LU506721B1 - Klemmvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Leitungsspender (2) zur Bereitstellung eines Leitungskörpers (4). Dieser ist ausgestattet mit einem Grundkörper (6), der einen zwischen einer Eingangsöffnung (8) und einer Ausgangsöffnung (10) gebildeten Führungskanal (12) aufweist. Ferner ist dieser versehen mit an dem Grundkörper (6) angeordneten Blockiermitteln (14) zur Erzeugung einer Blockierungswirkung auf den über die Eingangsöffnung (8) in dem Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskörpers (4), durch die sie eine zur Ausgangsöffnung (10) gerichtete Bewegung des Leitungskörpers (4) blockieren. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiermittel (14) derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie die Blockierwirkung selbsttätig auf einen Leitungsquerschnitt (16) des in den Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskörpers (4) anpassen.
Description
Klemmvorrichtung
Die Erfindung betrifft einen Leitungsspender zur Bereitstellung eines Leitungskörpers nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Leitungsspender der betreffenden Art dient der Bereitstellung eines Leitungskörpers, um diesen beispielsweise und insbesondere aus einfache Art zu dessen weiteren
Verarbeitung bereitzustellen zu könne.
Ein solcher Leitungsspender kann beispielsweise auch nach Art einer Klemmvorrichtung ausgebildet sind. Ein solcher ist ausgestatte mit einem Grundkörper, der einen zwischen einer Eingangsöffnung und einer Ausgangsöffnung gebildeten Führungskanal für den
Leitungskörper aufweist. Ein Führungskanal dient dabei zur Führung des Leitungskörpers zwischen der Eingangsôffnung und der Ausgangsôffnung. Dadurch wird auch eine
Bewegung des Leitungskörpers am Grundkörper durch den Führungskanal geführt.
Ein Leitungskörper ist ein länglich erstreckter zylindrischer Körper, wie es beispielsweise ein Band oder Schlauch oder Kabel ist wie auch eine biegeschlaffer zylindrischer Körper sein kann.
Leitungsspender der allgemeinen Art sind bekannt aus DE1440738A,
DE102015013791A1, DE19544963A1 wie auch FR2811818A1.
Des Weiteren sind Leitungsspender der betreffenden Art bekannt durch
WO02022207689A1. Um den Leitungskörper in einer Position zu haltern bzw. gegen ein
Verrutschen zu sichern, ist ein solcher Leitungsspender ausgestattet mit an dem
Grundkörper angeordneten Blockiermitteln zur Erzeugung einer Blockierungswirkung auf den über die Eingangsöffnung in dem Führungskanal eingebrachten Leitungskörpers, durch die sie eine zur Ausgangsöffnung gerichtete Bewegung des Leitungskörpers blockieren.
Die aus dem Stand der Technik bekannten Klemmvorrichtungen ermöglichen zwar ein
Halten des Leitungskörpers in einer Position. Es hat sich gezeigt, dass sie für bestimmte
Leitungsquerschnitte von Leitungskörpern eine ausreichende Blockierungswirkung zur
Positionssicherung des Leitungskôrpers an dem Leitungsspender aufweisen. Allerdings können sie für Leitungskörper mit einem davon abweichenden Leitungsquerschnitt eine lediglich verminderte Blockierungswirkung bewirken. Damit sind sie auf eine Verwendung für ein bestimmtes Spektrum an Leitungsquerschnitten eingeschränkt.
Der Erfindung ist die Aufgabe gestellt, einen Leitungsspender zur Bereitstellung eines
Leitungskörpers anzugeben, der für ein breites Spektrum unterschiedlicher
Leitungsquerschnitt von Leitungskörpern eine verbesserte Blockierungswirkung bewirkt.
Diese Aufgabe wird durch einen Gegenstand mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Demgemal ist durch die Erfindung zur Lösung der ihr gestellten Aufgabe vorgesehen, dass die Blockiermittel derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie die
Blockierwirkung selbsttätig auf einen Leitungsquerschnitt des in den Führungskanal eingebrachten Leitungskörpers anpassen.
