LU603237B1 - Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung - Google Patents
Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-FlüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtungInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung und betrifft den technischen Bereich der medizinischen Geräte. Sie umfasst ein Gestell, auf dessen Oberseite eine Dichtungseinbaunut vorgesehen ist, in deren Innerem mehrere Durchgangsschlitze in ringförmiger Anordnung verteilt sind. Im unteren Bereich des Gestells befindet sich ein mit den Durchgangsschlitzen verbundener Anschluss, in dem ein Sammelbehälter lösbar installiert ist.In der Dichtungseinbaunut ist drehbar eine Dichtung angeordnet, auf der fest ein Rückgewinnungsanschluss sowie ein Unterdruckanschluss angebracht sind. Die unteren Enden des Rückgewinnungsanschlusses und des Unterdruckanschlusses sind jeweils mit einem der Durchgangsschlitze verbunden. Am oberen Ende des Rückgewinnungsanschlusses ist lösbar ein Rückgewinnungsrohr montiert, während am oberen Ende des Unterdruckanschlusses lösbar ein Unterdruckrohr angebracht ist.Es sind mehrere lösbare Sammelbehälter vorgesehen, sodass die Spüllösung entsprechend der Spülfrequenz nacheinander in verschiedene Sammelbehälter gespeichert werden kann. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich die während eines gesamten Zyklus gewonnenen Spüllösungen vermischen, wodurch Sekrete der großen Atemwege die Spüllösung verunreinigen könnten, und es wird verhindert, dass die Prüfdaten beeinträchtigt werden.
Description
Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung "003237
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft den Bereich der medizinischen Geräte und betrifft insbesondere eine
Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung.
Technologie im Hintergrund
Die bronchoalveoläre Lavage ist eine nicht-invasive Operationstechnik, die mittels
Bronchoskop durchgeführt wird. Dabei wird ein Katheter über die Nasen- oder Mundhôhle eingeführt. Sobald der Katheter den erkrankten Bronchus erreicht, wird Flüssigkeit über den
Katheter eingebracht und anschlieBend abgesaugt, um die Flüssigkeit von der Alveolaroberfläche zu sammeln sowie die in den Alveolen enthaltenen Substanzen zu entfernen. Diese Technik dient der Untersuchung von Entzündungs- und Immunzellen sowie lôslichen Substanzen, um eine präzise Diagnose und Therapie zu ermôglichen.
Im Stand der Technik muss während der bronchoalveolären Lavage die Spüllôsung über den
Katheter in einen Sammelbehälter zurückgeführt werden. Beim
Segmentbronchus-Bronchoalveolären-Lavage-Verfahren kommt es jedoch dazu, dass Sekrete aus den großen Atemwegen die Spüllôsung verunreinigen. Werden die während eines gesamten
Lavagezyklus gewonnenen Spüllôsungen in demselben Behälter gesammelt, führt dies zu einer
Vermischung der Flüssigkeiten des gesamten Zyklus, wodurch Sekrete der großen Atemwege die
Spüllösung verunreinigen und die Untersuchungsergebnisse verfälschen. Aus diesem Grund schlagen wir eine
Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung vor.
Inhalt der Erfindung
Zur Behebung der Mängel des Standes der Technik stellt die vorliegende Erfindung eine
Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung bereit, die die oben genannten Probleme löst.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird die Erfindung durch die folgenden technischen Lösungen verwirklicht:Eine
Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung umfasst ein Gestell, dessen Oberseite mit einer Dichtungseinbaunut versehen ist. Im Inneren der
Dichtungseinbaunut sind mehrere Durchgangsschlitze in ringförmiger Anordnung verteilt. Im unteren Bereich des Gestells ist ein mit den Durchgangsschlitzen verbundener Anschluss vorgesehen, in dem ein Sammelbehälter lösbar montiert ist.
