LU502198B1 - Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres - Google Patents

Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres Download PDF

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LU502198B1
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LU502198A
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Chaomin Liu
Chunnan Hao
Guanghai Chen
Fusheng Lin
Zhaofang Ye
Hao Li
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China Railway Shanghai Eng Bureau Group Fourth Eng Co Ltd
China Railway Tianjin Rail Transit Invest And Construction Co Ltd
Shanghai Civil Eng Co Ltd Of Crec
China Railway Invest Group Co Ltd
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des U-Bahnbaus, insbesondere eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres. Sie umfasst einen an einer Seitenwand eines Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts angeordneten Empfangskanal, dessen Ende mit einem Schutzmodul versehen ist, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst, wobei innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ferner eine Rohrvortriebsmaschinenstütze vorgesehen ist, wobei an einer mit dem Empfangskanal korrespondierenden Stelle im untersten Bereich des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ein Arbeitsschacht vorgesehen ist, dessen unteres Ende mit einer Wasserschlammschicht versehen ist und dessen oberes Ende mit einer Arbeitsschicht versehen ist, wobei das obere Ende der Arbeitsschicht mit einer Stützplattform versehen ist, deren oberes Ende mit der Rohrvortriebsmaschinenstütze versehen ist. Durch das Schutzmodul wird der Vortriebsvorgang einer Rohrvortriebsmaschine geschützt, indem das Eindringen von Wasser und ein Einsturz verhindert werden. Dabei ist ein Arbeitsschacht vorgesehen, in dem eine Wasserschlammschicht vorgesehen ist, in die Wasserschlamm aus dem Arbeitsschacht hinein fällt, womit die Sauberkeit der Rohrvortriebsmaschinenstütze sichergestellt wird. Beim Bauen des Schutzmoduls kann ferner der Arbeitsraum vergrößert werden.

Description

Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres LU502198
TECHNISCHES GEBIET Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des U-Bahnbaus, insbesondere eine Empfangsplattform für ein Empfangsende einer Rohrvortriebsmaschine.
STAND DER TECHNIK Bei einem Vortriebsrohr handelt es sich um ein Hauptmittel zum Tunnelbau beim Schienentransport und gemäß dem grundlegenden Arbeitsprinzip eines Vortriebsrohres erfolgt das Vortreiben einer Stahlanordnung entlang der Achse eines Tunnels nach vorne bei gleichzeitigem Ausheben von Boden und die Schale der zylindrischen Anordnung ist ein Schild, das zur vorläufigen Unterstützung eines ausgegrabenen, noch nicht ausgekleideten Tunnelabschnitts dient, dem Druck der umgebenden Bodenschicht und ggf. auch dem Druck von Grundwasser ausgesetzt ist und eine Abschirmung gegen Grundwasser draußen bietet.
Ausheben, Bodenabtragung, Auskleiden und andere Arbeitsvorgänge werden unter dem Schutz des Schilds durchgeführt. Vortriebsrohre umfassen runde Vortriebsrohre und rechteckige Vortriebsrohre und die Auswahl wird je nach dem Projektbedarf getroffen. Beispielsweise wurde bei dem Rohrvortriebsprojekt der Langyuan-Station der nérdlichen Strecke der U-Bahn Linie 4 von Tianjin ein rechteckiges Vortriebsrohr verwendet.
