LU509806B1 - Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum Einbau in einen Tank sowie Reparatur ohne das Erfordernis des Betretens des Tanks durch eine Person - Google Patents
Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum Einbau in einen Tank sowie Reparatur ohne das Erfordernis des Betretens des Tanks durch eine PersonInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum Einbau in einen Tank sowie die Reparatur der beschädigten Leckschutzauskleidung ohne das Erfordernis des Betretens des Tankinnenraums durch eine Person.
Description
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Beschreibung
Titel: Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum
Einbau in einen Tank sowie Reparatur ohne das Erfordernis des Betretens des Tanks durch eine Person
Die Erfindung betrifft eine Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum,
Verfahren zum Einbau von Leckschutzvorrichtungen in einen Tank sowie
Vorrichtungen und Verfahren zur Reparatur der beschädigten
Leckschutzauskleidung jeweils ohne das Erfordernis des Betretens des
Tankinnenraums durch eine Person.
Tanks zur Lagerung gefährlicher Substanzen sind dem Risiko ausgesetzt, beschädigt zu werden, die gelagerten Substanzen können austreten und die Umwelt belasten oder anderweitig Schaden anrichten. Um dieses Risiko zu Minimieren, werden häufig Leckschutzauskleidungen in die Tanks eingebracht. Damit wird ein doppelwandiges System geschaffen, wobei der Zwischenraum zwischen den Wänden as sogenannter
Überwachungsraum genutzt werden kann, in dem, etwa durch Unterdruck und das Detektieren auftretender Druckschwankungen mittels in den
Überwachungsraum eingebrachter Sensoren Lecks frühzeitig identifiziert und entsprechende Maßnahmen getroffen werden können.
In vielen Fällen ist das Betreten des Tankinnenraums erforderlich, um die
Leckschutzauskleidung fachgerecht in den Tankinnenraum einzubauen oder um entstandene Lecks zu reparieren. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich in Tankinnenräumen explosive Gase bilden. Dies ist für die an bzw. in den Tanks arbeitenden Monteure mit erheblichen Gefahren verbunden.
Insbesondere bei Betreten der Tanks ist es dadurch schon zu schweren
Unfällen gekommen.
Zunehmend wird aus diesen Gründen dazu Ubergegangen,
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Leckschutzauskleidungen bereitzustellen, die von außen in den
Tankinnenraum eingebaut werden können, ohne dass dieser betreten werden muss.
So beschreibt die EP2690036 ein Verfahren zum Einbringen einer
Tankinnenauskleidung in einen Tankinnenraum, wobei diese in einem Stück in Längsrichtung gefaltet und mittels Hilfsvorrichtungen, wie Seilzügen,
Montagerutschen, etc. durch den Dom in den Tankinnenraum eingezogen wird, ohne dass ein Betreten des Tankinnenraums notwendig wird. Dieses
Verfahren sowie die beschriebene Tankinnenauskleidung sind nicht an alle
Gegebenheiten bzw. Tanks anpassbar. Insbesondere bei größeren Tanks oder Tanks, in denen der Dom einen geringeren Durchmesser hat oder nicht seitlich, sondern mittig angeordnet ist, ist das Einbringen der
Tankinnauskleidung mittels des beschriebenen Verfahrens nur schwer oder gar nicht mehr möglich.
Die DE202016003884U1 beschreibt eine Tankinnenauskleidung, auf der an der dem Innenraum zur Aufnahme des Fluids abgewandten Seite ein luffdurchlässiges Netz oder Gewebe aufgebracht ist, welches bereits vor dem Einführen in den Tank auf die Innenauskleidung aufgeklebt ist oder irgendwie beim Einbau in den Tank zwischen Innenauskleidung und Tank eingebracht werden kann.
Die DE202018003552U1 eine Leckschutzauskleidung, bei der, an der zur lagernden Substanz abgewandten Seite, eine Folie oder ein beschichtetes
Gewebe als Innenhülle und ein einlagiges oder mehrlagiges Netz oder
Gewebe oder Gitter als Zwischenlagevorgesehen ist. Die Zwischenlage soll schon vor Einbau in den Tank außen mit der Zwischenlage durch Vernähen,
Verkleben oder Verschweißen miteinander verbunden werden. Durch
Einrollen und ggf. Falten der Längsseite der Leckschutzauskleidung kann diese über den Dom in das Tankinnere eingebracht und durch Aufblasen entrollt werden. Dadurch wird Gewicht und Umfang de
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Leckschutzauskleidung verringert und das Einbauen auch bei größeren
Tanks erleichtert. Nachteil an der in der DE202018003552U 1 beschriebenen
Vorrichtung ist, dass durch das Netz scharfe Stellen im Tank die Folie beschädigen könnten. Unebenheiten können nicht so gut ausgeglichen werden. Es kann leichter zu Beschädigungen der Innenhülle kommen, durch z.B. alte Schweißperlen. Daher wird vorgeschlagen, beim Einbau in den Tank eine Vlieslage an die Tankinnenwand anzubringen oder
Vliesplatten mittels Magneten an der Tankinnenwand zu fixieren. Dadurch wird allerdings der Einbau erschwert, die Herstellung der Vorrichtung ist aufwendig.
Den mit der Gasbildung verbundenen Gefahren begegnet allerdings keine der oben genannten Vorrichtungen.
Die EP2957526B1 offenbart eine Tankinnenauskleidung, bei der die
Innenhülle an der Außenseite zumindest teilweise mit einer ableitfähigen
Schicht bedeckt ist, um Zündgefahren aufgrund elektrostatischer
Aufladung entgegenzuwirken. Diese ableitbare Schicht kann entweder durch eine Beschichtung mit einem leitfähigen Lack oder durch Aufkleben eines ableitbaren Vlieses oder durch Verschweißen mit ableitbaren
Folienbahnen auf die Hülle realisiert werden. Auch diese Lösung ist aufwendig und führt zu unbefriedigenden Ergebnissen in Hinblick auf einen flexiblen Einbau der Tankinnenauskleidung in Bezug auf verschiedenartige
Tankmodelle.
Abgesehen davon muss, etwa bei der Reparatur beschädigter
Leckschutzauskleidungen, der Tankinnenraum betreten werden, wenn nicht die gesamte Leckschutzauskleidung mit erheblichem Aufwand, aus dem Tank herausgenommen werden soll oder kann.
Insgesamt ist festzustellen, dass nach dem Stand der Technik keine
Vorrichtungen und Verfahren existieren, die zu befriedigenden Ergebnissen
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Insbesondere besteht hinsichtlich der optimalen Anpassung an unterschiedliche Tankinnenräume und Gegebenheiten
Optimierungsbedarf.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, verbesserte Technologien zur
Auskleidung eines Tankinnenraums bereitzustellen.
Die Aufgabe wird durch eine Leckschutzauskleidung nach Anspruch 1, ein
Verfahren zum Einbau einer Leckschutzauskleidung nach Anspruch 9 oder 14 sowie ein Verfahren zur Reparatur einer Leckschutzaauskleidung nach
Anspruch 17 und nach Anspruch 20 gelöst.
Die erfindungsgemäße Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum umfasst eine Innenhülle und eine Zwischenlage, wobei die Innenhülle aus
Mindestens einem gasundurchlässigen Material besteht und die
Zwischenlage aus mindestens einem gasdurchlässigen Material besteht.
Vorzugsweise kann die Innenhülle ein gasundurchlässiges, flexibles
Gewebe, besonders bevorzugt eine Folie sein. Bevorzugt sollte ihre Dicke nicht mehr als 2 mm betragen. Ganz besonders bevorzugt weist die
Innenhülle eine Dicke von weniger als 1 mm auf.
