Verfahren zur Erhöhung der Widerstandskraft von Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Widerstandskraft von Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß man die Pflanzen, den Boden oder Saatgüter mit einer wirksamen Menge einer Verbindung der Formel I
X Halogen, Cχ-C -Alkyl oder Trifluormethyl ;
m 0 oder 1 ;
Q C(=CH-CH3)-COOCH3, C (=CH-0CH3) -C00CH3 , C (=N-0CH3) -C0NHCH3, C(=N-OCH3)-COOCH3, N(-OCH3)-COOCH3 oder eine Gruppe Ql ,
wobei # die Bindung zu dem Phenylring kennzeichnet;
A -O-B, -CH20-B, -0CH2-B, -CH=CH-B, -C≡C-B, -CH20-N=C (R1) -B oder -CH20-N=C(R1)-C(R2)=N-OR3, wobei
B Phenyl, Naphthyl, 5-gliedriges oder 6-gliedriges Hetaryl oder 5-gliedriges oder 6-gliedriges Heterocyclyl, enthaltend ein bis drei N-Atome und/oder ein 0- oder S-Atom oder ein oder zwei 0- und/oder S-Atome, wobei die Ringsysteme unsubstituiert oder substituiert sind durch einen bis drei Reste Ra :
Ra Cyano, Nitro, Amino, Aminocarbonyl , Aminothio- carbonyl, Halogen, Ci-Cδ-Alkyl, Cι-C6-Halogenalkyl , Cι-C6-Alkylcarbonyl, Cι-C6-Alkylsulfonyl, C!-C6-Alkyl- sulfoxyl, C3-C6-Cycloalkyl , Ci-Cβ-Alkoxy,
Ci-Cβ-Halogenalkoxy, Cι-C6-Alkyloxycarbonyl , Ci-Cε-Alkylthio, Cι-C6-Alkylamino, Di-Cι-C-6-Alkyl-
amino, Ci-Cö-Alkylaminocarbonyl , Di-Cι-C6-Alkylamino- carbonyl , Cι-C6-Alkylaminothiocarbonyl , Di-Cι-C6-Alkylaminothiocarbonyl , C -C6-Alkenyl , C2-C6~Alkenyloxy, Phenyl, Phenoxy, Benzyl, Benzyloxy, 5- oder 6-gliedriges Heterocyclyl, 5- oder
6-gliedriges Hetaryl, 5- oder 6-gliedriges Hetaryl- oxy, C(=N0R')-0R" oder OC (R' ) 2-C (R")=NOR" wobei die cyclischen Reste ihrerseits unsubstituiert oder substituiert sind durch einen bis drei Reste Rb:
Rb Cyano, Nitro, Halogen, Amino, Aminocarbonyl , Aminothiocarbonyl, Ci-Cß-Alkyl, Ci-Cß-Halogen- alkyl, Cι-C6-Alkylsulfonyl , Ci-Cδ-Alkylsulfoxyl, C3-C6-Cycloalkyl, Cι-C6-Alkoxy, Ci-Cδ-Halogen- alkoxy, Ci-Cδ-Alkoxycarbonyl , Ci-Cδ-Alkylthio,
Ci-Cg-Alkylamino, Di-Ci-Cß-alkylamino, Ci-Cδ-Al- kylaminocarbonyl , Di-Ci-Cg-alkylaminocarbonyl , C -Cβ-Alkylaminothiocarbonyl , Di-Cι-C6-alkyl- aminothiocarbonyl, C2-C6-Alkenyl, C2-C6~Alkenyl- oxy, C3-C6-Cycloalkyl, C3-C6-Cycloalkenyl, Phenyl, Phenoxy, Phenylthio, Benzyl, Benzyloxy, 5- oder 6-gliedriges Heterocyclyl, 5- oder 6-gliedriges Hetaryl, 5- oder 6-gliedriges Heta- ryloxy oder C (=N0R# ) -OR" ;
R' Wasserstoff, Cyano, Cι-C6-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl oder Cι-C -Halogenalkyl ;
R" Wasserstoff, Cι-C6-Alkyl, C3-C6-Alkenyl, C3-C6-Alkinyl, Cχ-C -Halogenalkyl , C3-C6-Halogen- alkenyl oder C3-C6~Halogenalkinyl;
R1 Wasserstoff, Cyano, Cι-C4-Alkyl, Cχ-C -Halogenalkyl , C3-C6-Cycloalkyl, Cι-C -Alkoxy;
R2 Phenyl, Phenylcarbonyl, Phenylsulfonyl, 5- oder
6-gliedriges Hetaryl, 5- oder 6-gliedriges Hetarylcarbonyl oder 5- oder 6-gliedriges Hetarylsulfonyl, wobei die Ringsysteme unsubstituiert oder substituiert sind durch ein bis drei Reste Ra,
Cι-C10-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl, C2-Cι0-Alkenyl , C2-C10- Alkinyl, Ci-Cirj-Alkylcarbonyl, C -Cιo-Alkenylcarbonyl , C3-Cιo-Alkinylcarbonyl, Cι-Cιo-Alkylsulfonyl , oder C(R')=NOR", wobei die Kohlenwasserstoffreste dieser Grup-
pen unsubstituiert oder substituiert sind durch einen bis drei Reste Rc:
Rc Cyano, Nitro, Amino, Aminocarbonyl, Aminothio- carbonyl, Halogen, Ci-Cg-Alkyl, Cι-C6-Halogenalkyl,
Ci-Cε-Alkylsulfonyl , Cι-C6-Alkylsulfoxyl , Cι-C6-Alkoxy, Ci-Cg-Halogenalkoxy, Cι-C6-Alkoxy- carbonyl, Ci-Cβ-Alkylthio, Ci-Cβ-Alkylamino, Di-Ci-Cö-alkylamino , Ci-Cδ-Alkylaminocarbonyl , Di-Ci-Cö-alkylaminocarbonyl, Cι-C6-Alkylaminothio- carbonyl , Di-Ci-Cδ-alkylaminothiocarbonyl , C2-C6-Alkenyl, C2-C6-Alkenyloxy,
C3-C6-Cycloalkyl, C3-C6-Cycloalkyloxy, 5- oder 6-gliedriges Heterocyclyl, 5- oder 6-gliedriges Hete- rocyclyloxy, Benzyl, Benzyloxy, Phenyl, Phenoxy, Phenylthio, 5- oder 6-gliedriges Hetaryl, 5- oder 6-gliedriges Hetaryloxy und Hetarylthio, wobei die cyclischen Gruppen ihrerseits partiell oder vollstän- dig halogeniert sein können oder einen bis drei Reste
Ra tragen können; und
R3 Wasserstoff,
Cι-C6-Alkyl, C2-C6-Alkenyl, C2-C6-Alkinyl, wobei die Koh- lenwasserstoffreste dieser Gruppen unsubstituiert oder substituiert sind durch einen bis drei Reste Rc;
bedeuten, die von den Pflanzen oder Saatgütern aufgenommen wird.
