LU505011B1 - Kontaktelement zum Aufbau eines Bussystems - Google Patents

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LU505011B1
LU505011B1 LU505011A LU505011A LU505011B1 LU 505011 B1 LU505011 B1 LU 505011B1 LU 505011 A LU505011 A LU 505011A LU 505011 A LU505011 A LU 505011A LU 505011 B1 LU505011 B1 LU 505011B1
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Lukas Freesmeier
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Phoenix Contact Gmbh & Co
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Abstract

Ein Kontaktelement (1) zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit baugleich ausgebildeten Kontaktelementen (1) umfasst einen weiblichen Kontaktabschnitt (10A), einen dazu passend ausgebildeten männlichen Kontaktabschnitt (10B) und einen dritten Kontaktabschnitt (10C) zur elektrischen Verbindung mit einer weiteren Komponente (2), wobei zumindest der weibliche Kontaktabschnitt (10A) und der männliche Kontaktabschnitt 10 (10B) an unterschiedlichen Seiten (11A, 11B) des Kontaktelements (1) angeordnet sind. Der weibliche Kontaktabschnitt (10A), der männliche Kontaktabschnitt (10B) und der dritte Kontaktabschnitt (10C) sind über einen gemeinsamen Grundkörper (12) fest und elektrisch leitend miteinander verbunden.

Description

Kontaktelement zum Aufbau eines Bussystems LU505011
Die vorgeschlagene Lôsung betrifft ein Kontaktelement zur Herstellung einer elektrischen
Verbindung mit baugleich ausgebildeten Kontaktelementen, ein Set zur Herstellung solcher elektrischer Verbindungen sowie ein Bussystem.
Die elektrische Energieverteilung für Gebäude, Infrastruktureinrichtungen und dergleichen erfordert einen immer größeren Aufwand an Verkabelungen. Insbesondere an moderne
Gebäude werden immer höhere Ansprüche an die Energieverteilung gestellt. Mit zunehmendem Vernetzungsgrad der Energieverteilungssysteme wachsen auch die
Anforderungen hinsichtlich Handhabbarkeit, Flexibilität und einer wirtschaftlich rentablen
Einbindbarkeit von Komponenten.
Aus der Praxis bekannt sind Bussysteme, die eine Energieverteilung bei gleichzeitig hohem Vernetzungsgrad erlauben. Derartige Bussysteme weisen zum Energietransport beispielsweise Busleitungen mit einer bestimmten Anzahl an Kontakten auf, an welche einzelne Komponenten anschlieBbar sind. In verschiedenen Anwendungsfällen sind typischerweise unterschiedliche Voraussetzungen gegeben, was mögliche
Einschränkungen hinsichtlich Unterbringung bzw. Verlegung, der Zuschaltbarkeit zusätzlicher Energiequellen sowie der Anzahl anzuschließender Komponenten angeht.
Es besteht die Aufgabe, ein verbessertes Bussystem zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach wird ein Kontaktelement zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit weiteren, baugleich ausgebildeten Kontaktelementen bereitgestellt. Das Kontaktelement umfasst einen weiblichen (ersten) Kontaktabschnitt und einen dazu passend ausgebildeten männlichen (zweiten) Kontaktabschnitt. Dabei ist vorgesehen, dass der weibliche
Kontaktabschnitt und der männliche Kontaktabschnitt an unterschiedlichen Seiten des
Kontaktelements angeordnet sind. Ein derartiges Kontaktelement mit einem auf einer Seite des Kontaktelements angeordneten weiblichen Kontaktabschnitt und einem auf einer anderen Seite des Kontaktelements angeordneten, dazu passend ausgebildeten männlichen Kontaktabschnitt erlaubt, eine beliebige Anzahl an vorgeschlagenen baugleichen Kontaktelementen miteinander in Eingriff zu bringen und insbesondere aneinanderzureihen, wobei zur Herstellung einer elektrischen Verbindung jeweils ein männlicher Kontaktabschnitt eines Kontaktelements in einen weiblichen Kontaktabschnitt eines weiteren Kontaktelements eingreift. Dadurch kann eine modulare Busleitung mit LU505011 variabler Länge je nach den Anforderungen im konkreten Anwendungsfall bereitgestellt werden.
Dadurch, dass in dem Kontaktelement sowohl ein weiblicher Kontaktabschnitt zum
Aufnehmen eines weiteren Kontaktabschnitts als auch ein männlicher Kontaktabschnitt zum Einführen in einen weiteren Kontaktabschnitt integriert ist, sind besonders wenige
Bauteile zum Aufbau einer Busleitung erforderlich.
