LU504822B1 - Kontakteinsatz - Google Patents
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Abstract
Dargestelltund beschrieben ist ein Kontakteinsatz (1), mit einem Grundkorper (2) und mit mebxeren Kontaktelementen (3a, 3b). Bei dem Kontakteinsatz (1) wird ein Fehlstecker einzelner Kontaktelemente (3 a, 3b) dadurch verhindert, 5 dass die Kontaktelemente (3a, 3b) jeweils einen Leiteranschlussbereich (4), einen Kontaktbereicll (5) und einen Funktionsbereich (6a, 6b) aufweisen, wo- bei der Funktionsbereich. (6 a, 6b) zwischen dem Leiteranschlussbereich (4) und dem Kontaktbereich (5) angeordnet ist, dass in dem Grundkorper (2) meh- rere durchgehende Aufnahmekammern (7a, 7b) zur Aufhahme jeweils eines 10 Kontaktelements (3a, 3b) ausgebildet sind, dass in den Authahmekammern (7a, 7b) jeweils ein Aufnahmebereich (8 a, 8b) ausgebildet ist, wobei die Auf- nahmebereiche () jeweils zur Aufnahme des Funktionsbereichs () eines Kon- taktelements (3,4) und zurFixierung des Kontaktelements (3, 4) in einer Auf- nahmekammer (7a, 7b) ausgebildet sind, dass zwei unterschiedliche Typen is von Kontaktelementen (3a, 3b) vorgesehen sind, die sich in der geometrischen Ausgestaltung der Funktionsbereiche (6a, 6b) voneinander unterscheiden, und dass in dem Grundkorp er (2) zwei unterschiedliche Typen von Autnahmekam- mern (7a, 7b) ausgebiidet sind, die sich in der geometrischen Ausgestaltung der Aumahmebereiche (8a, 8b) derart voneinander unterscheiden, dass ein 20 Kontaktelement (3 a) des ersten Typs nur in eine Aurhahmekammer (7 a) des ersten Typs und ein in Kontaktelement (3b) des zweiten Typs nur in eine Auf- nahmekammer (7b) des zweiten Typs einsetzbar ist.
Description
-1- LU504822
Kontakteinsatz
Die Erfindung betrifft einen Kontakteinsatz mit einem Grundkôrper und mit mehreren Kontaktelementen, wobei in dem Grundkörper mehrere durchge- hende Aufnahmekammern zur Aufnahme jeweils eines Kontaktelements aus- gebildet sind.
Derartige Kontakteinsätze werden in unterschiedlichen Ausgestaltungen und
Formen in der industriellen Anschlusstechnik eingesetzt, um lôsbare elektrisch leitende Verbindungen zwischen einzelnen Leitungen zu realisieren.
Die Kontakteinsätze werden häufig in Steckverbindern und korrespondieren- den Gegensteckverbindern eingesetzt, wozu die Kontakteinsätze im Gehäuse- teil eines Steckverbinders positioniert und befestigt werden.
Bei den Kontaktelementen, die in den Aufnahmekammern des Grundkörpers eingesetzt sind, kann es sich insbesondere um Kontaktstifte oder Kontaktbuch- sen handeln, die mit korrespondierenden Kontaktelementen eines Gegenkon- takteinsatzes verbunden werden, wenn der Kontakteinsatz mit dem korrespon- dierenden Gegenkontakteinsatz zusammengesteckt wird. Die Kontaktelemente weisen jeweils einen Leiteranschlussbereich auf, mit dessen Hilfe das Ende ei- nes Leiters an dem Kontaktelement angeschlossen werden kann. Dabei können die Leiteranschlussbereiche unterschiedlich ausgebildet sein, beispielsweise als Crimpanschlüsse, Schraubanschlüsse, Zugfederanschlüsse, Federkraft- klemmanschlüsse oder Schneidanschlüsse.
Kontakteinsätze, bei denen die Anzahl und die Art der im Grundkörper ange- ordneten Kontaktelemente nicht verändert werden kann, werden häufig als fest- polige Kontakteinsätze bezeichnet. Derartige festpolige Kontakteinsätze er- möglichen eine hohe Kontaktdichte, also eine große Anzahl an Kontaktelemen- ten pro Fläche. Um möglichst vielen Anwendungsfällen gerecht zu werden, sind jedoch eine Vielzahl von unterschiedlichen Varianten erforderlich, die verschie- dene Steckgesichter sowie unterschiedliche Anzahl und Arten von Kontaktele- menten aufweisen.
Um die Flexibilität zu erhöhen, werden modular aufgebaute Steckverbinder ein- gesetzt, bei denen einzelne Kontakteinsätze, die jeweils nur wenige Kontakte- lemente aufweisen, in separate Halterahmen eingesetzt und darin befestigt werden. Der fertig bestückte Halterahmen, in dem die jeweiligen Kontaktein- sätze eingesetzt sind, kann in ein Gehäuseteil eines Steckverbinders eingesetzt und befestigt werden, wozu der Halterahmen an seinen beiden Stirnseiten je- weils einen Flanschabschnitt aufweist. Dadurch, dass die Kontakteinsätze ein- zeln in den Halterahmen eingesetzt werden können, besteht die Möglichkeit,
-2- LU504822 einen Halterahmen je nach Einsatzzweck mit unterschiedlichen Kontaktein- sätzen zu bestücken. Der Halterahmen mit den Kontakteinsätzen ist somit mo- dulartig aufgebaut, wodurch ein Steckverbinder hinsichtlich der Anzahl und
Art der Kontaktelemente flexibel an den jeweiligen Anwendungsfall ange- passt werden kann.