Daneben berifft die Erfindung generell die Verwendung der Verbindungen der Formel I zur Erhöhung der Widerstandskraft von Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien.
Zu Agrochemikalien im Sinne dieser Erfindung zählen insbesondere Dünger oder herbizide, wachstumsregulierende, fungizide, insekti- zide oder nematizide Pflanzenschutzmittel.
Die Verträglichkeit von Kulturpflanzen gegenüber Agrochemikalien ist nicht immer völlig ausreichend, d.h. es werden neben der ge- wünschten wachstumsfördernden, herbiziden, wachstumsregulierenden, fungiziden, insektiziden oder nematiziden Wirkung fallweise auch die Kulturpflanzen in untolerierbar hohem Maße geschädigt. Eine andere unerwünschte Nebenwirkung von herbiziden, fungiziden, insektiziden oder nematiziden Pflanzenschutzmitteln kann eine wachstumshemmende Wirkung sein. Eine im allgemeinen erwünschte Verringerung der Aufwandmenge des Agrochemikalie hat den Nachteil, daß zwar die Kulturpflanze geschont, die gewünschte herbi-
zide, fungizide, insektizide oder nematizide Wirkung jedoch nur unzureichend entfaltet wird.
Die Schadsymptome reichen dabei von morphologischen Veränderungen über eine Hemmung des Wachstums bis zum Absterben der Pflanzen (Phytotoxizität) .
Wegen der Vielzahl der Ursachen der Schädigungen durch Agrochemikalien ist eine Bekämpfung solcher Schadsymptome außerordentlich schwierig; im Vordergrund stehen daher präventive Maßnahmen. Demzufolge ist die Erhöhung der Widerstandskraft von Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien ein wichtiges Anliegen in der Landwirtschaft.
Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren bereitzustellen, das breit anwendbar ist, die Pflanzen nicht schädigt und eine wirkungsvolle Erhöhung der Widerstandskraft der Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien bewirkt .
Demgemäß wurde das eingangs definierte Verfahren gefunden. Die verwendeten Wirkstoffe der Formel I sind als Fungizide und zum Teil auch als Insektizide bekannt (EP-A 178 826; EP-A 253 213; WO-A 93/15046; WO-A 95/18789; WO-A 95/21153; WO-A 95/21154; WO-A 95/24396; WO-A 96/01256; WO-A 97/15552; WO-A 97/27189). Einen Hinweis auf eine mögliche Wirkung dieser Wirkstoffe zur Erhöhung der Widerstandskraft von Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien gab es jedoch bisher nicht.
Wirkstoffe, die unerwünschte Nebenwirkungen anderer Agrochemikalien reduzieren, werden üblicherweise als "Safener" bezeichnet. Die Verwendung der Wirkstoffe der Formel I als Safener ist neu.
Die gute Pflanzenverträglichkeit der Wirkstoffe der Formel I in den zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten notwendigen Konzentrationen erlaubt eine Behandlung von oberirdischen Pflanzenteilen, wie auch eine Behandlung von Pflanz- und Saatgut und des Bodens.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren wird der Wirkstoff bevorzugt durch die Wurzeln von der Pflanze aufgenommen und im Pflanzensaft in der ganzen Pflanze verteilt.
Daher tritt die Wirkung nach Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens nicht nur bei den Pflanzenteilen auf, die direkt besprüht wurden, sondern die Widerstandskraft der ganzen Pflanze gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien ist erhöht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens werden die unterirdischen Pflanzenteile mit einer Formulierung des Wirkstoffs I behandelt.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird das Saatgut mit einer Formulierung des Wirkstoffs I behandelt.
Die Herstellung der in dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten Wirkstoffe ist aus den eingangs zitierten Schriften bekannt.
Für das erfindungsgemäße Verfahren werden Wirkstoffe mit den folgenden Bedeutungen der Substituenten, und zwar jeweils für sich allein oder in Kombination, besonders bevorzugt:
Für das erfindungsgemäße Verfahren werden insbesondere die Wirkstoffe der Formeln II bis VIII besonders bevorzugt, in denen V 0CH3 oder NHCH3 und Y CH oder N bedeuten.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für C(=N-0CH3)-COOCH3 steht, sind die in den Schriften EP-A 253 213 und EP-A 254 426 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für C (=N-0CH3 ) -C0NHCH3 steht, sind die in den Schriften EP-A 398 692, EP-A 477 631 und EP-A 628 540 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für N(-0CH3) -C00CH3 steht, sind die in den Schriften WO-A 93/15046 und WO-A 96/01256 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für C(=CH-OCH3)-COOCH3 steht, sind die in den Schriften EP-A 178 826 und EP-A 278 595 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für
C(=CH-CH3)-COOCH3 steht, sind die in den Schriften EP-A 280 185 und EP-A 350 691 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für eine Gruppe Ql steht, sind die in WO-A 97/27189 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen A für -CH20-N=C (R1) -B steht, sind die in den Schriften EP-A 460 575 und EP-A 463 488 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen A für -O-B steht, sind die in den Schriften EP-A 382 375 und EP-A 398 692 beschriebenen Verbindungen.
Bevorzugte Wirkstoffe der Formel I, in denen A für
-CH20-N=C(R1)-C(R )=N-OR3 steht, sind die in den Schriften
WO-A 95/18789, WO-A 95/21153, WO-A 95/21154, WO-A 97/05103, WO-A
97/06133 und WO-A 97/15552 beschriebenen Verbindungen.
Besonders bevorzugt werden Wirkstoffe der Formel I, in denen Q für C (=N-OCH3 ) -COOCH3 oder C (=N-0CH3 ) -CONHCH3 ; A für CH -0- und
B für -N=C(R1)-C(R2)=N-0R3 steht, wobei
R1 Wasserstoff, Cyano, Cyclopropyl, Cι-C -Alkyl oder Cι~C2-Halo- genalkyl, insbesondere Methyl, Ethyl, 1-Methylethyl oder Tri- fluormethyl und R2 Cι-C4-Alkyl, C2-C5~Alkenyl, durch ein oder zwei Halogenatome substituiertes Phenyl oder C(R')=NOR", wobei R' eine der vorstehend bei R1 genannten Gruppen und R Wasserstoff, Cyclopropyl, Cχ-C -Alkyl bedeuten, insbesondere Methyl, Ethyl oder iso-Propyl, und R3 eine der bei R genannten Gruppen bedeutet;
diese Wirkstoffe werden durch die Formel II beschrieben,
in der die Variablen die vorstehend genannten Bedeutungen haben.
