Energieelement mit f otovoltaϊscher Schicht
Technisches Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Energieelement mit einer fotovoltaϊschen Schicht.
Stand der Technik
Fotovolta'ikelemente sind temperaturempfindlich, d.h. ihr Wirkungsgrad sinkt bei steigender Betriebstemperatur. Dadurch ist gerade bei hoher Sonneneinstrahlung ihr Wirkungsgrad niedrig und der Stromertrag entsprechend relativ gering. Die Entwicklung in der Fotovolta'ik geht dahin, die Temperaturempfindlichkeit der Fotovolta'ikelemente zu reduzieren.
Es ist eine flexible Fotovoltaϊkf olie bekannt, die auf Eisenblech auflaminiert werden kann. Diese sich zusammen mit dem Blech stark erhitzende Folie besitzt zwar einen niedrigeren Wirkungsgrad als kristalline Fotozellen. Jedoch sinkt bei ihr der Wirkungsgrad bei hohen Temperaturen wesentlich weniger ab als bei diesen.
Aufgabe der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung die Energiegewinnung pro Flächeneinheit eines von der Sonne beschienenen Solarenergieelements zu maximieren. Insbesondere soll die Reduktion des Wirkungsgrads bekannter fotovolta'ischer Schichten infolge der Wärmeentwicklung bei Sonneneinstrahlung minimiert werden.
Beschreibung der Erfindung Ein Energieelement mit einer durch die Sonne bestrahlbaren fotovoltaϊschen Schicht, zeichnet sich erfindungsgemäss durch einen Wärmetauscher zur Kühlung der fotovoltaϊschen Schicht aus. Durch die Kühlung der fotovoltaϊschen Schicht wird der Wirkungsgrad hoch gehalten, da die Schicht sich weniger erwärmt. Zudem wird Wärme gewonnen, die z.B. zur Warmwasseraufbereitung genutzt werden kann. Der Wärmetauscher ist dabei vorzugsweise ein ganzflächig durchströmter
Flachwärmetauscher. Das darin strömende Wärmetauschermedium ist vorzugsweise Wasser, gegebenenfalls Wasser mit geeigneten Zusätzen. Jedoch sind auch andere Medien
wie z.B. Luft oder Öl möglich.
Ein besonders vorteilhaftes Energieelement besteht aus einem mittels eines Wärmetauscherelements gekühlten Fotovoltaϊkelement. Dabei bilden Wärmetauscherelement und Fotovoltaϊkelement zusammen eine Einheit, indem das Fotovoltaϊkelement Wärme leitend auf das Wärme tauscher element aufgebracht ist. Ebenso ist es möglich zwei unabhängige Elemente derart miteinander zu kombinieren, dass das Fotovoltaϊkelement mit dem Wärmetauscherelement gekühlt werden kann.
Vorteilhaft ist die fotovoltaische Schicht thermisch verbunden mit dem Wärmetauscher. Dies kann z.B. über einen Kleber geschehen, mit dem die Schicht oder der Träger der Schicht auf einen Flachwärmetauscher geklebt ist. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die fotovoltaische Schicht ganzflächig gekühlt ist und kaum wärmer als die Oberfläche des Wärmetauschers wird.
Dazu geeignete Wärmetauscher sind mit einem Innenraum für ein Wärmetransportmedium versehen, welcher zwischen zwei an deren Rand dicht verbundenen, parallelen Wandungen aus Metallblech ausgebildet ist. Wie Wandungen weisen an einer in einem Abstand zum Rand angeordneten Verbindungsstelle je eine gegenseitig zusammenwirkende Verbindungsfläche auf. Über diese Verbindungsfläche sind die Wandungen miteinander verbunden. Um die Verbindungsstellen in der Fläche des Wärmetauschers herum ist in jedem der Bleche ein Versteifungsrand ausgebildet. Dadurch lassen sich abschälende Verformungen des Bleches im Bereich der Verbindungsstellen verhindern, so dass auch verlötete oder verklebte Verbindungsstellen einem erhöhten Innendruck standhalten. In diesem Zusammenhang wird auf das nicht vorveröffentlichte Schweizer Patengesuch Nr. 2000 2155/00 verwiesen, in welchem ein solcher Wärmetauscher beschrieben ist.
Die beiden Wandungen können an den Verbindungsstellen innerhalb der Fläche zwischen den Rändern des Hohlkörpers auch durch Verformung des Materials ineinander verzahnt werden. Explizit wird hier auf die nicht vorveröffentlichte PCT-
Anmeldung PCT/CH 00/00434 verwiesen. Darin ist ein Wärmetauscher oder besser ein Flächenströmungswärmetauscher beschrieben, bei welchem aus Blech, insbesondere
Kupferblech, ein schichtf örmiger Durchströmungsraum für ein Wärmetauschermedium gebildet ist, indem zwei Blechwände mittels regel ässig beabstandeten punktuellen Pressformverbindungen miteinander verbunden sind. Pressformverbindung besagt, dass das Material der beiden Blechwände derart miteinander, bzw. ineinander verformt worden ist, dass eine Art unlösbare Druckknopfverbindung zwischen den Blechwänden besteht. Das Material der einen Blechwand hintergreif t dabei ringförmig Material der anderen Blechwand. Sind diese Verbindungspunkte in Abständen von höchstens 4 cm, bevorzugt etwa 2,5 cm voneinander angeordnet, so können damit zwei 0,55 mm starke Kupferblechwände so stabil miteinander verbunden werden, dass darin ein Überdruck von bis zu 5 bar aufgebaut werden kann, ohne dass die Verbindungen auseinander gerissen werden oder die Bleche sich unkontrolliert verformen.
Solche Wärmetauscherflächen können deshalb praktisch ebenflächig ausgebildet sein. Dadurch eignen sie sich besonders zur Aufnahme einer fotovoltaϊschen Schicht. Solche Wärmetauscher weisen auf ihrer gesamten Wärmetauscherfläche praktisch die gleiche Temperatur auf, da die Wandungen in direktem Kontakt mit dem
Wärmetransportmedium stehen. Daher eignen sie sich besonders zur flächigen Kühlung von Fotovotaϊkschichten.
Wenn die fotovoltaische Schicht auf die Wärmetauscherfläche aufgebracht ist, kann ein solches Energieelement in einem Vakuumrohr angeordnet sein. Dadurch kann der Wärmeverlust vermindert werden.
Die fotovolta'ische Schicht ist in einer Ausführungsform der Erfindung zusammen mit einem Träger der fotovoltaϊschen Schicht in einem Abstand zum Flachwärmetauscher angeordnet. Dies erlaubt die Verwendung von kristallinen Zellen mit hohem Wirkungsgrad und einer Vielzahl von unterschiedlichen handelsüblichen fotovoltaϊschen Elementen.