Beim Bauen mit einem Vortriebsrohr wird eine Rohrvortriebsmaschine von einer Ausgangsplattform ausgegeben und tritt Über die Bodenschicht einer Vortriebsstrecke in eine Empfangsplattform, um demontiert zu werden. Aufgrund der Unterschiede hinsichtlich der geologischen Umgebungen verschiedener Orte und der Konstruktionsabmessungen unterschiedliche Regionen muss für einzelne Projekte separat die Abmessung des Vortriebsrohres festgelegt werden, sodass dementsprechend die Ausgangsplattform und die Empfangsplattform unterschiedlich ausgebildet sind. Eine bestehende Empfangsplattform umfasst vor allem einen an einer Seitenwand eines Vortriebsrohr-Zielschachts angeordneten Empfangskanal. Da die Rohrvortriebsmaschine an dem Ausgangsende und dem Empfangsende für Wassereindringungs- und Einsturzgefahr anfällig ist, ist am Ende des Empfangskanals ein Schutzmodul vorgesehen, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst. Dabei umfasst das Abdichtungsmodul vor allem eine durch Rühren bewehrte Schicht, die am Ende des Empfangskanals angeordnet ist. Gleichzeitig wird über einen Wasserabsenkungsschacht die hydraulische Höhe gespannten Grundwassers gesenkt, um das Eindringen von Wasser und einen Einsturz zu vermeiden. Das Einsturzschutzmodul umfasst ein Schutzgitter, das an der Innenverkleidung des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts angebracht ist, und außerhalb des Schutzgitters ist ein Stahlring angebracht. In dem Rohrvortriebsmaschinen-Zielschacht ist ferner eine Rohrvortriebsmaschinenstütze vorgesehen, die in der Regel im untersten Bereich des Zielschachts installiert und über einen Ankerbolzen am
Fundament befestigt ist. Der Rohrvortriebsmaschinen-Zielschacht ist in der Regel im Freien 502198 angeordnet, um somit einen Zugang fur das Heben und die Demontage bereitzustellen. In dem Rohrvortriebsmaschinen-Zielschacht sammelt sich Wasser leicht an und beim Vortrieb der Rohrvortriebsmaschine h&uft sich gebrochener Boden am Einlassende der Rohrvortriebsmaschinenstitze an, wodurch eine Reinigung benötigt wird. Beim Mischen mit Wasser wird dann die Reinigung erschwert. Zum Demontieren der Rohrvortriebsmaschine nach Bewegen auf die Rohrvortriebsmaschinenstiitze erfolgt die Demontage von dem oberen Ende her und während der Demontage wird ebenfalls gebrochener Boden abgeführt, was zu schwieriger Reinigung führt.
INHALT DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zum Überwinden der Nachteile im Stand der Technik eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres bereitzustellen, mit der Raum für den Bau und die Reinigung bereitgestellt wird und gleichzeitig ein stabiler Empfangsgerüst für eine Rohrvortriebsmaschine zur Verfügung gestellt werden kann.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch die folgende Ausgestaltung: eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres umfasst einen an einer Seitenwand eines Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts angeordneten Empfangskanal, dessen Ende mit einem Schutzmodul versehen ist, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst, wobei innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ferner eine Rohrvortriebsmaschinenstütze vorgesehen ist, wobei an einer mit dem Empfangskanal korrespondierenden Stelle im untersten Bereich des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ein Arbeitsschacht vorgesehen ist, dessen unteres Ende mit einer Wasserschlammschicht versehen ist und dessen oberes Ende mit einer Arbeitsschicht versehen ist, wobei das obere Ende der Arbeitsschicht mit einer Stützplattform versehen ist, deren oberes Ende mit der Rohrvortriebsmaschinenstütze versehen ist.
Ferner ist vorgesehen, dass die Wasserschlammschicht eine erste Fundamentplatte umfasst, die im untersten Bereich des Arbeitsschachts angeordnet ist, wobei oberhalb der ersten Fundamentplatte eine zweite Fundamentplatte vorgesehen ist, wobei zwischen der ersten Fundamentplatte und der zweiten Fundamentplatte eine erste Stütze vorgesehen ist, und wobei zwischen der ersten Fundamentplatte und der zweiten Fundamentplatte die Wasserschlammschicht ausgebildet ist.
Ferner ist vorgesehen, dass oberhalb der zweiten Fundamentplatte eine zweite Stütze vorgesehen ist, deren oberes Ende mit der Stützplattform versehen ist.
Ferner ist vorgesehen, dass in der Mitte der zweiten Fundamentplatte ein Hinterfüllungsbodenkanal vorgesehen ist.
Ferner ist vorgesehen, dass die Stützplattform eine dritte Fundamentplatte umfasst, mit der das untere Ende der Rohrvortriebsmaschinenstütze verbunden ist.
Ferner ist vorgesehen, dass die Stützplattform einen Querbalken umfasst, dessen oberes 10198 Ende beidseitig mit einem Längsbalken versehen ist, mit dem die Rohrvortriebsmaschinenstütze verbunden ist.
