LU601821B1 - Eine dreilumige nasojejunale Sonographie-Visualisierungssonde - Google Patents

Eine dreilumige nasojejunale Sonographie-Visualisierungssonde

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LU601821B1
LU601821B1 LU601821A LU601821A LU601821B1 LU 601821 B1 LU601821 B1 LU 601821B1 LU 601821 A LU601821 A LU 601821A LU 601821 A LU601821 A LU 601821A LU 601821 B1 LU601821 B1 LU 601821B1
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LU
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lumen
probe
tube
nasojejunal
balloon
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Xuejun Liu
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The Second Affiliated Hospital Of Wenzhou Medical Univ Yuying Childrens Hospital Of Wenzhou Medical
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Abstract

Die Erfindung betrifft den technischen Bereich nasojejunaler Sonden und offenbart eine dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung. Die Vorrichtung umfasst einen Sondenkörper, in dessen Innerem ein Magen-Darm-Dekompressionslumen, ein jejunales Ernährungslumen und ein Magensondenlumen ausgebildet sind. Im Inneren des Magensondenlumens ist ein separater Belüftungskanal vorgesehen. An der Außenfläche des Sondenkörpers ist eine Nasenfixierungseinheit angebracht. Am oberen Ende des Sondenkörpers ist ein Einführkopf angeschlossen, während sich nahe dem unteren Ende der Außenfläche ein ellipsenförmiger Ballon befindet.Die Erfindung ermöglicht es, durch Einblasen von Luft den ellipsenförmigen Ballon aufzublähen, sodass dieser sich an die Innenwand des Jejunums anlegt. Dadurch wird die vordere Spitze des Sondenkörpers während des Entfernens des Führungsdrahts stabilisiert, was die präzise Positionierung gewährleistet und die Wirksamkeit der enteralen Ernährung verbessert. Nach Entfernen des Führungsdrahts kann die Luft wieder abgelassen werden, um Druck auf den Darm zu vermeiden.Durch das Aufblasen des ringförmigen Ballons wird dieser gegen die Nasenschleimhaut gedrückt, während das beidseitig anliegende Nasenflügel-Stützplättchen die Fixierung weiter verstärkt. Dies verhindert ein Verrutschen der Sondenspitze beim Aufstehen des Patienten und verringert so das Risiko von Komplikationen.

Description

Eine dreilumige nasojejunale Sonographie-Visualisierungssonde LU601821
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der nasojejunalen
Sonden und bezieht sich insbesondere auf eine dreilumige nasojejunale Sonde mit
Ultraschallkontrastdarstellung.
Technologie im Hintergrund
Die nasojejunale Sonde ist ein in der klinischen Praxis häufig verwendetes medizinisches Gerät. Sie wird über die Nasenhöhle eingeführt und verläuft durch die
Speiseröhre und den Magen bis in den Dünndarm. Sie dient vor allem der enteralen
Ernährung von Patienten, die nicht oral essen können, oder der gastrointestinalen
Dekompression. Im Rahmen der Behandlung von kritisch kranken Patienten oder solchen mit Erkrankungen des Verdauungstrakts spielt sie eine wichtige Rolle.
Laut Recherchen ist aus der chinesischen Patentschrift mit der
Veröffentlichungsnummer CN215840533U eine dreilumige nasojejunale Sonde mit
Ultraschallkontrastdarstellung bekannt. Diese umfasst einen Sondenkörper, ein
Dekompressionslumen für Magen und Darm, ein jejunales Ernährungslumen sowie ein Magenlumen. Das jejunale Ernährungslumen ist am unteren Ende mit dem oberen
Ende des Sondenkörpers verbunden, während das Dekompressions- und das
Magenlumen von der oberen Seite in den Sondenkörper eingeführt und nach unten verlängert sind. Im mittleren Bereich des Sondenkörpers befinden sich Öffnungen für das Dekompressions- und das Magenlumen, die mit deren inneren Enden verbunden sind. Zwischen der Außenwand und dem Innenraum des unteren Endes des
Sondenkörpers befindet sich eine gezahnte Hohlstruktur. Diese Konstruktion ermöglicht eine verbesserte Darstellung des Sondenverlaufs im Ultraschallbild, wodurch sich die Notwendigkeit zur Lagekontrolle mittels CT erübrigt und die
Arbeitseffizienz des medizinischen Personals erhöht wird.
Allerdings weisen die oben genannte Sonde und viele herkömmliche nasojejunale Sonden nach wie vor gewisse Nachteile auf — insbesondere in Bezug auf die Präzision der Lagefixierung. Während des Einführens und Verbleibens kann es durch Veränderungen der Patientenlage oder durch Schluckbewegungen leicht zur
Dislokation der Sonde kommen. Dies führt dazu, dass Nährstoffe nicht zuverlässig in den Jejunumabschnitt gelangen, was die Therapieerfolge beeinträchtigen kann.
