LU502832B1 - Gewürzmühle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Gewürzmühle, insbesondere zum Mahlen von Pfeffer- oder Salzkörnern, mit einem Mahlwerk und mit einem Gehäuse, das als Halterung für wenigstens einen Lagerbock fungiert, mittels dem wenigstens ein Mühlenelement relativ zu dem Gehäuse rotierbar gelagert ist, und das eine Einfüllöffnung für zu mahlende Gewürze aufweist. Die Gewürzmühle zeichnet sich dadurch aus, dass das Gehäuse aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist.
Description
23.09.2022 051A0005LU 1
LU502832
Gewürzmühle
Die Erfindung betrifft eine Gewürzmühle, insbesondere zum Mahlen von
Pfeffer- oder Salzkörnern, mit einem Mahlwerk und mit einem Gehäuse, das als Halterung für wenigstens einen Lagerbock fungiert, mittels dem wenigstens ein Mühlenelement relativ zu dem Gehäuse rotierbar gelagert ist, und das eine Einfüllöffnung für zu mahlende Gewürze aufweist.
Gewürzmühlen der eingangs genannten Art waren früher oftmals aus Holz hergestellt. Modernere Ausführungen weisen zumeist ein Gehäuse aus
Aluminium oder aus Edelstahl auf. Es hat sich nun jedoch gezeigt, dass es zu einer Beeinflussung des Geschmacks der gemahlenen Gewürze kommen kann, wenn die zu mahlenden Gewürze und/oder die gemahlenen Gewürze mit dem Material der Gewürzmühle In Kontakt kommen.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gewürzmühle anzugeben, die kompakt und gleichzeitig derart ausgebildet werden kann, dass die rotierbar gelagerten Bauteile bei einem Mahlvorgang präzise ausgerichtet bleiben und eine Beeinflussung des
Gewürzgeschmacks vermieden ist.
Die Aufgabe wird durch eine Gewürzmühle der eingangs genannten Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Gehäuse aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist.
Die erfindungsgemäße Gewürzmühle hat den ganz besonderen Vorteil, dass sowohl eine präzise und belastungsresistente Halterung der
Lagerbauteile ermöglicht und darüber hinaus der Gewürzgeschmack nicht nachteilig beeinflusst wird.
In erfindungsgemäßer Weise wurde, wie bereits erwähnt, erkannt, dass es
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Gewürze und/oder das gemahlene GewüÜrzpulver mit dem Material der
Gewürzmühle in Kontakt kommen. Dies betrifft Gewürzmühlen aus den üblichen Materialien, Insbesondere solche aus Aluminium, was beispielsweise bei Pfeffer auf die im Pfeffer enthaltenen Öle und Säuren zurückzuführen ist, die mit dem Aluminium reagieren. Es sich gezeigt hat, dass auch Gewürzmühlen aus Edelstahl den Gewürzgeschmack nachteilig beeinflussen, da die beispielsweise im Pfeffer enthaltenen Öle und Säuren auch mit Edelstahl reagieren. In erfindungsgemdBer Weise wurde insbesondere erkannt, dass auch der Geschmack von Salz nachteilig beeinflusst wird, weil die zu mahlenden Salzkörner beim
Mahlvorgang relativ zu dem Gehäuse in Bewegung sind und deshalb an dem Gehäuse entlang reiben, wodurch Teile der Passivierungsschicht abgeschabt werden. Diese den Geschmack nachteilig beeinflussenden
Teile der Passivierungsschicht gelangen letztlich in die zu würzende Speise.
Auch im Falle anderer Gewürze, wie beispielsweise Pfeffer, spielen die
Beschädigungen der Passivierungsschicht auch insoweit eine Rolle, als die bereits erwähnten Öle und Säuren an den beschädigten Stellen besonders empfindliche Angriffspunkte finden.