Als Leitungskörper kann erfindungsgemäß ein elektrischer Leiter, mehrere elektrische
Leiter oder elektrische Leitungen mit beispielsweise einer Kunststoffisolierung verstanden werden, die auch als Kabel bezeichnet werden können. Alternativ kann der Leitungskörper auch als Rohrleitung oder Schlauch, beispielsweise aus einem flexiblen Material, ausgebildet sein, zum Leiten von Fluiden, beispielsweise für den Einsatz von Druckluft in einem pneumatischen System oder einer Flüssigkeit als Arbeitsmedium in einem hydraulischen System.
Der Grundkörper kann als beispielsweise und insbesondere aus einem Kunststoff bzw.
Isolierstoff hergestellt sein, bevorzugt als Kunststoffteil ausgebildet sein.
Der Grundkörper weist eine Eingangsöffnung und eine Ausgangsöffnung auf, die beispielsweise und insbesondere an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuseelements angeordnet sein können, zum Hindurchführen des Leitungskörpers entlang des
Führungskanals, der zwischen ihnen gebildet ist.
Daher können die beiden Öffnungen auch als Durchgangsöffnungen bezeichnet werden, durch die ein Leitungskörper in den Führungskanal eingeführt bzw. aus diesem ausgeführt wird.
Die Öffnungen können in Flächen des Gehäuseelements angeordnet und vollständig von einem Material des Gehäuseelements umgeben sein, oder nur teilweise von dem Material des Gehäuseelements umgeben sein, beispielsweise nach einer oder mehreren Seiten geöffnet sein, um hierdurch ein seitliches Einbringen des Leitungskörpers zu ermöglichen.
Der Führungskanal dient der Führung des Leitungskörpers entlang des Grundkörpers bzw. durch diesen hindurch. Der Führungskanal kann beispielsweise rinnenförmig ausgebildet sein. Erfindungsgemäß ist der Führungskanal zwischen der Eingangsöffnung und der
Ausgangsöffnung gebildet und zwischen diesen erstreckt. Ferner kann dieser wenigstens abschnittsweise eine zylinderförmige Kontur aufweisen.
Im Rahmen der Erfindung ist unter einer Blockierwirkung eine richtungsabhängige
Bewegungshemmung des in dem Führungskanal eingebrachten Leitungskörpers zu verstehen. Damit soll unbeabsichtigte bzw. selbststätige Bewegung des Leitungskörpers relativ zum Grundkörper des Leitungsspenders unterbunden und der Leitungsträger in einer Position sicher am Leitungsspender gehalten werden. Die Blockierwirkung kann im
Rahmen der Erfindung auch durch Aufbringen einer ausreichenden Zugkraft auf den
Leitungskörper in der blockierten Bewegungsrichtung überwunden werden.
Erfindungsgemäß kann dies aber beispielsweise und insbesondere mit einer Schädigung des Leitungsspenders und/oder des in dem Führungskanal eingebrachten Leitungskörpers verbunden sein.
Vorteilhaft kann mit einem erfindungsgemäßen Leitungsspender ein Leitungskörper mit einer definierbaren Klemmkraft sicher gehalten werden, um ein versehentliches
Verrutschen des Leitungskörpers relativ zum Grundkörper der Leitungsspender zu verhindern, wobei gleichzeitig ein Benutzer, beispielsweise beim Verdrahten eines
Schaltschranks, den Leitungskôrper aus der Ausgangsöffnung herausziehen kann.
Weiterhin vorteilhaft ist bei einem erfindungsgemäBen Leitungsspender, dass sich dieser betreffend die Blockierungswirkung auf unterschiedliche Leitungsquerschnitte selbsttätig einstellt und damit eine ausreichende Blockierungswirkung in Abhängigkeit zum
Leitungsquerschnitt des in den Führungskanal eingebrachten Leitungskôrpers ohne zusätzliche Interaktionsnotwendigkeit bewirkt.
Erfindungsgemäß ist es möglich, dass der Grundkörper einstückig oder aus einer Mehrzahl von Bauteilen gebildet ist.