Zudem können schwerwiegende Komplikationen wie Reflux oder Aspiration auftreten, was den Patienten zusätzlich belastet und das Risiko erhöht. Auch für das medizinische Personal bedeutet dies einen erhöhten Aufwand und eine größere
Herausforderung bei der Handhabung.
Inhalt der Erfindung
Um die bestehenden Nachteile des Standes der Technik zu beheben, stellt die vorliegende Erfindung eine dreilumige nasojejunale Sonde mit
Ultraschallkontrastdarstellung bereit. Durch die Anordnung eines ringförmigen
Ballons in Kombination mit einem Nasenflügel-Stützteil kann ein Verrutschen der
Sonde in der Nasenhöhle wirksam verhindert werden. Dies verbessert die
Platzierungsgenauigkeit, fördert die zuverlässige Zufuhr von Nährstoffen in den
Jejunumabschnitt, erhöht die therapeutische Wirksamkeit und verringert
Komplikationen infolge von Positionsabweichungen — womit die oben genannten LU601821 technischen Probleme gelöst werden.
Zur Verwirklichung dieses Ziels schlägt die Erfindung folgende technische
Lösung vor:Eine dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung, umfassend einen Sondenkörper, in dessen Innerem ein
Magen-Darm-Dekompressionslumen, ein jejunales Ernährungslumen und ein
Magensondenlumen ausgebildet sind. Im Inneren des Magensondenlumens ist ein
Belüftungskanal abgeteilt. An der Außenfläche des Sondenkörpers ist eine
Nasenfixierungseinheit durchgesteckt. Das obere Ende des Sondenkörpers ist mit einem Einführkopf versehen. Nahe dem unteren Ende ist an der Außenfläche des
Sondenkörpers ein ellipsenförmiger Ballon fest angebracht. In der Nähe des oberen
Endes ist ein erster Luftzufuhrschlauch fest mit der Außenfläche des Sondenkörpers verbunden, dessen freies Ende mit einem Lufteinlassstück versehen ist.
Die Nasenfixierungseinheit umfasst einen ringförmigen Ballon, auf dessen
Oberseite ein zweiter Luftzufuhrschlauch fest angebracht ist. Innerhalb des ringfôrmigen Ballons sind ein hohles Metallröhrchen sowie ein Nasenflügel-Stützteil eingeführt.
Der Einführkopf der Sonde umfasst einen konischen Sondenkopf, an dessen
Außenseite drei Abzweigrohre fest angebracht sind. An einem Ende jedes
Abzweigrohrs ist jeweils eine Kappe aufgesteckt.
Bevorzugt ist am oberen Ende des Sondenkörpers ein konischer Sondenkopf angeschlossen, dessen Inneres in drei gleich große Hohlräume unterteilt ist. Diese drei
Hohlräume stehen jeweils mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen, dem jejunalen Ernährungslumen und dem Magensondenlumen in Verbindung.
Bevorzugt weist die Außenfläche des Sondenkörpers mehrere
Dekompressionsöffnungen sowie mehrere Medikamentenöffnungen auf. Die
Dekompressionsöffnungen stehen mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen in
Verbindung, die Medikamentenöffnungen mit dem Magensondenlumen. Die unteren
Enden des Magen-Darm-Dekompressionslumens und des Magensondenlumens sind verschlossen.
Bevorzugt sind die obere und untere Öffnung des Belüftungskanals verschlossen.
Ein Ende des ersten Luftzufuhrschlauchs ist mit dem Belüftungskanal verbunden, und in der Nähe des unteren Endes der Seitenwand des Belüftungskanals ist eine
Luftöffnung vorgesehen, die mit dem ellipsenförmigen Ballon verbunden ist.
Bevorzugt ist im Zentrum des Sondenkörpers ein Führungsdrahtkanal durchgehend ausgebildet, in den eine Bariumsulfat-Markierungslinie zur
Ultraschalldarstellung eingelegt ist.
Bevorzugt ist an der Außenfläche jedes Abzweigrohrs ein flexibler
Verbindungskamm befestigt. Ein Ende jedes Verbindungskamms ist mit einer Kappe verbunden. Die drei Abzweigrohre sind jeweils unterschiedlich farblich markiert.
Bevorzugt liegt das Elastizitätsmodul des Sondenkörpers im Bereich von 3-8 MPa. Der ellipsenförmige Ballon und der ringförmige Ballon haben das gleiche
Elastizitätsmodul, das im Bereich von 1,2-4,8 MPa liegt.
Bevorzugt besteht das Lufteinlassstück aus einem zweiteiligen Zylinderkörper,
dessen unteres Ende mit einem Gewindedeckel verschlossen ist. Im Inneren des LU601821
Zylinders ist eine Feder eingebaut, deren eines Ende gegen einen Ventilkern drückt.
Die AuBenfläche des Ventilkerns ist mit einer Durchgangsbohrung versehen, und an einem Ende des Zylinderkôrpers ist ein Lufteinlassanschluss fest angebracht.
