B E SC H R E I B U NG
Schnellaufrolltor
Die Erfindung betrifft ein Schnellaufrolltor sowie Schnei laufrolltor- module.
Schnellaufrolltore werden zum Verschließen von Mauerdurchbrüchen in Lager- oder Werkhallen verwendet. Dabei ist es von besonderer Bedeu- tung, daß sich das Schnellaufrolltor schnell öffnen und schließen läßt, so daß der Mauerdurchbruch lediglich während der Passage einer Person oder eines Fahrzeugs offen ist. Damit sollen einerseits Energieverluste beheizter oder gekühlter Räume begrenzt werden und andererseits umweltbeeinträchtigende Schall-, Staub- und Geruchsemissionen auf ein Minimum begrenzt werden.
Aus der Praxis sind zwei Typen von Schnellaufrolltoren bekannt. Ein erster Schnei laufrolltortyp, der unter der Bezeichnung Sektionaltor bekannt ist, verwendet starre Torelemente, welche seitlich geführt sind und im geöffneten Zustand in eine zu einer Gebäudewand oder - decke parallele Lage verfahren sind. Die Torelemente weisen im allgemeinen einen Rahmen auf, in welchen mehrere Füllungselemente in Sand- witch-Bauweise ähnlich wie bei Fenster- und Türanlagen eingesetzt sind. Der K-Wert dieser Tore von 1,0 bis 1,4 an sich kann unter Ener- giegesichtspunkten als gut bezeichnet werden. Nachteilig sind allerdings die geringe Öffnungs- und Schließgeschwindigkeit und der hohe technische Aufwand, unter anderem wegen der Probleme beim Ausschäumen der Füllungselemente mit Baumaterial. Diese Konstruktion führt nicht nur zu erheblichen Problemen beim Recyclen, sondern ist auch erheblich einbruchsgefährdet, da die Füllungselemente keinen Widerstand bieten.
Ein anderer Schnellaufrolltortyp, der aus der Praxis als Behangtor bekannt ist, verwendet eine dünnwandige Kunststoffplane, welche seitlich geführt und auf eine Walze aufwickelbar ist. Die hohe Öffnungsund Schließgeschwindigkeit bei diesem Schnei laufrolltortyp wird durch eine mangelhafte Wärmedämmung bei K-Werten von 4,0 bis 5,75 und durch eine unzureichende Einbruchssicherung erkauft.
Beide Schnei laufrolltortypen haben Nachteile bei der Wärmedämmung. Bei den Sektionaltoren beruht der Nachteil auf Kältebrücken im Bereich der die einzelnen Torelemente verbindenden Gelenke. Bei den Behangtoren beruht die schlechte Wärmedämmung auf den unzureichenden Dämmeigenschaften des Behangmaterials.
Ein weiterer Nachteil bei den bekannten Schnellaufrolltoren ist der hohe Aufwand bei der Behebung von Schäden infolge von Kollisionen.
Beide Schnei laufrolltortypen lassen sich bei den bei ihnen verwendeten bekannten Führungsvorrichtungen lediglich im hochgefahrenen, geöffneten Zustand warten. Dieser Nachteil wiegt deswegen besonders schwer, weil bei Schnellaufrolltoren die Kollisionen von Fahrzeugen und Schnei laufrolltorbehang bzw. Torelementen sehr häufig auftreten. Ein weiterer Nachteil der bekannten Schnei laufrolltortypen besteht wie erwähnt hinsichtlich ihrer Sicherheit gegen Einbrüche.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Schnei lauf- rolltor sowie Schnei laufrolltor odule zur Verbesserung bestehender Schnellaufrolltore zur Verfügung zu stellen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 2, 15, 18 bzw. 32.
Gemäß Anspruch 1 ist vorgesehen, daß der flexible Schnei laufrolltorbehang, der auf eine Walze aufwickelbar ist und an mindestens einer
Seite von einer Führungsvorrichtung geführt wird, mindestens eine dickwandige Isolierschicht aus geschäumten Kunststoffmaterial aufweist. Dadurch, daß geschäumtes Kunststoffmaterial verwendet wird, in dessen Poren und Kammern kleine Luftpolster einen Wärmeaustausch durch den Schnei laufrolltorbehang hindurch verhindern, wird eine gute Wärme- und Kältedämmung erreicht. Für diese Dämmung ist dabei konstruktiv kein hoher Aufwand erforderlich, da der Schnei laufrolltorbehang flexibel ist und sich somit ohne weiteres auf eine Walze aufwickeln läßt. Das Öffnen und Schließen ist dadurch mit hoher Geschwindigkeit mög- lieh. Scharnierstellen, an welchen zur Dämmung spezielle Maßnahmen zu ergreifen wären, sind dementsprechend nicht vorhanden.