Die erfindungsgemäße Zwischenhülle kann aus gasdurchlässigen
Materialien, wie Vlies, einem einem Geflecht, Gewebe und/ oder aus einem oder mehreren Gittern bestehen. Das Gitter kann flexibel ausgestaltet sein, etwa durch Einfügen von Gelenken.
Vlies hat den Vorteil, dass wegen seiner weichen und gleichzeitig robusten
Auflage die Folie gut geschützt werden kann.
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Nachteilig ist, dass es eine bestimmte Dicke aufweisen muss, um den durchgängigen, luftdurchlässigen Überwachungsraum zu gewährleisten, was aufgrund der Materialeigenschaften zu einem hôheren Gewicht und und einer hohen Dicke der Zwischenlage führt. 5
Der Einsatz von Geflecht oder geflechtartigem Gewebe führt zu einer höheren Flexibilität, da dieses eine geringere Dicke und in einer bevorzugten Variante eine gewisse Dehnbarkeit hat. Auch das Gewicht ist geringer, was Auswirkungen auf das Einbauverfahren haben kann. Als vorteilhaft hat sich gezeigt, dass die Verwendung von Geflecht und/ oder geflechtartigem Gewebe das Volumen oder die Dicke des Materials geringer als bei beispielsweise Vlies gewählt werden kann und die gleiche
Wirkung hinsichtlich der Luftleitung schon mit einer viel geringeren Dicke erreicht werden kann. So kann die Dicke einerZwischenlage in einer derartigen Ausführungsform der Erfindung teilweise weniger als ein Viertel der Dicke anderer Zwischenlagen, wie etwa aus Vlies, betragen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform umfasst die Zwischenlage
Mindestens ein Geflecht oder ähnliches Gewebe und ein Vlies. Durch die
Kombination von Vlies mit dem Geflecht können die Vorteile beider
Materialien miteinander verbunden werden, wodurch die Dicke des Vlieses verringert werden kann, was wiederum das Gewicht mindert und die
Flexibilität der Zwischenlage erhöht, so dass vielfältige Einsatzmöglichkeiten bestehen.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die
Zwischenlage daher aus mindestens einem Geflecht und/oder geflechtartigem Gewebe und mindestens einem Vlies aufgebaut.
Auch die Kombination weiterer Materialien ist denkbar, je nachdem welche Anforderungen an die erfindungsgemäße Leckschutzauskleidung gestellt werden.
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In dieser Ausführungsform sind die Innenhülle und die Zwischenlage vorkonfektioniert an die Maße des auszukleidenden Tankinnenraums angepasst. Sie weisen vorzugsweise eine Öffnung auf. Diese Öffnung ist korrespondierend zum Dom des Tanks angeordnet. Anders ausgedrückt stellen die Innenhülle und die Zwischenlage in ihrer Form ein Abbild des
Tankinnenraums dar.
Vorzugsweise weist die Innenhülle an der Öffnung einen Kragen auf. Dieser
Kragen dient dazu, die Innenhülle dergestalt an der Öffnung des Tanks zu befestigen, dass ein luftabgeschlossener Raum zwischen Tankinnenwand und Außenseite der Innenhülle entsteht.
Dadurch kann ein Unterdruck in den Bereich zwischen Außenwand der
Innenhüllen und Innenwand des Tanks ein Unterdruck angelegt werden, so dass Innenhülle und Zwischenlage in Richtung der Tankinnenwand gesaugt werden.
In allen Ausführungsformen ist besonders vorteilhaft, dass Innenhülle und —Zwischenlage entsprechend den Tankinnenmaßen vorkonfektioniert und an diese dergestalt angepasst sind, dass bei einem Unterdruck in dem
Bereich zwischen Außenseite der Innenhülle und Innenseite des Tanks, die
Innenhülle zumindest teilweise an die Innenwand des Tanks anliegend ist und zwischen Außenseite der Innenhülle und Innenseite der Tankwand ein durchgängiger, luftdurchlässiger Überwachungsraum gebildet ist.
Vorzugsweise umfasst die Innenhülle eine Prallmatte, die unterhalb der
Tanköffnung auf der Innenhülle angeordnet werden kann oder, besonders bevorzugt, angebracht ist. Die Prallmatte dient dazu, die Innenhülle vor
Schäden durch herabfallende Gegenstände oder das Aufstellen einer
Leiter zu schützen.
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Vorzugsweise ist die Prallmatte aus dem gleichen Material wie die
Innenhülle aufgebaut, sie kann aber auch aus anderen Materialien bestehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Dicke der Prallmatte 0,8 — 3 mm, besonders bevorzugt maximal 1,2 mm und ganz besonders bevorzugt weniger als 1 mm.
Weiter bevorzugt ist die Prallmatte mit der Innenhülle fest verbunden.
Besonders bevorzugt durch Verkleben oder Verschweißen der Prallmatte mit der Innenhülle.
In einer weiteren Ausführungsform kann die Innenhülle mindestens eine
Durchführungstülle für das Einbringen von einem Gas in den Innenraum der
Innenhülle umfassen. Bevorzugt umfasst auch die Zwischenlage mindestens eine Durchführungstülle und/ oder mindestens eine Öffnung für die mindestens eine Durchführungstülle der Innenhülle.
Durch eine genaue Anpassung der Innenhülle und Zwischenlage und ggf. weitere in der Anmeldung beschriebene Maßnahmen kann ein Einbau ohne das Erfordernis des Betretens des Tankinnenraums durch eine Person realisiert werden.
Das Erfordernis eines Uberwachungsraums stellt hohe Ansprüche an die genaue Konfektionierung der Innenhülle und der Zwischenlage.
In allen Ausführungsformen vorteilhaft für die Ausführbarkeit der Erfindung ist, dass auch nach Beflllung des Tanks ein durchgängiger
Überwachungsraum erhalten bleibt. Hierfür müssen Parameter, wie die
Dicke und Dehnbarkeit der Materialien für Innenhülle und Zwischenlage sowie das Gewicht der zu lagernden Substanzen und dessen Schwankung bei Entnahme von Teilen der Substanzen auf einander und die Innenmaße
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LU509806 des jeweiligen Tanks abgestimmt sein und innerhalb akzeptabler Toleranzen liegen.
Ebenfalls spielen eventuelle Versteifungen oder andere
Unregelmäßigkeiten im Inneren des Tanks eine Rolle.
Es hat es sich herausgestellt, dass eine Dehnbarkeit der Innenhülle vorteilhaft für die erfindungsgemäße Leckschutzauskleidung sein kann.
Vorteile der Dehnbarkeit sind eine verbesserte Anpassung der Innenhülle an die Tankinnenwand, auch bei Unregelmäßigkeiten im Tankinnenraum. Eine zu hohe Dehnbarkeit gefährdet indes, die Bildung eines durchgängigen
Uberwachungsraums. Dehnbarkeit der Innenhülle und Dehnbarkeit und/ oder Dicke der Zwischenhülle müssen aufeinander abgestimmt sein, was abhängig vom gewählten Material bzw. der gewählten
Materialzusammensetzung für die Zwischenlage ist.
In einer besonderen Ausführungsform kann diese aus zwei oder mehr Lagen des gleichen oder unterschiedlichen Materials bestehen.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entsprechen die
Außenmaße der Zwischenlage den Maßen des Tankinnenraums, mit einer
Abweichung von maximal plus/ minus 0,25%, besonders bevorzugt maximal plus/ minus 20%.
