LU81750A1 - Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen - Google Patents

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LU81750A1
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LU
Luxembourg
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LU81750A
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H Bremer
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Thiele A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C27/00Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels
    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

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Anmelder:
Firma
August Thiele Postfach 8040 ' 5860 Iserlohn-Kalthof l © Patentanmeldung i
Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzkette nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Im Zuge der ständig fortschreitenden Motorisierung gewinnt die möglichst einfache Montage von Gleitschutzketten zu-O nehmend an Bedeutung. Dies ist besonders im Wintersport wichtig, wo häufig auch Kraftfahrer, die mit winterlichen Straßenverhältnissen wenig vertraut sind, in die Lage kommen können, die mitgeführten Schneeketten möglichst einfach und unkompliziert zu montieren.
Hinzu kommt, daß bei der heute verbreiteten großen Anzahl unterschiedlicher Reifengrößen und -querschnitte nicht für jede Reifengröße eine dazu genau passende Gleitschutzkette hergestellt werden kann. Die Gleitschutzketten sollen vielmehr auch aus Gründen der Lagerhaltung und des Vertriebes auf eine möglichst große Gruppe ähnlicher Reifengrößen passen.
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Bekannte Schneeketten haben als Schnellmontagehilfe etwa in der Mitte der Seitenkette einen Mittelhaken, durch den die innere Seitenkette gegenüber einem Spurteil des Laufnetzes geöffnet werden kann. Nach dem Lösen des Mittelhakens ist die öffnungsweite der Innenkette jedoch durch das Spurteil des Laufnetzes und durch einen Gummizug, der im Laufnetz neben der Innenkette angebracht ist, stark eingeschränkt. Der Gummizug befindet sich bei verschiedenen Reifengrößen im aufgezogenen Zustand unter starker Zugspannung und wird durch diese dauernde Belastung allmählich zerstört.
Bei einer anderen bekannten Schneekettenkonstruktion befindet sich der als Schnellmontagehilfe dienende Mittelhaken nicht gegenüber einem Spurteil des Laufnetzes, sondern zwischen zwei Laufnetzteilen. Die öffnungsweite der Innenkette kann dadurch zwar vergrößert werden und wird durch Spurteil und Gummizug nicht eingeschränkt, doch können sich bei dieser Konstruktion ebenfalls Schwierigkeiten beim Auflegen der Kette auf den Reifen ergeben.
Bei der Konstruktion von Schneeketten muß stets darauf geachtet werden, daß die Innenkette optimal an die hintere Seitenwand des Reifens angepaßt wird, und zwar ohne Rücksicht auf eine Montagehilfe, die an sich eine längere Innenkette erfordern würde. Problematisch ist dabei allerdings, daß die Schneekette zum Auflegen auf den Reifen etwa kreisförmig um den Reifen herum auf den Boden gelegt werden muß. Dann wird der Mittelhaken geöffnet, und die beiden Enden der geöffneten inneren Seitenkette werden über den größten Reifendurchmesser hinweg nach oben gezogen. Will man jetzt den Mittelhaken wieder schließen, so kann die nur lose am Reifen hängende . Kette leicht wieder auf den Boden fallen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und eine Schnellmontagehilfe bei Gleitschutzketten der vorstehend erwähnten Art zu schaffen, mit der es möglich ist, das Laufnetz der Kette beim Hochziehen über den größten Reifenaußendurchmesser mit geöffnetem Seitenhaken derart eng an den Reifenumfang anzulegen, daß die Kette beim Schließen des Mittelhakens nicht über den größten Reifenaußendurchmesser hinweg wieder nach unten rutschen kann.
Diese Aufgabe findet ihre Lösung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß zwischen den beiderseits des Mittelhakens liegenden Laufnetzen auf der Seite der Außenkette ein die V-förmig auseinanderstrebenden diagonalen Kettenabschnitte der Laufnetze umfassendes Einstellglied angeordnet ist, das auf den beiden Kettenabschnitten von der Außenkette bis zum Spurteil der Laufnetze verschiebbar und selbsthemmend festlegbar ist.
Durch das erfindungsgemäße Einstellglied kann die Offnem zwischen den Laufnetzen zur Innenkette hin so stark ven« ringert werden, daß die Schneekette bei der Montage niqjit mehr vom Reifen fällt.
