LU503097B1 - Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten eines Glasbehälters - Google Patents

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LU503097B1
LU503097B1 LU503097A LU503097A LU503097B1 LU 503097 B1 LU503097 B1 LU 503097B1 LU 503097 A LU503097 A LU 503097A LU 503097 A LU503097 A LU 503097A LU 503097 B1 LU503097 B1 LU 503097B1
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Luxembourg
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gas
glass container
liquid
glass
reservoir
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LU503097A
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English (en)
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Thomas Voland
Michael Heidan
Robert Wohlfarth
Martin Gross
Original Assignee
2Mh Glas Gmbh
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
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    • C03C21/00Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface
    • C03C21/001Treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by diffusing ions or metals in the surface in liquid phase, e.g. molten salts, solutions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten eines Glasbehälters, insbesondere einer Glasflasche, bei dem der Glasbehälter in eine Flüssigkeit eingetaucht wird. Das Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen ein Gas in den Glasbehälter eingefüllt wird. Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Bearbeiten eines Glasbehälters, insbesondere einer Glasflasche, wobei die Vorrichtung eine Wanne mit einer Flüssigkeit und Mittel zum Eintauchen des Glasbehälters in die Flüssigkeit aufweist.

Description

22.11.2022 084A0012LU 1
LU503097
Beschreibung
Titel: Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten eines Glasbehälters
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten eines Glasbehälters, insbesondere einer Glasflasche, bei dem der Glasbehälter in eine Flüssigkeit eingetaucht wird.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Bearbeiten eines
Glasbehälters, insbesondere einer Glasflasche, wobei die Vorrichtung eine
Wanne mit einer Flüssigkeit und Mittel zum Eintauchen des Glasbehälters in die Flüssigkeit aufweist.
Die Bearbeitung von Glasbehältern, wie beispielsweise Glasflaschen, kann ein Eintauchen in eine Flüssigkeit umfassen, beispielsweise um den
Glasbehälter thermisch und/oder chemisch zu beeinflussen.
Beispielsweise ist aus der internationalen Patentanmeldung WO 2022 049 202 Al ein Verfahren zum Härten und/oder Verfestigen von
Glasgegenständen bekannt, bei dem ein Träger, der wenigstens einen zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand trägt, mittels einer
Eintauchbewegung in eine in einem Becken befindliche Salzschmelze eingetaucht und danach mittels einer Auftauchbewegung wieder aus der
Salzschmelze entfernt wird. Diese internationale Patentanmeldung offenbart außerdem eine Vorrichtung zum Härten und/oder Verfestigen von Glasgegenständen, die ein Becken mit einer Salzschmelze aufweist, in die ein Träger mit wenigstens einem zu härtenden und/oder zu verfestigenden Glasgegenstand mittels einer Eintauchbewegung eintauchbar und aus der der Träger danach mittels einer
Auftauchbewegung wieder entfernbar ist.
Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Verfahren besteht das
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Problem, dass die Flüssigkeit in den Glasbehälter eindringt und dort die
Innenseite des Glasbehälters ungewollt verändert und/oder nach dem
Auftauchen in dem Inneren des Glasbehälters Rückstände der Flüssigkeit verbleiben. Insbesondere wenn es sich bei der Flüssigkeit um geschmolzenes Salz handelt, können nach dem Auftauchen in dem
Glasbehälter verbliebene Rückstände der Flüssigkeit erstarren, so dass sie anschließend gar nicht mehr oder allenfalls nur mit ganz erheblichem
Aufwand entfernbar sind.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren anzugeben, bei dem eine Beeinflussung des Inneren der Glasflasche durch die Flüssigkeit vermieden ist.
Die Aufgabe wird durch ein Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen ein Gas in den Glasbehälter eingefüllt wird.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung anzugeben, die ein Bearbeiten eines Glasbehälters durch Eintauchen ermöglicht, wobei jedoch eine Beeinflussung des Inneren der Glasflasche durch die Flüssigkeit vermieden ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die gekennzeichnet ist durch eine Gasférderervorrichtung, mittels der während eines
Eintauchvorganges und/oder nach einem Eintauchvorgang ein Gas in den
Glasbehdlter einfüllbar ist.
Um die oben genannten Aufgaben zu lösen könnte man versuchen, ein
Eindringen von FlUssigkeit in den Glasbehdlter durch ein VerschlieBen der
Öffnung des Glasbehälters mittels eines Stopfens zu verhindern. Allerdings ist diese Möglichkeit schon bereits deshalb problematisch, weil sich in dem unvermeidlichen Spalt zwischen dem Stopfen und dem Glasbehälter
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Flüssigkeit ansammelt, die beim Auftauchen, insbesondere durch die
Kapillarwirkung, nicht abläuft, so dass dadurch zumeist ein stôrender Ring von Rückständen verbleibt. Darüber hinaus ist diese Vorgehensweise weitgehend ausgeschlossen, wenn die Flüssigkeit eine hohe Temperatur aufweist, wie sie beispielsweise zum thermischen oder chemischen
Verfestigen und/oder Härten des Glases erforderlich ist. Dies liegt insbesondere daran, dass die allermeisten Materialien, die für Stopfen verwendet werden, derartigen Temperaturen nicht standhalten.
Ein anderer Ansatz, um die oben genannten Aufgaben zu lösen, könnte darauf beruhen, den Glasbehälter ohne weitere Maßnahmen mit nach unten gerichteter Öffnung in die Flüssigkeit einzutauchen. Jedoch ist auch diese Vorgehensweise nicht zielführend, weil die in dem Glasbehälter verbliebene Luft durch den mit der Eintauchtiefe zunehmenden hydrostatischen Druck in der Flüssigkeit komprimiert wird, so dass zumindest im Bereich der Öffnung des Glasbehälters etwas Flüssigkeit in den
Glasbehälter eindringt. Ganz besonders nachteilig wirkt sich der hydrostatische Druck der Flüssigkeit aus, wenn der Glasbehälter vor dem
Eintauchen eine wesentlich höhere Temperatur als die Flüssigkeit aufweist, weil sich die In dem Glasbehälter befindliche Luft abkühlt und dabei zusammenzieht. Zwar kühlt sich auch der Glasbehälter selbst ab und zieht sich zusammen, jedoch wirkt sich dies in viel geringerem Maße auf sein
Fassungsvermögen aus, als de temperaturänderungsbedingte
Volumenverringerung der in ihm befindlichen Luft. Daher dringt in einen
Glasbehälter, der vor dem Eintauchen eine höhere Temperatur aufweist als die Flüssigkeit, ganz besonders viel Flüssigkeit In dem Glasbehälter ein, auch wenn die Öffnung des Glasbehälters nach unten ausgerichtet ist.
