LU602671B1 - Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms - Google Patents

Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms

Info

Publication number
LU602671B1
LU602671B1 LU602671A LU602671A LU602671B1 LU 602671 B1 LU602671 B1 LU 602671B1 LU 602671 A LU602671 A LU 602671A LU 602671 A LU602671 A LU 602671A LU 602671 B1 LU602671 B1 LU 602671B1
Authority
LU
Luxembourg
Prior art keywords
rubber ring
protective sleeve
electric motor
arm
diagnostic
Prior art date
Application number
LU602671A
Other languages
English (en)
Inventor
Bangyou Chen
Original Assignee
Beiyuan Campus Of Yiwu Hospital Of Traditional Chinese Medicine Medical Consortium
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beiyuan Campus Of Yiwu Hospital Of Traditional Chinese Medicine Medical Consortium filed Critical Beiyuan Campus Of Yiwu Hospital Of Traditional Chinese Medicine Medical Consortium
Priority to LU602671A priority Critical patent/LU602671B1/de
Application granted granted Critical
Publication of LU602671B1 publication Critical patent/LU602671B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B8/00Diagnosis using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
    • A61B8/42Details of probe positioning or probe attachment to the patient
    • A61B8/4209Details of probe positioning or probe attachment to the patient by using holders, e.g. positioning frames
    • A61B8/4227Details of probe positioning or probe attachment to the patient by using holders, e.g. positioning frames characterised by straps, belts, cuffs or braces
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B8/00Diagnosis using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
    • A61B8/08Clinical applications
    • A61B8/0833Clinical applications involving detecting or locating foreign bodies or organic structures
    • A61B8/085Clinical applications involving detecting or locating foreign bodies or organic structures for locating body or organic structures, e.g. tumours, calculi, blood vessels, nodules

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Ultra Sonic Daignosis Equipment (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft den technischen Bereich medizinischer Geräte und offenbart eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms, umfassend: eine Schutzhülse; eine Diagnosereinheit, die im Inneren der Schutzhülse angeordnet ist; eine Hilfseinheit, die am hinteren Ende der Schutzhülse angebracht ist; im Inneren der Schutzhülse ist ein erster Gummiring vorgesehen, dessen beide Enden fest mit Dichtplatten verbunden sind.Der Arm wird in den zweiten Gummiring eingeführt, der Abstand zwischen dem ersten Gummiring und dem Arm wird über einen Positionierungsbolzen schnell angepasst. Anschließend wird durch einen Lufteinlass Luft in die Innenräume des ersten und zweiten Gummirings gepumpt. Da der erste Gummiring eine höhere Rückstellkraft besitzt als der zweite, dehnt sich hauptsächlich der zweite Gummiring aus, schmiegt sich an den Arm an und fixiert ihn durch Druck. Der erste Gummiring komprimiert sich dabei und spart so Zeit beim Aufblasen. Nach erfolgter Fixierung treibt der erste Elektromotor die Gewindestange an, wodurch das Diagnosegerät über den zweiten Gummiring hindurch den Arm mittels Ultraschall untersucht – der Diagnosevorgang ist damit abgeschlossen.