Ferner umfasst das Kontaktelement einen dritten Kontaktabschnitt zur elektrischen
Verbindung mit einer weiteren Komponente. Dies erlaubt den Anschluss einer zusätzlichen, insbesondere externen, Energiequelle und bietet damit die Möglichkeit, zusätzliche Energiequellen flexibel — je nach den gegebenen Anforderungen — an die
Busleitung anzuschließen oder von dieser zu trennen.
Vorliegend sind der weibliche und der männliche Kontaktabschnitt derart ausgebildet, dass sie miteinander in Eingriff bringbar wären, also mit dem jeweils anderen Kontaktabschnitt eines baugleichen Kontaktelements in Eingriff bringbar sind. Der weibliche
Kontaktabschnitt ist vorliegend zur Aufnahme eines männlichen Kontaktabschnitts ausgebildet. Beispielsweise weist der weibliche Kontaktabschnitt hierzu eine Aufnahme oder Öffnung auf. Der männliche Kontaktabschnitt kann beispielsweise in Form einer
Materialausstülpung ausgebildet sein. Beispielsweise ist der männliche Kontaktabschnitt als Stift ausgebildet. Im verbundenen Zustand liegt insbesondere ein Kraftschluss zwischen einem weiblichen und einem männlichen Kontaktabschnitt vor. Der männliche
Kontaktabschnitt und der weibliche Kontaktabschnitt sind z.B. steckend miteinander elektrisch verbindbar und sind insbesondere als Steckverbindung ausgebildet.
Der weibliche Kontaktabschnitt, der männliche Kontaktabschnitt und der dritte
Kontaktabschnitt sind über einen gemeinsamen Grundkörper fest und elektrisch leitend miteinander verbunden. Der Grundkörper umfasst ein elektrisch leitendes Material, insbesondere ein Metall. Dadurch ist es möglich, ein integral ausgebildetes Kontaktelement bereitzustellen, welches variabel aufbaubar, einfach und insbesondere in großer Stückzahl herstellbar und mit sich selbst in elektrisch leitenden Eingriff bringbar ist. Dies ermöglicht einen besonders einfachen und kostengünstigen Aufbau oder Umbau eines modularen
Bussystems.
Beispielsweise sind der weibliche Kontaktabschnitt und der männliche Kontaktabschnitt an LU505011 gegenüberliegenden Seiten des Kontaktelements angeordnet. Auf diese Weise kann das
Kontaktelement mit weiteren baugleichen Kontaktelementen in einer Reihe, beispielsweise entlang einer Längserstreckung des Kontaktelements, angeordnet werden. Dies erlaubt einen besonders platzsparenden, linearen Aufbau einer Busleitung. Ferner ist es dadurch möglich, die bisher bekannten festen, nicht variablen Busleitungen in Bussystemen durch modulare Busleitungen zu ersetzen und — je nach Anforderungen — die Länge der
Busleitungen flexibel zu variieren, ohne das gesamte Bussystem umstrukturieren zu müssen.
Der dritte Kontaktabschnitt kann an einer weiteren (von den Seiten, an denen der männliche Kontaktabschnitt und der weibliche Kontaktabschnitt angeordnet sind, verschiedenen) Seite des Kontaktelements angeordnet sein. Beispielsweise liegt die weitere Seite zwischen den beiden gegenüberliegenden Seiten. Dadurch ist der dritte
Kontaktabschnitt besonders leicht zugänglich, wodurch ein Anschließen oder Trennen einer zusätzlichen Komponente an die oder von der Busleitung auf besonders einfache
Weise möglich ist.
Das Kontaktelement kann länglich entlang einer Längserstreckung ausgebildet sein. Der weibliche Kontaktabschnitt und der männliche Kontaktabschnitt können entlang der
Längserstreckung des Kontaktelements ausgerichtet sein. Dies erlaubt den Aufbau einer linearen und stabilen Busleitung.
In einem Beispiel weisen der weibliche Kontaktabschnitt und der männliche
Kontaktabschnitt in entgegengesetzte Richtungen. Der dritte Kontaktabschnitt kann senkrecht dazu ausgerichtet sein. Dies erlaubt einen besonders kompakten und stabilen
Aufbau eines Bussystems, indem einerseits entlang einer (Anreih-)Richtung, z.B. der
Längserstreckung des Kontaktelements, eine Busleitung durch Aneinanderreihung des
Kontaktelements mit baugleichen weiteren Kontaktelementen aufbaubar und andererseits senkrecht dazu weitere Komponenten anschließbar oder abtrennbar sind.
Der weibliche Kontaktabschnitt kann elastisch verformbar sein. Insbesondere ist der weibliche Kontaktabschnitt im verbundenen Zustand gegen den männlichen
Kontaktabschnitt vorgespannt. Auf diese Weise ist eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem männlichen und dem weiblichen Kontaktabschnitt möglich. Dies erlaubt eine besonders zuverlässige elektrische Verbindung zwischen weiblichem und männlichem
Kontaktabschnitt. Beispielsweise können die Kontaktabschnitte als Federabschnitte mit LUS05011
Federarmen ausgebildet sein.
