LU506454B1 - Anschlussklemme zum Anschließen einer elektrischen Leitung - Google Patents
Anschlussklemme zum Anschließen einer elektrischen LeitungInfo
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Abstract
Eine Anschlussklemme (1) umfasst ein Gehduse (10), ein an dem Gehé&use (10) angeordnetes Kontaktelement (11), das einen Kontaktabschnitt (110) zum elektrischen Kontaktieren mit einer Leitung (2) aufweist, und ein Federelement (12), das einen Klemmschenkel (120) und einen Anlageschenkel (121) zum Abstiitzen des Federelements (12) an einem relativ zu dem Gehause (10) ortsfest angeordneten Lagerabschnitt (103) aufweist, wobei der Klemmschenkel (120) ausgebildet ist, in einer Klemmstellung auf eine Leitung (2) zum Kontaktieren der Leitung (2) mit dem Kontaktabschnitt (110) des Kontaktelements (11) einzuwirken, und aus der Klemmstellung in eine Freigabestellung verstellbar ist, um die eingesteckte Leitung (2) freizugeben. Der Kontaktabschnitt (110) ist entlang einer ersten Ebene (E1) erstreckt, die unter einem Winkel (o) zu einer entlang der Steckrichtung (E) weisenden Achse (A) erstreckt ist und so ausgerichtet ist, dass die erste Ebene (E1) und die Achse (A), betrachtet in die Steckrichtung (E), auseinander streben.
Description
Anschlussklemme zum Anschließen einer elektrischen Leitung LU506454
Die Erfindung betrifft eine Anschlussklemme zum Anschließen einer elektrischen Leitung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige Anschlussklemme umfasst ein Gehäuse, das eine Steckôffnung aufweist, in die eine elektrische Leitung in eine Steckrichtung eingesteckt werden kann, um die Leitung in einen Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses einzuführen. Ein an dem Gehäuse angeordnetes Kontaktelement weist einen Kontaktabschnitt zum elektrischen Kontaktieren mit einer in die Steckôffnung eingesteckten Leitung auf. Ein Federelement weist einen
Klemmschenkel und einen Anlageschenkel zur Abstützung des Federelements an einem relativ zu dem Gehäuse ortsfest angeordneten Lagerabschnitt auf. Der Klemmschenkel ist ausgebildet, in einer Klemmstellung auf eine in die Steckôffnung eingesteckte Leitung zum
Kontaktieren der Leitung mit dem Kontaktabschnitt des Kontaktelements einzuwirken. Aus der Klemmstellung heraus ist der Klemmschenkel in eine Freigabestellung verstellbar, um die eingesteckte Leitung freizugeben.
Eine derartige Anschlussklemme verwirklicht durch Verwendung des Federelements einen
Federkraftanschluss, bei dem die elektrische Leitung in angeschlossener Stellung über den
Klemmschenkel mit dem Kontaktabschnitt des Kontaktelements verklemmt und somit elektrisch an das Kontaktelement angeschlossen und zudem mechanisch an der
Anschlussklemme arretiert ist.
Während das Federelement über den Anlageschenkel relativ zu dem Gehäuse abgestützt ist, ist der Klemmschenkel elastisch relativ zu dem Anlageschenkel auslenkbar, um in der
Klemmstellung eine elastische Klemmkraft auf eine eingesteckte elektrische Leitung auszuüben und die elektrische Leitung somit mit dem Kontaktabschnitt des
Kontaktelements zu verklemmen. Bei Überführen in die Freigabestellung wird das
Federelement elastisch verspannt.
Aus der EP 3 772 777 A1 ist eine Anschlussklemme bekannt, die einen
Federkraftanschluss verwirklicht und dazu ein Federelement mit einem Klemmschenkel und einen an einem Gehäuse abgestützten Anlageschenkel aufweist. Der Klemmschenkel ist Über einen gekrümmten Verbindungsabschnitt mit dem Anlageschenkel verbunden. Der
Verbindungsabschnitt erstreckt sich um einen zapfenfôrmigen Gehäuseabschnitt herum und stellt einen Biegeradius zum elastischen Auslenken des Klemmschenkels relativ zu dem Anlageschenkel zur Verfügung.
Bei einer einen Federkraftanschluss verwirklichenden Anschlussklemme ist der
Klemmschenkel elastisch relativ zu dem Anlageschenkel auslenkbar, unter biegender
Verformung insbesondere im Bereich eines Verbindungsabschnitts zwischen dem
Klemmschenkel und dem Anlageschenkel. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass bei einer übermäßigen Auslenkung des Klemmschenkels, einem sogenannten Überstecken, es gegebenenfalls zu einer unerwünschten plastischen Deformation insbesondere im Bereich des Verbindungsabschnitts kommen kann, die eine Verminderung der in der
Klemmstellung zur Verfügung gestellten Klemmkräfte an dem Klemmschenkel haben könnte. Dies gilt es zu vermeiden.
Bei einer aus der EP 2 956 990 B1 bekannten Anschlussklemme ist ein Federelement über einen Anlageschenkel an einem Gehäuse abgestützt. Ein Strombalken eines
Kontaktelements ist derart in dem Gehäuse angeordnet, dass sich ein Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses in eine Steckrichtung verjüngt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Anschlussklemme zur Verfügung zu stellen, die bei einfacher und kostengünstiger Ausgestaltung einen zuverlässigen Betrieb bei verbesserter Überstecksicherheit ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demnach begrenzt der Kontaktabschnitt den Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses an einer Seite und ist entlang einer ersten Ebene erstreckt. Die erste Ebene ist unter einem
Winkel zu einer entlang der Steckrichtung weisenden Achse erstreckt und ist so ausgerichtet, dass die erste Ebene und die Achse, betrachtet in die Steckrichtung, auseinander streben.
Zum Anschließen einer elektrischen Leitung an die Anschlussklemme kann die elektrische
Leitung in die Stecköffnung des Gehäuses eingesteckt und dadurch in einen
Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses eingeführt werden. Innerhalb des
Aufnahmeraums ist das Federelement angeordnet, das mit seinem Klemmschenkel dazu ausgestaltet ist, die elektrische Leitung in Wirkverbindung mit dem Kontaktabschnitt des
Kontaktelements zu bringen.
Der Klemmschenkel ist dazu ausgestaltet, in der Klemmstellung klemmend auf einen in die
Stecköffnung des Gehäuses eingesteckten Leiter einzuwirken, um diesen in Anlage mit dem Kontaktabschnitt des Kontaktelements zu drücken oder zu ziehen. Durch Verstellen LUS06454 aus der Klemmstellung in Richtung der Freigabestellung wird der mit der Stecköffnung fluchtende Aufnahmeraum im Inneren des Gehäuses freigegeben, sodass eine elektrische
Leitung in einer im Wesentlichen kraftlosen Weise in die Stecköffnung zum Anschließen an die Anschlussklemme eingesteckt werden kann oder eine eingesteckte elektrische
Leitung im Wesentlichen kraftlos aus der Stecköffnung entfernt werden kann.
Üblicherweise ist das Federelement derart in dem Gehäuse der Anschlussklemme aufgenommen, dass der Klemmschenkel mit einem freien Ende in die Steckrichtung weist und somit mit einer an dem freien Ende ausgebildeten Klemmkante von der Stecköffnung weg weist. Über den Anlageschenkel ist das Federelement flächig relativ zu dem Gehäuse abgestützt.
