LU88077A1 - Hydrant - Google Patents

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LU88077A1
LU88077A1 LU88077A LU88077A LU88077A1 LU 88077 A1 LU88077 A1 LU 88077A1 LU 88077 A LU88077 A LU 88077A LU 88077 A LU88077 A LU 88077A LU 88077 A1 LU88077 A1 LU 88077A1
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LU
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valve
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Waldfried David
Erhard Altenbrandt
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Bopp & Reuther Armaturen
Johannes Erhard H Waldmaier Er
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    • F16K1/14Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with ball-shaped valve member
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Description

Hydrant
Die Erfindung betrifft einen Hvdranten geroäß dem Oberbe-griffs des Anspruchs 1.
Ein derartiger Hydrarvt, der als Unter- oder Überflurhydrant ausgebildet sein kann, ist beispielsweise an einer im Erdboden verlegten Wasserleitung anschließbar. An seinem oberen Ende weist er üblicherweise eine Betätigungseinrich-tung zum Öffnen und Schließen eines Hauptventils sowie eine Kupplung zum Anschluß eines Standrohrs für eine Ent-nahmeleitung, beispielsweise einen Schlauch auf. Der Hy-drant ist im wesentlichen senkrecht eingebaut und besitzt ein Mantelrohr und ein daran nach unten anschließendes Ventilgehäuse. In dem Ventilgehäuse bzw. in dem daran anschließenden Bereich des Mantelrohres ist ein Hauptventil mit einem Hauptventilkörper angeordnet, das bei Entnahme von Wasser mittels der Betätigungseinrichtung, beispiels-weise einer im Mantelrohr geführten Spindel, geöffnet wird.
Unterhalb des Hauptventils ist ein Rückschlag- bzw. Siche-rungsventil angeordnet, das unter dem Druck in der Wasser-leitung schließt und auf diese Weise das Hauptventil ent-lasten kann. Die Ventilkörper sind dabei so angeordnet, daß beim öffnen des Hauptventils dessen Ventilkörper zu-gleich den Rückschlag-Ventilkörper gegen den Wasserdruck der Wasserleitung in die Öffnungslage bewegt.
Zur Verminderung des konstruktiven Aufwandes ist das Mantel-rohr bei einem Hydranten vorzugsweise mit dern Ventilgehäuse als einstückiges Gußteil ausgebildet. Die untere Öffnung, d,h. die Zulauföffnung des Ventilgehäuses muß deshalb so groß sein, daß sowohl beide Ventilkörper als auch die entsprechenden Ventilsitze durch diese Öffnung in das Ventilgehäuse eingesetzt werden können. Dabei ist es ins-besondere schwierig, die Ventilsitze am Mantelrohr bzw. dem
Ventilgehäuse zu befestigen, da der imerhalb des Mantelrohres bzw. des Ventilgehâuses für die Anwendung von Werkzeugen zur Verfügung stehende Raum sehr beschränkt ist.
Es ist ein Hydrant mit einem das Mantelrohr und das Vent.il-gehäuse bildenden Gußteil bekannt, bei dem für die Dichtung des Rückschlagventils an den Rückschlag-Ventilkörper eine ringförmige Nase aus einem gummielastischen Werkstoff angeformt ist, die sich in der Schließstellung des Rück-schlagventils gegen einen Wandabschnitt des Ventilgehäuses anlegt. Auf diese Weise ist zwar die separate Ausbildung eines Ventilsitzes vermieden, jedoch ist durch die Anlage der guramielastischen Nase an der Oberfläche des gegossenen Ventilgehäuses keine gute Dichtwirkung zu erzielen. Dies gilt umsomehr, als Fremdkörper, wie Sand- und Kiespartikel, die im Wasser mitgeführt werden, die Dichtwirkung beeintr-ächtigen können. Darüber hinaus muß bei dem bekannten Hydranten zur Er2ielung der Dichtwirkung dafür gesorgt axialer Richtuna. Eir.e Aniage des Rückschlag-Ventilkörpers an den Ventilsitz erfoigt üblicherveise in axialer Richtung, so dass die von dem Rückschlag-Ventilkörper auf die Ring-dichtung ausgeübte Schliesskraft im wesentlichen die Wirkungsrichtung hat.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein unterer sich im wesentlichen radial erstreckender Schenkel der U-förmigen Ringdichtung länger als ein oberer, sich ebenfalls im wesentlichen radial erstreckender Schenkel der Ringdichtung ist und den Ven-tilsitz für den Ventilkörper des Rückschlagventils bildet. Der längere Schenkel auf der dem Rückschlag-Ventilkörpers zugewandten Seite sorgc für eine ausreichend große, gege-benenfalls entsprechend strukturierte Dichtzone, während der kürzere Schenkel in wesentlichen nur eine Haltefunktion bei der Montage erfüllt.
