LU87525A1 - Elektrischer programmwaehlerschalter mit sicherheitsschluss - Google Patents
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Description
Elektrischer Programmwählerschalter mit SicherheitsSchluss
Gegenstand der Erfindung ist ein elektrischer Programmwählerschalter mit Sicherheitsschluss, insbesondere zur selektiven Schaltung des erwünschten Programms aus den voneinander getrennten Betätigungsprogrammen von elektrischen Vorrichtungen.
Die Erfindung findet ihr Verwendungsgebiet bei jeder Vorrichtung, die über einen zur Durchführung von verschiedenen Programmen geeigneten Schalter verfügt, wobei die Zugänglichkeit des Schalters mit einem sicherheitstechnischem Schluss versehen werden soll. Als Beispiel sollen diejenigen, mit verschiedenen Programmen ausgestatteten Komputer erwähnt werden, bei denen die Möglichkeit der Zugänglichkeit zu je - 2 - einem Programm jeweils die selektive Zugänglichkeit von nur einem Programm bedeutet, beziehungsweise zulässt.
Als ein weiteres Beispiel sollen die mit Programm versehenen, mehrere Bediener bedienenden Kassenmaschinen erwähnt werden, bei denen die Aufgabe darin besteht, dass die verschiedenen Bediener mit Hilfe ihrer eigenen Schlüssel nur im ihnen zugelassenen Programm arbeiten können. Mit anderen Worten bedeutet es, dass die Bediener der Kassenmaschine einander in beliebigen Zeiten ablösen können, zugleich die von je einem Bediener durchgeführten Kassenmaschinen-Opera-tionen zu jedwelcher Zeit in der eigenen Memorie des gegebenen Kassenmaschinenbedieners zusammengestellt werden, so kann der Verkehr der Kassenmaschine je Bediener gruppiert zu jedwelchem Zeitpunkt abgelesen werden.
Die erfindungsgemässe Lösung ist im wesentlichen mit unserer Lösung "Mehrstufiger elektrischer Betriebsschalter mit Sicherheitsschluss" /ungarische Anmeldung Nr. 2513/88/ in Verbindung und ergänzt diese grundsätzlich. Die letzterwähnte Lösung dient dazu, dass ein kleinerer oder grösserer Teil des ganzen Programms /alle mögliche Betriebsoperationsarte/ einer Vorrichtung mit der Verwendung der verschiedenen Schlüssel des Schlusses aktiviert werden kann.
Diese letzterwähnte Lösung ermöglicht aber nicht, dass nur je ein selektiv gewählter Teil des ganzen - 3 -
Programms mit den verschiedenen Schlüsseln des Schlusses aktiviert werden kann, beziehungsweise dass mit Hilfe dieser Schlüssel eine selektive Zugänglichkeit dieser Programmteile gesichert werden kann.
Laut dem Stand der Technik wurden zur Realisierung der erfindungsgemässenrzielsetzung mit voneinander selektiv getrennten Schlüssen von mit der Programmanzahl identischer Anzahl kombinierte elektrische Schalter verwendet. Als Beispiel sollen die Kassenmaschinen mit mehreren Bedienern erwähnt werden, wo die einzelnen Bediener diejenige individuelle Schalter mit ihrem eigenen Schlüssel betätigen konnten, die je eine gegebene Memorie der Kassenmaschine aktivieren. Die Anzahl der an je einer Kassenmaschine arbeitenden Bediener war durch die Anzahl der mit SicherheitsSchluss versehenen Schalter bestimmt.
Zur Verwirklichung der obigen Zielsetzung sind auch Programmschalter mit Druckknopfwähl bekannt, wobei die Anzahl der Bediener durch die Anzahl der Druckknöpfe bestimmt ist. Diese Lösung hat aber den Nachteil, dass sie zu gut- und böswilligen Irrtümen führen konnte.
Bezüglich des Verwendungsgebietes der erfindungs-gemässen Lösung sollen noch als Beispiel die Bevölkerungsevidenz- oder andere Datensysteme erwähnt werden, bei denen den Bedingungen der Geheimmachung entsprechend die selektive Zugänglichkeit nur zu je einer Datenmenge des ganzen Datenspeichers zugelassen ist.
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Laut dem Stand der Technik ist die Zugänglichkeit Je einer Datenmenge durch mit gesonderten Schlüssen ausgestattete elektrische oder mechanische Schalter, beziehungsweise kodierte Informationen gesichert.