Unabhängig davon, ob es sich um sogenannte festpolige Kontakteinsätze han- delt oder ob die Kontakteinsätze dazu vorgesehen sind, als Module in einem
Halterahmen eingesetzt zu werden, müssen bei der Herstellung der Kon- takteinsätze die Kontaktelemente zunächst in die einzelnen Aufnahmekam- mern im Grundkörper eingesetzt und darin befestigt werden. Um einen siche- ren Halt der Kontaktelemente in den Aufnahmekammern zu gewährleisten, können die Kontaktelemente in den Aufnahmekammern verklebt oder bei der
Herstellung des Grundkôrpers umspritzt werden, was jedoch beides mit einem erhöhten Aufwand verbunden ist. Alternativ können die einzelnen Kontakte- lemente auch in die Aufnahmekammern eingepresst werden, was jedoch zu
Einschränkungen hinsichtlich der möglichen Materialien für die Grundkörper führt.
Aus der Praxis ist es außerdem bekannt, dass die einzelnen Kontaktelemente in die Aufnahmekammern eingesteckt und dann darin verrastet werden. Dazu sind in den einzelnen Aufnahmekammern Rasthaken und an den einzelnen
Kontaktelementen umlaufende Kragen ausgebildet, die mit den Rasthaken verrasten, wenn die Kontaktelemente vollständig in die Aufnahmekammern eingesetzt sind. Bei derartigen Kontakteinsätzen ist das Einsetzen und Fixie- ren der Kontaktelemente im Grundkörper des Kontakteinsatzes somit einfach und auch maschinell durchführbar. Ein Fehlstecken einzelner Kontakte kann dadurch jedoch nicht verhindert werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kon- takteinsatz zur Verfügung zu stellen, der möglichst einfach aufgebaut und montiert werden kann, wobei die zuvor genannten Nachteile möglichst ver- mieden werden sollen.
Diese Aufgabe ist bei dem erfindungsgemäßen Kontakteinsatz mit den Merk- malen des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, dass die Kontaktelemente jeweils einen Leiteranschlussbereich, einen Kontaktbereich und einen Funktionsbe- reich aufweisen, wobei der Funktionsbereich zwischen dem Leiteranschluss- bereich und dem Kontaktbereich angeordnet ist, und dass in den durchgehen- den Aufnahmekammern im Grundkörper jeweils ein Aufnahmebereich ausge-
-3- LU504822 bildet ist. Die Aufnahmebereiche sind jeweils zur Aufnahme des Funktionsbe- reichs eines Kontaktelements und zur Fixierung des Kontaktelements in der
Aufnahmekammer ausgebildet. Erfindungsgemäß sind dabei zwei unter- schiedliche Typen von Kontaktelementen vorgesehen, die sich in der geomet- rischen Ausgestaltung der Funktionsbereiche voneinander unterscheiden. Au-
Berdem sind im Grundkörper zwei unterschiedliche Typen von Aufnahme- kammern ausgebildet, die sich in der geometrischen Ausgestaltung der Auf- nahmebereiche voneinander unterscheiden. Die geometrische Ausgestaltung der Funktionsbereiche und die geometrische Ausgestaltung der Aufnahmebe- reiche ist dabei derart aufeinander abgestimmt, dass ein Kontaktelement des ersten Typs nur in eine Aufnahmekammer des ersten Typs und ein Kontakt- element des zweiten Typs nur in eine Aufnahmekammer des zweiten Typs ein- setzbar und auch darin fixierbar ist.
Nachfolgend werden die Kontaktelemente des ersten Typs auch als "normale"
Kontaktelemente und die Kontaktelemente des zweiten Typs als "kodierte"
Kontaktelemente bezeichnet. Entsprechend stellen die Aufnahmekammern des ersten Typs "normale" Aufnahmekammern und die Aufnahmekammern des zweiten Typs "kodierte" Aufnahmekammern dar. Durch die unterschiedli- che geometrische Ausgestaltung des Funktionsbereichs eines "normalen"
Kontaktelements im Vergleich zur geometrische Ausgestaltung des Funktions- bereichs eines "kodierten" Kontaktelements und die unterschiedliche geomet- rische Ausgestaltung des Aufnahmebereichs einer "normalen" Aufnahmekam- mer im Vergleich zur geometrische Ausgestaltung des Aufnahmebereichs ei- ner "kodierten" Aufnahmekammer wird sichergestellt, dass ein "kodiertes"
Kontaktelement nur in die dafür vorgesehene "kodierte" Aufnahmekammer eingesetzt und fixiert werden kann, und dass auch ein "normales" Kontakte- lement nur in eine dafür vorgesehene "normale" Aufnahmekammer eingesetzt und fixiert werden kann. Dadurch wird eine fehlerhafte Montage nicht nur ei- nes "kodierten" Kontaktelements, sondern auch eines "normalen" Kontaktele- ments verhindert.
Bei einem "normalen" Kontaktelement kann es sich beispielsweise um ein
Kontaktelement handeln, das mit einem Phasenleiter verbunden wird, wäh- rend ein "kodiertes" Kontaktelement zum Anschluss des PE-Leiters vorgese- hen ist. Auch wenn in der Regel ein Kontakteinsatz zumeist nur ein kodiertes
Kontaktelement und mehrere normale Kontaktelemente sowie entsprechend auch nur eine kodierte Aufnahmekammer und mehrere normale Aufnahme- kammern aufweist, so ist die Erfindung weder auf eine bestimmte Anzahl an
Kontaktelementen und Aufnahmekammern noch auf eine bestimmte Vertei- lung zwischen normalen Kontaktelementen und kodierten Kontaktelementen
-4- LU504822 bzw. zwischen normale Aufnahmekammern und kodierten Aufnahmekam- mern festgelegt. Grundsätzlich ist es dabei auch môglich, dass der Kontaktein- satz unterschiedliche, kodierte Kontaktelemente aufweist, sodass mehr als nur zwei unterschiedliche Typen von Kontaktelementen vorgesehen und entspre- chend auch mehr als zwei unterschiedliche Typen von Aufnahmekammern im
Grundkôrper ausgebildet sind.