Die konkave Ausbildung der Ringdichtung an ihrer dem Ventil-gehäuse zugewandten Außenfläche gemäß Anspruch 5 führt dazu, daß die Rirtgdichtung iiti wesentlichen über zwei Ring-zonen an der Wandung der Ausnehmung im Ventilgehäuse anliegt. Dies bringt gute Dichtwirkung zwischen der Ring-dichtung und dem Ventilgehäuse mit sich. Auf diese Weise wirkt die Ringdichcung zusäczlich als untere Abdichtung der Zylinderbüchse, niittels der der Spalt zwischen der Innenwand des Ventilgehäuses und der Außenseite der Zylin-derbüchse abgedichtet ist.
Wenn die Ringdichtung formschlüssig an der Zylinderbüchse gehalten ist, sind veicere Befestigungsmaßnahmen für die Ringdichtung nicht notwendig, wodurch die Montage der Ring-dichtung besonders einfach ist. Sollten jedoch beispiels-weise die durch den Rückschlag-Ventilkörper auf die Ring-dichtung einwirkenden Kräfte mittels einer durch die Form-gebung der Ringdichtung bestimmten Halterung nicht aus-
Vormontage an der Zylinderbüchse anzubringen und diese Baueinheit dann in einem einzigen Montageschritt in das Mantelrohr bzw. das Ventilgehäuse einzusetzen und festzuleg-en. Da die beiden Ventilsitze eine vormontierte Baueinheit bilden und da eine fabrikmäßige Vormontage üblicherweise mit einer sehr hohen Präzision ausgeführt werden kann, kann für die Ventilsitze eine vorbestimmte Position zuei-nander zuverlassig erreicht werden. Somit wird es erfin-dungsgemäß möglich, bei einfacher Montage sowohl für das Hauptventil als auch für das Rückschlagventil einen sepa-raten Ventilsitz auszubilden, und diese jeweils an die baulichen Gegebenheiten sowie die wahrzunehmenden Dicht-funktionen anzupassen.
Eine Anordnung der Ringdichtung in einer Ausnehmung des Ventilgehäuses gewährleistet deren exakte Positionierung und stellt einen vollflächigen Kontakt der Ringdichtung mit dem Ventilgehäuse sicher, so daß die vom Rückschlag-Ventilkörper auf die Ringdichtung einwirkenden Kräfte in das Ventilgehäuse und das Mantelrohr abgeleitet werden und die Schließkraft des Rückschlag-Ventilkörpers zugleich die Abdichtung gegenüber dem C-ehäuse unterstützt.
Vorteilhafterweise ist die Ringdichtung U-förmig ausge-bildet und umgreift einen sich im wesentlichen radial nach außen erstreckenden Ansatz der Zylinderbüchse. Da die Ring-dichtung in bekannter Weise aus einem elastischen, vor-zugsweise einem gummielastischen Werkstoff besteht, kann auf diese Weise eine Festlegung der Ringdichtung an der Zylinderbüchse durch die Federkraft der U-Schenkel erreicht werden. Da sich der Ansatz der Zylinderbüchse im wesent-lichen radial nach außen erstreckt und die Ringdichtung sorait in Form eines liegenden, zur Mittelachse des Hydran-ten öffnenden U angeordnet ist, wirkt die von den U-Schen-keln erzeugte Klemm- bzw. Federkraft im wesentlichen in axialer Richtung. Eine Anlage des Rückschlag-Ventilkörpers an den Ventilsitz erfolgt üblicherweise in axialer Richtung, körper auf die Ringdichtung ausgeübte Schließkraft iin wesentlichen die Wirkungsrichtung hat.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß ein unterer sich im wesentlichen radial erstreckender Schenkel der U-förTnigen Ringdichtung länger als ein oberer, sich ebenfalls im wesentlichen radial erstreckender Schenkel der Ringdichtung ist und den Ven-tilsitz für den Ventilkörper des Rückschlagventils bildet. Der längere Schenkel auf der dem Rückschlag-Ventilkörpers zugewandten Seite sorgt für eine ausreichend große, gege-benenfalls entsprechend strukturierte Dichtzone, während der kürzere Schenkel im v/esentlichen nur eine Haltefunktion bei der Montage erfüllt.