Die erfindungsgemässe Lösung basiert auf derjenigen Erkenntnis, dass die die Zugänglichkeit Jedwel-chen Programmteiles zulassenden Schalter in einem einzigen Schalter integriert werden können, mit der Bedingung, dass die selektive Betätigung der Teile des ganzen Programms den Schluss desselben Schalters betätigt, aber nur mit Hilfe von verschiedenartig ausgebildeten Schlüsseln durchgeführt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist also ein elektrischer Programmwählerschalter mit Sicherheitsschluss, dessen zylindrischer Schlosseinsatz mit mehreren elektrischen Schaltern in ZwangsVerbindung steht, und bei dem die Betätigungsorgane der elektrischen Schalter durch die an den Schlüsseldoppeln von mit der Anzahl der wählbaren Programme identischer Anzahl ausgebildeten Treppen und/oder Nute, beziehungsweise derer Kombinationen gebildet sind, weiterhin am den zylindrischen Schlosseinsatz empfangenden Schaltergehäuse ein die elektrischen Schalter befestigender Schalterhalter angeschlossen ist. Die erfindungsgemässe Lösung kann dadurch gekennzeichnet werden, dass im zylindrischen Schlosseinsatz in parallelen Ebenen Druckeinlagen angeordnet sind, die durch die an den Enden der Schlüsseldoppel des zylindri- - 5 - sehen Schlosseinsatzes ausgebildeten Treppen/Nuten aus ihrer Ruhelage in Längsachsenrichtung derart herausgeschoben werden können, dass die herausgeschobenen Druckeinlagen durch die Nute der am Ende des Schal-tergehäuses anmontierten Leitplatte hindurchragen und mit den Betätigungsorganen, zweckmässig Platten der elektrischen Mikroschalter in Berührung kommen, weiterhin dass in der offenen Lage des Schlosseinsatzes die Grenzorgane der Verdrehung der Druckeinlagen durch die Nuten gebildet sind.
Der wichtigste Vorteil des erfindungsgemässen elektrischen Programmwählerschalters mit Sicherheitsschluss liegt darin, dass er nur über einen einzigen Schluss, das heisst Schlosskonstruktion verfügt, und die diesem zugeordneten und die Schlosskonstruktion betätigenden Schlüsseldoppel doch derartige ergänzende, voneinander abweichende Treppen haben, die durch verschiedene elektrische Mikroschalter den je einem Schlüssel entsprechenden Stromkreis auf selektive Weise schalten können. Laut dem Stand der Technik waren zur Erfüllung dieser Aufgabe Schalter mit verschiedenen Schlüssen von mit der Stromkreisanzahl identischen Anzahl notig. Die erfindungsgemässe Lösung vereinfacht also die Möglichkeit der selektiven Schaltung der verschiedenen Programme mit einem einzigen Schluss, dessen Schlüssel infolge der voneinander abweichenden Treppenausbildung verschiedene Mikroschalter schalten können.
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Diese neue technische Möglichkeit ergibt über die wesentliche Vereinfachung der Schlosskonstruktion hinaus auch eine Abmessungs- und Gewichtsverminderung, was hinsichtlich der Miniaturisierung der Schalter-stromkreise sehr vorteilhaft ist.
Der erfindungsgemässe elektrische Programmwählerschalter mit Sicherheitsschluss wird nachstehend anhand einer beispielsweise Ausführungsform mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 - die Montage Zeichnung der Bauteile des erfin-dungsgemässen elektrischen Programmwählerschalters mit Sicherheitsschluss in perspektivischer Darstellung,
Pig, 2 - die der Fig. 1 entsprechende;, komplette Armatur in Seitenansicht, im Schnitt.
Aus Fig, 1 ersichtlich ist der zylindrische Schlosseinsatz 2 des elektrischen Programmwählerschalters mit Sicherheitsschluss eine magnetische, elektronische oder mechanische Konstruktion von der internationalen Norm entsprechender Abmessung, die im Handelsverkehr zu erhalten ist. Im zylindrischen Schlosseinsatz 2 sind übereinander drei Stück, mit Druckfeder 5 montierte Druckeinlagen 4 angeordnet. Die derart ausgebildete Vorarmatur ist im Schaltergehäuse 1 angeordnet, in dem sie durch den Befestigungsbolzen 7 befestigt ist. Am anderen Ende des Schaltergehäuses 1 sind durch die Auffangplatte 12 die Leitplatte 16 und der Schalterhalter 20 angeschlossen, in welchem drei Stück Mikro- - 7 -
Schalter 17 nebeneinander angeordnet sind. In der Leitplatte 16 sind die Leitnute 4/11, 4/21, 4/51 aus-gebildet, durch die diejenige Druckeinlagen 4 hindurchragen, die durch die an den Enden der Schlüsseldoppel 3/I-3/VI ausgebildeten Treppen 3a-3c im eingeschobenen Zustand des Schlüssels aus ihrer Ruhelage herausgeschoben sind. Im verdrehten Zustand - das heisst im offenen Schlusszustand - des zylindrischen Schlosseinsatzes 2 drücken die durch die Nute 4/11, 4/21, 4/31 hindurchragenden und durch diese Nute angeführten und begrenzten Druckeinlagen 4 mit der Zwischenschaltung der Betätigungsplatten 18, 19 die entsprechenden Mikroschalter 17/1, 17/2, 17/3. Diese Mikroschalter schalten die das erwünschte Programm betätigenden Stromkreise. Im dargestellten Beispiel sind die drei Mikroschalter 17/1, 17/2, 17/3 die Betriebsschalter der drei verschiedene Programme aktivierenden Stromkreise, und zwar in dem Sinne, dass die Kombinationsbetätigung dieser Mikroschalter 17/1, 17/2, 17/3 zur Schaltung von insgesamt acht verschiedenen Programmen geeignet ist.