Wenn der Klemmschenkel in die Freigabestellung überführt wird, wird das Federelement verspannt. Der Klemmschenkel ist in der Freigabestellung von dem Kontaktabschnitt entfernt, sodass eine elektrische Leitung bei Einstecken in die Stecköffnung in einen
Zwischenraum zwischen dem Kontaktabschnitt einerseits und dem Klemmschenkel andererseits gelangt.
Weil der Kontaktabschnitt entlang der ersten Ebene geneigt ist, weitet sich ein Raum innerhalb des Gehäuses. Insbesondere streben die erste Ebene, entlang derer der
Kontaktabschnitt erstreckt ist, und die Achse, entlang derer die Steckrichtung gerichtet ist und entlang derer grundsätzlich in die Stecköffnung des Gehäuses einsteckbar ist, betrachtet in die Steckrichtung auseinander. Die erste Ebene und die Achse divergieren somit in die Steckrichtung. Ein Raum zwischen der Achse und der ersten Ebene weitet sich entsprechend in die Steckrichtung.
Aufgrund der Neigung der ersten Ebene, entlang derer sich der Kontaktabschnitt erstreckt, weitet sich der Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses somit auf der Seite des
Kontaktabschnitts. Dies ermöglicht, dass der Klemmschenkel zum Überführen in die
Freigabestellung nicht übermäßig weit aus dem Bereich des Aufnahmeraums herausverstellt werden muss, sodass eine übermäßige Verformung an dem Federelement vermieden werden kann und eine Überstecksicherheit somit verbessert ist.
Insbesondere muss der Klemmschenkel zum Überführen in die Freigabestellung nicht soweit relativ zu dem Anlageschenkel verschwenkt werden, dass der Klemmschenkel parallel zu der Achse ausgerichtet ist. Beispielsweise ist hinreichend, wenn der
Klemmschenkel zum Überführen in die Freigabestellung soweit relativ zu der Achse LU506454 verschwenkt wird, dass der Klemmschenkel im Wesentlichen parallel zu der ersten Ebene, entlang derer sich der Kontaktabschnitt erstreckt, ausgerichtet ist.
Weil eine Verformung an dem Federelement zum Überführen des Klemmschenkels in die
Freigabestellung reduziert werden kann, kann gegebenenfalls ein Risiko für eine plastische
Deformation an dem Federelement verkleinert sein.
Aufgrund der Neigung des Kontaktabschnitts entlang der ersten Ebene kann der
Aufnahmeraum innerhalb des Gehäuses so angepasst sein, dass Leiter mit vergleichsweise großem Leitungsdurchmesser, zum Beispiel größer als 2 mm oder 2,5 mm, an die Anschlussklemme angeschlossen werden kénnen. Aufgrund der Neigung des
Kontaktabschnitts kann insbesondere im Vergleich zu einer Anordnung, bei der der
Kontaktabschnitt parallel zu einer flächigen Abstützung des Anlageschenkels ausgerichtet ist, ein Anschließen größerer Leiter, also von Leitungen mit größerem Leitungsquerschnitt, ermöglicht werden.
In einer Ausgestaltung weist das Gehäuse eine Gehäuseseite auf, an der die Steckôffnung geformt ist. Die Gehäuseseite ist vorzugsweise senkrecht zu der Achse ausgerichtet. Eine elektrische Leitung kann zum Anschließen an die Anschlussklemme in die im Wesentlichen senkrecht zu der Gehäuseseite weisende Steckrichtung und somit entlang der zur
Gehäuseseite senkrechten Achse in die Steckéffnung eingesteckt werden.
In einer Ausgestaltung weist das Kontaktelement einen Flächenabschnitt auf, der an einem der Steckôffnungen zugewandten Ende des Kontaktabschnitts an den Kontaktabschnitt anschließt und parallel zu der Achse ausgerichtet ist. Das Kontaktelement kann beispielsweise als Stanz-Biege-Teil geformt sein. Während der Flächenabschnitt parallel zu der Achse ausgerichtet ist, ist der Kontaktabschnitt winklig zu dem Flächenabschnitt erstreckt derart, dass der Kontaktabschnitt betrachtet entlang der Steckrichtung weg von der Achse strebt. Eine elektrische Leitung wird zum Anschließen an die Anschlussklemme beispielsweise entlang der Achse der Anschlussklemme angenähert und (zumindest näherungsweise) entlang der Achse in die Steckôffnung eingeführt. An dem
Flächenabschnitt kann hierbei eine Führung für die Leitung zum Anschließen an die
Anschlussklemme stattfinden, sodass die Leitung entlang des Flächenabschnitts in die
Steckdéffnung eingleiten kann.
In einer Ausgestaltung ist die elektrische Leitung in einer ersten Steckphase entlang der LU506454
Achse in die Stecköffnung einführbar und in einer zweiten Steckphase an dem
Kontaktabschnitt entlang führbar. Das Anstecken der Leitung an die Anschlussklemme kann grundsätzlich entlang der Achse erfolgen, wobei in der ersten Steckphase die Leitung 5 entlang der Achse in die Stecköffnung eingeführt wird. In der zweiten Steckphase gleitet die Leitung dann beispielsweise entlang des Kontaktabschnitt und somit schräg zu der
Achse, um in eine eingesteckte, angeschlossene Stellung innerhalb der Anschlussklemme zu gelangen, in der die Leitung flächig an dem Kontaktabschnitt anliegt und somit elektrisch mit dem Kontaktelement kontaktiert ist.
In einer Ausgestaltung ist die elektrische Leitung in einer angeschlossenen Stellung aufgrund einer Belastung durch den Klemmschenkel in der Klemmstellung flächig in
Anlage mit dem Kontaktabschnitt. Ist die elektrische Leitung in die Stecköffnung eingesteckt worden, um die Leitung an die Anschlussklemme anzuschließen, so befindet sich die Leitung in der angeschlossenen Stellung mit einem (abisolierten) Leiterende innerhalb des Aufnahmeraums und ist flächig in Anlage mit dem Kontaktabschnitt.
Zumindest das Leiterende nimmt hierbei eine Schrägstellung schräg zu der Achse ein, indem das Leiterende über den Klemmschenkel des Federelements in Anlage mit dem
Kontaktabschnitt gedrückt wird.
In einer Ausgestaltung weist das Kontaktelement an einem von der Stecköffnung abgewandten Ende des Kontaktabschnitts eine an den Kontaktabschnitt anschließende
Aufnahmekammer auf, in die die elektrische Leitung mit einem Leiterende einführbar ist.
Die Aufnahmekammer kann beispielsweise im Querschnitt U-förmig geformt sein (bezogen auf eine Querschnittsebene, die durch die Steckrichtung und eine zu der ersten Ebene senkrechte Richtung aufgespannt ist). Die Aufnahmekammer schließt an den
Kontaktabschnitt an und ist durch zu dem Kontaktabschnitt umgebogene Abschnitte des beispielsweise als Stanz-Spiegel-Teil geformten Kontaktelements geformt.