Ferner ist vorgesehen, dass die Rohrvortriebsmaschinenstütze einen Verbindungsträger umfasst, an dem eine nach oben gerichtete Stützsäule vorgesehen ist, deren oberes Ende mit einem Tragbalken zum Abstützen der Rohrvortriebsmaschine versehen ist.
Ferner ist vorgesehen, dass an einer Arbeitsfläche des Tragbalkens eine nach oben offene Aufnahmenut vorgesehen ist.
Ferner ist vorgesehen, dass eine Seitenwand des Arbeitsschachts mit einer \Wassersperrschicht versehen ist.
Vorteilhafte Auswirkungen der vorliegenden Erfindung: die Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres umfasst einen an einer Seitenwand eines Rohrvortriebsmaschinen- Zielschachts angeordneten Empfangskanal, dessen Ende mit einem Schutzmodul versehen ist, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst, wobei innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ferner eine Rohrvortriebsmaschinenstütze vorgesehen ist, wobei an einer mit dem Empfangskanal korrespondierenden Stelle im untersten Bereich des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ein Arbeitsschacht vorgesehen ist, dessen unteres Ende mit einer Wasserschlammschicht versehen ist und dessen oberes Ende mit einer Arbeitsschicht versehen ist, wobei das obere Ende der Arbeitsschicht mit einer Stützplattform versehen ist, deren oberes Ende mit der Rohrvortriebsmaschinenstütze versehen ist. Durch das Schutzmodul wird der Vortriebsvorgang einer Rohrvortriebsmaschine geschützt, indem das Eindringen von Wasser und ein Einsturz verhindert werden. Dabei ist ein Arbeitsschacht vorgesehen, in dem eine Wasserschlammschicht vorgesehen ist, in die Wasserschlamm aus dem Arbeitsschacht hinein fällt, womit die Sauberkeit der Rohrvortriebsmaschinenstütze sichergestellt wird. Beim Bauen des Schutzmoduls kann ferner der Arbeitsraum vergrößert werden. Im untersten Bereich des Arbeitsschachts kann ein Wasserabsenkungsschacht ausgegraben werden, um eine Wasserquelle zu erhalten. Gleichzeitig kann die hydraulische Höhe des gespannten Grundwassers kontrolliert werden. Dabei sind eine Arbeitsschicht und eine Stützplattform vorgesehen. Die Arbeitsschicht dient zum Aufstellen eines Schutzgitters und eines Stahlrings.
Nach Empfangen der Rohrvortriebsmaschine erfolgt eine Hinterfüllung des Arbeitsschachts, um abzutransportierenden Bauabfall zu verringern.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN Darin zeigen Fig. 1: eine schematische Draufsicht eines ersten Ausführungsbeispiels; Fig. 2: eine schematische Vorderansicht des ersten Ausführungsbeispiels; Fig. 3: eine Ausschnittsvergrößerung der Stelle A gemäß Fig. 2; Fig. 4: eine schematische Strukturansicht des ersten Ausführungsbeispiels;
Fig. 5: eine schematische Strukturansicht einer Rohrvortriebsmaschinenstütze des ersten 02198 Ausführungsbeispiels; Fig. 6: eine schematische Draufsicht eines Stützbalkens; Fig. 7: eine schematische Vorderansicht des Stützbalkens; Fig.8: eine schematische Darstellung der Verbindungsbeziehung zwischen einer dritten Fundamentplatte und der Rohrvortriebsmaschinenstütze des ersten Ausführungsbeispiels; Fig. 9: eine schematische Draufsicht einer Stützplattform eines zweiten Ausführungsbeispiels; Fig. 10: eine schematische Darstellung der Verbindungsbeziehung zwischen einem Langsbalken und der Rohrvortriebsmaschinenstiitze des zweiten Ausführungsbeispiels; Fig. 11: eine schematische Darstellung der Verbindungsbeziehung zwischen dem Längsbalken und der Rohrvortriebsmaschinenstitze eines dritten Ausführungsbeispiels; Fig. 12: eine schematische Strukturansicht eines Fertigbauteils des dritten Ausführungsbeispiels.
