LU507742B1 - Abutmentsystem und kit mit einem solchen - Google Patents

Abutmentsystem und kit mit einem solchen

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LU507742B1
LU507742B1 LU507742A LU507742A LU507742B1 LU 507742 B1 LU507742 B1 LU 507742B1 LU 507742 A LU507742 A LU 507742A LU 507742 A LU507742 A LU 507742A LU 507742 B1 LU507742 B1 LU 507742B1
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LU
Luxembourg
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screw
implant
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implant part
abutment
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LU507742A
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Titus Fischler
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Titus Fischler
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    • A61C8/005Connecting devices for joining an upper structure with an implant member, e.g. spacers
    • A61C8/0068Connecting devices for joining an upper structure with an implant member, e.g. spacers with an additional screw
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Abstract

Ein Abutmentsystem (1), das zur Montage auf einem in einem Kieferknochen eingepflanzten dentalen Implantat ausgebildet ist, umfasst ein Implantatteil (2) und ein Einschraubteil (3). Das Implantatteil (2) weist einen Durchgang (21), einen ersten Kopfabschnitt (22) und einen zum Einsetzen in eine entsprechende Abutmentaufnahme des Implantats ausgebildeten Implantatverbindungsabschnitt (23) auf. Das Einschraubteil (3) weist einen zweiten Kopfabschnitt (31) und einen Schraubenabschnitt (32) mit einem Aussengewinde (321) auf. Der Durchgang (21) des Implantatteils (2) ist geformt, das Einschraubteil (3) durch das Implantatteil (2) hindurchragend aufzunehmen, sodass der Schraubenabschnitt (32) des Einschraubteils (3) zumindest teilweise auf einer Implantatseite (29) des Implantatteils (2) aus dem Implantatteil (2) hinausragt und sodass der zweite Kopfabschnitt (31) auf einer der Implantatseite (29) gegenüberliegenden Prothesenseite (28) des Implantatteils (2) aus dem Implantatteil (2) hinausragt. Der Implantatverbindungsabschnitt (23) des Implantatteils (2) umfasst einen ersten Indexbereich (25) mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang. Der erste Kopfabschnitt (22) des Implantatteils (2) und der zweite Kopfabschnitt (31) des Einschraubteils (3) bilden einen Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4), wenn das Einschraubteil (3) durch das Implantatteil (2) hindurchragend aufgenommen ist. Der Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4) umfasst einen zweiten Indexbereich (24) mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang. Der zweite Kopfabschnitt (31) des Einschraubteils (3) ist mit einer ein Innengewinde aufweisenden Schraubenfassung (34) ausgestattet.

Description

Neue Luxemburger Patentanmeldung LUS07742
Titus Fischler
Vertreterzeichen: P6810LU00
BESCHREIBUNG
Titel
ABUTMENTSYSTEM UND KIT MIT EINEM SOLCHEN
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Abutmentsystem und einen Kit mit einem solchen
Abutmentsystem. Abutmentsysteme dieser Art werden zur Montage einer dentalen
Suprakonstruktion wie einer Krone oder einer Brücke auf einem in einem Kieferknochen eingepflanzten dentalen Implantat eingesetzt.
Stand der Technik
[0002] Heutzutage werden in zahnmedizinischen Anwendungen häufig fehlende, beschädigte beziehungsweise kranke Zähne durch einen künstlichen Zahnersatz ersetzt.
Dabei werden regelmässig Implantate als Zahnwurzelersatz in einen Kieferknochen eines Patienten eingepflanzt und mit einer Suprakonstruktion beziehungsweise einer prothetischen Versorgung wie beispielsweise einer Krone oder einer Brücke verbunden.
Zur Verbindung von Suprakonstruktionen mit Implantaten ist es bekannt, Abutments als
Aufbau- und Befestigungselemente zu verwenden. Solche Abutments dienen als
Stützpfeiler und werden auf die Implantate aufgesetzt. Die Abutments sind jeweils an ihren dem Kieferknochen beziehungsweise dem Implantat abgewandten Längsende also an ihren okklusalen Enden mit einer Verbindungsstruktur ausgestaltet. Die
Suprakonstruktion wird dann an dieser Verbindungsstruktur an dem Abutment und somit insbesondere durch Verkleben oder Verschrauben am Implantat befestigt.
[0003] In bekannten Ausführungsformen sind Implantate so ausgeführt, dass sie nach dem Einsetzen in den Kieferknochen vom Knochen in das Weichgewebe beziehungsweise die Gingiva hineinragen. Solche sogenannte Gewebelevel-Implantate können an ihrem okklusalen Ende eine Schulter aufweisen, an welche die
Suprakonstruktion anliegt, wenn sie über das Abutment am Implantat befestigt ist. Die
Suprakonstruktion stützt dabei an der Schulter des Implantats ab. In anderen bekannté/507742
Ausführungsformen wird das Implantat quasi vollständig in den Kieferknochen eingesetzt.
Bei solchen sogenannten Knochenlevel-Implantaten wird dann typischerweise ein
Abutment eingesetzt, dass einen sich in die Gingiva erstreckenden Schulterabschnitt aufweist, an dem die Suprakonstruktion abstützten kann.
[0004] In modernen dentalen Prozeduren wird das Setzen von Implantaten, das
Ausgestalten von Abutments und von Kronen genau beispielsweise mithilfe einer bildbasierten Planungssoftware geplant. Damit ein Abutment präzise so auf dem
Implantat platziert werden kann, wie es geplant ist, sind Implantat-Abutment
Verbindungsstrukturen häufig indexiert, sodass das Abutment nur in einer einzigen oder in einer reduzierten Anzahl von Positionen beziehungsweise Ausrichtungen am Implantat befestigt werden kann. In analoger Weise sind häufig auch die Suprakonstruktionen und die zugehörige Verbindungsstrukturen des Abutments indexiert ausgeführt.
[0005] Zur zementfreien beziehungsweise klebstofffreien Befestigung von Abutments an Implantaten sowie von Suprakonstruktionen an Abutments werden typischerweise
Schrauben eingesetzt. Dabei weisen die Abutments häufig einen Schraubenkanal auf, durch welchen die Implantatschraube hindurchgeführt und mit dem Implantat verbunden wird. In einem okklusalen Bereich des Schraubenkanals kann ein Gewinde vorgesehen sein, in welches eine Prothesenschraube zur Befestigung der Suprakonstruktion eingeschraubt werden kann. Zwischenzeitlich können auf die gleiche Art und Weise auch temporäre Bauteile wie beispielsweise Einheilkappen beziehungsweise Einheilabutment oder Abdruckpfosten direkt mit dem Implantat verbunden werden.
[0006] Bei herkömmlichen Zahnersätzen besteht häufig ein Problem darin, dass die
Schraubverbindung zur Montage des Abutments am Implantat und die
Schraubverbindung zur Montage der Suprakonstruktion am Abutment einander beeinflussen. Wenn ein durchgehender Schraubenkanal im Abutment vorgesehen ist, muss typischerweise eines der beiden Gewinde wesentlich kleiner ausgebildet sein als das andere. Dadurch kann entweder die Stabilität leiden, wenn das Gewinde beziehungsweise die Schraubenaufnahme vergleichsweise gross ausgeführt wird. Das kann zu Materialmüdigkeit und eventuell gar einem Bruch des Abutments beziehungsweise einer der Schrauben unter Belastung führen. Oder eines der Gewinde beziehungsweise die Schraubenaufnahme wird vergleichsweise klein ausgeführt, was seinerseits eine ungenügend stabile Schraubverbindung nach sich ziehen kann.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, el507742
Abutmentsystem beziehungsweise einen Kit mit einem Abutmentsystem vorzuschlagen, mit dem vergleichsweise robuste Schraubverbindungen zwischen Implantat und
Abutment und gleichzeitig zwischen Abutment und Suprakonstruktion möglich sind.
Darstellung der Erfindung
[0008] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch ein Abutmentsystem gelöst, wie es im unabhängigen Anspruch 1 definiert ist, sowie durch einen Kit, wie er im unabhängigen
Anspruch 18 definiert ist. Vorteilhafte Ausführungsvarianten der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0009] In einem ersten Aspekt ist die Erfindung ein Abutmentsystem, das zur Montage auf einem in einem Kieferknochen eingepflanzten dentalen Implantat ausgebildet ist. Das
Abutmentsystem kann folgendes umfassen: ein Implantatteil, das einen Durchgang, einen ersten Kopfabschnitt und einen zum Einsetzen in eine entsprechende
Abutmentaufnahme des Implantats ausgebildeten Implantatverbindungsabschnitt aufweist, und ein Einschraubteil, das einen zweiten Kopfabschnitt und einen
Schraubenabschnitt mit einem Aussengewinde aufweist.
[0010] Der Durchgang des Implantatteils kann geformt sein, das Einschraubteil durch das Implantatteil hindurchragend aufzunehmen, sodass der Schraubenabschnitt des
Einschraubteils zumindest teilweise auf einer Implantatseite des Implantatteils aus dem
Implantatteil hinausragt und sodass der zweite Kopfabschnitt auf einer der Implantatseite gegenüberliegenden Prothesenseite des Implantatteils aus dem Implantatteil hinausragt.