Hiervon ausgehend könnte man versuchen, die Flächen, die mit den zu mahlenden Gewürze und dem gemahlenen Gewürzpulver in Kontakt kommen, zu reduzieren und/oder durch besondere Beschichtungen, beispielsweise aus Keramik, abzuschirmen. Dies ist nachteiliger Weise allerdings nicht nur sehr aufwändig, sondern führt zwangsläufig ZU komplexen Konstruktionen, die entweder voluminds oder verwindungs- und verformungsanfällig sind, oder beides. Diese Konstruktionen haben den ganz besonderen Nachteil, dass sie entweder nicht mehr ergonomisch gehalten und bedient werden können oder dass sie sich während des Mahlvorganges (wenn auch nur geringfügig) verformen, so dass insbesondere die rotierbar gelagerten Bauteile relativ zu den anderen Bauteilen einander nicht mehr präzise in Position gehalten sind.
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Dies führt zwangsläufig dazu, dass die relevanten Teile des Mahlwerks relativ zueinander nicht in ihrer Sollposition gehalten sind, was letztlich ein unbefriedigendes Mahlergebnis zu Folge hat. Beispielsweise kann es vorkommen, dass sich ein Mahlrotor dieser GewUrzmUhlen beim
Mahlvorgang, bei dem beispielsweise über eine Handkurbel erhebliche
Kräfte und Momente ausgeübt werden, relativ zu einem Mahlstator radial verschiebt, so dass der radiale Abstand des Mahlrotors zum Mahlstator auf einer Seite des Mahlrotors größer und auf der gegenüberliegenden Seite des Mahlrotors kleiner ist. Die Folge ist, dass das Gewürzpulver im Ergebnis keine einheitliche Korngröße aufweist. Eine einheitliche Korngröße des gemahlenen Gewürzes ist jedoch für den Geschmack oftmals entscheidend, da unterschiedlich große Gewürzpartikel, insbesondere unterschiedlich große Salzkörner, beim Menschen auf unterschiedliche
Geschmacksrezeptoren wirken.
Es hat sich Uberraschender Weise gezeigt, dass Titan die Eigenschaft hat, den Gewürzgeschmack nicht zu beeinflussen, und dass Titan außerdem ausreichend stabil ist, um In kompakter Bauweise eine Gewürzmühle zu realisieren, die für die beim Mahlvorgang auftretenden Belastungen ausreichend verwindungs- und verformungsunanfällig ist. Unter dem
Begriff Titanlegierung wird im Rahmen dieser Anmeldung Insbesondere ein makroskopisch homogener Werkstoff verstanden, dessen
Hauptbestandteil (vorzugsweise mehr als 90 Massenprozent, insbesondere mehr als 95 Massenprozent) Titan ist.
Die Gewürzmühle kann insbesondere dazu ausgebildet sein, Pfefferkdrner,
Mohnsamen oder Speisesalzkdrner zu malen.
Das Gehäuse kann vorteilhaft rohrférmig ausgebildet sein. Eine solche
Ausführung hat den besonderen Vorteil, dass sie besonders kompakt und stabil ist. Hierbei kann die Einfüllöffnung beispielsweise durch eine obere
Rohrôffnung gebildet sein.
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Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist das Gehäuse eine als Einfülltrichter ausgebildete Einfüllöffnung auf.
Vorzugsweise weist das Gehäuse eine Ausgabedffnung für das gemahlene Gewürz auf. Die Ausgabedffnung kann beispielsweise durch eine untere Rohröffnung gebildet sein, wenn das Gehäuse rohrförmig ausgebildet ist.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung umgibt das Gehäuse einen Aufnahmeraum für zu mahlende Gewürze, beispielsweise
Pfefferkörner oder Salzkörner. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass ein Vorrat an zu mahlenden Gewürzen eingefüllt und nötigenfalls auch Über einen längeren Zeitraum in dem
Aufnahmeraum verbleiben kann, ohne dass die Gefahr einer
Geschmacksbeeinflussung besteht, da die Gewürze, wie oben ausführlich beschrieben ist, in unschädlicher Weise mit der Innenwandung des
Gehäuses in Kontakt stehen können. Darüber hinaus hat eine solche
Ausführung den ganz besonderen Vorteil, dass zur Ausbildung des
Aufnahmeraums im Wesentlichen keine zusätzlichen Bauteile erforderlich sind.