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Das Einstellglied kann hülsen- oder stegartig ausgebildet sein mit etwa V-förmig gegeneinandergerichteten seitlichen Führungen für die Kettenabschnitte. Zur einwandfreien Lagesicherung des Einstellgliedes an den Kettengliedern können die Führungen in einem Winkel von etwa 30° bis 70°, vorzugsweise etwa 40° bis 60°, zur äußeren Seitenkette hin konvergieren.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung kann das Ein-J - Stellglied als längliche Hülse mit im wesentlichen parallelen
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Seitenwandabschnitten und diese endseitig verbindenden, etwa trichterförmig gegeneinandergerichteten, ausgerundeten Wandungsteilen ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, das Einstellglied als Stegteil mit zwei kreuzförmigen, schräg gegeneinandergerichteten Durchbrüchen auszubilden, deren Querschnitte etwas größer als der Querschnitt der Kettenabschnitte ist, in die das Einstellglied eingebaut ist.
Das Einstellglied kann aus Metall, Kunststoff oder Gummi bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Gleitschutzkette mit Einstellglied bei geschlossenem Mittelhaken,
Fig. 2 die Gleitschutzkette mit geöffnetem Seitenhaken und zu dem Spurteil der Laufnetze verschobenem Einstellglied,
Fig. 3 eine Einstellglied in einer ersten Ausführungsform in Vorderansicht, , Fig. 4 eine Seitenansicht des Einstellgliedes von Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorderansicht des Einstellgliedes in einer gegenüber Fig. 3 und 4 abgewandelten Ausführungsform,
Fig. 6 die zugehörige Seitenansicht und
Fig. 7 die Montage einer mit einem derartigen Einstellglied versehenen Gleitschutzkette.
Die in- Fig. 1 und 2 gezeigte Gleitschutzkette besteht aus einem Laufteil 1 mit einer inneren Seitenkette 2 und mit einer äußeren Seitenkette 3 mit endseitigen Verbindungshaken 4, 5 und mit einem an der inneren Seitenkette 2 zwischen zwei Laufnetzen 6, 7 angeordneten lösbaren Mittelhaken 8.
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Zwischen den beiderseits des Mittelhakens 8 liegenden Laufnetzen 6, 7 ist auf der Seite der Außenkette 3 ein die V-förmig auseinanderstrebenden diagonalen Kettenabschnitte 6a, 7a der Laufnetze umfassendes Einstellglied 9 angeordnet# das auf den beiden Kettenabschnitten 6a, 7a von der Außenkette 3 bis zu den Spurteilen 6b, 7b der Laufnetze 6, 7 verschoben werden kann.
Das Einstellglied 9 kann hülsen- oder stegartig ausgebildet sein und weist etwa V-förmig gegeneinandergerichtete seitliche Λ Führungen für die Kettenabschnitte 6a, 7a auf, die einen Winkel 10 von etwa 30° bis 70°, vorzugsweise etwa 40° bis 60°, zwischen sich einschließen.
Das in Fig. 3 und 4 gezeigte Einstellglied 9 ist als längliche Hülse mit zwei im wesentlichen parallelen Seitenwandabschnitten 9a und diese endseitig verbindenden, etwa tricherförmig gegeneinandergerichteten, ausgerundeten Wandungsteilen 9b, derart ausgebildet, daß es mit seiner engeren Öffnung 9c zur Außenkette 3 (Fig. 1, 2 und 7) hin auf den beiden nebenein-anderliegenden, V-förmig auseinanderstrebenden Schrägketten-* abschnitten 6a, 7a der beiden seitlich davon liegenden Lauf-· . netze 6, 7 angeordnet werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel von Fig. 5 und 6 ist das Einstellglied 9 als Stegteil mit zwei kreuzförmigen, schräg gegeneinander gerichteten Durchbrüchen 11, 12 versehen, deren Querschnitt etwas größer als der Querschnitt der Kettenabschnitte 6a, 7a ist, in die das Einstellglied eingebaut wird.
Sowohl das in Fig. 3 und 4 als auch das in Fig. 5 und 6 gezeigte Einstellglied 9 kann aus Metall, Kunststoff, Gummi oder einem anderen geeigneten Material bestehen.
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Wie in Fig. 7 im einzelnen gezeigt ist, wird die auf den Reifen 13 bis etwa zur halben Reifenhöhe aufgezogene Gleitschutzkette durch das auf die Kettenabschnitte 6a, 7a auf- ·' geschobene Einstellglied 9 so dicht am Reifenumfang zusammengehalten, daß der Mittelhaken 8 ohne die Gefahr eines Her-abfallens der Kette vom Reifen geschlossen werden kann, um sodann die Gleitschutzkette mit der Innenkette voraus über * den Laufflächenteil des Reifens nach oben zu schieben und die Kette anschließend in der üblichen Weise um den Reifen herum zu spannen.
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Claims (6)