In einer Ausgestaltung ist der Anlageschenkel entlang einer zweiten Ebene flächig relativ zu dem Lagerabschnitt abgestützt. Der Anlageschenkel ist somit flächig relativ zu dem
Lagerabschnitt entlang der zweiten Ebene abgestützt und dadurch entlang der Achse ausgerichtet. Die zweite Ebene ist parallel zu der Achse ausgerichtet, sodass die erste
Ebene und die zweite Ebene betrachtet in die Steckrichtung auseinanderstreben.
In einer Ausgestaltung sind die erste Ebene und die zweite Ebene unter einem Winkel zueinander angeordnet, der größer als 0° ist, aber kleiner als 20°.
In einer Ausgestaltung ist die erste Ebene unter einem Winkel zwischen 5° und 10° relativ zu der zweiten Ebene ausgerichtet. Die erste Ebene und die zweite Ebene streben hierbei unter diesem Winkel betrachtet in die Steckrichtung auseinander, sodass sich ein Raum zwischen den Ebenen in die Steckrichtung weitet.
In einer Ausgestaltung weist das Kontaktelement einen Stützabschnitt auf. Das
Kontaktelement kann beispielsweise als gebogenes Blechelement geformt sein. Während eine eingesteckte elektrische Leitung über den Klemmschenkel des Federelements klemmend in Anlage mit dem Kontaktabschnitt gebracht wird und somit mit dem
Kontaktabschnitt elektrisch kontaktiert, ist der Anlageschenkel an dem Stützabschnitt abgestützt.
Der Stützabschnitt ist vorzugsweise flächig entlang der Achse erstreckt. Der Stützabschnitt des Kontaktelements und der Kontaktabschnitt des Kontaktelements erstrecken sich somit entlang unterschiedlicher Ebenen, wobei die Ebenen betrachtet in die Steckrichtung auseinanderstreben und sich ein Raum zwischen den Ebenen somit in die Steckrichtung weitet.
Bei der Anschlussklemme ist das Federelement über einen zum Beispiel eine Zapfenform aufweisenden Lagerabschnitt, der ortsfest zu dem Gehäuse angeordnet ist, relativ zu dem
Gehäuse abgestützt. Der Lagerabschnitt kann beispielsweise integral und einstückig mit dem Gehäuse geformt sein. In anderer Ausgestaltung kann der Lagerabschnitt auch an dem Kontaktelement geformt sein.
In einer Ausgestaltung ist der Anlageschenkel über einen gekrümmten
Verbindungsabschnitt mit dem Klemmschenkel verbunden. Der Verbindungsabschnitt erstreckt sich um den Lagerabschnitt herum. Der Anlageschenkel ist bei Verstellen des
Klemmschenkels aus der Klemmstellung in die Freigabestellung relativ zu dem
Lagerabschnitt verschiebbar. Um den Lagerabschnitt herum erstreckt sich somit der
Verbindungsabschnitt des Federelements. Der Verbindungsabschnitt ist gekrümmt und verbindet den Klemmschenkel des Federelements mit dem Anlageschenkel. Über den
Anlageschenkel ist das Federelement relativ zu dem Gehäuse abgestützt, beispielsweise durch Anlage an dem Gehäuse oder einem zu dem Gehäuse ortsfesten Bauteil, zum
Beispiel dem Kontaktelement.
Der Anlageschenkel ist vorzugsweise verschiebbar relativ zu dem Gehäuse gelagert. Der LU506454
Anlageschenkel ist insbesondere nicht ortsfest zu dem Lagerabschnitt festgelegt, sondern kann relativ zu dem Lagerabschnitt verschoben werden, wenn der Klemmschenkel des
Federelements verstellt wird. Wird der Klemmschenkel aus der Klemmstellung in die
Freigabestellung überführt und wird dadurch das Federelement verspannt, so kann sich der Anlageschenkel relativ zu dem Lagerabschnitt verschieben und somit eine ausgleichende Bewegung relativ zu dem Lagerabschnitt ausführen.
Bei einem Verstellen des Klemmschenkels zwischen der Klemmstellung und der
Freigabestellung kommt es insbesondere zu einer Verformung im Bereich des
Verbindungsabschnitts des Federelements. Weil der Anlageschenkel hierbei eine
Verschiebebewegung relativ zu dem Lagerabschnitt ausführen kann, kann erreicht werden, dass eine durch den Verbindungsabschnitt vorgegebene Schwenkachse, um die der
Klemmschenkel bei einem Verstellen verschwenkt wird, näherungsweise lagefest verbleibt. Eine Schwenkachse, um die ein Hauptbelastungsradius an dem
Verbindungsabschnitt wirkt, verbleibt somit zumindest näherungsweise bei einem
Verstellen des Klemmschenkels lagefest.
Weil der Anlageschenkel eine Ausgleichsbewegung relativ zu dem Lagerabschnitt ausführen kann, wird zudem ein größerer, flexibler Arbeitsbereich des Federelements möglich. Eine Überstecksicherheit kann verbessert sein, weil der Klemmschenkel über einen größeren Weg elastisch relativ zu dem Anlageschenkel ausgelenkt werden kann, ohne dass es zu einer plastischen Deformation an dem Federelement und somit zu einer
Beeinträchtigung der Klemmkraft kommt.
In einer Ausgestaltung ist der Anlageschenkel entlang einer linearen Richtung relativ zu dem Lagerabschnitt verschiebbar. Bei einer Verstellbewegung des Klemmschenkels verschiebt sich der Anlageschenkel linear relativ zu dem Lagerabschnitt, wobei der
Anlageschenkel vorzugsweise seine Orientierung entlang der linearen Richtung im
Wesentlichen beibehält.
In einer Ausgestaltung ist die lineare Richtung, entlang derer der Anlageschenkel relativ zu dem Lagerabschnitt verschiebbar ist, entlang der Achse gerichtet.
In einer Ausgestaltung weist der Anlageschenkel ein Anschlagelement auf, das in der
Klemmstellung des Klemmschenkels eine erste Position relativ zu dem Lagerabschnitt und in der Freigabestellung des Klemmschenkels eine dem Lagerabschnitt im Vergleich zu der ersten Position angenäherte, zweite Position einnimmt. Das Anschlagelement kann LU506454 insbesondere an einem von dem Verbindungsabschnitt abgelegenen Ende des
Anlageschenkels geformt sein. Beispielsweise kann das Anschlagelement durch eine umgebogene Kante am Ende des Anlageschenkels geformt sein. Während in der
Klemmstellung des Klemmschenkels das Anschlagelement von dem Lagerabschnitt (betrachtet entlang der linearen Richtung) entfernt ist, ist das Anschlagelement in der
Freigabestellung des Klemmschenkels, also bei verspanntem Federelement, dem
Lagerabschnitt angenähert.
Insbesondere kann das Anschlagelement in der Freigabestellung des Klemmschenkels mit dem Lagerabschnitt in Anlage sein. Das Anschlagelement begrenzt somit den
Verschiebeweg des Anlageschenkels dadurch, dass bei Überführen des Klemmschenkels in die Freigabestellung das Anschlagelement mit dem Lagerabschnitt in Anlage gelangt und ein weiterer Verschiebeweg des Anlageschenkels relativ zu dem Lagerabschnitt somit nicht möglich ist.