In der Dichtungseinbaunut ist eine Dichtung drehbar gelagert, auf der fest ein
Rückgewinnungsanschluss sowie ein Unterdruckanschluss angebracht sind. Die unteren Enden des Rückgewinnungsanschlusses und des Unterdruckanschlusses sind mit einem der
Durchgangsschlitze verbunden. Am oberen Ende des Rückgewinnungsanschlusses ist lösbar ein
Rückgewinnungsrohr angebracht, während am oberen Ende des Unterdruckanschlusses lösbar ein Unterdruckrohr installiert ist.
Als weitere Ausgestaltung der Erfindung ist auf der Oberseite der Dichtung, an einer Seite des Rückgewinnungsanschlusses, eine bewegliche Markierung angebracht, während auf der
Oberseite des Gestells mehrere feste Markierungen vorgesehen sind, die jeweils den
Durchgangsschlitzen entsprechen.
Als weitere Ausgestaltung ist im Inneren des Rückgewinnungsrohres ein innerés 603237
Rückgewinnungsrohr angeordnet, dessen beide Enden jeweils an den Enden des
Rückgewinnungsrohres positioniert sind.
Als weitere Ausgestaltung ist im Inneren des Rückgewinnungsrohres ein
Flüssigkeitsinjektions-Innenrohr vorgesehen, dessen ein Ende am freien Ende des
Rückgewinnungsrohres liegt.
Als weitere Ausgestaltung ist an der Außenwand des Rückgewinnungsrohres ein mit dem anderen Ende des Flüssigkeitsinjektions-Innenrohres verbundener Injektionsanschluss montiert, der lösbar mit einem Injektionsrohr verbunden ist. Das Ende des Injektionsrohres ist mit einem
Flussigkeitsinjektionssystem gekoppelt.
Als weitere Ausgestaltung ist an der Außenwand des freien Endes des
Rückgewinnungsrohres ein — Expansionsballon angebracht. Im Inneren des
Rückgewinnungsrohres ist ein mit dem Expansionsballon verbundener Lufteinlass-Innenrohr vorgesehen.
Als weitere Ausgestaltung ist an der AuBenwand des Rückgewinnungsrohres ein mit dem
Lufteinlass-Innenrohr verbundener Lufteinlassanschluss angebracht, der lösbar mit einem
Luftzufuhrschlauch verbunden ist. Das Ende des Luftzufuhrschlauches ist mit einer Luftpumpe verbunden.
Die vorliegende Erfindung bietet eine — Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung, die im
Vergleich zum Stand der Technik die folgenden vorteilhaften Wirkungen hat: 1. Die Vorrichtung ist mit mehreren lôsbaren Sammelbehältern ausgestattet, sodass die
Spüllôsung entsprechend der Spülfrequenz nacheinander in verschiedene Sammelbehälter gespeichert werden kann. Dadurch wird vermieden, dass sich die während eines gesamten
Zyklus gewonnenen Spüllôsungen vermischen, Sekrete der großen Atemwege die Spüllôsung verunreinigen und Untersuchungsergebnisse beeinträchtigt werden. 2. Durch die Drehung der Dichtung kônnen der Rückgewinnungsanschluss und der
Unterdruckanschluss synchron bewegt werden, sodass deren untere Enden jeweils zu den
Durchgangsschlitzen unterschiedlicher Positionen rotieren. Auf diese Weise werden der
Rückgewinnungsanschluss und der Unterdruckanschluss jeweils mit unterschiedlichen
Sammelbehältern verbunden, wodurch die Spüllôsung nach Spülfrequenzen getrennt gespeichert wird. Durch das Umschalten der Sammelbehälter mittels Drehmechanismus wird zudem eine benutzerfreundliche Handhabung für das medizinische Personal ermöglicht.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist ein schematisches Gesamtstrukturdiagramm einer
Segmentbronchus-Bronchoalveolären-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung;
Bild 2 ist ein vergrôBertes Strukturschema an der Stelle a in Bild 1;
Bild 3 ist ein Strukturschema des Gestells einer
Segmentbronchus-Bronchoalveolären-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung;
Bild 4 ist ein Strukturschema des Rückgewinnungsrohres einer
Segmentbronchus-Bronchoalveolären-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung;
Bild 5 ist ein vergrôBertes Strukturschema an der Stelle b in Bild 4.
