LU85793A1 - Vorrichtung zum verschliessen von flaschen mit metallverschlusskapseln mit und ohne sicherheits-abreissring - Google Patents
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Description
* J
fr . ♦ • - 3 - 06,07.1964- * f ·
Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallverschlußkapseln mit und ohne Sicherheits-Abreißring.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallverschlußkapseln, die mit und ohne Sicherheits-Abreißring ausgestattot % sind. Im allgemeinen werden Metallverschlußkapseln in » Rundläufermaschinen mittels Gewinderollen in das am
Eiaschenkopf befindliche Glasgewindeprofil eingerollt. Die die Gewinderollen tragenden Rollenarme werden über Kurvensteuerungen an die Metallverschlußkapseln heranbewegt. Da häufig noch, z.B. in Brunnenbetrieben, Metallverschlußkapseln zum Verschließen der Flaschen in Gebrauch sind, die einen Sicherheits-Abreißring nicht aufweisen, andererseits aber zu erwarten ist, daß in den gleichen Betrieben Metallverschlußkapseln mit einem Sicherheits-Abreißring allgemein zur Anwendung kommen, während andere Betriebe Metallverschlußkapseln mit und ohne Sicherheitsabreißring auf die gefüllten Flaschen aufbringen, war es bisher erforderlich, die Verschließmaschinen bei Umstellung vom Betrieb mit herkömmlichen Metallverochlußkapseln auf den Betrieb mit solchen mit Sicherheits-Abreißring über längere Zeit anzuhalten und die in derartigen Hochleistungsmaschinen angeordnete Vielzahl von Ver- <r - 4 - OG.07.1984 schließköpfen mühevoll für die jeweiligen Erfordernisse umzubauen. Biese Arbeiten nehmen erfahrungsgemäß erhebliche Zeit in Anspruch."
Da derartige Stillstandszeiten wirtschaftlich nicht 5 vertretbar sind und nach jedem Umrüsten zudem noch Probeläufe erforderlich sein können mit den unausbleiblichen Anlauf-Störfällen, hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine in die gebräuchlichen Rundläufer-Elaschenverschließmaschinen einbau-Ί0 bare Verschließ-Vorrichtung zu schaffen, mittels welcher eine schnelle Umrüstung der Verschließköpfe für die Behandlung von Motallverschlußkapseln ohne Sicher** heits-Abreißring auf eine Behandlung solcher Verschlußkapseln und Eiaschen mit Profil für üicherheits-Abreißringe möglich ist, wobei die Maschinenstillstandszeit auf wenige Minuten beschränkt ist. Die Umrüstungs-Montage war bei der Umstellung auf den ; Betrieb mit Metallverschlußkapseln Sicherheits-
Abreißring erforderlich, weil in den bisher verfüg-20 baren Verschließköpfen, sofern diese nur für das Anrollen der Gewinde ausgerüstet waren, die Bördelrollen zum Einbördeln der Sicherheits-Abreißringe nicht vorgesehen waren. Bei Heu-Beschaffungen von Verschließmaschinen oder Verschließköpfen benötigt die Industrie, 25 sofern nicht Anroll- und Anbördelwerkzeuge bereits in Gebrauch sind, Verschließköpfe, mit denen man wahlwei-* so M etullvorec ii 1 ußkap soin mit und ohne Gl oborli eitu-Ab reißring bei bequemer Handhabung bei Umstellung anrollen oder anrollen und anbördeln kann.