Die vorliegende Erfindung hat hingegen den ganz besonderen Vorteil, dass ein Eindringen der Flüssigkeit in den Glasbehälter auf überraschend einfache Weise sehr zuverlässig vermieden werden kann, indem während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen, insbesondere zusätzlich
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Luft), ein Gas, insbesondere Luft, in den Glasbehdlter eingefüllt wird. Auf diese Weise kann Insbesondere eine durch Temperaturverringerung verursachte Volumenverringerung des in dem Glasbehälter befindlichen
Gases ausgeglichen werden, so dass in den stets vollständig mit Gas gefüllten Glasbehälter keine Flüssigkeit eindringen kann.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zumindest so lange fortlaufend Gas in den Glasbehälter eingefüllt wird, bis sich etwaige
Temperaturunterschiede ausgeglichen haben.
Ganz insbesondere ist es vorteilhaft möglich, Gas fortlaufend im Überfluss in den Glasbehälter einzufüllen, so dass sogar eine Teilmenge des Gases während des Einfüllens aus dem Glasbehälter wieder austritt und in Form von Blasen in der Flüssigkeit aufsteigt. Die aufsteigenden Blasen sind in diesem Fall ein sicheres Anzeichen dafür, dass keine Flüssigkeit in den
Glasbehälter eingedrungen sein kann, zumindest wenn die Öffnung des
Glasbehälters nach unten ausgerichtet ist. Insbesondere kann das
Auftreten oder Ausbleiben der Blasen und/oder die Blasenanzahl und/oder die Blasengröße, insbesondere automatisch, erfasst werden, um die pro
Zeiteinheit in den Glasbehälter einströmende Menge an Gas zu regulieren.
Beispielsweise kann eine elektronische Erfassungsvorrichtung, die eine
Kamera aufweist, vorhanden sein, um das Auftreten oder Ausbleiben der
Blasen und/oder die Blasenanzahl und/oder die Blasengröße optisch zu erfassen. Zum Erfassen des Auftretens oder Ausbleibens der Blasen und/oder der Blasenanzahl und/oder der Blasengröße kann alternativ oder zusätzlich vorgesehen sein, die aufgestiegenen Blasen aufzufangen und das Gasvolumen der aufgefangenen Blasen, insbesondere in Abhängigkeit von der Zeit, zu messen.
Vorzugsweise wird der Gasdruck in dem Behälter derart eingestellt, dass ein
Eindringen der Flüssigkeit in den Glasbehälter verhindert ist. Dies kann, wie
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LU503097 bereits erwähnt, beispielsweise dadurch erreicht werden, dass stets eine solche Menge an Gas in den Glasbehälter eingefüllt wird, dass fortlaufend eine Teilmenge des Gases aus dem Glasbehälter wieder austritt und in Form von Blasen aufsteigt. Hierbei ist es möglich, dass das pro Zeiteinheit 5 einströäömende Gasvolumen fortlaufend, insbesondere automatisch, geregelt wird. Hierzu kann beispielsweise ein einstellbares Ventil in einer
Gasleitung vorhanden sein. Alternativ ist es bei einer einfachen
Vorgehensweise auch möglich, das pro Zeiteinheit strömende Gasvolumen vorab derart voreinzustellen, dass ausreichend viel Gas in den Glasbehälter eingefüllt wird. Auch hierzu kann zumindest ein einstellbares Ventil in einer
Gasleitung vorhanden sein, welches vor dem Eintauchen entsprechend eingestellt wird.
Ganz allgemein kann der Rand der Öffnung des Glasbehälters an einem
Koppelstutzen anliegen, der einen Gasdurchgangstunnel aufweist, durch den hindurch das Gas in den Glasbehälter strömt. Insbesondere kann hierbei vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Glasbehälter, beispielsweise durch seinen Auftrieb und/oder durch eine Federvorrichtung, gegen den
Koppelstutzen gedrückt wird.
Der Koppelstutzen kann vorteilhaft aus Glas oder aus Keramik gebildet sein oder zumindest eine Anlagefläche aus Glas oder aus Keramik für den Rand des Glasbehälters aufweisen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Glasbehälter mit nach unten ausgerichteter Öffnung in die Flüssigkeit eingetaucht. Bei dieser Vorgehensweise muss nur eine vergleichsweise geringe Menge an Gas in den Glasbehälter einströmen, um das Eindringen der Flüssigkeit zu verhindern. Es ist jedoch auch möglich, die Öffnung des
Glasbehälters anders als nach unten auszurichten.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen
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Verfahrens wird der Glasbehälter mit nach oben ausgerichteter Öffnung in die Flüssigkeit eingetaucht. Insbesondere hierbei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass der Rand der Öffnung des Glasbehälters an einem
Koppelstutzen anliegt, der einen Gasdurchgangstunnel aufweist, durch den hindurch das Gas nach unten in den Glasbehälter strömt. Diese
Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass der Glasbehälter durch seinen Auftrieb gegen den Koppelstutzen gedrückt wird, was ein Abdichten bewirkt. Die Abdichtung muss hierbei nicht perfekt sein, weil durch einen eventuell verbliebenen Durchgang zwischen dem Koppelstutzen und dem
Rand der Öffnung lediglich Gas nach außen strömen würde und ein
Eindringen der Flüssigkeit verhindert ist.
Es ist grundsätzlich möglich, den für das Einfüllen von Gas in den
Glasbehälter erforderlichen Gasstrom mit einer, insbesondere elektrisch oder mechanisch angetriebenen, Pumpe zu erzeugen. Die Pumpe kann insbesondere außerhalb einer Wanne, in der sich die Flüssigkeit befindet, angeordnet sein, wobei an die Pumpe wenigstens Gasleitung angeschlossen ist, Uber die das Gas in den Glasbehälter transportiert wird.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung gibt es wenigstens eine
Gasleitung die einerseits zu dem wenigsten einen Glasbehälter führt und die andererseits ein Anschlusselement aufweist, das dazu ausgebildet ist, insbesondere automatisch, mit einem Gegenanschlusselement einer
Zuführgasleitung gekoppelt zu werden. Die Gasleitung kann insbesondere an einem Transportgestell angeordnet sein oder Teil eines Transportgestells sein, in dem der Glasbehälter angeordnet wird und das zusammen mit dem
Glasbehälter in die Flüssigkeit eingetaucht wird. Die Zuführgasleitung kann vorteilhaft beweglich, beispielsweise an einer Linearführungsschiene, gelagert sein. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass bei einer
Bewegung des Transportgestells in Richtung auf die Flüssigkeit zu und/oder bei einer Eintauchbewegung des Transportgestells automatisch eine
Verbindung zwischen dem Anschlusselement und dem
Gegenanschlusselemente hergestellt wird, so dass Gas von der
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Zuführgasleitung in die Gasleitung strömen kann. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass eine Verbindung zwischen dem
Anschlusselement und dem Gegenanschlusselemente automatisch getrennt wird, insbesondere wenn das Transportgestell aus der Flüssigkeit gehoben oder von der Flüssigkeit entfernt wird.
