, um eine Kopplung des Motors mit der Basis zu erfassen.
Bei einer erfassten Kopplung des Motors mit der Basis kann dieser in anderen Betriebsmoden betrieben werden als in einem
Zustand, in dem keine Kopplung des Motors mit der Basis erfasst wird. Diese Ausgestaltung verlangt, dass der Motor mit der
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Basis lösbar koppelbar ist. Dies führt, wie bereits oben erwähnt, zu einer erhöhten Sicherheit in Betrieb, verbunden mit einer höheren Flexibilität im Einsatz des Motors, der beispielsweise in einem gekoppelten Zustand anders betrieben werden kann als in einem von Hand gehaltenen Zustand. Die
Merkmale der Kopplungserfassungseinrichtung können hierbei diejenigen sein, die weiter oben beschrieben worden sind.
Es wird bevorzugt, dass der Motor bei einer erfassten Kopplung des Motors mit der Basis betrieben werden kann, ohne dass ein
Benutzer ein an dem Moto bzw. Handstück vorgesehenes
Betätigungsmittel dauerhaft betätigt. Diese Erfassung der
Kopplung kann beispielsweise durch einen zweiten Magneten erfolgen, der an der Basis vorgesehen ist und von einer
Erfassungseinrichtung, die am Motor/Handstück vorgesehen ist, erfasst wird, und erhöht die Flexibilität in der Benutzung einer solchen Vorrichtung, da man den Motor betreiben kann, ohne dass ein Benutzer an dem Gerät präsent sein muss oder dieses anderweitig dauerhaft betätigt. Gleichzeitig wird dadurch, dass dieser Modus nur dann ermöglicht ist, wenn der
Motor mit der Basis gekoppelt ist, die Sicherheit erhöht. Bei erfasster Kopplung mit der Basis kann der Motor zudem nur dann betrieben werden, wenn gleichzeitig erfasst wird, dass der
Deckel des verbundenen Behälters verschlossen ist. Somit ist ausgeschlossen, dass der Benutzer mit dem rotierenden Mittel zum Verarbeiten der Lebensmittel in Kontakt kommen kann.
Bevorzugt ist das Handstück das Handstück eines Stabmixers und/oder Handrührers oder allgemein eines handgehaltenen
Küchengeräts. Dies erhöht die Anwendungsflexibilität.
Bevorzugt weist die Basis keine elektrischen Komponenten auf.
Dies vereinfacht deren Herstellung und verringert die
Anforderungen an diese in Bezug auf die Wasserfestigkeit, so dass diese kostengünstiger hergestellt werden kann.
Die Bedienung der Vorrichtung erfolgt bevorzugt ausschließlich über Bedienelemente am Handstück. Dies ermöglicht es, die Basis einfacher zu gestalten. Außerdem wird die
Benutzerfreundlichkeit erhöht, da ein Benutzer die Bedienung und die Steuerung des Handstücks durch an diesem vorgesehene
Bedienelemente bereits kennt, sofern er das Handstück bereits anderweitig einsetzt.
Bevorzugt kann das Handstück in mindestens zwei Orientierungen mit der Basis gekoppelt werden. Dies erleichtert die Anpassung an die Präferenzen eines Benutzers und auch daran, ob dieser
Rechts- oder Linkshänder ist.
Kurze Beschreibung der Figuren
Figur 1 zeigt ein Küchengerät gemäß einer ersten
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 2 zeigt eine Komponente der Figur 1.
Figuren 3-5 zeigen einen Antriebsstrang gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 6 zeigt eine Explosionsdarstellung eines Handstücks gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 7 zeigt eine Handstückkupplung des Handstücks gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 7a zeigt eine Kopplung an der Basis gemäß der ersten
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 8 zeigt einen Schnitt durch eine Basis gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 9 zeigt ein Handstück gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 10 zeigt in einer partiellen Schnittansicht Komponenten der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Figuren 10a-10b zeigen Komponenten der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 11 zeigt eine Schnittansicht durch ein Küchengerät gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 12 zeigt eine Schnittansicht durch ein Küchengerät gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
Figur 13 zeigt ein Handstück gemäß einer vierten
Ausführungsform der Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Figuren
Figur 1 zeigt eine Gesamtansicht eines Küchengeräts gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Auf einer Basis 100 ist eine Antriebskopplung 101 vorgesehen, mit der ein Handstück 104 losbar gekoppelt ist, welches bevorzugt das Handstück eines
Stabmixers ist, und Somit auch zum Antrieb eines
Stabmixeraufsatzes, eines Schneebesens oder anderer bekannter
Stabmixer-Zubehörteile verwendet werden kann. Dieses Handstück 104 weist an der Oberseite 106 eine Steuerungseinheit zur
Steuerung des Handstücks 104 auf.
Benachbart zu der Antriebskopplung 101 ist eine Gefäßkopplung 102 vorgesehen, an der ein Gefäß 107 ldsbar vorgesehen ist.
Dieses Gefäß 107 ist über einen Deckel 108 verschlossen, der ein Zuführrohr 110 zum Zuführen von Lebensmitteln aufweist. Im
Inneren des Behälters 107 befindet sich ein Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln (nicht dargestellt), welches über das Handstück 104 und ein in der Basis 100 vorgesehenes
Getriebe, welche später im Detail beschrieben werden wird, angetrieben wird. Der Behälter 107 weist ferner einen Griff 109 auf, um den Behälter 107 von der Basis 100 16sen und besser handhaben zu können. Das in der Basis 100 angeordnete Getriebe verringert die Drehgeschwindigkeit des Handstücks 104 und erhöht das Drehmoment.
Das Handstück 104 weist einen Hauptsteuerungsknopf 105 auf einer Seite auf, der die Aktivierung und/oder Geschwindigkeit des Motors des Handstücks 104 steuert. Ferner weist es eine
Benutzerschnittfläche 106‘ auf der Oberseite der Motoreinheit auf, die eine Anzeige und Knöpfe zum Steuern von weiteren
Funktionen aufweist. Auch wenn vorliegend ein zylinderförmiges
Gefäß 107 und ein Deckel 108 mit einem Zuführrohr 110 dargestellt ist, können auch andere Formen von Behältern und
Deckeln verwendet werden. So kann ein kleineres Gefäß zum
Verkleinern von Lebensmitteln mit komplett geschlossenem
Deckel, ein Mischgefäß, eine Entsaftungsvorrichtung o. a. verwendet werden, die über einen Drehantrieb betrieben werden können. Generell können alle Zubehörteile verwendet werden, die dem Fachmann bereits von Küchenmaschinen oder Standmixern bekannt sind und einen Antrieb von unten aufweisen. Auch wenn in der vorliegenden Ausführungsform für die Steuerung der
Vorrichtung Knöpfe erwähnt werden, sind diese lediglich als
Beispiele von Betätigungsmitteln zu verstehen sind. Anstelle von Knöpfen können beispielsweise auch Touchpanel, Drehregler,
Kippschalter, .. verwendet werden.
Die Figur 2 zeigt die Basis 100 der Figur 1 weiter im Detail.
Hier ist ferner zu sehen, dass direkt benachbart zu der
Gefäßkupplung 102 eine Verriegelungsöffnung 103 vorgesehen ist, über die das Vorhandensein bzw. die Abwesenheit eines
Deckels 108 an das Handstück 104 kommuniziert wird. Diese
Funktion wird später im Detail beschrieben.