Exemplarisch ist der weibliche Kontaktabschnitt als Klemmkontakt, insbesondere als
Tulpenkontakt, ausgebildet. Dies erlaubt einen besonders zuverlässigen Kraftschluss und damit eine besonders zuverlässige elektrische Kontaktierung zwischen einem männlichen
Kontaktabschnitt eines Kontaktelements mit einem weiblichen Kontaktabschnitt eines weiteren Kontaktelements.
Der dritte Kontaktabschnitt kann weiblich oder männlich ausgebildet sein. Dies erlaubt ein besonders einfaches Anschließen einer weiteren Komponente, wie beispielsweise einer zusätzlichen Energiequelle, an das Kontaktelement, zum Beispiel durch einfaches
Einstecken eines Steckkontakts in den weiblich ausgebildeten Kontaktabschnitt oder durch einfaches Aufstecken eines Buchsenkontakts auf den männlich ausgebildeten
Kontaktabschnitt.
Ferner kann vorgesehen sein, dass der weibliche Kontaktabschnitt und/oder der dritte
Kontaktabschnitt eine Überfeder aufweist. Die Überfeder ist beispielsweise aus Federstahl gefertigt. Dies erlaubt eine besonders starke Vorspannung des weiblichen _ Kontaktabschnitts des Kontaktelements gegen einen männlichen Kontaktabschnitt eines weiteren Kontaktelements und damit eine besonders zuverlässige elektrische
Kontaktierung durch Kraftschluss. Zudem wird dadurch eine größere Freiheit in der
Materialauswahl des übrigen Kontaktelements erreicht.
Exemplarisch sind zumindest ein Teil des weiblichen Kontaktabschnitts, zumindest ein Teil des männlichen Kontaktabschnitts und zumindest ein Teil des dritten Kontaktabschnitts einstückig miteinander verbunden. Beispielsweise ist das Kontaktelement einstückig ausgebildet, wobei lediglich der weibliche Kontaktabschnitt und/oder der dritte, hier weiblich ausgebildete, Kontaktabschnitt, zusätzlich zu dem integralen Teil separat ausgebildete Überfedern umfassen. Dies erlaubt eine besonders einfache Herstellung der vorgeschlagenen Kontaktelemente mit einer besonders hohen Güte an Baugleichheit.
Beispielsweise ist das Kontaktelement als Blechbiegeteil ausgebildet. Dieses ist besonders einfach, nämlich durch Stanzen und Biegen, herstellbar.
Ferner kann das Kontaktelement mehrere Halteelemente zur Befestigung des
Kontaktelements an einem Gehäuse aufweisen. Die Halteelemente können zwischen dem weiblichen Kontaktabschnitt und dem männlichen Kontaktabschnitt angeordnet sein. LU505011
Alternativ oder zusätzlich kann der dritte Kontaktabschnitt zwischen den Halteelementen angeordnet sein. Dies erlaubt eine besonders kompakte Bauweise des Kontaktelements und eine besonders zuverlässige Befestigung an einem Gehäuse, beispielsweise eines 5 Bussystems oder eines Moduls für ein Bussystem.
Gemäß einem Aspekt wird ein Set angegeben, das eine Mehrzahl von Kontaktelementen zur Herstellung jeweils einer elektrischen Verbindung umfasst. Die Kontaktelemente umfassen jeweils einen weiblichen Kontaktabschnitt und einen dazu passend ausgebildeten männlichen Kontaktabschnitt, wobei die Kontaktabschnitte jeweils an unterschiedlichen Seiten des Kontaktelements angeordnet sind und wobei der weibliche
Kontaktabschnitt und der männliche Kontaktabschnitt jeweils über einen gemeinsamen
Grundkörper fest und elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Zur Herstellung einer elektrischen Verbindung ist der weibliche Kontaktabschnitt eines Kontaktelements jeweils mit dem männlichen Kontaktabschnitt eines weiteren Kontaktelements entlang einer
Anreihrichtung elektrisch leitend in Eingriff bringbar. Hinsichtlich der Vorteile wird auf die obigen Angaben zum Kontaktelement Bezug genommen.
Vorzugsweise sind die Kontaktelemente untereinander baugleich ausgebildet. Dies erlaubt zum einen eine besonders einfache Herstellbarkeit der einzelnen Kontaktelemente und zum anderen eine besonders einfache und zuverlässige Aneinanderreihung der
Kontaktelemente. Zudem ist dadurch auf besonders einfache und flexible Weise ein
Umbau oder eine Veränderung der Anordnung der Kontaktelemente, wie z.B. durch
Wegnahme oder Hinzufügen eines Kontaktelements, in einem Bussystem möglich.
