LU84967A1 - Stahlbetonkoerper sowie dessen herstellung - Google Patents

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LU84967A1
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LU
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reinforced concrete
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dynamic
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LU84967A
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Nagy Laszlo
Koszta Imre
Papanek Zsolt
Horvath Jozsef
Komaromy Attila
Kovacs Istvan
Tapai Antal
Varnagy Zoltan
Original Assignee
Beton Es Vasbetonipari Muevek
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

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STAHLBETONKÖRPER SOWIE DESSEN HERSTELLUNG
Die Erfindung bezieht sich auf vorzugsweise plattenföraige Stahlbetonkörper sowie auf deren Herstellung, welche Stahlbetonkörper für die Aufnahae von dynamischen π Μ * » - 2 - oder statischen Einwirkungen gleichermaßen geeignet sind·
Bisher müssen Stahlbetonkörper im Falle dynamischer Einwirkungen in bewehrter Ausführung an andere Konstruktionen in spezieller Weise angeschlossen werden. Oie Herstellung solcher Körper ist aufwendig und kostspielig.
Ober ein bestimmtes Maß hinaus dürfen oder können dynamische Kräfte nicht mehr auf Stahlbetonkörper bzw. -konstruktionen einwirken. Daher können Verbindungseieinente , welche zwischen den die dynamischen Kräfte direkt aufnahmenden, in der Regel aus Stahl bestehenden Konstruktionen eine feste Verbindung sichern, nur begrenzt und in der Regel nur unwirtschaftlich angewandt werden. Dynamische Kräfte dämpfende j elastische Verbindungselemente haben im allgemeinen großen
Raumbedarf und einen großen Herstellungsaufwand. Die Her-j Stellung und Aufhebung einer Verbindung verlangt ähnlich viel Arbeit. Die Aufhebung einer Verbindung kann meist nicht ' ohne Beschädigung einiger Konstruktionselemente vorgenoramen ‘ werden. Das Herstellen und Aufheben der Verbindung erfordert in der Regel auch relativ großen Zeitaufwand, was die Herstellung und die Montage der Stahlbetonkonstruktion nachteilig beeinflußt. Daher sind nicht einmal Verbindungsverfahren vorteilhaft, bei denen abbindendes Ausgrußmaterial verwendet wird.
Da dynamische Kräfte unmittelbar aufnehmende, in I der Regel aus Stahl bestehende Konstruktionen infolge ihrer
Art und Anwendung schneller verrotten als Stahlbetonkörper, die bei entsprechender Ausführung praktisch unbeschränkt - 3 - (— dauerhaft sind,ist ein Lösen der Verbindung auf möglichst einfache Weise erforderlich, um die verrotteten Konstruktionen bzw. Konstruktionsteile leicht auswechseln zu können·
Oer Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, dynamischen oder statischen Kräften ausgesetzte Stahlbetonkörper herzustellen, die eine leicht herstellbare und wieder lösbare Verbindung mit anderen Baukonstruktionen ermöglichen· Dabei sollen die dynamischen Kräfte von der diese Kräfte unmittelbar aufnehnenden Konstruktion in vermindertem Maße auf den Stahlbetonkörper übertragen werden.
Dies wird erfindungsgeraäß dadurch erreicht, daß die Verbindung des Stahlbetonkörpers mit einer die Kräfte | unmittelbar aufnehmenden Konstruktion durch ein am bzw· im Stahlbetonkörper befestigtes Verbindungsorgan derart I erfolgt, daß die schädlichen dynamischen Kräfte auf den
Stahlbetonkörper bzw. die Konstruktion durch das vorzugsweise elastische Material der Verbindung nur in gedämpfter !
Weise einwirken· Dabei kann die Verbindung auch derart sein, daß sie schnell und beschädigungslos herstellbar und wieder lösbar ist. Das Verbindungsorgan ist zweckmäßig als Halteorgan ausgebildet und im Stahlbetonkörper derart versenkt angeordnet, daß es über dessen Oberfläche nicht hinausragt· Hierbei kann das Verbindungsorgan sich etwa keilförmig von der Oberfläche des Stahlbetonkörpers ausgehend nach innen verbreitern. Hierdurch wird das Verbindungsorgan im Stahlbetonkörper fest verankert, ohne daß hierzu gesonderte Ver- bindungs- oder Befestigungsteile notwendig sind. Die Verankerung - 4 - .....
in dem Betonkörper kann auf einfache Weise bei dessen Herstellung in Betonwerk vorgenonnen werden· Bei einer zweckmäßigen Aisführungsform wird das Verbindungsorgan von einem im Querschnitt etwa schwalbenschwanzförmigen U-Profil gebildet, das in den Betonkörper eingelassen ist· Der Einbau des Verbindungsorgans in den Stahlbetonkörper bzw· in die Konstruktion kann somit einfach und gleichzeitig auf sofort belastbare Weise geschehen.
In der Zeichnung sind ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Stahlbetonkörpers und seine möglichen Verwendungen dargestellt, die im folgenden näher beschrieben werden:
Fig* 1 zeigt den Stahlbetonkörper in einem Ausführungsbeispiel als Sldilbetonplatte innerhalb einer Betonierforra im Schnitt;
Fig. 2 zeigt eine erste Anwendungsweise der - Stahlbetonplatte gemäß Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine zweite Anwendungsweise der Stahlbetonplatte gemäß Fig. 1.
Die zum Betonieren der Stahlbetonplatte 2 dienende Betonierform 1 trägt an ihrem Boden einen Befestiger 4 für das Verbindungsorgan 3, das in der zu betonierenden Stahlbetonplatte 2 verankert werden soll· Dieses Verbindungsorgan besteht aus einem im Querschnitt etwa schwalbenschwanzförmigen U-Profil, welches über dem Befestiger 4 auf die Bodenplatte der Betonierforra 1 aufgesetzt ist, in der dann die Stahlbetonplatte 2 betoniert wird· - 5 - Γ ' *
Durch die Schwalbenschwanzforra des Verbindungs-organs 3 wird dieses in der fertigen Stahlbetonplatte 2 fest verankert, ohne daß es hierzu weiterer Befestigungs-raaßnahraen bedarf. Das Verbindungsorgan ragt nicht über die Oberfläche der Stahlbetonplatte 2 hinaus, was sich nicht nur in der Herstellung, sondern auch in der Benutzung der Stahlbetonplatte vorteilhaft auswirkt, da bei letzterer eine Beschädigung des Verbindungsorgans 3 weitgehend vermieden ist·
Aufgrund der gegebene n Konstruktionsweise kann die Stahlbetonplatte 2 mit dem Verbindungsorgan 3 rasch und wirtschaftlich auch in Serienproduktion hergestellt werden, wodurch sich eine Vorfertigung des Stahlbetonkörpers anbietet.
Im Falle einer elastischen Ausführung ist die Verbindung zur Verminderung dynamischer Krafteinwirkungen geeignet·
Wegen des sich nach innen verbreitenden Verbindungs· organs ist bei zweckmäßiger Ausbildung der die dynamischen Kräfte unmittelbar aufnehmenden, z.B· aus Stahl bestehenden, Konstruktion die Anwendung eines gesonderten Verbindungsstückes unnötig· Das schwingungsdämpfende elastische Material kann dabei die Berührung und die Befestigung zwischen dem Verbindungsorgan und der Konstruktion unmittelbar nicht garantieren· Das elastische Material kann zweckmäßig Gummi, Kunstkautschuk, Kunststoff und dergl· sein· Wird eine starre Verbindung gewünscht, wird als Ver- pi?" — 6 — m bindungsraaterial selbstverständlich kein elastisches, sondern ân im wesentlichen unelastisches Material, z.B·
Stahl, verwendet.
Die erfindungsgeraäße Verbindungsweise kann rasch und einfach ohne Beschädigung von Einzelteilen hergesta 11t und auch wieder aufgelöst werden#
Bei den in Fig# 2 gezeigten Anwendungsbeispiel ist in das Verbindungsorgan 3 der Stahlbetonplatte 2 ein (schwingungsverdichtetes bzw# schwingungsverdichtendes) Hängeelement 5 unter Zwischenfügung einer elastischen Schließplatte 6 eingesetzt. Zur Erzielung einer 3teifen Verbindung kann die Schließplatte auch aus einem unelastischen Material, z# B. Stahl, bestehen#
Bei der in Fig. 3 gezeigten Verwendungsweise ist eine starre Verbindung zwischen der Stahlbetonplatte 2 und einem in deren Verbindungsorgan 3 eingesetzten Verbindungsstück 7 vorgesehen, wobei zum Festklemmen des Verbindungsstückes 7 im Verbindungsorgan 3 ein Befestigungskeil 8 dient#