Die Figuren 3-5 zeigen ein Getriebe bzw. Übertragungssystem 200 im Detail, welches sich innerhalb der Basis 100 befindet.
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Hierbei ist an dem Übertragungssystem 200 ein Riemen 201 vorgesehen, der über eine Eingangsriemenscheibe 203 angetrieben wird. Diese Eingangsriemenscheibe 203 wird über eine Handstückkopplung 202 angetrieben, die durch das
Handstück 104 angetrieben wird. Das Drehmoment wird dann an den Riemen 201 übertragen, der bezüglich einer Hauptkomponente 200a des Ubertragungssystems 200 durch zwei vorliegend aus
Metall gefertigte Laschen 205 beabstandet ist. Diese haben nur geringe Herstellungstoleranzen und positionieren somit den
Riemen 201 präzise und sorgen auch für eine Vorspannung in diesem. Somit ist keine separate Riemenspannvorrichtung nötig.
In der Figur 5 ist das Innere des Hauptteils 200a der
Übertragungseinrichtung 200 weiter im Detail dargestellt. Der
Riemen 201 treibt die Ausgangsriemenscheibe 20la an, welche bevorzugt einstückig mit einem ersten Übertragungszahnrad 201b gekoppelt ist, welches einen größeren Durchmesser hat. Dieses greift wiederum mit einem zweiten Ubertragungszahnrad 201c ein, welches mit einer Welle 210a fest versehen ist, und welches mit einem dritten Übertragungszahnrad 201d im Eingriff ist. Dieses ist bevorzugt einstückig mit einem vierten
Übertragungszahnrad 209 vorgesehen. Das vierte Zahnrad 209 greift mit einem fünften Zahnarzt 208 ein, sodass es dieses drehen kann.
Das fünfte Übertragungszahnrad 208 ist koaxial zu dem zweiten
Übertragungszahnrad 201c angeordnet und weist insbesondere die gleiche Achse 210a auf, ist Jedoch nicht fest mit dem zweiten
Übertragungszahnrad 201c verbunden und kann sich somit mit einer anderen Drehzahl als dieses drehen. Das fünfte
Übertragungszahnrad 208 weist ferner eine Innenkopplung 208a auf, die zur Kopplung mit einem Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln angebracht ist. Radial außerhalb der
Innenkopplung 208a ist ein Lagerring 207 vorgesehen, über den es sich am Gehäuse des Hauptteils 200a abstützt. Es ist auch möglich, das zweite Ubertragungszahnrad 201c mit der
Ausgangsriemenscheibe 201a zu integrieren, was eine Umkehr der
Drehrichtung der nachfolgenden Zahnräder zur Folge hätte. Das erste Übertragungszahnrad 201b würde somit entfallen
Fest verbunden mit dem zweiten Übertragungszahnrad 201c (über die Welle 210a) ist eine Außenkopplung 206 vorgesehen, die sich somit mit der gleichen Drehgeschwindigkeit wie das zweite
Übertragungszahnrad 201c dreht. Die Außenkopplung 206 hat somit eine andere Winkelgeschwindigkeit als die Innenkopplung 208a, wodurch ein Antrieb des Mittels zum Verarbeiten von
Lebensmitteln mit zwei verschiedenen Drehgeschwindigkeiten möglich ist, nämlich über die Innenkopplung 208a und die
Außenkopplung 206. Verschiedene Mittel zum Verarbeiten von
Lebensmitteln können somit je nach Drehmoment- und
Drehzahlbedarf entweder in Kopplung 206 oder 208a eingreifen.
Das Getriebe der Ubertragungseinrichtung 200 reduziert die
Drehgeschwindigkeit des Handstücks, während gleichzeitig das
Drehmoment erhöht wird. Ferner wird durch die Verwendung des
Riemens 201 eine Kraftübertragung über einen gewissen Abstand ermöglicht, wobei der Riemen 201 auch eine erste
Übersetzungsstufe bereitstellt. Insofern ist die erste Stufe des Getriebes der Riemen 201, der zwischen der
Handstückkopplung 202 des Handstücks und des Hauptteils 200a verläuft und somit fast die gesamte Strecke bis zu der
Gefäßkopplung 102 überbrückt. Die Außenkopplung 206 und die
Innenkopplung 208a liegen zum Gefäß 107 hin frei und ermöglichen eine Kopplung mit in diesem angeordneten Mitteln zur Verarbeitung von Lebensmitteln. Die Außenkopplung 206 ist kleiner als die Innenkopplung 208a (welche zusätzlich oder alternativ auch eine Außenkopplungsoberfläche aufweisen kann).
Das fünfte Zahnrad 208 mit der Innenkopplung 208a ist über eine Lagerung 211 (Siehe Figur 4) auf der Achse 201a des zweiten Zahnrads 201c gelagert und somit koaxial und drehbar gegenüber diesem angeordnet.
Durch den geringeren Durchmesser des vierten
Übertragungszahnrads 209 im Vergleich zum fünften
Übertragungszahnrad 208 und den kleineren Durchmesser des
3 LU103419 zweiten Übertagungszahnrads im Vergleich zum dritten
Übertragungszahnrad 201d wird die Drehgeschwindigkeit verringert und das Drehmoment erhöht. Dadurch ist die
Drehgeschwindigkeit der Innenkopplung 208a geringer als die der AuBenkopplung 206. Vorliegend weist das zweite
Übertragungszahnrad 201b den gleichen Durchmesser wie das erste Übertragungszahnrad 201a auf, so dass sich dadurch eine
Umkehr der Drehrichtung ergibt. Zu bemerken ist ferner, dass die Achsen/Wellen der Eingangsriemenscheibe, der
Ausgangsriemenscheibe 201a & des ersten Übertragungszahnrads 201b aus Metall hergestellt sind und nicht aktiv, beispielsweise unter Verwendung einer Spannrolle, unter
Spannung gesetzt werden, um die Komplexität der Anordnung gering zu halten.
Figur 6 ist eine Darstellung eines Handstücks 104 zur
Verwendung in der ersten Ausführungsform in einer
Explosionsdarstellung.
In einem Gehäuse 320 ist ein Motor 302 vorgesehen, der über eine erste Platine 301 angesteuert werden kann. Der Motor beinhaltet eine Ausgabekopplung 322, über die Zubehörteile angetrieben werden können. An der Ausgabeseite des Gehäuses 320 ist ein Adapter 306 vorgesehen, der dazu dient, das
Handstück 104 mit Zubehörteilen zu verbinden. Der Adapter 306 weist Ausnehmungen 307 auf, die dazu dienen, mit passenden
Vorsprüngen in der Antriebskopplung 101 der Basis 100 in
Eingriff zu gelangen. Die Steuerungsschaltung 301 ist über einen Verbinder 304 mit einer zweiten Platine 305 verbunden, die Hallsensoren 305a enthält und sich in dem Adapter 306 befindet. Die Hallsensoren 305a sind dabei direkt hinter den
Ausnehmungen 307 angeordnet. Dies ist auch weiter im Detail in der Figur 7 dargestellt. Auf der zweiten Platine 305 sind eine oder mehrere Hallsensoren 305a vorgesehen, wobei bevorzugt zwei dieser Sensoren vorgesehen sind. Die zweite Platine 305 ist vorliegend als flexible Platine ausgeführt, welche wiederum zwischen dem Adapter 306 und der Ausgabekopplung 322
54 LU103419 des Motors 302 vorgesehen ist. Alternativ kann die zweite
Platine 305 auch durch eine oder mehrere verbundene starre
Platinen ausgeführt sein.