Im Rahmen der Erfindung ist unter einer Mehrzahl eine Anzahl von zwei zu verstehen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Blockiermittel durch seine Formung eine Blockierwirkung für den Leitungskörper selbsttätig einstellt. Damit entsteht der Vorteil, dass keine zusätzlichen Hilfsmittel wie auch
Eingriffe bzw. Betätigungen zur Einstellung der Blockierungswirkung notwendig sind. Die
Einstellung erfolgt aufgrund der Formung der Blockiermittel, wodurch eine
Handhabungserleichterung eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders wie auch
Kosteneinsparungen realisiert sind.
Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die
Blockiermittel wenigstens einen Schenkel aufweisen, der in einem Anlagezustand den
Leitungskörper mit einer Federkraft beaufschlagend an den Führungskanal drückt.
Aufgrund der Federkraftwirkung ist das Spektrum an zulässigen Leitungsquerschnitten für einen mit der erfindungsgemäßen Leitungsspenders verwendbaren Leitungskörpers sehr groß. Die Verwendung Schenkel, die in einem Anlagezustand in Anlage gebracht sind mit dem in den Führungskanal eingebrachten Leitungskörper, dient der weiteren
Vereinfachung des Aufbaus eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders.
So ist m Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass der Schenkel derart eingerichtet und ausgebildet ist, dass eine Bewegung des Leitungskörpers in einer Richtung zur
Eingangsöffnung ein Verkeilen bzw. Verklemmen und damit ebenfalls ein Stoppen des
Leitungskörpers in dieser einen Richtung bewirkt. Hierdurch wird eine einfache
Einbringung des Leitungskörpers in den Führungskanal realisiert.
Dazu ist in einer vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Schenkel in einem Ausgangszustand mit einem Anstellwinkel geneigt zum Führungskanal angestellt ist. Damit wird auf einfache Art und Weise durch die Stellung bzw. Anordnung des
Schenkels zum Führungskanal die gewünschte Blockierungswirkung erreicht, mittels der eine Bewegung des Leitungskôrpers in einer Richtung zur Ausgangsôffnung freigegeben ist und in einer entgegengesetzten Richtung blockiert ist. Der Anstellwinkel ist beispielsweise und insbesondere derart gewählt, dass der Schenkel in einem spitzen
Winkel zum Führungskanal angestellt ist.
Des Weiteren ist in einer vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung bestimmt, dass der
Schenkel ein freies Ende aufweist, der im Anlagezustand an dem Leitungskörper anliegt, wobei das freie Ende eine verjüngende, insbesondere keilartige, Formung aufweist.
Der Anlagezustand bereits wurde zuvor beschrieben, so dass die Erläuterung dazu ebenfalls und auch unabhängig von dem zuvor beschriebenen bei dieser Konstellation gilt.
Daher wird auf eine erneute Darlegung an dieser Stelle verzichtet. 5 Durch eine derartige Gestaltung eines Schenkels bzw. dessen freien Endes ist erreicht, dass im Anlagezustand der Schenkel mittels seines freien Endes wenigstens abschnittsweise an dem Leitungskörper anliegt.
Eine keilartige Formung des freien Endes wird dadurch erreicht, in dem zwei Seitenflächen des freien Endes unter einem spitzen Winkel zusammenlaufen. Damit wird auf einfache
Art und Weise die Blockierungswirkung unterstützt und vorteilhafterweise zudem noch gesteigert.
Eine weitere Steigerung der Blockierungswirkung kann dadurch erreicht werden, in dem der Schenkel an seinem freienden unabhängig voneinander elastisch verformbare
Abschnitte aufweist. Dazu ist eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel an seinem freien Ende eine Mehrzahl von Zinken aufweist. Erfindungsgemäß können die Zinken auf verschiedene Art und Weise gestaltet sind. Auf einfache Art und Weise bewirken Schlitze an dem freien Ende des Schenkel eine
Ausbildung der Zinken. Durch diese ist vorteilhafter Weise erreicht, dass sich das freie
Ende des Schenkels an die Außenkontur besser anpassen kann und damit die
Blockierungswirkung steigerbar ist. Ferner kann dadurch eine zusätzliche Führung für einen Leitungskörper erreicht werden. Die Zinken können auch lamellenartig gestaltet sein und ein Anschmiegen an die Außenkontur des Leitungskörpers bewirken. Dabei erlaubt die Erfindung weitere Gestaltungen, so dass die genannten Ausführungen nicht abschließend zu verstehen sind.