In den Bildern: 1 Rückgewinnungsrohr ; 11 inneres Rückgewinnungsrohr ; 12
Injektions-Innenrohr ; 121 Injektionsanschluss ; 122 Injektionsrohr ; 2 Gestell ; 21
Dichtungseinbaunut; 22 Durchgangsschlitz; 23 Anschluss; 24 Sammelbehälter; 25 Dichtung 603237 26 Rückgewinnungsanschluss; 27 Unterdruckanschluss; 28 bewegliche Markierung; 29 feste
Markierung ; 3 Unterdruckrohr ; 4 Expansionsballon ; 41 Lufteinlass-Innenrohr ; 42
Lufteinlassanschluss; 43 Luftzufuhrrohr.
Detaillierte Beschreibung
Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Begleitbilder in den Ausführungsbeispielen dieser Erfindung die technische Lösung der Ausführungsbeispiele klar und vollständig beschrieben. Es ist offensichtlich, dass die beschriebenen Ausführungsbeispiele lediglich einen
Teil der Ausführungsbeispiele der Erfindung darstellen und nicht alle Ausführungsbeispiele. Auf der Grundlage dieser Ausführungsbeispiele fallen alle anderen Ausführungsbeispiele, die von einem Fachmann auf diesem Gebiet ohne erfinderische Tätigkeit erzielt werden können, in den
Schutzbereich der Erfindung.
Bitte beziehen Sie sich auf die Bilder 1-5. Die Erfindung stellt eine
Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung bereit, die ein Gestell 2 umfasst. Auf der Oberseite des Gestells 2 ist eine Dichtungseinbaunut 21 vorgesehen, in deren Innerem mehrere Durchgangsschlitze 22 in ringförmiger Anordnung verteilt sind. Im unteren Teil des Gestells 2 befindet sich ein Anschluss 23, der mit den
Durchgangsschlitzen 22 verbunden ist. In dem Anschluss 23 ist lösbar ein Sammelbehälter 24 installiert.
In der Dichtungseinbaunut 21 ist drehbar eine Dichtung 25 angeordnet. Auf der Dichtung sind fest ein Rückgewinnungsanschluss 26 sowie ein Unterdruckanschluss 27 angebracht. Die unteren Enden des Rückgewinnungsanschlusses 26 und des Unterdruckanschlusses 27 sind mit einem der Durchgangsschlitze 22 verbunden. Am oberen Ende des Rückgewinnungsanschlusses 26 ist lösbar ein Rückgewinnungsrohr 1 angebracht, am oberen Ende des Unterdruckanschlusses 25 27 ist lösbar ein Unterdruckrohr 3 angebracht. Das Ende des Unterdruckrohres 3 ist mit einem
Unterdruckerzeuger verbunden, bei dem es sich um eine Spritze oder eine Vakuumpumpe handelt. Im Inneren des Rückgewinnungsrohres 1 ist ein inneres Rückgewinnungsrohr 11 angeordnet, dessen beide Enden jeweils an den Enden des Rückgewinnungsrohres 1 positioniert sind. Während des Gebrauchs erzeugt der Unterdruckerzeuger eine Saugkraft, indem durch den
Durchgangsschlitz 22 Luft aus dem Anschluss 23 und dem Sammelbehälter 24 abgesaugt wird, wodurch im Inneren des Sammelbehälters 24 ein Unterdruck entsteht. Gleichzeitig wird die Luft im Rückgewinnungsanschluss 26, im Rückgewinnungsrohr 1 und im inneren
Rückgewinnungsrohr 11 abgesaugt. Die dadurch erzeugte Unterdrucksaugkraft bewirkt, dass das innere Rückgewinnungsrohr 11 am freien Ende des Rückgewinnungsrohres 1 die Spüllösung in den Rückgewinnungsanschluss 26 einsaugt. Unter dem Einfluss der Schwerkraft fließt die
Spüllösung über den Durchgangsschlitz 22 und den Anschluss 23 in den Sammelbehälter 24.