Insbesondere werden Wirkstoffe der Formel IIA bevorzugt.
in der die Variablen die vorstehend genannten Bedeutungen haben.
Daneben werden auch Verbindungen der Formel III beonders bevorzugt, in der T für CH oder N und R
a' und R
b Halogen oder C
1-C
4-AI- kyl bedeuten und x für 0, 1 oder 2 und y für 0 oder 1 stehen.
Im Hinblick auf ihre Verwendung als Safener sind die in den folgenden Tabellen zusammengestellten Wirkstoffe besonders bevorzugt.
Tabelle I
Tabelle II
Tabelle VI
Die Verbindungen I erhöhen die Widerstandskraft der Pflanze gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien. Besondere Bedeutung haben sie für die Behandlung verschiedener Kulturpflanzen wie Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Reis, Golfrasen, Mais, Bananen, Baumwolle, Soja, Kaffee, Weinreben, Obst- und Zierpflanzen, und Gemüsepflanzen wie Gurken, Bohnen, Tomaten, Kartoffeln und Kürbisgewächse, sowie an den Samen dieser Pflanzen, insbesondere Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Mais und Reis.
Speziell eignen sie sich zur Bekämpfung folgender Schadbilder:
• Einkürzung der Wuchshöhe von Reis, Getreide oder Tomaten,
• Bildung von Nekrosen an dikotylen Kulturen wie Gurken oder Weinreben,
• Deformation der Blätter von Weizen, Gurken oder Tomaten,
• Verfärbungen des grünen Blattgewebes wie z. B. Ausbleichen von Gerste oder Soja,
• Welkeerscheinungen trotz ausreichendem Nährstoffangebot .
Die Verbindungen I werden angewendet, indem man die zu schützenden Pflanzen, Saatgüter oder den Erdboden mit einer wirksamen Menge der Wirkstoffe behandelt. Die Anwendung kann sowohl vor als
auch nach der Applikation der phytotoxisehen Agrochemikalie auf die Pflanzen oder Samen erfolgen.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens erfolgt die Behandlung der Pflanze gemeinsam mit der Applikation der anderen (phytotoxisehen) Agrochemikalie. Es ist eine deutlich reduzierte Anfälligkeit der Pflanze gegen die Phytotoxizität der anderen Agrochemikalie zu verzeichnen.
Als Agrochemikalien sind im Wesentlichen die im Internet unter http://www.hclrss.demon.co.uk/index_cn_frame.html (Index der com- mon names) aufgelisteten herbiziden, akariziden, insektiziden, nematiziden und fungiziden Substanzen zu verstehen. Insbesondere werden die Wirkstoffe der Formel I mit herbiziden, akariziden, insektiziden, nematiziden oder fungiziden Agrochemikalien angewandt, die aus der nachstehenden Liste ausgewählt sind:
Abamectin; aeephate; acequinocyl ; acetamiprid; acethion; aceto- chlor; acetoprole; aeifluorfen; aclonifen; ACN; acrinathrin; acrolein; acrylonitrile; acypetacs; alachlor; alanap; alanycarb; aldicarb; aldimorph; aldoxycarb; aldrin; allethrin; d-trans-al- lethrin; allidochlor; allosamidin; alloxydim; allyl alcohol; al- lyxycarb; alorac; alpha-cypermethrin; ametridione; ametryn; ame- tryne; amibuzin; amicarbazone; amidithion; amidoflumet; amidosul- furon; a inocarb; aminotriazole; amiprofos-methyl ; amiton; ami- traz; amitrole; ammonium sulfamate; a propylfos; AMS; anabasine; anilazine; anilofos; anisuron; arprocarb; arsenous oxide; asulam; athidathion; atraton; atrazine; aureofungin; avermectin Bl; aza- conazole; azadirachtin; azafenidin; azamethiphos ; azidithion; azimsulfuron; azinphos-ethyl (= azinphosethyl) ; azinphos-methyl (= azinphosmethyl) ,- aziprotryn (= aziprotryne) ; azithiram; az- obenzene; azoeyclotin; azothoate; barban (= barbanate) ; barium hexafluorosilicate; barium polysulfide; barium silicofluoride; barthrin; BCPC; beflubutamid; benalaxyl; benazolin; bendiocarb; bendioxide; benefin (= benfluralin) ; benfuracarb; benfuresate; benodanil; benomyl; benoxafos; benquinox; bensulfuron; bensulide; bensultap; bentaluron; bentazon (= bentazone) ; benthiocarb; ben- zadox; benzalkonium Chloride; benzamacril; benzamizole; benza- morf; benzene hexachloride; benzfendizone; benzipram; benzobicy- clon; benzoepin; benzofenap; benzofluor; benzohydroxamic aeid; benzomate benzoximate (= benzoylprop) ; benzthiazuron; benzyl ben- zoate; beta-cyfluthrin; beta-cypermethrin; bethoxazin; BHC; gamma-BHC; bialaphos; bifenazate; bifenox; bifenthrin; bilanafos; binapacryl; bioallethrin; bioethanomethrin; biopermethrin; bio- resmethrin; biphenyl; bispyribac; bistrifluron; bitertanol; bi- thionol; blasticidin-S; borax; Bordeaux mixture; BPPS; bromacil; bromchlophos ; bromfenvinfos; bromobonil; bromobutide; bromoey-