Der Schnellaufrolltorbehang, der ein Modul für ein Schnellaufrolltor darstellt und für den auch unabhängig von Anspruch 1 Schutz begehrt wird, weist vorzugsweise eine Armierung auf, auf welche die dickwandige Isolierschicht aufkaschiert ist. Die Armierung, die ein Gewebe oder Geflecht aus Stahldraht, Stalitze, Glas- oder Kohlefaser oder Baumwolle aufweisen kann, dient als Barriere, welche ein Durchschneiden des Schnei laufrolltorbehangs hemmt, um Einbrüche zu verhindern. Ein besonders gutes Kosten/Nutzungsverhältnis besteht bei der Verwendung von Stahlgewebe zur Armierung.
Um das Aufwickeln des Schnei laufrolltorbehangs zu erleichtern, sind an einer seiner Außenseiten vorzugsweise Dehnungsschlitze vorgesehen. Bei einem Schnei laufrolltorbehang mit einer ersten und einer zweiten Isolierschicht sind diese Schichten vorzugsweise entlang von Klebelinien miteinander verklebt oder verschweißt, die quer zur Verfahrrichtung des Schnellaufrolltores verlaufen. Als Klebstoff zur Verklebung von Isolierschichten aus Polyethlen-Schaum ist insbesondere Cyanacrylat geeignet.
Ein weiteres Schnei laufrol ltormodul , für welches selbständig Schutz beansprucht wird, ist die Schubsperre gemäß Anspruch15. Diese Schubsperre, die speziell für Schnellaufrolltore vorgesehen ist, ist durch mindestens eine Haltekralle gekennzeichnet, welche sich bei einer Ver- ringerung des Abstandes benachbarter Laufrollen bzw. Gleitkörper beim Öffnen des Schnellaufrolltores in der Führungsvorrichtung verhakt. Eine Abstandsverkürzung benachbarter Laufrollen bzw. Gleitkörper tritt immer dann auf, wenn ein Schnei laufrolltorbehang oder relativ zueinander verschiebbare Torelemente an ihrer Unterkante angehoben werden sollen. Durch das Verhaken der mindestens einen Haltekralle in der Führungsvorrichtung wird in einem solchen Falle das weitere Anheben des Schnei laufrolltorbehangs bzw. der Torelemente verhindert, so daß Einbruchsversuche auf diesem Wege erfolglos bleiben müssen. Eine Spreizfeder, die beim Anheben des Schnei laufrolltorbehangs oder der Torelemente zwei Haltekrallen auseinanderdrückt, unterstützt das Verhaken.
Ein weiteres Schnei laufrol ltormodul , dessen Verwendung mit einem erfindungsgemäßen Schnei laufrolltorbehang große Vorteile bietet, ist eine Führungsvorrichtung für Schnellaufrolltore mit einer im Querschnitt im wesentlichen U-förmigen-, einen Führungsraum aufweisenden Führungsschiene zur Aufnahme von Laufrollen oder Gleitkörpern, wobei die Führungsschiene mehrteilig aufgebaut ist, wobei die beiden im Gebrauchszustand zueinander im wesentlichen parallelen Schenkel der Führungsschiene relativ zueinander verlagerbar sind, so daß in einem geöffneten Zustand der Führungsraum frei zugänglich ist. Dadurch, daß der Führungsraum im geöffneten Zustand frei zugänglich ist, ist es möglich, ein mit einer solchen Führungsvorrichtung ausgestattetes Schnellaufrolltor im geschlossenen Zustand zu warten, wobei insbeson- dere eine Auswechslung oder Reinigung von Laufrollen oder Gleitkörpern eines Schnellaufrol ltores möglich ist. Da das Schnellaufrolltor während der Wartung geschlossen gehalten werden kann, ergeben sich nur
geringe Energieverluste und Emissionen. Darüberhinaus werden Wartungsarbeiten erleichtert, da der Schnei laufrolltorbehang und seine Führung leicht zugänglich sind.