Im Rahmen der Erfindung hat sich gezeigt, dass größere Leitungsquerschnitt gegenüber kleinere Leitungsquerschnitten eine höhere Blockierungswirkung für die gewünschte
Festsetzung des Leitungskörpers am Grundkörper erfordern. Bei kleiner
Leitungsquerschnitten kann eine übermäßig hohe Blockierungswirkung eine Schädigung des Leitungskörpers bewirken, die zu vermeiden ist.
Vor diesem Hintergrund ist in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass der Schenkel die Federkraft durch eine elastische Verformung des Schenkels bewirkt, wobei der Schenkel insbesondere derart ausgebildet, insbesondere geformt, ist, dass eine elastische Verformbarkeit wenigstens abschnittsweise in Richtung seines freien Ende zunimmt. Damit ist es vorteilhafterweise möglich, die Federkraft durch eine angepasste
Formung derart festzulegen, dass die Federkraft mit zunehmenden Leitungsquerschnitt wächst und bei kleineren Leitungsquerschnitten entsprechend angemessen gering ist.
Dies kann im Rahmen der Erfindung beispielsweise und insbesondere dadurch erreicht werden, indem der Schenkel in Richtung seines freien Endes verjüngend geformt ist.
Die Anordnung eines Schenkels kann erfindungsgemäß auf vielfältige Art und Weise kraftschlüssig und/oder formschlüssig realisiert werden. Zur Verringerung von Kosten und
Begünstigung einer einfachen Handhabung ist in einer vorteilhafte Weiterbildung der
Erfindung der Schenkel einstückig mit dem Grundkörper verbunden. Damit ist eine einfache Realisierung ermöglicht und gleichfalls der Schenkel verliersicher an dem
Grundkörper gehalten.
Die Blockierungswirkung für unterschiedliche Leitungsquerschnitte kann erfindungsgemäß durch Verwendung einer Mehrzahl von Schenkeln bewirkt werden. Daher ist in eine weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Blockiermittel eine Mehrzahl der Schenkeln aufweisen, die derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie den im Führungskanal eingebrachten Leitungskörper mit unterschiedlichen
Federkraften beaufschlagen.
Die unterschiedlichen Federkräften können durch die Formung wie auch durch die
Anordnung der einzelnen Schenkel zueinander bewirkt werden. Durch eine erfindungsgemäße Verwendung einer Mehrzahl von Schenkel ist eine einfache Anpassung der Blockierungswirkung in Abhängigkeit zum jeweiligen Leitungsquerschnitt eines Leiters erreicht. Eine solche Anpassung ist nicht nur durch die Verwendung mehrerer Schenkel erreicht, sondern in der zuvor genannten Formung und Anordnung des jeweiligen
Schenkels.
Die Formung und/der die Anordnung der jeweiligen Schenkel können voneinander abweichen oder auch für einige oder jeden der Schenkel gleich sein. Insbesondere kann der Anstellwinkel des jeweiligen Schenkels individuell realisiert sein, so dass die Schenkel unterschiedlich geneigt auf den Leitungskörper treffen und/oder eine voneinander abweichende Formung aufweisen. Ferner kann damit auf einfache Art erreicht werden, dass in Abhängigkeit des Leitungsquerschnitts ein Schenkel oder mehrere Schenkel bzw. alle Schenkel auf den Leitungskörper wirken.
Vor diesem Hintergrund ist erfindungsgemäß umfasst, dass ein Schenkel auf einen in den
Führungskanal eingebrachten Leitungskörper keine Federkraft ausübt bzw. diesen nicht berührt. Damit kann die Federkraft eines oder mehrerer der Schenkel einen Wert Null aufweisen, während ein weiterer Schenkel einen davon abweichend Federkraftwert hat und mit diesem den Leitungskörper beaufschlagt.
Dazu ist in einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass wenigstens zwei der Mehrzahl der Schenkeln einen unterschiedlichen Abstand zum
Führungskanal aufweisen. Damit ist eine einfache Realisierung einer sich auf den
Leiterquerschnitt einstellenden Blockierungswirkung erreicht.
