LU83341A1 - Einstueckiges verdrehbares gehaeuse fuer dialysekatheter - Google Patents
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Description
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Diese Erfindung betrifft Verbesserungen en oder bezüglich Kathetern, und betrifft insbesondere einen für Hämodialyse \'i geeigneten Katheter, s j j fahrend einer Hämodialyse wird der. Patienten Blut durch eine j j Kanüle entnommen, in einer Bierennaschine (künstliche Biere + Steuergerät) behandelt und den Patienten auf gleiche Heise > ' wieder zugeführt. Die Kanüle ist ein Fiastikschlauch, der fl üblicherweise in den Patienten via einer arterio-venösen f Fistel eingeführt \?ird, und zwar mittels einer Badei durch b das Lumen der Kanüle. Hach Einführung des Geräts wird die Nadel zurückgezogen und die Kanüle verbleibt in situ, um : Blut durch ein Ansatzstück und ein Verbindungsteil von oder zu einer Blut-Leitung zu überführen. Zweckmäßigerweise 'werden in dieser Beschreibung die Kanüle, das Ansatzstück und der Verbindungsteil gemeinsam als Katheter bezeichnet, obwohl i dieser- Ausdruck manchmal gebraucht worden ist, um den in die
Patienten eirgeführter Plastikschlauch zu bezeichnen.
Bei einer Hämodialyse ist es 'wesentlich, daß der Fluß des Bluts abgesteilt 'werden kann, während die Leitungen von der Bieren-Maschine her mit dem Katheter verbunden sind. Deshalb war es früher Praxis ein kurzes Stück Schlauch, das z.B. aus Silikon-Gummi oder anderem durchsichtigen oder durchscheinenden elastomerem Polymer bestand, zwischen Ansatzstück und 7er-bindungsteil einzuschieben. In einigen Fällen ist es notwendig zwei Leitungen mit dem Katheter zu verbinden, in welchem Fall der Ansatz ein Y-förmiges Stück ist, welches zwei flexible röhrenförmige Verlängerungsstücke hat, vcn denen jedes an seinen proximalen Enden Verbindungstelle aufweist .
Die Produktion derartiger Katheter ist inefficient, da sie einen Großteil manueller Zusammenarbeit erfordert.
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Die flexiblen 7e rzweigun~sstücke stellen überdies ein Hindernis für den Blutdurchfluß dar, was auf die Änderung iu der Luner-gröJße an jedem Ende zurückzuführen ist. 7/ie wohlbekannt ist, gerinnt stagnierendes Blut (mit sehr ernsten Konsequenzen für den Patienten). Es besteht das Risiko, daß die Verbindungen zu den Verlängerungsstücken lecken oder sich abkuppeln und dabei möglicherweise eine tödliche Luftembolie verursachen.
Manchmal hat man die Verbindungsstücke auch weggelassen und die Blut-Leitungen direkt in die röhrenförmigen Verlängerungsstücke eingeschcben. Jedoch erwies sich die Verbindung zwischen dem männlichen konischen Anschluß der Blut-Leitung und der parallelen Bohrung des Verlängerungsstücks als machanisch unbefriedigend und die Blutleitung wird durch Spannung auf der Leitung oder inzemen Flüssigkeitsdruck leicht unterbrochen.
Das Verlängerungsstück wird oft aus Silikongummi hergestellt und die selbstschmierenden Eigenschaften dieses Materials in feuchten Zustand erhöht die Schwierigkeit, eine sichere Verbindung zu schaffen.
Die Erfindung betrifft einen für die Hämodialyse geeigneten Katheter, welcher ein Kanülenteil und ein Ansatzteil in einem Stück (integral) mit einem Verbindungsteil aufweist, und eine sichere, verriegelbare Verbindung zu einer Blutleitung hersteile, wobei besagtes Ansatzstück aus elastischem Material besteht und sein Lumen durch extern angewandten Druck vor oder nach Verbindung des Ansatzstücks mit einer Blut-Leitung geschlossen werden kann.
±n einer Auszunrungsform stellt die vorlieaende Erfindung einen für hamodialyse geeigneten Katheter zur Verfügung, welcher ein Kanülenzeil, ein Ansatzstück und ein einstückig (integral) caran geformtes Verbindungsteil zwecks Verbindung mit einer -=>luz-__eizung aufweist, wobei besagtes Ansatzstück aus flexiblem elastomeren Material besteht und sein Lumen durch äußerlich angewandten Druck vor oder nach Verbindung des Ansatzsztcns miz einer Blut— Leitunverschlossen werden kann.