Darin stehen 1 für schwachbewehrte Schicht, 2 für Vortriebsrohrkanal, 3 für durch Rühren bewehrte Schicht, 4 für Dulsenstrahlpfahlbewehrung, 5 für Zielschacht-Innenwand, 6 für Betonbewehrungsring, 7 für Rohrvortriebsmaschinenstütze, 8 für Rohrvortriebsmaschinen- Zielschacht, 9 für Wasserabsenkungsschacht, 10 für erste Fundamentplatte, 11 für erste Stütze, 12 für zweite Fundamentplatte, 13 für Hinterfüllungsbodenkanal, 14 für zweite Stütze, 15 für dritte Fundamentplatte, 16 für verdichtete Bodenschicht, 17 für Stahlring, 18 für Wassersperrschicht, 19 für Stützbalken, 20 für Nachverpressung, 21 für Verbindungsträger, 22 für Stützsäule, 23 für Tragbalken, 24 für Verstärkungsrippe, 25 für Felsanker, 26 für Ankerbolzen, 27 für Querbalken, 28 für Längsbalken, 29 für Verstellkeil, 30 für Gewindesäule, 31 für Positionierplatte, 32 für Positioniersaule, 33 für zugfeste Platte, 34 für Schrägstütze, 35 für Aufnahmenut und 36 für gehärtetes Fundament.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG Erstes Ausführungsbeispiel Wie in Fig. 1 bis 8 gezeigt, umfasst eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres einen an einer Seitenwand eines Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts gebauten Empfangskanal, an dessen Ende ein Schutzmodul gebaut ist, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst. Im Detail ist in der Nähe des Endes des Empfangskanals ein Wasserabsenkungsschacht ausgegraben, um die hydraulische Höhe gespannten Grundwassers zu kontrollieren, und Boden in der Nähe des Endes des Empfangskanals wird durch Rütteln verdichtet, womit eine schwachbewehrte Schicht 1 erhalten wird. Rand, der einem Vortriebsrohrkanal unmittelbar zugewandt ist, wird durch Rühren bewehrt, womit eine durch Rühren bewehrte Schicht 3 erhalten wird. An einer Zielschacht-Innenwand 5 ist eine Betonwand gebaut, die sich nach unten 1 Meter unter dem Boden des
Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts erstreckt, womit eine gute Trennung erzielt und somit der 021 98 durch Rütteln verdichtete und durch Rühren bewehrte Bereich begrenzt wird. Am Ende des Empfangskanals ist ein Betonbewehrungsring 6 gebaut und zwischen dem Betonbewehrungsring und der Seitenwand des Zielschachts ist eine Nachverpressung 20 hergestellt, bei der es sich 5 um Betonschlamm handelt, womit die Kontinuität und die Stabilität des Endes des Empfangskanals sichergestellt werden. Am Ende des Empfangskanals ist eine Düsenstrahlpfahlbewehrung 4 hergestellt und außerhalb des Betonbewehrungsrings ist ein Stahlring 17 hergestellt, welcher Stahlring den Betonbewehrungsring abstützen kann, womit eine Beschädigung der Seitenwand des Zielschachts und des Betonbewehrungsrings während des Vortriebs des Vortriebsrohres verhindert und somit es gewährleistet werden kann, dass die Rohrvortriebsmaschine stabil aus dem Vortriebsrohrkanal heraus bewegt werden kann. Da in dem Empfangskanal die schwachbewehrte Schicht, die durch Rühren bewehrte Schicht und die Düsenstrahlpfahlbewehrung vorgesehen sind, kann die druckbedingte Verformung der Bodenschicht während des Vortriebs des Vortriebsrohres verringert und somit das Risiko der Wassereindringung und des Einsturzes gesenkt werden.
Innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts 8 ist ferner eine Rohrvortriebsmaschinenstütze 7 eingebaut. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel beim Bauen wird im untersten Bereich des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts eine verdichtete Bodenschicht 16 durch Rammen erhalten. In der Nähe des Empfangskanals ist ein Arbeitsschacht ausgegraben und an einer Seitenwand des Arbeitsschachts ist eine Wassersperrschicht 18 gebaut, bei der es sich um eine wassersperrende Sandschlammschicht handelt, die nicht nur Wasser sperren, sondern auch eine stabile Abstützung bieten kann. Im untersten Bereich des Arbeitsschachts ist ein Wasserabsenkungsschacht 9 ausgegraben, um eine Wasserquelle für die Bauarbeit in einer frühen Phase bereitzustellen. Im untersten Bereich des Arbeitsschachts ist eine erste Fundamentplatte 10 durch Betonguss hergestellt, womit eine stabile Abstützung für die oben angeordnete Baustruktur gebildet wird. Oberhalb der ersten Fundamentplatte ist eine erste Stütze 11 aufgestellt, als die in der Regel ein Gerüst verwendet wird. Im Detail ist ein Cuplock-Gerüst denkbar, das eine komfortable Errichtung ermöglicht und gleichzeitig eine stabile Abstützung bieten kann. Oberhalb der ersten Stütze ist eine Schalung erreicht und durch Betonguss wird eine zweite Fundamentplatte 12 erhalten. Eines der Enden der zweiten Fundamentplatte erstreckt sich bis zu der Seitenwand des Rohrvortriebsmaschinen- Zielschachts und ist damit verbunden. Das andere Ende erstreckt sich in die verdichtete Bodenschicht, womit eine stabilere Abstützung geboten werden kann. In der Mitte der zweiten Fundamentplatte ist ein Hinterfüllungsbodenkanal 13 vorgesehen. Durch Installation der ersten Stütze können die erste Fundamentplatte und die zweite Fundamentplatte abgestützt werden. Zwischen der ersten Fundamentplatte und der zweiten Fundamentplatte ist eine Wasserschlammschicht ausgebildet. Oberhalb der zweiten Fundamentplatte ist eine zweite Stütze 14 errichtet, die einen nach oben gerichteten Stützbalken 19 umfasst. In dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel ist der Stützbalken aus einem Stahlrohr mit einem Außendurchmesser von 5024 98 600 bis 800 mm hergestellt. Am AuBenrand des oberen Endes des Stützbalkens sind mehrere vertikale Verstärkungsrippen 24 fest angeschweift, womit eine stabile Abstützung für die Struktur oberhalb des Stützbalkens geboten wird. Am unteren Ende des Stützbalkens sind mehrere Befestigungsplatten fest angeschweift, die an der zweiten Fundamentplatte anliegen und jeweils über einen Felsanker 25 fixiert sind. Das untere Ende des Felsankers ist im Voraus in der zweiten Fundamentplatte eingegraben, womit die Stabilität des Stützbalkens sichergestellt wird. Auf der oberen Oberfläche der verdichteten Bodenschicht ist ein gehärtetes Fundament 36 gebaut, bei dem es sich um ein Betonfundament handelt. Oberhalb der zweiten Stütze ist eine Stützplattform errichtet, die eine dritte Fundamentplatte 15 umfasst. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist am oberen Ende des Stützbalkens eine Schalung errichtet und durch Betonguss ist die dritte Fundamentplatte ausgeformt, die mit dem Betonfundament verbunden ist. Zwischen der zweiten Fundamentplatte und der dritten Fundamentplatte ist eine Arbeitsschicht ausgebildet und in der Mitte der dritten Fundamentplatte ist ein Arbeitskanal vorgesehen, um ein Vibrierwerkzeug in die Arbeitsschicht und die Wasserschlammschicht hineinzustecken. In einer frühen Bauphase werden zunächst der Arbeitsschacht und der Wasserabsenkungsschacht ausgegraben und dann die erste Fundamentplatte, die erste Stütze und die zweite Fundamentplatte gebaut. An der ersten Fundamentplatte ist eine mit dem Wasserabsenkungsschacht korrespondierende Offnung vorgesehen, um die Installation eines Abwasserrohres zu erleichtern. Nach Abschluss der Bauarbeit für die schwachbewehrte Schicht, die durch Rühren bewehrte Schicht, die Düsenstrahlpfahlbewehrung, den Betonbewehrungsring und den Stahlring werden die zweite Stütze und die dritte Fundamentplatte gebaut und oberhalb der dritten Fundamentplatte wird die Rohrvortriebsmaschinenstitze installiert.