Eine weitere Möglichkeit, den Aufwand beim Betrieb eines Schnellauf- rolltores zu verringern, besteht in der Anordnung einer Crashschutzvorrichtung. Eine solche Crashschutzvorrichtung für Schnellaufrolltore, für die auch selbständig Schutz beansprucht wird, dient dazu, die volle Funktionsfähigkeit des Schnellaufrolltores im Falle einer etwaigen Kollision eines Fahrzeugs mit dem Schnei laufrolltorbehang oder Torelementen des Schnellaufrolltores in möglichst kurzer Zeit wieder herzustellen. Während bei bekannten Schnellaufrolltoren im Falle einer Kollision Teile der Führungsvorrichtung zerstört werden, setzt die erfindungsgemäße Crashschutzvorrichtung an diesem Problem an, in dem sie im Falle einer Kollision mit einem Fahrzeug das Lösen einer Kupplung anstelle der Zerstörung eines Elementes der Führungsvorrichtung ermöglicht. Vorzugsweise ist die Kupplung dabei so gestaltet, daß nach einer Kollision beim Hochfahren des Schnei laufrolltorbehangs bzw. der Torelemente ausgekuppelte Kupplungsstücke selbst- tätig an einer trichterartigen Führung eingekuppelt werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schnellaufrolltores in einer Ansicht mit abgenommener Walzenabdeckung,
Fig .2 das Kopfteil des Schnellaufrolltores in Fig. 1 in vereinfachter perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 einen erfindungsgemäßen Schnei laufrolltorbehang für ein Schnellaufrol ltor gemäß den Fig. 1 und 2 in abgeschnittener perspektivischer Darstellung,
Fig. 4 einen ersten Abschnitt des Schnei laufrolltorbehangs in Fig. 3 in vergrößerter perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 einen zweiten Abschnitt des Schnei laufrolltorbehangs in Fig. 3 in vergrößerter perspektivischer Darstellung,
Fig. 6 eine erfindungsgemäße Führungsvorrichtung für ein Schnellauf- rolltor gemäß den Fig. 1 und 2,
Fig. 7 eine erfindungsgemäße Schubsperre für ein Schnellaufrolltor gemäß den Fig. 1 und 2 in einer Ansicht,
Fig. 8 ein Haltekrallenpaar der Schubsperre in Fig. 6 in vereinfachter Darstellung,
Fig.8a ein Haltekrallenpaar für eine zweite Ausführung einer Schubsperre, mit einer Drehfeder zum Spreizen der Haltekrallen,
Fig. 9 einen Abschnitt einer erfindungsgemäßen Crashschutzvorrichtung in einer Ansicht,
Fig. 10 die Crashschutzvorrichtung gemäß Fig. 8 mit einem Schnellaufrolltorbehang in einem Schnitt gemäß der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 11 eine Kupplung der Crashschutzvorrichtung in den Fig. 8 und 9 in vereinfachter perspektivischer Darstellung,
Fig.11a eine weitere Ausführungsform einer Kupplung für eine
Crashschutzvorrichtung in der Fig. 8 und 9 in vereinfachter Darstellung,
Fig.11b die Kupplung in Fig. 11a in einer Ansicht gemäß dem Pfeil XI im eingekuppelten Zustand,
Fig. 12 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schnellaufrolltores in einer Ansicht in vereinfachter Darstellung.
Fig. 13 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schnei lauf- rolltorbehangs,
Fig. 14 die Armierung des Schnei lauf olltorbehangs in Fig. 13,
Fig. 15 eine Variante des Schnei laufrolltorbehangs in Fig. 13 mit Dehnungsschlitzen in einem Schnitt,
Fig. 16 einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Schnei laufrol ltorbe- hangs mit einem in Betrieb längs teilbaren Querträger gemäß einer weiteren Ausführungsform und einem Längsband einer Armierung in aufgebrochener Darstellung und
Fig. 17 einen Abschnitt eines erfindungsgemäßen Schnei laufrol ltorbe- hangs mit einem Querträger gemäß einer weiteren Ausführungsform und einem Längsband einer Armierung in aufgebrochener Darstellung.
Die in den Fig. 1 bis 5 gezeigte erste Ausführungsform eines erfin- dungsgemäßen Schnellaufrolltores 10 ist aus mehreren Schnellaufrolltormodulen aufgebaut. Ein erstes Schnei laufrol ltormodul ist der Schnei lauf olltorbehang 12, welcher seitlich und oben von einer Füh-
rungsvorrichtung 14 geführt wird. Die Führungsvorrichtung 14 weist eine Walze 16 auf, welche mittels eines Motors 18 in beiden Richtungen drehbar angetrieben ist. Der Motor 18 wird von einer Steuerung 20 angesteuert, welche über Signalleitungen 22 auch die Signale von Kon- taktleisten und Lichtschranken verarbeitet.
In Fig. 2 ist der Kopf 24 der Führungsvorrichtung 14 gezeigt, wobei gut zu erkennen ist, daß die Führungsvorrichtung 14 im wesentlichen aus zwei seitlichen Führungsschienen 26, 28 sowie einem die Führungs- schienen im gegenseitigen Abstand haltenden Joch 30 besteht. Parallel zu dem Joch 30 erstreckt sich die in einem Walzenträgergerüst 32 gehaltene Walze 16.