Eine fotovolta'ische Folie kann nicht nur mit einem thermisch leitenden Kleber direkt auf den Flachwärmetauscher geklebt sein, sondern auch mit Abstand zum Wärmetauscher hinter einem Trägerglas angeordnet sein. In letzterem Fall ist die Folie vorteilhaft mit dem
Glas verklebt.
Bei Sonnenwärmekollektoren sind in der Regel teure Solarglas-Abdeckscheiben vorzusehen. Ohne Abdeckscheiben entsteht kein Treibhauseffekt und sind die zu erreichenden Kollektortemperaturen wesentlich niedriger als mit einer Abdeckscheibe. Als Abdeckscheibe wird daher vorgeschlagen, eine fotovoltaische Scheibe mit Abstand vor dem Wärmekollektor anzubringen. Alternativ wird vorgeschlagen, als Beschichtung eines Sonnenwärmekollektors eine fotovolta'ische Folie direkt auf den Wärmekollektor anzubringen.
Falls die fotovolta'ische Schicht keine oder lediglich eine schlechte thermische Verbindung zum Wärmekollektor aufweist, ist eine möglichst hohe Wärmedurchlässigkeit des Fotovoltaϊkelements anzustreben. Andererseits erlaubt eine wärmeleitfähige Verbindung zwischen Fotovoltaϊkelement und Wärmetauscherelement eine Verwendung von Wärmestrahlung sammelnden Fotovoltaϊkelementen. Die möglichst direkte Kühlung des Fotovoltaϊkelements mit dem Wärmetauscherelement bewirkt eine Erhöhung des Wirkungsgrades des fotovoltaϊschen Elements. Die Bestückung des Wärmetauschers mit einem fotovoltaϊschen Element erhöht den Energiegewinn des Wärmetauschers auf derselben Fläche praktisch um die gesamte gewonnene elektrische Energie.
Zur Befestigung solcher scheibenförmiger Energieelemente mit Wärmetauscher und Fotovoltaϊkschicht an einem Bauteil wird vorgeschlagen ein elastisches Elastomer- oder Gummi-Profil wenigstens an zwei gegenüberliegenden Rändern des Energieelements mit dem Energieelement zu verbinden. Das Profil ist dadurch in einem Abstand gehalten, der auf den Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Wänden einer Ausformung im
Bauteil abgestimmt ist. Dadurch passt das Energieelement mit dem elastischen Profil an zwei gegenüberliegenden Seiten derart zwischen die Wände der Ausformung, dass das Energieelement dort gehalten ist.
Vorteilhaft besteht eine Spannung innerhalb Energieelement und Profil, so dass das Energieelement zwischen den Wänden klemmt. Notwendigerweise weist das Energieelement zumindest einen Anschluss für eine Leitung für den Energietransfer vom
Energieelement weg auf. Dieser Anschluss besteht im Falle von fotovoltaϊschen Elementen aus einer elektrischen Leitung. Bei Wärmetauschern wie
Sonnenwärmekollektoren oder Luft-Wasser-Warmetauschern ist dafür ein Anschluss mit Zuleitung und Ableitung für das Wärmetauschermedium notwendig.
Vorteilhaft ist das elastische Profil auf den Querschnitt der Ausformung, in welcher das Energieelement befestigt werden soll, derart abgestimmt, dass das elastische Profil zwischen zwei in der Ausformung vorgesehenen Verengungen angeordnet werden kann. Die Verengungen sind durch gegeneinander gerichtete Vorsprünge an den Wänden gebildet, wobei in der Regel die Ausformung πnnenförmig ist und eine der Verengungen durch einen Rinnenboden gegeben ist. Auch hier ist wieder zweckmässig, dass zwischen der Verengung und dem Rinnenboden, bzw. zwischen den beiden Verengungen, eine Spannung im elastischen Profil erreicht wird, dank welcher das Profil in der Ausformung klemmt. Die Abstimmung zwischen Profilhöhe (Abmessung senkrecht zur Ebene des scheibenförmigen Energieelements) des elastischen Profils auf den Abstand zwischen den Verengungen bewirkt, dass das Energieelement in Richtung senkrecht zur Scheibenebene nicht verrückbar ist. Wind- und Schneelasten werden daher auf das Bauteil, insbesondere die Rinne übertragen und führen nicht zu einer Verschiebung des Energieelements bezüglich des Bauteils.
Ein eine Rinne bildendes und zur Aufnahme von Energieelementen geeignetes Bauteil ist eine Profilblech-Dachbahn. Auch Profilblech-Fassadenbekleidungen sind rinnenförmig auszubilden. Weiter ist auch vorstellbar, dass πnnenförmige Ausformungen für die Aufnahme von Energieelementen in z.B. gemauerten oder betonierten Gebäudeteilen vorgesehen sind. Die Länge der Rinne kann der Länge des Elements entsprechen oder diese beliebig übersteigen. Dies hat den Vorteil, dass die Länge des Elements unabhängig von der Länge der Ausformung am Bauteil wählbar ist. In einer langen Rinne z.B. können auch mehrere, insbesondere normierte Energieelemente in einer Reihe angeordnet sein.
Ist das Energieelement in einer rinnenförmigen Ausformung befestigt, so ist das elastische Profil vorteilhaft das Energieelement umlaufend ausgebildet. Dadurch, dass das Profil auf den vier Seiten eines rechtwinkligen, scheibenförmigen Energieelements angeordnet ist,
wird ein gewisser Abschluss des Elements erreicht. Zwischen Energieelement und Rinnenboden ergibt sich dadurch ein isolierendes Luftkissen. Dank diesem Luftkissen kann zudem die thermische Isolation der Wärmedämmung z.B. in einem Dachaufbau genutzt werden. Bei in Profilblechdächern mit im Rinnenboden ausgebildeten Sicken angeordneten Energieelementen können die Tiefsicken ausfüllende Streifen zwischen elastisches Profil und Profilblech angeordnet und das Energieelement an den Firstbereich anschliessend angeordnet werden. Bei einer Anordnung der Elemente am First kann eine Firstabdeckung auf das Element anschliessen, so dass Regenwasser oder Schmelzwasser nicht unter dem Energieelement hindurch fliesst und die Energieelemente von der Rückseite her nicht abkühlt. Da bei Regen jedoch kaum Solarenergie gewonnen wird, besteht kein wesentlicher Vorteil im wasserdichten Verschliessen des Raumes zwischen Energieelement und Dachhaut. Hingegen kann eine Windabdichtung, insbesondere am unteren Ende eines Energieelements zweckmässig sein. Als Winddichtung kann eine schwenkbare Klappe zweckmässig sein, welche Wasser abfliessen lässt und durch Winddruck geschlossen wird. Damit wird verhindert, dass Wind unter das scheibenförmige Element fährt und dieses aus seiner Verankerung reisst.