Bevorzugt ist der Ventilkern innerhalb des zweiteiligen Zylinderkôrpers angeordnet, wobei das andere Ende der Feder gegen den Boden des Gewindedeckels drückt. Insgesamt sind zwei Lufteinlassstücke vorgesehen, von denen eines mit dem zweiten Luftzufuhrschlauch in Richtung des ringférmigen Ballons verbunden ist.
Bevorzugt beträgt die Wandstärke des ringfôrmigen Ballons 0,5- bis 0,7-fache der Wandstärke des Sondenkôrpers. Die Stirnflache des ringfôrmigen Ballons ist mit einem Durchgangsloch für das Metallrôhrchen und einem Schlitz für das Stützteil versehen. Der Durchmesser des Metallrôhrchens passt im Presssitz in das entsprechende Loch. In den Schlitz wird ein Nasenflügel-Stützteil eingesetzt, dessen unteres Ende mit einer Begrenzungsplatte versehen ist. Das Nasenflügel-Stützteil besteht aus Formgedächtnislegierung und weist eine Dicke von 0,6—1 mm auf.
Im Vergleich zum Stand der Technik bietet die vorliegende Erfindung einer dreilumigen nasojejunalen Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung folgende vorteilhafte Effekte:
Durch das Aufpumpen des ellipsenfôrmigen Ballons wird dieser gegen die
Jejunumwand gedrückt und fixiert so die vordere Spitze des Sondenkôrpers beim
Entfernen des Führungsdrahts. Dies gewährleistet eine präzise Platzierung der Sonde und verbessert die Effektivität der enteralen Ernährung. Nach dem Entfernen des
Drahts kann die im Ballon enthaltene Luft wieder abgelassen werden, um eine übermäßige Druckbelastung auf den Darm zu vermeiden.Der ringfôrmige Ballon legt sich nach dem Aufpumpen eng an die Nasenhôhlenwand an, während das
Nasenflügel-Stützteil beidseitig am Nasenflügel anliegt und für zusätzliche Fixierung sorgt. Dies verhindert ein Verrutschen der Sondenspitze beim Aufrichten des Patienten und senkt somit das Risiko von Komplikationen.Das integrierte hohle Metallrôhrchen stellt die free Atmung des Patienten sicher, während das aus
Formgedächtnislegierung gefertigte Nasenflügel-Stützteil nicht nur einfach zu handhaben ist, sondern auch eine stabile Unterstützung bietet. Es hilft, die Sonde wirksam zu fixieren, reduziert Bewegungen und minimiert das Risiko einer
Dislokation.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der vorliegenden Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische Draufsicht;
Bild 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie A-A in Bild 2;
Bild 4 ist eine perspektivische Darstellung des Einführkopfs der Sonde;
Bild 5 ist eine Explosionsdarstellung der Nasenfixierungseinheit;
Bild 6 zeigt eine perspektivische Schnittansicht des Lufteinlassstiicks.
Bezugszeichen: 1 — Sondenkörper; 11 — Magen-Darm-Dekompressionslumen; 12 — Jejunales Ernährungslumen; 13 — Magensondenlumen; 14 — Belüftungskanal; 2 —
Nasenfixierungseinheit; 21 — Ringfôrmiger Ballon; 22 — Zweiter Luftzufuhrschlauch; 23 — Hohles Metallrôhrchen; 24 — Nasenflügel-Stützteil; 3 — Einführkopf der Sonde;
31 — Konischer Sondenkopf; 32 — Abzweigrohr; 33 — Kappe; 4 — Ellipsenförmiger LU601821
Ballon; 5 — Erster Luftzufuhrschlauch; 6 — Lufteinlassstick; 61 — Zweiteiliger
Zylinderkorper; 62 — Bodenabdeckung, 63 — Feder; 64 — Ventilkern, 65 —
Durchgangsbohrung; 66 — Lufteinlassôffnung, 7 — Dekompressionsoffnung; 8 —
Medikamentenôffnung; 9 — Luftoffnung; 10 — Bartumsulfat-Markierungslinie.
Detaillierte Beschreibung
Nachfolgend wird anhand der in den Ausführungsbeispielen der Erfindung dargestellten Zeichnungen die technische Lôsung klar und vollständig beschrieben. Es versteht sich, dass die beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich einen Teil der
Erfindung darstellen und nicht sämtliche Ausführungsformen umfassen. Alle weiteren
Ausführungen, die Fachleute auf diesem Gebiet auf Grundlage der in dieser Erfindung offenbarten Beispiele ohne erfinderisches Zutun erhalten, fallen ebenfalls in den
Schutzbereich der vorliegenden Erfindung.
