LU88416A1 - Sicherung fuer Deckenplatten einer Haengedecke - Google Patents

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Description

Sicherung für Deckenplatten eïner Hängedecke
Die Erfindung betrifft eine Sicherung für Deckenplatten einer Hëngedecke, wobei die Deckenplatte eine Sicht-flâche, vier Seitenflächen und eine rückseitige Fläche mit wenigstens einem teilweise offenen Bereich aufweist und zwei gegenüberliegende Seiten jeweils eine einge-schnittene Nut haben, die sich über der Lange der Seiten-flâche erstreckt.
Es sind bereits Deckenplatten mit hakenförmigen Elementen bekannt, die zum Halten der Deckenplatten mit T-förmigen Stegen von Schienen in Eingriff stehen, die das Aufhënge-gitter für die Deckenplatten bilden.
In der US-A-4 033 079 ist eine Niederhaltklemme für Deckenplatten gezeigt, die an dem Rand der Deckenplatte befestigt ist und einen Hakenabschnitt für den Eingriff mit dem Steg der Schienen hat, die das Aufhängungsgitter bilden.
Die US-A-4 463 537 und 5 024 034 beschreiben Aufhëngungs-haken für Deckenplatten, welche nicht an dem Steg der Aufhângungsschienen, sondern an deren Flanschen angrei-fen. i
Aus der US-A-4 648 229 ist ein Hängedeckensystem bekannt, welches Deckenplatten mit versetzten Haken aufweist, die auf Aufhängungsschienen aufliegen. Die Haken benachbarter Deckenplatten liegen auf der Oberseite der gleichen Aufhängungsschienen, nicht jedoch aufeinander.
Wenn bei den bekannten Hängedecken zufällig Oder bei-spielsweise aufgrund starker Erschütterungen seitliche Verschiebungen der Deckenplatten auftreten, kann es vorkommen, daß sie sich aus den Aufhängungsschienen lösen und nach unten fallen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, eine Sicherung für die eingangs beschriebenen Deckenplatten einer Hängedecke zu schaffen, die bei einem Lösen einer Deckenplatte aus dem Aufhängungsschienen-system verhindert, daß die Deckenplatte nach unten auf den Boden fällt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Sicherung gelost, die wenigstens ein hakenförmiges Element auf-weist, das auf einer oder jeder der beiden genuteten gegenüberliegenden Seiten der Deckenplatten angeordnet ist. Jedes hakenförmige Element ist an seinem einen Ende J-fÖrmig ausgebildet, hat in seinem Mittelbereich ein Schwenkgelenk, mit dem es an der Seitenflâche der Deckenplatte oberhalb der Nut angelenkt ist, und an seinem anderen Ende einen Betätigungsflansch. Der Betätigungs-flansch ist in der Nut angeordnet, während das J-förmige Ende sich in dem teilweise offenen Bereich in der Rück-seite der Deckenplatte befindet. Wenn eine Einrichtung, wie der Flansch einer Aufhängeschiene, in die Nut einge-führt wird, bewegt sie den Betätigungsflansch und -ver-schwenkt ihn urn das Schwenkgelenk, wodurch das J-förmige
Ende, welches einen Haken bildet, in eine Position gebracht wird, in welcher sich das offene Ende des auf den Kopf gestellten J in Form eines Hakens über dem Bereich am Rand der Deckenplatte Oder gerade etwas jenseits des Randes der Deckenplatte befindet. Wenn eine Aufhängungs-schiene verwendet wird, befindet sich das offene Ende des J-förmigen Hakens über dem vertikalen Steg der Schiene.
Bevorzugt werden Deckenplatten aus Metall in Form einer Schale verwendet, bei welcher die Seitenflachen von der Sichtfläche nach oben gebogen sind und zwischen sich auf der Rückseite der Sichtfläche einen völlig offenen Raum bilden, in welchem das hakenförmige Element vollständig in einer ersten Stellung aufgenommen wird, In dieser ersten Stellung liegen die hakenförmigen Elemente in dem ausgesparten Bereich der Deckenplatte, so daß die Deckenplatten ohne weiteres durch Aufeinanderlegen gestapelt werden können.