Während der Anwendung sind mehrere lösbare Sammelbehälter 24 vorgesehen, sodass die
Spüllösung entsprechend der Spülfrequenz nacheinander in verschiedene Sammelbehälter 24 gespeichert werden kann. Dadurch wird verhindert, dass sich die während eines gesamten Zyklus gewonnenen Spüllösungen vermischen, Sekrete der großen Atemwege die Spüllösung verunreinigen und die Prüfergebnisse verfälschen.
Während der Anwendung können durch Drehung der Dichtung 25 der
Rückgewinnungsanschluss 26 und der Unterdruckanschluss 27 synchron bewegt werden, sodass deren untere Enden jeweils zu den Durchgangsschlitzen 22 an unterschiedlichen Positionen rotieren. Dadurch werden der Rückgewinnungsanschluss 26 und der Unterdruckanschluss 3603237 jeweils mit verschiedenen Sammelbehältern 24 verbunden, sodass die Spüllösung nach
Spülfrequenzen getrennt gespeichert wird. Durch das Umschalten der Sammelbehälter 24 mittels
Drehmechanismus wird die Handhabung für das medizinische Personal erleichtert.
Wie in Bild 3 dargestellt, ist in diesem Ausführungsbeispiel auf der Oberseite der Dichtung 25, an einer Seite des Rückgewinnungsanschlusses 26, eine bewegliche Markierung 28 angebracht. Auf der Oberseite des Gestells 2 sind mehrere feste Markierungen 29 vorgesehen, die jeweils den Durchgangsschlitzen 22 entsprechen. Auf der Unterseite der Dichtung 25 sind an den Positionen des Rückgewinnungsanschlusses 26 und des Unterdruckanschlusses 27
Dichtungsringe vorgesehen. Der Rückgewinnungsanschluss 26 und der Unterdruckanschluss 27 liegen innerhalb der Dichtungsringe. Wenn die bewegliche Markierung 28 mit einer der festen
Markierungen 29 ausgerichtet ist, bewegt sich der Dichtungsring an die Position des mit der beweglichen Markierung 28 korrespondierenden Durchgangsschlitzes 22 und schließt dabei den
Randbereich des Durchgangsschlitzes 22 ab, wodurch die Abdichtung zwischen den
Durchgangsschlitzen 22 und dem Teilbereich der Dichtung 25 verstärkt wird. Durch die
Anordnung von festen Markierungen 29 und beweglichen Markierungen 28 wird die
Ausrichtung während des Einstellvorgangs für das Bedienpersonal erleichtert und die
Bediengenauigkeit erhöht.
Wie in den Bildern 2, 4 und 5 dargestellt, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel innerhalb des Rückgewinnungsrohres 1 ein Injektions-Innenrohr 12 vorgesehen. Ein Ende des
Injektions-Innenrohres 12 befindet sich am freien Ende des Rückgewinnungsrohres 1. An der
Außenwand des Rückgewinnungsrohres 1 ist ein mit dem anderen Ende des
Injektions-Innenrohres 12 verbundener Injektionsanschluss 121 angebracht. Der
Injektionsanschluss 121 ist lösbar mit einem Injektionsrohr 122 verbunden, dessen Endstück mit einem Injektionssystem gekoppelt ist. Das Injektionssystem ist eine Spritze oder eine elektronische Spritze. Während des Gebrauchs injiziert das Injektionssystem die Spüllösung in das Injektionsrohr 122, den Injektionsanschluss 121 sowie das Injektions-Innenrohr 12. Die
Spüllösung fließt durch das Injektions-Innenrohr 12 bis zum freien Ende des
Rückgewinnungsrohres 1, wodurch die Injektionsspülung ausgeführt wird.
Wie in den Bildern 2, 4 und 5 dargestellt, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel an der
Außenwand des freien Endes des Rückgewinnungsrohres 1 ein Expansionsballon 4 angebracht.