Unter Bezugnahme auf die Abbildungen 1 bis 3 sowie 6 umfasst die von der
Erfindung bereitgestellte dreilumige nasojejunale Sonde mit
Ultraschallkontrastdarstellung einen Sondenkôrper 1. Im Inneren des Sondenkôrpers 1 sind ein Magen-Darm-Dekompressionslumen 11, ein jejunales Ernährungslumen 12 und ein Magensondenlumen 13 ausgebildet. Innerhalb des Magensondenlumens 13 ist ein separater Belüftungskanal 14 angeordnet. In die AuBenfläche des Sondenkôrpers 1 ist eine Nasenfixierungseinheit 2 eingebettet. Am oberen Ende des Sondenkôrpers 1 ist ein Finführkopf 3 aufgesteckt. Nahe dem unteren Ende ist ein ellipsenfôrmiger
Ballon 4 fest mit der AuBenfläche des Sondenkôrpers 1 verbunden. In der Nähe des oberen Endes ist ein erster Luftzufuhrschlauch 5 angebracht, an dessen Ende ein
Lufteinlassstück 6 aufgesteckt ist.
Zur spezifischen Struktur der Nasenfixierungseinheit 2, siehe Abbildungen 1 und 5: Diese umfasst einen ringförmigen Ballon 21, auf dessen Oberseite ein zweiter
Luftzufuhrschlauch 22 fest angebracht ist. Im Inneren des ringförmigen Ballons 21 sind ein hohles Metallröhrchen 23 sowie ein Nasenflügel-Stützteil 24 eingeführt.
Zur spezifischen Struktur des Einführkopfs 3, siehe Abbildung 4: Dieser umfasst einen konischen Sondenkopf 31, an dessen Außenseite drei Abzweigrohre 32 fest angebracht sind. An einem Ende jedes Abzweigrohrs 32 ist jeweils eine Kappe 33 aufgesetzt.
Weiterhin ist am oberen Ende des Sondenkörpers 1 ein konischer Sondenkopf 31 aufgesteckt. Das Innere des konischen Sondenkopfs31 ist in drei gleich große
Hohlräume unterteilt, die jeweils mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen 11, dem jejunalen Ernährungslumen 12 und dem Magensondenlumen 13 verbunden sind.
An der Außenfläche des Sondenkörpers 1 sind mehrere
Dekompressionsöffnungen 7 und Medikamentenöffnungen 8 angeordnet. Die
Dekompressionsöffnungen 7 stehen mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen 11 in Verbindung, die Medikamentenöffnungen 8 mit dem Magensondenlumen 13. Die unteren Enden des Magen-Darm-Dekompressionslumens 11 und des
Magensondenlumens 13 sind verschlossen.
Unter Führung eines Führungsdrahts wird die vordere Spitze des
Sondenkörpers 1 durch den Pylorus hindurch in das Duodenum und Jejunum eingeführt. Anschließend wird am hinteren Ende des Sondenkörpers der konische LU601821
Sondenkopf31 eingesetzt, sodass der Sondenkôrper1 mit dem Einführkopf 3 verbunden ist. Die drei Abzweigrohre 32 sind über drei getrennte Kanäle im Inneren des konischen Sondenkopfs 31 jeweils mit dem 5 Magen-Darm-Dekompressionslumen 11, dem jejunalen Ernährungslumen 12 und dem
Magensondenlumen 13 verbunden. Schlieft man ein Drainagesystem an eines der mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen 11 verbundenen Abzweigrohre 32 an, so kann darüber Gas oder Flüssigkeit aus dem Magen-Darm-Trakt abgeleitet werden.
Die im Magen befindlichen Gase gelangen über die Dekompressionsôffnungen 7 in das Magen-Darm-Dekompressionslumen 11 und werden schließlich über das
Drainagesystem ausgeleitet. Dies hilft, den Druck im Verdauungstrakt zu reduzieren,
Symptome wie Blähungen und Bauchschmerzen zu lindern, die Durchblutung zu fôrdern, die Funktion des Verdauungssystems wiederherzustellen und Komplikationen durch übermäßigen Druck zu vermeiden. Wird über eines der mit dem jejunalen
Ernährungslumen 12 verbundenen Abzweigrohre 32 eine Nährlôsung verabreicht, erhält ein Patient, der nicht oral essen kann, eine zuverlässige enterale Ernährung. Die
Nährstoffe werden direkt in das Jejunum geleitet, um den Energiebedarf zu decken, den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten und die Genesung zu unterstützen. Wird über eines der mit dem Magensondenlumen 13 verbundenen Abzweigrohre 32 ein
Medikament zugeführt, tritt dieses über die Medikamentenôffnungen 8 aus, sodass es direkt im Magen wirkt oder über den Magen resorbiert wird — was die therapeutische
Wirksamkeit deutlich erhôht.
Weiterhin sind sowohl das obere als auch das untere Ende des
Belüftungskanals 14 verschlossen. Der erste Luftzufuhrschlauch 5 ist mit dem
Belüftungskanal 14 und dem Lufteinlassstück 6 verbunden. An der Seitenwand des
Belüftungskanals 14 befindet sich nahe dem unteren Ende eine Luftôffnung 9, die mit dem ellipsenfôrmigen Ballon 4 verbunden ist.