Description

Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und LUB02671 fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms
Technischer Bereich
Die Erfindung betrifft den technischen Bereich der medizinischen Geräte und insbesondere eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms.
Technologie im Hintergrund
Die Ultraschalldiagnostik ist ein medizinisches Untersuchungsverfahren, das mithilfe der Ultraschallbildgebung die inneren Strukturen und Funktionen des menschlichen Körpers beobachtet. Sie ist nicht-invasiv, sicher und ermöglicht eine
Echtzeitdarstellung, weshalb sie weit verbreitet in der Krankheitsfriherkennung,
Diagnostik und Uberwachung eingesetzt wird. Der in der medizinischen Diagnostik verwendete Ultraschall basiert hauptsächlich auf der Impuls-Echo-Technologie und umfasst Typen wie A-, B-, D-, M- und V-Mode. Der Entwicklungstrend geht dabei in
Richtung Farbdarstellung und dreidimensionaler Bildgebung. Zudem werden
Durchdringungstechnologien und ~~ Gewebeeigenschaften von zahlreichen
Ultraschallexperten intensiv erforscht.
Gegenwärtig erfolgt die Diagnose der muskuloskelettalen Strukturen des oberen
Unterarms eines Patienten in der Regel durch eine visuelle Inspektion und anschließende Untersuchung mit einem Ultraschallgerät, wobei der Arzt das Gerät manuell führt und gleichzeitig den Arm des Patienten fixiert. Dabei wird das
Ultraschallgerät auf den Arm aufgesetzt und bewegt, während die inneren Bilder auf einem Computer dargestellt werden. Dieser Vorgang ist relativ komplex, erfordert manuelle Stabilisierung durch den Arzt und führt bei langfristiger Ausübung zu hoher körperlicher Belastung. Daher wird ein Hilfsgerät benötigt, das den Arm des Patienten während der Untersuchung stützt.
Da Form und Umfang der Arme je nach Patient stark variieren, können herkömmliche Fixierringe den Arm nicht exakt umschließen. Dies führt dazu, dass der
Ultraschallkopf keinen optimalen Kontakt zur Hautoberfläche hat, was wiederum zu ungenauen Diagnosedaten führen kann.
Zur Lösung der oben genannten Probleme wird eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms vorgeschlagen.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms bereitzustellen, die das Problem der fehlenden Fixierung und
Kontrolle des Patientenarms sowie die unzureichende Hautanpassung herkömmlicher
Ultraschallgeräte löst.
Zur Verwirklichung dieses Zwecks stellt die Erfindung folgende technische
Lösung bereit: Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms, umfassend: eine Schutzhülse; eine Diagnosereinheit, die im Inneren der Schutzhülse angeordnet ist; eine
Hilfseinheit, die am hinteren Ende der Schutzhülse angebracht ist; im Inneren der
Schutzhülse ist ein erster Gummiring vorgesehen, dessen beide Enden fest mit LU602671
Dichtplatten verbunden sind; zwischen den beiden Dichtplatten ist innerhalb des ersten Gummirings ein zweiter Gummiring fest verbunden.
Als weiterführende Ausgestaltung dieser technischen Lôsung umfasst die
Diagnosereinheit eine Gewindestange, eine Gewindemutter und ein Diagnosegerät.
Die innere Seite der rückwärtigen Dichtplatte ist über einen Rotationsmechanismus drehbar mit einem ersten Elektromotor verbunden. Die gegenüberliegende Seite der
Dichtplatte ist drehbar mit der Gewindestange verbunden. Die Abtriebswelle des ersten Flektromotors ist fest mit der Gewindestange gekoppelt. Die Außenwand der
Gewindestange ist mit der Gewindemutter verschraubt, deren Unterseite über eine
Feder mit dem Diagnosegerät verbunden ist.
Als weiterführende Ausgestaltung umfasst der Rotationsmechanismus einen zweiten Elektromotor, einen Zahnkranz, ein Zahnrad und ein Befestigungsgehäuse.
Die Innenwand der Dichtplatte ist über den zweiten Elektromotor mit dem Zahnrad drehbar verbunden. Eine Seite der Dichtplatte ist drehbar mit dem Zahnkranz verbunden, welcher mit dem Zahnrad im Eingriff steht. Die dem zweiten
Elektromotor abgewandte Seite des Zahnkranzes ist fest mit dem
Befestigungsgehäuse verbunden. Der erste Elektromotor befindet sich innerhalb des
Befestigungsgehäuses.
Als weiterführende Ausgestaltung ist an der Außenwand des Diagnosegeräts eine
Begrenzungshülse fest angebracht. Im Inneren der Gewindemutter ist eine
Begrenzungsstange fest installiert, die auf die Begrenzungshülse abgestimmt ist.
Als weiterführende Ausgestaltung ist die Außenwand der Schutzhülse mit einem
Positionierungsbolzen verschraubt. Das dem Inneren der Schutzhülse zugewandte