2o Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Steuerkonus-Kürpor, an dom die Gchaltroilen dur Hollenarme bei Eelativbewegung des Steuerkonus-Körpers gegenüber der die Lagerstücke tragenden Innenhülse des Vorschließkopfes ontlangbewegbar sind, wobei 1 o/o - 5 - 06.07.1984
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sich die an den unteren Enden der Rollenarme befindlichen Gewinde- beziehungsweise Bördelrollen an die äußere Mantelfläche der Metallverschlußkapsel an-1 legen, einen nach unten offenen glatten Zylinder-
Teil aufweist, an den sich oben eine nach außen gerichtete konische Schaltfläche anschließt, die sich darüber nach oben in einen zylindrischen Steuerabschnitt fortsetzt, und daß sich um 450 versetzt, diametral gegenüberliegend in dem Steuerkonus-Körper . in der Höhe bis in den Steuerabschnitt und bis auf den Grunddurchmesser des glatten unteren Zylinder-Teils reichende Ruten befinden, in denen das Paar der Schaltrollen, die an den oberen Enden der die Bördelrollen tragenden Rollenarme drehbar angeordnot sind, bei entsprechender Teil-Verdrehung um 45 0 des ; Steuerkonus-Körpers pendelfrei auf- und abbewegbar ist, ohne die Bördelrollen zum Andrücken an die auf den Plaschenkopf aufgesetzte Metallverschlußkapsel zu verschwenken im Palle der Verwendung einer Metallverschlußkapsel ohne Abreißring.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das untere freie Ende des in dem Verschließkopf befindlichen, an sich bekannten, mit der Innenhülse zusammenwirkenden Hubzylinders mit einem Außengewinde versehen und der Hteuerkonus-Korper mittels einer überwurfraut-^ ter mit einem nach innen gerichteten unteren Bund mit dem Hubzylinder lösbar verbunden und der 45° - Verdrehbereich des Steuerkonus-Körpers gegenüber dem HubZylinder mittels End-Anschlag-Hocken begrenzbar.
Erfindungsgemäß ist erreichbar, daß der Betrieb einer Rundläufer-Plaschenverschließmaschine innerhalb weniger Minuten von der Behandlung von Metallverschlußkapseln ohne Sicherheits-Abreißring auf die Behand- • 1 / 0 - β - ub.uy.1^04
Inns von Metallverschlußkapseln mit Sicherheits-Abreißring »und umgekehrt, umgestellt werden kann, ohne daß bauliche Veränderungen am Verschließkopf oder des-f sen Teilen vorgenommen werden müssen, nur durch Lö- 5 sung einer Überwurfmutter, Verdrehen des Steuerkonuskörpers gegenüber dem Hubzylinder und erneute Befestigung der Überwurfmutter an dem Hubzylinder. Biese * beiden Handgriffe werden von außen durchgeführt, ohne daß es erforderlich ist, den Verschließkopf auszu-10 bauen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: PIG· 1 eine Gesamtdarstellung der linken Hälfte der. liundläufer-Verschließiiiaschino im Längs-15 schnitt mit einer vereinfachten Darstellung ' des Verschließkopfes im Teil-Längsschnitt in der Ruhestellung eines Rollenarmes mit Gewinderolle ; PIG. 2 den mit einer Bördelrolle bestückten Rollen-20 arm nach PIG. 1 in der Arbeitsstellung; PIG. 3 das untere Ende des Hubzylinders mit Steuer-konus-Körper und Überwurfmutter mit Darstel-* lung der Positionen der Schaltrollen der
Rollenarme in Ruhestellung und Arbeitsstel-25 lung; PIG» 4 die Seitenansicht des Steuerkonus-Iiörpers mit einer der zwei diametral gegenüberliegenden Nuten; PIG. 5 in 1er Draufsicht vereinfacht dargestellt 30 den Steuerkonus-Körper in der Position der
Schaltrollen der Rollenarme bei Betrieb für • · / 0 - 7 - 06.07.1984
Behandlung von Metallverschlußkapseln ohne Sicherheits-Abreißring in Arbeitsstellung, wie Pos# A-II in Verbindung mit B-II; PIG0 6 in der Draufsicht vereinfacht dargestellt den 5 Steuerkonus-Körper in der Position der Schalt rollen der Rollenarme bei Betrieb für Behandlung von Metallverschlußkapseln mit Sicherheits-Abreißring in der Arbeitsstellung,wie Pos. A-II in Verbindung mit B-III.
10 Mit 22 ist die senkrechte Mittelachse der Rundläu-fer-Plaschen-Verschließmaschine bezeichnet, um die durch einen Antriebsmotor 30 über ein Zahnritzel 29 in Umdrehung versebzbar die Krone 21 umläuft, in der die Verschließköpfe gleichmäßig verteilt, geführt 15 sind«, Mit dem Oberteil des Maschinenständers 34 sind ein stationärer Zahnkranz 23 und über diesem angeordnet, eine stationäre Steuerkurve 20 fest verbunden. Mit dem Zahnkranz 23 kämmt, durch die Krone 21 um die Maschinen-Mittelachse umlaufend und um ihre ei-20 gene senkrechte Drehachse 36 rotierend, das Planetenzahnrad 24, dessen Unterseite sich in einen nach unten offenen genuteten PührungsZylinder 3 fortsetzt.
