LU86354A1 - Steckeranschluss fuer heizkesselverkabelungen - Google Patents
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Description
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Steckeranschluß für Heizkesselverkabelungen
Die Neuerung betrifft einen Steckeranschluß für Heizkesselverkabelungen/ bei denen einerseits die regel- und steuergeräteseitigen und andererseits die daran anzuschließenden kessel- bzw. heizungs-anlageseitigen Kabel mit Steckern und deren Kabelanschlußteile mit Befestigungslöchern versehen sind.
. *** • # \ '
Steckeranschlüsse der genannten Art sind allgemein bekannt und dienen dazu, die in der Regel am Heizkesselgehäuse angeordneten Steuer- und Regelgeräte mit den Meßwert- und Steuerimpulsgebern zu verbinden, die an betreffenden Stellen des Heizkessels bzw. der Heizungsanlage angeordnet sind. Das bzw. die Kabel , i des Steuer- und Regelgerätes sind däbei in den Innenraum des Heizkesselverkleidungsgehäuses geführt, so daß sich deren mit Steckern versehenen Enden im Gehäuse befinden und dort die ebenfalls als Stecker ausgebildeten Enden der zu den Meßstellen führenden Kabel angeschlossen werden können. Bis jetzt hängen derartige Stecker lose und mehr oder weniger unge-·, ordnet im Innenraum des Heizkesselumschließungsge häuses, was nachteilig und unzweckmäßig is t.
L·Der Neuerung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, - 4 - *
Ψ I
sichtliche Anordnung der Stecker im Gehäuse ermög-V- licht, um damit eine zweckmäßigere Handhabung des •l; ' Steckeranschlusses zu gewährleisten.
Diese Aufgabe ist mit einem Steckeranschluß der eingangs genannten Art nach der Neuerung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den Unteransprüchen.
Vorteilhaft ist dabei die Gegebenheit ausgenutzt^ daß die eigentlichen Kabelanschlußteile der Stecker sowieso mit Befestigungslöchern versehen sind, die aber hier nicht für den Durchgriff von Befestigungsschrauben benutzt werden, sondern zum Aufstecken, auf eine mit entsprechendem Aufsteckzapfen versehene Tragleiste, die an ihren Enden mit geeigneten Befestigungselementen versehen ist, um die Tragleiste ihrerseits an geeigneter Stelle innerhalb des Umschließungsgehäuses des Heizkessels anordnen zu können. Die Stecker mit ihren Anschlußteilen für die vom Regel- und Steuergerät herangeführten Kabel können somit übersichtlich und geordnet einfach auf % « die Steckzapfen nebeneinander aufgesteckt werden, • so daß sich eine übersichtliche Anschlußmöglichkeit ί für die Gegenstecker ergibt. Durch die übersichtli che Nebeneinander-Anordnung sind die entsprechend ge- - 5 - kennzeichneten Stecker, orientiert an einer Übersichtsliste ausfindig zu machen, und es können keine Verdrahtungsfehler auftreten. Das Ganze führt also zu einer einfachen und sicheren Handhabung des ganzen Steckeranschlusses und in dieser Richtung liegt auch eine vorteilhafte Weiterbildung vor, wenn .man untereinander direkt zu verdrahtende Kabelan- i * i schlußteile mit einer gemeinsamen Abdeckhaube versieht. Dadurch sind derartig gemeinsam verdrahtete Stecker des gesamten Steckeranschlusses sofort erkennbar und außerdem ist für derartig untereinander verdrahtete Kabelanschlußteile nur eine Zuleitung erforderlich. Ebenfalls im Sinne einer einfachen Handhabung liegt es, wenn man die Kabelanschlußteile mit aufsteckbaren Abdeckhauben versieht, da diese bisher in der Regel mit vier Kreuzlochschrauben an den Kabel- t . anschlußteilen befestigt waren. Bei aufsteckbaren Abdeckhauben, die in geeigneter Weise an den Anschlußteilen verrastet werden, ist nicht nur die Montage derartiger Stecker erleichtert und vereinfacht, sondern man kommt auch leichter an die Kabelanschlußteile heran, wobei das betreffende Steckerteil ggf. sogar an der Tragleiste verbleiben kann. Abgesehen davon ist es unter Verzicht auf Einzelabdeckhauben oder Abdeckhauben, mit denen zwei Kabelanschlußteile erfaßt sind, möglich, den Steckanschluß dahinge-. hend auszubilden, daß die Tragleiste mit mindestens f
V
~ -6- einer Abdeckhaube versehen und die Abdeckhaube an- · schlußsteckerseitig mit einer Öffnung versehen ist.
Da die Tragleiste beidseitig bestückt werden kann, wäre, sofern überhaupt erforderlich, die zweite Abdeckung auf der Rückseite anzuordnen.
Der neuartige Steckanschluß wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbei- • * spielen näher erläutert.
Es zeigt schematisch
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Tragleiste des * = · ’ Steckanschlusses;
Fig. 2 eine Vorderansicht des Steckanschlusses und Λ *
Fig. 3 . teilweise im Schnitt und in Seitenansicht . . den Steckanschluß.