Grundsätzlich gibt es auch verschiedene Môglichkeiten, wie die unterschied- liche geometrische Ausgestaltung der Funktionsbereiche und der Aufnahme- bereiche realisiert werden kann. Vorzugsweise weisen die Funktionsbereiche der Kontaktelemente und die Aufnahmebereiche der Aufnahmekammern dazu besonders ausgebildete Abschnitte auf, die bezüglich ihres Durchmessers und/oder ihrer Hôhe aufeinander abgestimmt sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der Funktions- bereich eines Kontaktelements des zweiten Typs einen Absatz mit einem Au-
Bendurchmesser c auf. Außerdem weist der Aufnahmebereich einer Aufnah- mekammer des zweiten Typs einen Durchgangsabschnitt mit einem Innen- durchmesser d auf, während der Aufnahmebereich einer Aufnahmekammer des ersten Typs einen Durchgangsabschnitt mit einem Innendurchmesser b aufweist. Bezüglich der Durchmesser gilt dabei, dass d > c und b < c ist. Der
Funktionsbereich eines "kodierten" Kontaktelements weist somit einen Absatz auf, dessen Außendurchmesser c zum Innendurchmesser d des Durchgangs- abschnitts einer "kodierten" Aufnahmekammer korrespondiert, sodass der Ab- satz des "kodierten" Kontaktelements in den Durchgangsabschnitts einer "ko- dierten" Aufnahmekammer eingesteckt werden kann. Da der Durchgangsab- schnitt einer "normalen" Aufnahmekammer einen Innendurchmesser b hat, der kleiner als der Außendurchmesser c des Absatzes eines "kodierten" Kontakte- lements ist, kann der Absatz des "kodierten" Kontaktelements nicht in den
Durchgangsabschnitts einer "normalen" Aufnahmekammer eingesteckt wer- den.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung weist der Funktionsbereich eines Kontaktelements des ersten Typs einen Kragen mit einer Höhe h auf.
Dazu korrespondierend weist der Aufnahmebereich einer Aufnahmekammer des ersten Typs einen Halteabschnitt mit einer Höhe g auf, wobei g > h ist, sodass der Kragen von dem Halteabschnitt des Aufnahmebereich einer Auf- nahmekammer des ersten Typs aufgenommen werden kann. Der Aufnahme- bereich einer Aufnahmekammer des zweiten Typs weist dagegen einen Halte- abschnitt mit einer Höhe i auf, die geringer als die Höhe h des Kragens ist,
-5- LU504822 sodass der Kragen eines "normalen" Kontaktelements nicht von den Halteab- schnitt einer "kodierten" Aufnahmekammer aufgenommen werden kann. Be- vorzugt weist dabei auch der Funktionsbereich eines Kontaktelements des zweiten Typs einen Kragen auf, wobei bezüglich der Höhe j des Kragens gilt, dass j < 1 ist, sodass der Kragen des "kodierten" Kontaktelements von dem
Halteabschnitt einer "kodierten" Aufnahmekammer aufgenommen werden kann.
Wie zuvor ausgeführt worden ist, weist der Aufnahmebereich der Aufnahme- kammern jeweils einen Halteabschnitt zur Aufnahme eines am Kontaktele- ment ausgebildeten Kragens auf. Ist der Kragen im Halteabschnitt aufgenom- men, so wird das Kontaktelement dadurch in der Aufnahmekammer in Längs- richtung des Kontaktelements bzw. der Aufnahmekammer in seiner Position fixiert. Die einzelnen Halteabschnitte sind dabei vorzugsweise dadurch reali- siert, dass in den einzelnen Aufnahmekammern jeweils mindestens ein Rast- arm und im Aufnahmebereich eine dem freien Ende des mindestens einen Ras- tarms mit Abstand gegenüberliegende Auflagekante ausgebildet sind. Der Ab- stand zwischen dem freien Ende des Rastarms und der gegenüberliegenden
Auflagekante bestimmt dabei die Höhe des jeweiligen Halteabschnitts. In ei- ner Aufnahmekammer des ersten Typs ist der Abstand zwischen dem freien
Ende des Rastarms und der gegenüberliegenden Auflagekante somit größer als der Abstand zwischen dem freien Ende des Rastarms und der gegenüber- liegenden Auflagekante in einer Aufnahmekammer des zweiten Typs.
Ist ein Kontaktelement in die zugeordnete Aufnahmekammer eingesetzt, So befindet sich der am Kontaktelement ausgebildete Kragen zwischen der Auf- lagekante im Aufnahmebereich und dem freien Ende des Rastarms, sodass das
Kontaktelement in der Aufnahmekammer fixiert ist. Die Höhe des Kragens und die Höhe des Halteabschnitts sind dabei derart aufeinander abgestimmt, dass der Kragen mit möglichst geringem Spiel in dem Halteabschnitt aufge- nommen ist. Dabei ist die Höhe i des Halteabschnitts im Aufnahmebereich einer "kodierten" Aufnahmekammer deutlich geringer als die Höhe h des Kra- gens eines "normalen" Kontaktelements, um zu verhindern, dass ein "norma- les" Kontaktelement in einer "kodierten" Aufnahmekammer fixiert werden kann.