Bevorzugt sind die Außenmaße der Innenhülle kleiner als die Außenmaße der Zwischenlage. Die Maße der Innenhülle sind auch von Material, Dicke und Festigkeit der Zwischenlage abhängig. Bevorzugt ist die Innenhülle 15- 45 cm, besonders bevorzugt 20-40 und ganz besonders bevorzugt 25-35 cm kürzer als die Gesamtlänge des Tanks, die durch die gerundeten
KIöpperböden gebildet wird. Ebenfalls bevorzugt entspricht die Länge der
Zwischenlage der Gesamtlänge des Tanks.
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In einer bevorzugten Ausführungsform beträgt die Dicke der Innenhülle nicht mehr als 2 mm, besonders bevorzugt weniger als 1 mm.
Bevorzugt wird der Unterdruck durch eine Vakuumpumpe geniert und durch einen Leckanzeiger überwacht und nachevakuiert. Ebenfalls bevorzugt liegt er in einem Bereich zwischen 50 und 600 mbar, besonders bevorzugt zwischen 100 und 500 mbar und ganz besonders bevorzugt zwischen 200 und 400 mbar unter Normaldruck
In einer bevorzugten Variante der Erfindung ist die erfindungsgemäße
Leckschutzauskleidung modular aufgebaut. Verschiedene Innenhüllen können mit verschiedenen Zwischenlagen kombiniert werden. Somit kann die erfindungsgemäße Leckschutzauskleidung an die Erfordernisse eines jeden Tanks angepasst werden. Dicke und Material sind flexibel, die verschiedenen Verfahren zum Einbau können an die jeweilige TankgréBe und -form angepasst werden. Dazu ist eine genaue Berechnung der einzelnen Parameter der Leckschutzauskleidung im Vorfeld notwendig, das
Betreten des Tankinnenraums ggf. für eine manuelle Anpassung an Ort und
Stelle ist damit überflüssig geworden.
Je nach Kombination der Bestandteile für die Innenhülle und die
Zwischenlage sind diese einzeln oder zusammen in den Tankinnenraum einbringbar. Dafür sind Unterschiedliche Verfahren möglich, die unterschiedliche Vorteile bieten, so dass die Leckschutzauskleidung und deren Einbau noch besser an die jeweiligen Anforderungen/ Tanks angepasst werden können.
Beispielsweise können bei einem zweischrittigen Einbau der Innenhülle und der Zwischenlage getrennt voneinander, die notwendigen
Befestigungsvorrichtungen an der Leckschutzauskleidung reduziert, ggf. kann sogar ganz darauf verzichtet werden. Dies kann zu einer
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Vereinfachung der Leckschutzauskleidung und zu einer Vereinfachung des
Einbaus führen, da zusätzliche Hilfsmittel zur Positionierung der
Leckschutzauskleidung in den Tank, nach deren Einbau vollständig oder zumindest überwiegend aus diesem entfernt werden müssen.
In einer bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung ist die
Leckschutzauskleidung dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der
Innenhülle und/ oder die Zwischenlage zumindest teilweise ableitfähig ist.
Dadurch können die Arbeitssicherheit weiter erhöht und Unfälle vermieden werden.
In einer Ausführungsform der Erfindung kann die Außenseite der innenhülle mit einem Lack oder einem ableitenden Material zumindest teilweise beschichtet sein. Es kann aber auch ein ableitfähiges Vlies, ggf. durch teilweise Beschichtung oder Einarbeitung eines ableitfähigen Materials eingesetzt werden. In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist das
Geflecht oder das geflechtartige Gewebe oder Gitter ableitfähig, da es zumindest teilweise aus einem ableitfähigen Material bestehen oder mit einem solchen beschichtet oder durchzogen sein kann. Dies macht eine — aufwendigere Beschichtung der Außenseite der Innenhülle hinfällig.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, kann in den durch die Zwischenlage gebildete Überwachungsraum flüssiges Harz oder eine Ähnliche Substanz eingebracht werden, welches durch den
Unterdruck im Überwachungsraum verteilt wird. Dabei wird die Luft ganz oder teilweise verdrängt. Nach Aushärten des Harzes bildet sich eine feste
Schicht, die dann die Funktion einer Tankinnenwand übernehmen kann.
Diese Vorgehensweise eignet sich dazu, etwaig entstehende Lecks abzudichten ohne das Tankinnere betreten oder die
Leckschutzauskleidung entfernen zu müssen. Durch das Einbringen einer
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LU509806 weiteren Leckschutzauskleidung kann erneut eine Doppelwandigkeit des
Tanks hergestellt werden.
Als Harz ist beispielsweise Epoxidharz einsetzbar. Als ähnliche Substanz im
Sinn der Erfindung kann eine flüssige Substanz eingesetzt werden, die durch einen gewissen Zeitablauf oder durch andere Einwirkungen, etwa wie
Bestrahlen mit UV-Licht oder Temperaturänderung zum Aushärten gebracht werden kann. Dies kann beispielsweise auch ein Klebstoff oder ein Kunststoff sein. Auch sind weitere Harzsorten denkbar, wenn sie über die eben genannten, gewünschten Eigenschaften verfügen.
Das Harz oder die ähnliche Flüssigkeit kann über die Zwischenlage in den
Überwachungsraum eingebracht werden. Vorzugsweise durch Eingießen über die Tanköffnung. Über die Zwischenlage wird das Harz oder die ähnliche Flüssigkeit im gesamten Überwachungsraum verteilt, dabei ist der
Unterdruck im Überwachungsraum vorteilhaft. Das Harz oder die ähnliche
Substanz kann Uber die Netz- oder Gitterstruktur verteilt werden. Es kann aber auch Uber die Oberfläche des Vlieses oder Gewebes verteilt werden.
Hierzu kann die Porosität des Vlieses oder des Gewebes angepasst werden.
Ebenfalls reguliert werden kann Uber die Viskosität des Harzes oder der ähnlichen Substanz.
In einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäBen
Leckschutzauskleidung umfasst die Zwischenlage und/oder die Außenseite der Innenhülle zumindest eine Vorrichtung zur Verteilung eines flüssigen
Harzes oder der Ähnlichen Substanz.
Eine solche Vorrichtung kann die Anordnung von Kanälen oder Rillen oder
Poren, Noppen an der Hülle oder der Zwischenlage in der Zwischenlage sein.
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Mittels einer solchen Vorrichtung kann die Verteilung des Harzes oder der ähnlichen Substanz im Überwachungsraum verbessert werden.
In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist auf der Außenseite der Innenhülle bereits vor Ihrem Einbau ein flüssiges Harz oder eine ähnliche
Substanz aufgebracht.
Besonders bevorzugt ist die mit Harz oder einer ähnlichen Substanz bedeckte Außenseite mit einer Folie abgedeckt.
Nach Bedarf kann das flüssige Harz oder die ähnliche Substanz ausgehärtet werden.
Vorzugsweise, insbesondere wenn zur Aushärtung des Harzes UV-Licht verwendet werden soll, ist die Innenhülle aus durchsichtigem bzw. UV- durchlässigem Material aufgebaut.
In einer anderen vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung umfasst die
Zwischenlage ein Geflecht aus einem Material, dass durch Einwirkung von außen, wie etwa Temperaturänderung, geschmolzen und wieder — in abgewandelter Form — ausgehärtet werden kann. Somit kann die
Zwischenlage oder Teile davon nach Einwirkung von außen dergestalt abgeändert werden, dass sie eine, die Innenhüle umgebende gasundurchlässige, feste Schicht darstellt, welche zusammen mit der daran fixierten Innenhülle die Funktion der Tankwand übernehmen kann.
So kann die erfindungsgemäße Leckschutzauskleidung nicht nur als reine
Leckschutzauskleidung, sondern zusätzlich auch als Vorrichtung zur
Realisierung eines Sanierungsverfahrens bzw. Reparaturverfahrens eines
Lecks dienen. Sie stellt quasi eine „whole in one” Lösung für die Funktion als
Leckschutzauskleidung an sich, ihren Einbau sowie die Reparatur einer
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Beschädigung, ohne dass der Tankjnnenraum durch eine Person betreten werden muss, dar.