Um eine Kollision von Schenkeln miteinander zu vermeiden, ist einer weiteren vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Mehrzahl der Schenkel derart entlang des Führungskanals angeordnet ist, dass die freien Enden der Schenkel in einer Abfolge mit, insbesondere stetig, zunehmenden Abstand zum Führungskanal angeordnet sind.
Zur weiteren Verbesserung der Blockierungswirkung sieht eine weitere vorteilhafte
Weiterbildung der Erfindung vor, dass der Führungskanal eine Kontur mit wenigstens einer
Vertiefungen und/oder Erhebungen aufweist, an denen der in den Führungskanal eingebrachten Leitungskôrper anliegt.
Demgemäß kann der Führungskanal wenigstens abschnittsweise ein Riffelprofil und/oder eine Gummierung aufweisen, mittels der vorteilhafterweise die Blockierungswirkung auf einfache Art und Weise steigerbar ist.
Für eine sichere Befestigung des Leitungsspenders ist im Rahmen einer erfindungsgemäßen Weiterbildung vorgesehen, dass der Grundkörper einen Rastfuß aufweist, der für ein Halten an einer Tragschiene, insbesondere einer Hutschiene, eingerichtet und ausgebildet ist. Dazu sind verschiedene Realisierungsmöglichkeiten bekannt, von denen die Erfindung betreffend eine einfache und bewährte Umsetzung profitiert.
Beispielsweise und insbesondere kann der Rastfuß zum Halten bzw. zur Befestigung des
Grundkörpers an einer genormten Hutschiene eingerichtet und ausgebildet sind. Des
Weiteren kann der Rastfuß auch zur Befestigung an anderen bekannten Profilschienen eingerichtet und ausgebildet sein. In einem Ausführungsbeispiel ist das Gehäuseelement zur Anordnung auf einer Klemmenleiste für Reihenklemmen ausgebildet.
Des Weiteren ist es erfindungsgemäß möglich, dass der Grundkörper eine Aufnahme für ein wie auch mehrere Beschriftungselemente aufweist. Vorteilhaft ermöglicht die
Beschriftung eine einfache Identifizierung des in dem Führungskanal eingebrachten
Leitungskörpers.
Darüber hinaus vermag die Erfindung durch eine vorteilhaften Weiterbildung einen
Leitungskörper zu umfassen, der in seinem Inneren zur Leitung von Energie und/oder fluider Medien zwischen seinen Enden, zwischen denen der Leitungskörper längserstreckt ist, eingerichtet und ausgebildet ist, wobei der Leitungskörper insbesondere ein elektrisches Kabel ist.
Erfindungsgemäß kann der Leitungskörper daher auch als Rohrleitung oder Schlauch, beispielsweise aus einem flexiblen Material, ausgebildet sein und beispielsweise und insbesondere für den Einsatz von Druckluft in einem pneumatischen System oder einer
Flüssigkeit als Arbeitsmedium in einem hydraulischen System dienen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert, in der stellvertretend für eine Vielzahl von Varianten eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders
Ausführungsbeispiele gezeigt sind, anhand derer die Erfindung verdeutlicht wird.
Dabei bilden alle beanspruchten, beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten
Merkmale für sich genommen sowie in beliebiger Kombination miteinander den
Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer ihren Rückbezügen sowie unabhängig von ihrer Beschreibung bzw. Darstellung in der Zeichnung.
Die anhand der Ausführungsbeispiele erläuterten Merkmale sind erfindungsgemäß nicht an der im Folgenden erläuterten Konstellation gebunden, sondern können auch isoliert voneinander wie auch in einer abweichenden Zusammenstellung bzw. Konstellationen einen erfindungsgemäßen Leitungsspender kennzeichnen.
Die Figuren der Zeichnung zeigen das jeweilige Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders jeweils in schematischer Darstellungsweise.
Die Darstellungen in den Figuren sind daher insbesondere nicht zwingend maßstabsgetreu, so dass unter anderem auch die in den Figuren jeweils gewählten
Maßstäbe voneinander abweichen können.