Der Implantatverbindungsabschnitt des Implantatteils kann einen ersten Indexbereich mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang umfassen. Der erste Kopfabschnitt des
Implantatteils und der zweite Kopfabschnitt des Einschraubteils können einen
Suprakonstruktionsverbindungsbereich bilden, wenn das Einschraubteil durch das
Implantatteil hindurchragend aufgenommen ist. Der
Suprakonstruktionsverbindungsbereich kann einen zweiten Indexbereich mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang umfassen. Der zweite Kopfabschnitt des
Einschraubteils kann mit einer ein Innengewinde aufweisenden Schraubenfassung _ ausgestattet sein.
[0011] Generell kann sich der hier verwendete Begriff «Kiefer» auf einen Ober- odeF507742
Unterkiefer eines Patienten beziehen. Er kann einen entsprechenden Kieferknochen, das darum liegende Weichgewebe sowie die im Kieferknochen verwurzelten Zähne umfassen, sofern vorhanden. Er kann ferner Implantate oder andere Komponenten umfassen, die in den Kieferknochen integriert oder an ihm befestigt sind.
[0012] Unter dem Begriff «Implantat» werden vorliegend Zahnimplantate verstanden, die zum Einsetzen beziehungsweise Einpflanzen in einen Kieferknochen eines Patienten ausgebildet sind. Typischerweise sind Implantate pfostenartige alloplastische
Konfektionsteile, die in den Kieferknochen eingesetzt beziehungsweise einsetzbar sind.
Eingesetzte Zahnimplantate werden als Trager von Zahnersatz beziehungsweise von
Suprakonstruktionen verwendet und übernehmen so die Funktion künstlicher
Zahnwurzeln. Meistens werden sie entweder mittels Schraubgewinde in den
Kieferknochen eingedreht oder eingesteckt. Nach dem Einsetzen beziehungsweise
Einpflanzen verbinden sie sich typischerweise innerhalb von drei bis sechs Monaten mit dem umgebenden Knochen (Osseointegration) zu einer festen und vergleichsweise belastbaren Trägereinheit. Zahnimplantate bestehen heutzutage zumeist aus Titan, aber auch keramische Materialien wie Zirkonoxid oder Kunststoffe wie Polyetheretherketon (PEEK) werden eingesetzt.
[0013] Unter dem Begriff «Abutment» wird generell ein Verbindungselement zwischen einem Implantat und einer prothetischen Versorgung beziehungsweise einer
Suprakonstruktion wie beispielsweise einer Zahnkrone, Brücke oder Zahnprothese verstanden. Solche Abutments werden Üblicherweise der Implantat-Prothetik zugeordnet. Sie dienen typischerweise als Aufbau- und Befestigungselement und können als Stützpfeiler für die Stabilität der prothetischen Versorgung sorgen. Abutments sind zumeist entweder industriell konfektioniert oder in Dentallaboren individuell gefertigt.
[0014] Unter dem Begriff «Suprakonstruktion» wird im Zusammenhang mit der
Erfindung eine dentale prothetische Versorgung verstanden. Insbesondere kann er einen typischerweise über ein Abutment oder eine Dentalbasis auf einem Zahnimplantat befestigten Zahnersatz wie beispielsweise eine Krone, eine Brücke oder eine andere
Prothese bezeichnen. Normalerweise werden Suprakonstruktionen nach dem Einheilen der Implantate — das heisst etwa drei bis sechs Monate nach dem Einbringen beziehungsweise Einpflanzen der Implantate — eingebaut. Suprakonstruktionen können mit dem Implantat beziehungsweise Abutment verschraubt oder mit Zement befestigt werden. Beispielsweise kann die Suprakonstruktion über eine Schraube mit etwa 38507742
Newton Centimeter (N-cm) in das Innengewinde der Schraubenfassung zweite
Kopfabschnitt des Einschraubteils ein- beziehungsweise festgeschraubt sein.
[0015] Die Implantat- und Einschraubteile können aus einem beliebigen geeigneten 5 Material wie beispielsweise aus Titan, Nichtedelmetall oder einer Zirkonkeramik hergestellt sein. Die beiden Teile sind mit Vorteil einstückig und/oder monolithisch ausgebildet. Sie können längs- beziehungsweise pfostenförmig sein und eine
Längsachse aufweisen.
[0016] Mit dem ersten Indexbereich und dem zweiten Indexbereich kann erreicht werden, dass zum einen das Implantatteil in einer einzigen Position beziehungsweise
Ausrichtung auf dem Implantat montiert werden kann oder in einer begrenzten Anzahl von Positionen beziehungsweise Ausrichtungen. Zum anderen kann auf die
Suprakonstruktion in einer einzigen Position beziehungsweise Ausrichtung auf dem
Abutmentsystem montiert werden oder in einer begrenzten Anzahl von Positionen beziehungsweise Ausrichtungen.
[0017] Der Begriff «Position» bezieht sich im Zusammenhang mit einem bestimmten
Element auf die Lage und Ausrichtung des Elements. Insbesondere kann er sich auf die
Lage und Ausrichtung des Elements relativ zu einem anderen Element beziehen.
Beispielsweise kann die Position des Implantatteils die Lage und Ausrichtung der des
Implantatteils in Bezug auf das in den Kieferknochen eingesetzte Implantat sein.
[0018] Der Begriff «rotationsasymmetrisch» bezieht sich in Bezug auf den ersten
Indexbereich und den zweiten Indexbereich darauf, dass der Aussenumfang des
Implantatverbindungsabschnitts des Implantatteils beziehungsweise der Aussenumfang des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs nach einer Drehung um eine beliebige
Teildrehung um eine Längs- beziehungsweise Mittelachse nicht gleich aussieht. Dabei können die Aussenumfänge nach einer Drehung um einige bestimmte Teilumdrehungen zwar gleich aussehen, aber nicht nach einer Drehung um jede mögliche Teilumdrehung.
Beispielsweise ist ein Zylinder mit quadratischer oder anderer polygonaler Grundfläche in diesem Sinne rotationsasymmetrisch. Insbesondere sieht der Aussenumfang eines
Zylinders mit quadratischer Grundfläche nach einer Drehung um Teildrehungen von 90°, 180° und 270° gleich aus, nicht aber nach einer Drehung um jede andere Teildrehung wie z. B. eine Teildrehung von 30°. Im Gegensatz dazu ist ein Zylinder mit kreisförmiger
Grundfläche relativ zu seiner Mittelachse rotationssymmetrisch, da sein Aussenumfartg/507742 nach einer Drehung um jede mögliche Teildrehung gleich aussieht. Der Begriff «Teildrehung» bezieht sich in diesem Zusammenhang auf einen Teil einer vollen
Umdrehung von 360°. Eine Teildrehung ist also jede Drehung von weniger als 360°.
[0019] Das erfindungsgemässe Abutmentsystem ist dazu vorgesehen, dass es durch das Einschraubteil also durch das Abutmentsystems selbst am Implantat festgeschraubt und montiert wird. Dies ermöglicht, dass kein Durchgang zur Aufnahme einer separaten
Implantatschraube vorgesehen werden muss, sondern, dass das Abutment selbst beziehungsweise sein Einschraubteil die Implantatschraube bildet. Dadurch wird erreicht, dass der okklusale Teil des Abutmentsystems beziehungsweise des zweiteiligen
Abutments unabhängig von der Verbindung mit dem Implantat ausgestaltet werden kann.
Insbesondere können der erste Kopfabschnitt des Implantatteils und der zweite
Kopfabschnitt des Einschraubteils optimiert für eine zweckdienliche Verbindung mit der
Suprakonstruktion ohne Berücksichtigung der Befestigung des Abutments am Implantat angeordnet sein. Beispielsweise kann ein Gewinde im Kopfteil des Einschraubteils vorgesehen sein, das auf eine stabile Verbindung der Suprakonstruktion hin optimiert ist, ohne dass aufgrund eines Durchgangs für eine Implantatschraube Einschränkungen am
Design beziehungsweise an der Funktion gemacht werden müssen. Gerade in den typischerweise vergleichsweise knappen Platzverhaltnissen und den zugleich erheblichen Kräften, die auf den Zahnersatz wirken können, kann diese Unabhängigkeit besonders vorteilhaft sein.
[0020] Der Durchgang im Implantatteil kann sich insbesondere axial durch das
Implantatteil hindurch erstrecken. Dabei kann er so ausgestaltet sein, dass er gewisse
Funktionen übernehmen kann. Beispielsweise kann er einen Sitz für einen komplementären Druckbereich des Schraubenteils umfassen. Beim Montieren des
Abutmentsystems wird dann der Druckbereich des Schraubenteils beim Festschrauben an den Sitz des Implantatteils gedrückt, wodurch das Abutmentsystem am Implantat fixiert wird. Ein solcher Sitz kann als beispielsweise als eine Stufe im Durchgang ausgebildet sein.
