LU505643B1 - Energiemessgerät - Google Patents
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Abstract
Ein Energiemessgerät (10) zur Verwendung in einer elektrischen Ortsnetzstation (1) umfasst eine erste Kommunikationsschnittstelle (101) zur Herstellung einer ersten Kommunikationsverbindung (K1) mit einer lokalen Steuerung (S1) der Ortsnetzstation (1) und eine zweite Kommunikationsschnittstelle (102) zur Herstellung einer zweiten Kommunikationsverbindung (K2) mit einer externen Steuerung (S2) eines der Ortsnetzstation (1) übergeordneten Energieversorgungsnetzes (E). Dabei ist das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet, Netzinformationen eines der Ortsnetzstation (1) zugeordneten Ortsnetzes (O) zu detektieren und über die erste Kommunikationsverbindung (K1) an die lokale Steuerung (S1) und/oder über die zweite Kommunikationsverbindung (K2) an die externe Steuerung (S2) zu übertragen. Das Energiemessgerät (10) umfasst zumindest einen internen Energiespeicher (100), der dazu ausgebildet ist, Komponenten (101, 102, 104, 105 106, 107, 108, 109) des Energiemessgeräts (10) bei einer Netzstörung des Ortsnetzes (O) mit Energie zu versorgen.
Description
Energiemessgerät LU505643
Die vorgeschlagene Lösung betrifft ein Energiemessgerät zur Verwendung in einer elektrischen Ortsnetzstation. Ferner betrifft die vorgeschlagene Lösung ein System, das ein solches Energiemessgerät umfasst, sowie ein Verfahren zur Lieferung von Netzinformationen eines Ortsnetzes an ein übergeordnetes Energieversorgungsnetz durch ein solches
Energiemessgerät.
In elektrischen Ortsnetzstationen werden regelmäßig Energiemessgeräte zur Erfassung von
Netzinformationen, wie z.B. elektrischer Parameter eines nachgeschalteten Verbrauchers, eingesetzt. Dabei können auch Netzinformationen erfasst werden, die eine Auskunft über den
Zustand des jeweiligen Ortsnetzes geben und beispielsweise eine Netzstörung, wie einen
Stromausfall, indizieren. Von dem Energiemessgerät erfasste Netzinformationen des jeweiligen Ortsnetzes können einer Steuerung eines übergeordneten
Energieversorgungsnetzes gemeldet werden, um z.B. im Falle eines Stromausfalls eine
Energieversorgung des Ortsnetzes durch das übergeordnete Energieversorgungsnetz zu gewährleisten.
Dabei kann es jedoch regelmäßig zu Ausfällen in der Übermittlung von Netzinformationen durch das Energiemessgerät kommen, wenn dieses aufgrund der Netzstörung ebenfalls ausfällt. Auch ein Ausfall der lokalen Steuerung des Ortsnetzes, die von dem
Energiemessgerät erfasste Netzinformationen empfangen und der Steuerung des übergeordneten Energieversorgungsnetzes melden kann, kann bei einer Netzstörung problematisch sein. In beiden Fällen ist eine kontinuierliche und zuverlässige Versorgung eines Ortnetzes unter Stromausfall mit Energie nicht garantiert.
Es besteht daher die Aufgabe, die Übermittlung von Netzinformationen an eine Steuerung eines Energieversorgungsnetzes zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach umfasst ein Energiemessgerät für eine elektrische Ortsnetzstation eine erste
Kommunikationsschnittstelle zur Herstellung einer ersten Kommunikationsverbindung mit einer lokalen Steuerung der Ortsnetzstation und eine zweite Kommunikationsschnittstelle zur
Herstellung einer zweiten Kommunikationsverbindung mit einer externen Steuerung eines der
Ortsnetzstation übergeordneten Energieversorgungsnetzes. Das Energiemessgerät ist dazu ausgebildet, Netzinformationen eines Ortsnetzes, dem die Ortsnetzstation zugeordnet ist, zu LU505643 erfassen.
Bei dem Ortsnetz und seinem übergeordneten Energieversorgungsnetz handelt es sich um
Netzwerke zur Übertragung und Verteilung elektrischer Energie. Insbesondere dienen solche
Netzwerke zur Versorgung von Verbrauchern mit elektrischer Energie.
Das Ortsnetz kann ein Niederspannungsnetz sein. Dann ist das übergeordnete
Energieversorgungsnetz z.B. ein Mittelspannungs- oder Hochspannungsnetz. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Ortsnetz ein Mittelspannungsnetz ist. Dann ist das
Energieversorgungsnetz z.B. ein Hochspannungsnetz. Beispielsweise weist das Ortsnetz eine niedrigere Betriebsspannung als das übergeordnete Energieversorgungsnetz auf.
Die Ortsnetzstation ist dazu ausgebildet, die Betriebsspannung des übergeordneten
Energieversorgungsnetzes in die Betriebsspannung des Ortsnetzes umzuwandeln. Ist das
Ortsnetz beispielsweise ein Niederspannungsnetz und das übergeordnete
Energieversorgungsnetz ein Mittelspannungsnetz, wird also in der Ortsnetzstation die
Mittelspannung in Niederspannung umgewandelt.
Das Energiemessgerät ist konfiguriert, die erfassten Netzinformationen über die erste
Kommunikationsverbindung an die lokale Steuerung und alternativ oder zusätzlich an die externe Steuerung des übergeordneten Energieversorgungsnetzes zu übertragen.
Hier sind mehrere Szenarien denkbar. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das
Energiemessgerdt aus dem Ortsnetz erfasste Netzinformationen über die erste
Kommunikationsverbindung ausschließlich an die lokale Steuerung der Ortsnetzstation sendet. In diesem Beispiel kann dann die lokale Steuerung über eine weitere
Kommunikationsverbindung die empfangenen Netzinformationen an die externe Steuerung des übergeordneten Energieversorgungsnetzes übertragen. Das Energiemessgerät kann
Jedoch auch erfasste Netzinformationen an die lokale Steuerung und zusätzlich über eine zweite Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung übertragen. Auf diese Weise erhält die externe Steuerung die von dem Energiemessgerät erfassten Netzinformationen aus dem Ortsnetz redundant. Dadurch wird insbesondere ermöglicht, dass auch bei einem Ausfall der lokalen Steuerung der Ortsnetzstation die erfassten Netzinformationen weiterhin der externen Steuerung und damit dem übergeordneten Energieversorgungsnetz zur Verfügung gestellt werden.