Es kann vorgesehen sein, dass ein oder mehrere der Mehrzahl an Kontaktelementen einen dritten Kontaktabschnitt zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit einer weiteren
Komponente aufweisen.
Das Set kann ein oder mehrere Kontaktelemente nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung enthalten.
Gemäß einem Aspekt wird ein Bussystem angegeben, das durch ein vorstehend beschriebenes Set hergestellt ist und/oder zumindest zwei Kontaktelemente nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung umfasst, wobei die Kontaktelemente entlang einer Anreihrichtung elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Hinsichtlich der
Vorteile wird auf die obigen Angaben zum Kontaktelement Bezug genommen.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1A ein Kontaktelement in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 1B das Kontaktelement gemäß Fig. 1A in einer Vorderansicht;
Fig. 1C das Kontaktelement gemäß Fig. 1A in einer weiteren perspektivischen
Ansicht;
Fig. 2 eine Komponente zum Anschluss an ein Kontaktelement in einer perspektivischen Ansicht;
Fig. 3A das Kontaktelement gemäß Fig. 1A mit Uberfedern in einer perspektivischen
Vorderansicht;
Fig. 3B das Kontaktelement gemäß Fig. 3A in einer perspektivischen Rückansicht;
Fig. 4 einen Ausschnitt aus einem Bussystem mit einer Aneinanderreihung an
Kontaktelementen gemäß Fig. 3A und zum Teil angeschlossenen zusätzlichen Komponenten gemäß Fig. 2;
Fig. 5 ein Ausschnitt aus dem Bussystem gemäß Fig. 4 in einer Detailansicht; und
Fig. 6 ein Set zur Herstellung eines Bussystems gemäß Fig. 4.
Die Fig. 1A bis 1C zeigen ein Kontaktelement 1 in verschiedenen Ansichten. Das
Kontaktelement 1 umfasst ein elektrisch leitendes Material. Vorliegend ist das
Kontaktelement 1 aus einem elektrisch leitenden Material gefertigt. Das elektrisch leitende
Material kann ein Metall oder eine Metalllegierung sein. Das Kontaktelement 1 ist im gezeigten Beispiel einstückig ausgebildet. Ferner ist das Kontaktelement 1 starr ausgebildet.
Das Kontaktelement 1 umfasst einen Grundkörper 12 und mehrere, vorliegend (genau) drei, Kontaktabschnitte 10A-10C.
Der Grundkörper 12 ist im gezeigten Beispiel plattenförmig ausgebildet. Der Grundkörper LU505011 12 ist eben. Der Grundkörper 12 ist aus einem elektrisch leitenden Material, vorliegend aus demselben Material wie die Kontaktabschnitte 10A-10C gefertigt. Die Kontaktabschnitte 10A-10C sind an dem Grundkörper 12 ausgebildet und insbesondere einstückig mit diesem (elektrisch leitend) verbunden.
Das Kontaktelement 1 umfasst einen weiblichen (ersten) Kontaktabschnitt 10A, einen männlichen (zweiten) Kontaktabschnitt 10B sowie einen dritten, vorliegend weiblichen
Kontaktabschnitt 10C. Die Kontaktabschnitte 10A-10C sind an unterschiedlichen Seiten 11A, 11B, 11C des Kontaktelements 1, insbesondere des Grundkörpers 12, angeordnet.
Der männliche Kontaktabschnitt 10B ist an einer Seite 11B angeordnet. Vorliegend ist der
Kontaktabschnitt 10B in Form eines plattenförmigen Stifts ausgebildet, konkret als
Flachstecker. Hier sind jedoch auch andere Formen, wie z.B. zylinderförmige Stifte denkbar. Vorliegend ist der männliche Kontaktabschnitt 10B zweilagig ausgebildet.
Das Kontaktelement 1 weist an einer weiteren Seite 11A einen (ersten) weiblichen
Kontaktabschnitt 10A auf. Der weibliche Kontaktabschnitt 11A ist zur Aufnahme eines männlichen Kontaktabschnitts 11B eines (weiteren, identisch ausgebildeten)
Kontaktelements 1 ausgebildet.
Wie insbesondere in Fig. 1B zu sehen, weist der weibliche Kontaktabschnitt 10A eine
Aufnahme 100 auf. Die Aufnahme 100 wird vorliegend durch zwei Schenkel 103, 104 gebildet. Die Schenkel 103, 104 sind vorliegend jeweils gabelförmig ausgebildet (siehe z.B.