Im elastischen Profil ist vorteilhaft eine Nut ausgebildet, mit welcher der Rand des Energieelementes in Eingriff steht. Alternativ können auch eine Reihe von Ausnehmungen im Profil vorgesehen sein, in welche am Energieelement angeordnete Fortsätze eingreifen. Eine Nut ist in einem Profil jedoch einfacher auszubilden als eine Reihe von Ausnehmungen. In der Nut oder den Ausnehmungen findet das Energieelement halt und kann Längenveränderungen unter Einfluss von Temperaturunterschieden erfahren. Die Längenveränderungen werden durch das Profil und/ oder durch ein Gleiten zwischen Profil und Energieelement und/ oder zwischen Profil und Wand aufgenommen.
Vorteilhaft sind am elastischen Profil zwei Nuten nebeneinander ausgebildet. In einer ersten, insbesondere zum Rinnenboden einer rinnenförmigen Ausformung hin anzuordnenden inneren Nut sind die Ränder des Energieelements angeordnet. In einer zweiten, äusseren Nut ist eine lichtdurchlässige Scheibe oder ein Fotovoltaϊkelement angeordnet. Als lichtdurchlässige Scheibe eignen sich insbesondere spezielle
Sonnenenergiegläser, Acrylglas und dergleichen. Geeignete Fotovolta'ikelemente sind in grosser Zahl bekannt. Diese müssen weder lichtdurchlässig noch besonders wärmestrahlungsdurchlässig sein. Der Vorteil der Anordnung eines
Wärmetauscherelements hinter dem Fotovoltaϊkelement besteht darin, dass die anfallende Wärme hinter dem Fotovoltaϊkelement abgeführt wird, so dass das Fotovolta'ikelement eine niedrigere Temperatur und dadurch einen höheren Wirkungsgrad aufweist. Nebenbei ist die Wärmegewinnung ein weiterer Vorteil.
Die Nut, oder wenigstens die äussere Nut, ist vorteilhaft durch elastisches Verformen einer Nutseitenwand derart aufweitbar, dass die zum Eingriff in die Nut bestimmte
Scheibe (lichtdurchlässige Scheibe oder scheibenförmiges Energieelement) quer zur Ebene der Scheibe in die Nut einsetzbar bzw. aus der Nut entfernbar ist. Durch die Anordnung einer Scheibe vor dem Energieelement wird, sofern der Raum zwischen Scheibe und Energieelement geschlossen ist, eine sogenannte Wärmefalle geschaffen.
Vorteilhaft wird demnach ein elastisches Profil, insbesondere ein Elastomer- oder Gummiprofil als Zwischenprofil zwischen einem scheibenförmigen Energieelement und einer Ausformung eines Gebäudeteils mit zwei gegenüberliegenden Wänden verwendet, um das Energieelement am Gebäudeteil zu befestigen. Vorteilhaft wird dabei ein Profil verwendet, welches wenigstens eine Nut zur Aufnahme des Randes des Energieelements und einen Rücken zum im Wesentlichen formschlüssigen Sitz an der Wand der Ausformung aufweist.
Entsprechend ist eine zwei gegenüberliegende Wände aufweisende Ausformung an einem Gebäudeteil, mit einem im Wesentlichen scheibenförmigen Energieelement zwischen den Wänden der Ausformung, erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet, dass an zwei gegenüberliegenden Scheibenrändern des Energieelements jeweils zwischen Wand und Energieelement ein elastisches Profil angeordnet ist, welches auf der dem Energieelement gegenüberhegenden Aussenseite des Profils an der Wand anliegt. Diese Ausformung weist zweckmässigerweise Verengungen auf, zwischen welchen das Profil oder ein Teil des Profils festsitzt. Vorzugsweise ist die Ausformung rinnenförmig. Sie ist vorteilhaft in einem Profilblech einer Gebäudebekleidung ausgebildet.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Rinne mit Energieelement besteht darin, dass die Rinnenwände durch die Stehfälze einer Profilblech-Stehfalz-Dachbahn gebildet sind. Diese Stehfälze weisen in der Regel einen die Rinne verengenden Bereich auf. Dieser ist durch einen Überlappungsbereich zweier benachbarter Profilbleche gebildet. Ist das Energieelement mit einem elastischen Profil in das Profilblech eingebettet, so ist es nicht nur optisch unaufdringlich in die Dachfläche eingebunden. Es ist auch galvanisch von der Dachfläche getrennt, was die Freiheit der Materialwahl für Profilblech und Energieelement vergrössert. Ist das Profilblech die obere Schale eines Warmdaches, so dämmt die Wärmedämmung des Dachaufbaus auch das Energieelement.
Soll ein im Wesentlichen scheibenförmiges Energieelement einer bestimmten Länge, Breite und Dicke an einem Gebäudeteil mit zwei einander in einem Abstand gegenüberliegenden Wänden befestigt werden, so wird demnach die Breite oder Länge des Energieelements auf den Abstand der Wände abgestimmt, am Energieelement ein elastisches Profil angeordnet und das Energieelement mit dem Profil derart zwischen den Wänden angeordnet, dass jeweils eine der Wand zugewandte Aussenseite des Profils an einer der beiden Wände anliegt. Es kann auch eine Rinne im Gebäudeteil ausgebildet sein. Die Rinne wird entsprechend mit einem Rinnenboden und in einem Abstand zum Rinnenboden einer Verengung des Abstandes zwischen den Rinnenwänden ausgebildet. Das elastische Profil wird danach zwischen Rinnenboden und Verengung angeordnet.
Vorteilhaft wird eine rinnenförmige Ausformung eines Profilbleches einer Gebäudebekleidung, oder auch eine andere Ausformung mit zwei gegenüberliegenden Wänden, als Halterahmen für ein erfindungsgemässes Energieelement mit einem wenigstens an zwei Seiten des Energieelements angeordneten und durch das Energieelement in einem auf die Abmessung der Ausformung abgestimmten Abstand gehaltenen elastischen Profil verwendet. Ein solches Paneel aus einem Profilblech- Bekleidungselement und einem Energieelement darin kann unabhängig von der üblichen Bestimmung des Bekeidungselements frei aufgestellt oder irgendwo an einem Bau angeordnet werden.
