LU85361A1 - Gasspuelanordnung und verfahren zur betaetigung einer derartigen anordnung - Google Patents
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Description
I- 4 - 16.05.1983 KXR/Ke/Sc PA 3522 DIDIER-WERKE AG I Lessingstraße 16-18 9 6200 Wiesbaden 9 ; Gasspülanordnung und Verfahren zur Betäti- 9 gung einer derartigen Anordnung [I Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von wenigstens H einem gasdurchlässigen feuerfesten Einsatz in der Wandung eines [3 Schmelze enthaltenden Behälters für das Einführen von Gasen in den « ' Behälter, bei welcher der wenigstens eine gasdurchlässige Ein- ! satz im Bereich des Futters der Behälterwandung in ein durch die I ' Behälterwandung führendes metallisches oder keramisches Rohr gas- ! dicht eingefügt ist.
] Eine solche Anordnung ist aus der DE-OS 30 03 884 bekannt. Die be kannte Anordnung ist deswegen verbesserungswürdig, weil die feuerfesten Einsätze des Rohres relativ hart sind und daher das Ausbohren zum Auswechseln insbesondere des vordersten, nach Gaszufuhrunterbrechung unbrauchbar gewordenen Einsatzes gewissen Zeitaufwand bedeutet. Zusammen mit dem Verschleiß des feuerfesten Futters der Behälterwandung im Bereich des Düsenrohres verschleißt auchnias vordere Ende des Rüsenrohres mit dem darin befindlichen Düseneinsatz. Für die Pflege des feuerfesten Futters nach dem Ver-_ schleiß durch Vergießen mit geeigneten Massen oder dem sogenann-I __ ten Schlackencoating müssen ferner Maßnahmen für die erneute
Funktionsfähigkeit der Gasspülanordnung getroffen werden, da das 1 . Düsenrohr und der vorderste Düseneinsatz gegenüber ihrer ursprüng lichen Länge zurückgesetzt sind. Dieses Problem konnte man bisher
Inur dadurch lösen, daß die am Vorderende verschlissene Gasspülanordnung ausgebohrt und durch das Einfügen eines neuen Gasspüleinsatzes wieder betriebsbereit gemacht wurde.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannte Gasspülanordnung weiter auszubilden, daß die zuvor genannten Probleme beseitigt sind, also insbesondere das beim Verschleiß des Vorderendes der Gasspülanordnung und bei Unbrauchbarwerden des vordersten Gasspüleinsatzes durch einfrierende Metallschmelze die Gasspülanordnung einfach und schnell, insbesondere ohne Erfordernis des Ausbohrens der Gasspüleinsätze wieder in Funktion gesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Rohr in der Behälterwandung längsverschiebbar gelagert ist. Hierdurch ist es möglich, nach einem Verschleiß des feuerfesten Futters im Bereich der Gasspülanordnung und vor dem Eingießen einer geeigneten Masse zum Ausgleich des Verschleißes oder einem Schlackencoating das Düsenrohr mit Düseneinsatz mindestens so weit in Richtung des Behälterinneren nachzuschieben, bis das Vorderende des Düsenrohres wieder auf Höhe der Innenfläche des feuerfesten Futters nach Verschleißausgleich durch Ausgießen bzw. Schlackencoating zu liegen kommt. Insbesondere kann man das Düsenrohr mit den Düseneinsätzen nach Verschleiß des Vorderendes und vor Ausgleich der Verschleißabtragsschicht des feuerfesten Futters der Behälterwandung so weit in das Behälterinnere nachschieben, daß
Idas Vorderende aus der Innenwandfläche des Futters nach dem Verschleißausgleich durch Vergießen oder Schlackencoating hinausragt. Dieser über die Innenfläche hinausragende Abschnitt des Düsenrohres mit Düseneinsätzen \örd dann bei der nachfolgenden Be-„ nutzung des Behälters durch die Schmelze rasch abgetragen, so daß dadurch auch der durch das Eindringen und Einfrieren von Metall-' schmelze bei Gaszufuhrunterbrechung unbrauchbar gewordene vorderste Abschnitt des Düseneinsatzes abgetragen wird und ein Ausbohren der Einsätze gänzlich unnötig wird.