Es ist auch môglich, die Pumpe in einer Wanne, in der sich die Flüssigkeit befindet, anzuordnen, wobei vorzugsweise eine nach außen ragende
Ansauggasleitung vorhanden ist, Über die Gas, Insbesondere Luft, angesaugt wird, die anschließend Uber eine Gasleitung in den
Glasbehälter gelangt. Alternativ kann die Pumpe beispielsweise auch an einem Transportgestell angeordnet sein, in dem der Glasbehälter angeordnet wird und das zusammen mit dem Glasbehälter in die Flüssigkeit eingetaucht wird.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung wird der Transport von
Gas in den Glasbehälter, insbesondere ausschließlich, durch eine
Eintauchbewegung des Glasbehälters und/oder eines Transportgestells und/oder eines an dem Transportgestell befestigten Teils der
Gasfôrdervorrichtung bewirkt.
Insbesondere kann eine Goasförderervorrichtung, die Gas in den
Glasbehälter transportiert, direkt oder indirekt durch die
Eintauchbewegung angetriebenen sein. Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass keine zusätzlichen Antriebsvorrichtungen, wie beispielsweise elektrische Motore für eine Pumpe, vorhanden sein müssen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung weist die Gasförderervorrichtung ein Gasreservoir auf, wobei die Gasförderervorrichtung insbesondere derart ausgebildet sein kann, dass Gas, insbesondere direkt oder indirekt durch das Eintauchen
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LU503097 verursacht, aus dem Gasreservoir hinausstrômt und dadurch Gas in den
Glasbehälter hineinstrômt.
Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass durch die Flüssigkeit
Gas aus einem Gasreservoir verdrängt und dadurch in den Glasbehälter gedrückt wird. Das Verdrängen des Gases wird bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung durch ein Eintauchen des Gasreservoirs in die
Flüssigkeit bewirkt. Ganz besonders effektiv ist es das Gasreservoir gemeinsam und/oder gleichzeitig mit dem Glasbehälter und/oder einem
Transportgestell in die Flüssigkeit einzutauchen. Auf diese Weise wird der
Transport von Gas, insbesondere Luft, in den Glasbehälter durch das ohnehin notwendige Eintauchen und/oder den hydrostatischen Druck in der Flüssigkeit automatisch und nebenbei bewirkt. Dies hat den ganz besonderen Vorteil, dass keine zusätzlichen Handlungen separat vorgenommen werden müssen.
Bei einer besonderen Ausführung weist das Gasreservoir eine
Eingangsôffnung und eine Ausgangsôffnung auf, wobei das Gasreservoir derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass ein Teil der Flüssigkeit bei und/oder nach dem Eintauchen des Gasreservoirs durch die
Eingangsdffnung in das Gasreservoir eindringt und dabei in dem
Gasreservoir befindliches Gas durch die Ausgangsôffnung drückt. An die
Ausgangsôffnung kann eine Gasleitung angeschlossen sein, die zu dem
Glasbehälter führt, insbesondere in den Glasbehälter hineinragt. Besonders zuverlässig und wirkungsvollist eine Ausführung, bei der das Gasreservoir mit nach unten ausgerichteter Eingangs&ffnung in die Flüssigkeit eingetaucht wird.
Alternativ kann das Verdrängen des Gases aus dem Gasreservoir durch eine Verringerung des Fassungsvolumens des Gasreservoirs bewirkt werden.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Verdrängen des Gases durch ein Zusammendrücken einer Hülle des Gasreservoirs bewirkt wird.
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Hierzu kann die Hülle zumindest teilweise elastisch ausgebildet sein. Bei einer besonderen Ausführung ist wenigstens ein Teil der Hülle des Gasreservoirs als
Faltenbalg ausgebildet. Ein solches Gasreservoir lässt sich in vorhersehbarer und reproduzierbarer Weise, Ähnlich wie eine Ziehharmonika, zusammendrücken, um das darin befindliche Gas, insbesondere durch eine
Gasleitung, in den Glasbehälter zu transportieren.
Bei einer besonderen Ausführung wird die pro Zeiteinheit in den
Glasbehälier sirômende Gasmenge, insbesondere Mittels eines einstellbaren Ventils, eingestellt. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter strômende Gasmenge derart geregelt wird, dass stets eine teilmange an Gas aus der Öffnung des
Glasbehälters herausströmt. Wie oben bereits erwähnt, kann bei einer solchen Ausführung, insbesondere wenn die Öffnung des Glasbehälters nach unten ausgerichtet ist, anhand aufsteigender Gasblasen erkannt werden, dass der Glasbehälter vollständig mit Gas gefüllt ist, so dass keine
Flüssigkeit in den Glasbehälter eindringen kann.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung wird die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter strömende Gasmenge derart geregelt, dass der
Gasdruck in dem Glasbehälier stets größer oder gleich dem
Flüssigkeitsdruck an der Öffnung des Glasbehälters ist. Auf diese Weise ist zuverlässig gewährleistet, dass keine Flüssigkeit in den Glasbehälter eindringen kann.
Das Gas kann insbesondere durch eine Gasleitung in den Glasbehälter strömen. Die Gasleitung kann vorteilhaft, zumindest abschnittsweise, als
Rohrleitung, insbesondere aus Edelstahl, ausgebildet sein. Es ist auch möglich, dass die Gasleitung zumindest abschnitisweise flexibel, insbesondere faltenbalgartig, ausgebildet ist. Insbesondere kann die
Gasleitung einen, insbesondere vertikal nach oben ausgerichteten,
Endabschnitt aufweisen, der dazu ausgebildet ist, durch die, vorzugsweise
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LU503097 nach unten ausgerichteter, Offnung des Glasbehälters in das Innere des
Glasbehdlters zu ragen. Hierbei verbleibt vorzugsweise zwischen dem
Endabschnitt der Gasleitung und der Öffnung ein Ausstrémkanal für aus dem Glasbehälter ausstrômendes Gas. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein AuBendurchmesser des Endabschnitts kleiner ist als ein Innendurchmesser der Öffnung, so dass Gas an dem Endabschnitt vorbei aus dem Glasbehälter heraussirômen kann.