Beispielsweise können in einem Normalbetrieb des Ortsnetzes, d.h. in einem Betrieb des LU505643
Ortsnetzes ohne Störungen, die erfassten Netzinformationen durch das Energiemessgerät an die lokale Steuerung, die dann optional wie oben beschrieben die Netzinformationen an die externe Steuerung weiterleitet, übermittelt werden. Zusätzlich können im Normalbetrieb des
Ortnetzes die erfassten Netzinformationen direkt durch das Energiemessgerät über eine zweite, redundante, Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung geliefert werden.
Bei Auftreten einer Netzstörung, wie einem Stromausfall, kann die lokale Steuerung ausfallen und mitunter keine über die erste Kommunikationsverbindung von dem Energiemessgerät empfangenen Netzinformationen mehr weiterleiten. Bei einer Netzstörung wird somit durch die zweite Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgeräts sichergestellt, dass die
Netzinformationen über zumindest eine, vorliegend die zweite, Kommunikationsverbindung weiterhin an die externe Steuerung übermittelt werden.
Bei den Netzinformationen kann es sich um Stromstärken und/oder Spannungen von
Versorgungsleitungen in der Ortsnetzstation handeln.
Das Energiemessgerät umfasst ferner zumindest einen internen Energiespeicher. Der interne
Energiespeicher ist dazu ausgebildet, (elektronische) Komponenten des Energiemessgeräts im Falle einer Netzstörung, wie einem Stromausfall, des Ortsnetzes mit Energie zu versorgen.
Der interne Energiespeicher ermöglicht eine Pufferung der Versorgung des
Energiemessgeräts und insbesondere von Komponenten des Energiemessgerätes. Dadurch wird gewährleistet, dass das Energiemessgerät auch bei einer Netzstörung weiterhin mit
Energie aus dem eigenen internen Energiespeicher versorgt wird. Vorteilhaft kann die
Versorgung des Energiemessgerätes aus dem internen Energiespeicher unabhängig von dem
Zustand des Ortsnetzes oder des übergeordneten Energieversorgungsnetzes erfolgen.
Typischerweise werden nämlich Energiemessgeräte aus Ortsnetzen aus externen
Energiespeichern oder -quellen, beispielsweise eines übergeordneten
Energieversorgungsnetzes versorgt. Dies führt mitunter zu Zeitverzögerungen in der
Versorgung des Energiemessgeräts. Zudem erhält ein solches mit Energie versorgtes
Energiemessgerät üblicherweise keinerlei Informationen über die externe Energieversorgung.
Dementsprechend kann ein extern versorgtes Energiemessgerät auch keine Information erhalten oder ableiten, wann dessen eigene Komponenten oder Komponenten der
Ortsnetzstation beispielsweise im Falle einer Netzstörung abgeschaltet werden sollten. Ein durch einen internen Energiespeicher sich mit Energie versorgendes Energiemessgerät ist autark, d.h. unabhängig von externen Versorgern. Dadurch ist die Übermittlung von
Netzinformationen nicht nur im Normalbetrieb, sondern insbesondere bei einer Netzstörung gewährleistet.
Beispielsweise können so in einem Zustand, in dem das Ortsnetz gerade nicht mit Energie versorgt wird und auch keine Energie zur Verfügung stellen kann, weiterhin Netzinformationen an die externe Steuerung geliefert werden. Dies ist beispielsweise während einer _ automatischen Wiedereinschaltung eines Leistungsschalters des Ortsnetzes nach einer
Netzstörung oder nach einer erfolglosen WMedereinschaltung des Leistungsschalters der Fall.
Auch dann können durch die Pufferung des Energiemessgeräts Netzinformationen über die zweite Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung übertragen werden.
Das Energiemessgerät kann dazu ausgebildet sein, die erfassten Netzinformationen, insbesondere im Normalbetrieb, des Ortsnetzes simultan über die erste
Kommunikationsverbindung an die lokale Steuerung und über die zweite
Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung zu übertragen. Dies ermöglicht eine besonders zuverlässige und sichere Übermittlung der von dem Energiemessgerät erfassten
Netzinformationen an die externe Steuerung. Indem redundant über zwei
Kommunikationsverbindungen Netzinformationen an die externe Steuerung übermittelt werden, kann beispielsweise bei einem (spontanen) Ausfall der lokalen Steuerung die
Übermittlung von Netzinformationen über die zweite Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung unterbrechungsfrei erfolgen. Insbesondere ist dadurch ein Umschalten von einer Kommunikationsverbindung auf eine andere je nach Netzzustand entbehrlich.
Das Energiemessgerät kann dazu ausgebildet sein, mit Energie aus dem Ortsnetz versorgt zu werden. Das Energiemessgerät kann ferner dazu ausgebildet sein, nach Auftreten einer
Netzstörung des Ortsnetzes aus zumindest einem internen Energiespeicher mit Energie versorgt zu werden. Auf diese Weise kann insbesondere im Normalbetrieb, d.h. im störungsfreien Betrieb der Ortsnetzstation, Energie des internen Energiespeichers des
Energiemessgeräts gespart werden. Dies ermöglicht, die Energie des internen
Energiespeichers bei Bedarf, z.B. bei einem Stromausfall, zu nutzen, um so die
Weiterversorgung des Energiemessgeräts, und damit auch die Übermittlung von
Netzinformationen, an die externe Steuerung, zu gewährleisten.
In einem Beispiel umfasst das Energiemessgerät mehrere interne Energiespeicher. Dann kann das Energiemessgerät dazu ausgebildet sein, mit Energie aus zumindest einem, insbesondere aus einem oder mehreren der internen Energiespeicher, beispielsweise nach Auftreten einer — Netzstôrung des Ortnetzes, versorgt zu werden.
Exemplarisch ist das Energiemessgerät dazu ausgebildet, in Reaktion auf das Auftreten der LU505643
Netzstörung des Ortnetzes auf eine Versorgung mit Energie aus dem zumindest einen internen Energiespeicher zu wechseln. Dies ermöglicht ein insbesondere spontanes Abrufen der im internen Energiespeicher gespeicherten Energie und eine Versorgung des 5 Energiemessgerats besonders zeitverlustfrei. Insbesondere ist das Energiemessgerät dazu ausgebildet, den Wechsel automatisch zu vollziehen, beispielsweise durch Umkehr der
Energieflussrichtung im Energiemessgerät. In diesem Beispiel kann dann nach dem Wechsel die Energie direkt aus dem internen Energiespeicher zu den zu versorgenden Komponenten des Energiemessgeräts fließen.