5 In dem PührungsZylinder 3 ist, durch die Kurvenbahn der Steuerkurve 20 über einen Kurvenstößel 19 heb-25 und senkbar mittels einer Gleitfoder 25 zusammen mit dem Planetenzahnrad 24 und dem PührungsZylinder 3in Umdrehung versetzbar ein Hubzylinder 14 angeordnet, mit dessen unterem freien Ende der Gteuerkonus-Körper 4 lösbar fest verbunden ist. Der 6teuerkonus-Körper 4 30 weist an seinem Oberteil einen in das untere freie Ende des Hubzylinders 14 reichenden Bund 33 auf. Mit- * ·/0 - 8 - 06.07.1984
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♦ tels einer Überwurfmutter 28 wird der Steuerkonus-Körper 4- mit dem Hubzylinder 14- verbunden, dessen un-; teres Ende mit einem Außengewinde 27 versehen ist.
Der Steuerkonus-Körper, über den die Rollenarme 1 ’ 5 gesteuert werden, weist einen nach unten gerichteten glatten Zylinder-ïeil 5 auf, an den sich nach oben eine nach außen gerichtete konische Schaltfläche 7 anschließt, die sich weiter nach oben in einen zylindrischen Steuerabschnitt 12 fortsetzt. Um 4-5° ver-10 setzt, diametral gegenüberliegend, wie in der Zeichnung, PIG. 5 dargestellt, befinden sich in dem Steuerkonus-Körper 4-, in der Höhe bis in den Steuerabschnitt 12 und bi3 auf den Grunddurchmesser des glatten Zylinder-Teils 5 reichende Nuten 18, in denen 15 das Paar der Schaltrollen 17, die an den oberen Enden der die Bördelrollen 10 tragenden Rollenarme 1 drehbar angeordnet sind, bei entsprechender Teil-Verdrehung des Steuerkonus-Körpers 4- gegenüber dem Hubzylinder 14- um 4-5 0 pendelfrei auf- und abbewegbar ist, 20 ohne die Bördelrollen 10 zum Anpressen an die auf die Plasche 26 aufgesetzte Metallverschlußkapsel 11 kommen zu lassen im Palle der Verwendung von Metallverschlußkapseln ohne Sicherheits-Abreißring.
In den PIG. 5, 4 und 5 sind verschiedene Positionen 25 der Schaltrollen 17 in der Anlage an dem Steuerkonus-Körper 4 dargestellto In PIG. 3 ist auf der rechten • Seite die Ruhestellung der Schaltrolle 17 eines Rol lenarmes 1 mit einer Gewinderolle 9 in Pos. A - I und auf der linken Seite, gleichfalls in Ruhestellung die 30 Schaltrolle 17 eines Rollenarmes 1 mit einer Bördelrolle 10 in Pos. B - I dargestellt.
Mittels der Gewinderollon 9 wird der Mantel der Mo- tallverschlußkapsel 11 in das Glasgewindeprofil der - 9 - 06.07.1984
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Hasche eingerollt, während mittels der Bördelrollen 10 der Sicherheits-Abreißring der Metallverschluß-* kapsel eingebördelt wird, sofern die Kapsel den vor gestanzten Abreißring aufweist und die Flasche für 5 das Einbördeln eines solchen Ringes vorgesehen ist. Keinesfalls darf bei Verschlüssen ohne Sicherheits-Abreißring die Bördelrolle 10 zum Einsatz kommen, weil ein Kontakt derselben mit der Flasche 26 zu Glasbruch führen kann, 10 Nach Pos, A - II und B - II der PIG. 3 ist dargestellt, daß die Schaltrolle 17 ( auf der rechten Seite der PIG. 3 gestrichelt gezeichnet )infolge Relativbewegung des Steuerkonus-Körpers 4 gegenüber der Innenhülse 6 über die Schaltfläche 7 auf den 15 Steuerabschnitt 12 aufgelaufen ist. Dadurch bewegt sich das untere Ende des Rollenarmes 1 mit der an dessen Unterseite befindlichen Gewinderolle 9 gegen die auf die Flasche aufgesetzte Metallverschlußkapsel 11, während sich die auf der linken Seite gstrichelt ge-20 zeichnete Schaltrolle 17 im Bereich der Nute 18 nur geradlinig axial verschiebt, ohne Auswirkung auf die Ruhestellung der Bördelrolle 10, die sich am unteren Ende des Rollenarmes 1 befindet. Bei diesem Schaltverlauf werden Metallverschlußkapseln 11 behandelt, . 25 die einen Sicherheits-Abreißring nicht aufweisen.