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So erübrigt sich bei de." erfindungegsnäßen Katheter der Einsatz eines separaten flexiblen Verzweigungsstüoks, da seine Funktion durch ein verlängertes Ansatzstück übernonm.eh wird. Dies Gerat ist nicht nur einfacher Iierzustellen, sonde*’*1 der Blutdurchfluß wird auch nicht behindert aufer beim | Wechsel der LumengröSe vor der Blutleitung zun Katheter. So y| > basiert diese Erfindung auf der überraschenden und wert- || vollen Überlegung, daß der flexible verschließbare 3ereich f des Katheters als integrales Teil des Ansatzes ausgeführt | werden kann. So kann der Katheter einschließlich Kanüle, An- | satz und Verbindungsteil sich auf zwei Teile beschranken; oder sogar nur ein Teil, wenn die Kanüle einstückig (integral) jf mit dem Ansatzstück geformt wird. Dies ist gegenüberzu- |f: stellen den drei oder vier separaten Teilen (oft aus ver- [: schiedenem Material), welche die bekannte Konstruktion be- !,' nötigt.
! !.. Darüberhinaus vermindert das Fehlen von Stufen in der inneren
Bohrung die Zerstörung der roten Blutkörperchen durch h dynamische Schwerkräfte (welche eine ernste Gefahr bei 'πεj kannten Hämodialysekathetern darstellt) auf ein Minimum. Die |. innere Bohrung des Kanülenteils sollte weit genug sein um i einen angemessenen 31utdurchfluß zu ermöglichen, und ist in der Regel beträchtlich größer als bei einer Standard-Infusionskanüle .
Das Ansatzstück wird vorzugsweise aus Polyurethan oder , Athylen/Vinylacetat-Copolymer hergestellt. Andere elastomere i Polymeren können verwendet werden, so z.B. Silikon-Gummi.
Vorzugsweise wird ein Stück mit verminderter Wandstärke herge-stellt, welches mit einer Klammer verschlossen werden kann.
Das Verbindungsteil zum. Anschluß an eine Blut-Leitung sollte eine sichere, verriegelbare Verbindung schaffe:., z.B. ein "Luer lock" oder "Record lock".
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Die äußeren Vorsprünge (Ohren), die notwendig sind, un das interne Gewinde eines "Luer lock"-Verbindungsstücks greifen I zu lassen, stellen den Bruchteil einer Spirale dar, so daß | | sie sich fest mit dem männlichen Verbindungsstück der Blut- i leitung verbinden können. Vie in Figur 2 gezeigt ist, sind die Vorsprünge vorzugsweise keilförmig, sie weisen eine Teilweise wendelartige distale Oberfläche und eine teilweise kreisförmig um die Längsachse herum angeorcnete proximale Oberfläche auf.
Ein selbstabdichmendes Diaphragma aus Latex-Gummi o.ä. kann am proximalen Ende des Ansatzstücks vorgesehen werden, um | Einführungsnadeln sicher abdichten zu können.
\ w | | Die Erfindung wird nun als Beispiel lediglich mit Bezug auf ! die beiliegende Zeichnung beschrieben, worin Î - Figur 1 eine luerschnimts-Ansicht eines Hämodislysekatheters bekannten Typs - Figur 2 eine Cuerschnitts-Ansicht des Katheters entsprechend der Erfindung - Figur 3 eine perspektivische Ansicht des proximalen Endes des Katheters der Figur 2 mit einem der Luer-lock-Vorsprüngen - Figur 4 eine "uerschnitts-Ansicht des proximalen Endes des | Katheters der Figur 2 mit einem daran befestigten Latex- ; gummi-Diaphragma und I - Figur 5 eine Guerschnittsansicht eines erfindungsgemäßen ! . Katheters mit Y-förmimen Ansatzstück ist.
Bezugnehmend auf Figur 1 weist der bekannte Hämodialysekatheter eine Kanüle 1 auf, an -welche ein Ansatzstück 13 (z.E. aus Polypropvlen) anmefcrmt Ist. Ein Verlängerungsstück 14 aus Silikongummi-Schlauch kann abgeklemmm werden, um den Blutdurchfluß zu unterbinden, und das proximale Ende 13 kann einen männlichen konischen Anschluß an einer Blutleitung aufnehmen. Vie eher, dargestel-l, ist eine solche Verbindung ! ’ · » 1 _ ^ _ ν' j mechanisch nicht in Ordnung. Es ergibt sicx ferner ein aorupter i , ‘Wechsel des inneren Querschnitts bei 16 welcner anscnlieoena I ; den Blutdurchflui schädigen kann.
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Bei Figur 2 weist der erfindungsgemäSe iCstr.c-xer eine i.arn ^.e I auf, an Vielehe sicher (unnittelbar) das Ansatzstück aus turc > φ [ ^ Ä 4 v *7 „·.
scheinendem Polyurethan angefomt ist. B-Γ uereic^ ;.· qcs .-ui-1' Satzteils ist elastisch koupre csibel, sc c-^ ur;f ltr:i " ! welches sich da hindurch, erstrecht, versose-r. ••en.s.. -*onn, | inaen man eien mereicn p zwischen den r-tö6*- Uu" w*x I » wendung mechanischer Klatiem guet seht οθ-S- abknic^o.