Wenn die Deckenplatten an den Aufhängungsschienen durch Einführen der Flansche der Aufhängungsschienen in die Nuten auf gegenüberliegenden Seiten der Deckenplatten montiert werden, wird der Betätigungsflansch in die Nut eingeschwenkt, wodurch das hakenförmige Element in seine vertikale Stellung, d.h. in eine zweite Stellung, ver-schwenkt wird, in welcher sich sein J-förmiges Ende über dem vertikalen Steg der Laufschiene befindet- Wenn sich nun die Deckenplatte aus irgendwelchen Gründen aus der Eingriffsstellung mit den Flanschen der Aufhängungsschie-nen lösen sollte, also der Flansch nicht mehr in die Nut in der Seitenflâche der Deckenplatte eingreift, füllt die Deckenplatte nicht auf den Boden, sondern nur über eine ganz kurze Entfernung, bis das hakenförmige Element über dem Steg der Laufschiene aufliegt und die Deckenplatte in dieser Position in der Hängedecke halt.
Anhand einer Zeichnung wird eine beispielsweise Ausfüh-rungsform der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 perspektivisch im Schnitt eine Deckenplatte mit der Sicherung, deren hakenförmiges Element sich innerhalb des offenen Bereichs auf der Rückseite der Deckenplatte befindet, und
Fig. 2 in einer Teilseitenansicht im Schnitt die Deckenplatte im Eingriff mit einer Aufhängungsschiene, wobei sich das hakenförmige Element in seiner aktivierten Position über dem vertikalen Steg der Aufhängungsschiene befindet.
Die bei der Ausführungsform von Fig. 1 und 2 verwendete Deckenplatte 2 hat eine ebene Sichtfläche 4, vier Seiten-flächen 6 und eine Rückseite 8 mit wenigstens einem teilweise offenen Bereich 10. Zwei gegenüberliegende Seitenflächen 6 der Deckenplatte 2, in Fig. 1 die rechte und die linke Seitenfläche, sind jeweils mit einer Nut 12 versehen, die sich in Lângsrichtung jeder Seitenflâche 6 erstreckt.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist auf jeder der beiden gegenüberliegenden Seitenflachen 6, die mit einer sich in ihrer Lângsrichtung erstreckenden Nut 12 versehen sind, ein hakenförmiges Element 14 angeordnet. Das hakenförmige Element 14 hat ein Ende 16, das J-förmig ausge-bildet ist, ein Schwenkgelenk 18 im Mittelbereich und einen Betätigungsflansch 20 an seinem anderen Ende.
Jedes hakenförmige Element 14 ist schwenkbar an der zugeordneten Seitenflâche 6 der Deckenplatte 2 befestigt.
In der in Fig. 1 gezeigten ersten stellung erstreckt sich der Betätigungsflansch 20 über die Öffnung der Nut 12, während das J-förmige Ende 16 sich innerhalb des teilwei-se offenen Bereichs 10 in der Rückseite 8 der Deckenplatte 2 befindet. Das hakenförmige Element 14 liegt dabei horizontal in der Rückseite 8 der Deckenplatte 2, während der Betätigungsflansch 20 die Nut 12 nicht blok-kiert. In dieser ersten Stellung können die Deckenplatten 2 für den Transport kompakt, beispielsweise in einem Karton, gepackt werden.
Das Schwenkgelenk 18 besteht aus einem Zapfen an dem hakenförmigen Element 14, der in einen Sockel am oberen Rand der mit der Nut 12 versehenen Seitenfläche 6 der Deckenplatte 2 so eingreift, daß das hakenförmige Element 14 mit seinem Betëtigungsflansch 20 verschwenkt werden kann.
Die an der in Fig. 1 gezeigten Deckenplatte 2 vorgesehe-nen beiden hakenförmigen Elemente 14 sind außermittig bezogen auf die Längserstreckung der Seitenfläche 6 angeordnet.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Deckenplatte 2 ist aus Metallblech zu einer Schale gebogen, so daß die die Sichtfläche 4 und die Rückseite 8 bildende Platte zu den Seitenflächen 6 nach oben und auf zwei gegenüberliegenden Seitenflächen 6 nach innen und nach außen zur Bildung der Nut 12 und dann nochmals nach oben gebogen sind, wodurch der freie rückseitige Innenraum als offener Bereich 10 für die Aufnahme der hakenförmigen Elemente 14 gebildet wird.