Von zentraler Bedeutung für das Schnellaufrolltor 10 ist der Schnel- laufrolltorbehang 12, welcher gemäß einer ersten Ausführungsform in den Fig. 3 bis 5 und gemäß weiterer Ausführungsformen in den Fig. 13 bis 17 im Detail gezeigt ist. Entsprechende Teile sind mit Bezugszeichen versehen, die um 1000 bzw. 2000 erhöht sind. Der Schnei laufrolltorbehang 12 gemäß der ersten in den Figuren 3 bis 5 gezeigten Aus- führungsform weist eine durchgehende Armierung 34 aus einem
Stahldrahtgewebe auf, auf dessen einer Seite eine 25 mm starke erste Isolierschicht 36 und auf dessen anderer Seite eine 25 mm dicke zweite Isolierschicht 38 aufkaschiert sind. Für den Einsatz als einbruchshemmendes Tor im Außenbereich wird ein Stahlgewebe in den Schaumstoff kaschiert. Die Stahlgewebestärke kann von 0,3 mm bis 1 mm Dicke betragen. Die erste und die zweite Isolierschicht bestehen aus einem ge- schlossenporigen Polyurethanschaum mit einer Dichte von 30 kg/m . Die erste Isolierschicht ist dabei als Außenschicht vorgesehen und weist eine glatte Sichtseite 40 auf, welche in der Gebäudefarbe gehalten ist. Demgegenüber ist die ebenfalls glatte Sichtseite 42 der für die Innenseite vorgesehenen Isolierschicht 38, die ebenfalls nach Kundenwunsch gestaltet werden kann, in einer grellen Signalfarbe gehalten.
Die dicke erste Isolierschicht erlaubt aber auch eine äußere Strukturierung, die optisch wie ein Sektionaltor wirkt.
Der in Fig. 13 teilweise im Schnitt gezeigte Schnei laufrolltorbehang 1012, dessen Armierung zur Vereinfachung der Darstellung weggelassen ist, besteht im Gegensatz zu dem Schnellaufrolltorbehang 12 gemäß der ersten Ausführungsform aus zwei Isolierschichten 1036, 1038, welche nicht vollflächig sondern entlang von Klebelinien 1002 miteinander verklebt sind. Die Isolierschichten 1036, 1038 bestehen aus einem ver- netzten Polyethylen-Schaumstoff, der von der HT-Troplast AG unter dem Markennamen Trocellen® unter der Spezifikation 3015 SWB F4 UV vertrieben wird. Dieser vernetzte Polyethylen-Schaumstoff weist eine Rohedichte von 33 ± 3 kg/m3, eine Zugfestigkeit längs von 0,42 N/mm2, eine Zugfestigkeit quer von 0,29 N/mm2, eine Bruchdehnung längs und quer von ca. 200 Prozent, einen Temperatureinsatzbereich im Biegeversuch bis minus 40° C, eine Formstabilität bis plus 95° C, eine Wärmeleitfähigkeit bei 30° C von 0,038 w/m K und eine Wasserdampfdiffusionsstrom- dichte bei 10 mm Dicke von < 3 g/m2 d auf.
Weitere für Isolierschichten geeignete Materialien werden von der Firma ALVEO unter dem Markennamen Alveolit® angeboten. Die Eigenschaften der Materialien gehen aus der folgenden Tabelle hervor:
Eigenschaften ISO NORM Einheit TA TA FR
Rohdichte 845 kg/m3 25 25
Zugfestigkeit 1926 längs kPa 280 235 quer kpa 180 155
Bruchdehnung 1926 l ängs % 125 115 quer % 105 95
Stauchhärte 844
Stauchung 10% kPa 12 13
Stauchung 25% kPa 32 32
Stauchung 50% kPa 92 92
Druckverformungsrest 1856-C
22h Bei astung , 23° C
Stauchung 25%
0, 5 h nach Entlastung % 22 21
24 h nach Entlastung % 13 13
Wärmeleitfähigkeit 2581 bei 10° C W/mK 0 , 034 0 , 034 bei 40° C W/mK 0 , 038 0 , 039
Arbeitstemeratur- intern °C -80/+100 -80/+100 bereich
Wasseraufnahme intern Vol . % < 1 < 1
(7 Tage)
Wasserdampf durch- 1663 g/m2x 24h 3 , 8 (2mm) lässigkeit (Dicke) μ-Wert (23°C, 1663 5500
0-85%r . F)
Shore-Härte 0/00 intern 17/33 15/34
Eigenschaften ISO NORM Einheit TA FRS T 'AA FFRRBB TA FM1
Rohdichte 845 kg/m3 25 25 25
Zugfestigkeit 1926 längs kPa 225 235 225 quer kpa 140 150 145 Bruchdehnung 1926 längs % 100 110 100 quer % 80 100 90 Stauchhärte 844
Stauchung 10% kPa 12 12 12
Stauchung 25% kPa 31 32 32
Stauchung 50% kPa 80 95 93
Druckverformungsrest 1856-C
22h Beiastung, 23° C
Stauchung 25%
0,5 h nach Entlastung % 22 21 21
24 h nach Entlastung % 13 13 14
Wärmeleitfähigkeit 2581 bei 10° C W/mK 0 , 034 0 , 033 0 , 033 bei 40° C W/mK 0 , 039 0 , 037 0 , 037 Arbeitstemeratur- intern °C -80/+100 -80/+100 -80/+100 bereich
Wasseraufnahme intern Vol .% < 1 < 1
(7 Tage)
Wasserdampf durch- 1663 g/m2x 24h 1 ,8(5, 5mm) lässigkeit (Dicke) μ-Wert (23°C, 1663 4100
0-85%r. F) Shore-Härte 0/00 intern 16/29 18/29 17/27
Fig. 15 zeigt eine Variante des Schnei laufrolltorbehangs 1012 in Fig. 13. Bei dieser Variante eines Schnei laufrolltorbehangs 2012 sind an der Außenseite Dehnungsschlitze 2004 vorgesehen, welche sich beim Aufwickeln des Schnei laufrolltorbehangs 2012 zu Kerben 2006 aufweiten, so zu einer Spannungsverringerung im Material des Schnei laufrolltorbehangs 2012 beitragen und damit das Aufwickeln erleichtern.