Ende des Positionierungsbolzens ist drehbar mit einem Bogenstück verbunden, das fest mit dem ersten Gummiring verbunden ist.
Als weiterführende Ausgestaltung ist an der dem zweiten Elektromotor abgewandten Außenseite der Dichtplatte ein Lufteinlass eingebettet.
Als weiterführende Ausgestaltung weist der erste Gummiring eine geringere
Rückstellkraft auf als der zweite Gummiring.
Im Vergleich zum Stand der Technik bietet die vorliegende Erfindung folgende vorteilhafte Effekte: 1. Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur muskuloskelettalen
Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms ermöglicht durch das Einführen des Arms in den zweiten Gummiring sowie die schnelle Abstandsanpassung zwischen dem ersten Gummiring und dem Arm mittels
Positionierungsbolzen eine effektive Fixierung. Anschließend werden über die
Lufteinlassöffnung die Innenräume des ersten und zweiten Gummirings mit Luft gefüllt und aufgeblasen. Da der erste Gummiring eine höhere Rückstellkraft aufweist als der zweite, führt der Luftdruck hauptsächlich zur Expansion des zweiten
Gummirings, der sich eng an den Arm anschmiegt und ihn fixiert. Die Druckwirkung des ersten Gummirings reduziert zusätzlich die für das Aufblasen benötigte Zeit. Nach erfolgter Fixierung treibt der erste Elektromotor die Gewindestange an, wodurch das
Diagnosegerät durch den zweiten Gummiring hindurch eine Ultraschalluntersuchung am Arm durchführen kann — die Diagnostik ist damit abgeschlossen. LUB02671 2. Die erfindungsgemäße Vorrichtung nutzt einen Rotationsmechanismus, durch den der Zahnkranz in Rotation versetzt wird und das daran befestigte Gehäuse samt des ersten Elektromotors mitdreht. Dadurch kann das Diagnosegerät den Unterarm aus verschiedenen Winkeln vollständig untersuchen und ermöglicht somit eine umfassende Rundumdiagnostik.
Beschreibung der beigefiigten Zeichnungen
Bild 1 ist eine perspektivische Strukturansicht der Erfindung;
Bild 2 ist eine Explosionsdarstellung der Struktur der Erfindung;
Bild 3 ist eine Schnittdarstellung der Struktur der Erfindung;
Bild 4 ist eine vergrößerte Strukturansicht von Bereich A in Bild 3 der
Erfindung;
Bild 5 ist eine teilweise Seitenansicht der Struktur der Erfindung.
In den Bildern: 1 — Schutzhülse; 2 — Diagnosereinheit, 201 — Gewindestange; 202 — Gewindemutter, 203 — Diagnosegerät, 204 — erster Elektromotor; 3 —
Hilfseinheit; 301 — erster Gummiring; 302 — zweiter Gummiring; 303 — Dichtplatte; 4 — Rotationsmechanismus; 401 — zweiter Elektromotor; 402 — Zahnkranz; 403 —
Zahnrad; 404 — Befestigungsgehäuse; 5 — Begrenzungshülse; 6 — Begrenzungsstange; 7 — Positionierungsbolzen; 8 — Bogenstück; 9 — Lufteinlass.
Detaillierte Beschreibung
Im Folgenden wird in Verbindung mit den Ausführungsbeispielen der beigefügten Bilder die technische Lösung der Erfindung klar und vollständig beschrieben. Offensichtlich stellen die beschriebenen Ausführungsbeispiele nur einen
Teil der Erfindung dar und nicht alle Ausführungsformen. Alle weiteren
Ausführungsformen, die auf Grundlage der in der Erfindung beschriebenen
Ausführungsbeispiele von Fachleuten auf diesem Gebiet ohne schöpferische Tätigkeit entwickelt werden, fallen ebenfalls in den Schutzbereich dieser Erfindung.
Zum besseren Verständnis des Inhalts der Erfindung wird diese im Folgenden anhand der Bilder näher erläutert:
In Verbindung mit Bild 1, Bild 3 und Bild 4 umfasst eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms:eine Schutzhülse 1, die der sicheren Aufbewahrung und dem einfachen Zugriff dient;eine Diagnosereinheit 2, die sich im Inneren der Schutzhülse 1 befindet und zur Durchführung der Ultraschalldiagnostik am Arm des Patienten dient;eine Hilfseinheit 3, die sich am hinteren Ende der Schutzhülse 1 befindet;im
Inneren der Schutzhülse 1 ist ein erster Gummiring 301 angebracht, dessen beide
Enden fest mit Dichtplatten 303 verbunden sind; zwischen den beiden Dichtplatten 303 ist innerhalb des ersten Gummirings 301 ein zweiter Gummiring 302 fest verbunden.Der erste Gummiring 301 weist eine hohe Rückstellkraft auf, sodass er formstabil bleibt und sich bei späterem Aufblasen nicht verformt. Der zweite
Gummiring 302 hingegen besteht aus latexartigem Material mit geringer
Rückstellkraft und besitzt gute Dehn- und Formanpassungseigenschaften, wodurch er sich eng an den Arm anschmiegt und diesen zuverlässig fixiert. An der Außenseite der
Dichtplatte 303, die vom zweiten Elektromotor 401 abgewandt ist, ist ein Lufteinlass