Im Inneren des Rückgewinnungsrohres 1 befindet sich ein mit dem Expansionsballon 4 verbundenes Lufteinlass-Innenrohr 41. An der Außenwand des Rückgewinnungsrohres 1 ist ein mit dem Lufteinlass-Innenrohr 41 verbundenes Lufteinlassanschluss 42 installiert. Der
Lufteinlassanschluss 42 ist lösbar mit einem Luftzufuhrrohr 43 verbunden, dessen Endstück mit einer Luftpumpe gekoppelt ist. Während des Gebrauchs kann die Luftpumpe Luft in das
Luftzufuhrrohr 43, den Lufteinlassanschluss 42 sowie das Lufteinlass-Innenrohr 41 pumpen, wodurch die Luft über das Lufteinlass-Innenrohr 41 in das Innere des Expansionsballons 4 strömt und dieser sich durch Aufblasen ausdehnt.
Das Arbeitsprinzip der Erfindung lautet wie folgt:
Das freie Ende des Rückgewinnungsrohres 1 wird in den Ziel-Segmentbronchus eingeführt, wobei der Expansionsballon 4 durch Aufblasen den Öffnungsbereich des Ziel-Segmentbronchus abdichtet. Mit Hilfe des Injektionssystems wird die Spüllösung in das Injektionsrohr 122, den
Injektionsanschluss 121 sowie das Injektions-Innenrohr 12 eingespritzt. Die Spüllösung fließt durch das Injektions-Innenrohr 12 bis zum freien Ende des Rückgewinnungsrohres 1, sodass d/603237
Spüllôsung durch das freie Ende in den abgedichteten Ziel-Segmentbronchus eintritt.
Gleichzeitig wird die Spüllösung durch Unterdruck nach außen in den Sammelbehälter 24 abgesaugt. 5 Während des Gebrauchs erzeugt der Unterdruckerzeuger eine Saugkraft, indem durch den
Durchgangsschlitz 22 Luft aus dem Anschluss 23 und dem Sammelbehälter 24 abgesaugt wird, wodurch im Inneren des Sammelbehälters 24 ein Unterdruck entsteht. Gleichzeitig werden die
Luft im Rückgewinnungsanschluss 26, im Rückgewinnungsrohr 1 sowie im inneren
Rückgewinnungsrohr 11 abgesaugt. Durch die dadurch entstehende Unterdrucksaugkraft saugt das innere Rückgewinnungsrohr 11 am freien Ende des Rückgewinnungsrohres 1 die Spüllösung in den Rückgewinnungsanschluss 26 ein. Unter dem Einfluss der Schwerkraft fließt die
Spüllôsung anschließend über den Durchgangsschlitz 22 und den Anschluss 23 in den
Sammelbehälter 24. Während des Gebrauchs sind mehrere lôsbare Sammelbehälter 24 vorgesehen, sodass die Spüllösung entsprechend der Spülfrequenz nacheinander in verschiedene
Sammelbehälter 24 gespeichert werden kann. Dadurch wird vermieden, dass die während eines gesamten Zyklus gewonnenen Spüllösungen vermischt werden, dass Sekrete der großen
Atemwege die Spüllösung verunreinigen und dass Prüfergebnisse verfälscht werden.
Während des Gebrauchs können durch Drehung der Dichtung 25 der
Rückgewinnungsanschluss 26 und der Unterdruckanschluss 27 synchron bewegt werden, sodass deren untere Enden jeweils zu den Durchgangsschlitzen 22 an unterschiedlichen Positionen rotieren. Dadurch werden der Rückgewinnungsanschluss 26 und der Unterdruckanschluss 27 jeweils mit verschiedenen Sammelbehältern 24 verbunden, sodass die Spüllösung nach
Spülfrequenzen getrennt gespeichert wird. Durch das Umschalten der Sammelbehälter 24 mittels
Drehmechanismus wird die Handhabung für das medizinische Personal erleichtert.