In ganz besonders ergonomisch und besonders stabil ist eine Ausführung, bei der das Gehäuse in einer Querschnittsebene senkrecht zu seiner
Längserstreckungsrichtung eine kreisförmige Außenkontur und/oder eine kreisförmige Innenkontur aufweist. Insbesondere ist das Gehäuse einer solchen Ausführung besonders handlich, weil es ergonomisch mit einer
Hand umgriffen werden kann, insbesondere wenn der Außendurchmesser im Bereich von 30 mm bis 120 mm, ganz insbesondere im Bereich von 35 mm bis 70 mm oder von 50 mm bis 70 mm, liegt.
Bei einer ganz besonders stabilen Ausführung, die mit wenigen Bauteilen
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Rohmaterial gefertigt. Insbesondere kann ein solches Gehäuse aus einem zylinderfômigen Stück Rohmaterial, insbesondere durch Drehen und/oder
Fräsen, hergestellt sein. 5
Bei einer besonderen Ausführung ist der wenigstens eine Lagerbock an der Innenseite des Gehäuses befestigt. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der wenigstens eine Lagerbock an der Innenseite des Gehäuses reibschlUssig und/oder formschlüssig befestigt ist. Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist der wenigstens eine
Lagerbock an der Innenseite des Gehäuses ausschließlich reibschlüssig befestigt. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass der Lagerbock bzw. die Lagerbdcke einfach, vorzugsweise werkzeugfrei, eingefügt und bei Bedarf (beispielsweise für einen Reinigungs- oder
Wartungsvorgang) wieder entnommen werden können. Besonders stabil und präzise ist eine Ausführung, bei der der wenigstens eine Lagerbock wenigstens einen Anlageabschnitt aufweist, der zu dem Abschnitt des
Gehäuses, an dem er anliegt, komplementär gegengeformt ist. Auf diese
Weise wird, insbesondere für eine rein reibschlüssige Halterung des
Lagerbocks, eine hohe Präzision erreicht.
Die erfindungsgemäße Gewürzmühle kann Insbesondere auch derart ausgebildet sein, dass der wenigstens eine Lagerbock ohne stoffschlüssige
Verbindung an der Innenseite des Gehäuses befestigt ist. Auf diese Weise sind aufwändige Schweiß- oder Klebevorgänge vorteilhaft vermieden.
Insbesondere Schweißvorgänge sind nachteilig, weil sich die Bauteile der
Gewürzmühle beim Schweißen durch die Temperatureinwirkung ungewollt verziehen können, so dass die erforderliche Präzision der Gewürzmühle letztlich nicht mehr erreicht werden kann.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist der wenigstens eine
Lagerbock zwischen unterschiedlichen Abschnitten der Innenseite des
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Gehäuses eingeklemmt. Hierzu kann die Innenseite des Gehäuses vorteilhaft konisch ausgebildet sein.
Beispielsweise kann der Lagerbock als Stab ausgebildet sein, der bezÜglich seiner Längserstreckungsrichtung senkrecht zur
Längserstreckungsrichtung des, insbesondere rohrförmigen, Gehäuses angeordnet und im Inneren des Gehäuses eingeklemmt ist. Hierbei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass jedes der Enden des stabförmigen
Lagerbocks einen Anlageabschnitt aufweist, der zu dem Abschnitt des
Gehäuses, an dem er anliegt, komplementär gegengeformt ist. Allerdings sind auch andere Ausführungen möglich, bei denen der Lagerbock als
Stab ausgebildet ist.
Ganz allgemein kann die erfindungsgemäße Gewürzmühle derart ausgebildet sein, dass der wenigstens eine Lagerbock werkzeugfrei in dem
Gehäuse montierbar und/oder werkzeugfrei von dem Gehäuse lösbar ist.
