Durchfluß-Ultraschalldispergiervorrichtung
Die eingereichte Erfindung betrifft das Gebiet der Ultraschalltechnik und kann zum Homogenisieren schwerer Treibstoffe oder Milch, zur Aufbereitung qualitativ hochwertiger Wasser-Treibstoff-Emulsionen für Dieselmotoren, die Feuerungsanlagen von Heizkraftwerken und heizölbefeuerte Kesselanlagen, zum Keimfreimachen von Trinkwasser, Säften und anderen flüssigen Lebensmitteln, zur Herstellung hochwertiger Anstrichstoffe, Schmierstoffe, Emulsionen und Suspensionen von Lebensmitteln, Futtermitteln, pharmazeutischen und anderen Stoffen, in der chemischen Industrie zur Intensivierung chemischer Reaktionen und zur Darstellung neuer Arten von Verbindungen; in der primären Erdölverarbeitung zur Erhöhung der Ausbeute an leichten Kraftstoffen, die Zubereitung beständiger Bohrspülungen und für weitere ähnliche Technologien-.eingesetzt werden. -
Bekannt ist eine Vorrichtung zum Ultraschall-Emulgieren (japanischer Patentantrag Nr. 62- 57375, Kl. B 01 F 11/02, veröffentlicht 1987), die aus einem Vibrator mit Platten besteht, von denen eine als Einheit mit einem Konzentrator mit axialer Öffnung ausgeführt ist.
Zu den Nachteilen dieser Vorrichtung gehören die geringe Leistung, die schlechte Qualität der hergestellten Emulsionen und der hohe Energieaufwand infolge eines niedrigen elektröäkustischen Wirkungsgrades.
Im technischen Prinzip kommt der beantragten Vorrichtung eine Vorrichtung für die Ultraschallbehandlung von Flüssigkeiten (Patent der Russischen Föderation Nr. 2 061 537, Kl. B 06 F 11/02, veröffentlicht im B! Nr. 16 vom 10.06.1996) am nächsten, die einen durch eine Stiftschraube mit axialer Öffnung verstärkten und an den Generator angeschlossenen Piezotransmitter (Vibrator) mit zwei symmetrisch und koaxial angeordneten Konzentratoren enthält, die als eine Einheit mit Platten und axialen Öffnungen mit Blenden an den Ausgangsstirnseiten und Öffnungen in ihnen ausgeführt sind.
Die Nachteile dieser Vorrichtung entsprechen denen der vorherigen vergleichbaren Vorrichtung, sind jedoch weniger stark ausgeprägt.
Der entscheidende Vorteil der eingereichten Erfindung besteht in der wesentlichen Verbesserung der Kavitationsbehandlung der den Vibrator durchströmenden Flüssigkeit und in der Verbesserung der energetischen Kennwerte der Anlage sowie in der Möglichkeit, Flüssigkeiten mit einer hoher Temperatur der Kavitationsbehandlung zu unterziehen.
Diese positiven Eigenschaften werden dadurch erzielt, daß die gesamte den Vibrator durchströmende Flüssigkeit mindestens viermal über die Initiierungsfläche des Vibrators sowie in der Nähe der festen Oberflächen strömt, und daß die aktive Komponente des Strahlungswiderstands erhöht und der Vibrator optimal auf die Belastung abgestimmt ist. Einige Modifikationen der beantragten Vorrichtung zeichnen sich zusätzlich dadurch aus, daß die zu behandelnde Flüssigkeit zwei Brennpunkte am Eingang und am Ausgang der Vorrichtung sowie zwei Halbwellenresonatoren durchströmt, daß zusätzlich eine zweifache Beaufschlagung der zu behandelnden Flüssigkeit mit hochfrequenten Ultraschallschwingungen erfolgt und daß die Piezokeramik mit einem Wärmeschutz vor der den Vibrator durchströmenden heißen Flüssigkeit ausgestattet ist.
Die zum Patent angemeldete Vorrichtung ist realisierbar, was durch ihren Bau und' ihre ' Erprobung nachgewiesen wird (siehe Anlage).