Kurzbeschreibung der Figuren
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, welche mittels schematischer Zeichnungen veranschaulicht sind. Es zeigt: Fig. 1 einen Ausschnitt aus einem Gebäudeteil mit einer rinnenförmigen Vertiefung und darin angeordnetem Energieelement,
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Fassadenausschnitt eines Gebäudes mit zwei T-
Profilen und einem dazwischen angeordneten Energieelement, Fig. 3 einen Schnitt durch zwei in Abstand zueinander angeordnete Stahlprofile mit dazwischen angeordnetem Energieelement, Fig. 4 einen Schnitt durch ein Warmdach mit einer Stehf alz-Profilblech-Eindeckung und ausgerüstet mit einem erfindungsgemäss befestigten Energieelement, Fig. 5 einen Schnitt durch zwei mögliche Gummiprofile, welche für Stehfalz-
Profilblech-Dachbahnen geeignet sind, Fig. 6 einen Schnitt durch ein weiteres für Stehfalz-Profilblech-Dachbahnen geeignetes Gummiprofil, welches auf zwei Arten verwendbar ist,
Fig. 7 einen perspektivischen Ausschnitt aus einem geeigneten Wärmetauscher,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Fläche eines Plattenwärmetauschers mit kreisrunden
Verbindungsflächen, Fig. 9 eine Draufsicht auf die Fläche eines Plattenwärmetauschers mit achteckigen Verbindungsflächen,
Fig. 10 bis 21 schematische Schnitte durch Verbindungsstellen mit miteinander verklebten oder verlöteten Verbindungsflächen, Fig. 22 einen Detailschnitt durch eine Verbindungsstelle, an welcher die Wandungen mittels Pressformverbindung ineinander verkrallt sind, Fig. 23 ein erfindungsgemässes Energieelement in einem Vakuumrohr .
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
In Figur 1 ist schematisch ein erfindungsgemässes Energiepaneel 10 mit einem mit einem Wärmetauscher gekühlten Fotovolta'ikelement 36 und einem dieses umlaufenden Gummiprofil 13 dargestellt. Dieses ist in einer Ausformung 15 eines Bauteils angeordnet. Die Ausformung 15 weist zwei einander gegenüberliegende Wände 17,18 auf. Die Breite des Energiepaneels 10 entspricht dem Abstand der beiden Wände 17,18. Die Ausformung
15 ist rinnenförmig und besitzt daher neben den Wänden 17 und 18 auch einen Rinnenboden 19. Das Gummiprofil 13 liegt sowohl an den Wänden 17,18 wie auch am Rinnenboden 19 an. Durch Halteelemente 21 ist das Energiepaneel 10 in der Ausformung 15 gehalten. Die Halteelemente 21 sind am Bauteil befestigt und verhindern eine Verschiebung des Energiepaneels 10. Sie sind hier als Metallwinkel und Platte dargestellt, welche an das Bauteil angeschraubt sind und von aussen gegen das Gummiprofil pressen. Andere Halteteile und andere Anordnungen der Halteteile 21 sind leicht möglich, z.B. wie in Figur 2 dargestellt.
Figur 2 stellt einen Schnitt durch eine Fassade mit T-Prof ilen 23 und Fassadenplatten 24 dar. Das erfindungsgemässe Energiepaneel 10, bestehend aus einem mit einer Fotovoltaϊkfolie 73 belegten, scheibenförmigen Wärmetauscher 11 mit seinen Anschlüssen und zwei seitlich angeordneten Elastomerprofilstücken 13, hat eine Breite, welche auf den Abstand der T-Profile abgestimmt ist. Die Länge des Energiepaneels 10 ist hingegen unabhängig von der Länge der durch die T-Profile 23 und die Fassadenplatten 24 gebildeten, rinnenförmigen Ausformung 15. Die Elastomerprofile 13 weisen eine Nut 25 zur Aufnahme des Randes 27 des belegten Wärmetauschers 11, und dieser ersten Nut 25 gegenüberliegend eine zweite Nut 29 auf. Mit den T-Profilen verbundene Halteteile 21 greifen von der Wand 17,18 her in diese zweite Nut 29 hinein und verhindern, dass sich das Energiepaneel 10 in der Ausformung 15 verschiebt. Es kann die zweite Nut 19 auch weggelassen werden und die Halteteile 21 z.B. in das Elastomerprofil 13 eingeschraubt werden.
Aus der in Figur 3 dargestellten schematischen Schnittzeichnung ist ersichtlich, dass die Ausformung 15 nicht rinnenförmig sein muss. Zwischen den parallelen Wänden 17,18, welche durch die Stege 31 von zwei zueinander beabstandeten Stahlprofilen 33 (neben den dargestellten I- Profilen sind z.B. auch L-, U- oder H-Profile gleichermassen wie Holzträger oder gemauerte und gegossene Mauern und Pfeiler möglich), ist ein erfindungsgemässes Energieelement 11 mit elastischen Profilen fixierbar. Dank Flanschen 37, 38 am Stahlprofil 33 kann das elastische Profil 13 zwischen diesen Flanschen 37,38 angeordnet und festgeklemmt werden. Die Flansche 37,38 bilden Verengungen des Abstandes zwischen den zwei die Wände 17 und 18. Das elastische Profil 13 ist auf den
Abstand zwischen den beiden durch die Flansche 37,38 gebildeten Verengungen abgestimmt, so dass es an beiden Flanschen ansteht.
Im elastischen Profil 13 in Figur 3 sind zwei Nuten 25,26 vorgesehen. Die eine Nut 25 ist für das Warmetauscherelement 11 und die andere Nut 26 für ein Fotovoltaikelement 36 vorgesehen Es ist auch möglich drei oder mehr Nuten vorzusehen, so dass auf einer Seite des Wärmetauschers 11 ein Fotovoltaikelement 36 und auf der andern eine isolierende Ruckwand anzuordnen sind
Figur 4 zeigt einen Querschnitt durch ein Profilblechdach mit emer Tragkonstruktion 41, darüber emer Dampf diffusionsbremse 43, emer Warmedammschicht 45 und direkt auf der Dammschicht 45 aufliegenden rinnenförmigen Profilblechen 47. Die Profilbleche sind in bekannter Art auf Halter aufgesteckt, welche ihrerseits z.B. an auf der Tragkonstruktion aufliegenden Z-Profilen oder mit Schrauben oder Nieten direkt an der Tragkonstruktion 41 befestigt sind. Em jedes Profilblech 47 weist anschhessend an einen Rinnenboden 53 zwei seitliche Flanken 48,49 auf, welche einander gegenüberliegende Wände 17,18 aufweisen, und mit welchen Flanken 48,49 die Profilbleche 47 aneinander befestigt sind. Die Flanken 48,49 weisen zur gegenseitigen Befestigung der Profilbleche 47 anschhessend an die Wand 17,18 emen Kopfbereich 51 auf. In diesem Kopfbereich 51 umgreift die eine Flanke 48 die andere Flanke 49 des benachbarten Profilbleches. Die beiden Flanken 48,49 benachbarter Profilbleche 47 bilden so einen gemeinsamen Steg 50. Der Kopfbereich 51 kragt zum Energieelement hin über die Wand 17,18 aus. Das scheibenförmige Energieelement 11 ist mittels elastischer Profile 13 an seinen zum Steg 50 parallelen Rändern 27 zwischen die Stege 50 geklemmt. Das Auskragen des Kopfbereiches 51 bewirkt, dass die elastischen Profile 13 zwischen Kopfbereich 51 und Rinnenboden 53 des Profilblechs 47 festsitzen können
In den elastischen Profilen 13 sind zwei Nuten ausgebildet. In der emen, ausseren, ist ein Fotovoltaϊkelement 36, in der anderen, inneren der Wärmetauscher 11 angeordnet. Zwischen dem Wärmetauscher 11 und dem Rinnenboden 53 ist eine dammende
Zwischenlage 55 eingelegt. Diese ist der Form des Rinnenbodens 53, welcher Hoch- und Tiefsicken aufweisen kann, angepasst. Sie kann auch, bei den Tiefsicken emen Hohlraum
offenlassend, lediglich auf den Hochsicken aufliegen. Dies erlaubt, dass zwischen Zwischenlage 55 und Profilblech 47 anfallendes Wasser ungehindert ablaufen kann. Die Zwischenlage 55 hält so oder anders den scheibenförmigen Wärmetauscher 11 in konstantem Abstand zum Rinnenboden 53 des Profilblechs 47. Auch ohne die Zwischenlage 55 ist der Wärmetauscher 11 wärmegedämmt, da unter dem Profilblech 47 direkt eine Wärmedämmung 45 angeordnet ist.