Ferner kann das Energiemessgerät eine Eingangsschaltung umfassen, über welche der interne Energiespeicher an das Ortsnetz anschließbar ist. Die Eingangsschaltung kann ein eine Diode umfassen. Die Diode ist insbesondere so geschaltet, dass der interne
Energiespeicher mit Energie aus dem Ortsnetz versorgt werden kann, wenn das
Energiemessgerat an das Ortsnetz angeschlossen ist. Die Diode ist dazu ausgebildet, Strom in nur eine Richtung fließen zu lassen, insbesondere nur in Zufuhrrichtung zu dem internen
Energiespeicher aus dem Ortsnetz. Umgekehrt ist die Diode z.B. dazu ausgebildet, zu verhindern, dass Strom in die entgegengesetzte Richtung, vorliegend also von dem internen
Energiespeicher des Energiemessgeräts in das Ortsnetz, fließt. Die Diode sorgt also insbesondere dafür, dass kein Energierückfluss in das Ortsnetz stattfinden kann. Die
Eingangsschaltung ermöglicht somit die Zufuhr von Energie aus dem Ortsnetz in das
Energiemessgerat, insbesondere im Normalbetrieb des Ortsnetzes. Es kann jedoch passieren, dass die Zufuhr von Energie aus dem Ortsnetz ausbleibt, wie beispielsweise bei einer
Netzstôrung. Dann kann der Bedarf bestehen, die im internen Energiespeicher gespeicherte
Energie nur für die notwendigsten Prozesse, wie beispielsweise die weitere Übermittlung von
Netzinformationen über die zweite Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung oder eine Notversorgung von Komponenten des Energiemessgeräts, bereitzuhalten. Dann kann die
Eingangsschaltung dafür sorgen, dass keine Energie aus dem Energiespeicher für
Verbraucher oder andere Teilnehmer im Ortsnetz abgeführt werden kann. Dies ermöglicht eine vorhersehbare Uberbriickungszeit, in der eine Noterhaltung der wichtigsten Prozesse in der
Ortsnetzstation garantiert wird.
Der interne Energiespeicher kann ferner dazu ausgebildet sein, das Energiemessgerat komplett oder zumindest teilweise mit Energie zu versorgen, insbesondere in Abhängigkeit von dessen Speicherzustand. Ist der interne Energiespeicher verhältnismäßig vollgeladen, kann, beispielsweise bei einer Netzstörung im Ortsnetz, das Energiemessgerät komplett mit
Energie versorgt werden. Bei geringerem Speicherzustand ist es gegebenenfalls erforderlich,
dem Energiemessgerät selbst weniger Energie zur Verfügung zu stellen, um die notwendigen LU505643
Netzprozesse aufrechtzuerhalten.
Das Energiemessgerät kann einer oder mehrere elektronische Komponenten umfassen. In _ Abhängigkeit von dem Speicherzustand des internen Energiespeichers können dann eine oder mehrere Komponenten bei Bedarf abgeschaltet werden. Dies ermöglicht ein besonders effizientes und ressourcenschonendes Energiemanagement in dem Energiemessgerät und damit eine besonders zuverlässige Übermittlung von Netzinformationen an die externe
Steuerung auch im Störungsfall.
Komponenten, die das Energiemessgerät umfassen kann, sind beispielsweise eine, Eingangs- und/oder Ausgangsschnittstelle, insbesondere ein digitaler Eingang und/oder Ausgang, wie beispielsweise ein proportionaler Energieausgang, wie z.B. eine SO-Schnittstelle, eine
Anzeigebeleuchtung, wie eine Displaybeleuchtung, eine Anzeige, z.B. ein Display, ein externer
Datenspeicher, ein interner Datenspeicher und/oder eine (erste) Kommunikationsschnittstelle, insbesondere eine Bus-Schnittstelle. In Abhängigkeit vom Speicherzustand des internen
Energiespeichers des Energiemessgeräts können diese elektronischen Komponenten, insbesondere in Reaktion auf eine Netzstörung, sukzessive oder auch zumindest teilweise zeitgleich, abgeschaltet werden. Insbesondere können die mehreren Komponenten in (genau) der angegebenen Reihenfolge bei Bedarf deaktiviert werden.
Dadurch wird ermöglicht, weitere Komponenten des Energiemessgeräts, die für einen
Weiterbetrieb des Energiemessgeräts notwendig sind, auch im Falle einer Netzstörung mit
Energie aus dem internen Energiespeicher weiter zu versorgen. Solche Komponenten können die zweite Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgeräts zur Übermittlung der
Netzinformationen an die externe Steuerung über die zweite Kommunikationsverbindung, aber auch ein Mikroprozessor und/oder ein Analog-zu-Digital-Converter sein.
Eine Eingangsschnittstelle, beispielsweise in Form eines digitalen Eingangs, kann insbesondere dazu ausgebildet sein, Zustände von weiteren Geräten, wie beispielsweise von
Komponenten des Energiemessgeräts, aber auch von mit der Eingangsschnittstelle verbundenen Geräten der Ortsnetzstation, zu detektieren. Eine Ausgangsschnittstelle, beispielsweise in Form eines digitalen Ausgangs, kann dazu ausgebildet sein, weitere Geräte anzusteuern, insbesondere basierend auf einem Überschreiten oder Unterschreiten ermittelter
Schwellwerte.
In einem Beispiel ist die erste Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgeräts als Bus- LU505643
Schnittstelle ausgebildet. Die zweite Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgeräts kann ebenfalls als Bus-Schnittstelle ausgebildet sein. Dies ermöglicht eine besonders einfache und zuverlässige Übermittlung von Netzinformationen über die erste und/oder die zweite
Kommunikationsverbindung.
Die erste Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgeräts kann zum Beispiel als
Ethernet-Schnittstelle oder als RS485-Schnittstelle ausgebildet sein. Die zweite
Kommunikationsschnittstelle kann beispielsweise als EtherCAT-, EtherNet/IP-, FID-Bus-,
Profibus- oder als Profinet-Schnittstelle ausgebildet sein.
Gemäß einem Aspekt wird ein System angegeben, das eine lokale Steuerung einer elektrischen Ortsnetzstation, eine externe Steuerung eines der Ortsnetzstation übergeordneten Energieversorgungsnetzes sowie ein Energiemessgerät nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung umfasst. In diesem System besteht zwischen der ersten Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgerätes und der lokalen Steuerung eine erste Kommunikationsverbindung. Zwischen der zweiten Kommunikationsschnittstelle des Energiemessgerdtes und der externen Steuerung besteht eine zweite
Kommunikationsverbindung. Hinsichtlich der Vorteile wird auf die obigen Angaben zum
Energiemessgerät Bezug genommen.
In dem System kann vorgesehen sein, dass die externe Steuerung bei einer Netzstörung
Netzinformationen von dem Energiemessgerät über die zweite Kommunikationsverbindung erhält. Auf diese Weise wird ermöglicht, dass bei Ausfall der lokalen Steuerung, wie beispielsweise bei einer Netzstörung wie einem Stromausfall, die durch das Energiemessgerät erfassten Netzinformationen weiterhin über zumindest eine, vorliegend die zweite,
Kommunikationsverbindung an die externe Steuerung übermittelt werden. Dadurch kann eine
Netzstörung besonders schnell behoben werden.