Fig. 14 zeigt eine Armierung 1034 für einen Schnei laufrolltorbehang, welche erste und zweite Querträger 1000, 1302 sowie Längsbänder 1304 aufweist. Die ersten Querträger 1300 sind einfache, im Querschnitt rechteckige Alu-Profile, welche quer zur Verfahrrichtung des Schnei lauf olltorbehangs verlaufen und mittels durchgehender Schrauben in regelmäßigen Abständen mit Längsbändern verbunden sind. Die Längsbänder 1304 sind biegeweiche Metallstreifen, die sich leicht auf- wickeln lassen, jedoch gegenüber der Wirkung von Messern oder anderen Schneidgeräten einen hohen Widerstand aufweisen. In Fig. 17 sind ein erster Querträger 1300 und Längsband 1304 im Zusammenhang mit einer ersten und zweiten Isolierschicht 1036 bzw. 1038 gezeigt.
In Fig. 16 ist ein Abschnitt eines Schnei laufrolltorbehangs 1012 mit einem zweiten Querträger 1302 gezeigt, welcher zweiteilig ausgebildet ist. Der zweite Querträger weist ein erstes Querträgerteil 1306 und ein zweites Querträgerteil 1308 auf, welche derart ineinander geschoben sind, daß sie entlang einer Trennfuge 1310 auseinandergeschoben werden können. Der erste und der zweite Querträgerteil 1306, 1308 weisen jeweils zwei Einsteckkanäle 1312, 1314 auf, in welche die Isolierschichten 1036, 1038 eingesteckt sind. Zur Verbindung untereinander oder ggf. mit ersten Querträgern 1300 sind wiederum Längsbänder 1304 vorgesehen. Diese Längsbänder 1034 sind U-förmig um Halteriegel 1316 umgelegt, so daß eine Verschraubung der Längsriegel 1316 die Längsbänder 1304 mit den Querträgerteilen 1306, 1308 sicher verbindet. Wenn der Schnei laufrolltorbehang 1012 in einem Bereich eingesetzt werden
sollte, in dem es auf eine Wärme- oder Kälteisolierung ankommt, sollten die zweiten Querträger 1302 derart gestaltet sein, daß Sie keine Kältebrücken darstellen. Dazu könnten die Profile zur Herstellung der Querträgerteile 1306, 1308 Isolierrippen aufweisen. Alternativ dazu könnte auch auf die Verwendung von zweiten Querträgern 1302 verzichtet werden, da bei ausschließlicher Verwendung von ersten Querträgern 1300, wie in Fig. 17 gezeigt, keine Kältebrücken entstehen.
Alternativ zu dem beschriebenen Isolierschichtmaterial können auch an- dere Isolierschichtmaterialien verwendet werden, die aus flexiblen, offen- oder geschlossenzelligem Schaumstoff, chemisch oder physikalisch vernetzten Typs bestehen. Eine geschlossene Außenhaut ist von Vorteil. Materialien aus geschäumten Polyolefinen mit einer Temperaturbeständigkeit bis mindestens - 35°C vorzugsweise -40° C und einem K-Wert < 2,5 sind besonders geeignet.
Besonders gut geeignete Schaumstoffe sind:
PE - Polyethylen:
Wiederverwertbar - UV beständig - In allen Farben erhältlich,
Brandverhalten: DIN 4102 B1 , B2 Klasse - Temperatureinsatz -40°C bis 105°C,
K-Wert von 1 bis 1,4 - Rohdichte von 30 bis 250 kg/qm Schaumstärke von 10 mm bis 40 mm für den Toreinsatz.
PU - Polyurethan:
Recyclefähig, UV beständig, extrem schallabsorbierend, Temperatur- beständig -40°C bis kurzfristig 170°C,
K-Wert 1 bis 1,4, Rohdichte von 30 bis 250 kg/qm Brandverhalten DIN 4102 B1 , B2 Klasse
Schaumstoffstärke von 10 mm bis 40 mm für den Toreinsatz
EPDM - Synthetischer Kautschuk:
Recyclefähig und für den Hausmüll geeignet, UV beständig, Brandverhalten DIN 4102 B1 , B2 Klasse Temperaturbeständig von -57°C bis 150°C Schaumstoffstärke von 10 mm bis 40 mm für den Toreinsatz
PVC - Polyvinylchlorid.