In einer Ausgestaltung ist der Verbindungsabschnitt an dem Lagerabschnitt gleitend abgestützt. Der Verbindungsabschnitt erstreckt sich um den Lagerabschnitt herum, wobei der Verbindungsabschnitt so zu dem Lagerabschnitt angeordnet ist, dass sich der
Verbindungsabschnitt bei einem Verstellen des Klemmschenkels elastisch verformen kann. Vorzugsweise besteht hierbei eine gleitende Abstützung zwischen dem
Verbindungsabschnitt und dem Lagerabschnitt. Wird der Klemmschenkel beispielsweise aus der Klemmstellung in Richtung der Freigabestellung verstellt, so gleitet der
Verbindungsabschnitt an dem Lagerabschnitt, was bewirkt, dass der Anlageschenkel relativ zu dem Lagerabschnitt verschoben wird, um der Verformung des
Verbindungsabschnitts zu folgen.
Insbesondere kann sich bei einem Verstellen des Klemmschenkels ein Krümmungsradius an dem Verbindungsabschnitt verändern. Beispielsweise weist der Verbindungsabschnitt in der Klemmstellung des Klemmschenkels einen ersten Krümmungsradius auf. In der
Freigabestellung des Klemmschenkels weist der Verbindungsabschnitt demgegenüber einen im Vergleich zu dem ersten Krümmungsradius kleineren, zweiten Krümmungsradius auf. Bei einem Verstellen in Richtung der Freigabestellung verkleinert sich somit der
Krümmungsradius, sodass der Verbindungsabschnitt sich, bezogen auf seine lichte Weite, verengt und um den Lagerabschnitt zusammenzieht. Der Verbindungsabschnitt ist hierbei gleitend an dem Lagerabschnitt abgestützt. Aufgrund der Verschiebbarkeit des
Anlageschenkels relativ zu dem Lagerabschnitt kann der Anlageschenkel der Verformung im Bereich des Verbindungsabschnitts folgen und eine Ausgleichsbewegung relativ zu dem LU506454
Lagerabschnitt ausführen.
Beispielsweise kann der Anlageschenkel gleitend zwischen dem Lagerabschnitt und dem _Stützabschnitt des Kontaktelements verschiebbar sein. Der Anlageschenkel liegt somit zwischen dem Lagerabschnitt und dem Stützabschnitt ein. Der Anlageschenkel ist hierbei gleitend sowohl an dem (zu dem Gehäuse ortsfesten) Lagerabschnitt als auch an dem (ebenfalls zu dem Gehäuse ortsfesten) Stützabschnitt abgestützt und kann somit relativ zu dem Lagerabschnitt und dem Stützabschnitt verschoben werden.
In einer Ausgestaltung weist die Anschlussklemme ein Betätigungselement auf, das relativ zu dem Gehäuse bewegbar ist, um den Klemmschenkel aus der Klemmstellung in
Richtung der Freigabestellung zu verstellen. Das Betätigungselement kann unter
Verwendung eines Werkzeugs, zum Beispiel eines Schraubendrehers, oder werkzeuglos, zum Beispiel mit den Fingern, durch einen Nutzer betätigt werden, um auf diese Weise über das Betätigungselement auf den Klemmschenkel einzuwirken und den
Klemmschenkel aus der Klemmstellung in Richtung der Freigabestellung zu verstellen.
Das Betätigungselement kann in beliebiger Weise relativ zu dem Gehäuse verstellbar sein. _ Beispielsweise kann das Betätigungselement als verschwenkbarer Hebel oder als relativ zu dem Gehäuse verschiebbares Drückerelement ausgebildet sein.
In einer Ausgestaltung ist das Betätigungselement linear entlang einer Betätigungsrichtung relativ zu dem Gehäuse verschiebbar. Das Betätigungselement ist beispielsweise in einer
Betatigungséffnung des Gehäuses aufgenommen und kann in der Betätigungsöffnung verstellt werden, insbesondere in das Gehäuse eingedrückt werden, um auf diese Weise auf den Klemmschenkel einzuwirken und den Klemmschenkel in Richtung der
Freigabestellung zu verstellen.
Die Betätigungsrichtung kann beispielsweise der Steckrichtung, in die eine Leitung in die
Stecköffnung des Gehäuses eingesteckt werden kann, gleichgerichtet sein. In anderer
Ausgestaltung unterscheidet sich die Betätigungsrichtung von der Steckrichtung, indem die
Betätigungsrichtung schräg oder näherungsweise senkrecht zu der Steckrichtung gerichtet ist.
Die Betätigungsrichtung ist in einer Ausgestaltung senkrecht zu der Achse gerichtet.
In einer Ausgestaltung weist das Betätigungselement einen Kopfabschnitt und zumindest LU506454 einen von dem Kopfabschnitt erstreckten Wirkabschnitt zum Einwirken auf den
Klemmschenkel auf. Wird das Betätigungselement relativ zu dem Gehäuse bewegt, so wirkt das Betätigungselement über den Wirkabschnitt auf den Klemmschenkel ein und verstellt diesen in Richtung der Freigabestellung, beispielsweise indem das
Betätigungselement über den Wirkabschnitt auf den Klemmschenkel drückt und dadurch das Federelement durch Auslenken des Klemmschenkels verspannt.
Der Kopfabschnitt kann insbesondere von außerhalb des Gehäuses zugänglich sein, sodass ein Nutzer über ein Werkzeug oder werkzeuglos auf den Kopfabschnitt einwirken kann, um das Betätigungselement relativ zu dem Gehäuse zu bewegen.
In einer Ausgestaltung ist der Kopfabschnitt an einer ersten Seite des Kontaktabschnitts des Kontaktelements angeordnet. Der Klemmschenkel ist demgegenüber an einer der ersten Seite abgewandten, zweiten Seite des Kontaktabschnitts angeordnet. Der
Kopfabschnitt und der Klemmschenkel befinden sich somit an unterschiedlichen Seiten des
Kontaktabschnitts.
Um hierbei über den Wirkabschnitt auf den Klemmschenkel einzuwirken, greift der
Wirkabschnitt ausgehend von dem Kopfabschnitt (an der ersten Seite des
Kontaktabschnitts) an dem Kontaktabschnitt vorbei, um mit dem Klemmschenkel an der zweiten Seite des Kontaktabschnitts zusammenzuwirken.
Beispielsweise kann das Betätigungselement zwei Wirkabschnitte aufweisen, die als parallel zueinander angeordnete Schenkel von dem Kopfabschnitt erstreckt sind. Die
Wirkabschnitte nehmen den Kontaktabschnitt des Kontaktelements zwischen sich auf, wobei durch Bewegen des Betätigungselements die Wirkabschnitte relativ zu dem
Kontaktabschnitt verstellbar sind, um auf den Klemmschenkel an der zweiten Seite des
Kontaktabschnitts einzuwirken.
In einer Ausgestaltung weist der Klemmschenkel einen Gleitabschnitt auf. Der
Wirkabschnitt ist ausgebildet, zum Verstellen des Klemmschenkels aus der Klemmstellung mit dem Gleitabschnitt gleitend zusammenzuwirken. Der Gleitabschnitt ist beispielsweise an einer seitlichen Kante des Klemmschenkels geformt, beispielsweise als umgebogene
Lasche.