Die Erfindung betrifft weiter Verfahren zum Einbau einer
Leckschutzauskleidung in einen Tank, ohne dass dieser Betreten werden
MUSS.
In einer Ausführungsform der Erfindung umfasst das Verfahren zum Einbau der Leckschutzauskleidung in einen Tank die Schritte a) Bereitstellen eines Tanks aufweisend eine einen Innenbereich umgebende Tankwand und eine Tankdffnung, b) Bereitstellen einer Leckschutzauskleidung umfassend eine
Innenhülle und eine Zwischenlage c) Falten oder Einrollen des mindestens einen Teils der Zwischenlage in Längsrichtung d) Einführen des mindestens einen Teils der eingerollten bzw. gefalteten Zwischenlage durch die Tanköffnung In den
Tankinnenraum e) Einrollen oder Falten der Innenhülle quer zur Längsrichtung, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt, f) Einführen der eingerollten oder gefalteten Innenhülle durch die
Tanköffnung und die Öffnung der Zwischenlage in den
Innenraum der Zwischenlage, wobei das mindestens eine eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle dergestalt positioniert wird, dass es entlang der Längsachse der
Zwischenlage entfaltbar bzw. ausrollbar ist, g) Entfalten bzw. ausrollen des mindestens einen Endes der
Innenhülle durch Füllen der Innenhülle mit einem Gas.
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Dieses Verfahren ist vorzugsweise für Leckschutzauskleidungen mit einer dicken Zwischenlage, insbesondere umfassend mindestens ein Vlies oder ein Gewebe aus einem Material mit ähnlichen Eigenschaften, geeignet.
Es wird zuerst die Zwischenlage in den Tank gezogen. Diese kann, in einer
Ausführungsform in der sie aus reinem Vlies besteht, im Gegensatz zur
Tankinnenhülle, die aus maximal 2 mm, vorzugsweise aus 0,5 - 1,5 mm dicker, verschweilter Folie besteht, in einem ausgewählten Beispiel ca. 50 - 80% leichter, dafür aber auch ca. 80% voluminôser als die Innenhülle sein.
Das Gewicht der Folie beträgt in diesem Beispiel vorzugsweise ca. 1 kg/m?, das Gewicht des Vlieses ca. 0,3 - 0,5 kg/m?. Die auszukleidende Fläche eines 50.000 | Tanks hat beispielsweise 100 m°.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann eine
Zwischenlage aus Vlies — nach einer Längsfaltung oder einem Längsrollen möglich — einfach durch den Dom in den Tankinnenraum eingeschoben werden. Dies kann ggf. per Hand oder durch einen Mechanismus, wie beispielsweise einen Seilzug oder ein anderes Haltesystem, realisiert werden.
Befindet sich der Dom des Tanks nicht am Ende des Tanks, wird gegebenenfalls erst eine Seite und dann die andere Seite der Zwischenlage eingeführt.
Ab einer gewissen Steifigkeit des Materials kann die Zwischenlage per Hand durch die Tanköffnung (beispielsweise durch einfaches Schieben und
Ziehen) oder durch die aus dem Stand der Technik bekannten Hilfsmittel in den Tankinnenraum eingeführt und im Inneren des Tanks ausgerichtet werden.
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So kann auch eine voluminôsere Leckschutzauskleidung durch einen engen Dom oder in einen größeren Tank eingebracht werden. Verzichtet man überwiegend oder gänzlich auf Hilfsmittel hat das den Vorteil, dass keine oder wenige Befestigungsvorrichtungen an der
Leckschutzauskleidung angebracht sein müssen.
Eine solche Befestigungsvorrichtung kann vorzugsweise eine Ose, Lasche oder eine Halterung, beispielsweise für einen Magneten oder Roboter sein.
Weitere Befestigungsvorrichtungen aus dem Stand der Technik sind denkbar.
Anschließend kann die Innenhülle Uber den Dom des Tanks eingeführt werden.
Dazu wird diese quer zur Längsrichtung eingerollt. In einer Ausführungsform der Erfindung kann sie vorab einfach oder mehrfach entlang ihrer
Längsrichtung gefaltet werden. In einer besonderen Ausführungsform wird sie einfach in Längsrichtung gefaltet. In einer anderen besonderen
Ausführungsform wird sie zweifach und zwar jeweils von einer Seite zur Mitte hin in Längsrichtung gefaltet.
Je nachdem, wo sich die Öffnung des Tanks befindet, wird die Innenhülle an ein oder an zwei Seiten in Richtung der Öffnung eingerollt oder gefaltet.
Vorzugsweise wird sie eingerollt.
Anschließend wird sie, gegebenenfalls ebenfalls Über eine aus dem Stand der Technik bekannte Befestigungseinrichtung, durch den Dom und durch die Öffnung der Zwischenlage in diese eingeführt. Sie wird dergestalt eingeführt und unter Umständen nachträglich ausgerichtet, dass sich die eingerollten oder gefalteten Enden quer zur Längsachse des Tanks befinden. Durch das Einbringen eines Gases kann sich die Innenhülle in der
Zwischenlage ausrollen. Durch die passgenaue Konfektionierung richtet
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LU509806 sich die Innenhülle in der optimalen Position in der Zwischenlage aus.
AnschlieBend wird im Tank ein Unterdruck zwischen Innenwand des Tanks und Außenseite der Innenhülle angelegt, wodurch sich die Zwischenlage zumindest teilweise an die Tankinnenwand und die Innenhülle ggf. zumindest teilweise an die Zwischenlage anlegt.
Dieses Verfahren kann für den Einbau einer Leckschutzauskleidung — umfassend eine Zwischenlage aus ein oder mehreren Materialien — angewendet werden.
Wird dieses Verfahren für eine Zwischenlage aus mehreren Materialien angewendet, beispielsweise einem dickeren und einem dünneren
Material, wie einem Geflecht und ein Vlies, wird vor Einführung in den Tank die Innenhülle in den dünneren Bestandteil der Zwischenlage gelegt
Vorzugsweise durch das Einbringen von Gas entfalten sich die Innenhülle und damit auch der die Innenhülle umgebende Bestandteil der
Zwischenlage und legt sich passgenau um die Innenhülle. Wird das Gas aus der Innenhülle entfernt, fallen Innenhülle und umgebender Bestandteil der
Zwischenlage in der richtigen Position zusammen.
Sie können nun zusammen, ohne vorher fest miteinander verbunden worden zu sein, entsprechend dem beschriebenen Verfahren eingerollt und in den im Innenraum des Tanks befindlichen anderen Teil der (Zwischenlage eingebracht werden und ausgerollt werden.
Die Erfindung betrifft also auch ein Verfahren zum Einbau der
Leckschutzauskleidung in einen Tank, wobei vor Schritt e) die Innenhülle in
Mindestens einen anderen Teil der Zwischenlage eingebracht wird, in Schritt e) die Innenhülle zusammen mit dem mindestens einem anderen Teil der
Zwischenlage quer zur Längsrichtung gefaltet oder eingerollt wird, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle bzw. dem mindestens anderem
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Teil der Zwischenlage mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt, in Schritt f) die eingerollte oder gefaltete Innenhülle zusammen mit dem mindestens einen anderem Teil der gefalteten bzw. eingerollten
Zwischenlage durch die Tankëffnung und die Öffnung der Zwischenlage in den Innenraum der Zwischenlage eingeführt wird, wobei das mindestens eine eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle sowie des mindestens einem anderen Teils der Zwischenlage dergestalt positioniert wird, dass es entlang der Längsachse der Zwischenlage entfaltbar bzw. ausrollbar ist und in Schritt g) auch das mindestens eine Ende des mindestens einen anderen
Teils der Zwischenlage durch Füllen der Innenhülle mit einem Gas entfaltet oder ausgerollt wird.