* ‘Wie aus Fig. 1, 2 erkennbar, ist der Steckanschluß aus einer Tragleiste 1 gebildet und mit mehreren, ; 1 im gezeigten Ausführungsbeispiel auf beiden Seiten angeordneten Aufs teckzapfen 2 versehen, die im * Durchmesser, ihrer Länge und ihrem Abstand so ange- ordnet sind, daß sie den Befestigungslöchern 5 der eigentlichen Kabelanschlußteile 3 entsprechen. Da- . i · durch können, wie in Fig. 2 zum Teil angedeutet, die /Stecker, deren Abdeckhauben 7 nach hinten offen sind, auf die Tragleiste 1 aufgesteckt werden, wo sie auch - 7 - ausreichend fest sitzen, da die Aufsteckzapfen 2 relativ lang sein können. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Enden 1' der Tragleiste 1 mit Sockeln 6 versehen, mit denen die ganze Tragleiste und die daran befestigten Stecker an geeigneter Stelle innerhalb des Heizkesselumschließungsgehäuses (nicht dargestellt) befestigt werden kann. Je nach den gegebenen konstruktiven Verhältnissen am Umschließungsgehäuse können die Befestigungselemente bspw. aber auch in Form von Stehbolzen oder aus nur einfachen Befestigungslöchern gebildet sein. Wenn auch die Rückseite der Tragleiste 1 bzw. die « dort angebrachten Aufsteckzapfen 2 mit Steckern be stückt werden sollen, müssen natürlich die Sockel 6 , entsprechend lang gehalten sein, um die Stecker von hinten aufstecken zu können.
Wie aus Fig. 2 erkennbar, sind die an der Tragleiste . 1 aufgesteckten, und direkt untereinander zusätzlich verdrahteten und benachbart angeordneten Kabelanschlußteile 3’ mit einer gemeinsamen Abdeckhaube 7 versehen. Durch diese Ausbildung erkennt man also sofort von außen, daß es sich bei den beiden Kabel-.anschlußteilen 3’ um untereinander verdrahtete Anschlußteile bzw. Stecker handelt. Außerdem ist, wie erwähnt, für beide Anschlußteile nur eine Zuleitung / ' erforderlich. Wie vorerwähnt, können die Kabelan- 4 · -δε ch luß teile entweder einzeln oder unter Erfassung zweier solcher Teile mit aufsteckbaren Abdeckhau-,· ben 7' versehen sein, die einfach, mit entsprechen den Verrastungselementen versehen, auf die Kabelanschlußteile 3 bzw. 3’ aufgeschnappt werden können.
Davon ausgehend ist es aber auch möglich und wie in Fig. 3 angedeutet, die Tragleiste 1 mit mindestens einer Abdeckhaube 7" zu versehen und an der Abdeckhaube 7" anschlußsteckerseitig mit einer Öffnung 8 ‘ auszustatten, damit die Anschlußstecker 9, die an ] den Enden der zu den Meßwert- bzw. Steuerimpulsgebern führenden Kabel sitzen, von unten eingesteckt “ werden können. In diesem Falle deckt die Abdeckhau be 7” die gesamte Tragleiste und die daran befestigten Kabelanschlußteile 3, 3’ ab, wofür an der Oberfläche der Abdeckhaube 7" Kabelausführungsschlitze 10 angeordnet sind, so daß die Abdeckhaube 7" unbehin-.. dert von den Kabeln auf die Tragleiste aufgesteckt t werden kann. Im übrigen könnte bei einzelnen Abdeckhauben für jeweils ein Kabelanschlußteil 3 oder zwei ' ·* ' miteinander verdrahtete Kabelanschluß teile 3’ jede Abdeckhaube nach diesem Prinzip verrastbar ausgebildet sein. Andere Verrastungsprinzipien sind natürlich auch ohne weiteres vorsehbar, bspw. in Form von Verrastungsnasen, die in entsprechende Öffnungen i an der Tragleiste 1 verrastbar sind.
( I
Claims (2)
1. Steckeranschluß für Heizkesselverkabelungen, bei denen einerseits die regel- und steuergeräteseitigen und andererseits die daran anzuschließenden kessel- bzw. heizungsanlageseitigen Kabel mit Steckern und deren Kabelanschlußteile mit Befestigungslöchern versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckeranschluß aus einer Tragleiste (1) gebildet und diese mit mehreren, mindestens einseitig angeordneten Aufsteckzapfen (2) versehen ist, auf denen die Kabelanschlußteile (3) der regel- und stepergeräteseitigen Stecker (4) mit ihren Befestigungslöchern (5) aufgesteckt angeordnet sind und daß die Tragleiste (1) an ihren Enden (11) mit Befestigungselementen, wie Sockel (6), Stehbolzen, Befestigungslöchern od. dgl. versehen ist.
2. Steckeranschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Tragleiste (1) aufgesteckt angeordneten und benachbart und untereinander verdrahtete Kabelanschlußteile (3') mit einer gemeinsamen Abdeckhaube (7) versehen sind. 1 , _ - _........ r- - 2 - ψ· j gekennzeichnet., daß die Tragleiste (1) mit mindestens einer in ihrer Länge der der Tragleiste (1) entsprechenden Abdeckhaube (7") und diese anschlußsteckerseitig mit einer Öffnung (8) versehen ist. !
Applications Claiming Priority (2)
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