Die längsverschiebbare Lagerung des Rohres in der Behälterwandung ' iti j'j kann man beispielsweise dadurch erreichen, daß die das Rohr Βει grenzenden Steine des Futters der Behälterwandung keramische I Steine sind.
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Es können aber auch besondere Maßnahmen getroffen sein, um das Gleiten des Rohres in der Behälterwandung zu fördern. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß die das Rohr begrenzenden Steine des Futters der Behälterwandung ein feuerfestes Gleitmittel enthalten.
Das Gleitmittel sollte jedenfalls in oder auf der an das Rohr angrenzenden Steinschicht enthalten sein, während die übrigen Steinschichten gleitmittelfrei sein können.
Zur Förderung des Gleitens des Rohres in der Behälterwandung kann ferner vorgesehen sein, daß die Außenmantelfläche des Rohres mit einem feuerfesten Gleitmittel beschichtet ist.
Das zuvor erwähnte Gleitmittel kann beispielsweise Graphit sein.
\: ! Aufgrund bisheriger Erfahrungen wurde festgestellt, daß das Düsenrohr einer Aufkohlung unterliegen kann. Vorteilhafterweise ist daher nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens die ! Außenmantelfläche des Rohres mit einer oxidkeramischen oder Γ sonstigen das Aufkohlen verhindernden Schicht belegt, da das
Aufkohlen anderenfalls das gewünschte Gleiten des Rohres in : der Behälterwandung beeinträchtigen könnte.
Zur Erzielung des gewünschten Gleiteffektes könnetL bei einer i1 weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens die das Rohr be grenzenden Steine des Futters der Behälterwandung Graphit ent-| halten.
Die das Rohr begrenzenden Steine des Futters der Behälterwandung können beispielsweise im i^esentlichen aus Graphit, z.B. Graphitfasern, bestehen.
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Um eine übermäßige Baulänge des Düsenrohres zu vermeiden und das Düsenrohr trotzdem stets funktionsfähig zu halten, kann das Rohr aus einzelnen Rohrabschnitten vorgegebener Länge zusammensetzbar sein, so daß je nach dem Vorschub des Rohres in das Behälterinnere am hinteren Ende nach und nach weitere Rohrabschnitte aufgesetzt werden können.
Die vorgegebene Länge der Rohrabschnitte sollte etwas größer als die bei einer vorgegebenen Anzahl von Chargen zu erwartende Verschleißtiefe im Wandungsbereich des Rohres sein. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß der Verschleiß bei dieser vorgegebenen Anzahl von Chargen nicht über die Länge eines Rohrabschnittes hinausgeht.
Die vorgegebene Länge sollte sicherheitshalter etwa doppelt so groß sein, wie die bei einer vorgegebenen Anzahl von Chargen zu erwartende Verschleißtiefe im Bereich des Rohres.
Die Rohrabschnitte können miteinander formschlüssig und gasdicht verbindbar sein. Praktisch kann dies dadurch geschehen, daß die Rohrabschnitte miteinander verschraubbar oder zusammensteckbar sind.
Vorteilhafterweise hat dann je ein Rohrabschnitt einen eigenen gasdurchlässigen feuerfesten Einsatz, so daß dieser als vorgefertigte Einheiten nach und nach auf das Hinterende des Rohres auf-geschraubt oder aufgesteckt werden können.
Der jeweilige Einsatz sollte vorzugsweise etwas kürzer als der zugehörige Rohrabschnitt sein, da mit zwischen den Stemmflächen benachbarter Düseneinsätze Gasausgleichskammern frei bleiben, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Gasdurchlässigkeit der Düseneinsätze mit Längskanälen durchsetzt sind, statt insgesamt porig zu sein. Auf diese Weise braucht beim Aufeinanderschrauben der Rohrabschnitte nicht darauf geachtet zu werden, daß die Längskanäle der einzelnen Düseneinsätze fluchten.