[0021] Vorzugsweise ist der zweite Indexbereich des
Suprakonstruktionsverbindungsbereichs am ersten Kopfabschnitt des Implantatteils ausgebildet. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, auf effiziente Weise sicherzustellen, dass über das Abutmentsystem die Suprakonstruktion und das Implantat und somit der Kieferknochen vordefiniert zueinander positioniert sind. Insbesondek&507742 können über den ersten Indexbereich das Implantatteil und das Implantat vordefiniert zueinander ausgerichtet sein und durch den zweiten Indexbereich die Suprakonstruktion und das Implantatteil. Das Einschraubteil kann demgegenüber unabhängig davon sein, sodass die Endstellung beim Festschrauben des Implantatsystems am Implantat keinen
Einfluss auf die Ausrichtung der Suprakonstruktion zum Implantat beziehungsweise zum
Kieferknochen hat.
[0022] Vorzugsweise ist der Durchgang des Implantatteils mit einem mit Vorteil zum
Aussengewinde des Schraubenabschnitts des Einschraubteils komplementären
Innengewinde ausgestattet.
[0023] Der Begriff «komplementär» bezieht sich bezüglich Aussen- und Innengewinden darauf, dass diese zueinander passen und insbesondere ineinander eingreifend miteinander verschraubt werden können. Sie sind also typischerweise hinsichtlich
Aussendurchmesser, Innendurchmesser, Gewindetiefe, Form und Steigung zueinander passend ausgestaltet.
[0024] Durch die komplementäre Ausgestaltung kann das Aussengewinde des
Schraubenabschnitts des Einschraubteils in des Innengewinde des Durchgangs des
Implantats eingreifen und mit diesem zusammenwirken, wenn sich das Einschraubteil durch den Durchgang des Implantatteils erstreckt. Auf diese Weise kann das
Einschraubteil in das und aus dem Implantatteil geschraubt werden, was eine axiale
Verschiebung der beiden Bauteile zueinander erlaubt. Dabei kann das Einschraubteil in einer gewünschten axialen Position am Implantatteil gehalten werden. Beispielsweise kann beim Aufsetzen des Abutmentssystems auf das Implantat der Schraubenabschnitt nicht oder nur in reduziertem Umfang aus dem Durchgang ragen, sodass er das
Einführen in eine entsprechende Aufnahme des Implantats nicht stört.
[0025] Alternativ dazu kann der Schraubenabschnitt des Schraubenabschnitts des
Einschraubteils mit einem weiteren Aussengewinde ausgestattet sein, das vom
Aussengewinde des Schraubenabschnitts des Einschraubteils verschieden ist. Auf diese
Weise kann das Innengewinde des Durchgangs an einer bevorzugten Stelle platziert sein. Beispielsweise kann es in einem Bereich des Einschraubteils vorgesehen sein, an der genügend Platz beziehungsweise Material vorhanden ist, ohne dass die Robustheit des Implantatteils beeinträchtigt wird. Zudem kann durch zwei separate Aussen- und
Innengewinde die Gewindeeigenschaften jeweils auf die vorgesehene Funktion hk¥/507742 optimiert sein.
[0026] Vorzugsweise ist das Innengewinde der Schraubenfassung des Einschraubteils und das Aussengewinde des Schraubenabschnitts des Einschraubteils mit einem etwa gleichen Durchmesser dimensioniert sind. Auf diese Weise können in etwa gleich mächtige Schraubverbindungen zwischen Suprakonstruktion und Abutmentsystem und zwischen Abutmentsystem und Implantat bereitgestellt werden. Auf diese Weise kann eine besonders stabile Konstruktion erreicht werden.
[0027] Die Gewinde der Schraubenfassung und des Schraubenabschnitts können so aufeinander abgestimmt sein, dass bei einer etwa anlogen aufgebrachten Schraubkraft, die Suprakonstruktion vom Abutmentsystem lösbar ist, ohne dass sich das
Abutmentsystem vom Implantat löst. Beispielsweise können die beiden Gewinde mit unterschiedlichen Steigungen oder Gewindegängen versehen sein.
[0028] Vorzugsweise ist jedoch das Innengewinde der Schraubenfassung des
Einschraubteils komplementär zum Aussengewinde des Schraubenabschnitts des
Einschraubteils ausgestaltet. Eine solche Ausgestaltung der beiden Gewinde zum
Befestigen des Abutmentsystems am Implantat und der Suprakonstruktion am
Abutmentsystem ermöglicht eine vorteilhaft robuste Montage. Insbesondere können analoge Verbindungskräfte in beiden Verbindungen erreicht werden. Um dennoch ein
Loslösen der Suprakonstruktion vom Abutmentsystem zu ermöglichen, ohne dass sich das Abutmentsystem vom Implantat löst, können weitere Strukturen vorgesehen sein, wie beispielsweise die unten beschriebenen Aussen- und Innenkonusse.
[0029] Dabei kann das Innengewinde der Schraubenfassung des Einschraubteils auch dem Innengewinde des Durchgangs des Implantatteils entsprechen.
[0030] Vorzugsweise umfasst der Suprakonstruktionsverbindungsbereich einen
Konusbereich. Ein solcher Konusbereich ermöglicht ein komfortables und solide geführtes Aufsetzen der Suprakonstruktion auf das Abutmentsystem.
[0031] Dabei weist der Konusbereich des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs vorzugsweise eine Aussenfläche auf, die zu einer Längsachse des Abutmentsystems um 15° + 5° geneigt ist. Eine solche Neigung ermôglich gleichzeitig ein komfortables
Aufsetzen der Suprakonstruktion und gleichzeitig eine saubere Führung der
Suprakonstruktion beim Aufsetzen. Auch ermöglicht ein solcher Konus eingi/507742
Divergenzausgleich in einem gewissen Umfang, wenn Suprakonstruktionen auf mehrere
Abutmentsysteme gleichzeitig aufgesetzt werden.
[0032] Der Konusbereich des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs ist vorzugsweise am zweiten Kopfabschnitt des Schraubenteils ausgebildet. Da typischerweise der zweite Kopfabschnitt den ersten Kopfabschnitt überragt und somit den okklusalen Endbereich des Abutmentsystems bildet, ist eine solche Ausgestaltung besonders vorteilhaft bei der Montage der Suprakonstruktion am Abutmentsystem.
[0033] Dabei kann der Suprakonstruktionsverbindungsbereich vorzugsweise einen weiteren Konusbereich aufweisen, der am ersten Kopfabschnitt des Implantatteils ausgebildet ist. Der weitere Konusbereich kann eine analog oder verschieden zum
Konusbereich geneigte Aussenfläche aufweisen. Die Aussenfläche des weiteren
Konusbereichs kann weniger stark geneigt sein als die Aussenfläche des Konusbereichs.
In einer extremen Ausführungsform kann die Aussenfläche des weiteren Konusbereichs quasi parallel zur Längsachse des Abutmentsystems liegen.
[0034] Der Suprakonstruktionsverbindungsbereich kann einen Übergangsabschnitt umfassen, der zwischen dem Konusbereich und dem weiteren Konusbereich angeordnet ist. Dabei weist der Übergangsabschnitt des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs beispielsweise eine Aussenfläche auf, die zu einer Längsachse des Abutmentsystems stärker geneigt ist als die Aussenfläche des Konusbereichs. Zum Beispiel kann die
Aussenfläche des Übergangsbereichs zur Längsachse des Abutmentsystems um 45° + 5° geneigt sein.
[0035] Der Übergangsabschnitt des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs kann vorzugsweise am zweiten Kopfabschnitt des Schraubenteils ausgebildet sein.
[0036] Vorzugsweise umfasst das Implantatteil einen Plattformabschnitt, der eine sich in Bezug auf eine Längsachse des Implantatteils nach aussen erstreckende Stützfläche aufweist. Die Stützfläche kann insbesondere dazu ausgebildet sein, eine Prothese beziehungsweise die Suprakonstruktion abzustützen, wenn sie mit dem Abutmentsystem verbunden ist. Dadurch können Kräfte effizient und robust aufgenommen werden. 1[0037] Dabei erstreckt sich die Stützfläche des Plattformabschnitts des Implantatteils vorzugsweise in Bezug auf die Längsachse des Implantatteils im Wesentlichen radial nach aussen. Insbesondere kann die Stützfläche quasi rechtwinklig zur Längsachse dég!507742
Implantatteils liegen und so einen Anschlag für die Suprakonstruktion bilden.
[0038] Der Plattformabschnitt des Implantatteils umfasst vorzugsweise eine Gingiva- beziehungsweise Knochenkontakfläche. Diese Kontaktfläche kann eine radiale
Aussenflache des Plattformabschnitts sein. Sie kann insbesondere so geformt sein, dass sie einem bevorzugten Gingiva- beziehungsweise Knochenkanal entspricht und/oder zum Formen des Gingiva- beziehungsweise Knochenkanals vorgesehen ist. Durch eine solche Ausgestaltung kann das Abutmentsystem bereits zum Einheilen des Implantats mit diesem verbunden sein. Auf den Plattformabschnitt kann beispielsweise sofort, d.h. unmittelbar beim Montieren des Abutmentsystems, eine konfektionierte oder eine individuell Einheilkappe aufgesetzt werden, die während des Einheilens des
Zahnimplantats aufgesetzt bleibt. Durch eine solche frühe Montage des
Abutmentsystems kann eine zusätzliche Sitzung beim Zahnarzt und ein Reizen beziehungsweise Verletzen besonders empfindlicher knochennaher Bereiche der
Gingiva beim Einbringen beziehungsweise Entfernen der Einheilkappe vermieden werden.
