Hörgerät und zugehöriges Programmierverfahren
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein programmierbares Hörgerät sowie ein Verfahren zur Programmierung, Einstellung, Veränderung und/oder Anpassung eines derartigen Hörgeräts.
Moderne digitale Hörgeräte sind in der Regel programmier- bar, um das Betriebsverhalten des Hörgeräts an das individuelle Horvermogen des Horgeratetragers und die akustiscnen Umweltbedingungen anzupassen. So ermöglicht die Programmierung eines Hörgerätes beispielsweise die Vorgabe des individuellen Frequenzgangs für den Horgeratetrager, die Filte- rung DZW. Dampfung von störenden Hintergrundgeräuschen, die Unterdrückung von akustischen Ruckkopplungen, die Einstellung eines Spracherkennungssystems sowie eines Storschall-
und Feedback-Unterdrückungssystems .
Die Programmierung derartiger bekannter Hörgeräte erfolgt üblicherweise durch einen Hörgeräteakustiker mit einem entsprechenden computergestützten Programmiergerät, das über eine Schnittstelle und ein Kabel mit dem Hörgerät verbunden wird. Der Hörgeräteakustiker kann dann das Hörgerät nach vorheriger Untersuchung des Hörgeräteträgers durch einen Hals-Nasen-Ohren-Arzt entsprechend dem ärztlichem Befund programmieren, indem er über einen Bildschirm das gewünsch- te Betriebsprogramm eingibt, das dann über das Kabel zu dem Hörgerät übertragen und dort gespeichert wird.
Nachteilig an diesem herkömmlichen Programmierverfahren für Hörgeräte ist die Tatsache, daß der Hörgeräteträger zur Änderung des Betriebsprogramms seines Hörgeräts stets einen Hörgeräteakustiker, einen HNO-Arzt oder einen sonstigen
Fachmann aufsuchen muß. Dies ist zum einen mit erheblichen Kosten verbunden und erzeugt zum anderen eine Hemmschwelle, die insbesondere bei älteren Menschen oftmals dazu führt, daß eine Anpassung des Hörgeräteverhaltens an ein sich ver- änderndes Hörvermögen unterbleibt.
Die Einstellung einzelner Betriebsparameter des Hörgeräts, wie beispielsweise der Lautstärke, kann bei Hörgeräten zum Teil durch den Hörgeräteträger selbst erfolgen, indem dieser ein entsprechendes Einstellrad an dem Hörgerät betä- tigt.
Darüber hinaus sind auch drahtlos arbeitende Handsteuerungen für Hörgeräte bekannt, die eine Einstellung einzelner Betriebsparameter des Hörgeräts durch den Hörgeräteträger ermöglichen. Hierzu betätigt der Hörgeräteträger an der Handsteuerung eine entsprechende Taste, woraufhin dann ein
Signal zu dem Hörgerät übertragen wird. Die Signalubertra- gung zwischen Hörgerät und Handsteuerung kann hierbei durch Infrarot-, Ultraschall- oder Funksignale sowie durch eine induktive Kopplung erfolgen. Bei derartigen drahtlos arbei- tenden Handsteuerungen ist es somit zur Einstellung der aktuellen Betriebsparameter nicht mehr erforderlich, das Hörgerät aus dem Ohr herauszunehmen oder an dem eingesetzten Hörgerät umständlich das Einstellrad für den jeweiligen Betriebsparameter zu suchen. Auch derartige, über eine drant- los arbeitende Handsteuerung einstellbare Hörgeräte müssen jedoch zur Programmierung über ein Kabel mit einem entsprechenden Programmiergerat verbunden werden, was mit den vorstehend beschriebenen Nachteilen verbunden ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein pro- grammierbares Hörgerät sowie ein zugehöriges Programmierverfahren zu schaffen, das eine möglichst einfache und individuelle Programmierung und Änderung voreingestellter Parameter am Hörgerät ermöglicht.
Die Aufgabe wird, ausgehend von dem eingangs beschriebenen bekannten Hörgerät, durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1, bzw. - hinsichtlich der Programmierverfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 6 gelost.