Auf den Abb. 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in verschiedenen Modifikationen dargestellt. Abb. 1 zeigt die Grundvariante der Vorrichtung mit vier Kavitationszonen und einer ausführlichen Beschreibung des grundlegenden Schwingsystems. Auf Abb. 2 ist die Modifikation der Grundausführung mit zwei Fokussiereinrichtungen dargestellt. Abb. 3 zeigt im großen Maßstab die Gestaltung der schlitz- und ringförmigen Spalte der Modifikation entsprechend Abb. 2. Auf Abb. 4 ist die Modifikation der Grundvariante mit zwei Halbwellenresonatoren, zwei Hochfrequenzsendern an den Stirnflächen, vier schalldurchlässigen Blenden mit Nuten in den Oberflächen in Form einer archimedischen Spirale und unter Verwendung eines Kavitationsaktivators. Abb. 5 zeigt die Modifikation mit einem Hochfrequenzsender, der innerhalb der Konzentratoren angeordnet ist. Auf Abb. 6 ist die Modifikation für die Kavitationsbehandlung einer heißen Flüssigkeit zu sehen. Abb. 7 schließlich zeigt die Variante für die Kavitationsbehandlung einer heißen Flüssigkeit mit Halbwellenaufsätzen und acht Kavitationszonen.
Bei der Vorrichtung (siehe Abb. 1 ) handelt es sich um einen an einen Generator (auf Abb. 1 nicht dargestellt) angeschlossenen Piezotransmitter (Vibrator) mit Platten, die als eine Einheit mit den Konzentratoren 1 (z.B. Stufenkonzentratoren) mit variablem Innenquerschnitt ausgeführt und mit einer Stiftschraube 2 mit der axialen Bohrung 3 verstärkt (gespannt) ist, die in der Achse des Konzentrators 1 eine Fortsetzung hat. Die piezokeramischen Scheiben 4 und die piezokeramische Scheibe der elektroakustischen Rückkopplung 5 sind auf der ■ ■• Schraube 2 zu einem Paket montiert und von dieser durch die Isolationsbuchse mit den stromführenden Elektroden, den Radiatoren 7, isoliert. Die Resonanzmembranen 8 mit den Durchströmöffnungen 9 in den Seitenflächen auf Höhe der ebenen Innenfläche der Membranen 8 sind akustisch starr und lösbar an den Ausgangsstirnseiten der Konzentratoren 1 befestigt und bilden zwischen der Seitenfläche der Resonanzmembranen 8 und der Innenfläche der Einsätze 10, die in der Knotenfläche der Konzentratoren 1 befestigt sind, die ringförmigen Spalten 11. Die schalldurchlässigen Blenden 12 (hergestellt z.B. aus dünnem Kunststoff) bilden mit den axialen Öffnungen 13 die schlitzförmigen Spalten 14. Das Paket aus piezokeramischem Material 4 und 5 wird durch das Gehäuse 15 geschützt. Die Dichtheit der Konstruktion wird durch die Dichtringe 16 aus Gummi gewährleistet. Die zu behandelnde Flüssigkeit tritt über die Stutzen 17 in die Vorrichtung ein und aus.
Abb. 2 zeigt, wie auf den Einsätzen 10 koaxial und symmetrisch die Fokussiereinrichtungen 18 in Form von Rotationsparaboloiden befestigt sind, die die Brennpunkte am Eintritt und am Austritt der Vorrichtung bilden. In dieser Variante kommen die schalldurchlässigen Blenden 12 an beiden Seiten der Resonanzmembran 8 zum Einsatz, wie das im großen Maßstab auf Abb. 3 dargestellt ist.
Bei der auf Abb. 4 dargestellten Modifikation ist das Volumen der Konzentratoren 1 und der Halbwellenresonatoren 20 mit dem Kavitationsaktivator 21 gefüllt (beispielsweise ein Metallnetz, das durch die punktierte Schraffierung dargestellt ist). An den Stirnflächen der Einsätze 10 sind akustisch starr die hochfrequenten Ultraschallsender 22 befestigt, die an einen Generator angeschlossen sind (auf Abb. 4 nicht gezeigt). Bei dieser Modifikation haben die schalldurchlässigen Blenden 12 auf ihrer wirksame Seite (die zur Membran 8 gerichtet ist) die Form einer flachen spiralförmigen Vertiefung (archimedische Spirale).