Die Verbindung 304 zwischen der zweiten Platine 305 und der ersten Platine 301 kann vorzugsweise eine flexible Platine sein, da man diese zwischen dem Motor 302 und der Außenwand des Gehäuses 320 leicht und ohne großen Platzverbrauch verlegen kann. Auch kann diese wie benötigt geformt sein, was die
Montage erleichtert. Es ist jedoch auch möglich, andere Arten der Verbindung wie beispielsweise flache Kabel zu verwenden.
Falls eine flexible Platine für die zweite Platine 305 verwendet wird, können der Verbinder 304 und die zweite Platine 305 in ein Bauteil kombiniert werden.
Die Hallsensoren 305a können das Vorhandensein und die
Ausrichtung eines Magnetfeldes erfassen. Hierzu wird, wie später im Detail beschrieben werden wird, ein Permanentmagnet verwendet, der in der Basis 102 des Küchengeräts angeordnet ist. Die Hallsensoren 305a sind mit der ersten Platine 301 des
Handstücks 104 in Verbindung, um zu erkennen, ob das Handstück 104 an der Basiseinheit 100 befestigt ist. Eine solche
Befestigung wird erkannt, sobald sich der Magnet innerhalb des Erkennungsbereichs des Hallsensor 305a befindet, d.h. dass ein festgelegter oder fest im Sensor hinterlegter
Schwellenwert für die Magnetfeldstärke überschritten ist, und die Steuerungselektronik somit erkennt, dass ein Magnet und damit die Basis 100 vorhanden ist. Sobald das Handstück 104 entfernt wird, wird über die Hallsensoren 305a die Abwesenheit des Magnetfelds bestimmt, d.h. dass die gemessene Feldstärke unter den Schwellenwert fällt, sodass festgestellt wird, dass die Basis 100 nicht mehr vorhanden ist. Dies würde dann beispielsweise dazu führen, dass kein Betrieb des Handstücks 104 ohne dauerhaftes Betätigen eines Betätigungsmittels möglich ist.
Um den Abstand zwischen den Hallsensoren 305a und dem Magneten zu verringern, gibt es Ausnehmungen 307 in dem Adapter 306 in dem Bereich, in dem die Hallsensoren 305 angeordnet sind.
In der Figur 7a ist die eine Schnittansicht durch die
Antriebskopplung 101 gezeigt. Dargestellt ist eine erste Rippe 308, die sich zur Innenseite der Antriebskopplung 101 erstreckt. Der Magnet ist im Inneren der Rippe 308 fest angeordnet, die nach innen und somit hin zu dem Handstück 104 hin vorsteht. Die Anordnung der Rippe 308 entspricht dem Ort der Ausnehmung 307, d.h. beim Verbinden des Handstücks 104 mit der Basis 100 taucht die Rippe 308 in die Ausnehmung 307 ein, um den Abstand zwischen dem Magnet und dem Hallsensor 305a zu verringern.
Vorliegend sind zwei Ausnehmungen 307 vorgesehen, die um 180° beabstandet sind, sodass das Handstück 104 in zwei um 180° gedrehten Ausrichtungen befestigt werden kann. Dies dient dazu, einem Benutzer die Môglichkeit zu geben, die bequemste
Befestigung zu wählen, in Abhängigkeit davon, ob der Benutzer
Linkshänder oder Rechtshänder ist. In der Figur 1 ist das
Handstück auf der rechten Seite der Basis 100 vorgesehen, was für Rechtshänder besser ist. Ein Linkshänder kann die Basis 100 um 180° drehen, um das Handstück 104 auf der linken Seite zu haben, was jedoch mit sich bringt, dass das Handstiick 104 um 180° im Bezug auf die Basis 100 gedreht werden muss.
Die Rippe 308 dient auch als ein Blockiermerkmal, um zu verhindern, dass andere Handstücke 104, welche nicht die
Eigenschaft der Basiserkennung haben, mit der Basis verwendet werden können. Diese Handstücke haben im Wesentlichen die gleiche Verbindungsgeometrie, haben jedoch keine Ausnehmungen 307 und kônnen somit nicht mit der Basis 100 verwendet werden.
Andererseits ist die Kompatibilität dahingehend gegeben, dass
Handstücke 104 mit Basiserkennung (d.h. mit den Ausnehmungen 307) und Handstücke ohne Basiserkennung (d.h. ohne
Ausnehmungen 307) alle anderen Aufsätze gemeinsam verwenden können, beispielsweise Stabmixeraufsatz, Quirle oder kleine
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Zerkleinerungsaufsätze, was die Kosten reduziert und zu einer hôheren Flexibilität führt.
In den Figuren 10-11 wird eine Verfahrensweise zur
Sicherstellung, dass das Küchengerät gemäß der ersten
Ausführungsform nur bei geschlossenem Deckel 108 verwendet wird, im Detail beschrieben.
In der Figur 10 ist eine partielle Schnittansicht durch die
Basis 100 mit daran vorgesehenen Handstück 104 gezeigt.
Innerhalb der Basis 100 ist ein UÜbertragungsstab 402 (Kopplungselement) mit zwei gekriümmten Abschnitten 422, 423 an gegenüberliegenden Enden verschwenkbar gelagert. Das erste
Ende des Ubertragungstabes 402 befindet sich unterhalb der
Verriegelungsôffnung 103. Unter dieser Verriegelungsôffnung 103 befindet sich ein um eine Achse 425 verschwenkbar gelagertes Übertragungselement 401 in der Form eines Hebels, welches an einer Seite eine Offnung 421 aufweist, in welche der gekrimmte Abschnitt 422 des UÜbertragungsstabs 402 eingreift. An der Seite des Übertragungselements 401, welche der Öffnung 421 gegenüberliegt, ist eine Kante 424 vorgesehen, die gegenüber einem zweiten Teil 426 des Übertragungselements 401 geneigt ist. Auf diese Kante 424 kann ein Stift 407, der später weiter im Detail beschrieben werden wird, einwirken und somit der Ubertragungsstab 402 um seine Achse 425 verschwenkt werden.
Am anderen Ende des Ubertragungsstabs 402 ist ein Magnet 403 vorgesehen, der innerhalb einer Führung (nicht dargestellt) nach oben und nach unten bewegt werden kann, so dass er sich innerhalb der zweiten, hohlen Rippe 308, die der in Figur 7a gezeigten ersten Rippe 308 gegenüberliegt, auf und ab bewegen kann. Der Magnet 403 ist über eine Feder (nicht dargestellt) in einer Richtung aus der Rippe 308 heraus vorgespannt.
Wenn der Magnet 403 in dieser zweiten Rippe 308 nach oben bewegt wird, kann die Anwesenheit des Magnet 403 durch einen
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Hallsensor 305a im Handstück 104 detektiert werden. Wenn daher der Stift 407 auf das Übertragungselement 401 und insbesondere die Kante 424 einwirkt, führt dies dazu, dass der Magnet 403 nach oben bewegt wird, sodass der Hallsensor 305a die
Anwesenheit eines Magnetfelds detektiert. Wie dies weiter im
Detail später beschrieben wird, führt dies dazu, dass das
Vorhandensein eines Deckels 108 sicher erkannt werden kann.
Die Art und Weise, mit welcher der Deckel 108 auf den
Übertragungsstab 402 einwirkt, ist in der Figur 11 dargestellt.