Figur 5 zeigt zwei mögliche Ausgestaltungen von elastischen Profilen 13 links und rechts eines Steges 50. Beide Profile weisen zwei Nuten 57,59 auf, davon eine äussere für eine Glasscheibe 35 oder ein Fotovolta'ikelement 36 und eine innere für einen scheibenförmigen Wärmetauscher 11. Die Das Fotovolta'ikelement 36 besitzt eine kristalline fotovolta'ische Schicht in einem gläsernen Träger. Eine Glasscheibe 35 kann hingegen auch auf der Aussenseite oder der Innenseite mit einer Fotovoltaϊkfolie 73 versehen sein. Eine Fotovoltaϊkfolie 73 kann auch direkt auf dem Wärmetauscher 11 angeordnet sein. In jedem Fall wird durch den Wärmetauscher 11 der fotovoltaischen Schicht Wärme entzogen und dadurch ihre Temperatur niedrig gehalten.
Das eine Profil 13a weist eine dritte Nut auf, in welcher eine diese Nut ausfüllende und aufspreizende Einpressschnur 61 angeordnet ist. Das andere Profil 13b weist Lippen 63,65 auf. Diese Lippen 63,65 werden durch das Glas 35 und den Wärmetauscher 11 gegen den Steg 50 gepresst. Dadurch werden über Druckkräfte im elastischen Profil 13b die Nuten 57,59 für Glas und Wärmetauscher 11 zusammengepresst. Dadurch hält sowohl das elastische Profil 13b zwischen Kopfbereich des Steges 50 und Rinnenboden 53 als auch die scheibenförmigen Elemente 11,36 in den Nuten 57,59.
Die innere Nut 59, in welcher der Rand 27 des Wärmetauschers 11 sitzt, ist zweckmässigerweise auf die Form dieses Randes 27 abgestimmt. Die Nut muss nicht, wie in Figur 5 gezeigt, diesen Rand 27 derart umfassen, dass der Wärmetauscher nur unter Verformung des elastischen Profils in die Nut eingeführt bzw. aus der Nut herausgezogen werden kann.
Figur 6 zeigt ein elastisches Profil 13c, bei welchem die Nut 59 für den Wärmetauscher dem zylindrischen Rand 27 des Wärmetauschers 11 angepasst, etwa halbzylindrisch vertieft ist. Diese halbzylindrische Vertiefung 59 reicht aus, um den Wärmetauscher 11 in Richtung senkrecht zur Ebene des Rinnenbodens 53 zu halten. Für ein Fotovoltaϊkelement 36 ist eine rechteckige Ausnehmung 57 vorgesehen. Diese ist auf der Aussenseite durch eine anhebbare Lippe 71 begrenzt. Diese Lippe 71 hält das Fotovolta'ikelement 36 in der Nut 57, kann aber angehoben werden, um das Fotovolta'ikelement 36 aus der Nut herauszunehmen oder in sie einzulegen. Mit dem Wärmetauscherelement 11 wird der Raum zwischen Fotovoltaϊkelement 36 und Rinnenboden 53 gekühlt, so dass das Fotovolta'ikelement bei niedriger wie bei hoher Wärmeeinstrahlung mit praktisch konstantem Wirkungsgrad arbeiten kann.
Das elastische Profil 13c kann je nach Verwendung mit der Nut für das Energieelement 11 zum Rinnenboden hin oder nach Aussen angeordnet in das Profilblech eingelegt werden. Dadurch kann ein Wärmetauscher 11 mit einem Fotovolta'ikelement 36 gedeckt werden, oder unter Verwendung des gleichen Profils mit einer darauf angebrachten Fotovoltaϊkfolie 73 in der selben Ebene wie das Fotovolta'ikelement 36 angeordnet werden. Die Leistung der Fotovoltaϊkfolie 73 kann durch Kühlung erhöht werden. Das dadurch vorgeheizte Wärmemedium kann anschhessend z.B. in benachbart angeordneten, mit Glas gedeckten Wärmetauschern 11 weiter aufgeheizt werden.
Eine Kombination von Fotovoltaϊkelementen 36, 73 mit Wärmtauscherelementen 11 ist unabhängig von deren Befestigung von Interesse. Fotovolta'ikelemente sind temperaturempfindlich, d.h. ihr Wirkungsgrad sinkt bei steigender Betriebstemperatur. Dadurch ist gerade bei hoher Sonneneinstrahlung ihr Wirkungsgrad niedrig und der
Stromertrag entsprechend relativ gering. Die Entwicklung in der Fotovoltaϊk geht dahin, die Temperaturempfindlichkeit der Fotovolta'ikelemente zu reduzieren. Auf der anderen Seite sind bei Sonnenwärmekollektoren 11 in der Regel teure Solarglas- Abdeckscheiben 35 vorzusehen. Ohne Abdeckscheiben 35 entsteht kein Treibhauseffekt und sind die zu erreichenden KoUektortemperaturen wesenthch niedriger als mit einer Abdeckscheibe. Als Abdeckscheibe 36 oder als Beschichtung 73 eines Sonnenwärmekollektors 11 wird daher vorgeschlagen, eine fotovolta'ische Scheibe 36 mit Abstand vor dem
Wärmekollektor 11 oder eine fotovolta'ische Folie 73 direkt auf den Wärmekollektor 11 anzubringen. Dabei ist eine möglichst hohe Wärmedurchlässigkeit des Fotovoltaϊkelements 36 anzustreben, falls dieses keine oder lediglich eine schlechte thermische Verbindung zum Wärmekollektor aufweist. Andererseits erlaubt eine wärmeleitfähige Verbindung. zwischen Fotovolta'ikelement 73 und Wärmetauscherelement 11 eine Verwendung von Wärmestrahlung sammelnden Fotovoltaϊkelementen 73. Die möglichst direkte Kühlung des Fotovoltaϊkelements 36, 73 mit dem Wärmetauscherelement 11 bewirkt eine Erhöhung des Wirkungsgrades des fotovoltaϊschen Elements.