Vorzugsweise ist der Endabschnitt relativ zu einem Transportgestell für den
Glasbehdlter derart angeordnet, dass er den Glasbehälter nicht berührt.
Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Offnung des Glasbehälters und das Innere des Glasbehälters frei von Verunreinigungen und
Beschädigungen, insbesondere Kratzern bleiben.
Wie bereits erwähnt, kann vorteilhaft ein Transportgestell vorhanden sein, In dem der Glasbehälter, vorzugsweise zusammen mit vielen weiteren, insbesondere gleichen, Glasbehältern, angeordnet wird. Der in dem
Transportgestell angeordnete Glasbehälter bzw. die in den Transportgestell angeordneten Glasbehälter werden dann zusammen mit dem
Transportgestell in die Flüssigkeit eingetaucht. Insbesondere wird vorzugsweise auch in die weiteren Glasbehälter während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen Gas eingeleitet, um ein Eindringen der
Flüssigkeit zu verhindern.
Das Gasreservoir, aus dem Gas verdrängt und in den bzw. die Glasbehälter geleitet wird, kann vorteilhaft direkt oder indirekt an dem Transportgestell befestigt sein. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass bei einem
Eintauchen des Transportgestells gleichzeitig auch das Gasreservoir in die
Flüssigkeit eingetaucht wird.
Insbesondere kann wenigstens ein Teil der Goasleitung an dem
Transportgestell befestigt sein. Alternativ oder zusätzlich ist es vorteilhaft
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LU503097 auch môglich, dass wenigstens ein Teil der Gasleitung durch ein Teil des
Transportgestells, insbesondere durch einen Träger des Transportgestells, gebildet ist. Auf diese Weise kann wenigstens ein Teil des Transportgestells die zusätzliche Funktion ausüben, das Gas zu dem Glasbehälter bzw. zu den
Glasbehältern zu leiten.
Wie bereits erwähnt, kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass, insbesondere gleichzeitig, eine Vielzahl von Glasbehältern, insbesondere Glasflaschen, in die Flüssigkeit eingetaucht werden, wobei während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen ein Gas in jeden der Glasbehälter eingefüllt wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kann die Temperatur des
Glasbehälters unmittelbar vor dem Eintauchen höher, insbesondere ganz erheblich höher, sein, als die Temperatur der Flüssigkeit. Insbesondere kann die Differenz zwischen der Temperatur des Glasbehälters und der Flüssigkeit problemlos mehrere 100 Kelvin oder auch mehr als 1.000 Kelvin betragen.
Ganz besonders vorteilhaft ist ein Verfahren, bei dem der Glasbehälter zunächst auf eine erste Temperatur erwärmt wird, die Über der
Transformationstemperatur des Glasmaterials, aus dem der Glasbehälter hergestellt ist, liegt. Anschließend kann ein Schockkühlen des Glasbehdlters durch das Eintauchen in die Flüssigkeit auf eine zweite Temperatur, die unter der Transformationstemperatur des Glasmaterials liegt, erfolgen.
Unmittelbar an diesen Schritt kann sich vorteilhaft ein lonenaustauschprozesses bei der zweiten Temperatur anschließen, bei dem, vorzugsweise größere, lonen aus der Flüssigkeit in die Oberfläche des
Glasbehälters einwandern und gleichzeitig, vorzugsweise kleinere, lonen aus der Oberfläche des Glasbehälters in die Flüssigkeit gelangen. Auf diese
Weise können vergleichsweise schnell insbesondere auch solche
Glasbehälter verfestigt werden, die aus einfachem Gebrauchsglas bestehen. Eine Behandlung von Glasbehältern aus Speziaglas ist jedoch
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LU503097 auch môglich.
Die erste Temperatur kann insbesondere in einem Bereich von 100 Kelvin bis 300 Kelvin über der Transformationstemperatur liegen. Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die erste Temperatur in einem Bereich von 50 Kelvin unter und 30 Kelvin über dem Littleton-Punkt des Glasmaterials liegt und/oder dass die zweite Temperatur in einem
Bereich von 50 Kelvin bis 200 Kelvin unter der Transformationstemperatur liegt.
Einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung handelt es sich bei der
Flüssigkeit um eine Salzschmelze, beispielsweise eine Kaliumsalzschmelze, oder eine ein Austauschsalz beinhaltende Suspension.
Von ganz besonderem Vorteil ist ein Glasbehälter, der mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens und/oder mittels der Vorrichtung bearbeitet wurde. Bei einem solchen Glasbehdlter ist nämlich sichergestellt, dass ausschließlich die Außenoberfläche durch die Flüssigkeit beeinflusst wird, während die Innenoberfläche unbeeinflusst und unbeeinträchtigt bleibt.
Der Glasbehälter kann beispielsweise als ein Trinkglas, eine Vase, ein Becher oder eine Glasflasche, insbesondere als eine Flasche für Kosmetikartikel, ganz insbesondere als eine Parfümflasche, ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiedlichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben
Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen:
Fig.1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
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Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.2 das erste =—Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung nach dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.3 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.4 das zweite Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen
Vorrichtung nach dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.5 ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.6 das dritte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung nach dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig.7 ein viertes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter und vor dem
Ankoppeln der Gasleitung an eine Zuführgasleitung,
Fig.8 das vierte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter und nach dem
Ankoppeln der Gasleitung an eine Zuführgasleitung,
Fig.? das vierte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemdBen
Vorrichtung nach dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig. 10 ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter,
Fig. 11 ein sechstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
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Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter, und
Fig. 12 eine Detailansicht eines siebenten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Vorrichtung.
Die Figuren 1 und 2 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasbehältern 1, die jeweils mit nach unten ausgerichteter Öffnung in einem Transportgestell 2, insbesondere werkzeugfrei, wieder entnehmbar angeordnet sind.
Die Vorrichtung weist darüber hinaus eine Wanne 3 mit einer Flüssigkeit 4 auf, die Insbesondere ein geschmolzenes Salz, beispielsweise ein
Austauschsalz, sein kann.
