LU83241A1 - Verfahren zur herstellung einer fluessigkeitspackung - Google Patents

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LU83241A1
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LU
Luxembourg
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LU83241A
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H Friess
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Linnich Papier & Kunststoff
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B3/00Packaging plastic material, semiliquids, liquids or mixed solids and liquids, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B3/02Machines characterised by the incorporation of means for making the containers or receptacles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

* ' - 2 =-
Papier- und Kunststoff-Werke Linnich GmbH 4000 Düsseldorf 1
Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeitspackung v-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeitspackung, die, ausgehend von einem Zuschnitt geformt und am Boden gesiegelt, mit Flüssigkeit gefüllt, die £opffläche gefaltet und gesiegelt wird.
Bei quaderförmigen Flüssigkeitspackungen aus kunststoffbeschichtetem Karton oder ähnlichen Materialien lassen sich zwei Typen unterscheiden: a) Eine Ausführungsform wird von der Kartonbahn (Rollenware) gefertigt, indem aus der Bahn zunächst ein Schlauch geformt und die Längsnaht verschweißt wird. Dann wird in den Schlaue! die Flüssigkeit eingebracht, und die Quernähte werden unter-' halb des Flüssigkeitsspiegels gesiegelt. Bei dieser Fertigungsweise entstehen Packungen, die vollständig mit Flüssigkeit gefüllt sind, also über dem Flüssigkeitsspiegel keinen Luftraum aufweisen.
Λ h L- ί .-3- b) ört der «weiten Ausführunçefarm wird aue dem lusahnitfc zunächst die füllbereite Packung hergestellt, indem der Boden geformt und gesiegelt wird. Danach wird das Füllgut ! j in die Packung eingefüllt und die Kopffläche gefaltet und , die dabei gebildete Kopfnaht gesiegelt. Bei dieser Aus- * führungsform bleibt in der fertig verschlossenen Packung zwangsweise ein mehr oder weniger großer nicht'mit Flüssig-f keit sondern mit Luft gefüllter Kopfraum, weil man die
Packung nicht bis zum Rand füllen kenn, sonst würde die Flüssigkeit beim Transport oder beim Formen und Siegeln des KopfVerschlusses herausschwappen. Der Kopfraum einer Packung ist in vielen Fällen von Nutzen, vor allem im Hin-•j blick auf das öffnen und Ausgießen der Packung. Bei sauer- I ·ι , * · stoff-empfiiidlichen Füllgütern aber kann der luftgefüllte Kopfraum von Nachteil sein.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei-der vor- -, ^ genannten Ausführungsform b).den nicht mit Flüssigkeit • gefüllten Kopfraum zu vermeiden bzw. ihn zumindest auf ein Minimum zu reduzieren.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß .bei einem Verfahren der eingangs genannten Art vorgeschl^g daß nach dem Einfüllen der Flüssigkeit das Kopfende der Packung zur Flachnaht gezogen und dabei mindestens eine \
Seitenwand der Packung soweit eingedrückt wird, daß der • h · y - 4 -
Flüssigkeitsspiegel bis zur Flachnaht ansteigt, dann die Flachnaht durch Siegeln geschlossen und der Kopf der Packung zur Herstellung der Quaderform geformt wird.
Die beim Anheben des Flüssigkeitsspiegels über die Naht austretenden Füllgutanteile können mittels einer Saugvor-richtüng entfernt werden, um Verschmutzungen der. Maschine ^ £ zu vermeiden. Die SaugVorrichtung kann über dem Siegel werkzeug angeordnet werden,oder Saugvorrichtung und Siegelwerkzeug können in der Weise kombiniert werden, daß ein Saugelement zwischen den Siegelbacken in das Innere 4er Packung greift und erst unmittelbar vor dem Betätigen des “Siegelwerkzeuges aus dem Backenbereich, entfernt wird.