Damit die Kontaktelemente nicht nur in Längsrichtung in den Aufnahmekam- mer fixiert werden, sondern auch quer zur Längsrichtung der Aufnahmekam- mer möglichst zentriert in den einzelnen Aufnahmekammer angeordnet sind,
-6- LU504822 weisen die Kontaktelemente vorzugsweise jeweils einen konusfôrmigen Be- reich auf, zu dem in den einzelnen Aufnahmekammer jeweils ein korrespon- dierender konusfôrmiger Bereich ausgebildet ist.
Bei dem Kontaktelement des ersten Typs ist der konusfôrmigen Bereich dazu auf der dem Leiteranschlussbereich abgewandten Seite des Kragens angeord- net, wobei sich an den konusfôrmigen Bereich der Kontaktbereich des Kon- taktelements anschließt. Im Aufnahmebereich der Aufnahmekammer des ers- ten Typs ist dazu ein korrespondierender konusfôrmiger Bereich zwischen der
Auflagekante und dem Durchgangsabschnitt ausgebildet.
Das Kontaktelement des zweiten Typs weist den konusférmigen Bereich eben- falls auf der dem Leiteranschlussbereich abgewandten Seite des Kragens auf, wobei sich an den konusfô&rmigen Bereich hierbei jedoch der Absatz des Kon- taktelements anschlieBt, an den sich dann der Kontaktbereich des Kontaktele- ments anschließt. Im Aufnahmebereich der Aufnahmekammer des zweiten
Typs ist dazu ein korrespondierender konusfôrmiger Bereich zwischen der
Auflagekante und dem Durchgangsabschnitt ausgebildet.
Der zuvor im Finzelnen beschriebene und geometrisch besonders ausgebildete
Funktionsbereich der Kontaktelemente dient somit zusammen mit dem Auf- nahmebereich der Fixierung der Kontaktelemente in der jeweiligen Aufnah- mekammern sowie der Kodierung zwischen den unterschiedlichen Typen der
Kontaktelemente und den dazu korrespondierenden unterschiedlichen Typen der Aufnahmekanäle.
Der Kragen des Funktionsbereichs eines Kontaktelements des ersten Typs weist vorzugsweise einem Auflendurchmesser eı auf, wozu die Aufnahme- kammern des ersten Typs einen maximalen Innendurchmesser fi aufweist, wo- bei fi > eı ist, damit der Kragen in der Aufnahmekammer aufgenommen wer- den kann. Entsprechend weist der Kragen des Funktionsbereichs eines Kon- taktelements des zweiten Typs vorzugsweise einem AuBendurchmesser e2 und die Aufnahmekammern des zweiten Typs einen maximalen Innendurchmesser f> auf, wobei £ > e ist. Bevorzugt entspricht dabei der AuBendurchmesser eı dem Außendurchmesser e2 und auch der Innendurchmesser fı dem Innen- durchmesser fa.
Die Leiteranschlussbereiche dienen zum mechanischen und elektrischen An- schluss der einzelnen Leiter an die einzelnen Kontaktelemente. Dabei sind un- terschiedliche Ausgestaltungen der Leiteranschlussbereiche möglich. Die Lei-
-7- LU504822 teranschlussbereiche kônnen insbesondere als Crimpanschluss, als Federkraft- klemmanschluss, als Schraubanschluss, als Zugfederanschluss oder als
Schneidanschluss ausgebildet sein.
Die Kontaktabschnitte der Kontaktelemente dienen der Kontaktierung der kor- respondierenden Gegenkontaktelemente eines Gegenkontakteinsatz bzw. eines
Zweiten Kontakteinsatzes, der in einem Gegensteckverbinder angeordnet sein kann. Die Kontaktabschnitte sind dabei vorzugsweise stiftfôrmig oder buch- senfôrmig ausgebildet. Dabei weist der Kontaktbereich eines Kontaktelements einen Aullendurchmesser a auf, der kleiner als der AuBBendurchmesser c des
Absatzes im Funktionsbereich des Kontaktelements des zweiten Typs ist.
Im Einzelnen gibt es mehrere Möglichkeiten, den erfindungsgemäße Kon- takteinsatz auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen sowohl auf die einzelnen Patentansprüche als auch auf die nachfolgende Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung und eine Schnittdarstellung eines
Kontakteinsatzes mit mehreren Kontaktelementen,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Kontaktelement des ersten
Typs und eines Kontaktelement des zweiten Typs,
Fig. 3 ein Ausschnitt eines Kontaktelement des ersten Typs und eines
Kontaktelement des zweiten Typs, von der Seite,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts des Kontakteinsatzes, mit einem Aufnahmekanal des ersten Typs,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung eines Ausschnitts des Kontakteinsatzes, mit einem Aufnahmekanal des zweiten Typs,
Fig. 6 die Schnittdarstellung eines Ausschnitts des Kontakteinsatzes gemäß Fig. 4, mit einem in den Aufnahmekanal eingesetzten
Kontaktelement des ersten Typs, und
Fig. 7 die Schnittdarstellung eines Ausschnitts des Kontakteinsatzes gemäß Fig. 5, mit einem in den Aufnahmekanal eingesetzten
Kontaktelement des zweiten Typs.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kontakteinsat- zes 1, mit einem Grundkörper 2 und mehreren Kontaktelemente 3a, 3b, wobei
-8- LU504822 ein Kontaktelement 3a des ersten Typs, ein "normales" Kontaktelement, in Fig. 2a und ein Kontaktelement 3b des zweiten Typs, ein "kodiertes" Kontaktele- ment, in Fig. 2b jeweils separat dargestellt ist. Die Anzahl der Kontaktele- mente 3a, 3b in dem Kontakteinsatz 1 ist nicht auf die in Fig. 1 dargestellte
Anzahl beschränkt. Ein Kontakteinsatz 1 kann auch weniger oder mehr Kon- taktelemente 3a, 3b aufweisen, als in dem Ausführungsbeispiel gezeigt ist.