Eine solche Ausführung ist nicht nur in Bezug auf die Herstellung, sondern auch in Bezug auf spätere Reinigungs- und Wartungsvorgänge besonders vorteilhaft.
Der wenigstens eine Lagerbock kann in dem Aufnahmeraum für die zu mahlenden Gewürze, Insbesondere Pfefferkörner oder Salzkôrner, angeordnet sein. Hierbei bietet es sich In vorteilhafter Weise an, dass auch der wenigstens eine Lagerbock aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist, um eine Geschmacksbeeinflussung des Gewürzes durch den
Kontakt mit dem Lagerbock zu vermeiden.
Vorzugsweise weist die erfindungsgemäße Gewürzmühle mehrere
Lagerbôcke auf. Insbesondere kann die Gewürzmühle genau zwei
Lagerbôcke aufweisen, beispielsweise UM eine Welle, insbesondere eine
Antriebswelle, zuverlässig und präzise rotierbar zu lagern.
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Der Lagerbock kann vorteilhaft ein Lager aufweisen, um das
Mühlenelement, beispielsweise einer Antriebswelle, rotierbar zu lagern. Bei dem Lager handelt es sich vorzugsweise um ein Wälzlager, insbesondere um ein Kugellager oder um ein Nadellager. Das Lager kann alternativ auch als Gleitlager ausgebildet sein.
Ganz allgemein kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass wenigstens die
Innenseite des Gehäuses eine durch Schleifen und/oder Polieren hergestellte Oberflächenstruktur aufweist. Beispielsweise kann das
Gehäuse zunächst durch Drehen hergestellt und anschließend durch einen Schleifvorgang weiter bearbeitet worden sein. An den
Schleifvorgang kann sich ein Poliervorgang anschließen.
Wie bereits erwähnt, kann es sich bei dem das Mühlenelement um eine
Welle, beispielsweise um eine mit einer Handkurbel verbundene oder verbindbare Antriebswelle, handeln. Auch die Welle kann vorteilhaft aus
Titan oder einer Titanlegierung gefertigt sein, insbesondere wenn die Welle derart angeordnet ist, dass sie mit dem zu mahlenden Gewürz und/oder dem gemahlenen Gewürz in Kontakt kommt. Eine Ausführung der Welle aus Titan oder einer Titanlegierung bietet sich Insbesondere an, wenn die
Welle durch den Aufnahmeraum hindurch verläuft.
Bei einer besonderen Ausführung ist die Welle einerseits drehfest mit einer
Antriebsvorrichtung und andererseits drehfest mit einem Mahlrotor, insbesondere einem Mahlkegel, des Mahlwerks verbunden. Bei der
Antriebsvorrichtung kann es sich beispielsweise um eine Handkurbel handeln.
Ganz allgemein kann die Gewürzmühle als manuell angetriebene
Gewürzmühle ausgebildet sein. Von ganz besonderem Vorteil ist eine
Ausführung, bei der das Gehäuse dazu ausgebildet ist, während eines
Mahlvorganges in einer Hand eines Benutzers gehalten zu werden, wobei
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LU502832 der Benutzer mit seiner anderen Hand die Handkurbel betätigen kann.
Alternativ kann die Gewürzmühle als elektrisch angetriebene
Gewürzmühle ausgebildet sein. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Antriebsvorrichtung einen elektrischen Antriebsmotor aufweist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figur nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei die
Fig.1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Gewürzmühle, und
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Gewürzmühle.
Die Figur 1 zeigt ein erstes AusfUhrungsbeispiel einer erfindungsgemäBen
Gewürzmühle mit einem Mahlwerk 1, das einen Mahlrotor 2, nämlich einen Mahlkegel, und einem Mahlstator 3, nämlich einen Mahlring, aufweist. Die Gewürzmühle weist außerdem ein rohrférmiges Gehäuse 4 auf, das als Halterung für zwei Lagerbôcke 5 fungiert, mittels denen ein
Mühlenelement, nämlich eine Welle 6, relativ zu dem Gehäuse 4 rotierbar gelagert ist.