Nach Pos, A - II und B - III der PIG. 3 sind die Schaltrollen 17 sowohl der Rollenarme 1 mit Gewinderollen 9 als auch der Rollenarme 1 mit Bördelrollen 10 auf den Steuerabschnit 12 des Steuerkonus-Körpers 30 4 aufgelaufen, wobei Metallverschluß-Kapseln 11 im Gewindebereich angerollt und im Sicherheits-Abreiß-ring-Bereich angebördelt werden.
Der wahlweise Schaltbereich von A-I / B-I zu A-II / B-II bzw« A-I / B-I zu A-II / B-III ist durch ein •. /0 » - 10 - 06.07,1984
Verdrehen des Bteuerkonus-Körpers 4 gegenüber dem ; Hubzylinder 14 um 45 0 nach Lockerung der Überwurf mutter 28 möglich, wobei ein Endanschlag 15 die Einhaltung der gewünschten Endposition gewährleistet, 5 In dem Hubzylinder 14 ist die diesem gegenüber axialverschiebliche Innenhülse 6 gelagert, die mittels einer Gleitfeder 35 geführt, zusammen mit dem Planetenzahnrad 24, dem FührungsZylinder 3 und dem Hubzylinder 14 in Umdrehung versetzbar ist. Am unteren, 10 der zu verschließenden Flasche zugewandten Ende der Innenhülse 6 ist der Plunger 16 angeordnet, der bei abgesenktem Verschließkopf auf die auf die Flasche 26 aufgebrachte Metallverschlußkapsel 11 aufsetzbar ist. Der Plunger 16 ist begrenzt, im Ausführungsbei-15 spiel etwa 15 mm, gegen die Kraft einer mittig in der Innenhülse 6 angeordneten, in den Bereich des Hubzylinders 14 ragenden Kopfdruckfeder 13, axial frei verschiebliche Die Kopfdruckfeder 13 stützt sich in einem oberen Drucklager 31 des Hubzylinders 14 ab, 20 Gegen ein Herausfallen aus der Innenhülse 6 ist der der Drehbewegung des HubZylinders 14 und der Innenhülse 6 nicht folgende Plunger 16 in an sich bekannter Weise geschützt, desgleichen die unter der Druckkraft der Kopfdruckfeder 13 stehende Innenhülse 6 aus 25 der Führung des HubZylinders 14.
Mit dem Unterteil der Innenhülse 6 ist, in der Zeichnung, FIG. 1 nur als eine Seite im Schnitt dargestellt, als eines von vier Lagorstücken, ein Lagerstück 2 fest verbunden, in dem sich ein waagerechter, 50 zur Innenhülse 6 tangentialer Lagerzapfen 8 befindet, um den, etwa mittig gelagert, der zur senkrechten Mantelfläche der Innenhülse 6 schwenkbare, um seinen o ·/.
- Il - 06.07.1984 «
Drehpunkt im Lagerstück 2 bewegliche Rollenarm 1 angeordnet ist.
Um sicherzustellen, daß die Schaltrollen 17 der Rollenarme 1 während des Betriebes in ständigem Kontakt 5 mit dem Steuerkonus-Körper 4 sind und nicht unkontro-liert pendeln, z.B., wenn das Anlegen der Bördelrollen 10 nicht gefordert ist, ist eine sämtliche Rollenarme 1 der Vorrichtung, etwa oberhalb des Lagerzapfens 8 umspannende Zugfeder 37 angeordnet, wie in FIG. 2 Ί0 dargestellt.