Zur besseren Übersicht sind die Darstellungen auf die das Verständnis unterstützenden
Elemente/Bauteile/Bestandteile reduziert.
In den Figuren sind gleiche oder sich entsprechende Bauteile/Bestandteile bzw. Elemente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Zur besseren Übersicht sind in den Figuren nicht stets alle Elemente/Bauteile/Bestandteile mit Bezugszeichen versehen, wobei sich die Zuordnung durch die gleiche Darstellung bzw. eine der Ansicht angepasste Darstellung ergibt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erstes Ausflhrungsbeispiel eines — erfindungsgemäfBen
Leitungsspenders in einer Seitenansicht und in einer schematischen
Darstellungsweise;
Fig.2 ein zweites Ausfuhrungsbeispiel eines = erfindungsgemäfBen
Leitungsspenders in einer zur Fig. 1 gleichen Seitenansicht und in einer schematischen Darstellungsweise;
Fig. 3 ein drittes Ausflhrungsbeispiel eines — erfindungsgemäfBen
Leitungsspenders in einer perspektivischen Seitenansicht und in einer schematischen Darstellungsweise.
Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders 2 zur Bereitstellung eines Leitungskörpers 4. Das jeweilige Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders 2 wird im Weiteren auch verkürzt als
Leitungsspender 2 bezeichnet.
Der Leitungsspender 2 weist einen Grundkörper 6 auf, der wiederum einen zwischen einer
Eingangsôffnung 8 und einer Ausgangsôffnung 10 gebildeten Führungskanal 12 aufweist. mit an dem Grundkörper angeordneten Blockiermitteln 14 zur Erzeugung einer
Blockierungswirkung auf den über die Eingangsôffnung 8 in dem Führungskanal 12 eingebrachten Leitungskörpers 4, durch die sie eine zur Ausgangséffnung 10 gerichtete
Bewegung des Leitungskôrpers 4 blockieren.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Blockiermittel 14 derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie die Blockierwirkung selbsttätig auf einen Leitungsquerschnitt 16 des in den Führungskanal 12 eingebrachten Leitungskörpers 4 anpassen.
Die Blockiermittel 14 weisen dafür eine Formung auf, kraft der sie eine Blockierwirkung für den Leitungskôrper 4 selbsttätig einstellen, indem die Blockiermittel 14 eine Mehrzahl von
Schenkeln 18,18‘,18“,18““ aufweisen, der in einem Anlagezustand, wie dieser in Fig. 1 verdeutlich ist, den Leitungskörper 4 mit einer Federkraft beaufschlagend an den
Führungskanal 12 drückt.
Der jeweilige Schenkel 18,18‘,18“,18““ ist in einem Ausgangszustand, in dem kein
Leitungskörper 4 in den Führungskanal 12 eingebracht ist, mit einem Anstellwinkel 20 geneigt zum Führungskanal 12 angestellt. Der Anstellwinkel ist in Fig. 1 an einem der
Schenkel 18 verdeutlicht, der nicht auf den Leitungskörper 4 wirkt und diesen mit einer
Federkraft beaufschlagt.
Fig. 1 ist zu entnehmen, dass die Schenkel jeweils ein freies Ende 22,22‘,22“,22““ aufweisen. Dabei ist das freien Ende 22“ des Schenkels 18“in einem Anlagezustand, in dem dieser an dem Leitungskôrper 4 anliegt, wobei das freie Ende 22 ‘ eine verjüngende, und in diesem Ausführungsbeispiel eine keilartige Formung aufweist. Die weiteren freien
Enden 22,22‘,22“ sind ebenfalls derart geformt.
Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen ist vorgesehen, dass der jeweilige Schenkel 18,18‘,18“,18““ die Federkraft durch eine elastische Verformung bewirkt, wobei der jeweilige Schenkel 18,18‘,18“,18‘“derart geformt ist, dass seine elastische Verformbarkeit in Richtung seines freien Ende 22,22‘,22“,22““ stetig zunimmt.
Bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen ist ebenfalls vorgesehen, dass der jeweilige Schenkel 18,18‘,18“,18““ einstückig mit dem Grundkörper 6 verbunden ist.