Das Transportgestell 2 kann beispielsweise an einer (nicht dargestellten)
Kranvorrichtung aufgehängt sein, die es ermöglicht, das Transportgestell 2 samt den darin angeordneten Glasbehältern 1 in die Flüssigkeit 4 einzutauchen und nach einer vorgegebenen oder vorgebbaren
Zeitspanne wieder aus der Flüssigkeit heraus zu heben.
Die Vorrichtung weist darüber hinaus eine an dem Transportgestell 2 angeordnete Gasférdervorrichtung 5 auf, mittels der während eines
Eintauchvorganges und/oder nach einem Eintauchvorgang ein Gas in die
Glasbehälter 1 eingefüllt wird. Die Gasförderervorrichtung 5 weist ein
Gasreservoir 6 auf, wobei die Gasförderervorrichtung 5 derart ausgebildet und angeordnet ist, dass Gas aus dem Gasreservoir 6 durch eine
Ausgangsôffnung 7 hinausströmt und dadurch Gas in den Glasbehälter 1 hineinströmt, was in Figur 2 durch die gestrichelt gezeichneten Pfeile illustriert ist.
Das Gasreservoir 6 weist eine nach unten ausgerichtete Eingangsdffnung 8
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LU503097 und eine Ausgangsdffnung 7 auf, wobei das Gasreservoir 6 derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass ein Teil der Flüssigkeit 4 bei und nach dem Eintauchen des Gasreservoirs 6 durch die Eingangsôffnung 8 in das
Gasreservoir 6 eindringt und dabei in dem Gasreservoir 6 befindliches Gas, nämlich Luft, durch die Ausgangsôffnung 7 drückt. An die Ausgangsôffnung 7 ist Uber ein einstellbares Ventil 9 eine Gasleitung 10 angeschlossen, die jeweils mit einem Endabschnitt 13 in die Glasbehdlter 1 hineinragt. Durch die Einstelloarkeit des Ventils 9 wird erreicht, dass die pro Zeiteinheit hindurchstirômende Gasmenge eingestellt werden kann.
Die Figuren 3 und 4 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasbehältern 1, die jeweils mit nach unten ausgerichteter Öffnung in einem Transportgestell 2, insbesondere werkzeugfrei, wieder entnehmbar angeordnet sind.
Die Vorrichtung weist ein Wanne 3 mit einer Flüssigkeit 4 auf, die insbesondere ein geschmolzenes Salz, beispielsweise ein Austauschsalz, sein kann.
Das Transportgestell 2 kann beispielsweise an einer (nicht dargestellten)
Kranvorrichtung aufgehängt sein, die es ermöglicht, das Transportgestell 2 samt den darin angeordneten Glasbehältern 1 in die Flüssigkeit 4 einzutauchen und nach einer vorgegebenen oder vorgebbaren
Zeitspanne wieder aus der Flüssigkeit heraus zu heben.
Die Vorrichtung weist darüber hinaus eine an dem Transportgestell 2 angeordnete Gasférdervorrichtung 5 auf, mittels der während eines
Eintauchvorganges und/oder nach einem Eintauchvorgang ein Gas in die
Glasbehälter 1 eingefüllt wird. Die Gasförderervorrichtung 5 weist ein
Gasreservoir 6 auf, wobei die Gasförderervorrichtung 5 derart ausgebildet und angeordnet ist, dass Gas aus dem Gasreservoir 6 durch eine
Ausgangsôffnung 7 hinausströmt und dadurch Gas in den Glasbehälter 1
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LU503097 hineinstrômt, was in Figur 4 durch die gestrichelt gezeichneten Pfeile illustriert ist.
Das Gasreservoir 6 weist eine zusammendrickbare Hülle 11 auf. Ein Teil der
Hülle 11 des Gasreservoirs 6 ist als Faltenbalg ausgebildet. Das Gasreservoir 6 ist an der Unterseite des Transportgestells 2 befestigt. Wenn das
Transportgestell 2 in die Flüssigkeit 4 eingetaucht wird, setzt das Gasreservoir 6 auf einem in der Wanne 3 befindlichen Sockel 12 auf und wird beim weiteren Absenken durch das Gewicht des Transportgestells 2 zusammengedrückt, wodurch sich das Fassungsvolumen des Gasreservoirs 6 reduziert und das darin befindliche Gas nach und nach durch die
Ausgangsôffnung 7 hinausstrômt. An die Ausgangsdffnung 7 des
Gasreservoirs 6 ist Uber ein einstellbares Ventil 9 eine Gasleitung 10 angeschlossen, die jeweils mit einem Endabschnitt 13 in die Glasbehälter 1 hineinragt. Durch die Einstellbarkeit des Ventils 9 wird erreicht, dass die pro
Zeiteinheit hindurchstrômende Gasmenge eingestellt werden kann.
Die Figuren 5 und 6 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäBen Vorrichtung zum Bearbeiten von Glasbehältern 1, die jeweils mit nach unten ausgerichteter Öffnung in einem Transportgestell 2, insbesondere werkzeugfrei, wieder entnehmbar angeordnet sind.
Im Unterscheid zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist bei dem dritten
Ausführungsbeispiel das Gasreservoir 6 seitlich an dem Transportgestell 2 angeordnet.
Die Vorrichtungen gemäß den AusfUhrungsbeispielen haben den ganz besonderen Vorteil, dass ein Eindringen der Flüssigkeit 4 in die Glasbehälter 1 vollständig vermieden ist, Indem während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen zusätzlich zu dem ohnehin in den Glasbehältern 1 befindlichen Gas weiteres Gas in die Glasbehälter 1 eingefüllt wird, was jeweils ein Eindringen der Flüssigkeit 4 in die Glasbehälter 1 verhindert.
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Fig. 7 zeigt ein viertes AusfUhrungsbeispiel einer erfindungsgemäBen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter 1, die jeweils mit nach unten ausgerichteter Öffnung in einem Transportgestell 2, insbesondere werkzeugfrei, wieder entnehmbar angeordnet sind.
Die Vorrichtung weist darüber hinaus eine Wanne 3 mit einer Flüssigkeit 4 auf, die Insbesondere ein geschmolzenes Salz, beispielsweise ein
Austauschsalz, sein kann.