Die konkave Ausbildung der Ringdichtung an ihrer dem Ventil-gehäuse zugewandten Außenfläche gemäß Anspruch 5 führt dazu, daß die Ringdichtung im wesentlichen über zwei Ring-zonen an der Wandung der Ausnehmung im Ventilgehäuse anliegt. Dies bringt gute Dichtwirkung zwischen der Ring-dichtung und dem Ventilgehäuse rait sich. Auf diese Weise .wirkt die Ringdichtung zusätzlich als untere Abdichtung der Zylinderbüchse, mittels der der Spalt zwischen der Innenwand des Ventilgehäuses und der Außenseite der Zylin-derbüchse abgedichtet ist.
Wenn die Ringdichtung formschlüssig an der Zylinderbüchse gehalten ist, sind weitere Befestigungsmaßnahmen für die Ringdichtung nicht notwendig, wodurch die Montage der Ring-dichtung besonders einfach ist. Sollten jedoch beispiels-weise die durch den Rückschlag-Ventilkörper auf die Ring-dichtung einwirkenden Kräfte mittels einer durch die Form-gebung der Ringdichtung bestimmten Halterung nicht aus- reichend sicher aufgenommen werden können, kann es vorteil-haft sein, die Ringdichtung mittels einer Klebverbindung an der Zylinderbüchse zu befestigen. Üblicherweise wird es aber ausreichen, wenn die U-förmige Ringdichtung unter Vorspannung auf den Ansatz an der Zylinderbüchse aufge-zogen ist.
Der Eingriff einer spitz zulaufenden Nase der Ringdichtung in eine entsprechend geformte Rille der Zylinderbüchse gemäß Anspruch 8 stabilisiert die Halterung der Ringdich-tung an der Zylinderbüchse in einfacher Weise und ver-meidet ein radiales Ausweichen des längeren Schenkels unter der Schließkraft des Rückschlag-Ventilkörpers.
Wie bereits beschrieben wurde, wird die Zylinderbüchse zusammen mit der an ihr befestigten Ringdichtung durch die Zulauföffnung in das Ventilgehäuse bzw. das Mantelrohr eingeführt und dort befestigt. Eine konstruktive einfache Befestigung kann erreicht werden, wenn die Zylinderbüchse an einem Hinterschnitt an dem Mantelrohr festgelegt ist. Dabei kann die Befestigung auf vielfältige Art erfolgen. Vorzugsweise jedoch hintergreift die Zylinderbüchse den Hinterschnitt init einer im wesentlichen radial nach außen gerichteten Aufweitung, die sich nach dera Einsetzen der Zylinderbüchse probleinlos ausforiuen läßt. Somit ist die Zylinderbüchse mit der an ihr befestigten Ringdichtung in dem Mantelrohr zuverlässig gehalten.
Durch die Anordnung eines Dichtrings in dem oberan Bereich der Zylinderbüchse zwischen deren Außenseite und der Innen-seite des Mantelrohrs ist der Spalt zwischen dera Mantel-rohr und der Zylinderbüchse wirksam abgedichtet. Dabei kann durch Ausbildung einer Ausnehmung an der Außenseite der Zylinderbüchse, in die der Dichtring eingesetzt ist, eine sichere und genaue Positionierung des Dichtrings erreicht werden.