[0039] Vorzugsweise umfasst der Durchgang des Implantatteils einen
Innenkonusabschnitt und das Einschraubteil einen Aussenkonusabschnitt, wobei der
Innenkonusabschnitt des Durchgangs des Implantatteils und der Aussenkonusabschnitt des Einschraubteils so korrespondierend zueinander ausgebildet sind, dass sie aneinander anliegen, wenn das Einschraubteil durch das Implantatteil hindurchragend aufgenommen ist. So können Implantat- und Einschraubteil auf bevorzugte Weise miteinander verklemmt beziehungsweise verbunden werden. Insbesondere kann mit einer solchen Ausgestaltung erreicht werden, dass eine Lösekraft beziehungsweise ein
Lösedrehmoment höher ist als das zum Einschrauben aufgebrachtes Drehmoment. So kann beispielsweise die Suprakonstruktion mit dem gleichen Drehmoment am
Abutmentsystem festgeschraubt werden wie das Abutmentsystem am Implantat und die
Suprakonstruktion kann dennoch gelöst werden, ohne dass sich das Abutmentsystem vom Implantat löst.
[0040] In einem weiteren Aspekt ist die Erfindung ein Kit mit einem Abutmentsystem wie vorstehend beschrieben und einem Eindrehwerkzeug. Das Eindrehwerkzeug kann eine
Stülpaufnahme umfassen, in die der zweite Kopfabschnitt des Einschraubteils einführbar ist, und eine Schraube, die zur Schraubenfassung des zweiten Kopfabschnitts des
Einschraubteils korrespondiert. Insbesondere können die Schraube urd/507742
Schraubenfassung korrespondieren, indem sie komplementäre Aussen- und
Innengewinde aufweisen. Die Stülpaufnahme des Eindrehwerkzeugs kann mit einer
Öffnung ausgestattet sein, durch welche hindurch die Schraube in das Innengewinde der
Schraubenfassung des zweiten Kopfabschnitts des Einschraubteils eindrehbar ist, wenn der zweite Kopfabschnitt des Einschraubteils in die Stülpaufnahme des
Eindrehwerkzeugs eingeführt ist.
[0041] Mit dem erfindungsgemässen Kit kann das erfindungsgemasse Abutmentsystem effizient und auf bevorzugte Weise eingesetzt werden. Insbesondere ermöglicht das
Eindrehwerkzeug zusammen mit der Schraube, dass Eindrehwerkzeug und
Einschraubteil des Abutmentsystems drehfest miteinander verbunden sind. Dabei wird das Eindrehwerkzeug mittels der Schraube auf dem Einschraubteil festgeschraubt, wenn sich der Kopfabschnitt des Einschraubteils in der Stülpaufnahme des Eindrehwerkzeugs befindet. Indem das Eindrehwerkzeug dann gedreht wird, kann das Einschraubteil durch das Implantatteil ragend in das Implantat eingeschraubt werden.
[0042] Durch diese Ausgestaltung des Eindrehwerkzeugs und der Schraube kann zur
Befestigung des Eindrehwerkzeugs am Einschraubteil die gleiche Struktur des
Einschraubteils verwendet werden, wie zur Montage der Suprakonstruktion am
Abutmentsystem. Somit ermöglicht das passende Eindrehwerkzeug, dass das
Abutmentsystem keine separate Struktur zum Verschrauben am Implantat aufweisen muss. Die Form und Gestalt des Abutmentsystems und insbesondere die ersten und zweiten Kopfabschnitte können zu einer bevorzugten Verbindung mit der
Suprakonstruktion ausgeformt und konfiguriert sein.
[0043] Vorzugsweise ist dasr Eindrehwerkzeug mit einem Ratschenumgreifabschnitt ausgebildet. Dies ermöglicht, dass eine Ratsche beziehungsweise eine
Drehmomentratsche am Eindrehwerkzeug angelegt wird und das Schraubenteil mit einer gewünschten Befestigungskraft festgezogen wird. Beispielsweise kann nach dem
Einsetzen des Implantats in den Kieferknochen das Abutmentsystem handfest beziehungsweise mit etwa 20 N-cm in das Implantat eingeschraubt werden. Wenn das
Implantat dann eingewachsen ist, kann dann das Abutmentsystem definitiv festgezogen werden, beispielsweise mit einer Kraft von 35 N-cm beziehungsweise nach Angabe des
Herstellers. In einer solchen Anwendung kann das Abutmentsystem sowohl als
Einheilabutment als gleichzeitig auch als definitives Abutment eingesetzt werden. Das
Abutmentsystem kann mit dem etwa gleichen Drehmoment am Implantat befestigt sehH/507742 wie die Suprakonstruktion am Abutmentsystem oder in Abhängigkeit vom In der
Suprakonstruktion verwendeten Material nach Angabe des zugehörigen Herstellers.
[0044] Vorzugsweise umfasst der Kit beziehungsweise das Abutmentsystem ein weiteres Implantatteil, wobei das Implantatteil und das weitere Implantatteil jeweils wie oben beschrieben mit einem Plattformabschnitt ausgebildet sind und wobei der
Plattformabschnitt des Implantatteils und der Plattformabschnitt des Weiteren
Implantatteils unterschiedlich dimensioniert sind.
[0045] Der Kit mit mehreren verschiedenen Implantatteilen kann auch ohne
Eindrehwerkzeug, wie er vorstehend beschrieben ist, ausgestaltet sein. Das heisst eine
Ausführungsform eines Kits kann ein Abutmentsystem wie vorstehend beschrieben umfassen, wobei das Abutmentsystem ein Implantatteil mit einem Plattformabschnitt und ein weiteres Implantatteil mit einem Plattformabschnitt umfasst, wobei der
Plattformabschnitt des Implantatteils und der Plattformabschnitt des weiteren
Implantatteils unterschiedlich dimensioniert sind.
[0046] Die unterschiedlich dimensionierten Plattformabschnitte ermöglichen eine auf die im Mund des Patienten vorliegenden Gegebenheiten angepasste Auswahl des
Implantatteils.
[0047] Dabei sind ein erster Aussendurchmesser der Stützfläche des
Plattformabschnitts des Implantatteils und ein zweiter Aussendurchmesser der
Stützfläche des Plattformabschnitts des weiteren Implantatteils vorzugsweise verschieden. So kann je nach Grösse des zu ersetzenden Zahns beziehungsweise vorhandenem Platz ein passendes beziehungsweise optimiertes Abutmentsystem mit einer passenden oder optimalen Plattformgrôsse (Höhe und Aussendurchmesser) für den Patienten eingesetzt werden.
[0048] Eine Auswahl der ersten Aussendurchmesser der Stützfläche des
Plattformabschnitts des Implantatteils kann in einem Bereich von etwa 3.5 mm bis etwa 4.5 mm also beispielsweise 4 mm liegen und der zweite Aussendurchmesser der
Stützfläche des Plattformabschnitts des weiteren Implantatteils in einem Bereich von etwa 4.5 mm und 5.5 mm also beispielsweise 5 mm. Solche zwei Varianten von
Stützflächengrössen ermöglichen ein Abdecken von vielen möglichen Anwendungen bei vielen Patienten. Der Kit kann auch eine Auswahl von Implantatteilen mit mehr als zwe#507742 unterschiedlichen Aussendurchmessern von Plattformabschnitten aufweisen.
[0049] Eine erste Höhe des Plattformabschnitts des Implantatteils und eine zweite Höhe des Plattformabschnitts des weiteren Implantatteils sind vorzugsweise verschieden. Mit unterschiedlichen Höhen des Plattformabschnitts kann insbesondere die individuelle
Gingivasituation eines Patienten berücksichtigt werden.
[0050] Dabei liegt die erste Höhe des Plattformabschnitts des Implantatteils in einem
Bereich von etwa 0.8 mm bis etwa 1.6 mm als beispielsweise 1.2 mm und die zweite
Höhe des Plattformabschnitts des weiteren Implantatteils in einem Bereich von etwa 1.6 mm bis etwa 2.8 mm also beispielsweise 2.2 mm. Mit solchen zwei Höhen kann bereits die Situation bei einer Vielzahl von Patienten befriedigend berücksichtigt werden. Auch hier kann der Kit eine Auswahl von Implantatteilen mit mehr als zwei unterschiedlichen
Höhen von Plattformabschnitten aufweisen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0051] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung mit Hilfe der schematischen Zeichnung. Insbesondere werden im Folgenden das erfindungsgemässe
Abutmentsystem und der erfindungsgemässe Kit unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen detaillierter beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässem Abutmentsystems, in dem ein Einschraubteil nicht vollständig in ein Implantatteil eingesetzt ist;
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht des Abutmentsystems von Fig. 1, wobei das
Einschraubteil vollständig in das Implantatteil eingesetzt ist;
Fig. 3 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines
Eindrehwerkzeugs;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Kits mit dem Abutmentsystem von Fig. 1 und dem
Eindrehwerkzeug von Fig. 3;
Fig. 5 eine schematische Seitenansicht des Abutmentsystems von Fig. 2 mit einer montierten Suprakonstruktion; und
Fig. 6 eine schematische Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels eines alF507742 ein Implantat aufgesetzten erfindungsgemässen Abutmentsystems.