Der Betätigungsflansch 20 erstreckt sich annähernd recht-winklig zu dem J-förmigen Ende 16, während sich das Schwenkgelenk 18 am Scheitel des rechten Winkels befin-det. Wenn sich das hakenförmige Element 14 innerhalb der Deckenplatte 2 befindet, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, kann an dem Betätigungsflansch 20 ein Flansch 26 einer Aufhängungsschiene 22, die einen Steg 24 hat, angreifen, wenn der Flansch 26 in die Nut 12 in der Seitenflâche 6 der Deckenplatte 2 eingeschoben wird. Durch die dadurch bedingte Verschwenkung des Betätigungsflansches 20 bewegt sich das hakenförmige Element 14 aus seiner ersten Position (Fig. 1) in eine zweite Position (Fig. 2), in wel-cher sich das offene Ende 16 des auf dem Kopf stehenden J als Haken über dem Steg 24 der Aufhängungsschiene 22 befindet. Wenn nun aufgrund einer falschen Montage, durch Erschütterungen, wie Erdbeben, oder aus anderen Gründen sich der Flansch 26 der Aufhängungsschiene 22 aus dem Eingriff mit der Nut 12 der Deckenplatte 2 lost, kann die Deckenplatte 2 von dem Flansch 26 weg nach unten fallen. Das hakenförmige Element 16 übergreift jedoch unmittelbar danach das obéré Ende des Stegs 24 der Aufhängungsschiene 22 und verhindert so ein Herausfallen der Deckenplatte 2 aus der Hängedecke.
Wenn die Deckenplatte 2 montiert wird, wird ein Flansch 26 einer Aufhängungsschiene 22 in die Nut 12 auf einer Seitenflâche 6 der Deckenplatte 2 eingeführt, wobei der Flansch 26 an dem Betätigungsflansch 20 angreift, ihn urn das Schwenkgelenk 18 verschwenkt und dadurch das hakenförmige Element 14 in seine zweite Stellung aufrichtet.
Die Deckenplatte 2 wird soweit wie möglich zur Aufhän- gungsschiene 22 hin verschoten, wodurch der Flansch 26 sich so weit wie möglich in die Nut 12 erstreckt. Dadurch kann die gegenüberliegende Seitenfläche 6 der Decken-platte 2 in eine Position gebracht werden, in welcher das obéré Ende der Deckenplatte 2 an einem Flansch einer be-nachbarten zweiten Aufhängungsschiene vorbeigeschwenkt und dann in Richtung zu der zweiten Aufhängungsschiene hin verschoben werden kann, wodurch der Flansch der zweiten Aufhängungsschiene in die Nut der gegenüberlie-genden Seitenflâche eingreifen kann. Dabei greift der Flansch der zweiten Aufhângungsschiene an dem zweiten hakenförmigen Element 14 an und verschwenkt dieses in seine zweite Stellung. Die Deckenplatte 2 wird nun auf den beiden gegenüberliegenden Seitenflëchen 6 durch den Eingriff der Flansche 26 der beiden Aufhängungsschienen 22 mit den zugeordneten Nuten 12 gehalten.
Urn die Deckenplatte 2 in der richtigen Position in dem Hängedeckensystem zu halten, können an sich bekannte elastische Einrichtungen eingesetzt werden, die einer zufälligen Bewegung der Deckenplatte 2 zu den Stegen 24 der Aufhängungsschienen 22 hin Widerstand entgegensetzen und somit dazu beitragen, das Lösen der Flansche 26 der Aufhängungsschienen 22 aus den Nuten 12 zu verhindern.