den; bromo-DDT; bromofenoxim; bromomethane; bromophos; bromo- phos-ethyl; bromopropylate; bromoxynil; brompyrazon; bromucona- zole; BRP; bufencarb; bupirimate; buprofezin; Burgundy mixture; butacarb; butachlor; butafenacil; butam; butamifos; butathiofos; butenachlor; buthidazole; buthiobate; buthiuron; butocarboxim; butonate; butoxycarboxim; butralin; butroxydim; buturon; butyla- mine; butylate; butylchlorophos; cacodylic acid; cadusafos; ca- fenstrole; calcium arsenate; calcium chlorate; calcium cyanamide; calcium polysulfide; cambendichlor; camphechlor; captafol; cap- tan; carbam; carbamorph; carbanolate; carbaryl ; carbasulam; car- bathion; carbendazim; carbetamide; carbofuran; carbon disulfide; carbon tetrachloride; carbophenothion; carbophos; carbosulfan; carboxazole; carboxin; carfentrazone; carpropamid; cartap; car- vone; CDAA; CDEA; CDEC; CEPC; cerenox; cevadilla; Cheshunt mix- ture; chinalphos; chinalphos- ethyl; chinomethionat; chlobenthia- zone; chlomethoxyfen; chlor-IPC; chloramben; chloraniformethan; chloranil; chloranocryl ; chlorazifop; chlorazine; chlorbenside; chlorbicyclen; chlorbromuron,- chlorbufam; chlordane; chlordecone; chlordimeforrrt; chlorethoxyfos ; chloreturon; chlorfenac; chlorfe- napyr; chlorfenazole; chlorfenethol ; chlorfenidim; chlorfenizon; chlorfenprop; chlorfenson; chlorfensulphide; chlorfenvinphos ; chlorfenvinphos-methyl; chlorfluazuron; chlorflurazole; chlorflu- recol; chlorflurenol ; chloridazon; chlorimuron; chlorinate; chlormephos; chlor ethoxynil ; chlornitrofen; chloroacetic acid; chlorobenzilate; Chloroform; chloromebufor ; chloromethiuron; chloroneb; chlorophos; chloropicrin; chloropon; chloropropylate; chlorothalonil ; chlorotoluron; chloroxifenidi (= chloroxuron) ; chloroxynil; chlorphoxim; chlorprazophos; chlorprocarb; chlorpro- pha ; chlorpyrifos; chlorpyrifos-methyl; chlorquinox; chlorsulfu- ron; chlorthal; chlorthiamid; chlorthiophos; chlortoluron; chlo- zolinate; chromafenozide; cinidon-ethyl; cinerin I; cinerin II; cinmethylin; cinosulfuron; cisanilide; cismethrin; clethodim; climbazole; cliodinate; clodinafop; cloethocarb; clofentezine; clofop; clomazone; clomeprop; cloprop; cloproxydim; clopyralid; cloransulam; closantel; clothianidin; clotri azole; CMA; CMMP;
CMP; CMU; copper acetate; copper acetoarsenite; copper arsenate; copper carbonate, basic; copper hydroxide; copper naphthenate; copper oleate; copper oxychloride; copper 8-quinolinolate; copper silicate; copper sulfate; copper sulfate, basic; copper zinc chromate; coumaphos; coumithoate; 4-CPA; 4-CPB; CPMF; 4-CPP;
CPPC; cresol (= cresylic acid) ; crotamiton; crotoxyfos (= croto- xyphos) ; crufomate; cryolite; cufraneb; cumyluron; cuprobam; cu- prous oxide; CVMP; cyanatryn; cyanazine; cyanofenphos ; cyanophos; cyanthoate; cyazofamid; cyclafuramid; cyclethrin; cycloate; cy- cloheximide; cycloprothrin; cyclosulfamuron; cycloxydim; cyflufe- namid; cycluron; cyfluthrin; beta-cyfluthrin; cyhalofop; cyhalot- hrin; gamma-cyhalothrin; lambda-cyhalothrin; cyhexatin; cymoxa-
nil; cypendazole; cypermethrin; alpha-cyper ethrin; beta-cyper- methrin; theta-cypermethrin; zeta-cypermethrin; cyperquat; cyphe- nothrin; cyprazine; cyprazole; cyprex; cyproconazole; cyprodinil; cyprofuram; cypromid; cyromazine; cythioate; 2,4-D; 3,4-DA; dai- muron; dalapon; dazomet; 2,4-DB; 3,4-DB; DBCP; DCB; DCIP; DCPA (USA); DCPA (Japan); DCU; DDD; DDPP; DDT; pp (pure) -DDT; DDVP; 2,4-DEB; debacarb; decafentin; decarbofuran; dehydroacetic acid; deiquat; delachlor; delnav; deltamethrin; demephion; demephion-O; demephion-S; demeton; demeton-methyl ,- demeton-O; demeton-O-me- thyl; demeton-S; demeton-S-methyl; demeton-S-methylsulphon (= de- meton-S-methyl sulphone) ; DEP; 2,4-DEP; depallethrine; derris; 2,4-DES; desmedipham; desmetryn (= desmetryne) ; diafenthiuron; dialifor (= dialifos) ; di-allate (= diallate) ; diamidafos; dia- nat; diazinon; dibrom; 1, 2-dibromoethane; dicamba; dicapthon; dichlobenil; dichlofenthion; dichlofluanid; dichlone; dichloralu- rea; dichlorfenidim; dichlormate; o-dichlorobenzene (= ortho- dichlorobenzene) ; p-dichlorobenzene (= para-dichlorobenzene) ; 1, 2-dichloroethane; dichloromethane; dichlorophen; 1, 2-dichloro- propane; 1, 3-dichloropropene; dichlorprop; dichlorprop-P; dich- lorvos; dichlozoline; diclobutrazol; diclocymet; diclofop; diclo- mezine; dicloran; diclosulam; dicofol; dicresyl; dicrotophos; di- cryl; dicyclanil; dieldrin; dienochlor; diethamquat; diethatyl; diethion (= diethion) ; diethofencarb; diethyl pyrocarbonate,- difenoconazole; difenopenten; difenoxuron; difenzoquat; difluben- zuron; diflufenican (= diflufenicanil) ; diflufenzopyr; diflumeto- ri ; dilor; dimefox; dimefuron; dimehypo; dimepiperate; dimetan; dimethachlor; dimethametryn; dimethenamid; dimethenamid-P; dime- thirimol; dimethoate; dimethomorph; dimethrin; dimethylvinphos; di etilan; dimexano; dimidazon; dimpylate; dinex; diniconazole; diniconazole-M; dinitramine; dinobuton; dinocap; dinocap-4; dino- cap-6; dinocton; dinofenate; dinopenton; dinoprop; dinosam; dino- seb; dinosulfon; dinotefuran; dinoterb; dinoterbon,- diofenolan; dioxabenzofos; dioxacarb; dioxathion; diphenamid; diphenyl sul- fone; diphenylamine; diphenylsulphide; dipropetryn; dipterex; di- pyrithione; diquat; disugran; disul; disulfiram; disulfoton; di- talimfos; dithianon; dithicrofos; dithiometon; dithiopyr; diuron; dixanthogen; DMPA; DNOC; dodemorph; dodicin; dodine; dofenapyn; doguadine; dora ectin (= 2,4-DP); 3,4-DP; DPC; drazoxolon; DSMA; d-trans-allethrin; dymron; EBEP; α-ecdysone (= α-ecdysone; ecdy- sterone) ; echlomezol; EDB; EDC; EDDP (= edifenphos) ; eglinazine; emamectin; EMPC; empenthrin; endosulfan; endothal (= endothall) ,- endothion; endrin; ephirsulfonate; EPN; epofenonane; epoxicona- zole; eprinomectin; epronaz; EPTC; erbon; esfenvalerate; ESP; es- procarb; etaconazole; etaphos; etem; ethaboxam; ethalfluralin; ethametsulfuron; ethidimuron; ethiofencarb; ethiolate; ethion; ethiprole,- ethirimol; ethoate-methyl ; ethofumesate; ethoprop ( - ethoprophos) ,- ethoxyfen; ethoxyquin; ethoxysulfuron; ethyl py-