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Rohrvortriebsmaschinenstütze einen … Verbindungsträger 21, der durch VerschweifBen eines rechteckigen Rohres oder eines H- Stahlbalkens ausgeformt ist. An dem Verbindungsträger ist eine nach oben gerichtete Stützsäule 22 angeschweift, die ebenfalls aus einem rechteckigen Rohr oder einem H-Stahlbalken hergestellt ist. Die Stützsäulen sind in zwei Reihen auf zwei Seiten des Verbindungsträgers verteilt. Die Stützsäule ist schräg nach innen gerichtet, womit eine Verbiegung nach außen und eine Verformung unter Druckbelastung verhindert werden können. Am oberen Ende der Stützsäule ist ein Tragbalken 23 zum Abstützen der Rohrvortriebsmaschine fest angeschweifst. Der Tragbalken ist in Abstimmung auf die Rohrvortriebsmaschine bogenfôrmig ausgebildet, womit eine stabile Abstützung gebildet wird. An einer Arbeitsfläche des Tragbalkens ist eine nach oben offene Aufnahmenut 35 ausgebildet, in der trockener Quarzsand gefüllt ist, womit eine Schmierung für die Oberfläche der Rohrvortriebsmaschine zum Verringern der Reibung geboten wird und zudem die Oberfläche der Rohrvortriebsmaschine geschliffen und getrocknet werden kann, um die Demontage der Rohrvortriebsmaschine zu erleichtern. Der Verbindungsträger ist über einen Ankerbolzen 26 mit der dritten Fundamentplatte verbunden, wodurch eine hohe 502198 Stabilität erzielt wird. Beim Vortrieb des Vortriebsrohres fallen Schutznetz und gebrochener Boden in den Rohrvortriebsmaschinen-Zielschacht, dann über den Hinterfüllungsbodenkanal in den untersten Bereich der Arbeitsschicht und somit wiederum in den untersten Bereich der Wasserschlammschicht hinein, womit die Sauberkeit innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen- Zielschachts beibehalten wird. Die Rohrvortriebsmaschine bewegt sich weiter bis auf die Rohrvortriebsmaschinenstütze und wird dann demontiert. Dabei fällt gebrochener Boden aus der Rohrvortriebsmaschine in den Hinterfüllungsbodenkanal und somit erfolgt eine Hinterfüllung des Arbeitsschachts. Nach Abschluss der Demontage der Rohrvortriebsmaschine werden die Wasserschlammschicht und die untere Hälfte der Arbeitsschicht hinterfüllt, wonach Sandschlamm in den obersten Bereich der Arbeitsschicht gegossen wird, womit die dritte Fundamentplatte abgestützt wird. Die erste Stütze, die zweite Stütze und die Rohrvortriebsmaschinenstütze sind vorgefertigt und werden in den Arbeitsschacht eingehoben, was für kurze Baudauer sorgt.
Es ist darauf hinzuweisen, dass bei einer U-Bahn der Rohrvortriebsmaschinen-Zielschacht in der Regel in der Nähe einer Station gegraben ist und aufgrund des Einflusses der Umgebung einige Stationen keinen geeigneten Raum zum Graben des Rohrvortriebsmaschinen- Zielschachts aufweist, sodass die Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres innerhalb einer Station angeordnet ist. In der Regel weist eine Station zwei unterirdische Etagen oder drei unterirdische Etagen auf.
Die erste Stütze und die zweite Stütze gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel werden bei einer Station mit drei unterirdischen Etagen verwendet. Bei einer Station mit drei unterirdischen Etagen ist dann in der Bodenplatte der ersten unterirdischen Etage ein Schacht zum Errichten einer Empfangs-Stahlplattform vorgesehen, welche Empfangs-Stahlplattform dann auf einer mittleren Platte der zweiten unterirdischen Etage abgestützt ist, sodass die mittlere Platte der zweiten unterirdischen Etage großer Belastung ausgesetzt ist und abgestützt werden soll. Wenn dazu ein Balken vorgesehen ist, wird dann der Raum der unteren Schicht belegt. Jedoch ist der Zweck des Raums der unteren Schicht bereits bestimmt und dort werden später u.a. Durchgang und Oberleitung für U-Bahn gebaut bzw. verlegt, sodass eine Belegung nicht erlaubt ist. Alternativ dazu wird die Höhe der Station erhöht, um die Dicke der mittleren Platte der zweiten unterirdischen Etage zu erhöhen, oder ein Betonbalken wird vorübergehend gebaut und nach Abschluss der Bauarbeit entfernt, was zu hohen Baukosten führt. Wenn die erste Stütze und die zweite Stütze gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel bei einer Station mit drei unterirdischen Etagen verwendet werden, wird somit ein temporärer Balken gebildet, wodurch die mittlere Platte der zweiten unterirdischen Etage abgestützt wird und zudem eine demontierbare Abstützung für das Empfangen der Rohrvortriebsmaschine bereitgestellt werden kann. Nach der
Verwendung erfolgt ein Heben aus dem Zielschacht heraus und eine Wiederverwendung St 502198 denkbar.