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Vorzugsweise greift an dem aus der Behälterwandung nach außen herausragenden Teil des Rohres eine Nachdrückvorrichtung an, so daß das Nachschieben des Rohres in das Behälterinnere maschinell erfolgen kann und nicht von Hand zu erfolgen braucht.
Für eine solche Nachdrückvorrichtung eignet sich ein mechanischer, hydraulischer oder pneumatischer Antrieb.
Der Erfindungsgedanke verwirklicht sich auch in einem Verfahren zur Betätigung einer Anordnung der zuvor geschilderten Art und zeichnet sich dadurch aus, daß man das Rohr mit den Einsätzen nach einer oder mehreren Chargen um eine vorgegebene Vorschublänge in das Innere des Behälters vorschiebt.
IDie Vorschublänge entspricht beispielsweise etwa der Verschleißtiefe bei der bzw. den vorangegangenen Charge bzw. Chargen, damit das Vorderende des Düsenrohres mit den Düseneinsätzen nach dem Vorschieben wenigstens bis zur Innenfläche der Behälterwandung nach dem Ausgleich des Verschleißes durch Vergießen oder Schlackencoating reicht.
Vorzugsweise ist die Vorschublänge jedoch gleich oder etwas größer als die Verschleißtiefe bei der bzw. den vorangegangenen Charge bzw. Chargen zuzüglich der Eindringtiefe der Schmelze in den vordersten Einsatz bei Gaszufuhrunterbrechung. Dann ragt das I Düsenrohr mit den Düseneinsätzen, wie bereits erx^ähnt, über die . Innenfläche der ausgebesserten Behälterwandung hinaus und das unbrauchbar gewordene Vorderende wird durch die neue Schmelze weggespült und dadurch die Düsenanordnung zwangsläufig wieder in \ * ihren funktionsbereiten Zustand versetzt. Das Wegspülen des vor- jj dersten Endes des Düsenrohres mit Düseneinsätzen ist erst dann i in die Wege zu leiten, wenn der Spülgasdruck wieder an der Düsen- | f anordnung ansteht, so daß ein Eindringen neuer Schmelze in das Düsenrohr vermieden wird.
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Mit dem Nachschieben des Düsenrohres in das Behälterinnere kann man auf das hintere Ende des Rohres etwa entsprechend der Vorschublänge weitere Rohrabschnitte nacheinander aufsetzen, so daß das aus dem Behälter nach außen ragende Rohrende immer etwa die gleiche kurze Baulänge hat, an welchem Ende die Nachdrückvorrichtung angreifen kann.
Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beiliegenden Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller I Kombination den Gegenstand der Erfindung auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine die Erfindung aufweisende Gasspülanordnung bei Neuzustellung eines metallurgischen Behälters, J Fig. 2 die Anordnung gemäß Fig. 1 nach Verschleiß nach einer gewissen Anzahl von Chargen,
H
jl Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 2 nach dem_JVor:schub des Düsen-
Wj - rohres zur Vorbereitung einer Reparatur des Behälterbodens, | 1 " Fig. 4 die Anordnung gemäß Fig. 3 nach der Reparatur des Behäl- 1 * terbodens mittels feuerfester Masse, ! Fig. 5 das Verschleißbild des feuerfesten Futters nach weiteren '1 ' Chargen, dem nachträglichen Einfügen von feuerfesten Dü- 1 seneinsätzen in das Düsenrohr und Vorschieben des Düsen- I rohres zur Vorbereitung einer weiteren Reparatur des Ge- I / fäßbodens, 1 /^ - 10 - - ΊΟ -
Fig. 6 die Anordnung nach Fig. 5 nach der Reparatur des Gefäßbodens mittels feuerfester Masse, und
Fig. 7 eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Gasspülanordnung mit mechanischer Vorschubeinrichtung.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung am Beispiel eines Konverterbodens 2 mit einem aus zwei Lagen und diese aus einzelnen Steinen bestehenden Futter 3, welches auf dem Bodenblech 7 angeordnet ist, näher erläutert. Das Bodenblech 7 hat dort, wo eine erfindungsgemäße Gaszuführung in das Behälterinnere vorgesehen werden soll, jeweils eine, beispielsweise nachträglich gebohrte Aussparung 8, die sich in eine Bohrung 9
Ides Futters 3 fortsetzt, welche beispielsweise mittels eines Bohrers in das Futter 3 eingebracht worden ist. In die Bohrung 9 ist ein metallisches oder keramisches Rohr 4 eingefügt.