Aus der perspektivischen Darstellung der beiden Kontaktelemente 3a, 3b in
Fig. 2a und 2b ist ersichtlich, dass beide Kontaktelemente 3a, 3b jeweils einen
Leiteranschlussbereich 4, einen Kontaktbereich 5 und einen Funktionsbereich 6a, 6b aufweisen, wobei der Funktionsbereich 6a, 6b zwischen dem Leiteran- schlussbereich 4 und dem Kontaktbereich 5 angeordnet ist. Während bei bei- den Kontaktelementen 3a, 3b der Leiteranschlussbereich 4 gleich ausgebildet ist, weisen die beiden Kontaktelemente 3a, 3b geometrisch unterschiedlich ausgestaltete Funktionsbereiche 6a, 6b auf. Außerdem unterscheiden sich die beiden Kontaktbereiche 5 dadurch voneinander, dass der Kontaktbereich 5 des "kodierten" Kontaktelements etwas länger ist als der Kontaktbereich 5 des "normalen" Kontaktelements, was auch in der Schnittdarstellung des Kon- takteinsatzes in Fig. 1b ersichtlich ist.
Zur Aufnahme der Kontaktelemente 3a, 3b sind in dem Grundkörper 2 des
Kontakteinsatzes 1 mehrere durchgehende Aufnahmekammern 7a, 7b ausge- bildet, die sich von der Oberseite des Grundkörpers 2 bis zu dessen Unterseite erstrecken. So ist der Leiteranschlussbereich 4 eines Kontaktelements 3a, 3b von der Oberseite aus und der Kontaktbereich 5 eines Kontaktelements 3a, 3b von der Unterseite aus durch die entsprechende Aufnahmekammer 7a, 7b zu- gänglich. Die Bezeichnungen "Oberseite" und "Unterseite" beziehen sich da- bei auf die in Fig. 1 dargestellt Orientierung des Kontakteinsatzes 1. Der in
Fig. 1 dargestellte Kontakteinsatz 1 weist insgesamt sechs Aufnahmekammern 7a, 7b auf, sodass in dem Kontakteinsatz 1 auch sechs Kontaktelemente 3a, 3b eingesetzt werden können und im Normalfall auch sechs Kontaktelemente 3a, 3b eingesetzt sind. Die Aufnahmekammern 7a, 7b sind dabei in zwei Reihen mit je drei Aufnahmekammern 7a, 7b angeordnet. Grundsätzlich kann die An- zahl und Anordnung der Aufnahmekammern 7a, 7b jedoch von dem darge- stellten Ausfithrungsbeispiel abweichen.
Aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 1b ist ersichtlich, dass von den drei nebeneinander angeordneten Aufnahmekammern 7a, 7b die beiden äußeren
Aufnahmekammern 7a als Aufnahmekammern 7a des ersten Typs ausgebildet sind, während die mittlere Aufnahmekammer 7b als Aufnahmekammern 7b des zweiten Typs ausgebildet ist. Dementsprechend ist in den beiden äußeren
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Aufnahmekammern 7a des ersten Typs jeweils ein Kontaktelement 3a des ers- ten Typs eingesetzt, während in der mittlere Aufnahmekammer 7b des zweiten
Typs ein Kontaktelement 3b des zweiten Typs eingesetzt ist.
Die Aufnahmekammer 7a ist dabei zur Aufnahme eines Kontaktelements 3a des ersten Typs und die Aufnahmekammer 7b zur Aufnahme eines Kontakte- lements 3b des zweiten Typs vorgesehen. Dazu ist in den Aufnahmekammern 7a, 7b jeweils ein Aufnahmebereich 8a, 8b ausgebildet, der zur Aufnahme des korrespondierenden Funktionsbereichs 6a, 6b eines Kontaktelements 3a, 3b und zur Fixierung des Kontaktelements 3a, 3b in der Aufnahmekammer 7a, 7b ausgebildet ist. Die Aufnahmekammern 7a des ersten Typs unterscheiden sich dabei dadurch von den Aufnahmekammern 7b des zweiten Typs, dass die je- weiligen Aufnahmebereiche 8a, 8b geometrisch unterschiedlich ausgebildet sind. Dadurch kann ein Kontaktelement 3a des ersten Typs mit seinem Funk- tionsbereich 6a nur in eine Aufnahmekammer 7a des ersten Typs eingesetzt werde, die einen zum Funktionsbereich 6a korrespondierenden Aufnahmebe- reich 8a aufweist. Entsprechen kann ein Kontaktelement 3b des zweiten Typs mit seinem Funktionsbereich 6b nur in eine Aufnahmekammer 7b des zweiten
Typs eingesetzt werden, die einen zum Funktionsbereich 6b korrespondieren- den Aufnahmebereich 8b aufweist.
Die geometrische Ausgestaltung der beiden Funktionsbereiche 6a, 6b ist ins- besondere aus den Fig. 3a und 3b ersichtlich. Die geometrische Ausgestaltung der beiden Aufnahmebereiche 8a, 8b ergibt sich insbesondere aus den Fig. 4 und 5, und das Zusammenwirken der Funktionsbereiche 6a, 6b mit den Auf- nahmebereichen 8a, 8b ist insbesondere aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich.