Gemäß einem weiteren Aspekt wird ein Verfahren zur Lieferung von Netzinformationen eines
Ortsnetzes an ein übergeordnetes Energieversorgungsnetz durch ein Energiemessgerät einer, dem Ortsnetz zugeordneten, Ortsnetzstation angegeben. Das Energiemessgerät umfasst zumindest einen internen Energiespeicher. Das Verfahren umfasst die folgenden
Schritte in beliebiger (alternativ in genau der angegebenen) Reihenfolge: Detektieren von
Netzinformationen des Ortnetzes durch das Energiemessgerät; Übertragen der detektierten
Netzinformationen an eine lokale Steuerung der Ortsnetzstation über eine erste
Kommunikationsverbindung und/oder an eine externe Steuerung des
Energieversorgungsnetzes; und, in Reaktion auf ein Detektieren einer Netzstörung durch das LU505643
Energiemessgerät, Versorgen von Komponenten des Energiemessgeräts mit Energie aus dem internen Energiespeicher des Energiemessgeräts. Hinsichtlich der Vorteile wird auf die obigen Angaben zum Energiemessgerät Bezug genommen.
Exemplarisch ist vorgesehen, dass das Energiemessgerät in Reaktion auf das Detektieren der
Netzstörung des Ortnetzes Netzinformationen an die externe Steuerung liefert.
Das Energiemessgerät kann nach einer beliebigen, hierin beschriebenen Ausgestaltung ausgebildet sein.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltskizze einer Ortsnetzstation mit einem Energiemessgerät in
Kommunikation mit einem übergeordneten Energieversorgungsnetz;
Fig. 2 Prozesse während einer Netzstörung in der Ortsnetzstation gemäß Fig. 1;
Fig. 3 Verfahrensschritte eines Verfahrens zur Lieferung von Netzinformationen eines Ortsnetzes an ein Ubergeordnetes Energieversorgungsnetz.
Fig. 1 zeigt ein Ortsnetz O zur Versorgung von Verbrauchern V mit einer Niederspannung, eine dem Ortsnetz O zugeordnete Ortsnetzstation 1 sowie eine externe Steuerung S2 eines übergeordneten Energieversorgungsnetzes E.
Das Ortsnetz O und das übergeordnete Energieversorgungsnetz E umfassen mehrere, vorliegend drei, Phasen L1, L2, L3 und einen Neutralleiter N. Diese Versorgungsleistungen sind an Transformatoren T1, T2 angeschlossen. Die Transformatoren T1, T2 dienen zur
Umwandlung der jeweiligen Betriebsspannungen. Vorliegend ist die Betriebsspannung im übergeordneten Energieversorgungsnetz E größer als im Ortsnetz O. Der erste Transformator
T1 kann beispielsweise eine Hochspannung in den Leitern L1, L2, L3, N im übergeordneten
Energieversorgungsnetz E in eine Mittelspannung umwandeln und so dem Ortsnetz O zur
Verfügung stellen. Analog kann der Transformator T2 eine Mittelspannung in dem Ortsnetz O in eine Niederspannung umwandeln. Die Niederspannung kann anschließend entsprechenden
Verbrauchern V im Ortsnetz O zur Verfügung gestellt werden. Hier sind jedoch auch andere
Umwandlungen denkbar.
Die Ortsnetzstation 1 umfasst ein Energiemessgerät 10. Das Energiemessgerät 10 umfasst eine erste Kommunikationsschnittstelle 101 und eine zweite Kommunikationsschnittstelle 102.
Vorliegend sind die erste und die zweite Kommunikationsschnittstelle 101, 102 als Bus-
Schnittstellen ausgebildet.
Über die erste Kommunikationsschnittstelle 101 kann, zum Beispiel beim oder nach dem
Anschließen des Energiemessgeräâts 10 an das Ortsnetz O, eine erste
Kommunikationsverbindung K1 zu einer lokalen Steuerung S1 des Ortsnetzes hergestellt werden. Im gezeigten Beispiel ist das Energiemessgerät 10 bereits an das Ortsnetz O, vorliegend auf der Niederspannungsseite, angeschlossen und mit der lokalen Steuerung S1 über die erste Kommunikationsverbindung K1 verbunden. Über die erste
Kommunikationsverbindung K1 kann das Energiemessgerät 10 Netzinformationen an die lokale Steuerung S1 übermitteln.
Ferner steht die lokale Steuerung S1 im gezeigten Beispiel mit der externen Steuerung S2 über eine weitere Kommunikationsverbindung K3 im Informationsaustausch. Auf diese Weise können von dem Energiemessgerät 10 erfasste Netzinformationen durch die erste
Kommunikationsschnittstelle 101 über die erste Kommunikationsverbindung K1 nicht nur an die lokale Steuerung 101, sondern weiter an die externe Steuerung S2 übermittelt werden.
Die zweite Kommunikationsschnittstelle 102 des Energiemessgerätes 10 dient dazu, zum
Beispiel beim oder nach dem Anschließen des Energiemessgeräts an das Ortsnetz O, eine zweite Kommunikationsverbindung K2 zu einer externen Steuerung S2 eines dem Ortsnetz O übergeordneten Energieversorgungsnetzes E herzustellen. Im gezeigten Beispiel ist das
Energiemessgerät 10 bereits mit der externen Steuerung S2 Uber die zweite
Kommunikationsverbindung K2 verbunden. Über die zweite Kommunikationsverbindung K2 kann das Energiemessgerät 10 Netzinformationen an die externe Steuerung S2 übermitteln.
Die zweite Kommunikationsverbindung K2 erstreckt sich vorliegend über eine größere
Entfernung als die erste Kommunikationsverbindung K1. Die Kommunikationsverbindung K2 kann beispielsweise eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen der zweiten
Kommunikationsschnittstelle 102 und der externen Steuerung S2 sein. Die zweite
Kommunikationsschnittstelle 102 kann beispielsweise ein, Gateway umfassen und insbesondere als Gateway ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Gateway ein integriertes
Gateway, wie ein GSM-Modem sein. Denkbar ist aber auch ein abgesetztes Gateway. Das
Gateway ist dazu ausgebildet, ein Funknetz zu generieren, beispielsweise nach dem Standard
LoRaWAN. Der Einsatz eines Gateways ermöglicht eine Kommunikationsverbindung mit einer LU505643
Reichweite von bis zu mehreren Kilometern.