In das so in dem Futter 3 angeordnete Rohr 4 werden ein oder mehrere gasdurchlässige Einsätze 1 als Formstein oder Formteil mit Kitt oder Mörtel festgelegt oder als Masse, Granulat oder Fasermaterial eingefüllt, eingepreßt oder eingestampft. Nach dem Einfügen der Einsätze 1 ist auf das hintere Ende des Rohres 4 eine Gaszuführungsleitung 10 auisetzbar. Die Grenzfläche zwischen dem Rohr 4 und den an das Rohr 4 angrenzenden Steinen 5 ist so ausgebildet, daß das Rohr 4 in Längsrichtung entsprechend der Pfeildarstellung verschiebbar ist. Zu diesem Zweck dient eine Nachdrückvorrichtung 6 mit Hydraulikzylindern 11, eine Führung 12 für Gas aus der Wandung 2 herausragende Ende des *’ Rohres 4 eine Halterung 13 an dem Bodenblech 7, eine Abdich-
Itung 14 gegen vagabundierende Gase und eine Zug- bzw. Druckplatte 15, an welchem das hintere Ende des Düsenrohres 4 mit einem Flansch 16 befestigt ist.
\\ In dem Düsenrohr 4 sind drei Düseneinsätze J angeordnet, von i welchen der vorderste ebenso wie das Vorderende des Düsenroh- | » res 4 mit der Innenfläche 17 des Futters 3 fluchtet.
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Aus Fig. 2 geht hervor, wie das Futter 3 bei ein oder mehreren metallischen Chargen einschließlich des Vorderendes des Düsenrohres 4 und des Vorderendes des vordersten Düseneinsatzes 1 verschleißt. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 besteht das Düsenrohr 4 aus einzelnen Rohrabschnitten 4’ vorgegebener Länge L. Jeder Rohrabschnitt 4' hat einen eigenen Düseneinsatz 1, der geringfügig kürzer ist als der jeweilige Rohrabschnitt 4', so daß zwischen den Stirnflächen benachbarter Einsätze 1 Gasausgleichskammern 18 frei bleiben. Die Rohrabschnitte 4’ können hintereinander gesteckt oder miteinander verschraubt sein. Man sieht, daß die Verschleißtiefe V geringer ist, als die vorgegebene Länge L des vordersten Rohrabschnittes 4'.
Gemäß Fig. 3 ist das in diesem Falle wieder durchgehende Rohr 4 mit Hilfe der Nachdrückvorrichtung 6 zur Vorbereitung einer Reparatur des Futters 3 vorgeschoben, daß, wie aus Fig. 4 ersichtlich, das Vorderende des Rohres 4 und des vordersten Einsatzes 1 mit der Innenfläche 17' der zur Ausbesserung eingegossenen feuerfesten Masse 19 fluchtet. Das Düsenrohr 4 mit IS den Einsätzen 1 kann dabei zunächst so weit in das Behälter innere vorgeschoben werden, daß es mit seinem Vorderende aus der Masse 19 herausragt. Dieser herausragende Teil wird dann von der Schmelze weggespült und der durch Einfrieren von Me-
Stallschmelze unbrauchbar gewordene vorderste Abschnitt des vordersten Einsatzes 1 wird dadurch selbsttätig beseitigt.
Ein Ausbohren ist nicht mehr erforderlich.
Fig. 5 veranschaulicht die Anordnung nach einem weiteren Ver-] » schleiß des Futters 3 nach weiteren Chargen und weiterem Nach- | schieben des Düsenrohres 4 zur Vorbereitung einer erneuten I Reparatur, die dann gemäß Fig. 6 durch Eingießen von feuer- I . fester Masse 19' stattgefunden hat.