Die Welle 6 ist einerseits drehfest mit einer Antriebsvorrichtung 14, nämlich einer Handkurbel 15 und andererseits drehfest mit dem Mahlrotor 2 des
Mahlwerks 1 verbunden.
Das Gehäuse 4 weist eine Einfüll&ffnung 7 für (nicht dargestellte) zu
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Rohmaterial, aus Titan oder einer Titanlegierung hergestellt. Das Gehäuse 4 weist außerdem eine Ausgabedffnung 13 für das (nicht dargestellte) gemahlene Gewürz auf. Das Gehäuse 4 umgibt einen Aufnahmeraum 16 für das zu mahlende Gewürz. Die Lagerbôcke 5 sind in dem
Aufnahmeraum 16 angeordnet.
Die im Wesentlichen stabfë&rmig ausgebildeten Lagerbôcke 5 sind bezogen auf die Längserstreckungsrichtung des Gehäuses (axiale
Richtung) versetzt und relativ zueinander um 90° gedreht angeordnet.
Während der obere Lagerbock 5 in der Zeichenebene verläuft, verläuft der untere Lagerbock 5 senkrecht zur Zeichenebene.
Jeder der Lagerbdcke 5 weist ein Wälzlager 8 auf. Das Wälzlager 8 ist
Jeweils in eine Bohrung eines Haltestabes 11 eingefügt. Insoweit steht der
Außenring 10 des Wälzlagers 8 mit dem Haltestab 11 in unmittelbarem
Kontakt. Der Innenring 9 des Wälzlagers 8 steht mit der Welle 6 in unmittelbarem Kontakt. Zwischen dem inneren Ring 9 und dem Außenring 10 sind Wälzkörper 12 angeordnet.
Jeder Lagerbock 5 ist zwischen unterschiedlichen Abschnitten der
Innenseite des Gehäuses 4 eingeklemmt. Die Lagerböcke 5 könnten jedoch auch in anderer Weise an dem Gehäuse 4 direkt oder indirekt befestigt sein.
Die Figur 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Gewürzmühle, dessen Gehäuse 4 im Unterscheid zu dem ersten
Ausführungsbeispiel einen separat, vorzugsweise aus Titan oder einer
Titanlegierung, gefertigten Aufsatz aufweist, der als Einfülltrichter 17 fungiert. Es ist auch möglich, den Einfülltrichter 17 gemeinsam mit wenigstens einem anderen Gehäusebauteil, insbesondere gemeinsam mit einem rohrförmigen Gehäuseabschnitt, einstückig aus einem einzigen
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Stück Rohmaterial herzustellen.