Die erste und die zweite Kommunikationsschnittstelle 101, 102 des Energiemessgeräts 10 erlauben somit eine redundante Übermittlung von Netzinformationen an die externe Steuerung
S2 des übergeordneten Energieversorgungsnetzes E. So können die von dem
Energiemessgerät 10 erfassten Netzinformationen wahlweise, je nach Bedarf, über die erste und die zweite Kommunikationsverbindung K1, K2 an die externe Steuerung S2 übermittelt werden. Hier ist es jedoch auch denkbar, beispielsweise um Energie im Energiemessgerät 10 zu sparen, über nur eine der beiden Kommunikationsschnittstellen 101, 102, vorzugsweise über die zweite Kommunikationsschnittstelle 102, Netzinformationen der externen Steuerung
S2 zur Verfügung zu stellen.
Die Bereitstellung von zwei Kommunikationsverbindungen K1, K2 ausgehend von dem
Energiemessgerät 10 ermöglicht insbesondere bei einem Ausfall der lokalen Steuerung 101, wie dies bei einer Netzstörung des Ortsnetzes O auftreten kann, der externen Steuerung S2 stets Netzinformationen zur Verfügung zu stellen, vorliegend über die zweite
Kommunikationsverbindung K2.
Die externe Steuerung S2 ist dazu ausgebildet, über die Netzinformationen den Istzustand und insbesondere die Qualität elektrischer Parameter, wie der Spannung, zu erfassen. Die externe
Steuerung S2 kann dann, in Reaktion auf die empfangenen Netzinformationen, Steuersignale
X1, X2 an dem übergeordneten Energieversorgungsnetz E zugeordnete Schalter 20A, 20B übermitteln. Derartige Schalter 20A, 20B können beispielsweise EVU-HS- und EVU-MS-
Schalter sein, also Hochspannungsschalter und Mittelspannungsschalter eines
Energieversorgungsunternehmens. Im gezeigten Beispiel ist der erste Schalter 20A vor dem ersten Transformator T1 angeordnet, vorliegend also dem übergeordneten
Energieversorgungsnetz E zugeordnet. Der zweite Schalter 20B ist beispielsweise zwischen dem ersten Transformator T1 und dem zweiten Transformator T2 angeordnet und vorliegend vor Ortsnetz O verschaltet. Zwischen dem zweiten Schalter 20B und dem Ortsnetz O können weitere Ortsnetze Z angeschlossen werden.
Die Ortsnetzstation 1 umfasst mehrere Sicherungen 12. Im gezeigten Beispiel sind die
Sicherungen 12 dem zweiten Transformator nachgeschaltet. Eine Netzinformation in Form einer Spannungsinformation und/oder Frequenzinformation kann hinter den Sicherungen 12 erfasst werden.
Fig. 1 zeigt das Ortsnetz O im Zustand einer Netzstörung. Wird eine Netzstörung von der LU505643 externen Steuerung S2 detektiert, kann die externe Steuerung S2 entsprechende
Steuersignale X1, X2, vorliegend Signale ‚Öffnen der Schalter‘ an die Schalter 20A, 20B senden. In Reaktion auf die Steuersignale X1, X2, werden die Schalter 20A, 20B geöffnet, um das Ortsnetz O bis zur Ermittlung der Ursache der Netzstôrung nicht zu Uberlasten.
Analog ist die lokale Steuerung S1 dazu ausgebildet, Steuersignale X3, insbesondere in
Reaktion auf die von dem Energiemessgerät 10 Uber die erste Kommunikationsschnittstelle 101 übermittelten Netzinformationen, an einen Schalter 20C der Ortsnetzstation 1 zu übertragen. Vorliegend ist der Schalter 20C ein EVU-MS-Schalter. Die Erläuterungen zu den
Schaltern 20A, 20B gelten analog für den Schalter 20C.
Das Energiemessgerat 10 umfasst einen internen Energiespeicher 100. Der interne
Energiespeicher 100 ist dazu ausgebildet, Energie zu speichern und bei Bedarf dem
Energiemessgerät 10 zur Verfügung zu stellen. Hierzu umfasst der interne Energiespeicher beispielsweise eine wiederaufladbare Batterie und/oder einen Kondensator. Ein Bedarf zur
Abgabe von gespeicherter Energie aus dem internen Energiespeicher kann zum Beispiel bei einer Netzstôrung des Ortsnetzes, wie einem Stromausfall, bestehen, wie im Folgenden erläutert wird.
Im Normalbetrieb der Ortsnetzstation, d.h. wenn keine Netzstôrung vorliegt, wird das
Energiemessgerät 10 üblicherweise mit Energie aus dem Ortsnetz O versorgt. Im gezeigten
Beispiel empfängt eine Eingangsschaltung 103 des Energiemessgerates 10 aus dem Ortsnetz
O zugeführte Energie. Beispielsweise weist die Eingangsschaltung 103 eine Diode 110 auf.
Die Eingangsschaltung 103 ist mit dem internen Energiespeicher 100 gekoppelt. Auf diese
Weise wird über die Eingangsschaltung 103 aus dem Ortsnetz O zugeführte Energie an den
Energiespeicher 100 weitergeleitet. Die dem internen Energiespeicher 100 zugeführte Energie kann nun von diesem, je nach Bedarf und/oder dessen Speicherzustand, gespeichert und alternativ oder zusätzlich weiteren Komponenten des Energiemessgerätes 10 zugeführt werden. Auf diese Weise wird das Energiemessgerät 10 im Normalbetrieb der Ortsnetzstation 1 mit Energie versorgt.
Liegt nun beispielsweise eine Netzstörung, konkret ein Stromausfall, vor, kann die
Energiezufuhr aus dem Ortsnetz O an das Energiemessgerät 10 ausbleiben. Dann besteht mitunter der Bedarf, dem Energiemessgerät 10 aus dem eigenen internen Energiespeicher 100 gespeicherte Energie zur Verfügung zu stellen. Insbesondere wird auf diese Weise der
Weiterbetrieb von Komponenten 106, 107, 108, 109 des Energiemessgerätes 10, wie der zweiten Kommunikationsschnittstelle 102 zur Übermittlung von Netzinformationen über die LU505643 zweite Kommunikationsverbindung K2 an die externe Steuerung S2, gewährleistet. Dies ermöglicht die Übermittlung von Netzinformationen an die externe Steuerung S2 auch bei einer
Netzstörung, wenn beispielsweise die lokale Steuerung S1 aufgrund eines Stromausfalls ausgeschaltet ist und diese weder Netzinformationen über die erste
Kommunikationsverbindung K1 empfangen noch an die externe Steuerung S2 über die dritte
Kommunikationsverbindung K3 weiterleiten kann.