Aus Fig. 3b ist ersichtlich, dass der Funktionsbereich 6b des Kontaktelements 3b des zweiten Typs, also des "kodierten" Kontaktelements, einen Absatz 9 mit einem Außendurchmesser c aufweist. Der dazu korrespondierende Auf- nahmebereich 8b der Aufnahmekammer 7b des zweiten Typs, also der "ko- dierten" Aufnahmekammer, hat einen Durchgangsabschnitt 10b mit einem In- nendurchmesser d, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Dabei ist d > c, sodass der
Absatz 9 in den Durchgansabschnitt 10b eingesteckt werden kann, wie aus
Fig. 7 ersichtlich ist. Der Aufnahmebereich 8a der Aufnahmekammer 7a des ersten Typs, also der "normalen" Aufnahmekammer, weist dagegen gemäß
Fig. 4 einen Durchgangsabschnitt 10a mit einem Innendurchmesser b auf, wo- bei b < c ist. Dadurch kann der Absatz 9 des "kodierten" Kontaktelements 3b nicht in den Durchgangsabschnitt 10a der "normalen" Aufnahmekammer ein- gesteckt werden.
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Aus den Fig. 3a und 3b ist außerdem ersichtlich, dass die beiden Kontaktele- mente 3a, 3b jeweils einen Kragen 11a bzw. 11b aufweisen. Der Kragen 11a des "normalen" Kontaktelements 3a weist eine Höhe h auf, während der Kra- gen 11b des "kodierten" Kontaktelements 3b nur eine deutlich geringere Höhe j aufweist. Wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, ist in den beiden Aufnah- mebereichen 8a, 8b der beiden Aufnahmekammern 7a, 7b jeweils ein Halte- abschnitt 12a bzw. 12b ausgebildet. Der Halteabschnitt 12a des Aufnahmebe- reichs 8a der "normalen" Aufnahmekammer 7a weist eine Höhe g und der Hal- teabschnitt 12b des Aufnahmebereichs 8b der "kodierten" Aufnahmekammer 7b eine Höhe i auf. Während die Höhe g des Aufnahmebereichs 8a zumindest so groß ist wie die Höhe h des Kragens 11a des "normalen" Kontaktelements 3a, ist die Höhe i des Aufnahmebereichs 8b nur zumindest so groß ist wie die
Höhe j des Kragens 11b des "kodierten" Kontaktelements 3b, aber geringer als die Hohe h des Kragens 11a des "normalen" Kontaktelements 3a. Dies führt dazu, dass der Kragen 11a des "normalen" Kontaktelements 3a nur in den Auf- nahmebereichs 8a der "normalen" Aufnahmekammer 7a und nicht in den Auf- nahmebereichs 8b der "kodierten" Aufnahmekammer 7b passt. Das "normale"
Kontaktelement 3a ist jedoch in der "normalen" Aufnahmekammer 7a in
Längsrichtung fixiert werden, wenn sich sein Kragen 11a im Haltebereich 12a befindet. Entsprechend ist das "kodierte" Kontaktelement 3b in der "kodier- ten" Aufnahmekammer 7b in Längsrichtung fixiert, wenn sein Kragen 11b vom Haltebereich 12b aufgenommen ist.
Durch die zuvor beschriebene geometrische Ausgestaltung der Funktionsbe- reiche 6a, 6b der beiden Kontaktelemente 3a, 3b und die geometrische Ausge- staltung der Aufnahmebereiche 8a, 8b der beiden Aufnahmekammern 7a, 7b wird somit ein Einstecken eines Kontaktelements 3a, 3b in die falsche Auf- nahmekammer 7a, 7b sicher verhindert. Ein "normales" Kontaktelement 3a kann nur in eine "normale" Aufnahmekammer 7a eingesteckt und darin ver- rastet werden, während ein "kodiertes" Kontaktelement 3b nur in eine "ko- dierte" Aufnahmekammer 7b eingesteckt und verrastet werden kann.
Bei dem in den Figuren dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel sind die beiden Halteabschnitte 12a, 12b dadurch realisiert, dass in den einzelnen
Aufnahmekammern 7a, 7b jeweils mindestens ein Rastarm 13 und im Aufnah- mebereich 8a, 8b eine dem freien Ende 14 des Rastarms 13 mit Abstand ge- genüberliegende Auflagekante 15 ausgebildet sind. Der Abstand zwischen
-11- LU504822 dem freien Ende 14 des Rastarms 13 und der gegenüberliegenden Auflage- kante 15 bestimmt dabei die Hôhe g bzw. i des jeweiligen Halteabschnitts 12a bzw. 12b, wie aus den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist.
Insbesondere aus der Darstellung der Ausschnitte der beiden Kontaktelemente 3a, 3b in den Fig. 3a, 3b ist außerdem ersichtlich, dass das "normale" Kontak- telement 3a auf der dem Leiteranschlussbereich 4 abgewandten Seite des Kra- gens 11a einen konusfôrmigen Bereich 16a aufweist, an den sich der Kontakt- bereich 5 des Kontaktelements 3a anschließt. Auch das "kodierte" Kontakte- lement 3b weist auf der dem Leiteranschlussbereich 4 abgewandten Seite des
Kragens 11b einen konusformigen Bereich 16b auf. An den konusfôrmigen
Bereich 16b schließt sich bei dem "kodierten" Kontaktelement 3b jedoch nicht der Kontaktbereich 5, sondern zunächst der Absatz 9 des Kontaktelements 3b an. Die konusfôrmigen Bereiche 16a, 16b dienen dabei dazu, dass die Funkti- onsbereiche 6a, 6b der Kontaktelemente 3a, 3b einfacher an den freien Enden 14 der Rastarme 13 vorbeigeführt und in den jeweiligen Halteabschnitt 12a, 12b eingesteckt werden können.