Die Erfindung umfaßt die allgemeine technische Lehre, ein Hörgerät zu schaffen, das vollständig drahtlos programmier- bar ist, um die Programmierung des Hörgeräts möglichst einfach und situationsunabhangig zu gestalten.
Weiterhin umfaßt die Erfindung ein Programmierverfahren, bei dem das Hörgerät über ein Datennetz, wie beispielsweise das Internet, programmiert wird, wobei die Programmierung menugesteuert durch den Benutzer selbst erfolgen kann.
Ebenso kann der Fachmann das Programmierverfahren benutzen, wobei dann vorzugsweise weitere Programmieroptionen freige- schaltet sind, die dem Horgeratetrager nicht zur Verfugung stehen, um fe lemstellungen zu vermeiden.
Das erfmdungsgemaße Hörgerät verfugt in herkömmlicher Weise über ein Mikrofon zur Aufnahme der zu verstärkenden akustischen Signale, einen e gangsseitig mit dem Mikrofon verbundenen Verstarker zur Verstärkung der von dem Mikrofon aufgenommenen akustischen Signale sowie einen eingangssei- tig mit dem Verstarker verbundenen Lautsprecher zur Abgabe der verstärkten akustischen Signale.
Üblicherweise weist das Hörgerät sowohl einen Eingangsverstärker als auch einen Ausgangsverstärker auf, jedoch ist die Erfindung nicht auf eine derartige Anordnung mit zwe Verstarkern beschrankt.
Auch ist es im Rahmen der Erfindung nicht erforderlich, das das Mikrofon, der Verstarker und der Lautsprecher direkt miteinander verbunden sind. So ist es beispielsweise vorteilhaft, einen digitalen Signalprozessor oder ein Fil- terelement mit einstellbarem Frequenzgang zwischen diesen Bauelementen anzuordnen.
Weiterhin verfugt das erfmdungsgemaße Programmiergerat über einen Programmspeicher, in dem das Betriebsprogramm des Hörgeräts abgelegt wird, wobei das Betriebsprogramm beispielsweise den individuellen Frequenzgang des Hörgeräts bzw. des Horgeratetragers, die individuelle Identiflkati- onskennung des Hörgeräts oder des Horgeratetragers oder Skalierungsdaten enthalten kann. Darüber hinaus ist es auch möglich, die eigentliche Software des Hörgeräts zu ubertra- gen, die den Betrieb des Hörgeräts steuert. Der Hörgeräte-
hersteiler kann dann nach Fertigstellung einer neuen Softwareversion das neue Steuerprogramm in das Hörgerät einspielen.
Die Programmierung des erfindungsgemaßen Hörgeräts erfolgt drahtlos durch eine externe Programmiereinheit. Hierzu weist das Hörgerät einen Empfanger auf, der wahrend des Programmiervorgangs Programmiersignale von der Programmiereinheit empfangt und an eine Steuereinheit weiterleitet, welche die Programmiersignale auswertet und das Be- trieosprogramm in dem Programmspeicher entsprechend modifiziert. Die Art und Weise der Speicherung erfolgt hierbei in Abhargigkeit von dem jeweiligen Horsystem.
Der Empfänger zur Erfassung der Programmiersignale kann beispielsweise als optischer Sensor, Infrarot-Sensor, aku- stischer Sensor, Ultraschall-Empfanger, induktiver Koppler oder Funkempfanger ausgebildet sein.
Ein optischer Empfanger bietet den Vorteil, daß die Programmierung des Hörgeräts über den Monitor eines Computers, ein Fernsehgerat o.a. erfolgen kann. Für den eigentlichen Programmiervorgang halt der Horgeratetrager das Hörgerät mit dem optischen Sensor vor den Bildschirm, woraufhin dann Bildmusterfolgen entsprechend den jeweiligen Programmiersi- gnalen auf dem Computermonitor dargestellt werden. Hierbei muß der optische Sensor im Gegensatz zu einem Infrarot- Sensor für Licht im sichtbaren Wellenlangenbreich empfindlich sein.