Durch den Anschluss eines Aufblasgeräts (z.B. einer Spritze) an den
Lufteinlassanschluss 66 des Lufteinlassstücks 6, das seinerseits über den
Bodenverschluss 62 mit dem ersten Luftzufuhrschlauch 5 verbunden ist, kann Luft in das Innere des Luftzufuhrschlauchs 5 eingespritzt werden. Die Luft strômt daraufhin in den Belüftungskanal 14 und gelangt über die Luftôffnung 9 in den ellipsenfôrmigen
Ballon 4. Dieser füllt sich mit Luft und bläht sich auf, sodass er sich an die Innenwand des Jejunums anlegt. Auf diese Weise wird die vordere Spitze des Sondenkôrpers 1 beim Herausziehen des Führungsdrahts temporär fixiert. Dies verhindert, dass sich die
Sonde während dieser kritischen Phase verschiebt, und stellt sicher, dass sie exakt positioniert bleibt. Dadurch kann der Sondenkôrper 1 stabil im gewünschten Abschnitt des Jejunums verbleiben, und die zugeführten Nährstoffe erreichen zuverlässig den
Zielort, was die Effektivität der enteralen Ernährung deutlich erhôht. Nach dem
Entfernen des Führungsdrahts kann die Luft aus dem ellipsenfôrmigen Ballon 4 wieder abgelassen werden, sodass dieser nicht länger Druck auf die Darmwand ausübt.
Dies verhindert eine môgliche lokale Beeinträchtigung der Blutversorgung sowie ischämisch bedingte Schleimhautschäden und erleichtert zudem das anschlieBende
Entfernen des Sondenkërpers 1.
Darüber hinaus ist im Zentrum des Sondenkörpers 1 ein durchgehender LU601821
Führungskanal vorgesehen, in den eine Bariumsulfat-Markierungslinie 10 eingelegt ist.
Mithilfe der Bariumsulfat-Markierungslinie 10 lässt sich bei einer
Rôntgenuntersuchung die genaue Lage und der Verlauf des Sondenkôrpers 1 im
Magen-Darm-Trakt deutlich darstellen. Dies ermôglicht während des Einführvorgangs der nasojejunalen Sonde die sichere Kontrolle, ob sie korrekt über den Pylorus in das
Duodenum und Jejunum gelangt ist. Ebenso kann überprüft werden, ob sie sich an der vorgesehenen Stelle befindet und weder zu tief noch zu oberflächlich eingeführt wurde. Während der Liegezeit der Sonde kann die Markierungslinie 10 ebenfalls genutzt werden, um potenzielle Lageveränderungen — etwa durch Positionswechsel oder Bewegungen des Patienten — frühzeitig zu erkennen. Dadurch erhalten medizinische Fachkräfte eine präzise Grundlage, um die Sonde gegebenenfalls nachzujustieren und sicherzustellen, dass sie ihre Funktionen wie
Magen-Darm-Dekompression, jejunale Ernährung oder Medikamentenverabreichung zuverlässig erfüllen kann, was einen reibungslosen Therapieverlauf unterstützt.
Weiterhin ist an der Außenfläche jedes Abzweigrohrs32 ein flexibler
Verbindungskamm fest angebracht, dessen eines Ende mit der Kappe 33 verbunden ist.
Die drei Abzweigrohre 32 sind in unterschiedlichen Farben ausgeführt.
Durch die Anbringung der flexiblen Verbindungskämme, die die Kappen 33 mit den Abzweigrohren 32 verbinden, wird ein Verlust der Kappen wirksam verhindert.
Gleichzeitig bleibt der Anschluss der Abzweigrohre bei Nichtgebrauch zuverlässig verschlossen, wodurch das Eindringen von Verunreinigungen verhindert und die
Sauberkeit im Inneren der Leitung gewährleistet wird. Zudem ermöglichen die farbliche Unterscheidung der drei Abzweigrohre 32 eine klare visuelle Zuordnung.
Das medizinische Personal kann beim Umgang mit der Sonde schnell und eindeutig erkennen, welches Abzweigrohr mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen 11, dem jejunalen Ernährungslumen 12 oder dem Magensondenlumen 13 verbunden ist.
Dies minimiert die Gefahr von Fehlverbindungen bei der Durchführung von
Maßnahmen wie Magen-Darm-Dekompression, enteraler Ernährung oder medikamentöser Therapie und trägt wesentlich zur Sicherheit und Effizienz der
Patientenversorgung bei.
Weiterhin liegt das Elastizitätsmodul des Sondenkörpers 1 im Bereich von 3-8 MPa, während das Elastizitätsmodul des ellipsenförmigen Ballons 4 und des ringförmigen Ballons 21 identisch ist und zwischen 1,2 und 4,8 MPa liegt.
Mit einem Elastizitätsmodul von 3-8 MPa weist der Sondenkôërper 1 eine ausgewogene Kombination aus Flexibilität und Festigkeit auf. Dadurch kann er sich beim Einführen gut an die anatomischen Krümmungen von Nasenhöhle, Speiseröhre,
Magen und Darm anpassen, ohne das umliegende Gewebe unnötig zu reizen.