Weist das Betätigungselement zwei Wirkabschnitte auf, so sind an dem Klemmschenkel LU506454 vorzugsweise zwei Gleitabschnitte an einander gegeniberliegenden Kanten des
Klemmschenkels geformt. Die Gleitabschnitte können zum Beispiel jeweils als relativ zu einer Klemmkante des Klemmschenkels umgebogene Laschen geformt sein, an der der zugeordnete Wirkabschnitt gleitend anliegt.
Eine Anschlussklemme der beschriebenen Art kann in variabler Weise eingesetzt werden, zum Beispiel an einer Reihenklemme, einem Steckverbinder oder auch zum Bereitstellen eines Anschlusses an einer Leiterplatte.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke soll nachfolgend anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1A eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer
Anschlussklemme, in einer Klemmstellung eines Klemmschenkels eines
Federelements;
Fig.1B eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 1A;
Fig.2A eine perspektivische Ansicht der Anschlussklemme, in einer
Freigabestellung des Klemmschenkels;
Fig. 2B eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Fig. 2A;
Fig. 3 eine Längsschnittansicht der Anschlussklemme, mit einer eingesteckten elektrischen Leitung;
Fig. 4 eine Ansicht der Anschlussklemme, mit einer eingesteckten elektrischen
Leitung, aber ohne ein Betätigungselement;
Fig. 5 die Anordnung gemäß Fig.4, ohne das Betätigungselement und ohne eine eingesteckte Leitung;
Fig. 6A-6C gesonderte Ansichten des Federelements;
Fig. 7A-7C gesonderte Ansichten des Betätigungselements;
Fig. 8A-8C gesonderte Ansichten eines Kontaktelements der Anschlussklemme; LU506454
Fig. 9A-9C gesonderte Ansichten eines ein Gehäuse verwirklichenden Gehäuseteils; und
Fig. 10A-10C gesonderte Ansichten eines Gehäusedeckels.
Fig. 1A, 1B, 2A, 2B, 3, 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Anschlussklemme 1, die ein Gehäuse 10, ein an dem Gehäuse 10 fest angeordnetes Kontaktelement 11, ein
Federelement 12 und ein Betätigungselement 14 aufweist.
Das Gehäuse 10 bildet eine Stecköffnung 100 aus, in die eine elektrische Leitung 2 mit einem (abisolierten) Leitungsende 20 entlang einer Steckrichtung E eingesteckt werden kann. In einem Aufnahmeraum 101 innerhalb des Gehäuses 10 befindet sich das
Federelement 12, das mit einem Klemmschenkel 120 so in einen mit der Stecköffnung 100 fluchtenden Bereich innerhalb des Aufnahmeraums 101 ragt, dass eine eingesteckte elektrische Leitung 2 über den Klemmschenkel 120 mit einem Kontaktabschnitt 110 des
Kontaktelements 11 verklemmt werden kann, um die elektrische Leitung 2 elektrisch mit dem Kontaktabschnitt 110 zu kontaktieren und zudem mechanisch an der
Anschlussklemme 1 zu arretieren.
Das in gesonderten Ansichten in Fig. 6A-6C dargestellte Federelement 12 weist einen über einen gekrümmten Verbindungabschnitt 122 mit dem Klemmschenkel 120 verbundenen
Anlageschenkel 121 auf. Der Klemmschenkel 120 ist elastisch relativ zu dem
Anlageschenkel 121 auslenkbar, um den Klemmschenkel 120 aus einer in Fig. 1A, 1B dargestellten Klemmstellung in Richtung einer in Fig. 2A, 2B dargestellten Freigabestellung zu verstellen.
Das in gesonderten Ansichten in Fig. 7A-7C dargestellte Betätigungselement 14 liegt in einer Betätigungsäôffnung 102 des Gehäuses 10 ein und ist in der Betätigungsôffnung 102 entlang einer Betätigungsrichtung B linear relativ zu dem Gehäuse 10 verschiebbar. Das
Betätigungselement 14 weist einen Kopfabschnitt 140 auf, der von außerhalb des
Gehäuses 10 zugänglich ist und durch einen Nutzer unter Verwendung eines Werkzeugs, zum Beispiel eines Schraubendrehers, oder gegebenenfalls auch werkzeuglos betätigt werden kann. Von dem Kopfabschnitt 140 erstrecken sich zwei schenkelférmige
Wirkabschnitte 141 parallel zueinander derart, dass zwischen den Wirkabschnitten 141 der
Kontaktabschnitt 110 des Kontaktelements 11 aufgenommen werden kann.
Das in gesonderten Ansichten in Fig. 8A-8C dargestellte Kontaktelement 11 ist als gebogenes Blechelement, insbesondere als Stanz-Biege-Teil aus Metall, ausgebildet. Das
Kontaktelement 11 weist eine an den Kontaktabschnitt 110 anschließende
Aufnahmekammer 113 und einen Stützabschnitt 111 auf, von dem ein Anschlussabschnitt in Form eines Anschlussbeines 112 zum elektrischen Kontaktieren mit einer zugeordneten elektrischen Baugruppe, zum Beispiel einer Leiterplatte, erstreckt ist. Der U-förmig ausgeformten Aufnahmekammer 113 kann eine elektrische Leitung 2 bei Einstecken in die
Stecköffnung 100 angenähert werden, wie dies aus Fig. 3 bis 5 ersichtlich ist, sodass das
Leitungsende 20 in der Aufnahmekammer 113 aufgenommen werden kann.
Ein das Gehäuse 10 ausbildendes Gehäuseteil ist in gesonderten Ansichten in Fig. 9A-9C dargestellt und kann über einen in Fig. 10A-10C dargestellten Gehäusedeckel 104 zur
Komplettierung des Gehäuses 10 verschlossen werden.
Wie dies aus Fig. 1A, 1B und 2A, 2B ersichtlich ist, greifen die Wirkabschnitte 141 des
Betätigungselements 14 an dem Kontaktabschnitt 110 des Kontaktelements 11 vorbei und wirken auf Gleitabschnitte 123 in Form von umgebogenen Laschen an seitlichen Kanten des Klemmschenkels 120 gleitend ein, um dadurch, bei Betätigung des
Betatigungselements 14 in die Betätigungsrichtung B, den Klemmschenkel 120 aus der in
Fig. 1A, 1B dargestellten Klemmstellung in die in Fig. 2A, 2B dargestellte Freigabestellung zu überführen.
In der Freigabestellung gemäß Fig. 2A, 2B ist der Klemmschenkel 120 so relativ zu dem
Anlageschenkel 121 ausgelenkt, dass ein mit der Steckäffnung 100 fluchtender Bereich innerhalb des Aufnahmeraums 101 freigegeben ist und eine elektrische Leitung 2 somit ungehindert von dem Klemmschenkel 120 in die Steckéffnung 100 eingesteckt werden kann, um mit dem Kontaktelement 11 zu kontaktieren.
Bei der Anschlussklemme 1 ist der Kontaktabschnitt 110 entlang einer ersten Ebene E1 erstreckt, die zu einer zweiten Ebene E2, entlang derer der Stützabschnitt 111 des
Kontaktelements 11 erstreckt ist, um einen Winkel a geneigt ist, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Ebenen E1, E2 sind hierbei derart relativ zueinander ausgerichtet, dass die Ebenen E1, E2, betrachtet in die Steckrichtung E, auseinanderstreben und sich ein
Raum zwischen den Ebenen E1, E2 sich somit in die Steckrichtung E vergrößert.