9 eingelassen. LUB02671
Während der Anwendung wird der Arm des Patienten in den zweiten Gummiring 302 eingeführt. Anschließend wird über den Lufteinlass 9 Luft eingespritzt, wodurch sich der zweite Gummiring 302 ausdehnt, den Arm komprimiert und eng umschlief3t, sodass eine Fixierung erreicht wird. Danach kann mithilfe der Diagnosereinheit 2 eine
Ultraschalluntersuchung des Arms durchgeführt werden.
In Verbindung mit Bild 2, Bild 3 und Bild 4 umfasst die Diagnosereinheit 2 eine
Gewindestange 201, eine Gewindemutter 202 und ein Diagnosegerät 203. Die rückwärtige Dichtplatte 303 ist auf ihrer Innenseite über einen Rotationsmechanismus 4 drehbar mit einem ersten Elektromotor 204 verbunden. Die gegenüberliegende Seite der Dichtplatte 303 ist drehbar mit der Gewindestange 201 gekoppelt, wobei die
Abtriebswelle des ersten Elektromotors 204 fest mit der Gewindestange 201 verbunden ist. Die Außenwand der Gewindestange 201 ist mit der Gewindemutter 202 verschraubt. Die Unterseite der Gewindemutter 202 ist über eine Feder 205 mit dem
Diagnosegerdt 203 verbunden Der Rotationsmechanismus 4 umfasst einen zweiten
Elektromotor 401, einen Zahnkranz 402, ein Zahnrad 403 und ein
Befestigungsgehäuse 404. Die Innenwand der Dichtplatte 303 ist über den zweiten
Elektromotor 401 mit dem Zahnrad 403 drehbar verbunden. Eine Seite der Dichtplatte 303 ist drehbar mit dem Zahnkranz 402 verbunden, der mit dem Zahnrad 403 im
Eingriff steht. Die vom zweiten Elektromotor 401 abgewandte Seite des Zahnkranzes 402 ist fest mit dem Befestigungsgehäuse 404 verbunden, wobei sich der erste
Elektromotor 204 innerhalb des Befestigungsgehäuses 404 befindet Die Außenwand des Diagnosegeräts 203 ist fest mit einer Begrenzungshülse 5 verbunden. Im Inneren der Gewindemutter 202 ist eine Begrenzungsstange 6 fest angebracht, die auf die
Begrenzungshülse 5 abgestimmt ist.
Der erste Elektromotor 204 treibt die Gewindestange 201 an, sodass sich die
Gewindemutter 202 vor- und zurückbewegt und dabei das Diagnosegerät 203 zur
Durchführung der Ultraschalldiagnose mitführt. Durch die Begrenzungshülse 5 und die Begrenzungsstange 6 kann sich das Diagnosegerät 203 nur vertikal bewegen.
Unter der Wirkung der Feder 205 liegt es eng an dem zweiten Gummiring 302 an, was die Genauigkeit der Messdaten erhôht. Der zweite Elektromotor 401 treibt das
Zahnrad 403 an, wodurch der Zahnkranz 402 in Rotation versetzt wird und das
Befestigungsgehäuse 404 gedreht wird — somit ist eine Rundumdiagnose des Arms möglich.
In Verbindung mit Bild 4 ist an der Außenwand der Schutzhülse 1 ein
Positionierungsbolzen 7 verschraubt. Das dem Inneren der Schutzhülse 1 zugewandte
Ende des Positionierungsbolzens 7 ist drehbar mit einem Bogenstück 8 verbunden, das fest mit dem ersten Gummiring 301 verbunden ist. Das Bogenstück 8 bewegt sich unter dem Einfluss des Positionierungsbolzens 7 relativ, wodurch der erste
Gummiring 301 zusammengedrückt wird. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen dem ersten Gummiring 301 und dem zweiten Gummiring 302, was zu einer effizienteren Luftbefüllung und zu einer schnellen Fixierung für unterschiedlich dicke
Arme führt.
Funktionsweise:Bei der Anwendung wird der Arm des Patienten in den zweiten
Gummiring 302 eingeführt. Anschließend wird durch Drehen des LUB02671
Positionierungsbolzens 7 die Position des Bogenstücks 8 angepasst, wodurch der erste
Gummiring 301 zusammengedriickt wird. Nach der Justierung wird über den
Lufteinlass 9 Luft eingespritzt, wodurch der zweite Gummiring 302 sich aufbläht und 5 aufgrund seiner geringeren Rückstellkraft eng an den Arm anschmiegt und ihn fixiert.
Anschließend wird über den zweiten Elektromotor 401 das Zahnrad 403 angetrieben, was den Zahnkranz 402 und das Befestigungsgehäuse 404 in die gewünschte Position dreht. Der erste Elektromotor 204 treibt die Gewindestange 201 an, die Gewindemutter 202 bewegt sich vor und zurück und führt dabei das
Diagnosegerät 203 zur Scan-Diagnose. Unter der Wirkung der Feder 205 liegt das
Gerät eng an dem zweiten Gummiring 302 an, was die Datengenauigkeit erhöht.
Obwohl Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt und beschrieben wurden, ist es fur den Fachmann offensichtlich, dass ohne Abweichen von den Prinzipien und dem Geist der Erfindung verschiedene Abwandlungen, Modifikationen, Ersetzungen und Varianten vorgenommen werden können. Der Schutzumfang der Erfindung wird durch die beigefiigten Patentanspriiche und deren Aquivalente bestimmt.