Dies ist dabei durch Spritzgießen erfolgt, wobei der Grundkörper 6 und der jeweilige
Schenkel 18,18‘,18“,18“‘aus einem Kunststoff hergestellt sind.
Die Schenkel 18,18‘,18“,18‘“ sind derart eingerichtet und ausgebildet, dass sie den im
Führungskanal 12 eingebrachten Leitungskörper 4 mit unterschiedlichen Federkräften beaufschlagen, wobei die Schenkel 18,18‘,18“,18‘“ derart entlang des Führungskanals 12 angeordnet sind, dass die Schenkel 18,18‘,18‘“,18‘““ in Abhängigkeit vom
Leitungsquerschnitt 16 des Leitungskôrpers 4 diesen jeweils mit einer Federkraft beaufschlagen.
In Fig 1 ist verdeutlicht, dass wenigstens zwei, in diesem Ausführungsbeispiel jeder, der
Mehrzahl der Schenkel 18,18‘,18“,18“ einen unterschiedlichen Abstand zum
Führungskanal 12 aufweisen.
Ferner ist in Fig. 1 gezeigt, dass die Schenkel 18,18‘,18“,18“ derart entlang des
Führungskanals 12 angeordnet sind, dass die freien Enden 22,22‘,22“,22‘“ der Schenkel 18,18,18*,18" in einer Abfolge mit zunehmenden Abstand zum Führungskanal 12 angeordnet sind.
Derin Fig. 1 dargestellte Grundkörper 6 des Leitungsspenders 2 weist einen Rastfu 24 auf, der für ein Halten an einer Tragschiene (nicht gezeigt) eingerichtet und ausgebildet ist.
Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 weist das in Fig. 2 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders 2 einen
Führungskanal 12 mit einer Kontur 26 mit vier Vertiefungen 28 (einheitlich in Fig. 2 mit 28 gekennzeichnet) auf, an denen der in den Führungskanal 12 eingebrachten Leitungskörper 4 anliegt.
Die in den vorgenannten Figuren dargestellten Leitungsspender 2 umfassen einen
Leitungskörper 4, der in seinem Inneren zur Leitung von Energie eingerichtet und ausgebildet ist, wobei der Leitungskörper 4 ein elektrisches Kabel ist.
Das in Fig. 3 gezeigte dritte Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Leitungsspenders 2 zeigt im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders 2 eine Formung der Schenkel 18,18‘,18“,18‘“ an deren jeweiligen freien Enden 22,2222“ 22" an denen eine Mehrzahl von Zinken 30 ausgebildet sind, mit denen sich der jeweilige Schenkel 18,18‘,18“,18“ an die Kontur des
Leitungskörpers 4 anschmiegt. Zur besseren Übersicht ist ein Zinken 30 stellvertretend für die weiteren Zinken mit dem Bezugszeichen 30 gekennzeichnet.
Überdies weist der Grundkörper 6 des dritten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Leitungsspenders 2 zwei Ausnehmungen 32,32 für
Kennzeichnungsträger (nicht gezeigt) auf, um den in der jeweiligen in dem
Leitungsspenders 2 eingebrachten Leitungskörper 6 schnell und eindeutig identifizieren zu können.
Anhand von Fig. 3 ist ein Ausgangszustand verdeutlicht, in dem kein Leitungsträger 6 in dem Führungskanal 12 eingebracht ist.
Die Erfindung erlaubt vielfältige Realisierungsoptionen, von denen die vorgestellten _ Ausführungsbeispiele lediglich eine Auswahl verdeutlichen, auf die die Erfindung nicht beschränkt ist.