Fig. 1A). Die Schenkel 103, 104 nähern sich zunächst in Richtung einer Öffnung 101 der
Aufnahme 100 bezogen auf die Längserstreckung L des Kontaktelements 1 an und entfernen sich wieder in Richtung ihrer offenen Enden, um Einführschrägen auszubilden.
Die Schenkel 103, 104 bilden an der bezogen auf die Längserstreckung L des
Kontaktelements 1 geringsten Distanz zueinander eine Engstelle 102. Die Engstelle 102 ist dazu ausgebildet, den männlichen Kontaktabschnitt 10B kraftschlüssig zu halten.
Vorliegend ist der Kontaktabschnitt 10A als Tulpenkontakt ausgebildet.
Das Kontaktelement 1 ist länglich entlang einer Längserstreckung L ausgebildet. Der weibliche Kontaktabschnitt 10A und der männliche Kontaktabschnitt 10B sind auf gegenüberliegenden, insbesondere auf entgegengesetzten Seiten 11A, 11B angeordnet und entlang der Langserstreckung L des Kontaktelements 1 ausgerichtet. Vorliegend weisen der weibliche Kontaktabschnitt 10A und der männliche Kontaktabschnitt 10B in entgegengesetzte Richtungen entlang der Längserstreckung L. Auf diese Weise ist eine LU505011
Aneinanderreihung von insbesondere baugleichen Kontaktelementen 1 in einer (gemeinsamen) Anreihrichtung A möglich (siehe Fig. 4).
Das Kontaktelement 1 weist ferner den bereits erwähnten weiteren (dritten)
Kontaktabschnitt 10C auf, der vorliegend weiblich ausgebildet ist. Alternativ kann der dritte
Kontaktabschnitt 10C aber auch männlich, beispielsweise wie der männliche
Kontaktabschnitt 10B, ausgebildet sein. Der dritte Kontaktabschnitt 10C dient zum
Anschluss einer zusätzlichen Komponente 2.
Eine solche Komponente 2 ist in Fig. 2 gezeigt. Über die Komponente 2 kann ein elektrisches Gerät oder z.B. eine Energiequelle, aber auch ein weiteres Kontaktelement 1 angeschlossen werden. Vorliegend ist die Komponente 2 als männlicher Kontaktabschnitt und insbesondere plattenförmig ausgebildet, nämlich hier konkret in Form eines
Flachsteckers. Dieser kann beispielsweise mit einer (externen) Energiequelle, wie einer
Batterie, elektrisch leitend verbunden sein.
Wie insbesondere in Fig. 1C zu sehen, ist der dritte Kontaktabschnitt 10C ähnlich zu dem ersten Kontaktabschnitt 10A aufgebaut. Daher gelten die vorstehenden Erläuterungen für den ersten Kontaktabschnitt 10A ebenso für den dritten Kontaktabschnitt 10C. Ein
Unterschied besteht vorliegend jedoch darin, dass die Weite der Engstelle 102‘ (zwischen den gegenüberliegenden, aufeinander zulaufenden Schenkeln 103‘, 104°) des dritten
Kontaktabschnitts 10C geringer ist als die Weite der Engstelle 102 des ersten
Kontaktabschnitts 10A. Die Kontaktabschnitte 10A, 10C und insbesondere die Engstellen 102, 102‘ sind jeweils passend zu den jeweiligen männlichen Kontaktabschnitten 10B, 2, die mit den Kontaktabschnitten 10A, 10C in Eingriff bringbar sind, ausgebildet. Vorliegend hat der männliche Kontaktabschnitt 10B eine größere Dicke als die Komponente 2.
Dementsprechend ist die Weite der Engstelle 102 des ersten Kontaktabschnitts 10A größer als die Weite der Engstelle 102‘ des dritten Kontaktabschnitts 10C. Diese Passgenauigkeit ermöglicht eine besonders effiziente und zuverlässige elektrische Kontaktierung. Der erste
Kontaktabschnitt 10A und der dritte Kontaktabschnitt 10C können jedoch auch baugleich ausgebildet sein.
Der dritte Kontaktabschnitt 10C ist an einer weiteren Seite 11C des Kontaktelements 1 angeordnet. Die weitere Seite 11C befindet sich zwischen den Seiten 11A, 11B des weiblichen Kontaktabschnitts 10A und des männlichen Kontaktabschnitts 11B. Auf diese
Weise ist der dritte Kontaktabschnitt 10C zwischen dem ersten Kontaktabschnitt 10A und dem zweiten Kontaktabschnitt 10B angeordnet. Dies erlaubt ein Anschließen und Trennen LUS05011 einer zusätzlichen Komponente 2 an das und von dem Kontaktelement 1 auf besonders zugängliche Weise. Insbesondere erstreckt sich der Kontaktabschnitt 10C in einer
Richtung senkrecht zur Längserstreckung L des Kontaktelements 1. Dadurch ist der dritte
Kontaktabschnitt 10C für eine weitere Komponente 2 besonders leicht zugänglich.