Die zweite Ebene E2 ist parallel zu einer entlang der Steckrichtung E LU506454 ausgerichteten Achse A gerichtet. Die erste Ebene E1 ist somit unter dem Winkel a zu der Achse A angeordnet. Entlang der Achse A kann eine elektrische Leitung 2 der Anschlussklemme 1 angenähert und in die Stecköffnung 100 eingeführt werden, um die elektrische Leitung 2 an die Anschlussklemme 1 anzuschließen.
Aufgrund der Neigung der Ebene E1 und der entsprechenden Ausrichtung des
Kontaktabschnitts 110 relativ zu der Achse A vergrößert sich der Aufnahmeraum 101 innerhalb des Gehäuses 10, betrachtet in die Steckrichtung E, wie dies in Fig. 3 bis 5 veranschaulicht ist. Der Kontaktabschnitt 110, der den Aufnahmeraum 101 an der der
Betätigungsöffnung 102 zugewandten Seite begrenzt, weist somit eine solche Steigung auf, dass der Kontaktabschnitt 110 betrachtet in die Steckrichtung E nach außen (in Fig. 5 nach oben) strebt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Kontaktabschnitt 110 schräg zur
Betätigungsrichtung B und auch schräg zu der entlang der Steckrichtung E weisenden
Achse A gerichtet. Die Achse A ist senkrecht zu einer Gehäuseseite 105 gerichtet, an der die Stecköffnung 100 geformt ist.
Der Winkel a, um den der Kontaktabschnitt 110 geneigt ist, ist größer als 0°, aber vorzugsweise kleiner als 20°. Beispielsweise weist der Winkel a einen Wert zwischen 5° und 10°, beispielsweise 6°, auf.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel schließt, hin zur Stecköffnung 100, an den
Kontaktabschnitt 110 ein Flächenabschnitt 114 an, der parallel zu der Achse A ausgerichtet ist. Dadurch, dass der Flächenabschnitt 114 mit der Steckôffnung 100 (nämlich einem oberen, die Stecköffnung 100 begrenzenden Bereich) fluchtet, kann eine elektrische
Leitung 2 bei Einstecken entlang der Achse A in die Stecköffnung 100 an dem
Flächenabschnitt 114 gleiten und erfährt somit eine Führung in den Aufnahmeraum 101 im
Inneren der Anschlussklemme 1 hinein.
Während das Ansetzen einer elektrischen Leitung 2 in einer ersten Steckphase (zumindest näherungsweise) entlang der Achse A erfolgen kann, vorzugsweise unter gleitender
Führung des Leiterendes 20 an dem Flächenabschnitt 114, gleitet das Leiterende 20 in einer zweiten Steckphase an dem schräg gestellten Kontaktabschnitt 110 des
Kontaktelements 11 entlang und gelangt in Eingriff mit der an einem von der Stecköffnung 100 abgewandten Ende des Kontaktabschnitts 110 geformten Aufnahmekammer 113, wie dies aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Zumindest in einer letzten Steckphase schmiegt sich LU506454 das Leiterende 20 somit dem Kontaktabschnitt 110 an und wird durch den Klemmschenkel 120 des Federelements 12 in Anlage mit dem Kontaktabschnitt 110 gedrückt, sodass das
Leiterende 20 in die Aufnahmekammer 113 eingeführt wird und in einer angeschlossenen
Stellung in flächiger Anlage mit dem Kontaktabschnitt 110 ist.
Weil der Kontaktabschnitt 110 entlang der geneigten Ebene E1 ausgerichtet ist, ist hinreichend, den Klemmschenkel 120 zum Überführen in die Freigabestellung nur soweit relativ zu dem Anlageschenkel 121 auszulenken, dass der Klemmschenkel 120 im
Wesentlichen parallel zu der Ebene E1 des Kontaktabschnitts 110 gestellt ist, wie dies in
Fig. 5 in gestrichelten Linien eingezeichnet ist. Eine Verformung an dem Federelement 12 zum Überführen des Klemmschenkels 120 in die Freigabestellung kann somit gegebenenfalls reduziert werden, wodurch eine Überstecksicherheit verbessert sein kann.
Die Aufnahmekammer 113 ist durch eine Prägung an dem Kontaktelement 11 geformt und weist im Querschnitt des Kontaktelements 11 entlang einer durch die Betätigungsrichtung
B und die Steckrichtung E aufgespannten Querschnittsebene näherungsweise eine U-
Form auf. Die Aufnahmekammer 113 schließt an einem der Stecköffnung 100 abgewandten Ende an den Kontaktabschnitt 110 an. In die Aufnahmekammer 113 kann eine elektrische Leitung 2 mit einem Leitungsende 20 eingeführt werden, um die Leitung 2 an die Anschlussklemme 1 anzuschließen.
Wie dies aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, nimmt die Leitung 2 in angeschlossener Stellung eine schräge Lage relativ zu dem Gehäuse 10 ein. In dieser Lage ist das Leitungsende 20 indie Aufnahmekammer 113 am Ende des Kontaktabschnitts 110 eingeführt. In diese Lage wird die Leitung 2 mit dem Leitungsende 20 durch klemmendes Einwirken des
Klemmschenkels 120 gedrückt. Der Klemmschenkel 120 belastet das Leitungsende 20 in
Richtung des Kontaktabschnitts 110 und presst somit das Leitungsende 20 derart in Anlage mit dem Kontaktabschnitt 110, dass das Leitungsende 20 entlang der Ebene E1 — ausgerichtet wird.
Aufgrund der geneigten Erstreckung des Kontaktabschnitts 110 kann ein maximaler
Leitungsdurchmesser D1 des Leitungsendes 20 größer sein im Vergleich zu einem
Leitungsdurchmesser D2 bei nicht geneigtem Kontaktabschnitt 110, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist.
Wird das Betätigungselement 14 nach Einstecken einer elektrischen Leitung 2 LU506454 losgelassen, so gelangt der Klemmschenkel 120 selbsttätig aufgrund einer elastischen
Spannkraft an dem Federelement 11 in Anlage mit der elektrischen Leitung 2 und verklemmt die elektrische Leitung 2 mit dem Kontaktabschnitt 110, sodass die elektrische
Leitung 2 elektrisch mit dem Kontaktabschnitt 110 kontaktiert und zudem mechanisch an der Anschlussklemme 1 arretiert wird.
Der Verbindungsabschnitt 122 des Federelements 12 erstreckt sich um einen von einem
Boden des Gehäuses 10 vorstehenden Lagerabschnitt 103 herum, wie dies beispielsweise aus den Seitenansichten gemäß Fig. 1B und 2B ersichtlich ist. Der Verbindungsabschnitt 122 ist hierbei gleitend an dem Lagerabschnitt 103 abgestützt. Bei einem Verstellen des
Klemmschenkels 120 zwischen der Klemmstellung (Fig. 1A, 1B) und der Freigabestellung (Fig. 2A, 2B) kann der Verbindungsabschnitt 122 entsprechend an dem Lagerabschnitt 103 gleiten.