Die geschilderten Maßnahmen bei Ausführung des erfindungs-gemäßen Verfahrens können in kontinuierlicher Bewegung oder . bei taktweisem Vorschub der Packung durchgeführt werden.
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Vorzugsweise erfolgt die Bewegung der Packung derart, daß man das Ausformen und das Siegeln des Bodens .wie auch das Abfüllen bei taktweisem Vorschub, das Flachlegen der Kopfnaht und das Anheben des Flüssigkeitsspiegels dagegen in kontinuierlicher Bewegung durchführt.
Dabei kann es zweckmäßig sein, die flache Kopfnaht zunächst mit einer Hilfssiegelung noch in kontinuierlicher Bewegung /λ y .. f, » zu fixieren, um anschließend in taktweisem Vorschub den endgültigen Verschluß der Naht und das Uniformen des Kopfes in die Quaderform vorzunehmen.
Die Packung kann je nach Anordnung der Werkzeuge mit der Naht parallel oder quer zur Laufrichtung der Maschine geführt werden, und es kann auch ein Wechsel von Längs- und Quertransport erfolgen.
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Das Umformen des zunächst flach ausgezogenen Kopfes in die Quaderform kann durch passende Rillinien, die vorher im Zuschnitt angebracht sind, erleichtert werden.
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Ti * Für den Kopf Verschluß kommen die üblichen HeißSiegel-methoden in Frage, z.G. Backen-, Impuls- oder Induktionssiegelung. Von besonderem Vorteil ist die Ultraschall-Siegelung, weil sie eine einwandfreie Naht gibt auch in Fällen, wo die Innenseite in der Nahtzone von Flüssigkeit benetzt ist.
Der Kopf der Packung kann als sogenannte Giebelpackung oder mit ausgezogenen Faltdreiecken (Ohrenpackung) gebildet sein.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit oder ohne besondere Maßnahmen für Aseptik-Packungen angewendet werden.
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Anhand- der Zeichnung wird das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert. In den Pig. 1 bis .4 sind die verschiedenen Stadien des Füllens und Formens der Packung dargestellt.
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Fig. 1 zeigt die Packung 1 mit geformten Seitenwänden und gesiegeltem Boden. Durch die obere Kopf-öffnung ist Flüssigkeit 2 eingefüllt. Der Flüs-sigkeitsspiegel ist mit 3 bezeichnet.
v- *
Fig. 2 zeigt die Packung 1 mit zur Flachnaht 4 ausgezogenem Kopfende 5. Durch Eindrücken der Seitenwand 6 hebt sich dér Flüssigkeitsspiegel
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;T! 3 bis zur Kopfnaht 4 an. Danach wird die Kopf naht gesiegelt und eventuell ausgetretene Flüs-sigkeitsanteile abgesaugt. .
Fig. 3~ zeigt die Flüssigkeitspackung 1 mit gesiegelter ^ Kopfnaht 4 mit vorgeformtem Kopf.
\
Fig. 4 zeigt die fertige Flüssigkeitspackung 1 mit zur Quaderform geformtem Kopf 7.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann der Luftraum über dem Flüssigkeitsspiegel 3 in der Packung 1 vollständig vermieden bzw. mindestens auf ein sehr geringes Volumen gegenüber der bisherigen Herstellungsweise vermindert wer-/ den.
7

Claims (1)

  1. 4 4 « t t · . · \ / Anspruch Verfahren zur Herstellung einer Flüssigkeitspackung, die, . . ausgehend von einem Zuschnitt, geformt und am Boden ge- v siegelt, mit Flüssigkeit gefüllt, die · Kopffläche gefaltet und gesiegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einfüllen der Flüssigkeit das Kopfende der Packung zur Flachnaht gezogen und danach mindestens eine Seitenwand der Packung soweit eingedrückt wird, .· daß der Flüssigkeitsspiegel bis zur Flachnaht ansteigt, dann die Flachnaht durch Siegeln geschlossen und der Kopf der Packung zur Herstellung der Quaderform geformt wird. 33 450 W/Ka
LU83241A 1980-03-24 1981-03-20 Verfahren zur herstellung einer fluessigkeitspackung LU83241A1 (de)

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