Wenn der Rückschlag-Ventilkörper eine Kugel ist, ist eine Zwangsführung nicht notwendig, da eine Verkantung oder Schiefstellung des Rückschlag-Ventilkörpers aufgrund der Kugelform nicht möglich ist, so daß stets eine einwandfreie und funktionssichere Abdichtung gewährleistet ist. Darüber hinaus ist die Anordnung von Bauteilen innerhalb des Strö-mungsquerschnittes vermieden, so daß die Strömung im Ven-tilgehäuse nicht negativ beeinflußt wird.
Dabei besteht die Kugel gemäß einer vorteilhaften Ausfüh-rungsform aus einein fornstabilen Kern sowie einem gummi-elastischen Mantel. Der Kern kann beispielsweise aus Stahl oder einem harten Duroplast bestehen, während für den Mantel vorzugsweise ein Elastomer Verwendung findet. Wenn die Gesamtstabilität der Kugel gewährleistet ist, kann diese auch als Hohlkugel ausgebildet werden, wodurch eine Gewichtsersparnis erreicht und die Kugel schon bei niedri-gem Gegendruck in die Schließlage gedrängt wird, gleich-wohl durch den gummielastischen Mantel eine einwandfreie Abdichtung erzielt wird, und zwar auch dann, wenn Fremd-körper im Dichtsitz eingeklemmt: werden sollten.
Eine bauchförmige Erweiterung des Ventilgehäuses im Bereich des Rückschlag-Ventilkörpers stellt sicher, daß trotz der Anordnung des Rückschlag-Ventilkörpers ein ausreichen-der Strömungsquerschnitt im Ventilgehäuse vorhanden ist.
In vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, den Rückschlag-Ventilkörper in der bauchförmigen Erweiterung des Ventil-gehäuses axial frei beweglich zu führen, so daß eine defi-nierte Bewegungsrichtung des Rückschlag-Ventilkörpers und eine einwandfreie Abdichtung in der Schließstellung gegeben sind. Nach dem Anbau des Hydranten an der Wasserleitung ist sichergestellt, daß der Rückschlag-Ventilkörper in vorbestimmter Weise mit der Ringdichtung in Anlage tritt.
Beim Öffnen des Hauptventils durch Betätigen der Spindel gelangt der Hauptventilkörper mit dem Rückschlag-Ventil-körper in Anlage und bewegt diesen gegen den Wasserdruck in der Wasserleitung in die Öffnungslage. Um den Eingriff zwischen dem Hauptventilkörper und dem Rückschlag-Ventil-körper zuverlässig sicherzustellen, ist es vorteilhaft, wenn der Hauptventilkörper auf seiner dem Rückschlag-Ventil-körper zugewandten Fläche entsprechend dessen Krümmung konkav ausgebildet ist. Auf diese Weise ist eine voll-flächige Anlage des Rückschlag-Ventilkörpers an dem Haupt-ventilkörper erreicht.
In der Schließlage des Hydranr.sn sollte der oberhalb des Hauptventil befindliche Raum des Mantelrohrs entwässert werden können, wie dies an sich bekannt: ist (DE-OS 26 21 163). Dies kann in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß das Wasser über einen an der Außenseite des Hauptven-tilkörpers uralaufenden Kanal, der in der Schließstellung des Hauptventils nit einer in der Zylinderbüchse ausgebil-anschließenden Entwässerungsleitung zusaramenwirkt, abge-leitet werden kann.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 den unteren Abschnitt eines
Unterflurhydranten im Schnitt und
Figur 2 die Zylinderbüchse und die Ring- dichtung in einem vergrößerten Detailschnitt.
Ein Unterflurhydrant 10 weist gemäß Figur 1 ein einstück-iges Gehäuse auf, das ein oberes Mantelrohr 12 und ein sich nach unten anschließendes Ventilgehäuse 12a uinfaßt. Am unteren Ende des Ventilgehäuses 12a ist ein Flansch 14 ausgebildet. Der Unterflurhydrant 10 wird mit nicht gezeig-ten Befestigungsmitteln über den Flansch 14 an ein Wasser-leitungsnetz angeschlossen. Die Abdichtung zwischen dem Unterflurhydranten 10 und der Wasserleitung geschieht durch eine Dichtung 16. Zur Aufrechterhaltung eines ausreichenden Strömungsquerschnittes weist das Ventilgehäuse 12a eine bauchförmige Erweiterung auf.