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung eines dynamischen oder statischen Kräften ausgesetzten, vorzugsweise platten-förmigen Stahlbetonkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß im Stahlbetonkörper (2) ein Verbindungsorgan (3) angeordnet wird, welches zur Verbindung mit einer die dynamischen oder statischen Kräfte direkt aufneheenden Konstruktion dient, wobei die Verbindung so erfolgt, daß die schädlichen dynamischen Kräfte bzw« Einwirkungen auf den Stahlbetonkörper bzw. die Konstruktion durch das vorzugsweise elastische Material der Verbindung nur in gedämpfter A’eise einwirken«
2. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 hergestellter Stahlbetonkörper, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan (3) als Halteorgan ausgebildet und im Stahlbetonkörper (2) derart versenkt angeordnet ist, daß es über dessen Oberfläche nicht hinausragt.
3. Stahlbetonkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan (3) sich etwa keilförmig von der Oberfläche des Stahlbetonkörpers (2) ausgehend nach innen verbreitert und hierdurch im Stahlbetonkörper verankert ist.
4. Stahlbetonkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsorgan (2) von einem U-Profil gebildet wird, welches in Richtung des Inneren der Betonplatte sich verbreitert. - 3 - k
5. Stahlbetonkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß das U-Profil des Verbindungsorgans (3) Schwalbenschwanzform hat.
6. Stahlbetonkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet , s daß die zueinander geneigten Schenkel des U-Profils des Halteorgans (3) an der Oberfläche der Stahlbetonplatte (2) in Parallelrichtung zu dieser Oberfläche abgebogen sind.
7. Stahlbetonkörper nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichne t , daß das Verbindungsorgan (3) der Stahlbetonplatte aus elastischem oder im wesentlichen unelastische* Material besteht.
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