Zum Abfangen der auf den Schnei laufrolltorbehang 12 wirkenden Windlasten (Fig. 3) sind Knickschutzprofile 44 vorgesehen, welche sich an beiden Seiten der Armierung 34 quer zur Verfahrrichtung und den Abstand zwischen den Führungsschienen 26, 28 der Führungsvorrichtung 14 überbrückend erstrecken und auch als Querträger einer Armierung dienen können. Die Knickschutzprofile 44 weisen einen im wesentlichen Z- förmigen Verlauf auf und liegen mit einem Schenkel an der Armierung an. Mit ihrem anderen Schenkel greifen sie an der Außenseite der jeweiligen Isolierschicht 36,38 an, wobei die Isolierschicht 36,38 durch die Knickschutzprofile 44 in einzelne Abschnitte unterteilt ist. Da die Isolierschichten 36,38 - wie aus Fig. 3 ersichtlich - flexibel sind und die Knickschutzprofile 44 nur eine geringe Höhenerstreckung aufweisen, läßt sich der Schnellaufrolltorbehang 12 gemäß den Fig. 3 bis 5 auf die Walze 16 aufwickeln.
Um nicht nur eine Durchbiegung des Schnei laufrolltorbehangs 12 zu verhindern sondern gleichzeitig eine sichere Lagerung des Schnei laufrolltorbehangs 12 sicherzustellen, sind an den Enden der bezüglich der Armierung 34 gegenüberliegend angeordneten Knickschutzprofile 44 Lauf- rolleneinrichtungen 46 vorgesehen. Diese Laufrol leneinrichtung 46, die auch in Fig. 6 gezeigt ist, weist einen Achskörper 48 auf, auf welchem von einer Hülse 50 in gegenseitigem Abstand gehalten zwei Rollenkörper
52 drehbar gelagert sind. Von diesen Rollenkörpern 32 liegt einer gegen eine endseitige Halteverschraubung 54 an. Der zweite Rollenkörper wird von einem auf den Achskörper 48 geschraubten, einen Schlitz 56 aufweisenden Greifkörper 58 in loser Anlage an der Hülse 50 gehalten. Der Greifkörper 58 umfaßt dabei (Fig. 5) je einen Schenkel einander gegenüberliegender Knickschutzprofile 44, mit welchen er gleichzeitig verklebt, verlötet oder verschweißt ist, je nach dem Material, aus welchem die Knickschutzprofile 44 hergestellt sind.
In Fig. 6 ist gezeigt wie die Rollenkörper 52, die auf ihrem jeweiligen Achskörper 48 gelagert sind und die auch als Tandemrollen gezeichnet werden können, in ihrer jeweiligen Führungsschiene 26 geführt sind.
Die in Fig. 6 gezeigte Führungsschiene 26 weist einen Trägerkörper 60 auf, welcher aus einem rechtwinkligen Vierkantprofil hergestellt ist. An diesem Trägerkörper 60 ist über ein Scharnier 62 ein Schwenkteil 64 aus einem gleichschenkligen Winkelprofü angeordnet. Die Kantenlänge des Schwenkteils ist dabei geringfügig größer als die des Trägerkör- pers, so daß das Schwenkteil 64 den Trägerkörper 60 umgreifen kann und gleichzeitig eine Bezugskante 66 des Schwenkteils und eine Bezugsfläche 68 des Trägerkörpers 60 im wesentlichen in einer Ebene liegen, um zwischen sich eine langgestreckte Öffnung 70 für den Schnei laufrolltorbehang 12 freizugeben.
In dem in Fig. 6 gezeigten Zustand verläuft der freie Schenkel 72 des Schwenkteils 64 im wesentlichen parallel zu einer Längswand 74 des Trägerkörpers 60, so daß diese beiden, die Längswand 74 des Trägerkörpers 60 und der freie Schenkel 72 des Schwenkteils 64 quasi wie paral- lele Schenkel eines U-Profils wirken. Um den Trägerkörper 60 und das Schwenkteil 64 in dieser relativen Lage festzuhalten und damit eine Auflösung dieser Konstellation während des Betriebs zu verhindern, ist
eine Verschraubung 76 vorgesehen, welche durch das Schwenkteil 64 hindurchgeht und in einer in dem Trägerkörper 60 vorgesehenen Gewindebohrung angreift.