Bei einer Variante der Leckschutzauskleidung bei der die Zwischenlage lediglich ein dünnes Gewebe, Gitter und/oder Geflecht umfasst, kann der
Einbau auch in einem Schritt realisiert werden.
Die Erfindung betrifft daher auch ein Verfahren zum Einbauen einer
Leckschutzauskleidung in einen Tank, umfassend die Schritte a) Bereitstellen eines Tanks aufweisend eine einen Innenbereich umgebende Tankwand und eine Tankdffnung, b) Bereitstellen einer Leckschutzauskleidung umfassend eine
Innenhülle und eine Zwischenlage aus einem Netz, Gitter oder
Gewebe c) Einbringen der Innenhülle in mindestens einen Teil der
Zwischenlage, e) Einrollen oder Falten der Innenhülle und des mindestens einen
Teils der Zwischenlage quer zur Längsrichtung, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle bzw. des mindestens einen Teils der
Zwischenlage mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt,
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LU509806 f) Einführen der eingerollten oder gefalteten Innenhülle und des mindestens einen Teils der Zwischenlage durch die Tankôffnung in den Innenraum des Tanks, wobei das mindestens eine eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle sowie des mindestens einen Teils der Zwischenlage dergestalt positioniert wird, dass es entlang der
Längsachse des Tanks entfaltbar bzw. ausrollbar ist, a) Entfalten bzw. ausrollen des mindestens einen Endes der
Innenhülle und des mindestens einen Teils der Zwischenlage durch
Füllen der Innenhülle mit einem Gas.
Dabei kann das Geflecht, Gitter oder Gewebe ein -oder mehrlagig ausgestaltet sein, Kombinationen sind ebenfalls möglich.
Vorzugsweise wird nach Schritt e) die Innenhülle mit dem mindestens einen
Tell der Zwischenlage zumindest teilweise aufgeblasen, so dass sich der mindestens eine Teil der Zwischenlage passgenau an die Innenhülle anlegt.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemdaBen Verfahrens wird die Innenhülle zusammen mit mindestens einem Teil der Zwischenlage vor Durchführung des Schritts e) und nach Einlegen der Innenhülle in den mindestens einen Teil der Zwischenlage mindestens einmal in Längsrichtung gefaltet. Besonders bevorzugt kann die Innenhülle mit dem mindestens einen Teil der Zwischenlage jeweils einmal von außen in die Mitte entlang der Längsachse gefaltet werden.
Je nach Lage des Doms des Tanks, kann die Innenhülle von einer oder von zwei Seiten ausgehend in Richtung der Öffnung eingerollt oder gefaltet.
Vorzugsweise wird sie eingerollt. in Richtung der Öffnung eingerollt oder gefaltet, die nach Montage an dem Dom anliegt.
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AnschlieBend wird sie, gegebenenfalls ebenfalls Über eine aus dem Stand der Technik bekannte Befestigungseinrchtung, durch den Dom den
Tankinnenraum eingeführt. Sie wird dergestalt eingeführt und unter
Umständen nachträglich ausgerichtet, dass sich die eingerollten oder gefalteten Enden quer zur Längsrichtung des Tanks befinden. Durch das
Einblasen eines Gases kann sich die Innenhülle in der Zwischenlage ausrollen. Durch die passgenaue Konfektionierung richtet sich die
Innenhülle in der optimalen Position im Tankinnenraum aus.
Erst wird die Hülle aufgeblasen und dadurch ausgerollt und füllt das gesamte Volumen des Tanks aus. Danach wird ein Spannring gesetzt oder ein Flansch und damit Tank und Tankinnenhülle luftdicht miteinander verbunden. Dann kann ein Unterdruck erzeugt werden.
Anschließend wird im Tank ein Unterdruck zwischen Innenwand des Tanks und Außenseite der innenhülle angelegt, wodurch sich die Zwischenlage zumindest teilweise an die Tankinnenwand und die Innenhülle ggf. zumindest teilweise an die Zwischenlage anlegt.
In keinem der aufgeführten Verfahren zum Einbau der
Leckschutzauskleidung ist es notwendig, Innenhülle und Zwischenlage miteinander zu verbinden. Dies ist hauptsächlich der genauen und für das jeweilige gewählte System speziell gewählten Konfektionierung der
Bestandteile der Leckschutzauskleidung geschuldet, aber auch der optimierten Durchführung des jeweiligen Esinbauverfahren. In einigen
Ausführungsgformen kann es jedoch sinnvoll sein, Hilfsmittel aus dem Stand der Technik einzusetzen. Ihr Einsatz kann minimiert werden, was zu einer erheblichen Erleichterung des Verfahrens und einer geringeren
Störanfälligkeit der Leckschutzauskleidung durch ggf. im Tankinneren verbliebenes Material führt.
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Sollte es dennoch zu einem Leck in der Leckschutzauskleidung oder im Tank kommen, so dass kein durchgängiges doppelwandiges System mehr vorliegt, kann dieses Leck ebenfalls mit Hilfe der erfindungsgemäBen
Leckschutzauskleidung repariert werden, ohne dass diese aus dem Tank entfernt oder der Tank beitreten werden muss.
Die Erfindung betrifft daher ein auch ein Verfahren zur Reparatur einer beschädigten Leckschutzauskleidung umfassend die Schritte a) Einfüllen eines flüssigen Harzes oder einer ähnlichen Substanz in den durch die Zwischenlage gebildeten Überwachungsraum b) Anlegen eines Unterdrucks an den Überwachungsraum c) Aushärten des flüssigen Harzes und damit Abdichten des
Tankinnenraums.
Vorzugsweise wird das flüssige Harz oder die ähnliche Substanz über die
Tanköffnung in den Überwachungsraum eingefüllt. Bevorzugt wird dazu zumindest ein Teil der Innenhülle vom Rand der Tanköffnung gelöst.
Alternativ können auch ein oder mehrere Öffnungen in die Innenhülle eingebracht werden, um das flüssige Harz oder die ähnliche Substanz einzufüllen.
In einer vorzugsweisen Variante, in der die Leckschutzauskleidung über eine
Vorrichtung zur Verteilung des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz verfügt, wird das Verfahren wie folgt ausgeführt: In Schritt a) wird das flussige Harz oder die ähnliche Substanz in die Vorrichtung zur Verteilung des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz der Zwischenlage und/ oder der Außenseite der Innenhülle eingefüöllt und in Schritt b) der
Unterdruck an die Vorrichtung zur Verteilung des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz der Zwischenlage und/ oder der Außenseite der
Innenhülle angelegt.
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Erfindungsgemäß wird das flüssige Harz oder die ähnliche Substanz möglichst gleichmäßig über den Überwachungsraum verteilt. Dies wird durch das Anlegen eines Unterdrucks unterstützt. Nach dem Aushdrten des
Harzes — durch Zeitablauf oder durch Maßnahmen, wie etwa Bestrahlung oder Temperaturänderung — ist der komplette Uberwachungsraum abgedichtet, so dass eine neue Tankinnenwand entsteht.
Dabei können in der Auskleidung verschiedene Öffnungen, sog.
Durchführungstüllen für den Harzfluss verwendet werden, die für eine gleichmäßige Verteilung des Harzes sorgen, mindestens am Dom und zum
Einfließen des Harzes am Boden gegenüber dem Dom, die bereits Teil der
Leckschutzauskleidung sind, oder auch nachträglich von auBen, beispielsweise mit entsprechendem Werkzeug von der Tanköffnung aus, eingebracht werden können.