Der Anlageschenkel 121 liegt zwischen dem Lagerabschnitt 103 und dem Stützabschnitt 111 des Kontaktelements 11 ein und ist dabei linear entlang einer zur Steckrichtung E im wesentlichen kollinearen Richtung X zwischen dem Lagerabschnitt 103 und dem
Stützabschnitt 111 und dadurch relativ zu dem Gehäuse 10 verschiebbar. An einem von dem Verbindungabschnitt 122 abgelegenen Ende ist an dem Anlageschenkel 121 ein
Anschlagelement 124 geformt, das durch eine umgebogene Kante des Anlageschenkels 121 ausgebildet ist und einen Verschiebeweg des Anlageschenkels 121 relativ zu dem
Lagerabschnitt 103 begrenzt.
In der Stellung des Federelements 12 gemäß Fig. 1A, 1B weist der Verbindungsabschnitt 122 einen Krümmungsradius R1 auf, wie dies in Fig. 1B eingezeichnet ist. Der
Verbindungsabschnitt 122 erstreckt sich mit vergleichsweise großer lichter Weite um den
Lagerabschnitt 103 herum. Das Anschlagelement 124 am Ende des Anlageschenkels 121 ist von dem Lagerabschnitt 103 beabstandet, wie dies aus Fig. 1B ersichtlich ist.
Wird der Klemmschenkel 120 in Richtung der Freigabestellung verschwenkt und wird dadurch das Federelement 12 gespannt, so verkleinert sich der Krümmungsradius R2 des
Verbindungsabschnitts 122, wie dies in Fig. 2B eingezeichnet ist. Die lichte Weite des
Verbindungabschnitts 122 verringert sich entsprechend. Der Verbindungsabschnitt 122 zieht sich um den Lagerabschnitt 103 zusammen.
Aufgrund der gleitenden Abstützung des Verbindungsabschnitts 122 an dem LU506454
Lagerabschnitt 103 wird bei der biegeelastischen Verformung des Verbindungabschnitts 122 der Anlageschenkel 121 entlang der Richtung X relativ zu dem Lagerabschnitt 103 bewegt derart, dass das Anschlagelement 124 am Ende des Anlageschenkels 121 dem
Lagerabschnitt 103 angenähert wird und in der Freigabestellung gemäß Fig. 2A, 2B in
Anlage mit dem Lagerabschnitt 103 gelangt, wie dies insbesondere aus Fig. 2B ersichtlich ist.
Aufgrund der verschiebbaren Lagerung des Anlageschenkels 121 zwischen dem
Lagerabschnitt 103 und dem Stützabschnitt 111 ist das Federelement 12 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel schwimmend relativ zu dem Gehäuse 10 gelagert. Weil der Anlageschenkel 121 bei einem Verstellen des Klemmschenkels 120 eine
Ausgleichsbewegung ausführen kann, kann eine Schwenkachse, um die der
Klemmschenkel 120 bei einem Verstellen in Richtung der Freigabestellung verschwenkt wird, zumindest näherungsweise lagefest relativ zu dem Gehäuse 10 verbleiben.
Die Schwenkachse des Klemmschenkels 120 entspricht (zumindest näherungsweise) der zentralen Achse des Verbindungabschnitts 122, um die der Verbindungsabschnitt 122 gekrümmt ist und relativ zu der sich der Krümmungsradius R1, R2 ergibt. Diese Achse verbleibt aufgrund der Ausgleichsbewegung des Anlageschenkels 121 zumindest näherungsweise ortsfest, während der Klemmschenkel 120 verstellt wird.
Aufgrund der schwimmenden Lagerung des Federelements 12 kann ein vergrôBerter, elastischer Arbeitsbereich zum Auslenken des Klemmschenkels 120 ermôglicht werden, bei verbesserter Uberstecksicherheit, also bei Verminderung eines Risikos einer übermäßigen Verformung an dem Klemmschenkel 120 und damit einhergehend einer plastischen Verformung an dem Federelement 12.
Soll eine elektrische Leitung 2 an die Anschlussklemme 1 angeschlossen werden, so wird durch Betätigung des Betätigungselements 14 der Klemmschenkel 120 in die
Freigabestellung gemäß Fig. 2A, 2B überführt. Nach Loslassen des Betätigungselements 14 verklemmt der Klemmschenkel 120 die Leitung 2 mit dem Kontaktabschnitt 110 des
Kontaktelements 11 und schließt die Leitung 2 somit an die Anschlussklemme 1 an.
Soll die Leitung 2 von der Anschlussklemme 1 entnommen werden, so kann das
Betatigungselement 14 wiederum in die Betätigungsrichtung B betätigt werden, um die klemmende Anlage des Klemmschenkels 120 an der Leitung 2 aufzuheben und die Leitung LU506454 2 somit zum Entnehmen aus der Stecköffnung 100 freizugeben.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anlageschenkel 121 entlang der
Richtung X näherungsweise kollinear zu der Steckrichtung E relativ zu dem Gehäuse 10 verschiebbar. Eine solche schwimmende Lagerung kann aber auch entlang einer zu der
Steckrichtung E schrägen oder senkrechten Richtung erfolgen.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 14 entlang einer zur Steckrichtung E näherungsweise senkrechten Betätigungsrichtung B relativ zu dem
Gehäuse 10 verstellbar. Auch andere Ausgestaltungen sind denkbar, bei denen das
Betätigungselement 14 entlang einer zur Steckrichtung E schrägen oder gleichgerichteten
Betätigungsrichtung B relativ zu dem Gehäuse 10 bewegbar ist.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Betätigungselement 14 durch ein
Drückerelement ausgebildet, das (näherungsweise) linear relativ zu dem Gehäuse 10 verschoben werden kann. In anderer Ausgestaltung kann das Betätigungselement 14 ein
Hebel sein, der schwenkbar zu dem Gehäuse angeordnet ist. In wiederum anderen
Ausgestaltungen kann auf ein Betätigungselement auch verzichtet werden, um den
Klemmschenkel 120 des Federelements 12 unmittelbar durch ein Werkzeug, zum Beispiel einen Schraubendreher, zu verstellen.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke ist nicht auf die vorangehend geschilderten
Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern lässt sich auch in anderer Weise verwirklichen.
Eine Anschlussklemme der beschriebenen Art kann zum Beispiel an einem
Steckverbinder, einer Reihenklemme oder einer beliebigen anderen elektrischen
Baugruppe, zum Beispiel an einer Leiterplatte, um Einsatz kommen.