In das Mantelrohr 12 ist eine Zylinderbüchse 26 eingesetzt, die innenseitig den Ventilsitz für einen kolbenartigen Hauptventilkörper 20 und zusammen mit diesem das Hauptven-til bildet. Der Hauptventilkörper 20 ist mit einer Spindel 18 verbunden, die in dem nicht dargestellten oberen Bereich des Unterflurhydranten nittels eines Handrades oder der-gleichen betätigt werden kann. Der Hauptventilkörper 20 ist zusätzlich mit flossenartigen Ansätzen in der Zylinder-büchse 26 geführt. Er besteht aus einem formstabilen Kern, der allseitig von einem gummielastischem Material, bei-spielsweise einem Überzug 22 aus Gummi oder einem Elastomer umgeben ist. ünterhalb des Hauptventils ist in der bauchförmigen Er-weiterung des Ventilgehäuses 12a ein Rückschlag-Ventil-körper in Forin einer Kugel 38 angeordnet, die mit Hilfe von Führungselementen, beispielsweise in Form von Rippen, in dem Ventilgehäuse 12a axial frei beweglich geführt ist. Die Kugel 33 ist Bestandteil eines Rückschlagventils, das geschlossen ist, wenn sich der Ventilkörper 20 des Haupt-ventils in der auf der rechten Seite der Figur 1 darge-stellten Absperrstellung befindet und die Kugel 38 sich in Folge des ira Leitungsnetz herrschenden Drucks, dessen Wirkungsrichtung durch den Pfeil D angedeutet ist, in Anlage mit einer als Ventilsitz dienenden Ringdichtung 40 befindet, die am unteren Ende der Zylinderbüchse 26 ange-bracht bzw. festgelegt ist. Die Kugel 38 besteht in nicht dargestellter Weise aus einem formstabilen, gegebenenfalls hohlen Kern sowie einera gummielastischen Mantel.
Wird der Hauptventilkörper 20 mittels der Spindel 18 aus der Absperrstellung nach unten in die Offenstellung be-wegt, kommt eine am unteren Ende des Hauptventilkörpers 20 ausgebildete konkave Fläche 34 in Anlage mit der Kugel 38 und bewegt diese aus der Schließstellung in die auf der linken Seite der Figur 1 dargestellte Lage. Somit sind beide Ventile geöffnet und das Wasser kann über die untere Zulauföffnung des Unterflurhydranten 10 zu einer im oberen Bereich des Unterflurhydranten 10 angeordneten, nicht gezeigten Entnahmeöffnung bzw. in ein an diese angeschlos-senes Standrohr gelangen.
Auf der Außenseite des Hauptventilkörpers 20 ist ein um-laufender Kanal 24 ausgebildet, der in der Absperrstellung des Hauptventils mit einer in der Zylinderbüchse 26 ausge-bildeten Radialbohrung 32 und einer sich daran anschließen-den, seitlich ain Mantelrohr 12 ansetzenden Entwässerungs-leitung 30 zusammenwirkt. Somit wird eine Entwässerung und Druckentlastung des Mantelrohrs nach der Wasserentnahme erreicht.
Die Zylinderbüchse 26 ist an ihrem unteren Ende mit einem sich radial nach außen erstreckenden Ansatz 26c und an ihrer Stirnseite mit einer umlaufenden Rille 26b versehen (Fig. 2) . Die Ringdichtung 4 0 weist einen U-förxtiigen Quer-schnitt auf, der von einem sich im wesentlichen radial erstreckenden oberen U-Schenkel 41, einem sich ebenfalls im wesentlichen radial erstreckenden unteren U-Schenkel 43 sowie einen die beiden U-Schenkel 41 bzw. 43 miteinander verbindenden Steg 42, der im wesentlichen axial verläuft, gebildet ist. Das U-förmige Querschnittsprofil der Ring-dichtung 40 öffnet sich nach innen, während der Steg 42 an seiner Außenseite 45 konkav geformt ist. Der untere U-Schenkel 43 ist länger als der obere U-Schenkel 41 ausge-bildet, wobei sich auf seiner der Zylinderbüchse 26 zuge-wandten Innenseite eine spitz zulaufende Nase 44 befindet, die rait der an der Stirnseite der Zylinderbüchse 26 ausge-bildeten Rille 26b in Eingriff treten kann. Das U-förmige Querschnittsprofil bildet eine Aufnahme 47 für den Ansatz 26c an der Zylinderbüchse 26. Nach der Montage übergreift der obere U-Schenkel 41 de.n Ansatz 26c, während die Nase 44 des unteren U-Schenkels 43 mit der Rille 26b in Eingriff koramt. Auf diese Weise ist die Ringaichtung 40 formschlüs-sig an der Zylinderbüchse 26 festgelegt.