1. Gleitschutzkette, bestehend aus einem Laufteil, einer inneren und einer äußeren Seitenkette mit endseitigen Verbindungshaken und einem an der inneren Seitenkett0 zwischen zwei Laufnetzen angeordneten lösbaren Mitf^elft^ken, ' dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiderseits des Mittelhakens (8) liegenden Laufnetzen (6,7) auf der der Außenkette (3) ein die V-förmig auseinanderstrebenden diagonalen Kettenabschnitte (6a, 7a) der Lauf netze uni·* fassendes Einstellglied (9) angeordnet ist, das auf den beiden Kettenabschnitten (6a, 7a) von der Außenkette (3) bis zu den Spurteilen (6b, 7b) der Laufnetze (6, 7) verschiebbar und selbsthemmend festlegbar ist.
2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (9) hülsen- oder stegartig ausgebildet ist mit etwa V-förmig gegeneinandergerichteten seitlichen Führungen für die Kettenabschnitte (6a, 7a). - 8 - " 8" *
3. Gleitschutzkette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen in einem Winkel (10) von etwa 30° bis 70°, vorzugsweise etwa 40° bis 60°, zur äußeren Seitenkette (3) hin konvergieren.
4. Gleitschutzkette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (9) als längliche Hülse mit im wesentlichen parallelen Seitenwandabschnitten (9a) und diese endseitig verbindenden, etwa trichterförmig gegeneinandergerichteten, ausgerundeten Wandungsteilen * (9b) ausgebildet ist.
5. Gleitschutzkette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (9) als Stegteil mit zwei kreuzförmigen, schräg gegeneinander gerichteten Durchbrüchen (11, 12) ausgebildet ist, deren Querschnitt etwas größer als der Querschnitt der Kettenabschnitte (6a, 7a) ist, in die das Einstellglied (9) eingebaut ist.
6. Gleitschutzkette nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (9) aus Metall, Kunststoff oder Gummi besteht. *
LU81750A 1978-10-05 1979-10-02 Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen LU81750A1 (fr)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2843362 1978-10-05
DE19782843362 DE2843362C2 (de) 1978-10-05 1978-10-05 Gleitschutzkette für Fahrzeugreifen

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LU81750A1 true LU81750A1 (fr) 1980-01-24

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ID=6051408

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LU81750A LU81750A1 (fr) 1978-10-05 1979-10-02 Gleitschutzkette fuer fahrzeugreifen

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NL (1) NL7905653A (de)

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Also Published As

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CH642915A5 (en) 1984-05-15
DE2843362A1 (de) 1980-04-10
DE2843362C2 (de) 1981-11-26
BE878681A (fr) 1979-12-31
ATA491679A (de) 1983-08-15
NL7905653A (nl) 1980-04-09
AT374143B (de) 1984-03-26

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