Das Transportgestell 2 kann auch bei diesem Ausführungsbeispiel beispielsweise an einer (nicht dargestellten) Kranvorrichtung aufgehängt sein, die es ermöglicht, das Transportgestell 2 samt den darin angeordneten
Glasbehäliern 1 in die Flüssigkeit 4 einzutauchen und nach einer vorgegebenen oder vorgebbaren Zeitspanne wieder aus der Flüssigkeit heraus zu heben.
Die Vorrichtung weist darüber hinaus eine Gasfördervorrichtung 5 auf, mittels der während eines Eintauchvorganges und/oder nach einem
Eintauchvorgang ein Gas in die Glasbehälter 1 eingefüllt wird. Die
Gasfördervorrichtung 5 weist eine Pumpe 14 auf, an die eine
Zuführgasleitung 15 angeschlossen ist. Die Zuführgasleitung 15 weist einen flexiblen Gasschlauch 16 und ein Zuführgasleitungsrohr 17 auf. Das
Zuführgasleitungsrohr 17 ist oberhalb der Wanne 3 angeordnet und mittels eines Halters 18 linear verschiebbar an einer Führungsschiene 19 gehaltert.
Das Zuführgasleitungsrohr 17 kann gegen die Rückstellkraft einer an der
Führungsschienen 19 angeordneten Federvorrichtung 20 vertikal nach unten abgesenkt werden. Das Zuführgasleitungsrohr 17 ist an seinem oberen Ende an den Gasschlauch 16 angeschlossen. Das
Zuführgasleitungsrohr 17 weist eine U-förmige Biegung und an seinem anderen Ende ein Gegenanschlusselement 21 auf. Das
Gegenanschlusselement 21 ist dazu ausgebildet, mit einem
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Anschlusselement 22 zusammen zu wirken, das am Ende einer Gasleitung 10 angeordnet ist, um Gas, insbesondere Luft, von der Pumpe 14 durch den
Gasschlauch 16 und das Zuführgasleitungsrohr 17 in die Gasleitung 10 und schließlich in die Glasbehälter 1 zu transportieren.
Die Gasleitung 10 weist mehrere Endabschnitte 13 auf, von denen jeder in einen der Glasbehälter 1 hineinragt. Die Glasbehälter 1 sind bei diesem
Ausführungsbeispiel mit ihrer Öffnung nach unten ausgerichtet. Andere
Ausrichtungen der Glasbehälter 1 sind jedoch grundsätzlich durchaus möglich. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann vorteilhaft ein Ventil 9 vorhanden sein. Durch die Einstellbarkeit des Ventils 9 wird erreicht, dass die pro Zeiteinheit hindurchstrômende Gasmenge eingestellt werden kann.
Das Ventil 9 kann jedoch vorteilhaft auch in der Zuführgasleitung 15 angeordnet sein.
Das in Figur 7 dargestellte Ausführungsbeispiel ist derart konzipiert, dass bei einem Absenken des Transportgestells 2 automatisch eine Wirkverbindung zwischen dem Anschlusselement 22 und dem Gegenanschlusselement 21 hergestellt wird. Hierzu ist das Anschlusselement 22 zunächst vertikal über dem Gegenanschlusselement 21 angeordnet.
Beim Absenken des Transportgestells 2 kommt das Anschlusselement 22, das insbesondere trchterfôrmig ausgebildet sein kann, vertikal von oben in
Wirkkontakt mit dem Gegenanschlusselement 21, was in Figur 8 dargestellt ist. Durch die Ankopplung des Anschlusselements 22 an das
Gegenanschlusselement 21 strömt das von der Pumpe 14 geförderte Gas in die Gasleitung 10 und durch die Abschnitte 13 in die Glasbehälter 1.
Durch ein weiteres Absenken wird das Transportgestell 2 in die Flüssigkeit 4 eingetaucht, was in Figur 9 dargestellt ist. Hierbei wird ein Teil des
Zuführgasleitungsrohres 17 gegen die Kraft der Federvorrichtung 20 von der
Gasleitung 10, die fest mit dem Transportgestell 2 verbunden ist, mit in die
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Flüssigkeit 4 gezogen. Während des gesamten Eintauchvorganges und vorzugsweise auch danach wird Gas, insbesondere Luft, in die Glasbehälter 1 gefördert, um ein Eindringen der Flüssigkeit 4 in die Glasbehdlter zu verhindern.
Fig. 10 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung vor dem Eintauchen der Glasbehälter 1. Bei diesem
Ausführungsbeispiel weist das Transportgestell 2 zwei übereinander angeordnete Ebenen auf, in denen jeweils Glasbehälter 1 angeordnet sind.
Jede der Ebenen 10 weist eine eigene Gasleitung 10 auf. Jede der
Gasleitungen 10 weist mehrere Endabschnitte 13 auf, von denen jeder in einen der Glasbehälter 1 hineinragt. Die Glasbehälter 1 sind bei diesem
Ausführungsbeispiel mit ihrer Öffnung nach unten ausgerichtet. Andere
Ausrichtungen der Glasbehälter 1 sind jedoch grundsätzlich durchaus möglich.
Die Vorrichtung weist eine Gasfördervorrichtung 5 auf, mittels der während eines Eintauchvorganges und/oder nach einem Eintauchvorgang ein Gas in die Glasbehälter 1 eingefüllt wird. Die Gasfördervorrichtung 5 weist zumindest eine (in dieser Figur nicht dargestellte) Pumpe 14 auf, an die zwei
Zuführgasleitungen 15 angeschlossen sind. Jede der Zuführgasleitungen 15 weist einen flexiblen Gasschlauch 16 und ein Zuführgasleitungsrohr 17 auf.
Jedes Zuführgasleitungsrohr 17 ist oberhalb der Wanne 3 angeordnet und jeweils mittels eines Halters 18 linear verschiebbar an einer Führungsschiene 19 gehaltert. Die Zuführgasleitungsrohre 17 können jeweils gegen die
Rückstellkraft einer an der Führungsschienen 19 angeordneten
Federvorrichtung 20 vertikal nach unten abgesenkt werden. Das
Zuführgasleitungsrohr 17 ist an seinem oberen Ende an den Gasschlauch 16 angeschlossen. Jedes Zuführgasleitungsrohr 17 weist eine U-förmige
Biegung und an seinem anderen Ende ein Gegenanschlusselement 21 auf.
Das Gegenanschlusselement 21 ist dazu ausgebildet, mit einem
Anschlusselement 22, das am Ende einer Gasleitung 10 angeordnet ist,
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LU503097 zusammen zu wirken, um Gas, insbesondere Luft von der Pumpe 14 durch den Gasschlauch 16 und das Zuführgasleitungsrohr 17 in die Gasleitung 10 zu transportieren.