Weg(e) zur Ausführung der Erfindung
[0052] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt, die allesamt schematischer Natur sind. Dabei sind die Abbildungen der Fig. als rein illustrativ zur Erläuterung der Erfindung gehalten und weder massstabsgetreu noch vollständig.
Beispielsweise können in einer Zeichnung Bereiche der abgebildeten Bauteile teilweise geschnitten beziehungsweise durchsichtig dargestellt sein und andere Bereiche nicht.
Oder es können Bereiche einer Zeichnung perspektivisch dargestellt sein und andere
Bereiche der gleichen Zeichnung nicht. Auch können die Dimensionen bestimmter
Abschnitte der gezeichneten Bauteile nicht in allen Fig. einheitlich sein. Das Weglassen eines Aspekts in der Beschreibung oder einer Fig. lässt nicht darauf schliessen, dass dieser Aspekt in dem zugehörigen Ausführungsbeispiel fehlt. Vielmehr kann ein solches
Weglassen der Klarheit und dem Verhindern von Wiederholungen dienen. Um
Wiederholungen in den Fig. und der zugehörigen Beschreibung der verschiedenen
Aspekte und Ausführungsbeispiele zu vermeiden, sollen bestimmte Merkmale als gemeinsam für verschieden Aspekte und Ausführungsbeispiele verstanden werden.
[0053] Bestimmte Ausdrücke werden in der folgenden Beschreibung aus praktischen
Gründen verwendet und sind nicht einschränkend zu verstehen. Die Wörter „rechts“, links“, „unten“ und „oben“ bezeichnen Richtungen in der Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. Die Ausdrücke „nach innen“, „nach aussen“ „unterhalb“, „oberhalb“, links“, „rechts“ oder ähnliche werden zur Beschreibung der Anordnung bezeichneter
Teile zueinander, der Bewegung bezeichneter Teile zueinander und der Richtungen hin zum oder weg vom geometrischen Mittelpunkt der Erfindung sowie benannter Teile derselben wie in den Fig. dargestellt verwendet. Diese räumlichen Relativangaben umfassen auch andere Positionen und Ausrichtungen als die in den Fig. dargestellten.
Zum Beispiel wenn ein in den Fig. dargestelltes Teil umgedreht wird, sind Elemente oder
Merkmale, die als „unterhalb“ beschrieben sind, dann „oberhalb“. Die Terminologie umfasst die oben ausdrücklich erwähnten Wörter, Ableitungen von denselben und Wörter ähnlicher Bedeutung.
[0054] Es gilt für die gesamte weitere Beschreibung folgende Festlegung: Sind in einer
Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugszeichen enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erwähnt, so wird auf deren Erläuterurkg/>07742 in vorangehenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Sind ausserdem im unmittelbar zu einer Figur gehörigen Beschreibungstext Bezugszeichen erwähnt, die in der zugehörigen Figur nicht enthalten sind, so wird auf die vorangehenden und nachstehenden Figuren verwiesen. Ähnliche Bezugszeichen in zwei oder mehreren Fig. stehen für ähnliche oder gleiche Elemente.
[0055] Fig. 1 zeigt ein zur Montage auf einem in einem Kieferknochen eingepflanzten dentalen Implantat ausgebildetes zweiteiliges Abutment 1 als erste Ausführungsform eines erfindungsgemässen Abutmentsystems. Das Abutment 1 ist zweiteilig, indem es ein monolithisch aus Titan hergestelltes Implantatteil 2 und ein ebenfalls monolithisch aus
Titan hergestelltes Einschraubteil 3 umfasst. Das Einschraubteil 3 weist eine vertikale
Längsachse 35 auf und das Implantatteil 2 eine vertikale Längsachse 26, wobei die beiden Längsachsen 26, 35 des Einschraubteils 3 und des Implantatteils 2 aufeinanderliegen und so eine Längsachse 11 des Abutments 1 bilden.
[0056] Das Implantatteil 2 umfasst einen ersten Kopfabschnitt 22, einen zum Einsetzen in eine entsprechende Abutmentaufnahme des Implantats ausgebildeten
Implantatverbindungsabschnitt 23 und einen dazwischenliegenden Plattformabschnitt 27 auf. Zudem weist das Implantatteil eine vertikalen Durchgang 21 auf, der sich vom ersten
Kopfteil 22 aus entlang der Längsachse 26 durch das Implantatteil 2 hindurch bis zum
Implantatverbindungsabschnitt 23 erstreckt. Dabei ist der Durchgang 21 nach oben und somit zu einem okklusalen Ende beziehungsweise einer Prothesenseite 28 des
Implantatteils 2 hin sowie nach unten und somit zu einem apikalen Ende des
Implantatteils 2 beziehungsweise einer Implantatseite 29 hin offen ausgebildet. Gegen sein unteres Ende hin ist der Durchgang 21 mit einem etwa vier Umdrehungen umfassenden Innengewinde 214 ausgestattet.
[0057] Der Implantatverbindungsabschnitt 23 ist mit einem ersten Indexbereich 24 versehen. Insbesondere ist im Indexbereichs 24 ein Aussenumfang des
Implantatverbindungsabschnitts 23 rotationsasymmetrischen ausgestaltet. Das
Implantat, für welches das Abutment 1 vorgesehen ist, weist eine dem
Implantatverbindungsabschnitt 23 entsprechende Abutmentaufnahme auf, sodass das
Implantatteil 2 genau in einer vordefinierten Ausrichtung auf das Implantat aufgesetzt werden kann.
[0058] Der erste Kopfabschnitt 22 weist eine Aussenfläche auf, die zum überwiegendée:/507742
Teil zur Längsachse 11 des Abutments 1 um etwa 15° geneigt ist und so einen weiteren
Konusbereich bildet. Zudem ist der erste Kopfabschnitt 22 mit einem ersten Indexbereich 25 versehen, der durch drei im Umfang verteilte abgeschliffene plane Flächen gebildet ist. Die planen Flächen könne quasi parallel zur Längsachse 11 des Abutments 1 ausgerichtet sein. Dadurch ist am ersten Indexbereich 25 ein Aussenumfang des
Kopfabschnitts 22 rotationsasymmetrisch ausgestaltet. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, kann eine Krone 8, welche für das Abutment 1 vorgesehen ist, durch die vorliegende
Indexierung genau in einer vordefinierten Ausrichtung auf das Abutment 1 aufgesetzt werden.
[0059] In Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Plattformabschnitt 27 einen sich nach oben aufweitenden Gingivaformabschnitt 272 aufweist, dessen nach oben hin auswärts gekrümmte Aussenfläche eine Gingivakontaktfläche bildet. Die Gingivakontaktfläche ist dazu ausgeformt, an einer Gingiva anzuliegen und diese zu formen.
[0060] Weiter weist der Plattformabschnitt 27 eine sich in Bezug auf die Längsachse 26 des Implantatteils 2 radial nach aussen erstreckende Stützfläche 271 auf. Insbesondere liegt die Stützfläche 271 rechtwinklig zur Längsachse 26 und ist nach oben gerichtet. Wie wiederum in Fig. 5 dargestellt ist die Stützfläche 271 dazu vorgesehen, die Krone 8 abzustützen.
[0061] In Fig. 1 ist weiter gezeigt, dass das Einschraubteil 3 einen oberen zweiten
Kopfabschnitt 31, einen unteren Schraubenabschnitt 32 und einen dazwischenliegenden
Einsetzabschnitt 33 aufweist.
[0062] Eine Aussenfläche des zweiten Kopfabschnitts 31 definiert einen Konusbereich 311, wobei die Aussenfläche zur Längsachse 11 des Abutments 1 um etwa 15° geneigt ist. Der Schraubenabschnitt 32 umfasst einen kreiszylindrischen Pfosten, der teilweise mit einem Aussengewinde 321 ausgestattet ist. Das Aussengewinde 321 ist korrespondierend zum Innengewinde 214 des Durchgangs 21 des Implantatteils 2 ausgestaltet.
[0063] Ein oberster Bereich des Einsetzabschnitts 32 umfasst einen sich nach unten hin verjüngenden und nach unten an den zweiten Kopfabschnitt 31 anschliessenden ersten Aussenkonusbereich 331 sowie einen sich nach unten hin verjüngenden und nach oben an den Pfosten anschliessenden zweiten Aussenkonusbereich 332. Zwischen deh507742 ersten und dem zweiten Aussenkonusbereichen 331, 332 ist der Einsetzabschnitt 32 zylindrisch ausgebildet.
[0064] Der Durchgang 21 des Implantatteils 2 ist passend zum Einsetzabschnitt 33 und zum Schraubenabschnitt 32 des Einschraubteils 3 geformt. Insbesondere umfasst er einen nach oben hin an das Innengewinde 214 anschliessenden zylindrischen
Pfostenbereich 213, eine nach oben an den Pfostenbereich 213 anschliessenden zweiten
Innenkonusbereich 212 und einen nach unten an die obere Öffnung anschliessenden ersten Innenkonusbereich 211.