Die aus der Zylinderbüchse 26 und der Ringdichtung 40 bestehende Baueinheit wird vor dem Einsetzen der Flansch-dichtung 16 gemäß Fig. 1 in das Ventilgehäuse 12 a des Unterflurhyaranten 10 durch die untere Zulauföffnung axial eingeführt, wobei die Zylinderbüchse 26 mit ihrer Außen-seite in Anlage an die zylinderische Innenwand des Mantel-rohrs 12 gelangt, während die mit der Zylinderbüchse 26 verbundene Ringdichtung 40 in eine Ausnehmung 36 des Ventilgehäuses 12a zu liegen kommt. Durch den Ansatz 26c und die Ringdichtung 40 bzw. durch den Boden der Ausnehmung 36 ist zugleich ein Begrenzungsanschlag für die Einschub-bewegung der Baueinheit gegeben.
Im oberen Bereich der Zylinderbüchse 2 6 ist auf deren Außenseite ein Dichtring 28 angeordnet, der eine obere Abdichtung für den Spalt zwischen Mantelrohr 12 und Zylin-derbüchse 26 bildet. Die untere Abdichtung wird durch die Ringdichtung 40 gebildet, die dichtend in der Ausnehmung 36 angeordnet ist, wobei die konkav geformte Außenseite 45 init der Seitenwand der Ausnehmung 3 6 in Kontakt kommt. Hierbei werden vornehmlich die in Figur 2 gezeigten ring-förmigen Bereich 46a und 46b wirksam. Um den Dichtring 28 gegenüber der Zylinderbüchse 26 zu positionieren, kann der Dichtring 28 in einer Ausnehmung oder an einer Stufe an der Außenseite der Zylinderbüchse 26 angeordnet sein.
Auf diese Weise kann auch der Dichtring 28 an der Zylinder-büchse 2 6 vormontiert werden.
Nachdem die Zylinderbüchse 26 mit dem Dichtring und der Ringdichtung 40 in den Unterflurhvdranten eingesetzt ist und ihre in Figur 1 dargestellte Lage eingenommen hat, wird die Zylinderbüchse 26 in ihrera oberen Bereich radial aufgeweitet. Die so entstehende Aufweitung 26a hinter-greift einen an der Innenseite des Mantelrohrs 12 ausge-bildeten Hinterschnict, der beispielsweise durch einen Wulst 12b, eine ringförinige Vertiefung od. dgl. gebildet sein kann.
Durch die dargestellte Positionierung und Anbringung so-wohl des Ventilsitzes für das Hauptventil als auch des Ventilsitzes für das Rückschlagventil ist eine schnelle und zuverlässige Montage in einen einzigen Montageschritt möglich.

Claims (22)

1. Hydrant mit einem Mantelrohr und einem mit diesem einstückig ausgebildeten Ventilgehäuse, das unter Zwischenschaltung einer Dichtung an eine Wasserleitung arischließbar ist, sowie mit einem Hauptventil, dessen Ventilkörper mit einem Ventilsitz zusammenwirkt und mittels einer im Mantelrohr geführten Spindel betä-tigbar ist, und einem unterhalb des Hauptventils ange-ordneten Rückschlagventil, dessen Ventilkörper mit eineiu weiteren Ventilsitz zusammenwirkt und im Ventil-gehäuse geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz des Hauptventils von einer in das Mantel-rohr (12) eingesetzten und an diesem festgelegten Zylinderbüchse (26) und der Ventilsitz des Rückschlag- ventils von einer Ringdichtung (40) gebildet ist, die an dein dem Ventilgehäuse (12c) zugekehrten unteren Ende der Zylinderbüchse (26) festgelegt ist.