Die Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann sowohl zum Empfangen einer runden Rohrvortriebsmaschine als auch zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres verwendet werden.
Zweites Ausführungsbeispiel Wie in Fig. 9 bis 10 gezeigt, unterscheidet sich eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Stützplattform einen Querbalken 27 umfasst, der aus einem H-Stahlbalken hergestellt ist und gute strukturelle Stabilität aufweist. Am oberen Ende des Querbalkens ist beidseitig jeweils ein Längsbalken 28 befestigt, der ebenfalls aus einem H-Stahlbalken hergestellt ist. Die Rohrvortriebsmaschinenstütze ist mit dem Längsbalken verbunden. Im Detail wird der Längsbalken in zwei Gruppen bereitgestellt und ist auf zwei Seiten der Stützplattform verteilt.
Irgendeine Gruppe von Längsbalken besteht aus zwei parallel zueinander verlaufenden H- Stahlbalken. Die Stützsäule korrespondiert mit der mittleren Position einer zugeordneten Gruppe von Längsbalken, womit die Rohrvortriebsmaschinenstütze stabil abgestützt wird. Am Rand des Verbindungsträgers ist ein Langloch bearbeitet, in dem ein nach unten gerichteter Verstellkeil 29 eingeführt ist, mit dem eine Feineinstellung der Position der Rohrvortriebsmaschinenstütze ermöglicht wird. Nach einer Einstellung erfolgt eine weitere Befestigung durch Schweißen.
Die zweite Stütze, die Stützplattform und die Rohrvortriebsmaschinenstütze nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind vorgefertigt. Dabei sind die Stützplattform und die Rohrvortriebsmaschinenstütze durch Verschweißen vorbefestigt und werden in den Arbeitsschacht eingehoben. Nach einer Einstellung erfolgt eine Befestigung durch Schweißen, was für hohe Baugeschwindigkeit sorgt. Dabei entfällt der Bau der dritten Fundamentplatte, wodurch der Bau beschleunigt wird, und somit fällt Material stabiler in die Arbeitsschicht und die Wasserschlammschicht hinein.
Nach Abschluss der Demontage der Rohrvortriebsmaschine werden die zweite Stütze, die Stützplattform und die Rohrvortriebsmaschinenstütze heraus gehoben und dann die Wasserschlammschicht und die Arbeitsschicht hinterfüllt. Alternativ dazu erfolgt nach der Demontage der Rohrvortriebsmaschinenstütze direkt eine Hinterfüllung und dann wird im obersten Bereich des Arbeitsschachts eine Betonschicht gebaut, die mit dem gehärteten Fundament verbunden ist.
Drittes Ausführungsbeispiel Wie sich aus Fig. 11 bis 12 ergibt, unterscheidet sich eine Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres von dem zweiten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Rohrvortriebsmaschinenstütze aus mehreren Fertigbauteilen, unter denen der Verbindungsträger
21 aus einem rechteckigen Rohr hergestellt ist.
Am oberen Ende der Stützsäule 22 ist eine schrag 021 98 nach unten gerichtete Tragstange befestigt und zwei gegenüberliegende Tragstangen bilden den Tragbalken 23, womit die Rohrvortriebsmaschine beidseitig abgestützt wird.
Zwischen dem Ende der Tragstange und dem Verbindungsträger ist eine Schrägstütze 34 angebracht, womit die Stabilität verbessert werden kann.