Vorliegend ist der Kontaktabschnitt 10C weiblich ausgebildet, wodurch ein einfaches
Einschieben oder Einstecken einer weiteren Komponente 2, wie z.B. eines Steckers, möglich ist.
Das Kontaktelement 1 weist ferner mehrere, vorliegend genau vier, Halteelemente 13 auf.
Die Halteelemente 13 dienen insbesondere zur Halterung der Kontaktelemente 1 beispielsweise an einem Gehäuse eines Bussystems oder eines Moduls für ein
Bussystem. Beispielsweise sind die Halteelemente 13 an einem Gehäuse montierbar oder befestigbar, insbesondere anklemmbar oder einclipsbar. Zweckmäßigerweise weisen die
Halteelemente 13 vorliegend jeweils einen Halteabschnitt 130 auf. Uber die
Halteabschnitte 130 sind die Halteelemente 13 in eine Halterung wie ein Gehäuse einklemmbar oder einhakbar.
Im gezeigten Beispiel sind die Halteelemente 13 an dem Grundkörper 12, konkret an zwei (weiteren) Seiten 11D und 11E des Grundkörpers 12, angeordnet. Die Halteelemente 13 sind zwischen dem weiblichen (ersten) Kontaktabschnitt 10A und dem männlichen (zweiten) Kontaktabschnitt 10B angeordnet. Der dritte Kontaktabschnitt 10C ist zwischen den Halteelementen 13 angeordnet. Die Halteelemente 13 erstrecken sich senkrecht zur
Längserstreckung L des Kontaktelements 1. Vorliegend erstrecken sich die Halteelemente 13 senkrecht zu dem ersten Kontaktabschnitt 10A und zu dem zweiten Kontaktabschnitt 10B. Ferner erstrecken sich die Halteelemente 13 senkrecht zu dem dritten
Kontaktabschnitt 10C.
Das Kontaktelement 1 kann, wie in Fig. 3A und 3B gezeigt, Überfedern 105, 105‘ aufweisen. Die Uberfedern 105, 105‘ sind an dem weiblichen (ersten) Kontaktabschnitt 10A und an dem dritten (weiblichen) Kontaktabschnitt 10C angebracht. Die Überfedern 105, 105‘ sind jeweils über die Schenkel 103, 103‘, 104, 104‘ der Kontaktabschnitte 10A, 10C gestülpt. Die Überfedern 105, 105‘ umfassen vorliegend ein anderes Material als das übrige Kontaktelement 1. Beispielsweise ist sind die Überfedern 105, 105‘ aus Federstahl gefertigt. Die Uberfedern 105, 105‘ dienen zur Verstärkung der Vorspannung des (jeweiligen) weiblichen Kontaktabschnitts 10A, 10C und der Schenkel 103, 103‘, 104, 104‘ gegen einen männlichen Kontaktabschnitt 10B, 2. Zweckmäßigerweise ist der
Elastizitätsmodul des Materials der Uberfedern 105, 105‘ größer als der Elastizitätsmodul LU505011 des restlichen Kontaktelements 1. Dadurch wird eine besonders starke Vorspannung des (jeweiligen) weiblichen Kontaktabschnitts 10A, 10C des Kontaktelements 1 gegen einen männlichen Kontaktabschnitt 10B, 2 eines weiteren Kontaktelements 1 oder einer
Komponente 2 und damit eine besonders zuverlässige elektrische Kontaktierung durch
Kraftschluss ermöglicht.
Die Überfedern 105, 105‘ weisen jeweils Schenkel 107, 108, 107‘ 108‘ auf und sind im gezeigten Beispiel ebenfalls tulpenförmig ausgebildet. Die Überfedern 105, 105‘ sind vorliegend unterschiedlich ausgebildet. So sind die Schenkel 107, 108 der Überfeder 105 des ersten Kontaktabschnitts 10A an zwei Seiten quer zur Längserstreckung der Schenkel 107, 108 miteinander verbunden, wohingegen die Schenkel 107‘, 108‘ der Überfeder 105‘ nur an einer Seite quer zur Längserstreckung der Schenkel 107‘, 108‘ miteinander verbunden sind.