rophosphate; ethylan (= ethyl-DDD) ; ethylene dibromide; ethylene dichloride; ethylene oxide; ethyl formate; ethylmercury acetate; ethylmercury bromide; ethylmercury Chloride; ethylmercury phos- phate; etinofen; ETM; etnipromid; etobenzanid; etofenprox; etoxa- zole; etridiazole; etrimfos; EXD; famoxadone; famphur; fenac; fe- namidone; fenaminosulf; fenamiphos; fenapanil; fenarimol ; fenasu- lam; fenazaflor; fenazaquin; fenbuconazole; fenbutatin oxide; fenchlorphos ; fenethacarb; fenfluthrin; fenfuram; fenhexamid; fe- nidin; fenitropan; fenitrothion; fenizon; fenobucarb; fenolovo; fenoprop; fenothiocarb; fenoxacrim; fenoxanil; fenoxaprop; feno- xaprop-P; fenoxycarb; fenpiclonil; fenpirithrin; fenpropathrin; fenpropidin; fenpropimorph; fenpyroximate; fenridazon; fenson; fensulfothion; fenteracol; fenthiaprop; fenthion; fenthion-ethyl; fentiaprop; fentin; fentrazamide; fentrifanil; fenuron; fenvale- rate; ferbam; ferimzone; ferrous sulfate; fipronil; flamprop; flamprop-M; flazasulfuron; flonicamid; florasulam; fluacrypyrim; fluazifop; fluazifop-P; fluazinam; fluazolate; fluazuron; fluben- zimine; flucarbazone; fluchloralin; flucofuron; flucycloxuron; flucythrinate; fludioxonil; fluenetil; flufenacet; flufenerim; flufenican; flufenoxuron; flufenprox; flufenpyr; flumethrin; flu- metover; flumetsulam; flumezin; flumiclorac; flumioxazin; flumi- propyn; fluometuron; fluorbenside; fluoridamid; fluorochloridone; fluorodifen; fluoroglycofen; fluoroi ide; fluoromidine; fluoro- nitrofen; fluothiuron; fluotrimazole; flupoxam; flupropacil; flu- propanate; flupyrsulfuron; fluquinconazole; fluridone; flurochlo- ridone; fluromidine; fluroxypyr; flurtamone; flusilazole; flusul- famide; fluthiacet; flutolanil; flutriafol; fluvalinate; tau-flu- valinate; folpel (= folpet) ; fomesafen; fonofos; foramsulfuron; for aldehyde; formetanate; formothion; forparanate; fosamine; fosetyl; fosmethilan; fospirate; fosthiazate; fosthietan; ftha- lide; fuberidazole; furalaxyl; furametpyr; furathiocarb; furcar- banil; furconazole; furconazole-cis; furethrin; furmecyclox; fu- rophanate; furyloxyfen; gamma-BHC; gamma-cyhalothrin; gamma-HCH; glufosinate; glyodin; glyphosate; griseofulvin; guanoctine (= guazatine) ; halacrinate; halfenprox; halofenozide; halosafen; halosulfuron; haloxydine; haloxyfop; HCA; HCH; gamma-HCH; HEOD; heptachlor; heptenophos ; heterophos; hexachlor (= hexachloran) ; hexachloroacetone; hexachlorobenzene; hexachlorobutadiene; hexa- conazole; hexaflumuron; hexafluoramin; hexaflurate; hexazinone; hexylthiofos; hexythiazox; HHDN; hydramethylnon; hydrogen; cya- nide; hydroprene; hydroxyisoxazole; 8-hydroxyquinoline; sulfate; hymexazol; hyquincarb; IBP; imazalil; imazamethabenz; imazamox; imazapic; imazapyr; imazaquin; imazethapyr; imazosulfuron; imi- benconazole; imidacloprid; iminoctadine; imiprothrin; indanofan; indoxacarb; iodobonil; iodofenphos; iodosulfuron; ioxynil; ipa- zine; IPC; ipconazole; iprobenfos; iprodione; iprovalicarb; ipry- rrtidam; IPSP; IPX; isamidofos; isazofos; isobenzan; isocarbamid;
isocil; isodrin; isofenphos; isomethiozin; isonoruron; isopoli- nate; isoprocarb; isoprocil; isopropalin; isoprothiolane; isopro- turon; isothioate; isouron; isovaledione; isoxaben; isoxachlor- tole; isoxaflutole; isoxapyrifop; isoxathion; isuron; ivermectin; jasmolin I; jasmolin II; jodfenphos; juvenile; hormone I; juve- nile; hormone II; juvenile; hormone III; karbutilate; kasugamy- cin; kelevan; kinoprene; lactofen; la bda-cyhalothrin; lead arsenate; lenacil; leptophos; lime sulfur; d-limonene; lindane; linu- ron; lirimfos; lufenuron; lythidathion; M-74; M-81; MAA; mala- thion; maldison; malonoben; MAMA; mancopper; mancozeb; maneb; ma- zidox; MCC; MCPA; MCPA-thioethyl; MCPB; 2,4-MCPB; mebenil; mecar- bam; mecarbinzid; mecarphon; mecoprop; mecoprop-P; medinoterb; mefenacet; mefluidide; menazon; MEP; mepanipyrim; mephosfolan; mepronil; ercaptodimethur; mercaptophos; mercaptophos-teolovy; mercaptothion; mercuric; chloride; mercuric oxide; mercurous;