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Gemäß Fig. 7 ist die Nachdrückvorrichtung 6' nicht hydraulisch, sondern mechanisch betätigbar, indem ein Schneckengetriebe 20 mit einer Zahnstange 21 zusammenwirkt, die mit der Zug- und Druckplatte 15’ verbunden sind, die in gleicher Weise mit dem hinteren Ende des Düsenrohres 4 zusammenwirkt, wie die Zug- und Druckplatte 1?.
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Claims (21)
1. Anordnung von wenigstens einem gasdurchlässigen feuerfesten Einsatz in der Wandung eines Schmelze enthaltenden Behälters für das Einführen von Gasen in den Behälter, bei welcher der wenigstens eine gasdurchlässige Einsatz Sim Bereich des Futters der Behälterwandung in ein durch die Behälterwandung führendes metallisches oder keramisches Rohr gasdicht eingefügt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) in der Behälterwandung (2) längs verschiebbar gelagert ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr (4) begrenzenden feuerfesten Steine (5) des Futters (3) der Behälterwandung (2) ein Gleitmittel ent- I halten.
, ’3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitmittel jedenfalls in oder auf der an das Rohr (4) angrenzenden Steinschicht enthalten ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge-kennzeichnet, daß die Außenmantelfläche des Rohres (4) j mit einem feuerfesten Gleitmittel beschichtet ist. ! L i - 2 - *>-
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitmittel Graphit ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenmantelfläche des Rohres (4) mit einer oxidkeramischen oder sonstigen das Aufkohlen verhindernden Schicht belegt ist. k
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr (4) begrenzenden Steine (5) des Futters (3) der Behälterwandung (2) Graphit enthalten.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die das Rohr (4) begrenzenden Steine (5) des l ‘ Futters (3) der Behälterwandung (2) aus Graphit,z.B. Graphit- | fasern bestehen.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) aus einzelnen Rohrabschnitten (41) vorgegebener Länge (L) zusammensetzbar ist,
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vor- I gegebene Länge (L) etwas größer als die bei einer vorgegebenen Anzahl von Chargen zu erwartende Verschleißtiefe (V) im Wandbereich des Rohres (4) ist.
11—Anordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Länge (L) etwa doppelt so groß wie die bei i einer vorgegebenen Anzahl von Chargen zu erwartende Verschleiß- 9 j tiefe (V) im Wandbereich des Rohres (4} ist.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekenn- ! zeichnet, daß die Rohrabschnitte (4*) miteinander formschlüs- ï sig und gasdicht verbindbar sind.
13. Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (4') miteinander verschraubbar oder zusammen- 3 , 1 j! steckbar sind. 1 ---- J ·' - 3 -
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Rohrabschnitt (4') einen gasdurchlässigen feuerfesten Einsatz (1) aufweist.
15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweilige Einsatz (1) etwas kürzer als der zugehörige Rohrabschnitt (41) ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß an dem aus der Behälterwandung (2) nach außen herausragende Teil des Rohres (4) eine Rachdrückvorrichtung (6) angreift.
16.05.1983 - KXR/Ke/Sc PA 3322 DIDIER - WERKE AG Lessingstraße 16-18 6200 Wiesbaden Gasspülanordnung und Verfahren zur Betätigung einer derartigen Anordnung Patentansprüche :
17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die * Nachdrückvorrichtung (6) mechanisch, hydraulisch oder pneu matisch angreifbar ist.
18. Verfahren zur Betätigung einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß man das Rohr (4) mit den Einsätzen (1) nach einer oder mehreren Chargen um eine vorgegebene Vorschublänge in das Innere des Behälters vorschiebt.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschublänge etwa der Verschleißtiefe (V) bei der bzw. den vorangegangenen Charge bzw. Chargen entspricht.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die - Vorschublänge gleich oder etwas größer als die Verschleißtie- * fe (V) bei der bzw. den vorangegangenen Charge bzw. Chargen zuzüglich der Eindringtiefe der Schmelze in den vorderen Einsatz (1j bei Gaszufuhrunterbrechung ist.
21. Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß man auf das hintere Ende des Rohres (4) etwa entsprechend der Vorschublänge weitere Rohrabschnitte (4'j /nacheinander aufsetzt. à λ i
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