Zum zylindrischen Schlosseinsatz 2 wurden im Sinne der Erfindung und im Palle des dargestellten Beispiels sechs Stück Schlüsseldoppel des herkömmlichen Schlüssels 3 gefertigt, die den zylindrischen Schlosseinsatz 2 öffnen und schliessen. Die Ausbildung der Enden dieser Schlüsseldoppel 3/I-3/VI ist - 8 - voneinander abweichend, nämlich an deren Enden sind die Treppen 3/a» 3/b, 3/c, beziehungsweise derer Kombinationen ausgebildet. Die Schlüsseldoppel 3/I-3/VI öffnen den zylindrischen Schlosseinsatz 2, das heisst lassen dessen Verdrehung zu, wobei die Treppen 3/a-r3/c die ihnen zugeordnete: Druckplatte 4 und durch diese die ebenfalls ihnen zugeordnete/n Betätigungsplatte/n 18 und/oder 19 drücken, die von den Mikroschaltern 17/1-17/3 den entsprechenden schalten.
Die bisher nicht erwähnten Bauteile der in Big. 1 dargestellten Armatur sind wie folgt:
Es ist durch die Druckplatte 5 und die Druckeinlage 4, die im Hohlraum des zylindrischen Schlosseinsatzes 2 angeordnet und durch den Halterbolzen 6 darin befestigt sind, gemeinsam gesichert, dass die Druckeinlagen 4 im Falle von herausgezogenen Schlüsseldoppeln 3/Ι-3ΛΙ in Ruhelage im zylindrischen Schlosseinsatz 2 in stabiler Lage bleiben.
Die Aufgabe der Kugel 8, 10 und der Feder 9 ist, dass sich der zylindrische Schlosseinsatz 2 in Grundstellung oder verdrehter offener Lage unwillig nicht verdrehen kann.
Die Auffangplatte 12 ist durch die Nieten 11 am Schaltergehäuse 1 befestigt. Die ganze Armatur ist durch die Abdrückmutter 13, die Kugel 14 und die Zwischenmutter 15 an der nicht dargestellten Montageplatte befestigt.
Der Mikroschalter 17 ist im Schalterhalter 20 f • ‘ · - 9 - durch die Gewindespindel 21, die Unterlagen 22 und die Hutter 23 befestigt. Die derart ausgebildete Teilarmatur steht durch die Unterlagen 24 und Schrauben 25, mit der Zwischenschaltung der Leitplatte 16 mit der Auf fangplatte 12 in Verbindung.
In Big. 2 ist die aus den Bauteilen nach Big. 1 zusammengestellte komplette konstruktionelle Einheit dargestellt·
Claims (1)
- ' '’k - 10 - Patentanspruch Elektrischer Programmwählerschalter mit Sicherheitsschluss, dessen zylindrischer Schlosseinsatz mit mehreren elektrischen Schaltern in ZwangsVerbindung steht, wobei die Betätigungsorgane der elektrischen Schalter durch die an den Schlüsseldoppeln des zylindrischen Schlosseinsatzes von mit der Anzahl der wählbaren Programme identischer Anzahl ausgebildeten Treppen und/oder Nuten, beziehungsweise derer Kombinationen gebildet sind, und wobei am den zylindrischen Schlosseinsatz empfangenden Schaltergehäuse ein die elektrischen Schalter befestigender Schalterhalter angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet , dass im zylindrischen Schlosseinsatz /2/ in parallelen Ebenen Drcukeinlagen /4/ angeordnet sind, die durch die an den Enden der Schlüsseldoppel des Schlüssels /3/ des zylindrischen Schlosseinsatzes /2/ ausgebildeten Treppen/Nuten /3/a, 3/b, 3/c/ aus ihrer Ruhelage in Längsachsenrichtung derart herausgeschoben werden können, dass die herausgeschobenen Druckeinlagen /4/ durch die Nute /4/11, 4/21, 4/31/ der am Ende des Schaltergehäuses /1/ anmontierten Leitplatte /16/ hindurchragen und mit den die Mikroschalter /17/1, 17/2, 17/3 betätigenden Platten /18, 19/ in Berührung kommen, weiterhin dass in der offenen Lage des Schlosseinsatzes /2/ das Grenzorgan der Verdrehung der Druckeinlagen /4/ durch die Nuten
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