Auf einem Gefäß 107 ist ein Deckel 108 vorgesehen. Gleichzeitig ist innerhalb des Griffes 109 des Gefäßes 107 ein
Übertragungsstab 405 vorgesehen. Dieser ist beispielsweise durch eine Feder wiederständig gelagert und insbesondere nach oben hin vorgespannt. Am unteren Ende des Übertragungsstabs 405 befindet sich ein Stift 407. Wenn nun ein Vorsprung 406 des Deckels 108 auf den Übertragungsstab 405 einwirkt, wird der Übertragungsstab 405 nach unten gedrückt, sodass der Stift 407 nach unten aus dem Gefäß 107 vorsteht. In diesem Zustand drückt der Stift 407 gegen die Kante 424 des
Übertragungselements 401 und bewegt somit, wie weiter oben erwähnt, den Magneten 403 nach oben. Somit kann dieser Zustand, welcher einem durch den Deckel 109 verschlossenen Gefäß 107 entspricht, von dem Handstück 104 detektiert werden.
Da das Handstück 104 zwei Hallsensoren 305a aufweist, von denen
Jeweils einer an einer Ausnehmung 307 vorgesehen ist, differenzieren die Hallsensoren 305a nicht zwischen dem
Magneten, die in der Antriebskopplung 101 unbeweglich innerhalb der ersten Ripper 308 vorgesehen ist und zur
Erfassung der Kopplung mit der Basis dient, und dem Magneten 403, der beweglich innerhalb der zweiten Rippe 308 angeordnet ist und zur Übertragung der Information dient, dass der Deckel 108 an dem Gefäß 107 vorgesehen ist. Die beiden Magneten sind in den axial gegenüberliegenden Rippen 308 vorgesehen, sodass es möglich ist, das Handstück um 180° gedreht anzubringen. Es
28 LU103419 ist daher für die Funktion des Handstücks nur von Relevanz, ob keine, ein oder zwei Magnete erfasst werden:
Wenn kein Magnet erfasst wird, ist keine Basis 100 an dem
Handstück 104 vorgesehen, sodass das Handstück 104 nicht in dem freihändigen Modus betrieben werden kann. Anders gesagt wird dieses nur so lange betrieben, wie ein Betätigungsmittel betätigt wird. Dies ist die Standardkonfiguration, in welcher das Handstück 104 in bekannter Weise mit von Hand gehaltenem
Zubehör betrieben werden kann, beispielsweise einem
Stabmixeraufsatz.
Wenn ein einziger Magnet erfasst wird, stellt das Handstück 104 fest, dass die Basis 100 vorhanden ist und mit dem
Handstück 104 gekoppelt ist, dass jedoch der Deckel 108 fehlt oder dass kein Gefäß 107 an der Basis 100 befestigt ist. In einem solchen Zustand ist das Handstück 104 so programmiert, dass der Motor nicht betrieben werden kann. Das
Benutzerinterface kann ein entsprechendes Symbol anzeigen, so dass ein Benutzer erkennt, dass der Motor derzeit nicht in
Betrieb gesetzt werden kann.
Wenn jedoch zwei Magnete erfasst sind, stellt das Handstück 104 fest, dass es mit einer Basis 100 gekoppelt ist und dass auch der Deckel 108 befestigt ist und das Gefäß 107 an der
Basis 100 befestigt ist. Nun kann der Motor 302 des Handstücks 104 sowohl in einem freihändigen Modus betrieben werden als auch in einem Modus, in dem ein Betrieb nur während des
Betätigens eines Betätigungselements möglich ist.
Prinzipiell ist es auch möglich, dass man mit diesem System zwischen verschiedenen Gefäßen 107 differenzieren kann. So können die Hallsensoren 305a bipolare Hallsensoren sein, die zwischen dem magnetischen Nord- und Südpol unterscheiden können. Es wäre dann möglich, zwei parallele mechanische
Verbindungen zu verwenden. Jede dieser Verbindungen würde über die erwähnte Verriegelungsöffnung 103 aktiviert werden. Einige
29 LU103419 der Gefäße könnten die erste Verbindung verwenden, während andere die zweite verwenden. Die zwei Magnete 403 würden direkt benachbart zueinander im gleichen Kanal der zweiten Rippe 308 der Antriebskopplung 101 angeordnet sein. Jeder Stift hätte einen Magnet in einer unterschiedlichen Polarität mit diesem gekoppelt, sodass entweder der Nordpol oder der Südpol nach oben zeigt. Auf diese Weise könnte die Motoreinheit 104 feststellen, welches Gefäß 107 befestigt ist, und die Programme oder Voreinstellungen entsprechend anpassen, um beispielsweise bei einem Küchengerät, welches zum Kneten von Teig gedacht ist, eine langsamere Drehzahl voreinzustellen als dies bei einem Küchengerät der Fall ist, welches Nahrungsmittel zerkleinern soll.
Diese Ausgestaltung verwendet für die Basiserkennung und die
Deckelerkennung das gleiche Prinzip, was kostengünstig ist und ein um 180° drehbares Handstück 104 ermöglicht. Auch wird es ermöglicht, dass vermieden wird, das Getriebe außer Eingriff zu bringen, was, wie bereits vorher erwähnt, für die
Lebensdauer der Vorrichtung von Vorteil ist. Es ist auch dahingehend von Vorteil, dass keine Elektronik in der Basis 100 verwendet werden muss, sondern dass das Sicherheitsmerkmal vollständig mechanisch ist. Auch werden keine elektrischen
Kontakte zwischen der Basis 100 und dem Handstück 104 verwendet, welche leicht beschädigt werden, korrodieren oder verschmutzen können und somit unzuverlässig sind. Auch wird keine komplexe Elektronik mit einer galvanischen Trennung benötigt, da es keine elektrischen Verbindungen zur Außenseite des Handstücks 104 gibt.
Figuren 8 und 9 zeigen eine weitere Möglichkeit, eine solche
Verriegelung bereitzustellen, und stellen somit eine zweite
Ausführungsform der Erfindung dar.
Figur 8 zeigt einen Schnitt durch eine Basis 100‘ gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. Hierbei weist das
Handstück 104‘ eine oder mehrere LEDs 505 oder andere Arten von Lichtquelle auf einer Platine auf, sowie gegenüberliegend ein Empfangselement (nicht dargestellt). Wenn das Handstück 104‘ mit einer Antriebskopplung 101‘ auf der Basis 100° gekoppelt ist tritt das Licht der LEDs 505 in die Öffnungen entsprechender Lichtleiter 503, 504 ein, die in der
Antriebskopplung 101‘ vorgesehen sind. Deren Enden sind benachbart zu den Endoberflächen 505 LEDS und den
Endoberflächen dem Empfangselement des Handstücks 104‘, sodass
Licht von der LED in dem Handstück 104‘ zu den Lichtleitern 503, 504 und wieder zurück ins Handstück 104‘ zum
Empfangselement übertragen werden kann.