Chloride; mesoprazine; mesosulfuron; mesotrione; mesulfen; mesul- fenfos; mesulphen; metalaxyl; metalaxyl-M; metam; metamitron; me- taphos; metaxon; metazachlor; metazoxolon; metconazole; metflura- zon; methabenzthiazuron; methacrifos; methalpropalin; metham; me- thamidophos; methasulfocarb; methazole; methfuroxam; methibenzu- ron; methidathion; methiobencarb; methiocarb; methiuron; metho- crotophos; metholcarb; methometon; methomyl ; methoprene; metho- protryn; methoprotryne; methoxychlor; 2-methoxyethylmercury,- chloride; methoxyfenozide; methyl bromide; methylChloroform; me- thyldithiocarbamic; acid; methyldymron; methylene; chloride; methyl; isothiocyanate; methyl-mercaptophos; methylmercaptophos ; oxide; methyl-mercaptophos-teolovy; methylmercury; benzoate; me- thylmercury; dicyandiamide; methyl parathion; methyltriazothion; metiram; metobenzuron; metobromuron; metolachlor; S-metolachlor; metolcarb; metosulam; metoxadiazone; metoxuron; metrafenone; me- tribuzin; metriphonate; metsulfovax; metsulfuron; mevinphos; me- xacarbate; milbemectin; milneb; mipafox; MIPC; mirex; MNAF; moli- nate; monalide; monisouron; monochloroacetic; acid; mόnocroto- phos; monolinuron; monosulfiram; monuron; morfamquat; morpho- thion; MPMC; MSMA; MTMC; myclobutanil; myclozolin; nabam; nafta- lofos; naled; naphthalene; naphthalic; anhydride; naphthalophos; naproanilide; napropamide; naptalam; natamycin; neburea; neburon; nendrin; nichlorfos; niclofen; niclosamide; nicobifen; nicosulfu- ron; nicotine; nifluridide; nikkomycins; NIP; nipyraclofen; ni- tenpyram; nithiazine; nitralin; nitrapyrin; nitrilacarb; nitr- ofen; nitrofluorfen; nitrostyrene; nitrothal-isopropyl; nobor- mide; norbormide; norea; norflurazon; noruron; novaluron; novi- flumuron; NPA; nuarimol ; OCH; octhilinone; o-dichlorobenzene; ofurace; o ethoate; orbencarb; orthobencarb; ortho-dichloroben- zene; oryzalin; ovatron; ovex; oxadiargyl; oxadiazon; oxadixyl; oxamyl; oxapyrazon; oxasulfuron; oxaziclomefone; oxine-copper; oxine-Cu; oxpoconazole; oxycarboxin; oxydemeton-methyl ; oxydepro-
fos; oxydisulfoton; oxyfluorfen; oxythioquinox; PAC; pallethrine; PAP; para-dichlorobenzene; parafluron; paraquat; parathion; para- thion-methyl; Paris green; PCNB; PCP; p-dichlorobenzene; pebu- late; pedinex; pefurazoate; penconazole; pencycuron; pendimetha- lin; penfluron; penoxsulam; pentachlorophenol; pentanochlor; pen- toxazone; perfluidone; permethrin; pethoxamid; PHC; phenetacarbe; phenisopham; phenkapton; phenmedipham; phenmedipham-ethyl ; phen- obenzuron; phenothiol; phenothrin; phenthoate; phenylmercuriurea; phenylmercury acetate; phenylmercury chloride; phenylmercury ni- träte; phenylmercury salicylate; 2-phenylphenol; phorate; phosa- lone; phosdiphen; phosfolan; phosmet; phosnichlor; phosphamide; phosphamidon; phosphine; phosphocarb; phoxi ; phoxim-methyl ; phthalide; phthalophos; phthalthrin; picloram; picolinafen; pipe- rophos; pirimetaphos ; pirimicarb; pirimiphos-ethyl ; piri iphos- methyl; PMA; PMP; polycarbamate; polychlorcamphene; polyethoxy- quinoline; polyoxins; polyoxorim; potassium arsenite; potassium cyanate; potassium polysulfide; potassium thiocyanate; pp'-DDT (pure); prallethrin; precocene I; precocene II; precocene III; pretilachlor; primidophos; primisulfuron; probenazole; prochlo- raz; proclonol; procyazine; procymidone; prodiamine; profenofos; profluazol; profluralin; profoxydim; proglinazine; promacyl; pro- mecarb; prometon; pro etryn; prometryne; pronamide; propachlor; propafos; propamocarb; propanil; propaphos; propaquizafop; pro- pargite; propazine; propetamphos; propham; propiconazole; propi- neb; propisochlor; propoxur; propoxycarbazone; propyzamide; pro- sulfalin; prosulfocarb; prosulfuron; prothidathion; prothiocarb; prothiofos; prothoate; protrifenbute; proxan; prymidophos; pry- nachlor; pydanon; pyracarbolid; pyraclofos; pyraclonil; pyraflu- fen; pyrazolate; pyrazolynate; pyrazon; pyrazophos; pyrazosulfu- ron; pyrazoxyfen; pyresmethrin; pyrethrin I; pyrethrin II; pyret- hrins; pyribenzoxim; pyributicarb; pyriclor; pyridaben; pyrida- fol ; pyridaphenthion; pyridate; pyridinitril ; pyrifenox; pyrifta- lid; pyrimetaphos; pyrimethanil; pyri icarbe; pyrimidifen; pyri- mitate; pyriminobac; pyrimiphos-ethyl; pyrimiphos-methyl ; pyri- proxyfen; pyrithiobac; pyroquilon; pyroxychlor; pyroxyfur; quas- sia; uinacetol; quinalphos; quinalphos-methyl ; quinazamid; quinclorac; quinconazole; quinmerac; quinoclamine; quinomethio- nate; quinonamid; quinothion; quinoxyfen; quintiofos; quintozene; quizalofop; quizalofop-P; rabenzazole; rafoxanide; reglone; res- methrin; rhodethanil; rimsulfuron; rodethanil; ronnel; rotenone; ryania; sabadilla; salicylanilide; schradan; sebuthylazine; sec- bumeton; selamectin; sesone; sethoxydim; sevin; siduron; silaflu- ofen; silthiofam; silvex; simazine; simeconazole; simeton; sime- tryn; simetryne; SMA; sodium arsenite; sodium chlorate; sodium fluoride; sodium hexafluorosilicate; sodium orthophenylphenoxide; sodium pentachlorophenate; sodium pentachlorophenoxide; sodium o-phenylphenoxide; sodium polysulfide; sodium silicofluoride; di-