Vorzugsweise wird der Gasdruck für die untere Ebene etwas höher eingestellt als für die darüber legende Ebene, um den hydrostatischen
Druckunterschied auszugleichen, der vorliegt, wenn das Transportgestell 2 in die Flüssigkeit 4 eingetaucht ist.
Fig. 11 zeigt ein sechstes AusfUhrungsbeispiel einer erfindungsgemäBen
Vorrichtung, das ähnlich aufgebaut ist, wie das in den Figuren 7 bis 9 dargestellte vierte Ausführungsbeispiel. Allerdings sind die Glasbehälter 1 bei diesem Ausführungsbeispiel mit ihrer Öffnung nach oben ausgerichtet.
Der Rand der Öffnung jedes Glasbehälters 1 liegt an einem Koppelstutzen 23 an. Larcher 10 zeigt klar
Fig. 12 zeigt eine Detailansicht eines siebenten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Vorrichtung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die
Glasbehälter 1 mit ihrer Öffnung nach oben in einem (in dieser Figur nicht näher dargestellten) Transportgestell 2 angeordnet. Der Rand der Öffnung jedes Glasbehälters 1 liegt an einem Koppelstutzen 23 an, der einen
Gasdurchgangstunnel 24 aufweist, durch den hindurch das Gas in den
Glasbehdlter 1 strömt. Die Gasdurchgangstunnel 24 können als die
Endabschnitte 13 der Gasleitung 10 ausgebildet sein.
Bei dieser Ausführung wird vorteilhaft ausgenutzt, dass der in die Flüssigkeit 4 eingetauchte Glasbehälter 1 durch seinen Auftrieb gegen den
Koppelstutzen 23 gedrückt wird, wodurch automatisch eine Dichtwirkung erzielt wird. Die Abdichtung muss hierbei nicht perfekt sein, weil durch einen eventuell verbliebenen Durchgang zwischen dem Koppelstutzen 23 und dem Rand der Öffnung des Glasbehälters 1 lediglich Gas nach außen in die Wanne 3 strömen würde, wodurch ein Eindringen der Flüssigkeit 4
22.11.2022 084A0012LU 21
LU503097 verhindert ist.
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Bezugszeichenliste: 1 Glasbehdlter 2 Transportgestell 3 Wanne 4 Flüssigkeit 5 Gasfôrdervorrichtung 6 Gasreservoir 7 Ausgangsôffnung 8 Eingangsôffnung 9 Ventil 10 Gasleitung 11 Hülle 12 Sockel 13 Endabschnitt 14 Pumpe 15 Zuführgasleitung 16 Gasschlauch 17 Zuführgasleitungsrohr 18 Halter 19 Führungsschienen 20 Federvorrichtung 21 Gegenanschlusselement 22 Anschlusselement 23 Koppelstutzen 24 Gasdurchgangstunnel

Claims (1)

  1. 22.11.2022 084A0012LU 23 LU503097 Patentansprüche
    1. Verfahren zum Bearbeiten eines Glasbehälters (1), insbesondere einer Glasflasche, bei dem der Glasbehdlter (1) in eine Flüssigkeit (4) eingetaucht wird, dadurch gekennzeichnet, dass während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen ein Gas in den Glasbehälter (1) eingefüllt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasdruck in dem Glasbehälter (1) derart eingestellt wird, dass ein Eindringen der Flüssigkeit (4) in den Glasbehälter (1) verhindert ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbehälter (1) eine Öffnung aufweist und dass der Glasbehälter (1) mit nach unten oder mit nach oben ausgerichteter Öffnung in die Flüssigkeit (4) eingetaucht wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Transport von Gas in den Glasbehälter (1), insbesondere Ausschließlich, durch die Eintauchbewegung und/oder den hydrostatischen Druck in der Flüssigkeit (4) bewirkt wird.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einfüllen des Gases in den Glasbehälter (1) durch ein Verdrängen von Gas aus einem Gasreservoir (6) bewirkt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängen des Gases durch ein Eintauchen des Gasreservoirs (6) in die Flüssigkeit (4) bewirkt wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasreservoir (6) gemeinsam und/oder gleichzeitig mit dem Glasbehälter (1) in die Flüssigkeit (4) eingetaucht wird.
    22.11.2022 084A0012LU 24 LU503097
    8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasreservoir (6) eine Eingangsöffnung (8) und eine Ausgangsôffnung (7) aufweist, wobei das Gasreservoir (6) derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass ein Teil der Flüssigkeit (4) beim Eintauchen des Gasreservoirs (6) durch die Eingangsdffnung (8) in das Gasreservoir (6) eindringt und dabei in dem Gasreservoir (6) befindliches Gas durch die Ausgangsôffnung (7) drückt.
    9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasreservoir (6) mit nach unten ausgerichteter Eingangsöffnung (8) in die Flüssigkeit (4) eingetaucht wird.
    10. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängen des Gases aus dem Gasreservoir (6) durch eine Verringerung des Fassungsvolumens des Gasreservoirs (6) bewirkt wird.
    11. Verfahren nach Anspruch 5 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängen des Gases durch ein Zusammendrücken einer Hülle (11) des Gasreservoirs (6) bewirkt wird.
    12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Hülle (11) des Gasreservoirs (6) als Faltenbalg ausgebildet ist.
    13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas mittels einer, Insbesondere elektrischen oder hydraulischen, Pumpe (14) in den Glasbehdlter (1) gepumpt wird.
    14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter (1) strömende Gasmenge, insbesondere mittels eines einstellbaren Ventils (9), eingestellt wird.
    15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter (1)
    22.11.2022 084A0012LU 25 LU503097 strömende Gasmenge derart geregelt wird, dass stets Gas aus der Öffnung des Glasbehälters (1) herausstrémt.
    16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekennzeichnet, dass die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter (1) strömende Gasmenge derart geregelt wird, dass der Gasdruck in dem Glasbehälter (1) stets größer oder gleich dem FlUssigkeitsdruck an der Öffnung des Glasbehälters (1) ist.
    17. Verfahren nach einem der Anspriche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Gas durch eine Gasleitung (10) in den Glasbehdlter (1) strömt.
    18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasleitung (10) durch die Öffnung in den Glasbehälter (1) ragt.
    19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Gasleitung (10) und der Öffnung ein Ausstrémkanal für aus dem Glasbehälter (1) ausstrômendes Gas verbleibt.