Die Lichtleiter 503, 504 innerhalb der Basis 100‘ bilden im
Wesentlichen eine Schlaufe, die jedoch an einer Stelle 502 unterbrochen ist. Durch diese Stelle 502 kann ein Blockierstift 501 eingeführt werden, welcher eine Lichtübertragung von dem ersten zum zweiten Lichtleiter 503, 504 oder umgekehrt verhindert. Dieser Stift 501 kann durch den Stift 407 des
Gefäßes 107 bewegt werden. Insofern kann durch das Unterbrechen der Lichtleitung durch die Lichtleiter 503, 504 eine
Befestigung des Deckels 108 an dem Gefäß 107, signalisiert werden. ES ist jedoch auch möglich, anstelle eines
Blockierstifts 501 ein durchlässiges gefärbtes Material in den
Lichtstrahl einzuführen, um eine Farbe als eine
Signalinformation zu übertragen. Es ist auch möglich,
Polarisationsfilter alternativ oder zusätzlich zu den
Farbfiltern in den Lichtstrahl einzuführen, um weitere
Informationen zu übertragen. Insofern bestünde die
Möglichkeit, mehr als nur ein binäres Signal zu übertragen.
Im Inneren der Antriebskopplung 101‘ sind die ersten und zweiten Lichtleiter 503, 504 offen und weisen eine flache und polierte Oberfläche auf, um das Signal von dem Handstück 104‘ zur Basis 100‘ und umgekehrt zu übertragen. Die ersten und zweiten Lichtleiter 503, 504 können kosteneffizient aus transparentem Kunststoff oder aber Glasfasern hergestellt sein.
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Auf die gleiche Art und Weise kann auch eine Basiserkennung erfolgen, was dahingehend von Vorteil ist, dass die gleiche
Technologie dafür auch verwendet wird. Um eine Basiserkennung zu ermöglichen, müsste eine zweite Gruppe aus einer Lichtquelle und einem Empfangselement und eine zweite
Lichtübertragungsschleife hinzugefügt werden, die Jedoch dauerhaft geschlossen ist und somit das Licht zurück zu dem
Handstück überträgt, sobald das Handstück 104 mit der Basis 100 verbunden ist. Es ist nicht nötig, die Schlaufe aus den ersten und zweiten Lichtleitern 503, 504 direkt unter dem Gefäß zu unterbrechen. Es wäre auch möglich, die Unterbrechung direkt unterhalb der Antriebskopplung 101‘ zu machen, wobei dann eine mechanische Übertragung ähnlich zu derjenigen möglich wäre, die in Bezug auf die erste Ausführungsform beschrieben wurde.
Außerdem können anstelle der Lichtleiter auch Spiegel verwendet werden. Hierbei würde das Handstück zwei gegenüber angeordnete Gruppen aus LEDs/Lichtquellen und
Lichtempfangsdioden aufweisen, während die Eingabekopplung an der Basis zwei Spiegel in entsprechenden Positionen aufweisen würde. Einer dieser Spiegel würde fest zur Basiserkennung vorgesehen sein, während der andere durch eine mechanische
Verbindung aufgrund des Befestigens des Deckels bewegt werden kann.
Anders könnte auch eine Verriegelung unter Verwendung einer
Near-Field-Communication implementiert werden. Hierbei würde das Gefäß, der Deckel oder die Basis einen Schwingkreis aufweisen, der einen Kondensator und eine Spule aufweist, die mechanisch manipuliert werden können. Um den Verschluss des
Gefäßes durch einen Deckel zu erfassen, gibt es entweder einen
Schaltkreis, der den Kondensator kurzschließt, oder ein
Magneten, der die Spule des Schaltkreises beeinflusst. Es ist auch möglich, den Schwingkreis komplett abzuschirmen. Dies könnte dadurch geschehen, dass ein Metallstück über den
Schwingkreis geschoben wird, welches diesen partiell umgibt.
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Zusätzlich wären diese elektronischen Bauteile so gestaltet, dass der Deckel und das Gefäß wenigstens in gewissem Maße geschirrspülsicher sind. Dies könnte dadurch geschehen, dass die elektronischen Bauteile entweder hermetisch in einem Teil des Gefäßes oder des Deckels befestigt sind oder dass aber die
Bauteile selbst durch ein Harz wasserdicht geschützt sind. In dem Fall, dass der Schwingkreis in der Basis angeordnet ist, ist ein wasserdichtes Design unnötig.
Der Mechanismus zum Schließen des Schalters und zum Bewegen des Magnetes und/oder der Abschirmung sind entweder in den
Deckel oder in das Gefäß integriert. In beiden Fällen kommt die ursprüngliche Bewegung des Mechanismus von dem Deckel, welcher an dem Gefäß befestigt wird, wenn dieses verschlossen wird. Dieser Schritt kann durch den Deckel selbst oder durch das Bewegen einer Stange in der Nähe des Gefäßes geschehen, beispielsweise im Griff. Es ist auch möglich, dass eine solche
Modifikation des Schwingkreises durch ein Befestigen des
Gefäßes an der Basis erfolgt. Dies verhindert, dass der Motor läuft, wenn der Deckel an dem Gefäß angeordnet ist, das Gefäß jedoch nicht fest an der Basis befestigt ist.
In der Motoreinheit und in dem Handstück ist benachbart zu dem
Adapter und daher unmittelbar benachbart zu der Basis eine
Spulenantenne angeordnet, von der ein Signal ausgesandt und ein Resonanzsignal empfangen werden kann. Diese wird dazu verwendet, um den Schwingkreis in der Nähe zu erfassen. Die
Antenne selbst kann durch eine feste Platine oder durch eine flexible Platine implementiert werden, wie dies bereits weiter oben zu den Hallsensoren beschrieben wurde. Diese ist innerhalb der Motoreinheit so eingebaut, dass sie im Wesentlichen vor externen Einflüssen geschützt ist.
Ein Mikrocontroller auf der Platine sendet ein Signal über einen Verstärkungsschaltkreis an diese Antenne, welche den benachbarten Schwingkreis anregt und welcher somit ein Signal mit einer Resonanzfrequenz emittiert, die durch den
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Kondensator und die Spule bestimmt wird. Das Signal der Antenne des Handstücks wird regelmäßig unterbrochen, sodass es immer eine Sendeperiode gefolgt von einer Empfangsperiode gibt.
Wenn der Schwingkreis auf das Signal von dem Handstück „antwortet“, wird der Deckel als geschlossen angesehen und wird auch davon ausgegangen, dass das Gefäß an der Basis befestigt ist. Solange dies der Fall ist, kann das Gerät betrieben werden. Wenn der Mechanismus durch das Öffnen des
Deckels oder das Entfernen des Gefäßes ausgelöst wird und der
Schwingkreis somit deaktiviert, gestört oder abgeschirmt wird, kann kein Signal zurückgesandt werden oder wird ein Signal zurückgesandt, welches nicht mehr die definierte
Resonanzfrequenz hat. Somit wird, sofern es keine Interaktion mit dem Schwingkreis gibt, das System dies als ein offenes
Gefäß oder als ein nicht angebrachtes Gefäß interpretieren und einen Betrieb des Motors blockieren.
Eine weitere Ausführungsform in einer dritten Ausführungsform ist in der Figur 12 dargestellt. Hierbei sind eine oder mehrere
LEDs/Lichtquellen und Fotodioden auf einer festen Platine oder einer flexible Platine 704 innerhalb des Handstücks 104‘‘ in dem Bereich des Adapters vorgesehen, in dem das Handstück 104 durch den Antriebskopplung abgedeckt ist, wenn es mit der Basis 100‘* verbunden ist. Wenn, wie bevorzugt, Je zwei dieser
LEDs/Lichtquellen und Fotodioden (als Beispiele von
Lichtsensoren) vorgesehen sind, sind diese um 180° versetzt angeordnet. Die LEDs/Lichtquellen zeigen nach außerhalb des
Handstücks 104, ebenso die Fotodioden. Gleichzeitig sind auch
Löcher oder ein transparentes oder infrarottransparentes
Material in dem Material des Gehäuses des Handstücks 104‘‘ und in der Basis 100‘ in einer Stelle 703 vorgesehen, um ein freies
Feld für die Lichtquelle und die Fotodioden (als Beispiel einer
Lichtempfangseinrichtung) bereitzustellen. Dies könnte beispielsweise durch eine Öffnung geschehen, da die Basis 100‘ vorliegend nicht wasserdicht sein muss.