In der Praxis werden die vereinfacht in der Zeichnung dargestellten Lagerstücke 2 paarweise diametral gegenüberliegend auf der Innenhülse 6 befestigt, im Beispiel um 90 0 versetzt, und in diesen Lagerstücken die 15 mit den Gewinderollen 9 bzw. Bördelrollen 10 bestückten Rollenarme 1 gelagert.
. . Jeder der im Ausführungsbeispiel beschriebenen Ver schließköpfe mit vier oder auch mehr Rollenarmen kann, symmetrisch verteilt, in vielfacher Ausführung in der 20 Krone 21 angeordnet und geführt werden.
Rach etwa 1,7 - bis 2.0-fachem Umlauf der Gewinderollen 9 oder der Gowindcrollen 9 und der Bördolrollen 10 um die auf dem Flaschengewinde des Flaschenkopfes befindliche und damit angerollte Metallverschlußkap-25 sei 11 wird der Verschließkopf von der Flasche 26 durch den in der stationären einzigen Steuerkurve 20 geführten Kurvenstößel 19 abgehoben. Dabei bewegt sich die Innenhülse 6 zunächst etwa 15 mm nach oben, wobei der Plunger 16 aus der Innenhülse herausgelangt $0 und sich von der waagerechten Oberfläche der Hetall-verschlußkapsel 11 löst. Danach wirkt sich bei weiterem Abheben des Verschließkopfes von der verschlossenen Flasche die Druckkraft der Kopfdruckfeder 13 . « /· «ï - 12 - 06.07.1984 voll auf die Innenhülse 6 über den Plunger 16 aus.
In dieser Phase verringert sich die Anpreßkraft der Gewinderollen 9 oder der Gewinderollen 9 und der Bör-f delrollen 10 auf die Hetallverschlußkapsel 11, die 5 nun fest an das Flaschengewinde angerollt ist, bzw, deren Sicherheits-Abreißring in das in der Flasche dafür vorgesehene ringförmige Profil unterhalb des Flaschengewindes eingebördelt ist, indem die Schaltrollen 1? der Rollenarme 1 mit Gewinderollen 9 und 10 mit Bördelrollen 10 , bzw, der Rollenarme 1 mit nur Gewinderollen 9 bei fortschreitender Relativbewegung der Innenhülse 6 gegenüber dem IlubZylinder 14 von dem Steuerabschnitt 12 des Steuerkonus-Körpers 4 über die Schaltfläche 7 auf den Zylinder-Peil 5 15 unter der Wirkung der Kopfdruckfeder 13 und unter der Kraft der die Rollenarme 1 umspannenden Zugfeder 37 in die Ruhestellung ablaufen.
Dabei heben sich die unteren Enden der Rollenarme 1 von der verschlossenen Flasche 26, sofern auch die 20 Bördelrollen 10 angelegt waren, vollständig und insgesamt ab.
1. Rollenarm Q6«07o1984 2, Lagerstück 04p 3* FührunsZylinder 4. Steuerkonus-Körper 5. unterer Zylinderteil an 4 6. Innenhülse 7. Schaltfläche an 4 8. Lagerzapfen 9· Gewinderolle 10. Bördelrolle 11. Metallverschlußkapsel 12. Steuerabschnitt an 4 13. Kopfdruckfeder 14. HubZylinder 15» Lndanschlag-Nocken an 14 16. Plunger 17· Schalbrolle 18. Hute in 4 19· Kurvenstößel 20. Steuerkurve 21. Krone 22. Maschinen-Mittelachse 23. Zahnkranz 24. Planetenzahnrad 25. Gleitfeder an 24 26. Flasche 27. Außengewinde an 14 28. Überwurfmutt er 29. Antriebsritzel 30. Antriebsmotor 31. Drucklager 32. Rollenachse 33· Bund an 28 34. Maschinenständer 35· Gleitfeder an 14 36. Drehachse des Verschließkopfes 37· Zugfeder
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1. Rollenarm 06.07.1984 2. Lagerstück „.p 3* FührunsZylinder 4. Steuerkonus-Körper 3. unterer Zylinderteil an 4 6. Innenhülse 7. Schaltfläche an 4 8. Lagerzapfen 9t Gewinderolle 10. Bördelrolle 11. Metallverschlußkapsel 12. Steuerabschnitt an 4 13. Kopfdruckfeder 14. HubZylinder 15. Bndanschlag-Nocken an 14 16. Plunger' 17. Schaltrolle 18. Hute in 4 19. Kurvenstößel 20. Steuerkurve 21. Krone 22. Maschinen-Mittelachse 23. Zahnkranz 24. Planetenzahnrad 25. Gleitfeder an 24 26. Flasche 27. Außengewinde an 14 28. Überwurfmutter 29. Antriebsritzel 30* Antriebsmotor 31. Drucklager 32. Rollenachse 33· Bund an 28 34. Maschinenständer 35« Gleitfeder an 14 36. Drehachse des Verschließkopfes 37* Zugfeder /