Die in Fig. 6 gezeigte Führungsschiene für eine Montage innerhalb eines Kühlraumes vorgesehen. Um eine Vereisung und damit ein Blockieren der Rollenkörper 52 zu verhindern, ist der von der Längswand 74 und dem freien Schenkel 72 begrenzte Führungsraum 78 mit Wärmedämmelementen 80 ausgekleidet, welche an ihrer Innenseite mindestens eine Heizwicklung 82 zur Beheizung des Führungsraumes 78 aufweisen. An beiden Längsseiten der Öffnung 70 vorgesehene Bürstenkörper 84 verhindern einen übermäßigen Wärmeverlust aus den Führungsraum 78.
Um ein Hochschieben des Rolltorbehangs zu verhindern, kann das Schnei - laufrolltor 10 mit einer Schubsperre 84 ausgerüstet werden. Diese
Schubsperre 54, die in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist, weist zwei Haltekrallen 86, 88 auf, welche auf dem Achskörper 48 einer unteren Laufrolleneinrichtung 46 drehbar gelagert sind. Der Schwerpunkt der beiden Haltekrallen 86, 88 befindet sich dabei jeweils oberhalb der Drehachse des Achskörpers 48 in einer außermittigen Lage, so daß die beiden Haltekrallen 86,88 unter Schwerkraftwirkung sich jeweils in entgegengesetzten Richtungen um die Drehachse des Achskörpers 48 drehen würden, sofern einer solchen Bewegung nicht zunächst ein Halteband 90 entgegenwirken würde. Beim Hochschieben des Rolltorbehangs (12) würde je- doch das Halteband 90, das an den Achskörper 48 eines oberhalb des die Haltekrallen, 86, 88 tragenden Achskörpers 48 angehängt ist, entlastet werden, so daß sich die beiden Haltekrallen 86, 88 bis zum Anschlag an den Wänden des Führungsraums 78 der Führungsschiene 26 drehen würden.
Fig. 8a zeigt eine Variante für eine Schubsperre, bei der die Haltekrallen 86', 88' unter der Vorspannung einer Verdrehfeder 89 stehen.
In den Fig. 9 bis 11 ist eine Crashschutzeinrichtung 92 erläutert, mit welcher die Zerstörung von Laufrolleneinrichtungen im Falle einer Kollision eines Fahrzeugs mit dem Schnei laufrolltorbehang 12 verhindert wird. Die Crashschutzeinrichtung 92, die alternativ zu der Schubsperre 84 angeordnet werden kann, weist eine Lauf ol leneinrichtung 94 auf, welche eine Kupplung 96 führt. Diese Kupplung 96 weist eine Klemmrolle 98 auf, die in einem Haltekanal 100 eines Klemmkörpers 102 aufgenommen ist. Der Klemmkörper 102 ist an eine Bodenschiene 104 angeschraubt, welche den unteren Abschluß des Schnei laufrolltorbehangs 12 bildet. Dabei ist der Haltekanal 100 des Klemmkörpers 102 so ausgerichtet, daß er sich quer zur Erstreckung des Schnei lauf olltorbehangs 102 erstreckt. Eine Mindesthaltekraft zwischen Klemmrolle 98 und Klemmkörper 102 wird dadurch erreicht, daß die Klemmrolle 98 eine gummielastische Lauffläche aufweist und daß der Haltekanal 100 in dem Klemmkörper 102 sowohl an seiner oberen als seiner unteren Begrenzung einen konkav geformten Verlauf aufweist.
Um im Falle einer Kollision ein Auskuppeln der Klemmrolle 98 aus dem Klemmkörper 102 zu ermöglichen, ist der Schnei laufrolltorbehang 12 im Bereich der Crashschutzvorrichtung 92 so geschnitten, daß er nicht in die Führungsschiene 26 hineinragt. Um dennoch einen dichten Abschluß zu ermöglichen, ist im Bereich der Crashschutzvorrichtung 92 eine Abdeckung 106 vorgesehen, die einen dem Schichtaufbau des Schnellauf- rolltorbehangs 12 entsprechenden Aufbau aufweist und die unterste Laufrol leneinrichtung 94 mit der darüberliegenden Laufrol leneinrichtung 108 verbindet. Neben dieser Abdeckung 106 sind Kopplungsbänder 110 vorgesehen, welche die Laufrol leneinrichtung 94 und die Laufrolleneinrichtung 108 in einem festen gegenseitigen Abstand halten.
Um eine gute Abdichtung zwischen der Abdeckung 106 und den Schnellauf- rolltorbehang 12 zu erzielen, sind Abdeckungen 106 und Schnellauf- rolltorbehang 12 im Bereich ihrer einander gegenüberliegenden Kanten
112 bzw. 114 komplementär zueinander gekrümmt, wobei zwischen beiden lediglich ein schmaler Dichtspalt 116 verbleibt. Da sowohl der Schnellaufrolltorbehang 12 als auch die Abdeckung 106 aus einem elastischen Material bestehen, überlappen sich Schnei laufrolltorbehang 12 und Abdeckung 106 gegenseitig. Beim Auskuppeln der Crashschutzvorrichtung 92 wird dann Material des Schnei laufrolltorbehangs 12 und der Abdeckung 106 zusammengedrückt, wodurch der Schnei laufrolltorbehang 12 in seinem unteren Bereich frei ist.