In Figur 7 ist ein Ausschnitt eines Plattenwärmetauschers 11 aus Kupferblech mit einem Querschnitt durch eine Verbindungsstelle 113 dargestellt. Zwei Wandungen 115 und 117 sind einander parallel gegenüber angeordnet. In jeder Wandung 115, 117 ist eine Verbindungsfläche 119 durch Kaltverformung des Bleches eingeprägt worden. Die Verbindungsfläche 119 ist in einem Abstand zur Wandungsebene angeordnet und parallel zu dieser gerichtet. Die Verbindungsfläche hat eine Umrissform mit möglichst kleinen Angriffsmöglichkeiten für Kräfte, die die Bleche voneinander abschälen.
Gerade Abschnitte in der Umrisslinie 121 sind nicht vorteilhaft. Denn der entlang der Urnrisslinie 121 der Verbindungsfläche 119 angeordnete ein Versteifungsrand 127,129 wirkt umso stärker versteifend auf die Verbindungsfläche 119, je stärker die Umrisslinie der Verbindungsstelle 113 gekrümmt ist. Dies kommt daher, dass die abschälenden Kräfte weniger durch denjenigen Bereich des Versteifungsrandes gehindert werden, welcher auf einer Linie quer zur Abschälrichtung liegt, als durch jenen, welcher in Abschälrichtung gerichtet ist.
Beim Abschälen erfolgt nämlich eine fortschreitende Aufwölbung der Wandung 115, 117 von ein Aussen zum Zentrum der Verbindungsstelle hin. Die Aufwölbung formt sich quer zur Abschälrichtung aus, indem die beiden Wandungen an einer von der Verbindungsstelle entfernteren Stelle weiter auseinander Hegen als an einer der Verbindungsstelle näheren Stelle. Diese Aufwölbung wird nun aber durch einen Versteifungsrand in Richtung der fortschreitenden Entwicklung der Aufwölbung der
Wandung besser behindert als durch einen solchen quer dazu. Daher werden Verbindungsstellen mit runden oder polygonen Umrisslinien, wie in Figur 8 und 9 dargestellt, bevorzugt gegenüber geradlinigen gemäss Figur 1. Es sind jedoch auch viereckige, dreieckige, sternförmige, fischblasenförmige, rombenförmige, unregelmässige etc. Umrisslinien 121 möglich.
Bei Verbindungsstellen 113 mit teilweise geradliniger Umrisslinie 121 sind die Übergänge zwischen zwei geradlinigen Abschnitten der Umrisslinie 121 möglichst kontinuierlich zu gestalten. Wie in Figur 7 gezeigt, kann eine Vergrösserung der Verbindungsfläche 119 in einem Bereich der Winkeländerung in der Umrisslinie notwendig werden, um die gewünschte Kontinuität der Urnrisslinie zu erhalten. Dies ist insbesondere bei Verbindungsstellen zu berücksichtigen, bei denen der Versteifungsrand niedrig ist und die Löt- oder Klebeverbindung praktisch parallel zur Ebene der Blechwandung gerichtet ist. Je räumlicher jedoch die Verbindungsflächen der Löt- oder Klebeverbindung geformt sind, desto weniger hoch ist das Risiko des Abschälens, und desto weniger ist die kontinuierliche Form der Umrisslinie von Bedeutung.
In Figur 7 und in Figur 22 sind die Verbindungsflächen 119 parallel zur Wandung 115,117 und hegen zwischen den beiden Wandungen. Die versteifenden Ausformungen 123,123' weisen eine Höhe auf, die dem halben Abstand zwischen den Wandungen 115,117 entspricht. Dadurch können die beiden Wandungen 115,117 gleich oder gegengleich ausgeformt sein. Die Höhe der versteifenden Ausformung ist jedoch abhängig von der Höhe des Innenraumes 125 zwischen den Wandungen 115,117. Bei kleinen Abständen zwischen den Wandungen 115,117 ist die versteifende Wirkung der relativ niedrigen Ausformung 123,123' geringer als bei grösseren Abständen.
In Figur 8 und 9 sind punktuelle Verbindungsstellen dargestellt. Der Durchmesser der Verbindungsstellen liegt vorteilhaft zwischen 5 und 20 mm und ist bei einer Verbindungsstelle 113 in jede Richtung praktisch gleich. Die besonders bevorzugte Urruisslinie 121 ist in Figur 8 dargestellt. Sie ist kreisrund. Sie kann aber auch elHptisch oder oval, oder wie in Figur 9 dargestellt, polygon an den Kreis angenähert sein. Weitere mögliche Ausgestaltung von Umrisslinie und Verbindungsfläche: Stern mit mehreren,
z.B. 3,5,12 oderlδ Zacken, Dreieckige oder viereckiger Umriss mit pyramidaler Formgebung, runder Kegel oder Kegelstumpf, konvexe Form in konkaver Form etc. Die Anordnung von punktuellen Verbindungsstellen 113 in der Fläche des Plattenwärmetauschers 11 kann vorzugsweise ortogonal (Fig. 8) oder hexagonal (Fig. 9) sein, sie kann aber auch z.B. chaotisch sein.
Die versteifende Ausformung 123 kann, wie die Figuren 10 bis 17 zeigen, im Querschnitt sehr unterschiedlich gestaltet sein. Neben der Fügegestalt gemäss Figur 7, bei welcher die Verbindungsflächen parallel zu und zwischen den Wandungen liegen, kann die Fügegestalt auch Verbindungsflächen in einem Winkel bis zu 90 Grad zur Ebene der
Wandung aufweisen. Die Verbindungsflächen 119 können auch ausserhalb des Bereichs des Innenraums 125 Hegen. Die über die Oberflächenebene des Wärmetauschers vorstehenden Verbindungsstellen 113 können z.B. als Distanzhalter zwischen zwei benachbarten Plattenwärmetauschern oder als Haltenoppen in einem isoherenden Material dienen.