Auf Abb. 5 sind die Hochfrequenzsender 22 innerhalb der Konzentratoren 1 angeordnet und in den in die Schraube 2 eingeschraubten Rohrstücken 23 befestigt. Für die Zuführung der Leitungen zu den Hochfrequenzsendern 22 dienen die Bohrungen 24.
Auf Abb. 6 wird der Wärmeschutz der piezokeramischen Bauteile 4 vor der durch den Vibrator strömenden heißen Flüssigkeit mit Hilfe des durchgehenden Rohrs 25 gewährleistet, an dem von beiden Seiten die Reflektoren 26 hermetisch befestigt sind. Die Dichtheit der Befestigung der Reflektoren und ihre akustische Entkopplung von den Konzentratoren 1 wird durch die Gummiringe 27 gewährleistet.
Abbildung 7 zeigt eine Modifikation der vorherigen Variante (Abb. 6) unter Bildung von acht Kavitationszonen mit Hilfe von zwei Halbwellenaufsätzen 28 und vier Resonanzmembranen 8. In diesem Fall werden die Halbwellenaufsätze 28 auf die Resonanzmembranen 8 aufgeschraubt, und die Ringspalte 11 werden durch die Muffen 29 gebildet, "die rhit den Überwurfmuttern 30 zusammengezogen und mit den Gummiringen 31 abgedichtet werden.
Die Funktionslage aller Modifikationen ist senkrecht. Dabei fließt die zu behandelnde Flüssigkeit von unten nach oben durch den Vibrator, damit sich die bei Kavitation entstehenden Bläschen nicht im Vibrator ansammeln.
Die Vorrichtung funktioniert folgendermaßen.
Der Generator (auf der Abbildung nicht gezeigt) erzeugt elektrische Schwingungen mit der Resonanzfrequenz des Vibrators, die an die Scheiben des piezoelektrischen Bauteils 4 angelegt werden, das mechanische Schwingungen erzeugt. Mit Hilfe der piezokeramischen Scheiben der elektroakustischen Rückkopplung 5 werden diese Schwingungen in elektrische Schwingungen zurückverwandelt und zur automatischen Phasennachstellung der Resonanzfrequenz des Vibrators an den Generator angelegt. Die von dem piezokeramischen Bauteil 4 erzeugten mechanischen Schwingungen werden durch die Konzentratoren 1 verstärkt und an die Resonanzmembranen 8 angelegt, die beiderseits mit der zu behandelnden Flüssigkeit beaufschlagt sind. Dabei werden die mechanischen Schwingungen bei Resonanzfrequenz proportional den mechanischen Eigenschaften der Membranen 8 zusätzlich verstärkt. Dadurch werden die anfänglichen mechanischen Schwingungen des piezokeramischen Bauteils 4 mehrfach (je nach der Belastung) verstärkt und ermöglichen es, die Belastung (die zu behandelnde Flüssigkeit) mit dem Vibrator praktisch vollständig abzugleichen, wodurch der elektroakustische Wirkungsgrad des gesamten Schwingsystems auf fast 100 % gesteigert werden kann. Der praktisch vollständige Abgleich des Vibrators mit der Belastung wird auch deshalb erreicht, weil das Wellenmaß ka der Membranen 8, die von beiden Seiten belastet sind (Regime des oszillierenden Kolbens ohne Abschirmung), so gewählt wurde, daß der relative aktive Widerstand die möglichen Höchstwerte, die 1 ,2 übersteigen, erreicht (siehe LN. Orlov, A.A. Shabrov. Berechnung und Planung von Antennen von hydroakustischen Fischortungsstationen /russ./, M., Izd-vo „Pistchevaya promyshiennost", 1974, S. 127, Abb. 61, Kurve 5).