sodium tetraborate; sodium thiocyanate; solan; sophamide; spino- sad; spirodiclofen; spiroxamine; stirofos; streptomycin; sulcofu- ron; sulcotrione; sulfallate; sulfentrazone; sulfira ; sulflura- mid; sulfometuron; sulfosulfuron; sulfotep; sulfotepp; sulfur; sulfuric acid; sulfuryl fluoride; sulglycapin; sulprofos; sultro- pen; swep; 2,4,5-T; tau-fluvalinate; tazimcarb; 2,4,5-TB; 2,3,6-TBA; TBTO; TBZ; TCA; TCBA; TCMTB; TCNB; TDE; tebuconazole; tebufenozide; tebufenpyrad; tebupirimfos; tebutam; tebuthiuron; tecloftalam; tecnazene; tecoram; tedion; teflubenzuron; teflut- hrin; te ephos; TEPP; tepraloxydim; terallethrin; terbacil; ter- bucarb; terbuchlor; terbufos; terbumeton; terbuthylazine; terbu- tol; terbutryn; terbutryne; terraclor; tetrachloroethane; te- trachlorvinphos ; tetraconazole; tetradifon; tetradisul; tetraflu- ron; tetramethrin; tetranactin; tetrasul; thenylchlor; theta-cy- permethrin; thiabendazole; thiacloprid; thiadiazine; thiadifluor; thiamethoxam; thiameturon; thiazafluron; thiazone; thiazopyr; thicrofos; thicyofen; thidiazimin; thidiazuron; thifensulfuron; thifluzamide; thiobencarb; thiocarboxime; thiochlorfenphim; thiochlorphenphime; thiocyclam; thiodan; thiodicarb; thiofano- carb; thiofanox; thiomersal; thiometon; thionazin; thiophanate; thiophanate-ethyl; thiophanate-methyl ; thiophos; thioquinox; thiosultap; thiram; thiuram; thuringiensin; tiabendazole; tiocar- bazil; tioclorim; tioxymid; TMTD; tolclofos-methyl ; tolylfluanid,• tolfenpyrad; tolylmercury acetate; toxaphene; 2,4,5-TP; 2,3,3-TPA; TPN; tralkoxydim; tralomethrin; d-trans-allethrin; transfluthrin; transpermethrin; tri-allate; triadimefon; triadi- menol; triallate; triamiphos; triarathene; triarimol; triasulfu- ron; triazamate; triazbutil; triaziflam; triazophos; triazothion; triazoxide; tribenuron; tributyltin oxide; tricamba; trichlamide; trichlorfon; trichlormetaphos-3 ; trichloronat; trichloronate; trichlorphon; triclopyr; tricyclazole; tricyclohexyltin; hydro- xide; tridemorph; tridiphane; trietazine; trifenofos; trifloxy- sulfuron; triflumizole; triflumuron; trifluralin; triflusulfuron; trifop; trifopsime; triforine; trimeturon; triphenyltin; tri- prene; tripropindan; tritac; triticonazole; tritosulfuron; unico- nazole; uniconazole-P; validamycin; vamidothion; vaniliprole; vernolate; vinclozolin; XMC; xylachlor; xylenols; xylylcarb; za- rilamid; zeta-cypermethrin; zinc naphthenate ; zineb; zolaprofos; zoxamide trichlorophenate; 1, 2-dichloropropane; 1 , 3-dichloropro- pene; 2-methoxyethylmercury chloride; 2-phenylphenol; 2,3,3-TPA; 2,3,6-TBA; 2,4-D; 2,4-DB; 2,4-DEB; 2,4-DEP; 2,4-DP; 2,4-MCPB; 2,4,5-T; 2,4,5-TB; 2,4,5-TP; 3,4-DA; 3,4-DB; 3,4-DP; 4-CPA; 4-CPB; 4-CPP; 8-hydroxyquinoline sulfate;
4- (3-Trifluormethylphenoxy) -2- (4-trifluormethylphenyl)pyrimidin sowie 3-heterocyclyl-substituierte Benzoylderivate der Formel IX
in der die Variablen R
1 bis R
6 die folgende Bedeutung haben:
R^R3 Wasserstoff, Halogen, Cι-C6-Alkyl, Cι-C6-Halogenalkyl , Cι-C6-Alkoxy, Cι-C6-Halogenalkoxy, Cι-C6-Alkylthio, Cι-C6-Alkylsulfinyl oder Ci-Cε-Alkylsulfonyl;
R2 ein heterocyclischer Rest ausgewählt aus der Gruppe:
Thiazol-2-yl, Thiazol-4-yl , Thiazol-5-yl, Isoxazol-3-yl , Isoxazol-4-yl, Isoxazol-5-yl , 4, 5-Dihydroisoxazol-3-yl ,
4, 5-Dihydroisoxazol-4-yl und 4, 5-Dihydroisoxazol-5-yl, wobei die neun genannten Reste gegebenenfalls einfach oder mehrfach durch Halogen, Cι~C-Alkyl, Cι-C4-Alkoxy, Cι-C-Halogen- alkyl, Cι-C-Halogenalkoxy oder Cι-C4-Alkylthio substituiert sein können;
R4 Wasserstoff, Halogen oder Ci-Cβ-Alkyl;
R5 Ci-Cβ-Alkyl ;
R6 Wasserstoff oder Ci-Cß-Alkyl .
Die Aufwandmengen liegen bei der Anwendung im Pflanzenschutz je nach klimatischen Bedingungen und Art der phytotoxischen Agroche- mikalie und der Pflanze zwischen 0,01 und 2 , 0 kg Wirkstoff pro ha.
Bei der Saatgutbehandlung werden im allgemeinen Wirkstoffmengen von 0,001 bis 0,1 g, vorzugsweise 0,01 bis 0,05 g je Kilogramm Saatgut benötigt.
Die Verbindungen I können in die für Fungizide üblichen Formulierungen überführt werden, z.B. Lösungen, Emulsionen, Suspensionen, Stäube, Pulver, Pasten und Granulate. Die Anwendungsform richtet sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck; sie soll in jedem Fall eine feine und gleichmäßige Verteilung der erfindungsgemäßen Verbindung gewährleisten.
Die Formulierungen werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Verstrecken des Wirkstoffs mit Lösungsmitteln und/oder Trägerstoffen, gewünschtenfalls unter Verwendung von Emulgiermitteln und Dispergiermi teln, wobei im Falle von Wasser als Ver-
dünnungsmittel auch andere organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden können. Als Hilfsstoffe kommen im wesentlichen die auch bei Fungiziden Üblichen in Betracht. Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,01 und 95 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 0,1 und 90 Gew.-% des Wirkstoffs. Die Wirkstoffe werden dabei in einer Reinheit von 90% bis 100%, vorzugsweise 95% bis 100% (nach NMR-Spektrum) eingesetzt.
Beispiele für Formulierungen sind aus den eingangs zitierten Schriften bekannt.
Wäßrige Anwendungsformen können üblicherweise aus Emulsionskonzentraten, Pasten oder netzbaren Pulvern (Spritzpulver, Oldispersionen) durch Zusatz von Wasser bereitet werden. Zur Herstellung von Emulsionen, Pasten oder Oldispersionen können die Substanzen als solche oder in einem Öl oder Lösungsmittel gelöst, mittels Netz-, Haft-, Dispergier- oder Emulgiermitttel in Wasser homogenisiert werden. Es können aber auch aus wirksamer Substanz Netz-, Haft-, Dispergier- oder Emulgiermittel und eventuell Lösungsmittel oder Öl bestehende Konzentrate hergestellt werden, die zur Verdünnung mit Wasser geeignet sind.