[0065] Im in Fig. 1 gezeigten Zustand ist das Abutment 1 bereit, in das zugehörige
Implantat eingesetzt zu werden. Dabei ist das Einschraubteil 3 soweit in das Implantatteil 2 eingeschraubt, dass das untere Ende des Einschraubteils 3 etwa mit dem unteren Ende des Implantatteils 2 gleichauf ist. Das Aussengewinde 321 des Schraubenabschnitts 32 des Einschraubteils 3 greift in das Innengewinde 214 des Durchgangs 21 des
Implantatteils 2 ein und das Einschraubteil 3 ist so am Implantatteil 2 gehalten.
[0066] Fig. 2 zeigt das Abutment 1 ein einem Zustand, in dem das Einschraubteil 3 vollständig in das Implantatteil 2 eingeschraubt ist, sodass es mit dem zugehörigen
Implantat fest verbunden sein kann. Insbesondere ist das Einschraubteil 3 relativ zum
Implantatteil 2 um seine Längsachse 35 geschraubt, bis der erste Aussenkonusbereich 331 des Einsetzbereichs 33 und der zweite Aussenkonusbereich 332 des
Einsetzbereichs 33 am ersten Innenkonusbereich 211 des Durchgangs 21 und am zweiten Innenkonusbereich 212 des Durchgangs 21 anliegen. Durch dieses pressende
Anliegen kann das Abutment 1 fest an das zugehörige Implantat angepresst fixiert werden.
[0067] Im voll eingeschraubten Zustand ist das Einschraubteil 3 durch das Implantatteil 2 hindurchragend aufgenommen, sodass der Schraubenabschnitt 32 des Einschraubteils 3 teilweise auf der Implantatseite 29 des Implantatteils 2 aus dem Implantatteil 2 hinausragt. Dabei kann er in das passende Innengewinde der Abutmentaufnahme des zugehörigen Implantats eingreifen. Gleichzeitig ragt der zweite Kopfabschnitt 31 auf der
Prothesenseite 28 des Implantatteils 2 aus dem Implantatteil 2 hinaus. Der erste
Kopfabschnitt 21 des Implantatteils 2 und der zweite Kopfabschnitt 31 des
Einschraubteils 3 bilden zusammen einen Suprakonstruktionsverbindungsbereich 4. Der
Suprakonstruktionsverbindungsbereich 4 umfasst dabei insbesondere die Aussenfläche/507742 des ersten Kopfabschnitts 21 und des zweiten Kopfabschnitts 31, wobei eine Aufnahme der zugehörigen Suprakonstruktion entsprechend dem
Suprakonstruktionsverbindungsbereich 4 geformt ist. Der gesamte
Suprakonstruktionsverbindungsbereich 4 weist eine Höhe von etwa 4 mm auf.
[0068] Fig. 3 zeigt ein Eindrehwerkzeug 5 für das zweiteilige Abutment 1 und eine zugehörige Befestigungsschraube 6. Das Eindrehwerkzeug 5 umfasst eine nach unten offene Stülpaufnahme 51, die einen so geformten Innenraum 54 bildet, dass der erste
Kopfabschnitt 22 des Implantatteils 2 und der zweite Kopfabschnitt 31 des
Einschraubteils 3 einführbar sind, einen Ratschenumgreifabschnitt 53 mit einer zum
Greifen ausgebildeten Aussenkontur und einen zylindrischen Halsabschnitt 52, der zwischen Stülpaufnahme 51 und Ratschenumgreiabschnitt 53 liegt. Eine vertikale
Bohrung durchragt das Eindrehwerkzeug 5 als Öffnung, wobei die Bohrung ein
Innengewinde 521 aufweist. Die Befestigungsschraube 6 umfasst einen manuell greifbaren Kopf 61 und einen Gewindeabschnitt 62, der in das Gewinde 521 des
Eindrehwerkzeugs 5 eingedreht ist.
[0069] In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Kits 7 in einem zusammengesetzten Zustand gezeigt. Der Kit 7 umfasst das zweiteilige Abutment 1, das
Eindrehwerkzeug 5 und die Befestigungsschraube 6. Das Abutment 1 ist wie in der Fig. 2 dargestellt in einem Zustand, in dem das Einschraubteil 3 vollständig eingeschraubt ist.
Das Eindrehwerkzeug 5 ist in der Fig. 4 anders dargestellt als in Fig. 3. Insbesondere ist es in Fig. 4 strukturell im Wesentlichen gleich aufgebaut wie in Fig. 3 aber anders dimensioniert. Beispielsweise ist der Halsabschnitt 52 des Eindrehwerkzeugs 5 in Fig. 4 verkürzt dargestellt. Die exakten Dimensionen sind zur Erläuterung der Funktionsweise des Kits 7 beziehungsweise von dessen Eindrehwerkzeug 5 an dieser Stelle nicht von
Bedeutung.
[0070] Wie in Fig. 4 ersichtlich ist, umfasst das Einschraubteil 3 von oben am zweiten
Kopfabschnitt 31 beginnend eine sich ins Innere des Einschraubteils 3 erstreckende
Schraubenfassung 34. Insbesondere umfasst die Schraubenfassung 34 ein
Innengewinde, das zum Aussengewinde 321 des Schraubenabschnitts 32 des
Einschraubteils 3 korrespondiert. Somit entspricht das Innengewinde der
Schraubenfassung 34 typischerweise dem Innengewinde der Abutmentaufnahme des zugehörigen Implantats.
[0071] Die Stülpaufnahme 51 ist auf den zweiten Kopfabschnitt 31 des Einschraubteits!>07742 3 aufgeschoben beziehungsweise aufgesetzt. Die Befestigungsschraube 6 ist durch das
Eindrehwerkzeug 4 hindurch ragend manuell in die Schraubenfassung 34 des
Einschraubteils 3 eingeschraubt und das Eindrehwerkzeug 5 ist so am Einschraubteil 3 befestigt. Zum Montieren des Abutments 1 am zugehörigen Implantat wird das Abutment im Zustand von Fig. 1 aber mit befestigtem Eindrehwerkzeug 5 in die Abutmentaufnahme des Implantats eingesetzt. Das Implantatteil 2 ist dabei über den ersten Indexbereich 24 eindeutig zum Implantat ausgerichtet und drehfest in die Abutmentaufnahme eingesetzt.
Dann wird eine Drehmomentratsche am Ratschenumgreifabschnitt 52 montiert und das
Einschraubteil 3 wird mittels der Drehmomentratsche in das Implantat eingeschraubt, bis eine ausreichende Kraft aufgebracht ist. Um ein passendes Kraft Anziehen für einen
Presssitz zu ermöglichen, ist die Stülpaufnahme 51 des Eindrehwerkzeugs 5 so dimensioniert, dass ein Abstand zwischen dem unteren Ende der Stülpaufnahme 51 und der Stützfläche 271 des Plattformabschnitts 27 vorhanden ist. Das Abutment 1 ist nun fest mit dem Implantat verbunden. Danach kann die Drehmomentratsche vom
Eindrehwerkzeug 5 entnommen und die Befestigungsschraube 6 soweit gelockert werden, dass das Eindrehwerkzeug 5 vom Abutment 1 entfernt werden kann.
[0072] Wie in Fig. 5 gezeigt ist, kann dann beispielsweise eine Krone 8 als
Suprakonstruktion am Abutment 1 montiert werden. Die Krone 8 umfasst einen vertikalen
Schraubenkanal 81, der alternativ auch anguliert ausgebildet sein könnte und der einen
Sitz für eine Kronenschraube 82 bildet, und eine von unten her zugängliche Aufnahme, die korrespondierend zum Suprakonstruktionsverbindungsbereich 4 des Abutments 1 geformt ist. Die Kronenschraube 82 umfasst einen Kopf 822 und einen Gewindeabschnitt 821. Der Gewindeabschnitt 821 ist passend zur Schraubenfassung 34 des
Einschraubteils 3 ausgebildet und soweit in diesen eingedreht, dass die Krone 8 fest an das Abutment 1 gedrückt wird. Dabei liegt die Krone 8 an der Stützfläche 271 des
Plattformabschnitts 27 an. Der Gewindeabschnitt 821 der Kronenschraube 82 ist wiederum analog zum Aussengewinde 321 des Schraubenabschnitts 32 des
Einschraubteils 3 ausgebildet.
[0073] Indem das Abutment 1 mit dem Plattformabschnitt 27 ausgestattet ist, ist es für ein Implantat vorgesehen, das etwa auf Knochenlevel endet, also ein sogenanntes
Knochenlevel-Implantat (Bone Level Implant). Dabei ist der Plattformabschnitt 27 so ausgebildet, dass er in die Gingiva ragt aber nicht aus dieser hinaussteht. Zusammen mit dem abutmentnahen Bereich der Krone 8 bildet der Plattformabschnitt 27 einé507742 anatomischen Gingivakanal.
[0074] Fig. 6 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen zweiteiligen Abutments 10 als Abutmentsystem, das für ein Implantat 90 vorgesehen ist.
Das Implantat 90 überragt den Knochen und erstreckt sich in die Gingiva hinein, es ist also ein sogenanntes Gewebelevel-Implantat (Tissue Level Implant).
[0075] Das Abutment 10 besteht aus einem Implantatteil 20 und einem Einschraubteil 30. Die Strukturen und Merkmale des Abutments 10, die nachfolgend nicht näher beschrieben sind, sind analog zu den gleichen Strukturen und Merkmalen des Abutments 1 der Fig. 1 bis 5 ausgebildet.