Das Kontaktelement 1 ist im gezeigten Beispiel, bis auf die Überfedern 105, 105‘, einstückig ausgebildet. Zumindest ein Teil des weiblichen Kontaktabschnitts 10A, vorliegend der gesamte Kontaktabschnitt 10A, zumindest ein Teil des männlichen
Kontaktabschnitts 11B, vorliegend der gesamte Kontaktabschnitt 10B, und zumindest ein
Teil des dritten Kontaktabschnitts 11C, vorliegend der gesamte Kontaktabschnitt 10C, sind einstückig, und zwar über den Grundkörper 12, miteinander verbunden. Im gezeigten
Beispiel ist der von den Überfedern 105, 105‘ verschiedene Teil als Blechbiegeteil ausgebildet. Dies erlaubt eine einfache besonders einfache und wirtschaftliche Herstellung des Kontaktelements 1. So kann aus einem Flachmaterialstück eine Form z.B. ausgestanzt werden, die in einem Biegeprozess zu dem einstückigen Körper des Kontaktelements 1 gebogen wird.
Fig. 4 zeigt ein Bussystem B mit mehreren Kontaktelementen 1, die in einer Anreihrichtung
A elektrisch leitend miteinander verbunden sind. Die Anreihrichtung A ist zumindest im
Wesentlichen parallel zur Längserstreckung L der Kontaktelemente 1. Dies erlaubt einen einfachen und kompakten Aufbau einer Busleitung und damit eines Bussystems. An dem in Fig. 4 linksseitigen Ende des Bussystems B, vorliegend an dem männlichen
Kontaktabschnitt 10B des in Fig. 4 linken Kontaktelements 1 ist ferner ein Endkontakt 3, vorliegend über einen weiblichen Kontaktabschnitt, angeordnet. Wie in Fig. 4 ferner gezeigt, steht ein Teil der dritten Kontaktabschnitte 10C in elektrisch leitendem Eingriff mit weiteren Komponenten 2, während ein Teil der dritten Kontaktabschnitte 10C frei bleibt.
Fig. 5 zeigt ein Kontaktelement 1, das im Eingriff mit zwei weiteren Kontaktelementen 1 LU505011 steht, wobei die männlichen Kontaktabschnitte 10B der Kontaktelemente 1 jeweils mit den weiblichen Kontaktabschnitten 10A (weiterer) Kontaktelemente 1 in Eingriff stehen.
Der männliche Kontaktabschnitt 10B des (weiteren) Kontaktelements 1 wird (jeweils) von den Schenkeln 103, 104 des weiblichen Kontaktabschnitts 10A des Kontaktelements 1 insbesondere klemmend gehalten und kontaktiert. In diesem Montagezustand ist die Weite der Engstelle 102 im Vergleich zum nicht montierten Zustand vergrößert. Der weibliche
Kontaktabschnitt 10A und vorliegend die Schenkel 103, 104, ist/sind in diesem
Montagezustand gegen den männlichen Kontaktabschnitt 10B vorgespannt. Auf diese
Weise ist der männliche Kontaktabschnitt 10B kraftschlüssig in der Aufnahme 100 des weiblichen Kontaktabschnitts 10A gehalten.
Ebenso gezeigt ist eine Komponente 2 in kontaktierender Anlage mit einem dritten
Kontaktabschnitt 10C. Die plattenférmige Komponente 2 ist zwischen den Schenkeln 103‘, 104° (klemmend) gehalten und kontaktiert. Auf diese Weise ist eine zusätzliche
Energieeinspeisung oder auch eine Verzweigung des Bussystems B, je nach
Anforderungen, über den dritten Kontaktabschnitt 10C möglich.
Fig. 6 zeigt ein Set S umfassend eine Mehrzahl an Kontaktelementen 1. Diese
Kontaktelemente 1 sind baugleich und im gezeigten Beispiel wie vorstehend beschrieben heterogen mit einem männlichen Kontaktabschnitt 10A und einem weiblichen
Kontaktabschnitt 10B ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Set S auch homogene Kontaktelemente umfasst, wobei die gegenüberliegenden Kontaktabschnitte zur Aneinanderreihung beispielsweise beide weiblich oder beide männlich ausgebildet sind. Zum Aufbau eines Bussystems können dann heterogene und/oder homogene
Kontaktelemente aneinandergereiht werden, wobei jeweils ein männlicher
Kontaktabschnitt mit einem weiblichen Kontaktabschnitt in Eingriff gebracht wird.