Gleichzeitig bleibt die Formstabilität gewahrt, sodass die Funktionen der internen
Strukturen — etwa des Magen-Darm-Dekompressionslumens 11, des jejunalen
Ernährungslumens 12 und des Magensondenlumens 13 — nicht durch Biegung oder
Verformung beeinträchtigt werden. Da das Elastizitätsmodul des ellipsenförmigen
Ballons 4 und des ringförmigen Ballons 21 geringer ist als das des Sondenkörpers 1,
können diese Ballons nach dem Aufblasen leicht expandieren und sich passgenau an LU601821 die Darm- oder Nasenschleimhaut anlegen, ohne dabei übermäßigen Druck auf das
Gewebe auszuüben oder Schäden zu verursachen.
Weiterhin umfasst das Lufteinlassstück 6 einen zweiteiligen Zylinderkôrper 61, dessen Boden mit einem Gewindedeckel 62 verschlossen ist. Im Inneren des
Zylinderkôrpers 61 befindet sich eine Feder 63, deren eines Ende gegen einen
Ventilkern64 drückt. Die AuBenfliche des Ventilkerns 64 ist mit einer
Durchgangsbohrung 65 versehen. An einem Ende des Zylinderkôrpers 61 ist ein
Lufteinlassanschluss 66 fest angebracht.
Der Ventilkern 64 ist innerhalb des Zylinderkôrpers 61 angeordnet, wobei das andere Ende der Feder 63 gegen den Boden des Gewindedeckels 62 drückt. Insgesamt sind zwei Lufteinlassstiicke 6 vorgesehen, von denen eines mit seinem
Gewindedeckel 62 in das Ende des zweiten Luftzufuhrschlauchs 22 eingesetzt ist, der mit dem ringfôrmigen Ballon 21 verbunden ist.
Durch die Ausstattung mit zwei Lufteinlassstücken 6, deren Bodenverschlüsse 62 jeweils mit dem ersten Luftzufuhrschlauch 5 bzw. dem zweiten Luftzufuhrschlauch 22 verbunden sind, kann im Aufblasvorgang Luft über den Einlassanschluss 66 eingebracht werden. Dabei drückt die einstrômende Luft den Ventilkern 64 gegen die
Feder 63, wodurch der Ventilkern 64 die Finlassôffnung 66 freigibt. Die Luft strômt in den zweiteiligen Zylinderkôrper 61, durchläuft die Durchgangsbohrung 65 und gelangt anschließend in den jeweiligen LuftzufuhrschlauchS oder22. Wird das
Aufblasgerät entfernt, bringt die Feder63 den Ventilkern 64 wieder in seine
Ausgangsstellung zurück und verschließt den Luftweg erneut. So wird ein Austreten der Luft zuverlässig verhindert. Nur wenn der Ventilkern 64 aktiv gedrückt wird, kann die Luft aus dem ellipsenfôrmigen Ballon 4 oder dem ringfôrmigen Ballon 21 über die
Luftzufuhrschläuche in den Ventilkern64 gelangen, durch dessen
Durchgangsbohrung 65 in den Innenraum des Zylinderkôrpers 61 strömen und schlieBlich durch den Einlassanschluss 66 entweichen.
Weiterhin beträgt die Wandstärke des ringfôrmigen Ballons21 das 0,5- bis — 0,7-Fache der Wandstärke des Sondenkôrpers 1. An der Stirnfläche des Ballons 21 sind ein Metallrôhrchen-Montageloch sowie ein Steckschlitz für das Stützplättchen durchgehend ausgebildet. Der Durchmesser des Montagelochs steht mit dem
AuBendurchmesser des hohlen Metallrôhrchens 23 in Presspassung. In den
Steckschlitz wird das Nasenflügel-Stützplättchen 24 eingesetzt, dessen unteres Ende mit einem Begrenzungsplättchen versehen ist. Das Stützplättchen 24 besteht aus einer
Formgedächtnislegierung und weist eine Dicke von 0,6—1 mm auf.
Der ringfôrmige Ballon 21 kann im entleerten Zustand entlang der AuBenwand des Sondenkôrpers 1 verschoben werden, sodass die Position der gesamten
Nasenfixierungseinheit 2 individuell anpassbar ist. Sobald die Spitze des
Sondenkoérpers 1 in das Jejunum eingeführt wurde, lässt sich der Ballon 21 so positionieren, dass er sich im Nasenraum befindet. Wird anschlieBend über das
Lufteinlassstück 6 Luft in den zweiten Luftzufuhrschlauch 22 geleitet, gelangt diese in den Ballon 21, der sich dadurch ausdehnt und an der Nasenschleimhaut anliegt. Das
Nasenflügel-Stützplättchen 24 wird dabei auf beiden Seiten des Nasenflügels eingespannt, was die Fixierung des Ballons 21 zusätzlich verstärkt. Der aufgeblasene LU601821
Ballon 21 liegt eng an der Außenwand des Sondenkörpers 1 an, wodurch die Reibung erhöht wird. Das sorgt dafür, dass der Ballon nach dem Aufblasen in seiner Position verbleibt und gleichzeitig den Sondenkörper 1 stabilisiert. So wird verhindert, dass das Gewicht des hinteren Endes des Sondenkörpers oder des Einführkopfs 3 beim
Aufstehen des Patienten die Sonde nach unten zieht und deren vordere Spitze verschiebt. Dieses strukturierte Fixiersystem reduziert das Risiko von Komplikationen erheblich, denn ein Verrutschen der Sondenspitze kann zu ineffektiver
Nährstoffzufuhr, Reflux oder Aspiration führen — mit schwerwiegenden Folgen für die
Patientensicherheit.