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Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mit Metallverschlußkapseln mit und ohne Sicherheits-Abreißring, bestehend aus einem stationären Zahnkranz und einem mit diesem kämmenden, um die senkrechte Ma-schinen-Mittelachse umlaufend geführten, um seine Achse rotierenden genuteten Planetenzahnrad, in dem mittels einer stationären Steuerkurve der vom Planetenzahnrad in Umdrehung versetzbare heb.- und senk- * bare Verschließkopf angeordnet ist, wobei die auf die mit einem Kopf-Außengewinde versehenen Flaschen aufgesetzten zylindrischen glatten Roh-Metallkapseln mittels Gewinderollen mantelseitig fest an das Flaschengewinde und mittels Bördelrollen im unteren Kapsel-Abreißbereich in das Sicherheits-Abreißring-Profil am Flaschenhals angerollt beziehungsweise angebördelt werden, bei gleichzeitig wirkendem senkrechten Anpreßdruck eines Plungers auf den Flaschenmund und wobei die Andrückbewegungen der paarweise angeordne- V ten mit den Gewinderollen und Bördelrollen bestückten Rollenarme mittels eines Sdhalttaonuo bewirkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkonus-Körper (4), an dem die Schaltrollen (17) der Rollenarme (1) bei Relativbewegung des Steuerkonus-Körpers (4) gegenüber der die Lagerstücke (2) tragenden Innenhülse (6) des Verschließkopfes entlangbewegbar sind, wobei sich die an den unteren Enden der Rollenarme (1) befindlichen Gewinde- beziehungsweise Bördelrollen (9 , 10. an die äußere Mantelfläche der Metallverschlußkapsel (11) anlegen, einen nach unten offenen glat- • ·/· - 2 - 06,07.1984 * V ten Zylinder-Teil (5) aufweist, an den sich oben eine nach außen gerichtete konische Schaltfläche (7) anschließt, die sich darüber nach oben in einen - zylindrischen Steuerabschnitt (12) fortsetzt, und daß sich um 45 0 versetzt, diametral gegenüberliegend in dem Steuerkonus-Körper (4) in der Höhe bis in den Steuerabschnitt (12) und bis auf den Grunddurchmesser des glatten unteren Zylinder-Teils (5) reichende Nuten (18) befinden, in denen das Paar der Schaltrollen (17), die an den oberen Enden der die Bördelrollen (10) tragenden Hollenarme (1) drehbar angeordnet sind, bei entsprechender Teil-Verdrehung um 45 0 des Steuerkonus-Körpers (4) pendelfrei auf- und abbewegbar ist, ohne die Bördelrollen (10) zum Andrücken an die auf den Plaschenkopf aufgesetzte Metallverschlußkapsel (11) zu verschwenken im Palle der Verwendung einer Metallverschlußkapsel ohne Abreißring,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das untere freie Ende des in dem Verschließkopf befindlichen, an sich bekannten, mit der Innenhülse (6) zusammenwirkenden Hubzylinders (14) mit einem Außengewinde (27) versehen ist und der Steuerkonus-Körper (4) mittels einer Überwurfmutter (28) mit einem nach innen gerichteten unteren Bund (33) * mit dem Hubzylinder lösbar verbunden ist, und daß dor 45 0 - Verdrehbereich de3 Steuerkonus-liörpcrs (4) gegenüber dem Hubzylinder (14) mittels End-Anschlag-Nocken (15) begrenzbar ist, ♦ «/*
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