    20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbehälter (1) an einen Koppelstutzen (23) angelegt wird, der einen Gasdurchgangstunnel (24) aufweist, durch den hindurch das Gas nach in den Glasbehälter (1) strömen kann.
    21. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zuführgasleitung (15) vorhanden ist, die bei einer Bewegung des Transportgestells (2) in Richtung auf die Flüssigkeit (4) zu und/oder bei einer Eintauchbewegung mit der Gasleitung (10) automatisch gekoppelt wird.
    22. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbehälter (1) in einem Transportgestell (2) angeordnet wird und zusammen mit dem Transportgestell (2) In die Flüssigkeit (4) eingetaucht wird.
    22.11.2022 084A0012LU 26 LU503097
    23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasreservoir (6) an dem Transportgestell (2) angeordnet ist.
    24. Verfahren nach Anspruch 17 und nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Gasleitung (10) an dem Transportgestell (2) angeordnet ist.
    25. Verfahren nach Anspruch 17 und nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Gasleitung (10) durch ein Teil des Transportgestells (2), insbesondere durch einen Träger des Transportgestells (2), gebildet ist.
    26. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Glasbehdltern (1), insbesondere Glasflaschen, in die Flüssigkeit (4) eingetaucht werden, wobei während des Eintauchens und/oder nach dem Eintauchen ein Gas in jeden der Glasbehälter (1) eingefüUllt wird.
    27. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Glasbehälters (1) unmittelbar vor dem Eintauchen höher ist, als die Temperatur der Flüssigkeit (4).
    28. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit (4) eine Salzschmelze oder einer ein Austauschsalz beinhaltenden Suspension ist.
    29. Vorrichtung zum Bearbeiten eines Glasbehälters (1), insbesondere einer Glasflasche, wobei die Vorrichtung eine Wanne (3) mit einer Flüssigkeit (4) und ein Mittel zum Eintauchen des Glasbehälters (1) in die Flüssigkeit (4) aufweist, gekennzeichnet durch eine Gasfôrderervorrchtung (5), mittels der während eines Eintauchvorganges und/oder nach einem Eintauchvorgang ein Gas in den Glasbehälter (1) einfüllbar ist.
    30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zum Eintauchen ein Transportgestell (2) umfasst, das eine
    22.11.2022 084A0012LU 27 LU503097 Aufnahme für den Glasbehälter (1) aufweist, in der der Glasbehälter (1) anordenbar ist, und das zusammen mit dem Glasbehälter (1) in die Flüssigkeit (4) eintauchbar ist.
    31. Vorrichtung nach Anspruch 29 oder 30, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasförderervorrichtung (5) eine Gasleitung (10) aufweist.
    32. Vorrichtung nach Anspruch 30 und 31, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende der Gasleitung (10) in der Aufnahme angeordnet und dazu ausgebildet ist, in eine Öffnung eines Glasbehälters (1) zu ragen.
    33. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 32, dadurch gekennzeichnet, dass ein Koppelstutzen (23) vorhanden ist, der eine Anlagefläche für den Rand der Öffnung eines Glasbehälters (1) bereitstellt und der einen Gasdurchgangstunnel (24) aufweist, durch den hindurch das Gas in den Glasbehälter (1) strömen kann.
    34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Gasleitung (10) an dem Transportgestell (2) angeordnet ist.
    35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 33, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil der Gasleitung (10) durch ein Teil des Transportgestells (2), insbesondere durch einen Träger des Transportgestells (2), gebildet ist.
    36. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfôrderervorrichtung (5) direkt oder indirekt durch eine Eintauchbewegung und/oder den hydrostatischen Druck der Flüssigkeit angetriebenen ist.
    37. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 36, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasférderervorrichtung (5) ein Gasreservoir (6) aufweist.
    22.11.2022 084A0012LU 28 LU503097
    38. Vorrichtung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfôrderervorrichtung (5) derart ausgebildet ist, dass Gas aus dem Gasreservoir (6) hinausströmt und dadurch Gas in den Glasbehälter (1) hineinströmt.
    39. Vorrichtung nach Anspruch 37 oder 38, dadurch gekennzeichnet, dass das Gasreservoir (6) eine Eingangsöffnung (8) und eine Ausgangsôffnung (7) aufweist und dass Gasreservoir (6) derart angeordnet und ausgerichtet ist, dass ein Teil der Flüssigkeit (4) beim Eintauchen des Gasreservoirs (6) durch die Eingangsdffnung (8) in das Gasreservoir (6) eindringt und dabei in dem Gasreservoir (6) befindliches Gas durch die Ausgangsôffnung (7) drückt.
    40. Vorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangsôffnung (8) des Gasreservoirs (6) nach unten ausgerichtet ist.
    41. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 30 bis 37, dadurch gekennzeichnet, dass das Fassungsvolumen des Gasreservoirs (6) veränderbar ist.
    42. Vorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil einer Hülle (11) des Gasreservoirs (6) elastisch ausgebildet ist.
    43. Vorrichtung nach Anspruch 41 oder 42, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil einer Hülle (11) des Gasreservoirs (6) als Faltenbalg ausgebildet ist.
    44. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasférdervorrichtung (5) eine Zuführgasleitung (15) aufweist, die, insbesondere automatisch, mit der Gasleitung (10) koppelbar ist.
    45. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfördervorrichtung (5), eine elektrischen
    22.11.2022 084A0012LU 29 LU503097 oder hydraulischen, Pumpe aufweist, mittels der das Gas förderbar ist.
    46. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 45, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfördervorrichtung (5), insbesondere einstellbares, Ventil (9) aufweist.
    47. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 46, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfördervorrichtung (5) die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter (1) strömende Gasmenge derart regelt, dass stets Gas aus der Öffnung des Glasbehälters (1) herausstrômit.
    48. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 47, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasfôrdervorrchtung (5) die pro Zeiteinheit in den Glasbehälter (1) strömende Gasmenge derart regelt, dass der Gasdruck in dem Glasbehälter (1) stets größer oder gleich dem Flüssigkeitsdruck an der Öffnung des Glasbehälters (1) ist.
    49. Glasbehälter (1) bearbeitet mittels eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 28 und/oder mittels einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 29 bis 48.
    50. Glasbehälter (1) nach Anspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass der Glasbehälter (1) als ein Trinkglas, eine Vase, ein Becher oder eine Glasflasche, insbesondere als eine Flasche für Kosmetikartikel, ganz insbesondere als eine Parfümflasche, ausgebildet ist.
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