In Figur 10 sind die Wandungen 115,117 durchgehend und Hegt eine zur Wandung parallele Verbindungsfläche 119 in der Ebene der einen Wandung 117 des Plattenwärmetauschers 11. Die versteifenden Ausformungen 123,123' in den Wandungen 115,117 sind unterschiedlich. In der oberen Wandung 115 ist eine z.B. kreisrunde, beckenförmige Einprägung ausgebildet, deren Versteifungsrand oder Beckenrand 127 die versteifende Ausformung bildet und eine dem Abstand der Wandungen entsprechende Höhe aufweist. Der Versteifungsrandl 27 steht nahezu vertikal zur Wandung 115. Die Ausformung 123' in der unteren Wandung 117 hingegen ist ringförmig ausgebildet. Die Höhe der ringförmigen Ausformung 123' kann wie dargesteUt dem Abstand der
Wandungen entsprechen, oder aber auch geringer ausgebildet sein. Die ringförmige Ausformung 123' weist zwei Versteifungsränder 129, 129' auf, welche in der Regel konzentrisch angeordnet sind. Ein innerer Versteifungsrand 129 der Ausformung 123' in der unteren Wandung umfasst den Versteifungsrand 127 der versteifenden Ausformung 23 in der oberen Wandung 115. Die Verbindungsfläche 119 umfasst wenigstens den zur Wandung 115,117 parallelen Bereich der Ausformungen 123,123'. Auf diesen Bereich der oberen Wandung 115 kann sehr einfach verbindendes Fremdmaterial, z.B. Lot oder
Kleber, aufgetragen werden, weil er die Fläche der Wandung 115 übersteht. Ebenso könnte die Ringfläche 133 der Ausformung 123' in der unteren Wandung 117 mit verbindendem Fremdmaterial bestrichen werden. Die Verbindungsfläche kann aber auch, zusätzlich oder ausschHesslich, die Versteifungsränder 127 und 129 umfassen. Ebenso kann diese VerbindungssteUe mit einer Pressformverbindung gemäss Figur 22 verbunden werden.
In Figur 11 sind zwei beckenförmige Ausformungen 123, 123' gleichgerichtet ausgebildet. Die Ausformung 123 in der oberen Wandung 115 weist eine Höhe auf, die um die Höhe der Ausformung 123' in der unteren Wandung 117 den Abstand zwischen den
Wandungen 115,117 übersteigt. Die Höhe der unteren Ausformung 123' ist entsprechend geringer. Die Ausformungen sind derart dimensioniert, dass die beiden beckenförmigen Ausformungen 123,123' mit den Beckenböden 135,135' aneinander anliegen. Die Verbindungsfläche 119 kann auch hier zwischen den Beckenböden liegen und/ oder zwischen den aneinander anliegenden Bereichen der Beckenrändern 127,129 vorgesehen sein.
In Figur 12 ist eine Variation der VerbindungssteUe gemäss Figur 11 dargestellt. Die beiden beckenförmigen Ausformungen 123, 123' sind ebenfaUs gleichgerichtet, und zudem gleichgestaltet. Die Beckenränder 127,129 sind leicht konisch geformt, so dass der Beckenrand 127 in der oberen Wandung 115 mit seiner äusseren Fläche bei einem gewählten Abstand zwischen den Wandungen 115,117 an der inneren Fläche des Beckenrandes 129 in der unteren Wandung 117 festsitzt. Zur Definition des Abstandes zwischen den Wandungen kann auch eine kleine Ausbuchtung 137 im Beckenrand 127 oder 129 ausgeformt sein, die einen Anschlag büdet. Die Verbindungsfläche 119 Hegt in diesem Beispiel aUein zwischen den Beckenrändern 127,129. SoUten die Beckenränder, z.B. in Folge der Ausbuchtungl 37, nicht dicht aneinander anschhessen, kann sich der Hohlraum zwischen den beiden Beckenböden 135,135' mit Wärmetransportmedium füllen. Verluste des Wärmetransportmediums bei der VerbindungssteUe 113 sind jedoch ausgeschlossen, da die Wandungen 115 und 117 beide durchgehend sind und somit im Bereich der VerbindungssteUe keine Öffnung vorHegt.
Figur 13 zeigt die Verbindungsstelle gemäss Figur 12, jedoch ohne Beckenboden, jedoch einer Öffnung 139 an der SteUe des Beckenbodens. Die ringförmige Verbindungsfläche 119 zwischen den Versteifungsrändern 127,129, welche in diesem FaU Öffnungsränder sind, kann dicht ausgebildet werden. Deshalb ist der Beckenboden nicht notwendig. Die Versteifungsränder 127,129 müssen nicht, wie in Figur 13 dargesteUt, gleich hoch sein. In Figur 14 ist eine entsprechende Verbindungsstelle mit unterschiedliche hohen Versteifungsrändern 127,219 dargestellt. Die Verbindungsfläche 119 liegt nun zwischen den aneinander anliegenden, Versteifungsrändern 127, 129 der Verbindungsstelle 113. Anstelle der Öffnung 139 kann eine Wandung 115 oder 117 einen Beckenboden an der Verbindungsstelle aufweisen. An einer solchen Verbindungsstelle ist der Wärmetauscher durchbohrbar und kann mit herkömmlichen Befestigungsmitteln befestigt werden.
Figur 15 zeigt, wie eine Verbindungsstelle 113 mit einer Öffnung 139 zusätzHch gegen ein Auseinanderreissen unter der Einwirkung von Überdruck im Innern des Wärmetauschers 11 gesichert werden kann. Dazu sind die Versteifungsränder miteinander aufgeweitet, so dass deren äusserster Rand einen grösseren Umfang aufweist, als die kleinste Öffnungs weite.
Dasselbe Prinzip der formschlüssigen Verbindung der beiden Wandungen 115,117 kann auch angewendet werden, wenn die Versteifungsränder 127,129 nicht in die gleiche
Richtung gerichtet sind. In Figur 16 ist ein Ausführungsbeispiel dargesteUt, bei welchem die versteifenden, abgewinkelten Ränder um eine VerbindungssteUe 113 herum gegeneinander gerichtet sind. Der eine rohrförmig ausgeformte Versteifungsrand an der oberen Wandung 115 tritt dabei durch die Öffnung 139, welche durch den anderen rohrförmig ausgeformten Versteifungsrand 129 an der unteren Wandung 117 gebüdet ist. Der Öffnungsrand des Versteifungsrandes 127 an der oberen Wandung 115 übersteht die untere Wandung 117. Der überstehende Bereich ist parallel zur unteren Wandung 117 an diese anhegend umgelegt.
Ein ähnlicher Effekt kann erzielt werden, wenn, wie in Figur 17 dargesteUt, der
Versteifungsrand 129 an der unteren Wandung 117 nach oben konisch zusammenlaufend ausgebüdet ist und der Versteifungsrand 127 an der oberen Wandung 115 innerhalb der
Öffnungl39 des Versteifungsrandes 129 an der unteren Wandung 117 angeordnet ist und nach unten konisch auseinanderlaufend ausgebüdet ist. Die konische Aufweitung des oberen Versteifungsrandes muss nach dem zusammenfügen der beiden Wandungen geschehen.