[0076] Insbesondere umfasst das Implantatteil 20 einen ersten Kopfabschnitt 220 mit einem Indexbereich 250, einen Implantatverbindungsabschnitt 230 mit einem
Indexbereich 240 und einen vertikalen Durchgang 210 mit einem Pfostenbereich 2130, einem ersten Innenkonusbereich 2110 und einem zweiten Innenkonusbereich 2120. Der erste Kopfabschnitt 220 des Implantatteils 20 und der zweite Kopfabschnitt 310 des
Einschraubteils 30 bilden zusammen einen Suprakonstruktionsverbindungsbereich 40.
[0077] Das Einschraubteil 30 umfasst einen zweiten Kopfabschnitt 310 mit
Konusbereich 3110, einen Schraubenabschnitt 320 mit Pfosten und Aussengewinde 3210, eine Schraubenfassung 340 sowie einen Einsetzabschnitt 330 mit einem ersten
Aussenkonusbereich 3310 und einem zweiten Aussenkonusbereich 3320. Anders als der
Kopfabschnitt 31 des Abutments 1 von Fig. 1 bis 5 weist der zweite Kopfabschnitt 310 einen Übergangsbereich 3120, dessen Aussenfläche zur Langsachse 110 des
Abutments 10 mit etwa 45° stärker geneigt ist als die Aussenfläche des Konusbereichs 3110. 1[0078] Entgegen dem Abutment 1 von Fig 1 bis 5 umfasst das Abutment 10 von Fig. 6 keinen Plattformabschnitt. Ein solcher ist im Abutment 10 nicht notwendig, da das
Implantat 90, für welches das Abutment 10 vorgesehen ist, sich in die Gingiva eines
Patienten hinein erstreckt, wenn es in einen Kieferknochen des Patienten eingesetzt ist.
Entsprechend umfasst das Implantat 90 selbst einen Gingiva- beziehungsweise
Plattformabschnitt 920, der an seiner Oberfläche beziehungsweise an seinem okklusalen
Ende eine Stützfläche 9210 aufweist. Der Plattformabschnitt 920 weist eine sich nach oben aufweitenden Form auf und seine nach oben hin auswärts gekrümmté/507742
Aussenfläche bildet eine Gingivakontaktfläche, die dazu ausgeformt ist, an einer Gingiva anzuliegen und diese zu formen.
[0079] In einem apikalen Endbereich ist das Implantat 90 mit einem
Knochenschraubenabschnitt 910 ausgestattet. Der Knochenschraubenabschnitt 910 weist ein Aussengewinde auf, das zum Eindrehen in den Kieferknochen konfiguriert ist.
In seinem Innern umfasst das Implantat 90 einen nach oben offenen Abutmentsitz 930 und eine Schraubenfassung 920. Der Abutmentsitz 930 ist passend zum
Implantatverbindungsabschnitt 230 des Abutments 10 geformt, sodass das Abutment 10 indexiert aufnehmbar ist. Die Schraubenfassung 920 ist korrespondierend zum
Schraubenabschnitt 320 des Einschraubteils des Abutments 10 geformt. So ist das
Abutment 10 fest auf dem Implantat 90 in einer vordefinierten Ausrichtung fixiert.
[0080] Wie in Fig. 6 ersichtlich ist, ist eine Krone 80, welche für das Abutment 10 vorgesehen ist, in einer vordefinierten Ausrichtung auf das Abutment 10 aufgesetzt und
Mittels einer Kronenschraube 820 fixiert. Insbesondere ist die Kronenschraube 820 in einen Schraubenkanal 810 der Krone 80 eingeführt. Die Kronenschraube 820 umfasst einen Kopf 8220, der am unteren Ende des Schraubenkanals 810 anliegt, und ein
Schraubgewinde 8210, das in ein gegengleiches Gewinde der Schraubenfassung 340 eingreift. Durch die festgezogene Kronenschraube 820 wird die Krone 80 an das
Abutment 10 gepresst, wobei sie an der Stützfläche 9210 abstützt.
[0081] Obwohl die Erfindung mittels der Figuren und der zugehörigen Beschreibung dargestellt und detailliert beschrieben ist, sind diese Darstellung und diese detaillierte
Beschreibung illustrativ und beispielhaft zu verstehen und nicht als die Erfindung einschränkend. Um die Erfindung nicht zu verklären, können in gewissen Fällen wohlbekannte Strukturen und Techniken nicht im Detail gezeigt und beschrieben sein. Es versteht sich, dass Fachleute Änderungen und Abwandlungen machen können, ohne den
Umfang der folgenden Ansprüche zu verlassen. Insbesondere deckt die vorliegende
Erfindung weitere Ausführungsbeispiele mit irgendwelchen Kombinationen von
Merkmalen ab, die von den explizit beschriebenen Merkmalskombinationen abweichen können.
[0082] Die vorliegende Offenbarung umfasst auch Ausführungsformen mit jeglicher
Kombination von Merkmalen, die vorstehend oder nachfolgend zu verschiedenen
Ausführungsformen genannt oder gezeigt sind. Sie umfasst ebenfalls einzelne Merkmalg/507742 in den Figuren, auch wenn sie dort im Zusammenhang mit anderen Merkmalen gezeigt sind und/oder vorstehend oder nachfolgend nicht genannt sind. Auch können die in den
Figuren und der Beschreibung beschriebenen Alternativen von Ausführungsformen und einzelne Alternativen deren Merkmale vom Erfindungsgegenstand beziehungsweise von den offenbarten Gegenständen ausgeschlossen sein. Die Offenbarung umfasst
Ausführungsformen, die ausschliesslich die in den Ansprüchen beziehungsweise in den
Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmale umfasst sowie auch solche, die zusätzliche andere Merkmale umfassen. Auch umfasst die Offenbarung
Zwischenverallgemeinerungen von Merkmalen beziehungsweise Merkmalsgruppen von in den Figuren und den zugehörigen Abschnitten der Beschreibung gezeigten
Ausführungsbeispielen. Das heisst es können spezifische Merkmale beziehungsweise
Merkmalsgruppen, wie sie in den Figuren und den zugehörigen Abschnitten der
Beschreibung offenbart sind, in den allgemeineren Ausführungsformen der Erfindung, wie sie im Zusammenhang mit der Beschreibung der Erfindung offenbart sind, vorgesehen sein. Insbesondere können solche spezifischen Merkmale beziehungsweise
Merkmalsgruppen losgelöst von weiteren spezifischen in den Figuren gezeigten
Merkmalen in den allgemeineren Ausführungsformen der Erfindung vorgesehen sein.
Beispielsweise kann ein erfindungsgemässes Abutmentsystem eine trapezartige flache
Oberfläche, wie sie mit Bezugszeichen 25 in den Fig. ersichtlich ist, am Umfang des ersten Kopfabschnitts des Implantatteils des erfindungsgemässen Abutmentsystems als
Indexierungsbereich vorgesehen sein, ohne dass weitere Merkmale des Implantatteils der Fig. ebenfalls vorgesehen sein müssen. Es versteht sich, dass Fachleute in der Lage sind, spezifische Merkmale aus der Beschreibung der Figuren in die Ausführungsformen der Beschreibung der Erfindung zu übernehmen.
[0083] Im Weiteren schliesst der Ausdruck „umfassen“ und Ableitungen davon andere
Elemente oder Schritte nicht aus. Ebenfalls schliesst der unbestimmte Artikel „ein“ bzw. „eine“ und Ableitungen davon eine Vielzahl nicht aus. Die Funktionen mehrerer in den
Ansprüchen aufgeführter Merkmale können durch eine Einheit beziehungsweise einen
Schritt erfüllt sein. Die blosse Tatsache, dass bestimmte Masse in zueinander verschiedenen abhängigen Ansprüchen aufgeführt sind, bedeutet nicht, dass eine
Kombination dieser Masse nicht vorteilhaft verwendet werden kann. Die Begriffe „im
Wesentlichen“, „etwa“, „ungefähr“ und dergleichen in Verbindung mit einer Eigenschaft beziehungsweise einem Wert definieren insbesondere auch genau die Eigenschaft beziehungsweise genau den Wert. Die Begriffe „etwa“ und „ungefähr“ im Zusammenharig/507742 mit einem gegebenen Zahlenwert oder -bereich kann sich auf einen Wert beziehungsweise Bereich beziehen, der innerhalb 20%, innerhalb 10%, innerhalb 5% oder innerhalb 2% des gegebenen Werts beziehungsweise Bereichs liegt. Alle
Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als den Umfang der Ansprüche einschränkend zu verstehen.