Am unteren Ende des Verbindungsträgers ist eine Positioniersäule 32 befestigt, die aus einem geschnittenen rechteckigen Rohr hergestellt ist.
Am unteren Ende der Positioniersäule ist eine zugfeste Platte 33 angebracht, die sich aus der Positioniersäule heraus erstreckt.
Über die Positioniersäule und die zugfeste Platte kann Fertigbauteil rastend an den zugeordneten Längsbalken angebracht werden.
Die Positioniersäule und der Längsbalken werden gegeneinander fest gepresst, womit eine Verschiebung und eine Drehung verhindert werden.
Um eine Verschiebung weiter zu vermeiden, kann ein Schweißvorgang durchgeführt werden.
Außen an dem Verbindungsträger ist ferner eine zugfeste Ausgleichsvorrichtung angebracht, die eine durch ein äußeres Ende des Verbindungsträgers hindurchgeführte Gewindesäule 30 umfasst, deren unteres Ende mit einer in Querrichtung angeordneten Positionierplatte 31 verbunden ist und auf deren oberem Ende eine Mutter aufgeschoben ist.
Die Positionierplatte wirkt mit einer Außenseite eines H-Stahlbalkens zusammen.
Aufgrund einer auf die Innenseite eines Fertigbauteils einwirkenden Kraft kann über die Gewindesäule und die Positionierplatte eine in die entgegengesetzte Richtung gerichtete Kraft bereitgestellt werden, womit die auf die Positioniersaule und die zugfeste Platte einwirkende Kraft verringert und somit die Verwendungsstabilität erhöht wird.
Gegenüber dem zweiten Ausführungsbeispiel werden mit dem Fertigbauteil nach dem vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Mederverwendbarkeit, eine Vor- Ort-Einstellung und eine einfachere Demontage ermöglicht, wobei der Nachteil in der umständlichen Einstellung liegt.

Claims (6)

ANSPRÜCHE LU502198
1. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres, umfassend einen an einer Seitenwand eines Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts angeordneten Empfangskanal, dessen Ende mit einem Schutzmodul versehen ist, das ein Abdichtungsmodul und ein Einsturzschutzmodul umfasst, wobei — innerhalb des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ferner eine Rohrvortriebsmaschinen- Stütze vorgesehen ist, — an einer mit dem Empfangskanal korrespondierenden Stelle im untersten Bereich des Rohrvortriebsmaschinen-Zielschachts ein Arbeitsschacht vorgesehen ist, dessen unteres Ende mit einer Wasserschlammschicht versehen ist und dessen oberes Ende mit einer Arbeitsschicht versehen ist, — das obere Ende der Arbeitsschicht mit einer Stützplattform versehen ist, deren oberes Ende mit der Rohrvortriebsmaschinenstütze versehen ist.
2. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach Anspruch 1, wobei — die Wasserschlammschicht eine erste Fundamentplatte umfasst, die im untersten Bereich des Arbeitsschachts angeordnet ist, — oberhalb der ersten Fundamentplatte eine zweite Fundamentplatte vorgesehen ist, — zwischen der ersten Fundamentplatte und der zweiten Fundamentplatte eine erste Stütze vorgesehen ist, und — zwischen der ersten Fundamentplatte und der zweiten Fundamentplatte die Wasserschlammschicht ausgebildet ist.
3. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach Anspruch 2, wobei oberhalb der zweiten Fundamentplatte eine zweite Stütze vorgesehen ist, deren oberes Ende mit der Stützplattform versehen ist.
4. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach Anspruch 2, wobei in der Mitte der zweiten Fundamentplatte ein Hinterfüllungsbodenkanal vorgesehen ist.
5. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach Anspruch 1, wobei die Stützplattform eine dritte Fundamentplatte umfasst, mit der das untere Ende der Rohrvortriebsmaschinenstütze verbunden ist.
6. Plattform zum Empfangen eines rechteckigen Vortriebsrohres nach Anspruch 1, wobei die Stützplattform einen Querbalken umfasst, dessen oberes Ende beidseitig mit einem Längsbalken versehen ist, mit dem die Rohrvortriebsmaschinenstütze verbunden ist.
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