Ein akustischer Empfanger zum Empfang der Programmiersignale ermöglicht ebenfalls eine Programmierung des Hörgeräts über einen Computer, sofern dieser über einen Lautsprecher verfugt, sowie mittels eines Fernsehgeräts. Wahrend des
Programmiervorgangs plaziert der Horgeratetrager das Hörgerät mit dem akustischen Empfanger so vor dem Computerlautsprecher, daß die über den Lautsprecher übertragenen Pro- grammiersignale empfangen werden können. Darüber hinaus er- moglicht ein akustischer Empfanger auch eine Fernprogrammierung über eine Telefonleitung, indem das Hörgerät mit dem akustischen Empfanger an die Hörmuschel des Telefonho- rers gehalten wird. Besonders vorteilhaft an einer akustischen Übertragung der Programmiersignale ist die Tatsache, daß oas Hörgerät ohnehin ein Mikrofon aufweist, das auch zum Empfang der Programmiersignale verwendet werden kann, so daß kein zusätzlicher Empfanger erforderlich ist.
Im folgenden w rd nun das erfmdungsgemaße Verfahren zur Programmierung des vorstehend beschriebenen Hörgeräts er- läutert.
Hierzu stellt der Horgeratetrager mit einem Endgerat über ein Datennetz eine Datenverbindung mit einer externen Programmiereinheit her, damit die Programmierung des Hörgeräts durch die externe Programmiereinheit erfolgen kann.
Als Endgerat für die Herstellung der Datenverbindung zu der externen Programmiereinheit eignet sich vorzugsweise ein herkömmlicher Computer, da ein derartiges Gerat in vielen Haushalten bereits vorhanden ist. Ein weiterer Vorteil eines Computers als Endgerat auf Seiten des Horgeratetragers besteht in der Möglichkeit einer menugesteuerten Benutzer- fuhrung bei der Festlegung des gewünschten Betriebsprogramms. Die Erfindung ist jedoch hinsichtlich des zu verwendenden Endgerats nicht auf Computer beschrankt, sondern laßt sich beispielsweise auch mit anderen Arten von Endge- raten realisieren, die eine Übertragung der zu Einstellung des gewünschten Betriebsprogramms erforderlichen Program-
miersignale ermöglichen.
Die Verbindung zwischen dem Endgerat und der externen Programmiereinheit erfolgt vorzugsweise über das Internet, indem der Horgeratetrager an seinem Computer die Internetsei- te der Programmiereinheit anwählt und anschließend die gewünschten Menuoptionen auswählt. Die Erfindung ist jedoch hinsichtlich des für die Verbindung zwischen dem nutzersei- tigen Endgerat und der Programmiereinheit zu verwendenden Datennetzes nicht auf das Internet beschrankt, sondern kann auch mit anderen Datennetzen realsiert werden. So ist es beispielsweise möglich, daß der Horgeratetrager zur Programmierung des Hörgeräts mit seinem Telefon eine vorgegebene Servicenummer anruft, die dann die Programmiersignale akustisch über die Telefonleitung übertragt. In diesem Fall wird die Verbindung zwischen dem nutzerseitigen Endgerat und der Programmiereinheit über das Telefonnetz hergestellt, wobei sich sowohl das leitungsgebundene Telefonnetz als auch Mobilfunknetze eignen.
Nach der Herstellung der Datenverbindung zu der externen Programmiereinheit gibt der Horgeratetrager dann die gewünschten Programmanderungen an seinem Endgerat ein, was bei einem Computer als Endgerat vorzugsweise menugesteuert erfolgt, indem mehrere Bildschirmmasken dargestellt werden, in deren Eingabefeldern der Horgeratetrager dann die ge- wünschten Programmieroptionen eingeben kann.