Das in die Montagelöcher des ringförmigen Ballons21 eingeführte hohle
Metallröhrchen 23 verhindert zudem, dass der Ballon den Nasenkanal vollständig blockiert, sodass der Patient weiterhin über das Röhrchen ein- und ausatmen kann.
Die Wahl des Nasenflügel-Stützplättchens 24 aus einer Formgedächtnislegierung erleichtert das Einführen: In kühlem Zustand lässt sich das Plättchen leicht verformen, sodass es sich beim Einsetzen nicht hinderlich ausbreitet. Durch die Körpertemperatur des Menschen kehrt es jedoch rasch in seine voreingestellte Form zurück und bietet so eine stabile Stützfunktion in der Nasenflügelregion. Diese Eigenschaft trägt entscheidend dazu bei, den Sondenkörper 1 über den Ballon 21 sicher zu fixieren,
Bewegungen in der Nase zu minimieren und eine langfristig stabile Lage zu gewährleisten.
Während der Anwendung wird zunächst die vordere Spitze des Sondenkörpers 1 mithilfe eines Führungsdrahts durch den Pylorus in das Duodenum und Jejunum vorgeschoben. Anschließend wird der konische Sondenkopf 31 am hinteren Ende des
Sondenkörpers 1 aufgesetzt, sodass der Sondenkörper1 mit dem Einführkopf 3 verbunden ist. Die drei Abzweigrohre 32 stehen über die inneren Kanäle des
Sondenkopfs 31 jeweils mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen 11, dem jejunalen Ernährungslumen 12 und dem Magensondenlumen 13 in
Verbindung.Danach wird ein Aufblasgerät (z.B. eine Spritze) an das
Lufteinlassstück 6 angeschlossen, um Luft in den ersten Luftzufuhrschlauch 5 zu injizieren. Die Luft strömt in den Belüftungskanal 14, tritt über die Luftöffnung 9 aus und bläht den ellipsenförmigen Ballon 4 auf, der sich an die Innenwand des Jejunums anlegt und so die vordere Spitze des Sondenkörpers 1 temporär fixiert. Anschließend wird der Führungsdraht entfernt. Nach dessen Entfernung wird die Luft aus dem
Ballon 4 wieder abgelassen.Im nächsten Schritt wird der ringfôrmige Ballon 21 so positioniert, dass er sich im Nasenraum befindet. Über das Aufblasgerät wird anschließend über das zweite Lufteinlassstück6 Luft in den zweiten
Luftzufuhrschlauch 22 geleitet, wodurch der ringförmige Ballon 21 expandiert und an der Nasenwand anliegt. Gleichzeitig wird das Nasenflügel-Stützplättchen 24 auf der
Innen- und Außenseite des Nasenflügels eingespannt, wodurch der Ballon 21 zusätzlich fixiert wird.Durch Anschluss eines Drainagesystems an das mit dem
Magen-Darm-Dekompressionslumen 11 verbundene Abzweigrohr32 wird die
Dekompression des Verdauungstrakts ermöglicht. Über das mit dem jejunalen
Ernährungslumen 12 verbundene Abzweigrohr32 kann eine Nährlösung zugeführt werden, während über das mit dem Magensondenlumen 13 verbundene LU601821
Abzweigrohr 32 eine Medikamentenlösung verabreicht wird — wodurch die jeweils vorgesehenen Funktionen erfüllt werden.
Obwohl Ausführungsbeispiele dieser Erfindung dargestellt und beschrieben wurden, ist es für Fachleute auf diesem Gebiet ersichtlich, dass verschiedene
Abwandlungen, Modifikationen, Ersetzungen und Varianten vorgenommen werden können, ohne vom Grundgedanken und Wesen der Erfindung abzuweichen. Der
Schutzumfang dieser Erfindung ist durch die beigefügten Patentansprüche und deren
Aquivalente definiert.