Aus den Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, dass in den Aufnahmebereichen 8a, 8b der
Aufnahmekammern 7a, 7b jeweils zu den konusfô&rmigen Bereichen 16a, 16b der Kontaktelemente 3a, 3b korrespondierende konusfôrmige Bereiche 17a, 17b ausgebildet sind. Die konusfôrmigen Bereiche 17a, 17b sind dabei jeweils zwischen der Auflagekante 14 und dem entsprechenden Durchgangsabschnitt 10a, 10b ausgebildet. Sie dienen zusammen mit den konusfôrmigen Bereichen 16a, 16b der Kontaktelemente 3a, 3b der Zentrierung der Kontaktelemente 3a, 3b in den Aufnahmekammern 7a, 7b.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, liegt der konusfôrmigen Bereich 16a des "nor- malen" Kontaktelements 3a am konusférmige Bereiche 17a des Aufnahmebe- reichs 8a an, wenn das "normale" Kontaktelement 3a in die "normale" Auf- nahmekammer 7a eingesteckt ist. Entsprechend liegt der konusférmigen Be- reich 16b des "kodierten" Kontaktelements 3b am konusfôrmige Bereiche 17b des Aufnahmebereichs 8b an, wenn das "kodierte" Kontaktelement 3b in die "kodierte" Aufnahmekammer 7b eingesteckt ist (vgl. Fig. 7).
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen sowohl der Kragen 11a des "normalen" Kontaktelements 3a als auch der Kragen 11b des "kodierten" Kon- taktelements 3b jeweils den gleichen AuBendurchmesser e auf. Korrespondie- rend dazu haben sowohl der Aufnahmebereich 8a der "normalen" Aufnahme- kammer 7a als auch der Aufnahmebereich 8b der "kodierten" Aufnahmekam-
-12- LU504822 mer 7b den gleichen maximale Innendurchmesser f. Der maximale Innen- durchmesser f ist dabei mindestens so groß wie der Außendurchmesser e der
Kragen 11a, 11b, sodass die Kragen 11a, 11b an den Innenwänden der Auf- nahmekammern 7a, 7b entlanggleiten können, bis sie auf der Auflagekante 14 zur Anlage kommen.
Die Leiteranschlussbereiche 4 der beiden Kontaktelemente 3a, 3b sind im dar- gestellten Ausführungsbeispiel beide als Crimpanschlüsse 18 ausgebildet, ohne dass die Erfindung darauf beschränkt ist. Wie zuvor beschrieben, können die die Leiteranschlussbereiche auch als Federkraftklemmanschluss, als
Schraubanschluss, als Zugfederanschluss oder als Schneidanschluss ausgebil- det sein bzw. entsprechende Anschlusselemente aufweisen. Die Kontaktab- schnitte 5 der beiden Kontaktelemente 3a, 3b sind im dargestellten Ausfüh- rungsbeispiel stiftförmig ausgebildet, können jedoch auch anders ausgebildet sein, insbesondere buchsenförmig.
-13- LU504822
Bezugszeichen 1. Kontakteinsatz 2. Grundkôrper 3a. Kontaktelement erster Typ 3b. Kontaktelement zweiter Typ 4. Leiteranschlussbereich 5. Kontaktbereich 6a. Funktionsbereich 6b. Funktionsbereich
Ta. Aufnahmekammer erster Typ 7b Aufnahmekammer zweiter Typ 8a. Aufnahmebereich 8b. Aufnahmebereich 9. Absatz 10a. Durchgangsabschnitt 10b. Durchgangsabschnitt 11a. Kragen 11.b Kragen 12a. Halteabschnitt 12b. Halteabschnitt 13. Rastarm 14. freie Ende des Rastarms 15. Auflagekante 16a. konusfôrmiger Bereich 16b. konusfôrmiger Bereich 17a. konusfôrmiger Bereich 17b. konusformiger Bereich 18. Crimpanschluss
Claims (11)
1. Kontakteinsatz (1), mit einem Grundkôrper (2) und mit mehreren Kon- taktelementen (3a, 3b), wobei die Kontaktelemente (3a, 3b) jeweils einen Leiteranschlussbereich (4), einen Kontaktbereich (5) und einen Funktionsbereich (6a, 6b) aufweisen, wo- bei der Funktionsbereich (6a, 6b) zwischen dem Leiteranschlussbereich (4) und dem Kontaktbereich (5) angeordnet ist, wobei in dem Grundkôrper (2) mehrere durchgehende Aufnahmekammern (7a, 7b) zur Aufnahme jeweils eines Kontaktelements (3a, 3b) ausgebildet sind, wobei in den Aufnahmekammern (7a, 7b) jeweils ein Aufnahmebereich (8a, 8b) ausgebildet ist, wobei die Aufnahmebereiche () jeweils zur Aufnahme des Funktionsbereichs () eines Kontaktelements (3, 4) und zur Fixierung des Kon- taktelements (3, 4) in einer Aufnahmekammer (7a, 7b) ausgebildet sind, wobei mindestens zwei unterschiedliche Typen von Kontaktelementen (3a, 3b) vorgesehen sind, die sich in der geometrischen Ausgestaltung der Funkti- onsbereiche (6a, 6b) voneinander unterscheiden und wobei in dem Grundkôr- per (2) mindestens zwei unterschiedliche Typen von Aufnahmekammern (7a, 7b) ausgebildet sind, die sich in der geometrischen Ausgestaltung der Aufnah- mebereiche (8a, 8b) derart voneinander unterscheiden, dass ein Kontaktele- ment (3a) des ersten Typs nur in eine Aufnahmekammer (7a) des ersten Typs und ein in Kontaktelement (3b) des zweiten Typs nur in eine Aufnahmekam- mer (7b) des zweiten Typs einsetzbar ist.
2. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich (6b) eines Kontaktelements (3b) des zweiten Typs einen Ab- satz (9) mit einem AuBendurchmesser c aufweist, dass der Aufnahmebereich (8b) einer Aufnahmekammer (7b) des zweiten Typs einen Durchgangsab- schnitt (11b) mit einem Innendurchmesser d aufweist, wobei d > c ist, und dass der Aufnahmebereich (8a) einer Aufnahmekammer (7a) des ersten Typs einen Durchgangsabschnitt (11a) mit einem Innendurchmesser b aufweist, wobei b <c ist.
3. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich (6a) eines Kontaktelements (3a) des ersten Typs ei- nen Kragen (11a) mit einer Hôhe h aufweist, dass der Aufnahmebereich (8a) einer Aufnahmekammer (7a) des ersten Typs einen Halteabschnitt (12a) mit einer Hôhe g aufweist, wobei g > h, und dass der Aufnahmebereich (8b) einer
-15- LU504822 Aufnahmekammer (7b) des zweiten Typs einen Halteabschnitt (12b) mit einer Höhe 1 aufweist, wobei i < h ist.
4. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Funktionsbereich (6b) eines Kontaktelements (3b) des zweiten Typs einen Kragen (11b) mit einer Höhe j aufweist, wobei j < 1 ist.
5. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (11a) des Funktionsbereichs (6a) eines Kontaktelements (3a) des ersten Typs einem AuBendurchmesser eı und der Kragen (11b) des Funk- tionsbereichs (6b) eines Kontaktelements (3b) des zweiten Typs einem Außen- durchmesser ez aufweist, dass die Aufnahmekammern (7a) des ersten Typs je- weils einen maximalen Innendurchmesser fi und die Aufnahmekammern (7b) des zweien Typs jeweils einen maximalen Innendurchmesser f» aufweisen, wobei fi > eı und f2 > ez ist.
6. Kontakteinsatz (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass in den einzelnen Aufnahmekammern (7a, 7b) jeweils mindes- tens ein Rastarm (13) und eine dem freien Ende (14) des Rastarms (13) mit Abstand gegenüberliegende Auflagekante (15) ausgebildet sind, wobei die Auflagekante (15) im Aufnahmebereich (8a, 8b) angeordnet ist und die Höhe i bzw. die Höhe j des Halteabschnitts (12a, 12b) des Aufnahmebereichs (8a, 8b) dem Abstand zwischen dem freien Ende (14) des Rastarms (13) und der gegenüberliegenden Auflagekante (15) entspricht.
7. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (3a) des ersten Typs auf der dem Leiteranschlussbereich (4) abgewandten Seite des Kragens (11a) einen konusförmigen Bereich (16a) auf- weist, an den sich der Kontaktbereich (5) des Kontaktelements (3a) anschließt, und dass im Aufnahmebereich (8a) der Aufnahmekammer (7a) des ersten Typs zwischen der Auflagekante (15) und dem Durchgangsabschnitt (10a) ein kor- respondierender konusfôrmiger Bereich (17a) ausgebildet ist.
8. Kontakteinsatz (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (3b) des zweiten Typs auf der dem Leiteranschluss- bereich (4) abgewandten Seite des Kragens (11b) einen konusformigen Be- reich (16b) aufweist, an den sich der Absatz (9) des Kontaktelements (3b) an- schließt, und dass im Aufnahmebereich (8b) der Aufnahmekammer (7b) des zweiten Typs zwischen der Auflagekante (15) und dem Durchgangsabschnitt (10b) ein korrespondierender konusformiger Bereich (17b) ausgebildet ist.
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9. Kontakteinsatz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Leiteranschlussbereich (4) und/oder der Kontaktbereich (5) der einzelnen Kontaktelemente (3a, 3b) jeweils einen Aubendurchmesser a aufweisen, wobei a < c ist.
10. Kontakteinsatz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Leiteranschlussbereiche (4) der Kontaktelemente (3a, 3b) als Crimpanschluss, als Federkraftklemmanschluss, als Schraubanschluss, als Zugfederanschluss oder als Schneidanschluss ausgebildet sind.
11. … Kontakteinsatz (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Kontaktabschnitte (5) der Kontaktelemente (3a, 3b) stiftfôr- mig oder buchsenfôrmig ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| LU504822A LU504822B1 (de) | 2023-07-27 | 2023-07-27 | Kontakteinsatz |
| PCT/EP2024/070826 WO2025021795A1 (de) | 2023-07-27 | 2024-07-23 | Kontakteinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
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| LU504822A LU504822B1 (de) | 2023-07-27 | 2023-07-27 | Kontakteinsatz |
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| EP1130688A2 (de) * | 2000-03-01 | 2001-09-05 | AMPHENOL-TUCHEL ELECTRONICS GmbH | Verbinder |
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2023
- 2023-07-27 LU LU504822A patent/LU504822B1/de active IP Right Grant
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2024
- 2024-07-23 WO PCT/EP2024/070826 patent/WO2025021795A1/de active Pending
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