Claims (1)

  1. Neue Luxemburger Patentanmeldung LUS07742 Titus Fischler Vertreterzeichen: P6810LU00 ANSPRÜCHE Anspruch 1: Ein Abutmentsystem (1; 10), das zur Montage auf einem in einem Kieferknochen eingepflanzten dentalen Implantat (90) ausgebildet ist, umfassend: ein Implantatteil (2; 20), das einen Durchgang (21; 210), einen ersten Kopfabschnitt (22; 220) und einen zum Einsetzen in eine entsprechende Abutmentaufnahme (930) des Implantats (90) ausgebildeten Implantatverbindungsabschnitt (23; 230) aufweist, und ein Einschraubteil (3; 30), das einen zweiten Kopfabschnitt (31; 310) und einen Schraubenabschnitt (32; 320) mit einem Aussengewinde (321; 3210) aufweist, wobei der Durchgang (21; 210) des Implantatteils (2; 20) geformt ist, das Einschraubteil (3; 30) durch das Implantatteil (2; 20) hindurchragend aufzunehmen, sodass der Schraubenabschnitt (32; 320) des Einschraubteils (3; 30) zumindest teilweise auf einer Implantatseite (29) des Implantatteils (2; 20) aus dem Implantatteil (2; 20) hinausragt und sodass der zweite Kopfabschnitt (31; 310) auf einer der Implantatseite (29) gegenüberliegenden Prothesenseite (28) des Implantatteils (2; 20) aus dem Implantatteil (2; 20) hinausragt, wobei der Implantatverbindungsabschnitt (23; 230) des Implantatteils (2; 20) einen ersten Indexbereich (25; 250) mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang umfasst, wobei der erste Kopfabschnitt (22; 220) des Implantatteils (2; 20) und der zweite Kopfabschnitt (31; 310) des Einschraubteils (3; 30) einen Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4; 40) bilden, wenn das Einschraubteil (3; 30) durch das Implantatteil (2; 20) hindurchragend aufgenommen ist, wobei der Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4; 40) einen zweiten Indexbereich (24; 240) mit einem rotationsasymmetrischen Aussenumfang umfasst, und wobei der zweite Kopfabschnitt (31; 310) des Einschraubteils (3; 30) mit einer ein Innengewinde aufweisenden Schraubenfassung (34; 340) ausgestattet ist.
    Anspruch 2: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 1, wobei der zweité/507742 Indexbereich (24; 240) des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs (4; 40) am ersten Kopfabschnitt (22; 220) des Implantatteils (2; 20) ausgebildet ist.
    Anspruch 3: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 1 oder 2, wobei der Durchgang (21; 210) des Implantatteils (2; 20) mit einem Innengewinde (214) ausgestattet ist.
    Anspruch 4: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 3, wobei das Innengewinde (214) des Durchgangs (21; 210) des Implantatteils (2; 20) zum Aussengewinde (321; 3210) des Schraubenabschnitts (32; 320) des Einschraubteils (3; 30) komplementär ist.
    Anspruch 5: Das Abutmentsystem (1; 10) von einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Innengewinde der Schraubenfassung (34; 340) des Einschraubteils (3; 30) und das Aussengewinde (321; 3210) des Schraubenabschnitts (32; 320) des Einschraubteils (3; 30) mit einem etwa gleichen Durchmesser dimensioniert sind.
    Anspruch 6: Das Abutmentsystem (1; 10) von einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Innengewinde der Schraubenfassung (34; 340) des Einschraubteils (3; 30) komplementär zum Aussengewinde (321; 3210) des Schraubenabschnitt (32; 320) des Einschraubteils (3; 30) ausgestaltet ist.
    Anspruch 7: Das Abutmentsystem (1; 10) eines der vorangehenden Ansprüche, wobei der Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4; 40) einen Konusbereich (311; 3110) aufweist.
    Anspruch 8: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 7, wobei der Konusbereich (311; 3110) des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs (4; 40) eine Aussenfläche aufweist, die zu einer Längsachse des Abutmentsystems um 15° + 5° geneigt ist.
    Anspruch 9: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 7 oder 8, wobei der Konusbereich (311; 3110) des Suprakonstruktionsverbindungsbereichs (4; 40) am zweiten Kopfabschnitt (31; 310) des Schraubenteils (3) ausgebildet ist.
    Anspruch 10: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 9, wobei dgp507742 Suprakonstruktionsverbindungsbereich (4; 40) einen weiteren Konusbereich aufweist, der am ersten Kopfabschnitt (22; 220) des Implantatteils (2; 20) ausgebildet ist.
    Anspruch 11: Das Abutmentsystem (1; 10) eines der vorangehenden Ansprüche, wobei das Implantatteil (2; 20) einen Plattformabschnitt (27) aufweist, der eine sich in Bezug auf eine Längsachse (26) des Implantatteils (2; 20) nach aussen erstreckende Stützfläche (271) aufweist.
    Anspruch 12: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 11, wobei sich die Stützfläche (271) des Plattformabschnitts (271) des Implantatteils (2; 20) in Bezug auf die Längsachse (26) des Implantatteils (2; 20) im Wesentlichen radial nach aussen erstreckt.
    Anspruch 13: Das Abutmentsystem (1; 10) von Anspruch 11 oder 12, wobei der Plattformabschnitt (27) des Implantatteils (2; 20) eine Gingivakontakfläche aufweist.
    Anspruch 14: Das Abutmentsystem (1; 10) eines der vorangehenden Ansprüche, wobei der Durchgang (21; 210) des Implantatteils (2; 20) einen Innenkonusabschnitt (211, 212; 2110, 2120) und das Einschraubteil (3; 30) einen Aussenkonusabschnitt (331, 332; 3310, 3320), wobei der Innenkonusabschnitt (211, 212; 2110, 2120) des Durchgangs (21; 210) des Implantatteils (2; 20) und der Aussenkonusabschnitt (331, 332; 3310, 3320) des Einschraubteils (3; 30) so korrespondierend zueinander ausgebildet sind, dass sie aneinander anliegen, wenn das Einschraubteil (3; 30) durch das Implantatteil (2; 20) hindurchragend aufgenommen ist.
    Anspruch 15: Ein Kit (7) mit einem Abutmentsystem (1; 10) nach einem der vorangehenden Ansprüche und einem Eindrehwerkzeug (5),
    wobei das Eindrehwerkzeug (5) eine Stülpaufnahme (51) umfasst, in die der zweite Kopfabschnitt (31; 310) des Einschraubteils (3; 30) einführbar ist, und eine Schraube (6), die zur Schraubenfassung (34; 340) des zweiten Kopfabschnitts (31; 310) des Einschraubteils (3; 30) korrespondiert,
    wobei die Stülpaufnahme (51) des Eindrehwerkzeugs (5) mit einer Öffnung ausgestattet ist, durch welche hindurch die Schraube (6) in das
    Innengewinde der Schraubenfassung (34; 340) des zweiten Kopfabschnitts (344507742 310) des Einschraubteils (3; 30) eindrehbar ist, wenn der zweite Kopfabschnitt (31; 310) des Einschraubteils (3; 30) in die Stülpaufnahme (51) des Eindrehwerkzeugs (5) eingeführt ist.
    Anspruch 16: Der Kit (7) von Anspruch 15, wobei das Eindrehwerkzeug (5) mit einem Ratschenumgreifabschnitt (53) ausgebildet ist.
    Anspruch 17: Der Kit (7) von Anspruch 15 oder 16, wobei das Abutmentsystem (1; 10) ein weiteres Implantatteil (2; 20) umfasst, wobei das Implantatteil (2; 20) und das weitere Implantatteil (2; 20) jeweils gemäss einem der Ansprüche 12 bis 14 mit einem Plattformabschnitt (27) ausgebildet sind und wobei der Plattformabschnitt (27) des Implantatteils (2; 20) und der Plattformabschnitt (27) des weiteren Implantatteils (2; 20) unterschiedlich dimensioniert sind.
    Anspruch 18: Der Kit (7) von Anspruch 17, wobei ein erster Aussendurchmesser der Stützfläche (271) des Plattformabschnitts (27) des Implantatteils (2; 20) und ein zweiter Aussendurchmesser der Stitzflache (271) des Plattformabschnitts (27) des weiteren Implantatteils (2; 20) verschieden sind.
    Anspruch 19: Der Kit (7) von Anspruch 18, wobei der erste Aussendurchmesser der Stützflâäche (271) des Plattformabschnitts (27) des Implantatteils (2; 20) in einem Bereich von etwa 3.5 mm bis etwa 4.5 mm liegt und der zweite Aussendurchmesser der Stutzflache (271) des Plattformabschnitts (27) des weiteren Implantatteils (2; 20) in einem Bereich von etwa 4.5 mm und 5.5 mm.
    Anspruch 20: Der Kit (7) von einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei eine erste Höhe des Plattformabschnitts (27) des Implantatteils (2; 20) und eine zweite Hôhe des Plattformabschnitts (27) des weiteren Implantatteils (2; 20) verschieden sind.
    Anspruch 21: Der Kit (7) von Anspruch 20, wobei die erste Höhe des Plattformabschnitts (27) des Implantatteils (2; 20) in einem Bereich von etwa 0.8 mm bis etwa 1.6 mm und die zweite Höhe des Plattformabschnitts (27) des weiteren Implantatteils (2; 20) in einem Bereich von etwa 1.6 mm bis etwa 2.8 mm.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20150305836A1 (en) * 2012-12-21 2015-10-29 Nobel Biocare Services Ag Abutment and method of attaching an abutment to a dental implant

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US20150305836A1 (en) * 2012-12-21 2015-10-29 Nobel Biocare Services Ag Abutment and method of attaching an abutment to a dental implant

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