Bezugszeichenliste 2 Leitungsspender 4 Leitungskôrper 6 Grundkôrper 8 Eingangsôffnung
Ausgangsôffnung 10 12 Führungskanal 14 Blockiermittel 16 Leitungsquerschnitt 18,18‘,18“,18““ Schenkel 20 Anstellwinkel 22,2222“ 22“ freies Ende (des Schenkels) 24 Rastfuß 26 Kontur 28 Vertiefungen 30 Zinken 32, 32‘ Ausnehmung
Claims (15)
1. Leitungsspender (2) zur Bereitstellung eines Leitungskörpers (4) mit einem Grundkörper (6), der einen zwischen einer Eingangséffnung (8) und einer Ausgangsôffnung (10) gebildeten Führungskanal (12) aufweist, mit an dem Grundkörper (6) angeordneten Blockiermitteln (14) zur Erzeugung einer Blockierungswirkung auf den über die Eingangséffnung (8) in dem Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskôrpers (4), durch die sie eine zur Ausgangsôffnung (10) gerichtete Bewegung des Leitungskôrpers (4) blockieren, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiermittel (14) derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie die Blockierwirkung selbsttätig auf einen Leitungsquerschnitt (16) des in den Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskôrpers (4) anpassen.
2. Leitungsspender (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Blockiermittel (14) durch seine Formung eine Blockierwirkung für den Leitungskôrper (4) selbsttätig einstellt.
3. Leitungsspender (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiermittel (14) wenigstens einen Schenkel (18,18‘,18“,18‘“) aufweisen, der in einem Anlagezustand den Leitungskôrper (4) mit einer Federkraft beaufschlagend an den Führungskanal (12) drückt.
4. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18,18‘,18“,18”“) in einem Ausgangszustand mit einem Anstellwinkel (20) geneigt zum Führungskanal (12) angestellt ist.
5. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18,18,18“18“) ein freies Ende (22,22 ,22 22 ) aufweist, der im Anlagezustand an dem Leitungskôrper (4) anliegt, wobei das freie Ende eine verjüngende, insbesondere keilartige, Formung aufweist.
6. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18,18,18“,18“) an seinem freien Ende (22,22‘,22“,22“‘) eine Mehrzahl von Zinken (30) aufweist.
7. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18,18‘,18“,18““) die Federkraft durch eine elastische Verformung des Schenkels (18,18,18“,18“) bewirkt, wobei der Schenkel (18, 18‘, 18“, 18“‘) insbesondere derart ausgebildet, insbesondere geformt, ist, dass eine elastische Verformbarkeit wenigstens abschnittsweise in Richtung seines freien Ende (22,22‘,22“ 22‘) zunimmt.
8. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (18,18‘,18“,18‘“) einstückig mit dem Grundkörper (6) verbunden ist.
9. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blockiermittel (14) eine Mehrzahl der Schenkeln (18,18‘, 18“, 18“) aufweisen, die derart eingerichtet und ausgebildet sind, dass sie den im Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskörper (4) mit unterschiedlichen Federkräften beaufschlagen.
10. Leitungsspender (2) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (18,18‘, 18“, 18“) derart entlang des Führungskanals (12) angeordnet sind, dass die Anzahl der Schenkel (18,18‘,18“,18“), die den in den Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskörper (4) mit einer Federkraft beaufschlagen, abhängig ist vom Leitungsquerschnitt (16) des Leitungskörpers (4).
11. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei der Mehrzahl der Schenkeln (18,18‘,18“, 18“) einen unterschiedlichen Abstand zum Führungskanal (12) aufweisen.
12. Leitungsspender (2) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Schenkel (18,18‘,18‘,18“‘) derart entlang des Führungskanals (12) angeordnet ist, dass die freien Enden der Schenkel (18,18,18“,18““) in einer Abfolge mit zunehmenden Abstand zum Führungskanal (12) angeordnet sind.
13. Leitungsspender (2) nach Anspruch einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (12) eine Kontur (26) mit wenigstens einer Vertiefungen (28) und/oder Erhebungen aufweist, an denen der in den Führungskanal (12) eingebrachten Leitungskörper (4) anliegt.
14. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (6) einen Rastfuß (24) aufweist, der für ein Halten an einer Tragschiene, insbesondere einer Hutschiene, eingerichtet und ausgebildet ist.
15. Leitungsspender (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfassend einen Leitungskörper (4), der in seinem Inneren zur Leitung von Energie und/oder fluider Medien zwischen seinen Enden, zwischen denen der Leitungskörper (4) längserstreckt ist, eingerichtet und ausgebildet ist, wobei der Leitungskörper (4) insbesondere ein elektrisches Kabel ist.
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