In den Fig. 11a und 11b ist ein Klemmkörper 102' für eine zweite Ausführungsform einer Kupplung für eine Crashschutzvorrichtung gezeigt. Dieser Klemmkörper 102' ist zweigeteilt und weist eine obere und untere Klemmkörperhälfte 1400, 1402 auf, welche gemeinsam in eine Vertiefung eines quer zur Torverfahrrichtung verlaufenden Profils 1404 eingesetzt sind. Die obere und die untere Klemmkörperhälfte 1400, 1402 sind an ihrem einer Klemmrolle 98' zugewandten Ende 1406 wie der Klemmkörper 102 gemäß den Fig. 9 bis 11 gefertigt, wobei nur auf ein Umgreifen eines radartigen Vorsprungs verzichtet wurde.
Die obere und die untere Klemmkörperhälfte 1400, 1402 stützen sich in einem Auflagebereich 1408 aneinander ab und sind an ihrer der Klemmrolle gegenüberliegenden Seite derart angeschrägt, daß ein Freischnitt 1410 vorhanden ist, der eine zangenartige Bewegung der beiden Klemmkörperteile 1400, 1402 zueinander erlaubt, um die Klemmrolle 98' ent- weder freizugeben oder erneut aufzunehmen. Um die beiden Klemmkörperteile 1400, 1402 in ihre Halteposition vorzuspannen, ist an der Klemm- rolle 98' gegenüberliegenden Ende des Klemmkörpers eine Schraubenfeder 1412 vorgesehen, die entlang ihrer Längsachse auf Druck belastet ist und in Kammern 1414, 1416 des oberen bzw. unteren Klemmkörperteils 1400, 1412 geführt ist.
Das in den Fig. 1 bis 6 gezeigte Schnellaufrolltor 10 kann innerhalb kürzester Zeit nach einem Schema, daß aus der Möbelindustrie her bekannt ist, mit einer Bilderbuchanleitung (Fig. 2) aufgebaut werden. Die Führungsschienen 26, 28 und der Kopf 24, die nach Angaben der lichten Maße gebaut werden, werden in der Produktion so vorgefertigt, daß der Anwender wegen der vorgegebenen Verschraubungen und Halterungen keine großen Vermessungen vornehmen muß und diese ihm eine leichte Montage nach dem Baukastensystem ermöglichen. Zuerst werden auf dem Boden liegend die Führungsschienen 26, 28 mit einer Querverstrebung zusammen verschraubt und an der Wandöffnung montiert. Das
Walzenträgergerüst ist werksseitig mit der Welle, Behang, Motor und den Querverbindungen verschraubt. Mit einem Gabelstapler hebt er das vorgefertigte Walzenträgergerüst an und führt es in die vorgesehenen Halterungen ein. Anschließend sichert er mit den Schrauben das Kopf- teil.
Zu der Welle ist noch zu erwähnen, daß aufgrund des Biegeverhaltens des Schaumstoffes und des darin befindlichen Stahlgewebes ein min. Durchmesser von 200 mm eingehalten werden sollte.
Eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schnellaufrolltores 210 ist in Fig. 12 gezeigt. Bei diesem Schnellaufrolltor 210 ist ein in der Mitte senkrecht geteilter Schnei laufrolltorbehang 212 vorgesehen, welcher an seinem oberen Ende in einer Führungsschiene 226 einer Führungsvorrichtung 214 geführt ist und seitlich auf einer ersten Walze 216 und einer zweiten Walze 217 aufwickelbar ist. Der Schnei laufrolltorbehang 212 weist in seinem mittigen Bereich zwei zueinander komplementäre Magnetschienen auf, die den Schnei laufrolltorbehang 212 im geschlossenen Zustand mittig zusammenhalten. Zur Er- höhung der Sicherheit im Bereich des Schnellaufrolltores 210 sind in dem Schnei laufrolltorbehang 212 zwei Sichtfenster 213 vorgesehen, welche aus einem durchsichtigen Kunststoffmaterial bestehen und mit dem
Material des Schnei laufrolltorbehangs 212 verschweißt sind. Eine solche Ausgestaltung des Schnei laufrolltorbehangs ist auch bei einem Schnelllaufrolltor gemäß der ersten Ausführungsform vorteilhaft. Der Schnei laufrolltorbehang 212, dessen Aufbau im Schnei laufrolltorbehang 12 des Schnellaufrolltores 10 gemäß der ersten Ausführungsform entspricht, kann die Sichtfenster 213 deswegen ohne weiteres aufnehmen, weil seine geschlossenporigen Isolierschichten keinerlei Abdichtung oder Einfassung erfordern.