Claims (7)

Ansprüche LU602671
1. Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: eine Schutzhülse (1); eine Diagnosereinheit (2), die sich im Inneren der Schutzhülse (1) befindet; eine Hilfseinheit (3), die sich am hinteren Ende der Schutzhülse (1) befindet; im Inneren der Schutzhülse (1) ist ein erster Gummiring (301) angeordnet, dessen beide Enden fest mit Dichtplatten (303) verbunden sind, zwischen den beiden Dichtplatten (303) ist innerhalb des ersten Gummirings (301) ein zweiter Gummiring (302) fest verbunden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Diagnosereinheit (2) eine Gewindestange (201), eine Gewindemutter (202) und ein Diagnosegerdt (203) umfasst, wobei die rückwärtige Dichtplatte (303) auf ihrer Innenseite über einen Rotationsmechanismus (4) drehbar mit einem ersten Elektromotor (204) verbunden ist, die gegenüberliegende Dichtplatte (303) drehbar mit der Gewindestange (201) verbunden ist, die Abtriebswelle des ersten Elektromotors (204) fest mit der Gewindestange (201) verbunden ist, die Außenwand der Gewindestange (201) mit der Gewindemutter (202) verschraubt ist und die Unterseite der Gewindemutter (202) über eine Feder (205) mit dem Diagnosegerät (203) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationsmechanismus (4) einen zweiten Elektromotor (401), einen Zahnkranz (402), ein Zahnrad (403) und ein Befestigungsgehäuse (404) umfasst, wobei die Innenwand der Dichtplatte (303) über den zweiten Elektromotor (401) drehbar mit dem Zahnrad (403) verbunden ist, eine Seite der Dichtplatte (303) drehbar mit dem Zahnkranz (402) verbunden ist, der Zahnkranz (402) mit dem Zahnrad (403) im Eingriff steht und die vom zweiten Elektromotor (401) abgewandte Seite des Zahnkranzes (402) fest mit dem Befestigungsgehäuse (404) verbunden ist, wobei sich der erste Elektromotor (204) im Inneren des Befestigungsgehäuses (404) befindet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand des Diagnosegeräts (203) fest mit einer Begrenzungshülse (5) verbunden ist, das Innere der Gewindemutter (202) fest mit einer Begrenzungsstange (6) versehen ist und die Begrenzungsstange (6) auf die Begrenzungshülse (5) abgestimmt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenwand der Schutzhülse (1) mit einem Positionierungsbolzen (7) verschraubt ist, wobei das dem Inneren der Schutzhülse (1) zugewandte Ende des Positionierungsbolzens (7) drehbar mit einem Bogenstück (8) verbunden ist, das fest mit dem ersten Gummiring (301) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Dichtplatte (303), die vom zweiten Elektromotor (401) abgewandt ist, mit einem Lufteinlass (9) versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste
; . . . … . . Lo.
LU602671 Gummiring (301) eine geringere Rückstellkraft aufweist als der zweite Gummiring (302).
LU602671A 2025-07-28 2025-07-28 Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms LU602671B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU602671A LU602671B1 (de) 2025-07-28 2025-07-28 Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
LU602671A LU602671B1 (de) 2025-07-28 2025-07-28 Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms

Publications (1)

Publication Number Publication Date
LU602671B1 true LU602671B1 (de) 2026-01-28

Family

ID=98569422

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
LU602671A LU602671B1 (de) 2025-07-28 2025-07-28 Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms

Country Status (1)

Country Link
LU (1) LU602671B1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69106701T2 (de) Stativarm mit verschiebbarem ende sowie apparat mit demselben für therapeutische behandlung.
EP0232507B1 (de) Vorrichtung für die Untersuchung der Muskelkontraktion
EP0089682A1 (de) Zusatzeinrichtung zu einem handelsüblichen Ultraschall-Untersuchungsgerät, insbesondere zur Untersuchung der weiblichen Brust oder des Hodens
DE2601559B2 (de)
DE2746855A1 (de) Kontaktlinse fuer die augenuntersuchung
DE3854570T2 (de) Ultraschallmessfühler.
DE69317275T2 (de) Perimeter mit aspherischer testfläche
CH695538A5 (de) Medizinische Vorrichtung.
DE60015389T2 (de) Gerät zur kompression der nackenwirbelsäule zur medizinischen bildgebung
LU602671B1 (de) Eine Vorrichtung zur muskuloskelettalen Ultraschalldiagnostik und fokussierten Ultraschalltherapie des oberen Unterarms
DE3048038A1 (de) Vorrichtung zur pruefung des gesichtsfeldes
EP3412207B1 (de) Mammographie-bildgebung
DE102016101262A1 (de) Mechanismus zum Steuern eines teleskopischen Operationsinstruments
DE19511106C1 (de) Lithotripsievorrichtung
WO2011076163A1 (de) Vorrichtung zur gewinnung von bilddaten von knöchernen strukturen, insbesondere zur diagnose von knochenfrakturen
DE3222053A1 (de) Vorrichtung zur untersuchung der weiblichen brust mit ultraschall
EP1132043A2 (de) Gerät zur Prüfung des Gesichtsfeldes des menschlichen Auges
DE112014007012T5 (de) Medizinisches Instrument
DE102005012655B4 (de) Ultraschallgerät
LU504387B1 (de) Eine brustexpander
AT504307B1 (de) Diagnosevorrichtung zur echtzeit-diagnose über grosse distanzen
LU506074B1 (de) Eine kardiovaskuläre endovaskuläre koronarinterventionsvorrichtung
EP0995394B1 (de) Untersuchungseinheit für Augenuntersuchungen
LU600769B1 (de) Ein Abdominaluntersuchungsgerät für Patienten mit traumatischem akutem Abdomen
DE102013210860A1 (de) Medizinisches Gerät mit einer Gantry, insbesondere mit einer kippbaren Gantry, und einer kippbaren Vorrichtung zur Patientenhalterung sowie Verfahren zur Positionierung und Bewegung einer solchen Vorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
FG Patent granted

Effective date: 20260128