Bezugszeichenliste LU506454 1 Anschlussklemme 10 Gehäuse 100 Steckôffnung 101 Aufnahmeraum 102 Betätigungsôäffnung 103 Lagerabschnitt 104 Gehäusedeckel 105 Gehäuseseite 11 Kontaktelement 110 Kontaktabschnitt 111 Stützabschnitt 112 Anschlussabschnitt 113 Aufnahmeabschnitt 114 Flächenabschnitt 12 Federelement 120 Klemmschenkel 121 Anlageschenkel 122 Verbindungsabschnitt 123 Gleitabschnitt 124 Anschlagelement 14 Betätigungselement 140 Kopfabschnitt 141 Wirkabschnitt 2 Leitung 20 Leitungsende a Winkel
A Achse
B Betätigungsrichtung
D1, D2 Durchmesser
E Steckrichtung
E1, E2 Ebene
R1, R2 Krümmungsradius
X Richtung
Claims (24)
1. Anschlussklemme (1) zum Anschließen einer elektrischen Leitung (2), mit einem Gehäuse (10), das eine Steckôffnung (100) aufweist, in die eine elektrische Leitung (2) in eine Steckrichtung (E) eingesteckt werden kann, um die Leitung (2) in einen Aufnahmeraum (101) innerhalb des Gehäuses (10) einzuführen, einem an dem Gehäuse (10) angeordneten Kontaktelement (11), das einen Kontaktabschnitt (110) zum elektrischen Kontaktieren mit einer in die Stecköffnung (100) eingesteckten Leitung (2) aufweist, und einem Federelement (12), das einen Klemmschenkel (120) und einen Anlageschenkel (121) zum Abstützen des Federelements (12) an einem relativ zu dem Gehäuse (10) ortsfest angeordneten Lagerabschnitt (103) aufweist, wobei der Klemmschenkel (120) ausgebildet ist, in einer Klemmstellung auf eine in die Stecköffnung (100) eingesteckte Leitung (2) zum Kontaktieren der Leitung (2) mit dem Kontaktabschnitt (110) des Kontaktelements (11) einzuwirken, und aus der Klemmstellung in eine Freigabestellung verstellbar ist, um die eingesteckte Leitung (2) freizugeben, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktabschnitt (110) den Aufnahmeraum (101) innerhalb des Gehäuses (10) an einer Seite begrenzt und entlang einer ersten Ebene (E1) erstreckt ist, die unter einem Winkel (a) zu einer entlang der Steckrichtung (E) weisenden Achse (A) erstreckt ist und so ausgerichtet ist, dass die erste Ebene (E1) und die Achse (A), betrachtet in die Steckrichtung (E), auseinander streben.
2. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10) eine Gehäuseseite (105) aufweist, an der die Steckôffnung (100) geformt ist, wobei die Gehäuseseite (105) senkrecht zu der Achse (A) ausgerichtet ist.
3. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (11) einen Flächenabschnitt (115) aufweist, der an einem der Steckôffnung (100) zugewandten Ende des Kontaktabschnitts (110) an den Kontaktabschnitt (110) anschließt und parallel zu der Achse (A) ausgerichtet ist.
4. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leitung (2) in einer ersten Steckphase entlang der Achse (A) in die Steckôffnung (100) einführbar und in einer zweiten Steckphase an dem Kontaktabschnitt (110) entlang führbar ist.
5. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leitung (2) in einer angeschlossenen Stellung aufgrund einer Belastung durch den Klemmschenkel (120) in der Klemmstellung flächig in Anlage mit dem Kontaktabschnitt (110) ist.
6. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (11) eine an einem von der Stecköffnung (100) abgewandten Ende des Kontaktabschnitts (110) an den Kontaktabschnitt (110) anschließende Aufnahmekammer (113) aufweist, in die die elektrische Leitung (2) mit einem Leiterende (20) einführbar ist.
7. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (121) entlang einer zweiten Ebene (E2) flächig relativ zu dem Lagerabschnitt (103) abgestützt ist, wobei die zweite Ebene (E2) parallel zu der Achse (A) ausgerichtet ist, sodass die erste Ebene (E1) und die zweite Ebene (E2) betrachtet in die Steckrichtung (E) auseinander streben.
8. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ebene (E1) unter einem Winkel (a) relativ zu der zweiten Ebene (E2) ausgerichtet ist, der größer als 0°, aber kleiner als 20° ist.
9. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Ebene (E1) unter einem Winkel (a) zwischen 5° und 10° relativ zu der zweiten Ebene (E2) ausgerichtet ist.
10. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (11) einen Stützabschnitt (111) aufweist, an dem der Anlageschenkel (121) abgestützt ist, wobei der Stützabschnitt (111) flächig entlang der Achse (A) erstreckt ist.
11. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (121) über einen gekrümmten Verbindungsabschnitt (122) mit dem Klemmschenkel (120) verbunden ist und der Verbindungsabschnitt (122) sich um den Lagerabschnitt (103) herum erstreckt, wobei der Anlageschenkel (121) bei Verstellen des Klemmschenkels (120) aus der
Klemmstellung in die Freigabestellung relativ zu dem Lagerabschnitt (103) LU506454 verschiebbar ist.
12. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (121) entlang einer linearen Richtung (X) relativ zu dem Lagerabschnitt (103) verschiebbar ist.
13. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die lineare Richtung (X) entlang der zweiten Ebene (E2) weist.
14. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (121) ein Anschlagelement (124) aufweist, das in der Klemmstellung des Klemmschenkels (120) eine erste Position relativ zu dem Lagerabschnitt (103) und in der Freigabestellung des Klemmschenkels (120) eine dem Lagerabschnitt (103) im Vergleich zur ersten Position angenäherte, zweite Position einnimmt.
15. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagelement (124) in der Freigabestellung des Klemmschenkels (120) mit dem Lagerabschnitt (103) in Anlage ist.
16. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (122) an dem Lagerabschnitt (103) gleitend abgestützt ist.
17. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (122) in der Klemmstellung (120) des Klemmschenkels (120) einen ersten Krümmungsradius (R1) und in der Freigabestellung des Klemmschenkels (120) einen im Vergleich zu dem ersten Krümmungsradius (R1) kleineren, zweiten Krümmungsradius (R2) aufweist.
18. Anschlussklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Betätigungselement (14), das relativ zu dem Gehäuse (10) bewegbar ist, um den Klemmschenkel (120) aus der Klemmstellung in Richtung der Freigabestellung zu verstellen.
19. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das LU506454 Betätigungselement (14) linear entlang einer Betätigungsrichtung (B) relativ zu dem Gehäuse (10) verschiebbar ist.
20. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsrichtung (B) senkrecht zu der Achse (A) gerichtet ist.
21. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (14) einen Kopfabschnitt (140) und zumindest einen von dem Kopfabschnitt (140) erstreckten Wirkabschnitt (141) zum Einwirken auf den Klemmschenkel (120) aufweist.
22. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfabschnitt (140) an einer ersten Seite des Kontaktabschnitts (110) und der Klemmschenkel (120) an einer der ersten Seite abgewandten, zweiten Seite des Kontaktabschnitts (110) angeordnet sind.
23. Anschlussklemme (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkabschnitt (141) ausgehend von dem Kopfabschnitt (140) an dem Kontaktabschnitt (110) vorbeigreift, um mit dem Klemmschenkel (120) an der zweiten Seite des Kontaktabschnitts (110) zusammenzuwirken.
24. Anschlussklemme (1) nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmschenkel (120) einen Gleitabschnitt (123) aufweist, wobei der Wirkabschnitt (141) ausgebildet ist, zum Verstellen des Klemmschenkels (120) aus der Klemmstellung mit dem Gleitabschnitt (123) gleitend zusammenzuwirken.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| LU506454A LU506454B1 (de) | 2024-02-26 | 2024-02-26 | Anschlussklemme zum Anschließen einer elektrischen Leitung |
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Applications Claiming Priority (1)
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Effective date: 20250826 |