Das Endgerat übertragt dann die gewünschten Programmieroptionen in Form von Steuersignalen über das Datennetz zu der externen Programmiereinheit, die daraus die zugehörigen Programmiersignale ermittelt und anschließend zurück zum Endgerat übertragt, damit dieses das Betriebsprogramm des Hörgeräts entsprechend modifizieren kann. Die Ermittlung
der Programmiersignale aus den vom Endgerät übertragenen Steuersignalen erfolgt vorzugsweise in Abhängigkeit von dem jeweiligen Horgeratetyp und der Identität des Horgeratetragers. Hierzu kann der Benutzer an dem Endgerat eine typspe- zifische Kennung eingeben, die dann zu der externen Programmiereinheit übertragen wird. Auf diese Weise kann die Programmiereinheit eine Vielzahl von unterschiedlichen Hor- geratetypen unterschiedlicher Hersteller programmieren. Darüber hinaus wird vorzugsweise auch eine individuelle Kennung übertragen, die von dem Horgeratetrager an dem Endgerat eingegeben wird. Diese individuelle Kennung ermöglicht die Abrechnung der von der Programmiereinheit im Rahmen ces Programmiervorgangs bereitgestellten Dienstleistung.
Die Übertragung der Programmiersignale von dem Endgerat zu dem Hörgerät erfolgt drahtlos, um den Programmiervorgang für cen Horgeratetrager möglichst einfach und ohne Zusatzgerate zu gestalten. Vorzugsweise weist das Hörgerät hierzu einen optischen Sensor auf, der - wie bereits vorstehend beschrieben - an den Bildschirm des als Endgerat fungierenden Computers gehalten wird und die auf dem Computerbildschirm dargestellten Helligkeitsschwankungen erfaßt. Das erfindungsgemaße Verfahren ist jedoch hinsichtlich der Datenübertragung zwischen dem Endgerät und dem Hörgerät nicht auf eine optische Datenübertragung beschränkt. Vielmehr können auch die bereits vorstehend beschriebenen Ubertra- gungsarten verwendet werden.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspruchen gekennzeichnet bzw. werden nachstehend zusammen mit der Beschreibung der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand der Figuren naher dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 als bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ein programmierbares Hörgerät als Blockschaltbild,
Figur 2 das erfindungsgemaße Programierverfahren als Flußdiagramm.
Das in Figur 1 dargestellte Blockschaltbild zeigt ein digitales programmierbares Hörgerät 1 mit einem Mikrofon 2 zur Aufnahme der zu verstärkenden akustischen Signale und einem Lautsprecher 3 (Hörer) zur Abgabe der verstärkten akusti- sehen Signale. Dem Mikrofon 2 nachgeschaltet ist ein Eingangsverstärker 4 sowie ein Analog-Digital-Wandler 5. Zur Anpassung des Verstarkungsverhaltens des Hörgeräts 1 an das individuelle Horvermogen des Horgeratetragers ist weiterhin ein digitaler Signalprozessor 6 (DSP - Digital Signal Processing) vorgesehen, der unter anderem eine frequenzao- hangige Verstärkung der von dem Mikrofon 2 aufgenommenen akustischen Signale ermöglicht. Der digitale Signalprozessor 6 ist in dem Blockschaltbild stark vereinfacht dargestellt und kann weitere Komponenten umfassen, die eine Si- gnalverarbeitung und Optimierung ermöglichen. So können im Rahmen des digitalen Signalprozessors 6 auch neuronale Netze zur Signalverarbeitung verwendet werden. Dem digitalen Signalprozessor 6 ist ein Digital-Analog-Wandler 7 sowie ein Ausgangsverstärker 8 nachgeschaltet, der dann schließ- lieh den Lautsprecher 3 ansteuert. Der vorstehend beschriebene Aufbau des Hörgeräts 1 ist insoweit bekannt und braucht deshalb nicht weiter beschrieben werden.
Darüber hinaus weist das Hörgerät 1 eine in der Gehausewandung angeordnete Photozelle 9 auf, um Programmiersignale empfangen zu können. Ausgangsseitig ist die Photozelle 9 über einen Eingangsverstärker 10 mit einer Steuereinheit 11
verbunden, welche die von der Photozelle 9 empfangenen Programmiersignals auswertet und den Programmiervorgang in dem Hörgerät 1 steuert. Hierzu schreibt die Steuereinheit 11 das über die Photozelle 9 empfangene Betriebsprogramm des Hörgeräts 1 in einen zugehörigen Programmspeicher 12 des Hörgeräts 1.