Das Energiemessgerät 10 weist mehrere Eingänge 111, 112 auf. Die Eingänge 111, 112 sind zum Auslesen von elektrischen Parametern aus dem Ortsnetz O ausgebildet. An dem ersten
Eingang 111 können beispielsweise Spannungen ausgelesen werden. An dem zweiten
Eingang 112 können zum Beispiel Stromstärken ausgelesen werden. Die Ortsnetzstation 1 weist im gezeigten Beispiel Stromsensoren 13 auf, die dazu dienen, Stromstärken, vorliegend von angeschlossenen Verbrauchern V, zu erfassen.
Die Erfassung von Netzinformationen in Form einer Strominformation kann hinter dem zweiten
Transformator T2, beispielsweise an dem Verbraucher V erfolgen.
Die Erfassung einer Wirkleistungs- und/oder Blindleistungsinformation kann an dem
Verbraucher V erfolgen.
Das Energiemessgerät 10 weist mehrere Komponenten 101, 102, 104, 105, 106, 107, 108, 109 auf. Solche Komponenten können zum einen die erste und die zweite
Kommunikationsschnittstelle 101, 102 sein. Weiter umfasst das Energiemessgerät 10
Komponenten 106, 107, wie beispielsweise einen Mikroprozessor oder einen Analog-Digital-
Converter, die insbesondere für den Weiterbetrieb des Energiemessgerätes 10 wichtig sein können. Vorliegend umfasst das Energiemessgerät 10 ferner eine Eingangsschnittstelle in
Form eines digitalen Eingangs 108. Ferner können Komponenten 104, 105 vorgesehen sein, die beispielsweise sein können: eine Eingangs-/Ausgangsschnittstelle, eine
Anzeigebeleuchtung, eine Anzeige, ein externer Datenspeicher, ein interner Datenspeicher oder eine Bus-Schnittstelle 101. Im gezeigten Beispiel umfasst das Energiemessgerät 10 ferner einen Schaltregler 109, der beispielsweise als Schaltnetzteil ausgebildet ist. Der
Schaltregler ist vorliegend dem internen Energiespeicher 100 nachgeschaltet.
Im gezeigten Beispiel ist die Komponente 106 ein Analog-Digital-Converter (ADC). Der ADC 106 ist dazu ausgebildet, analoge Signale aus dem Ortsnetz O, wie Stromstärken oder
Spannungen, auszulesen. Wie in Fig. 1 gezeigt, kann das Auslesen der analogen Signale an den Eingängen 111, 112 erfolgen. Die analogen Signale kann der ADC 106 dann in digitale LU505643
Signale umwandeln, damit diese von einem Mikroprozessor ausgewertet werden können. Der
Mikroprozessor ist dazu ausgebildet, aus den ausgewerteten digitalen Signalen
Netzinformationen zu ermitteln. Die auf diese Weise ermittelten Netzinformationen können anschließend über die jeweiligen Kommunikationsverbindungen K1, K2, K3 an die lokale
Steuerung S1 und/oder die externe Steuerung S2 übertragen werden.
Der ADC 106 kann darüber hinaus dazu ausgebildet sein, Notinformationen auszulesen, insbesondere Informationen, die Auskunft über den Netzzustand des Ortsnetzes O geben.
Derartige Notinformationen dienen insbesondere als Indikatoren für Abweichungen vom
Normalbetrieb und können beispielsweise sein: eine Netzspannung, eine Frequenz und/oder
Stromwerte. Aber auch Notinformationen wie Energie, insbesondere als Indikator für
Grenzwerte oder Überbelastungen, die Energieflussrichtung (von Quelle zur Last oder invers) und/oder Rückspeisungen, wie sie beispielsweise bei ausgeschaltetem Leistungsschalter in der Ortsnetzstation 1 und Vorliegen einer, insbesondere von der Last rückgekoppelten,
Netzspannung auftreten können, können von dem ADC 106 ausgelesen werden.
Entsprechend der obigen Umwandlungsschritte können derartige Notinformationen schließlich in Netzinformationen umgewandelt und über die jeweiligen Kommunikationsverbindungen K1,
K2, K3 an die lokale Steuerung S1 und/oder die externe Steuerung S2 übertragen werden.
Das Energiemessgerät 10 kann dazu ausgebildet sein, insbesondere in Abhängigkeit von
Speicherzustand des internen Energiespeichers 100, d.h. dessen Energiefüllstand, einer oder mehrere Komponenten 104, 105 bei Bedarf abzuschalten. Dabei werden die Komponenten 104, 105 insbesondere nach deren Priorität abgeschaltet. In einem Beispiel werden die
Komponenten 104, 105 in (genau) der angegebenen Reihenfolge abgeschaltet: Eingangs- /Ausgangsschnittstelle, Anzeigebeleuchtung, Anzeige, externer Datenspeicher, interner
Datenspeicher, Bus-Schnittstelle.
Diese Möglichkeit der, insbesondere sequentiellen, Teilabschaltung von Komponenten 104, 105 erlaubt, dass der interne Energiespeicher 100 das Energiemessgerät 10, je nach dessen
Speicherzustand, komplett oder (nur) zumindest teilweise mit Energie versorgt.
Das Energiemessgerät 10 weist, wie oben bereits erwähnt, eine Eingangsschaltung 103 auf.
Diese ist zum Anschluss des Energiemessgeräts 10 an das Ortsnetz O ausgebildet. Die
Eingangsschaltung 103 weist eine Diode 110 auf. Die Diode 110 ist dazu ausgebildet, Strom in nur eine Richtung fließen zu lassen, vorliegend aus dem Ortsnetz O zu dem internen
Energiespeicher 100. Die Eingangsschaltung 103 ermöglicht somit die Zufuhr von Energie aus dem Ortsnetz O in das Energiemessgerät 100, insbesondere im Normalbetrieb des LU505643
Ortsnetzes.
Umgekehrt ist die Diode 110 dazu ausgebildet, zu verhindern, dass Strom in die entgegengesetzte Richtung, vorliegend also von dem internen Energiespeicher 100 des
Energiemessgeräts 10 in das Ortsnetz O, (zurück) fließt. Dies erlaubt, dass keine im internen
Energiespeicher 100 verbleibende Energie, die für den Weiterbetrieb des Energiemessgerätes notwendig ist, aus dem Energiespeicher 100 für Verbraucher V oder andere Teilnehmer im
Ortsnetz O abgeführt werden kann. Dies ist insbesondere bei ausbleibender Zufuhr von 10 Energie aus dem Ortsnetz O, wie bei Vorliegen einer Netzstörung, vorteilhaft.
Fig. 2 zeigt schematisch mögliche Prozesse, die vor, während und nach einer Netzstörung in der Ortsnetzstation O und dem übergeordneten Energieversorgungsnetz E auftreten können.