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Wenn der Behälter 107‘‘ auf der Basis 100‘‘ fest befestigt ist und über die Bajonettverbindung/Schraubverbindung in seiner
Endposition angebracht ist, gibt es eine Stelle, an welcher der Behälter 107‘‘ dem Handstück 104‘‘ gegenüberliegt. An dieser Stelle ist eine Mechanik vorgesehen, die dazu ausgestaltet ist, einen Stab 701, der durch eine Feder vorgespannt ist und sich innerhalb der Abdeckung 705 auf der
Außenseite des Gefäßes 107‘‘ befindet, nach unten zu drücken.
Dieser Stab 701 wird von der Oberseite durch einen kleinen
Haken mit einer Rampengeometrie 706 auf dem Deckel 108‘‘ nach unten gedrückt, wenn der Deckel 108‘‘ an der Oberseite des
Gefäßes 107‘‘ befestigt wird. Die Feder führt dazu, dass, wenn der Deckel 108‘‘ nicht befestigt ist, der Stab 701 nach oben bewegt wird. Auch wenn vorliegend von einer Linearbewegung des
Stabs 701 ausgegangen wird, ist es auch möglich, eine
Drehbewegung zu verwenden.
Auf der unteren Seite der Stababdeckung auf der gleichen Höhe wie die LEDs in dem Handstück 104 ‘‘ gibt es eine kleine Öffnung auf der Abdeckung, um den Stab 701 darunter freizulegen. An dieser Stelle ist ein reflektierendes Teil 702 oder ein
Aufkleber auf dem Stab 701 vorgesehen, sodass der Stab 701 diesen reflektierenden Teil 702 in den Lichtstrahl von den
LEDs führt, wenn der Deckel 108‘‘ an dem Behälter 1071} befestigt ist. In einem solchen Zustand empfängt die Fotodiode das reflektierte Licht von der LED. Dieses Signal wird dann an die Steuerungsschaltung übertragen, um den Motor in Betrieb nehmen zu können. Wenn der Deckel 108‘‘ nicht geschlossen ist, ist der reflektierende Teil 702 nicht freigelegt und somit nicht von den LEDs aus sichtbar, so dass kein Licht reflektiert wird. In einem solchen Fall kann der Motor nicht in Betrieb genommen werden.
Da die Sensoren und die LEDs auf beiden Seiten des Handstücks 104" vorgesehen sind, ist es möglich, das Handstück 104‘‘ in zwei um 180° gedrehten Ausrichtungen an der Basis 100‘‘ zu befestigen. Dies ist dahingehend von Vorteil, dass man ein
Küchengerät hat, welches bequem zu verwenden ist, unabhängig davon, ob der Benutzer Rechts- oder Linkshänder ist. Durch eine entsprechende Ausgestaltung wird sichergestellt, dass der
Motor nur dann betrieben werden kann, wenn das Gefäß 107\\ korrekt positioniert ist und der Deckel 108‘‘ angebracht ist.
Die gegenüberliegende LED und Photodiode kann auf gleiche Weise zur Basiserkennung verwendet werden. Hierfür kann auf der
Innenseite der Antriebskopplung der Basis 100M ein feststehendes reflektierendes Element angebracht sein, was das von der LED ausgestrahlte Licht auf gleiche Weise reflektiert, sobald das Handstück 104‘) mit der Basis 100‘‘ verbunden ist.
Eine andere Lôsung, die nicht erfindungsgemäß ist, ware, dass man den Ubertragungsstrang innerhalb der Basis außer Eingriff mit dem Motor und/oder dem Antrieb für das Mittel zum
Verarbeiten von Lebensmitteln bringt, wenn der Deckel offen ist. Hierzu wäre eine Kupplung nötig, die über den Deckel des
Gefäßes betätigt wird. Alternativ wäre es möglich, den Strang solange zu blockieren, wie der Deckel offen ist. Dies würde das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln daran hindern, während eines offenen Deckels betrieben zu werden, würde jedoch eine Sicherheitseinrichtung für den Motor benötigen, um zu verhindern, dass sich dieser im blockierten Zustand überhitzt und somit beschädigt wird. Somit könnte ein Rutschkupplung benötigt werden, um ein Blockieren des Handstücks zu vermeiden.
Dies hätte den Vorteil, dass, falls der Benutzer den Deckel nach dem Einschalten des Handstücks schließt, die
Rutschkupplung das Handstück mit der Antriebsübertragung weicher koppeln würde, was einen Schaden am Getriebe vermeiden würde. Die Rutschkupplung könnte wie dem Fachmann bekannt implementiert werden, zum Beispiel durch das außer Verbindung
Bringen eines Übertragungselements gegen eine Federkraft, eine magnetische Übertragung oder durch einen rutschenden
Antriebsriemen. Außerdem könnte alternativ zu der
Rutschkupplung die Motorsteuerung in dem Handstück den blockierten Zustand des Motors erfassen und automatisch entweder den Strom verringern oder den Motor ausschalten.
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Fine andere Idee ist die Verwendung eines manuellen
Sperrmechanismus. Dies könnte ein Knopf oder Hebel sein, der an der Basis oder dem Gefäß angeordnet ist und durch einen
Benutzer manuell betätigt werden muss. Wenn der
Sperrmechanismus in der offenen Position ist, kann der Deckel des Gefäßes entfernt werden. Gleichzeitig verhindert der
Mechanismus, dass das Mittel zum Verarbeiten von Lebensmittel betrieben wird. Dies kann durch ein mechanisches außer
Verbindung Bringen des Antriebsstranges geschehen oder durch das Blockieren des Antriebsstrangs in der Basis, wie oben beschrieben. Es könnte auch elektronisch geschehen, indem man den Motor daran hindert, dass er betrieben wird. Eines der oben beschriebenen Konzepte könnte hierfür verwendet werden.
Zum Beispiel könnte der Sperrmechanismus einen Magneten bewegen, der durch das Handstück 104 erfasst werden kann. Wenn der Sperrmechanismus in der offenen Position ist, würde der
Magnet weg von der Motoreinheit bewegt werden, sodass dieser nicht betrieben werden kann. Gleichzeitig würde der
Sperrmechanismus in der offenen Position fixiert bleiben, solange der Deckel nicht angebracht ist. Nur dann, wenn der
Deckel an dem Gefäß befestigt ist, ist es für den Benutzer möglich, den Sperrmechanismus in die geschlossene Position zu bewegen. In dieser Position verbindet der Sperrmechanismus den
Antriebsstrang (bzw. hebt die Blockierung des Antriebsstrangs auf oder ermöglicht es auf elektronische Weise, dass der Motor betrieben werden kann. Gleichzeitig blockiert der
Sperrmechanismus den Deckel in der geschlossenen Position.