Die zu behandelnde Flüssigkeit tritt von unter über den Eintrittsstutzen 17 in den Vibrator ein, durchströmt den unteren schlitzförmigen Spalt 14 und weiterden Ringspalt 11, die durchgehenden Bohrungen 9 und den oberen schlitzförmigen Spalt 14 und tritt über die axiale Öffnung 13 in der Blende 12 aus. Der Strömungsweg der zu behandelnden Flüssigkeit ist auf Abb. 3 im vergrößerten Maßstab mit dicken Pfeilen markiert. Dabei
durchströmt die zu behandelnde Flüssigkeit die Vorrichtung praktisch im ständigen Kontakt mit der festen Initiierungsoberfläche der Resonanzmembranen 8 und in unmittelbarer Nähe der festen Oberflächen des Einsatzes 10 und der Blende 12, wodurch ein Höchstmaß an Kavitationseinwirkung gewährleistet wird. Anschließend strömt die zu behandelnde Flüssigkeit im Vibrator durch die axiale Bohrung des oberen Konzentrators 1 , die axiale Bohrung der Stiftschraube 2, die axiale Bohrung des oberen Konzentrators 1 und weiter wie vorstehend beschrieben, aber in umgekehrter Reihenfolge. Das bedeutet, die zu behandelnde Flüssigkeit durchströmt nacheinander die vier Kavitationszonen über die Initiierungsoberfläche und in der Nähe der festen Grenzen, wodurch eine qualitativ hochwertige Kavitationsbehandlung der Flüssigkeit gewährleistet wird, die durch die Einwirkung der Kavitation im Zuge des Durchströmens des Innenraums des Vibrators ergänzt wird.
Der vorstehend beschriebene Prozeß der Kavitationsbehandlung der durchströmenden Flüssigkeit kann wesentlich verstärkt werden (siehe Abb. 2), wenn mit Hilfe der Fokussiereinrichtungen 18 kräftige Brennpunkte 19 am Eingang und Ausgang der Dispergiervorrichtung erzeugt werden. In diesem Fall werden die schlitzförmigen Spalte 14 (siehe Abb. 3) durch die schalldurchlässigen Blenden 12 beiderseits der Resonanzmembranen 8 gebildet.
Bekanntlich kann der Prozeß des Emulgierens mit Ultraschall wesentlich verbessert werden, wenn er auf einer harten Oberfläche und unter hohen Schalldrücken abläuft (siehe Ultraschall. Kleine Enzyklopädie/russJ, von I.P. Golyamina, M-, „Sovetskaya Enziklopediya" 1979, S. 393). Ausgehend davon kann die angemeldete Dispergiervorrichtung in der Betriebsweise als Emulgiereinrichtung mit einem mit einem Emulgieraktivator (z.B. Metallnetz) gefüllten Innenraum und Halbwellenresonatoren ausgeführt werden und so der Schalldruck verdoppelt werden. Diese Konstruktion einer Durchfluß-Dispergiervorrichtung ist auf Abb. 4 gezeigt, bei der der Innenraum des Konzentrators 1 und der Halbwellenresonatoren 20 mit dem Kavitationsaktivator 21 gefüllt ist. In diesem Fall kommt die durch die Dispergiervorrichtung strömende zu behandelnde Flüssigkeit während der Ultraschallkavitation praktisch im gesamten Innenraum des Vibrators in Kontakt mit der entwickelten harten Oberfläche des Kavitationsaktivators 21 , wodurch Konzentration und Qualität der Emulsion wesentlich erhöht werden können. Um der Emulsion einen feindispersen Zustand zu geben, was beim Einsatz der Emulsion in einem Dieselmotor von besonderer Bedeutung ist, sind in der Dispergiervorrichtung nach Abb. 4 hochfrequente Sender 22 vorgesehen, die an der Eingangs- und Ausgangssfirnseite des Vibrators angeordnet sind (siehe Grundlagen der Physik und Technik des Ultraschalls. Lehrbuch für Hochschulen /russ./, M., „Vysshaya shkola", 1987, S. 177, Abb. 9.1). Die gemeinsame Einwirkung von Schallschwingungen des Ultraschallbereichs (z.B. 22 kHz) und des Hochfrequenzbereichs (z.B. 300 kHz) in den Halbwellenresonatoren (bezüglich niedrigerer Frequenz), in denen sich der Schalldruck verdoppelt, erlaubt es, eine qualitativ ausgezeichnete (monodispers und feindispers) und gesättigte Emulsion herzustellen, die über eine sehr hohe Stabilität verfügt.