Diagramm A zeigt dabei das Vorliegen einer Netzstörung über den Verlauf der Zeit. Die
Netzstörung tritt im gezeigten Beispiel ab dem Zeitpunkt t1 auf. Vom Zeitpunkt t1 bis t2 wird exemplarisch eine automatische Wiedereinschaltung eines oder mehrerer Leistungsschalter (AWE) erreicht, dargestellt durch AWE+. Der Zeitraum zwischen Zeitpunkt t1 und t2 stellt eine
Verzögerung der Leistungsschalters dar. Erst zum Zeitpunkt t2, insbesondere nach erfolgreicher AWE, schalten ein oder mehrere Leistungsschalter (z.B. Schalter 20A und/oder
Schalter 20B), veranschaulicht im Diagramm B. Sodann wird die Spannungsversorgung der
Verbraucher unterbrochen (Diagramm C). Die Energieversorgung der Komponenten des
Energiemessgeräts 10 wird durch den internen Energiespeicher 100 übernommen (Diagramm
D). Kurz darauf sendet das Energiemessgerät 10 über die zweite Kommunikationsverbindung
K2 Netzinformationen (Diagramm F).
Ab dem Zeitpunkt t3 wird erneut eine AWE versucht, jedoch bei t4 erfolglos abgebrochen, dargestellt durch AWE-. Ab dem Zeitpunkt t6 ist die Netzstörung behoben.
In der zweiten Zeile B ist die Dynamik des Leistungsschalters in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Bis zum Zeitpunkt t2 ist der Leistungsschalter aktiv und ab der Netzstörung deaktiviert. Bei erneuter versuchter AWE zwischen dem Zeitpunkt t3 und t4 ist der
Leistungsschalter wieder aktiviert.
Diagramm C zeigt die Versorgung von Komponenten im Ortsnetz O in Abhängigkeit von der
Zeit. Diese ist abhängig von der Aktivität des Leistungsschalters im Zeitraum zwischen t1 und t2 und erst wieder auf dem Anfangswert nach Beheben der Netzstörung ab dem Zeitpunkt t6. LU505643
Während der erfolglosen AWE ist die Energieversorgung nicht stabil.
Diagramm D zeigt die Versorgung des Energiemessgeräts 10 durch den internen
Energiespeicher 100. Wie bereits oben beschrieben, entsteht erst die Notwendig einer
Versorgung durch im internen Energiespeicher 100 gespeicherte Energie ab dem Auftreten einer Netzstörung. Wie in Fig. 2 gezeigt, wird die Versorgung durch den internen
Energiespeicher 100 ab dem Zeitpunkt t2, nämlich in Reaktion auf das Auftreten der
Netzstörung aktiviert. Nach Beheben der Netzstörung ab dem Zeitpunkt t6 kann sich der interne Energiespeicher 100 wieder auffüllen.
Diagramm F zeigt das Senden von Netzinformationen, wobei kurz nach Auftreten der
Netzstörung ab dem Zeitpunkt t2 Netzinformationen an die externe Steuerung S2 gesandt werden. Auch nach Beheben der Netzstörung wird eine entsprechende Netzinformation an die externe Steuerung gesandt.
Diagramm G zeigt die Steuersignale X1, X2, die von der externen Steuerung S2 in Reaktion auf Netzinformationen ausgesandt werden können, und/oder die Steuersignale X3, die von der lokalen Steuerung S1 in Reaktion auf Netzinformationen ausgesandt werden können. Im
Zeitpunkt t5 werden Steuersignale X1, X2 und/oder X3 an die entsprechenden
Leistungsschalter 20A, 20B und/oder 20C übermittelt. Sobald diese die Energieversorgung wieder aufgebaut haben, ist die Netzstörung behoben (Zeitpunkt t6).
Fig. 3 zeigt Verfahrensschritte eines Verfahrens zur Lieferung von Netzinformationen eines
Ortsnetzes O an ein übergeordnetes Energieversorgungsnetz E durch ein Energiemessgerät 10 einer dem Ortsnetz O zugeordneten Ortsnetzstation 1. Das Verfahren umfasst:
Schritt P1: Detektieren von Netzinformationen des Ortnetzes O durch das Energiemessgerät 10. Hierbei können mögliche Netzstörungen im Ortsnetz O von dem Energiemessgerät 10 erfasst werden.
Schritt P2: Übertragen der detektierten Netzinformationen an eine lokale Steuerung S1 der
Ortsnetzstation 1 über eine erste Kommunikationsverbindung K1 und/oder an eine externe
Steuerung S2 des Energieversorgungsnetzes E. Je nach Zustand des Ortsnetzes O können hier die von dem Energiemessgerät 10 erfassten Netzinformationen redundant über die erste und die zweite Kommunikationsverbindung K1, K2 oder, beispielsweise bei Ausfall der lokalen
Steuerung S2 bei einer Netzstörung, nur über die zweite Kommunikationsverbindung K2 LU505643 übertragen werden (siehe Schritt P3).
Schritt P3: In Reaktion auf ein Detektieren einer Netzstörung durch das Energiemessgerät 10,
Versorgen von Komponenten (101, 102, 103, 104, 106, 107, 108, 109) des Energiemessgeräts mit Energie aus dem internen Energiespeicher 100 des Energiemessgeräts 10. Der Schritt
P3 kann ebenfalls umfassen, dass das Energiemessgerät 10 in Reaktion auf das Detektieren der Netzstérung Netzinformationen an die externe Steuerung S2 liefert. 10
Bezugszeichenliste LU505643 1 Ortsnetzstation 10 Energiemessgerat 100 interner Energiespeicher 101 erste Kommunikationsschnittstelle 102 zweite Kommunikationsschnittstelle 103 Eingangsschaltung 104, 105 Komponente 106, 107 Komponente 108 digitaler Eingang 109 Schaltregler 110 Diode 111, 112 Eingang 12 Sicherung 13 Stromsensor 20A, 20B, 20C Schalter
E Ubergeordnetes Energieversorgungsnetz
K1 erste Kommunikationsverbindung
K2 zweite Kommunikationsverbindung
K3 weitere Kommunikationsverbindung
L1, L2, L3 Phase
N Neutralleiter
O Ortsnetz
P1-P3 Schritte eines Verfahrens
S1 lokale Steuerung
S2 externe Steuerung
T1,T2 Transformator
V Verbraucher
X1, X2, X3 Steuersignal
Claims (17)
1. Energiemessgerät (10) für eine elektrische Ortsnetzstation (1), wobei das Energiemessgerät (10) umfasst: — eine erste Kommunikationsschnittstelle (101) zur Herstellung einer ersten Kommunikationsverbindung (K1) mit einer lokalen Steuerung (S1) der Ortsnetzstation (1), — eine zweite Kommunikationsschnittstelle (102) zur Herstellung einer zweiten Kommunikationsverbindung (K2) mit einer externen Steuerung (S2) eines der Ortsnetzstation (1) übergeordneten Energieversorgungsnetzes (E), wobei das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet ist, Netzinformationen eines der Ortsnetzstation (1) zugeordneten Ortsnetzes (O) zu detektieren und über die erste Kommunikationsverbindung (K1) an die lokale Steuerung (S1) und/oder über die zweite Kommunikationsverbindung (K2) an die externe Steuerung (S2) zu übertragen, und ferner umfasst: — Zumindest einen internen Energiespeicher (100), der dazu ausgebildet ist, Komponenten (101, 102, 104, 105, 106, 107, 108, 109) des Energiemessgeräts (10) bei einer Netzstörung des Ortsnetzes (O) mit Energie zu versorgen.