In einer anderen Ausführungsform ist die Tankinnenhülle bereits vor dem
Einbau mit flüssigem Harz versehen worden, welches bei Bedarf nach
Einbau in den Tank und nach dem Anliegen der Tankinnenhülle an den
Tank ausgehärtet.
Zum Aushärten des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz sind die aus dem Stand der Technik bekannten Maßnahmen geeignet, wie beispielsweise Wärmeeinwirkung, Bestrahlen mit UV-Licht.
Bei allen Varianten kann vorzugsweise eine durchsichtige Folie für die
Außenseite der Tankinnenhülle angebracht sein, um den Harzfluss genau zu sehen und ggf. zu verbessern.
Bevorzugt kann auch ein festes Harz oder eine feste ähnliche Substanz verwendet werden. Ferner ist auch ein Teil der mindestens einen
Zwischenlage, vorzugsweise das Geflecht, verwendbar. Diese Bestandteile müssten in einem ersten Schritt geschmolzen werden.
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Daher betrifft die Erfindung auch ein Verfahren zur Reparatur einer beschädigten Leckschutzauskleidung umfassend die Schritte: gegebenenfalls Erwärmen der Leckschutzauskleidung, wobei eine auf der
Innenhülle aufgebrachtes Harze oder einer ähnlichen Substanz oder zumindest ein Teil der mindestens einen Zwischenlage zum Schmelzen gebracht wird, b) Verteilen des flüssigen Harzes, der flüssigen ähnlichen
Substanz oder des geschmolzenen Teils der mindestens einen Zwischenlage auf der Außenseite der Innenhülle, c) Aushärten der Schmelze oder flüssigen Substanz.
Zur Verwirklichung von Schritt b) kann ein Unterdruck angebracht werden, die Verteilung kann aber auch durch andere Verfahren des Standes der
Technik realisiert werden.
Durch das erneute Einführen einer Leckschutzauskleidung kann mit dem reparierten Tank wiederum ein doppelwandiges System realisiert werden, welches erneut einsetzbar ist. Das Tankinnere muss für die Reparatur nicht durch eine Person betreten werden.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen beispielhaft dargestellt.
Dieses Beispiel. Ausführungsbeispiel 1 — stellt eine Variante des
Einbauverfahrens einer Zwischenlage aus Vlies mit einer Innenhülle dar. Eine in Tankform vernähte Zwischenlage wird längs zum Tank zusammengerollt und auf einer Montagevorrichtung, in den Tank gezogen. Bei einem
Mitteldom wird die gerollte Zwischenlage erst in die eine Seite des Tanks eingezogen. Dazu wird ein Haltesystem auf der Zwischenlage befestigt, an dem die Rolle in den Tank gezogen werden kann. Jetzt muss bei einem
Mitteldom noch die zweite Seite in den Tank gezogen werden. Dazu werden auf der zweiten Seite der Zwischenlage auch ein oder mehrere
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Haltesysteme angebracht. Mit deren Hilfe und der Montagevorichtung im
Tank wird die Zwischenlage auf die zweite Seite im Tank gezogen. Die
Haltesysteme werden mit einem Halteseil mit dem Montagesystem verbunden und so konstruiert, dass nach der Installation das Halteseil wieder aus dem Tank entfernt werden kann. Das gleiche gilt für die
Montagevorrichtung — auch diese wird nach der Installation wieder aus dem Tank entfernt. Würden diese Komponenten im Tank verbleiben, können sie den Betrieb des Tanks stören, z.B. beim Reinigen des Tankbodens im Weg sein oder aber auch einfach nur das Volumen des Tanks verkleinern aber auch langfristig die Leckschutzauskleidung selbst beeinträchtigen.
An der Zwischenlage ist, In der Nähe des Domausschnitts, ein Haltesystem befestigt, mit dem die Zwischenlage am Dom befestigt werden kann.
Dadurch kann die Rolle der Tankinnenhülle in den Vliessack eingeführt werden.
Zuerst nur die leichte Zwischenlage einzuziehen, bietet den Vorteil, dass die
Rolle auch mit einem Roboter, der den Tank befahren kann, gezogen werden kann oder auch mit einer anderen „weniger belastbaren®
Montagemethode.
Auch könnte es mit einem anderen System z.B. über eine mit einem
Magneten befestigten Umleitung oder auf andere Weise in den Tank gezogen werden.
Danach wird dann die Tankinnenhülle, quer zum Tank zusammengerollt, vom Dom her als Rolle quer in das in den Tank eingezogene Vlies eingeführt.
Dazu ist ein Halteseil an der Tankinnenhülle befestigt, mit der die Hülle auch ausgerichtet wird. An der Tankinnenhülle ist weiterhin ein Schlauch zum
Aufblasen befestigt. Damit kann die Tankinnenhülle im Vlies ausgerollt werden.
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Die Hülle wird dazu einmal vorher von beiden Seiten eingeschlagen — bei einem Durchmesser des Tanks von beispielsweise 2 m ist der Umfang ca. 6 m, die Hülle wäre dann noch ca. 3 m breit. Anschließend wird die Hülle, quer zu den eingeschlagenen Seiten, von beiden Seiten zur Mitte hin aufgerollt. Während des Aufblasens kann sich die Hülle so im Tank entfalten.
Jetzt wird die Hülle quer in die Zwischenlage gelegt und aufgeblasen.
Anschließend wird die Rutsche entfernt und die Hülle vollständig aufgeblasen.
Das folgende Ausführungsbeispiel — Ausführungsbeispiel 2 — soll den Einbau einer Leckschutzauskleidung umfassend ein Vlies und ein Geflecht als
Zwischenlage beispielhaft beschreiben. In diesem Beispiel ist das Vlies, das genutzt wird, dick. Erst unter Druck wird es zusammengepresst. Beim Einbau der Leckschutzauskleidung erweist sich das Vlies als sehr unhandlich, dies hat zur Folge, dass das Vlies nur längs zur Tankrichtung gewickelt werden kann, da es zum einen durch den Dom passen muss und sich zum zweiten durch Aufblasen komplett entfalten muss.
Bei einer Zwischenlage aus Netz kann die Rolle aus Tankinnenhülle und
Zwischenlage quer zur Tankrichtung gewickelt werden und wäre trotzdem dünn genug, um durch den Dom zu passen. Dadurch würde eine
Vorrichtung zum Einziehen ggf. entfallen und Tankinnenhülle und die
Zwischenlage aus Geflecht würden sich ausrollen und ohne Einstieg in den
Tank eingebaut werden können.
Zum Einlassen von Tankinnenhülle und Zwischenlage aus Vlies wird eine
Haltevorrichtung verwendet. Diese kann geöffnet werden, wenn die Rolle in den Tank abgesenkt worden ist. Es befindet sich an der Rolle ein Halteseil zum Ausrichten der Rolle im Tank — auch dies kann entfernt werden, wenn die Rolle ausgerollt ist. An der Tankinnenhülle ist ein Schlauch zum Aufblasen derselben schon beim Hereinlassen in den Tank befestigt.
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Die Zwischenlage Geflecht kann als Ganzes vernäht werden. Es wird dann auf die Tankform konfektioniert. Die Tankinnenhülle kann in das Geflecht gelegt werden. Dabei wird das Geflecht durch ein Vlies ergänzt.