Die oben beschriebenen Ausführungsformen stellen lediglich bevorzugte Ausführungsarten der vorliegenden Gebrauchserfindung dar. Es ist darauf hinzuweisen, dass Fachleute auf diesem technischen Gebiet auf Grundlage der Prinzipien der Gebrauchserfindung verschiedene
Verbesserungen und Modifikationen vornehmen können, ohne vom Prinzip der
Gebrauchserfindung abzuweichen. Diese Verbesserungen und Modifikationen fallen ebenfalls in den Schutzbereich der Gebrauchserfindung. Strukturen, Vorrichtungen und Arbeitsmethoden, die in dieser Gebrauchserfindung nicht im Einzelnen beschrieben oder erläutert wurden, werden — sofern nicht ausdrücklich anders angegeben oder eingeschränkt — nach den in diesem Fachgebiet üblichen Verfahren ausgeführt.
Claims (7)
1. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gestell (2) umfasst, wobei auf der Oberseite des Gestells (2) eine Dichtungseinbaunut (21) vorgesehen ist, in deren Innerem mehrere Durchgangsschlitze (22) in ringfôrmiger Anordnung verteilt sind, wobei im unteren Bereich des Gestells (2) ein mit den Durchgangsschlitzen (22) verbundener Anschluss (23) vorgesehen ist, in dem ein Sammelbehälter (24) lôsbar installiert ist; In der Dichtungseinbaunut (21) ist drehbar eine Dichtung (25) gelagert, auf der fest ein Rückgewinnungsanschluss (26) sowie ein Unterdruckanschluss (27) angebracht sind, wobei die unteren Enden des Rückgewinnungsanschlusses (26) und des Unterdruckanschlusses (27) mit einem der Durchgangsschlitze (22) verbunden sind, am oberen Ende des Rückgewinnungsanschlusses (26) lösbar ein Rückgewinnungsrohr (1) installiert ist und am oberen Ende des Unterdruckanschlusses (27) lösbar ein Unterdruckrohr (3) angebracht ist.
2. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberseite der Dichtung (25), an einer Seite des Rückgewinnungsanschlusses (26), eine bewegliche Markierung (28) vorgesehen ist, und dass auf der Oberseite des Gestells (2) mehrere feste Markierungen (29) angebracht sind, wobei die festen Markierungen (29) jeweils den Durchgangsschlitzen (22) entsprechen.
3. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Riickgewinnungsrohres (1) ein inneres Rückgewinnungsrohr (11) vorgesehen ist, dessen beide Enden jeweils an den Enden des Rückgewinnungsrohres (1) positioniert sind.
4. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des Rückgewinnungsrohres (1) ein Injektions-Innenrohr (12) vorgesehen ist, dessen ein Ende am freien Ende des Rückgewinnungsrohres (1) angeordnet ist.
5. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenwand des Rückgewinnungsrohres (1) ein mit dem anderen Ende des Injektions-Innenrohres (12) verbundener Injektionsanschluss (121) angebracht ist, wobei der Injektionsanschluss (121) lösbar mit einem Injektionsrohr (122) verbunden ist und das Ende des Injektionsrohres (122) mit einem Injektionssystem gekoppelt ist.
6. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenwand des freien Endes des Rückgewinnungsrohres (1) ein Expansionsballon (4) angebracht ist und im Inneren des Rückgewinnungsrohres (1) ein mit dem Expansionsballon (4) verbundenes Lufteinlass-Innenrohr (41) vorgesehen ist.
7. Segmentbronchus-Bronchoalveoläre-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenwand des Rückgewinnungsrohres (1) ein mit dem Lufteinlass-Innenrohr (41) verbundener Lufteinlassanschluss (42) vorgesehen ist, wobei der Lufteinlassanschluss (42) lösbar mit einem Luftzufuhrrohr (43) verbunden ist und das Ende des Luftzufuhrrohres (43) mit einer Luftpumpe gekoppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU603237A LU603237B1 (de) | 2025-09-16 | 2025-09-16 | Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU603237A LU603237B1 (de) | 2025-09-16 | 2025-09-16 | Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU603237B1 true LU603237B1 (de) | 2026-03-17 |
Family
ID=99105725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU603237A LU603237B1 (de) | 2025-09-16 | 2025-09-16 | Eine Segmentbronchus-Bronchoalveolar-Lavage-Flüssigkeitsrückgewinnungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU603237B1 (de) |
-
2025
- 2025-09-16 LU LU603237A patent/LU603237B1/de active
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