2. Energiemessgerat (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet ist, Netzinformationen des Ortsnetzes (0) simultan über die erste Kommunikationsverbindung (K1) an die lokale Steuerung (S1) und über die zweite Kommunikationsverbindung (K2) an die externe Steuerung (S2) zu übertragen.
3. Energiemessgerät (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet ist, mit Energie aus dem Ortsnetz (O) versorgt zu werden und nach Auftreten einer Netzstôrung des Ortsnetzes (O) mit Energie aus dem zumindest einen internen Energiespeicher (100) mit Energie versorgt zu werden.
4. Energiemessgerät (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet ist, in Reaktion auf das Auftreten der Netzstörung des Ortnetzes (O) auf eine Versorgung mit Energie aus dem zumindest einen internen Energiespeicher (100) zu wechseln.
5. Energiemessgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Eingangsschaltung (103), über welche der interne Energiespeicher (100) an das Ortsnetz (O) angeschlossen werden kann, wobei die Eingangsschaltung (103) eine LU505643 Diode (110) umfasst, welche zur Versorgung des internen Energiespeichers (100) mit Energie aus dem Ortsnetz (O) und zum Verhindern eines Energierückflusses geschaltet ist.
6. Energiemessgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der interne Energiespeicher (100) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dessen Speicherzustand bei einer Netzstörung im Ortsnetz (O) das Energiemessgerät (10) komplett oder zumindest teilweise mit Energie zu versorgen.
7. Energiemessgerät (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät (10) eine oder mehrere Komponenten (101, 102, 104, 105, 106, 107, 108, 109) umfasst, wobei der interne Energiespeicher (100) dazu ausgebildet ist, in Abhängigkeit von dessen Speicherzustand eine oder mehrere der Komponenten (101, 102, 104, 105, 106, 107, 108, 109) abzuschalten.
8. Energiemessgerät (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät mehrere Komponenten (101, 104, 105) umfasst, wobei die mehreren Komponenten (101, 104, 105) mehrere oder sämtliche der Folgenden umfassen: eine Eingangs- oder Ausgangsschnittstelle, eine Anzeigebeleuchtung, eine Anzeige, einen externen Datenspeicher, einen internen Datenspeicher und/oder eine Bus-Schnittstelle (101).
9. Energiemessgerät (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit vom Speicherzustand des internen Energiespeichers (100) das Energiemessgerät (10) dazu ausgebildet ist, die mehreren Komponenten (101, 104, 105) in der angegebenen Reihenfolge abzuschalten.
10. Energiemessgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kommunikationsschnittstelle (101) und/oder die zweite Kommunikationsschnittstelle (102) als Bus-Schnittstelle ausgebildet ist.
11. Energiemessgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kommunikationsschnittstelle (101) als Ethernet- Schnittstelle oder als RS485-Schnittstelle ausgebildet ist.
12. Energiemessgerät (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch LU505643 gekennzeichnet, dass die zweite Kommunikationsschnittstelle (102) als EtherCAT-, EtherNet/IP-, FID-Bus-, Profibus- oder als Profinet-Schnittstelle ausgebildet ist.
13. System (S) umfassend ein Energiemessgerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, eine lokale Steuerung (S1) einer elektrischen Ortsnetzstation (1) sowie eine externe Steuerung (S2) eines der Ortsnetzstation (1) übergeordneten Energieversorgungsnetzes (E), wobei zwischen einer ersten Kommunikationsschnittstelle (101) des Energiemessgerätes (10) und der lokalen Steuerung (S1) eine erste Kommunikationsverbindung (K1) und zwischen einer zweiten Kommunikationsschnittstelle (102) des Energiemessgerätes (10) und der externen Steuerung (S2) eine zweite Kommunikationsverbindung (K2) besteht.
14. System (S) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die externe Steuerung (S2) bei einer Netzstörung Netzinformationen von dem Energiemessgerät (10) über die zweite Kommunikationsverbindung (K2) erhält.
15. Verfahren zur Lieferung von Netzinformationen eines Ortsnetzes (©) an ein übergeordnetes Energieversorgungsnetz (E) durch ein Energiemessgerät (1) einer Ortsnetzstation (1), wobei das Energiemessgerät (10) zumindest einen internen Energiespeicher (10) aufweist, wobei das Verfahren umfasst: — Detektieren von Netzinformationen des Ortnetzes (O) durch das Energiemessgerät (10); — Übertragen der detektierten Netzinformationen an eine lokale Steuerung (S1) der Ortsnetzstation (1) Uber eine erste Kommunikationsverbindung und/oder an eine externe Steuerung (S2) des Energieversorgungsnetzes; und — in Reaktion auf ein Detektieren einer Netzstôrung durch das Energiemessgerät (10), Versorgen von Komponenten (101, 102, 104, 105, 106, 107, 108, 109) des Energiemessgeräts (10) mit Energie aus dem internen Energiespeicher (100) des Energiemessgeräts (10).
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass in Reaktion auf das Detektieren der Netzstérung des Ortnetzes (O) das Energiemessgerät (10) Netzinformationen an die externe Steuerung (S2) liefert.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Energiemessgerät (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 12 ausgebildet ist.
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| EP3273459A1 (de) * | 2016-07-22 | 2018-01-24 | Siemens Aktiengesellschaft | Einrichtung und verfahren zur überwachung einer unterbrechungseinheit in einem elektrischen energieversorgungsnetz sowie verteilerstation mit einer überwachten unterbrechungseinheit |
| EP2793036B1 (de) * | 2011-11-03 | 2018-09-26 | Valadão Abi-Ackel, Marcos | System zur steuerung, messung und überwachung eines sekundären stromverteilungsnetzes |
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2024
- 2024-11-18 WO PCT/EP2024/082686 patent/WO2025114058A1/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2025114058A1 (de) | 2025-06-05 |
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