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Bezugszeichenliste: ] Mahlwerk 2 Mahlrotor 3 Mahlstator 4 Gehäuse 5 Lagerbock 6 Welle 7 Einfüllöffnung 8 Wälzlager 9 Innenring 10 Außenring 11 Haltestab 12 Wälzkërper 13 Ausgabedffnung 14 Antriebsvorrichtung 15 Handkurbel 16 Aufnahmeraum 17 EinfOlltrichter
Claims (1)
- 23.09.2022 051A0005LU 12 LU502832 Patentansprüche1. Gewürzmühle, insbesondere zum Mahlen von Pfeffer- oder Salzkôrnern, mit einem Mahlwerk (1) und mit einem Gehäuse (4), das als Halterung für wenigstens einen Lagerbock (5) fungiert, mittels dem wenigstens ein MUhlenelement relativ zu dem Gehäuse (4) rotierbar gelagert ist, und das eine Einfüll&ffnung (13) für zu für zu mahlende Gewürze aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist.2. Gewürzmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) rohrfôrmig ausgebildet ist.3. Gewürzmühle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung (7) durch eine obere Rohréffnung gebildet ist.4. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) eine Ausgabedffnung (13) für das gemahlene Gewürz aufweist.5. Gewürzmühle nach den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabedffnung (13) durch eine untere Rohrôffnung gebildet ist.6. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) einen Aufnahmeraum für ein zu mahlendes Gewürz, insbesondere Pfefferkôrner oder Salzkômer, umgibt.7. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) in einer Querschnitisebene senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung eine kreisfôrmige AuBenkontur und/oder eine kreisfôrmige Innenkontur aufweist.8. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) einstückig aus einem23.09.2022 051A0005LU 13 LU502832 einzigen Stück Rohmaterial, insbesondere aus einem Rohr, gefertigt ist.9. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) an der Innenseite des Gehäuses (4) befestigt ist.10. Gewürzmühle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) an der Innenseite des Gehäuses (4) reibschlUssig und/oder formschlüssig befestigt ist.11. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) ohne stoffschlüssige Verbindung an der Innenseite des Gehäuses (4) befestigt ist.12. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) zwischen unterschiedlichen Abschnitten der Innenseite des Gehäuses (4) eingeklemmt ist.13. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) wenigstens einen Anlageabschnitt aufweist, der zu dem Abschnitt des Gehäuses (4), an dem er anliegt, komplementär gegengeformt ist.14. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbock (5) als Stab ausgebildet ist.15. Gewürzmühle nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Stabes zu den Abschnitten des Gehäuses (4), an denen sie anliegen, komplementär gegengeformt sind.16. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lagerbock (5) in dem Aufnahmeraum (16) für das zu mahlende Gewürz angeordnet ist.23.09.2022 051A0005LU 14 LU50283217. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) werkzeugfrei In dem Gehäuse (4) montierbar und/oder werkzeugfrei von dem Gehäuse (4) lösbar ist.18. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Lagerbock (5) aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist.19. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzmühle genau zwei, insbesondere gleiche, Lagerbôcke (5) aufweist.20. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Lagerbock (5) ein Lager, insbesondere ein Wälzlager (8), aufweist.21. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Innenseite des Gehäuses (4) eine durch Schleifen und/oder Polieren hergestellte Oberflächenstruktur aufweist.22. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das MUhlenelement eine Welle (6) ist.23. Gewürzmühle nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Mühlenelement aus Titan oder einer Titanlegierung gefertigt ist.24. Gewürzmühle nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (6) einerseits drehfest mit einer Antriebsvorrichtung und andererseits drehfest mit einem, Mahlrotor (2), insbesondere einem Mahlkegel, des Mahlwerks (1) verbunden ist.25. Gewürzmühle nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung als Handkurbel (15) ausgebildet ist.26. Gewürzmühle nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewürzmühle manuell angetrieben ist.23.09.2022 051A0005LU 15 LU50283227. Gewürzmühle nach Anspruch 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) dazu ausgebildet ist, während eines Mahlvorganges in einer Hand eines Benutzers gehalten zu werden, wobei der Benutzer mit seiner anderen Hand die Handkurbel (15) betätigen kann.28. Gewürzmühle nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung einen elektrischen Antriebsmotor aufweist.
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Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US20150298136A1 (en) * | 2014-04-22 | 2015-10-22 | Dane Dukat | Apparatus for Herb Grinding and Related Methods |
| US20160135646A1 (en) * | 2014-11-18 | 2016-05-19 | Alejandro Cacciamani | Burr grinder stabilization apparatus and system |
| US20180279829A1 (en) * | 2015-12-21 | 2018-10-04 | Japan Porlex & Co., Ltd. | Mill device |
| US20210127901A1 (en) * | 2019-11-04 | 2021-05-06 | Vadim Krasnopolskiy | Grinding apparatus and method |
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2022
- 2022-09-23 LU LU502832A patent/LU502832B1/de active IP Right Grant
Patent Citations (4)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20240325 |