Claims (6)

1. Sicherung für Deckenplatten einer Hängedecke, wobei jede Deckenplatte (2) eine Sichtflâche (4), vier Seitenflachen (6) und eine rückseitige Fläche (8) mit wenigstens einem teilweise offenen Bereich (10) aufweist, und zwei gegenüberliegende Seitenflächen (6) jeweils eine eingeschnittene Nut (12) haben, die sich über der Länge der jeweiligen Seitenflëche (6) erstreckt, gekennzeichnet durch wenigstens ein hakenförmiges Element (14), das wenigstens auf einer der gegenüberliegenden Seiten-flachen (6) angeordnet ist, dessen eines Ende (16) J-förmig ausgebildet und das an seinem Mittelbereich mit einem Schwenkgelenk (18) an der eine Nut (12) aufweisenden Seitenflâche (6) der Deckenplatte (2) angelenkt und an seinem anderen Ende mit einem Betätigungsflansch (20) versehen ist, wobei in einer ersten Position des hakenförmigen Elements (14) sich sein Betätigungsflansch (20) in der Nut (12) und das J-förmige Ende (16) sich in dem teilweise offenen Bereich (10) in der Rückseite (8) der Deckenplatte (2) befinden, und durch Einrichtungen (26), die in die Nut (12) eingesetzt sind und den Betätigungs-flansch (20) und das Schwenkgelenk (18) bewegen, wodurch das J-förmige Ende (16) des hakenförmigen Elements (14) in eine zweite Position oberhalb des Bereichs am Rand der Deckenplatte (2) oder etwas jenseits des Randes gebracht wird.
2. Sicherung nach Anspruch 1, bei welcher die Decken-platte (2 ) aus Metall besteht und schalenförmig ausgebildet ist, wobei der offene Bereich (10), in welchem sich das hakenförmige Element (14) in seiner ersten Position befindet, von den vier Seitenflächen ( 6) und der Rückseite (8) der Deckenplatte (2) ge-bildet wird, dadurch gekennzeichnet , daß der Betätigungsflansch (20) des hakenförmigen Elements (14) sich annähernd rechtwinklig zu dessen J-förmigem Ende (16) erstreckt, wobei sich das Schwenkgelenk (18) am Scheitel des rechten Winkels befindet.
3. Sicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Einrichtung zum Bewegen des Betätigungsflansches (20) ein Flansch (26) einer L- bzw. T-förmigen Aufhängungsschiene (22) ist, die einen zum Flansch (26) rechtwinkligen vertikalen Steg (24) aufweist, wobei das Einführen des Flansches (26) der Aufhängungsschiene (22) in die Nut (12) einer Seitenflâche (6) der Deckenplatte ( 2) das hakenförmige Element (14) aus seiner ersten Position in seine zweite Position verschwenkt, in welcher sich das offene Ende (16) des hakenförmigen Elements (14) über dem Steg (24) der Aufhängungs-schiene (22) befindet.
4. Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß auf jeder der beiden gegenüberliegenden Seitenflächen (6) jeweils ein hakenförmiges Element (14) angelenkt (18) ist.
5.
Verfahren zum Positionieren einer Deckenplatte (2) an wenigstens einer Aufhängungsschiene (22), die einen vertikalen Steg (24) und einen horizontalen Flansch (26) hat, wobei die Deckenplatte (2) zwei gegenüberliegende Seitenflächen (6) aufweist, über deren Längserstreckung sich eine eingeschnittene Nut (12) erstreckt, dadurch gekennzeich-n e t , daß ein hakenförmiges Element (14) an einer Seitenflâche (6), die eine Nut (12) aufweist, oder auf beiden Seitenflachen (6), die Nuten (12) aufweisen, vorgesehen wird, wobei jedes hakenförmige Element (14) an seinem einen Ende (16) J-förmig ausgebildet ist, an seinem Mittelbereich durch ein Schwenkgelenk (18) an der Seitenflâche (6) angren-zend an die Nut (12) angelenkt ist und an dem anderen Ende einen Betätigungsflansch (20) aufweist, daß in einer ersten Stellung der Betätigungsflansch (20) in der Nut (12) und das J-förmige Ende (16) in dem teilweise offenen Bereich (10) in der Rückseite (8) der Deckenplatte (2) angeordnet wird, und daß der Flansch (26) der Aufhängungsschiene (22) in die Nut (12) eingeführt wird und dadurch in Eingriff mit dem Betätigungsflansch (20) gebracht wird, so daß dieser um das Schwenkgelenk (18) verschwenkt und dadurch das J-förmige Ende (16) in eine zweite Stellung aufgerichtet wird, in welcher das offene Ende (16) des auf dem Kopf stehenden J des hakenför-migen Elements (14) sich über dem Bereich am Rand der Deckenplatte (2) oder gerade etwas jenseits dieses Randes und über dem vertikalen Steg (24) der Aufhängungsschiene (22) befindet.
LU88416A 1992-11-25 1993-10-13 Sicherung fuer Deckenplatten einer Haengedecke LU88416A1 (de)

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