Problemstellung in Ausführungsbeispiel 3 — eine Leckschutzauskleidung aus
Tankinnenhülle und Zwischenlage, bestehend aus Geflecht wird in einen quaderférmigen Tank eingebracht sind. Hier treten häufig Versteifungen und auch Wellen zur Versteifung der Außenwände auf, Diese Tanks brauchen also sehr viel Zwischenlage, damit sich diese Über alle Hindernisse ohne Zugbelastung legen kann. Ferner ist der Einbau sehr von einem knappen Raumangebot geprägt. So ist es in Deutschland nur erlaubt,
Kellertanks zu betreten, wenn diese entweder einen Dom von min. 60 cm
Durchmesser haben und der Abstand zwischen Dom und Kellerdecke min. 50 cm beträgt bzw. der Dom 50 cm Durchmesser misst und ein Abstand zur
Decke von min. 60 cm gegeben ist.
Das Geflecht als Zwischenlage ist sehr dünn und dies ist gerade bei engen
Platzverhdlinissen von großem Vorteil, da eine Zwischenlage aus Vlies aufgrund der Platzverhältnisse nicht als Ganzes in den Tank eingeführt werden kann.
Im Folgenden wird die Erfindung, ebenfalls beispielhaft, anhand von weiteren Ausführungsformen unter Bezug auf Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von vorne mit
Zwischenlage und aufgeblasener Montagerutsche
Figur 2: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von vorne mit
Zwischenlage und Montagerutsche ohne Druckbeaufschlagung
Figur3: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von vorne mit
Zwischenlage und Montagerutsche
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Figur4: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von vorne mit
Zwischenlage und Innenhülle und Montagerutsche
Figur 5: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Zwischenlage und Innenhülle und Montagerutsche
Figur 6: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Zwischenlage und Innenhülle und Montagerutsche
Figur 7: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Zwischenlage und Innenhülle und Montagerutsche
Figur8: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Zwischenlage und Innenhülle und Montagerutsche
Figur 9: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Iwischenlage und Innenhülle ausgerollt und noch nicht vollständig aufgeblasen.
Figur 10: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit eingebauter Leckschutzauskleidung und Durchführungstüllen
Figur 11: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Leckschutzauskleidung eingerollt
Figur 12: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Leckschutzauskleidung ausgerollt
Figur 13: schematische Darstellung, Querschnitt Tank von der Seite mit
Leckschutzauskleidung eingerollt
In den Figuren 1 bis 9 ist der zweistufige Einbau einer Leckschutzauskleidung 14 dargestellt. Nach dem Falten und/ oder Einrollen der Zwischenlage 2 wird sie per Hand oder mit den aus dem Stand der Technik bekannten
Hilfsmitteln in den Tank 1 eingeführt. In Abbildung 1 und 2 ist die gefaltete bzw. eingerollte Zwischenlage 2 im Tankinnenraum auf einer
Montagerutsche oder einem Montagekissen 3 aufliegend gezeigt. Zur richtigen Positionierung kann die Zwischenlage Über die Montagerutsche/ das Montagekissen 3 bis zu Ende des Tankinnenraum gezogen werden. Zur
Unterstützung seiner Entfernung aus dem Tankinneren nach Einführen der
Zwischenlage enthalten die Montagerutsche oder das Montagekissen 3
596A0001 LU 27
LU509806 mindestens eine Offnungseinrichtung 6 (Figur 1). Dies kann ein
Klettverschluss, ein Magnet oder ähnliches sein. Um ein Aufrollen oder
Entfalten der Zwischenlage vor der endgültigen Positionierung ZU vermeiden, kann an ihr ebenfalls eine entsprechende Offnungseinrichtung 5 (Figur 2) angeordnet sein.
Durch einen am Dom angeordneten Haltemechanismus 7 wird das
Aufrollen/ Entfalten erleichtert und die Enden können am Dom fixiert werden (Figur 3).
In vielen Fällen ist die Zwischenlage jedoch so gefaltet und/ oder eingerollt, dass die Enden beim Einführen manuell oder durch einen Mechanismus am
Dom gehalten werden können, so dass Hilfsmittel, wie beispielsweise ein
Halteseil, um die Enden der Zwischenlage zum Dom zu ziehen, entfallen kônnen.
Figuren 3 und 4 zeigen die im Tankinneren angeordnet Zwischenlage 2. In
Figur 4 ist die Uber Halteseile 8 eingebrachte, eingerollte Innenhülle 4 gezeigt. Ein Luftschlauch 9 zum kontrollierten Aufblasen der innenhülle ist ebenfalls gezeigt. Dieser kann in den Innenraum oder ein Ventil gesteckt oder anderweitig lösbar mit dem Innenraum der innenhülle 4 verbunden sein.
Figuren 5 bis 9 zeigen die in die Zwischenlage 2 eingeführte Innenhülle 4 in
Rollenform sowie ausgerollt Figuren 6, 8 und 9 im seitlichen Querschnitt des
Tanks. Figur 5 zeigt eine Öffnungseinrichtung für die Innenhülle 11, damit kann sie bei Bedarf zusammengehalten werden, bis sie exakt in der
Zwischenlage positioniert ist.
Figuren 5 bis 8 zeigen eine Befestigungsvorrichtung für die Unterseite der
Leckschutzauskleidung, die ebenfalls bei Bedarf verwendet werden kann.
In Figur 10 ist ein Tank 1 mit eingebauter Leckschutzauskleidung 14 und
28.01.2025 596A0001LU 28
LU509806 angeordneten Durchführungstüllen 17 für das Einfüllen von flüssigem Harz oder einer ähnlichen Substanz, gezeigt.
Figuren 11 und 12 zeigenden einen Tankquerschnitt beim einschrittigen
Einbau einer Leckschutzauskleidung 14 und die Leckschutzauskleidung 14 einmal in eingerollter Form (Figur 11) und einmal in ausgerollter Position (Figur 12). In Figur 13 ist die Positionierung Leckschutzauskleidung 14 im
Tankinneren mittels eines Roboters oder eines luftgetriebenen Mechanismus 20, ebenfalls beim einschrittigen Einbau, gezeigt.
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Bezugszeichenliste: ] Tank 2 Zwischenlage 3 Montagerutsche, Montagekissen 4 Innenhülle 5 Öffnungseinrichtung Zwischenlage 6 Öffnungseinrichtung für Montagekissen oder Montagerutsche 7 Haltemechanismus Zwischenlage 8 Halteseil Tankinnenhülle 9 Luftschlauch 10 Befestigungsvorrichtung Unterseite Leckschutzauskleidung 11 Öffnungseinrichtung Innenhülle 12 Halteseil für Montagerutsche 13 Tankstirnseite gegenüber dem Dom 14 Leckschutzauskleidung 15 Antriebsseil 16 Rollen 17 Durchführungstüllen 18 Haltmechanismus Tankinnenauskleidung 19 Roboter oder luftgetriebener Mechanismus
Claims (21)
1. Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum umfassend eine Innenhülle (4) und eine Zwischenlage (2), wobei die Innenhülle (4) aus mindestens einem gasundurchlässigen Material besteht und die Zwischenlage (2) aus mindestens einem gasdurchlässigen Material besteht.
2. Leckschutzauskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (4) und die Zwischenlage (2) vorkonfektioniert an die Maße des auszukleidenden Tankinnenraums angepasst sind und eine Öffnung aufweisen.
3. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (4) und die Zwischenlage (2) an der Öffnung einen Kragen aufweisen.
4. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (4) und die Zwischenlage (2) dergestalt vorkonfektioniert sind, dass, bei Anlegen eines Unterdrucks zwischen Außenseite der Innenhülle (4) und Innenseite des Tanks (1) , die Zwischenlage (2) zumindest teilweise an die Innenwand des Tanks (1) anliegend ist und zwischen Außenseite der Innenhülle (4) und Innenseite der Tankwand ein durchgängiger, luftdurchlässiger Überwachungsraum gebildet ist.
5. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Innenhülle (4) und/ oder die Zwischenlage (2) zumindest teilweise ableitfähig ist.
596A0001 LU 31 LU509806
6. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche umfassend mindestens eine Befestigungsvorrichtung.
7. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenlage (2) und/ oder die Außenseite der Innenhülle (4) zumindest eine Vorrichtung zur Verteilung eines flüssigen Harzes oder einer ähnlichen Substanz umfasst.
8. Leckschutzauskleidung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Außenseite der Innenhülle (4) ein flüssiges Harzes oder eine Ähnliche Substanz aufgebracht ist.
9. Verfahren zum Einbauen einer Leckschutzauskleidung in einen Tank (1) umfassend die Schritte a) Bereitstellen eines Tanks (1) aufweisend eine einen Innenbereich umgebende Tankwand und eine Tankdffnung, b) Bereitstellen einer Leckschutzauskleidung umfassend eine Innenhülle (4) und eine Zwischenlage (2) c) Falten oder Einrollen des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) in Längsrichtung d) Einführen des mindestens einen Teils der eingerollten bzw. gefalteten Zwischenlage (2) durch die Tanköffnung in den Tankinnenraum e) Einrollen oder Falten der Innenhülle (4) quer zur Längsrichtung, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle (4) mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt, f) Einführen der eingerollten oder gefalteten Innenhülle (4) durch die Tanköffnung und die Öffnung der Zwischenlage (2) in den Innenraum der Zwischenlage (2), wobei das mindestens eine
596A0001 LU 32 LU509806 eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle (4) dergestalt positioniert wird, dass es entlang der Längsachse der Zwischenlage (2) entfaltbar bzw. ausrollbar ist, g) Entfalten bzw. Ausrollen des mindestens einen Endes der Innenhülle durch Füllen der Innenhülle (4) mit einem Gas.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vor Schritt f) und nach Schritt d) der mindestens eine Teil der Zwischenlage (2) durch mandvrieren per Hand durch die Tankôffnung oder/ oder mittels Positionierungshilfe In dem Tankinnenraum positioniert wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9-10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (2) vor Durchführung des Schritts e) mindestens einmal in Längsrichtung gefaltet wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, dass vor Schritt e) die Innenhülle (4) in mindestens einen anderen Teil der Zwischenlage (2) eingebracht wird, in Schritt e) die Innenhülle (4) zusammen mit dem mindestens einem anderen Teil der Zwischenlage (2) quer zur Längsrichtung gefaltet oder eingerollt wird, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle (4) bzw. dem mindestens anderem Teil der Zwischenlage (2)mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt, in Schritt f) die eingerollte oder gefaltete Innenhülle (4) zusammen mit dem mindestens einen anderem Teil der gefalteten bzw. eingerollten Zwischenlage (2) durch die Tanköffnung und die Öffnung der Zwischenlage (2) in den Innenraum der Zwischenlage (2)eingeführt wird, wobei das mindestens eine eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle (4) sowie des mindestens einem anderen Teils der Zwischenlage (2) dergestalt positioniert wird, dass es entlang der
596A0001 LU 33 LU509806 Längsachse der Zwischenlage (2) entfaltbar bzw. ausrolloar ist und in Schritt g) auch das mindestens eine Ende des mindestens einen anderen Teils der Zwischenlage (2) durch Füllen der Innenhülle (4) mit einem Gas entfaltet oder ausgerollt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (4) zusammen mit dem mindestens einen anderen Teil der Zwischenlage (2) vor Durchführung des Schritts e) und nach Einlegen der Innenhülle (4) in den mindestens einen anderen Teil der Zwischenlage (2) mindestens einmal in Längsrichtung gefaltet wird.
14. Verfahren zum Einbauen einer Leckschutzauskleidung in einen Tank (1) umfassend die Schritte a) Bereitstellen eines Tanks (1) aufweisend eine einen Innenbereich umgebende Tankwand und eine Tankdffnung, b) Bereitstellen einer Leckschutzauskleidung (14) umfassend eine Innenhülle (4) und eine Zwischenlage (2) C) Einbringen der Innenhülle (4) in mindestens einen Teil der Zwischenlage (2), d) Einrollen oder Falten der Innenhülle (4) und des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) quer zur Längsrichtung, so dass ausgehend von der Öffnung der Innenhülle (4) bzw. des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) mindestens ein eingerolltes oder gefaltetes Ende vorliegt, e) Einführen der eingerollten oder gefalteten Innenhülle (4) und des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) durch die Tanköffnung in den Innenraum des Tanks (1), wobei das mindestens eine eingerollte oder gefaltete Ende der Innenhülle (4) sowie des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) dergestalt positioniert wird, dass es entlang der Längsachse des Tanks (1) entfaltbar bzw. ausrollbar ist.
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15. Entfalten bzw. ausrollen des mindestens einen Endes der Innenhülle (4) und des mindestens einen Teils der Zwischenlage (2) durch Füllen der Innenhülle mit einem Gas.
16. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülle (4) zusammen mit dem mindestens einen Teil der Zwischenlage (2) vor Durchführung des Schritts e) und nach Einlegen der Innenhülle (4) in den mindestens einen Teil der Zwischenlage (2) mindestens einmal in Längsrichtung gefaltet wird.
17. Verfahren zur Reparatur einer beschädigten Leckschutzauskleidung umfassend die Schritte a) Einfüllen eines flüssigen Harzes oder einer ähnlichen Substanz in den durch die Zwischenlage (2) gebildeten Überwachungsraum, b) Anlegen eines Unterdrucks an den durch die Zwischenlage (2) gebildeten Überwachungsraum, c) Aushärten des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz und damit Abdichten des Tankinnenraums.
18. Verfahren nach Anspruch 17, wobei in Schritt a) das flüssige Harz oder die ähnliche Substanz in die Vorrichtung zur Verteilung des flüssigen Harzes oder der ähnlichen Substanz der Zwischenlage (2) und/ oder der Innenhülle (4) eingefüllt und in Schritt b) der Unterdruck an die Vorrichtung zur Verteilung des flüssigen Harzes der Zwischenlage (2) und/ oder der Innenhülle (4) angelegt wird.
19. Verfahren zur Reparatur einer beschädigten Leckschutzauskleidung, dadurch gekennzeichnet, dass das auf der Außenseite der Innenhülle (4) aufgebrachte Harz ausgehdrtet wird.
28.01.2025 596A0001LU 35 LU509806
20. Verfahren zur Reparatur einer beschädigten Leckschutzauskleidung umfassend die Schritte: Verteilen eines flüssigen Harzes, einer flüssigen ähnlichen Substanz oder eines geschmolzenen Teils der mindestens einen Zwischenlage auf der Außenseite der Innenhülle, Aushärten der Schmelze oder flüssigen Substanz.
21. Verfahren nach Anspruch 21, wobei als erster Schritt die Leckschutzauskleidung erwärmt wird, wobei ein auf der Innenhülle aufgebrachtes Harz oder ähnliche Substanz oder zumindest ein Teil der mindestens einen Zwischenlage zum Schmelzen gebracht wird.
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Applications Claiming Priority (1)
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| LU509806A LU509806B1 (de) | 2025-01-28 | 2025-01-28 | Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum Einbau in einen Tank sowie Reparatur ohne das Erfordernis des Betretens des Tanks durch eine Person |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| LU509806A LU509806B1 (de) | 2025-01-28 | 2025-01-28 | Leckschutzauskleidung für einen Tankinnenraum, Verfahren zum Einbau in einen Tank sowie Reparatur ohne das Erfordernis des Betretens des Tanks durch eine Person |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP4782360A2 (de) | 2026-07-29 |
| EP4782361A1 (de) | 2026-07-29 |