Eine einfachere Variante der Ultraschall-Dispergiervorrichtung für Emulgierzwecke ist auf Abbildung 5 dargestellt. Bei dieser Vorrichtung ist das Innenvolumen der zu behandelnden Flüssigkeit auf eine minimale Größe reduziert, was beim Einsatz derartiger Vorrichtungen an Dieselmotoren von Lastkraftwagen und Bussen von prinzipieller Bedeutung ist, da vor einem längeren Abstellen des Motors die Kraftstoffzufuhr auf reinen Kraftstoff umgestellt werden muß, damit es während der Standzeit nicht zu einem Auftrennen der Emulsion kommt und zum Vorliegen von Wasser in nichtdisperser Phase kommt, was für die Kraftstoffanlage eines Dieselmotors unzulässig ist. Hier ist eine bestimmte Zeit erforderlich, bis der gesamte Emulsionsvorrat aus dem Kraftstoffsystem verbraucht ist, und dessen Menge wird gerade durch das Innenvolumen der Dispergiervorrichtung bestimmt. Die Betriebsbedingungen derartiger Dieselmotoren (Eindringen von Wasser und Schmutz) erfordern den Einbau von Hochfrequenzsendern 22 von der Innenseite der Resonanzmembran 8 und die Führung der zu behandelnden Flüssigkeit im Vibrator durch die Rohre 23. In diesem Fall wird der innere schlitzförmige Spalt 14 als Halbwellenspalt nach der höheren Frequenz ausgeführt, um die Belastung der hochfrequenten Sender 22 zu reduzieren und eine Verdoppelung des Schalldrucks bezüglich der höheren Frequenz im schlitzförmigen Spalt 14 zu gewährleisten.
Für Schiffsdiesel sowie die Feuerungen von Heizkraftwerken und Kesselhäusern kommt Schweröl zum Einsatz, das zur besseren Zerstäubung bis auf Temperaturen von fast 100 °C vorgewärmt wird. In diesen Fällen wird die auf Abbildung 6 gezeigte Dispergiervorrichtung eingesetzt, wo zum Wärmeschutz der piezokeramischen Bauteile vor dem heißen Brennstoff das Durchgangsrohr 25 mit den Reflektoren an den Enden verwendet wird, die mit den Gummidichtringen 27 abgedichtet werden. Diese Konstruktion schützt das piezokeramische Bauteil vor der Gefahr einer Überhitzung und Depolarisierung.
In manchen Fällen, wenn besonders schwere Brennstoffe zum Einsatz kommen, reicht die einfache auf Abb. 6 gezeigte Behandlung zum Homogenisieren und Aufbereiten einer Emulsion nicht aus. In diesen Fällen kann die auf Abb. 7 dargestellte Vorrichtung zur Anwendung kommen, in der die zu behandelnde Flüssigkeit nacheinander acht Kavitationszonen durchströmt und dabei in jeder Kavitationszone (im schlitzförmigen Spalt 14) eine gewisse Verweilzeit aufweist, weil die Flüssigkeit durch Nuten in Form einer archimedischen Spirale geführt wird. Bei dieser Vorrichtung kommen zwei zylindrische Halbwellenaufsätze 28 zum Einsatz, die zusammen mit dem Vibrator ein einheitliches Schwingsystem bilden. Die zu behandelnde Flüssigkeit strömt in dieser Vorrichtung durch die Rohre 25 sowie durch die acht schlitzförmigen Spalte und tritt aus dem Vibrator in die Aufsätze 28 (und umgekehrt) durch die ringförmigen Spalte 11 über, die von den Muffen 29 mit den Spannmuttern 30 gebildet werden. Die Dichtheit dieser Verbindung wird durch die Dichtringe 31 aus Gummi gewährleistet. Diese Dispergiervorrichtung hat ausgezeichnete Einsatzchancen beim Crackingprozeß in der primären Erdölverarbeitung zur Steigerung der Ausbeute an hellen Produkten.
Es ist offensichtlich, daß die vorstehend beschriebenen Varianten von Durchfluß- Ultraschalldispergiervorrichtungen nicht alle möglichen Kombinationen der verschiedenen Ausführungen umfassen. Dieses neue Gebiet der Ultraschalltechnik steht erst am Anfang seiner Entwicklung, bietet jedoch große Perspektiven in den verschiedensten industriellen Bereichen.