Die Ansteuerung der Photozelle 9 zum Empfang der Programmiersignale erfolgt hierbei durch einen Bildschirm 13 (CRT - Cathode Ray Tube) eines herkömmlichen Computers 14 (PC - Personal Computer) , der zur Eingabe der gewünschten Programmieroptionen mit einer Tastatur 15 (KBD - Keyboard) als Eingabeeinheit verbunden ist. Zur Übertragung der Programmiersignale von dem Computer 14 zu dem Hörgerät 1 muß der Hörgeräteträger das Hörgerät 1 mit der Photozelle 9 vor den Bildschirm 13 halten, so daß die Photozelle 9 die Helligkeitsschwankungen auf dem Bildschirm 13 erfassen kann. Der Computer 14 steuert dann den Bildschirm 13 entsprechend den zu übertragenden Programmiersignalen an.
Der Computer 14 ist wiederum über das Internet 16 mit einer externen Programmiereinheit 17 verbunden, die den Programmiervorgang unterstützt, so daß der Hörgeräteträger zur Programmierung des Hörgeräts 1 nicht auf die umfangreichen Fachkenntnisse eines Hörgeräteakustikers angewiesen ist.
Im folgenden wird nun unter Bezugaufnahme auf die vorste- hende Beschreibung des Aufbaus des erfindungsgemäßen Hörgeräts 1 das erfindungsgemäße Verfahren zur Programmierung des Hörgeräts 1 anhand des in Figur 2 dargestellten Flußdiagramms beschrieben.
Nach dem Start des Programmiervorgangs stellt der Hörgerä- teträger zunächst eine Verbindung zwischen dem Computer 14
und dem Internet 16 her, indem mit einem Modem die Telefonnummer des zugehörigen Internet-Dienstanbieters anwählt. Nach der Einwahl in das Internet 16 wählt der Horgeratetrager dann die Internet-Homepage des die Horgerateprogra mie- rung unterstutzenden Dienstleistungsunternehmens an. Nach dem Erscheinen der zugehörigen Homepage auf dem Bildschirm 13 des Computers 14 gibt der Horgeratetrager dann zunächst die Seriennummer des Hörgeräts 1 und seinen Namen ein, um sich zu identifizieren. Dies ist wichtig, damit bei der folgenden Programmierung der Typ des jeweiligen Hörgeräts 1 berücksichtigt werden kann. Darüber hinaus ist die Identifizierung αes Horgeratetragers auch für die Abrechnung der von dem Diensleistungsunternehmen bereitgestellten Bera- tungs-Dienstleistung erforderlich .
Anscnließend gibt der Horgeratetrager dann auf der Homepage des Dienstleistungsunternehmens die gewünschten Programmoptionen ein, was menugesteuert erfolgen kann.
Die von dem Horgeratetrager eingegebenen Programmieroptionen werden dann von dem Computer 14 über das Internet 16 ZJ dem Zentralrechner des Dienstleistungsunternehmens übertragen.
Dort wird dann das Betriebsprogramm bestimmt, das die von dem Horgeratetrager ausgewählten Programmoptionen im Betrieb des Hörgeräts 1 umsetzt. Hierzu unterhalt der Zen- tralrechner 17 des Dienstleistungsunternehmens eine computergestutzte Datenbank mit den technischen Daten auf dem Markt befindlicher Hörgeräte. Anhand der von dem Horgeratetrager an dem Computer 14 eingegebenen Seriennummer identifiziert der Zentralrechner 17 dann zunächst Hersteller und Typ des Hörgeräts 1, damit keine unmöglichen Programmoptionen angeboten werden.
Das von dem Zentralrechner 17 ermittelte Betriebsprogramm wird dann von dem Zentralrechner 17 in Form von Programmiersignalen über das Internet 16 zu dem Computer 14 übertragen, der die Programmiersignale dann in Form von opti- sehen Signalen über den Bildschirm 13' und die Photozelle 9 zu dem Hörgerät 1 weitergibt.
In einem letzten Schritt wird das übertragene Betriebsprogramm dann in dem Programmspeicher 12 des Hörgeräts 1 abgelegt, woraufhin das Hörgerät 1 dann mit dem neuen Be- triebsprogramm arbeitet.
Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsbeispiele. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von der dargestellten Lösung auch bei grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch macht.
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