Claims (10)

Ansprüche LU601821
1. Eine dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung, umfassend einen Sondenkörper (1), wobei im Inneren des Sondenkörpers (1) ein Magen-Darm-Dekompressionslumen (11), ein jejunales Ernährungslumen (12) und ein Magensondenlumen (13) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Magensondenlumens (13) ein separater Belüftungskanal (14) angeordnet ist; an der Außenfläche des Sondenkörpers (1) ist eine Nasenfixierungseinheit (2) angebracht; am oberen Ende des Sondenkörpers (1) ist ein Einführkopf (3) aufgesteckt, nahe dem unteren Ende der Außenfläche des Sondenkörpers (1) ist ein ellipsenförmiger Ballon (4) fest angebracht; nahe dem oberen Ende der Außenfläche des Sondenkörpers (1) ist ein erster Luftzufuhrschlauch (5) befestigt, dessen eines Ende mit einem Lufteinlassstück (6) verbunden ist. Die Nasenfixierungseinheit (2) umfasst einen ringförmigen Ballon (21), auf dessen Oberseite ein zweiter Luftzufuhrschlauch (22) fest angebracht ist; im Inneren des ringförmigen Ballons (21) sind ein hohles Metallröhrchen (23) und ein Nasenflügel-Stützplättchen (24) eingesetzt. Der Einführkopf (3) umfasst einen konischen Sondenkopf (31), an dessen Außenseite drei Abzweigrohre (32) befestigt sind, wobei ein Ende jedes Abzweigrohrs (32) mit einer Kappe (33) versehen ist.
2. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des Sondenkörpers (1) der konische Sondenkopf (31) aufgesteckt ist, dessen Inneres in drei gleich große Hohlräume unterteilt ist, die jeweils mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen (11), dem jejunalen Ernährungslumen (12) und dem Magensondenlumen (13) verbunden sind.
3. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenfläche des Sondenkörpers (1) mehrere Dekompressionsöffnungen (7) und Medikamentenöffnungen (8) vorgesehen sind, wobei die Dekompressionsöffnungen (7) mit dem Magen-Darm-Dekompressionslumen (11) und die Medikamentenöffnungen (8) mit dem Magensondenlumen (13) kommunizieren; die unteren Enden des Magen-Darm-Dekompressionslumens (11) und des Magensondenlumens (13) sind verschlossen.
4. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Belüftungskanal (14) an beiden Enden verschlossen ist; der erste Luftzufuhrschlauch (5) ist an einem Ende mit dem Lufteinlassstück (6) und am anderen Ende mit dem Belüftungskanal (14) verbunden; an der Seitenwand des Belüftungskanals (14) ist nahe dem unteren Ende eine Luftöffnung (©) ausgebildet, die mit dem ellipsenförmigen Ballon (4) in Verbindung steht.
5. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Zentrum des Sondenkörpers (1) ein durchgehender Führungskanal ausgebildet ist, in den eine
Bariumsulfat-Markierungslinie (10) eingelegt ist. LU601821
6. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenfläche der Abzweigrohre (32) jeweils ein flexibler Verbindungskamm befestigt ist, dessen eines Ende mit der Kappe (33) verbunden ist, wobei die drei Abzweigrohre (32) unterschiedlich gefärbt sind.
7. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Elastizitätsmodul des Sondenkörpers (1) im Bereich von 3-8MPa liegt, während das Elastizititsmodul des ellipsenförmigen Ballons (4) und des ringförmigen Ballons (21) identisch ist und im Bereich von 1,2-4,8 MPa liegt.
8. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlassstück (6) einen zweiteiligen Zylinderkörper (61) umfasst, dessen Boden mit einem Gewindedeckel (62) verschlossen ist, wobei sich im Inneren des Zylinderkörpers (61) eine Feder (63) befindet, deren eines Ende gegen einen Ventilkern (64) drückt, der an seiner Außenfläche mit einer Durchgangsbohrung (65) versehen ist, und wobei an einem Ende des Zylinderkörpers (61) ein Lufteinlassanschluss (66) angebracht ist.
9. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkern (64) im Inneren des zweiteiligen Zylinderkôrpers (61) angeordnet ist, wobei das andere Ende der Feder (63) gegen den Boden des Gewindedeckels (62) drückt, und dass zwei Lufteinlassstücke (6) vorgesehen sind, wobei eines davon mit seinem Gewindedeckel (62) in das Ende des zweiten Luftzufuhrschlauchs (22) eingesetzt ist, der mit dem ringfôrmigen Ballon (21) verbunden ist.
10. Die dreilumige nasojejunale Sonde mit Ultraschallkontrastdarstellung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandstärke des ringförmigen Ballons (21) das 0,5- bis 0,7-Fache der Wandstärke des Sondenkörpers (1) beträgt und dass sich an der Stirnfläche des Ballons (21) ein durchgehendes Montageloch für das Metallröhrchen sowie ein Steckschlitz für das Stützplättchen befinden, wobei der Durchmesser des Montagelochs im Presssitz mit dem Außendurchmesser des hohlen Metallröhrchens (23) steht, das Nasenflügel-Stützplättchen (24) in den Steckschlitz eingesetzt ist, dessen unteres Ende mit einer Begrenzungsplatte versehen ist, und das Stützplättchen (24) aus einer Formgedächtnislegierung mit einer Dicke von 0,6 bis 1 mm besteht.
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