2. Hydrant nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (40) in elne Ausnehmeung (36) des Ventil-gehäuses (12a) gegen dieses dichtend eingesetzt ist.
3. Hydrant nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (40) im wesentlichen U-förmig ausgebildet ist und einen sich im wesentlichen radial nach außen erstreckenden Ansatz (26c) der Zylinderbüch-se (26) uragreift.
4. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterer, sich im wesentlichen radial erstreckender Schenkel (43) der U-förmigen Ringaichtung (40) länger als ein oberer, sich wesentli-chen radial erstreckender Schenkel (41) der Ringdich-tung (40) ist und den Ventilsitz für den Ventilkörper des Rückschlagventils bildet.
5. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Ringdichtung (40) an ihrer der Wandung der Ausnehmung (3 6) iin Ventil-gehäuse (12a) zugewandten Außenseite (45) des U-Stegs konkav ausgebildet ist.
6. Hydrant nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (40) formschlüssig an der Zylinderbüchse (26) festgelegt ist.
7. Hydrant nach einera der Ansprüche l bis 6, dadurch gekennzeich.net, daß die Ringdichtung (40) unter Vorspan-nung auf den sich radial erstreckenden Ansatz (26c) der Zylinderbüchse (26) aufgezogen ist. |
8. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ; gekennzeichnet, daß die Ringdichtung (40) mittels einer Klebverbindung an der Zylinderbüchse (26) festgelegt ist.
9. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine spitz zulaufende Nase (44) an der Innenseite des unteren Schenkels (43) der Ring-dichtung (40) in eine entsprechend gefortnte Rille (26b) an der Zylinderbüchse (26) eingreift.
10. Hydrant nach einea der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchse (26) zusaitimen mit der Ringdichtung (40) von der Zulauf- öffnung des Ventilgenäuses (12a) her in dieses einge-setzt und an einen Hinterschnitt an dem Mantelrohr (12) festgelegt ist.
11. Hydrant nach eineni der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderbüchse (26) mittels einer im wesentlichen radial nach außen gerichteten Aufweitung (26a) den Hinterschnitt an dem Mantelrohr (12) hintergreift.
12. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis ll, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Aufweitung (26a) der Zylinderbüchse (26) zwischen deren Außenseite und der Innenseite des Manteirohrs (12) ein Dichtring (28) angeordnet ist.
13. Hydrant nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtring (28) in einer Ausnehmung an der Außensei-te der Zylinderbüchse (26) angeordnet ist.
14. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlag-Ventilkörper (38) eine Kugel ist.
15. Hydrant nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (38) eine Hohlkugel ist.
16. Hydrant nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzei-chnet, daß die Kugel aus einera formstabilen Kern und einem gummielastischen Mantel besteht.
17. Hydrant nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern der Kugel aus Stahl oder einem formstabilen Kunststoff besteht.
18. Hydrant nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzei-chnet, daß der Mantel der Kugel aus einem Elastomer besteht.
19. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse (12a) eine bauch-förmige Erweiterung zur Aufnahme des Rückschlag-Ven-tilkörpers (38) aufweist.
20. Hydrant nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückschlag-Ventilkörper (33) in der bauchförmigen Erweiterung des Ventilgehäuses (12a) axial frei beweg-lich geführt ist.
21. Hydrant nach einem der Ansprüche l bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptventilkörper (20) auf seiner dem Rückschlag-Ventilkörper (38) zugewandten Fläche (34) entsprechend dessen Krümmung konkav ausge-bildet ist.
22. Hydrant nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptventilkörper (20) auf seiner Außenfläche einen umlaufenden Kanal (24) auf-weist, der in der Schließstellung des Hauptventils mit einer in der Zvlinderbüchse (26) ausgebildeten Radial-bohrung (32) und einer sich daran anschließenden Ent-wässerungsleitung (30) zusammenwirkt, wobei der Dicht-ring (28) oberhalb und die Ringdichtung (40) unterhalb der Radialbohrung (32) angeordnet ist.
LU88077A 1991-03-13 1992-03-04 Hydrant LU88077A1 (de)

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