Bezugszeichenliste LU505011 1 Kontaktelement 100 Aufnahme 101 Öffnung 102, 102‘ Engstelle 103, 103‘, 104, 104‘ Schenkel 105, 105‘ Überfeder 107, 107‘, 108, 108‘ Schenkel 10A, 10B, 10C Kontaktabschnitt 11A, 11B, 11C Seite 12 Grundkörper 13 Halteelement 130 Halteabschnitt 2 Komponente 3 Endkontakt
A Anreihrichtung
B Bussystem
L Längserstreckung
S Set

Claims (17)

Patentansprüche LU505011
1. Kontaktelement (1) zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit baugleich ausgebildeten Kontaktelementen (1), umfassend einen weiblichen Kontaktabschnitt (10A), einen dazu passend ausgebildeten männlichen Kontaktabschnitt (10B) und einen dritten Kontaktabschnitt (10C) zur elektrischen Verbindung mit einer weiteren Komponente (2), wobei zumindest der weibliche Kontaktabschnitt (10A) und der männliche Kontaktabschnitt (10B) an unterschiedlichen Seiten (11A, 11B) des Kontaktelements (1) angeordnet sind, wobei der weibliche Kontaktabschnitt (10A), der männliche Kontaktabschnitt (10B) und der dritte Kontaktabschnitt (10C) über einen gemeinsamen Grundkörper (12) fest und elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
2. Kontaktelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der weibliche Kontaktabschnitt (10A) und der männliche Kontaktabschnitt (10B) an gegenüberliegenden Seiten (11A, 11B) des Kontaktelements (1) angeordnet sind.
3. Kontaktelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kontaktabschnitt (10C) an einer weiteren Seite (11C) des Kontaktelements (1) angeordnet ist.
4. Kontaktelement (1) nach Anspruch 3 soweit rückbezogen auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Seite (11C) zwischen den beiden gegenüberliegenden Seiten (11A, 11B) liegt.
5. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (1) länglich entlang einer Langserstreckung (L) ausgebildet ist und der weibliche Kontaktabschnitt (11A) und der männliche Kontaktabschnitt (11B) entlang der Längserstreckung (L) des Kontaktelements (1) ausgerichtet sind.
6. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weibliche Kontaktabschnitt (11A) und der männliche Kontaktabschnitt (11B) in entgegengesetzte Richtungen weisen und der dritte Kontaktabschnitt (10C) senkrecht dazu ausgerichtet ist.
7. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch LU505011 gekennzeichnet, dass der weibliche Kontaktabschnitt (10A) elastisch verformbar ist.
8. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weibliche Kontaktabschnitt (10A) als Klemmkontakt, insbesondere als Tulpenkontakt, ausgebildet ist.
9. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Kontaktabschnitt (10C) weiblich oder männlich ausgebildet ist.
10. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der weibliche Kontaktabschnitt (11A) eine Überfeder (105) aufweist.
11. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil des weiblichen Kontaktabschnitts (11A), zumindest ein Teil des männlichen Kontaktabschnitts (11B) und zumindest ein Teil des dritten Kontaktabschnitts (11C) einstückig miteinander verbunden sind.
12. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (1) als Blechbiegeteil ausgebildet ist.
13. Kontaktelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mehrere Halteelemente (13) zur Befestigung des Kontaktelements (1) an einem Gehäuse, wobei die Halteelemente (13) zwischen dem weiblichen Kontaktabschnitt (10A) und dem männlichen Kontaktabschnitt (10B) angeordnet sind und/oder wobei der dritte Kontaktabschnitt (10C) zwischen den Halteelementen (13) angeordnet ist.
14. Set (S) umfassend eine Mehrzahl von Kontaktelementen (1) zur Herstellung jeweils einer elektrischen Verbindung, wobei die Kontaktelemente (1) jeweils einen weiblichen Kontaktabschnitt (10A) und einen dazu passend ausgebildeten männlichen Kontaktabschnitt (10B) umfassen, wobei die Kontaktabschnitte (10A, 10B) jeweils an unterschiedlichen Seiten (11A, 11B) des Kontaktelements (1) angeordnet sind, wobei der weibliche Kontaktabschnitt (10A) und der männliche Kontaktabschnitt (10B) über einen gemeinsamen Grundkörper (12) fest und elektrisch leitend miteinander verbunden sind und wobei zur Herstellung einer elektrischen Verbindung der weibliche
Kontaktabschnitt (10A) eines Kontaktelements (1) jeweils mit dem männlichen LU505011 Kontaktabschnitt (10B) eines weiteren Kontaktelements (1) entlang einer Anreihrichtung (A) elektrisch leitend in Eingriff bringbar ist.
15. Set (S) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente (1) untereinander baugleich ausgebildet sind.
16. Set (S) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder mehrere der Kontaktelemente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 ausgebildet ist/sind.
17. Bussystem (B) umfassend das Set (S) nach einem der Ansprüche 14 bis 16 und/oder zumindest zwei Kontaktelemente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei die Kontaktelemente (1) entlang einer Anreihrichtung (A) elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19718996C1 (de) * 1997-05-06 1998-06-04 Phoenix Contact Gmbh & Co Elektrisches oder elektronisches Gerät
DE19826390A1 (de) * 1998-06-12 1999-12-16 Whitaker Corp Elektrisches Kontaktelement
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