Die Ausführungsbeispiele gemäss Figur 18 und 19 sind als Abwandlungen der Ausführungsbeispiele gemäss Figur 11 und 10 zu verstehen. Bei ersteren sind die Wandungen jeweils ebenfalls durchgehend, jedoch sind die Versteifungsränder 127,129 derart kegelförmig zusammenlaufend ausgebildet, dass sich kein oder ein unwesentlicher Beckenboden ergibt. Der Kegel-Scheitelwinkel Hegt vorteilhaft zwischen 30 und 120 Grad. Die Verbindungsfläche Hegt im aneinander anliegenden Bereich der kegelmantelförmigen Versteifungsränder 127,129 der versteifenden Ausformung 123,123' jeder Verbindungsstelle 113.
In Figur 20 ist eine runde Ausgestaltung der Variante gemäss Figur 18 dargesteUt. Eine z.B. halbkugelförmige Auswölbung 123 in der Innenseite der oberen Wandung 115 sitzt in einer um beispielsweise 2 mm weniger tiefen hohlkugeHgen Mulde 123' mit entsprechendem Radius. Runde Ausformungen können bei entsprechendem Verbindungsmaterial auch mit den Rundungen gegeneinander zusammengefügt werden, wie dies in Figur 115 dargestellt ist.
In Figur 22 ist die Fügeform gemäss Figur 7 in einem schematischen Detaü-Schnitt nochmals dargesteUt. Die Verbindung zwischen den Blechwandungen ist jedoch hier nicht durch Kleben oder Löten erreicht, sondern mit einer ringförmigen Verformung der beiden Wandungen 115 und 117 ineinander. An der Verbindungsstelle sind die die
Wandung des Wärmetauschers büdenden Bleche 115 und 117 kreisrund verformt. Die Ausformungen 123,123' büden eine Vertiefung auf der Aussenseite und eine Erhöhung auf der Innenseite des Bleches 115,117 mit einer zur übrigen Blechfläche parallelen Verbindungsfläche 119. Die erhöhte Fläche der Ausformung büdet eine Auflagefläche für die Auflage des zweiten Bleches (113,115). Sie ist gegenüber der übrigen Wandung um 1 mm, allenfaüs um 1,5 bis 2 mm erhöht. Solche Verformungen können mittels Rollenpressen serienweise oder auch mittels Einzelpressen in das Blech gearbeitet
werden. Vorteilhaft wird diese verformte Fläche eingepresst und mit einem auf die Fläche aufgebrachten Drehmoment das Material der Verbindungsfläche 119 versteift. Das versteifte Material zweier Rücken gegen Rücken mit den verformten Verbindungsflächen 119 aufeinander gelegter Bleche 115,117 kann nun mittels eines Pressformpunktes wie dargestellt zentral innerhalb dieser vertieften Verbindungsfläche 119 oder mittels einer anderen Verbindungsart verbunden werden. Die Ausformungen gewährleisten einen definierten Durchströmungsraum 125 und, in Verbindung mit einer rasterförmigen Anordnung der Ausformungen und einem maximalen Abstand zwischen den Verbindungsstellen 113, eine formstabüe Oberfläche des Wärmetauschers 11. Die Pressformverbindung 141 in Figur 22 ist zusätzHch mit die Verbindung sichernden Teüen 142,144 ausgerüstet. Diese Teile 142,144 sind aus Messing, da dieses härter als Kupfer ist und einen geringeren temperaturabhängigen Ausdehnungskoeffizienten aufweist. Eine Scheibe 142 ist in die eingestempelte Vertiefung in der Pressformverbindung 141 eingepresst und ein Ring 144 umfasst die in eine Matrize gepresste Ausstülpung der Pressformverbindung 141. Scheibe und Ring zusammen sichern die VerkraUung zwischen Vertiefungsrand 146 und Krone 148. Diese Stabilisierung der Pressformverbindung 141 erlaubt eine höhere Belastung bezügHch Temperaturschwankungen und gewährleistet eine höhere Verbindungskraft. Sie kann zweckmässigerweise bei Hochdruckwärmetauschern oder bei Wärmetauschern mit hohen Temperaturunterschieden angewendet werden.
Fügeformen mit über der Innenseite der Wandung 115,117 angeordneten Verbindungsflächen 119 haben den Vorteil, dass die Verbindungsfläche 119 leicht mit Verbindungsmaterial oder FHessmittel bestrichen oder in solches getaucht werden kann. Mulden in der Innenseite der Wandung 115,117 können hingegen eine Menge flüssiges oder zu verflüssigendes Verbindungsmaterial wie in einer Schale aufnehmen, in welches Verbindungsmaterial die gegenüberhegende Verbindungsfläche 119 zum Verbinden eingepresst oder getaucht werden kann.
Die Verbindungsstellen 113 können einzeln, reihenweise oder elementweise verbunden werden. Dazu können Erhitzer, z.B. in der Art einer Lötflamme oder eines Lötkolbens auf die Verbindungsstelle 113 gerichtet bzw. gepresst werden. Beim Löten müssen dabei die
beiden Wandungen 115,117 zusammengehalten werden, bis das Lot wieder abgekühlt und ausgehärtet ist.
Insbesondere kleinere Formate von Wärmetauscherelementen 11 können mit einem Werkzeug in der gewünschten Relativstellung der Wandungen 15,17 zusammengehalten und als ganze Elemente erhitzt werden. Durch das Erhitzen kann Lot oder Kleber zum Schmelzen gebracht werden. Dieses Verbindungsmaterial muss danach wieder abkühlen und sich verfestigen können, bevor das Werkzeug vom Wärmetauscherelement 11 gelöst werden kann. Mit dem Erhitzen kann aber auch ein Kleber zum Abbinden gebracht werden. Dies hat den Vorteü, dass das Wärmetauscherelement während dem anschhessenden Abkühlen nicht unbedingt im Werkzeug verbleiben muss.
Es kann somit gesagt werden, dass bei einem für die Erfindung geeigneten Plattenwärmetauscher 11 die gegenüberhegenden parallelen Wandungen 115,117 aus einem MetaUblech mit hoher Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise Kupfer hergesteUt sind, wobei um die Verbindungsstellen 113 in der Fläche des Wärmetauschers herum in jedem der Bleche ein Versteifungsrand 127,129 ausgebüdet ist. Dadurch lassen sich abschälende Verformungen des Bleches im Bereich der VerbindungssteUen 113 verhindern, so dass auch z.B. verlötete oder verklebte VerbindungssteUen einem erhöhten Innendruck standhalten.
In Figur 23 ist schHessHch ein erfindungsgemässes Energieelement mit einem Wärmetauscher 11, der eine fotovolta'ische Schicht 73 trägt, in einem Vakuumrohr 151 dargesteUt. Das Vakuumrohr 151 ist als ein vielflacher Hohlkörper dargesteUt, es kann aber auch z.B. ein hohlzylindrischer Körper sein. Das Vakuumrohr 151 kann auch zusammengesetzt sein, so dass es z.B. ein transparentes Vorderteil und einen verspiegelten Rücken aufweist.