I An seinem proximaler Ende weist das Ansätze uuck ^ ei.ir : weibliche Luer^Ver jüngung 5 auf. Biese ίε^ 30 dimensioniert, I : dal sie eine flüssigkeitsdichte Verbindung 121 '-· einem eno- sprechenden männlichen Euer-lock 6 an eins·* nlu-ie-oury. / hersteilen kann. Der männliche AnschluS 6 rsnv eine .er ein ^ an..
i ein mit den Ohren £, welche an das Ansatzteil ir. der .Jähe ces Î proximalen Endes angefomt sind.
Bezugnehmend auf Figur 3 wird ein Vorsprung (uhr) 3 detaillierter gezeigt. Der Vorsprung ist ais Ganzes keilförmig, wobei die distale Oberfläche 9 einen werdelartigen Vinkel entsprechend dem wendelartiger. 'Vinkel des "Euer-iocr."-Verbinders 6 bildet, während die proximale Oberfläche eher kreisförmig um die Längsachse herumglsitet.
. Diese spezielle Beschaffenheit der Vorsprünge ermöglicht es * einen sicheren VerschluB zu erhalten seiest wenn der ’* or- sprung (Ohr) elastisch ist.
In Figur 4 ist die Euer-Verjüngung p durch ein Gummi-Eiap-":ra ma 11 verschlossen »welches na.cn Art eines 3cfcnappverscmucz~~ über das oroxinale _n.de c.es Estneters gezogen ist. rezenter·) "/«"c-rünge 3 helfen das Biarhraana in Position ^ halten. Das Diaphragma 11 ist selbstabdichtend. So verminter c- C.S.S j_y JL SOil^S.? H_ Jl —— Ο.’Ξ'Τΐ Λ ti O wi ’J \j +.1, ^ j -‘«-li—1 ^ ^ 9 # « - 7 - nadel 12 nach Plazierung des Katheters ir. einer Vene zurückgezogen wird. Das flexible Ansatzstück wird dann durch den .Anwender gequetscht um das Lumen 4 abzuschließen; das Diaphragma 11 wird entfernt und der Ansatz wird mit dem "Luer-lock" 6 verbunden.
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In Figur 5 hat der Doppelfluß-Katheter ein Y-förmiges Ansatzstück zwecks Anschluß an zwei Blutleitungen. Die konpressiblen Bereiche 3 weisen reduzierte v/andstärke auf um das Abklemmen des Blutdurchflusses zu erleichtern.
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Claims (8)
1 I n ;! 1. Für Hämodialyse geeigneter Katheter, dadurch gekenn- ! zeichnet, daß er ein Kanülenteil und ein Ansatzstück | a in einem Stück mit einen Verbindungsteil aufweist (um & ·: ’ eine sichere verschließbare Verbindung zu einer Blut- leitung zu schaffen), in welchen besagtes Imsatzstück r aus elastischen Material besteht, wodurch sein Lumen I durch extern angewandten Druck vor oder nach der 7 er- [ " bin düng des Ansatzstücks mit einer Blutleitung ver- f schließbar isn.
2. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Material Polyurethan ist.
3· Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Material ein Äthylen/Vinylacetat-Copoly- mer ist. ί
4. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ! er ein Verbindungsteil für eine sichere verriegelbare | Verbindung mit einem "Luer-lock" oder "Record-lock"-An- jv' I Schluß aufweist. ! k
5. Katheter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß f besagter Anschluß externe Vorsprünge aufweist, die teil- R.· % weise wendelartige distale una teilweise kreislinien- f·. artig um die Längsachse herum angeordnene proximale i·' *” I Oberfläche aufweist.
6. Katheter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da- I durch gekennzeichnet, daß er ein selbstabdichtendes P Diaphragma am. proximalen Lude des Ansatzstücks aufweist. f · * M ' ' _ a _
7. Katheter gemäß einen* oer vorhergenenden Anspr^c^e, da— durch gekennzeichnet, daß besagtes ^uisatzsuiicr*. einen Bereich reduzierter fandsmarke aufweist, an dem eine Klammer zwecks Schließung des Lumens befestigt werden kann · *
8. Katheter gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Y-förniges Ansatzstück aufvreist, bei welchem jede Verzweigung untrennbar verbunden ist mit Ilitteln für eine sichere verriegelbare Verbindung zu einer Blutleitunr, und das Lumen ôfîàer Verzweigung CU.POÜ rlich angev/andten Druck vor oder : nach der Verbindung besagter Verzweigung mit einer Blut leitung verschließbar ist. ί: \ \ (> l· Γ'Γ\ \ V \ \ · \ ;\ ' "V · . - ' - A v
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