Somit ist es dann, wenn der Arretierungsmechanismus in der geschlossenen Position ist, nicht möglich, den Deckel zu entfernen. Um den Deckel zu entfernen, müsste ein Benutzer zunächst den Arretierungsmechanismus zur offenen Position bewegen, welches gleichzeitig den Antrieb des Mittels zum
Verarbeiten von Lebensmitteln anhalten würde. Eine solche
Anordnung hat den Vorteil, dass der Deckel in der geschlossenen
Stellung blockiert wird, und nicht während dem Lauf geöffnet
37 LU103419 werden kann. Das Öffnen des Deckels während dem Lauf erfordert eine maximale Stoppzeit des Mittels zum Verarbeiten von
Lebensmitteln einzuhalten, was je nach Gewicht des Mittels anspruchsvoll sein kann. Die Verbesserung gegenüber dem Stand der Technik besteht darin, dass der Benutzer nicht jedes Mal das Handstück entfernen muss, um kurz den Deckel zu öffnen, sondern lediglich einen Hebel oder Knopf betätigen muss.
Auch wenn weiter oben Hallsensoren für die Erfassung von
Magnetfeldern erwähnt worden sind, ist es auch möglich, stattdessen oder ergänzend hierzu Reedkontakte zu verwenden.
Bei einem solchen Reedkontakt handelt es sich um eine elektronische Komponente, die einen Schalter schließt, wenn sie einem Magnetfeld ausgesetzt ist. Es gibt auch die
Möglichkeit, induktive oder kapazitive Sensoren im Handstück zu verwenden, die ein Metallteil in der Basis detektieren, anstelle eines Magneten. Auch wäre es zusätzlich zu diesen kontaktlosen Lösungen möglich, einen Stift oder Vorsprung in der Basis zu verwenden, der einen integrierten Schalter in dem
Handstück betätigt, sobald dieser an der Basis befestigt ist.
Alternativ wäre es möglich, dass es offene Kontakte an dem unteren Ende des Handstücks gibt, die durch ein Metallteil oder eine leitende Brücke in der Basis geschlossen werden, sobald das Handstück an der Basis befestigt ist. Alternativ gibt es auch die Option, einen weiteren
Kommunikationsschaltkreis in der Basis zu haben, um zu detektieren, ob ein Gefäß an dieser vorgesehen ist bzw. ob dieses ordnungsgemäß verschlossen ist. Dies würde jedoch eine
Stromversorgung der Basis nötig machen, die entweder über ein eigenes Netzkabel oder in der Basis angebrachte Batterien realisiert werden kann. Alternativ ist auch eine
Stromversorgung der Basis über das Handstück denkbar, bei der der Schaltkreis in der Basis über Kontakte oder induktiv vom
Handstück versorgt wird.
Die Figur 13 zeigt die Oberseite eines Handstücks 601 gemäß einer vierten Ausführungsformen der Erfindung. Dieses
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Handstück 601 ist dazu gedacht, dass dessen Motor betrieben werden kann, ohne dass der Benutzer dauerhaft einen Knopf drücken muss (,freihadndiger Modus“). Wenn ein solches
Handstück 601 mit Aufsätzen verwendet wird, die von Hand gehalten werden können, wie beispielsweise ein Stabmixaufsatz oder einem Quirl, ist es im Hinblick auf das Vermeiden von
Unfällen nicht möglich, diese ohne Einwirkung eines Nutzers zu betreiben. Wenn Jedoch der Stabmixer mit einer Basis oder einem anderen Zubehör wie Küchenmaschine oder einer anderen Art von
Mixer verwendet wird, wo dieser abgestellt werden kann und das
Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln somit während des
Betriebs nicht für einen Benutzer zugänglich ist, ist ein solcher freihändiger Modus möglich.
In der Figur 13 ist ein solches Handstück 601 gezeigt, welches mit einem freihändigen Modus verwendet werden kann.
Das Handstück 601 weist einen Geschwindigkeitsknopf 602 (zweites Betätigungsmittel) auf der Vorderseite auf. Dieser
Geschwindigkeitsknopf 602 wird in einem von Hand gehaltenen
Betrieb verwendet, um den Motor zu aktivieren und auch um die
Geschwindigkeit des Motors zu steuern, indem der Knopf verschieden tief gedrückt wird. Zusätzlich weist der Stabmixer an der Oberseite eine Benutzerschnittfläche auf, die ein
Auswahlmittel 603 aufweist. Dieses kann beispielsweise mehrere
Knöpfe oder ein Daumenrad aufweisen. Das Auswahlmittel kann dazu verwendet werden, dass der Benutzer Programme, die
Geschwindigkeit für den freihändigen Modus, einen Timer, .. einstellen kann. Die Schnittstelle weist auch eine Anzeige 604 auf, die dem Benutzer verschiedene Betriebsparameter zeigt, wie beispielsweise die ausgewählten Programme, die gewählte
Geschwindigkeit oder einen Timer. Alternativ kann der
Geschwindigkeitsknopf auch nur eine Ein/Aus-Funktion realisieren und die Geschwindigkeitseinstellung für den von
Hand gehaltenen Betrieb kann über das Auswahlmittel 603 oder ein zusätzliches, hier nicht dargestelltes Einstellmittel erfolgen.
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Die Anzeige kann ein Siebensegmentdisplay, LEDs, beleuchtete
Symbole oder eine Pixelanzeige aufweisen. Zusätzlich enthält die Schnittstelle einen oder mehrere Knöpfe 606 für weitere
Funktionen oder um die dem Benutzer zur Verfügung stehenden
Optionen zu navigieren. Das Handstück weist ferner einen
Freihandknopf 605 (erstes Betätigungsmittel) auf, der dazu verwendet werden kann, dass Handstück in einem freihändigen
Modus in Betrieb zu setzen oder den freihändigen Modus zu stoppen. Somit bedeutet dies, dass, wenn der freihändige Modus zur Verfügung steht und das Handstück 601 somit mit einer Basis verbunden ist, der Benutzer den Motor mit dem Freihandknopf 605 starten kann. Der Motor wird dann ohne weitere Betätigung eines Benutzers laufen, bis ein etwaiges eingestelltes
Programm vollendet ist, bis eine von dem Benutzer gewünschte
Zeit vergangen ist, oder bis eine maximale Bearbeitungszeit, die vom Hersteller vorgegeben wurde, vergangen ist. Der
Benutzer kann jedoch den Freihandknopf 605 jederzeit erneut betätigen, um den Motor anzuhalten. Alternativ kann es auch separate Knöpfe/Betätigungsmittel zum Starten und Stoppen des
Motors geben. Die Geschwindigkeit des Motors kann auch während des Betriebs unter Verwendung des Auswahlmittels 603 verändert werden. Im freihändigen Modus verwendet das Handstück 601 ein durch Software gesteuertes Relay, um das Handstück 601 zu starten und es eine bestimmte Zeitdauer gemäß den Wünschen eines Benutzers zu betreiben.
Alternativ kann der Benutzer auch den Geschwindigkeitsknopf 602 nach der Kopplung des Handstücks 601 mit der Basis betätigen, um den Motor zu betreiben. Jedoch würde in diesem
Fall der Motor nur so lange betrieben werden, wie der Benutzer den Geschwindigkeitsknopf 602 drückt, anders als dies im freihändigen Modus ist. Diese Funktion kann für Rezepte verwendet werden, in denen nur eine kurze Zeit zum Zerkleinern und/oder anderweitige Verarbeitung von Lebensmitteln nötig ist.