Die Wirkstoffkonzentrationen in den anwendungsfertigen Zubereitungen können in größeren Bereichen variiert werden. Im all- gemeinen liegen sie zwischen 0,0001 und 10%, vorzugsweise zwischen 0,01 und 1%.
Die Wirkstoffe können auch mit gutem Erfolg im Ultra-Low-Volume- Verfahren (ULV) verwendet werden, wobei es möglich ist, Formulie- rungen mit mehr als 95 Gew.-% Wirkstoff oder sogar den Wirkstoff ohne Zusätze auszubringen.
Zu den Wirkstoffen können Öle verschiedenen Typs, Herbizide, andere Fungizide, andere Schädlingsbekämpfungsmittel, Bakterizide, gegebenenfalls auch erst unmittelbar vor der Anwendung (Tankmix) , zugesetzt werden. Diese Mittel können zu den erfindungsgemäßen Mitteln im Gewichtsverhältnis 1:10 bis 10:1 zugemischt werden.
Der Hinweis auf die erfindungsgemäße Anwendung der Wirkstoffe I kann als Verpackungsaufdruck oder in Produktdatenblättern erfolgen. Der Hinweis kann auch bei Präparaten erfolgen, die mit den Wirkstoffen I in Kombination angewendet werden können.
Anwendungsbeispiele für die Erhöhung der Widerstandskraft der Pflanzen gegen die Phytotoxizität von Agrochemikalien
Die Wirkstoffe wurden getrennt oder gemeinsam als 10%ige Emulsion in einem Gemisch aus 85 Gew.-% Cyclohexanon, 5 Gew.-% Nekanil® LN (Lutensol® AP6, Netzmittel mit Emulgier- und Dispergierwirkung auf der Basis ethoxylierter Alkylphenole) und 10 Gew.-% Wettol® EM (nichtionischer Emulgator auf der Basis von ethoxyliertem Ri- cinusöl) aufbereitet und entsprechend der gewünschten Konzentra- tion mit Wasser verdünnt.
Anwendungsbeispiel 1: Einfluß von Wirkstoffen und deren Kombinationen auf das Pflanzenwachstum
Reis der Sorte "Koshihikari" wurde in der Saatkiste ausgesät und für 24 Tage unter kontrolliert warmen und feuchten Bedingungen in Klimakammern und im Gewächshaus wachsen gelassen. Zwei Tage vor der Auspflanzung ins Feld wurden die einzelnen Saatkisten mit Wirkstoffaufbereitungen als wäßrige Suspension, die aus einer Stammlösung bestehend aus 10 % Wirkstoff, 85 % Cyclohexanon und 5 % Emulgiermittel angesetzt wurde, in den unten angegebenen Konzentrationen bis zur Tropfnässe besprüht. Anschließend wurden die Saatkisten im Gewächshaus für weitere zwei Tage kultiviert, bis der Reis dann manuell ins Feld zu je 5 Hügeln pro m2 ausgepflanzt wurde.
Drei Wochen nach der Behandlung wurden die Reishügel in ihrer Pflanzenhöhe vermessen und mit nicht behandelten Reispflanzen verglichen. Das Ausmaß der Pflanzeneinkürzung ist ein Maß für die pflanzenschädigende Wirkung von Substanzen auf das Wurzelsystem.
Als "phytotoxisehe Agrochemikalie" wurde in diesem Beispiel der aus WO-A 98/46608 bekannte Wirkstoff [5-Chlor-6- (2 , 4, 6-trifluor- phenyl) - [1, 2 , 4] triazolo [1, 5-a]pyrimidin-7-yl] - ( (S) -2 , 2 , 2-tri- fluor-1-methyl-ethyl) -amin (Verbindung A) verwendet.
In diesem Versuch zeigten die mit 200 g Wirkstoff A pro Hektar behandelten Reispflanzen eine Einkürzung von 15 %, die mit 400 g Wirkstoff 1-16 pro Hektar behandelten Reispflanzen keine Einkür- Zung und die mit 600 g/ha Wirkstoff 1-16 behandelten Reispflanzen eine Einkürzung von 6 %. Die mit 200 g/ha Wirkstoff A und 600 g/ha Wirkstoff 1-16 behandelten Pflanzen zeigten eine Einkür-
zung von nur 6 %, während die mit 200 g/ha Wirkstoff A und 400 g/ha Wirkstoff 1-16 behandelten Pflanzen nur noch um 3 % eingekürzt wurden.
Anwendungsbeispiel 2 : Einfluß von Wirkstoffen und deren Kombinationen auf die herbizide Aktivität
Als "phytotoxische Agrochemikalien" wurden in diesem Beispiel die aus WO-A 98/31681, bzw. EP-A 723 960 bekannten Wirkstoffe [3- (4, 5-Dihydro-isoxazol-3-yl) -4-methansulfonyl-2-methyl-phenyl ] - ( 5-hydroxy-l-methyl-lH-pyrazol-4-yl ) -methanon (Verbindung B) und 4- ( 3-Trifluoromethyl-phenoxy) -2- (4-trifluoromethyl-phe- nyl ) -pyrimidin (Verbindung C) verwendet:
Die Safening-Wirkung der Verbindungen der Formel I auf die Beispielverbindungen B und C konnte in folgendem Versuch gezeigt werden :
Als Kulturgefäße dienten Plastiktöpfe mit lehmigem Sand mit etwa 3,0% Humus als Substrat. Die Samen der Testpflanzen wurden nach Arten getrennt eingesät.
Zur Behandlung wurden die Testpflanzen je nach Wuchsform erst bis zu einer Wuchshöhe von 3 bis 15 cm angezogen und dann mit den in Wasser suspendierten oder emulgierten Wirkstoffen behandelt. Die Testpflanzen wurden als Keimpflanzen getrennt angezogen und einige Tage vor der Behandlung in die Versuchsgefäße verpflanzt.
Die Pflanzen wurden artenspezifisch bei Temperaturen von 10 bis 25°C bzw. 20 bis 35°C gehalten. Die Versuchsperiode erstreckte sich über 2 bis 4 Wochen. Während dieser Zeit wurden die Pflanzen gepflegt, und ihre Reaktion auf die einzelnen Behandlungen wurde ausgewertet .
Die Phytotoxizität wurde nach einer Skala von 0 bis 100 bewertet. Dabei bedeutet 100 völlige Zerstörung zumindest der oberirdischen Teile und 0 keine Schädigung oder normaler Wachstumsverlauf.
Die in den Gewächshausversuchen verwendeten Pflanzen setzten sich aus folgenden Arten zusammen:
Tabelle 2a