40 LU103419
Auch wenn hier von Knöpfen gesprochen wird, versteht sich, dass die beschriebenen Funktionen auch auf andere Weise implementiert werden können, beispielsweise als berührungsempfindliche Flächen oder Schaltflächen auf einem
Touch-Display.
Nachfolgend wird die Logik zur Auswertung der Sensordaten gemäß der vorliegenden Erfindung beschrieben. In allen
Ausführungsformen gibt es zwei Sensoren A und B in dem
Handstück, für welche ein entsprechender Input durch die Basis bereitgestellt wird. Ein Sensorsignal bezeichnet das
Vorhandensein der Basis an der Motoreinheit, während das andere
Sensorsignal bezeichnet, dass der Deckel des Gefäßes geschlossen ist (bzw. ein Gefäß mit geschlossenem Deckel auf der Basis vorhanden ist). Da die Basis und das Handstück in zwei Ausrichtungen zueinander vorgesehen werden können, müssen beide Sensoren beide Funktionen übernehmen können. Als zusätzlicher Input für den Basisbetrieb gibt es einen
Geschwindigkeitsknopf 602 und einen Freihandknopf 605 auf dem
Handstück 601. Dies wird durch die nachfolgend wiedergegebene
Tabelle zusammengefasst.
2 LU103419 me a a Jo om
Eingaben/Modus | Hall-Sensor A Hall-Sensor B knopf Freihandknopf
Handgehalten (manueller 1
Betrieb)
Basismodus (gesperrt — 1
Deckel offen)
Basismodus (gesperrt — 1
Deckel offen)
Basismodus (freihandiger 1 1 1
Modus)
Basismodus (manueller 1 1 1
Betrieb)
Mit den genannten Inputs gibt es vier verschiedene
Betriebsmoden, die möglich sind:
In einem ersten, von Hand gehaltenen Modus ist das Handstück nicht an der Basis vorgesehen, es wird kein Sensorsignal erfasst, und das Handstück verhält sich wie das Handstück eines gewöhnlichen Stabmixers. In diesem Fall kann der Benutzer den
Geschwindigkeitsknopf 602 betätigen, um den Motor zu betreiben. Wenn dieser Knopf freigegeben wird, stoppt der Motor sofort. Der Freihandknopf 605 hat dann keine Funktion.
Wenn hingegen das Handstück an der Basis befestigt ist, ohne dass das Gefäß vorgesehen ist oder ohne dass der Deckel an dem
Gefäß befestigt ist, erfasst das Handstück ein Sensorsignal, welches das Vorhandensein der Basis bezeichnet. Da ein Betrieb in diesem Zustand nicht sicher wäre, haben weder der
Geschwindigkeitsknopf 602 noch der Freihandknopf 605 eine
Funktion und es ist nicht möglich, den Motor zu betreiben.
42 LU103419
Wenn hingegen das Handstück an der Basis vorgesehen ist und gleichzeitig das Gefäß korrekt an der Basis befestigt ist und der Deckel dieses verschließt, empfängt das Handstück zwei
Sensorsignale, nämlich eines für die Anbringung des Handstücks an der Basis und ein anderes für das Anbringen des Deckels an dem Gefäß (und des Gefäßes an der Basis). Nur bei beiden
Sensorsignalen ist es möglich, den Motor zu betätigen. Der
Benutzer kann dann den Freihandknopf 605 betätigen, um den
Motor zu aktivieren. Der Motor wird so lange laufen, bis eine von einem Benutzer eingestellte Zeit vergangen ist, bis die maximal erlaubte Bearbeitungszeit erreicht ist, bis ein
Programm abgelaufen ist, oder bis der Benutzer den
Freihandknopf 605 erneut drückt, um den Motor anzuhalten.
In diesem Zustand ist es auch möglich, dass der Benutzer den
Geschwindigkeitsknopf 602 drückt. Die Einrichtung wird dann so lange laufen, wie der Geschwindigkeitsknopf 602 gedrückt wird.
Wenn der Benutzer den Geschwindigkeitsknopf 602 freigibt, hört der Motor unmittelbar zu laufen auf.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Verarbeiten von Lebensmitteln mit: - einem Motor (302) zum Verarbeiten von Lebensmitteln, der von einem Benutzer gesteuert werden kann und in einem Handstück (104) vorgesehen ist, und - einer Basis (100), die mit dem Handstück (104) (301) lösbar gekoppelt werden kann, so dass der Motor (301) ein mit der Basis (100) zu koppelndes Mittel zum Verarbeiten von Lebensmitteln antreiben kann, wobei die Vorrichtung dazu ausgestaltet ist, eine Kopplung des Handstück (104) mit der Basis (100) zu erfassen und wobei die Vorrichtung dazu ausgestaltet ist, dass der Motor (100) bei einer erfassten Kopplung des Handstücks (104) mit der Basis (100) in anderen Betriebsmoden betrieben werden kann als in einem Zustand, in dem keine Kopplung des Handstücks (104) mit der Basis (100) erfasst wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei bei einer erfassten Kopplung des Handstücks (104) mit der Basis (100) der Motor (302) betrieben werden kann, ohne dass ein Benutzer ein an dem Motor (302) vorgesehenes Betätigungsmittel dauerhaft betätigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Handstück (104) eine oder mehrere Erfassungseinrichtungen (305a) aufweist und die Basis eines oder mehrere Erfassungsmerkmale aufweist und wobei die Vorrichtung die Kopplung des Handstücks (104) mit der Basis (100) durch eine Interaktion der Erfassungsmerkmale mit den Erfassungseinrichtungen (305a) erfasst.
4, Vorrichtung nach Anspruch 3, wobei die Erfassung der Erfassungsmerkmale kontaktlos erfolgt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, wobei die einen oder mehreren Erfassungsmerkmale Magnete aufweisen und die einen oder mehreren Erfassungseinrichtungen (305a) dazu ausgestaltet sind, Magnetfelder zu erfassen, wobei die einen oder mehreren Erfassungseinrichtungen (305a) bevorzugt Hallsensoren und/oder Reedkontakte aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Handstück (104) Ausnehmungen (307) aufweist und die Basis (100) Vorspringe (308) aufweist, die in die Ausnehmungen (307) eingreifen, wenn das Handstück (104) mit der Basis (100) gekoppelt wird.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Handstück (104) in mindestens zwei Orientierungen mit der Basis gekoppelt werden kann.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Bedienung ausschließlich über Bedienelemente am Handstück erfolgt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Basis keine elektrischen Komponenten enthält.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Handstück (104) ein Griffstück enthält und auch als Antrieb für handgehaltene Lebensmittelverarbeitungsgeräte verwendet werden kann.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Handstück (104) das Handstück eines handgehaltenen Haushaltsgeräts, bevorzugt eines Stabmixers oder Handrührers ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wenn von Anspruch 3 abhängig, wobei eine der mehreren Erfassungseinrichtungen dazu vorgesehen ist, das
45 LU103419 Vorhandensein eines Deckels auf einem mit der Basis gekoppelten Behälters zu detektieren und einen Betrieb des mit der Basis gekoppelten Motors nur dann zuzulassen, wenn ein Deckel mit dem Behälter gekoppelt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, wobei die Detektion des Vorhandenseins eines Deckels über die Erfassung eines Magnetfelds erfolgt, wobei bevorzugt bei dem Vorhandensein eines Deckels auf dem Behälter ein Magnet so bewegt wird, dass dessen Magnetfeld von einer der mehreren Erfassungseinrichtungen erfasst wird, um somit das Vorhandensein des Deckels zu erfassen.
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